Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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21 Ergebnisse für: Keywordsuche: Dumm
Wir werden immer dümmer
#227 • Christopher E. Schmitt •
2:59 min
2:59 min
Antwort auf fast alles" von ARTE, siehe YouTube Link unten.
Der neuseeländische Psychologe James Flynn hat in den 1980er Jahren als Erster festgestellt, dass der durchschnittliche Intelligenzquotient alle zehn Jahre um drei Punkte ansteigt. Wir (Menschen) wurden tatsächlich immer intelligenter. Doch das war einmal. Denn seit den 90ern ist dieser Effekt rückläufig.
Im verlinkten Video findet man einige Gründe dafür. Beispielsweise Chemikalien in Nahrung, Kleidung, Umwelt und Kosmetik. Oder Jodmangel. Auch, dass uns Technik immer mehr (Denk-)Aufgaben abnimmt, sei es Rechnen, Navigieren, sich Fakten, Texte oder Telefonnummern merken oder KI, die uns mit stolzer Brust klarmachen will, dass sie uns auch durch das Abnehmen von Kreativität einen Gefallen tun wird in naher Zukunft, was zwar intelligent sein mag, aber definitiv nicht klug.
Etwas fiel mir jedoch ganz besonders auf (siehe etwa ab verlinkter Minute 16:01). Der Mensch kann etwa 11-60 Bit pro Sekunde verarbeiten. Das Problem dabei: Es strömen rund 11 Millionen Bit/s auf unser Gehirn ein. Das bedeutet, dass wir uns im Idealfall für das beste, relevanteste und wichtigste Millionstel entscheiden sollten, das uns über unsere Sinne erreicht. Tun wir aber nicht.
Und nun kommt meine Interpretation - das ist jener Teil, der auf ARTE im Zuge des rein akademischen Betrachtens nicht beleuchtet wird. Ich finde die Thesen der Sendung nicht falsch. Allerdings (mal wieder) nicht ganzheitlich. Denn wie definieren wir "das, was wichtig ist" überhaupt?
"Selektive Wahrnehmung" ist jedem ein Begriff. Man sieht und hört, was man als wichtig empfindet (oder auch nur das, was man hören und sehen WILL). Hat man beispielsweise eine bestimmte Meinung zu einer Sache, so nimmt man auch mal ganz gerne umso mehr Bestätigendes diesbezüglich wahr, während man das, das die eigenen Thesen ins Wanken bringen könnte, gerne ignoriert.
Da heute jeder von uns mehr denn je in seiner eigenen Wahrnehmungs- und Realitätsblase lebt (
Snippet #216), was sich künftig dank KI und Algorithmen noch weit mehr zuspitzen wird, betrachten wir auch alle ganz verschiedene Dinge als wichtig. Es gibt natürlich auch individuell gesehen unterschiedliche Prioritäten. Eine Freundin von mir hat ein einjähriges Kind, für sie sind Babybreiprodukttests relevant. Für mich spielen sie derzeit nicht die geringste Rolle.Wir alle nehmen Politik und Technik als immens wichtig wahr, alleine schon deswegen, weil wir selbst sie zu großen, allgegenwärtigen Themen erhoben haben und ihnen viel Lösungspotential zuschreiben. Aber haben sie das objektiv betrachtet wirklich? In diesem Ausmaß?
Kann man überhaupt so etwas Bedeutendes wie "etwas objektiv Wichtiges" definieren? Bei aller Individualität, die wir so hoch feiern? Ganz unbedingt. Beispielsweise sind sich vermutlich alle (intelligenten) Menschen darin einig, dass Gesundheit und Frieden völlig objektiv wichtig sind. Krankheiten und Kriegsursachen gibt es unzählige, doch es gibt nur die eine Gesundheit, den einen Frieden. Was wir dann im gesunden, friedlichen Zustand aus unserem Leben machen, bleibt eine individuelle Angelegenheit. Doch vereint sind wir in der Meinung und dem Glauben, welcher eigentlich schon ein Wissen ist, dass wir Gesundheit und Frieden brauchen und schützen müssen, um uns frei entfalten zu können.
Es existiert noch eine weitere objektive Wahrheit, ein objektives Wissen, in dem wir uns alle einig sind, alle gleichen und welches wir als "objektiv wichtig" betrachten würden - wenn wir es erst einmal kennen (erinnern). Und das ist - wieder einmal - nicht der individuelle, sondern zunächst einmal der universale Sinn des Lebens (im Sinne von Plan, Vision, Traum, Absicht, Ziel des Lebens-an-sich).
Es ist wichtig, dass wir uns als Individuum und als Spezies daran erinnern. Denn dann geschieht folgendes:
1. Das Aha-Erlebnis erfüllt dich sofort mit Klarheit, Richtung und echtem Selbst-Bewusstsein (Identität).
2. Du verstehst deutlicher, was es mit Begriffen wie Gut und Böse auf sich hat (
Snippet #37), die nämlich eng verwandt sind mit:3. Zielführend und nicht zielführend. Denn den universalen Sinn des Lebens zu erinnern, wirkt sich auf dich derart aus, dass du die größte Freude und Sinnhaftigkeit verspürst, wenn du im Einklang mit diesem lebst. In der Folge wirst du:
4. Völlig automatisch deine 11-60 Bit darauf verwenden, was "objektiv wichtig ist". Und passend zum Social Media Bild:
5. Stellen wir dann die richtigen Fragen, suchen auf zielführende (Denk-)Weise nach Lösungen und Antworten, die durch Rationalität alleine nicht zu finden sind.
Die unzähligen Impulse aus Dumm-TV, Handy, Social Media, ... werden dich dann von ganz alleine nicht mehr derart ablenken, weil sie im Gegensatz zur Sinnhaftigkeit des Lebens schlicht und einfach an Glanz und Attraktivität verlieren.
Das ist eines der Prinzipien der Spiritualität und Philosophie des Lebens: Du musst dich zu nichts zwingen. Du musst nichts Schlechtes oder Sinnloses abtrainieren, versuchst nicht die Dunkelheit auszuschalten, sondern das "Licht", das dir buchstäblich aufgegangen ist, leuchtet Schatten von ganz alleine weg. Was dir Freude macht, sich wahr anfühlt und dich mit Sinn erfüllt, wirst du ganz von selbst verstärkt anziehen, während du alles andere ganz von selbst loslassen wirst.
Im Coaching bzw. Mentoring vertiefen wir auch genau das.
Urheber:
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Böse vs. Dumm
#117 • Alligatoah •
0:22 min
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Schau dir auf jeden Fall mal das YouTube Video an, bzw. höre das Lied "Musik ist keine Lösung" und achte vor allem auch auf ...
den Text. Ich finde ihn wirklich sehr genial.
Warum scheinen sich "das Böse" und "die Dummheit" oft zum Verwechseln ähnlich zu sehen? Was ist "das Böse" überhaupt? Welche Art von Dummheit oder vielleicht eher Unwissenheit (oder Nicht-Bewusstheit, Unbewusstsein) meint der Rapper Alligatoah denn womöglich?
Lies das verlinkte Mind
Snippet #37 für Gedanken zu Gut und Böse und auch den anderen Link für mehr dazu, womit sich "die Zukunft retten" ließe.Urheber d. einleitenden Zitates:
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Intelligente Dummheit
#89 • Eckhart Tolle •
3:41 min
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Vor etwa 2000 Jahren kam Jesus als erleuchtetes Wesen in einen Teil dieser Welt. Er kam zu Menschen, die auf dem Weg der weiteren ...
Erkenntnis (also auf dem Weg "hin zu Gott, zu göttlichem Wissen, Bewusstsein und Verständnis") ein gewaltiges Problem hatten: Schuldgefühle!
Die Meisten hatten (im Gegensatz zu heute) eine gewisse "Gottesfurcht", waren also alles andere als überheblich einer "nicht mehr notwendigen und überholten Gottesidee" gegenüber, sondern ganz im Gegenteil: Man versuchte zwar, ein gottgefälliges Leben zu führen, wusste jedoch, dass man die 600+ Gesetze, die Mose einst ausrief, nie einhalten konnte.
Diese ewige Schuld, dieses ewige "nicht-würdig-Fühlen" machte es unmöglich, sich neugierig, offen und in Liebe, Freude bis hin zu Enthusiasmus und Dankbarkeit weiterem spirituellen Wissen zu nähern. Die Menschheit (in jenem Teil der Welt) steckte (zu jener Zeit) schier aussichtslos in Schuldgefühlen fest. Die spirituelle Entwicklung der Menschen stagnierte, was unweigerlich zur Folge hat, dass man die Suche irgendwann ganz aufgibt - zumindest solange, bis der instinktive, naturgegebene Ruf wieder lauter wird und man die durchaus sinnhafte Suche nach Sinnhaftigkeit wieder aufnimmt.
Jesus öffnete also die Tür, nahm den Menschen den Schuldgedanken (zumindest jenen, die seine Lehre verstanden) und somit konnte für einige die Suche bzw. ihre Entwicklung hin zur Erleuchtung fortgesetzt werden. Natürlich ist bekannt, dass es bald schon zu unzähligen Missverständnissen kam. "Hexen" gingen in Rauch auf, auf den Kreuzzügen watete man durch Flüsse aus Gedärmen und Blut und all solche Geschichten ...
In der Psychologie gibt es den Ausdruck "Pendelbewegung". Beispielsweise, wenn jemand vom Sportmuffel schlagartig zum totalen Sport-Übertreiber wird. Seine ungesunde Fettleibigkeit wandelt sich ins andere Extrem um und eine Sportverletzung jagt die nächste. Für viele Menschen ist es schwierig, eine gesunde Balance zu finden, die - wie bei einem Pendel - eben nicht auf der einen extremen Seite oder der anderen extremen Seite zu finden ist - sondern in der harmonischen Mitte.
Weder brutal und aggressiv ausgeübter, erzwungener Glaube, noch völlige Ignoranz Gegenüber der Wichtigkeit von Spiritualität, wie es bei unserem heutigen "Säkularstolz" der Fall ist, sind der Königsweg. Spiritualität vom Alltag der Menschen, vom Menschsein bewusst zu trennen, "nur" weil es so oft schiefgelaufen ist (und noch immer tut), ist nicht die Lösung. Es ist eben nicht jener moderne, fortschrittliche Gewinn, als der es gerne gesehen wird von ach so aufgeklärten, klugen Köpfen (jene gefährliche, neuzeitliche Überheblichkeit, das "gefährliche Halbwissen"). Es ist vielmehr eine tragische Reduktion und Kastration - aus Unwissen und Ohnmacht geboren - des eigentlichen Wesens von allem Lebenden.
"Nur ein Sith kennt nichts als Extreme", fällt mir ein Zitat aus Star Wars ein. Es meint, dass nur das Böse, also die Unwissenheit und das Nicht-Erleuchtetsein, sozusagen die Nicht-Liebe Schwierigkeiten mit dem (weisen, klugen) Differenzieren hat, mit einem Pendel in der Mitte. Ein Problem, das in unserer Zeit unfassbar groß geworden ist. Ist darüber jemand ernsthaft überrascht? Dann bitte erst recht weiterlesen.
Heute haben die Menschen alles andere als Schuldgefühle. Im Gegenteil: Zu Viele sind eher mürrisch, unzufrieden und undankbar, weil er/sie noch immer zu wenig hat. Von allem. Wenn es einen Gott gibt - so die Denke von Einigen - dann hat er mich entweder weniger lieb oder direkt ganz vergessen. "Oder wieso habe ich keine Freundin/kein Haus/keinen Lottogewinn/nicht so ein tolles Auto wie die anderen, kein volles Haar mehr, ..."
Unser heutiges Problem, das uns dabei im Weg steht, Gott zu finden und Erleuchtung zu erreichen, ist nicht mehr Schuld. Es ist hier und heute viel eher Arroganz! Ein anderes Wort ist Stolz. Wieder ein anderes ist Hochmut. Und jene ist eine der sieben Todsünden. Mit anderen Worten: Stolz/Arroganz/Hochmut ist eine Sünde (=anderes Wort für: trennt dich vom göttlichen Bewusstsein und der natürlichen Versorgung) und führt zum Tod.
Nicht weil ein böser, alter, bärtiger Mann im Himmel aus Rache und Strafe Blitze senden würde. Sondern schlicht und ergreifend, weil unser Stolz zu Ergebnissen führt, die sowohl den Menschen als auch (auf längere Sicht) die Menschheit zunächst leer (=innerlich tot), dann geschwächt und krank macht, dann noch einmal zum aggressiven Aufbäumen führt und am Ende Tod in Form von Krieg, Gewalt, Hass oder auch schierer Dummheit, Verblendung, Gier, Raubbau an Mensch und Natur, Atomkrieg usw. bewirkt.
Wir haben akademische, intellektuelle, wissenschaftliche und rationale Intelligenz, die unglaublich faszinierende Ergebnisse hervorgebracht hat. Ich habe den tiefsten Respekt vor so vielen Ingenieuren, Ärzten, Wissenschaftlern, Denkern, ... Doch wir dürfen nicht vergessen, dass diese Art Wissen eben nur die eine Seite der Medaille ist. Dass dieses Wissen ohne "die andere Art von Wissen" (Spiritualität, Weisheit, "Herzenswissen", ...) nicht nur nicht vollständig ist, sondern eben geradezu gefährlich sein kann. Erst recht, wenn wir sie so überzogen und einseitig glorifizieren, wie heute üblich, während wir das andere Wissen als völlig irrelevant und unmodern betrachten.
Atomexperten oder Programmierer sind beispielsweise hochintelligente Menschen. Doch ob ihre Gaben der Menschheit (im großen Maße) dienen oder (im großen Maße) schaden werden - darüber entscheidet alleine die Spiritualität eines Menschen bzw. einer gesamten Spezies.
Intellekt hat weder die Macht noch die Substanz, wirklich "rundum!" intelligente Wesen hervorzubringen. Intelligenz ohne Spiritualität ist mindestens Verschwendung (es wäre noch so viel mehr erreichbar!), häufiger führt es zu Egoismus und in manchen Fällen sogar zu (globalen) Katastrophen. Auch Hitler war sehr intelligent. Aber war er weise? Und wie ging es aus?
Darum geht es hier. Es wird Zeit, dass die wachsende Fortschrittsarroganz unserer Zeit mal von ihrem hohen Ross herabsteigt. Wir dürfen uns natürlich durchaus auch mal auf die Schulter klopfen, wenn wir wieder einen tollen Schritt vorwärts getan haben. Jedoch dürfen wir niemals vergessen, WOFÜR wir alles tun, denn das WOFÜR resultiert im WOHIN. Und dafür müssen wir uns zunächst einmal ERINNERN: Daran, wer wir sind und um was es alles geht.
