Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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26 Ergebnisse für: Keywordsuche: Zeit
Illusion Zeit
#106 • Albert Einstein •
1:22 min
1:22 min "Zeit ist nur eine Illusion. Wenn auch eine sehr hartnäckige." (Albert Einstein)
Der exakte Wortlaut ist unterschiedlich überliefert. Die Aussage bleibt aber dieselbe. Die moderne Physik sagt und bestätigt das ebenfalls. Mich erinnert es an Eckhart ...
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Tolles Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart".
Tolle schreibt darin, dass zeitliches Denken durchaus Sinn macht, wenn es um Termine geht, um Projekte, die man organisieren muss, um Pläne, die darauf abzielen die Lebenssituation lang- oder mittelfristig zu verändern.
Er betont aber, dass das Leben an sich nur diesen einen Moment kennt. Das Jetzt. Er erwähnt den Begriff "psychologische Zeit". Und jene sollte vermieden werden bzw. nur das Jetzt kennen. Zu denken "wenn ich dies und das erreicht habe", "wenn ich erst einmal das und das beendet / bekommen / verändert habe" oder "wenn ich dies und das bin / sein werde" usw., dann leben wir in der psychologischen Abhängigkeit von Zeit. Wer es jetzt in diesem Augenblick nicht schafft, glücklich, zufrieden und bewusst zu sein, wird es auch dann nicht schaffen (Ich drücke es hier deutlich vereinfacht aus. Ich empfehle echt, das Buch zu lesen).
Unsere Vergangenheit definiert für egobetonte Menschen sehr dominierend wer sie sind. Harte Jugend? Schwere Kindheit? Schlimme Erfahrungen? Pass auf, dass du nicht ewig in diesem Selbstbild, diesem Selbst-Bewusstsein gefangen bleibst. Es könnte lähmend und hinderlich sein. Ein Energieräuber ist es allemal.
Oder deine Zukunft verspricht dir Erlösung? Mach dich frei von dieser psychologischen Zeit, von dieser Abhängigkeit. Lerne, frei und erlöst zu SEIN. Das heißt nicht, dass du deine LebensUMSTÄNDE, die Lebenssituation nicht verbessern könntest. Aber packe die Dinge in zuversichtlicher Gelassenheit und jetzt schon existenter Freude an. Nur durch Freude im Jetzt kannst du die Energie haben, die du für deine bessere Lebenssituation brauchst.
Nochmal etwas aus der Bibel, eine seltsam klingende Grammatik. "Bevor die Welt war, BIN ich", sagt Jesus. Er meint genau jene Illusion von Zeit. Und auch Gott selbst sagt zu Moses: "Ich bin das Ich bin". Nicht ich war oder ich werde.
Im Coaching reisen wir durch die vierte Bewusstseins-Dimension. In eine Zukunft, gebaut auf den #3erinnerungen. Doch diese innerliche, gedankliche Zeitreise ist lediglich eine Vision. Zu erst bauen wir das Gefühl im Hier und Jetzt auf und lassen uns davon durch die Zeit tragen. Das ist keine psychologische Abhängigkeit, sondern vielmehr das Gegenteil. Eine Möglichkeit.
Der exakte Wortlaut ist unterschiedlich überliefert. Die Aussage bleibt aber dieselbe. Die moderne Physik sagt und bestätigt das ebenfalls. Mich erinnert es an Eckhart ...
Tolles Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart".
Tolle schreibt darin, dass zeitliches Denken durchaus Sinn macht, wenn es um Termine geht, um Projekte, die man organisieren muss, um Pläne, die darauf abzielen die Lebenssituation lang- oder mittelfristig zu verändern.
Er betont aber, dass das Leben an sich nur diesen einen Moment kennt. Das Jetzt. Er erwähnt den Begriff "psychologische Zeit". Und jene sollte vermieden werden bzw. nur das Jetzt kennen. Zu denken "wenn ich dies und das erreicht habe", "wenn ich erst einmal das und das beendet / bekommen / verändert habe" oder "wenn ich dies und das bin / sein werde" usw., dann leben wir in der psychologischen Abhängigkeit von Zeit. Wer es jetzt in diesem Augenblick nicht schafft, glücklich, zufrieden und bewusst zu sein, wird es auch dann nicht schaffen (Ich drücke es hier deutlich vereinfacht aus. Ich empfehle echt, das Buch zu lesen).
Unsere Vergangenheit definiert für egobetonte Menschen sehr dominierend wer sie sind. Harte Jugend? Schwere Kindheit? Schlimme Erfahrungen? Pass auf, dass du nicht ewig in diesem Selbstbild, diesem Selbst-Bewusstsein gefangen bleibst. Es könnte lähmend und hinderlich sein. Ein Energieräuber ist es allemal.
Oder deine Zukunft verspricht dir Erlösung? Mach dich frei von dieser psychologischen Zeit, von dieser Abhängigkeit. Lerne, frei und erlöst zu SEIN. Das heißt nicht, dass du deine LebensUMSTÄNDE, die Lebenssituation nicht verbessern könntest. Aber packe die Dinge in zuversichtlicher Gelassenheit und jetzt schon existenter Freude an. Nur durch Freude im Jetzt kannst du die Energie haben, die du für deine bessere Lebenssituation brauchst.
Nochmal etwas aus der Bibel, eine seltsam klingende Grammatik. "Bevor die Welt war, BIN ich", sagt Jesus. Er meint genau jene Illusion von Zeit. Und auch Gott selbst sagt zu Moses: "Ich bin das Ich bin". Nicht ich war oder ich werde.
Im Coaching reisen wir durch die vierte Bewusstseins-Dimension. In eine Zukunft, gebaut auf den #3erinnerungen. Doch diese innerliche, gedankliche Zeitreise ist lediglich eine Vision. Zu erst bauen wir das Gefühl im Hier und Jetzt auf und lassen uns davon durch die Zeit tragen. Das ist keine psychologische Abhängigkeit, sondern vielmehr das Gegenteil. Eine Möglichkeit.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Albert Einstein   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Zeit - Illusion - Bewusstsein - Abhängigkeit
Albert Einstein   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Zeit - Illusion - Bewusstsein - Abhängigkeit
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Zeitgeist und Erfolg
#156 • Henry Ford •
1:51 min
1:51 min
Henry Ford war definitiv ein (mindestens) wirtschaftlich erfolgreicher Mensch. Und ich finde seinen Satz auch keinesfalls verkehrt. Es ...
gibt aber auch ein massives Problem bei der Sache.
Der Gründer der Ford Motor Company perfektionierte Anfang des 20. Jahrhunderts die Fließbandproduktion. Es waren andere Zeiten. Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt, Bewusstsein oder Ganzheitlichkeit spielten noch keine Rolle. Alles, das bare Münze brachte, war per se Erfolg. Und somit bewundernswert, schlichtweg "genial" und vorbildlich. Bis heute hat sich daran in den Köpfen Vieler noch nicht wirklich etwas verändert. Aber ist dieses Bewusstsein eigentlich noch immer zeitgemäß und zielführend für eine reparierte Zukunft? Oder sollten wir uns allmählich mal einen Schritt weiterentwickeln?
Fords Aussage setzt nämlich voraus, dass die Nachfrage der Menschen bereits eine "hochwertige" ist. Mal angenommen, eine Gesellschaft gerät derart aus dem Gleichgewicht, dass die Dinge, nach denen sie (zur Kompensation) fragt, zugleich auch immer fragwürdiger werden. Stärkere Drogen, härterer und tabuloserer Sex, schockierendere Filme, brutalere Computerspiele, erschreckendere Dystopien, Serien und Thriller, völlig überflüssige Schönheits-OPs anstatt des Aufbaus eines gesunden Selbstbewusstseins, immer protzigere Statussymbole statt der Kraft über so etwas erhaben zu sein, noch mehr Konsum von allem Möglichen und vor allem Unmöglichen. Kann man dann den Fokus auf die Befriedigung all solcher Bedürfnisse ernsthaft noch als "Erfolg" bezeichnen?
Mal angenommen, Eltern haben ein massiv übergewichtiges Kind und jenes verlangt nach immer mehr und mehr Süßigkeiten, um bei Laune gehalten zu werden. Haben wir es dann mit "erfolgreichen" Eltern zu tun, wenn sie ihrem Nachwuchs immer mehr von dem geben, wonach es giert? Oder wäre es am Ende nicht wesentlich sinnvoller und somit erfolgreicher, wenn die Eltern dem Kind gäben, was es tatsächlich BRÄUCHTE?
So denkt die Industrie natürlich nicht. Kann sie sich auch gar nicht leisten, sie ginge ja sofort pleite.
Das Problem ist: Wir müssten mal klären, was denn tatsächlich GEFRAGT ist - im Sinne von: "Was fehlt dir eigentlich WIRKLICH?". Ist es das, was die Menschen GLAUBEN oder glaubend gemacht werden, dass es ihnen fehlt? Oder vielleicht eher etwas, von dem sie noch nicht oder nicht mehr wissen, dass es ihnen fehlt? Was wäre, wenn jemand exakt die Fähigkeiten besäße, Menschen an das zu ERINNERN, wonach sie sich im tiefsten Innern wirklich sehnen, wonach ihr Innerstes wirklich FRAGT? Solch ein Anbieter hätte ein massives Problem, denn ganz zu Beginn ist sich kaum einer dieser eigenen, inneren Frage bewusst, so dass auch die notwendige Nachfrage noch fehlt. Du kannst keine Vitamine verkaufen, wenn Menschen noch nicht wissen, dass es so etwas wie Vitaminmangel überhaupt gibt und erst recht nicht, dass sie selbst sogar darunter leiden.
Willkommen bei der größten Herausforderung unserer Zeit, bei der großen Herausforderung genau dieses Projekts hier.
Wenn wir Erfolg nicht neu definieren, wird unsere Spezies dasselbe Schicksal ereilen, wie jeden anderen Drogensüchtigen auch: Zunächst wird die Gier nach dem scheinbaren Glück, der Verblendung, immer größer, der innere Hunger wird dadurch jedoch nicht weniger. Die Aggressivität wächst weiter und am Ende erfolgt der Zusammenbruch.
Mehr im verlinkten Blog und persönlichere Gedanken dazu im verlinkten Dia:Log #9
Urheber d. einleitenden Zitates:
Henry Ford   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Erfolg - Zukunft - Welt retten
Henry Ford   (Irrtum melden)
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Erfolg - Zukunft - Welt retten
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Zeitscheiben sind wie Brotscheiben
#109 • Christopher E. Schmitt •
4:06 min
4:06 min Der heutige Gedanke ist ziemlich freaky und womöglich nur etwas für harte Physikfans. Ich empfehle auch dringend, den verlinkten Clip auf YouTube anzuschauen ("Ist Zeit nur eine Illusion? Die Magie des Kosmos" - gelaufen auf ... 
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ARTE, NICHT MEHR VERFÜGBAR). Der Link startet bei Minute 21, an der Stelle, um die es hier gehen soll. Doch die gesamten 50 Minuten sind äußerst spannend und sehenswert, finde ich.
Ich ergänze hier nur noch meine spirituell-philosophischen Denkansätze dazu. Zusammengefasst kann man sagen: Mit dem Urknall begannen Zeit und Raum, besser gesagt: Die Raumzeit. Dieser Moment (welches das "erste Jetzt" war, den das "erste Hier" kannte), war wohl der physikalisch geordnetste Moment aller Zeiten. Seitdem entwickelt sich das gesamte Universum kontinuierlich in Richtung Chaos.
Leben bedeutet jedoch Pulsieren. Alles geschieht in Wellen. Auf und Ab. Hin und Her. Und es gibt Grund zur Annahme, dass jene Entwicklung sich - etwa wie das Ein- und Ausatmen - auch wieder in die andere Richtung bewegen wird - hin in Richtung Ordnung. Und sei es erst in etlichen Milliarden Jahren. Dies könnte auch unsere Sehnsucht nach der wahren "Heimat", nach Ruhe und einer gewissen Vertrautheit, Harmonie und Ordnung erklären. Zumindest einige Menschen empfinden diese Sehnsucht (bereits), während sich andere (noch) eher vom Chaos, der Expansion und einer Art "Hinausgehen" angezogen fühlen. Und selbst jene sehnen sich in ihrem tiefsten Innern meist nach der Harmonie der Zweisamkeit - der Einheit der Dinge, statt der Trennung.
Einstein war der Erste, der erkannte, dass auch Raum und Zeit eine Einheit bilden. Die Stelle im Video besagt, dass, wenn wir uns schon den gesamten Raum als "jetzt vollständig präsent" vorstellen, wir das Gleiche auch von Zeit annehmen müssen. Die Vergangenheit (begonnen mit dem Urknall), wie auch die Zukunft bis hin zum "Ende der Welt" - sie existieren jetzt. Und zwar nicht noch oder schon. Sondern einfach nur jetzt. In jedem Augenblick (also im Jetzt).
Dies wiederum würde sich mit manchen Nahtod Ehrfahrungsberichten decken, die ich bereits gelesen habe. Menschen, die tot waren und wieder zurückkamen, berichten teilweise davon, dass sie sich alleine durch den Wunsch, durch einen simplen Gedanken (oder ein Gefühl?) an jeden beliebigen Ort und an jede beliebige Zeit des Universums "beamen" konnten. Jeder Ort und jeder Augenblick war in einer einzigen Singularität einfach da. Das wird man niemals beweisen oder verifizieren können. Wie nichts im Bereich der Spiritualität, weswegen er sich Vielen leider auch verschließt.
Damit nicht genug. Manche berichteten auch davon, dass sie auf geliebte "Seelen" trafen. Auf Menschen, die eigentlich noch lebten und dennoch waren sie schon "auf der anderen Seite". Das macht auch Sinn, wenn sich Zeit und Raum aufheben, dann gibt es im "Jenseits" kein Warten auf irgendwen, irgendwas, irgendwann oder auf ein Irgendwo. Alles ist. Oder wie Gott bei Moses sagt: "Ich bin". Oder Jesus: "Bevor die Welt war, bin ich."
Zeit, Raum und somit auch Bewegung durch den Raum, welche ja wiederum Zeit benötigt, hängen also miteinander zusammen. Der Video-Ausschnitt zeigt, dass man sich das wie eine Scheibe in einem Laib Brot vorstellen kann. Das, was "jetzt gerade" auf einem Planeten 10 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt geschieht, passiert nur dann genau jetzt, wenn du dich nicht bewegst. Bewegst du dich auf jenen Planeten zu oder entfernst dich von ihm, dann verdreht sich auch die "Zeitscheibe" - um wenige Bruchteile eines Grades. Auf diese riesige Distanz von 10 Milliarden Jahren bewirkt das jedoch Enormes: Plötzlich befindest du dich nicht mehr auf der gleichen Zeitscheibe, wie das "Jetzt", sondern z.B. 200 Jahre in der Zukunft oder der Vergangenheit jenes entfernten Planeten. Es klingt verrückt. Aber es macht durchaus Sinn. Der Dopplereffekt beschreibt ja ein relativ ähnliches Phänomen. Schau dir die Stelle im Video an, dort wird es weit besser erklärt. Auch visuell. Link siehe unten in diesem Beitrag.
Zum Schluss noch der spirituell-philosophische Teil: Wenn Zeit, also die Zukunft, schon existiert, wieso sollten wir dann auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwenden, unsere Zukunft zu optimieren? Wenn doch alles offensichtlich vollkommen deterministisch zu sein scheint!
Gegenfrage: Deine Wohnung existiert als Raum ebenfalls. Und dennoch arbeitest du daran, diesen Raum sauber zu halten und zu verschönern. Du kaufst Möbel, renovierst hin und wieder, legst dir neue Elektrogeräte zu, um alles schöner und angenehmer zu gestalten. Der Raum wäre aber auch ohne dein Zutun da, so wie er immer schon da war. Er wäre nur anders. Und ganz genauso ist es mit der Zeit.
Nur weil die Zukunft bereits existiert, heißt das noch lange nicht, dass sie unveränderlich existiert. Sie ist auf eine Art bereisbar. In der Theorie bislang. Oder in der Fantasie. Oder nach dem Tod. Oder als Vision für Visionäre. Als Vision, die es dann zu realisieren und zu manifestieren gilt. In meinem Coaching reisen wir beispielsweise durch die 4. Bewusstseins-Dimension, in eine gedankliche Zukunft auf Basis der #3erinnerungen.
Wir stoßen hier definitiv an die Grenzen unseres Verstandes. Genau deswegen postuliere ich ja auch unermüdlich, dass wir nicht zu sehr auf unseren Verstand bauen dürfen. Dass wir nicht nur glauben dürfen, was wir auch intellektuell verstehen oder direkt sehen können. Sonst wird unser Leben ganz exakt genauso eingeschränkt sein, wie es unser Verstand ist. Und das ist er nun einmal, selbst der des größten Genies.
Du glaubt nur das, was du siehst? Mach ein kleines Experiment: Aktiviere deine Handykamera. Drücke dann eine Taste auf deiner TV Fernbedienung und schaue, was in deiner Handykamera passiert. Was siehst du? Siehst du das Flackern an der Spitze der Fernbedienung? Das ist Infrarotlicht. Du selbst kannst es nicht direkt sehen, da deine Augen diese Frequenz nicht wahrnehmen können (ebenso wenig wie UV Licht, Radioaktivität, Funkwellen, ...). Deine Kamera kann es sehen, da sie absichtlich so konzipiert wurde. Und dennoch ist dieses Licht da. Du solltest auch glauben können, was du nicht siehst oder nicht verstehst. Der spirituelle Mensch, wenn er nicht überambitioniert über das Ziel hinausschießt wohlgemerkt, sieht auf andere Weise. Er fühlt zusätzlich zum Verstand auch, ob etwas wahr ist oder nicht, indem er den Zugang zu seinem Inneren offenhält.
Nur weil Zeit eine Illusion ist (wenn auch "eine sehr hartnäckige", laut Einstein. Auch dieses Zitat kommt später in dem Film vor), heißt das nicht, dass sie nicht existiert. Zeit ist eine Illusion, in dem Sinne, wie wir sie erfahren. Die Illusion aufzuheben und zu verstehen, dass Zeit durchaus existiert, nur eben anders (sie ist immer da und "vergeht" nicht), heißt dennoch nicht, dass uns alles egal sein sollte. Wir haben durchaus "die Zukunft" in der Hand. Wir haben durchaus die Verantwortung für die Zukunft. Ebenso wie wir in der Hand haben, ob ein Stück Land ein Wald bleiben oder eine Wüste werden wird. Das Land ist immer da. Die Zeit ist immer da. Doch die Gestaltung von beidem bleibt vollkommen flexibel.
Mach daher mit bei dem Projekt hier! Wenn du im Bewusstsein der #3erinnerungen ein(e) Architekt(in) der Zukunft werden willst. Das heißt: Werde es nicht. Sei es!
ARTE, NICHT MEHR VERFÜGBAR). Der Link startet bei Minute 21, an der Stelle, um die es hier gehen soll. Doch die gesamten 50 Minuten sind äußerst spannend und sehenswert, finde ich.
Ich ergänze hier nur noch meine spirituell-philosophischen Denkansätze dazu. Zusammengefasst kann man sagen: Mit dem Urknall begannen Zeit und Raum, besser gesagt: Die Raumzeit. Dieser Moment (welches das "erste Jetzt" war, den das "erste Hier" kannte), war wohl der physikalisch geordnetste Moment aller Zeiten. Seitdem entwickelt sich das gesamte Universum kontinuierlich in Richtung Chaos.
Leben bedeutet jedoch Pulsieren. Alles geschieht in Wellen. Auf und Ab. Hin und Her. Und es gibt Grund zur Annahme, dass jene Entwicklung sich - etwa wie das Ein- und Ausatmen - auch wieder in die andere Richtung bewegen wird - hin in Richtung Ordnung. Und sei es erst in etlichen Milliarden Jahren. Dies könnte auch unsere Sehnsucht nach der wahren "Heimat", nach Ruhe und einer gewissen Vertrautheit, Harmonie und Ordnung erklären. Zumindest einige Menschen empfinden diese Sehnsucht (bereits), während sich andere (noch) eher vom Chaos, der Expansion und einer Art "Hinausgehen" angezogen fühlen. Und selbst jene sehnen sich in ihrem tiefsten Innern meist nach der Harmonie der Zweisamkeit - der Einheit der Dinge, statt der Trennung.
Einstein war der Erste, der erkannte, dass auch Raum und Zeit eine Einheit bilden. Die Stelle im Video besagt, dass, wenn wir uns schon den gesamten Raum als "jetzt vollständig präsent" vorstellen, wir das Gleiche auch von Zeit annehmen müssen. Die Vergangenheit (begonnen mit dem Urknall), wie auch die Zukunft bis hin zum "Ende der Welt" - sie existieren jetzt. Und zwar nicht noch oder schon. Sondern einfach nur jetzt. In jedem Augenblick (also im Jetzt).
