Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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26 Ergebnisse für: Keywordsuche: Zeit
Illusion Zeit
#106 • Albert Einstein •
1:22 min
1:22 min "Zeit ist nur eine Illusion. Wenn auch eine sehr hartnäckige." (Albert Einstein)
Der exakte Wortlaut ist unterschiedlich überliefert. Die Aussage bleibt aber dieselbe. Die moderne Physik sagt und bestätigt das ebenfalls. Mich erinnert es an Eckhart ...
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Tolles Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart".
Tolle schreibt darin, dass zeitliches Denken durchaus Sinn macht, wenn es um Termine geht, um Projekte, die man organisieren muss, um Pläne, die darauf abzielen die Lebenssituation lang- oder mittelfristig zu verändern.
Er betont aber, dass das Leben an sich nur diesen einen Moment kennt. Das Jetzt. Er erwähnt den Begriff "psychologische Zeit". Und jene sollte vermieden werden bzw. nur das Jetzt kennen. Zu denken "wenn ich dies und das erreicht habe", "wenn ich erst einmal das und das beendet / bekommen / verändert habe" oder "wenn ich dies und das bin / sein werde" usw., dann leben wir in der psychologischen Abhängigkeit von Zeit. Wer es jetzt in diesem Augenblick nicht schafft, glücklich, zufrieden und bewusst zu sein, wird es auch dann nicht schaffen (Ich drücke es hier deutlich vereinfacht aus. Ich empfehle echt, das Buch zu lesen).
Unsere Vergangenheit definiert für egobetonte Menschen sehr dominierend wer sie sind. Harte Jugend? Schwere Kindheit? Schlimme Erfahrungen? Pass auf, dass du nicht ewig in diesem Selbstbild, diesem Selbst-Bewusstsein gefangen bleibst. Es könnte lähmend und hinderlich sein. Ein Energieräuber ist es allemal.
Oder deine Zukunft verspricht dir Erlösung? Mach dich frei von dieser psychologischen Zeit, von dieser Abhängigkeit. Lerne, frei und erlöst zu SEIN. Das heißt nicht, dass du deine LebensUMSTÄNDE, die Lebenssituation nicht verbessern könntest. Aber packe die Dinge in zuversichtlicher Gelassenheit und jetzt schon existenter Freude an. Nur durch Freude im Jetzt kannst du die Energie haben, die du für deine bessere Lebenssituation brauchst.
Nochmal etwas aus der Bibel, eine seltsam klingende Grammatik. "Bevor die Welt war, BIN ich", sagt Jesus. Er meint genau jene Illusion von Zeit. Und auch Gott selbst sagt zu Moses: "Ich bin das Ich bin". Nicht ich war oder ich werde.
Im Coaching reisen wir durch die vierte Bewusstseins-Dimension. In eine Zukunft, gebaut auf den #3erinnerungen. Doch diese innerliche, gedankliche Zeitreise ist lediglich eine Vision. Zu erst bauen wir das Gefühl im Hier und Jetzt auf und lassen uns davon durch die Zeit tragen. Das ist keine psychologische Abhängigkeit, sondern vielmehr das Gegenteil. Eine Möglichkeit.
Der exakte Wortlaut ist unterschiedlich überliefert. Die Aussage bleibt aber dieselbe. Die moderne Physik sagt und bestätigt das ebenfalls. Mich erinnert es an Eckhart ...
Tolles Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart".
Tolle schreibt darin, dass zeitliches Denken durchaus Sinn macht, wenn es um Termine geht, um Projekte, die man organisieren muss, um Pläne, die darauf abzielen die Lebenssituation lang- oder mittelfristig zu verändern.
Er betont aber, dass das Leben an sich nur diesen einen Moment kennt. Das Jetzt. Er erwähnt den Begriff "psychologische Zeit". Und jene sollte vermieden werden bzw. nur das Jetzt kennen. Zu denken "wenn ich dies und das erreicht habe", "wenn ich erst einmal das und das beendet / bekommen / verändert habe" oder "wenn ich dies und das bin / sein werde" usw., dann leben wir in der psychologischen Abhängigkeit von Zeit. Wer es jetzt in diesem Augenblick nicht schafft, glücklich, zufrieden und bewusst zu sein, wird es auch dann nicht schaffen (Ich drücke es hier deutlich vereinfacht aus. Ich empfehle echt, das Buch zu lesen).
Unsere Vergangenheit definiert für egobetonte Menschen sehr dominierend wer sie sind. Harte Jugend? Schwere Kindheit? Schlimme Erfahrungen? Pass auf, dass du nicht ewig in diesem Selbstbild, diesem Selbst-Bewusstsein gefangen bleibst. Es könnte lähmend und hinderlich sein. Ein Energieräuber ist es allemal.
Oder deine Zukunft verspricht dir Erlösung? Mach dich frei von dieser psychologischen Zeit, von dieser Abhängigkeit. Lerne, frei und erlöst zu SEIN. Das heißt nicht, dass du deine LebensUMSTÄNDE, die Lebenssituation nicht verbessern könntest. Aber packe die Dinge in zuversichtlicher Gelassenheit und jetzt schon existenter Freude an. Nur durch Freude im Jetzt kannst du die Energie haben, die du für deine bessere Lebenssituation brauchst.
Nochmal etwas aus der Bibel, eine seltsam klingende Grammatik. "Bevor die Welt war, BIN ich", sagt Jesus. Er meint genau jene Illusion von Zeit. Und auch Gott selbst sagt zu Moses: "Ich bin das Ich bin". Nicht ich war oder ich werde.
Im Coaching reisen wir durch die vierte Bewusstseins-Dimension. In eine Zukunft, gebaut auf den #3erinnerungen. Doch diese innerliche, gedankliche Zeitreise ist lediglich eine Vision. Zu erst bauen wir das Gefühl im Hier und Jetzt auf und lassen uns davon durch die Zeit tragen. Das ist keine psychologische Abhängigkeit, sondern vielmehr das Gegenteil. Eine Möglichkeit.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Albert Einstein   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Zeit - Illusion - Bewusstsein - Abhängigkeit
Albert Einstein   (Irrtum melden)
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Zeit - Illusion - Bewusstsein - Abhängigkeit
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Zeitscheiben sind wie Brotscheiben
#109 • Christopher E. Schmitt •
4:06 min
4:06 min Der heutige Gedanke ist ziemlich freaky und womöglich nur etwas für harte Physikfans. Ich empfehle auch dringend, den verlinkten Clip auf YouTube anzuschauen ("Ist Zeit nur eine Illusion? Die Magie des Kosmos" - gelaufen auf ... 
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ARTE, NICHT MEHR VERFÜGBAR). Der Link startet bei Minute 21, an der Stelle, um die es hier gehen soll. Doch die gesamten 50 Minuten sind äußerst spannend und sehenswert, finde ich.
Ich ergänze hier nur noch meine spirituell-philosophischen Denkansätze dazu. Zusammengefasst kann man sagen: Mit dem Urknall begannen Zeit und Raum, besser gesagt: Die Raumzeit. Dieser Moment (welches das "erste Jetzt" war, den das "erste Hier" kannte), war wohl der physikalisch geordnetste Moment aller Zeiten. Seitdem entwickelt sich das gesamte Universum kontinuierlich in Richtung Chaos.
Leben bedeutet jedoch Pulsieren. Alles geschieht in Wellen. Auf und Ab. Hin und Her. Und es gibt Grund zur Annahme, dass jene Entwicklung sich - etwa wie das Ein- und Ausatmen - auch wieder in die andere Richtung bewegen wird - hin in Richtung Ordnung. Und sei es erst in etlichen Milliarden Jahren. Dies könnte auch unsere Sehnsucht nach der wahren "Heimat", nach Ruhe und einer gewissen Vertrautheit, Harmonie und Ordnung erklären. Zumindest einige Menschen empfinden diese Sehnsucht (bereits), während sich andere (noch) eher vom Chaos, der Expansion und einer Art "Hinausgehen" angezogen fühlen. Und selbst jene sehnen sich in ihrem tiefsten Innern meist nach der Harmonie der Zweisamkeit - der Einheit der Dinge, statt der Trennung.
Einstein war der Erste, der erkannte, dass auch Raum und Zeit eine Einheit bilden. Die Stelle im Video besagt, dass, wenn wir uns schon den gesamten Raum als "jetzt vollständig präsent" vorstellen, wir das Gleiche auch von Zeit annehmen müssen. Die Vergangenheit (begonnen mit dem Urknall), wie auch die Zukunft bis hin zum "Ende der Welt" - sie existieren jetzt. Und zwar nicht noch oder schon. Sondern einfach nur jetzt. In jedem Augenblick (also im Jetzt).
Dies wiederum würde sich mit manchen Nahtod Ehrfahrungsberichten decken, die ich bereits gelesen habe. Menschen, die tot waren und wieder zurückkamen, berichten teilweise davon, dass sie sich alleine durch den Wunsch, durch einen simplen Gedanken (oder ein Gefühl?) an jeden beliebigen Ort und an jede beliebige Zeit des Universums "beamen" konnten. Jeder Ort und jeder Augenblick war in einer einzigen Singularität einfach da. Das wird man niemals beweisen oder verifizieren können. Wie nichts im Bereich der Spiritualität, weswegen er sich Vielen leider auch verschließt.
Damit nicht genug. Manche berichteten auch davon, dass sie auf geliebte "Seelen" trafen. Auf Menschen, die eigentlich noch lebten und dennoch waren sie schon "auf der anderen Seite". Das macht auch Sinn, wenn sich Zeit und Raum aufheben, dann gibt es im "Jenseits" kein Warten auf irgendwen, irgendwas, irgendwann oder auf ein Irgendwo. Alles ist. Oder wie Gott bei Moses sagt: "Ich bin". Oder Jesus: "Bevor die Welt war, bin ich."
Zeit, Raum und somit auch Bewegung durch den Raum, welche ja wiederum Zeit benötigt, hängen also miteinander zusammen. Der Video-Ausschnitt zeigt, dass man sich das wie eine Scheibe in einem Laib Brot vorstellen kann. Das, was "jetzt gerade" auf einem Planeten 10 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt geschieht, passiert nur dann genau jetzt, wenn du dich nicht bewegst. Bewegst du dich auf jenen Planeten zu oder entfernst dich von ihm, dann verdreht sich auch die "Zeitscheibe" - um wenige Bruchteile eines Grades. Auf diese riesige Distanz von 10 Milliarden Jahren bewirkt das jedoch Enormes: Plötzlich befindest du dich nicht mehr auf der gleichen Zeitscheibe, wie das "Jetzt", sondern z.B. 200 Jahre in der Zukunft oder der Vergangenheit jenes entfernten Planeten. Es klingt verrückt. Aber es macht durchaus Sinn. Der Dopplereffekt beschreibt ja ein relativ ähnliches Phänomen. Schau dir die Stelle im Video an, dort wird es weit besser erklärt. Auch visuell. Link siehe unten in diesem Beitrag.
Zum Schluss noch der spirituell-philosophische Teil: Wenn Zeit, also die Zukunft, schon existiert, wieso sollten wir dann auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwenden, unsere Zukunft zu optimieren? Wenn doch alles offensichtlich vollkommen deterministisch zu sein scheint!
Gegenfrage: Deine Wohnung existiert als Raum ebenfalls. Und dennoch arbeitest du daran, diesen Raum sauber zu halten und zu verschönern. Du kaufst Möbel, renovierst hin und wieder, legst dir neue Elektrogeräte zu, um alles schöner und angenehmer zu gestalten. Der Raum wäre aber auch ohne dein Zutun da, so wie er immer schon da war. Er wäre nur anders. Und ganz genauso ist es mit der Zeit.
Nur weil die Zukunft bereits existiert, heißt das noch lange nicht, dass sie unveränderlich existiert. Sie ist auf eine Art bereisbar. In der Theorie bislang. Oder in der Fantasie. Oder nach dem Tod. Oder als Vision für Visionäre. Als Vision, die es dann zu realisieren und zu manifestieren gilt. In meinem Coaching reisen wir beispielsweise durch die 4. Bewusstseins-Dimension, in eine gedankliche Zukunft auf Basis der #3erinnerungen.
Wir stoßen hier definitiv an die Grenzen unseres Verstandes. Genau deswegen postuliere ich ja auch unermüdlich, dass wir nicht zu sehr auf unseren Verstand bauen dürfen. Dass wir nicht nur glauben dürfen, was wir auch intellektuell verstehen oder direkt sehen können. Sonst wird unser Leben ganz exakt genauso eingeschränkt sein, wie es unser Verstand ist. Und das ist er nun einmal, selbst der des größten Genies.
Du glaubt nur das, was du siehst? Mach ein kleines Experiment: Aktiviere deine Handykamera. Drücke dann eine Taste auf deiner TV Fernbedienung und schaue, was in deiner Handykamera passiert. Was siehst du? Siehst du das Flackern an der Spitze der Fernbedienung? Das ist Infrarotlicht. Du selbst kannst es nicht direkt sehen, da deine Augen diese Frequenz nicht wahrnehmen können (ebenso wenig wie UV Licht, Radioaktivität, Funkwellen, ...). Deine Kamera kann es sehen, da sie absichtlich so konzipiert wurde. Und dennoch ist dieses Licht da. Du solltest auch glauben können, was du nicht siehst oder nicht verstehst. Der spirituelle Mensch, wenn er nicht überambitioniert über das Ziel hinausschießt wohlgemerkt, sieht auf andere Weise. Er fühlt zusätzlich zum Verstand auch, ob etwas wahr ist oder nicht, indem er den Zugang zu seinem Inneren offenhält.
Nur weil Zeit eine Illusion ist (wenn auch "eine sehr hartnäckige", laut Einstein. Auch dieses Zitat kommt später in dem Film vor), heißt das nicht, dass sie nicht existiert. Zeit ist eine Illusion, in dem Sinne, wie wir sie erfahren. Die Illusion aufzuheben und zu verstehen, dass Zeit durchaus existiert, nur eben anders (sie ist immer da und "vergeht" nicht), heißt dennoch nicht, dass uns alles egal sein sollte. Wir haben durchaus "die Zukunft" in der Hand. Wir haben durchaus die Verantwortung für die Zukunft. Ebenso wie wir in der Hand haben, ob ein Stück Land ein Wald bleiben oder eine Wüste werden wird. Das Land ist immer da. Die Zeit ist immer da. Doch die Gestaltung von beidem bleibt vollkommen flexibel.
Mach daher mit bei dem Projekt hier! Wenn du im Bewusstsein der #3erinnerungen ein(e) Architekt(in) der Zukunft werden willst. Das heißt: Werde es nicht. Sei es!
ARTE, NICHT MEHR VERFÜGBAR). Der Link startet bei Minute 21, an der Stelle, um die es hier gehen soll. Doch die gesamten 50 Minuten sind äußerst spannend und sehenswert, finde ich.
Ich ergänze hier nur noch meine spirituell-philosophischen Denkansätze dazu. Zusammengefasst kann man sagen: Mit dem Urknall begannen Zeit und Raum, besser gesagt: Die Raumzeit. Dieser Moment (welches das "erste Jetzt" war, den das "erste Hier" kannte), war wohl der physikalisch geordnetste Moment aller Zeiten. Seitdem entwickelt sich das gesamte Universum kontinuierlich in Richtung Chaos.
Leben bedeutet jedoch Pulsieren. Alles geschieht in Wellen. Auf und Ab. Hin und Her. Und es gibt Grund zur Annahme, dass jene Entwicklung sich - etwa wie das Ein- und Ausatmen - auch wieder in die andere Richtung bewegen wird - hin in Richtung Ordnung. Und sei es erst in etlichen Milliarden Jahren. Dies könnte auch unsere Sehnsucht nach der wahren "Heimat", nach Ruhe und einer gewissen Vertrautheit, Harmonie und Ordnung erklären. Zumindest einige Menschen empfinden diese Sehnsucht (bereits), während sich andere (noch) eher vom Chaos, der Expansion und einer Art "Hinausgehen" angezogen fühlen. Und selbst jene sehnen sich in ihrem tiefsten Innern meist nach der Harmonie der Zweisamkeit - der Einheit der Dinge, statt der Trennung.
Einstein war der Erste, der erkannte, dass auch Raum und Zeit eine Einheit bilden. Die Stelle im Video besagt, dass, wenn wir uns schon den gesamten Raum als "jetzt vollständig präsent" vorstellen, wir das Gleiche auch von Zeit annehmen müssen. Die Vergangenheit (begonnen mit dem Urknall), wie auch die Zukunft bis hin zum "Ende der Welt" - sie existieren jetzt. Und zwar nicht noch oder schon. Sondern einfach nur jetzt. In jedem Augenblick (also im Jetzt).
Dies wiederum würde sich mit manchen Nahtod Ehrfahrungsberichten decken, die ich bereits gelesen habe. Menschen, die tot waren und wieder zurückkamen, berichten teilweise davon, dass sie sich alleine durch den Wunsch, durch einen simplen Gedanken (oder ein Gefühl?) an jeden beliebigen Ort und an jede beliebige Zeit des Universums "beamen" konnten. Jeder Ort und jeder Augenblick war in einer einzigen Singularität einfach da. Das wird man niemals beweisen oder verifizieren können. Wie nichts im Bereich der Spiritualität, weswegen er sich Vielen leider auch verschließt.
Damit nicht genug. Manche berichteten auch davon, dass sie auf geliebte "Seelen" trafen. Auf Menschen, die eigentlich noch lebten und dennoch waren sie schon "auf der anderen Seite". Das macht auch Sinn, wenn sich Zeit und Raum aufheben, dann gibt es im "Jenseits" kein Warten auf irgendwen, irgendwas, irgendwann oder auf ein Irgendwo. Alles ist. Oder wie Gott bei Moses sagt: "Ich bin". Oder Jesus: "Bevor die Welt war, bin ich."
Zeit, Raum und somit auch Bewegung durch den Raum, welche ja wiederum Zeit benötigt, hängen also miteinander zusammen. Der Video-Ausschnitt zeigt, dass man sich das wie eine Scheibe in einem Laib Brot vorstellen kann. Das, was "jetzt gerade" auf einem Planeten 10 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt geschieht, passiert nur dann genau jetzt, wenn du dich nicht bewegst. Bewegst du dich auf jenen Planeten zu oder entfernst dich von ihm, dann verdreht sich auch die "Zeitscheibe" - um wenige Bruchteile eines Grades. Auf diese riesige Distanz von 10 Milliarden Jahren bewirkt das jedoch Enormes: Plötzlich befindest du dich nicht mehr auf der gleichen Zeitscheibe, wie das "Jetzt", sondern z.B. 200 Jahre in der Zukunft oder der Vergangenheit jenes entfernten Planeten. Es klingt verrückt. Aber es macht durchaus Sinn. Der Dopplereffekt beschreibt ja ein relativ ähnliches Phänomen. Schau dir die Stelle im Video an, dort wird es weit besser erklärt. Auch visuell. Link siehe unten in diesem Beitrag.
Zum Schluss noch der spirituell-philosophische Teil: Wenn Zeit, also die Zukunft, schon existiert, wieso sollten wir dann auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwenden, unsere Zukunft zu optimieren? Wenn doch alles offensichtlich vollkommen deterministisch zu sein scheint!
Gegenfrage: Deine Wohnung existiert als Raum ebenfalls. Und dennoch arbeitest du daran, diesen Raum sauber zu halten und zu verschönern. Du kaufst Möbel, renovierst hin und wieder, legst dir neue Elektrogeräte zu, um alles schöner und angenehmer zu gestalten. Der Raum wäre aber auch ohne dein Zutun da, so wie er immer schon da war. Er wäre nur anders. Und ganz genauso ist es mit der Zeit.
Nur weil die Zukunft bereits existiert, heißt das noch lange nicht, dass sie unveränderlich existiert. Sie ist auf eine Art bereisbar. In der Theorie bislang. Oder in der Fantasie. Oder nach dem Tod. Oder als Vision für Visionäre. Als Vision, die es dann zu realisieren und zu manifestieren gilt. In meinem Coaching reisen wir beispielsweise durch die 4. Bewusstseins-Dimension, in eine gedankliche Zukunft auf Basis der #3erinnerungen.
Wir stoßen hier definitiv an die Grenzen unseres Verstandes. Genau deswegen postuliere ich ja auch unermüdlich, dass wir nicht zu sehr auf unseren Verstand bauen dürfen. Dass wir nicht nur glauben dürfen, was wir auch intellektuell verstehen oder direkt sehen können. Sonst wird unser Leben ganz exakt genauso eingeschränkt sein, wie es unser Verstand ist. Und das ist er nun einmal, selbst der des größten Genies.
