Zitate & Philosophien
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26 Ergebnisse für: Keywordsuche: Kraft
HSP – Mache deine Hochsensibilität zur Superkraft
#272 • Fernando Pessoa •
1:58 min
1:58 min
sein Leben lang beschäftigt sein." (Fernando Pessoa, Quelle: mymonk.de)
Heute erst fiel es mir auf, dass ich meine eigene Hochsensitivität noch gar nicht erwähnt habe auf dieser Seite. Lies zu meinen eigenen Eindrücken auch den unten verlinkten Dia:Log Eintrag. Und schaue dir das erwähnte YouTube Video an, um allgemein mehr über HSP zu erfahren.
Das Wort Hochsensitivität finde ich übrigens weit besser und treffender als den Ausdruck Hochsensibilität. Der Grund ist einfach: Während "Sensibel" in der Regel verwendet wird, um eine Person zu beschreiben, die schnell gekränkt, verletzt oder allgemein zum Heulen gebracht werden kann, ist der Begriff "Sensitivität" allgemeiner gehalten: Ein Sensor sollte möglichst sensibel auf Reize ansprechen, um ein guter Sensor zu sein. Wenn dein Rauchmelder zu Hause erst loslegt, nachdem dein Dach bereits abgebrannt ist, wäre das gewiss sehr kontraproduktiv.
Und da kommen wir der Sache auch schon auf die Spur: Wenn ein Mensch besonders gut funktionierende Sensoren hat, dann bringt das auch eine Menge Möglichkeiten mit sich. So super anstrengend HSP auch sein kann (siehe meinen erwähnten Dia:Log Beitrag), so sehr bleiben stark reagierende Sinneswahrnehmungen auch eine Art von Superkraft.
Wichtig ist, dass man für sich einen Weg findet, möglichst unnötige (für dich persönlich eher wertlosere) Pflichten, Menschen, Umgebungen und Tätigkeiten auszutauschen gegen solche, bei denen man seine Kräfte einerseits bestmöglich einsetzen kann und andererseits so wenig wie möglich überstrapaziert.
In meinem Geldverdien-Job beispielsweise werden meine Kollegen auf die lauten und hektischen Baustellen mit zuweilen nörgelnden und nervigen Kunden geschickt, während ich alleine in meinem ruhigen Büro kreative Arbeiten erledige. Und dies auch nur 5 anstatt 8 Stunden. Ich muss dadurch zwar mit deutlich weniger Geld auskommen, doch das ist es mir allemal wert, da ich durch den Zeitgewinn und die Ressourcenschonung beispielsweise noch Kapazitäten für dieses Projekt und fürs ebenfalls ruhige Schreiben finde. Mir das alles so einzurichten war natürlich erst einmal ein Stück Arbeit.
Es gibt viele Künstler, Alanis Morissette beispielsweise, die sagen, dass sie ohne ihre Hochsensitivität nicht das geworden wären, was sie heute sind. Ohne HSP würde Alanis heute vielleicht auf einer lauten Baustelle arbeiten. Wer weiß das schon!
Wenn du denkst oder sogar schon sicher bist, hochsensitiv zu sein aber diese Tatsache noch eher als Last und Fluch betrachtest statt (auch) als Superkraft und Segen, dann liegt es ziemlich sicher daran, dass du beruflich und/oder privat möglicherweise noch nicht so ganz hundertprozentig am richtigen "Ort" bist.
In der Natur geschieht nichts ohne Grund. Krankheiten kann es zwar geben, verstärkt sogar beispielsweise auch aufgrund unserer eigenen Lebensraumkontaminierung, doch HSP ist keine Krankheit. Es ist eine Eigenschaft, die du bekommen hast. Es ist an dir, diese so gut es geht zu etwas Nutzbarem zu machen. Wie Fernando Pessoa im einleitenden Zitat sagte: Man wird sein Leben lang damit beschäftigt sein, sein Leiden aufgrund einer hohen Sensibilität möglichst gut zu händeln oder sogar in etwas Positives zu transformieren.
Vielleicht kann ich dir mit meinem Coaching dabei helfen. Nicht weil ich es in der Theorie studiert hätte. Sondern weil ich es selbst praktisch erfahren und durchlebt habe. Auch hier geht es um das Was, das Wie und vor allem ein erneuertes Wofür!
Urheber d. einleitenden Zitates:
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HSP - Hochsensibilität - Hochsensitivität - Berufung - Transformation
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Die größte Kraft
#57 • Hermann von Bezzel •
0:47 min
0:47 min "Die größte Kraft des Lebens ist der Dank." (Hermann von Bezzel)
So vieles kommt hier in dieser einfachen Aussage zusammen. Psychologisch kann man sagen, das Gute in deinem Leben mit Freude zu betrachten, erzeugt natürlich eine ...
