Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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22 Ergebnisse für: Keywordsuche: Erinnern
Unwissenheit ist ein Segen
#149 • Filmzitat •
1:49 min
1:49 min
Neun Jahre lang befindet sich Cypher bereits mit einer kleinen Gruppe außerhalb der Matrix. Er lebt in der Wahrheit, doch diese ist hart und karg, ...
da es (noch) zu wenige gibt, die sich für diesen Weg entscheiden und ihn somit mit Leben füllen könnten. Die meisten Menschen, eigentlich alle im Film, wissen gar nicht, dass sie in der Matrix leben, in einer Scheinwelt, die nur eine maschinengenerierte Lüge ist.
Die Menschen sollen (von und für die Maschinen, die sie vermutlich einst selbst bauten und deren Sklave sie inzwischen geworden sind) bei Laune gehalten werden, um weiterhin ihre Menschenenergie abzugeben, damit die "Maschinerie" bestens funktioniert. Damit das ohne Murren geschieht, füttern die Algorithmen die unwissende Menschenmasse einfach mit genügend Ablenkungen und seichten Genüssen. Für die meisten spielt es nämlich keine Rolle, ob ihr Leben auf Wahrheit oder Lüge basiert, solange sie nur den Eindruck haben, es gehe ihnen gut. Selbst wenn es eine Illusion ist. Sie hinterfragen nichts und suchen auch nicht nach der Wahrheit. Von ganz Wenigen abgesehen.
Cypher lässt sich von Agent Smith mit einem saftigen Steak verführen und wird schließlich sogar die Gruppe verraten. Er hat die Schnauze voll von den Entbehrungen, die das Erwachen aus der Matrix zunächst bedeuten kann. Die Dinge zu erkennen, wie sie wirklich sind, zu realisieren, welch Trugbildern und wertlosen Zielen und Inhalten man bisher nachjagte, mit wie wenig Relevantem man sich eigentlich zufrieden gab, kann zu Beginn unfassbar schmerzhaft sein ("Warum tun meine Augen so weh?" - "Weil du sie noch nie benutzt hast"). Die Wahrheit ist eben nichts für Weicheier.
Cypher kaut genüsslich auf dem Stück Fleisch. Er weiß, dass all seine Empfindungen lediglich auf elektrischen Impulsen beruhen. Doch es ist ihm egal. "Unwissenheit ist ein Segen", sagt er zum "Verfechter der Lügenmatrix", Agent Smith. Er meint damit, dass er lieber wieder in einer Lüge leben möchte, als in der Wahrheit, und er sich gerne kaufen lässt von der Ideologie der Matrix, wenn er nur bitte wieder die Wahrheit vergessen dürfe. Vergessen - das Gegenteil von Erinnern. Vielleicht von #3erinnerungen? Er sehnt sich nach Unwissenheit, hält sie für einen Segen.
Erschreckend viele Menschen habe ich kennengelernt, die das sehen wie Cypher. Die eher die blaue Pille schlucken als die rote, und die nicht nur kein Interesse an solchen Themen haben, sondern Gespräche darüber geradezu hassen. Wie die Pest. Oder wie der Teufel das Weihwasser?
Zu welchen gehörst du? Zu denen, die die rote nehmen würden, wenn sie die Wahl hätten? Dann bist du hier am richtigen Ort. Wenn nicht, dann ist die Welt wohl der passendere Ort für dich. So wie sie ist. Denn sie ist das Ergebnis dieses Denkens. Sie wurde aus und für dieses Denken gestaltet. Mit all den Konsequenzen. Vielleicht sehen wir uns dann später einmal wieder. Denn auch von saftigen Steaks wird man eines Tages genug haben. Wenn man bei all der scheinbaren Fülle dennoch nur noch Leere fühlen kann, wittert man allmählich die Illusion. Wieso also nicht lieber früher als später?
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Erinnern und Entschlacken
#205 • Konfuzius •
0:59 min
0:59 min "Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen." (Konfuzius)
Ich hatte mal eine litauische Freundin. Mit Anfang 20 merkte sie, dass sie auf jeden Fall eines Tages wieder in ihrer ...
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Heimat leben wollte. Eventuelle Kinder hätten ihrer Meinung nach ohnehin in Litauen aufwachsen sollen. Ich sah das für mich nicht als Option.
"Eigentlich können wir es dann jetzt beenden", meinte sie. Schöner dritter Jahrestag. Wir spürten überdeutlich, dass ohne Einigkeit im Grundsätzlichen auch keinerlei Planung möglich war. Bei so etwas gibt es auch keine Kompromisse. Ebenso wenig wie man nur ein halbes Kind bekommen kann, wenn einer gerne Nachwuchs möchte und der andere nicht.
Wir trennten uns im nächsten halben Jahr. Hätten wir das nicht getan, wir hätten nur noch gestritten, uns im Kreis gedreht, ein Gefühl der Sinnlosigkeit gehabt und am Ende hätte es womöglich noch einen (Rosen-)Krieg gegeben. Menschen, die miteinander auskommen wollen, die miteinander wachsen wollen, müssen sich im Ziel einig sein, sonst ist da kein gemeinsamer Weg und Gemeinschaft ist dann unmöglich.
Sieht man daran nicht, wie wichtig es ist, den Plan, das Ziel, die Vision, den Traum, die Absicht, ja den Sinn des Lebens zu kennen? Denn jener kann als naturgegeben gar nicht anders, als uns im Innersten zu vereinen!
Wir sind alle Individuen. Gerade der Unterschied im Was und Wie macht das Leben so interessant. Doch im Grundsätzlichen, im Wofür, braucht es Einigkeit, wenn unser Planen möglich sein und Zukunft gelingen soll.
Die #3erinnerungen bilden diese ganz kleine aber durchaus sättigende Schnittmenge, die alles Lebendige gemeinsam hat. Sie entschlacken den spaltenden Ballast von Denkmustern und Unterschiedlichkeiten, den wir im Laufe von Jahrtausenden in uns angehäuft haben.
Ich hatte mal eine litauische Freundin. Mit Anfang 20 merkte sie, dass sie auf jeden Fall eines Tages wieder in ihrer ...
Heimat leben wollte. Eventuelle Kinder hätten ihrer Meinung nach ohnehin in Litauen aufwachsen sollen. Ich sah das für mich nicht als Option.
"Eigentlich können wir es dann jetzt beenden", meinte sie. Schöner dritter Jahrestag. Wir spürten überdeutlich, dass ohne Einigkeit im Grundsätzlichen auch keinerlei Planung möglich war. Bei so etwas gibt es auch keine Kompromisse. Ebenso wenig wie man nur ein halbes Kind bekommen kann, wenn einer gerne Nachwuchs möchte und der andere nicht.
Wir trennten uns im nächsten halben Jahr. Hätten wir das nicht getan, wir hätten nur noch gestritten, uns im Kreis gedreht, ein Gefühl der Sinnlosigkeit gehabt und am Ende hätte es womöglich noch einen (Rosen-)Krieg gegeben. Menschen, die miteinander auskommen wollen, die miteinander wachsen wollen, müssen sich im Ziel einig sein, sonst ist da kein gemeinsamer Weg und Gemeinschaft ist dann unmöglich.
Sieht man daran nicht, wie wichtig es ist, den Plan, das Ziel, die Vision, den Traum, die Absicht, ja den Sinn des Lebens zu kennen? Denn jener kann als naturgegeben gar nicht anders, als uns im Innersten zu vereinen!
Wir sind alle Individuen. Gerade der Unterschied im Was und Wie macht das Leben so interessant. Doch im Grundsätzlichen, im Wofür, braucht es Einigkeit, wenn unser Planen möglich sein und Zukunft gelingen soll.
Die #3erinnerungen bilden diese ganz kleine aber durchaus sättigende Schnittmenge, die alles Lebendige gemeinsam hat. Sie entschlacken den spaltenden Ballast von Denkmustern und Unterschiedlichkeiten, den wir im Laufe von Jahrtausenden in uns angehäuft haben.
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Die Masse dürstet nicht nach Wahrheit
#174 • Gustave Le Bon •
3:18 min
3:18 min
versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer." (Gustave Le Bon, Quelle: aphorismen.de)
Le Bon war ein französischer Arzt und Psychologe sowie der Begründer der Massenpsychologie vor gut 100 Jahren. Er war damit auch einer Meinung beispielsweise mit George Orwell oder Winston Churchill (siehe verlinkte MindSnippets).
Das macht das Projekt hier zu einer solchen Herausforderung (aber wenn es einfach wäre, wäre es ja leicht 😜). Die Menschen sehnen sich mehr und mehr nach Erlösung, nach einer Besserung der Weltlage. Nie litten so Viele an Zukunfts- und Existenzängsten, an Sinnkrisen oder Depressionen wie seit Corona mit den Folgen der Lockdowns, und seit dem Krieg mitsamt seinen Auswirkungen wie Inflation, Rezession, Energiepreise, ... Ich kenne Kinder, die inzwischen in psychologischer Behandlung sind.
Das einzige, das uns helfen kann, die Welt MASSIV zu verändern (ich spreche von weit mehr, als "nur" dem Klima beispielsweise), ist die tiefste aller Wahrheiten. Beispielsweise der Wahrheit über uns. So wie ein Drogensüchtiger erst beginnen kann, gesund zu werden, wenn er a) einsieht, dass er ein Problem hat und b) den harten Kampf ("sein Kreuz)" auf sich nimmt, so müssen auch wir ernsthaft die Ärmel hochkrempeln, unsere Komfortzone verlassen und in den Spiegel schauen.
Wir müssen sie wissen, die Wahrheit. Beispielsweise über unsere Verfehlungen. Aber auch die Antworten auf den Sinn des Lebens, die Absicht des Lebens, über unsere wahre Identität und auch Bestimmung. Wir müssen wissen (wollen!), was wir diesbezüglich falsch gemacht haben - offenbar noch immer falsch machen bezüglich jenes Einklangs mit der Vision des Lebens - ganz gleich wie weh es tun wird, wie unbequem es wird, wie sehr es uns offenbaren könnte, dass wir womöglich sogar ein (halbes) Leben lang völlig oder teilweise "das Thema verfehlt" haben. Das hört niemand gerne.
Nein, das stimmt nicht ganz. Manche sind daran durchaus interessiert. Ein Gefängnisinsasse nimmt auch (Anfangs-)Strapazen auf sich, gräbt und sägt sich geduldig durch Stahl und Beton beim Versuch, den Einengungen zu entkommen, wenn danach die Freiheit auf ihn wartet. Ausbrechen kann und wird jedoch nur derjenige, der sich darüber bewusst ist, dass er eingesperrt ist. Das Bild ist durchaus vergleichbar. Wenn dich das Folgende TRIFFT, dann kannst du sicher sein, dass es dich auch BEtrifft.
Nach meinen Beobachtungen flüchten wir uns lieber in dreierlei Szenarien:
1. Ablenkende, eher seichte Kost. Fantasy-Filme, -bücher oder -spiele. Wir tauchen ab in andere Welten, lassen uns entführen an einen anderen Ort. Das ist natürlich auch völlig legitim, genau wie feiern, mal was trinken, Urlaub, abschalten, Hobbys, Tapetenwechsel. Es entspannt, lässt einen regenerieren und regt auch die Fantasie an. Kritisch wird es jedoch, wenn wir all das komplett zur Realitätsverdrängung einsetzen. Dosis und Motiv machen das Gift.
2. Wir erkennen zwar, dass vieles mächtig schiefläuft, suchen jedoch die Schuld jedoch (fast) ausschließlich bei anderen - der Nährboden von Verschwörungstheorien, von Hass und Spaltung (=griechisch für "Chaos"). Hier ist es wichtig, dass wir größer denken. Ja, natürlich kann es sein, dass "die Politiker" extremen Mist bauen und dass manche Menschengruppen "schwieriger" zu sein scheinen als andere. Doch werden beispielsweise Politiker durch andere ersetzt, bauen die anderen eben anderen Mist - oder auch den gleichen. So war es schon immer und so wird es immer und immer weitergehen. Solange, bis wir, bis die Menschheit, endlich in größerer Masse spirituell wächst, erwacht oder sich erinnert. Jeder einzelne von uns! Die biologische Evolution ist weit genug fortgeschritten. Die spirituelle (R)Evolution ist es, die wir selbst initiieren müssen, was wir gesellschaftlich noch gar nicht wirklich auf der Agenda haben.
und/oder:
3. Wir ahnen bereits, dass wir eine spirituelle Lösung brauchen und suchen entsprechende Literatur, Social Media Kanäle, Coaches, Lehrer oder YouTube Videos. Doch auch hier ist der Markt überflutet mit Angeboten, die den Menschen geben, was sie gerne hören WOLLEN, anstatt dem, was sie hören SOLLTEN. Letzteres verkauft sich bei weitem nicht so gut, gewinnt keine Follower. Wer will schon täglich daran erinnert werden, dass man sich eigentlich aufraffen müsste, ein paar Dinge anpacken und verändern sollte, wenn man stattdessen auch Texte und Sprüche lesen kann, die auf poetisch wohlklingende Weise umgehend einen Wellnesszustand herbeizaubern - der bis zu den nächsten Nachrichten oder bis zur nächsten Geduldsprobe anhalten wird ("... als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört." Mt. 7,26-27).
Wieso fürchten wir Erkenntnis nur so sehr (siehe Snippet 154 "Angst vor dem Licht")? Sie ist eine Offenbarung. Sie befreit. Sie kann Erklärungen liefern, besser und stabiler Resilienz stärken, als alles andere. Sie kann erleichtern. Sie kann durchaus erst einmal kurz wehtun, typisch für Operationen, die aber auch etwas bewirken. Genau wie bei Neo. Ihm schmerzten die Augen, als er sie (außerhalb der Matrix) zum ersten Mal öffnete. Doch dann wird jene Offenbarung zu einem Abenteuer. Ebenfalls wie bei Neo. Falls du Matrix (1999) magst, dann solltest du ohne zu zögern die rote Pille nehmen wollen. Denn genau das meint der Film.
Möchtest du mehr darüber erfahren, wie wäre es dann mit einem Coaching? Bist du bereits im Thema, dann mach mit bei dem ganz realen Projekt. Der Planet braucht dich! Die Zukunft braucht dich, da sie von den Elon Musks dieser Welt keinesfalls alleine kreiert werden darf! "Visionäre" wie er liefern die technischen Tools für die Zukunft. Für den ganzheitlichen Spirit einer gelingenden Zukunft müssen ganzheitlichere Geister sorgen. Das Leben braucht dich!
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Der Weg entsteht beim Gehen
#171 • Antonio Machado •
3:24 min
3:24 min
Ähnliche Versionen werden Franz Kafka oder Friedrich Nietzsche zugeschrieben. Laut Quelle (siehe Link unten) stammt er jedoch vom spanischen Dichter Antonio Machado ...
aus dem Jahr 1912.
Ich halte diese Botschaft vermutlich für eine der wichtigsten überhaupt. Ich selbst habe Jahre, eher sogar Jahrzehnte "verschwendet" (auch wenn sie anders wertvoll waren). Man konnte es durchaus sogar eine Form von mittelschwerer Prokrastination nennen (pathologisches Aufschiebeverhalten).
Ich spürte zwar schon mit 12 Jahren, dass ich exakt so ein Projekt machen wollte. Doch ich sah natürlich weder Details noch konkrete Anhaltspunkte und eben schon gar nicht eines: Einen klaren Weg vor mir. Das lag nun nicht alleine daran, dass es Ende der 1980er Jahre noch gar keine Webseiten gab und ich so ein Projekt überhaupt nicht hätte starten können, sondern natürlich vor allem auch daran, dass es zunächst sehr viel zu lernen und zu durchleben gab - und nicht zuletzt: Zu erinnern. Denn mehr als eine vage Intuition war es nicht.
Doch auch als ich eigentlich endlich so weit war, trug ich noch eine falsche, lähmende Haltung in mir:
Wenn man mit einer Sache, die man stark in sich spürt, warten möchte, bis man den (kompletten) Weg vollständig sehen kann, wird man wahrscheinlich niemals losmarschieren. Und eines Tages ist es dann zu spät.
"Du willst noch leben irgendwann, doch wenn nicht heute, wann denn dann? Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her." - Das singt auch Peter Heppner (Wolfsheim) in "Kein Zurück" (siehe YouTube Link unten).
Aktives, inneres Losmarschieren ist wirklich mit einer Wanderung vergleichbar. Wie viele Kurven, Ecken, Hügel und Täler dürftest du wohl auf einem wochenlangen Weg passieren? Und wie weit kannst du jeweils schauen? Du kannst immer nur die nächste ganz kleine Etappe sehen. Immer nur die nächstene Schritte, bis zur nächsten Wegbiegung. Und wenn du nicht einmal den ersten Schritt wagst, weil du nicht weißt, woraus der zweite bestehen wird, ob und wie du ihn meistern wirst - dann dürftest du wohl ewig dort verharren, wo du heute stehst.
Das kann ein verhasster Job sein, ein Partner, den du gar nicht mehr liebst und der dich nur lähmt und deprimiert, Freunde, die dir nicht mehr guttun und so vieles mehr. Oder auch ein Traum, ein Wunsch, eine Sehnsucht, eine Hoffnung, ein Vermissen, das dich jeden Tag erneut schmerzvoll daran, ermahnt, endlich Mut zu entwickeln. Und Vertrauen.