Du glaubt nur das, was du siehst? Mach ein kleines Experiment: Aktiviere deine Handykamera. Drücke dann eine Taste auf deiner TV Fernbedienung und schaue, was in deiner Handykamera passiert. Was siehst du? Siehst du das Flackern an der Spitze der Fernbedienung? Das ist Infrarotlicht. Du selbst kannst es nicht direkt sehen, da deine Augen diese Frequenz nicht wahrnehmen können (ebenso wenig wie UV Licht, Radioaktivität, Funkwellen, ...). Deine Kamera kann es sehen, da sie absichtlich so konzipiert wurde. Und dennoch ist dieses Licht da. Du solltest auch glauben können, was du nicht siehst oder nicht verstehst. Der spirituelle Mensch, wenn er nicht überambitioniert über das Ziel hinausschießt wohlgemerkt, sieht auf andere Weise. Er fühlt zusätzlich zum Verstand auch, ob etwas wahr ist oder nicht, indem er den Zugang zu seinem Inneren offenhält.
Nur weil Zeit eine Illusion ist (wenn auch "eine sehr hartnäckige", laut Einstein. Auch dieses Zitat kommt später in dem Film vor), heißt das nicht, dass sie nicht existiert. Zeit ist eine Illusion, in dem Sinne, wie wir sie erfahren. Die Illusion aufzuheben und zu verstehen, dass Zeit durchaus existiert, nur eben anders (sie ist immer da und "vergeht" nicht), heißt dennoch nicht, dass uns alles egal sein sollte. Wir haben durchaus "die Zukunft" in der Hand. Wir haben durchaus die Verantwortung für die Zukunft. Ebenso wie wir in der Hand haben, ob ein Stück Land ein Wald bleiben oder eine Wüste werden wird. Das Land ist immer da. Die Zeit ist immer da. Doch die Gestaltung von beidem bleibt vollkommen flexibel.
Mach daher mit bei dem Projekt hier! Wenn du im Bewusstsein der #3erinnerungen ein(e) Architekt(in) der Zukunft werden willst. Das heißt: Werde es nicht. Sei es!
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Zukunft - Verantwortung - Entscheidung - Bewusstsein
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Zeitgeist und Erfolg
#156 • Henry Ford •
1:51 min
1:51 min
Henry Ford war definitiv ein (mindestens) wirtschaftlich erfolgreicher Mensch. Und ich finde seinen Satz auch keinesfalls verkehrt. Es ...
gibt aber auch ein massives Problem bei der Sache.
Der Gründer der Ford Motor Company perfektionierte Anfang des 20. Jahrhunderts die Fließbandproduktion. Es waren andere Zeiten. Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt, Bewusstsein oder Ganzheitlichkeit spielten noch keine Rolle. Alles, das bare Münze brachte, war per se Erfolg. Und somit bewundernswert, schlichtweg "genial" und vorbildlich. Bis heute hat sich daran in den Köpfen Vieler noch nicht wirklich etwas verändert. Aber ist dieses Bewusstsein eigentlich noch immer zeitgemäß und zielführend für eine reparierte Zukunft? Oder sollten wir uns allmählich mal einen Schritt weiterentwickeln?
Fords Aussage setzt nämlich voraus, dass die Nachfrage der Menschen bereits eine "hochwertige" ist. Mal angenommen, eine Gesellschaft gerät derart aus dem Gleichgewicht, dass die Dinge, nach denen sie (zur Kompensation) fragt, zugleich auch immer fragwürdiger werden. Stärkere Drogen, härterer und tabuloserer Sex, schockierendere Filme, brutalere Computerspiele, erschreckendere Dystopien, Serien und Thriller, völlig überflüssige Schönheits-OPs anstatt des Aufbaus eines gesunden Selbstbewusstseins, immer protzigere Statussymbole statt der Kraft über so etwas erhaben zu sein, noch mehr Konsum von allem Möglichen und vor allem Unmöglichen. Kann man dann den Fokus auf die Befriedigung all solcher Bedürfnisse ernsthaft noch als "Erfolg" bezeichnen?
Mal angenommen, Eltern haben ein massiv übergewichtiges Kind und jenes verlangt nach immer mehr und mehr Süßigkeiten, um bei Laune gehalten zu werden. Haben wir es dann mit "erfolgreichen" Eltern zu tun, wenn sie ihrem Nachwuchs immer mehr von dem geben, wonach es giert? Oder wäre es am Ende nicht wesentlich sinnvoller und somit erfolgreicher, wenn die Eltern dem Kind gäben, was es tatsächlich BRÄUCHTE?
So denkt die Industrie natürlich nicht. Kann sie sich auch gar nicht leisten, sie ginge ja sofort pleite.
Das Problem ist: Wir müssten mal klären, was denn tatsächlich GEFRAGT ist - im Sinne von: "Was fehlt dir eigentlich WIRKLICH?". Ist es das, was die Menschen GLAUBEN oder glaubend gemacht werden, dass es ihnen fehlt? Oder vielleicht eher etwas, von dem sie noch nicht oder nicht mehr wissen, dass es ihnen fehlt? Was wäre, wenn jemand exakt die Fähigkeiten besäße, Menschen an das zu ERINNERN, wonach sie sich im tiefsten Innern wirklich sehnen, wonach ihr Innerstes wirklich FRAGT? Solch ein Anbieter hätte ein massives Problem, denn ganz zu Beginn ist sich kaum einer dieser eigenen, inneren Frage bewusst, so dass auch die notwendige Nachfrage noch fehlt. Du kannst keine Vitamine verkaufen, wenn Menschen noch nicht wissen, dass es so etwas wie Vitaminmangel überhaupt gibt und erst recht nicht, dass sie selbst sogar darunter leiden.
Willkommen bei der größten Herausforderung unserer Zeit, bei der großen Herausforderung genau dieses Projekts hier.
Wenn wir Erfolg nicht neu definieren, wird unsere Spezies dasselbe Schicksal ereilen, wie jeden anderen Drogensüchtigen auch: Zunächst wird die Gier nach dem scheinbaren Glück, der Verblendung, immer größer, der innere Hunger wird dadurch jedoch nicht weniger. Die Aggressivität wächst weiter und am Ende erfolgt der Zusammenbruch.
Mehr im verlinkten Blog und persönlichere Gedanken dazu im verlinkten Dia:Log #9
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Erfolg - Zukunft - Welt retten
Henry Ford   (Irrtum melden)
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Schrödingers Gott
#148 • Christopher E. Schmitt •
3:01 min
3:01 min "Das Leben ist wie ein lebenslanger Aufsatz, den wir über Gott schreiben. Wir haben stets ein Bild von ihm, doch dieses kann und darf für uns niemals endgültig sein." (Christopher E. Schmitt)
Ob du nun strenger ...
mehr
Katholik, Moslem, Buddhist oder auch Atheist oder Agnostiker bist - du hast in jedem Fall ein Bild in dir, wenn das Wort "Gott" fällt. Und es dürfte keine zwei Menschen geben, die das exakt gleiche in sich tragen. Laut Bibel sollen wir uns auch "kein Bild machen" von ihm. Denn ein Bild ist starr, endgültig, unveränderlich und behauptet von sich, fertig, vollständig und abgeschlossen zu sein. Es wird verglichen und der eine kann seines besser, schöner und "richtiger" finden, als das des anderen und sich dadurch als etwas Besseres fühlen. Kontraproduktiv für Liebe und Frieden. Die Medien sind voll von entsprechenden Ergebnissen.
Wie lautet dein Aufsatz über Gott in diesem Moment oder wie dürfte er wohl lauten, wenn du eines Tages stirbst? Wären es noch immer jene wenigen Sätze vom bärtigen und oftmals wütenden alten Mann auf einer Wolke? Handelt er von einer ominösen, wabernden Energie? Oder wirst du vielleicht eines Tages stolz darauf sein, absichtlich ein völlig leeres Blatt abzugeben?
"Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden", sagte Voltaire. Kann es womöglich sogar so sein, dass Gott tatsächlich nur eine Erfindung ist? Von Träumern, von Realitätsverdrängern, manchmal auch von naiven Ewiggestrigen? Oder von Menschen, die verzweifelt einen letzten Strohhalm suchen, um mit Themen wie Armut, Krankheit, Alter, Tod und Einsamkeit besser klarzukommen?
"Es kann weder einen Sinn des Lebens, noch einen Gott und schon gar keinen Himmel geben, wenn ich mir die Welt und die Menschen so anschaue!", höre ich so oder so ähnlich immer wieder. Aber was war zu erst? Ei oder Huhn? Gab es zu erst das Dritte Reich mit seinen Millionen Toten und den barbarischen Konzentrationslagern, oder ging dem nicht viel eher eine ganze Nation voraus, geblendet und verführt durch Lügen, Zorn, Angst und Hass? Eine Mehrheit, welche sich "bewusst" buchstäblich "für den totalen Krieg" entschied und somit letztlich auch für ein ganzes Land ohne jegliches, göttliches Bewusstsein?
Kennst du Schrödingers Katze? (Siehe Wikipedia Link) Neben dem Fakt, dass eine Katze in einer Schachtel tot oder lebendig sein kann, ist es (auf Ebene der Quantenmechanik) auch möglich, dass beides zugleich zutrifft. Was, wenn Gott gleichermaßen lebt wie tot ist? Wenn er wahr und real und ebenso unwahr und unreal ist? Was, wenn sowohl der Wahrheitsgehalt von Gott, als auch die Existenz eines "Himmels" gleichermaßen wahr als auch unwahr sind? Und wenn dem so ist, wovon hängt es dann ab? Liefert uns der Satz "Nach deinem Glauben geschieht dir" vielleicht einen Hinweis darauf?
Gibt es Gott? Gibt es ihn nicht? Wird es ihn eines Tages geben? Gab es ihn schon immer? Was, wenn alles davon stimmt? Genau wie bei Schrödingers Katze. Damit noch nicht genug.
Schaue jetzt auch auf Einstein, der uns bestätigt, dass Zeit nur eine Illusion ist. Alles ist. In diesem "Moment". Urknall und das Ende der Welt sind ebenso gegenwärtig, wie auch der Raum stets vorhanden ist (wir können uns nur nicht immer überall aufhalten). Das ist kein spirituelles Gerede, sondern physikalische Tatsache.
Sind Gott und Himmel dann vollkommen real, wenn wir einfach beschließen, dass beides real oder zumindest realisierbar ist? Werden wir Gott und Himmel eines Tages vollkommen erschaffen haben, einfach weil wir es WOLLTEN und uns dazu entschieden haben? Und da beides eines Tages real existieren wird, Zeit jedoch nur eine Illusion ist, es dieses "eines Tages" somit jetzt schon gibt, sind Gott und Himmel somit bereits "heute" vollkommen real? Existiert Gott daher also für jene, die an ihn glauben, nicht nur in der Fantasie, sondern wird in diesem Moment zur völlig faktischen Realität? Quantenmechanisch durchaus denkbar.
Wir werden niemals einen identischen Aufsatz zum Thema Gott abgeben. Darin werden wir uns immer unterscheiden - das macht die Welt so bunt. Doch worin wir vereint sein können, ist in der Erkenntnis, dass wir alle an jenem Aufsatz schreiben sollten. Denn er ist genau jene Vision, jener Traum, ist jene Fortbildung und spirituelle Evolution zugleich, die somit auch zur manifestierten Evolution führt. Und nur so kann daraus eine (himmlische) sich selbst erfüllende Prophezeiung werden. Dann haben wir sie: Die ganz reale, gelebte und manifestierte Eutopie. Eine faktisch bessere Welt. Himmlisch geradezu.
Mit Dystopien schaffen wir es doch auch schon die ganze Zeit. Wieso entscheiden wir uns nicht einfach um? Denn dann fühlst du es auch: "Das Himmelreich ist inwendig". Es muss zu erst gesehen, ersehnt, erträumt, gefühlt, visualisiert werden, dann wird es auch real. Und dem geht eben jener "Aufsatz" voraus.
Deine erlebte, innere Welt, wie sie heute für dich ist, ist das Ergebnis deines persönlichen, inneren Aufsatzes. Und wie fühlt es sich an, das Leben? Und die Welt da draußen entspricht dem Zustand unseres kollektiven, durchschnittlichen Aufsatzes und Bewusstseins über Gott. Und wie sieht die Welt aus? Erschreckend, deprimierend und fern von jedem himmlischen Bewusstsein und somit auch von jeglicher, annähernd himmlischen Realität. Doch das ist veränderbar. Wir müssen uns nur dazu entscheiden.
Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
Ob du nun strenger ...
Katholik, Moslem, Buddhist oder auch Atheist oder Agnostiker bist - du hast in jedem Fall ein Bild in dir, wenn das Wort "Gott" fällt. Und es dürfte keine zwei Menschen geben, die das exakt gleiche in sich tragen. Laut Bibel sollen wir uns auch "kein Bild machen" von ihm. Denn ein Bild ist starr, endgültig, unveränderlich und behauptet von sich, fertig, vollständig und abgeschlossen zu sein. Es wird verglichen und der eine kann seines besser, schöner und "richtiger" finden, als das des anderen und sich dadurch als etwas Besseres fühlen. Kontraproduktiv für Liebe und Frieden. Die Medien sind voll von entsprechenden Ergebnissen.
Wie lautet dein Aufsatz über Gott in diesem Moment oder wie dürfte er wohl lauten, wenn du eines Tages stirbst? Wären es noch immer jene wenigen Sätze vom bärtigen und oftmals wütenden alten Mann auf einer Wolke? Handelt er von einer ominösen, wabernden Energie? Oder wirst du vielleicht eines Tages stolz darauf sein, absichtlich ein völlig leeres Blatt abzugeben?
"Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden", sagte Voltaire. Kann es womöglich sogar so sein, dass Gott tatsächlich nur eine Erfindung ist? Von Träumern, von Realitätsverdrängern, manchmal auch von naiven Ewiggestrigen? Oder von Menschen, die verzweifelt einen letzten Strohhalm suchen, um mit Themen wie Armut, Krankheit, Alter, Tod und Einsamkeit besser klarzukommen?
"Es kann weder einen Sinn des Lebens, noch einen Gott und schon gar keinen Himmel geben, wenn ich mir die Welt und die Menschen so anschaue!", höre ich so oder so ähnlich immer wieder. Aber was war zu erst? Ei oder Huhn? Gab es zu erst das Dritte Reich mit seinen Millionen Toten und den barbarischen Konzentrationslagern, oder ging dem nicht viel eher eine ganze Nation voraus, geblendet und verführt durch Lügen, Zorn, Angst und Hass? Eine Mehrheit, welche sich "bewusst" buchstäblich "für den totalen Krieg" entschied und somit letztlich auch für ein ganzes Land ohne jegliches, göttliches Bewusstsein?
Kennst du Schrödingers Katze? (Siehe Wikipedia Link) Neben dem Fakt, dass eine Katze in einer Schachtel tot oder lebendig sein kann, ist es (auf Ebene der Quantenmechanik) auch möglich, dass beides zugleich zutrifft. Was, wenn Gott gleichermaßen lebt wie tot ist? Wenn er wahr und real und ebenso unwahr und unreal ist? Was, wenn sowohl der Wahrheitsgehalt von Gott, als auch die Existenz eines "Himmels" gleichermaßen wahr als auch unwahr sind? Und wenn dem so ist, wovon hängt es dann ab? Liefert uns der Satz "Nach deinem Glauben geschieht dir" vielleicht einen Hinweis darauf?
Gibt es Gott? Gibt es ihn nicht? Wird es ihn eines Tages geben? Gab es ihn schon immer? Was, wenn alles davon stimmt? Genau wie bei Schrödingers Katze. Damit noch nicht genug.
Schaue jetzt auch auf Einstein, der uns bestätigt, dass Zeit nur eine Illusion ist. Alles ist. In diesem "Moment". Urknall und das Ende der Welt sind ebenso gegenwärtig, wie auch der Raum stets vorhanden ist (wir können uns nur nicht immer überall aufhalten). Das ist kein spirituelles Gerede, sondern physikalische Tatsache.
Sind Gott und Himmel dann vollkommen real, wenn wir einfach beschließen, dass beides real oder zumindest realisierbar ist? Werden wir Gott und Himmel eines Tages vollkommen erschaffen haben, einfach weil wir es WOLLTEN und uns dazu entschieden haben? Und da beides eines Tages real existieren wird, Zeit jedoch nur eine Illusion ist, es dieses "eines Tages" somit jetzt schon gibt, sind Gott und Himmel somit bereits "heute" vollkommen real? Existiert Gott daher also für jene, die an ihn glauben, nicht nur in der Fantasie, sondern wird in diesem Moment zur völlig faktischen Realität? Quantenmechanisch durchaus denkbar.
Wir werden niemals einen identischen Aufsatz zum Thema Gott abgeben. Darin werden wir uns immer unterscheiden - das macht die Welt so bunt. Doch worin wir vereint sein können, ist in der Erkenntnis, dass wir alle an jenem Aufsatz schreiben sollten. Denn er ist genau jene Vision, jener Traum, ist jene Fortbildung und spirituelle Evolution zugleich, die somit auch zur manifestierten Evolution führt. Und nur so kann daraus eine (himmlische) sich selbst erfüllende Prophezeiung werden. Dann haben wir sie: Die ganz reale, gelebte und manifestierte Eutopie. Eine faktisch bessere Welt. Himmlisch geradezu.
Mit Dystopien schaffen wir es doch auch schon die ganze Zeit. Wieso entscheiden wir uns nicht einfach um? Denn dann fühlst du es auch: "Das Himmelreich ist inwendig". Es muss zu erst gesehen, ersehnt, erträumt, gefühlt, visualisiert werden, dann wird es auch real. Und dem geht eben jener "Aufsatz" voraus.
Deine erlebte, innere Welt, wie sie heute für dich ist, ist das Ergebnis deines persönlichen, inneren Aufsatzes. Und wie fühlt es sich an, das Leben? Und die Welt da draußen entspricht dem Zustand unseres kollektiven, durchschnittlichen Aufsatzes und Bewusstseins über Gott. Und wie sieht die Welt aus? Erschreckend, deprimierend und fern von jedem himmlischen Bewusstsein und somit auch von jeglicher, annähernd himmlischen Realität. Doch das ist veränderbar. Wir müssen uns nur dazu entscheiden.
Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Magisches Jetzt
#243 • Mutter Teresa •
1:38 min
1:38 min
Es klingt wieder mal so einfach. So simpel, beinahe kitschig. Wie ein Kalenderspruch. Aber in der Praxis gestaltet sich ...
das schon alles andere als einfach. Wir machen uns "gerne" Sorgen, wollen Sicherheit, planen, suchen Gewissheit, ... Spoiler-Alarm: So etwas gibt es nicht. Nicht in letzter Instanz.
In Wahrheit ist das Leben im Jetzt eine der höchsten Künste, die sehr wenige nur beherrschen. Ich möchte hier gar nicht weit ausholen, denn was so einfach klingt, kann man sehr ausführlich erörtern und sogar ein ganzes Leben lang trainieren. Das Bewusstsein vom Jetzt enthält so viel Macht, dass es sich lohnt, tiefer in dieses Wissen einzutauchen.
Dazu empfehle ich zum Beispiel das Buch "Jetzt! - Die Kraft der Gegenwart" von Eckhart Tolle. Er beschreibt es unglaublich gut, wie ich finde, was mit dem Jetzt gemeint ist und weshalb es so wichtig ist, das nicht nur zu begreifen, sondern vor allem auch zu leben.
Selbst die Bibel sagt nicht nur "Sorgt euch nicht um morgen" (Matth. 6:34), sondern verwendet zuweilen auch eine seltsam anmutende Grammatik. Wenn es zum Beispiel in 2. Mose 3:14 heißt:
Gott antwortete: "Ich bin, der ich bin! Darum sag den Israeliten: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt."
Gott, also das Göttliche, ist sozusagen das Sein. Nicht das "ich war" oder "ich werde" - sondern "ich bin". Nicht deine Vergangenheit oder deine Zukunft. Sondern dein Jetzt. Hand aufs Herz: Wie viel Identität verknüpfst du mit dem, was du erlebt hast. Wie viel mit dem, was du eines Tages sein möchtest? Wie viel von "dir" (besser gesagt deinem Ego) würde sterben, würde man sagen: Definiere dich nicht weiter über deine Vergangenheit, sie ist vorbei!
Übrigens: Das ist auch einer der Gründe, weshalb ein Mensch massive (zu starke) Probleme mit dem Thema Tod haben kann. Nämlich dann, wenn das "Ich bin" noch zu wenig präsent ist.