Dies wiederum würde sich mit manchen Nahtod Ehrfahrungsberichten decken, die ich bereits gelesen habe. Menschen, die tot waren und wieder zurückkamen, berichten teilweise davon, dass sie sich alleine durch den Wunsch, durch einen simplen Gedanken (oder ein Gefühl?) an jeden beliebigen Ort und an jede beliebige Zeit des Universums "beamen" konnten. Jeder Ort und jeder Augenblick war in einer einzigen Singularität einfach da. Das wird man niemals beweisen oder verifizieren können. Wie nichts im Bereich der Spiritualität, weswegen er sich Vielen leider auch verschließt.
Damit nicht genug. Manche berichteten auch davon, dass sie auf geliebte "Seelen" trafen. Auf Menschen, die eigentlich noch lebten und dennoch waren sie schon "auf der anderen Seite". Das macht auch Sinn, wenn sich Zeit und Raum aufheben, dann gibt es im "Jenseits" kein Warten auf irgendwen, irgendwas, irgendwann oder auf ein Irgendwo. Alles ist. Oder wie Gott bei Moses sagt: "Ich bin". Oder Jesus: "Bevor die Welt war, bin ich."
Zeit, Raum und somit auch Bewegung durch den Raum, welche ja wiederum Zeit benötigt, hängen also miteinander zusammen. Der Video-Ausschnitt zeigt, dass man sich das wie eine Scheibe in einem Laib Brot vorstellen kann. Das, was "jetzt gerade" auf einem Planeten 10 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt geschieht, passiert nur dann genau jetzt, wenn du dich nicht bewegst. Bewegst du dich auf jenen Planeten zu oder entfernst dich von ihm, dann verdreht sich auch die "Zeitscheibe" - um wenige Bruchteile eines Grades. Auf diese riesige Distanz von 10 Milliarden Jahren bewirkt das jedoch Enormes: Plötzlich befindest du dich nicht mehr auf der gleichen Zeitscheibe, wie das "Jetzt", sondern z.B. 200 Jahre in der Zukunft oder der Vergangenheit jenes entfernten Planeten. Es klingt verrückt. Aber es macht durchaus Sinn. Der Dopplereffekt beschreibt ja ein relativ ähnliches Phänomen. Schau dir die Stelle im Video an, dort wird es weit besser erklärt. Auch visuell. Link siehe unten in diesem Beitrag.
Zum Schluss noch der spirituell-philosophische Teil: Wenn Zeit, also die Zukunft, schon existiert, wieso sollten wir dann auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwenden, unsere Zukunft zu optimieren? Wenn doch alles offensichtlich vollkommen deterministisch zu sein scheint!
Gegenfrage: Deine Wohnung existiert als Raum ebenfalls. Und dennoch arbeitest du daran, diesen Raum sauber zu halten und zu verschönern. Du kaufst Möbel, renovierst hin und wieder, legst dir neue Elektrogeräte zu, um alles schöner und angenehmer zu gestalten. Der Raum wäre aber auch ohne dein Zutun da, so wie er immer schon da war. Er wäre nur anders. Und ganz genauso ist es mit der Zeit.
Nur weil die Zukunft bereits existiert, heißt das noch lange nicht, dass sie unveränderlich existiert. Sie ist auf eine Art bereisbar. In der Theorie bislang. Oder in der Fantasie. Oder nach dem Tod. Oder als Vision für Visionäre. Als Vision, die es dann zu realisieren und zu manifestieren gilt. In meinem Coaching reisen wir beispielsweise durch die 4. Bewusstseins-Dimension, in eine gedankliche Zukunft auf Basis der #3erinnerungen.
Wir stoßen hier definitiv an die Grenzen unseres Verstandes. Genau deswegen postuliere ich ja auch unermüdlich, dass wir nicht zu sehr auf unseren Verstand bauen dürfen. Dass wir nicht nur glauben dürfen, was wir auch intellektuell verstehen oder direkt sehen können. Sonst wird unser Leben ganz exakt genauso eingeschränkt sein, wie es unser Verstand ist. Und das ist er nun einmal, selbst der des größten Genies.
Du glaubt nur das, was du siehst? Mach ein kleines Experiment: Aktiviere deine Handykamera. Drücke dann eine Taste auf deiner TV Fernbedienung und schaue, was in deiner Handykamera passiert. Was siehst du? Siehst du das Flackern an der Spitze der Fernbedienung? Das ist Infrarotlicht. Du selbst kannst es nicht direkt sehen, da deine Augen diese Frequenz nicht wahrnehmen können (ebenso wenig wie UV Licht, Radioaktivität, Funkwellen, ...). Deine Kamera kann es sehen, da sie absichtlich so konzipiert wurde. Und dennoch ist dieses Licht da. Du solltest auch glauben können, was du nicht siehst oder nicht verstehst. Der spirituelle Mensch, wenn er nicht überambitioniert über das Ziel hinausschießt wohlgemerkt, sieht auf andere Weise. Er fühlt zusätzlich zum Verstand auch, ob etwas wahr ist oder nicht, indem er den Zugang zu seinem Inneren offenhält.
Nur weil Zeit eine Illusion ist (wenn auch "eine sehr hartnäckige", laut Einstein. Auch dieses Zitat kommt später in dem Film vor), heißt das nicht, dass sie nicht existiert. Zeit ist eine Illusion, in dem Sinne, wie wir sie erfahren. Die Illusion aufzuheben und zu verstehen, dass Zeit durchaus existiert, nur eben anders (sie ist immer da und "vergeht" nicht), heißt dennoch nicht, dass uns alles egal sein sollte. Wir haben durchaus "die Zukunft" in der Hand. Wir haben durchaus die Verantwortung für die Zukunft. Ebenso wie wir in der Hand haben, ob ein Stück Land ein Wald bleiben oder eine Wüste werden wird. Das Land ist immer da. Die Zeit ist immer da. Doch die Gestaltung von beidem bleibt vollkommen flexibel.
Mach daher mit bei dem Projekt hier! Wenn du im Bewusstsein der #3erinnerungen ein(e) Architekt(in) der Zukunft werden willst. Das heißt: Werde es nicht. Sei es!
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Zukunft - Verantwortung - Entscheidung - Bewusstsein
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Schrödingers Gott
#148 • Christopher E. Schmitt •
3:01 min
3:01 min "Das Leben ist wie ein lebenslanger Aufsatz, den wir über Gott schreiben. Wir haben stets ein Bild von ihm, doch dieses kann und darf für uns niemals endgültig sein." (Christopher E. Schmitt)
Ob du nun strenger ...
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Katholik, Moslem, Buddhist oder auch Atheist oder Agnostiker bist - du hast in jedem Fall ein Bild in dir, wenn das Wort "Gott" fällt. Und es dürfte keine zwei Menschen geben, die das exakt gleiche in sich tragen. Laut Bibel sollen wir uns auch "kein Bild machen" von ihm. Denn ein Bild ist starr, endgültig, unveränderlich und behauptet von sich, fertig, vollständig und abgeschlossen zu sein. Es wird verglichen und der eine kann seines besser, schöner und "richtiger" finden, als das des anderen und sich dadurch als etwas Besseres fühlen. Kontraproduktiv für Liebe und Frieden. Die Medien sind voll von entsprechenden Ergebnissen.
Wie lautet dein Aufsatz über Gott in diesem Moment oder wie dürfte er wohl lauten, wenn du eines Tages stirbst? Wären es noch immer jene wenigen Sätze vom bärtigen und oftmals wütenden alten Mann auf einer Wolke? Handelt er von einer ominösen, wabernden Energie? Oder wirst du vielleicht eines Tages stolz darauf sein, absichtlich ein völlig leeres Blatt abzugeben?
"Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden", sagte Voltaire. Kann es womöglich sogar so sein, dass Gott tatsächlich nur eine Erfindung ist? Von Träumern, von Realitätsverdrängern, manchmal auch von naiven Ewiggestrigen? Oder von Menschen, die verzweifelt einen letzten Strohhalm suchen, um mit Themen wie Armut, Krankheit, Alter, Tod und Einsamkeit besser klarzukommen?
"Es kann weder einen Sinn des Lebens, noch einen Gott und schon gar keinen Himmel geben, wenn ich mir die Welt und die Menschen so anschaue!", höre ich so oder so ähnlich immer wieder. Aber was war zu erst? Ei oder Huhn? Gab es zu erst das Dritte Reich mit seinen Millionen Toten und den barbarischen Konzentrationslagern, oder ging dem nicht viel eher eine ganze Nation voraus, geblendet und verführt durch Lügen, Zorn, Angst und Hass? Eine Mehrheit, welche sich "bewusst" buchstäblich "für den totalen Krieg" entschied und somit letztlich auch für ein ganzes Land ohne jegliches, göttliches Bewusstsein?
Kennst du Schrödingers Katze? (Siehe Wikipedia Link) Neben dem Fakt, dass eine Katze in einer Schachtel tot oder lebendig sein kann, ist es (auf Ebene der Quantenmechanik) auch möglich, dass beides zugleich zutrifft. Was, wenn Gott gleichermaßen lebt wie tot ist? Wenn er wahr und real und ebenso unwahr und unreal ist? Was, wenn sowohl der Wahrheitsgehalt von Gott, als auch die Existenz eines "Himmels" gleichermaßen wahr als auch unwahr sind? Und wenn dem so ist, wovon hängt es dann ab? Liefert uns der Satz "Nach deinem Glauben geschieht dir" vielleicht einen Hinweis darauf?
Gibt es Gott? Gibt es ihn nicht? Wird es ihn eines Tages geben? Gab es ihn schon immer? Was, wenn alles davon stimmt? Genau wie bei Schrödingers Katze. Damit noch nicht genug.
Schaue jetzt auch auf Einstein, der uns bestätigt, dass Zeit nur eine Illusion ist. Alles ist. In diesem "Moment". Urknall und das Ende der Welt sind ebenso gegenwärtig, wie auch der Raum stets vorhanden ist (wir können uns nur nicht immer überall aufhalten). Das ist kein spirituelles Gerede, sondern physikalische Tatsache.
Sind Gott und Himmel dann vollkommen real, wenn wir einfach beschließen, dass beides real oder zumindest realisierbar ist? Werden wir Gott und Himmel eines Tages vollkommen erschaffen haben, einfach weil wir es WOLLTEN und uns dazu entschieden haben? Und da beides eines Tages real existieren wird, Zeit jedoch nur eine Illusion ist, es dieses "eines Tages" somit jetzt schon gibt, sind Gott und Himmel somit bereits "heute" vollkommen real? Existiert Gott daher also für jene, die an ihn glauben, nicht nur in der Fantasie, sondern wird in diesem Moment zur völlig faktischen Realität? Quantenmechanisch durchaus denkbar.
Wir werden niemals einen identischen Aufsatz zum Thema Gott abgeben. Darin werden wir uns immer unterscheiden - das macht die Welt so bunt. Doch worin wir vereint sein können, ist in der Erkenntnis, dass wir alle an jenem Aufsatz schreiben sollten. Denn er ist genau jene Vision, jener Traum, ist jene Fortbildung und spirituelle Evolution zugleich, die somit auch zur manifestierten Evolution führt. Und nur so kann daraus eine (himmlische) sich selbst erfüllende Prophezeiung werden. Dann haben wir sie: Die ganz reale, gelebte und manifestierte Eutopie. Eine faktisch bessere Welt. Himmlisch geradezu.
Mit Dystopien schaffen wir es doch auch schon die ganze Zeit. Wieso entscheiden wir uns nicht einfach um? Denn dann fühlst du es auch: "Das Himmelreich ist inwendig". Es muss zu erst gesehen, ersehnt, erträumt, gefühlt, visualisiert werden, dann wird es auch real. Und dem geht eben jener "Aufsatz" voraus.
Deine erlebte, innere Welt, wie sie heute für dich ist, ist das Ergebnis deines persönlichen, inneren Aufsatzes. Und wie fühlt es sich an, das Leben? Und die Welt da draußen entspricht dem Zustand unseres kollektiven, durchschnittlichen Aufsatzes und Bewusstseins über Gott. Und wie sieht die Welt aus? Erschreckend, deprimierend und fern von jedem himmlischen Bewusstsein und somit auch von jeglicher, annähernd himmlischen Realität. Doch das ist veränderbar. Wir müssen uns nur dazu entscheiden.
Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
Ob du nun strenger ...
Katholik, Moslem, Buddhist oder auch Atheist oder Agnostiker bist - du hast in jedem Fall ein Bild in dir, wenn das Wort "Gott" fällt. Und es dürfte keine zwei Menschen geben, die das exakt gleiche in sich tragen. Laut Bibel sollen wir uns auch "kein Bild machen" von ihm. Denn ein Bild ist starr, endgültig, unveränderlich und behauptet von sich, fertig, vollständig und abgeschlossen zu sein. Es wird verglichen und der eine kann seines besser, schöner und "richtiger" finden, als das des anderen und sich dadurch als etwas Besseres fühlen. Kontraproduktiv für Liebe und Frieden. Die Medien sind voll von entsprechenden Ergebnissen.
Wie lautet dein Aufsatz über Gott in diesem Moment oder wie dürfte er wohl lauten, wenn du eines Tages stirbst? Wären es noch immer jene wenigen Sätze vom bärtigen und oftmals wütenden alten Mann auf einer Wolke? Handelt er von einer ominösen, wabernden Energie? Oder wirst du vielleicht eines Tages stolz darauf sein, absichtlich ein völlig leeres Blatt abzugeben?
"Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden", sagte Voltaire. Kann es womöglich sogar so sein, dass Gott tatsächlich nur eine Erfindung ist? Von Träumern, von Realitätsverdrängern, manchmal auch von naiven Ewiggestrigen? Oder von Menschen, die verzweifelt einen letzten Strohhalm suchen, um mit Themen wie Armut, Krankheit, Alter, Tod und Einsamkeit besser klarzukommen?
"Es kann weder einen Sinn des Lebens, noch einen Gott und schon gar keinen Himmel geben, wenn ich mir die Welt und die Menschen so anschaue!", höre ich so oder so ähnlich immer wieder. Aber was war zu erst? Ei oder Huhn? Gab es zu erst das Dritte Reich mit seinen Millionen Toten und den barbarischen Konzentrationslagern, oder ging dem nicht viel eher eine ganze Nation voraus, geblendet und verführt durch Lügen, Zorn, Angst und Hass? Eine Mehrheit, welche sich "bewusst" buchstäblich "für den totalen Krieg" entschied und somit letztlich auch für ein ganzes Land ohne jegliches, göttliches Bewusstsein?
Kennst du Schrödingers Katze? (Siehe Wikipedia Link) Neben dem Fakt, dass eine Katze in einer Schachtel tot oder lebendig sein kann, ist es (auf Ebene der Quantenmechanik) auch möglich, dass beides zugleich zutrifft. Was, wenn Gott gleichermaßen lebt wie tot ist? Wenn er wahr und real und ebenso unwahr und unreal ist? Was, wenn sowohl der Wahrheitsgehalt von Gott, als auch die Existenz eines "Himmels" gleichermaßen wahr als auch unwahr sind? Und wenn dem so ist, wovon hängt es dann ab? Liefert uns der Satz "Nach deinem Glauben geschieht dir" vielleicht einen Hinweis darauf?
Gibt es Gott? Gibt es ihn nicht? Wird es ihn eines Tages geben? Gab es ihn schon immer? Was, wenn alles davon stimmt? Genau wie bei Schrödingers Katze. Damit noch nicht genug.
Schaue jetzt auch auf Einstein, der uns bestätigt, dass Zeit nur eine Illusion ist. Alles ist. In diesem "Moment". Urknall und das Ende der Welt sind ebenso gegenwärtig, wie auch der Raum stets vorhanden ist (wir können uns nur nicht immer überall aufhalten). Das ist kein spirituelles Gerede, sondern physikalische Tatsache.
Sind Gott und Himmel dann vollkommen real, wenn wir einfach beschließen, dass beides real oder zumindest realisierbar ist? Werden wir Gott und Himmel eines Tages vollkommen erschaffen haben, einfach weil wir es WOLLTEN und uns dazu entschieden haben? Und da beides eines Tages real existieren wird, Zeit jedoch nur eine Illusion ist, es dieses "eines Tages" somit jetzt schon gibt, sind Gott und Himmel somit bereits "heute" vollkommen real? Existiert Gott daher also für jene, die an ihn glauben, nicht nur in der Fantasie, sondern wird in diesem Moment zur völlig faktischen Realität? Quantenmechanisch durchaus denkbar.
Wir werden niemals einen identischen Aufsatz zum Thema Gott abgeben. Darin werden wir uns immer unterscheiden - das macht die Welt so bunt. Doch worin wir vereint sein können, ist in der Erkenntnis, dass wir alle an jenem Aufsatz schreiben sollten. Denn er ist genau jene Vision, jener Traum, ist jene Fortbildung und spirituelle Evolution zugleich, die somit auch zur manifestierten Evolution führt. Und nur so kann daraus eine (himmlische) sich selbst erfüllende Prophezeiung werden. Dann haben wir sie: Die ganz reale, gelebte und manifestierte Eutopie. Eine faktisch bessere Welt. Himmlisch geradezu.
Mit Dystopien schaffen wir es doch auch schon die ganze Zeit. Wieso entscheiden wir uns nicht einfach um? Denn dann fühlst du es auch: "Das Himmelreich ist inwendig". Es muss zu erst gesehen, ersehnt, erträumt, gefühlt, visualisiert werden, dann wird es auch real. Und dem geht eben jener "Aufsatz" voraus.
Deine erlebte, innere Welt, wie sie heute für dich ist, ist das Ergebnis deines persönlichen, inneren Aufsatzes. Und wie fühlt es sich an, das Leben? Und die Welt da draußen entspricht dem Zustand unseres kollektiven, durchschnittlichen Aufsatzes und Bewusstseins über Gott. Und wie sieht die Welt aus? Erschreckend, deprimierend und fern von jedem himmlischen Bewusstsein und somit auch von jeglicher, annähernd himmlischen Realität. Doch das ist veränderbar. Wir müssen uns nur dazu entscheiden.
Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
Urheber:
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Magisches Jetzt
#243 • Mutter Teresa •
1:38 min
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Es klingt wieder mal so einfach. So simpel, beinahe kitschig. Wie ein Kalenderspruch. Aber in der Praxis gestaltet sich ...
das schon alles andere als einfach. Wir machen uns "gerne" Sorgen, wollen Sicherheit, planen, suchen Gewissheit, ... Spoiler-Alarm: So etwas gibt es nicht. Nicht in letzter Instanz.
In Wahrheit ist das Leben im Jetzt eine der höchsten Künste, die sehr wenige nur beherrschen. Ich möchte hier gar nicht weit ausholen, denn was so einfach klingt, kann man sehr ausführlich erörtern und sogar ein ganzes Leben lang trainieren. Das Bewusstsein vom Jetzt enthält so viel Macht, dass es sich lohnt, tiefer in dieses Wissen einzutauchen.
Dazu empfehle ich zum Beispiel das Buch "Jetzt! - Die Kraft der Gegenwart" von Eckhart Tolle. Er beschreibt es unglaublich gut, wie ich finde, was mit dem Jetzt gemeint ist und weshalb es so wichtig ist, das nicht nur zu begreifen, sondern vor allem auch zu leben.
Selbst die Bibel sagt nicht nur "Sorgt euch nicht um morgen" (Matth. 6:34), sondern verwendet zuweilen auch eine seltsam anmutende Grammatik. Wenn es zum Beispiel in 2. Mose 3:14 heißt:
Gott antwortete: "Ich bin, der ich bin! Darum sag den Israeliten: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt."
Gott, also das Göttliche, ist sozusagen das Sein. Nicht das "ich war" oder "ich werde" - sondern "ich bin". Nicht deine Vergangenheit oder deine Zukunft. Sondern dein Jetzt. Hand aufs Herz: Wie viel Identität verknüpfst du mit dem, was du erlebt hast. Wie viel mit dem, was du eines Tages sein möchtest? Wie viel von "dir" (besser gesagt deinem Ego) würde sterben, würde man sagen: Definiere dich nicht weiter über deine Vergangenheit, sie ist vorbei!
Übrigens: Das ist auch einer der Gründe, weshalb ein Mensch massive (zu starke) Probleme mit dem Thema Tod haben kann. Nämlich dann, wenn das "Ich bin" noch zu wenig präsent ist.