Warte nicht erst darauf, bis der Weg sich in seiner Gänze zeigt. Das wird niemals passieren. Denn er entsteht tatsächlich erst dadurch, dass du dich aufmachst, ihn zu gehen. Eine Tür öffnet sich immer mal wieder. Eine Hand reicht nach deiner. Doch hindurchgehen oder die Hand greifen - das musst du schon selbst, bevor auch keine Türen oder Hände mehr erscheinen werden.
Dass der Weg entsteht, wenn man ihn geht, liegt auch stark daran, dass sich mit jedem Schritt deine Realität verändert. Wenn du bei einem realen Weg einen Tag lang weiter läufst, siehst du alles aus einer anderen, nicht vorhersehbaren Perspektive. Was eben noch gestunken hat, hat sich auf einmal in eine duftende Blumenwiese verwandelt. Der kalte, schattige, unheimliche Wald machte einer sonnigen Lichtung Platz. Die atemberaubende Aussicht von diesem Hügel, war von dort hinten, von gestern, noch nicht zu erahnen und den beiden lustigen Menschen, die dir auf dem Weg begegnet sind und die dir jede Menge Inspirationen schenkten, wärst du niemals begegnet.
Wenn du anfängst, den Weg zu gehen, wirst du jeden Tag ein kleines bisschen zu einem neuen Menschen. Nämlich zu jenem, der bereit für den nächsten Schritt sein wird. Genau das ist jenes Wachstum, das dich glücklich machen wird! Dann erkennst du was es heißt: "Der Weg ist das Ziel."
Als ich im Herbst 2020 mit diesem Projekt hier anfing, starrte mich eine leere Seite in Scrivener an (sowas wie Word für Autoren) und diese Webseite sagte nicht mehr als "Hier entsteht eine neue Internetpräsenz." Denkst du, ich hätte vor zwei Jahren oder auch nur vor fünf Stunden gewusst, dass ich heute exakt diesen Text schreiben werde? Oder dass es so etwas wie die MindSnippets überhaupt geben wird? Definitiv nein! Chris Cam, Dia:Log, Instant Inspirations, ... nichts davon war je im Voraus geplant.
Diese Seite - das gesamte Projekt - es hat erst in dem Augenblick angefangen zu wachsen, als ich mich den ersten Schritt zu gehen wagte. Ich erinnere mich an das Ausschalten des Fernsehers in jenem Herbst vor zwei Jahren. Die Stille in der Wohnung, die spürbare Einsamkeit in meinem Single Lockdown-Winter wollten mir die Luft zum Atmen nehmen. "Die Angst vor dem weißen Blatt Papier", wie Autoren das Gefühl am Anfang eines Buches nennen. Dann kamen die ersten drei Worte. Ich tippte: "Bist du glücklich?" - Und jetzt, zwei Jahre später, schreibe ich sie gerade wieder. Dazwischen liegt der (bisherige) Weg, den ich zwar immer sehnsuchtsvoll spürte, den ich jedoch niemals sah und der beim Losschreiten dann endlich täglich vor meinen Augen und durch meine Hände entstand. Und du kannst das mit deinem Traum auch!
Die Kunst besteht darin, das Leben als Spiel zu begreifen. Mit Angst macht kein Spiel Spaß. Die Angst ist wahrhaft teuflisch und hat nur eines im Sinn: Dich von den Dingen, Menschen und der Realisierung von Träumen, die du eigentlich liebst, fern zu halten. Das Wort Angst entspringt den lateinischen Worten für Enge, Beengung, Bedrängnis oder Würgen. Das Gegenteil von Weite, Entfaltung und Freiheit. Lass sie los, die Angst.
Und wenn dein Spiel nicht nur für dich, sondern einfach für alles und jeden zum Gewinn werden soll, dann spiele es im Bewusstsein der #3erinnerungen. Trau dich! Spiel es! Steh auf und geh! (Lies ruhig mal in Joh. 5).
Wenn du magst, kann ich dir dabei gerne helfen.
Siehe auch diese passenden Links:
- Meine Bücher 🔗
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- https://falschzitate.blog...ch-dass-wir-sie.html 🔗e
- https://www.youtube.com/watch?v=UjsvyeBWNQQ(Wolfsheim - Kein Zurück)

- Der (sehnsuchtsvolle) Weg ist das Ziel
#152 - Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 - PlayIT! – Das Zitate Spiel 🔗
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Spiel - Mut - Vertrauen - Vision
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Feinde
#69 • Martin Luther King •
0:25 min
0:25 min "Um Feinde zu bekommen, ist es nicht nötig, den Krieg zu erklären. Es reicht, wenn man einfach sagt, was man denkt!" (Martin Luther King)
Unendlich viele wurden sogar dafür getötet, dass sie die Liebe predigten und ...
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davon erzählten, wie frei ihre Geheimnisse und die volle Entfaltung ihrer Wahrheiten macht. Es gibt 50 Staaten, die ein Buch, das eigentlich nur von Liebe erzählen möchte, teilweise unter Androhung der Todesstrafe verbieten. Was fürchten sie denn bloß so sehr? Haben sie Angst um ihre eigene Macht? Natürlich. Denn sie kennen die Geheimnisse der Liebe und fürchten sie wie der Teufel das Weihwasser und wollen jenes Wissen vor ihren Untertanen verschließen.
Kennst du diese Geheimnisse auch? Kannst du dich an sie erinnern?
Unendlich viele wurden sogar dafür getötet, dass sie die Liebe predigten und ...
davon erzählten, wie frei ihre Geheimnisse und die volle Entfaltung ihrer Wahrheiten macht. Es gibt 50 Staaten, die ein Buch, das eigentlich nur von Liebe erzählen möchte, teilweise unter Androhung der Todesstrafe verbieten. Was fürchten sie denn bloß so sehr? Haben sie Angst um ihre eigene Macht? Natürlich. Denn sie kennen die Geheimnisse der Liebe und fürchten sie wie der Teufel das Weihwasser und wollen jenes Wissen vor ihren Untertanen verschließen.
Kennst du diese Geheimnisse auch? Kannst du dich an sie erinnern?
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Intelligente Dummheit
#89 • Eckhart Tolle •
3:41 min
3:41 min
Vor etwa 2000 Jahren kam Jesus als erleuchtetes Wesen in einen Teil dieser Welt. Er kam zu Menschen, die auf dem Weg der weiteren ...
Erkenntnis (also auf dem Weg "hin zu Gott, zu göttlichem Wissen, Bewusstsein und Verständnis") ein gewaltiges Problem hatten: Schuldgefühle!
Die Meisten hatten (im Gegensatz zu heute) eine gewisse "Gottesfurcht", waren also alles andere als überheblich einer "nicht mehr notwendigen und überholten Gottesidee" gegenüber, sondern ganz im Gegenteil: Man versuchte zwar, ein gottgefälliges Leben zu führen, wusste jedoch, dass man die 600+ Gesetze, die Mose einst ausrief, nie einhalten konnte.
Diese ewige Schuld, dieses ewige "nicht-würdig-Fühlen" machte es unmöglich, sich neugierig, offen und in Liebe, Freude bis hin zu Enthusiasmus und Dankbarkeit weiterem spirituellen Wissen zu nähern. Die Menschheit (in jenem Teil der Welt) steckte (zu jener Zeit) schier aussichtslos in Schuldgefühlen fest. Die spirituelle Entwicklung der Menschen stagnierte, was unweigerlich zur Folge hat, dass man die Suche irgendwann ganz aufgibt - zumindest solange, bis der instinktive, naturgegebene Ruf wieder lauter wird und man die durchaus sinnhafte Suche nach Sinnhaftigkeit wieder aufnimmt.
Jesus öffnete also die Tür, nahm den Menschen den Schuldgedanken (zumindest jenen, die seine Lehre verstanden) und somit konnte für einige die Suche bzw. ihre Entwicklung hin zur Erleuchtung fortgesetzt werden. Natürlich ist bekannt, dass es bald schon zu unzähligen Missverständnissen kam. "Hexen" gingen in Rauch auf, auf den Kreuzzügen watete man durch Flüsse aus Gedärmen und Blut und all solche Geschichten ...
In der Psychologie gibt es den Ausdruck "Pendelbewegung". Beispielsweise, wenn jemand vom Sportmuffel schlagartig zum totalen Sport-Übertreiber wird. Seine ungesunde Fettleibigkeit wandelt sich ins andere Extrem um und eine Sportverletzung jagt die nächste. Für viele Menschen ist es schwierig, eine gesunde Balance zu finden, die - wie bei einem Pendel - eben nicht auf der einen extremen Seite oder der anderen extremen Seite zu finden ist - sondern in der harmonischen Mitte.
Weder brutal und aggressiv ausgeübter, erzwungener Glaube, noch völlige Ignoranz Gegenüber der Wichtigkeit von Spiritualität, wie es bei unserem heutigen "Säkularstolz" der Fall ist, sind der Königsweg. Spiritualität vom Alltag der Menschen, vom Menschsein bewusst zu trennen, "nur" weil es so oft schiefgelaufen ist (und noch immer tut), ist nicht die Lösung. Es ist eben nicht jener moderne, fortschrittliche Gewinn, als der es gerne gesehen wird von ach so aufgeklärten, klugen Köpfen (jene gefährliche, neuzeitliche Überheblichkeit, das "gefährliche Halbwissen"). Es ist vielmehr eine tragische Reduktion und Kastration - aus Unwissen und Ohnmacht geboren - des eigentlichen Wesens von allem Lebenden.
"Nur ein Sith kennt nichts als Extreme", fällt mir ein Zitat aus Star Wars ein. Es meint, dass nur das Böse, also die Unwissenheit und das Nicht-Erleuchtetsein, sozusagen die Nicht-Liebe Schwierigkeiten mit dem (weisen, klugen) Differenzieren hat, mit einem Pendel in der Mitte. Ein Problem, das in unserer Zeit unfassbar groß geworden ist. Ist darüber jemand ernsthaft überrascht? Dann bitte erst recht weiterlesen.
Heute haben die Menschen alles andere als Schuldgefühle. Im Gegenteil: Zu Viele sind eher mürrisch, unzufrieden und undankbar, weil er/sie noch immer zu wenig hat. Von allem. Wenn es einen Gott gibt - so die Denke von Einigen - dann hat er mich entweder weniger lieb oder direkt ganz vergessen. "Oder wieso habe ich keine Freundin/kein Haus/keinen Lottogewinn/nicht so ein tolles Auto wie die anderen, kein volles Haar mehr, ..."
Unser heutiges Problem, das uns dabei im Weg steht, Gott zu finden und Erleuchtung zu erreichen, ist nicht mehr Schuld. Es ist hier und heute viel eher Arroganz! Ein anderes Wort ist Stolz. Wieder ein anderes ist Hochmut. Und jene ist eine der sieben Todsünden. Mit anderen Worten: Stolz/Arroganz/Hochmut ist eine Sünde (=anderes Wort für: trennt dich vom göttlichen Bewusstsein und der natürlichen Versorgung) und führt zum Tod.
Nicht weil ein böser, alter, bärtiger Mann im Himmel aus Rache und Strafe Blitze senden würde. Sondern schlicht und ergreifend, weil unser Stolz zu Ergebnissen führt, die sowohl den Menschen als auch (auf längere Sicht) die Menschheit zunächst leer (=innerlich tot), dann geschwächt und krank macht, dann noch einmal zum aggressiven Aufbäumen führt und am Ende Tod in Form von Krieg, Gewalt, Hass oder auch schierer Dummheit, Verblendung, Gier, Raubbau an Mensch und Natur, Atomkrieg usw. bewirkt.
Wir haben akademische, intellektuelle, wissenschaftliche und rationale Intelligenz, die unglaublich faszinierende Ergebnisse hervorgebracht hat. Ich habe den tiefsten Respekt vor so vielen Ingenieuren, Ärzten, Wissenschaftlern, Denkern, ... Doch wir dürfen nicht vergessen, dass diese Art Wissen eben nur die eine Seite der Medaille ist. Dass dieses Wissen ohne "die andere Art von Wissen" (Spiritualität, Weisheit, "Herzenswissen", ...) nicht nur nicht vollständig ist, sondern eben geradezu gefährlich sein kann. Erst recht, wenn wir sie so überzogen und einseitig glorifizieren, wie heute üblich, während wir das andere Wissen als völlig irrelevant und unmodern betrachten.
Atomexperten oder Programmierer sind beispielsweise hochintelligente Menschen. Doch ob ihre Gaben der Menschheit (im großen Maße) dienen oder (im großen Maße) schaden werden - darüber entscheidet alleine die Spiritualität eines Menschen bzw. einer gesamten Spezies.
Intellekt hat weder die Macht noch die Substanz, wirklich "rundum!" intelligente Wesen hervorzubringen. Intelligenz ohne Spiritualität ist mindestens Verschwendung (es wäre noch so viel mehr erreichbar!), häufiger führt es zu Egoismus und in manchen Fällen sogar zu (globalen) Katastrophen. Auch Hitler war sehr intelligent. Aber war er weise? Und wie ging es aus?
Darum geht es hier. Es wird Zeit, dass die wachsende Fortschrittsarroganz unserer Zeit mal von ihrem hohen Ross herabsteigt. Wir dürfen uns natürlich durchaus auch mal auf die Schulter klopfen, wenn wir wieder einen tollen Schritt vorwärts getan haben. Jedoch dürfen wir niemals vergessen, WOFÜR wir alles tun, denn das WOFÜR resultiert im WOHIN. Und dafür müssen wir uns zunächst einmal ERINNERN: Daran, wer wir sind und um was es alles geht.
Und dann merken wir eigentlich ganz schnell: Ohne eine zeitgemäße Integration von wahrer Spiritualität hat die Menschheit, hat die Zukunft nicht den Hauch einer Chance. Die Natur wird unnatürliche Lebensformen, also Leben, das nicht auf natürliche Weise mit der Natur und dem Leben zusammenwirkt, nicht ewig am Leben erhalten. Sie liefert Überfluss, doch zugleich vergeudet sie keine Energie. Und das ist auch gut so.
Lies unbedingt auch die empfohlenen MindSnippets und den Blog zum Thema.
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Hoffnung erwecken
#61 • Emanuel Wertheimer •
3:52 min
3:52 min
Ich habe das Gefühl, so manche fühlen sich in diesen Zeiten als große Visionäre, weil sie erkennen können, dass es für die Menschheit keine Hoffnung ...
mehr gibt. Sie sehen viele Missstände und Konflikte, unlösbare Probleme und eine allgemeine Verkommenheit in den Herzen der Menschen, welche an Quantität und Qualität auch nur stets weiter zuzunehmen scheint.
Wer das anders sieht, so wie auch meine Seite den Eindruck erwecken mag, besitzt womöglich einfach nicht die Gabe, gut genug hinzuschauen, hat den Schuss noch nicht gehört, ist blind. Oder er ist naiv, blauäugig, verdrängt gerne jegliche allzu offensichtlichen Tatsachen oder weiß es einfach nicht besser.
Ich sehe das ein wenig anders. Mir ist selbstverständlich klar, in welcher Schieflage sich unsere Welt befindet (ich schaue seit 35 Jahren ganz genau hin) und auch, dass - je schlimmer es wird - nur umso mehr Menschen einen aggressiven Egoismus entwickeln (oder Hass auf Andersdenkende). Da ist ein Schiff, das untergeht. Und anstatt dass wir alle zusammen versuchen, das Wasser heraus zu schöpfen und das Loch zu schließen, hauen wir uns lieber gegenseitig die Schädel ein beim Kampf um die wenigen maroden Rettungsbote oder - wenn wir eher so der ruhige, passive Typ sind - rechtfertigen wir unser Nichtstun damit, dass es ohnehin keine Hoffnung mehr gibt. Jeder der dann etwas anderes behauptet, wird schnell zu einer Bedrohung, da ja die eigene Passivität offenbar angegriffen wird.
Daran sehen wir, dass wir spirituell und mental nach wie vor auf den Bäumen klettern. Auch wenn wir uns durch schicke Anzüge, Kostümchen, tolle Autos, protzige Häuser, einen elitären Freundeskreis und eloquente Ausdrucksweise gerne einen anderen Anstrich geben. In Wahrheit haben wir uns in dieser Beziehung in den letzten 5000 Jahren jedoch nicht nennenswert weiterentwickelt. Technik und Wissenschaft hin oder her. (Siehe Blog: Gefährliches Halbwissen)
So möchten heute Viele möglichst schnell reich werden, um sich so gut wie möglich noch einen letzten Rest vom irdischen Paradies erkaufen zu können, um sich freizukaufen vom Chaos der Zivilisation. Man möchte nicht mehr wirklich Teil dieser Menschheit sein, nicht gezwungen sein, bei dem immer kälter und gnadenloseren (Wirtschafts-)Treiben mitmischen zu müssen. Reich zu sein wäre toll. Wie frei man wäre, wie egal einem das sinkende Schiff doch sein könnte!