Und dann merken wir eigentlich ganz schnell: Ohne eine zeitgemäße Integration von wahrer Spiritualität hat die Menschheit, hat die Zukunft nicht den Hauch einer Chance. Die Natur wird unnatürliche Lebensformen, also Leben, das nicht auf natürliche Weise mit der Natur und dem Leben zusammenwirkt, nicht ewig am Leben erhalten. Sie liefert Überfluss, doch zugleich vergeudet sie keine Energie. Und das ist auch gut so.
Lies unbedingt auch die empfohlenen MindSnippets und den Blog zum Thema.
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Theorie der Dummheit
#236 • Dietrich Bonhoeffer •
0:38 min
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Gegen die Dummheit sind wir wehrlos." (Dietrich Bonhoeffer, Quelle: de.wikisource.org)
Dietrich Bonhoeffer wurde kurz vor Ende des 2. Weltkriegs im Gefängnis ermordet. Während seiner Haft begann er darüber nachzudenken, wie das Land der Dichter und Denker zu einem derart dunklen Ort werden konnte und formulierte seine "Theorie der Dummheit".
Er fragte sich, ob wirklich so viele Menschen derart "böse" sein könnten? Er kam zu einem ganz anderen Schluss. Nicht Bosheit war das Problem. Es war Dummheit. Eine ganz bestimmte Art von Dummheit. Kein intellektueller, sondern ein "moralischer Defekt" sei das Problem.
Genau das sage ich, wenn ich davon spreche, dass wir zwar intellektuell wohl so fortschrittlich sind, wie niemals zuvor. Doch eine andere Art von Intelligenz ist es, von der wir in wichtigen Bereichen so wenig haben, wie selten zuvor ...
Es lohnt sich, das verlinkte 6-Minuten Video über "Bonhoeffers Theorie der Dummheit" anzuschauen.
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Böse oder dumm?
#168 • Sprichwort •
1:23 min
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"Hanlons Rasiermesser" ist der aus dem Englischen stammende Begriff für diesen Satz. Oft wird mit dieser Aussage einer Verschwörungstheorie begegnet. Für Ursprung und interessante ...
Zusammenhänge siehe den verlinkten Wikipedia Eintrag.
Wir neigen dazu, Dinge erklären zu können. Ich denke, das entspricht unserer Natur. Wir wollen der Sache auf den Grund gehen, vor allem wenn etwas extrem "verrückt" anmutet. Die Verrücktheit der gesamten Welt lässt daher auch Viele nach Gott suchen - es ist ein Instinkt, auch und gerade dem größten aller Geheimnisse und Rätsel auf den Grund zu gehen.
Irrationales Verhalten kann einem Angst machen, denn es ist unberechenbar. Und Unberechenbares kann unsere eigene Sicherheit durchaus gefährden. Erst recht, wenn es sich um mächtige Führungspersönlichkeiten handelt, die immer unberechenbarer zu werden scheinen. Und eben böse. Oder doch eher dumm? Verschwörung? Oder einfach nur Pfusch?
Was ist böse? Was ist dumm? Und was hat Angst damit zu tun? Beispielsweise Aktivisten: Wirft eine Gruppe "Zukunftsbesorgter" Kartoffelbrei auf teure Gemälde, nennen es die einen böse, die anderen dumm. Und zugrunde liegt Angst.
Angst ist ein immenser Motor, wenn es darum geht, Böses - oder Dummes - zu tun. Angst vor dem Weltuntergang macht manche zu sich auf die Straße klebenden Kartoffelbreiwerfern. Angst, zu kurz zu kommen, macht uns zuweilen zu gierigen, geizigen, egoistischen, nie genug habenden, teils auch skrupellosen Geschäftsleuten oder korrupten Politikern. Angst, die Frau an einen anderen Mann zu verlieren, macht manche zu Mördern. Angst, einfach nur zu unbedeutend zu sein und von der Geschichte vergessen zu werden, lässt manche Kriege beginnen, an die man sich lange in (Ehr)Furcht erinnern wird ... und so weiter.
Angst ist der Vater von Bosheit und Dummheit. Sie sind sogar eineiige Zwillinge: Manchmal kaum voneinander zu unterscheiden. Ebenso wie Güte und Weisheit der Liebe entspringen. Und Liebe wiederum ist eine Entscheidung.
Ob böse oder dumm, ist letztlich völlig egal, denn die Ergebnisse sind dieselben. Willkommen bei der ultimativen, wirklichen Wurzel von #uprootthesystem. Wenn wir langfristig aber fundiert diesen Planeten (und auch unser ureigenstes Inneres) retten und heilen wollen, hilft nur eines: Das Erinnern. An Ursprung, Identität und Bestimmung. Nichts anderes wird Mensch oder Menschheit je sättigen können.
"Herr, vergib ihnen, denn sie WISSEN nicht, was sie tun." - Jesu letzten Worte sprachen ebenfalls von einer gewissen Dummheit. Von Unwissenheit. Welches Wissen meinte er wohl?
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Von Wahrheit, Dummköpfen und Verbrechern
#199 • Bertolt Brecht •
2:05 min
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Kurz zur Frage der Definition von Wahrheit: Was jene ...
ist, würde hier den Rahmen sprengen und vollständig kenne ich sie natürlich auch nicht. Das ist schließlich ein lebenslanger Lernprozess. Zu sagen - was sehr populär ist - "die Wahrheit als solches gibt es gar nicht und selbst wenn, dann ist sie sehr subjektiv", ist jedenfalls nicht korrekt und meiner Meinung nach nur ein sogenanntes "Exit-Argument", mit dem man seine Unlust, weiter darüber nachzudenken, zu rechtfertigen versucht, um aus dem Thema bequem aussteigen zu können. Nun, es muss ja keiner darüber nachdenken. Dann bleibt er oder sie eben - frei nach Brecht - ein Dummkopf. Denn sie zu kennen (oder zumindest nach ihr zu suchen) ist von elementarer Bedeutung.
Angenommen in der Physik, der Chemie, der Biologie oder der Medizin hätten wir genauso argumentiert und hätten erste Annahmen, Ideen und Vermutungen nicht weiter verfolgt, dann hätten wir uns nicht im Geringsten weiterentwickelt. Keine Elektrizität, keine modernen Werkstoffe, keine Ahnung woher die Babys kommen und noch nicht einmal Hustensaft gäbe es.
Es gibt Wahrheiten in den Naturgesetzen, auf die wir uns verlassen können und müssen, um voran zu kommen. Irrtümer sind natürlich keinesfalls auszuschließen und Vollkommenheit werden wir wohl auch nie erreichen, aber Fortschritt ist nur möglich, indem wir uns im Wissen voran tasten.
Mit spirituellen Naturgesetzen ist es genau dasselbe. Dass wir hier gesellschaftlich jedoch so völlig anders denken und handeln, ist ein großes Problem. Die Krux dabei: Die extrem niedrige gesellschaftliche Priorität von Spiritualität als Problem zu erkennen, ist natürlich nur jenen möglich, die bereits im Bewusstsein der Wahrheit leben (oder auf ihren Spuren wandeln).
Der Physiker würde es Dimension nennen. Und er könnte nicht mit anderen Physikern über seine neue Entdeckung sprechen, wenn sie sie nicht selbst bereits kennen, nicht kennenlernen wollen oder sogar deren Existenz bzw. Dringlichkeit grundsätzlich belächeln.
Eigentlich hätten seine Kollegen in dem Fall gar nicht die richtige Attitude eines Wissenschaffenden. Problematisch würde es für jenen fortschrittlichen Physiker jedoch werden, wenn seine leugnenden Kollegen das Institut sogar leiten, in dem er arbeitet. Seine weitere Entwicklung, die vielen Menschen so nützlich sein könnte, wäre auch in Gefahr, er befände sich in einer Sackgasse und in einer schier aussichtslosen Situation.
Wäre das Leben wie in Star Wars, könnte man es etwa so vergleichen: Kenner und Liebende der Wahrheit sind die Jedi. Kenner der Wahrheit, die sie jedoch eine Lüge nennen, um eigene egozentrischen Vorteile zu erzielen, bilden das Imperium (Darth Vader, die Sith usw.) Und jene, die die Wahrheit nicht kennen, sind die "Dummköpfe", die manipulierbaren Marionetten.
In Matrix etwa: Neo, Morpheus und Co. sind die Liebenden der Wahrheit, Agent Smith und Kollegen sind die, welche die Massen belügen für den eigenen Vorteil und die Millionen unbewussten Menschen sind die "Dummköpfe", die Marionetten des Bösen, der Egomanen.
Wo siehst du dich?
Alles nur Filme? Dann unterschätzt du die Köpfe dahinter. Sie hatten durchaus eine Botschaft im Sinn, auch wenn diese bei immer mehr Action-Spektakel zunehmend in den Hintergrund gerät - genau wie in den Menschen selbst.
Wenn du das Spiel des Lebens von Grund auf bei vollem Bewusstsein spielen magst, sollte es in deinem Interesse liegen, die Regeln des Lebens, das Ziel, den Sinn, die Vision, den Plan, den Traum, ... des Lebens auch zu kennen. Das ist mit Wahrheit gemeint, jener Wirklichkeit, wie sie beispielsweise auch die Bhagavad Gita beschreibt: Ewig - unveränderlich - unzerstörbar.
Siehe auch diese passenden Links:
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Wahrheit - Wirklichkeit - Macht - Lüge - Bewusstsein - Antagonist - Sinn des Lebens
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Das diabolische Pärchen aus Angst und Hass
#169 • Christopher E. Schmitt •
2:25 min
2:25 min
Sinn.
Wir kennen hell und dunkel. Warm und kalt. Sättigung und Hunger. Liebe und Hass passen genau in dieses duale Muster. Aber Dunkelheit ist nur das Nichtvorhandensein von Licht (Photonen). Kälte nur das Nichtvorhandensein von Wärmeenergie, weswegen es zwar einen absoluten Nullpunkt gibt (kälter als -273,15 Grad Celsius ist nicht möglich), aber praktisch keinen absolut heißesten Punkt (rechnerisch wäre es eine Zahl mit 64 Nullen Grad Celsius). Und Hunger ist das Nichtvorhandensein von Nahrung. Wir haben Worte für solch vermeintlichen "Gegenteile", so dass uns diese Gegenspieler vollkommen real erscheinen.
Natürlich haben all diese Dinge auch ganz reale Auswirkungen. Wir können verhungern, erfrieren und im Dunkeln immer an die Wand laufen. Doch messbar, greifbar, sächlich ist nichts davon. Daher kann man Dunkelheit nicht ausschalten, Kälte nicht "raustragen" aus einem Raum und Hunger nicht einfach verbieten. Genau daher lässt sich Hass auch nicht bekämpfen und schon gar nicht besiegen. Wir kämpfen gegen einen nicht existierenden Gegner, auch wenn die Auswirkungen von "Hass" ebenso real sind, wie die von Hunger, Kälte oder Dunkelheit.
Stellen wir uns Liebe als Energie vor (und ich denke, das kann man durchaus), dann ist "das Gegenteil von Liebe" somit nicht Antiliebe (das, was wir als Hass bezeichnen und wahrnehmen), sondern adäquat zu Licht und Wärme das (völlige) Fehlen von Liebe bzw. Liebesenergie.
Liebe spendet ein geborgenes Gefühl. Heimat. Vollkommenheit, Angekommensein, Geborgenheit, Sättigung, eine Singularität, in der wir Eins sind mit allem-das-ist. Fehlen all diese Gefühle oder Zustände, kommt in uns vor allem welches Gefühl auf? Es ist Angst. Nicht Hass. Noch nicht.
Hass entsteht dann, wenn uns jemand oder etwas permanent, dauerhaft oder immer wieder von der Liebe fernhält oder droht von Liebe (vom Nachhausekommen) fernzuhalten. Wenn Politiker durch Entscheidungen verhindern, dass wir uns entspannen können, angekommen fühlen können, satt fühlen können oder gewärmt, dann halten sie uns von Liebe fern. Wenn sie mit Krieg drohen, erreicht das sein Maximum. Krieg ist wohl das massivste Gegenteil von sicherem Zuhause, Entspannung, Sättigung und Wärme - sowohl seelisch als auch buchstäblich. Spätestens jetzt hassen wir den- oder diejenigen, die das verursachen.
Der Partner betrügt uns, verlässt uns, lehnt uns ab? Das kann Angst machen. Und dann können wir sogar hassen, wen wir eigentlich lieben. Doch Angst geht dem immer voraus.
Würden in Zeiten wie diesen die Menschen zugeben, dass sie Angst haben, wäre viel geholfen! Doch Angst ist ein Zeichen von Schwäche. Erst recht für "echte Männer". Hass wirkt hingegen (leider auf Viele) stark, männlich, selbstbewusst, dominant, entschlossen, kämpferisch. Mit Hass kann man angeben, hassen wirkt auch so aktiv, so engagiert, während Angst doch einfach nur peinlich, schwach und passiv ist. So zumindest in den Köpfen Vieler. Und so sucht man nach einem Schuldigen, nach einem Feind, in dessen Richtung man den Hass kanalisieren kann.
Wenn wir Angst haben, muss etwas geschehen. Unterdrücken wir sie, werden wir krank. Lassen wir sie aber in Form von Hass raus, machen wir die Welt krank und immer kränker. Denn Hass erzeugt wiederum Angst in anderen Menschen (siehe Skizze im verlinkten Dia:Log #15) und pflanzt die Idee eines Feindes (den man fürchten, also hassen muss) fort. Wenn du hasst, steckst du andere Menschen mit Angst und Hass an. Nichts wird oder wurde dadurch jemals besser.
Doch wie findet man dann da raus, wenn man weder an Angst ersticken, noch durch Hass die Welt vergiften möchte? Und Liebe??? Vergiss es! Man kann doch so viel Dummheit und/oder Boshaftigkeit in der Welt seitens der Verantwortlichen nicht lieben! Nicht direkt. Aber man kann versuchen, "die Mechanik von Liebe und Weisheit, Hass und Angst" zu verstehen. Doch zum Verstehen muss man suchen, auch mal zuhören, leise werden, Geduld haben, wenn man es nicht gleich sehen kann, in sich gehen und nicht zuletzt: Die eigenen Ängste erkennen und sie sich eingestehen.
"Sucht und ihr werdet finden, klopft an und euch wird aufgetan." Da ist schon was dran.
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3 Erinnerungen - 3 Kugeln. Das ist der Grund.
#121 • Christopher E. Schmitt •
2:35 min
2:35 min
Das Symbol der drei Kugeln ist bei ...
diesem Projekt allgegenwärtig. Hier - und nur hier in diesem Snippet - erfährst du die Bedeutung davon.
Das Formbare (z.B. Flüssigkeit) wird im Zustand der völligen Schwerelosigkeit stets die perfekte Form annehmen: Die Kugel.
In dieser vollkommenen Form kann es ruhig erstarren und für Milliarden von Jahren Raum für Leben bieten. Zum Beispiel als Planet. In unserem aktuellen Fall ist das momentan die Erde. Ist unser Geist formbar, also offen, und wirkt die Leichtigkeit, die Unbeschwertheit, die spirituelle Schwerelosigkeit auf ihn, so kann er sie ebenfalls erreichen: die vollkommene Form.