Zu religiös? Wie wäre es mit Wissenschaft? Auch Einstein hatte eine Meinung zur Zeit. Er hielt sie für eine Illusion - wenn auch für eine sehr hartnäckige (siehe Mind
Snippet #106)Lieber astronomisch? Zeit ist äußerst relativ (z.B. zum Raum und zur Bewegung). Die "Zukunft" ist gleichermaßen im Jetzt zu finden, wie die "Vergangenheit" (siehe "Zeitscheiben sind wie Brotscheiben",
Snippet #109, wenn es etwas komplizierter sein darf, mit verlinktem Video)Du magst es eher cineastisch und mit etwas mehr Romantik? Wie wäre es mit dem wissenschaftlich sehr gut recherchierten Film "Interstellar", wenn darin gesagt wird "Liebe ist das Einzige, was Zeit und Raum überwindet." (
Snippet #184)Meine Bücher greifen das Thema in Form der "4. Bewusstseins-Dimension" auf. Aber erst später. (Siehe verlinkten Blog)
Oder magst du über all das lieber persönlich philosophieren? Lass uns beim Walk & Talk plaudern. Ich freue mich auf dich.
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Hab einen liebevollen Sommer
#240 • Mark Twain •
0:53 min
0:53 min "Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war." (Mark Twain, Quelle: careelite.de)
Ich liebe Mark Twains Humor. Und es ist etwas dran. Mir ...
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geht es mit Yoga und Sport so. im Winter denke ich oft "Ach ne, die Wohnung ist früh morgens noch zu kalt, um leicht bekleidet still zu sitzen" und im Sommer ist sie mir morgens schon zu warm. Und abends noch. Ausreden finden sich immer schnell.
Dennoch kannst du selbst sowohl im Winter als auch im Sommer deine Tage und dein Herz mit Liebe füllen. Für alles das ist, für das Hier und Jetzt. In Wahrheit kommst du auch nur so voran zu noch schöneren Hiers und Jetzts. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
In diesem Sinne wünsche ich dir mit diesem MindSnippet einfach nur einen schönen Start in einen liebevollen Sommer. Lass dich nicht beeindrucken von dummen Politikern, Wirtschaftskrisen, Psychopathen, Egomanen und anderen Tyrannen dieser Welt. Es gibt ein Wissen, welches dich immun gegen die Früchte solcher unwissenden Plagegeister macht. Man muss sich nur daran erinnern ...
Tanke auf, nutze die Zeit, liebe das Leben und lebe die Liebe. Und wenn du über beides viele spannende Gedanken hinzugewinnen möchtest, dann lies die Erinnerungs-Trilogie, lass uns ein Coaching oder ein kostenloses Walk & Talk miteinander machen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Geheimnis, die ein oder andere Wahrheit über das Wesen der Liebe und ihre Macht kanntest du noch nicht ...
Ich liebe Mark Twains Humor. Und es ist etwas dran. Mir ...
geht es mit Yoga und Sport so. im Winter denke ich oft "Ach ne, die Wohnung ist früh morgens noch zu kalt, um leicht bekleidet still zu sitzen" und im Sommer ist sie mir morgens schon zu warm. Und abends noch. Ausreden finden sich immer schnell.
Dennoch kannst du selbst sowohl im Winter als auch im Sommer deine Tage und dein Herz mit Liebe füllen. Für alles das ist, für das Hier und Jetzt. In Wahrheit kommst du auch nur so voran zu noch schöneren Hiers und Jetzts. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
In diesem Sinne wünsche ich dir mit diesem MindSnippet einfach nur einen schönen Start in einen liebevollen Sommer. Lass dich nicht beeindrucken von dummen Politikern, Wirtschaftskrisen, Psychopathen, Egomanen und anderen Tyrannen dieser Welt. Es gibt ein Wissen, welches dich immun gegen die Früchte solcher unwissenden Plagegeister macht. Man muss sich nur daran erinnern ...
Tanke auf, nutze die Zeit, liebe das Leben und lebe die Liebe. Und wenn du über beides viele spannende Gedanken hinzugewinnen möchtest, dann lies die Erinnerungs-Trilogie, lass uns ein Coaching oder ein kostenloses Walk & Talk miteinander machen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Geheimnis, die ein oder andere Wahrheit über das Wesen der Liebe und ihre Macht kanntest du noch nicht ...
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Lauter Arschlöcher? Oder: Das Maß der Dinge
#187 • Unbekannt •
1:58 min
1:58 min
Laut freud-museum.at sagt man zwar oft, dass dieser Satz von Freud stamme, ...
belegt sei dies jedoch nicht. Egal, denn er enthält so oder so eine sehr wichtige Aussage!
Falls dich "Depressionen oder Minderwertigkeitskomplexe" (oder Selbstzweifel, eine Sinnkrise oder Identitätskrise, Antriebslosigkeit, ...) plagen, könnte das daran liegen, dass du mit der Welt da draußen nicht mehr ganz zurechtkommst. Zum einen geht dir vielleicht alles viel zu schnell oder der steigende Leistungsdruck macht dir zu schaffen, so dass du Schwierigkeiten hast schrittzuhalten. Zum anderen bist du dir ohnehin gar nicht mehr sicher, ob du bei diesem verrückten Treiben überhaupt (noch) in dem Maß mitmachen möchtest, um unbedingt ganz vorne mitmischen zu können. So oder so ähnlich?
Ist die Welt nun tatsächlich voller Arschlöcher oder bist du einfach nur zu dumm, zu blöd, zu schwach, zu bescheuert, zu unfähig, zu langsam, zu hässlich, zu alt, zu arm, zu naiv, zu ...
STOPP!
Wer sagt, dass die Welt, die Menschen, die Masse recht hat mit dem, was sie tut, mit ihren Werten und Zielen? Mit der Meinung, was als erstrebenswert gilt oder gar als sinnvoll und zielführend. Was ist überhaupt "Das Ziel"? Was ist Erfolg? Und ist unsere Definition davon wirklich noch zielführend? War sie es überhaupt jemals, wenn man sich den Zustand der Erde so anschaut? (Siehe verlinkten Blog "Erfolg neu definieren")
Du siehst, wie wichtig es ist, das eigentliche Ziel zu kennen. Und ich spreche nicht vom Zeitgeist. Denn jener ist menschgemacht, ziemlich primitiv (immer ging es nur um Profit, Wachstum, Macht, Status) und entspricht ganz offensichtlich nicht den natürlichen Prinzipien - sonst wären wir als Spezies nicht so gefährdet und als Individuen nicht in diesem Ausmaß resigniert und erschöpft.
Dazu kommt, dass jener Zeitgeist dem Wandel unterliegt, welcher aktuell auch an Fahrt aufnimmt. Aber wohin? Und wird der "neue" Zeitgeist denn diesmal der richtige sein? Was muss ich tun, um den nicht (auch noch) zu verpassen? Woran erkenne ich richtig und falsch, bei dem Überangebot an Theorien, Lehren, Religionen, Philosophien, ... ?
Vielleicht sind um uns herum nicht nur Arschlöcher. Höchstwahrscheinlich aber fürs Wesentliche Blinde. "Bewusstlose" ohne Erinnerungsvermögen. Es kann nur ein einziges Maß geben, das uns eine verlässliche Orientierung geben kann: Zu wissen, wer wir (Menschen, das Leben) tatsächlich sind und was der buchstäbliche Sinn (=Plan, Prozess, Traum, Ziel, Vision, ...) des Lebens ist. Einmal absolut alles Menschgemachte vergessen, einen totalen Reset - und dann nur noch daran erinnern, worum es in diesem kosmischen Spiel WIRKLICH geht. Aber kann man das überhaupt?
Wenn wir aus den wichtigsten Philosophien, den größten Religionen, der modernen Psychologie und Wissenschaft (wie Quantenphysik), den Erfahrungen aus der Geschichte, der Kunst und Kultur einmal das Wichtigste herausnehmen, in dem sich so ziemlich alle einig sind und in dem sie sich überschneiden, dann kannst du unfassbar vieles vergessen - und sei es nur für einen Moment, wie du willst - und übrig bleiben nach meinen 30+ Jahre andauernden Recherchen genau #3erinnerungen.
Du wirst dich wundern, wie befreiend das ist und alles in ein anderes Licht rückt. Wie es sämtliche Missstände erklären kann und somit auch den Weg hinaus. Individuell und global. Denn sich zu erinnern ... ist wie ein neues Leben.
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Ei oder Huhn?
#155 • Seneca •
1:16 min
1:16 min "Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer." (Seneca, Quelle: careelite.de)
Was Seneca hier anspricht, ist auch deswegen interessant, weil es die Reihenfolge umkehrt. Wenn wir ...
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uns erinnern, dass Zeit (auch laut Einstein) nur eine "Illusion" ist (siehe verlinkte Snippets), dann wird auch klar, dass es im Spirituellen im Grunde keine fixe Reihenfolge geben kann, sondern zwei Dinge sind einfach miteinander verschränkt, ohne dass eine Kausalität (in nur eine Richtung) Bedingung wäre. So wie hier: Ist es nun schwer, weil wir es nicht wagen (weil Mut fehlt) oder wagen wir es nicht, weil es tatsächlich schwer ist?
Gibt es keinen "Sinn des Lebens", weil - wenn man sich das Verhalten der Menschheit so anschaut - einfach Vieles was sie tun so sinnlos und selbstzerstörerisch wirkt? Oder aber verhalten sich viele Menschen so chaotisch, gerade weil sie den Sinn des Lebens (noch) nicht kennen?
"Ich habe im Leben nur Schlimmes erfahren, daher wurde ich zum Mörder." - Oder war das Herz eines Mörders schon immer da gewesen und deswegen hat man bereits vorher nur Schlimmes erlebt? Nicht als (vorzeitige) Strafe, sondern im Rahmen des Gesetzes der Anziehung, vielleicht als Gelegenheit, daran zu wachsen und zu lernen, anders damit umzugehen.
In der Verhaltenstherapie gibt es ja ganz ähnliche Prinzipien. "Wenn ich nicht solche Angst hätte, würde ich mit dem Fahrstuhl fahren." In der Therapie fährt man einige Male begleitet Fahrstuhl, dann funktioniert es meist. Also gilt ganz genauso umgekehrt: "Würde ich Fahrstuhl fahren, hätte ich keine Angst mehr davor."
Dieses Reihenfolge-Prinzip lässt sich öfter beobachten. Wenn du in dir selbst etwas in der Art von oben feststellst, prüfe dich einmal, ob es umgekehrt nicht auch sein könnte. Was war zu erst? Ei oder Huhn?
Wenn du etwas tun willst, dann tu es. Zunächst musst du den Mut aufbringen, erst dann kannst du sehen, ob es schwer ist. Vorher ist es nur eine Ausrede. Und schwer heißt noch lange nicht unmöglich, denn dann gilt wieder:
"Es geht darum, alle Erscheinungen als Spiel zu begreifen." (Dalai Lama) - Spiele das Spiel deines Lebens - und genieße es gefälligst!
Was Seneca hier anspricht, ist auch deswegen interessant, weil es die Reihenfolge umkehrt. Wenn wir ...
uns erinnern, dass Zeit (auch laut Einstein) nur eine "Illusion" ist (siehe verlinkte Snippets), dann wird auch klar, dass es im Spirituellen im Grunde keine fixe Reihenfolge geben kann, sondern zwei Dinge sind einfach miteinander verschränkt, ohne dass eine Kausalität (in nur eine Richtung) Bedingung wäre. So wie hier: Ist es nun schwer, weil wir es nicht wagen (weil Mut fehlt) oder wagen wir es nicht, weil es tatsächlich schwer ist?
Gibt es keinen "Sinn des Lebens", weil - wenn man sich das Verhalten der Menschheit so anschaut - einfach Vieles was sie tun so sinnlos und selbstzerstörerisch wirkt? Oder aber verhalten sich viele Menschen so chaotisch, gerade weil sie den Sinn des Lebens (noch) nicht kennen?
"Ich habe im Leben nur Schlimmes erfahren, daher wurde ich zum Mörder." - Oder war das Herz eines Mörders schon immer da gewesen und deswegen hat man bereits vorher nur Schlimmes erlebt? Nicht als (vorzeitige) Strafe, sondern im Rahmen des Gesetzes der Anziehung, vielleicht als Gelegenheit, daran zu wachsen und zu lernen, anders damit umzugehen.
In der Verhaltenstherapie gibt es ja ganz ähnliche Prinzipien. "Wenn ich nicht solche Angst hätte, würde ich mit dem Fahrstuhl fahren." In der Therapie fährt man einige Male begleitet Fahrstuhl, dann funktioniert es meist. Also gilt ganz genauso umgekehrt: "Würde ich Fahrstuhl fahren, hätte ich keine Angst mehr davor."
Dieses Reihenfolge-Prinzip lässt sich öfter beobachten. Wenn du in dir selbst etwas in der Art von oben feststellst, prüfe dich einmal, ob es umgekehrt nicht auch sein könnte. Was war zu erst? Ei oder Huhn?
Wenn du etwas tun willst, dann tu es. Zunächst musst du den Mut aufbringen, erst dann kannst du sehen, ob es schwer ist. Vorher ist es nur eine Ausrede. Und schwer heißt noch lange nicht unmöglich, denn dann gilt wieder:
"Es geht darum, alle Erscheinungen als Spiel zu begreifen." (Dalai Lama) - Spiele das Spiel deines Lebens - und genieße es gefälligst!
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Wer ist erfolgreicher?
#173 • Christopher E. Schmitt •
2:16 min
2:16 min Ich kann es nicht mehr hören oder lesen. Furchtbar, wen oder was wir so alles als erfolgreich oder genial betrachten! Dabei ist genau diese in die Tage gekommene Definition die vielleicht größte Ursache für globale ... 
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Probleme. Und deren Update eine der schwierigsten Herausforderungen, denen wir uns zu stellen haben: Erfolg muss neu definiert werden!
Ein Beispiel hierzu: Stellen wir uns eine Gruppe von 100 Alkoholikern vor. Zwei Geschäftsleute kommen hinzu und gründen jeweils ein Unternehmen. Der eine wird Spirituosenproduzent, der andere eröffnet eine Entzugsklinik. Wer von beiden wird wohl der Erfolgreichere sein?
Das hängt von zwei Fragen ab, richtig?
Die 1. Frage: Wie bestimmen wir den Gewinner, also was ist "Erfolg"? Sagen wir der Einfachheit halber, derjenige, welcher mehr Kunden für sich gewinnen wird (Umsatz oder Gewinn würden es hier zu kompliziert machen).
Die 2. Frage: Wie ticken die 100 Alkoholiker? Wissen sie, dass sie krank sind und wünschen sie sich nichts sehnlicher, als geheilt zu werden? Oder halten sie sich für völlig in Ordnung und können es gar nicht abwarten, die nächste Flasche aufzumachen, ohne zu wissen, dass sie sie nur begehren, weil sie etwas kompensieren müssen?
Wenn die 100 Alkoholiker sich keinerlei Veränderung wünschen, werden sie den Schnapsbrenner zu einem reichen Mann machen. Da wir (in der Antwort auf Frage 1) gesagt haben, dass Erfolg dadurch definiert wird, dass wir Geld/Umsatz/Kundenanzahl als Kriterium nehmen, werden wir diesen Produzenten nicht nur als reich sondern auch als ERFOLGreich bezeichnen. Als nächstes wird er dadurch zum Vorbild, seine Biografie wird erscheinen, auf dem Cover des Buches sieht man ihn mit selbstbewusstem, kühlen Gewinner-Blick, verschränkten Erfolgstyp-Armen und natürlich dem obligatorischen Rollkragenpullover. "ERFOLG" schmückt das Cover in großen Lettern.
Sollten die 100 Alkoholiker jedoch schon so weit sein, dass sie das Zeug um jeden Preis endlich loshaben wollen, dann wird der Schnapsproduzent pleite gehen und die Entzugsklinik aus allen Nähten platzen. Auch jener Geschäftsmensch wird reich und wird nicht nur nach unserer primitiven "Wer-Geld-hat-ist-erfolgreich"-Philosophie als ERFOLGreich bezeichnet, sondern sogar in hundertfacher Hinsicht auf viel edlerer Ebene. Um die geht es hier aber noch nicht einmal.
Worum es geht: Wir definieren Erfolg nicht daran, ob wir den Menschen geben, was sie wirklich bräuchten, sondern alleine daran, wonach sie in Massen gieren. Ganz gleich, ob das für sie im Einzelnen, für eine Gesellschaft im größeren Kontext oder sogar für den gesamten Planeten wirklich "zielführend" ist. (Was war nochmal das Ziel??? Ach ja, vielleicht sollten wir das zunächst mal im Bewusstsein tragen, um dann auch entscheiden zu können, woran wir Erfolg künftig festmachen wollen.)
Aber der Schnapsproduzent ist nicht alleine schuld. Die 100 Alkoholiker wissen gar nicht, dass sie krank sind und dass ihnen etwas fehlt. Ihnen fehlt es an zu Heilung führendem Bewusstsein.
Das macht Projekte wie dieses hier so schwierig: Man möchte Menschen drei simple aber extrem hilfreiche Erinnerungen nahe bringen. Doch viele haben gar nicht das Gefühl, überhaupt etwas vergessen zu haben. Sie suchen zwar nicht direkt nach dem Licht, doch klagen und die Finsternis besingen werden sie dennoch immer weiter ...
Solange sich daran nichts ändert, wird jeder ein geachteter, verehrter, bewunderter, respektierter und nachahmenswerter "Erfolgstyp", ein Gewinner sein, ganz egal, ob er Schnaps, Pornos, krankmachende Lebensmittel, Waffen, unnötige Plastik Wegwerfprodukte oder Egomanen-"Biografie-Erfolgsbibeln" herausbringt ... was auch immer es ist: Solange man viel Geld damit verdient, dass man der Masse gibt, was die Masse begehrt, wird man ein Erfolgstyp sein. Auch wenn der Erfolg des Einen zugleich den Misserfolg der Masse oder des ganzen Planeten bedeutet.
So mancher, den wir als Genie bezeichnen, würde im Rahmen einer neuen Definition, die unserer Zeit inzwischen angemessen wäre, gnadenlos durchfallen. Die Letzten werden die Ersten sein - und umgekehrt. Nicht nur die Pole der Erden wechseln immer mal wieder (zuletzt vor 41.000 Jahren), auch Verhältnisse dieser Art können sich umkehren. Und müssen es auch, wenn wir uns nicht selbst ausradieren wollen.
Probleme. Und deren Update eine der schwierigsten Herausforderungen, denen wir uns zu stellen haben: Erfolg muss neu definiert werden!
Ein Beispiel hierzu: Stellen wir uns eine Gruppe von 100 Alkoholikern vor. Zwei Geschäftsleute kommen hinzu und gründen jeweils ein Unternehmen. Der eine wird Spirituosenproduzent, der andere eröffnet eine Entzugsklinik. Wer von beiden wird wohl der Erfolgreichere sein?
Das hängt von zwei Fragen ab, richtig?
Die 1. Frage: Wie bestimmen wir den Gewinner, also was ist "Erfolg"? Sagen wir der Einfachheit halber, derjenige, welcher mehr Kunden für sich gewinnen wird (Umsatz oder Gewinn würden es hier zu kompliziert machen).
Die 2. Frage: Wie ticken die 100 Alkoholiker? Wissen sie, dass sie krank sind und wünschen sie sich nichts sehnlicher, als geheilt zu werden? Oder halten sie sich für völlig in Ordnung und können es gar nicht abwarten, die nächste Flasche aufzumachen, ohne zu wissen, dass sie sie nur begehren, weil sie etwas kompensieren müssen?
Wenn die 100 Alkoholiker sich keinerlei Veränderung wünschen, werden sie den Schnapsbrenner zu einem reichen Mann machen. Da wir (in der Antwort auf Frage 1) gesagt haben, dass Erfolg dadurch definiert wird, dass wir Geld/Umsatz/Kundenanzahl als Kriterium nehmen, werden wir diesen Produzenten nicht nur als reich sondern auch als ERFOLGreich bezeichnen. Als nächstes wird er dadurch zum Vorbild, seine Biografie wird erscheinen, auf dem Cover des Buches sieht man ihn mit selbstbewusstem, kühlen Gewinner-Blick, verschränkten Erfolgstyp-Armen und natürlich dem obligatorischen Rollkragenpullover. "ERFOLG" schmückt das Cover in großen Lettern.