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weitaus bessere Stimmungslage in und um dich herum, als stets nur das zu sehen, das dir deiner Meinung nach fehlt.
Deine daraus resultierende Stimmung wiederum stellt die Weichen für alles, was dir an diesem Tag widerfährt, wie du Menschen begegnest und sie dir. Die Kausalkette hat dann direkt schon was aus der Quantenphysik. Die Kraft der Gedanken ist die stärkste Kraft, die wir einsetzen können. Wir sollten sie weise und mächtig einsetzen.
"Wenn ihr betet, betet als hättet ihr schon erhalten." Das kann ebenfalls Dankbarkeit bedeuten. Bitten direkt verknüpft mit Dankbarkeit. Das drückt Vertrauen pur aus. Nur wenn du dir ganz sicher bist, dass dein Wunsch (wenn er in Einklang mit der Vision des Lebens steht) auch erhört wird, kannst du bereits beim Bitten Dankbarkeit empfinden. Wenn du zweifelst wird auch deine Dankbarkeit sich noch zurückhalten.
Das Prinzip ist einfach zu verstehen. Die Umsetzung ist oftmals schwierig, da die Gesetze der Spiritualität so konträr zu denen unserer Konsumwelt wirken, für die wir uns entschieden haben. Das zum Guten zu korrigieren ist Teil meines Projekts.
Vielleicht magst du ja auch durch ein persönliches Coaching das Ganze vertiefen.
So vieles kommt hier in dieser einfachen Aussage zusammen. Psychologisch kann man sagen, das Gute in deinem Leben mit Freude zu betrachten, erzeugt natürlich eine ...
weitaus bessere Stimmungslage in und um dich herum, als stets nur das zu sehen, das dir deiner Meinung nach fehlt.
Deine daraus resultierende Stimmung wiederum stellt die Weichen für alles, was dir an diesem Tag widerfährt, wie du Menschen begegnest und sie dir. Die Kausalkette hat dann direkt schon was aus der Quantenphysik. Die Kraft der Gedanken ist die stärkste Kraft, die wir einsetzen können. Wir sollten sie weise und mächtig einsetzen.
"Wenn ihr betet, betet als hättet ihr schon erhalten." Das kann ebenfalls Dankbarkeit bedeuten. Bitten direkt verknüpft mit Dankbarkeit. Das drückt Vertrauen pur aus. Nur wenn du dir ganz sicher bist, dass dein Wunsch (wenn er in Einklang mit der Vision des Lebens steht) auch erhört wird, kannst du bereits beim Bitten Dankbarkeit empfinden. Wenn du zweifelst wird auch deine Dankbarkeit sich noch zurückhalten.
Das Prinzip ist einfach zu verstehen. Die Umsetzung ist oftmals schwierig, da die Gesetze der Spiritualität so konträr zu denen unserer Konsumwelt wirken, für die wir uns entschieden haben. Das zum Guten zu korrigieren ist Teil meines Projekts.
Vielleicht magst du ja auch durch ein persönliches Coaching das Ganze vertiefen.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Dankbarkeit - Glauben - Macht
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Hoffnung ist Kraft
#63 • Albert Schweitzer •
0:41 min
0:41 min
Deutlicher kann man es kaum sagen. Wenn wir die Welt retten wollen, müssen wir zunächst die Hoffnung wiederbeleben. Doch worauf ...
hoffen wir eigentlich genau? Hier täte es gut zu wissen, worum es im Leben oder worum es dem Leben selbst eigentlich geht. Was ist das Ziel dieses Spieles? Der Traum, die Vision und der Sinn des Lebens?
Könnten unsere Kraft und Freude, Gesundheit und Erfüllung nicht ganz direkt mit dem Sinn des Lebens und der "Rettung der Welt" zusammenhängen? Ganz definitiv tun sie das.
Wir loben so oft die Bedeutung eines Lebens "in Einklang mit der Natur". Dann sollten wir doch als erstes mal wissen wollen, was die Natur, was das Leben eigentlich gerne machen würde, wohin das Leben selbst sich gerne entwickeln würde. Erst wenn wir jenes Konzept endlich verstanden haben und im Bewusstsein tragen, können wir auch wirklich zielorientiert handeln und leben. Wohlstand, Familie, Fortpflanzung, Spaß und Frieden sind nicht die Ziele des Lebens. Sie sind optimale Voraussetzungen, um dann das Ziel zu realisieren.
Dann geht es der Welt und uns selbst gut.