Die erste Kugel ist rot und steht für die Bedeutung der Liebe - mit all ihren Geheimnissen. Das ist die erste Erinnerung, die Basis von allem.
Die zweite Kugel ist grün und steht für die Bedeutung des funktionierenden, harmonischen Lebens auf einem gesunden Planeten, dessen Population bereits so weit ist, im Bewusstsein der ersten Erinnerung zu gründen und aus ihr zu wirken. Ein grüner Planet, voller Leben. Die zweite Erinnerung offenbart den Weg zum Ziel. Die zwar gigantische, jedoch einzige Aufgabe für dieses Ziel.
Die dritte Kugel ist weiß. Weißes Licht ist das Resultat aller Farben, das Ergebnis von "allem das ist". Hier besteht keinerlei Mangel. Die dritte Erinnerung führt uns direkt zur Quelle aller Kraft, Sättigung, Energie, Erkenntnis, Versorgung und Fügungen, die für das Gelingen dieser edelsten aller Missionen hilfreich sind.
Warum aber so kompliziert? Es geht um ein simples Bewusstsein. Hat man es wiedererlangt (es erinnert), ist es das Einfachste, das ist.
Es gibt im Prinzip auch nicht viel zu lernen - viel eher gibt es viel zu vergessen, um die Erinnerungen an das freizulegen, worum es wirklich geht.
Es ist unser Denken, unser Intellekt, unser zuweilen akademischer Stolz heutzutage, unser Gehirn und unsere falsche Identifikation mit den Produkten unseres Denk-Organs, das uns die Sicht und den Zugang zu unserem einfachen Sein verbaut. Und entsprechend wehrt sich alle Intelligenz in uns. Das Ego hat Angst, zu sterben. Vergleiche das auch mit Eckhart Tolle in seinen Büchern "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" oder "Eine neue Erde".
Auch Jesus sagte: "Verleugne dich selbst und folge mir nach." Auch er sprach von nichts anderem, als davon, aufzuwachen und uns nicht selbst weiter mit dem zu verwechseln, was wir denken. Denn erst dahinter findet sich das wahre Leben, unser wirkliches Selbst. Bewusstsein.
Ich drücke mich kompliziert aus, da es die intellektuell durchzogene Welt heute anders nicht anerkennen würde. Ich muss die Waffe oder das Werkzeug des Intellekts anwenden, um uns - in Liebe - von allzu viel Intellekt zu erlösen. Das ist alles.
Du siehst diese Seite. Ich habe all dies vollständig von Hand programmiert. Alles selbst getextet, designed, Videos erstellt ... alles ganz ohne die Nutzung von Templates. Ich habe Bücher geschrieben und so vieles mehr. Ich hatte ein Internetbusiness, das mich mit 20 Wochenstunden sehr gut versorgte, ebenfalls vollständig alleine aufgebaut. Ich will damit nicht angeben sondern nur sagen: Ich bin kein ganz dummer Mensch. Ich konnte und könnte noch immer meine Fähigkeiten auch ganz anders einsetzen, für Selbstläufer, nach denen die Masse heute schon giert. Das wäre wesentlich einfacher. Und wenn ich als solcher sage: "Nutze deinen Verstand als Werkzeug - aber denke nicht, dass du dein Verstand bist", dann sage ich das nicht, weil mir irgendwelche Trauben zu hoch hängen würden, sondern weil es am Ende nur um eines geht. Für uns alle: Die Wahrheit. Und die ist am Ende, wenn der Kopf endlich aus dem dichten Denknebel unserer Zeit kommt, sehr, sehr simpel.
Daher wäre auch die perfekte Frau für mich eine, die dieselbe Einfachheit und vollkommene Eleganz einer Kugel verinnerlicht und ausstrahlt. Meine Berufung ist kompliziert - solange die Mission nicht beendet ist. Doch mein Ich, mein Sein, mein Herz, ... es ist einfach wie eine Kugel und sehnt sich nach einer Frau, die ebenso einfach wie eine Kugel ist. Sie soll mich in erster Linie fühlen - sie soll mich nicht denken.
Die Erfindung des Rades war genial und öffnete neue Möglichkeiten. Lass uns nun ins Zeitalter der Kugel eintreten: Dem dreidimensionalen Rad sozusagen. Das Leben in der dritten Bewusstseinsdimension. Ein neues Wofür, weg vom flachen, hin zum erhabeneren (Bewusst)Sein der Menschheit.
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Der Baum der Welt
#185 • Sprichwort •
4:01 min
4:01 min
Ich hörte auch schon den Satz "Der Dumme sucht nach Schuldigen, der Kluge nach Lösungen." Irrtümlich wird ein ähnlicher Spruch ("In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach ...
Schuldigen") auch Loriot zugeschrieben. Laut falschzitate.blogspot.com ist der Grundgedanke aber eher auf ein altes spanisches Sprichwort zurückzuführen.
Der Baum der Welt, wie ich ihn in meinen Büchern (vor allem in Teil 2) betrachte, "erklärt" - so weit für uns Menschen nachvollziehbar - das Prinzip der Kausalkette (eigentlich "Kausalitätskette").
Wir sehen tatsächlich oft Schuldige. Politiker, die ganz offensichtlich korrupt sind oder gelogen haben, Terroristen, die über Weihnachtsmärkte fahren und in Diskos herumschießen oder sei es auch nur das Arschloch im Auto vor uns, das zu langsam und wie ein Idiot fährt. Von morgens bis abends prallen abwechselnd Dummheiten und Bosheiten auf uns ein (und gehen von uns aus!) - meistens ist das eine vom anderen kaum zu unterscheiden (siehe auch Mind
Snippet #117). "Schuld" - haben wir somit ausnahmslos alle.Aber picken wir doch mal ein starkes Beispiel heraus, in dem ein Politiker bewiesenermaßen korrupt ist. Nun muss man differenzieren: Dass er nicht in seinem Posten bleiben kann, ist klar. Auch dass er bestraft werden sollte. Jedoch anzunehmen, dass mit seiner Entfernung jetzt alles gut wird, ist naiv, eigentlich sogar dumm.
Denn zwar zeigte sich Schuld sozusagen in Form seiner Person. Doch ursächlich ist etwas völlig anderes, weswegen davon ausgegangen werden kann, dass der oder die Nächste im freigewordenen Amt durchaus wieder exakt so handeln könnte.
Die Ursache ist nicht diagnostiziert, das Problem nicht gefunden oder behoben und somit ist die Entfernung dieses Politikers auch nicht DIE Lösung, sondern nur das Entfernen EINER faulen Frucht am Baum der Welt. Doch die nächste wird nachwachsen, denn der ganze Zweig, der Ast und sogar der Stamm sind marode, verpilzt - da die Wurzel "von einfach allem", die Wurzel vom Baum der Welt nun mal nicht die Liebe ist.
Die Idee, für die gesamte Welt eine Wurzel aus Liebe anzustreben mag zwar im höchsten Maße naiv erscheinen, allerdings ist der Gedanke, dass es ohne jene Wurzel jemals besser werden könnte, hingegen schlicht dumm. Dumm deshalb, weil Wissen fehlt. Man weiß offenbar noch nicht, dass es ohne dieses spirituelle Grundgesetz nicht besser werden KANN. Und solange wir das noch nicht wissen, müssen wir eben schmerzhaft lernen. Und sei es sogar durch Kriege.
Egal, wie sehr wir uns aus dem Verstand heraus auch bemühen werden - beispielsweise durch immer mehr Gesetze und härtere Strafen. Diese können das Herz der Menschen nicht erreichen und somit niemals zum Guten verändern. Zudem wird sich "das Böse" auch nicht an Gesetze halten. Ebenso wenig wie das Gute, weswegen es auch in den brutalsten Autokratien immer wieder mutige Freiheitskämpfe gibt.
Gesetze bewirken eine Atmosphäre der Unfreiheit und jene macht außerdem krank. Wie arm ist doch ein Staat, der nur "funktionieren" kann, wenn er alles verbietet! Wie resignierte Eltern, die sich außer durch Verbote und der Androhung härtester Strafen bei ihrem Kind nicht mehr anders zu helfen wissen.
Möchte man im Politikerbeispiel die wahre Schuld finden, müsste man fragen, wieso dieser Mensch korrupt handelte. Weshalb reichte ihm sein Geld und seine Macht nicht? Was muss geschehen, damit man einen Menschen nicht mehr mit solchen Dingen locken und verführen kann? Und so weiter und so weiter.
Man würde seine Biografie studieren, sein Umfeld, seine Kindheit, die Erziehung, die Werte in seiner Familie. Man würde feststellen, dass es "bei diesen Freunden und diesen Eltern ja kein Wunder ist" und auf einmal verÄSTELN sich die Zusammenhänge einerseits zwar immer mehr - auf der anderen Seite wird am Ende immer ein und dieselbe Ursache (Wurzel) aufgedeckt werden.
Man könnte quasi bis "Adam und Eva" zurück forschen. Schuldige Verhaltensmuster sind über unzählige Generation kollektiv gewachsen, gesellschaftlich kultiviert und beinahe archaisch geworden. Aber niemals unveränderlich! Denke an den Fakt der Evolution - diese kann (und muss) auch spirituell endlich einmal weitergehen.
Da die Kausalforschung unüberschaubar ist und wir die Wahrheit und Macht der Antwort "Liebe" nicht kollektiv kapieren, resignieren beide Seiten: Die einen hauen brutal auf die offensichtlich Schuldigen ein (Politiker, Flüchtlinge, Rechte, Linke, ...) und die anderen sehen ausnahmslos in allen Menschen "liebevolle, ganz tolle Wesen" und erteilen genauso wenig zielführend direkt eine Generalamnestie. Weder auf die eine noch die andere kurzsichtige Herangehensweise kommen wir weiter.
Es würde den Rahmen sprengen, aber absolut alles ließe sich auf diese Art zurückverfolgen und man käme immer bei derselben Wurzel an. Der doofe Autofahrer vor uns ist vielleicht depressiv, übermüdet, ängstlich oder wütend - weil ihn der Kummer der Welt fertig gemacht hat und ihm der Zugang, der Pfad zur Quelle und Wurzel aller Kraft, Weisheit und Versorgung nicht bekannt ist. Und wer ist überhaupt an der Weltlage schuld? Und so weiter und so fort ...
Wären wir so vollkommen, so weise wie Gott, wäre es uns möglich, in allen Fragen den wahren Schuldigen zu finden. Doch auch dann wäre der Schuldige im Sinne von "Verursacher" wieder nur ein Mensch, der - wie Véjà es in den Büchern nennt - "nur mal wieder aus der Wahrheit gefallen" ist. Mit anderen Worten - von Liebe (mit all ihrer Macht und "Magie") getrennt war oder ist.
In dieser Trennung - vor allem wenn sie dauerhaft ist - sind alle Untaten nicht nur denkbar, sie sind sogar eine logische Konsequenz. Was ist also unsere wichtigste Aufgabe? Woraus entwächst "das Böse"? Und woraus besteht die Wurzel des "Guten"? Woraus würde im Gegensatz zum Baum der Welt der Baum des LEBENS entwachsen, aus dem sich alles Weitere ergibt?
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen." (Mt. 6, 33) - Schaffen wir es eines (fernen) Tages, eine Zivilisation auf Liebe zu errichten, werden wir uns um keines(!) der heutigen Probleme noch kümmern müssen - sie entstünden gar nicht erst. Aristoteles meint dasselbe, wenn er sagt: "Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich." (siehe unten: Mind
Snippet #70)Zu schwierig? Zu naiv? Keine Ahnung, wie man das machen könnte, wo man anfangen sollte? Über Nacht wird uns das nicht gelingen. Jedoch wird es anders keinesfalls funktionieren! Damit es eines Tages funktioniert, sollten wir heute ernsthaft damit beginnen. Zum Beispiel mit diesem Projekt. Ganz nach Goethe (siehe Mind
Snippet #30).Denke in größeren Zeitmaßstäben! Erweitere deinen Geist und deinen Bewusstseins-Horizont! Reise durch die 4. Bewusstseins-Dimension (im Coaching machen wir das). Bedenke, dass in 120 Jahren kein einziger Mensch mehr von heute leben wird! Wenn neue Generationen direkt und nach und nach bei vollem "Bewusstsein" aufwachsen, sieht der Gedanken schon nicht mehr so naiv aus.
Wie man Geduld und Motivation aufbringen soll, für etwas, dessen Ausgang man ohnehin nicht mehr erleben wird? Siehe Blog "Die 4. Bewusstseins-Dimension" und klicke auf das Keyword "Geduld" für interessante Gedanken dazu.
Siehe auch diese passenden Links:
- ... und nach uns die Sterne (Buch 2) 🔗
- WorldTeam. Das Projekt für Future Fixer 🔗
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Liebe und Gesetze
#70 - Genie oder Wahnsinn?
#134 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Geduld - kausal - naiv - Welt retten - Zukunft - UpRootTheSystem
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Macht, Liebe, Lüge und Wahrheit
#19 • Charlie Chaplin •
0:20 min
0:20 min "Macht brauchst du nur, wenn du Böses vorhast. Für alles andere reicht Liebe, um es zu erreichen." (Charlie Chaplin)
Liebe, Wahrheit und Weisheit sind miteinander verwandt. Ebenso wie Lügen, "Dummheit" bzw. Unwissenheit (der Masse), Propaganda, Zensur, ...
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Angst schüren, drohen, einschüchtern, Manipulationen z.B. durch manipulieren der Medien, Zwang, Härte, straffe Hierarchien, ... mit dem "Bösen" verwandt sind. Ohne diese Tricks würden manche Herrscher keine Massen überzeugen und keines ihrer Ziele erreichen können, was schon Beweis genug dafür ist, dass sie im Widerspruch zum Plan, Traum, der Vision und des Sinn des Lebens handeln.
Liebe, Wahrheit und Weisheit sind miteinander verwandt. Ebenso wie Lügen, "Dummheit" bzw. Unwissenheit (der Masse), Propaganda, Zensur, ...
Angst schüren, drohen, einschüchtern, Manipulationen z.B. durch manipulieren der Medien, Zwang, Härte, straffe Hierarchien, ... mit dem "Bösen" verwandt sind. Ohne diese Tricks würden manche Herrscher keine Massen überzeugen und keines ihrer Ziele erreichen können, was schon Beweis genug dafür ist, dass sie im Widerspruch zum Plan, Traum, der Vision und des Sinn des Lebens handeln.
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Der direkteste Weg zum Glück
#186 • Meister Eckhart •
2:12 min
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An dem rund 700 Jahre alten Satz ist noch nicht die Spur von Rost! Wie bei allen (spirituellen) Naturgesetzen. Das Leiden muss ...
jedoch nicht ewig anhalten.