Sollten die 100 Alkoholiker jedoch schon so weit sein, dass sie das Zeug um jeden Preis endlich loshaben wollen, dann wird der Schnapsproduzent pleite gehen und die Entzugsklinik aus allen Nähten platzen. Auch jener Geschäftsmensch wird reich und wird nicht nur nach unserer primitiven "Wer-Geld-hat-ist-erfolgreich"-Philosophie als ERFOLGreich bezeichnet, sondern sogar in hundertfacher Hinsicht auf viel edlerer Ebene. Um die geht es hier aber noch nicht einmal.
Worum es geht: Wir definieren Erfolg nicht daran, ob wir den Menschen geben, was sie wirklich bräuchten, sondern alleine daran, wonach sie in Massen gieren. Ganz gleich, ob das für sie im Einzelnen, für eine Gesellschaft im größeren Kontext oder sogar für den gesamten Planeten wirklich "zielführend" ist. (Was war nochmal das Ziel??? Ach ja, vielleicht sollten wir das zunächst mal im Bewusstsein tragen, um dann auch entscheiden zu können, woran wir Erfolg künftig festmachen wollen.)
Aber der Schnapsproduzent ist nicht alleine schuld. Die 100 Alkoholiker wissen gar nicht, dass sie krank sind und dass ihnen etwas fehlt. Ihnen fehlt es an zu Heilung führendem Bewusstsein.
Das macht Projekte wie dieses hier so schwierig: Man möchte Menschen drei simple aber extrem hilfreiche Erinnerungen nahe bringen. Doch viele haben gar nicht das Gefühl, überhaupt etwas vergessen zu haben. Sie suchen zwar nicht direkt nach dem Licht, doch klagen und die Finsternis besingen werden sie dennoch immer weiter ...
Solange sich daran nichts ändert, wird jeder ein geachteter, verehrter, bewunderter, respektierter und nachahmenswerter "Erfolgstyp", ein Gewinner sein, ganz egal, ob er Schnaps, Pornos, krankmachende Lebensmittel, Waffen, unnötige Plastik Wegwerfprodukte oder Egomanen-"Biografie-Erfolgsbibeln" herausbringt ... was auch immer es ist: Solange man viel Geld damit verdient, dass man der Masse gibt, was die Masse begehrt, wird man ein Erfolgstyp sein. Auch wenn der Erfolg des Einen zugleich den Misserfolg der Masse oder des ganzen Planeten bedeutet.
So mancher, den wir als Genie bezeichnen, würde im Rahmen einer neuen Definition, die unserer Zeit inzwischen angemessen wäre, gnadenlos durchfallen. Die Letzten werden die Ersten sein - und umgekehrt. Nicht nur die Pole der Erden wechseln immer mal wieder (zuletzt vor 41.000 Jahren), auch Verhältnisse dieser Art können sich umkehren. Und müssen es auch, wenn wir uns nicht selbst ausradieren wollen.
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Genie oder Wahnsinn?
#134 • Seneca •
1:16 min
1:16 min
Mich erinnert das auch an das Buch "Irre! - Wir behandeln die Falschen" von Manfred Lütz ("Neue Irre ...", in der Neuauflage). Darin wird (schnell ausgedrückt) ...
gesagt, dass es oft ausgerechnet die sensiblen, die "guten" und jene Menschen sind, die gerade an der Schlechtigkeit der Welt zerbrechen und mitunter sogar in der Psychiatrie landen. Sie werden behandelt als wären sie nicht ganz normal, während die Egomanen und aggressiven, selbstverliebten Ellenbogenmenschen draußen tun und lassen dürfen, was sie wollen - und dafür auch noch als erfolgreiche, selbstbewusste Geschäftsleute hoch geachtet werden, so dass wir mehr und mehr davon heranzüchten.
Nur eines von vielen Indizien dafür, dass wir ganz entschieden etwas verändern müssen und allem voran auch Erfolg ganz anders definieren sollten.
Klingt verrückt diese Idee? Alleine schon, weil sich zwar alle eine bessere Welt wünschen, sich aber in der Regel niemand mühsam verändern möchte? Zwar ganz nett gemeint, aber naiv, um nicht zu sagen lächerlich? Nun, dann ist es vielleicht genau jener Wahnsinn, den Seneca meint, um die "geniale" Idee einer besseren Welt nicht aufzugeben.
Erfolg neu definieren, in größeren Zeitmaßstäben denken, Kollektivbewusstsein statt Egoismus, zur Selbstkritik fähige und offene Menschen? Wahnsinnig naiv, wer daran glaubt, dass dies je passieren wird? Nun, hoffnungslos resigniert, wer es nicht glaubt, oder?
Ich für meinen Teil sterbe lieber jung bei diesem Versuch, als alt beim gelähmten, tatenlosen Zuschauen, wie sich die Abwärtsspirale der Gesellschaft immer tiefer ins Fleisch der Menschen schraubt. Und das meine ich keineswegs so "beleidigt" wie es klingen mag. Sondern weil es genau das ist, worum es im Leben geht.
Das Leben ist Evolution. Und jene Evolution verlangt von uns heute, endlich auch unsere in die Jahre gekommene, seit dem Mittelalter vernachlässigte Spiritualität einem Update zu unterziehen, für die sie allmählich die Gehirne hat reifen lassen.
Erfüllen wir der Natur, dem Leben diesen Wunsch, erfüllt sie uns im Gegenzug mit innerer Sättigung, die auf anderem Weg nicht in dieser Form zu erreichen wäre. Von einer fantastischen Zukunft, die sich heute noch kein SciFi Autor vorstellen kann, mal ganz zu schweigen. Eutopie statt Dystopie. Bist du schon soweit? Sei visionär.
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Das diabolische Pärchen aus Angst und Hass
#169 • Christopher E. Schmitt •
2:25 min
2:25 min
Sinn.
Wir kennen hell und dunkel. Warm und kalt. Sättigung und Hunger. Liebe und Hass passen genau in dieses duale Muster. Aber Dunkelheit ist nur das Nichtvorhandensein von Licht (Photonen). Kälte nur das Nichtvorhandensein von Wärmeenergie, weswegen es zwar einen absoluten Nullpunkt gibt (kälter als -273,15 Grad Celsius ist nicht möglich), aber praktisch keinen absolut heißesten Punkt (rechnerisch wäre es eine Zahl mit 64 Nullen Grad Celsius). Und Hunger ist das Nichtvorhandensein von Nahrung. Wir haben Worte für solch vermeintlichen "Gegenteile", so dass uns diese Gegenspieler vollkommen real erscheinen.
Natürlich haben all diese Dinge auch ganz reale Auswirkungen. Wir können verhungern, erfrieren und im Dunkeln immer an die Wand laufen. Doch messbar, greifbar, sächlich ist nichts davon. Daher kann man Dunkelheit nicht ausschalten, Kälte nicht "raustragen" aus einem Raum und Hunger nicht einfach verbieten. Genau daher lässt sich Hass auch nicht bekämpfen und schon gar nicht besiegen. Wir kämpfen gegen einen nicht existierenden Gegner, auch wenn die Auswirkungen von "Hass" ebenso real sind, wie die von Hunger, Kälte oder Dunkelheit.
Stellen wir uns Liebe als Energie vor (und ich denke, das kann man durchaus), dann ist "das Gegenteil von Liebe" somit nicht Antiliebe (das, was wir als Hass bezeichnen und wahrnehmen), sondern adäquat zu Licht und Wärme das (völlige) Fehlen von Liebe bzw. Liebesenergie.
Liebe spendet ein geborgenes Gefühl. Heimat. Vollkommenheit, Angekommensein, Geborgenheit, Sättigung, eine Singularität, in der wir Eins sind mit allem-das-ist. Fehlen all diese Gefühle oder Zustände, kommt in uns vor allem welches Gefühl auf? Es ist Angst. Nicht Hass. Noch nicht.
Hass entsteht dann, wenn uns jemand oder etwas permanent, dauerhaft oder immer wieder von der Liebe fernhält oder droht von Liebe (vom Nachhausekommen) fernzuhalten. Wenn Politiker durch Entscheidungen verhindern, dass wir uns entspannen können, angekommen fühlen können, satt fühlen können oder gewärmt, dann halten sie uns von Liebe fern. Wenn sie mit Krieg drohen, erreicht das sein Maximum. Krieg ist wohl das massivste Gegenteil von sicherem Zuhause, Entspannung, Sättigung und Wärme - sowohl seelisch als auch buchstäblich. Spätestens jetzt hassen wir den- oder diejenigen, die das verursachen.
Der Partner betrügt uns, verlässt uns, lehnt uns ab? Das kann Angst machen. Und dann können wir sogar hassen, wen wir eigentlich lieben. Doch Angst geht dem immer voraus.
Würden in Zeiten wie diesen die Menschen zugeben, dass sie Angst haben, wäre viel geholfen! Doch Angst ist ein Zeichen von Schwäche. Erst recht für "echte Männer". Hass wirkt hingegen (leider auf Viele) stark, männlich, selbstbewusst, dominant, entschlossen, kämpferisch. Mit Hass kann man angeben, hassen wirkt auch so aktiv, so engagiert, während Angst doch einfach nur peinlich, schwach und passiv ist. So zumindest in den Köpfen Vieler. Und so sucht man nach einem Schuldigen, nach einem Feind, in dessen Richtung man den Hass kanalisieren kann.
Wenn wir Angst haben, muss etwas geschehen. Unterdrücken wir sie, werden wir krank. Lassen wir sie aber in Form von Hass raus, machen wir die Welt krank und immer kränker. Denn Hass erzeugt wiederum Angst in anderen Menschen (siehe Skizze im verlinkten Dia:Log #15) und pflanzt die Idee eines Feindes (den man fürchten, also hassen muss) fort. Wenn du hasst, steckst du andere Menschen mit Angst und Hass an. Nichts wird oder wurde dadurch jemals besser.
Doch wie findet man dann da raus, wenn man weder an Angst ersticken, noch durch Hass die Welt vergiften möchte? Und Liebe??? Vergiss es! Man kann doch so viel Dummheit und/oder Boshaftigkeit in der Welt seitens der Verantwortlichen nicht lieben! Nicht direkt. Aber man kann versuchen, "die Mechanik von Liebe und Weisheit, Hass und Angst" zu verstehen. Doch zum Verstehen muss man suchen, auch mal zuhören, leise werden, Geduld haben, wenn man es nicht gleich sehen kann, in sich gehen und nicht zuletzt: Die eigenen Ängste erkennen und sie sich eingestehen.
"Sucht und ihr werdet finden, klopft an und euch wird aufgetan." Da ist schon was dran.
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Warum das Jetzt so wichtig ist
#238 • Aristoteles •
3:35 min
3:35 min
Nicht nur laut Einstein ist Zeit eine Illusion, "wenn auch eine sehr hartnäckige" (
Snippet #106). Auch wenn du mal überlegst, ... wird es klar: Natürlich kannst du dich an die Vergangenheit erinnern und dir die Zukunft vorstellen. Beides kann gute oder schlechte Gefühle auslösen. Doch wirklich handeln, erleben und wahrnehmen kannst du stets nur in der Gegenwart. Dein Leben ist eine einzige, "unendliche" Gegenwart. (Mittels der Vierten Bewusstseins-Dimension mag man Brücken bauen können, doch auch diese Handlung findet stets im Jetzt statt)
Aristoteles meint also, alle drei Zeiten seien "angenehm". Was hatte der denn bitteschön geraucht? Haben wir nicht alle mehr oder weniger auch ziemlich schlimme Erfahrungen machen müssen im Leben? Sieht die Zukunft etwa so aus, als könne sie einem große Hoffnungen machen?
Und die Gegenwart ... ist die nicht voller Idiot:innen, ganz fürchterlicher, gemeiner "kultureller Aneignungen", die allen vermeintlichen Minderheiten so dolle wehtun und auch sonst einer ganzen Menge Schwachsinniger, die - wenn sie nicht gerade die Weltherrschaft an sich reißen wollen - dann zumindest alle bösen Gas- und Ölheizungen umgehend rausreißen lassen wollen, auf Häuslebauer-komm-raus (aus deinem Eigentum)?
Eine verzweifelte Schwachsinnsidee unserer Denker und Lenker jagt die nächste und macht diese Welt, unser Jetzt, in Windeseile zu einem anstrengenden, ermüdenden und zunehmend sinnbefreiten Ort voller gieriger Korrupter und mit zunehmend unerträglicherer Aktionismus-Verzweiflungsidiotie an allen Ecken und Ende. Was wusste Aristoteles denn schon von unserem heutigen Jetzt!
Dasselbe, was auch beispielsweise Eckhart Tolle weiß und wie er unter anderem in seinem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" beschreibt (
Snippet #90, Die Frucht ist von der Wurzel abhängig).Da wir nur das Jetzt haben, sowohl zum Leben, zum Genießen, zum Fühlen aber auch zum Lieben und zum Handeln, ist es wichtig, dass wir das Jetzt so energiegeladen wie nur möglich erleben. Und zwar mit schöpferischer, kreativer Energie - und nicht mit Wut, Hass, Angst und Zorn. Nur so kannst du das Jetzt als angenehm empfinden und nur so wirst du jemals die Kraft haben, Dinge anzupacken oder voranzubringen - in eine zielführende Richtung.
Dass das Jetzt morgen ein noch besseres Jetzt sein darf, ist ja klar. Wir alle haben wohl noch Luft nach oben, was eine Verbesserung der Lebensumstände betrifft. Diese Verbesserungen erreichst du aber wie gesagt nur, wenn du im Jetzt auch die Kraft dazu hast und den Mut, die Inspiration, die Motivation, die Lust. Kurz: Du musst das Jetzt als angenehm empfinden, sonst bleibt dein Leben im Jetzt und womöglich allen Jetzt, die kommen, stecken.
Ohne dein Jetzt, dein Ist-Zustand, deine Umstände, die Dinge-wie-sie-sind voll und ganz zu akzeptieren, ja all das vielleicht sogar zu lieben, wird dir ein besseres Morgen (und somit auch Jetzt) nicht gelingen.
Sagt dir der Begriff "Feindesliebe" etwas? Genau das meinte Jesus unter anderem. Liebe sogar die widrigen Umstände, alles das dir "Feind" ist, denn nur so wirst du sie überwinden. Doch wie geht das? Wie soll man das Jetzt lieben, wenn Politik, neue, schwachsinnige Gesetze und Regelungen, technisch bedenkliche Entwicklungen, Kriege, Katastrophen und nicht zuletzt immer mehr aggressive und dumme Menschen einem die Gegenwart derart verhageln?
"Bedrängnis" nennt die Bibel diesen Zustand, der "kommen muss". Manche sehen darin eine Prüfung. Andere ein Training. Die meisten jedoch nur eine Zumutung und bemitleiden sich selbst. Wie sehr vertraust du auf Gott, auf die Regeln der Natur? Darauf, dass am Ende Gerechtigkeit siegen wird? Am Maß deiner Unzufriedenheit und deiner Nervosität erkennst du das Maß deines Vertrauens (treffenderes Wort als "Glauben"). Also nochmal gefragt: Wie macht man das?
Wie kann man das Jetzt akzeptieren, vielleicht sogar lieben, selbst wenn es deprimierend ist? Angenommen, du wärst eine Frau, Mitte 30, dein Job ödet dich an, dein Partner widert dich nach 15 Jahren Beziehung an, an Trennung ist jedoch nicht zu denken, da dein Geld alleine nicht ausreicht, der Partner ausflippen wird und du selbst ohnehin panische Angst vor dem Alleinsein hast. Zudem hast du ohnehin kaum mehr die Kraft für die alltäglichen Dinge - wie soll man in diesem Zustand etwas Neues anfangen? Wie soll man dieses Jetzt akzeptieren oder lieben?
Genau um solche oder ähnliche Situationen der Stagnation und Festgefahrenheit, um das Aufbrechen solcher Teufelskreise geht es sowohl in meinem Coaching als auch bei den Drei Erinnerungen. Als erstes schaut man sich die Gegenwart an. Sie mag nicht toll sein. Sie mag Kraft kosten. Aber sie ist für den Moment zumindest eine gute Basis. Man hat ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen.
Von dieser Basis aus baut man Akzeptanz für die Gegenwart auf. Das gelingt, indem man die Zuversicht entwickelt, dass es jetzt ganz bald besser werden wird. Wie kann man diese Hoffnung entwickeln? Indem man das große Ganze betrachtet. Aus genügend Abstand erkennt man, dass diese dunkle Regenwolke gar nicht das ganze Land bedeckt, sondern nur den Ort, an dem du (mental) feststeckst.
Das Leben als Spiel zu begreifen ist eine enorme Kraftquelle (
Snippet #135). Und die Drei Erinnerungen sind die sehr simplen Spielregeln, die du dazu brauchst. Wenn du verstehst, dass sowohl das Chaos in deinem kleinen Umfeld (Familie, Job, in dir selbst), als auch das Chaos in der Welt dadurch zustande kommt bzw. dadurch so schmerzhaft wird, dass du völlig falsche Denkmuster einer "gottlosen und bewusstlosen" Welt als Wahrheit und Selbstverständlichkeit verinnerlicht hast, dann begreifst du, dass du unfassbar viel nur "abzuschneiden" brauchst, dass nur drei Dinge übrig bleiben und aus dem Chaos (Unordnung, Spaltung) wird zunehmend Kosmos (Ordnung, Weltordnung).Kreiere als aller erstes dieses "neue", besser gesagt erinnerte Bewusstsein. Dann spiele das Spiel. Wie ein Kind. Mit Freude. Mit neuem Ehrgeiz. Mit neuer Kraft. Dann stimmt es, was Aristoteles sagt. Dann kannst du deine Erinnerungen rückblickend als etwas angenehm Lehrreiches begreifen, deine Zukunft mit Vision und Hoffnung füllen und die "Tätigkeit der Gegenwart" als äußerst angenehm empfinden.
Dann bist du endlich (wieder) Baumeister deines Lebens. Entschuldigung ... Baumeister:in - ich vergaß in meiner freien, einfachen Welt gänzlich ohne Idiotie für einen Moment die völlig vom Ziel ablenkenden, neuen "Regeln" dieser bewusstlosen Gegenwart.
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Illusion Zeit
#106 - Die Frucht ist von der Wurzel abhängig
#90 - Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 - PlayIT! – Das Zitate Spiel 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Die wirklichen Challenges angehen
#255 • Fred DeVito •
2:27 min
2:27 min
Der US-Amerikanische Fitnesstrainer und Buchautor spielte mit diesem Satz gewiss vor allem auf hartes, diszipliniertes Bodyworkout an. Doch ich könnte mir denken, nicht ausschließlich. Denn wer ...
körperlich viel trainieren möchte, schafft auch das nur oder zumindest am ehesten, wenn er auch im Kopf bereit ist, die Herausforderung - etwa gegen den inneren Schweinehund - anzunehmen.
Ich beobachte auch immer mal wieder Menschen, die in vielfältigen anderen Bereichen sehr viele Herausforderungen annehmen. Vom Bezwingen extrem hoher Berge oder dem Training für einen Marathon, über das Lernen von unzähligen Fremdsprachen, bis hin zu Survival Trainings, Pilotenschein machen oder was auch immer ... es gibt nichts, das man nicht als Herausforderung betrachten kann.
DeVito spielt mit seinem Zitat auf die Comfort Zone an. Sport treiben, neue Sachen lernen oder das Trainieren neuer Skills sind grundsätzlich natürlich immer gute Dinge. Wenn du allerdings wirklich (über dich hinaus) wachsen willst, echte Veränderung wünschst, dann verlasse deine Comfort Zone und tu etwas, vor dem du wirklich Schiss hast! Einen Marathon zu laufen, ist ganz objektiv definitiv eine respektable Leistung. Problematisch wird es nur dann, wenn man beginnt, Challenges zu meistern, um die ganz persönlichen, subjektiven Herausforderungen und Schwachstellen zu umgehen. Man belügt sich in dem Fall nur selbst.
Deine ganz persönliche Challenge mag vielleicht nicht mal etwas sein, mit dem du anschließend vor breitem Publikum angeben kannst. Möglicherweise ist es eine Sache, die für andere eine ganz alltägliche Angelegenheit darstellt. Fahrstuhlfahren. Fremde Menschen ansprechen. Jemanden um Verzeihung bitten. Ein Wochenende ganz alleine und ohne Fernseher oder Handy auszuhalten - nur mit dir selbst. Vier Wochen ohne Alkohol. Das Rauchen aufgeben. Beziehungen zu kappen, die dir nicht mehr guttun und andererseits mutig nach neuen Menschen zu suchen, die (inzwischen) wertvoller für dich sind.