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Hoffnung - Zukunft - Sinn
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Die Welt ist so schön, man sollte um sie kämpfen
#278 • Ernest Hemingway •
2:20 min
2:20 min
Teilst du diese Meinung des amerikanischen Schriftstellers, Reporters und Kriegsberichterstatters? Wie kann Hemingway dieser Ansicht gewesen sein, wo er doch ...
sicher auch viel Leid und Elend miterleben musste, alleine schon in seinem (Auch-)Job als Kriegsreporter? Gegen Ende litt er unter Depressionen und trank viel zu viel Alkohol. Trank er sich die Welt vielleicht nur schön?
Nun, in seinem Satz stecken zwei konträre Inhalte: Die Welt ist schön. Aber offenbar bedarf diese Welt (oder deren Schönheit) auch eines Kampfes. Entweder, um ihre Schönheit zu erhalten oder aber, um das Schöne richtig (und stabil) zur Geltung zu bringen.
Wenn man genau hinschaut, ist unser Planet grundsätzlich einer der eher hübscheren und angenehmeren unserer Galaxie. Es mag auf ihm viele Orte geben, die zu kalt sind, zu karg oder zu heiß. Aber im Großen und Ganzen bietet die Erde genügend Lebensraum für eine sinnvolle Anzahl an Menschen und Nahrung liefert die Natur ohnehin im Überfluss - wäre diese nicht so ungleich verteilt.
Es liegt einzig an der ach so intelligenten und fortschrittsarroganten Spezies Mensch, dass dieser Ort leider immer weniger schön wirkt. Klimakrise, Kriege, Umweltzerstörung, soziale Ungerechtigkeiten, nervige Machtbesessenheit, ... offenbar kommen wir aus dem Kämpfen gar nicht mehr heraus. Und es wird eher schlimmer als besser.
Aber woran liegt es, dass wir trotz wachsendem Wissen aus Wissenschaft und Forschung, trotz immer intelligenterer Menschen (und zunehmend auch mehr oder weniger "intelligenter" Maschinen) zugleich auch immer verlorener, verkommener, verzweifelter, kaputter, erschöpfter, einsamer, (viele) immer ärmer, aggressiver, unzufriedener, resignierter, depressiver, kränker, ... werden?
Hand aufs Herz: Fühlst du dich noch stark genug, um diese Welt (und ihre Schönheit, erinnert sich noch wer daran?) zu kämpfen? Oder ist dir nicht bereits der tägliche Kampf ums eigene Überleben anstrengend genug?
Traurig, dass wir uns eine Situation erschaffen haben, die uns aus Erschöpfung zu derart egoistischen Wesen machte: Der Kampf ums eigene Überleben ist zutiefst egoistisch. Aber auch vollkommen nachvollziehbar. Ohne dass du überlebst, ohne dass es dir gut geht, ohne dass du am Ende des Tages noch Kraft, Motivation, Inspiration, Vision (Träume) und andere Ressourcen übrig hast, kannst du auch kaum für "die Schönheit der Welt" kämpfen.
Es ist eine andere Art von Wissen, das uns fehlt. Eine Art Erkenntnis. Ein Bewusstsein. Ein Connectet-Sein. Identity - Mission - Resource, steht in der Headline der Startseite. Erinnerst du diese drei, ergibt alles einen Sinn. Erklärbarkeit - etwa für den Zustand der Welt - spendet dir Freude und Sinn (siehe unten verlinkte FAQ). Zugleich erkennst du im Umkehrschluss auch, was zu tun wäre, worin dieser "Kampf" besteht, von dem Hemingway da möglicherweise spricht.
Den Kampf zu kennen, lässt dich zudem auch deine wahre Identität erkennen. Ich spreche nicht von deiner Steuer-ID. Nicht von deinem Beruf. Auch nicht von deinem aktuellen Lebensstil. Ich spreche vom Sinn deines Daseins schlechthin.
Diese Identität zu kennen und den Kampf (="Mission") zu verstehen, erfüllt dich mit so viel Power, dass du die "Resource" spürst. Du erfährst was es bedeutet: "Der Weg ist das Ziel" und warum es absolut keinen Unterschied macht, ob du darum kämpfst, dass es dir (wieder) besser geht oder der Welt. Die Grenzen zwischen deiner individuellen inneren und der für uns alle existenten äußeren Welt werden zunehmend fließend, lösen sich auf. Und so wie es diese persönliche innere Welt und die universale äußere Welt gibt, so gibt es auch deinen ganz persönlichen "Sinn des Lebens" als auch den universalen Lebenssinn. Ersteres ist in stetem Wandel. So wie du selbst. So wie jedes Individuum. Das zweite ist fix, stabil, unveränderlich. So wie alle Naturgesetze.
Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen. Da hat Ernest Hemingway recht. Und zwar sowohl deine innere Welt, als auch die äußere Welt. Es bleibt ein und derselbe Kampf.
Wenn dich das Thema interessiert, magst du vielleicht ein Coaching mit mir machen oder dich in Ruhe auf meiner Seite umschauen. Es wird noch äußerst spannend ...