Wir alle wollen glücklich sein. Schmerz, Kummer und Leid gehören nicht dazu. Vor allem heutzutage denken wir, wenn wir leiden, machen wir etwas falsch. Sofort soll eine Pille her oder gleich eine Therapie und für manche ist auch die Verdrängung z.B. durch Alkohol oder Drogen ein akzeptabler Weg, dem Leid zu entkommen. Auch ich bin da durchgegangen.
Sind wir glücklich, fühlen wir uns erfüllt. Leid lässt uns leer fühlen, bis hin zum Vakuum. Ein Vakuum hat das Bestreben, seinen Druck mit der Umgebung auszubalancieren. Der leidende Mensch sehnt sich nach etwas und zieht somit etwas an. Was das ist, liegt alleine an uns und genau darin liegt zum einen eine enorme Gefahr - aber auch eine enorme Chance. Von noch größerem Leid oder sogar einem (langsamen) Sterben bis hin zur oben erwähnten "Vollkommenheit" ist alles möglich.
Diese innere Leere, das Vakuum in den Menschen nimmt in unserer Zeit zu - ganz egal wie viel wir scheinbar auch haben, konsumieren oder "am Feiern" sind. Und ebenso scheint in Vielen die Erinnerung(!) daran abzunehmen, wie man mit dieser Leere am besten umgehen sollte. Für das kürzeste, kleinste und gewinnbringendste Leid, das möglich ist - für dich und alles, das ist!
Die zunehmende Unfähigkeit, die innere Leere, den inneren Hunger wirklich zu sättigen, wächst proportional mit dem Chaos auf unserem Planeten. Auch deswegen ist es ein und dieselbe Medizin, die dich ebenso wie die "gesamte Welt" reparieren kann.
Wir können uns von einem Rausch zum nächsten bewegen. Kaufrausch, Suff, Drogen, Sex, Macht, Status ... oder uns in die Arbeit stürzen. Wir können sogar Weltkriege anzetteln, weil wir "einfach Lust haben, etwas zu erobern", als wäre die Leere durch Raub zu füllen! Unweise. Kurzsichtig und dumm. Die diametrale Natur dieser Gesetze bewirkt, dass Raub dein Inneres leeren wird, während Verschenken dein Inneres füllt. Ebenso: Je voller (besoffener) du am Abend warst, desto leerer wirst du dich danach fühlen.
Wir können uns an einen anderen Menschen klammern, in der Hoffnung, dass er uns gibt, was uns fehlt. Doch das ist nicht möglich. Menschen sind keine Quellen. Sie können zuweilen ein Kanal sein, der es hin und wieder sogar ehrlich meinen mag - doch es wäre eine Abhängigkeit, die dich weiterhin unfrei bleiben lässt und somit nicht zur "Vollkommenheit" führen kann. Eine Partnerschaft ist wundervoll - verwechsle sie jedoch nicht mit der Quelle.
Ein guter Partner, Freund, Therapeut oder Coach ist niemand, der dir täglich Wasser reicht. Er/Sie ist jemand, der dir zeigt, wie du einen Brunnen gräbst. Du kannst dir sicher sein: Wer auch immer dich von sich abhängig machen möchte, kennt die Quelle selbst noch nicht, denn in Wahrheit sucht er oder sie nur ebenfalls nach einer Quelle. Gegenseitige Abhängigkeit empfinden viele als Zeichen größter Liebe.
Die Frage ist: Möchtest du lernen Brunnen zu graben? Oder möchtest du jeden Tag um Wasser betteln müssen? Oder steckst du gar den Kopf in den Sand und versuchst zu vergessen und zu verdrängen, dass du durstig bist? Sand im Mund verstärkt den Durst nur. Und Sand in Augen und Ohren raubt dir die Sinne bis zur völligen Orientierungslosigkeit.
Im Coaching & Mentoring begleite ich dich gerne dabei. Vom ersten Spatenstich bis zum Sprudeln der Quelle unterstütze ich dich Schritt für Schritt beim Brunnenbau. Und wer weiß - vielleicht entdeckst du danach dein Talent dafür und deine Freude daran, anderen zu zeigen, wie sie Brunnen graben können.
Lies im verlinkten Dia:Log #20 einen kurzen Umriss, welches Leid mich bis zur Quelle graben ließ.
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Machos, Weiberhelden & Erfolgsmenschen vs. Weicheier, Helfertypen & Frauenversteher
#252 • Christopher E. Schmitt •
5:09 min
5:09 min
schnell wie möglich auf Nachrichten reagieren, um zu zeigen, wie fest man auf ihn bauen kann, oder ist das Gegenteil besser, wenn es darum geht, möglichst "erfolgreich" bei den Frauen zu sein?
Ist es zielführender, eher wortkarg, kalt oder zumindest etwas kühl und hart rüberzukommen, sich öfter mal rar zu machen, um den Eindruck von Unerreichbarkeit, Stärke, Dominanz und Unabhängigkeit (=bewunderns- und beneidenswerte Freiheit) zu verstärken und manchmal allein aus Prinzip Kontra zu geben, um ein bisschen Streit zu provozieren?
Jede starke Emotion bindet und somit auch, wenn man(n) es schafft, Frau immer mal wieder in Rage zu bringen. Mal durch Schweigen. Mal durch laut und betont energisch sein. Mal durch gespielte Gleichgültigkeit. Die Psyche unterscheidet nicht zwischen positiven und negativen Emotionen, für sie zählt nur der Impact, die Stärke eines Gefühls, um buchstäblich einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Daher sind Männer, über die Frau sich ständig aufregen kann - für einige gerade deswegen - so "wichtige und bedeutende" Charaktere (gilt umgekehrt natürlich genauso). Hassliebe klopft an: Arschlöcher, die manchmal auch nett sein können, erzeugen eine sehr starke Amplitude. Wem derartige emotionale Achterbahnfahrten wichtiger sind, stärker und lebendiger erscheinen als emotionale Ausgeglichenheit und Stabilität, der wird sich hier bis zum Zusammenbruch mehr oder weniger zu Hause fühlen.
Ziemlich sicher kann man wohl feststellen: Die ersteren dürften gewiss ziemlich viele "beste Freundinnen" haben. Zum Reden. Zum Trösten. Um füreinander da zu sein. Beinahe würde man(n) noch gemeinsam die Tage bekommen, wenn es möglich wäre.
Die letzteren haben vielleicht nicht so viele beste Freundinnen, dafür aber deutlich mehr Sex und die Aufmerksamkeit und Bewunderung der Frauen. Zumindest ist das meine Feststellung. Aber muss das denn immer so sein? Muss man(n) sich für das eine oder andere entscheiden? Frauenversteher oder Arschloch? Und ist das Erste nicht total traurig und schade während das Zweite auf irgendeine Weise noch trauriger und irgendwie total kindisch ist?
Woher kommt das, dass selbst intelligente Frauen auch heutzutage noch immer nicht selten auf derart plumpes archaisches Verhalten abfahren und es als anziehend männlich empfinden? Sind sie womöglich ein wenig in der Steinzeit hängen geblieben? Macht ihre Intelligenz Halt, wenn es um die Frage der Partnerwahl geht? Sind diese Frauen vielleicht dumm? Jein.
Ein ganz klares "Nein, sie sind nicht dumm" kann man geben, weil der Instinkt, sich einen möglichst starken und männlichen Partner zu suchen, keineswegs "dumm", sondern prinzipiell ganz natürlich ist, wenn man bedenkt, dass wir alle dem Sinn des Lebens folgen wollen. Selbst wenn wir das (noch) nicht bewusst so sagen oder wahrnehmen. Aber jedes Geschöpf trägt als tiefsten Instinkt nicht (nur) den Fortpflanzungs- und Arterhaltungstrieb in sich, sondern auch den Drang, seiner Gattung entsprechend sinnvoll, also von Bedeutung zu sein.
Nichts dürfte schlimmer sein, als am Ende das Gefühl zu haben, das eigene Leben komplett vergeudet zu haben. Auch wenn es vor Spaß nur so gestrotzt hat - Spaß ist wichtig - doch er ist in dem Moment bereits Geschichte, in dem er endet. Ich machte jahrelang nur Party, da war alles dabei, glaub mir. Doch Spaß und Sinn lassen sich zum Glück auch kombinieren
Snippet #5Ein "Ja, sie sind dumm" (im Sinne von noch unbewusst), kann man aber zumindest mal in Erwägung ziehen, wenn es um die Frage geht: "Woran erkennt man eigentlich echte Stärke, die richtige Form und Anwendung von Macht und wahrhaftiges Selbstbewusstsein"? Oder wie Herbert Grönemeyer schon fragte: Wann ist der Mann ein Mann?
Männer, die sich im Internet Lektüre, Videos oder Coaches suchen, die zeigen sollen, mit welchen Psychotricks, Taktiken und Strategien man die meisten Frauen gewinnen kann, und Frauen, die auf entsprechende Maschen reinfallen, haben sich - sorry - einander verdient. Sie passen auf eine gewisse Art hervorragend zueinander, denn das Gesetz der Resonanz wirkt natürlich auch hier. Beide lieben noch auf eine eher kindliche Art. Sie spielen.
Das wäre lustig, wenn sie bewusst spielen würden. In den meisten Fällen glaubt aber zumindest einer der beiden, dass es sich tatsächlich um Liebe handelt. Doch Liebe hat mit Tricks, Strategien und Taktieren nichts zu tun. Denn all das ist vor allem eines: Lüge! Und Lüge hat mit Liebe nichts zu tun. Im Gegenteil, die Lüge hält uns von Liebe fern.
Snippet #19 All das mag zu Sex und vielleicht auch zu einer Beziehung führen, aber zu Liebe...?Dass Frauen sich starke Männer wünschen und Männer gerne stark sein möchten, ist nachvollziehbar. Der Haken ist: Beide wissen oftmals eben nicht, was wirkliche Stärke ist, was wirkliche, gesunde, zielführende, "liebevolle" Macht ist. Und so imitieren die einen, während die anderen sich blenden lassen, da sie die Merkmale wahrer Stärke nicht kennen.
Snippet #164Was im Coaching gerne individuell und persönlich angegangen werden kann, fasse ich hier halbwegs kurz zusammen: Ein wirklich starker, selbstsicherer, machtvoller Mensch besitzt das Bewusstsein, wer er in letzter Instanz, in tiefster spiritueller, also ewiger Wahrheit wirklich ist (=Identität). Nicht was seine weltlichen (Karriere)Ziele betrifft. Diese sind wechselhaft, unterliegen Kultur, Epoche, Zeitgeist und Modediktat. Hier wimmelt es vor "Individualisten", die in Wahrheit nur dem aktuellen Trend folgen. Erkannt werden kann das Echte in der Regel durch ein authentisches(!), auffällig ruhiges Gemüt, fernab eines Egos - vor allem in Krisensituationen. Das ist wahres und nicht gespieltes, aufgesetztes, antrainiertes oder taktierendes Selbstbewusstsein, das Bewusstsein vom Selbst.
Er fühlt sich angekommen, ist bereits am Ziel aller Ziele, selbst wenn er noch weiter darauf zu transformiert, denn wirklich "fertig" ist man niemals. Doch im Geist, in der Erkenntnis des Ziels, ist er bereits zu Hause, ist angekommen. Ihn treibt keine Unruhe mehr, etwas nicht rechtzeitig finden zu können. Und das erkennst du, wenn du dir selbst darüber bewusst bist, dass es (im Leben) genau um dieses Angekommensein geht. So jemand weiß in der Tat wo es langgeht, er braucht nicht mehr so zu tun.
Somit "braucht" dieser Mensch dich nicht wirklich! Das ist eben jene "sexy" Unabhängigkeit, Freiheit und Stärke, von der du vielleicht auch gerne etwas mehr hättest (daher die Anziehung). Unromantisch? Keineswegs. Denn obwohl dieser starke, unabhängige Mensch dich weder zum Überleben noch zum Erreichen seines Ziels "bräuchte", entscheidet(!) er sich völlig freiwillig für dich! Weil er dich liebt! Aus Überfluss. Nicht aus Mangel.
Hast du lieber einen Partner, der sich bewusst, freiwillig aus Liebe für dich entscheidet oder einen, der zum (großen) Teil aus Angst (z.B. vor dem Alleinsein) mit dir sein möchte?
Da dieser Mensch zwar deine Liebe und Gegenwart extrem bewusst und wertschätzend(!) genießen kann, sie auch durchaus als extrem bereichernd empfindet und gewiss nie wieder auf sie verzichten möchte, sie aber nicht direkt "braucht", kann er darauf verzichten, Spiele zu spielen, die dich eifersüchtig machen sollen oder auf andere Art sicherstellen sollen, dass du "noch da bist".
Player haben Angst. Da Angst aber schwach wirkt, lernen sie eben jene Taktiken, die Angst in scheinbare Stärke verwandeln sollen. Bewusste Menschen haben Liebe, die vom Selbst aus ihnen strahlt. Diese kann man nicht taktieren. Sie ist immer echt und ehrlich.
Da so jemand weniger braucht, sondern eher viel zu geben hat, wird er es als eine der wichtigsten Aufgaben (=Mission) betrachten, dich (und auf andere Weise auch andere) glücklich zu machen. Und zwar in gleicher Unabhängigkeit von ihm, wie er von dir unabhängig ist! Denn auch er möchte nicht, dass du aus Abhängigkeit bei ihm bleibst, sondern aus Liebe, aus freiem Willen. Das könnt ihr beide aber nur wissen, wenn ihr euch einander zu wahrer Unabhängigkeit verhelft!
Snippet #193Ein starker und entschlossener Mensch ist also daran zu erkennen, dass er dir - wenn du dich für seine Liebe öffnest - mit aller Kraft hilft, selbst diese wundervolle Transformation zu erleben! Er wird dich nicht fallenlassen. Aber zugleich wird er dich definitiv loslassen, wenn du dich ihm nicht öffnest, sondern deinen Weg eher in der Liebesweise eines anderen siehst. Dann wird er dich nicht aufhalten und sein Loslassen wird einer der größten (männlichsten?) Kraftakte sein, die es gibt.
Snippet #75 Aber erkennst du das als solchen?Mir ist das im Leben bereits öfter widerfahren, dass ich Frauen mit dieser Art zu lieben vor ihrer Zeit begegnete und sie somit wieder loslassen musste. In dem Moment zerbricht jedes Mal ein kleiner Teil in einem - und ein anderer wird geboren. Doch Wahrheit bleibt Wahrheit.
Woher kommt denn all die Energie, wenn beide einander nur geben? Nun, genau das ist mit "Resource" gemeint - siehe Titel auf der Startseite: Identity. Mission. Resource. Diese drei müssen wir erinnern, damit alles gelingt. Das Leben und die Liebe. Mehr dazu im Coaching, in meinen Büchern und im gesamten Projekt.