All das beginnt mit dem ersten mutigen Schritt: Den aufrichtigen, ungefilterten Blick in deinen Seelenspiegel - auch wenn es wehtut, traurig macht, aufwühlt oder Angst verursacht. Du würdest dich wundern, wie viele diesen Blick nahezu in Todesangst vermeiden, oft bis ins ganz hohe Alter. Der Schmerz, den ich bei manchen älteren Menschen schon miterlebt habe, wenn ihnen das (zu spät) bewusst wird, ist oft groß. Das ist sehr schade.
Mache hin und wieder Inventur in deinem Leben. Evaluiere deine Gesamtsituation. Passt alles noch tatsächlich zu dir? Oder verharrst du in manchen Bereichen schon zu lange in deiner Gewohnheits- und Sicherheits-Bubble? Schau mutig hin, was dir tatsächlich fehlt. Was dir vielleicht auch zu viel ist. Was auf jeden Fall angepackt und verändert werden sollte - obwohl - und WEIL - es dir eine Heidenangst bereitet.
Vielleicht schüttest du dir dann doch lieber ein paar Eiswürfel über den Kopf und postest stolz deine bestandene Mutprobe, um ein paar Likes zu generieren. Oder aber du bekommst ein ganz großes Like vom wichtigsten Menschen auf der Welt. Von dir selbst. Wenn du deine ganz persönliche Herausforderung gemeistert hast. Denn diese ist es, die dich und somit auch dein Leben verändern wird. Alles andere macht Spaß, was super ist. Aber es verändert dich nicht, lässt dich nicht wachsen und vorankommen.
Im privaten Bereich ist das ziemlich einleuchtend. Und jetzt auch nichts Neues. Aber es geht auch global, gesellschaftlich darum, dass wir aus der Comfort Zone herauskommen müssen. Beispielsweise aus der bequemen Bubble unserer Denkmuster. Ein Punkt ist ganz sicher die Frage, was wir als Erfolg definieren (siehe Blog). Oder das allzu einfache Feindbilddenken: "Sollen die anderen sich ändern, die sind doch an allem schuld." Nein. So wird das nicht klappen.
Charles Darwin's Zitat von wegen "Survival of the fittest" meint keineswegs, dass die STÄRKSTE Spezies extreme Veränderungen und Herausforderungen überleben wird. Sondern diejenige, die am besten auf Veränderungen reagiert, sich am besten anpasst, also am besten "fitted", vom Englischen, "to fit", passend sein. Siehe
Snippet #100.Dies sind harte, besondere Zeiten. Wir müssen uns anpassen, also verändern. Aber inwiefern? Es beginnt beim Denken. Denn da haben wir vergessen, an ein bestimmtes Denken zu denken. Wir wissen kaum noch (bzw. schon) etwas von einem bestimmten Wissen. Und so stolpern wir teils unbewusst, teils ganz bewusst in eine immer gravierendere Bewusstseinsstörung, bis hin zur völligen Bewusst(seins)losigkeit.
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Böse Kirche, böser Glaube?
#254 • Bob Marley •
3:59 min
3:59 min "Politik und Kirche sind dasselbe. Sie halten die Menschen in Unwissen." (Bob Marley, Quelle: Zitate7.de)
Andauernd ist sie in den Schlagzeilen. Die (katholische) Kirche. Und meist nicht mit guten News. Auch andere Religionen schlagen "im Namen ...
mehr
Gottes" manchmal buchstäblich ein, wie eine Bombe. Kein Wunder, bestätigt und erhärtet sich dadurch für viele der Gedanke, dass Religion nur Unheil, (Macht-)Missbrauch, Terror und teils sogar Kriege hervorbringt, sich ohnehin nur scheinheilig verhält und dass sie am besten verboten gehört. Schnell ist man dann auch aus der Kirche ausgetreten.
Mir ist es egal, ob jemand in der Kirche ist oder nicht. Ich selbst bin evangelisch getauft, bin nicht ausgetreten, gehe aber in der Regel nur zu Beerdigungen oder Hochzeiten in die Kirche, oder aber, wenn ich auf irgendeiner Wanderschaft einer begegne. Dann betrete ich sie für ein paar Minuten. Ganz für mich. Ganz im Stillen. So mancher intensive Moment kam dadurch schon zustande ... Ich betrete dann aber nicht die Institution Kirche. In "... ist wie ein neues Leben", Teil 1 der Erinnerungs-Trilogie, gibt es ein Kapitel zum Thema.
Ich schäre auch nicht alle Pfarrer und Pfarrerinnen über einen Kamm. Es gibt international gesehen durchaus grandiose Predigten. Mich stören viele andere Dinge an der Kirche mehr. Uralte Lieder beispielsweise. Oder Outfits, Rituale, Bräuche, die manche als "verlässliche, ewig gültige Traditionen" zelebrieren und hoch schätzen, ich jedoch meist nur als Ausdruck von "Schaut her, wie tot wir sind" betrachten kann. Denn hier hält das Was (machen wir) und das Wie (machen wir es) weit mehr die Gemeinde zusammen, als das Wofür (machen wir es eigentlich).
Nach meinem Empfinden kann - und sollte! - sich nämlich durchaus das Was und das Wie stets verändern - solange das Wofür das Ewige bleibt. Wer oder was im "Was" oder im "Wie" stehenbleibt (beispielsweise durch zu viele unreflektierte Traditionen), zeigt für mich oft: "Ich habe das Wofür nicht verstanden, daher wage ich es auch nicht, die Aktualität des Was und des Wie zu hinterfragen oder gar der spirituellen Erkenntnis-Entwicklung der Menschheit zuliebe Veränderungen zu bewirken". (Wie gesagt: Im Was und Wie. Niemals im Wofür!)
Ich kann daher Desinteresse an Kirche nachvollziehen. Aber Vorsicht, schütte das Kind nicht mit dem Bade aus!
Wenn du beispielsweise sagst: "Den Quatsch, den sie mir dort erzählen, glaubt doch kein Mensch", und dann dem Thema Spiritualität im Allgemeinen mehr oder weniger abschwörst, hörst du eventuell weit mehr auf die Kirche als du denkst und gibst ihr womöglich sogar völlige Macht über dich - und dein Seelenheil. Obwohl du das ja gerade ausschließen wolltest. Aber warum ist das so?
Weil du in dem Moment sagst: "Wenn das Gott ist, dann nein danke, das ist nichts für mich". Damit drückst du aus: "Ich glaube euch, Kirche (jeglicher Konfession), zwar eure Erklärungen und was ihr sagt, aber ich lehne das alles ab." - Das kannst du tun. Aber tu es reflektiert und argumentiert. Denn das Problem könnte sein: Du kennst Gott nicht und bist daher nicht in der Lage, selbst zu erkennen, ob das, was dort vorne erzählt wird, oder ob die Behauptung "Wir mussten diese Disko leider in die Luft sprengen - im Namen Gottes" tatsächlich sein kann - oder eben nicht.
Wenn du weder Banane noch Kiwi kennst, kann dir jeder erzählen, das krumme, Gelbe sei eine Kiwi. Ohne Gott selbst zu kennen, wird dich jede(r) mit Leichtigkeit von ihm abbringen und in die Irre führen können. In die spirituelle oder auch politische. Denn nicht zuletzt hat auch eine politische Bewegung, Partei oder Staatsführung mitunter sogar großes Interesse daran. Vieles auf ihrer Agenda könnte sie so niemals durchziehen, würde das Volk das Wesen Gottes kennen. Doch dazu später einmal mehr, beim Thema Antagonisten.
Wenn du der Kirche den Rücken zuwendest, ist das eine Sache. Eine andere ist es, wenn du im gleichen Zuge dem Thema Gott, Glaube, Spiritualität abschwörst. Dann hast du zugelassen, dass diese von dir gering geschätzte Institution Kirche nachhaltig deinen Draht zum Göttlichen und somit dein spirituelles Wachstum blockiert. Mehr Macht über dich - in negativer Richtung - kannst du der Kirche ja gar nicht geben! Hüte dich vor Exit-Argumente. Lies dazu den Link "Wo ist Gott", siehe unten und
Snippet #202
Angenommen du hast einen Job, der dir einigermaßen gefällt. Das Problem ist nur, dass das Geschäftsmodell der Firma davon lebt, dass man Kunden mehr oder weniger über den Tisch zieht. So manche Versicherungspolice würde mir hier zum Beispiel einfallen.
Du kannst nun entweder sagen: "Egal, ich arbeite weiter" oder aber nach einem anderen Job suchen. Tatsache ist, dass du ja die Versorgung (das Gehalt) zum Leben brauchst. Im Job verstehen wir, dass wir das Was (welcher Job) oder das Wie (wie mache ich diesen Job) durchaus ändern können und hin und wieder sollten - dass das Wofür aber immer dasselbe sein wird: Geldverdienen. Und im Idealfall auch Freude und Erfüllung finden.
Mit der Spiritualität ist es genauso. Es mag sein, dass deine jetzige Gemeinde, Konfession, dein "Bild" von Gott (das man sich eben aus genau dem Grund, nicht wie ein Bild zu erstarren, nicht machen soll), nicht mehr deinem spirituellen Wachstumsprozess entspricht. Dann ändere das Was und das Wie. Das Wofür allerdings - nämlich die Wahrheit über Gott herauszufinden - solltest du niemals aus den Augen verlieren.
Die Wahrheit ist nämlich: Es gibt nicht diese oder jene "richtige" Religion. Nicht dieses oder jenes "richtige" (finale) Bild von Gott. Es gibt aber durchaus die richtige Weise, sich Gott zu nähern: Lebenslange, neugierige (wie ein Kind) Suche nach ihm. Echtes Interesse. Hohe/höchste Priorität (weil du erkennst, dass alles andere im Leben sich daraufhin ergibt). Offenheit. Wandlungsfähigkeit. Stetes Brechen (der alten Schale) und erneutes Wachsen, Brechen und erneutes Wachsen, Brechen und ... usw. Sich stets neu (er)finden - für manche ein Alptraum. Für andere das ewige Leben.
Politik und Kirche, wie Bob Marley schon sagte, können dir vielleicht nicht lange dabei helfen, die Antworten zu finden, die du brauchst. Politik bewegt sich ja noch nicht einmal ansatzweise auf spirituellem Terrain (weswegen sie auch keine Lösungen für unsere durch Gottlosigkeit entstandenen Probleme finden kann). Und Kirche - sie ist leider oftmals einfach zu weit vom Göttlichen entfernt und viel zu starr an ihre Traditionen gebunden, als dass sie sich, stets neu inspiriert, genügend schnell im Wie und Was evolutionieren könnte - ohne am ewigen Wofür zu kratzen. Denn das ist nicht nur möglich, sondern auch nötig.
Das alles heißt aber gerade nicht, dass du die Suche aufgeben oder das Thema Gott als überholt, lächerlich und unnötig ad acta legen solltest. Denn auch wenn du es nicht in jeder Epoche deines Lebens spürst, meistens weil gerade alles ganz gut läuft: Du brauchst spirituelle Versorgung und Connection noch weit mehr als jeden Gehaltsscheck.
Andauernd ist sie in den Schlagzeilen. Die (katholische) Kirche. Und meist nicht mit guten News. Auch andere Religionen schlagen "im Namen ...
Gottes" manchmal buchstäblich ein, wie eine Bombe. Kein Wunder, bestätigt und erhärtet sich dadurch für viele der Gedanke, dass Religion nur Unheil, (Macht-)Missbrauch, Terror und teils sogar Kriege hervorbringt, sich ohnehin nur scheinheilig verhält und dass sie am besten verboten gehört. Schnell ist man dann auch aus der Kirche ausgetreten.
Mir ist es egal, ob jemand in der Kirche ist oder nicht. Ich selbst bin evangelisch getauft, bin nicht ausgetreten, gehe aber in der Regel nur zu Beerdigungen oder Hochzeiten in die Kirche, oder aber, wenn ich auf irgendeiner Wanderschaft einer begegne. Dann betrete ich sie für ein paar Minuten. Ganz für mich. Ganz im Stillen. So mancher intensive Moment kam dadurch schon zustande ... Ich betrete dann aber nicht die Institution Kirche. In "... ist wie ein neues Leben", Teil 1 der Erinnerungs-Trilogie, gibt es ein Kapitel zum Thema.
Ich schäre auch nicht alle Pfarrer und Pfarrerinnen über einen Kamm. Es gibt international gesehen durchaus grandiose Predigten. Mich stören viele andere Dinge an der Kirche mehr. Uralte Lieder beispielsweise. Oder Outfits, Rituale, Bräuche, die manche als "verlässliche, ewig gültige Traditionen" zelebrieren und hoch schätzen, ich jedoch meist nur als Ausdruck von "Schaut her, wie tot wir sind" betrachten kann. Denn hier hält das Was (machen wir) und das Wie (machen wir es) weit mehr die Gemeinde zusammen, als das Wofür (machen wir es eigentlich).
Nach meinem Empfinden kann - und sollte! - sich nämlich durchaus das Was und das Wie stets verändern - solange das Wofür das Ewige bleibt. Wer oder was im "Was" oder im "Wie" stehenbleibt (beispielsweise durch zu viele unreflektierte Traditionen), zeigt für mich oft: "Ich habe das Wofür nicht verstanden, daher wage ich es auch nicht, die Aktualität des Was und des Wie zu hinterfragen oder gar der spirituellen Erkenntnis-Entwicklung der Menschheit zuliebe Veränderungen zu bewirken". (Wie gesagt: Im Was und Wie. Niemals im Wofür!)
Ich kann daher Desinteresse an Kirche nachvollziehen. Aber Vorsicht, schütte das Kind nicht mit dem Bade aus!
Wenn du beispielsweise sagst: "Den Quatsch, den sie mir dort erzählen, glaubt doch kein Mensch", und dann dem Thema Spiritualität im Allgemeinen mehr oder weniger abschwörst, hörst du eventuell weit mehr auf die Kirche als du denkst und gibst ihr womöglich sogar völlige Macht über dich - und dein Seelenheil. Obwohl du das ja gerade ausschließen wolltest. Aber warum ist das so?
Weil du in dem Moment sagst: "Wenn das Gott ist, dann nein danke, das ist nichts für mich". Damit drückst du aus: "Ich glaube euch, Kirche (jeglicher Konfession), zwar eure Erklärungen und was ihr sagt, aber ich lehne das alles ab." - Das kannst du tun. Aber tu es reflektiert und argumentiert. Denn das Problem könnte sein: Du kennst Gott nicht und bist daher nicht in der Lage, selbst zu erkennen, ob das, was dort vorne erzählt wird, oder ob die Behauptung "Wir mussten diese Disko leider in die Luft sprengen - im Namen Gottes" tatsächlich sein kann - oder eben nicht.
Wenn du weder Banane noch Kiwi kennst, kann dir jeder erzählen, das krumme, Gelbe sei eine Kiwi. Ohne Gott selbst zu kennen, wird dich jede(r) mit Leichtigkeit von ihm abbringen und in die Irre führen können. In die spirituelle oder auch politische. Denn nicht zuletzt hat auch eine politische Bewegung, Partei oder Staatsführung mitunter sogar großes Interesse daran. Vieles auf ihrer Agenda könnte sie so niemals durchziehen, würde das Volk das Wesen Gottes kennen. Doch dazu später einmal mehr, beim Thema Antagonisten.
Wenn du der Kirche den Rücken zuwendest, ist das eine Sache. Eine andere ist es, wenn du im gleichen Zuge dem Thema Gott, Glaube, Spiritualität abschwörst. Dann hast du zugelassen, dass diese von dir gering geschätzte Institution Kirche nachhaltig deinen Draht zum Göttlichen und somit dein spirituelles Wachstum blockiert. Mehr Macht über dich - in negativer Richtung - kannst du der Kirche ja gar nicht geben! Hüte dich vor Exit-Argumente. Lies dazu den Link "Wo ist Gott", siehe unten und
Snippet #202Angenommen du hast einen Job, der dir einigermaßen gefällt. Das Problem ist nur, dass das Geschäftsmodell der Firma davon lebt, dass man Kunden mehr oder weniger über den Tisch zieht. So manche Versicherungspolice würde mir hier zum Beispiel einfallen.
Du kannst nun entweder sagen: "Egal, ich arbeite weiter" oder aber nach einem anderen Job suchen. Tatsache ist, dass du ja die Versorgung (das Gehalt) zum Leben brauchst. Im Job verstehen wir, dass wir das Was (welcher Job) oder das Wie (wie mache ich diesen Job) durchaus ändern können und hin und wieder sollten - dass das Wofür aber immer dasselbe sein wird: Geldverdienen. Und im Idealfall auch Freude und Erfüllung finden.
Mit der Spiritualität ist es genauso. Es mag sein, dass deine jetzige Gemeinde, Konfession, dein "Bild" von Gott (das man sich eben aus genau dem Grund, nicht wie ein Bild zu erstarren, nicht machen soll), nicht mehr deinem spirituellen Wachstumsprozess entspricht. Dann ändere das Was und das Wie. Das Wofür allerdings - nämlich die Wahrheit über Gott herauszufinden - solltest du niemals aus den Augen verlieren.
Die Wahrheit ist nämlich: Es gibt nicht diese oder jene "richtige" Religion. Nicht dieses oder jenes "richtige" (finale) Bild von Gott. Es gibt aber durchaus die richtige Weise, sich Gott zu nähern: Lebenslange, neugierige (wie ein Kind) Suche nach ihm. Echtes Interesse. Hohe/höchste Priorität (weil du erkennst, dass alles andere im Leben sich daraufhin ergibt). Offenheit. Wandlungsfähigkeit. Stetes Brechen (der alten Schale) und erneutes Wachsen, Brechen und erneutes Wachsen, Brechen und ... usw. Sich stets neu (er)finden - für manche ein Alptraum. Für andere das ewige Leben.
Politik und Kirche, wie Bob Marley schon sagte, können dir vielleicht nicht lange dabei helfen, die Antworten zu finden, die du brauchst. Politik bewegt sich ja noch nicht einmal ansatzweise auf spirituellem Terrain (weswegen sie auch keine Lösungen für unsere durch Gottlosigkeit entstandenen Probleme finden kann). Und Kirche - sie ist leider oftmals einfach zu weit vom Göttlichen entfernt und viel zu starr an ihre Traditionen gebunden, als dass sie sich, stets neu inspiriert, genügend schnell im Wie und Was evolutionieren könnte - ohne am ewigen Wofür zu kratzen. Denn das ist nicht nur möglich, sondern auch nötig.
Das alles heißt aber gerade nicht, dass du die Suche aufgeben oder das Thema Gott als überholt, lächerlich und unnötig ad acta legen solltest. Denn auch wenn du es nicht in jeder Epoche deines Lebens spürst, meistens weil gerade alles ganz gut läuft: Du brauchst spirituelle Versorgung und Connection noch weit mehr als jeden Gehaltsscheck.
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Sprechen lernen - Schweigen lernen
#279 • Ernest Hemingway •
2:49 min
2:49 min
Bist du dir des diametralen Verhältnisses von Weltlichem und Geistlichem bewusst? Beispielsweise kostet körperlich betrachtet das ...
Festhalten mehr Kraft als das Loslassen. Emotional kann des genau andersherum sein, etwa wenn man eine geliebte Freundschaft loslassen muss, weil sie maximal toxisch wurde.
Oder in der Welt halbiert sich alles, was man teilt. Es wird weniger. Spirituell ist es oft andersherum: Teile Liebe, Freude, gute Laune, Glück, ... und es vermehrt sich - unendlich oft. Teile das Vakuum der inneren Leere, der Trauer oder Gefühle der Negativität mit einem liebenden Menschen - und in einer bewussten Handlung - und diese Gefühle verringern sich.
Wenn ein Kind das Sprechen lernt, freut es sich über jedes neue Wort. Ebenso, wenn es andere Fähigkeiten entwickelt, wie beispielsweise Schuhe zubinden, Rechnen, Schreiben, Fahrradfahren, ...
Im Alter werden wir gezwungen, all das wieder loszulassen. Alles reduziert sich. Freunde sterben weg. Fähigkeiten verschlechtern sich, bevor sie ganz verschwinden werden. Das macht wiederum nicht so viel Spaß. Und dennoch ist dieser Lernprozess noch unendlich viel kostbarer, als das einstige Erlernen dieser Skills.
Denn während das Erwerben von Fähigkeiten uns ermöglicht, dieses Leben hier so gut es geht zu meistern, befähigt uns das Lernen und das Ertragen des Loslassens und des Reduzierens zu ganz anderen Skills. Möglicherweise für das, was danach kommt?