Autoren schreiben dann umso mehr das, was gefragt ist, um sich am Mainstream satt zu fressen. Dystopien, Thriller mit effektvollem Gemetzel. Das lieben die Menschen. Dafür geben sie Geld aus. Ebenso die Filmemacher. Oder auch Coaches: Anstatt an einer besseren Welt zu arbeiten und Menschen wirklich gehaltvolle und ewige Wahrheiten beizubringen, die sie tief im inneren beruhigen, sättigen und zufrieden machen könnten, lehren viele Coaches lieber, wie man noch resilientere und spitzere Ellenbogen bekommen kann, um sich gegen die anderen noch effizienter durchzusetzen, sie zu überholen, abzuhängen und mit möglichst perfiden Psychotricks zu überlisten, da wir doch alle nur ein Ziel haben: So viel vom restlichen, genießbaren Kuchen für uns alleine zum Fettfressen abzubekommen, wie nur möglich. Und zwar bevor es ein anderer tut.
Egozentriker, die solch eine "Ausbildung" suchen oder auch anbieten, haben in meinen Augen den Weltuntergang mitunter durchaus verdient. Denn jener wird auch sie einholen, wenn er kommt. Vielleicht ein paar Tage oder Wochen später, da ihre Vorräte etwas länger halten und ihre dicken Mauern etwas länger standhalten werden, wenn der wütende Mob erst einmal zur Lynchjustiz mobilmacht. Doch lohnt es sich dafür wirklich, seine Seele derart zu verkaufen? Wie viel Angst muss einen doch plagen, für dieses kurzsichtige Verhalten!
Als ein großer Prophet von Gott berufen wurde, so heißt es, sagte er zu Gott sinngemäß: "Aber wie soll ich es schaffen, dass dieses Ziel erreicht wird?" und Gott antwortete ungefähr: "Ob es gelingt oder nicht, ist nicht deine Aufgabe, nicht dein Problem. Du sollst nur deinen Teil beisteuern und tun, was zu tun ist. Das Gelingen liegt jedoch in meiner Hand."
Vielleicht werde ich alt. Vielleicht auch nicht. Vielleicht haut mir ein Hasser und Neider eines Tages den Schädel ein. Vielleicht bleibe ich arm, vielleicht auch nicht. Doch eines ist sicher: Ich tat das Richtige, indem ich zunächst von ganzem Herzen vom Leben, von der Natur, von Gott erfahren wollte, wozu wir Menschen, wozu ich als Individuum eigentlich da bin. Und als ich es erfuhr, habe ich getan, was zu tun war. Ob es gelingt oder nicht - es liegt nicht an mir (allein).
Das ist es, worum es geht. Denn nur das wird dich am Ende in völliger Harmonie von dieser Welt gehen und zuvor bereits angekommen fühlen lassen. In einer Ruhe, die die Welt nicht kennt, die du dir nicht erkaufen kannst.
Kennst du "Der Alchimist" von Paulo Coelho? Die Hauptfigur machte sich auf ihren (Lebens)Weg. In der Wüste wurde sein Leben bedroht, eine Lanze drohte, sich in seinen Hals zu bohren. Und er dachte nur: "Seltsam, ich spüre keine Angst." Und er begriff: Wenn du auf deinem Lebensweg bist, hast du zwar keine Lust zu sterben, denn deine Mission macht dir durchaus Spaß, doch wenn es sein sollte, hast du damit gar kein Problem, denn "jeder Moment ist der richtige zum Sterben, wenn du dich auf dem richtigen Weg befindest". Falls du eine übermäßige Angst vor dem Tod haben solltest, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass du deinen Weg noch nicht gefunden hast.
Das ist der wesentliche Unterschied: Manche Coaches benutzen die Angst der Menschen, um ihnen beizubringen, wie sie sich mit Gewalt gegen andere durchsetzen, um somit möglichst viele ihrer Ängste zu besiegen. Ich erde dich als Menschen, erinnere dich daran, wer du bist, um was es geht und als Folge wird es gar nicht mehr wichtig sein, ob du ein Rettungsbot abbekommst oder nicht - zumal dieses ohnehin nur wenige Stunden schwimmen könnte, bevor auch es absaufen wird. Denn reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig (Sicherheit) braucht.
Die Zukunft wird eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Alles sieht nach einer Dystopie aus. Doch auch eine Eutopie wäre noch möglich. Den Unterschied macht alleine die Frage, woran wir glauben und was wir visualisieren wollen. Und dass wir sie überhaupt erinnern: Die Vision des Lebens. Doch das muss man wollen. Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
Und ich werde meinen Teil dazu beitragen. Ich rette nicht "die" Welt. Diese Macht hat kein Mensch. Doch ich stelle die Weichen, die ich stellen kann, bereite die Zukunft vor, so gut ich kann. Daher erwecke ich weiter Hoffnung. Das ist meine Mission. Habe ich diese erledigt, ist alles andere egal. So fühlt sich Freiheit an.
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Hoffnung - Zukunft
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Warum das Jetzt so wichtig ist
#238 • Aristoteles •
3:35 min
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Nicht nur laut Einstein ist Zeit eine Illusion, "wenn auch eine sehr hartnäckige" (
Snippet #106). Auch wenn du mal überlegst, ... wird es klar: Natürlich kannst du dich an die Vergangenheit erinnern und dir die Zukunft vorstellen. Beides kann gute oder schlechte Gefühle auslösen. Doch wirklich handeln, erleben und wahrnehmen kannst du stets nur in der Gegenwart. Dein Leben ist eine einzige, "unendliche" Gegenwart. (Mittels der Vierten Bewusstseins-Dimension mag man Brücken bauen können, doch auch diese Handlung findet stets im Jetzt statt)
Aristoteles meint also, alle drei Zeiten seien "angenehm". Was hatte der denn bitteschön geraucht? Haben wir nicht alle mehr oder weniger auch ziemlich schlimme Erfahrungen machen müssen im Leben? Sieht die Zukunft etwa so aus, als könne sie einem große Hoffnungen machen?
Und die Gegenwart ... ist die nicht voller Idiot:innen, ganz fürchterlicher, gemeiner "kultureller Aneignungen", die allen vermeintlichen Minderheiten so dolle wehtun und auch sonst einer ganzen Menge Schwachsinniger, die - wenn sie nicht gerade die Weltherrschaft an sich reißen wollen - dann zumindest alle bösen Gas- und Ölheizungen umgehend rausreißen lassen wollen, auf Häuslebauer-komm-raus (aus deinem Eigentum)?
Eine verzweifelte Schwachsinnsidee unserer Denker und Lenker jagt die nächste und macht diese Welt, unser Jetzt, in Windeseile zu einem anstrengenden, ermüdenden und zunehmend sinnbefreiten Ort voller gieriger Korrupter und mit zunehmend unerträglicherer Aktionismus-Verzweiflungsidiotie an allen Ecken und Ende. Was wusste Aristoteles denn schon von unserem heutigen Jetzt!
Dasselbe, was auch beispielsweise Eckhart Tolle weiß und wie er unter anderem in seinem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" beschreibt (
Snippet #90, Die Frucht ist von der Wurzel abhängig).Da wir nur das Jetzt haben, sowohl zum Leben, zum Genießen, zum Fühlen aber auch zum Lieben und zum Handeln, ist es wichtig, dass wir das Jetzt so energiegeladen wie nur möglich erleben. Und zwar mit schöpferischer, kreativer Energie - und nicht mit Wut, Hass, Angst und Zorn. Nur so kannst du das Jetzt als angenehm empfinden und nur so wirst du jemals die Kraft haben, Dinge anzupacken oder voranzubringen - in eine zielführende Richtung.
Dass das Jetzt morgen ein noch besseres Jetzt sein darf, ist ja klar. Wir alle haben wohl noch Luft nach oben, was eine Verbesserung der Lebensumstände betrifft. Diese Verbesserungen erreichst du aber wie gesagt nur, wenn du im Jetzt auch die Kraft dazu hast und den Mut, die Inspiration, die Motivation, die Lust. Kurz: Du musst das Jetzt als angenehm empfinden, sonst bleibt dein Leben im Jetzt und womöglich allen Jetzt, die kommen, stecken.
Ohne dein Jetzt, dein Ist-Zustand, deine Umstände, die Dinge-wie-sie-sind voll und ganz zu akzeptieren, ja all das vielleicht sogar zu lieben, wird dir ein besseres Morgen (und somit auch Jetzt) nicht gelingen.
Sagt dir der Begriff "Feindesliebe" etwas? Genau das meinte Jesus unter anderem. Liebe sogar die widrigen Umstände, alles das dir "Feind" ist, denn nur so wirst du sie überwinden. Doch wie geht das? Wie soll man das Jetzt lieben, wenn Politik, neue, schwachsinnige Gesetze und Regelungen, technisch bedenkliche Entwicklungen, Kriege, Katastrophen und nicht zuletzt immer mehr aggressive und dumme Menschen einem die Gegenwart derart verhageln?
"Bedrängnis" nennt die Bibel diesen Zustand, der "kommen muss". Manche sehen darin eine Prüfung. Andere ein Training. Die meisten jedoch nur eine Zumutung und bemitleiden sich selbst. Wie sehr vertraust du auf Gott, auf die Regeln der Natur? Darauf, dass am Ende Gerechtigkeit siegen wird? Am Maß deiner Unzufriedenheit und deiner Nervosität erkennst du das Maß deines Vertrauens (treffenderes Wort als "Glauben"). Also nochmal gefragt: Wie macht man das?
Wie kann man das Jetzt akzeptieren, vielleicht sogar lieben, selbst wenn es deprimierend ist? Angenommen, du wärst eine Frau, Mitte 30, dein Job ödet dich an, dein Partner widert dich nach 15 Jahren Beziehung an, an Trennung ist jedoch nicht zu denken, da dein Geld alleine nicht ausreicht, der Partner ausflippen wird und du selbst ohnehin panische Angst vor dem Alleinsein hast. Zudem hast du ohnehin kaum mehr die Kraft für die alltäglichen Dinge - wie soll man in diesem Zustand etwas Neues anfangen? Wie soll man dieses Jetzt akzeptieren oder lieben?
Genau um solche oder ähnliche Situationen der Stagnation und Festgefahrenheit, um das Aufbrechen solcher Teufelskreise geht es sowohl in meinem Coaching als auch bei den Drei Erinnerungen. Als erstes schaut man sich die Gegenwart an. Sie mag nicht toll sein. Sie mag Kraft kosten. Aber sie ist für den Moment zumindest eine gute Basis. Man hat ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen.
Von dieser Basis aus baut man Akzeptanz für die Gegenwart auf. Das gelingt, indem man die Zuversicht entwickelt, dass es jetzt ganz bald besser werden wird. Wie kann man diese Hoffnung entwickeln? Indem man das große Ganze betrachtet. Aus genügend Abstand erkennt man, dass diese dunkle Regenwolke gar nicht das ganze Land bedeckt, sondern nur den Ort, an dem du (mental) feststeckst.
Das Leben als Spiel zu begreifen ist eine enorme Kraftquelle (
Snippet #135). Und die Drei Erinnerungen sind die sehr simplen Spielregeln, die du dazu brauchst. Wenn du verstehst, dass sowohl das Chaos in deinem kleinen Umfeld (Familie, Job, in dir selbst), als auch das Chaos in der Welt dadurch zustande kommt bzw. dadurch so schmerzhaft wird, dass du völlig falsche Denkmuster einer "gottlosen und bewusstlosen" Welt als Wahrheit und Selbstverständlichkeit verinnerlicht hast, dann begreifst du, dass du unfassbar viel nur "abzuschneiden" brauchst, dass nur drei Dinge übrig bleiben und aus dem Chaos (Unordnung, Spaltung) wird zunehmend Kosmos (Ordnung, Weltordnung).Kreiere als aller erstes dieses "neue", besser gesagt erinnerte Bewusstsein. Dann spiele das Spiel. Wie ein Kind. Mit Freude. Mit neuem Ehrgeiz. Mit neuer Kraft. Dann stimmt es, was Aristoteles sagt. Dann kannst du deine Erinnerungen rückblickend als etwas angenehm Lehrreiches begreifen, deine Zukunft mit Vision und Hoffnung füllen und die "Tätigkeit der Gegenwart" als äußerst angenehm empfinden.
Dann bist du endlich (wieder) Baumeister deines Lebens. Entschuldigung ... Baumeister:in - ich vergaß in meiner freien, einfachen Welt gänzlich ohne Idiotie für einen Moment die völlig vom Ziel ablenkenden, neuen "Regeln" dieser bewusstlosen Gegenwart.
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Illusion Zeit
#106 - Die Frucht ist von der Wurzel abhängig
#90 - Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 - PlayIT! – Das Zitate Spiel 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Was bedeutet Zukunft für dich?
#162 • Victor Hugo •
1:14 min
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An den Worten des französischen Schriftstellers und Politikers sieht man es ...
überdeutlich: Es ist maßgeblich unser Mindset, unsere Denkweise, unsere Weltanschauung, unser Denkmuster, unsere Prägung, mitunter auch unsere Sturheit und Starrsinnigkeit, ... nenne es wie du willst ..., was unsere wahrgenommene Wirklichkeit ausmacht.
Das bedeutet im Umkehrschluss: Wenn du dein Denken veränderst, verändert sich im selben Moment deine Realität, deine Welt. Das erklärt, weshalb wir alle auf demselben Planeten leben können, dieser jedoch für die einen der Himmel und für die anderen die Hölle sein kann. Nicht immer und nicht nur sind äußere Umstände dafür verantwortlich. "Nach deinem Glauben geschieht dir".
Und wenn du jetzt denkst, dass Menschen mit deiner Vergangenheit nun einmal nicht anders denken und fühlen können, wie du es heute tust, dann ist das ein weiterer, blockierender Glaubenssatz, den du dringend auflösen solltest!
Wir unterstehen alle denselben politischen, sozialen oder beispielsweise auch juristischen Rahmenbedingungen, doch wir leiden verschieden stark unter ihnen. Eckhart Tolle sagt dazu beispielsweise sinngemäß, dass eine Situation zunächst neutral ist. Erst durch unser subjektives Bewerten - ausgehend von unserem Mindset - wird etwas entweder als positiv oder negativ wahrgenommen.
Ich verlor einst meinen Führerschein wegen einer Dummheit, was auch bedeutete: 1 Jahr Abstinenz nachweisen - keinerlei Alkohol. Zunächst war es eine Katastrophe. Dann kam eine zweite noch dazu: Corona. Dann erkannte ich die Chance in beidem (siehe Link "das-bedinungslose-grundeinkommen.html").
Heraus kamen (bisher) zwei Bücher und dieses Projekt. Außerdem eine freiwillige, inzwischen dreijährige Alkohol- und zusätzlich völlige Nikotinfreiheit. Während meine Bekannten, die nicht einmal darunter litten, dass ICH meinen Führerschein (und meine "Freiheit zu trinken") verlor, den Vorfall fast tragischer nahmen als ich, wandelte ich die Umstände durch Veränderungen meiner geistigen Haltung diesbezüglich um in etwas Gutes. Das ist nur eine der "Superkräfte", die einem die #3erinnerungen geben können.
Es lohnt sich, sich an unsere wahre Identität und Bestimmung zu erinnern. Es dürfte einen überaus positiven Einfluss auf dein #NeuesDenken und somit deine Zukunft haben.
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NeuesDenken - Identität - Bestimmung - Zukunft
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Hab einen liebevollen Sommer
#240 • Mark Twain •
0:53 min
0:53 min "Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war." (Mark Twain, Quelle: careelite.de)
Ich liebe Mark Twains Humor. Und es ist etwas dran. Mir ...
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geht es mit Yoga und Sport so. im Winter denke ich oft "Ach ne, die Wohnung ist früh morgens noch zu kalt, um leicht bekleidet still zu sitzen" und im Sommer ist sie mir morgens schon zu warm. Und abends noch. Ausreden finden sich immer schnell.
Dennoch kannst du selbst sowohl im Winter als auch im Sommer deine Tage und dein Herz mit Liebe füllen. Für alles das ist, für das Hier und Jetzt. In Wahrheit kommst du auch nur so voran zu noch schöneren Hiers und Jetzts. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
In diesem Sinne wünsche ich dir mit diesem MindSnippet einfach nur einen schönen Start in einen liebevollen Sommer. Lass dich nicht beeindrucken von dummen Politikern, Wirtschaftskrisen, Psychopathen, Egomanen und anderen Tyrannen dieser Welt. Es gibt ein Wissen, welches dich immun gegen die Früchte solcher unwissenden Plagegeister macht. Man muss sich nur daran erinnern ...
Tanke auf, nutze die Zeit, liebe das Leben und lebe die Liebe. Und wenn du über beides viele spannende Gedanken hinzugewinnen möchtest, dann lies die Erinnerungs-Trilogie, lass uns ein Coaching oder ein kostenloses Walk & Talk miteinander machen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Geheimnis, die ein oder andere Wahrheit über das Wesen der Liebe und ihre Macht kanntest du noch nicht ...
Ich liebe Mark Twains Humor. Und es ist etwas dran. Mir ...
geht es mit Yoga und Sport so. im Winter denke ich oft "Ach ne, die Wohnung ist früh morgens noch zu kalt, um leicht bekleidet still zu sitzen" und im Sommer ist sie mir morgens schon zu warm. Und abends noch. Ausreden finden sich immer schnell.