Urheber:
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Selbstbewusstsein - Bewusstsein - Partnerschaft - Beziehung - Macht - Dominanz - Egozentrik - Entfaltung - Transformation
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Hab einen liebevollen Sommer
#240 • Mark Twain •
0:53 min
0:53 min "Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war." (Mark Twain, Quelle: careelite.de)
Ich liebe Mark Twains Humor. Und es ist etwas dran. Mir ...
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geht es mit Yoga und Sport so. im Winter denke ich oft "Ach ne, die Wohnung ist früh morgens noch zu kalt, um leicht bekleidet still zu sitzen" und im Sommer ist sie mir morgens schon zu warm. Und abends noch. Ausreden finden sich immer schnell.
Dennoch kannst du selbst sowohl im Winter als auch im Sommer deine Tage und dein Herz mit Liebe füllen. Für alles das ist, für das Hier und Jetzt. In Wahrheit kommst du auch nur so voran zu noch schöneren Hiers und Jetzts. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
In diesem Sinne wünsche ich dir mit diesem MindSnippet einfach nur einen schönen Start in einen liebevollen Sommer. Lass dich nicht beeindrucken von dummen Politikern, Wirtschaftskrisen, Psychopathen, Egomanen und anderen Tyrannen dieser Welt. Es gibt ein Wissen, welches dich immun gegen die Früchte solcher unwissenden Plagegeister macht. Man muss sich nur daran erinnern ...
Tanke auf, nutze die Zeit, liebe das Leben und lebe die Liebe. Und wenn du über beides viele spannende Gedanken hinzugewinnen möchtest, dann lies die Erinnerungs-Trilogie, lass uns ein Coaching oder ein kostenloses Walk & Talk miteinander machen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Geheimnis, die ein oder andere Wahrheit über das Wesen der Liebe und ihre Macht kanntest du noch nicht ...
Ich liebe Mark Twains Humor. Und es ist etwas dran. Mir ...
geht es mit Yoga und Sport so. im Winter denke ich oft "Ach ne, die Wohnung ist früh morgens noch zu kalt, um leicht bekleidet still zu sitzen" und im Sommer ist sie mir morgens schon zu warm. Und abends noch. Ausreden finden sich immer schnell.
Dennoch kannst du selbst sowohl im Winter als auch im Sommer deine Tage und dein Herz mit Liebe füllen. Für alles das ist, für das Hier und Jetzt. In Wahrheit kommst du auch nur so voran zu noch schöneren Hiers und Jetzts. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
In diesem Sinne wünsche ich dir mit diesem MindSnippet einfach nur einen schönen Start in einen liebevollen Sommer. Lass dich nicht beeindrucken von dummen Politikern, Wirtschaftskrisen, Psychopathen, Egomanen und anderen Tyrannen dieser Welt. Es gibt ein Wissen, welches dich immun gegen die Früchte solcher unwissenden Plagegeister macht. Man muss sich nur daran erinnern ...
Tanke auf, nutze die Zeit, liebe das Leben und lebe die Liebe. Und wenn du über beides viele spannende Gedanken hinzugewinnen möchtest, dann lies die Erinnerungs-Trilogie, lass uns ein Coaching oder ein kostenloses Walk & Talk miteinander machen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Geheimnis, die ein oder andere Wahrheit über das Wesen der Liebe und ihre Macht kanntest du noch nicht ...
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Je mehr wir wissen, desto kleiner werden wir?
#290 • Itzhak Bentov •
4:05 min
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Viele ...
vorwiegend rational denkende Menschen, nicht selten bereits akademisch hoch gebildet, saugen immer neues Wissen geradezu in sich auf. Schaden kann das an sich natürlich erstmal nicht. Ein umfassendes Allgemeinwissen ist sicherlich nicht schlecht, ebenso wenig wie eine möglichst hohe Bildung genießen zu dürfen.
Oftmals wächst mit dem zunehmenden Wissen aber auch eine Art "unsympathischer Arroganz". Klar, da wächst zwar etwas absolut betrachtet immer weiter an, doch genau genommen sollte jemand, der mehr und mehr an Wissen anhäuft, auch zunehmend an eben dieser paradox anmutenden Erkenntnis gewinnen, oder nicht? Denn - wie Bentov schon in den 1970ern sagte - jede neue Antwort in der Wissenschaft wirft eine exponentielle Menge neuer Fragen auf. Anders gesagt: Je mehr man weiß, desto mehr sollte der wirklich intelligente Geist erkennen, wie unwissend er im Grunde, also in Bezug auf alles-das-ist, tatsächlich ist.
Das erkannte auch schon Sokrates, als er nach einem tiefgründigen und erkenntnisreichen Leben weise konstatierte: "Ich weiß, dass ich nichts weiß." (etwas vereinfacht). Damit meinte er keineswegs, dass er objektiv bzw. absolut betrachtet dumm sei, sondern er drückte seine Demut aus gegenüber der unfassbaren und mit jeder Erkenntnis zunehmenden Menge an (Noch)-Nichtwissen.
"Niemand dünke sich weise", warnt auch schon die Bibel (Sprüche 26,12) vor dem, was ich persönlich als heutige Plage empfinde: Arroganz. Insbesondere die heutige Fortschrittsarroganz. Nicht wenige meinen nämlich, dass wir bei unserem heutigen Kenntnisstand doch einer ausgedienten Gottesidee entwachsen sein sollten, Spiritualität allenfalls noch zum müde Belächeln nützlich sei oder vielleicht noch einen netten, letzten Strohhalm darstellt für eben jene, die offenbar über zu wenig empirisches Wissen verfügen.
Mir kommt es so vor, massiv beschleunigt vor allem seit KI so krasse Fortschritte macht, dass etliche zwar einräumen, momentan vielleicht noch nicht "alles" zu wissen, es sich aber nur noch um wenige Jahrzehnte handeln dürfte, bis wir dem Universum auch das letzte Geheimnis entlockt haben werden. Dann wissen wir alles, sind quasi selbst Gott oder zumindest göttlich und haben selbigen nicht nur endgültig nicht mehr nötig, sondern auch direkt ad absurdum geführt.
Dabei werden gerne Größen vergessen wie Albert Einstein, Max Plack (
Snippet #158) oder auch Werner Heisenberg (
Snippet #35), die durchaus noch in der Lage waren, beides - die Bedeutung von Intellekt UND gesunder Spiritualität - wertzuschätzen. Die Tatsache, dass jene Persönlichkeiten durchaus mehr oder weniger gläubig waren, wird entweder übergangen, ignoriert oder noch schlimmer: Wieder einmal belächelt nach dem Motto: Sie wusste es ja noch nicht besser, sie waren eben Kinder ihrer Zeit.Wir brauchen Wissenschaft und Fortschritt. Definitiv. Denn zum einen sind wir als Spezies so, dass wir uns weiterentwickeln möchten. Evolution ist ein Prinzip der Natur. Zum anderen, ganz ehrlich: Ich bin ziemlich froh, nicht mehr in einer kalten Höhle sitzen zu müssen und das Internet lässt sich durchaus ja auch für wirklich gute Dinge nutzen. (Das Problem ist ja eher, dass unsere Weisheit nicht mit unserem Intellekt schritthalten kann, wie Asimov schon in den 1960ern besorgt feststellte.
Snippet #232)Wofür Wissenschaft, Fortschritt, Intellekt, Faktenwissen, Logik, ... jedoch nicht geeignet sind, niemals dafür gedacht waren und auch nie in der Lage sein werden, ist emotionale, seelische, psychische Stabilität und Sinn am Sein zu offerieren. Wissenschaft ermöglicht uns bessere Werkzeuge. Doch Forschung und Wissenschaft können aufgrund ihrer stets lückenhaften und fehlerhaften Natur per se kein Fundament für das Sein an sich darstellen.
Wissenschaftliche Fakten sind nicht nur bis in alle Ewigkeit unvollständig. Sie sind auch in sehr vielen Fällen von begrenztem Haltbarkeitsdatum. Ernährungserkenntnisse, Astronomie, Physik, Medizin, Biologie, Psychologie, Pädagogik, ... stets lösen neue Erkenntnisse alte ab. Das ist auch keineswegs zu verurteilen oder zu belächeln. Das ist schlicht und ergreifend die Natur von Forschung und Wissenschaft. Forschung ist notwendig, sie wächst auch, wird reifer und erwachsener - aber sie wird niemals vollständig, fehlerfrei oder ausgewachsen sein.
Forschung ist daher eher für die Erschaffung von "Werkzeugen" geeignet - und das ist ja auch eine ganze Menge! Aber Sinn, Stabilität, Fundament, Ziel, Freude, Erfüllung, Glück, Liebe, ... ja das gesamte URVERTRAUEN auf Forschung, Wissenschaft und klassische Bildung bzw. Wissensanhäufung zu setzen, ist das sprichwörtliche Bauen auf Sand. Zwar sind gewisse Fakten für eine bestimmte Ära stabil. Doch eben nicht zeitlos. Nicht fehlerlos. Nicht vollkommen. Und somit vollkommen ungeeignet für Stabilität.
Ich las mal die Aussage eines Atheisten: "Gläubige müssen glauben. Ich darf wissen." - Offensichtlich fehlt diesem Statement die Weisheit, die Unweisheit der vermeintlich allmächtigen Stärke des Wissendürfens zu erkennen.
Frage dich selbst: Was ist die größere Kunst und was gibt dir mehr innere Ruhe? Wenn du dir sagst: "Erst wenn ich alles in der Welt verstanden habe, kann ich dem Leben vertrauen" - Oder aber, wenn du das Prinzip des Lebens verstanden hast, erkannt hast, dass das Leben (die Natur, Gott, ...) dich liebt, das beste für dich will und du dir sagen kannst: "Hey, ich habe verstanden, dass ich rein gar nichts verstehen muss, um voller Urvertrauen, entspannt und glücklich durchs Leben zu gehen". Das eine sucht und braucht die Kontrolle, das andere kann sie abgeben. Stelle dir diese Entlastung vor!
Als du damals bei Papa im Auto auf der Rückbank geschlafen hast, bei der Fahrt in den Urlaub, da konntest du nicht deswegen so gut schlafen, weil du wusstest, wie Motor, ABS und Bremssystem funktionieren. Du konntest gut schlafen, weil du der Autofahrkunst deines Vaters vertraut hast. Ohne die Spur von Zweifel.
Ich persönlich bin neugierig. Ich mag gerne dazulernen. Suche ebenfalls nach neuem Wissen, verfolge Forschung und Fortschritt, bin gewiss nicht dumm. Aber meine Lebensgrundlage, die habe ich wo ganz anders gefunden. Bei Wissen und Erkenntnissen, die anders erfahren und gefunden werden. Die anderswo wirken, als nur im Kopf. Und dafür bin ich sehr dankbar. So sehr, dass ich es mit diesem Projekt, meinen Büchern und meinem Coaching/Mentoring gerne weitergeben möchte.
Denn der Unterschied ist unter anderem der: Als Mensch im Ego, der durch mehr und mehr Wissen wachsen möchte, erkennst du unweigerlich nur, wie du in Relation zum Universum kleiner und kleiner wirst, durch die Menge an Unwissen (=offener Fragen), die du dir täglich erschaffst.
Als Mensch im spirituellen Bewusstsein jedoch wächst dein eigenes Sein mit dem wachsenden Wissen über die Größe von allem-das-ist. Denn in diesem Bewusstsein wirst du vom stets kleiner werdenden Betrachter zur Einheit, verschmolzen mit einem immer größer erkannten Sein. Das eine geschieht in Übermut, das andere in Demut.
Akademische Fragen resultieren in stets neuen Fragen. Das ist spannend, das ist interessant. Doch von Sättigung keine Spur. Spirituelle Erkenntnisse resultieren hingegen in immer weniger offenen Fragen. Denn auch unbeantwortete Fragen kannst du zunehmend loslassen. Aus allen Bereichen des Lebens. Denn in dem einen Geist gilt es, immer mehr zu klären. Im anderen klärt ES sich von selbst. Durch das Wesen der Erkenntnis und transzendiert letztlich in Vertrauen.
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- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Atheist vs. Gott
#35 - Die vollkommene Synergie
#158 - Geduld und Vertrauen
#122 - Vertrauen auf das Unzerstörbare
#142 - https://www.youtube.com/watch?v=UlA9oFisNCc((YouTube Titel nicht abrufbar, Error 102))

- Spaltung und Dualität überwinden, hin zu Singularität und Bewusstsein
#232
Urheber d. einleitenden Zitates:
Itzhak Bentov   (Irrtum melden)
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Vertrauen - Atheist - Atheismus - Glaube - Urvertrauen - transzendieren
Itzhak Bentov   (Irrtum melden)
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Wann ist Sehnsucht gestillt?
#151 • Johann Wolfgang von Goethe •
1:57 min
1:57 min
Ist es dumm, dass man als Mensch scheinbar so unzufrieden ist? Kann man nie einfach mal glücklich sein, da wo man steht, wie man ...
ist, mit dem was man hat - oder auch nicht ist oder hat?
Die Kunst besteht meines Erachtens darin, differenzieren zu können. Dankbarkeit hängt mit Zufriedenheit untrennbar zusammen. Nur wer dankbar und zufrieden ist, kann die Kraft und die Lust verspüren, eine Stufe weiterzugehen. Doch wenn Zufriedenheit dazu führt, ewig zu verharren, bis hin zu geistiger und körperlicher Trägheit - dann machen wir etwas falsch.
"Die Sehnsucht wird mein Steuermann", singen auch Rammstein. Sehnsucht kann uns lähmen, deprimieren, resignieren lassen und uns sogar zu Alkoholikern und (Selbst-)Mördern machen. Oder wir paaren sie mit Hoffnung und Zuversicht und machen Sehnsucht dadurch wahrhaftig zum Steuermann. Dann kann sie uns Richtung geben und Sehnsucht plus Hoffnung ist gleich Vision. Vision wiederum kann zu (Vor)Freude führen, ja sogar zu Enthusiasmus (das bedeutet "göttliche Freude" - mehr Freude und Glück ist nicht möglich). Enthusiasmus gibt dir schließlich schier übermenschliche Kraft.
Dankbarkeit für das, was ist - ausruhen - auftanken - neue Sehnsucht empfinden - Hoffnung spüren - Visionen erhalten - losmarschieren - manchmal tapfer kämpfen - ankommen - den "Lohn" in Empfang nehmen - Glück - Dankbarkeit für das Neue, was ist ... und so weiter. Das ist das Gegenteil eines Teufelskreis. Das ist die "Spirale nach oben".
Es gibt Menschen, die geben sich zu früh zu frieden. Manchen genügt es, wenn sie sich einfach nicht mehr so alleine fühlen. Dann verharren sie beispielsweise stets im selben Job oder auch ewig bei ein und demselben Menschen - auch wenn sie sich nichts mehr zu sagen haben, nichts mehr zu geben haben, einander nicht mehr inspirieren können. Sie "gehen" dann nicht mehr miteinander, sondern bleiben träge beieinander sitzen und verwechseln die Abwesenheit von Angst (z.B. vor dem Alleinsein) mit Liebe. Doch Trägheit und Feigheit werden nicht mit Glück belohnt.