Oft sitze ich in einem Café, im Bus, in einem Park und denke mir, wie wichtig ist den Menschen das, was sie da miteinander sprechen, eigentlich wirklich? Noch schlimmer ist es, wenn das, was geredet wird, dazu führt, dass sich die Stimmung mit jeder Minute nur verschlechtert. Politische Fachsimpelei fällt mir da ein. Oder das Klagen über schlechte Ärzte, Dienstleister, Restaurants, Handyprovider, Gas- und Stromanbieter und natürlich deren Preise, über die immer schlechter werdende Qualität von Fleisch, Technikprodukten, Autos oder dem TV Programm, ...
Man möge mich nicht falsch verstehen. Natürlich darf man sich mal auskotzen. Auch ist es unabdingbar, sich über die alltäglichen Themen des Lebens auszutauschen. Doch oft dauern solche Gespräche der puren Negativität locker eine Stunde und länger. Dann erheben sich die Protagonisten (oder eher Antagonisten?) von Kaffee und Kuchen - in der Regel mit einem tiefen Seufzer der selbst erschaffenen Erschöpfung, Schwere und Antriebslosigkeit - und treten die Heimreise an. In einer Woche trifft man sich wieder auf ein Neues.
Fokussiere lieber das Erschaffen des Neuen, als das Bekämpfen (bzw. das permanente Beklagen) des Alten - siehe Sokrates in
Snippet #161Und siehe auch den unten verlinkten Blog "Das Besingen der Finsternis".
Rumi war der Meinung, Stille sei die ursprüngliche Sprache Gottes (
Snippet #212). Etwas drastischer drückt es Jesus in Matthäus 12,36 aus: "Ich sage euch, dass die Menschen über jedes unnütze Wort, das sie gesprochen haben, Rechenschaft ablegen müssen am Tage des (jüngsten) Gerichtes."Rumi finde ich poetischer. Die Bibel lässt es wieder recht bedrohlich klingen. Weshalb aber ist das Thema Stille bzw. "unnütze Worte" so wichtig?
Weil Worte wichtig sind. Sie haben eine unfassbare Macht, können "schärfer als ein Schwert" sein. Mit einem Wort oder Satz kannst du Freundschaften zerstören - oder andere zu Tränen rühren und berühren. Und mit (vielen) unnützen Worten kannst du deinen Mitmenschen Zeit, Kraft, Nerven und jegliche Motivation rauben. Eine Negativität die diese dann wiederum durch den Tag weiter verbreiten - wie ein Virus.
Was du aussprichst geht direkt ins Herz. In das deines Gegenübers ebenso wie in dein eigenes. "Ich schaffe das nie", "Ist doch alles scheiße", "Hat doch alles keinen Sinn", "Du bist ein Idiot" oder aber auch "Es ist schön, dass es dich gibt", "Ich mag dich", "Wir kriegen das wieder hin", "Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft" (
Snippet #278) - deine Worte haben so unendlich viel Macht. Du solltest dringend die Weisheit entwickeln, sie wie ein mächtiges aber auch gefährliches Werkzeug wohl überlegt einzusetzen.Dankbarkeit - ein extrem machtvolles Tool. Ich kenne Wohlhabende, die jeden Tag erneut darüber jammern, dass Habeck und andere Politiker ihnen die Butter vom Brot nehmen möchten. Und ich kenne Menschen am Existenzminimum, die dankbar dafür sind, dass sie noch immer Essen und eine warme Wohnung haben - anders als die Mehrheit der Erdbevölkerung. Nun rate mal, wer von beiden glücklicher ist!
Sprechen zu lernen ist auf eine Art "kinderleicht", denn jedes Kind kann es irgendwann. Doch was du sagst gut zu wählen, ist ein Lernprozess, der ein Leben lang andauert und der Weisheit fordert und fördert. Diesen Lernprozess sollte man sich vornehmen. Denn jedes Wort, das du sagst oder nicht sagst, nimmt ebenso Einfluss auf dich selbst wie auf dein Umfeld und damit auf die gesamte Welt. Daher trägst du eine große Verantwortung für deine Worte - oder dein Schweigen.
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Sehnsucht oder Verlangen?
#239 • Marie von Ebner-Eschenbach •
0:56 min
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Bevor du weiterliest: Was würdest du sagen, ist der Unterschied zwischen Sehnsucht und Verlangen?
Ich ...
würde sagen, Sehnsucht entsteht in dem Teil in dir, der erfüllt ist und der sich danach sehnt, jene Fülle, die Liebe, die in dir ist, zu teilen. Beispielsweise wenn du einen schönen Sonnenuntergang siehst und an einen bestimmten Menschen denkst, mit dem du diesen Augenblick eigentlich gerne gemeinsam erleben würdest.
Verlangen entsteht hingegen in dem Teil in dir, der leer ist. Als gäbe es eine Leere zu füllen, ein Loch zu schließen, das jedoch von außen nicht dauerhaft geschlossen oder erfüllt werden kann.
Das erklärt auch, weshalb sehnsüchtige Menschen eher zum Künstlerischen tendieren, Weltschmerz für sie ein Begriff ist und sie oftmals eher von idealistischen Motiven angetrieben werden, während Menschen, die primär ein (dauerhaftes) Verlangen verspüren, eher Geschäftsleute werden. Von beidem ein Bisschen oder alles im rechten Maß zur richtigen Zeit wäre sicher eine angenehm lebbare Mischung. Wenn es doch nur so einfach wäre ...
Auch interessant: Wir sagen zwar durchaus "Ich habe Sehnsucht nach einem Partner" aber eher seltener "Ich habe ein Verlangen nach einem Partner". Ersteres klingt nach Liebe, während das zweite eher eine Note von Lust und Trieb hat, oder?
Passender klingt auch "Ich habe ein Verlangen nach Sex" als "Ich habe Sehnsucht nach Sex", meinst du nicht? Ich finde das bezeichnend. Könnte das womöglich sogar heißen, erfüllte Menschen "brauchen" weniger Sex, als wären sie von einem Verlangen befreit? Was meinst du?
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Sex - Sehnsucht - Abhängigkeit - Liebe
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Geduld und Vertrauen
#122 • Véjà •
0:28 min
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Hast du dir schon einmal bewusst gemacht, dass das Wort "Glaube" viel mehr mit Vertrauen zu tun hat, als mit unserem heutigen ...
Verständnis des Begriffs? Heute assoziieren wir das Wort "glauben" viel eher mit vermuten, annehmen, davon ausgehen, aber nicht sicher sein. Jedenfalls alles andere, als etwas Verlässliches, auf das man bauen könnte oder dem man vertrauen sollte.
Und Geduld spielt in Zeiten von "Same Day Lieferungen" auch immer weniger eine Rolle. Jemand, der so gute Connections hat, dass er alles immer sofort geliefert bekommt, scheint beneidenswerter zu sein, als jemand, der die Ruhe hat, auf etwas warten zu können.
Das sind nur zwei klein erscheinende Nebensächlichkeiten, die zeigen, wie sich die Zeit verändert hat. Doch die Auswirkungen sind dramatisch.
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Wirklichkeit formen
#221 • Antoine de Saint-Exupéry •
0:58 min
0:58 min "Jedes starke Bild wird Wirklichkeit." (Antoine de Saint-Exupéry)
Vorstellungskraft, Visionen und Bilder, gepaart mit jeder Menge Energie, Vorfreude, Tatendrang, Hoffnung, einer kindlichen, förderlichen und nicht destruktiven Ungeduld, ... das ist der Stoff, aus dem Zukunft gemacht ...
mehr
wird.
Kannst du das alles noch? Oder hast du es verlernt, vergessen, wie es geht, belächelst gar, wer noch daran glaubt?
Funktionieren müssen wir heute mehr denn träumen. Gut, besser, perfekt sollen wir sein, in festgetrampelten, vorgeschriebenen Pfaden, um "ganz vorne" mit dabei zu sein. Kein Raum bleibt, keine Zeit und keine Mittel, um Träume und Visionen zu manifestieren. Doch woraus sollen dann jene starken Bilder erwachsen, die aus dieser Welt eine bessere machen können? Wenn nicht aus uns, aus mir, aus dir, aus wem denn dann? Und wessen Ideen, Visionen und Bilder werden stattdessen real?
Morgen jährt sich der russische Angriffskrieg zum 1. Mal. Ich bin mir sicher, jenem gingen Jahrzehnte machtgieriger Getriebenheit mit entsprechend rastlosen Visionen und Bildern voraus. Sie wirken nun mal in beide Richtungen. Würden wir doch nur die andere mindestens ebenso energisch, mit Liebe statt Gier verfolgen und statt Hass Freude zum Antrieb machen. Mit Euphorie und einem Bewusstsein als Spezies und nicht dem Denken der Egozentrik und Kurzsichtigkeit. Dann wäre die Welt eine andere.
Es ist nie zu spät. Solange auch nur eine Handvoll Menschen eines Tages Was-auch-immer überlebt haben wird, werden jene sich fragen, was falsch lief und was sie jetzt besser machen können.
Wir sollten bereit dafür sein und uns früh genug daran erinnern, wie Leben eigentlich geht, wie es wirklich gedacht war. Schon immer. Von Anfang an. Damit sie es eines Tages sein wird:
Eine neue Erde.
Vorstellungskraft, Visionen und Bilder, gepaart mit jeder Menge Energie, Vorfreude, Tatendrang, Hoffnung, einer kindlichen, förderlichen und nicht destruktiven Ungeduld, ... das ist der Stoff, aus dem Zukunft gemacht ...
wird.
Kannst du das alles noch? Oder hast du es verlernt, vergessen, wie es geht, belächelst gar, wer noch daran glaubt?
Funktionieren müssen wir heute mehr denn träumen. Gut, besser, perfekt sollen wir sein, in festgetrampelten, vorgeschriebenen Pfaden, um "ganz vorne" mit dabei zu sein. Kein Raum bleibt, keine Zeit und keine Mittel, um Träume und Visionen zu manifestieren. Doch woraus sollen dann jene starken Bilder erwachsen, die aus dieser Welt eine bessere machen können? Wenn nicht aus uns, aus mir, aus dir, aus wem denn dann? Und wessen Ideen, Visionen und Bilder werden stattdessen real?
Morgen jährt sich der russische Angriffskrieg zum 1. Mal. Ich bin mir sicher, jenem gingen Jahrzehnte machtgieriger Getriebenheit mit entsprechend rastlosen Visionen und Bildern voraus. Sie wirken nun mal in beide Richtungen. Würden wir doch nur die andere mindestens ebenso energisch, mit Liebe statt Gier verfolgen und statt Hass Freude zum Antrieb machen. Mit Euphorie und einem Bewusstsein als Spezies und nicht dem Denken der Egozentrik und Kurzsichtigkeit. Dann wäre die Welt eine andere.
Es ist nie zu spät. Solange auch nur eine Handvoll Menschen eines Tages Was-auch-immer überlebt haben wird, werden jene sich fragen, was falsch lief und was sie jetzt besser machen können.
Wir sollten bereit dafür sein und uns früh genug daran erinnern, wie Leben eigentlich geht, wie es wirklich gedacht war. Schon immer. Von Anfang an. Damit sie es eines Tages sein wird:
Eine neue Erde.
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Hoffnung erwecken
#61 • Emanuel Wertheimer •
3:52 min
3:52 min
Ich habe das Gefühl, so manche fühlen sich in diesen Zeiten als große Visionäre, weil sie erkennen können, dass es für die Menschheit keine Hoffnung ...
mehr gibt. Sie sehen viele Missstände und Konflikte, unlösbare Probleme und eine allgemeine Verkommenheit in den Herzen der Menschen, welche an Quantität und Qualität auch nur stets weiter zuzunehmen scheint.
Wer das anders sieht, so wie auch meine Seite den Eindruck erwecken mag, besitzt womöglich einfach nicht die Gabe, gut genug hinzuschauen, hat den Schuss noch nicht gehört, ist blind. Oder er ist naiv, blauäugig, verdrängt gerne jegliche allzu offensichtlichen Tatsachen oder weiß es einfach nicht besser.
Ich sehe das ein wenig anders. Mir ist selbstverständlich klar, in welcher Schieflage sich unsere Welt befindet (ich schaue seit 35 Jahren ganz genau hin) und auch, dass - je schlimmer es wird - nur umso mehr Menschen einen aggressiven Egoismus entwickeln (oder Hass auf Andersdenkende). Da ist ein Schiff, das untergeht. Und anstatt dass wir alle zusammen versuchen, das Wasser heraus zu schöpfen und das Loch zu schließen, hauen wir uns lieber gegenseitig die Schädel ein beim Kampf um die wenigen maroden Rettungsbote oder - wenn wir eher so der ruhige, passive Typ sind - rechtfertigen wir unser Nichtstun damit, dass es ohnehin keine Hoffnung mehr gibt. Jeder der dann etwas anderes behauptet, wird schnell zu einer Bedrohung, da ja die eigene Passivität offenbar angegriffen wird.
Daran sehen wir, dass wir spirituell und mental nach wie vor auf den Bäumen klettern. Auch wenn wir uns durch schicke Anzüge, Kostümchen, tolle Autos, protzige Häuser, einen elitären Freundeskreis und eloquente Ausdrucksweise gerne einen anderen Anstrich geben. In Wahrheit haben wir uns in dieser Beziehung in den letzten 5000 Jahren jedoch nicht nennenswert weiterentwickelt. Technik und Wissenschaft hin oder her. (Siehe Blog: Gefährliches Halbwissen)
So möchten heute Viele möglichst schnell reich werden, um sich so gut wie möglich noch einen letzten Rest vom irdischen Paradies erkaufen zu können, um sich freizukaufen vom Chaos der Zivilisation. Man möchte nicht mehr wirklich Teil dieser Menschheit sein, nicht gezwungen sein, bei dem immer kälter und gnadenloseren (Wirtschafts-)Treiben mitmischen zu müssen. Reich zu sein wäre toll. Wie frei man wäre, wie egal einem das sinkende Schiff doch sein könnte!
Autoren schreiben dann umso mehr das, was gefragt ist, um sich am Mainstream satt zu fressen. Dystopien, Thriller mit effektvollem Gemetzel. Das lieben die Menschen. Dafür geben sie Geld aus. Ebenso die Filmemacher. Oder auch Coaches: Anstatt an einer besseren Welt zu arbeiten und Menschen wirklich gehaltvolle und ewige Wahrheiten beizubringen, die sie tief im inneren beruhigen, sättigen und zufrieden machen könnten, lehren viele Coaches lieber, wie man noch resilientere und spitzere Ellenbogen bekommen kann, um sich gegen die anderen noch effizienter durchzusetzen, sie zu überholen, abzuhängen und mit möglichst perfiden Psychotricks zu überlisten, da wir doch alle nur ein Ziel haben: So viel vom restlichen, genießbaren Kuchen für uns alleine zum Fettfressen abzubekommen, wie nur möglich. Und zwar bevor es ein anderer tut.
Egozentriker, die solch eine "Ausbildung" suchen oder auch anbieten, haben in meinen Augen den Weltuntergang mitunter durchaus verdient. Denn jener wird auch sie einholen, wenn er kommt. Vielleicht ein paar Tage oder Wochen später, da ihre Vorräte etwas länger halten und ihre dicken Mauern etwas länger standhalten werden, wenn der wütende Mob erst einmal zur Lynchjustiz mobilmacht. Doch lohnt es sich dafür wirklich, seine Seele derart zu verkaufen? Wie viel Angst muss einen doch plagen, für dieses kurzsichtige Verhalten!
Als ein großer Prophet von Gott berufen wurde, so heißt es, sagte er zu Gott sinngemäß: "Aber wie soll ich es schaffen, dass dieses Ziel erreicht wird?" und Gott antwortete ungefähr: "Ob es gelingt oder nicht, ist nicht deine Aufgabe, nicht dein Problem. Du sollst nur deinen Teil beisteuern und tun, was zu tun ist. Das Gelingen liegt jedoch in meiner Hand."
Vielleicht werde ich alt. Vielleicht auch nicht. Vielleicht haut mir ein Hasser und Neider eines Tages den Schädel ein. Vielleicht bleibe ich arm, vielleicht auch nicht. Doch eines ist sicher: Ich tat das Richtige, indem ich zunächst von ganzem Herzen vom Leben, von der Natur, von Gott erfahren wollte, wozu wir Menschen, wozu ich als Individuum eigentlich da bin. Und als ich es erfuhr, habe ich getan, was zu tun war. Ob es gelingt oder nicht - es liegt nicht an mir (allein).
Das ist es, worum es geht. Denn nur das wird dich am Ende in völliger Harmonie von dieser Welt gehen und zuvor bereits angekommen fühlen lassen. In einer Ruhe, die die Welt nicht kennt, die du dir nicht erkaufen kannst.
Kennst du "Der Alchimist" von Paulo Coelho? Die Hauptfigur machte sich auf ihren (Lebens)Weg. In der Wüste wurde sein Leben bedroht, eine Lanze drohte, sich in seinen Hals zu bohren. Und er dachte nur: "Seltsam, ich spüre keine Angst." Und er begriff: Wenn du auf deinem Lebensweg bist, hast du zwar keine Lust zu sterben, denn deine Mission macht dir durchaus Spaß, doch wenn es sein sollte, hast du damit gar kein Problem, denn "jeder Moment ist der richtige zum Sterben, wenn du dich auf dem richtigen Weg befindest". Falls du eine übermäßige Angst vor dem Tod haben solltest, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass du deinen Weg noch nicht gefunden hast.
Das ist der wesentliche Unterschied: Manche Coaches benutzen die Angst der Menschen, um ihnen beizubringen, wie sie sich mit Gewalt gegen andere durchsetzen, um somit möglichst viele ihrer Ängste zu besiegen. Ich erde dich als Menschen, erinnere dich daran, wer du bist, um was es geht und als Folge wird es gar nicht mehr wichtig sein, ob du ein Rettungsbot abbekommst oder nicht - zumal dieses ohnehin nur wenige Stunden schwimmen könnte, bevor auch es absaufen wird. Denn reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig (Sicherheit) braucht.
Die Zukunft wird eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Alles sieht nach einer Dystopie aus. Doch auch eine Eutopie wäre noch möglich. Den Unterschied macht alleine die Frage, woran wir glauben und was wir visualisieren wollen. Und dass wir sie überhaupt erinnern: Die Vision des Lebens. Doch das muss man wollen. Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
Und ich werde meinen Teil dazu beitragen. Ich rette nicht "die" Welt. Diese Macht hat kein Mensch. Doch ich stelle die Weichen, die ich stellen kann, bereite die Zukunft vor, so gut ich kann. Daher erwecke ich weiter Hoffnung. Das ist meine Mission. Habe ich diese erledigt, ist alles andere egal. So fühlt sich Freiheit an.
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Du Spinner! Oder: Was ist "realistisches Denken"?
#253 • Edward de Bono •
2:59 min
2:59 min
Weil es so schön ist, ...
schieße ich der Aussage des maltesischen Mediziners, Kognitionswissenschaftlers und Schriftstellers direkt noch ein weiteres Zitat von Pablo Picasso hinterher:
"Alles, was du dir vorstellen kannst, ist real."
Und noch eines von Albert Einstein:
"Das wahre Zeichen der Intelligenz ist nicht Wissen, sondern Phantasie."
Und um es abzurunden, verweise ich auf das Buch "Quantensprung des Denkens" von Natalie Knapp (vor allem Kapitel 7, Abschnitt "Denken und Rechnen"), das dieses Thema ganz hervorragend behandelt.
Das "rechnende Denken", wie es der Philosoph Martin Heidegger bezeichnet, bedient sich aller Objekte, Erfindungen, Geräte und Gegenstände, Gesetze, Erkenntnisse, Fakten, Möglichkeiten, Begebenheit und allem voran Denkmustern, die "schon vorhanden" sind, die also bereits "real" geworden sind. Bei realen Objekten übersieht man leicht, dass die meisten von ihnen es vor einigen Jahren noch nicht waren. Real. Da waren sie noch ein Traum. Eine verrückte Idee. Eine kindliche Spinnerei von Träumern.
Die "Realität" ist die Summe der bereits erfundenen Dinge, von erlassenen Gesetzen und Regeln, sowie üblicher, konventioneller, anerkannter Denkweisen und "Wahrheiten". Alles ist empirisch bestätigt, geprüft, getestet, hat sich bewährt, wird allseits als Fakt, beinahe in der Stärke von Naturgesetzen anerkannt. Nichts davon braucht noch den kräftezehrenden Kampf darum, ernst genommen zu werden ... man kann buchstäblich auf sie bauen. In gewisser Weise.