Dennoch kannst du selbst sowohl im Winter als auch im Sommer deine Tage und dein Herz mit Liebe füllen. Für alles das ist, für das Hier und Jetzt. In Wahrheit kommst du auch nur so voran zu noch schöneren Hiers und Jetzts. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
In diesem Sinne wünsche ich dir mit diesem MindSnippet einfach nur einen schönen Start in einen liebevollen Sommer. Lass dich nicht beeindrucken von dummen Politikern, Wirtschaftskrisen, Psychopathen, Egomanen und anderen Tyrannen dieser Welt. Es gibt ein Wissen, welches dich immun gegen die Früchte solcher unwissenden Plagegeister macht. Man muss sich nur daran erinnern ...
Tanke auf, nutze die Zeit, liebe das Leben und lebe die Liebe. Und wenn du über beides viele spannende Gedanken hinzugewinnen möchtest, dann lies die Erinnerungs-Trilogie, lass uns ein Coaching oder ein kostenloses Walk & Talk miteinander machen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Geheimnis, die ein oder andere Wahrheit über das Wesen der Liebe und ihre Macht kanntest du noch nicht ...
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Spaltung und Dualität überwinden, hin zu Singularität und Bewusstsein
#232 • Isaac Asimov •
2:59 min
2:59 min "Der traurigste Aspekt derzeit ist, dass die Wissenschaft schneller Wissen sammelt, als die Gesellschaft Weisheit." (Isaac Asimov, Quelle: zitate.net)
Das Beste an diesem absolut zutreffenden Zitat ist, dass der Verfasser selbst sowohl Wissenschaftler war, als auch ...
mehr
Science-Fiction Autor und dennoch auch die Bedeutung von Weisheit erkannte. Seiner inneren Einheit von Allem-das-ist sei Dank. Ganzheitlichkeit ist es, was große Geister ausmacht, wie beispielsweise auch Einstein, Heisenberg oder Tesla.
Spaltung ist ein großes Thema unserer Zeit - und wird es zunächst noch mehr werden. Doch weshalb ist das so? Selbst unser politisches System kommt ohne Spaltung - wir nennen es dann Opposition - ja gar nicht aus. In den USA ist es noch viel deutlicher zu erkennen. Dort gibt es mit dem zwei-Parteien-System nur die Wahl zwischen Republikanern und Demokraten. A oder B, Null oder Eins, Ja oder Nein, Waffen toll oder Waffen nur so halbtoll, Pest oder Cholera. Außerhalb davon gibt es nichts. Oft nicht einmal mehr das Bewusstsein, dass es da was geben könnte.
Binäres Denken - das gefällt dem Intellekt und unserer Art zu denken, die sich dem Denken eines Computers immer mehr angleicht. Aber wie wäre es denn, wenn man nicht nur aus Ja oder Nein, Eins oder Null, Demokraten oder Republikanern wählen möchte, sondern was wahr, gut, richtig und schlicht und ergreifend zielführend für uns Menschen ist?
Hierbei gibt es zwei Probleme:
1. Wir haben leider nur eine begrenzte Wahl und was vielleicht noch gravierender ist:
2. Was wäre denn dieses ominöse "gut oder richtig oder wahr oder zielführend"? Was ist Wahrheit? Was ist gut und böse? Was ist eigentlich das Ziel, auf das wir geführt werden wollen und: Wer ist denn dieses "Wir" überhaupt?
Und schon sind wir wieder einmal bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, an dem führt kein (rettender) Weg vorbei, wie wir endlich einmal begreifen sollten.
Ohne den Sinn zu kennen, kennen wir das (wahre) Ziel von allem-das-ist nicht. Ohne das Ziel zu kennen, wissen wir nicht was zielführend ist. Ohne zu wissen, was zielführend ist, wissen wir nicht was richtig und falsch, Wahrheit oder Lüge, Gut oder Böse ist (siehe
Snippet #37) wodurch jeder sein ganz eigenes (Sinn-)Süppchen kocht.
Wissen wir hingegen, was universal, also ewig und für jegliche Form von Leben gut, wahr, richtig, zielführend und sinnvoll ist (somit auch sinnerfüllt = sinnerfüllend), hören Dualität, also Spaltung und Chaos auf. Und innerer Hunger, Chaos-Treiber Nummer 1, gleich mit.
(Kleiner Exkurs: "Chaos" ist Griechisch und bedeutet etwa soviel wie Spaltung, Unordnung. In der griechischen Mythologie steht ganz zu Beginn das Chaos, ein ungeordneter, ungeformter Weltzustand, aus dem sich dann allmählich Leben entwickeln konnte. Das Gegenstück zu Chaos ist Kosmos - "Weltordnung". Chaos und Spaltung können also zwar durchaus zuweilen notwendig sein, etwa wenn eine Spezies noch nicht die notwendige Reife für "Kosmos" entwickelt hat, denn Chaos kann Neues hervorbringen. Doch Ordnung ist notwendig, wenn sich das Neue dann in Ruhe entfalten und manifestieren soll, siehe
Snippet #108. Selbst Jesus brachte "das Schwert", Kampf und Spaltung, siehe z.B. Lukas 12,51, um alte, nicht zielführende Strukturen zunächst einmal aufzubrechen.)
Leben und handeln wir in der Wahrheit des universalen Sinn des Lebens, hört Unwahrheit auf zu existieren. Ist beispielsweise Frieden dadurch eines Tages für uns so normal geworden wie das Atmen, werden Kriege nicht nur der Vergangenheit angehören, sondern sogar Vokabeln wie Krieg und Frieden werden aussterben, da es nur noch den einen, den wahren (natürlichen, naturgewollten, lebenserhaltenden) Zustand geben wird.
Neues Denken, neues Bewusstsein - das ist es, worum es hierbei, bei diesem Projekt, geht. Wobei es nur für uns "neu" wäre. Denn tatsächlich ist es so alt wie die Welt selbst. So langsam hätten wir jedoch die Reife entwickelt, Bewusstsein und seine Bedeutung auch zu erkennen, zu verstehen, zu erinnern und zu vERINNERlichen. Und letztlich zu manifestieren. Denn dafür sind wir hier. Und nur so werden wir auch hier bleiben können.
Dualität existiert nur in der intellektuellen Art des Denkens, jener Art, die wir heute so hoch und irrtümlich heilig und fast als einzig "wahre" und relevante Art des Denkens feiern. Mit entsprechend verheerenden, offensichtlichen Folgen.
Der Intellekt ist ein gigantisches Werkzeug. Er taugt jedoch nichts, wenn es um das Bewusstsein des Seins, der Existenz und der Sinnhaftigkeit des Lebens geht. So kann Intellekt bestenfalls versuchen, ein paar Worte für "Liebe" zu finden. Doch nur wer sie im Bewusstsein erlebt hat, kennt oder erahnt ihr wahres Wesen wirklich.
Intellekt baut geniale Werkzeuge. Bewusstsein jedoch entscheidet, wie wir jene Werkzeuge einsetzen. Wir machen heute allerdings ITler, Ingenieure, Technik-Gurus, ... - also "Handwerker" - gerne auch zu Sinnstiftern und somit den Bock zum Gärtner.
Weisheit ist das Denken des Seins. Ein Denken, in dem keine Dualität existiert, weswegen sie vielen Menschen suspekt ist, die ganz klare Entweder-Oder-Entscheidungen brauchen, da sie zum Differenzieren immer unfähiger werden ("Nur ein Sith kennt nichts als Extreme", siehe
Snippet #181).
"Was ist DIE Wahrheit?", wird dann gefragt. Eine gute, erste Frage auf dem Weg zu Weisheit. Wer jetzt nicht aufgibt, etwa durch ein "Exit-Argument" (
Snippet #202), hat gute Chancen, ihr letztlich auch zu begegnen ...
Das Beste an diesem absolut zutreffenden Zitat ist, dass der Verfasser selbst sowohl Wissenschaftler war, als auch ...
Science-Fiction Autor und dennoch auch die Bedeutung von Weisheit erkannte. Seiner inneren Einheit von Allem-das-ist sei Dank. Ganzheitlichkeit ist es, was große Geister ausmacht, wie beispielsweise auch Einstein, Heisenberg oder Tesla.
Spaltung ist ein großes Thema unserer Zeit - und wird es zunächst noch mehr werden. Doch weshalb ist das so? Selbst unser politisches System kommt ohne Spaltung - wir nennen es dann Opposition - ja gar nicht aus. In den USA ist es noch viel deutlicher zu erkennen. Dort gibt es mit dem zwei-Parteien-System nur die Wahl zwischen Republikanern und Demokraten. A oder B, Null oder Eins, Ja oder Nein, Waffen toll oder Waffen nur so halbtoll, Pest oder Cholera. Außerhalb davon gibt es nichts. Oft nicht einmal mehr das Bewusstsein, dass es da was geben könnte.
Binäres Denken - das gefällt dem Intellekt und unserer Art zu denken, die sich dem Denken eines Computers immer mehr angleicht. Aber wie wäre es denn, wenn man nicht nur aus Ja oder Nein, Eins oder Null, Demokraten oder Republikanern wählen möchte, sondern was wahr, gut, richtig und schlicht und ergreifend zielführend für uns Menschen ist?
Hierbei gibt es zwei Probleme:
1. Wir haben leider nur eine begrenzte Wahl und was vielleicht noch gravierender ist:
2. Was wäre denn dieses ominöse "gut oder richtig oder wahr oder zielführend"? Was ist Wahrheit? Was ist gut und böse? Was ist eigentlich das Ziel, auf das wir geführt werden wollen und: Wer ist denn dieses "Wir" überhaupt?
Und schon sind wir wieder einmal bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, an dem führt kein (rettender) Weg vorbei, wie wir endlich einmal begreifen sollten.
Ohne den Sinn zu kennen, kennen wir das (wahre) Ziel von allem-das-ist nicht. Ohne das Ziel zu kennen, wissen wir nicht was zielführend ist. Ohne zu wissen, was zielführend ist, wissen wir nicht was richtig und falsch, Wahrheit oder Lüge, Gut oder Böse ist (siehe
Snippet #37) wodurch jeder sein ganz eigenes (Sinn-)Süppchen kocht.Wissen wir hingegen, was universal, also ewig und für jegliche Form von Leben gut, wahr, richtig, zielführend und sinnvoll ist (somit auch sinnerfüllt = sinnerfüllend), hören Dualität, also Spaltung und Chaos auf. Und innerer Hunger, Chaos-Treiber Nummer 1, gleich mit.
(Kleiner Exkurs: "Chaos" ist Griechisch und bedeutet etwa soviel wie Spaltung, Unordnung. In der griechischen Mythologie steht ganz zu Beginn das Chaos, ein ungeordneter, ungeformter Weltzustand, aus dem sich dann allmählich Leben entwickeln konnte. Das Gegenstück zu Chaos ist Kosmos - "Weltordnung". Chaos und Spaltung können also zwar durchaus zuweilen notwendig sein, etwa wenn eine Spezies noch nicht die notwendige Reife für "Kosmos" entwickelt hat, denn Chaos kann Neues hervorbringen. Doch Ordnung ist notwendig, wenn sich das Neue dann in Ruhe entfalten und manifestieren soll, siehe
Snippet #108. Selbst Jesus brachte "das Schwert", Kampf und Spaltung, siehe z.B. Lukas 12,51, um alte, nicht zielführende Strukturen zunächst einmal aufzubrechen.)Leben und handeln wir in der Wahrheit des universalen Sinn des Lebens, hört Unwahrheit auf zu existieren. Ist beispielsweise Frieden dadurch eines Tages für uns so normal geworden wie das Atmen, werden Kriege nicht nur der Vergangenheit angehören, sondern sogar Vokabeln wie Krieg und Frieden werden aussterben, da es nur noch den einen, den wahren (natürlichen, naturgewollten, lebenserhaltenden) Zustand geben wird.
Neues Denken, neues Bewusstsein - das ist es, worum es hierbei, bei diesem Projekt, geht. Wobei es nur für uns "neu" wäre. Denn tatsächlich ist es so alt wie die Welt selbst. So langsam hätten wir jedoch die Reife entwickelt, Bewusstsein und seine Bedeutung auch zu erkennen, zu verstehen, zu erinnern und zu vERINNERlichen. Und letztlich zu manifestieren. Denn dafür sind wir hier. Und nur so werden wir auch hier bleiben können.
Dualität existiert nur in der intellektuellen Art des Denkens, jener Art, die wir heute so hoch und irrtümlich heilig und fast als einzig "wahre" und relevante Art des Denkens feiern. Mit entsprechend verheerenden, offensichtlichen Folgen.
Der Intellekt ist ein gigantisches Werkzeug. Er taugt jedoch nichts, wenn es um das Bewusstsein des Seins, der Existenz und der Sinnhaftigkeit des Lebens geht. So kann Intellekt bestenfalls versuchen, ein paar Worte für "Liebe" zu finden. Doch nur wer sie im Bewusstsein erlebt hat, kennt oder erahnt ihr wahres Wesen wirklich.
Intellekt baut geniale Werkzeuge. Bewusstsein jedoch entscheidet, wie wir jene Werkzeuge einsetzen. Wir machen heute allerdings ITler, Ingenieure, Technik-Gurus, ... - also "Handwerker" - gerne auch zu Sinnstiftern und somit den Bock zum Gärtner.
Weisheit ist das Denken des Seins. Ein Denken, in dem keine Dualität existiert, weswegen sie vielen Menschen suspekt ist, die ganz klare Entweder-Oder-Entscheidungen brauchen, da sie zum Differenzieren immer unfähiger werden ("Nur ein Sith kennt nichts als Extreme", siehe
Snippet #181)."Was ist DIE Wahrheit?", wird dann gefragt. Eine gute, erste Frage auf dem Weg zu Weisheit. Wer jetzt nicht aufgibt, etwa durch ein "Exit-Argument" (
Snippet #202), hat gute Chancen, ihr letztlich auch zu begegnen ...Siehe auch diese passenden Links:
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Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 • Dalai Lama •
2:22 min
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Heute orientieren sich viele (junge) Menschen bei der Frage, wie sie Geld verdienen möchten, am aktuellen Weltgeschehen, am momentanen Zeitgeist oder direkt am Markt. Oft ...
stehen dabei sogenannte Sekundärziele im Vordergrund, wie natürlich das Geld oder auch Status und Ansehen. Auch ein wichtiges Kriterium bei der Berufswahl: möglichst viel Spaß bei möglichst wenig Arbeit und möglichst wenig Zeitaufwand. Alles nachvollziehbar. Aber damit beginnt das Hamsterrad auch schon, sich zu drehen. Denn eine Sache haben wir heute meist nicht mehr oder noch nicht im Bewusstsein. Es wird nämlich genau andersherum ein Schuh draus, der dir auch noch viel besser passen und dich deutlich freier machen wird.
Wir ordnen meist Sinnhaftigkeit den obengenannten Motiven unter. Das Problem: In einer erfolgs-, status- und gewinnorientierten Gesellschaft ist es sehr schwierig, eine Brücke zu bauen, zwischen tiefer, gemeinnütziger, zukunftsträchtiger und wirklich erfüllender, wenig egoistischer Sinnhaftigkeit und den erwähnten Ansprüchen. Und was macht eigentlich überhaupt Sinn?
Als Krankenpfleger:in, Erzieher:in oder im Altersheim verdient man doch zudem zu wenig, arbeitet viel zu viel und zu lange, Spaß macht es ja wohl auch nur bedingt und vom gesellschaftlichen Ansehen ganz zu schweigen. Dafür sind doch nur wenige prädestiniert, oder?
Es ist wahr, die natürlichen Verhältnisse sind total aus dem Gleichgewicht geraten, weswegen es immer schwieriger wird, beide Facetten, alle Ansprüche voll und ganz zu bedienen. Doch die Natur wäre nicht die Natur, wenn sie dafür keine Lösung hätte.
Wir haben ihn schlicht vergessen: Den Sinn des Lebens. Wie will man dann wissen, was Sinn ergibt? Was ist die Vision, der Plan, der Traum, die Absicht, das Vorhaben der Natur und des Lebens schlechthin? Wohin möchte sich das Leben entwickeln? Was ist Sinn und Zweck der "Idee Leben"? Welchen gigantischen, Jahrmilliarden andauernden, über Milliarden Galaxien erstreckenden Plan hat dieses Universum?
Man kann keine Antwort darauf finden? Das würde ich nicht sagen. Denn dann würde die Natur äußerst kontraproduktiv arbeiten: Erst mit viel Geduld das Leben erschaffen, ihm dann aber nicht verraten, worum es geht? Nein, sie ist extrem daran interessiert, hat uns extra mühsam Gehirne entwickeln lassen, die endlich alles verstehen könnten, nur für ein einziges Ziel: Dass wir uns endlich daran erinnern können, worum es geht. Das Problem sind wir! Wir müssen uns daran erinnern wollen. Tust du das? Von ganzem Herzen?