Man muss es schon wollen. Das Weiterkommen. Das Sehnsuchtstillen. Das Hörenwollen auf die innere Stimme.
Es hat schon seinen Sinn, was Goethe sagt. Die Natur wollte es so. Denn ohne eine latente, ewige Sehnsucht, bleibst du stehen. Dann gäbe es keine Evolution. Und du würdest auch niemals den Weg nach Hause finden. Denn Sehnsucht ist nichts anderes, als der Ruf unseres Zuhauses. Sehnsucht ist der Steuermann - auf dem Weg nach Hause. Sehnsucht ist Heimweh. Denn ganz oben an der Spirale wartet nichts anderes als reine Liebe. Unser Zuhause. Gott. Doch Liebe - und somit Gott - sind nun mal eine Entscheidung.
Und du? Entscheidest du dich für den Ruf der Liebe, der auch in Form von Sehnsucht hörbar wird, oder für das Gegenteil? Für die Stimme der Angst? Jene, die dir Sicherheit verspricht? Der Preis dafür ist jedoch hoch. Du musst Liebe, Leben und Glücklichsein opfern. Das ist die einzige Sicherheit, welche dir die Angst "mit Sicherheit" erfüllen wird. Denn Liebe und Glück sind nichts für Angsthasen.
Es ist gar nicht so schwierig. Ich helfe dir gerne dabei. Du brauchst dich bloß bei mir zu melden. Denn vielleicht schreibe und mache auch ich das hier alles nur aus einer einzigen Sehnsucht heraus. Aus der Sehnsucht, mit dir gemeinsam näher nach Hause zu kommen ...
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Sehnsucht lehren
#219 • Antoine de Saint-Exupéry •
2:00 min
2:00 min
Saint-Exupéry)
Daran muss ich dringend arbeiten! Dieses MindSnippet schreibe ich mir vor allem selbst. Aber vielleicht interessiert dich ja, was ich damit meine, dringend daran arbeiten zu müssen.
Ich erlebe immer wieder, dass für manche Leser meiner Bücher und Besucher meiner Seite Vieles zu abstrakt wirkt. Die Frage, die sich einigen stellt, ist in etwa die: "Ja okay, alles schön und gut, aber was habe ich davon (oder die Menschheit)?"
Der Nutzen, der Mehrwert wird nicht erkannt. In jenen Lesern und Besuchern fehlt die Sehnsucht nach eben jenem großen, weiten Meer, dass ich erinnert habe und das mir die Energie für all das hier gibt - und noch darüber hinaus. Nicht falsch verstehen. Auch ich bin natürlich immer mal wieder deprimiert. Wegen der Weltlage, wegen eigener Sehnsüchte, Enttäuschungen und Anstrengungen. Doch die Basis ist stabil, wie nie zuvor in meinem Leben und Tiefs dauern nicht mehr lange an. Auch gehen sie nicht mehr an die Substanz.
Natürlich meine ich die Sehnsucht nach dem Meer im übertragenen Sinne. Es geht um Zusammenhänge. Wenn ich beispielsweise sage: "Die Welt hat in erster Linie kein politisches Problem, sondern zunächst ein massives, spirituell-philosophisches Defizit zu stillen", dann reagieren einige mit Unverständnis. Die Medien sind doch voll von politischen Katastrophen, Fehlentscheidungen, Lug und Trug, Korruption, Dummheit und Machtgier - wie kann ich da sagen, es gibt kein politisches Problem? Das stimmt. Es gibt viele politische Probleme. Doch der Punkt ist - es gibt keine politische Lösung!
Denn was geht Politik voraus und wird immer die Substanz sein, aus der Politik entsteht? Und wer sagt, dass das Leben ein derart großes Politikum ist, wie wir es heute erleben?
Politik ist im Gegensatz zu deiner Psyche, Mentalität, Lebensphilosophie und Spiritualität nichts Natürliches, sondern der menschgemachte Versuch, ebene jenes spirituelle Defizit mit dem Verstand zu kompensieren. Das gelingt aber nicht, da Leben mehr ist, als der Verstand erfassen kann. Dennoch (weil uns dieser Zusammenhang fehlt), scheinen wir umso mehr von Politik zu benötigen, je weniger wir "von alleine", also von unserem Inneren heraus einfach funktionieren. Wir haben vergessen, dass dies ohne Weiteres möglich wäre, die Natur hat uns mit allem ausgestattet, was dazu nötig ist.
Die Zusammenhänge zu erkennen, befreit dich umgehend von aller politischen Last und Sorge. Man muss das politische Chaos und Drama gar nicht mehr verstehen - denn darin liegt schlicht und ergreifend keine Lösung begraben (indirekt schon, direkt aber nicht). Diese Zusammenhänge zu erkennen, lässt eben jene Klarheit, Größe und Weite erkennen, jene Sehnsucht in dir erwachen - wie beim Blick aufs Meer.
Auf einmal wird klar, was zu tun ist - und was eigentlich völlig irrelevant ist! Die Sehnsucht nach der Weite des Meeres lässt dich voller Elan Bäume fällen, um ein Boot zu bauen. Die Sehnsucht nach der Klarheit, Größe und Weite der inneren Erkenntnis lässt dich voller Elan ganz andere Dinge tun. Entscheidend ist nur, ob du diese Weite erfahren möchtest, sie erkennen magst - ob du erinnert werden willst.
Es liegt an dir, was dein Wohl angeht. Und es liegt an den vielen Wirs in der Welt, was unser Wohl angeht. Doch anfangen muss man immer bei sich selbst. Lass uns Segeln gehen!
Siehe auch diese passenden Links:
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Wie fühlt sich Wahrheit an?
#115 • Christopher E. Schmitt •
2:44 min
2:44 min Physikalische, mathematische oder chemische Wahrheiten sind ebenso wie spirituelle ebenfalls natürliche Wahrheiten. Sie sind sogar oft direkt sichtbar und zudem beweisbar und herleitbar. An ihnen fällt auf, dass es für eine Wahrheit kein Gegenteil gibt. ... 
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2+2 ist 4. Wasser kocht ab 100 Grad Celsius (und einem gewissen Luftdruck), Gravitation ist für jeden spürbar. Aber wie lauten die jeweiligen anderen, gegenteiligen Wahrheiten davon, zwischen denen man sich entscheiden könnte? Die gibt es nicht. Sicher ist die klare Beweisbarkeit ein Grund, warum sich viele Menschen gerne auf rationales Wissen und Denken verlassen.
Das erinnert ein wenig an Licht und Dunkelheit (siehe auch YouTube Link unten, 1:30 min mit Bezug auf Einstein). Licht ist als physikalische Größe messbar. Dunkelheit empfinden wir zwar als das Gegenteil von Licht, doch tatsächlich ist Dunkelheit nur das Fehlen von Photonen. Kälte das Fehlen von Bewegungsenergie in Molekülen und Atomen. Stille das Fehlen von Schallwellen. Das jeweils "Andere" ist also genau genommen kein echtes Gegenteil, sondern eher das Fehlen der einzigen Sache, die es gibt. Der Wunsch, ein Gegenteil zu definieren, entspringt unserem Ego, unserem Gehirn: Als materieller Teil einer dualen Welt verlangt das Gehirn (also der Verstand) natürlich ebenfalls nach Dualität. Somit erfindet oder benennt er Gegenteile, wo eigentlich gar keine sind (Kälte, Dunkelheit, Stille, ...) - Treffender wäre: Hier ist es aber unwarm, unhell oder unlaut.
Spiritualität versteht, dass es dieser Dualität nicht bedarf. Es gibt somit auch kein Gegenteil von Liebe. Angst, Hass, Wut, Zorn, ... sie alle fühlen sich nur an, wie das Gegenteil von Liebe. Doch in Wahrheit bedeuten sie entweder das Nichtvorhandensein von Liebe oder sind das Ergebnis von Ereignissen, die sich uns und dem, was wir lieben, in den Weg stellen und uns dadurch von der Liebe und somit auch dem Lebenssinn und unserer Erfüllung trennen möchte.
Spirituelle Wahrheiten sind selten beweisbar. Aber als intuitiver Mensch erkennst du sie an ihrer Wirkung: Ist ein Gedanke wahr, spendet er dir Kraft, Ruhe, Gelassenheit, Zuversicht, Freude, Motivation, Geduld und alle möglichen energiereichen und vor allem sättigenden Resultate. Und zwar aus sich heraus. Es bedarf keines Gegenpols, auf dem die Stärke gründet, oder an dem sie sich messen oder emporziehen kann, wie es beispielsweise in der heutigen (politischen) Streitkultur oft der Fall ist. Hier will man recht haben, sich über den anderen erheben. Eine "ominöse", universale Wahrheit spielt hier meist keine große Rolle.
In der Politik stehen wir als Beobachter (oder Wähler) daher pausenlos auf wackeligen Füßen. Mal sagt der eine halbwegs etwas, das ganz plausibel klingt, dann die andere. Dann lügt die eine geschickter als der andere. Natürlich stehen auch niemals persönliche Interessen im Raum 🤥 Und wie kann man überhaupt eine vorsätzliche, dreiste, manipulative oder gar propagandistische Lüge von schlichter Unwissenheit oder gar Dummheit unterscheiden? Da wird es unheimlich schwierig. Wehe dem, der seine Lebensstabilität (heute noch) in der Politik finden möchte.
Mein Vorschlag daher: Wenn du einen Hauch spirituelles Bewusstsein in dir hast, finde und fokussiere zunächst die verlässlichen, ewigen, universalen Wahrheiten. Vergeude keine Zeit, Gedanken und Energie auf etwas, das Spaltung erzeugt und Energie raubt - beinahe so, als sei genau dies das Ziel. Sollte dem tatsächlich so sein, dann tappe nicht in diese Falle, lass dich nicht provozieren, verunsichern und runterziehen. Der Streit verursachende Gedanke deines "Gegners" diktiert dir sonst, was du zu denken hast, da er dich nötigt, den Fremdgedanken aufzugreifen, um das Dagegensein ausformulieren zu können. Du bleibst somit womöglich permanent in einer defensiven, re-aktiven Position, anstatt in einer entspannten, ruhigen und friedlichen pro-aktiven.
Lass die Streiter streiten. Fokussiere du dich mit deiner Energie, deiner Zeit und deinen Talenten auf die eine Lösung. Nicht auf die 1000 Probleme (siehe Blog "Das Besingen der Finsternis").
Danach kann es durchaus wieder politische Ansätze und Ideen geben. Politik ist wichtig. Politik steuert ein Land in eine Richtung. Doch in hitzigen Diskussionen verlieren wir oft den Blick auf das Wesentliche. Auf das, worauf es eigentlich ankommt. Es ist wichtig und lohnend, sich vor jeder politischen Frage zu erinnern, wieder bewusst zu werden.
"Bevor Politik klappen kann" (s. Link: Blog), brauchen wir daher eine grundsätzlich erinnerte, aufgeweckte und bewusste Spiritualität. Ein #NeuesDenken. Anders gesagt: Wir müssen uns möglichst zahlreich erinnern.
Das geschieht nicht über Nacht. Aber unsere Verrohung, Spaltung und Entwicklung ins Chaos hat ja auch etliche Generationen benötigt. Sowas repariert man nicht in wenigen Jahren. Nicht mal spirituell - aber schon gar nicht mit einer Politik in dieser Spiritualität, in diesem fehleranfälligen (Un-)Bewusstsein. Wir haben es lange genug versucht. Doch auf diese Weise wird es bewiesenermaßen immer schlimmer, verworrener und festgefahrener. Sich zu erinnern bedeutet, sich zu entschlacken, wieder klar zu sehen.
2+2 ist 4. Wasser kocht ab 100 Grad Celsius (und einem gewissen Luftdruck), Gravitation ist für jeden spürbar. Aber wie lauten die jeweiligen anderen, gegenteiligen Wahrheiten davon, zwischen denen man sich entscheiden könnte? Die gibt es nicht. Sicher ist die klare Beweisbarkeit ein Grund, warum sich viele Menschen gerne auf rationales Wissen und Denken verlassen.
Das erinnert ein wenig an Licht und Dunkelheit (siehe auch YouTube Link unten, 1:30 min mit Bezug auf Einstein). Licht ist als physikalische Größe messbar. Dunkelheit empfinden wir zwar als das Gegenteil von Licht, doch tatsächlich ist Dunkelheit nur das Fehlen von Photonen. Kälte das Fehlen von Bewegungsenergie in Molekülen und Atomen. Stille das Fehlen von Schallwellen. Das jeweils "Andere" ist also genau genommen kein echtes Gegenteil, sondern eher das Fehlen der einzigen Sache, die es gibt. Der Wunsch, ein Gegenteil zu definieren, entspringt unserem Ego, unserem Gehirn: Als materieller Teil einer dualen Welt verlangt das Gehirn (also der Verstand) natürlich ebenfalls nach Dualität. Somit erfindet oder benennt er Gegenteile, wo eigentlich gar keine sind (Kälte, Dunkelheit, Stille, ...) - Treffender wäre: Hier ist es aber unwarm, unhell oder unlaut.
Spiritualität versteht, dass es dieser Dualität nicht bedarf. Es gibt somit auch kein Gegenteil von Liebe. Angst, Hass, Wut, Zorn, ... sie alle fühlen sich nur an, wie das Gegenteil von Liebe. Doch in Wahrheit bedeuten sie entweder das Nichtvorhandensein von Liebe oder sind das Ergebnis von Ereignissen, die sich uns und dem, was wir lieben, in den Weg stellen und uns dadurch von der Liebe und somit auch dem Lebenssinn und unserer Erfüllung trennen möchte.
Spirituelle Wahrheiten sind selten beweisbar. Aber als intuitiver Mensch erkennst du sie an ihrer Wirkung: Ist ein Gedanke wahr, spendet er dir Kraft, Ruhe, Gelassenheit, Zuversicht, Freude, Motivation, Geduld und alle möglichen energiereichen und vor allem sättigenden Resultate. Und zwar aus sich heraus. Es bedarf keines Gegenpols, auf dem die Stärke gründet, oder an dem sie sich messen oder emporziehen kann, wie es beispielsweise in der heutigen (politischen) Streitkultur oft der Fall ist. Hier will man recht haben, sich über den anderen erheben. Eine "ominöse", universale Wahrheit spielt hier meist keine große Rolle.
In der Politik stehen wir als Beobachter (oder Wähler) daher pausenlos auf wackeligen Füßen. Mal sagt der eine halbwegs etwas, das ganz plausibel klingt, dann die andere. Dann lügt die eine geschickter als der andere. Natürlich stehen auch niemals persönliche Interessen im Raum 🤥 Und wie kann man überhaupt eine vorsätzliche, dreiste, manipulative oder gar propagandistische Lüge von schlichter Unwissenheit oder gar Dummheit unterscheiden? Da wird es unheimlich schwierig. Wehe dem, der seine Lebensstabilität (heute noch) in der Politik finden möchte.