Zu religiös? Wie wäre es mit Wissenschaft? Auch Einstein hatte eine Meinung zur Zeit. Er hielt sie für eine Illusion - wenn auch für eine sehr hartnäckige (siehe Mind
Snippet #106)Lieber astronomisch? Zeit ist äußerst relativ (z.B. zum Raum und zur Bewegung). Die "Zukunft" ist gleichermaßen im Jetzt zu finden, wie die "Vergangenheit" (siehe "Zeitscheiben sind wie Brotscheiben",
Snippet #109, wenn es etwas komplizierter sein darf, mit verlinktem Video)Du magst es eher cineastisch und mit etwas mehr Romantik? Wie wäre es mit dem wissenschaftlich sehr gut recherchierten Film "Interstellar", wenn darin gesagt wird "Liebe ist das Einzige, was Zeit und Raum überwindet." (
Snippet #184)Meine Bücher greifen das Thema in Form der "4. Bewusstseins-Dimension" auf. Aber erst später. (Siehe verlinkten Blog)
Oder magst du über all das lieber persönlich philosophieren? Lass uns beim Walk & Talk plaudern. Ich freue mich auf dich.
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Hab einen liebevollen Sommer
#240 • Mark Twain •
0:53 min
0:53 min "Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war." (Mark Twain, Quelle: careelite.de)
Ich liebe Mark Twains Humor. Und es ist etwas dran. Mir ...
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geht es mit Yoga und Sport so. im Winter denke ich oft "Ach ne, die Wohnung ist früh morgens noch zu kalt, um leicht bekleidet still zu sitzen" und im Sommer ist sie mir morgens schon zu warm. Und abends noch. Ausreden finden sich immer schnell.
Dennoch kannst du selbst sowohl im Winter als auch im Sommer deine Tage und dein Herz mit Liebe füllen. Für alles das ist, für das Hier und Jetzt. In Wahrheit kommst du auch nur so voran zu noch schöneren Hiers und Jetzts. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
In diesem Sinne wünsche ich dir mit diesem MindSnippet einfach nur einen schönen Start in einen liebevollen Sommer. Lass dich nicht beeindrucken von dummen Politikern, Wirtschaftskrisen, Psychopathen, Egomanen und anderen Tyrannen dieser Welt. Es gibt ein Wissen, welches dich immun gegen die Früchte solcher unwissenden Plagegeister macht. Man muss sich nur daran erinnern ...
Tanke auf, nutze die Zeit, liebe das Leben und lebe die Liebe. Und wenn du über beides viele spannende Gedanken hinzugewinnen möchtest, dann lies die Erinnerungs-Trilogie, lass uns ein Coaching oder ein kostenloses Walk & Talk miteinander machen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Geheimnis, die ein oder andere Wahrheit über das Wesen der Liebe und ihre Macht kanntest du noch nicht ...
Ich liebe Mark Twains Humor. Und es ist etwas dran. Mir ...
geht es mit Yoga und Sport so. im Winter denke ich oft "Ach ne, die Wohnung ist früh morgens noch zu kalt, um leicht bekleidet still zu sitzen" und im Sommer ist sie mir morgens schon zu warm. Und abends noch. Ausreden finden sich immer schnell.
Dennoch kannst du selbst sowohl im Winter als auch im Sommer deine Tage und dein Herz mit Liebe füllen. Für alles das ist, für das Hier und Jetzt. In Wahrheit kommst du auch nur so voran zu noch schöneren Hiers und Jetzts. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
In diesem Sinne wünsche ich dir mit diesem MindSnippet einfach nur einen schönen Start in einen liebevollen Sommer. Lass dich nicht beeindrucken von dummen Politikern, Wirtschaftskrisen, Psychopathen, Egomanen und anderen Tyrannen dieser Welt. Es gibt ein Wissen, welches dich immun gegen die Früchte solcher unwissenden Plagegeister macht. Man muss sich nur daran erinnern ...
Tanke auf, nutze die Zeit, liebe das Leben und lebe die Liebe. Und wenn du über beides viele spannende Gedanken hinzugewinnen möchtest, dann lies die Erinnerungs-Trilogie, lass uns ein Coaching oder ein kostenloses Walk & Talk miteinander machen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Geheimnis, die ein oder andere Wahrheit über das Wesen der Liebe und ihre Macht kanntest du noch nicht ...
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Geozentrisch, heliozentrisch, egozentrisch
#177 • Leo Tolstoi •
2:59 min
2:59 min "Ein ehrsüchtiger Mensch wünscht gelobt zu werden. Damit er gelobt werde, muß er das sein, was die Leute für gut halten. Die Leute aber halten dasjenige für gut, was ihnen gefällt. Und es gefällt ihnen, ... 
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daß man sie für gut halte. Deshalb gibt es keine müßigere Mühe, als die Befriedigung der Ehrsucht." (Leo Tolstoi, Quelle: aphorismen.de)
In der Renaissance wechselte unser menschliches Selbst-Bewusstsein massiv. Eben hielt man die Erde noch für den Mittelpunkt der gesamten Schöpfung und somit auch den Menschen, da stellte man plötzlich fest: "Oha! Mist, ganz so ist es ja gar nicht." Zähneknirschend mussten wir diese Demutsklatsche einstecken: Die Sonne ist der Mittelpunkt der gesamten Welt - das heliozentrische Weltbild war geboren und schickte das geozentrische in Rente (zumindest für die Meisten).
Aber noch immer konnten wir ziemlich stolz auf uns sein. Denn auch wenn wir verdammt nochmal die Sonne umkreisen und nicht sie uns, so waren wir dem Zentrum doch noch immer ziemlich nah. Wir durften uns nach wie vor sehr, sehr wichtig und groß fühlen.
Aber diese verflixten Wissenschaftler! Lange dauerte es nicht und man stellte fest: Auch das trifft es immer noch nicht. Denn wir sind nur Teil eines beinahe läppischen Sonnensystems, das gerade mal aus acht Planeten besteht. ACHT!!!!! Was soll das! Wo alleine die Milchstraße, also unsere Galaxie, doch schon aus 100 bis 200 Milliarden Sonnen besteht. Von den unzählbaren Planeten mal ganz zu schweigen. Und das ist dann nur unsere Galaxie. Eine recht kleine von vermuteten 100 Milliarden Galaxien im sichtbaren Universum. Wie viel müssen wir denn noch ertragen! Erst kickt uns diese doofe heliozentrische Sache vom stolzen Thron und jetzt auch noch das!?
Das darf einfach nicht sein! Es kann nicht angehen, dass wir, dass jeder einzelne, dass ICH so unbedeutend bin! Auf diesem zum Mini-Furz degradierten Planeten bin ich auch noch dazu nur einer von 8 Milliarden? Wenn man nun noch rechnet, wie viele Leben es vorher schon gab und wie viele noch kommen werden - was gelte ich denn dann? ... mag sich so mancher fragen.
Dagegen muss man was tun! Was für ein Weltbild könnte einem da jetzt nur helfen? Hmmm, mal sehen. Geozentrisch ... heliozentrisch ... wo bleibe ich? Ach ja!!! Egozentrisch! Das ist die Lösung! Ich beschließe einfach, dass sich alles um mich dreht! Ich will der Tollste, Beste, Größte, Berühmteste, Reichste und auch der Beliebteste sein! Und wenn ich das mit der Beliebtheit nicht schaffe, dann wenigstens der Unbeliebteste, Hauptsache man nimmt mich als etwas ganz Großes wahr, zum Beispiel indem ich Europa in Schutt und Asche lege oder am besten gleich die Atombombe werfe. Au ja! Egozentrik sei Dank - Halleluja! Wie erhebend, wie göttlich, ICH BIN GOTT!!!
Kommt das jemandem bekannt vor? Mir fallen so einige Personen ein, die genau das ausstrahlen und noch viel mehr, die danach eifern. Und mir fallen eine Menge Bücher, (Erfolgs-)Autobiografien und Ratgeber ein, die genau diese Egozentrik bedienen. Ganz im Tolstoi-Sinne: Gebt den Leuten, was sie hören wollen. "Es gefällt ihnen, dass man sie für gut halte." - Wie toll! Also einfach ein paar Bücher schreiben oder Sprüche posten, die jedem vermitteln: "Ich bin toll, soll exakt so bleiben wie ich bin, denn eigentlich bin ich jetzt bereits Gott."
Das egozentrische Zeitalter, ich denke wir sind mittendrin. Während es bei geozentrisch und heliozentrisch noch viel mehr das "Wir" gab ("Wir stehen alle gemeinsam im Mittelpunkt" bzw. "Wir umkreisen alle gemeinsam die Sonne"), gibt es im egozentrischen Zeitalter viel mehr den Ich-Gedanken ("Ich bin göttlich").
Ego und Bewusstsein schließen sich einander aus. Ein Mensch, der wirklich im Bewusstsein lebt, fühlt sich nicht klein, einsam, verlassen und bedroht durch die Größe des Universums. Im Gegenteil. Er wächst mit dem Bewusstsein über die gigantische Größe von allem und fühlt sich darin geborgen. Er ist Eins mit allem und daher entspricht die Größe des Kosmos quasi der eigenen Größe. Insofern ja, man ist mit Sicherheit auch auf eine Art Gott. Doch natürlich nicht so, wie es das menschliche Ego versteht, im Sinne von "Chef zu sein" oder an der Spitze einer Hierarchie zu stehen, über allen anderen.
Sei ein Tropfen im Ozean und freu dich, dass du aus dem gleichen Stoff bist, aus dem das Alles-das-ist ist. Wie wichtig ist dann noch deine eigene oder die absolute Größe von allem? Sie ist unbedeutend. Stört es einen Zocker, wenn eine Spielewelt unendlich groß ist? Nein - er sieht darin Weite, Möglichkeiten, endlos viel Abenteuer, Dinge zu entdecken. Werde dir deiner Rolle, deiner Identität bewusst. Erinnere, worum dieses Spiel sich dreht. Und dann spiele das Spiel oder spiele die Rolle in diesem Stück. Achte nur bitte darauf, dass es im Einklang mit der Idee des Lebens steht. Nur so können wirklich alle Spaß am Spiel haben. Platz genug für alle gäbe es ja ...
Ein waches Bewusstsein ist völlig frei von Abhängigkeit. Und somit ist auch nichts von der Größe des Universums abhängig - schon gar nicht das Selbst-Bewusstsein, das Bewusstsein vom Selbst. An dieser Frage erkennst du durchaus den Status deiner Bewusstwerdung.
daß man sie für gut halte. Deshalb gibt es keine müßigere Mühe, als die Befriedigung der Ehrsucht." (Leo Tolstoi, Quelle: aphorismen.de)
In der Renaissance wechselte unser menschliches Selbst-Bewusstsein massiv. Eben hielt man die Erde noch für den Mittelpunkt der gesamten Schöpfung und somit auch den Menschen, da stellte man plötzlich fest: "Oha! Mist, ganz so ist es ja gar nicht." Zähneknirschend mussten wir diese Demutsklatsche einstecken: Die Sonne ist der Mittelpunkt der gesamten Welt - das heliozentrische Weltbild war geboren und schickte das geozentrische in Rente (zumindest für die Meisten).
Aber noch immer konnten wir ziemlich stolz auf uns sein. Denn auch wenn wir verdammt nochmal die Sonne umkreisen und nicht sie uns, so waren wir dem Zentrum doch noch immer ziemlich nah. Wir durften uns nach wie vor sehr, sehr wichtig und groß fühlen.
Aber diese verflixten Wissenschaftler! Lange dauerte es nicht und man stellte fest: Auch das trifft es immer noch nicht. Denn wir sind nur Teil eines beinahe läppischen Sonnensystems, das gerade mal aus acht Planeten besteht. ACHT!!!!! Was soll das! Wo alleine die Milchstraße, also unsere Galaxie, doch schon aus 100 bis 200 Milliarden Sonnen besteht. Von den unzählbaren Planeten mal ganz zu schweigen. Und das ist dann nur unsere Galaxie. Eine recht kleine von vermuteten 100 Milliarden Galaxien im sichtbaren Universum. Wie viel müssen wir denn noch ertragen! Erst kickt uns diese doofe heliozentrische Sache vom stolzen Thron und jetzt auch noch das!?
Das darf einfach nicht sein! Es kann nicht angehen, dass wir, dass jeder einzelne, dass ICH so unbedeutend bin! Auf diesem zum Mini-Furz degradierten Planeten bin ich auch noch dazu nur einer von 8 Milliarden? Wenn man nun noch rechnet, wie viele Leben es vorher schon gab und wie viele noch kommen werden - was gelte ich denn dann? ... mag sich so mancher fragen.
Dagegen muss man was tun! Was für ein Weltbild könnte einem da jetzt nur helfen? Hmmm, mal sehen. Geozentrisch ... heliozentrisch ... wo bleibe ich? Ach ja!!! Egozentrisch! Das ist die Lösung! Ich beschließe einfach, dass sich alles um mich dreht! Ich will der Tollste, Beste, Größte, Berühmteste, Reichste und auch der Beliebteste sein! Und wenn ich das mit der Beliebtheit nicht schaffe, dann wenigstens der Unbeliebteste, Hauptsache man nimmt mich als etwas ganz Großes wahr, zum Beispiel indem ich Europa in Schutt und Asche lege oder am besten gleich die Atombombe werfe. Au ja! Egozentrik sei Dank - Halleluja! Wie erhebend, wie göttlich, ICH BIN GOTT!!!
Kommt das jemandem bekannt vor? Mir fallen so einige Personen ein, die genau das ausstrahlen und noch viel mehr, die danach eifern. Und mir fallen eine Menge Bücher, (Erfolgs-)Autobiografien und Ratgeber ein, die genau diese Egozentrik bedienen. Ganz im Tolstoi-Sinne: Gebt den Leuten, was sie hören wollen. "Es gefällt ihnen, dass man sie für gut halte." - Wie toll! Also einfach ein paar Bücher schreiben oder Sprüche posten, die jedem vermitteln: "Ich bin toll, soll exakt so bleiben wie ich bin, denn eigentlich bin ich jetzt bereits Gott."
Das egozentrische Zeitalter, ich denke wir sind mittendrin. Während es bei geozentrisch und heliozentrisch noch viel mehr das "Wir" gab ("Wir stehen alle gemeinsam im Mittelpunkt" bzw. "Wir umkreisen alle gemeinsam die Sonne"), gibt es im egozentrischen Zeitalter viel mehr den Ich-Gedanken ("Ich bin göttlich").
Ego und Bewusstsein schließen sich einander aus. Ein Mensch, der wirklich im Bewusstsein lebt, fühlt sich nicht klein, einsam, verlassen und bedroht durch die Größe des Universums. Im Gegenteil. Er wächst mit dem Bewusstsein über die gigantische Größe von allem und fühlt sich darin geborgen. Er ist Eins mit allem und daher entspricht die Größe des Kosmos quasi der eigenen Größe. Insofern ja, man ist mit Sicherheit auch auf eine Art Gott. Doch natürlich nicht so, wie es das menschliche Ego versteht, im Sinne von "Chef zu sein" oder an der Spitze einer Hierarchie zu stehen, über allen anderen.
Sei ein Tropfen im Ozean und freu dich, dass du aus dem gleichen Stoff bist, aus dem das Alles-das-ist ist. Wie wichtig ist dann noch deine eigene oder die absolute Größe von allem? Sie ist unbedeutend. Stört es einen Zocker, wenn eine Spielewelt unendlich groß ist? Nein - er sieht darin Weite, Möglichkeiten, endlos viel Abenteuer, Dinge zu entdecken. Werde dir deiner Rolle, deiner Identität bewusst. Erinnere, worum dieses Spiel sich dreht. Und dann spiele das Spiel oder spiele die Rolle in diesem Stück. Achte nur bitte darauf, dass es im Einklang mit der Idee des Lebens steht. Nur so können wirklich alle Spaß am Spiel haben. Platz genug für alle gäbe es ja ...
Ein waches Bewusstsein ist völlig frei von Abhängigkeit. Und somit ist auch nichts von der Größe des Universums abhängig - schon gar nicht das Selbst-Bewusstsein, das Bewusstsein vom Selbst. An dieser Frage erkennst du durchaus den Status deiner Bewusstwerdung.
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Reich vs. Reicher
#80 • Gerhard Tersteegen •
0:30 min
0:30 min "Reich ist, wer viel hat, reicher ist, wer wenig braucht, am reichsten ist, wer viel gibt." (Gerhard Tersteegen)
Ähnliche Aussagen gibt es auch beispielsweise in der Form: "Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig ...
mehr
bedarf."
Ich denke, der Reichtum des "wenig brauchen" liegt ganz klar in der Freiheit der Unabhängigkeit. Das Glück ist dann eben von nichts (bzw. möglichst wenig) abhängig. Und der Reichtum des Gebens erschließt sich jedem, der das Prinzip der Liebe verstanden hat und lebt.
Mit "Geben" ist übrigens nicht immer Geld oder Materielles gemeint. Es meint auch beispielsweise deine Zeit, deine Aufmerksamkeit, deine Talente, und vor allem deine Liebe ... wofür setzt du ein, was du hast? Hilfst du damit der Vision des Lebens, sich zu materialisieren? Oder eher deinen eigenen Visionen? (Was natürlich auch legitim ist, solange es das ist, was du wirklich willst)
Ähnliche Aussagen gibt es auch beispielsweise in der Form: "Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig ...
bedarf."
Ich denke, der Reichtum des "wenig brauchen" liegt ganz klar in der Freiheit der Unabhängigkeit. Das Glück ist dann eben von nichts (bzw. möglichst wenig) abhängig. Und der Reichtum des Gebens erschließt sich jedem, der das Prinzip der Liebe verstanden hat und lebt.
Mit "Geben" ist übrigens nicht immer Geld oder Materielles gemeint. Es meint auch beispielsweise deine Zeit, deine Aufmerksamkeit, deine Talente, und vor allem deine Liebe ... wofür setzt du ein, was du hast? Hilfst du damit der Vision des Lebens, sich zu materialisieren? Oder eher deinen eigenen Visionen? (Was natürlich auch legitim ist, solange es das ist, was du wirklich willst)
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Denkst du noch politisch?
#223 • Christopher E. Schmitt •
0:53 min
0:53 min
"Wer sich zu sehr von den politischen Irrungen und Wirrungen unserer Zeit mitreißen lässt, lässt sich von eben jener Sache am meisten gefangen nehmen und vom Wesentlichen ablenken, gegen die er eigentlich ist. Man sollte ... aufpassen, nicht in diese Falle zu tappen." (Christopher E. Schmitt)
Politik ist wichtig. Und ich bin dankbar für jede(n), der/die sich politisch engagiert. Doch wir sollten nicht vergessen, dass Politik kein natürliches Prinzip ist. Es ist ein von Menschen gemachtes Konstrukt, mit dem wir die Gesellschaft (in der Theorie) auch zum Nutzen der Gesellschaft bestmöglich lenken wollen, indem wir auf intellektueller Ebene versuchen zu reparieren, was mit einer gesunden (und natürlichen) Philosophie/Spiritualität/Bewusstsein gar nicht erst im Argen liegen würde.
Natürlich geschieht Unglaubliches auf der politischen Bühne. Und selbstverständlich muss es Menschen geben, die jetzt aktiv und möglichst klug politisch handeln. Doch wenn wir langfristig eines Tages wirklich einmal eine bessere Welt haben wollen (mit einer simpleren und funktionierenden Politik), sollten wir verstehen, dass wir diese auf rein politischem Wege niemals erreichen können.
Das politische Denken hat im Gegensatz zu früher einen viel zu hohen Stellenwert erlangt - auf Kosten eines Denkens oder Bewusstseins, in dem weit mehr Kraft und Macht für Lösungen steckt.
Wenn dich das Thema interessiert, dann bleib am Ball. Denn dies soll einer meiner ersten Podcasts überhaupt werden. Sobald die Folge online ist, wird sie von diesem Snippet aus verlinkt. Zuvor empfehle ich dir, den Link unten zu klicken für die "Extern Notifications" und dort deine E-Mail Adresse einzutragen.