"Erleuchtet" nennt man jene, die sich erinnern können. "Uns geht ein Licht auf", sagt auch unser Sprachgebrauch. Erst im Licht kann man klar sehen. Und wenn du ihn erinnern kannst, jenen Sinn, dann verstehst du auch den Sinn des Menschsein, des Lebens an sich. Du bekommst eine Ahnung, eine Idee, eine Art Vision vom Ziel und Plan des Lebens. Jener fühlt sich dermaßen fantastisch an, dass dir in dem Moment klar wird:
"Das ist die tiefst mögliche Sinnhaftigkeit! Drunter will ich nichts mehr tun!" - Dann hast du den universalen Sinn des Lebens verstanden. Und in jenem findest du dann recht schnell deinen ganz persönlichen, individuellen. Und wenn du diesen (er)lebst, gestaltest und dich in diese Richtung transformierst, erfährst du Freude, Glück, Freiheit, Gelassenheit, Erfüllung, die auf anderem Wege nicht zu realisieren wäre oder bestenfalls als schlechte Kopie für eine Weile durchgehen mag. Was man gerne macht, macht man gut. Und was man gut macht, wird auch gerne honoriert.
Das Leben bedankt sich und unterstützt all jene, die ihm dabei helfen, sich und seine Vision zu materialisieren. Das kann in Form von Kraft, Motivation, Lebensfreude, Ideenreichtum, Kreativität geschehen oder auch durch neue, viel besser zu dir passende Bekanntschaften, glückliche "Zufälle" und Fügungen und vieles mehr. Und dann verstehst du die Aussage des Dalai Lama: Es ist tatsächlich ein gigantisches Spiel! Und so fühlt es sich dann auch an. Kann es etwas Besseres geben, als 24/7 spielen zu dürfen?
Daher: Frage zunächst nach dem größten aller Sinne. Der Rest ergibt sich daraus wie von selbst. Diese Denkweise ist heute absolut nicht üblich. Die Folgen spüren wir überdeutlich. Daher wird es Zeit, das endlich zu ändern. Start the #SpiritualRevolution
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Vision - Spiel - Sinn des Lebens - Freude - Geld - Erfolg - NeuesDenken - Glück - Erfüllung - Freiheit
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Ist Glück Ziel oder Lohn?
#220 • Antoine de Saint-Exupéry •
0:56 min
0:56 min "Wenn du das Glück begreifen willst, musst du es als Lohn und nicht als Ziel verstehen." (Antoine de Saint-Exupéry, Quelle: geo.de)
Kann man dem Glück nachjagen? Viele versuchen es, manchen scheint es (vordergründig) zu gelingen. Doch ...
mehr
von Dauer ist es für niemanden, denn das Leben pulsiert. Alles ist Schwingung und was ohne Schwingung ist, wäre tot.
Glückliche und weniger glückliche Zeiten wechseln sich ab. So ist das Leben. Aber wenn man es nicht als Ziel begreifen soll, es weder wirklich erjagen und schon gar nicht festhalten kann, wie kann man es dann erreichen, das Glücklichsein? Was ist der Unterschied zwischen den Glücks-Philosophien "Ziel" und "Lohn"?
Es kann dabei sicher nicht schaden, sich wieder an den universalen Sinn, den gigantischen Plan und die Absicht des Lebens höchstpersönlich zu erinnern. Damit in Einklang zu leben und zu handeln "lohnt" sich, da du dich wiederum für das Leben "lohnst" - du erfüllst dann den Lebenszweck, den Lebenssinn, bist für das Leben also sinnvoll, ein Erfolgskonzept. So etwas wird supportet, schließlich will sich die Idee des Lebens ja verbreiten, wachsen und an Stärke gewinnen.
Denk doch mal an die Berufswelt: Arbeitest du im Sinne der Firma, siehst selbst Sinn in dem, was du dort tust, wird sich das in deiner Arbeit zeigen. Dein Chef sieht das, erkennt, dass du mit Freude dabei bist und dich für die Firma lohnst und als Folge be-lohnt die Firma dich.
Arbeitest du hingegen nur auf das Ziel hin, am Ende des Monats Geld zu bekommen, kann das schon anders aussehen. Und welcher dieser beiden Arbeitenden wird der glücklichere sein?
Kann man dem Glück nachjagen? Viele versuchen es, manchen scheint es (vordergründig) zu gelingen. Doch ...
von Dauer ist es für niemanden, denn das Leben pulsiert. Alles ist Schwingung und was ohne Schwingung ist, wäre tot.
Glückliche und weniger glückliche Zeiten wechseln sich ab. So ist das Leben. Aber wenn man es nicht als Ziel begreifen soll, es weder wirklich erjagen und schon gar nicht festhalten kann, wie kann man es dann erreichen, das Glücklichsein? Was ist der Unterschied zwischen den Glücks-Philosophien "Ziel" und "Lohn"?
Es kann dabei sicher nicht schaden, sich wieder an den universalen Sinn, den gigantischen Plan und die Absicht des Lebens höchstpersönlich zu erinnern. Damit in Einklang zu leben und zu handeln "lohnt" sich, da du dich wiederum für das Leben "lohnst" - du erfüllst dann den Lebenszweck, den Lebenssinn, bist für das Leben also sinnvoll, ein Erfolgskonzept. So etwas wird supportet, schließlich will sich die Idee des Lebens ja verbreiten, wachsen und an Stärke gewinnen.
Denk doch mal an die Berufswelt: Arbeitest du im Sinne der Firma, siehst selbst Sinn in dem, was du dort tust, wird sich das in deiner Arbeit zeigen. Dein Chef sieht das, erkennt, dass du mit Freude dabei bist und dich für die Firma lohnst und als Folge be-lohnt die Firma dich.
Arbeitest du hingegen nur auf das Ziel hin, am Ende des Monats Geld zu bekommen, kann das schon anders aussehen. Und welcher dieser beiden Arbeitenden wird der glücklichere sein?
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Glück - Dankbarkeit - Zufriedenheit - Ziel - Berufung
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Machos, Weiberhelden & Erfolgsmenschen vs. Weicheier, Helfertypen & Frauenversteher
#252 • Christopher E. Schmitt •
5:09 min
5:09 min
schnell wie möglich auf Nachrichten reagieren, um zu zeigen, wie fest man auf ihn bauen kann, oder ist das Gegenteil besser, wenn es darum geht, möglichst "erfolgreich" bei den Frauen zu sein?
Ist es zielführender, eher wortkarg, kalt oder zumindest etwas kühl und hart rüberzukommen, sich öfter mal rar zu machen, um den Eindruck von Unerreichbarkeit, Stärke, Dominanz und Unabhängigkeit (=bewunderns- und beneidenswerte Freiheit) zu verstärken und manchmal allein aus Prinzip Kontra zu geben, um ein bisschen Streit zu provozieren?
Jede starke Emotion bindet und somit auch, wenn man(n) es schafft, Frau immer mal wieder in Rage zu bringen. Mal durch Schweigen. Mal durch laut und betont energisch sein. Mal durch gespielte Gleichgültigkeit. Die Psyche unterscheidet nicht zwischen positiven und negativen Emotionen, für sie zählt nur der Impact, die Stärke eines Gefühls, um buchstäblich einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Daher sind Männer, über die Frau sich ständig aufregen kann - für einige gerade deswegen - so "wichtige und bedeutende" Charaktere (gilt umgekehrt natürlich genauso). Hassliebe klopft an: Arschlöcher, die manchmal auch nett sein können, erzeugen eine sehr starke Amplitude. Wem derartige emotionale Achterbahnfahrten wichtiger sind, stärker und lebendiger erscheinen als emotionale Ausgeglichenheit und Stabilität, der wird sich hier bis zum Zusammenbruch mehr oder weniger zu Hause fühlen.
Ziemlich sicher kann man wohl feststellen: Die ersteren dürften gewiss ziemlich viele "beste Freundinnen" haben. Zum Reden. Zum Trösten. Um füreinander da zu sein. Beinahe würde man(n) noch gemeinsam die Tage bekommen, wenn es möglich wäre.
Die letzteren haben vielleicht nicht so viele beste Freundinnen, dafür aber deutlich mehr Sex und die Aufmerksamkeit und Bewunderung der Frauen. Zumindest ist das meine Feststellung. Aber muss das denn immer so sein? Muss man(n) sich für das eine oder andere entscheiden? Frauenversteher oder Arschloch? Und ist das Erste nicht total traurig und schade während das Zweite auf irgendeine Weise noch trauriger und irgendwie total kindisch ist?
Woher kommt das, dass selbst intelligente Frauen auch heutzutage noch immer nicht selten auf derart plumpes archaisches Verhalten abfahren und es als anziehend männlich empfinden? Sind sie womöglich ein wenig in der Steinzeit hängen geblieben? Macht ihre Intelligenz Halt, wenn es um die Frage der Partnerwahl geht? Sind diese Frauen vielleicht dumm? Jein.
Ein ganz klares "Nein, sie sind nicht dumm" kann man geben, weil der Instinkt, sich einen möglichst starken und männlichen Partner zu suchen, keineswegs "dumm", sondern prinzipiell ganz natürlich ist, wenn man bedenkt, dass wir alle dem Sinn des Lebens folgen wollen. Selbst wenn wir das (noch) nicht bewusst so sagen oder wahrnehmen. Aber jedes Geschöpf trägt als tiefsten Instinkt nicht (nur) den Fortpflanzungs- und Arterhaltungstrieb in sich, sondern auch den Drang, seiner Gattung entsprechend sinnvoll, also von Bedeutung zu sein.
Nichts dürfte schlimmer sein, als am Ende das Gefühl zu haben, das eigene Leben komplett vergeudet zu haben. Auch wenn es vor Spaß nur so gestrotzt hat - Spaß ist wichtig - doch er ist in dem Moment bereits Geschichte, in dem er endet. Ich machte jahrelang nur Party, da war alles dabei, glaub mir. Doch Spaß und Sinn lassen sich zum Glück auch kombinieren
Snippet #5Ein "Ja, sie sind dumm" (im Sinne von noch unbewusst), kann man aber zumindest mal in Erwägung ziehen, wenn es um die Frage geht: "Woran erkennt man eigentlich echte Stärke, die richtige Form und Anwendung von Macht und wahrhaftiges Selbstbewusstsein"? Oder wie Herbert Grönemeyer schon fragte: Wann ist der Mann ein Mann?
Männer, die sich im Internet Lektüre, Videos oder Coaches suchen, die zeigen sollen, mit welchen Psychotricks, Taktiken und Strategien man die meisten Frauen gewinnen kann, und Frauen, die auf entsprechende Maschen reinfallen, haben sich - sorry - einander verdient. Sie passen auf eine gewisse Art hervorragend zueinander, denn das Gesetz der Resonanz wirkt natürlich auch hier. Beide lieben noch auf eine eher kindliche Art. Sie spielen.
Das wäre lustig, wenn sie bewusst spielen würden. In den meisten Fällen glaubt aber zumindest einer der beiden, dass es sich tatsächlich um Liebe handelt. Doch Liebe hat mit Tricks, Strategien und Taktieren nichts zu tun. Denn all das ist vor allem eines: Lüge! Und Lüge hat mit Liebe nichts zu tun. Im Gegenteil, die Lüge hält uns von Liebe fern.
Snippet #19 All das mag zu Sex und vielleicht auch zu einer Beziehung führen, aber zu Liebe...?Dass Frauen sich starke Männer wünschen und Männer gerne stark sein möchten, ist nachvollziehbar. Der Haken ist: Beide wissen oftmals eben nicht, was wirkliche Stärke ist, was wirkliche, gesunde, zielführende, "liebevolle" Macht ist. Und so imitieren die einen, während die anderen sich blenden lassen, da sie die Merkmale wahrer Stärke nicht kennen.
Snippet #164Was im Coaching gerne individuell und persönlich angegangen werden kann, fasse ich hier halbwegs kurz zusammen: Ein wirklich starker, selbstsicherer, machtvoller Mensch besitzt das Bewusstsein, wer er in letzter Instanz, in tiefster spiritueller, also ewiger Wahrheit wirklich ist (=Identität). Nicht was seine weltlichen (Karriere)Ziele betrifft. Diese sind wechselhaft, unterliegen Kultur, Epoche, Zeitgeist und Modediktat. Hier wimmelt es vor "Individualisten", die in Wahrheit nur dem aktuellen Trend folgen. Erkannt werden kann das Echte in der Regel durch ein authentisches(!), auffällig ruhiges Gemüt, fernab eines Egos - vor allem in Krisensituationen. Das ist wahres und nicht gespieltes, aufgesetztes, antrainiertes oder taktierendes Selbstbewusstsein, das Bewusstsein vom Selbst.
Er fühlt sich angekommen, ist bereits am Ziel aller Ziele, selbst wenn er noch weiter darauf zu transformiert, denn wirklich "fertig" ist man niemals. Doch im Geist, in der Erkenntnis des Ziels, ist er bereits zu Hause, ist angekommen. Ihn treibt keine Unruhe mehr, etwas nicht rechtzeitig finden zu können. Und das erkennst du, wenn du dir selbst darüber bewusst bist, dass es (im Leben) genau um dieses Angekommensein geht. So jemand weiß in der Tat wo es langgeht, er braucht nicht mehr so zu tun.
Somit "braucht" dieser Mensch dich nicht wirklich! Das ist eben jene "sexy" Unabhängigkeit, Freiheit und Stärke, von der du vielleicht auch gerne etwas mehr hättest (daher die Anziehung). Unromantisch? Keineswegs. Denn obwohl dieser starke, unabhängige Mensch dich weder zum Überleben noch zum Erreichen seines Ziels "bräuchte", entscheidet(!) er sich völlig freiwillig für dich! Weil er dich liebt! Aus Überfluss. Nicht aus Mangel.
Hast du lieber einen Partner, der sich bewusst, freiwillig aus Liebe für dich entscheidet oder einen, der zum (großen) Teil aus Angst (z.B. vor dem Alleinsein) mit dir sein möchte?
Da dieser Mensch zwar deine Liebe und Gegenwart extrem bewusst und wertschätzend(!) genießen kann, sie auch durchaus als extrem bereichernd empfindet und gewiss nie wieder auf sie verzichten möchte, sie aber nicht direkt "braucht", kann er darauf verzichten, Spiele zu spielen, die dich eifersüchtig machen sollen oder auf andere Art sicherstellen sollen, dass du "noch da bist".
Player haben Angst. Da Angst aber schwach wirkt, lernen sie eben jene Taktiken, die Angst in scheinbare Stärke verwandeln sollen. Bewusste Menschen haben Liebe, die vom Selbst aus ihnen strahlt. Diese kann man nicht taktieren. Sie ist immer echt und ehrlich.
Da so jemand weniger braucht, sondern eher viel zu geben hat, wird er es als eine der wichtigsten Aufgaben (=Mission) betrachten, dich (und auf andere Weise auch andere) glücklich zu machen. Und zwar in gleicher Unabhängigkeit von ihm, wie er von dir unabhängig ist! Denn auch er möchte nicht, dass du aus Abhängigkeit bei ihm bleibst, sondern aus Liebe, aus freiem Willen. Das könnt ihr beide aber nur wissen, wenn ihr euch einander zu wahrer Unabhängigkeit verhelft!
Snippet #193Ein starker und entschlossener Mensch ist also daran zu erkennen, dass er dir - wenn du dich für seine Liebe öffnest - mit aller Kraft hilft, selbst diese wundervolle Transformation zu erleben! Er wird dich nicht fallenlassen. Aber zugleich wird er dich definitiv loslassen, wenn du dich ihm nicht öffnest, sondern deinen Weg eher in der Liebesweise eines anderen siehst. Dann wird er dich nicht aufhalten und sein Loslassen wird einer der größten (männlichsten?) Kraftakte sein, die es gibt.
Snippet #75 Aber erkennst du das als solchen?Mir ist das im Leben bereits öfter widerfahren, dass ich Frauen mit dieser Art zu lieben vor ihrer Zeit begegnete und sie somit wieder loslassen musste. In dem Moment zerbricht jedes Mal ein kleiner Teil in einem - und ein anderer wird geboren. Doch Wahrheit bleibt Wahrheit.
Woher kommt denn all die Energie, wenn beide einander nur geben? Nun, genau das ist mit "Resource" gemeint - siehe Titel auf der Startseite: Identity. Mission. Resource. Diese drei müssen wir erinnern, damit alles gelingt. Das Leben und die Liebe. Mehr dazu im Coaching, in meinen Büchern und im gesamten Projekt.
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Prioritäten setzen
#98 • John Lennon •
1:08 min
1:08 min
Sagen wir mal Handy statt "Fernsehgerät", um es etwas aktueller klingen zu lassen. Denn inhaltlich ist es aktueller denn je, ...
was der Beatles Gitarrist und Komponist (sowie Friedensaktivist) damals sagte.
Mit Lippenbekenntnissen sind wir schnell. Doch wie ernst meinen wir es tatsächlich, wenn wir den Wunsch nach Frieden äußern? Solange Krieg unser "Fernsehgerät" nicht persönlich bedroht?
Könnte es sein, dass eine Gesellschaft den Krieg hin und wieder leider noch immer braucht, bis sie endlich begriffen hat, was wirklich von Bedeutung ist und wovon unser Glück tatsächlich abhängig ist?
Wenn Lennon recht hat, würde dann, wenn eines Tages endlich einmal eine ausreichende Anzahl von Menschen die allgemeinen Prioritäten wirklich fühlen würde, tatsächlich verinnerlicht hätte, alles zum Guten geraten?
Doch was ist wichtig, was unwichtig? Was macht Sinn, was eher weniger? Ist das eine individuelle Frage oder eine One-Sinn-Fits-All Sache?