Mein Vorschlag daher: Wenn du einen Hauch spirituelles Bewusstsein in dir hast, finde und fokussiere zunächst die verlässlichen, ewigen, universalen Wahrheiten. Vergeude keine Zeit, Gedanken und Energie auf etwas, das Spaltung erzeugt und Energie raubt - beinahe so, als sei genau dies das Ziel. Sollte dem tatsächlich so sein, dann tappe nicht in diese Falle, lass dich nicht provozieren, verunsichern und runterziehen. Der Streit verursachende Gedanke deines "Gegners" diktiert dir sonst, was du zu denken hast, da er dich nötigt, den Fremdgedanken aufzugreifen, um das Dagegensein ausformulieren zu können. Du bleibst somit womöglich permanent in einer defensiven, re-aktiven Position, anstatt in einer entspannten, ruhigen und friedlichen pro-aktiven.
Lass die Streiter streiten. Fokussiere du dich mit deiner Energie, deiner Zeit und deinen Talenten auf die eine Lösung. Nicht auf die 1000 Probleme (siehe Blog "Das Besingen der Finsternis").
Danach kann es durchaus wieder politische Ansätze und Ideen geben. Politik ist wichtig. Politik steuert ein Land in eine Richtung. Doch in hitzigen Diskussionen verlieren wir oft den Blick auf das Wesentliche. Auf das, worauf es eigentlich ankommt. Es ist wichtig und lohnend, sich vor jeder politischen Frage zu erinnern, wieder bewusst zu werden.
"Bevor Politik klappen kann" (s. Link: Blog), brauchen wir daher eine grundsätzlich erinnerte, aufgeweckte und bewusste Spiritualität. Ein #NeuesDenken. Anders gesagt: Wir müssen uns möglichst zahlreich erinnern.
Das geschieht nicht über Nacht. Aber unsere Verrohung, Spaltung und Entwicklung ins Chaos hat ja auch etliche Generationen benötigt. Sowas repariert man nicht in wenigen Jahren. Nicht mal spirituell - aber schon gar nicht mit einer Politik in dieser Spiritualität, in diesem fehleranfälligen (Un-)Bewusstsein. Wir haben es lange genug versucht. Doch auf diese Weise wird es bewiesenermaßen immer schlimmer, verworrener und festgefahrener. Sich zu erinnern bedeutet, sich zu entschlacken, wieder klar zu sehen.
Urheber:
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Du beginnst zu erwachen
#91 • Eckhart Tolle •
1:11 min
1:11 min
Die Kraft der Gegenwart")
Unser Verstand ist ein unfassbar geniales Werkzeug, das uns gegenüber den Tieren (eigentlich) weit überlegen machen sollte. Nutzen wir ihn jedoch für Bereiche, wo er besser Sendepause haben sollte, beispielsweise, da er für tiefe innere Sättigung nicht die erforderliche Substanz hat, macht uns dieses Werkzeug mitunter sogar gefährlicher, selbstzerstörerischer und feindseliger als jedes Tier. Denn wir bleiben "hungriger" als ein Tier.
Der Verstand in heutiger Form ist noch eine sehr neue "Erfindung" der Evolution und als solche haben wir ihn noch nicht immer so wirklich gut im Griff. Oft denkt er viel eher uns, als dass wir ihn wirklich sinnvoll benutzen. Wenn dann auch noch ein heute leider sehr verbreiteter, überzogener akademischer Stolz hinzu kommt (siehe Heisenberg Zitat: "Der erste Schluck ..."), wird es nicht wirklich besser.
Um "einfachere Menschen" (mir fällt nix ein, das nicht so dumm klingt) mache ich mir gerade weniger Sorgen, wenn es um "gefährlich" geht. Da sie früh lernten, dass sie sich auf ihren Verstand nicht so wirklich unbedingt in jeder Situation verlassen können, bewahrten sie sich oft auf ganz natürliche Weise eine gesunde Balance aus Herz und Verstand und probierten nicht immer und alles mit dem Verstand zu analysieren und zu lösen. Weniger kopflastigen Menschen bleibt oft nichts anderes übrig, als beispielsweise unangenehme Gefühle einfach durchzustehen, anstatt sie zu verdrängen und einfach wegzudenken. In der Folge wirken sie häufig ausgeglichener, angenehmer, weniger anstrengend, sympathischer, offener, ehrlicher, herzlicher und zufriedener, als so manch vermeintliches Superbrain.
Letztere sind hin und wieder gerne auch mal von einer gefährlichen Form von Hochmut befallen, die dann schnell zum "Gefährlichen Halbwissen" mutieren kann. Die Medien und Nachrichten sind voll von oft zwar durchaus sehr intelligenten, doch leider vollkommen unersättlichen Geißeln und Tyrannen der Menschheit.
Siehe auch die verlinkten Beiträge dazu.
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Spiritualität statt immer mehr Wissen. Wichtiger denn je!
#21 • Christopher E. Schmitt •
3:17 min
3:17 min Krieg in der Ukraine (und anderswo übrigens auch andauernd) - Das Entsetzen ist mal mehr, mal weniger groß. Deprimierte Menschen, die sich fragen "Warum?" oder "Wie lange noch?".
Sätze wie: "Wir leben im 21. Jahrhundert, wieso ...
mehr
gibt es da noch Krieg?"
Aber kann man nicht eigentlich viel eher fragen: "Wieso sollte es denn bitteschön keinen Krieg mehr geben?"
Denn was haben wir denn dafür getan? Was an uns verändert? Wir sind brillant was beispielsweise technologische und medizinische Bereiche betrifft. Doch reicht diese Art von Wissen, Intelligenz und Fortschritt wirklich aus, um eine Zivilisation reifen zu lassen?
Offensichtlich nicht. Ganz im Gegenteil: Gerade all diese Fortschritte, bedeuten zum Teil auch immer schrecklichere Ergebnisse. Atom-, Bio- und Chemiewaffen sind ebenso wie Cyberterrorismus erst durch diese Art von Intelligenz möglich geworden. WAS wir können und WIE wir vieles machen, ist oftmals wirklich genial. Das WOFÜR (wir es einsetzen) ist das ganz große Problem.
Nie zuvor waren so viele Menschen jemals so gut vernetzt und noch nie waren Einsamkeit, Angst und Lieblosigkeit bis hin zum Hass und unfassbarer Aggressivität so große Themen wie heute. Was läuft also falsch? Welche Art von Wissen fehlt uns? Akademisches Wissen kann uns bewiesenermaßen nicht davor bewahren, als Gesellschaft zu verdummen und zu verrohen. Das sollte so langsam mal wirklich jede(r) erkennen können. Nicht selten sind es sehr gebildete Menschen, die große, menschen- und naturverachtende Konzerne führen oder (korrupte, machthungrige) Weltpolitik machen.
So fortschrittlich wir rational auch sein mögen, so arrogant sind wir einer gesunden Spiritualität gegenüber geworden. Wir identifizieren uns zu sehr mit unserem Verstand, der jedoch nur ein (sehr begrenztes und einseitiges) Werkzeug darstellt - verglichen mit der vielen Luft, die es nach oben noch gibt.
Das Denken sollte uns ein nützliches Tool sein, doch wir sind ihm zunehmend viel eher unterworfen und nutzen unser Denken viel weniger bewusst, als wir ihm unbewusst ausgeliefert sind. Beispielsweise hat das Eckhart Tolle schon vor Jahrzehnten beschrieben, unter anderem in seinem Buch "Eine neue Erde". Ein Text, in dem jeder Satz einfach nur wahr ist und einen immer wieder fragen lässt: "Warum um alles in der Welt wird so etwas nicht ganz offiziell gelehrt!" Die Menschen wären gesünder, glücklicher, zufriedener. Und die Welt ebenso.
Spiritualität ist kein Bereich für eine Handvoll durchgeknallter Fantasten. Sie ist ein Bereich des Menschen, des Lebens an sich, den wir als Zivilisation kollektiv sträflich verkümmern ließen und kontinuierlich vernachlässigen. Hier herrscht Freiwilligkeit. Bei Bildung, Steuerpflicht oder Krankenversicherung haben wir eine Pflicht, damit das System bestehen kann. Spiritualität wird nicht wichtig- und ernstgenommen. Gerade hier in Deutschland und allgemein in den westlichen Ländern, die sich viel eher auf ihre Errungenschaften verlassen. Kriege, Depressionen, Gewalt und Hass, Missbrauch, Betrug, Egoismus und ja, natürlich auch CO2 und die Klimakatastrophe sind einige der Folgen. Beschleunigt durch ein Konsumverhalten nicht satt zu bekommender Seelen und Herzen zunehmend verkümmernder Kreaturen.
Wir werden so lange Krieg und Elend haben und alles wird sich weiterhin noch deutlich verschlechtern, wie wir aus Arroganz der Spiritualität gegenüber auf eben diese pfeifen. Aus einem Denken heraus, als "moderner, aufgeklärter, klar denkender Mensch" eine Art Gott oder "göttliches Bewusstsein" nicht mehr nötig zu haben.
So ist ein Leben in wirklichem Einklang mit der Natur, mit der Idee und der Vision des Lebens schlicht nicht möglich. Und solch ein Leben, solch eine Spezies ergibt für das Leben keinen Sinn. Denn es führt zu nichts Gutem, bringt ganz offensichtlich keine Ergebnisse (Welten) hervor, die noch lange Lebens-Wert erscheinen und in denen sich die unendliche Kreativität des Lebens entfalten könnte. Solches Leben wird enden. So einfach ist das. Da brauchen wir uns nicht zu wundern und zu entsetzen. Wir ernten was wir säen. Und ernten eben nicht, was wir nicht gesät haben.
Dieses Projekt hat nicht weniger zum Ziel, als genau dies in das breitere Bewusstsein der Menschen zu bringen. Spiritualität ist kein Hobby. Nichts für langweilige Sonntage. Nichts, um mental fitter für das harte Business zu werden, um noch mehr Geld zu machen, mit dem man sich noch mehr Luxustrash kaufen kann, um Menschen neidisch zu machen, die man gar nicht leiden kann. Sie ist kein Trendy Shit. Spiritualität ist Ursprung und Ziel zugleich. Alpha und Omega. Und ohne sie fehlt der sättigende Treibstoff.
Die Missstände unserer Zeit rühren maßgeblich daher, dass die Menschen im Herzen nicht satt sind. Vom Präsidenten, der nach immer mehr Macht und weiteren Millionen unterworfener Menschen träumt (und fälschlicherweise denkt, dann wäre er endlich zufrieden) bis hin zum Trinker, Vielfraß, Vergewaltiger, Missbrauchenden, Konsumsüchtigen, Ruhmgeilen, Machtgeilen, Sexsüchtigen, Mobbenden, Tierquälenden, Prügelnden, Drohenden, ... ihnen allen fehlt sättigendes Bewusstsein. Zufriedenheit. Nicht immer mehr intellektuelles Wissen. Bevor wir das nicht kollektiv verstehen und anpacken, werden Krieg & Co. nicht enden. Alles andere wäre überraschend.
Da dieses innere Verlangen nach Sinnerfüllung aber ein ganz natürliches ist, suchen Menschen nach Antworten. Wenn wir ihnen dann als Kollektiv keine wirklich wertige Sinnhaftigkeit liefern können, werden sie offen für extreme Gruppierungen, seltsame Glaubensansätze und Verschwörungstheorien. Man sucht Schuldige im Außen, statt Antworten und Lösungen im Inneren. Ein Vakuum saugt und giert danach, gefüllt zu werden, bis Ausgeglichenheit besteht. Und es wird definitiv gefüllt. Doch womit? Und durch wen? Aus den sozialen Medien?
Was in uns rein geht, wird aus uns raus kommen. Und was dies ist, sehen wir in den Nachrichten. Aber es ist änderbar. Der Mensch kann sich entwickeln. Wenn er es nur will.
Die biologische Evolution ist vorerst "abgeschlossen". Sie ist völlig ausreichend, um glücklich zu werden. Die technische Revolution ist auch sehr vorzeigbar. Doch jetzt ist es endlich an der Zeit für die Spirituelle (R)Evolution!
Sätze wie: "Wir leben im 21. Jahrhundert, wieso ...
gibt es da noch Krieg?"
Aber kann man nicht eigentlich viel eher fragen: "Wieso sollte es denn bitteschön keinen Krieg mehr geben?"
Denn was haben wir denn dafür getan? Was an uns verändert? Wir sind brillant was beispielsweise technologische und medizinische Bereiche betrifft. Doch reicht diese Art von Wissen, Intelligenz und Fortschritt wirklich aus, um eine Zivilisation reifen zu lassen?
Offensichtlich nicht. Ganz im Gegenteil: Gerade all diese Fortschritte, bedeuten zum Teil auch immer schrecklichere Ergebnisse. Atom-, Bio- und Chemiewaffen sind ebenso wie Cyberterrorismus erst durch diese Art von Intelligenz möglich geworden. WAS wir können und WIE wir vieles machen, ist oftmals wirklich genial. Das WOFÜR (wir es einsetzen) ist das ganz große Problem.
Nie zuvor waren so viele Menschen jemals so gut vernetzt und noch nie waren Einsamkeit, Angst und Lieblosigkeit bis hin zum Hass und unfassbarer Aggressivität so große Themen wie heute. Was läuft also falsch? Welche Art von Wissen fehlt uns? Akademisches Wissen kann uns bewiesenermaßen nicht davor bewahren, als Gesellschaft zu verdummen und zu verrohen. Das sollte so langsam mal wirklich jede(r) erkennen können. Nicht selten sind es sehr gebildete Menschen, die große, menschen- und naturverachtende Konzerne führen oder (korrupte, machthungrige) Weltpolitik machen.
So fortschrittlich wir rational auch sein mögen, so arrogant sind wir einer gesunden Spiritualität gegenüber geworden. Wir identifizieren uns zu sehr mit unserem Verstand, der jedoch nur ein (sehr begrenztes und einseitiges) Werkzeug darstellt - verglichen mit der vielen Luft, die es nach oben noch gibt.
Das Denken sollte uns ein nützliches Tool sein, doch wir sind ihm zunehmend viel eher unterworfen und nutzen unser Denken viel weniger bewusst, als wir ihm unbewusst ausgeliefert sind. Beispielsweise hat das Eckhart Tolle schon vor Jahrzehnten beschrieben, unter anderem in seinem Buch "Eine neue Erde". Ein Text, in dem jeder Satz einfach nur wahr ist und einen immer wieder fragen lässt: "Warum um alles in der Welt wird so etwas nicht ganz offiziell gelehrt!" Die Menschen wären gesünder, glücklicher, zufriedener. Und die Welt ebenso.