Rechnendes Denken ist die Routine unseres rationalen, intellektuellen Denkens - eben jenen Denkens, das wir heute im Zeitalter des MINT Studiengänge Booms so hoch verehren (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Unsere derzeitige Welt ist für jene Rationalisten wie geschaffen. Für sie ist es heute vergleichsweise einfach, "erfolgreich" zu sein, Karriere zu machen und geschätzt zu werden. Schwierig wird es für sie nur aufgrund der großen Konkurrenz, weil "jeder" - ganz dem Trend folgend - auf MINT setzt in diesen Zeiten. Vielleicht hat die Natur so viele MINT'ler gar nicht vorgesehen? Treffen sie womöglich ihre Berufswahl aus dem logisch denkenden Verstand heraus anstatt aus ihrem (Selbst-)Bewusstsein?
Snippet #1,
Snippet #234Große Erfindungen, Entdeckungen, Fortschritte, Innovationen und Erkenntnisse kommen jedoch in der Regel gerade dadurch zustande, dass man das Bestehende neu hinterfragt, festgefahrene Denkmuster ausblenden kann und sich mutig, auf die Meinung anderer pfeifend, auf gewagtes (phantastisches) Terrain begibt.
Natürlich wird hier vieles schnell wieder verworfen. Doch manchmal stößt der Träumende dabei auch auf Ideen, die heute noch Geist, morgen ein Gedankenexperiment und übermorgen Teil einer neuen Realität sind.
Kurz darauf, wenn auch der rechnende Denker, der Realist also, merkt, dass man mit dieser neuen, real gewordenen Fantasterei ganz reales Geld machen kann, wird auch er Gebrauch davon machen. Sie alle rennen heute mit dem iPhone in der Hand herum, als hätten sie immer schon daran geglaubt. Auch dann schon, als es noch die Träumerei eines gewissen Herrn Jobs gewesen ist. Wie viele dieser Realisten hätten ihr ganz reales Geld in die unreale Spinnerei eines solchen Träumers investiert?
Kein Studio wollte einen "Western" produzieren, der im Weltall spielt. So ein Unsinn! George Lucas musste hart dafür kämpfen, dass sein Traum ernstgenommen wird. Er war seiner Zeit voraus, konnte bereits eine neue Realität vor allen anderen als solche erkennen. Er spürte, dass seine Vision geboren werden musste. Sie wollte aus der Traumwelt in die haptische Welt materialisiert und manifestiert werden. Heute feiert Star Wars Milliardenumsätze - an denen auch (oder vor allem?) die fantasielosesten Realisten kräftig absahnen.
Auch van Gogh hat zu Lebzeiten kein einziges Bild verkauft. Wann werden wir endlich begreifen, dass eine funktionierende, harmonische und zielführende Gesellschaft beide Typen von Mensch braucht und gleichermaßen wertschätzen und fördern sollte!
Der kreative Mensch ist ein "Transformator", der eine unglaubliche Gabe - und damit auch eine Verpflichtung allem Lebenden gegenüber - erhalten hat. Es ist beinahe wie Magie: Ideen, reine, flüchtige Bilder und Gedanken kann der Erschaffende aus der Traumwelt auf diesen Planeten holen. Die einen sorgen für Neues, die anderen arbeiten anschließend damit. Doch warum wird die Bedeutung dieser Kooperation kaum erkannt und auch in 2024 noch immer so ungleich wertgeschätzt?
Dieses Projekt möchte das verändern. Visionäre, Träumer, denkende Denker, Fantasten und Künstler, die nicht aus dem Ego sondern aus dem Bewusstsein heraus erschaffen, müssen ernst genommen, gehört, gesehen und nicht zuletzt: Gefördert werden.
Ich kenn es selbst nur zu gut, dass Menschen wie ich (und du?) am Abend zu erschöpft sind, um schöpferisch zu sein, nachdem sie den Tag lang Energie verbraten haben, um den Realisten dienlich zu sein. Denn leider bezahlt sie niemand für ihre (Noch-)Träume. In der Regel fließt erst dann Geld, wenn ihre Träume bereits Realität geworden sind.
Sei du anders, wenn du Zukunftsinvestor sein kannst und möchtest. Hilf meinem Projekt und dadurch nichts geringerem als all den fantastischen Ideen, die heute noch suchend und wartend um uns herum schwirren, aber einfach zu wenige Wirte finden, in denen sie keimen und Frucht bringen könnten - und zwar zum Wohle ALLER!
Lies dazu auch meinen sehr persönlichen Dia:Log, Link siehe unten in der Box. Danke!
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Dankbarkeit & Glücklichsein
#50 • Francis Bacon •
0:31 min
0:31 min "Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind." (Francis Bacon)
Mein 50. Snippet widme ich in Dankbarkeit der Dankbarkeit.
Bacons Aphorismus sind nicht nur schöne Worte. Es steckt eine "Magie" dahinter, um nicht ...
mehr
zu sagen ein Naturgesetz, das in etwa besagt, dass man von jener Sache mehr bekommt, die man im Sinne des Plans des Lebens investiert. Zeit, Geld, Ideen, ... Setzt du solches für "das Gute" ein (die Expansion des Lebensplans) und bist du dankbar für das, das du bereits hast (um es dafür zu investieren), wirst du mehr davon bekommen.
Dankbarkeit zeigt in dem Fall, dass man das Glück erkennt und wertschätzt, das man beim Mitwirken und der Manifestation der Vision des Lebens hat.
Welche Eltern würden ihrem Kind nicht mehr von etwas geben, wenn es damit gut, weise und dankbar umgeht, anstatt unklug, stets mehr fordernd und in undankbarer Haltung?
Mein 50. Snippet widme ich in Dankbarkeit der Dankbarkeit.
Bacons Aphorismus sind nicht nur schöne Worte. Es steckt eine "Magie" dahinter, um nicht ...
zu sagen ein Naturgesetz, das in etwa besagt, dass man von jener Sache mehr bekommt, die man im Sinne des Plans des Lebens investiert. Zeit, Geld, Ideen, ... Setzt du solches für "das Gute" ein (die Expansion des Lebensplans) und bist du dankbar für das, das du bereits hast (um es dafür zu investieren), wirst du mehr davon bekommen.
Dankbarkeit zeigt in dem Fall, dass man das Glück erkennt und wertschätzt, das man beim Mitwirken und der Manifestation der Vision des Lebens hat.
Welche Eltern würden ihrem Kind nicht mehr von etwas geben, wenn es damit gut, weise und dankbar umgeht, anstatt unklug, stets mehr fordernd und in undankbarer Haltung?
Siehe auch diesen passenden Link:
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Dankbarkeit - Glück
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Der Baum der Welt
#185 • Sprichwort •
4:01 min
4:01 min
Ich hörte auch schon den Satz "Der Dumme sucht nach Schuldigen, der Kluge nach Lösungen." Irrtümlich wird ein ähnlicher Spruch ("In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach ...
Schuldigen") auch Loriot zugeschrieben. Laut falschzitate.blogspot.com ist der Grundgedanke aber eher auf ein altes spanisches Sprichwort zurückzuführen.
Der Baum der Welt, wie ich ihn in meinen Büchern (vor allem in Teil 2) betrachte, "erklärt" - so weit für uns Menschen nachvollziehbar - das Prinzip der Kausalkette (eigentlich "Kausalitätskette").
Wir sehen tatsächlich oft Schuldige. Politiker, die ganz offensichtlich korrupt sind oder gelogen haben, Terroristen, die über Weihnachtsmärkte fahren und in Diskos herumschießen oder sei es auch nur das Arschloch im Auto vor uns, das zu langsam und wie ein Idiot fährt. Von morgens bis abends prallen abwechselnd Dummheiten und Bosheiten auf uns ein (und gehen von uns aus!) - meistens ist das eine vom anderen kaum zu unterscheiden (siehe auch Mind
Snippet #117). "Schuld" - haben wir somit ausnahmslos alle.Aber picken wir doch mal ein starkes Beispiel heraus, in dem ein Politiker bewiesenermaßen korrupt ist. Nun muss man differenzieren: Dass er nicht in seinem Posten bleiben kann, ist klar. Auch dass er bestraft werden sollte. Jedoch anzunehmen, dass mit seiner Entfernung jetzt alles gut wird, ist naiv, eigentlich sogar dumm.
Denn zwar zeigte sich Schuld sozusagen in Form seiner Person. Doch ursächlich ist etwas völlig anderes, weswegen davon ausgegangen werden kann, dass der oder die Nächste im freigewordenen Amt durchaus wieder exakt so handeln könnte.
Die Ursache ist nicht diagnostiziert, das Problem nicht gefunden oder behoben und somit ist die Entfernung dieses Politikers auch nicht DIE Lösung, sondern nur das Entfernen EINER faulen Frucht am Baum der Welt. Doch die nächste wird nachwachsen, denn der ganze Zweig, der Ast und sogar der Stamm sind marode, verpilzt - da die Wurzel "von einfach allem", die Wurzel vom Baum der Welt nun mal nicht die Liebe ist.
Die Idee, für die gesamte Welt eine Wurzel aus Liebe anzustreben mag zwar im höchsten Maße naiv erscheinen, allerdings ist der Gedanke, dass es ohne jene Wurzel jemals besser werden könnte, hingegen schlicht dumm. Dumm deshalb, weil Wissen fehlt. Man weiß offenbar noch nicht, dass es ohne dieses spirituelle Grundgesetz nicht besser werden KANN. Und solange wir das noch nicht wissen, müssen wir eben schmerzhaft lernen. Und sei es sogar durch Kriege.
Egal, wie sehr wir uns aus dem Verstand heraus auch bemühen werden - beispielsweise durch immer mehr Gesetze und härtere Strafen. Diese können das Herz der Menschen nicht erreichen und somit niemals zum Guten verändern. Zudem wird sich "das Böse" auch nicht an Gesetze halten. Ebenso wenig wie das Gute, weswegen es auch in den brutalsten Autokratien immer wieder mutige Freiheitskämpfe gibt.
Gesetze bewirken eine Atmosphäre der Unfreiheit und jene macht außerdem krank. Wie arm ist doch ein Staat, der nur "funktionieren" kann, wenn er alles verbietet! Wie resignierte Eltern, die sich außer durch Verbote und der Androhung härtester Strafen bei ihrem Kind nicht mehr anders zu helfen wissen.
Möchte man im Politikerbeispiel die wahre Schuld finden, müsste man fragen, wieso dieser Mensch korrupt handelte. Weshalb reichte ihm sein Geld und seine Macht nicht? Was muss geschehen, damit man einen Menschen nicht mehr mit solchen Dingen locken und verführen kann? Und so weiter und so weiter.
Man würde seine Biografie studieren, sein Umfeld, seine Kindheit, die Erziehung, die Werte in seiner Familie. Man würde feststellen, dass es "bei diesen Freunden und diesen Eltern ja kein Wunder ist" und auf einmal verÄSTELN sich die Zusammenhänge einerseits zwar immer mehr - auf der anderen Seite wird am Ende immer ein und dieselbe Ursache (Wurzel) aufgedeckt werden.
Man könnte quasi bis "Adam und Eva" zurück forschen. Schuldige Verhaltensmuster sind über unzählige Generation kollektiv gewachsen, gesellschaftlich kultiviert und beinahe archaisch geworden. Aber niemals unveränderlich! Denke an den Fakt der Evolution - diese kann (und muss) auch spirituell endlich einmal weitergehen.
Da die Kausalforschung unüberschaubar ist und wir die Wahrheit und Macht der Antwort "Liebe" nicht kollektiv kapieren, resignieren beide Seiten: Die einen hauen brutal auf die offensichtlich Schuldigen ein (Politiker, Flüchtlinge, Rechte, Linke, ...) und die anderen sehen ausnahmslos in allen Menschen "liebevolle, ganz tolle Wesen" und erteilen genauso wenig zielführend direkt eine Generalamnestie. Weder auf die eine noch die andere kurzsichtige Herangehensweise kommen wir weiter.
Es würde den Rahmen sprengen, aber absolut alles ließe sich auf diese Art zurückverfolgen und man käme immer bei derselben Wurzel an. Der doofe Autofahrer vor uns ist vielleicht depressiv, übermüdet, ängstlich oder wütend - weil ihn der Kummer der Welt fertig gemacht hat und ihm der Zugang, der Pfad zur Quelle und Wurzel aller Kraft, Weisheit und Versorgung nicht bekannt ist. Und wer ist überhaupt an der Weltlage schuld? Und so weiter und so fort ...
Wären wir so vollkommen, so weise wie Gott, wäre es uns möglich, in allen Fragen den wahren Schuldigen zu finden. Doch auch dann wäre der Schuldige im Sinne von "Verursacher" wieder nur ein Mensch, der - wie Véjà es in den Büchern nennt - "nur mal wieder aus der Wahrheit gefallen" ist. Mit anderen Worten - von Liebe (mit all ihrer Macht und "Magie") getrennt war oder ist.
In dieser Trennung - vor allem wenn sie dauerhaft ist - sind alle Untaten nicht nur denkbar, sie sind sogar eine logische Konsequenz. Was ist also unsere wichtigste Aufgabe? Woraus entwächst "das Böse"? Und woraus besteht die Wurzel des "Guten"? Woraus würde im Gegensatz zum Baum der Welt der Baum des LEBENS entwachsen, aus dem sich alles Weitere ergibt?
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen." (Mt. 6, 33) - Schaffen wir es eines (fernen) Tages, eine Zivilisation auf Liebe zu errichten, werden wir uns um keines(!) der heutigen Probleme noch kümmern müssen - sie entstünden gar nicht erst. Aristoteles meint dasselbe, wenn er sagt: "Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich." (siehe unten: Mind
Snippet #70)Zu schwierig? Zu naiv? Keine Ahnung, wie man das machen könnte, wo man anfangen sollte? Über Nacht wird uns das nicht gelingen. Jedoch wird es anders keinesfalls funktionieren! Damit es eines Tages funktioniert, sollten wir heute ernsthaft damit beginnen. Zum Beispiel mit diesem Projekt. Ganz nach Goethe (siehe Mind
Snippet #30).Denke in größeren Zeitmaßstäben! Erweitere deinen Geist und deinen Bewusstseins-Horizont! Reise durch die 4. Bewusstseins-Dimension (im Coaching machen wir das). Bedenke, dass in 120 Jahren kein einziger Mensch mehr von heute leben wird! Wenn neue Generationen direkt und nach und nach bei vollem "Bewusstsein" aufwachsen, sieht der Gedanken schon nicht mehr so naiv aus.
Wie man Geduld und Motivation aufbringen soll, für etwas, dessen Ausgang man ohnehin nicht mehr erleben wird? Siehe Blog "Die 4. Bewusstseins-Dimension" und klicke auf das Keyword "Geduld" für interessante Gedanken dazu.
Siehe auch diese passenden Links:
- ... und nach uns die Sterne (Buch 2) 🔗
- WorldTeam. Das Projekt für Future Fixer 🔗
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Liebe und Gesetze
#70 - Genie oder Wahnsinn?
#134 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Spitzfindigkeit und Arglist enttarnen
#256 • Die Bibel •
3:39 min
3:39 min
Es lohnt sich, den kurzen Abschnitt von etwa 30 Sekunden selbst mal zu lesen. Siehe Link unten, scrolle ...
zu Vers 23-27.
Es geht in dieser Szene darum, dass Jesus sich quasi als Gast in den Tempel begab und dort nicht offiziell als Priester oder dergleichen sprach, sondern einfach so anfing, zu den Menschen zu reden. Er behauptete teils ganz neue, für die damaligen Ohren mitunter sonderbar klingende Dinge. Er lehrte. Ohne jegliche Genehmigung, erst recht für einen derart heiligen Ort.
Das gefiel den "Offiziellen" natürlich gar nicht. Also fragten ihn die Ältesten und Hohenpriester, wer ihm diese (Voll)Macht denn gegeben habe für derartige Reden. Jesus konterte mit einer Gegenfrage:
"Ich will euch auch eine Sache fragen; wenn ihr mir die sagt, will ich euch auch sagen, aus welcher Vollmacht ich das tue. Woher war die Taufe des Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen?" - Er fragte sie also, ob die Taufe etwas Besonderes, Heiliges gewesen war in ihren Augen, oder ob Johannes nur einer von den vielen Ego gesteuerten Blendern war, die sich selbst und ihre eigenen Theorien in den Mittelpunkt stellen, wie wir sie heute ja auch zur Genüge erleben (z.B. bei manchen Influencern und Populisten jeglicher Couleur).
Sie berieten sich. Wenn sie antworten, die Taufe war "vom Himmel", wird er sie fragen, warum sie ihm dann nicht glaubten. Sagen sie aber, sie war nichts Besonderes und kam "von den Menschen", wird das Volk böse, denn die Leute hielten Johannes für einen Propheten. Also fanden sie darauf keine Antwort und sagten schlicht: "Wir wissen es nicht."
"So sage ich euch auch nicht, aus welcher Vollmacht ich das tue." - Damit war das Thema für Jesus erledigt.
Hin und wieder erlebe ich es, dass jemand offenbar im ersten Moment Interesse an meinem Projekt zeigt und mich darauf anspricht. Auf eine konkrete Stelle oder Aussage. Im ersten Moment freue ich mich, dass wieder jemand echte Lust auf ein (gegenseitig) inspirierendes Gespräch hat, über ein Thema, das ihn oder sie wirklich anspricht und interessiert.
Doch dann kommt manchmal schnell die Ernüchterung, wenn ich merke, dass dieser Jemand viel weniger Interesse daran hat, etwas zu lernen oder sich miteinander auszutauschen, als vielmehr seine Grenzen zu verteidigen und mich zu widerlegen, wenn nicht sogar zu "zerlegen". Oft riecht es förmlich nach Ego, das einfach nur siegen will. Objektive Wahrheiten spielen für das Ego kaum eine Rolle, sondern primär möchte es "Sieger" sein. Man erkennt das am süffisanten, selbstgefälligen und -zufriedenen Lächeln, wenn derjenige sich schon auf der Zielgeraden sieht. Ein wahrhaft suchender, offener Geist würde eher zufrieden lächeln, wenn er etwas Neues lernen oder etwas Wertvolles geben kann.
"Motiv" heißt das Schlüsselwort. In diesem Beispiel wird nicht der fruchtbare Austausch gesucht, sondern es ist ganz klar zu erkennen, dass diese Person (besser gesagt ihr Ego, ihr Stolz) sich von einer Aussage kritisiert, bedroht, angegriffen oder verunsichert fühlt. Das bisher so sichere Korsett oder Fundament der eigenen Welt- und Selbstanschauung wird offenbar infrage gestellt, so dass mein Gegenüber sich genötigt fühlt, auf Verteidigungskurs zu gehen. Ein Bedürfnis, das mit den Drei Erinnerungen übrigens mehr und mehr schwindet.
Es gibt für jeden die Möglichkeit, meine Seite einfach zu meiden, wenn man schon keine Lust auf wirkliches, inspirierendes Diskutieren hat. Doch offenbar ist da etwas, das denjenigen nicht loslässt. Komischerweise fällt es mir nicht schwer, beispielsweise Sport-Webseiten zu meiden. Mich interessiert Sport einfach nicht, aber es ist schön, dass andere Freude damit haben können.
Doch stattdessen glaubt man, durch zwei, drei geschickte, spitzfindige oder sogar arglistige Sätze, mich und mein jeweiliges Statement ruckzuck ad absurdum zu führen. Beispielsweise, indem man mir die Worte im Mund herumdreht. Oder auch, indem man eine Schwäche findet (wie zu unregelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen) und daraus schließt, dass alles andere also genauso inkonsequent sein müsse, was natürlich viel zu kurz greift und jeglicher logischen Grundlage entbehrt (siehe
Snippet #181 "Freund oder Feind" - nur ein Sith kennt nichts als Extreme). Manchmal probiert man aber auch einfach die üblichsten Exit-Argumente aus (siehe
Snippet #202 oder den Link unten: "Wo ist Gott?").Inzwischen mache ich es mir ganz einfach. Und das völlig zu recht, wie ich finde. Ich diskutiere sehr gerne - auch sehr selbstkritisch, höre offen jeder guten Argumentation zu. Doch wenn ich den Diskussionspartner soweit kenne, um zu wissen, dass ihn oder sie bis zu diesem Zeitpunkt noch nie auch nur ein einziges Buch, kein Film, keine Diskussion und dergleichen zu Themen dieser Art interessiert haben, dann liegt die Wahrscheinlichkeit auch nah, dass die von ihm oder ihr angezettelte Diskussion ebenfalls nicht dem Bedürfnis entspringt, ausgerechnet jetzt aufrichtig interessiert über solche Themen zu diskutieren.