Sowohl als auch, da es zwei "Sinne des Lebens" gibt. Den unveränderlichen universalen äußeren und deinen sich verändernden, wachsenden individuellen inneren, der idealerweise in Harmonie mit dem universalen schwingt für maximalen Support des Lebens. Um Prioritäten und somit eine einheitliche Marschrichtung der Gesellschaft zu erreichen, kommen wir nicht umhin, endlich einmal klar zu definieren, was er ist: Der (äußere, universale) Sinn des Lebens. Also unsere gemeinschaftliche Marschrichtung. Unser Ziel, der eigentliche Plan, die größte aller Visionen (und da gibt es durchaus eine, mit der ausnahmslos alle glücklich wären).
Wir können diesen Sinn heute durchaus erkennen und erfassen, wir müssen uns nur mal wieder mutig der Frage stellen. Technik kann uns "42" als Antwort liefern - aber keine sinnerfüllende Antwort. Doch wir könnten uns selbst an sie erinnern ... und dann dafür entscheiden.
Und in jenem universalen Sinn findet dann jedes Individuum seinen ganz persönlichen, erfüllenden und sättigenden Lebenssinn - für echten Erfolg, genau so, wie es die Natur (des Lebens) vorgesehen hat. Hilfst du ihr, hilft sie dir.
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Angst überwinden durch Mut zur Wahrheit
#150 • Demokrit •
1:03 min
1:03 min "Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende." (Demokrit)
Meine Pause geht langsam zu Ende, Phase 2 beginnt allmählich. Diese soll mit Videos deutlich öffentlicher und sichtbarer werden. So ganz leicht fällt mir das zugegebenermaßen ...
mehr
nicht. Ich bin eigentlich nicht wirklich gerne vor der Kamera. Doch das Projekt wird ohne Mut jetzt nicht weiterkommen.
Es sind vor allem zwei Dinge, die ich mir ins Bewusstsein rufen muss (mich erinnern muss), um an Mut zu gewinnen.
Das erste ist, mir bewusst zu machen, dass das, was ich sagen möchte, nach Jahrzehnten der interdisziplinären Suche und anderer Quelle der Erkenntnis meine felsenfeste Überzeugung von Wahrheit geworden ist und zudem nur das Beste für ausnahmslos jede Lebensform beabsichtigt. Kann es bessere Gründe für mutige Aktionen geben?
Jegliche Angriffe, die daraufhin kommen können, meinen entweder meine Art und Weise, wie ich es rüberbringe (ich bin leider oft noch etwas zu forsch, manchmal sogar etwas angreifend) - daran kann ich gerne arbeiten und diesbezüglich mache ich gewiss noch öfter mal Fehler. Oder aber, die Gründe des Angreifers sind schlicht bei ihm selbst zu suchen. Getroffener Hund bellt? Keine Lust, erinnert zu werden? Im einen Fall lerne ich also, im anderen muss es mich absolut nicht treffen. (Siehe verlinkte Snippets, unter anderem aus Matrix: "Kein Ausweichen mehr nötig").
Das zweite ist, sich ebenfalls wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass alles ein Spiel ist. Oder ist es nur WIE ein Spiel? Entscheide das selbst. Und welches Spiel macht Spaß, wenn man es ohne Risiko spielt? Macht Mensch Ärgere Dich Nicht vielleicht Freude, ergibt Sinn oder hat man auch nur den Hauch einer Chance auf den Sieg, wenn man mit seinen Spielfiguren "im Haus" bleibt, aus Angst, sie könnten von anderen "geschmissen" werden?
Also. Spiel das gigantischste Spiel des Universums. Mit Freude. Ohne Angst.
Meine Pause geht langsam zu Ende, Phase 2 beginnt allmählich. Diese soll mit Videos deutlich öffentlicher und sichtbarer werden. So ganz leicht fällt mir das zugegebenermaßen ...
nicht. Ich bin eigentlich nicht wirklich gerne vor der Kamera. Doch das Projekt wird ohne Mut jetzt nicht weiterkommen.
Es sind vor allem zwei Dinge, die ich mir ins Bewusstsein rufen muss (mich erinnern muss), um an Mut zu gewinnen.
Das erste ist, mir bewusst zu machen, dass das, was ich sagen möchte, nach Jahrzehnten der interdisziplinären Suche und anderer Quelle der Erkenntnis meine felsenfeste Überzeugung von Wahrheit geworden ist und zudem nur das Beste für ausnahmslos jede Lebensform beabsichtigt. Kann es bessere Gründe für mutige Aktionen geben?
Jegliche Angriffe, die daraufhin kommen können, meinen entweder meine Art und Weise, wie ich es rüberbringe (ich bin leider oft noch etwas zu forsch, manchmal sogar etwas angreifend) - daran kann ich gerne arbeiten und diesbezüglich mache ich gewiss noch öfter mal Fehler. Oder aber, die Gründe des Angreifers sind schlicht bei ihm selbst zu suchen. Getroffener Hund bellt? Keine Lust, erinnert zu werden? Im einen Fall lerne ich also, im anderen muss es mich absolut nicht treffen. (Siehe verlinkte Snippets, unter anderem aus Matrix: "Kein Ausweichen mehr nötig").
Das zweite ist, sich ebenfalls wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass alles ein Spiel ist. Oder ist es nur WIE ein Spiel? Entscheide das selbst. Und welches Spiel macht Spaß, wenn man es ohne Risiko spielt? Macht Mensch Ärgere Dich Nicht vielleicht Freude, ergibt Sinn oder hat man auch nur den Hauch einer Chance auf den Sieg, wenn man mit seinen Spielfiguren "im Haus" bleibt, aus Angst, sie könnten von anderen "geschmissen" werden?
Also. Spiel das gigantischste Spiel des Universums. Mit Freude. Ohne Angst.
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Warum Verrückte die Welt regieren
#292 • John Lennon •
4:29 min
4:29 min
Wahnsinnige daran." (John Lennon)
Ich glaube, seit es den halbwegs modernen Menschen gibt, existiert das Phänomen, dass "Verrückte" allzu häufig im Leadership anzutreffen sind. In unserer Zeit fällt es zwar extrem auf, da an allen Ecken und Enden egomane Autokraten angestrengt nach immer mehr Macht gieren. Doch offenbar litt auch schon John Lennon unter der Tatsache, dass wir ein Händchen dafür zu haben scheinen, stets die Verrücktesten von allen zu unseren AnFÜHRERn zu machen. Denn den Stiefel müssen wir uns tatsächlich selbst anziehen: Solange wir nicht in einer Diktatur leben, sind wir es selbst, die den kleinen Narzissten und das mini Egomanchen bewundern, irrtümlicherweise als stark, taff und vorbildhaft empfinden - und mit aller Kraft nach oben tragen, wählen, jubeln ... Das war in Deutschland vor gut 80 Jahren der Fall, ist aber keineswegs ein rein deutsches Phänomen und auch nicht auf unsere Epoche beschränkt. Doch wie kann das sein?
Es gibt die Theorie, dass wir Menschen einst solange in Frieden und Harmonie lebten, bis aus unserem rudelähnlichen Wir-Bewusstsein, also dem gemeinschaftlichen Sinn fürs gemeinsame (Über-)Leben, ein Ich-Bewusstsein wurde. Als wir unser Ich, unser Ego erkannten - keineswegs zu verwechseln mit dem wirklichen Selbstbewusstsein, dem Bewusstsein des Selbst innerhalb des Seins - war es aus mit der Harmonie.
Wir erkannten Unterschiede untereinander, haben begonnen, uns miteinander zu vergleichen. Empfanden wir uns "besser" (stärker, schöner, erfolgreicher bei der Jagd, bei der Paarung, ...) als andere, fühlte sich das gut an. Denn es gab uns ein kleines Stück vermeintlicher Sicherheit zurück, die wir durch den Verlust unserer einstigen "Unschuld", dem blinden und ahnungslosen Vertrauen ins Leben, verloren hatten. Denn wir spürten auf einmal, dass dieses neu entdeckte Ich total unabhängig von der Gruppe sterben, also enden könnte. Die Angst, persönlich zu kurz zu kommen, war geboren.
Denn natürlich kann das Ego, welches auf Basis eines biologisch-materiellen Hirns stattfindet, sterben und wird es totsicher auch. Auch kann es nicht immer und bei allem "bester" oder "erster" sein. Anders als das unsterbliche Bewusstsein vom eigenen Sein, das zum Glücklichsein auch keinen "Sieg" benötigt. An die Stelle dieses Ur-Bewusstseins, welches uns zuvor in sorglosem (da gedankenlosem) Frieden leben ließ, trat nun das Denken, das im Moment des Erkennens auch schon Angst vor dem Sterben bekam. ("Ich denke also bin ich". Wirklich erst dadurch?)
Wo zuvor, allem voran aufgrund eines noch schlecht ausgebildeten Gehirns, noch gar kein anderer Zustand als das Urvertrauen "denkbar" war und Angst vor der eigenen Endlichkeit und des Verlusts des denkenden Ichs somit noch unmöglich war, waren auch Gier, Lüge und Machtstreben noch weit entfernt. Man fühlte sich versorgt und vollständig, solange es der Gruppe gutging. Wovor also Angst haben? Nach was bitteschön gieren, wenn es einem an nichts mangelt, einen keine Sorgen oder Ängste plagen?
Als das Egobewusstsein aufkam, endete dieses Geborgenheitsgefühl. Stattdessen dachte das Ich-Gehirn nun verstärkt daran, dass es sich um sich selbst kümmern muss (in dem Wort steckt Kummer), dass es für sich selbst sorgen sollte (Sorgen?)
Sich zu versorgen, tat gut. Doch es fühlte sich nach wie vor nicht so harmonisch an, wie das Leben zuvor. Denn eine Versorgung, die heute noch gelingen mag, könnte morgen doch schon unmöglich werden, oder nicht? Es war also nur folgerichtig, wenn man für etwas mehr sorgt, als man eigentlich bräuchte. Rein zur Sicherheit.
Aber auch das ... es fühlte sich zwar ein kleines bisschen besser an, sicherer. Doch es könnten schlimme Zeiten kommen, besser wäre es, man häuft noch mehr von allem an. Später kamen auch noch Gedanken dazu wie "sich von der Gruppe unabhängig zu machen" oder im Gegenzug "andere von sich abhängig zu machen" - alles Sicherheit und stabile Versorgung schaffende Maßnahmen, so die Denke des Egos.
Als das noch immer nicht zu dem inneren Frieden führte, an den wir uns alle archaisch erinnern(!) können, war für das logisch denkende Gehirn nur eine Erklärung plausibel: Es muss noch immer zu wenig von alldem sein. Außerdem tauchten links und rechts immer mehr andere fette Egos auf, die sogar noch mehr hatten als man selbst. Da mehr also offensichtlich möglich war, ist es ja nur logisch, Mangel zu empfinden. Denn ganz eindeutig war man ja noch nicht bei 100% des Machbaren und somit noch nicht am Ziel. Diese Lücke von "hier sein" aber "dort sein wollen" füllt sich ganz automatisch mit Frust, Unzufriedenheit, Undankbarkeit und Stress.
Da sich inzwischen die meisten in diesem vom wahren Ich entfernten "Pseudo- oder Ego-Bewusstsein" befanden, bewunderte und beneidete eine Mehrheit diese viel Habenden (Neid gilt als eine der sieben Todsünden, da sie zum einen als eine Form von Trennung vom göttlichen Bewusstsein (= Sünde) deinen geistigen Tod bewirkt und zum anderen auch ein Indiz ist: Wer neidisch ist, verfügt nicht über eben solch ein natürliches, ursprüngliches, mit Gott verbundenes Bewusstsein).
Hier begann unsere total verrückte (von der Wahrheit entrückte, weggerückte, also ver-rückte) Definition von Erfolg, der wir heute noch burnoutesk unterliegen, und die wir - völlig verrückter- und fälschlicherweise - als in Stein gemeißelte, ewige Wahrheit betrachten. Doch dem ist keineswegs so. Auch unsere Definition von Erfolg kann - und muss - sich ändern, wenn dieser Planet und seine Bewohner gesund werden sollen.
Wir brauchen uns lediglich wieder zu erinnern(!), an das wirkliche Ich. Wir sollen unser brillantes Gehirn natürlich nutzen (
Snippet #93). Jedoch als das, was es nun einmal ist: Ein Werkzeug. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist nicht, wer wir sind. Unser Denken ist nicht unser Sein. Was du denkst, ist nicht dein Ich. Wenn dein Denken dich definiert, unterliegt dein Sein deinem Denken und du bist die Marionette eines Werkzeugs ohne tieferes Bewusstsein. Du bist nicht Sklave der Regierung, deines Chefs oder irgendeines Systems, sondern zunächst einmal Sklave deines Denkens. Umgekehrt wird ein Schuh draus, mit dem du in die Freiheit läufst: Nutze dein Denken aus dem Bewusstsein deines Seins heraus.Am Ende sagt John Lennon, dass man ihn einsperren wird. Als Wahnsinnigen. Glaubst du, es sind "die da oben", die den armen John Lennon einsperren werden (stellvertretend für alle noch lebenden John Lennons unter uns)? Mag sein, dass "die da oben" das Einsperren ausführen, da solche Geister gewisse starre Ordnungen stören könnten. Aber dies geschieht unter dem (stillen) Beifall eines jeden Menschen, der selbst noch im Ego gefangen ist und der (also dessen Ego) sich angegriffen fühlt und bedroht durch Gedanken echter Freiheit. Denn wie wir gerade gesehen haben, möchte das Ego, dein Ich-Denken, nicht sterben - oder "nur" ein Werkzeug sein. Ist es aber. Und das sollte es kapieren. Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170), aber wenn Bewusstsein und Ego/Denken ein Team bilden, kann Großes und vor allem Ganzheitliches daraus erblühen.Das Ego will die Kontrolle haben. Das Ego (dein Gehirn) möchte dich (dein wahres Selbst) davon überzeugen, dass du dein Denken bist, dass Es Du ist. Es möchte kein Tool sein, das man nutzt, es möchte selbst benutzen. Es möchte Macht. Die über dich. Oder sogar über noch mehr. Diese "großen Egomanen" sind die, über die wir alle schimpfen. Aber der kleine Egomane in uns selbst ist es, bei dem wir anfangen müssen. Decke diese Lüge deines Egos auf und erlebe, was echte Freiheit bedeutet.
Ob sie mich einsperren, ob du mich aus deinem Leben aussperrst, weil ich das sage? Das wäre ja Wahnsinn, oder nicht?
Im Coaching begleite ich dich gerne in diese Freiheit, wenn du magst.
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Werde Zukunfts-Investor: ✓nachhaltig ✓sinnstiftend ✓visionär 🔗
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- Macht, Liebe, Lüge und Wahrheit
#19 - Größer als du selbst
#93 - Spaltung und Dualität überwinden, hin zu Singularität und Bewusstsein
#232 - Macht der Liebe vs. Liebe zur Macht
#99 - Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170
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Gesellschaftliche Relevanz von Spiritualität
#203 • Christopher E. Schmitt •
3:44 min
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Die Kirchen sterben langsam, spirituelle Lehrer der unterschiedlichsten Art schießen wie Pilze aus dem Boden und dann gibt es auch noch diese Seite hier. Etwas geschieht. Und das ist gut so. Nur ist natürlich nicht ... alles, das geschieht, gut. Manchmal bedarf es aber eines gewissen Maßes an Chaos (griechisch für Spaltung), damit eine neue Ordnung (griechisch: Kosmos) entstehen kann. Siehe
Snippet #108.Ich vermute sogar, dass wir auf eine Art spirituelles Chaos zusteuern. Allerdings ist das notwendig, damit danach wieder eine erneuerte Ordnung entstehen kann. "Drei Erinnerungen" nenne ich das Kernthema meiner Trilogie. Denn es geht gerade darum, all das rasant wachsende allgemeine Chaos auf drei Elemente zu reduzieren, sich an den Kern zu erinnern. An die Schnittmenge von allem. An das, was alle seriösen Philosophien, Lehren und alle Lebewesen gemeinsam haben, und das völlig genügt, um klar zu sehen und zur Ruhe zu kommen. Entwirrung statt Verwirrung.
Nicht nur seit Corona oder dem Krieg in Europa hinterfragen immer mehr Menschen den Sinn und Zweck von einfach allem. Auch vorher hatten etliche das Gefühl, dass wir so nicht weitermachen können, dass etwas ganz entschieden falsch läuft und dass die Lebensweise und Lebensmaxime, wie wir sie so kennen, doch nicht alles sein können.