Spiritualität ist kein Bereich für eine Handvoll durchgeknallter Fantasten. Sie ist ein Bereich des Menschen, des Lebens an sich, den wir als Zivilisation kollektiv sträflich verkümmern ließen und kontinuierlich vernachlässigen. Hier herrscht Freiwilligkeit. Bei Bildung, Steuerpflicht oder Krankenversicherung haben wir eine Pflicht, damit das System bestehen kann. Spiritualität wird nicht wichtig- und ernstgenommen. Gerade hier in Deutschland und allgemein in den westlichen Ländern, die sich viel eher auf ihre Errungenschaften verlassen. Kriege, Depressionen, Gewalt und Hass, Missbrauch, Betrug, Egoismus und ja, natürlich auch CO2 und die Klimakatastrophe sind einige der Folgen. Beschleunigt durch ein Konsumverhalten nicht satt zu bekommender Seelen und Herzen zunehmend verkümmernder Kreaturen.
Wir werden so lange Krieg und Elend haben und alles wird sich weiterhin noch deutlich verschlechtern, wie wir aus Arroganz der Spiritualität gegenüber auf eben diese pfeifen. Aus einem Denken heraus, als "moderner, aufgeklärter, klar denkender Mensch" eine Art Gott oder "göttliches Bewusstsein" nicht mehr nötig zu haben.
So ist ein Leben in wirklichem Einklang mit der Natur, mit der Idee und der Vision des Lebens schlicht nicht möglich. Und solch ein Leben, solch eine Spezies ergibt für das Leben keinen Sinn. Denn es führt zu nichts Gutem, bringt ganz offensichtlich keine Ergebnisse (Welten) hervor, die noch lange Lebens-Wert erscheinen und in denen sich die unendliche Kreativität des Lebens entfalten könnte. Solches Leben wird enden. So einfach ist das. Da brauchen wir uns nicht zu wundern und zu entsetzen. Wir ernten was wir säen. Und ernten eben nicht, was wir nicht gesät haben.
Dieses Projekt hat nicht weniger zum Ziel, als genau dies in das breitere Bewusstsein der Menschen zu bringen. Spiritualität ist kein Hobby. Nichts für langweilige Sonntage. Nichts, um mental fitter für das harte Business zu werden, um noch mehr Geld zu machen, mit dem man sich noch mehr Luxustrash kaufen kann, um Menschen neidisch zu machen, die man gar nicht leiden kann. Sie ist kein Trendy Shit. Spiritualität ist Ursprung und Ziel zugleich. Alpha und Omega. Und ohne sie fehlt der sättigende Treibstoff.
Die Missstände unserer Zeit rühren maßgeblich daher, dass die Menschen im Herzen nicht satt sind. Vom Präsidenten, der nach immer mehr Macht und weiteren Millionen unterworfener Menschen träumt (und fälschlicherweise denkt, dann wäre er endlich zufrieden) bis hin zum Trinker, Vielfraß, Vergewaltiger, Missbrauchenden, Konsumsüchtigen, Ruhmgeilen, Machtgeilen, Sexsüchtigen, Mobbenden, Tierquälenden, Prügelnden, Drohenden, ... ihnen allen fehlt sättigendes Bewusstsein. Zufriedenheit. Nicht immer mehr intellektuelles Wissen. Bevor wir das nicht kollektiv verstehen und anpacken, werden Krieg & Co. nicht enden. Alles andere wäre überraschend.
Da dieses innere Verlangen nach Sinnerfüllung aber ein ganz natürliches ist, suchen Menschen nach Antworten. Wenn wir ihnen dann als Kollektiv keine wirklich wertige Sinnhaftigkeit liefern können, werden sie offen für extreme Gruppierungen, seltsame Glaubensansätze und Verschwörungstheorien. Man sucht Schuldige im Außen, statt Antworten und Lösungen im Inneren. Ein Vakuum saugt und giert danach, gefüllt zu werden, bis Ausgeglichenheit besteht. Und es wird definitiv gefüllt. Doch womit? Und durch wen? Aus den sozialen Medien?
Was in uns rein geht, wird aus uns raus kommen. Und was dies ist, sehen wir in den Nachrichten. Aber es ist änderbar. Der Mensch kann sich entwickeln. Wenn er es nur will.
Die biologische Evolution ist vorerst "abgeschlossen". Sie ist völlig ausreichend, um glücklich zu werden. Die technische Revolution ist auch sehr vorzeigbar. Doch jetzt ist es endlich an der Zeit für die Spirituelle (R)Evolution!
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Warum das Jetzt so wichtig ist
#238 • Aristoteles •
3:35 min
3:35 min
Nicht nur laut Einstein ist Zeit eine Illusion, "wenn auch eine sehr hartnäckige" (
Snippet #106). Auch wenn du mal überlegst, ... wird es klar: Natürlich kannst du dich an die Vergangenheit erinnern und dir die Zukunft vorstellen. Beides kann gute oder schlechte Gefühle auslösen. Doch wirklich handeln, erleben und wahrnehmen kannst du stets nur in der Gegenwart. Dein Leben ist eine einzige, "unendliche" Gegenwart. (Mittels der Vierten Bewusstseins-Dimension mag man Brücken bauen können, doch auch diese Handlung findet stets im Jetzt statt)
Aristoteles meint also, alle drei Zeiten seien "angenehm". Was hatte der denn bitteschön geraucht? Haben wir nicht alle mehr oder weniger auch ziemlich schlimme Erfahrungen machen müssen im Leben? Sieht die Zukunft etwa so aus, als könne sie einem große Hoffnungen machen?
Und die Gegenwart ... ist die nicht voller Idiot:innen, ganz fürchterlicher, gemeiner "kultureller Aneignungen", die allen vermeintlichen Minderheiten so dolle wehtun und auch sonst einer ganzen Menge Schwachsinniger, die - wenn sie nicht gerade die Weltherrschaft an sich reißen wollen - dann zumindest alle bösen Gas- und Ölheizungen umgehend rausreißen lassen wollen, auf Häuslebauer-komm-raus (aus deinem Eigentum)?
Eine verzweifelte Schwachsinnsidee unserer Denker und Lenker jagt die nächste und macht diese Welt, unser Jetzt, in Windeseile zu einem anstrengenden, ermüdenden und zunehmend sinnbefreiten Ort voller gieriger Korrupter und mit zunehmend unerträglicherer Aktionismus-Verzweiflungsidiotie an allen Ecken und Ende. Was wusste Aristoteles denn schon von unserem heutigen Jetzt!
Dasselbe, was auch beispielsweise Eckhart Tolle weiß und wie er unter anderem in seinem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" beschreibt (
Snippet #90, Die Frucht ist von der Wurzel abhängig).Da wir nur das Jetzt haben, sowohl zum Leben, zum Genießen, zum Fühlen aber auch zum Lieben und zum Handeln, ist es wichtig, dass wir das Jetzt so energiegeladen wie nur möglich erleben. Und zwar mit schöpferischer, kreativer Energie - und nicht mit Wut, Hass, Angst und Zorn. Nur so kannst du das Jetzt als angenehm empfinden und nur so wirst du jemals die Kraft haben, Dinge anzupacken oder voranzubringen - in eine zielführende Richtung.
Dass das Jetzt morgen ein noch besseres Jetzt sein darf, ist ja klar. Wir alle haben wohl noch Luft nach oben, was eine Verbesserung der Lebensumstände betrifft. Diese Verbesserungen erreichst du aber wie gesagt nur, wenn du im Jetzt auch die Kraft dazu hast und den Mut, die Inspiration, die Motivation, die Lust. Kurz: Du musst das Jetzt als angenehm empfinden, sonst bleibt dein Leben im Jetzt und womöglich allen Jetzt, die kommen, stecken.
Ohne dein Jetzt, dein Ist-Zustand, deine Umstände, die Dinge-wie-sie-sind voll und ganz zu akzeptieren, ja all das vielleicht sogar zu lieben, wird dir ein besseres Morgen (und somit auch Jetzt) nicht gelingen.
Sagt dir der Begriff "Feindesliebe" etwas? Genau das meinte Jesus unter anderem. Liebe sogar die widrigen Umstände, alles das dir "Feind" ist, denn nur so wirst du sie überwinden. Doch wie geht das? Wie soll man das Jetzt lieben, wenn Politik, neue, schwachsinnige Gesetze und Regelungen, technisch bedenkliche Entwicklungen, Kriege, Katastrophen und nicht zuletzt immer mehr aggressive und dumme Menschen einem die Gegenwart derart verhageln?
"Bedrängnis" nennt die Bibel diesen Zustand, der "kommen muss". Manche sehen darin eine Prüfung. Andere ein Training. Die meisten jedoch nur eine Zumutung und bemitleiden sich selbst. Wie sehr vertraust du auf Gott, auf die Regeln der Natur? Darauf, dass am Ende Gerechtigkeit siegen wird? Am Maß deiner Unzufriedenheit und deiner Nervosität erkennst du das Maß deines Vertrauens (treffenderes Wort als "Glauben"). Also nochmal gefragt: Wie macht man das?
Wie kann man das Jetzt akzeptieren, vielleicht sogar lieben, selbst wenn es deprimierend ist? Angenommen, du wärst eine Frau, Mitte 30, dein Job ödet dich an, dein Partner widert dich nach 15 Jahren Beziehung an, an Trennung ist jedoch nicht zu denken, da dein Geld alleine nicht ausreicht, der Partner ausflippen wird und du selbst ohnehin panische Angst vor dem Alleinsein hast. Zudem hast du ohnehin kaum mehr die Kraft für die alltäglichen Dinge - wie soll man in diesem Zustand etwas Neues anfangen? Wie soll man dieses Jetzt akzeptieren oder lieben?
Genau um solche oder ähnliche Situationen der Stagnation und Festgefahrenheit, um das Aufbrechen solcher Teufelskreise geht es sowohl in meinem Coaching als auch bei den Drei Erinnerungen. Als erstes schaut man sich die Gegenwart an. Sie mag nicht toll sein. Sie mag Kraft kosten. Aber sie ist für den Moment zumindest eine gute Basis. Man hat ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen.
Von dieser Basis aus baut man Akzeptanz für die Gegenwart auf. Das gelingt, indem man die Zuversicht entwickelt, dass es jetzt ganz bald besser werden wird. Wie kann man diese Hoffnung entwickeln? Indem man das große Ganze betrachtet. Aus genügend Abstand erkennt man, dass diese dunkle Regenwolke gar nicht das ganze Land bedeckt, sondern nur den Ort, an dem du (mental) feststeckst.
Das Leben als Spiel zu begreifen ist eine enorme Kraftquelle (
Snippet #135). Und die Drei Erinnerungen sind die sehr simplen Spielregeln, die du dazu brauchst. Wenn du verstehst, dass sowohl das Chaos in deinem kleinen Umfeld (Familie, Job, in dir selbst), als auch das Chaos in der Welt dadurch zustande kommt bzw. dadurch so schmerzhaft wird, dass du völlig falsche Denkmuster einer "gottlosen und bewusstlosen" Welt als Wahrheit und Selbstverständlichkeit verinnerlicht hast, dann begreifst du, dass du unfassbar viel nur "abzuschneiden" brauchst, dass nur drei Dinge übrig bleiben und aus dem Chaos (Unordnung, Spaltung) wird zunehmend Kosmos (Ordnung, Weltordnung).Kreiere als aller erstes dieses "neue", besser gesagt erinnerte Bewusstsein. Dann spiele das Spiel. Wie ein Kind. Mit Freude. Mit neuem Ehrgeiz. Mit neuer Kraft. Dann stimmt es, was Aristoteles sagt. Dann kannst du deine Erinnerungen rückblickend als etwas angenehm Lehrreiches begreifen, deine Zukunft mit Vision und Hoffnung füllen und die "Tätigkeit der Gegenwart" als äußerst angenehm empfinden.
Dann bist du endlich (wieder) Baumeister deines Lebens. Entschuldigung ... Baumeister:in - ich vergaß in meiner freien, einfachen Welt gänzlich ohne Idiotie für einen Moment die völlig vom Ziel ablenkenden, neuen "Regeln" dieser bewusstlosen Gegenwart.
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Illusion Zeit
#106 - Die Frucht ist von der Wurzel abhängig
#90 - Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 - PlayIT! – Das Zitate Spiel 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Bewusstsein - Depression - Zukunft - Kraft - Energie - Hoffnung
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Spiritualität - reines Privatvergnügen?
#13 • Christopher E. Schmitt •
1:20 min
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weniger darin auf. Leider wiederum viele von ihnen aus ähnlich selbstbezogenen Motiven, wie viele der eher rationalen, primär auf Karriere fixierten Persönlichkeiten auch: beispielsweise, um mehr Power für den Job zu haben, mehr Resilienz und Durchsetzungskraft zu gewinnen, eine bessere Gesundheit und alles für mehr Erfolg im Leben. Ich finde das auch bis zu einem gewissen Punkt nicht verkehrt. Und zwar bis zu dem Punkt, an dem das Motiv endet. Nämlich allzu oft bei sich selbst.
Doch Spiritualität darf nicht weiter reines Privatvergnügen bleiben. Entweder eine Sache ist wahr und immens wichtig oder sie ist es nicht. Beispielsweise ist Bildung ebenfalls wichtig. Und machen wir Schule zur Privatsache? Nein, wir haben sogar eine Schulpflicht, da die Nation ansonsten womöglich verdummen würde. Was wir als wahr und wichtig begreifen, flechten wir als Gesellschaft fest in unser Leben ein (so viele Gesetze, das Steuerrecht, alles, das mit Geld zu tun hat, ist uns buchstäblich hoch und heilig).
Solange wir dies mit Spiritualität nicht tun, nehmen wir sie nicht ernst, sehen sie als unwichtig und entbehrlich an. Mit noch gravierenderen Folgen, was Verdummung und Verrohrung der Gesellschaft betrifft, als gäbe es keine Schulpflicht.
Es wird Zeit und ist daher auch das Ziel dieses Projekts, ein zukunftsfähiges und vor allem stimmiges Spiritualitäts-Bewusstsein zu etablieren. Die Menschheit wird ansonsten nicht überleben.
Menschen machen nur 0,01 Prozent der Biomasse auf der Erde aus und schaffen es dennoch, 100 Prozent der Biomasse, also das Leben selbst, binnen weniger Jahrhunderte zu gefährden oder zu vernichten. Der Mensch stellt de facto bis heute mit Sicherheit keine Erfolgsgeschichte dar. So gerne wir auch anderes über uns glauben würden. Technisch, wissenschaftlich, akademisch ... Alles top. Die Spiritualität ist unser großes Defizit und unsere ganz große Aufgabe. Weit größer noch, als das Klimaproblem oder einzelne Kriege. Denn all dies, ebenso wie jedes andere Problem, ergibt sich erst aus einer primitiven, nie weiter entwickelten Spiritualität des Menschen. Ihre Bedeutung breit zu erfassen, ist der erste Schritt bei dieser friedlichen, spirituellen Revolution, für die es jetzt an der Zeit ist.
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Spiritualität - spirituell - Erfolg - Denken - Verstand - Politik
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1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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