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Nudeln in Eiswürfeln kochen
#224 • Christopher E. Schmitt •
2:41 min
2:41 min
"Würdest du Nudeln in einem Eimer mit Eiswürfeln kochen? Mit den Nöten der Welt probieren wir jedoch genau das." (Christopher E. Schmitt)Wie viele Aggregatzustände kennst du? Als "Wasser" bezeichnen wir H2O in der Regel ...
in flüssiger Form. Es kommt aber auch in fester (Eis) oder gasförmiger (Dampf) Form vor. Kennst du neben den drei sogenannten klassischen noch weitere Aggregatzustände? Plasma ist Vielen auch noch ein Begriff. Ich selbst lernte erst heute dazu, wie viele nichtklassische es noch so gibt. Beispielsweise:
Plasmazustand, Atomgas, überkritischer Zustand, mesomorpher Zustand, Bose-Einstein-Kondensat, Fermionen-Kondensat, Suprafluid, Suprasolid oder der bosonische Metallzustand (Quelle: Wikipedia)
Wie krass ist das denn! Für unseren Alltag genügt es in der Regel, wenn wir wissen, dass wir Wasser in flüssiger Form brauchen, um es trinken zu können. Es sollte flüssig sein, an der Grenze zu gasförmig (also kochend), um Kartoffeln essbar machen zu können, und fest, damit sich Getränke kühlen lassen oder Schlittschuhlaufen möglich wird. Mehr brauchen wir nicht zu kennen, um durchs Leben zu kommen.
Wir müssen uns erst dann den weiteren Zuständen bewusst sein, wenn wir über das Normale hinaus wollen. Wenn wir Wissenschaftler sind und vor haben, die Welt voranzubringen. In dem Fall ist es erforderlich, unser Bewusstsein bezüglich der Physik zu erweitern, sonst werden wir über Nudelkochen kaum hinauskommen.
In
Snippet #222 ("Richtiges Sehen") habe ich bereits Beispiele genannt, woran wir erkennen können, dass wir organisch von der Natur (gerade) so viel mitbekommen haben, dass wir gut durchs Leben kommen. Wir sehen, hören, fühlen, spüren, ... bei Weitem nicht alles, obwohl es aber dennoch real vorhanden ist - beispielsweise Radioaktivität oder Ultraschall und vieles mehr.Die Mischung aus Gedanken, Intuition und Bewusstsein im allumfassenden Sinn sei in unserem Beispiel mal H2O, also Wasser. Und wir nutzen jenes "Denkwasser" in der Regel in den drei uns bekanntesten Zuständen flüssig, gasförmig und fest. Mehr haben wir in der Schule auch gar nicht gelernt. Beispielsweise das logische Denken, das planende Denken, das analytische Denken, moderne Rhetorik und so weiter. Aber was wäre, wenn diese Denkweisen nicht genügten, einfach nicht die Qualität und die Fähigkeit hätten, um die Probleme zu lösen, vor denen wir heute stehen?
Ebenso wie wir in der Physik nicht weitergekommen wären, wenn wir ewig bei den drei klassischen Aggregatzuständen verharrt geblieben wären, und unseren wissenschaftlichen Geist, unser Bewusstsein von Physik nicht weit genug geöffnet hätten für neue "Dimensionen", so stagniert unser menschliches Miteinander womöglich deswegen, weil sich die Art wie wir denken für die heutigen Ansprüche und Herausforderungen weiterentwickeln und erweitern sollte. Das Denken muss sich neue "Aggregatszustände" erschließen. Es fehlt ein allumfassenderes, erweitertes Bewusstsein, weg vom überzogen glorifizierten ratio-intellektuellen Denken und Handeln..
Wir werden in dieser Zeit, in der wir Leben, durch ganz außergewöhnliche Prozesse und massive Veränderungen (in Qualität, Quantität und Tempo) zu Anpassungen gezwungen, die ganz anderer Art sind, als wir es gewohnt sind, und die sich nicht durch dieselbe Weise auflösen lassen, durch die sie entstanden sind. Beispielsweise politisch. Wir brauchen ein Neues Denken (siehe dazu Darwins Zitat
Snippet #100 und auch das von Einstein #84)Wir müssen uns den Problemen spirituell-philosophisch nähern, und uns ein ganzheitlicheres Bewusstsein erschließen, ganz so, als handele es sich um bisher ungenutzte Aggregatzustände.
Die Menschheit steht an der Schwelle eines gigantischen Evolutionssprungs, doch dieser ist - anders als die Meisten annehmen - nicht im technischen Fortschritt beheimatet. Technik gestaltet das Was und das Wie der Zukunft - sie ist nicht geeignet, ein sinnerfüllendes, sättigendes Wofür zu generieren, das den Menschen (wieder oder endlich) zufrieden, ausgeglichen und friedfertig machen kann.
Politik ist ebenso wie Technik (nur) ein Werkzeug und beide stehen heute zwar extrem hoch im Kurs, sind jedoch nicht aus jener Substanz, die uns heute so sehr fehlt. Denn der Werkzeugkasten des menschlichen Seins bietet weit mehr als Politik, politisch-wirtschaftliches Denken und Rhetorik. Es wird Zeit, dass wir uns erinnern, was es da noch so alles zu nutzen gibt.
Das Werkzeug Politik ist durchaus ein (späterer) Teil der Lösungskette. Doch Politik enthält bzw. ist nicht die Lösung. Eine wirklich glückliche Zukunft erfordert weit mächtigere Tools und einen viel umfassenderen Blick auf das gesamte Sein des Menschen und des Lebens selbst.
Wenn wir aufhören wollen, uns immer im Kreis zu drehen und nicht vom Fleck der (weltpolitischen) Stagnation zu kommen, müssen wir anfangen, BEIDE Beine gleichermaßen zu bewegen. Das Verstandesbein macht seit Jahrhunderten riesige Schritte. Das spirituell-philosophische Bewusstseinsbein bleibt jedoch seit dem Mittelalter stehen. In der Folge kommen wir als Spezies nicht wirklich voran, obwohl wir uns immer schneller zu bewegen scheinen.
Hat dir dieses MindSnippet gefallen|, $name|, $name|, $name?Ich freue mich über dein Feedback! Gerne kannst du mir zu diesem oder zu den MindSnippets im Allgemeinen deine Meinung mitteilen.
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Flächenland: Dimensionen des Denkens und Seins
#251 • Ralph Waldo Emerson •
5:21 min
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Es gibt jede Menge gute Aussagen des US-amerikanischen Philosophen und Schriftstellers des 19. Jahrhunderts. Doch diese ...
hier passt am besten zum Thema. Es geht ein wenig um "Flächenland", die 1884 erschienene Novelle "Flatland" von Edwin A. Abbott (unter dem Pseudonym A. Square).
Es lohnt sich, zumindest einmal den Inhalt dieser Gesellschaftssatire zu googeln, zumal sie nicht nur unterhaltsam ist, sondern neben ernstgemeinten philosophischen Aspekten auch ein mathematisches Essay über die vierte Dimension darstellt.
Kurz erklärt geht es darum, dass in "Flächenland" alles zweidimensional ist, auch die Bewohner. Die dritte Dimension können sich die flachen Wesen nicht einmal vorstellen. Somit glauben sie auch nicht an eine dritte oder noch weitere Dimensionen, denken nicht wirklich darüber nach und verfügen über keinerlei Erkenntnisse über eine vermeintliche dritte Dimension.
Folglich suchen die Wesen auch nicht nach neuen Impulsen, Ideen oder gar Lösungen für ihre persönlichen oder gesellschaftlichen Probleme in dieser dritten Dimension. Beispielsweise ließen sich ihre zweidimensionalen Mauern durch einen simplen Sprung in der dritten Dimension mühelos überwinden. Wer so etwas zustände brächte, würde nur allzu offensichtlich über magische, übernatürliche Fähigkeiten verfügen.
Schau dir das Social Media Bild an. Wie würde die dreidimensionale Kugel, die Flächenland durchdringt, auf die Bewohner (die weißen Kreise, Dreiecke und Quadrate) wohl wirken? Für sie erschiene die eigentlich räumliche Kugel wie ein gewöhnlicher, flacher Kreis. Doch was ist das? Dieser Kreis kann größer und kleiner werden!! So etwas bringt kein anderes Wesen aus Flächenland zustande. Ist dieser seltsame, nie vorher gesehene und unberechenbare Kreis etwa gefährlich?
Die Flächenländer können nicht sehen, dass sich die Kugel lediglich auf und ab zu bewegen braucht und somit mal eine größere, mal eine kleinere Ebene von ihr in Flächenland wahrgenommen werden kann. Und was passiert jetzt? Der Kreis wird kleiner und kleiner, ist plötzlich komplett verschwunden und kehrt Sekunden später wieder zurück, indem er aus dem Nichts wieder größer und größer wird.
Die Kugel sprang lediglich hoch in die Luft, überwand eine Mauer holte als Indiz vielleicht einen Gegenstand aus einem für die Flächenland-Bewohner eigentlich hermetisch abgeschlossenen Raum. Was für ein Wesen in der dritten Dimension natürlich kein Problem darstellt, ist für ein flaches (Bewusst-)Sein aus Flatland mindestens Zauberei, wenn nicht sogar Hexerei - auf jeden Fall aber bedrohlich!
Beginnt der flache Zeuge dieses Phänomens dann damit, den anderen flachen Wesen vom Erlebten und von der Idee einer dritten Dimension zu erzählen, wird er ausgelacht, als Wichtigtuer verachtet und als Sonderling ausgegrenzt. Womöglich wird er sogar politisch verfolgt, wenn er mit seinen wirren Ideen weiter so viel Unruhe im noch leicht kontrollierbaren Volk stiftet, oder er die bestehende Staatsform mit seinen Enthüllungen in Gefahr bringt, obwohl hohe Stellen bereits sehr gut über die dritte Dimension bescheid wissen. Schau dir auch das verlinkte 2-minutige YouTube Video an, den Trailer zum Film "Flatland".
Machen wir einen Sprung zurück in die Steinzeit. Eine Gruppe früher Menschen sitzt beim Abendessen. Plötzlich ein lautes Donnern. Heute wissen wir, dass heiße auf kalte Luftmassen stoßen, wodurch sich Elektrizität in der Atmosphäre ansammelt und in Form eines Blitzes entlädt, welcher die Luft um sich herum so schnell erhitzt, dass diese sich schlagartig ausdehnt, wodurch der Blitz zusätzlich einen lauten Knall erzeugt, der nur dadurch verspätet zu hören ist, weil der Schall sich etwa 1 Million mal langsamer fortbewegt als das Licht. Aber damals ... da war das laute Donnern für viele ein erzürnter Gott.
Die Menschen waren intellektuell noch nicht sehr weit. Erklärungen für Phänomene dieser Art konnte ihnen der Verstand nicht liefern. Der Mensch ist aber neugierig, gierig nach Neuem, scheint den inneren Drang zu haben, sich weiterzuentwickeln. Wie schön, dass im Bereich der Geister und Götter unendlich großer Spielraum herrscht(e) - ganz anders als im Intellekt. Alles, das nicht erklärbar war, schob man somit Gott in die Schuhe. Erzeugte es Angst, wie der Donner, war Gott wütend. Erzeugte es Sättigung, weil man am Tag jede Menge Tiere erlegen und viele Früchte einsammeln konnte, war Gott zufrieden mit einem.
Jahrtausende vergingen. Für immer mehr brauchte es nun keinen Gott mehr, keinen Glauben an etwas. Denn man gewann Wissen, eine gewisse Gewissheit. Dem Intellekt sei Dank - Halleluja!
In der Psychologie nennt man es gerne mal Pendelbewegung. Wenn ein Extrem aufhört, wird es nicht selten durch das gegenüberliegende abgelöst. Das Couch Potato hat von nun an keine Kreuzschmerzen mehr vom vielen Rumliegen - sondern vom plötzlichen Überengagement. Erst allmählich findet der Exfaulenzer eine gesunde Mitte zwischen langsamem vor sich hin Verwesen vor Netflix und plötzlichem Herztod durch übertriebene Strebsamkeit im Fitnessstudio.
So geht es uns auch heute. Wir können vieles erklären. Sehr, sehr vieles. Wir haben den Intellekt sogar so weit vorangetrieben, dass wir ihn bald wieder in Rente schicken können - weil wir dank KI bzw. AI (künstliche Intelligenz) Maschinen entwickeln, die uns das Denken abnehmen können.
Und hier schließt sich jetzt der Kreis, hier wird es spannend. Denn zwei Dinge sind jetzt in unserer Zeit sehr wichtig, dass wir sie verinnerlichen.
Erstens:
Technisch, politisch, rational, intellektuell, ... können wir sehr viel erreichen, erklären und bewirken. Aber nicht alles. Der vollkommene Intellekt, das vollkommenste Wesen bezüglich Intelligenz entspräche im Beispiel des Flächenlands nach wie vor einem flachen Kreis, Dreieck oder Quadrat, das einfach nur in seinen zwei Dimensionen einer der besten, vielleicht sogar der beste Vertreter aller Zeiten ist. Die dritte Dimension bleibt davon jedoch zunächst völlig unberührt.
Konkret: In zwei Dimensionen kann man vielleicht politische Lösungen finden, wie man soziale Ungerechtigkeit möglichst gut ausgleicht, wie man auf Kriege reagiert, wie man gute Medikamente entwickelt, wie man politische Macht möglichst wirksam einschränken kann, um Missbrauch zu erschweren, wie man umweltschädlichen Überkonsum verhindert und so weiter. Das ist alles intellektuell mal mehr mal weniger gut realisierbar.
Was aber, wenn die dritte Dimension die Spiritualität ist? Wenn es eine Dimension gäbe, deren Beschreiten und Erkennen den Menschen so erfüllen, so "rund" und zufrieden machen könnte, dass er von sich aus gar nicht mehr (so oft und so stark) erkrankt, er keinerlei Anlass für Streit oder gar Krieg in sich trägt, da er darüber erhaben ist und nicht mehr im Ego verhaftet ist. Was, wenn er nicht mehr Macht oder Besitz bräuchte, als er nun mal zum Leben benötigt, weil er seine wahre Sättigung in seinem (deutlich größeren, dreidimensionalen) Inneren findet und alles weitere nur noch als unnötigen Ballast empfände?
Was wäre, wenn die dritte Dimension (Spiritualität, wahres Bewusstsein) bewirkt, dass wir für so manche Probleme gar keine Lösungen mehr benötigen, da die Ursachen für Probleme dieser Art erst gar nicht mehr existieren würden?
Was wäre, wenn viele unserer Probleme nicht nur besser sondern sogar ausschließlich aus einer Metaebene heraus zu lösen wären? Was wäre, wenn es alles nicht primär eine Frage der Politik wäre, sondern viel eher eine der spirituellen Weiterentwicklung der Spezies Mensch - bevor Politik überhaupt klappen kann!? Verbrechen jeglicher Art lassen sich niemals wirksam durch Regeln und Verbote eliminieren, sondern ausschließlich durch das Beseitigen jeglicher Bedürfnisse nach primitiven Zielen - in den tiefste Tiefen des menschlichen Seins. Wir haben kein politisches Problem, besser gesagt existieren keine politischen Lösungen, wenn wir nicht zunächst ein spirituell-philosophisches Defizit beseitigen.
Was ich hier meine, kann nur verstehen und nur nachvollziehen, wer jene Dimension bereits erlebt hat. All jene, die wissen, von welcher Sättigung und inneren Zufriedenheit ich spreche, da sie selbst den Raum in sich erschlossen haben, der all das enthält.
Wir müssen aufpassen, dass wir nicht vom einen Extrem der Steinzeit (kaum Denken, dafür aber jede Menge "Hokuspokus" als Erklärung) nicht ins andere Extrem der Neuzeit abdriften (nur noch Denken, dafür keinerlei Raum mehr für inspirierende, geradezu göttliche Einflüsse, Erkenntnisse, Inspirationen, Versorgungen, Sättigungen und Eingebungen).
Kannst du die zeitlose Wahrheit von Liebe beweisen oder erkennst du sie viel eher ohne jedes Denken als Wahrheit? Kennst du bereits ihre völlige Macht? Genau darin liegt die Kraft des ganzheitlichen Denkens und Bewusstseins. Und genau darin, nämlich im Verspotten und Vernachlässigen der Spiritualität des Seins, liegt die größte Gefahr unserer allzu technikgläubigen, technikgeblendeten und fortschrittsarroganten, seelenlosen und gottlosen Zukunft.
Zweitens:
Die Zeit wird kommen, in der wir weder körperlich noch geistig oder kreativ tätig werden müssen. Und ohne den Drang geht auch die Motivation dafür verloren. Tatsächlich werden uns Maschinen all das abnehmen. Was dann? Was sorgt dann noch für Sinn und Erfüllung eines Menschenlebens? Welches Terrain werden uns Computer niemals abnehmen können, da sie es aufgrund ihrer grobstofflichen, materiellen "Natur" schlicht niemals können werden? Genau - es ist die Spiritualität.
Die "Zukunft der Maschinen" wird die Hölle der Sinnlosigkeit für jene, die bis dahin kein Bewusstsein vom Bewusstsein erlangt haben und darin keine neue Heimat, keinen Sinn finden konnten. Und sie wird das Paradies für jene, die dort bereits zuhause sind. Denn dann wird aus der "Gefahr Maschine" ganz diametral - wie es die Natur der Spiritualität nun einmal ist - "Das Paradies". Denn dann existiert das pure Sein. Für den Einzelnen, wenn er den Weg findet und für jeden, wenn wir den Weg als Gesellschaft dorthin finden.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Wirklichkeit formen
#221 • Antoine de Saint-Exupéry •
0:58 min
0:58 min "Jedes starke Bild wird Wirklichkeit." (Antoine de Saint-Exupéry)
Vorstellungskraft, Visionen und Bilder, gepaart mit jeder Menge Energie, Vorfreude, Tatendrang, Hoffnung, einer kindlichen, förderlichen und nicht destruktiven Ungeduld, ... das ist der Stoff, aus dem Zukunft gemacht ...
mehr
wird.
Kannst du das alles noch? Oder hast du es verlernt, vergessen, wie es geht, belächelst gar, wer noch daran glaubt?
Funktionieren müssen wir heute mehr denn träumen. Gut, besser, perfekt sollen wir sein, in festgetrampelten, vorgeschriebenen Pfaden, um "ganz vorne" mit dabei zu sein. Kein Raum bleibt, keine Zeit und keine Mittel, um Träume und Visionen zu manifestieren. Doch woraus sollen dann jene starken Bilder erwachsen, die aus dieser Welt eine bessere machen können? Wenn nicht aus uns, aus mir, aus dir, aus wem denn dann? Und wessen Ideen, Visionen und Bilder werden stattdessen real?
Morgen jährt sich der russische Angriffskrieg zum 1. Mal. Ich bin mir sicher, jenem gingen Jahrzehnte machtgieriger Getriebenheit mit entsprechend rastlosen Visionen und Bildern voraus. Sie wirken nun mal in beide Richtungen. Würden wir doch nur die andere mindestens ebenso energisch, mit Liebe statt Gier verfolgen und statt Hass Freude zum Antrieb machen. Mit Euphorie und einem Bewusstsein als Spezies und nicht dem Denken der Egozentrik und Kurzsichtigkeit. Dann wäre die Welt eine andere.
Es ist nie zu spät. Solange auch nur eine Handvoll Menschen eines Tages Was-auch-immer überlebt haben wird, werden jene sich fragen, was falsch lief und was sie jetzt besser machen können.
Wir sollten bereit dafür sein und uns früh genug daran erinnern, wie Leben eigentlich geht, wie es wirklich gedacht war. Schon immer. Von Anfang an. Damit sie es eines Tages sein wird:
Eine neue Erde.
Vorstellungskraft, Visionen und Bilder, gepaart mit jeder Menge Energie, Vorfreude, Tatendrang, Hoffnung, einer kindlichen, förderlichen und nicht destruktiven Ungeduld, ... das ist der Stoff, aus dem Zukunft gemacht ...
wird.
Kannst du das alles noch? Oder hast du es verlernt, vergessen, wie es geht, belächelst gar, wer noch daran glaubt?
Funktionieren müssen wir heute mehr denn träumen. Gut, besser, perfekt sollen wir sein, in festgetrampelten, vorgeschriebenen Pfaden, um "ganz vorne" mit dabei zu sein. Kein Raum bleibt, keine Zeit und keine Mittel, um Träume und Visionen zu manifestieren. Doch woraus sollen dann jene starken Bilder erwachsen, die aus dieser Welt eine bessere machen können? Wenn nicht aus uns, aus mir, aus dir, aus wem denn dann? Und wessen Ideen, Visionen und Bilder werden stattdessen real?
Morgen jährt sich der russische Angriffskrieg zum 1. Mal. Ich bin mir sicher, jenem gingen Jahrzehnte machtgieriger Getriebenheit mit entsprechend rastlosen Visionen und Bildern voraus. Sie wirken nun mal in beide Richtungen. Würden wir doch nur die andere mindestens ebenso energisch, mit Liebe statt Gier verfolgen und statt Hass Freude zum Antrieb machen. Mit Euphorie und einem Bewusstsein als Spezies und nicht dem Denken der Egozentrik und Kurzsichtigkeit. Dann wäre die Welt eine andere.