Beispielsweise reichen für manche schon bestimmte Filme (wie Avatar, siehe
Snippet #201), um schmerzlich daran erinnert zu werden, was ihnen fehlt und dass es eigentlich doch ganz anders sein sollte. Nur ein Film? Ein Märchen? Zu schön, um wahr zu sein? Nein - genau wie im Film der Planet Pandora zwar unglaublich weit entfernt ist, so ist auch ein Leben wie jenes für uns zwar weit entfernt, aber erreichbar. Unsere Entscheidung ist - wie der Name schon vermuten lässt - entscheidend.Wie im Film werden wir hoch entwickelte Technologie und Wissenschaft benötigen - oder zumindest nutzen können. Theoretisch. Praktisch missbrauchen wir sie nämlich leider noch viel zu häufig, als dass es mit uns wirklich besser werden könnte. Zu forschen und uns weiterzuentwickeln steckt durchaus in uns. Aber gesellschaftlich praktizieren wir Entwicklung zu einseitig. Das "Standbein Spiritualität" muss endlich nachziehen. Es wurde seit dem Mittelalter, als wir Spiritualität/Glauben/Gott extrem missverstanden und tödlich brutal "umgesetzt" haben, aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt, zur Privatsache degradiert, zwar noch immer geduldet, aber weder gefördert noch als relevant betrachtet. Sie wurde reines Hobby. Natürlich ganz im Gegensatz zum Bezahlen von Steuern. Geld ist eben unser wahres Heiligtum. Wen wundert da noch was?
Immer mehr machen da nicht mehr mit. Und so entwickeln sie sich zunächst persönlich spirituell weiter. Es beginnt mit Büchern und Yoga, Coachings, neuen Bekanntschaften, Reisen in ausgewählte Länder, das Entdecken eines erneuerten Außen und eines erweiterten, bewussteren Innern. So weit so gut. Doch dann kommt der Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht.
Kleiner Exkurs: Ich habe eine muslimische Freundin, die seit vielen Jahr schon erwachsen ist. Sie ist lesbisch, was sie lange unterdrücken musste. Als sie sich eines Tages outete, sagten ihre Eltern nach vielen, vielen Monaten: "Liebe Tochter, es ist okay für uns. Wir lieben dich trotzdem. Du darfst lesbisch sein. Aber versprich uns, dass du es niemals ausleben wirst." Toll. Glückwunsch. Ich weiß, für die Eltern war das bereits ein gigantischer Schritt. Für die Tochter war es ein Schlag ins Gesicht.
Sie stagnierte. Sie flüchtete sich noch mehr in die Arbeit als zuvor. Alles, um ihre wahre, vermeintlich unmöglich zu stillende Sehnsucht nach Liebe nicht mehr zu spüren. Sie konnte nicht mehr zurück und auch nicht weiter nach vorn. Das Outing, das Entdecken ihrer selbst, war nicht mehr zurückzunehmen. Hätte sie auch gar nicht gewollt. Doch weiter nach vorne - dazu wurden ihr gerade unsichtbare Fesseln angelegt.
Gewissermaßen ähnlich geht es Menschen, die auf dem Weg zur Erleuchtung sind. Spätestens wenn sie an den Punkt geraten, an denen sie merken, dass sie gerne voll und ganz in diesem Bewusstsein leben würden, ohne tagtäglich für die allzu weltlichen Themenbereiche, Kollegen und Kunden ihres nine to five Jobs ihr wahres Selbst an der Garderobe abgeben zu müssen, stellt sich Stagnation ein.
Ähnlich wie bei meiner muslimischen Freundin ist es, als würden der Chef, die Firma, eigentlich die gesamte Welt sagen: "Welchen Quatsch du in deiner Freizeit machst, ist uns völlig egal. Aber hier hältst du deinen Unsinn gefälligst raus und bleibst wie du bist. Du funktionierst nach Plan, wie immer schon, und hilfst uns stattdessen, unsere Träume zu realisieren. Wir bezahlen dich schließlich." Und so gehen Tag für Tag Lebenszeit, Gott gegebene Talente und Energie den Bach alles Weltlichen hinunter. Ein Jobwechsel ist nicht immer so einfach. Und wie viele Stellen gibt es (heute) denn schon für die vielen Erwachenden?
Wenn man am Erinnern ist, werden Lebenszeit und auch Talente plötzlich viel, viel kostbarer. Es ist, als spürte man eine Verantwortung. Es geht nicht um Faulheit, ganz im Gegenteil. Es geht um Sinnhaftigkeit. Es geht nicht darum, dass man SICH als "etwas Besseres" betrachtet oder die Arbeit einem "nicht mehr würdig ist" oder die Kollegen ja alle keine Ahnung haben. So denkt die Welt. Es ist viel, viel einfacher und unendlich viel grausamer: Man spürt und hört einen Ruf. Be-RUF-ung - doch dem Ruf zu folgen ist oft kaum realisierbar!
Man möchte sogar mehr arbeiten als je zuvor. Aber der Sinn, das Wofür (großes Thema in meinen Büchern!), erlebt eine Transformation! Das ist gut so, denn das IST der Sinn des Lebens und an jenem will man nicht (mehr länger) vorbei leben. Doch die Welt ist dafür noch(!) nicht ausgelegt, noch lange nicht reif.
Das muss anders werden, wenn wir gerade diejenigen, die die Kraft und das Wissen hätten, die Welt in eine bessere Richtung zu führen, nicht durch das Kappen ihrer Flügel systematisch in eine tiefe Depression stürzen und damit "unfruchtbar" machen wollen. Eine Schlange im Käfig kommt einigermaßen klar. Ein Vogel hat jedoch eine Dimension mehr auf die er verzichten muss.
Deswegen - und aus einer Menge weiterer Gründe - darf Spiritualität keine reine Privatsache bleiben. Es wird Zeit, das nächste Level einzuläuten. Eine #SpiritualRevolution für eine Gesellschaft, die ganzheitlich denkt, fühlt und handelt und damit beginnt, Menschen auf diesem Wege eher zu fördern anstatt zu blockieren, denn es geht am Ende um nichts Geringeres, als um das Wohl aller. Dafür gibt es dieses Projekt. Schließ dich an, supporte es, investiere in es! Und lies dazu auch
Snippet #13.Siehe auch diese passenden Links:
- WorldTeam. Das Projekt für Future Fixer 🔗
- Meine Bücher 🔗
- Werde Zukunfts-Investor: ✓nachhaltig ✓sinnstiftend ✓visionär 🔗
- Spiritualität - reines Privatvergnügen?
#13 - Post Avatar Depression
#201 - Der Sturm vor der Ruhe?
#108 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Wie fühlt sich Wahrheit an?
#115 • Christopher E. Schmitt •
2:44 min
2:44 min Physikalische, mathematische oder chemische Wahrheiten sind ebenso wie spirituelle ebenfalls natürliche Wahrheiten. Sie sind sogar oft direkt sichtbar und zudem beweisbar und herleitbar. An ihnen fällt auf, dass es für eine Wahrheit kein Gegenteil gibt. ... 
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2+2 ist 4. Wasser kocht ab 100 Grad Celsius (und einem gewissen Luftdruck), Gravitation ist für jeden spürbar. Aber wie lauten die jeweiligen anderen, gegenteiligen Wahrheiten davon, zwischen denen man sich entscheiden könnte? Die gibt es nicht. Sicher ist die klare Beweisbarkeit ein Grund, warum sich viele Menschen gerne auf rationales Wissen und Denken verlassen.
Das erinnert ein wenig an Licht und Dunkelheit (siehe auch YouTube Link unten, 1:30 min mit Bezug auf Einstein). Licht ist als physikalische Größe messbar. Dunkelheit empfinden wir zwar als das Gegenteil von Licht, doch tatsächlich ist Dunkelheit nur das Fehlen von Photonen. Kälte das Fehlen von Bewegungsenergie in Molekülen und Atomen. Stille das Fehlen von Schallwellen. Das jeweils "Andere" ist also genau genommen kein echtes Gegenteil, sondern eher das Fehlen der einzigen Sache, die es gibt. Der Wunsch, ein Gegenteil zu definieren, entspringt unserem Ego, unserem Gehirn: Als materieller Teil einer dualen Welt verlangt das Gehirn (also der Verstand) natürlich ebenfalls nach Dualität. Somit erfindet oder benennt er Gegenteile, wo eigentlich gar keine sind (Kälte, Dunkelheit, Stille, ...) - Treffender wäre: Hier ist es aber unwarm, unhell oder unlaut.
Spiritualität versteht, dass es dieser Dualität nicht bedarf. Es gibt somit auch kein Gegenteil von Liebe. Angst, Hass, Wut, Zorn, ... sie alle fühlen sich nur an, wie das Gegenteil von Liebe. Doch in Wahrheit bedeuten sie entweder das Nichtvorhandensein von Liebe oder sind das Ergebnis von Ereignissen, die sich uns und dem, was wir lieben, in den Weg stellen und uns dadurch von der Liebe und somit auch dem Lebenssinn und unserer Erfüllung trennen möchte.
Spirituelle Wahrheiten sind selten beweisbar. Aber als intuitiver Mensch erkennst du sie an ihrer Wirkung: Ist ein Gedanke wahr, spendet er dir Kraft, Ruhe, Gelassenheit, Zuversicht, Freude, Motivation, Geduld und alle möglichen energiereichen und vor allem sättigenden Resultate. Und zwar aus sich heraus. Es bedarf keines Gegenpols, auf dem die Stärke gründet, oder an dem sie sich messen oder emporziehen kann, wie es beispielsweise in der heutigen (politischen) Streitkultur oft der Fall ist. Hier will man recht haben, sich über den anderen erheben. Eine "ominöse", universale Wahrheit spielt hier meist keine große Rolle.
In der Politik stehen wir als Beobachter (oder Wähler) daher pausenlos auf wackeligen Füßen. Mal sagt der eine halbwegs etwas, das ganz plausibel klingt, dann die andere. Dann lügt die eine geschickter als der andere. Natürlich stehen auch niemals persönliche Interessen im Raum 🤥 Und wie kann man überhaupt eine vorsätzliche, dreiste, manipulative oder gar propagandistische Lüge von schlichter Unwissenheit oder gar Dummheit unterscheiden? Da wird es unheimlich schwierig. Wehe dem, der seine Lebensstabilität (heute noch) in der Politik finden möchte.
Mein Vorschlag daher: Wenn du einen Hauch spirituelles Bewusstsein in dir hast, finde und fokussiere zunächst die verlässlichen, ewigen, universalen Wahrheiten. Vergeude keine Zeit, Gedanken und Energie auf etwas, das Spaltung erzeugt und Energie raubt - beinahe so, als sei genau dies das Ziel. Sollte dem tatsächlich so sein, dann tappe nicht in diese Falle, lass dich nicht provozieren, verunsichern und runterziehen. Der Streit verursachende Gedanke deines "Gegners" diktiert dir sonst, was du zu denken hast, da er dich nötigt, den Fremdgedanken aufzugreifen, um das Dagegensein ausformulieren zu können. Du bleibst somit womöglich permanent in einer defensiven, re-aktiven Position, anstatt in einer entspannten, ruhigen und friedlichen pro-aktiven.
Lass die Streiter streiten. Fokussiere du dich mit deiner Energie, deiner Zeit und deinen Talenten auf die eine Lösung. Nicht auf die 1000 Probleme (siehe Blog "Das Besingen der Finsternis").
Danach kann es durchaus wieder politische Ansätze und Ideen geben. Politik ist wichtig. Politik steuert ein Land in eine Richtung. Doch in hitzigen Diskussionen verlieren wir oft den Blick auf das Wesentliche. Auf das, worauf es eigentlich ankommt. Es ist wichtig und lohnend, sich vor jeder politischen Frage zu erinnern, wieder bewusst zu werden.
"Bevor Politik klappen kann" (s. Link: Blog), brauchen wir daher eine grundsätzlich erinnerte, aufgeweckte und bewusste Spiritualität. Ein #NeuesDenken. Anders gesagt: Wir müssen uns möglichst zahlreich erinnern.
Das geschieht nicht über Nacht. Aber unsere Verrohung, Spaltung und Entwicklung ins Chaos hat ja auch etliche Generationen benötigt. Sowas repariert man nicht in wenigen Jahren. Nicht mal spirituell - aber schon gar nicht mit einer Politik in dieser Spiritualität, in diesem fehleranfälligen (Un-)Bewusstsein. Wir haben es lange genug versucht. Doch auf diese Weise wird es bewiesenermaßen immer schlimmer, verworrener und festgefahrener. Sich zu erinnern bedeutet, sich zu entschlacken, wieder klar zu sehen.
2+2 ist 4. Wasser kocht ab 100 Grad Celsius (und einem gewissen Luftdruck), Gravitation ist für jeden spürbar. Aber wie lauten die jeweiligen anderen, gegenteiligen Wahrheiten davon, zwischen denen man sich entscheiden könnte? Die gibt es nicht. Sicher ist die klare Beweisbarkeit ein Grund, warum sich viele Menschen gerne auf rationales Wissen und Denken verlassen.
Das erinnert ein wenig an Licht und Dunkelheit (siehe auch YouTube Link unten, 1:30 min mit Bezug auf Einstein). Licht ist als physikalische Größe messbar. Dunkelheit empfinden wir zwar als das Gegenteil von Licht, doch tatsächlich ist Dunkelheit nur das Fehlen von Photonen. Kälte das Fehlen von Bewegungsenergie in Molekülen und Atomen. Stille das Fehlen von Schallwellen. Das jeweils "Andere" ist also genau genommen kein echtes Gegenteil, sondern eher das Fehlen der einzigen Sache, die es gibt. Der Wunsch, ein Gegenteil zu definieren, entspringt unserem Ego, unserem Gehirn: Als materieller Teil einer dualen Welt verlangt das Gehirn (also der Verstand) natürlich ebenfalls nach Dualität. Somit erfindet oder benennt er Gegenteile, wo eigentlich gar keine sind (Kälte, Dunkelheit, Stille, ...) - Treffender wäre: Hier ist es aber unwarm, unhell oder unlaut.
Spiritualität versteht, dass es dieser Dualität nicht bedarf. Es gibt somit auch kein Gegenteil von Liebe. Angst, Hass, Wut, Zorn, ... sie alle fühlen sich nur an, wie das Gegenteil von Liebe. Doch in Wahrheit bedeuten sie entweder das Nichtvorhandensein von Liebe oder sind das Ergebnis von Ereignissen, die sich uns und dem, was wir lieben, in den Weg stellen und uns dadurch von der Liebe und somit auch dem Lebenssinn und unserer Erfüllung trennen möchte.
Spirituelle Wahrheiten sind selten beweisbar. Aber als intuitiver Mensch erkennst du sie an ihrer Wirkung: Ist ein Gedanke wahr, spendet er dir Kraft, Ruhe, Gelassenheit, Zuversicht, Freude, Motivation, Geduld und alle möglichen energiereichen und vor allem sättigenden Resultate. Und zwar aus sich heraus. Es bedarf keines Gegenpols, auf dem die Stärke gründet, oder an dem sie sich messen oder emporziehen kann, wie es beispielsweise in der heutigen (politischen) Streitkultur oft der Fall ist. Hier will man recht haben, sich über den anderen erheben. Eine "ominöse", universale Wahrheit spielt hier meist keine große Rolle.
In der Politik stehen wir als Beobachter (oder Wähler) daher pausenlos auf wackeligen Füßen. Mal sagt der eine halbwegs etwas, das ganz plausibel klingt, dann die andere. Dann lügt die eine geschickter als der andere. Natürlich stehen auch niemals persönliche Interessen im Raum 🤥 Und wie kann man überhaupt eine vorsätzliche, dreiste, manipulative oder gar propagandistische Lüge von schlichter Unwissenheit oder gar Dummheit unterscheiden? Da wird es unheimlich schwierig. Wehe dem, der seine Lebensstabilität (heute noch) in der Politik finden möchte.
Mein Vorschlag daher: Wenn du einen Hauch spirituelles Bewusstsein in dir hast, finde und fokussiere zunächst die verlässlichen, ewigen, universalen Wahrheiten. Vergeude keine Zeit, Gedanken und Energie auf etwas, das Spaltung erzeugt und Energie raubt - beinahe so, als sei genau dies das Ziel. Sollte dem tatsächlich so sein, dann tappe nicht in diese Falle, lass dich nicht provozieren, verunsichern und runterziehen. Der Streit verursachende Gedanke deines "Gegners" diktiert dir sonst, was du zu denken hast, da er dich nötigt, den Fremdgedanken aufzugreifen, um das Dagegensein ausformulieren zu können. Du bleibst somit womöglich permanent in einer defensiven, re-aktiven Position, anstatt in einer entspannten, ruhigen und friedlichen pro-aktiven.
Lass die Streiter streiten. Fokussiere du dich mit deiner Energie, deiner Zeit und deinen Talenten auf die eine Lösung. Nicht auf die 1000 Probleme (siehe Blog "Das Besingen der Finsternis").
Danach kann es durchaus wieder politische Ansätze und Ideen geben. Politik ist wichtig. Politik steuert ein Land in eine Richtung. Doch in hitzigen Diskussionen verlieren wir oft den Blick auf das Wesentliche. Auf das, worauf es eigentlich ankommt. Es ist wichtig und lohnend, sich vor jeder politischen Frage zu erinnern, wieder bewusst zu werden.
"Bevor Politik klappen kann" (s. Link: Blog), brauchen wir daher eine grundsätzlich erinnerte, aufgeweckte und bewusste Spiritualität. Ein #NeuesDenken. Anders gesagt: Wir müssen uns möglichst zahlreich erinnern.