Ich käme zum Beispiel niemals auf die Idee, mich mit einem eingefleischten, langjährigen, begeisterten Fußballfan kritisch über Sinn oder Unsinn von Fußball zu unterhalten. Er ist in der Materie. Ich nicht. Er weiß, was er weshalb tut. Ich weiß es nicht. Hier habe ich respektvoll die Klappe zu halten oder aber ich stelle interessiert Fragen und versuche aufrichtig zu verstehen, was den anderen zu dem bewegt, was ihn nun mal bewegt.
Ich kläre daher mittlerweile oft schnell ab, wie viel sich mein Gegenüber bisher mit diesen Themen beschäftigte. Beispielsweise indem wir konkret über die Aussagen anderer Bücher oder Filme diskutieren. Ein Mensch, der bisher wenig über Gott nachdachte (oder zu schnell durch Exit-Argumente ausstieg), wird niemals in zehn Sekunden eine für ihn befriedigende Antwort erhalten auf Fragen wie "Warum lässt Gott, wenn es ihn gibt, so viel Elend zu?" - Vielmehr ist diese Frage eine sehr gute erste Frage, wenn es darum geht, die spannende spirituell-philosophische Reise nach Antworten anzutreten.
Und jene Entdeckungsreise wird ein wenig dauern. Denn es gibt viel zu entdecken, zu verstehen und auch zu verändern. Im Denken. Im Sein. Wirklich befriedigende Antworten auf Fragen dieser Art gibt es daher nur für jene, die ihre starren, festgefahrenen Mindsets aufzulösen bereit sind und aufrichtig nach Antworten suchen möchten und echtes Interesse daran haben. Sie bringen auch gerne jede Geduld und Mühe auf. Für anderes, für das Leben Unwichtigeres, schaffen sie es ja auch.
Siehe auch diese passenden Links:
- Wo ist Gott? Gibt es Gott? Warum lässt er dann all das Böse zu? 🔗
- https://www.bibleserver.c....LUT/Matth%C3%A4us21 🔗e
- Benutzt du Exit-Argumente?
#202 - 3 Erinnerungen - Einzigartig und dennoch Eins
#172 - Freund oder Feind
#181 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Lüge - Freiheit - Macht - Egozentrik - Motiv
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Durch Wissenschaft Gott entschlüsseln?
#218 • Max Planck •
2:30 min
2:30 min
Planck, Quelle: jan-haugg.de)
Es gibt sehr viele gute Zitate dazu. Unter gleicher Quelle findet sich z.B. auch Albert Einsteins Aussage:
"Ich glaube nicht, dass Wissenschaft und Religion notwendigerweise Gegensätze sind. Ich denke vielmehr, es gibt zwischen beiden eine sehr enge Verbindung. Außerdem glaube ich, dass Wissenschaft ohne Religion lahm ist und Religion ohne Wissenschaft blind. Beide sind wichtig und sollten Hand in Hand arbeiten." (Albert Einstein)
Kann man alleine mit dem Verstand oder rein wissenschaftlich Gott "entschlüsseln"?
Es gibt immer mal wieder einen Kampf oder Streit zwischen den Verfechtern aus beiden Lagern und in Zukunft kann genau dieser Kampf wieder einmal gravierende Folgen haben. Denn je öfter einerseits scheinbar religiös motivierte Verbrechen geschehen und je mehr sich andererseits Fortschritt teilweise auch gegen uns selbst richtet (Atom, Cyberkriminalität, ...), desto eher scheinen sich beide Ansichten zu bestätigen. Hand in Hand zu arbeiten, wird unabdingbar sein, denn keine der beiden Disziplinen könnte oder sollte "einfach verboten" werden.
Die einen scheinen knochentrockene Rationalisten zu sein, die das Gehirn für fähig halten, Gott eines Tages vollkommen zu „entschlüsseln“, die anderen wirken vielleicht manchmal naiv, etwas von vorgestern oder wie Einstein es nennt: "blind".
Vielleicht ist es wie mit der Kreiszahl PI (3,1415...) - Wissenschaftlich kann man die Nachkommastellen immer genauer errechnen, doch da PI unendlich ist, wird man sie niemals komplett „entschlüsseln“. Da das bereits mit einer mathematischen Konstante (ist sie das wirklich?) nicht geht, wir also niemals alles wissen können, wenn wir schon PI nicht "komplett wissen", ist es demzufolge auch nicht möglich, Gott vollständig zu entschlüsseln.
Und was ist mit den Primzahlen? Gibt es jemals die Chance, "alle" zu kennen?
Was wir an den beiden Beispielen jedoch ziemlich einfach und vollständig erkennen können, ist die IDEE, die jeweils dahintersteckt. Sehen wir einen Kreis, erkennen wir die Idee der perfekten Form sofort: Jeder Kreispunkt ist exakt gleich weit vom Mittelpunkt entfernt. Die Harmonie des Kreises ist für jedes Kind verständlich, erkennbar und erfühlbar.
Ähnlich mit Primzahlen. Beschrieben sind Primzahlen schnell: Nur durch 1 und sich selbst teilbar. Deren Idee ist also schnell erfasst. Wer jetzt noch unbedingt „jede“ Primzahl wissen muss, ist eigentlich zu bemitleiden – denn das wird niemals geschehen.
Ähnlich ist es mit Gott. Wir können die Idee von Gott immer besser erkennen. Gott ist Liebe. Und so wie Mathematiker versuchen, PI und Primzahlen weiter zu entschlüsseln, so geht es beim Thema Gott darum, die Liebe mehr und mehr zu erfassen. Ähnlich wie bei PI und den Primzahlen ist das Mysterium Liebe jedoch niemals zu Ende erkannt.
Das vollständige, lückenlose und unfehlbare Wesen gänzlicher Liebe nennt man Gott. So wie Pi und die Primzahlen nicht vollständig ergründbar sind, so kann ein Mensch (erst recht nicht alleine durch den Verstand) Gott, also vollkommene Liebe, jemals gänzlich erfassen.
Das macht aber nichts, wenn wir a) selbst durch wachsende Erkenntnis (und Praktizieren!) von Liebe immer gottgleicher werden und wir b) jenes perfekte Wesen kennen, nach ihm Ausschau halten, ihm entgegen wachsen, ihm vertrauen.
Diese „Xte Nachkommstelle der Liebe“, diese ewige Lücke anzuerkennen, die uns immer bleiben wird, ist mit jener Demut gemeint, von der im göttlichen Kontext gesprochen wird. Anzuerkennen, dass wir zwar immer näher an Gott herankommen können (wenn wir das wollen, siehe
Snippet #34), wir aber nicht Gott SIND.Wen das stört, hat ein ernsthaftes Egoproblem. Genau aus diesem Ego heraus, das im Zeitalter der Egozentrik immer wichtiger zu werden scheint (
Snippet #177), wird es in Zukunft eventuell (wieder) eine anwachsende Kluft geben zwischen Ego und Bewusstsein, Hirn und Herz, Wissenschaft und Glaube.Es sei denn wir erkennen, dass beide Disziplinen unverzichtbar sind! Die Wissenschaftler sollten eben jene Demut nicht verlieren (oder sie sich Aneignen) und Dogmatiker sollten vielleicht ihrerseits die Genialität und die Zukunftschancen von Technik und Wissenschaft nicht per se verteufeln, sondern (an)erkennen, dass alles eine Frage des Wofür ist: Wofür nutzen wir die modernen Errungenschaften - die dritte Bewusstseinsdimension ist das Entscheidende.
Egomenschen haben oft einen Hang zur Macht, während Bewusstseinsmenschen eher die Macht der Liebe wertschätzen. Siehe
Snippet #99 - Macht der Liebe vs. Liebe zur Macht.Urheber d. einleitenden Zitates:
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Bewusstsein
#100 • Charles Darwin •
1:07 min
1:07 min
Wir erleben gerade massive Veränderungen rund um uns herum. Vielleicht ja sogar den 3. ...
Weltkrieg. Oder einen Atomkrieg. Man muss es ja so deutlich sagen. Egal was kommt oder wann. Die Frage ist doch: Wenn nicht die Stärksten überleben und auch nicht die Intelligentesten, was könnte sie dann sein: "Die bestmögliche Veränderung", die uns gemäß Darwin in heftigen Krisen überleben lässt?
Erzeugen die aktuellen Ereignisse ausschließlich Angst, Wut, Trauer und Leid in dir? Oder gibt es einen (kleinen) Teil, der darin auch eine große Chance für die gesamte Population dieses Planeten sieht?
Macht dir die unendliche Weite des Universums Angst, lässt dich klein und unbedeutend fühlen, macht dich traurig, vielleicht sogar nervös oder wütend und würdest du am liebsten gar nicht daran erinnert werden? Oder gibt dir seine unfassbare Größe eher ein Gefühl von Freiheit, Ruhe, Sicherheit und Dankbarkeit dafür, Teil von etwas unglaublich Großem zu sein, wodurch du dich selbst groß fühlst?
Erfasst dich Panik beim Thema Tod? Oder kannst du - bei aller Lebenslust und Lebensfreude - auch dem Circle of Life prinzipiell gelassen und voller Vertrauen begegnen?
Mit Fragen dieser Art kannst du mitunter durchaus den Grad deiner bisherigen Bewusstwerdung prüfen.
Was denkst du, was im Sinne von Darwins Zitat die "beste Reaktion" auf die heftigen und rasanten Veränderungen in der Welt und in den Herzen der Menschen sein könnte? Welche Reaktionen kitzeln diese Veränderungen zunehmend aus uns heraus?
Noch mehr Gesetze? Mehr Verbote? Mehr Waffen, mehr Gegenwehr und Dagegensein, mehr Hass und Schuldzuweisung? Noch mehr Technik, noch mehr Politik, noch mehr Wissenschaft, Debatten, Verstand, Logik, Intellekt, ... ?
Oder geht es inzwischen um eine ganz andere Art von "Anpassung an Veränderungen", als wir es seit Jahrtausenden von der biologischen Evolution gewohnt sind?
Willkommen im Zeitalter der ersten Wehen der Spirituellen (R)Evolution!
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Wahrheit von Lüge unterscheiden können
#206 • Filmzitat •
2:41 min
2:41 min "Künstler lügen, um die Wahrheit aufzuzeigen. Politiker lügen, um die Wahrheit zu vertuschen." (Filmzitat aus "V wie Vandetta", 2005)
Einige konstruieren Geschichten, um die Wahrheit zu verschleiern und Menschen in die Irre zu führen. Andere denken ...
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sich Geschichten aus, um Menschen zur Wahrheit zu führen. Wenn dem so ist, wie soll man dann jemals Lüge und Wahrheit auseinanderhalten können?
Diese Frage ist heute relevant wie nie und wird in Zukunft auch noch viel bedeutender werden. Denn nichts entscheidet mehr über Krieg oder Frieden als Spaltung und Lüge vs. Einigkeit und Wahrheit. Auch liegt darin eine Hauptursache für Niedergeschlagenheit, Resignation und Erschöpfung in diesen Zeiten. Nicht mehr zu wissen, wem man glauben darf, wem man vertrauen kann und was man denken soll, ist auf Dauer kein guter Zustand.
Die einen erfinden Lügen, weil sie für sich selbst einen persönlichen Vorteil anstreben. Geld, Macht, Sex in der Regel. Viel mehr Kreativität gibt es hier im Grunde auch gar nicht. Sie wissen, kennt jemand die Wahrheit, ist er oder sie nicht weiter von ihnen abhängig. Er oder sie wäre frei. Von freien Menschen mit freiem Willen bekommt man jedoch auch nur auf frei-williger Basis etwas. Darauf kann sich "das Böse" nicht verlassen, denn es weiß, dass es dann eng werden dürfte - so ein egozentrisches, gieriges und gewissenloses Arschloch wie man ist. Damit dürften sie recht haben. Wenig Selbstbewusstsein gepaart mit einem Herzen ohne Liebe bewirkt Angst und führt daher meist zu viel Gier. Und somit eben auch zu Lügen.
Manche bedienen sich "Lügen", erfinden Geschichten, etwa in Form von Büchern oder Filmen, um Beispiele und Metaphern für Wahrheit zu liefern. Starke Bilder, starke Emotionen vertiefen die Botschaft, die vermittelt werden soll. Leider geht es mit der Story und den Bildern manchmal sogar so weit, dass vielen die eigentliche Botschaft gar nicht mehr auffällt. Matrix ist dafür ein gutes Beispiel, meine Bücher sind deswegen "leiser", damit die Botschaft lauter wird. Warum aber erfinden sie Geschichten? Etwa weil es ebenfalls nicht wahr ist, was sie uns sagen möchten?
Nun, ich denke, weil es im realen Leben einfach zu wenige Beispiele für Wahrheit gibt. Wir befinden uns seit Äonen im Krieg. In einem geistigen Krieg von Gut gegen Böse (
Snippet #37), Egomanie gegen Kollektivbewusstsein (
Snippet #183) und eben auch Wahrheit gegen Lüge. Ist dieser Krieg eines Tages beendet und hat "das Gute" gesiegt, wird es von den einen keine Geschichten mehr brauchen und die Geschichten der anderen würden von jedem enttarnt. Dann sehen wir die Wahrheit endlich allgegenwärtig überall um uns herum materialisiert und manifestiert. Ob es dazu kommt - es ist eine Entscheidung. Auch deine (
Snippet #34). Doch dafür sind wir hier, mehr Sinnhaftigkeit kannst du nicht in dein Leben bringen als durch dieses Ziel. Denn dann lebst du den und "im Sinn des Lebens".
Ego und Bewusstsein - sie schießen sich einander aus, kämpfen um die Vorherrschaft. Egomenschen sind oft hungrig, manchmal gierig, niemals zufrieden und stets abhängig von anderen, vor allem aber von der Lüge, von Maskerade, von Schein statt Sein. Menschen mit erwecktem Bewusstsein sind eher ausgeglichen, innerlich völlig gesättigt, daher in der Basis stabil-zufrieden und lieben nichts mehr als die Wahrheit - denn jene hat sie frei gemacht. Frei von der Abhängigkeit.
Ob du die Wahrheit kennenlernen kannst oder nicht, liegt einzig und alleine daran, ob du glaubst. Ob du glaubst, dass die Wahrheit dich satt machen wird. Denn wenn ja, dann wirst du allem voran nach ihr suchen - dann zeigt sie sich dir nur allzu gerne. Wenn nein, wirst du (weiter) nach deinem persönlichen Vorteil suchen, da du blind für die Wahrheit bleiben wirst und sie keine Chance hat, dich zu erreichen. Als wäre dein Receiver auf die falsche Frequenz eingestellt, du suchst dann nach anderen Dingen, von denen du dir Nutzen versprichst.
Da dein rein persönlicher Vorteil aber niemals genügen wird, wirst du ein getriebenes Leben führen. Denn wie wir alle sehen können, genügt es solchen Menschen nicht einmal, wenn sie bereits Macht über unendliche Ländereien und Menschen haben - es muss immer mehr sein. "Die Welt ist nicht genug", wird so einer erkennen, selbst wenn er sie erobert haben wird.
Aber etwas anderes, etwas das in dir darauf wartet, entdeckt, erkannt, ERINNERT zu werden ist hingegen weit mehr als genug. Und nur durch dieses Erinnern wirst du in der Lage sein, Lüge und Wahrheit unterscheiden zu können. Du musst die Wahrheit kennen, um Lüge zu er-kennen. Wie sollte es auch anders funktionieren? Nur so schneidest du die Schnüre vom Marionetten-Dasein ab - und bist frei.
Einige konstruieren Geschichten, um die Wahrheit zu verschleiern und Menschen in die Irre zu führen. Andere denken ...
sich Geschichten aus, um Menschen zur Wahrheit zu führen. Wenn dem so ist, wie soll man dann jemals Lüge und Wahrheit auseinanderhalten können?
Diese Frage ist heute relevant wie nie und wird in Zukunft auch noch viel bedeutender werden. Denn nichts entscheidet mehr über Krieg oder Frieden als Spaltung und Lüge vs. Einigkeit und Wahrheit. Auch liegt darin eine Hauptursache für Niedergeschlagenheit, Resignation und Erschöpfung in diesen Zeiten. Nicht mehr zu wissen, wem man glauben darf, wem man vertrauen kann und was man denken soll, ist auf Dauer kein guter Zustand.
Die einen erfinden Lügen, weil sie für sich selbst einen persönlichen Vorteil anstreben. Geld, Macht, Sex in der Regel. Viel mehr Kreativität gibt es hier im Grunde auch gar nicht. Sie wissen, kennt jemand die Wahrheit, ist er oder sie nicht weiter von ihnen abhängig. Er oder sie wäre frei. Von freien Menschen mit freiem Willen bekommt man jedoch auch nur auf frei-williger Basis etwas. Darauf kann sich "das Böse" nicht verlassen, denn es weiß, dass es dann eng werden dürfte - so ein egozentrisches, gieriges und gewissenloses Arschloch wie man ist. Damit dürften sie recht haben. Wenig Selbstbewusstsein gepaart mit einem Herzen ohne Liebe bewirkt Angst und führt daher meist zu viel Gier. Und somit eben auch zu Lügen.
Manche bedienen sich "Lügen", erfinden Geschichten, etwa in Form von Büchern oder Filmen, um Beispiele und Metaphern für Wahrheit zu liefern. Starke Bilder, starke Emotionen vertiefen die Botschaft, die vermittelt werden soll. Leider geht es mit der Story und den Bildern manchmal sogar so weit, dass vielen die eigentliche Botschaft gar nicht mehr auffällt. Matrix ist dafür ein gutes Beispiel, meine Bücher sind deswegen "leiser", damit die Botschaft lauter wird. Warum aber erfinden sie Geschichten? Etwa weil es ebenfalls nicht wahr ist, was sie uns sagen möchten?
Nun, ich denke, weil es im realen Leben einfach zu wenige Beispiele für Wahrheit gibt. Wir befinden uns seit Äonen im Krieg. In einem geistigen Krieg von Gut gegen Böse (
Snippet #37), Egomanie gegen Kollektivbewusstsein (
Snippet #183) und eben auch Wahrheit gegen Lüge. Ist dieser Krieg eines Tages beendet und hat "das Gute" gesiegt, wird es von den einen keine Geschichten mehr brauchen und die Geschichten der anderen würden von jedem enttarnt. Dann sehen wir die Wahrheit endlich allgegenwärtig überall um uns herum materialisiert und manifestiert. Ob es dazu kommt - es ist eine Entscheidung. Auch deine (
Snippet #34). Doch dafür sind wir hier, mehr Sinnhaftigkeit kannst du nicht in dein Leben bringen als durch dieses Ziel. Denn dann lebst du den und "im Sinn des Lebens".Ego und Bewusstsein - sie schießen sich einander aus, kämpfen um die Vorherrschaft. Egomenschen sind oft hungrig, manchmal gierig, niemals zufrieden und stets abhängig von anderen, vor allem aber von der Lüge, von Maskerade, von Schein statt Sein. Menschen mit erwecktem Bewusstsein sind eher ausgeglichen, innerlich völlig gesättigt, daher in der Basis stabil-zufrieden und lieben nichts mehr als die Wahrheit - denn jene hat sie frei gemacht. Frei von der Abhängigkeit.
Ob du die Wahrheit kennenlernen kannst oder nicht, liegt einzig und alleine daran, ob du glaubst. Ob du glaubst, dass die Wahrheit dich satt machen wird. Denn wenn ja, dann wirst du allem voran nach ihr suchen - dann zeigt sie sich dir nur allzu gerne. Wenn nein, wirst du (weiter) nach deinem persönlichen Vorteil suchen, da du blind für die Wahrheit bleiben wirst und sie keine Chance hat, dich zu erreichen. Als wäre dein Receiver auf die falsche Frequenz eingestellt, du suchst dann nach anderen Dingen, von denen du dir Nutzen versprichst.
Da dein rein persönlicher Vorteil aber niemals genügen wird, wirst du ein getriebenes Leben führen. Denn wie wir alle sehen können, genügt es solchen Menschen nicht einmal, wenn sie bereits Macht über unendliche Ländereien und Menschen haben - es muss immer mehr sein. "Die Welt ist nicht genug", wird so einer erkennen, selbst wenn er sie erobert haben wird.
Aber etwas anderes, etwas das in dir darauf wartet, entdeckt, erkannt, ERINNERT zu werden ist hingegen weit mehr als genug. Und nur durch dieses Erinnern wirst du in der Lage sein, Lüge und Wahrheit unterscheiden zu können. Du musst die Wahrheit kennen, um Lüge zu er-kennen. Wie sollte es auch anders funktionieren? Nur so schneidest du die Schnüre vom Marionetten-Dasein ab - und bist frei.
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
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265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
QuickUrl: christopher-schmitt.org/Snippet • #MindSnippet • MindSnippets V2.0 coded by Chris Schmitt • Bug melden
1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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