Es ist nie zu spät. Solange auch nur eine Handvoll Menschen eines Tages Was-auch-immer überlebt haben wird, werden jene sich fragen, was falsch lief und was sie jetzt besser machen können.
Wir sollten bereit dafür sein und uns früh genug daran erinnern, wie Leben eigentlich geht, wie es wirklich gedacht war. Schon immer. Von Anfang an. Damit sie es eines Tages sein wird:
Eine neue Erde.
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Macht der Liebe vs. Liebe zur Macht
#99 • Jimi Hendrix •
2:22 min
2:22 min "Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt endlich wissen, was Frieden heißt." (Jimi Hendrix)
Oft denken wir, es ist die Handvoll machthungriger Despoten, wodurch die Welt ins Chaos ...
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gestürzt wird. So gerne zeigen wir mit dem Finger auf andere. Auf die ganz Schlimmen, die wirklich Bösen. Wenigstens aber auf jene, die doch zumindest schlechter sind als wir selbst. Aber eines sollten wir dabei nicht vergessen:
Es sind nicht nur diejenigen, die ihre Macht bereits ausüben und demonstrieren, die eine kaputte Welt verursachen. Es sind vor allen Dingen die offenbar nicht weniger werdenden (heimlichen) Bewunderer der Mächtigen! Und das beginnt in meinen Augen bereits, wenn du Elon Musks Biografie liest, weil du ihm nacheiferst oder wenn du dich (z.B.) als Frau an den Hals reicher Typen wirfst, und es dir dabei ziemlich egal ist, wie sie zu ihrem Geld/Auto/Traumhaus kamen. Du bestätigst sie dadurch in ihrem Handeln.
Denn erstens sind Bewunderer der Macht drauf und dran, es solchen gleichzutun und ihrerseits zur Nervensäge von morgen zu werden. Wenn sie doch nur schon könnten. Mindestens im Kleinen. In der Familie. In der Firma. Im Verein. Denn immerhin bewundert man mächtige Menschen ja und wertet es als Zeichen von Erfolg. Oder nicht?
Und zweitens hilft man jenen Jägern der Macht dadurch nur, sich bestätigt zu fühlen in ihrem eigentlich äußerst armseligen Ringen. In einem Ringen, welches Menschen, die bereits hinter die Fassade schauen können, nichts weiter zeigt, als dass tiefe Unzufriedenheit, Verunsicherung, wenig Erleuchtung, ziemlich wenig Liebe und geliebt werden dahinter steckt.
Die Gier nach Macht und somit ebenso die Bewunderung von Mächtigen, hat mit Erfolg in Wahrheit nicht wirklich viel zu tun. Eher mit Verblendung. Der eigenen Verblendung und dem Blenden anderer.
Wie Charlie Chaplin schon sagte: "Macht braucht nur, wer Böses vorhat. Für alles andere genügt Liebe, um es zu erreichen". Die Macht über die eigene Freiheit ist alles, das ein ausgeglichener und somit reifer, großer, erleuchteter, kluger Geist benötigt. Alles andere ist tatsächlich Abhängigkeit, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag. Und Abhängigkeit bedeutet Unfreiheit. Der Mächtige fürchtet nichts so sehr, wie seine Macht wieder zu verlieren. Denn sein ganzes Ich, sein Glück, sein Lebensmodell ist abhängig davon.
Erfolg muss neu definiert werden. Wir sollten viel mehr fragen: Wodurch wurde jemand reich oder kam in eine machtvolle (und somit verantwortungsvolle) Position und wofür setzt er seinen Reichtum und seine "Möglichkeiten der Macht" dann ein? Leider genügt den meisten "Bewunderern des Erfolgs" noch immer, das Was, welches sie sehen können. Jemand ist reich und mächtig? Dann ist er per Definition erfolgreich. Ein Siegertyp. Macht irgendwas richtig. Muss klug sein. Dieser Rückschluss ist mindestens voreilig und unvollständig. Alleine schon, weil er etwaige Lügen, Täuschungen oder Korruption nicht beleuchtet. Dieses Denken sollte langsam mal veraltet sein.
Ich für meinen Teil werde niemanden bewundern, der durch Schlachthäuser, Drogenhandel, Mikroplastikprodukte oder Grundwasserspiegel senkende Produkte reich wurde und dann damit eine Villa nach der anderen für sich selbst baut oder sich selbst zum Mars katapultieren will (wo er auch gerne bleiben kann).
Reichtum ist keineswegs per se etwas Schlechtes. Und Macht muss auch keinesfalls zum Elend für andere führen. Doch mehr als das Was und das Wie zählt das Wofür (bzw. das Wodurch). Und wenn es das noch nicht tut, dann sollten wir daran arbeiten. Denn wen und was wir als Erfolg definieren, wird klar über unsere künftige Ausrichtung entscheiden.
Getan wird, was Erfolg verspricht. Das ist ein natürliches Prinzip. Jedoch entspricht unsere Definition von Erfolg keineswegs natürlichen Prinzipien. "Survival of the fittest" hatte, selbst wenn man es wie fälschlicherweise oft üblich, mit "Überleben des Stärkeren" übersetzt (
Snippet #100), zwar in der biologischen Evolution durchaus seine Berechtigung, doch heute führt die Übermacht "des Stärkeren" bei gleichzeitig völlig mangelhaftem Ganzheitsbewusstsein eher dazu, dass wir uns durch dieses Prinzip selbst auslöschen anstatt weiterzuentwickeln. Zudem gelten bzgl. der spirituellen (R)Evolution andere, oft diametrale Gesetze. Das ist der Grund, weswegen es ein #NeuesDenken, eine spirituelle (R)Evolution benötigt, bevor Zukunft gelingen kann.
Oft denken wir, es ist die Handvoll machthungriger Despoten, wodurch die Welt ins Chaos ...
gestürzt wird. So gerne zeigen wir mit dem Finger auf andere. Auf die ganz Schlimmen, die wirklich Bösen. Wenigstens aber auf jene, die doch zumindest schlechter sind als wir selbst. Aber eines sollten wir dabei nicht vergessen:
Es sind nicht nur diejenigen, die ihre Macht bereits ausüben und demonstrieren, die eine kaputte Welt verursachen. Es sind vor allen Dingen die offenbar nicht weniger werdenden (heimlichen) Bewunderer der Mächtigen! Und das beginnt in meinen Augen bereits, wenn du Elon Musks Biografie liest, weil du ihm nacheiferst oder wenn du dich (z.B.) als Frau an den Hals reicher Typen wirfst, und es dir dabei ziemlich egal ist, wie sie zu ihrem Geld/Auto/Traumhaus kamen. Du bestätigst sie dadurch in ihrem Handeln.
Denn erstens sind Bewunderer der Macht drauf und dran, es solchen gleichzutun und ihrerseits zur Nervensäge von morgen zu werden. Wenn sie doch nur schon könnten. Mindestens im Kleinen. In der Familie. In der Firma. Im Verein. Denn immerhin bewundert man mächtige Menschen ja und wertet es als Zeichen von Erfolg. Oder nicht?
Und zweitens hilft man jenen Jägern der Macht dadurch nur, sich bestätigt zu fühlen in ihrem eigentlich äußerst armseligen Ringen. In einem Ringen, welches Menschen, die bereits hinter die Fassade schauen können, nichts weiter zeigt, als dass tiefe Unzufriedenheit, Verunsicherung, wenig Erleuchtung, ziemlich wenig Liebe und geliebt werden dahinter steckt.
Die Gier nach Macht und somit ebenso die Bewunderung von Mächtigen, hat mit Erfolg in Wahrheit nicht wirklich viel zu tun. Eher mit Verblendung. Der eigenen Verblendung und dem Blenden anderer.
Wie Charlie Chaplin schon sagte: "Macht braucht nur, wer Böses vorhat. Für alles andere genügt Liebe, um es zu erreichen". Die Macht über die eigene Freiheit ist alles, das ein ausgeglichener und somit reifer, großer, erleuchteter, kluger Geist benötigt. Alles andere ist tatsächlich Abhängigkeit, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag. Und Abhängigkeit bedeutet Unfreiheit. Der Mächtige fürchtet nichts so sehr, wie seine Macht wieder zu verlieren. Denn sein ganzes Ich, sein Glück, sein Lebensmodell ist abhängig davon.
Erfolg muss neu definiert werden. Wir sollten viel mehr fragen: Wodurch wurde jemand reich oder kam in eine machtvolle (und somit verantwortungsvolle) Position und wofür setzt er seinen Reichtum und seine "Möglichkeiten der Macht" dann ein? Leider genügt den meisten "Bewunderern des Erfolgs" noch immer, das Was, welches sie sehen können. Jemand ist reich und mächtig? Dann ist er per Definition erfolgreich. Ein Siegertyp. Macht irgendwas richtig. Muss klug sein. Dieser Rückschluss ist mindestens voreilig und unvollständig. Alleine schon, weil er etwaige Lügen, Täuschungen oder Korruption nicht beleuchtet. Dieses Denken sollte langsam mal veraltet sein.
Ich für meinen Teil werde niemanden bewundern, der durch Schlachthäuser, Drogenhandel, Mikroplastikprodukte oder Grundwasserspiegel senkende Produkte reich wurde und dann damit eine Villa nach der anderen für sich selbst baut oder sich selbst zum Mars katapultieren will (wo er auch gerne bleiben kann).
Reichtum ist keineswegs per se etwas Schlechtes. Und Macht muss auch keinesfalls zum Elend für andere führen. Doch mehr als das Was und das Wie zählt das Wofür (bzw. das Wodurch). Und wenn es das noch nicht tut, dann sollten wir daran arbeiten. Denn wen und was wir als Erfolg definieren, wird klar über unsere künftige Ausrichtung entscheiden.
Getan wird, was Erfolg verspricht. Das ist ein natürliches Prinzip. Jedoch entspricht unsere Definition von Erfolg keineswegs natürlichen Prinzipien. "Survival of the fittest" hatte, selbst wenn man es wie fälschlicherweise oft üblich, mit "Überleben des Stärkeren" übersetzt (
Snippet #100), zwar in der biologischen Evolution durchaus seine Berechtigung, doch heute führt die Übermacht "des Stärkeren" bei gleichzeitig völlig mangelhaftem Ganzheitsbewusstsein eher dazu, dass wir uns durch dieses Prinzip selbst auslöschen anstatt weiterzuentwickeln. Zudem gelten bzgl. der spirituellen (R)Evolution andere, oft diametrale Gesetze. Das ist der Grund, weswegen es ein #NeuesDenken, eine spirituelle (R)Evolution benötigt, bevor Zukunft gelingen kann.Siehe auch diese passenden Links:
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Ist Glück Ziel oder Lohn?
#220 • Antoine de Saint-Exupéry •
0:56 min
0:56 min "Wenn du das Glück begreifen willst, musst du es als Lohn und nicht als Ziel verstehen." (Antoine de Saint-Exupéry, Quelle: geo.de)
Kann man dem Glück nachjagen? Viele versuchen es, manchen scheint es (vordergründig) zu gelingen. Doch ...
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von Dauer ist es für niemanden, denn das Leben pulsiert. Alles ist Schwingung und was ohne Schwingung ist, wäre tot.
Glückliche und weniger glückliche Zeiten wechseln sich ab. So ist das Leben. Aber wenn man es nicht als Ziel begreifen soll, es weder wirklich erjagen und schon gar nicht festhalten kann, wie kann man es dann erreichen, das Glücklichsein? Was ist der Unterschied zwischen den Glücks-Philosophien "Ziel" und "Lohn"?
Es kann dabei sicher nicht schaden, sich wieder an den universalen Sinn, den gigantischen Plan und die Absicht des Lebens höchstpersönlich zu erinnern. Damit in Einklang zu leben und zu handeln "lohnt" sich, da du dich wiederum für das Leben "lohnst" - du erfüllst dann den Lebenszweck, den Lebenssinn, bist für das Leben also sinnvoll, ein Erfolgskonzept. So etwas wird supportet, schließlich will sich die Idee des Lebens ja verbreiten, wachsen und an Stärke gewinnen.
Denk doch mal an die Berufswelt: Arbeitest du im Sinne der Firma, siehst selbst Sinn in dem, was du dort tust, wird sich das in deiner Arbeit zeigen. Dein Chef sieht das, erkennt, dass du mit Freude dabei bist und dich für die Firma lohnst und als Folge be-lohnt die Firma dich.
Arbeitest du hingegen nur auf das Ziel hin, am Ende des Monats Geld zu bekommen, kann das schon anders aussehen. Und welcher dieser beiden Arbeitenden wird der glücklichere sein?
Kann man dem Glück nachjagen? Viele versuchen es, manchen scheint es (vordergründig) zu gelingen. Doch ...
von Dauer ist es für niemanden, denn das Leben pulsiert. Alles ist Schwingung und was ohne Schwingung ist, wäre tot.
Glückliche und weniger glückliche Zeiten wechseln sich ab. So ist das Leben. Aber wenn man es nicht als Ziel begreifen soll, es weder wirklich erjagen und schon gar nicht festhalten kann, wie kann man es dann erreichen, das Glücklichsein? Was ist der Unterschied zwischen den Glücks-Philosophien "Ziel" und "Lohn"?
Es kann dabei sicher nicht schaden, sich wieder an den universalen Sinn, den gigantischen Plan und die Absicht des Lebens höchstpersönlich zu erinnern. Damit in Einklang zu leben und zu handeln "lohnt" sich, da du dich wiederum für das Leben "lohnst" - du erfüllst dann den Lebenszweck, den Lebenssinn, bist für das Leben also sinnvoll, ein Erfolgskonzept. So etwas wird supportet, schließlich will sich die Idee des Lebens ja verbreiten, wachsen und an Stärke gewinnen.
Denk doch mal an die Berufswelt: Arbeitest du im Sinne der Firma, siehst selbst Sinn in dem, was du dort tust, wird sich das in deiner Arbeit zeigen. Dein Chef sieht das, erkennt, dass du mit Freude dabei bist und dich für die Firma lohnst und als Folge be-lohnt die Firma dich.
Arbeitest du hingegen nur auf das Ziel hin, am Ende des Monats Geld zu bekommen, kann das schon anders aussehen. Und welcher dieser beiden Arbeitenden wird der glücklichere sein?
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Glück - Dankbarkeit - Zufriedenheit - Ziel - Berufung
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Warum wir andere nicht lieben können
#267 • Johann Wolfgang von Goethe •
3:06 min
3:06 min
sind." (Johann Wolfgang von Goethe, Quelle: gutezitate.com)
Meine Seite labert so viel von Liebe und versucht bemüht, nicht den gleichen Kalenderspruch Charme, nicht den gleichen Schnulzen Schlager Schmalz oder Floskel Charakter zu verwenden, wie es unzählige Songs, Gedichte, Glückskekse, Poesiealben oder Demonstrationsplakate doch bereits tun.
Auch mir, also meinem Ich, fällt es nicht immer unbedingt leicht, Fremde so ohne weiteres zu “lieben”. Erst recht wenn sie total andersartig oder manchmal sogar noch richtig unsympathisch rüberkommen, wenn nicht sogar noch Schlimmeres. Das Problem ist: das Ich ist zu Liebe überhaupt gar nicht fähig. Wenn wir aus unserem Verstand heraus versuchen, das nicht Liebenswürdige zu lieben, bauen wir auf Sand. Wir meinen es dann zwar gut, doch diese Liebe hat Risse.
Das Ich ist das Ego. Zumindest identifizieren wir es in Zeiten des zunehmenden Intellekt-Kults damit. Das Ego ist somit extrem an den Verstand gekoppelt. Verstand ist Logik. Und dass Liebe mit Logik (auf den ersten Blick) nichts zu tun hat, haben wir alle schon Mal erlebt, wenn wir uns in die seltsamsten, unfertigsten, toxischsten und unpassendsten Leute verliebten.
Auch wenn Liebe eine Intellekt-bewusste Entscheidung ist, die du nicht nur aus ganzem Herzen sondern auch aus vollem Verstand heraus treffen musst, um sie überhaupt aktivieren zu können, so entsteht sie aber trotzdem nicht in deinem Kopf oder durch deinen Verstand. Mit Gedankenkraft kannst du Liebe nicht “erschaffen”. Wäre dem so, wir könnten uns unpassende potenzielle Partner aus- und passendere einreden. Das Gefühl, die Anziehung (Resonanz), lässt sich durch Argumente kaum bis gar nicht beeinflussen. Eben weil wir Liebe nicht intellektuell erschaffen (oder abtöten) können. Liebe ist für den Intellekt viel zu feinstofflich, eine gänzlich andere "Substanz". Genau wie Bewusstsein.
Stell dir stattdessen einmal vor, dein ganzes Sein wäre ein Kanal. Dein Denken ist (unter anderem) der Kanalwart. Der Wart trifft Entscheidungen, die er aus einer Kombination von Wissen, Erfahrungswerten, Prägungen, Glaubenssätzen, Weisheit, Verstand, Intellekt, Rechtsempfinden und Intuition fällt. Dieser Wart kann jetzt entscheiden, Person X zumindest soweit lieben zu wollen, dass er X nicht mehr an die Gurgel will und X ihn nicht mehr so sehr aufregen kann. Denn genau wie Hass uns krank macht, macht uns die Liebe gegenüber anderen auch selbst gesünder. Du solltest diese Skill also bereits dir selbst zuliebe erlernen wollen.
Als Kanalwart stellst du jetzt zwar die Ventile entsprechend um, so dass alles so fließen kann, wie du es entschieden hast, doch das, was da fließt, kannst du nicht selbst erschaffen. Du kannst es nur empfangen - und dann weitergeben.
Um lieben zu können, ja um überhaupt verstehen zu können, was ich meine, wenn ich auf meiner Seite von Liebe spreche, ist es unerlässlich, dass du selbst mit der Quelle verbunden bist - oder es zumindest einmal warst und dich genau erinnern kannst, von welchem Erfülltsein ich rede. Ansonsten hilft dir die beste Absicht nicht, Ventile umzustellen. Wenn nichts da ist, das durch sie fließen kann, wird es wenig bewirken.
Also: egal ob du andere Menschen (bestmöglich) lieben willst oder auch Dinge wie deinen Job, deine Aufgaben und sogar deine “Feinde” (was alles Unliebsame in deinem Leben meint, dessen negative Energie du FÜR DICH mit bestmöglicher “Feindesliebe” neutralisieren oder sogar transformieren kannst) - ausnahmslos steht zu Beginn die Connection mit der Quelle.
Menschen zu lieben, die hübsch, nett, dir wohlgesonnen sind oder deine DNA in sich tragen … All das ist keine Kunst. “Solches können auch die Heiden”, also die Nicht-Erinnerten, die Nicht-Verbundenen, dazu musst du keine unerschöpfliche Quelle in dir gefunden haben. Im Gegenteil - viel mehr machst du dir in dem Fall diejenigen, die du liebst, zur Quelle, was zu Unvollkommenheit (also anhaltender Sehnsucht) und Abhängigkeit führen kann und manchmal auch in Stillstand (Stagnation, innerem Sterben) resultiert.
Und “Feindesliebe” heißt keinesfalls, dass man sich alles gefallen lassen muss. Ganz im Gegenteil. Denn wiederum darf man seine Perlen (diese kostbare Liebe) auch nicht vor die Säue werfen, also vor undankbare, die Liebe verratende Geschöpfe, siehe Matth. 10,11:
"Ihr sollt das Heilige (also reinste Liebe) nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen."
Es täte nicht gut, "Feinde der Liebe", die jene Quelle nur spöttisch verhöhnen, mit der reinsten und mächtigsten Form von Energie zu versorgen, damit jene die gewonnene Kraft im Anschluss dafür verwenden, dich zu vernichten, wie beispielsweise Hater, Mobber, Internettrolle und andere unwissende, sich nicht-Erinnernde. Oder aber sogar ganz bewusste Antagonisten - Doch dazu mehr an anderer Stelle.
Fazit: die Entscheidung, auch das nicht unmittelbar liebenswürdig Erscheinende zu lieben, ist zunächst eine Entscheidung aus dem Verstand heraus. In dem Fall eine sehr aus Weisheit getroffene Entscheidung, manche können sie sogar auch schon intellektuell befürworten (
Snippet #35). Aber die Liebe selbst, die du dazu brauchen wirst, kann dein Verstand nicht erschaffen. Du selbst musst dazu erfüllt sein mit der Kraft/Liebe aus der Quelle, um aus diesem Überfluss heraus einen Anteil weiter fließen zu lassen. Da bleibt keine Angst mehr vor Verlust oder davor, zu kurz zu kommen. Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Bewusstsein - Partnerschaft - Beziehung - Anziehung - Resonanz - Hass - Erfüllung
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Das diabolische Pärchen aus Angst und Hass
#169 • Christopher E. Schmitt •
2:25 min
2:25 min
Sinn.