Das geschieht nicht über Nacht. Aber unsere Verrohung, Spaltung und Entwicklung ins Chaos hat ja auch etliche Generationen benötigt. Sowas repariert man nicht in wenigen Jahren. Nicht mal spirituell - aber schon gar nicht mit einer Politik in dieser Spiritualität, in diesem fehleranfälligen (Un-)Bewusstsein. Wir haben es lange genug versucht. Doch auf diese Weise wird es bewiesenermaßen immer schlimmer, verworrener und festgefahrener. Sich zu erinnern bedeutet, sich zu entschlacken, wieder klar zu sehen.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Politik - Bewusstsein - Lügen - Wahrheit
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Politik - Bewusstsein - Lügen - Wahrheit
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Support vom Leben
#38 • Christopher E. Schmitt •
0:12 min
0:12 min "Das Leben hat von jeher einen Sinn. Und es hat ein Ziel im Sinn. Und jedes Lebewesen, das im vollen Bewusstsein dieses Sinnes und Zieles lebt, erhält vom Leben den vollen Support. Wir müssen uns ... 
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nur daran erinnern ..." (Christopher E. Schmitt)
Eine der Kernwahrheiten meines Coachings und die Basis von so ziemlich dem gesamten Rest.
nur daran erinnern ..." (Christopher E. Schmitt)
Eine der Kernwahrheiten meines Coachings und die Basis von so ziemlich dem gesamten Rest.
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Wahrheit von Lüge unterscheiden können
#206 • Filmzitat •
2:41 min
2:41 min "Künstler lügen, um die Wahrheit aufzuzeigen. Politiker lügen, um die Wahrheit zu vertuschen." (Filmzitat aus "V wie Vandetta", 2005)
Einige konstruieren Geschichten, um die Wahrheit zu verschleiern und Menschen in die Irre zu führen. Andere denken ...
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sich Geschichten aus, um Menschen zur Wahrheit zu führen. Wenn dem so ist, wie soll man dann jemals Lüge und Wahrheit auseinanderhalten können?
Diese Frage ist heute relevant wie nie und wird in Zukunft auch noch viel bedeutender werden. Denn nichts entscheidet mehr über Krieg oder Frieden als Spaltung und Lüge vs. Einigkeit und Wahrheit. Auch liegt darin eine Hauptursache für Niedergeschlagenheit, Resignation und Erschöpfung in diesen Zeiten. Nicht mehr zu wissen, wem man glauben darf, wem man vertrauen kann und was man denken soll, ist auf Dauer kein guter Zustand.
Die einen erfinden Lügen, weil sie für sich selbst einen persönlichen Vorteil anstreben. Geld, Macht, Sex in der Regel. Viel mehr Kreativität gibt es hier im Grunde auch gar nicht. Sie wissen, kennt jemand die Wahrheit, ist er oder sie nicht weiter von ihnen abhängig. Er oder sie wäre frei. Von freien Menschen mit freiem Willen bekommt man jedoch auch nur auf frei-williger Basis etwas. Darauf kann sich "das Böse" nicht verlassen, denn es weiß, dass es dann eng werden dürfte - so ein egozentrisches, gieriges und gewissenloses Arschloch wie man ist. Damit dürften sie recht haben. Wenig Selbstbewusstsein gepaart mit einem Herzen ohne Liebe bewirkt Angst und führt daher meist zu viel Gier. Und somit eben auch zu Lügen.
Manche bedienen sich "Lügen", erfinden Geschichten, etwa in Form von Büchern oder Filmen, um Beispiele und Metaphern für Wahrheit zu liefern. Starke Bilder, starke Emotionen vertiefen die Botschaft, die vermittelt werden soll. Leider geht es mit der Story und den Bildern manchmal sogar so weit, dass vielen die eigentliche Botschaft gar nicht mehr auffällt. Matrix ist dafür ein gutes Beispiel, meine Bücher sind deswegen "leiser", damit die Botschaft lauter wird. Warum aber erfinden sie Geschichten? Etwa weil es ebenfalls nicht wahr ist, was sie uns sagen möchten?
Nun, ich denke, weil es im realen Leben einfach zu wenige Beispiele für Wahrheit gibt. Wir befinden uns seit Äonen im Krieg. In einem geistigen Krieg von Gut gegen Böse (
Snippet #37), Egomanie gegen Kollektivbewusstsein (
Snippet #183) und eben auch Wahrheit gegen Lüge. Ist dieser Krieg eines Tages beendet und hat "das Gute" gesiegt, wird es von den einen keine Geschichten mehr brauchen und die Geschichten der anderen würden von jedem enttarnt. Dann sehen wir die Wahrheit endlich allgegenwärtig überall um uns herum materialisiert und manifestiert. Ob es dazu kommt - es ist eine Entscheidung. Auch deine (
Snippet #34). Doch dafür sind wir hier, mehr Sinnhaftigkeit kannst du nicht in dein Leben bringen als durch dieses Ziel. Denn dann lebst du den und "im Sinn des Lebens".
Ego und Bewusstsein - sie schießen sich einander aus, kämpfen um die Vorherrschaft. Egomenschen sind oft hungrig, manchmal gierig, niemals zufrieden und stets abhängig von anderen, vor allem aber von der Lüge, von Maskerade, von Schein statt Sein. Menschen mit erwecktem Bewusstsein sind eher ausgeglichen, innerlich völlig gesättigt, daher in der Basis stabil-zufrieden und lieben nichts mehr als die Wahrheit - denn jene hat sie frei gemacht. Frei von der Abhängigkeit.
Ob du die Wahrheit kennenlernen kannst oder nicht, liegt einzig und alleine daran, ob du glaubst. Ob du glaubst, dass die Wahrheit dich satt machen wird. Denn wenn ja, dann wirst du allem voran nach ihr suchen - dann zeigt sie sich dir nur allzu gerne. Wenn nein, wirst du (weiter) nach deinem persönlichen Vorteil suchen, da du blind für die Wahrheit bleiben wirst und sie keine Chance hat, dich zu erreichen. Als wäre dein Receiver auf die falsche Frequenz eingestellt, du suchst dann nach anderen Dingen, von denen du dir Nutzen versprichst.
Da dein rein persönlicher Vorteil aber niemals genügen wird, wirst du ein getriebenes Leben führen. Denn wie wir alle sehen können, genügt es solchen Menschen nicht einmal, wenn sie bereits Macht über unendliche Ländereien und Menschen haben - es muss immer mehr sein. "Die Welt ist nicht genug", wird so einer erkennen, selbst wenn er sie erobert haben wird.
Aber etwas anderes, etwas das in dir darauf wartet, entdeckt, erkannt, ERINNERT zu werden ist hingegen weit mehr als genug. Und nur durch dieses Erinnern wirst du in der Lage sein, Lüge und Wahrheit unterscheiden zu können. Du musst die Wahrheit kennen, um Lüge zu er-kennen. Wie sollte es auch anders funktionieren? Nur so schneidest du die Schnüre vom Marionetten-Dasein ab - und bist frei.
Einige konstruieren Geschichten, um die Wahrheit zu verschleiern und Menschen in die Irre zu führen. Andere denken ...
sich Geschichten aus, um Menschen zur Wahrheit zu führen. Wenn dem so ist, wie soll man dann jemals Lüge und Wahrheit auseinanderhalten können?
Diese Frage ist heute relevant wie nie und wird in Zukunft auch noch viel bedeutender werden. Denn nichts entscheidet mehr über Krieg oder Frieden als Spaltung und Lüge vs. Einigkeit und Wahrheit. Auch liegt darin eine Hauptursache für Niedergeschlagenheit, Resignation und Erschöpfung in diesen Zeiten. Nicht mehr zu wissen, wem man glauben darf, wem man vertrauen kann und was man denken soll, ist auf Dauer kein guter Zustand.
Die einen erfinden Lügen, weil sie für sich selbst einen persönlichen Vorteil anstreben. Geld, Macht, Sex in der Regel. Viel mehr Kreativität gibt es hier im Grunde auch gar nicht. Sie wissen, kennt jemand die Wahrheit, ist er oder sie nicht weiter von ihnen abhängig. Er oder sie wäre frei. Von freien Menschen mit freiem Willen bekommt man jedoch auch nur auf frei-williger Basis etwas. Darauf kann sich "das Böse" nicht verlassen, denn es weiß, dass es dann eng werden dürfte - so ein egozentrisches, gieriges und gewissenloses Arschloch wie man ist. Damit dürften sie recht haben. Wenig Selbstbewusstsein gepaart mit einem Herzen ohne Liebe bewirkt Angst und führt daher meist zu viel Gier. Und somit eben auch zu Lügen.
Manche bedienen sich "Lügen", erfinden Geschichten, etwa in Form von Büchern oder Filmen, um Beispiele und Metaphern für Wahrheit zu liefern. Starke Bilder, starke Emotionen vertiefen die Botschaft, die vermittelt werden soll. Leider geht es mit der Story und den Bildern manchmal sogar so weit, dass vielen die eigentliche Botschaft gar nicht mehr auffällt. Matrix ist dafür ein gutes Beispiel, meine Bücher sind deswegen "leiser", damit die Botschaft lauter wird. Warum aber erfinden sie Geschichten? Etwa weil es ebenfalls nicht wahr ist, was sie uns sagen möchten?
Nun, ich denke, weil es im realen Leben einfach zu wenige Beispiele für Wahrheit gibt. Wir befinden uns seit Äonen im Krieg. In einem geistigen Krieg von Gut gegen Böse (
Snippet #37), Egomanie gegen Kollektivbewusstsein (
Snippet #183) und eben auch Wahrheit gegen Lüge. Ist dieser Krieg eines Tages beendet und hat "das Gute" gesiegt, wird es von den einen keine Geschichten mehr brauchen und die Geschichten der anderen würden von jedem enttarnt. Dann sehen wir die Wahrheit endlich allgegenwärtig überall um uns herum materialisiert und manifestiert. Ob es dazu kommt - es ist eine Entscheidung. Auch deine (
Snippet #34). Doch dafür sind wir hier, mehr Sinnhaftigkeit kannst du nicht in dein Leben bringen als durch dieses Ziel. Denn dann lebst du den und "im Sinn des Lebens".Ego und Bewusstsein - sie schießen sich einander aus, kämpfen um die Vorherrschaft. Egomenschen sind oft hungrig, manchmal gierig, niemals zufrieden und stets abhängig von anderen, vor allem aber von der Lüge, von Maskerade, von Schein statt Sein. Menschen mit erwecktem Bewusstsein sind eher ausgeglichen, innerlich völlig gesättigt, daher in der Basis stabil-zufrieden und lieben nichts mehr als die Wahrheit - denn jene hat sie frei gemacht. Frei von der Abhängigkeit.
Ob du die Wahrheit kennenlernen kannst oder nicht, liegt einzig und alleine daran, ob du glaubst. Ob du glaubst, dass die Wahrheit dich satt machen wird. Denn wenn ja, dann wirst du allem voran nach ihr suchen - dann zeigt sie sich dir nur allzu gerne. Wenn nein, wirst du (weiter) nach deinem persönlichen Vorteil suchen, da du blind für die Wahrheit bleiben wirst und sie keine Chance hat, dich zu erreichen. Als wäre dein Receiver auf die falsche Frequenz eingestellt, du suchst dann nach anderen Dingen, von denen du dir Nutzen versprichst.
Da dein rein persönlicher Vorteil aber niemals genügen wird, wirst du ein getriebenes Leben führen. Denn wie wir alle sehen können, genügt es solchen Menschen nicht einmal, wenn sie bereits Macht über unendliche Ländereien und Menschen haben - es muss immer mehr sein. "Die Welt ist nicht genug", wird so einer erkennen, selbst wenn er sie erobert haben wird.
Aber etwas anderes, etwas das in dir darauf wartet, entdeckt, erkannt, ERINNERT zu werden ist hingegen weit mehr als genug. Und nur durch dieses Erinnern wirst du in der Lage sein, Lüge und Wahrheit unterscheiden zu können. Du musst die Wahrheit kennen, um Lüge zu er-kennen. Wie sollte es auch anders funktionieren? Nur so schneidest du die Schnüre vom Marionetten-Dasein ab - und bist frei.
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3 Erinnerungen - Einzigartig und dennoch Eins
#172 • Christopher E. Schmitt •
2:37 min
2:37 min
eine Antwort darauf, was alles Lebendige gemeinsam hat, immer schon hatte und ewig haben wird? Und zwar nicht nur menschlich Lebendiges, nicht nur tierisch und pflanzlich Lebendiges, sondern womöglich sogar außerirdisches Leben, sollten wir jemals darauf stoßen?
Die Vermutung liegt nah. Denn alle Naturgesetze scheinen zumindest in diesem Universum an jedem Ort zu gelten. Und gibt es Orte, an denen sie offenbar nicht mehr gelten, wie beispielsweise in einem schwarzen Loch, dann ist dies ja auch wieder ein für unser Universum geltendes Naturgesetz. Und wenn dem so ist, wieso sollte es dann für spirituelle Naturgesetze anders sein?
Nur weil wir die Antwort auf jene Gemeinsamkeit möglicherweise nicht auf Anhieb finden, heißt das noch lange nicht, dass es keine Antwort darauf gibt und/oder wir sie niemals finden können. Ganz und gar nicht. Es gibt etliche, die die Antwort bereits kennen. Man muss sie eben wirklich finden wollen. (Trauriger Fun Fact nebenbei: Google schlug mir bei der Testsuche "Sinn des Lebens" als Autovervollständigung "...schnell erklärt" vor. Das bedeutet, etliche interessiert die Antwort auf den Sinn des Lebens - doch wenige bringen mehr Zeit und Mühe dafür auf, als eine TV Werbepause hergibt. Solchen wird sich die Antwort nicht offenbaren.)
Die #3erinnerungen liefern kein zusätzliches Extrawissen. Wissen, allem voran intellektuelles, haben wir mehr denn je. Das hat uns auch nicht wirklich friedlicher, freier, erleuchteter und glücklicher machen können - ganz offensichtlich. Im Gegenteil. Es sind unser Verstand, unser Fokus auf das Ego, unsere antike Definition von Erfolg und unser sich mit dem Denken identifizierendes Selbstbild und Mindset, was dem Guten allzu oft im Weg steht. Das Ego strebt nach Einzigartigkeit und erreicht dadurch nichts weiter als Spaltung. Das griechische Wort für Spaltung oder Kluft ist "Chaos". Fällt was auf?
Einzig-ART-ig sagt es ja schon: Wir wollen nicht Mensch sein, wir wollen eine ganz eigene Art sein, besser als andere. Das ist auch der Grund, weshalb wir von "der Umwelt" oder "der Natur" sprechen, als wären es zwei verschiedene Paar Schuhe. Wir sollten den Gedanken ertragen: Wir SIND Natur. Eigentlich. Und wären wir im Bewusstsein statt im Ego gegründet, wäre der Gedanke auch ein großartiger und kein doofer.
Das Ego hat Angst und fühlt sich mickrig, wenn es an die Unendlichkeit des Universums (von Zeit und Raum) erinnert wird. Oder an die Möglichkeit eines "vollkommenen Gottes". Neben beiden erscheint das eigene Ich, das Ego unbedeutend und unerträglich klein. Ganz anders mit Menschen, die bereits "bei Bewusstsein" sind. Sie empfinden die Größe des Universums oder von Gott als unbeschreiblich erfüllend. Sie wachsen proportional zur Bewusstwerdung der kosmischen oder "göttlichen" Ausmaße. Warum? Weil sie Eins damit sind. Eben nicht gespalten, nicht im (inneren) Chaos gefangen. "Kosmos" ist griechisch für "(Welt)Ordnung". Sich eins mit dem Kosmos zu wissen, bedeutet also nichts anderes, als "in der Ordnung zu SEIN". In Ordnung zu sein!
Wer diese Fülle in sich trägt, ist satt. Punkt. So simpel ist das. Ihm oder ihr "wird an nichts mangeln". Ein derart satter Mensch neidet nicht mehr, ist nicht mehr argwöhnisch, er giert nicht nach übermäßigem Besitz und die Macht über die eigene Freiheit ist auch schon alles an Macht, das er braucht. Er ist sich dessen bewusst, wer er ist und ebenso wer der andere ist. Oder anders: Was wir alle gemeinsam haben oder sind.
Wenn wir auf diese Weise erhellt ("erleuchtet" will ich hier noch nicht sagen) die Gemeinsamkeit feiern können, dann auch unsere Individualität. Das "Anderssein" des anderen macht uns dann keine Angst mehr (Identitäts-Verlustangst, "Was ist sicher? Wer bin ich, wenn es so viele verschiedene Ichs gibt?"), sondern wir genießen es endlich aufrichtig als jene bunte Vielfalt, die wir im Moment noch allzu gerne als reines Lippenbekenntnis postulieren.
Die #3erinnerungen bewirken genau das: Vollkommenes Bewusstsein darüber, was uns alle verbindet - quer durch Zeit und Raum (die 4. Bewusstseins-Dimension) - und zugleich das völlige Begrüßen von Individualität, von Einzigartigkeit. Die eigene und die der anderen. Rassismus (und vieles andere) muss dann nicht mehr bekämpft werden - er löst sich auf. Damit diese kosmische Ordnung auch wirklich greifen kann, muss sich die kritische Masse erinnern können. Du kannst beim Erinnern gerne helfen.
Das ist ein Aspekt der #3erinnerungen. Doch sie können noch viel mehr. Bleib dran ...
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
3erinnerungen - Individualität - Bewusstsein
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
ø 0,21 neue pro Tag
265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
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1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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