Wir kennen hell und dunkel. Warm und kalt. Sättigung und Hunger. Liebe und Hass passen genau in dieses duale Muster. Aber Dunkelheit ist nur das Nichtvorhandensein von Licht (Photonen). Kälte nur das Nichtvorhandensein von Wärmeenergie, weswegen es zwar einen absoluten Nullpunkt gibt (kälter als -273,15 Grad Celsius ist nicht möglich), aber praktisch keinen absolut heißesten Punkt (rechnerisch wäre es eine Zahl mit 64 Nullen Grad Celsius). Und Hunger ist das Nichtvorhandensein von Nahrung. Wir haben Worte für solch vermeintlichen "Gegenteile", so dass uns diese Gegenspieler vollkommen real erscheinen.
Natürlich haben all diese Dinge auch ganz reale Auswirkungen. Wir können verhungern, erfrieren und im Dunkeln immer an die Wand laufen. Doch messbar, greifbar, sächlich ist nichts davon. Daher kann man Dunkelheit nicht ausschalten, Kälte nicht "raustragen" aus einem Raum und Hunger nicht einfach verbieten. Genau daher lässt sich Hass auch nicht bekämpfen und schon gar nicht besiegen. Wir kämpfen gegen einen nicht existierenden Gegner, auch wenn die Auswirkungen von "Hass" ebenso real sind, wie die von Hunger, Kälte oder Dunkelheit.
Stellen wir uns Liebe als Energie vor (und ich denke, das kann man durchaus), dann ist "das Gegenteil von Liebe" somit nicht Antiliebe (das, was wir als Hass bezeichnen und wahrnehmen), sondern adäquat zu Licht und Wärme das (völlige) Fehlen von Liebe bzw. Liebesenergie.
Liebe spendet ein geborgenes Gefühl. Heimat. Vollkommenheit, Angekommensein, Geborgenheit, Sättigung, eine Singularität, in der wir Eins sind mit allem-das-ist. Fehlen all diese Gefühle oder Zustände, kommt in uns vor allem welches Gefühl auf? Es ist Angst. Nicht Hass. Noch nicht.
Hass entsteht dann, wenn uns jemand oder etwas permanent, dauerhaft oder immer wieder von der Liebe fernhält oder droht von Liebe (vom Nachhausekommen) fernzuhalten. Wenn Politiker durch Entscheidungen verhindern, dass wir uns entspannen können, angekommen fühlen können, satt fühlen können oder gewärmt, dann halten sie uns von Liebe fern. Wenn sie mit Krieg drohen, erreicht das sein Maximum. Krieg ist wohl das massivste Gegenteil von sicherem Zuhause, Entspannung, Sättigung und Wärme - sowohl seelisch als auch buchstäblich. Spätestens jetzt hassen wir den- oder diejenigen, die das verursachen.
Der Partner betrügt uns, verlässt uns, lehnt uns ab? Das kann Angst machen. Und dann können wir sogar hassen, wen wir eigentlich lieben. Doch Angst geht dem immer voraus.
Würden in Zeiten wie diesen die Menschen zugeben, dass sie Angst haben, wäre viel geholfen! Doch Angst ist ein Zeichen von Schwäche. Erst recht für "echte Männer". Hass wirkt hingegen (leider auf Viele) stark, männlich, selbstbewusst, dominant, entschlossen, kämpferisch. Mit Hass kann man angeben, hassen wirkt auch so aktiv, so engagiert, während Angst doch einfach nur peinlich, schwach und passiv ist. So zumindest in den Köpfen Vieler. Und so sucht man nach einem Schuldigen, nach einem Feind, in dessen Richtung man den Hass kanalisieren kann.
Wenn wir Angst haben, muss etwas geschehen. Unterdrücken wir sie, werden wir krank. Lassen wir sie aber in Form von Hass raus, machen wir die Welt krank und immer kränker. Denn Hass erzeugt wiederum Angst in anderen Menschen (siehe Skizze im verlinkten Dia:Log #15) und pflanzt die Idee eines Feindes (den man fürchten, also hassen muss) fort. Wenn du hasst, steckst du andere Menschen mit Angst und Hass an. Nichts wird oder wurde dadurch jemals besser.
Doch wie findet man dann da raus, wenn man weder an Angst ersticken, noch durch Hass die Welt vergiften möchte? Und Liebe??? Vergiss es! Man kann doch so viel Dummheit und/oder Boshaftigkeit in der Welt seitens der Verantwortlichen nicht lieben! Nicht direkt. Aber man kann versuchen, "die Mechanik von Liebe und Weisheit, Hass und Angst" zu verstehen. Doch zum Verstehen muss man suchen, auch mal zuhören, leise werden, Geduld haben, wenn man es nicht gleich sehen kann, in sich gehen und nicht zuletzt: Die eigenen Ängste erkennen und sie sich eingestehen.
"Sucht und ihr werdet finden, klopft an und euch wird aufgetan." Da ist schon was dran.
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Prokrastination und Aufschieberitis. Wirklich Faulheit?
#281 • Mark Twain •
1:55 min
1:55 min
Ob Mark Twain nur gelegentlich etwas faul war oder aber unter Prokrastination litt, auch wenn er es sicher noch nicht so nannte, ...
weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass Prokrastination, also eine Art chronische Aufschieberei, so gut wie nie etwas mit Faulheit zu tun hat. Dahinter können ernsthafte Probleme stecken. Körperliche Beschwerden, Armut oder sogar eine Depression. Burnout, Leistungsdruck oder überzogener Perfektionismus können ebenso dazu führen, dass man "das viel zu Viele" am besten gar nicht erst anpackt. Wo sollte man denn auch überhaupt anfangen?
Interessant ist, wie herum Seneca das Pferd aufzäumt, siehe
Snippet #155 (Ei oder Huhn?)Prokrastination ist alles andere als ein gemütliches Faulenzen. Vielmehr fühlt es sich wie eine Art depressiver Antriebsschwäche an, die zu Frust, Selbstzweifel, mitunter sogar zu Selbsthass und somit zu noch viel mehr depressiver Antriebsschwäche führen kann. Zumindest kam es mir so vor, als ich noch massiv damit zu kämpfen hatte.
So unmöglich es auch erscheinen mag, aus diesem Teufelskreis auszubrechen, so falsch ist dieser Eindruck. Es sind jedoch bei jedem Menschen andere Hebel bzw. verschieden stark gewichtete Ursachen, die man einmal unter die Lupe nehmen könnte. Neben der Art und Weise, wie man sich den To-Dos annähert, der täglichen Dosis oder der Reihenfolge (zum Beispiel am besten von kleinen zu den größeren Herausforderungen), spielt auch die persönliche Motivation eine Rolle und wie man diese optimal mit den anstehenden Aufgaben verknüpft.
Auch erst auf den zweiten Blick Ersichtliches kann sich offenbaren. Beispielsweise packen einige auch deswegen nichts an, weil ihnen eine Art Zuschauer fehlt. "Sieht doch sowieso niemand, ob ich etwas mache oder nicht." - Ohne ein Gegenüber empfinden viele ihr Sein und Tun als nicht relevant oder sogar nicht einmal wirklich existent. Auch das ist mir selbst bekannt. Als ich ein, zwei imaginäre Leserinnen (reale Freundinnen) hatte, fiel mit das Schreiben wesentlich leichter als ohne sie.
Auch hatte ich lange keine Lust den ersten Schritt zu unternehmen, solange ich nicht wusste, worin der zweite oder dritte bestehen würde oder ich dachte, dass ich für Schritt Nummer zehn ohnehin keinen Mut, keine Kraft oder kein Talent haben würde. Doch das ist ebenso falsch, denn der Weg entsteht beim Gehen und mit ihm die neuen Möglichkeiten. Mit jedem Schritt verändert sich deine Realität, deine (Um)Welt, dein Bewusstsein, deine Selbstwahrnehmung, die Konditionen, ... Ideen entstehen erst dann, wenn die Zeit reif ist (zum Beispiel nach dem x-ten Schritt). Mehr dazu in
Snippet #171. Schließlich geht es auch um Transformation, beinahe schon um Transzendieren (Transzendenz).Abstraktes Hoffen habe ich es mal genannt. Das Hoffen auf Verbesserung durch etwas noch völlig Unbekanntes und Unvorstellbares. Ein nicht einfaches Hoffen, dafür aber ein sehr freies, flexibles und überraschendes. Und eigentlich auch das einzig "richtige" Hoffen. Lies meine sehr persönliche Erfahrung in
Snippet #249.Lass uns reden, wenn du selbst unter Aufschieberitis leidest. Vielleicht kann ich dir in einem Coaching hilfreiche Impulse geben. Mag sein schon bei einem kostenlosen Walk & Talk. Oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und wenn du selbst darüber sprichst oder ich dir andere Fragen stelle, als du sie dir bereits selbst immer stellst, könnte alleine das Reden über deine Prokrastination hilfreich sein.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Mark Twain   (Irrtum melden)
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Aufschieben - Prokrastination - Faulheit - Trägheit - Burnout - Überforderung - Transformation
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Aufschieben - Prokrastination - Faulheit - Trägheit - Burnout - Überforderung - Transformation
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3 Erinnerungen - Einzigartig und dennoch Eins
#172 • Christopher E. Schmitt •
2:37 min
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eine Antwort darauf, was alles Lebendige gemeinsam hat, immer schon hatte und ewig haben wird? Und zwar nicht nur menschlich Lebendiges, nicht nur tierisch und pflanzlich Lebendiges, sondern womöglich sogar außerirdisches Leben, sollten wir jemals darauf stoßen?
Die Vermutung liegt nah. Denn alle Naturgesetze scheinen zumindest in diesem Universum an jedem Ort zu gelten. Und gibt es Orte, an denen sie offenbar nicht mehr gelten, wie beispielsweise in einem schwarzen Loch, dann ist dies ja auch wieder ein für unser Universum geltendes Naturgesetz. Und wenn dem so ist, wieso sollte es dann für spirituelle Naturgesetze anders sein?
Nur weil wir die Antwort auf jene Gemeinsamkeit möglicherweise nicht auf Anhieb finden, heißt das noch lange nicht, dass es keine Antwort darauf gibt und/oder wir sie niemals finden können. Ganz und gar nicht. Es gibt etliche, die die Antwort bereits kennen. Man muss sie eben wirklich finden wollen. (Trauriger Fun Fact nebenbei: Google schlug mir bei der Testsuche "Sinn des Lebens" als Autovervollständigung "...schnell erklärt" vor. Das bedeutet, etliche interessiert die Antwort auf den Sinn des Lebens - doch wenige bringen mehr Zeit und Mühe dafür auf, als eine TV Werbepause hergibt. Solchen wird sich die Antwort nicht offenbaren.)
Die #3erinnerungen liefern kein zusätzliches Extrawissen. Wissen, allem voran intellektuelles, haben wir mehr denn je. Das hat uns auch nicht wirklich friedlicher, freier, erleuchteter und glücklicher machen können - ganz offensichtlich. Im Gegenteil. Es sind unser Verstand, unser Fokus auf das Ego, unsere antike Definition von Erfolg und unser sich mit dem Denken identifizierendes Selbstbild und Mindset, was dem Guten allzu oft im Weg steht. Das Ego strebt nach Einzigartigkeit und erreicht dadurch nichts weiter als Spaltung. Das griechische Wort für Spaltung oder Kluft ist "Chaos". Fällt was auf?
Einzig-ART-ig sagt es ja schon: Wir wollen nicht Mensch sein, wir wollen eine ganz eigene Art sein, besser als andere. Das ist auch der Grund, weshalb wir von "der Umwelt" oder "der Natur" sprechen, als wären es zwei verschiedene Paar Schuhe. Wir sollten den Gedanken ertragen: Wir SIND Natur. Eigentlich. Und wären wir im Bewusstsein statt im Ego gegründet, wäre der Gedanke auch ein großartiger und kein doofer.
Das Ego hat Angst und fühlt sich mickrig, wenn es an die Unendlichkeit des Universums (von Zeit und Raum) erinnert wird. Oder an die Möglichkeit eines "vollkommenen Gottes". Neben beiden erscheint das eigene Ich, das Ego unbedeutend und unerträglich klein. Ganz anders mit Menschen, die bereits "bei Bewusstsein" sind. Sie empfinden die Größe des Universums oder von Gott als unbeschreiblich erfüllend. Sie wachsen proportional zur Bewusstwerdung der kosmischen oder "göttlichen" Ausmaße. Warum? Weil sie Eins damit sind. Eben nicht gespalten, nicht im (inneren) Chaos gefangen. "Kosmos" ist griechisch für "(Welt)Ordnung". Sich eins mit dem Kosmos zu wissen, bedeutet also nichts anderes, als "in der Ordnung zu SEIN". In Ordnung zu sein!
Wer diese Fülle in sich trägt, ist satt. Punkt. So simpel ist das. Ihm oder ihr "wird an nichts mangeln". Ein derart satter Mensch neidet nicht mehr, ist nicht mehr argwöhnisch, er giert nicht nach übermäßigem Besitz und die Macht über die eigene Freiheit ist auch schon alles an Macht, das er braucht. Er ist sich dessen bewusst, wer er ist und ebenso wer der andere ist. Oder anders: Was wir alle gemeinsam haben oder sind.
Wenn wir auf diese Weise erhellt ("erleuchtet" will ich hier noch nicht sagen) die Gemeinsamkeit feiern können, dann auch unsere Individualität. Das "Anderssein" des anderen macht uns dann keine Angst mehr (Identitäts-Verlustangst, "Was ist sicher? Wer bin ich, wenn es so viele verschiedene Ichs gibt?"), sondern wir genießen es endlich aufrichtig als jene bunte Vielfalt, die wir im Moment noch allzu gerne als reines Lippenbekenntnis postulieren.
Die #3erinnerungen bewirken genau das: Vollkommenes Bewusstsein darüber, was uns alle verbindet - quer durch Zeit und Raum (die 4. Bewusstseins-Dimension) - und zugleich das völlige Begrüßen von Individualität, von Einzigartigkeit. Die eigene und die der anderen. Rassismus (und vieles andere) muss dann nicht mehr bekämpft werden - er löst sich auf. Damit diese kosmische Ordnung auch wirklich greifen kann, muss sich die kritische Masse erinnern können. Du kannst beim Erinnern gerne helfen.
Das ist ein Aspekt der #3erinnerungen. Doch sie können noch viel mehr. Bleib dran ...
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3erinnerungen - Individualität - Bewusstsein
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Von wegen modern
#248 • C. S. Lewis •
2:59 min
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"Was nicht ewig ist, ist auf ewig veraltet." (C. S. Lewis, Quelle: cs-lewis.de)Die Gesetze der Elektrizität sind ewig. Unsere Vorfahren sahen sie Jahrtausende lang wohl vor allem in Form von Blitzen, manche auch als Polarlichter. ...
Erst vor verhältnismäßig kurzer Zeit, als unser Gehirn sich weit genug entwickelt hatte, sorgten glühende Wolframfäden in den allerersten Glühbirnen für halbwegs helle Wohnräume, und auch das zunächst für nur einige Stunden.
Vor gut 150 Jahren ermöglichte uns Elektrizität dann das Morsen, anschließend das Radio, und etwas später sorgte sie beispielsweise mit dem Commodore 64 "Heimcomputer" für jede Menge Videospiel-Spaß - über den wir heute entweder in nostalgisches Schwärmen oder aber in ein müdes Lächeln verfallen. Aber Achtung, Spoiler-Alarm: Was wir heute als so dermaßen modernen und heißen Scheiß feiern, ist in den Augen der Ewigkeit bereits jetzt hoffnungslos veralteter Spielkram.
Was die Elektrizität uns ermöglicht, wandelt sich. Mit Künstlicher Intelligenz jetzt auch immer rasanter. Auf die Produkte davon kann man sich nicht ewig verlassen, sich nicht auf ihnen ausruhen. Stets verlangen sie nach Aktualisierung, Wartung, Verbesserung oder Korrektur. Verlassen kann man sich aber auf die besagten Naturgesetze der Elektrizität selbst.
Die Produkte sind "auf ewig veraltet". Wenn nicht jetzt in diesem Moment, dann warte einfach mal einen Augenblick. Leider ist das allermeiste an Technikkram in deiner Wohnung bereits veraltet, überholt und könnte bis zum Aufrüst-Burnout endlos ausgetauscht werden. Das Prinzip selbst zeigt sich jedoch von jeglicher Zeit gänzlich unbeeindruckt, bleibt ewig jung, aktuell, gültig, ruht in sich. Und das obwohl es sich kein Bisschen verändert hat oder jemals verändern wird. Unser Verständnis jener Gesetze mag sich aber durchaus noch erweitern.
Wer der Meinung ist, die Gottes-Idee sei eine überflüssige, nutzlose und veraltete Sache aus Zeiten, als unsere Spezies nun mal noch etwas naiv, unaufgeklärt oder gar primitiv war, irrt sich. "Du sollst dir kein Bild von Gott machen" - und zwar genau deswegen: Was du jetzt für Gott hältst, oder aber auch als Kind (etwa den bärtigen, guten und zuweilen rachsüchtigen Mann auf der Wolke) für Gott gehalten hast, ist inzwischen oder in Kürze veraltet - sofern du dich selbst in der Materie weiter entwickelst. Ein Bild ist starr, wäre mit deiner nächsten Erkenntnis bereits nicht mehr aktuell. Auch ist ein Bild stets begrenzt. Es zeigt all das nicht, das es nicht zeigt. Nicht das, was du morgen erst verstehen wirst.
Was eine Kultur vor Jahrtausenden als Gott definierte, mag veraltet sein - wie die Morsetechnik. Doch in dem Maß, in dem wir vor 150 Jahren Elektrizität verstehen konnten, was uns in die Lage versetze, einen Piepton über eine Leitung zu übertragen (und mehr nicht), haben sich die Menschen zu jeder Zeit auch ein nach ihrem aktuellen Horizont bestmögliches Bild von Gott gemacht. Der Instinkt war stets und ist noch immer goldrichtig. Das Bedürfnis, Gott zu finden, zu erkennen, zu entschlüsseln, zu verstehen, ist in uns eingepflanzt. In den einen mehr, in den anderen weniger spürbar.
Das Ergebnis war jedoch alles andere als vollkommen - und wird es auch ewig sein. Ebenso wenig, wie wir Elektrizität jemals für ein "vollkommenes Gerät" nutzen werden, werden wir das Göttliche zu Lebzeiten vollkommen erfassen. Weder unsere verfügbare Zeit noch unser Gehirn sind dafür annähernd prädestiniert. Darauf kommt es aber auch gar nicht an!
Der Weg ist das Ziel. In der Forschung ebenso wie im Verständnis von Gott. Hätten wir die Elektrotechnik genauso sträflich gesellschaftlich stagnieren lassen, wie das Philosophieren über Gott, würden wir auch das gesamte Thema Elektrizität heute arrogant als altmodischen Quatsch betrachten.
Sicher ist: "Das Göttliche", also die Spiritualität und Philosophie des Menschen, sind mindestens ein wichtiges Standbein, wenn nicht sogar die Basis unseres Seins, unseres Miteinanders auf diesem Planeten. Jedoch behandeln wir sie so nicht. Sie sind reines Hobby. Von manchen. Privatsache. Ganz anders als Schulbildung oder Steuern bezahlen. In der Folge sind unsere kollektive Philosophie und Spiritualität extrem unterentwickelt.
Solange dem so ist, können wir technische und wissenschaftliche Genialitäten hervorbringen, wie wir nur möchten - nutzen werden wir sie solange nicht zum überwiegend Guten (kollektiv zielführenden), wie wir spirituell noch auf den Bäumen klettern. Der Geist bestimmt die Richtung. Nicht das Fortbewegungsmittel. Das bestimmt allenfalls das Tempo.
Genau dies muss sich ändern. Das Bewusstsein für Bewusstsein muss etabliert werden. Darum gibt es dieses Projekt hier. Mach mit! Lass dich zunächst selbst erinnern und dann - wenn du magst - hilf mit, die Welt daran zu erinnern, damit sie wieder "zu Bewusstsein" kommt. Denn unser Gehirn muss sich noch immer massiv weiter entwickeln. Nicht im intellektuellen Aspekt, hier sind wir für den Moment weit genug, aber im spirituellen.
Beispielsweise muss unser Verstand (und Ego) verstehen und akzeptieren lernen, wo sein Verstehen endet und welcher Teil des Seins, für "den Rest" zuständig ist - wenn Zukunft gelingen soll.
Fortschrittsarroganz ist unsere größte Gefahr in diesen Zeiten. Der weltweit recht großzügige Umgang mit völlig unerprobten Impfstoffen oder das Ausspielen von mächtigen KI Tools ohne Kontrolle, Sinn und Verstand gleichzeitig auf alle Menschen dieses Globus sind nur zwei von unzähligen Demonstrationen dieser leichtsinnigen und völlig unweisen Selbstüberschätzung von Intellektstolz und Egoverliebtheit.
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Ego - Bewusstsein - Sinn des Lebens - Zukunft - Halbwissen - Veränderung - Transformation
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Geduld und Vertrauen
#122 • Véjà •
0:28 min
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Hast du dir schon einmal bewusst gemacht, dass das Wort "Glaube" viel mehr mit Vertrauen zu tun hat, als mit unserem heutigen ...
Verständnis des Begriffs? Heute assoziieren wir das Wort "glauben" viel eher mit vermuten, annehmen, davon ausgehen, aber nicht sicher sein. Jedenfalls alles andere, als etwas Verlässliches, auf das man bauen könnte oder dem man vertrauen sollte.
Und Geduld spielt in Zeiten von "Same Day Lieferungen" auch immer weniger eine Rolle. Jemand, der so gute Connections hat, dass er alles immer sofort geliefert bekommt, scheint beneidenswerter zu sein, als jemand, der die Ruhe hat, auf etwas warten zu können.
Das sind nur zwei klein erscheinende Nebensächlichkeiten, die zeigen, wie sich die Zeit verändert hat. Doch die Auswirkungen sind dramatisch.
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Geduld - Vertrauen - Gelassenheit
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Distanz und Nähe
#225 • Annette Andersen •
2:58 min
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Du kennst es sicher auch, dass man erst dann so richtig weiß, was man am anderen hatte, wenn er oder sie weg ist. Das Vermissen macht ...
einen oft überdeutlich, welches Wesen der andere hat. Was vorher eine Selbstverständlichkeit war und irgendwie so übergangslos in den Alltag integriert war, fehlt auf einmal und an der Kontur dieses Loches im Herzen wird einem bewusst, was man am anderen eigentlich hatte.
Von Knorkator gibt es ein sehr schönes Lied, in dem dieses Motiv kurz vorkommt "Dieses Loch in meinem Herzen, sieht genauso aus wie du ...", singt Stumpen - Siehe YouTube Link unten. Das hörte ich mal sehr oft, als ich eben so eine ganz bestimmte Menschin ziemlich übel vermisste ...
Doch ich möchte auf etwas anderes hinaus. Als ich 12 war, war ich eigentlich total bereit für die Liebe. Natürlich wäre es eine gewisse kindliche Liebe gewesen und Viele sind in dem Alter das erste Mal so richtig verliebt. Doch heute, einige Jahrzehnte später, erkenne ich: In den Grundzügen habe ich die Liebe damals tatsächlich schon auf eine sehr, sehr reife Weise verstanden gehabt. Es gab nur ein Problem: Anstatt einer glücklichen Liebe schenkte mir das Leben etwas anderes: Eine Angststörung!
Nicht Hass ist das Gegenteil von Liebe, sondern Angst (Snippets #169 und #101). Angst hält uns vom Lieben zurück. Angst und Liebe sind angeborene "Fähigkeiten" während wir das Hassen erst erlernen "müssen". Wir beginnen erst dann zu hassen, wenn uns etwas dauerhaft von dem abhält, was wir lieben, mögen oder lieber tun würden. Was auch immer uns vom Glücklichsein, also einem Prozess des Liebens abhält, beginnen wir relativ leicht zu hassen.
Ich wünschte mir Liebe und fand ihr Gegenteil. Wenn es sehr dunkel um dich herum ist, wirst du sehr sensibel für das kleinste Licht. Erst wenn es kalt ist, sehnst du dich wirklich nach Wärme. Erst wenn du kurz vor dem Verdursten bist, weißt du so etwas "Langweiliges" wie ein stilles Wasser wirklich zu schätzen.
Später spielten die Panikattacken nicht mehr diese entscheidende Rolle. Dafür trat etwas anderes in mein Leben. Ein Mädchen, das nur wenige Meter entfernt wohnte. Wir kamen uns auch näher und obwohl sie so viel für mich empfand, dass sie verzweifelte, weinte und mir für eine kurze Zeit sogar hinterherkam, als ich nur wegen ihr wegzog, um mein Leben und mein Herz zu retten, weigerte sie sich stets stur, es auch nur einen Moment miteinander zu probieren. Warum? Das wird ihr Geheimnis bleiben. Ich verstand allerdings eines Tages, weshalb es so geschehen musste.
Das Leben hatte sich etwas vorgenommen und das zog es auch eisern durch: Es bescherte mir eine Sehnsucht nach Liebe, die Viele zwar sicher nachvollziehen können, selbst ganz Ähnliches erleben mussten, doch mit Sicherheit in der Regel nicht in dieser Intensität, Dauer und Häufigkeit.
Während andere allmählich Familien gründeten und ihre Verliebtheit erst zu Liebe, dann zu Gewohnheit, in manchen Fällen zu tiefer Vertrautheit und Verbundenheit aber manchmal auch zu Trennungen führte, betrat ich nie diesen endgültigen Hafen. Erst viel später verstand ich, weshalb all das so geschah.
In meinen Büchern der Erinnerungs-Trilogie (siehe Link unten) erzähle ich (nebenbei) diese Geschichte. Unter anderem auch davon, dass ich mit 12 Jahren bereits wusste, dass ich ein Buch über die Liebe schreiben würde. "Was soll da drin stehen", fragte mein bester Freund. "Ich habe keine Ahnung", antwortete ich.
Ahnung habe ich jetzt. Genau darum ging es. Ich sollte mehr als eine Ahnung davon bekommen. Es sollte mehr als einfach nur ein "Liebesschinken" werden. Zu diesem Zweck entzog sich mir die Liebe ganz persönlich, machte sich rar und mich unvorstellbar sehnsüchtig.
Ich musste sie zunächst schmerzlich vermissen um sie schließlich umso intensiver zu suchen. Und was ich fand, ist weit mehr als die romantische Liebe. Ich fand ihr allumfassendes Wesen, welches die Macht in sich trägt, dein Leben auf ein ganz anderes Fundament zu stellen und sogar die Macht, diesen Planeten zu retten, durch ein deutlich erweitertes Verständnis und Bewusstsein ihres Wesens. Denn noch sind wir als Spezies sehr weit davon entfernt. Zum großen Teil, weil kaum jemand darin die Antworten vermutet, die wir so dringend bräuchten. Das liegt am viel zu einseitigen und schwachen Bild, das wir von ihr haben ...
Es stimmt schon, was Annette Andersen sagte. Auch hier. Die Distanz zur Liebe brachte mich ihr am Ende viel näher, als es ohne diesen harten Weg je geschehen wäre. Im Coaching kann ich dir zeigen, was ich meine und dir zwar nicht jeden Schmerz ersparen, aber doch dabei helfen, ihn so zu kanalisieren, dass er nicht länger dein Henker, sondern dein Lehrmeister werden kann und somit nur so kurz anhalten wird, wie notwendig.
Ich kann dich in deinem Schmerz abholen, ihn erklärbar machen und von einer ganz anderen Seite beleuchten. Du wirst staunen, welche Liebe du womöglich findest und was dabei alles "ans Licht" kommt ...
Eventuell ist auch ein Podcast zu diesem sehr persönlichen Thema geplant. Bleib informiert mit den E-Mail Notifications, siehe Link.
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Nähe - Distanz - Hass - Liebe - Angst - Leid - Sehnsucht
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So gelingt Zukunft
#33 • Charlie Chaplin •
1:12 min
1:12 min "Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehen geblieben. Maschinen produzieren im Überfluss, und trotzdem wollen wir mehr." (Charlie Chaplin)
Aus dem Film "Der große Diktator"- welch uralte Erkenntnis, oder? Und dennoch pfeift jeder ...
mehr
darauf. Und dann wundern wir uns über den Zustand der Welt? Oder wie Witt und Heppner in "Wir sind wir" singen: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Dieses "Mehr" sowie Chaplins "innerliches Stehenbleiben" meint ganz gewiss eben jene sättigende und erfüllende Spiritualität, auf die wir heute noch immer zu wenig Wert legen. Das war mal ganz anders, als Philosophie noch ein großes Thema für die Menschheit war. Zu jenen Zeiten waren wir jedoch intellektuell noch nicht unbedingt so weit, Wissen, Intelligenz, Technik usw. mit einer zufriedenstellenden Spiritualität unter einen Hut zu bringen.
Das ist heute anders. Das Zeitfenster für die dringend notwendige "Spirituelle Revolution" ist jetzt endlich weit genug geöffnet, unser geistiger Horizont EIGENTLICH breit genug - zu breit, um weiterhin immer nur den Erfolg des Einzelnen sowie immer mehr Gewinn zum Ziel zu haben. Welch primitiven, eigentlich veralteten Werte. Was für eine beschränkte Definition von "Erfolg". Viel zu profan für eine eigentlich hoch entwickelte Spezies, oder nicht? Es liegt an uns. Wir können und wir müssen das ändern.
Doch viel Zeit haben wir nicht mehr. Genügend zwar, um es durchaus zu schaffen, jedoch nicht ausreichend, um weiter am "Thema vorbei zu retten", beispielsweise, indem wir immer nur Missstände bekämpfen, anstatt das Optimum anzuvisieren. Nicht GEGEN etwas kämpfen, sondern FÜR etwas. Nicht immer nur weiterhin die Finsternis besingen (und somit zu fokussieren, mit Aufmerksamkeit und Energie zu versorgen), sondern endlich einmal eine Eutopie visualisieren und jenes Bild dann mit Liebe und Vorfreude beleben, wodurch wir Kraft, Inspiration, Symbiose und Ideenreichtum erlangen werden. Dann brauchen wir jene Visionen "nur noch" zu realisieren. So einfach ist das. Meine Roman-Trilogie macht es beispielhaft vor. Wir müssen uns nur einmal dazu entscheiden, auf die Liebe zuwachsen zu wollen. Liebe ist nun einmal eine Entscheidung.
Aus dem Film "Der große Diktator"- welch uralte Erkenntnis, oder? Und dennoch pfeift jeder ...
darauf. Und dann wundern wir uns über den Zustand der Welt? Oder wie Witt und Heppner in "Wir sind wir" singen: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Dieses "Mehr" sowie Chaplins "innerliches Stehenbleiben" meint ganz gewiss eben jene sättigende und erfüllende Spiritualität, auf die wir heute noch immer zu wenig Wert legen. Das war mal ganz anders, als Philosophie noch ein großes Thema für die Menschheit war. Zu jenen Zeiten waren wir jedoch intellektuell noch nicht unbedingt so weit, Wissen, Intelligenz, Technik usw. mit einer zufriedenstellenden Spiritualität unter einen Hut zu bringen.
Das ist heute anders. Das Zeitfenster für die dringend notwendige "Spirituelle Revolution" ist jetzt endlich weit genug geöffnet, unser geistiger Horizont EIGENTLICH breit genug - zu breit, um weiterhin immer nur den Erfolg des Einzelnen sowie immer mehr Gewinn zum Ziel zu haben. Welch primitiven, eigentlich veralteten Werte. Was für eine beschränkte Definition von "Erfolg". Viel zu profan für eine eigentlich hoch entwickelte Spezies, oder nicht? Es liegt an uns. Wir können und wir müssen das ändern.
Doch viel Zeit haben wir nicht mehr. Genügend zwar, um es durchaus zu schaffen, jedoch nicht ausreichend, um weiter am "Thema vorbei zu retten", beispielsweise, indem wir immer nur Missstände bekämpfen, anstatt das Optimum anzuvisieren. Nicht GEGEN etwas kämpfen, sondern FÜR etwas. Nicht immer nur weiterhin die Finsternis besingen (und somit zu fokussieren, mit Aufmerksamkeit und Energie zu versorgen), sondern endlich einmal eine Eutopie visualisieren und jenes Bild dann mit Liebe und Vorfreude beleben, wodurch wir Kraft, Inspiration, Symbiose und Ideenreichtum erlangen werden. Dann brauchen wir jene Visionen "nur noch" zu realisieren. So einfach ist das. Meine Roman-Trilogie macht es beispielhaft vor. Wir müssen uns nur einmal dazu entscheiden, auf die Liebe zuwachsen zu wollen. Liebe ist nun einmal eine Entscheidung.
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Wahrheit von Lüge unterscheiden können
#206 • Filmzitat •
2:41 min
2:41 min "Künstler lügen, um die Wahrheit aufzuzeigen. Politiker lügen, um die Wahrheit zu vertuschen." (Filmzitat aus "V wie Vandetta", 2005)
Einige konstruieren Geschichten, um die Wahrheit zu verschleiern und Menschen in die Irre zu führen. Andere denken ...
mehr
sich Geschichten aus, um Menschen zur Wahrheit zu führen. Wenn dem so ist, wie soll man dann jemals Lüge und Wahrheit auseinanderhalten können?
Diese Frage ist heute relevant wie nie und wird in Zukunft auch noch viel bedeutender werden. Denn nichts entscheidet mehr über Krieg oder Frieden als Spaltung und Lüge vs. Einigkeit und Wahrheit. Auch liegt darin eine Hauptursache für Niedergeschlagenheit, Resignation und Erschöpfung in diesen Zeiten. Nicht mehr zu wissen, wem man glauben darf, wem man vertrauen kann und was man denken soll, ist auf Dauer kein guter Zustand.
Die einen erfinden Lügen, weil sie für sich selbst einen persönlichen Vorteil anstreben. Geld, Macht, Sex in der Regel. Viel mehr Kreativität gibt es hier im Grunde auch gar nicht. Sie wissen, kennt jemand die Wahrheit, ist er oder sie nicht weiter von ihnen abhängig. Er oder sie wäre frei. Von freien Menschen mit freiem Willen bekommt man jedoch auch nur auf frei-williger Basis etwas. Darauf kann sich "das Böse" nicht verlassen, denn es weiß, dass es dann eng werden dürfte - so ein egozentrisches, gieriges und gewissenloses Arschloch wie man ist. Damit dürften sie recht haben. Wenig Selbstbewusstsein gepaart mit einem Herzen ohne Liebe bewirkt Angst und führt daher meist zu viel Gier. Und somit eben auch zu Lügen.
Manche bedienen sich "Lügen", erfinden Geschichten, etwa in Form von Büchern oder Filmen, um Beispiele und Metaphern für Wahrheit zu liefern. Starke Bilder, starke Emotionen vertiefen die Botschaft, die vermittelt werden soll. Leider geht es mit der Story und den Bildern manchmal sogar so weit, dass vielen die eigentliche Botschaft gar nicht mehr auffällt. Matrix ist dafür ein gutes Beispiel, meine Bücher sind deswegen "leiser", damit die Botschaft lauter wird. Warum aber erfinden sie Geschichten? Etwa weil es ebenfalls nicht wahr ist, was sie uns sagen möchten?
Nun, ich denke, weil es im realen Leben einfach zu wenige Beispiele für Wahrheit gibt. Wir befinden uns seit Äonen im Krieg. In einem geistigen Krieg von Gut gegen Böse (
Snippet #37), Egomanie gegen Kollektivbewusstsein (
Snippet #183) und eben auch Wahrheit gegen Lüge. Ist dieser Krieg eines Tages beendet und hat "das Gute" gesiegt, wird es von den einen keine Geschichten mehr brauchen und die Geschichten der anderen würden von jedem enttarnt. Dann sehen wir die Wahrheit endlich allgegenwärtig überall um uns herum materialisiert und manifestiert. Ob es dazu kommt - es ist eine Entscheidung. Auch deine (
Snippet #34). Doch dafür sind wir hier, mehr Sinnhaftigkeit kannst du nicht in dein Leben bringen als durch dieses Ziel. Denn dann lebst du den und "im Sinn des Lebens".
Ego und Bewusstsein - sie schießen sich einander aus, kämpfen um die Vorherrschaft. Egomenschen sind oft hungrig, manchmal gierig, niemals zufrieden und stets abhängig von anderen, vor allem aber von der Lüge, von Maskerade, von Schein statt Sein. Menschen mit erwecktem Bewusstsein sind eher ausgeglichen, innerlich völlig gesättigt, daher in der Basis stabil-zufrieden und lieben nichts mehr als die Wahrheit - denn jene hat sie frei gemacht. Frei von der Abhängigkeit.
Ob du die Wahrheit kennenlernen kannst oder nicht, liegt einzig und alleine daran, ob du glaubst. Ob du glaubst, dass die Wahrheit dich satt machen wird. Denn wenn ja, dann wirst du allem voran nach ihr suchen - dann zeigt sie sich dir nur allzu gerne. Wenn nein, wirst du (weiter) nach deinem persönlichen Vorteil suchen, da du blind für die Wahrheit bleiben wirst und sie keine Chance hat, dich zu erreichen. Als wäre dein Receiver auf die falsche Frequenz eingestellt, du suchst dann nach anderen Dingen, von denen du dir Nutzen versprichst.
Da dein rein persönlicher Vorteil aber niemals genügen wird, wirst du ein getriebenes Leben führen. Denn wie wir alle sehen können, genügt es solchen Menschen nicht einmal, wenn sie bereits Macht über unendliche Ländereien und Menschen haben - es muss immer mehr sein. "Die Welt ist nicht genug", wird so einer erkennen, selbst wenn er sie erobert haben wird.
Aber etwas anderes, etwas das in dir darauf wartet, entdeckt, erkannt, ERINNERT zu werden ist hingegen weit mehr als genug. Und nur durch dieses Erinnern wirst du in der Lage sein, Lüge und Wahrheit unterscheiden zu können. Du musst die Wahrheit kennen, um Lüge zu er-kennen. Wie sollte es auch anders funktionieren? Nur so schneidest du die Schnüre vom Marionetten-Dasein ab - und bist frei.
Einige konstruieren Geschichten, um die Wahrheit zu verschleiern und Menschen in die Irre zu führen. Andere denken ...
sich Geschichten aus, um Menschen zur Wahrheit zu führen. Wenn dem so ist, wie soll man dann jemals Lüge und Wahrheit auseinanderhalten können?
Diese Frage ist heute relevant wie nie und wird in Zukunft auch noch viel bedeutender werden. Denn nichts entscheidet mehr über Krieg oder Frieden als Spaltung und Lüge vs. Einigkeit und Wahrheit. Auch liegt darin eine Hauptursache für Niedergeschlagenheit, Resignation und Erschöpfung in diesen Zeiten. Nicht mehr zu wissen, wem man glauben darf, wem man vertrauen kann und was man denken soll, ist auf Dauer kein guter Zustand.
Die einen erfinden Lügen, weil sie für sich selbst einen persönlichen Vorteil anstreben. Geld, Macht, Sex in der Regel. Viel mehr Kreativität gibt es hier im Grunde auch gar nicht. Sie wissen, kennt jemand die Wahrheit, ist er oder sie nicht weiter von ihnen abhängig. Er oder sie wäre frei. Von freien Menschen mit freiem Willen bekommt man jedoch auch nur auf frei-williger Basis etwas. Darauf kann sich "das Böse" nicht verlassen, denn es weiß, dass es dann eng werden dürfte - so ein egozentrisches, gieriges und gewissenloses Arschloch wie man ist. Damit dürften sie recht haben. Wenig Selbstbewusstsein gepaart mit einem Herzen ohne Liebe bewirkt Angst und führt daher meist zu viel Gier. Und somit eben auch zu Lügen.
Manche bedienen sich "Lügen", erfinden Geschichten, etwa in Form von Büchern oder Filmen, um Beispiele und Metaphern für Wahrheit zu liefern. Starke Bilder, starke Emotionen vertiefen die Botschaft, die vermittelt werden soll. Leider geht es mit der Story und den Bildern manchmal sogar so weit, dass vielen die eigentliche Botschaft gar nicht mehr auffällt. Matrix ist dafür ein gutes Beispiel, meine Bücher sind deswegen "leiser", damit die Botschaft lauter wird. Warum aber erfinden sie Geschichten? Etwa weil es ebenfalls nicht wahr ist, was sie uns sagen möchten?
Nun, ich denke, weil es im realen Leben einfach zu wenige Beispiele für Wahrheit gibt. Wir befinden uns seit Äonen im Krieg. In einem geistigen Krieg von Gut gegen Böse (
Snippet #37), Egomanie gegen Kollektivbewusstsein (
Snippet #183) und eben auch Wahrheit gegen Lüge. Ist dieser Krieg eines Tages beendet und hat "das Gute" gesiegt, wird es von den einen keine Geschichten mehr brauchen und die Geschichten der anderen würden von jedem enttarnt. Dann sehen wir die Wahrheit endlich allgegenwärtig überall um uns herum materialisiert und manifestiert. Ob es dazu kommt - es ist eine Entscheidung. Auch deine (
Snippet #34). Doch dafür sind wir hier, mehr Sinnhaftigkeit kannst du nicht in dein Leben bringen als durch dieses Ziel. Denn dann lebst du den und "im Sinn des Lebens".Ego und Bewusstsein - sie schießen sich einander aus, kämpfen um die Vorherrschaft. Egomenschen sind oft hungrig, manchmal gierig, niemals zufrieden und stets abhängig von anderen, vor allem aber von der Lüge, von Maskerade, von Schein statt Sein. Menschen mit erwecktem Bewusstsein sind eher ausgeglichen, innerlich völlig gesättigt, daher in der Basis stabil-zufrieden und lieben nichts mehr als die Wahrheit - denn jene hat sie frei gemacht. Frei von der Abhängigkeit.
Ob du die Wahrheit kennenlernen kannst oder nicht, liegt einzig und alleine daran, ob du glaubst. Ob du glaubst, dass die Wahrheit dich satt machen wird. Denn wenn ja, dann wirst du allem voran nach ihr suchen - dann zeigt sie sich dir nur allzu gerne. Wenn nein, wirst du (weiter) nach deinem persönlichen Vorteil suchen, da du blind für die Wahrheit bleiben wirst und sie keine Chance hat, dich zu erreichen. Als wäre dein Receiver auf die falsche Frequenz eingestellt, du suchst dann nach anderen Dingen, von denen du dir Nutzen versprichst.
Da dein rein persönlicher Vorteil aber niemals genügen wird, wirst du ein getriebenes Leben führen. Denn wie wir alle sehen können, genügt es solchen Menschen nicht einmal, wenn sie bereits Macht über unendliche Ländereien und Menschen haben - es muss immer mehr sein. "Die Welt ist nicht genug", wird so einer erkennen, selbst wenn er sie erobert haben wird.
Aber etwas anderes, etwas das in dir darauf wartet, entdeckt, erkannt, ERINNERT zu werden ist hingegen weit mehr als genug. Und nur durch dieses Erinnern wirst du in der Lage sein, Lüge und Wahrheit unterscheiden zu können. Du musst die Wahrheit kennen, um Lüge zu er-kennen. Wie sollte es auch anders funktionieren? Nur so schneidest du die Schnüre vom Marionetten-Dasein ab - und bist frei.
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Warum das Jetzt so wichtig ist
#238 • Aristoteles •
3:35 min
3:35 min
Nicht nur laut Einstein ist Zeit eine Illusion, "wenn auch eine sehr hartnäckige" (
Snippet #106). Auch wenn du mal überlegst, ... wird es klar: Natürlich kannst du dich an die Vergangenheit erinnern und dir die Zukunft vorstellen. Beides kann gute oder schlechte Gefühle auslösen. Doch wirklich handeln, erleben und wahrnehmen kannst du stets nur in der Gegenwart. Dein Leben ist eine einzige, "unendliche" Gegenwart. (Mittels der Vierten Bewusstseins-Dimension mag man Brücken bauen können, doch auch diese Handlung findet stets im Jetzt statt)
Aristoteles meint also, alle drei Zeiten seien "angenehm". Was hatte der denn bitteschön geraucht? Haben wir nicht alle mehr oder weniger auch ziemlich schlimme Erfahrungen machen müssen im Leben? Sieht die Zukunft etwa so aus, als könne sie einem große Hoffnungen machen?
Und die Gegenwart ... ist die nicht voller Idiot:innen, ganz fürchterlicher, gemeiner "kultureller Aneignungen", die allen vermeintlichen Minderheiten so dolle wehtun und auch sonst einer ganzen Menge Schwachsinniger, die - wenn sie nicht gerade die Weltherrschaft an sich reißen wollen - dann zumindest alle bösen Gas- und Ölheizungen umgehend rausreißen lassen wollen, auf Häuslebauer-komm-raus (aus deinem Eigentum)?
Eine verzweifelte Schwachsinnsidee unserer Denker und Lenker jagt die nächste und macht diese Welt, unser Jetzt, in Windeseile zu einem anstrengenden, ermüdenden und zunehmend sinnbefreiten Ort voller gieriger Korrupter und mit zunehmend unerträglicherer Aktionismus-Verzweiflungsidiotie an allen Ecken und Ende. Was wusste Aristoteles denn schon von unserem heutigen Jetzt!
Dasselbe, was auch beispielsweise Eckhart Tolle weiß und wie er unter anderem in seinem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" beschreibt (
Snippet #90, Die Frucht ist von der Wurzel abhängig).Da wir nur das Jetzt haben, sowohl zum Leben, zum Genießen, zum Fühlen aber auch zum Lieben und zum Handeln, ist es wichtig, dass wir das Jetzt so energiegeladen wie nur möglich erleben. Und zwar mit schöpferischer, kreativer Energie - und nicht mit Wut, Hass, Angst und Zorn. Nur so kannst du das Jetzt als angenehm empfinden und nur so wirst du jemals die Kraft haben, Dinge anzupacken oder voranzubringen - in eine zielführende Richtung.
Dass das Jetzt morgen ein noch besseres Jetzt sein darf, ist ja klar. Wir alle haben wohl noch Luft nach oben, was eine Verbesserung der Lebensumstände betrifft. Diese Verbesserungen erreichst du aber wie gesagt nur, wenn du im Jetzt auch die Kraft dazu hast und den Mut, die Inspiration, die Motivation, die Lust. Kurz: Du musst das Jetzt als angenehm empfinden, sonst bleibt dein Leben im Jetzt und womöglich allen Jetzt, die kommen, stecken.
Ohne dein Jetzt, dein Ist-Zustand, deine Umstände, die Dinge-wie-sie-sind voll und ganz zu akzeptieren, ja all das vielleicht sogar zu lieben, wird dir ein besseres Morgen (und somit auch Jetzt) nicht gelingen.
Sagt dir der Begriff "Feindesliebe" etwas? Genau das meinte Jesus unter anderem. Liebe sogar die widrigen Umstände, alles das dir "Feind" ist, denn nur so wirst du sie überwinden. Doch wie geht das? Wie soll man das Jetzt lieben, wenn Politik, neue, schwachsinnige Gesetze und Regelungen, technisch bedenkliche Entwicklungen, Kriege, Katastrophen und nicht zuletzt immer mehr aggressive und dumme Menschen einem die Gegenwart derart verhageln?
"Bedrängnis" nennt die Bibel diesen Zustand, der "kommen muss". Manche sehen darin eine Prüfung. Andere ein Training. Die meisten jedoch nur eine Zumutung und bemitleiden sich selbst. Wie sehr vertraust du auf Gott, auf die Regeln der Natur? Darauf, dass am Ende Gerechtigkeit siegen wird? Am Maß deiner Unzufriedenheit und deiner Nervosität erkennst du das Maß deines Vertrauens (treffenderes Wort als "Glauben"). Also nochmal gefragt: Wie macht man das?
Wie kann man das Jetzt akzeptieren, vielleicht sogar lieben, selbst wenn es deprimierend ist? Angenommen, du wärst eine Frau, Mitte 30, dein Job ödet dich an, dein Partner widert dich nach 15 Jahren Beziehung an, an Trennung ist jedoch nicht zu denken, da dein Geld alleine nicht ausreicht, der Partner ausflippen wird und du selbst ohnehin panische Angst vor dem Alleinsein hast. Zudem hast du ohnehin kaum mehr die Kraft für die alltäglichen Dinge - wie soll man in diesem Zustand etwas Neues anfangen? Wie soll man dieses Jetzt akzeptieren oder lieben?
Genau um solche oder ähnliche Situationen der Stagnation und Festgefahrenheit, um das Aufbrechen solcher Teufelskreise geht es sowohl in meinem Coaching als auch bei den Drei Erinnerungen. Als erstes schaut man sich die Gegenwart an. Sie mag nicht toll sein. Sie mag Kraft kosten. Aber sie ist für den Moment zumindest eine gute Basis. Man hat ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen.
Von dieser Basis aus baut man Akzeptanz für die Gegenwart auf. Das gelingt, indem man die Zuversicht entwickelt, dass es jetzt ganz bald besser werden wird. Wie kann man diese Hoffnung entwickeln? Indem man das große Ganze betrachtet. Aus genügend Abstand erkennt man, dass diese dunkle Regenwolke gar nicht das ganze Land bedeckt, sondern nur den Ort, an dem du (mental) feststeckst.
Das Leben als Spiel zu begreifen ist eine enorme Kraftquelle (
Snippet #135). Und die Drei Erinnerungen sind die sehr simplen Spielregeln, die du dazu brauchst. Wenn du verstehst, dass sowohl das Chaos in deinem kleinen Umfeld (Familie, Job, in dir selbst), als auch das Chaos in der Welt dadurch zustande kommt bzw. dadurch so schmerzhaft wird, dass du völlig falsche Denkmuster einer "gottlosen und bewusstlosen" Welt als Wahrheit und Selbstverständlichkeit verinnerlicht hast, dann begreifst du, dass du unfassbar viel nur "abzuschneiden" brauchst, dass nur drei Dinge übrig bleiben und aus dem Chaos (Unordnung, Spaltung) wird zunehmend Kosmos (Ordnung, Weltordnung).Kreiere als aller erstes dieses "neue", besser gesagt erinnerte Bewusstsein. Dann spiele das Spiel. Wie ein Kind. Mit Freude. Mit neuem Ehrgeiz. Mit neuer Kraft. Dann stimmt es, was Aristoteles sagt. Dann kannst du deine Erinnerungen rückblickend als etwas angenehm Lehrreiches begreifen, deine Zukunft mit Vision und Hoffnung füllen und die "Tätigkeit der Gegenwart" als äußerst angenehm empfinden.
Dann bist du endlich (wieder) Baumeister deines Lebens. Entschuldigung ... Baumeister:in - ich vergaß in meiner freien, einfachen Welt gänzlich ohne Idiotie für einen Moment die völlig vom Ziel ablenkenden, neuen "Regeln" dieser bewusstlosen Gegenwart.
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Illusion Zeit
#106 - Die Frucht ist von der Wurzel abhängig
#90 - Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 - PlayIT! – Das Zitate Spiel 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Bewusstsein - Depression - Zukunft - Kraft - Energie - Hoffnung
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Benutzt du Exit-Argumente?
#202 • Rainer Maria Rilke •
2:59 min
2:59 min
Aphorismen.de)
Mit "Exit-Argument" meine ich Argumente, mit denen jemand meist recht früh aus einem Gedanken oder einer These aussteigt und dann womöglich für immer oder eine sehr lange Zeit keine weitere Diskussion darüber zulässt. Das kann wichtige Weichen für das eigene Leben stellen, da man sich einen womöglich kostbaren Weg verbaut, durch ein Mindset, das vielleicht etwas zu voreilig abgespeichert wird, oder aus Impulsivität, weil einem selbst Schlimmes widerfahren ist.
Alle vier der folgenden Beispiele haben gemeinsam, dass ein Mensch, der so argumentiert, vermutlich entweder eine derbe Enttäuschung erlebte oder aber noch zu wenig Berührung mit dem wahren Wesen der Liebe (=Gott) hatte und vielleicht manchmal einfach ein wenig zu früh aufgab, das zugegebenermaßen massive Chaos der Kausalitäten in der Welt zu entwirren.
1. "Wenn es einen Gott gibt, muss er unendlich grausam sein, wenn er all das Elend in der Welt zulässt."
Eines der häufigsten Exit-Argumente, das ich höre. Das Thema Gott ist damit erledigt. Aber kann es nicht auch sein, dass es gerade unsere Gottlosigkeit ist, die einfach keinen Raum für Liebe (=Gott) lässt. Würden wir uns entscheiden, einen Staat auf Liebe (=Gott) zu gründen, dann gäbe es ganz sicher auch kein Elend mehr im großen Stil. (
Snippet #70)Einzelschicksale wie Krankheiten und Unfälle bleiben leider Teil einer stofflichen, biologischen Welt. Doch ohne gewissenloses Verhalten, beispielsweise seitens der Lebensmittelindustrie, hätten wir vermutlich auch bald weniger Krankheiten. Auch ohne Mobbing, ohne Hass, ohne Drohungen, ohne Kriminalität ... all das sind die Folgen einer Welt, die nicht auf Liebe basiert und münden wiederum als Folge auch in (psychosomatischen) Krankheiten. Es ist unsere Entscheidung, was unser Fundament sein soll. Liebe ist es jedenfalls bisher nicht, also sollten wir uns weder wundern noch beklagen.
2. "Priester missbrauchen Kinder, (selbsternannte) Krieger Gottes sprengen Menschen in die Luft oder fahren sie über den Haufen, um anderen ihre Definition von Glauben aufzuzwingen ... man sollte das Thema Glauben einfach verbieten."
Eine weitere Aussage aus meiner persönlichen Top 10 der meistgehörten Exit-Argumente. Nur weil jemand sagt, er sei Krieger Gottes, muss es noch lange nicht so sein. Um die Spreu vom Weizen trennen zu können, sollte man selbst das Wesen der Liebe erforschen. Dann ist man in der Lage, tatsächliche "Krieger Gottes" zu erkennen. Solche würden niemals töten, alleine schon weil sie wissen, dass man Glaube nicht erzwingen und sich "einen Platz im Himmel" auch nicht erkaufen kann. Die 10 Gebote beispielsweise sind tatsächlich keine Vorschriften. Sie sind viel mehr eine Art "Erkennungs-Checkliste". Wer gegen die 10 Gebote verstößt (z.B. weil er tötet, stiehlt oder seinen Partner betrügt), hat Gott noch nicht kennengelernt.
3. Ebenso wie: "Kaum ein anderes Thema sorgte für so viel Krieg und Elend in der Vergangenheit. Würden wir einfach aufhören, das Thema Gott so wichtig zu nehmen, wäre damit endlich Schluss."
Die Tatsache, dass wir es aber wichtig nehmen, immer schon wichtig nahmen und so immens verteidig(t)en, zeigt, dass es ein wichtiges Thema sein muss, ein Instinkt, so wichtig wie der Sinn des Lebens. Die Tatsache, dass wir als Menschheit im Glauben noch nicht so weit gekommen sind, das Wesen der Liebe und seine Bedeutung richtig zu erfassen und praktisch umzusetzen, sollte nicht bedeuten, dass wir aufgeben, nach dem Optimum zu streben. In meinen Büchern beschreibe ich einen Weg dorthin.
4. Noch eins: "Damals, als die Menschen noch primitiv waren, machte ein Gottesglaube womöglich Sinn. Aber heute sind wir doch viel weiter entwickelt und wesentlich intelligenter."
Hier gilt dasselbe: Wer das Wesen der Liebe/Gottes verstanden hat (oder beginnt zu verstehen), weiß, dass Intelligenz und Weisheit zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind (
Snippet #52).Mit Intelligenz bauen wir unglaublich tolle Werkzeuge, doch die Weisheit (oder nicht Weisheit) entscheidet, wie wir sie einsetzen. Wir können GPS verwenden, um sicher Auto zu fahren und die Umwelt zu entlasten - oder aber, um Raketen auf Städte zu lenken. Darüber entscheidet Weisheit bzw. Bewusstsein und jene sind stets uneigennützig aus einem einfachen Grund: Weil das Wesen der Liebe zu verstehen auch bedeutet, voll und ganz gesättigt zu sein. Es gibt dann schlicht keinerlei Anlass mehr, den eigenen Vorteil buchstäblich "ums Verrecken" (meist der anderen) herbeizuführen. Wer alles hat, ist nicht mehr käuflich und verführbar. Avatar zeigt das ganz gut (
Snippet #201).Intelligente Menschen können sich ebenfalls satt fühlen - sind in der Regel für Sättigung jedoch von mehr äußeren Umständen abhängig. Fallen diese weg, bricht buchstäblich eine Welt zusammen. Konsum, Geltungszwang, Anerkennung, Gier, Machtstreben, Maßlosigkeit, Süchte jeglicher Art, ... gehen auf das Konto dieser Art von Sättigungsdrang.
Manche sagen auch, es kann keinen Sinn des Lebens geben, weil der Mensch sich offensichtlich so sinnbefreit verhält. Ich sehe es andersherum: Würde der Mensch sich an den Sinn des Lebens erinnern, er würde sofort aufhören, sich sinnbefreit zu verhalten. Und jenen zu erinnern, ist möglich. Man muss es nur wollen. Das ist eine Entscheidung. Genau wie Liebe. (
Snippet #34) Urheber d. einleitenden Zitates:
Rainer Maria Rilke   (Irrtum melden)
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Liebe - Gott - Weisheit - Bewusstsein - Sättigung - Abhängigkeit
Rainer Maria Rilke   (Irrtum melden)
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42 ist keine Lösung
#133 • Christopher E. Schmitt •
1:54 min
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42 - so lautet in Douglas Adams Roman "Per Anhalter durch die Galaxis" die ...
Antwort auf die "ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest". Die Menschen beauftragen einen Computer damit, die Antwort zu finden. 7,5 Millionen Jahre benötigt "Deep Thought", denn die Antwort sei "knifflig". Als sie dann endlich ausgesprochen wurde, war die Enttäuschung in der x-ten Generation seit der Beauftragung entsprechend groß.
Sie fragten Deep Thought, weshalb er mit solch einer unbefriedigenden Antwort um die Ecke käme, wo sie doch so viel Zeit, Kosten und Hoffnung in seine Entwicklung investierten. Der Computer antwortete schlicht, dass die Frage nie konkret formuliert worden sei. Alleine schon an der Fragestellung scheiterten die Menschen. Das ist die erste Schwachstelle.
Ich glaube, Adams, der meiner Meinung nach seiner Zeit weit voraus war, bezweckte damit viel mehr, als nur eine lustige Geschichte in der Geschichte. Ich glaube, er hält uns einen mahnenden Spiegel vor.
Denkfaul wie wir sind und mit "Wichtigerem" beschäftigt, als der Frage nach dem (universalen!, nicht dem individuellen) Sinn des Lebens, beauftragen wir einfach einen Computer damit. Wie gut, dass wir der Technik ver-trauen und auch alles zu-trauen, oder nicht? Das ist die zweite Schwachstelle.
Sogar so etwas buchstäblich Sinn-liches und Sinnhaftes, wie eben den Sinn des Lebens soll ein Computer herausfinden können. Doch daraus wird nichts. Der Sinn des Lebens ist intellektuell und auf Basis von Rationalität nicht zu finden. Sonst wäre er ja auch entsprechend reduziert. Es geht hierbei um Bewusstsein. Da können Computer nicht mitreden, da Bewusstsein außerhalb der grobstofflichen, materiellen Matrix zu finden ist.
Statt uns immer nur auf politischer und intellektueller Ebene mit Problemen zu beschäftigen, sollten wir mal über die wirklich richtigen Fragen nachdenken! Die Menschen hungern und dürsten nach etwas, das politisch nicht gesättigt werden kann. Sehr wohl kann und muss Politik jedoch die richtigen Weichen dafür stellen.
Noch besser: Statt über die Fragen bezüglich der Probleme nachzugrübeln, denken wir zielführenderweise besser über die Lösung nach. Verwirrt? Nun, es ist ganz einfach. Doch es würde hier den Rahmen sprengen, dich im Nu all die Dinge vergessen zu lassen, die einem klaren Blick auf die Lösung im Wege stehen. Das braucht Zeit. Man muss es schon wirklich finden wollen und sich damit beschäftigen. Zum Beispiel mit dieser Webseite.
Da sind viele Schatten, die dich jetzt womöglich noch runterziehen. Doch es gibt nur ein Licht, das sie alle wegstrahlen könnte. Es gibt viele Krankheiten aber nur eine Gesundheit. Ein Baum mag tausende kranke Früchte hervorbringen, doch gibt es nur eine einzige kranke Wurzel, die dafür ursächlich ist und die es zu heilen gilt.
Es ist befreiend, sich vor allem auf das Eine zu konzentrieren. Der Rest ergibt sich dann fast von selbst.
Und eines kannst du glauben: Sollten Computer eines Tages die Antwort auf die Frage nach dem "Sinn (und somit auch Ziel, Plan, Vision, Absicht, Traum, ...) des Lebens" finden können - etwa weil eine KI alle bisherigen Früchte der Menschheit analysierte, dann kämen sie ganz sicher auf das gleiche Resultat, wie du es in der Erinnerungs-Trilogie findest. Wozu also warten? 😉
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Sinn des Lebens - Politik - Zukunft - Bewusstsein
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
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265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
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1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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