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Kampf - kämpfen - Schönheit - Identität - Berufung - Kraft - Welt retten
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Warum das Jetzt so wichtig ist
#238 • Aristoteles •
3:35 min
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Nicht nur laut Einstein ist Zeit eine Illusion, "wenn auch eine sehr hartnäckige" (
Snippet #106). Auch wenn du mal überlegst, ... wird es klar: Natürlich kannst du dich an die Vergangenheit erinnern und dir die Zukunft vorstellen. Beides kann gute oder schlechte Gefühle auslösen. Doch wirklich handeln, erleben und wahrnehmen kannst du stets nur in der Gegenwart. Dein Leben ist eine einzige, "unendliche" Gegenwart. (Mittels der Vierten Bewusstseins-Dimension mag man Brücken bauen können, doch auch diese Handlung findet stets im Jetzt statt)
Aristoteles meint also, alle drei Zeiten seien "angenehm". Was hatte der denn bitteschön geraucht? Haben wir nicht alle mehr oder weniger auch ziemlich schlimme Erfahrungen machen müssen im Leben? Sieht die Zukunft etwa so aus, als könne sie einem große Hoffnungen machen?
Und die Gegenwart ... ist die nicht voller Idiot:innen, ganz fürchterlicher, gemeiner "kultureller Aneignungen", die allen vermeintlichen Minderheiten so dolle wehtun und auch sonst einer ganzen Menge Schwachsinniger, die - wenn sie nicht gerade die Weltherrschaft an sich reißen wollen - dann zumindest alle bösen Gas- und Ölheizungen umgehend rausreißen lassen wollen, auf Häuslebauer-komm-raus (aus deinem Eigentum)?
Eine verzweifelte Schwachsinnsidee unserer Denker und Lenker jagt die nächste und macht diese Welt, unser Jetzt, in Windeseile zu einem anstrengenden, ermüdenden und zunehmend sinnbefreiten Ort voller gieriger Korrupter und mit zunehmend unerträglicherer Aktionismus-Verzweiflungsidiotie an allen Ecken und Ende. Was wusste Aristoteles denn schon von unserem heutigen Jetzt!
Dasselbe, was auch beispielsweise Eckhart Tolle weiß und wie er unter anderem in seinem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" beschreibt (
Snippet #90, Die Frucht ist von der Wurzel abhängig).Da wir nur das Jetzt haben, sowohl zum Leben, zum Genießen, zum Fühlen aber auch zum Lieben und zum Handeln, ist es wichtig, dass wir das Jetzt so energiegeladen wie nur möglich erleben. Und zwar mit schöpferischer, kreativer Energie - und nicht mit Wut, Hass, Angst und Zorn. Nur so kannst du das Jetzt als angenehm empfinden und nur so wirst du jemals die Kraft haben, Dinge anzupacken oder voranzubringen - in eine zielführende Richtung.
Dass das Jetzt morgen ein noch besseres Jetzt sein darf, ist ja klar. Wir alle haben wohl noch Luft nach oben, was eine Verbesserung der Lebensumstände betrifft. Diese Verbesserungen erreichst du aber wie gesagt nur, wenn du im Jetzt auch die Kraft dazu hast und den Mut, die Inspiration, die Motivation, die Lust. Kurz: Du musst das Jetzt als angenehm empfinden, sonst bleibt dein Leben im Jetzt und womöglich allen Jetzt, die kommen, stecken.
Ohne dein Jetzt, dein Ist-Zustand, deine Umstände, die Dinge-wie-sie-sind voll und ganz zu akzeptieren, ja all das vielleicht sogar zu lieben, wird dir ein besseres Morgen (und somit auch Jetzt) nicht gelingen.
Sagt dir der Begriff "Feindesliebe" etwas? Genau das meinte Jesus unter anderem. Liebe sogar die widrigen Umstände, alles das dir "Feind" ist, denn nur so wirst du sie überwinden. Doch wie geht das? Wie soll man das Jetzt lieben, wenn Politik, neue, schwachsinnige Gesetze und Regelungen, technisch bedenkliche Entwicklungen, Kriege, Katastrophen und nicht zuletzt immer mehr aggressive und dumme Menschen einem die Gegenwart derart verhageln?
"Bedrängnis" nennt die Bibel diesen Zustand, der "kommen muss". Manche sehen darin eine Prüfung. Andere ein Training. Die meisten jedoch nur eine Zumutung und bemitleiden sich selbst. Wie sehr vertraust du auf Gott, auf die Regeln der Natur? Darauf, dass am Ende Gerechtigkeit siegen wird? Am Maß deiner Unzufriedenheit und deiner Nervosität erkennst du das Maß deines Vertrauens (treffenderes Wort als "Glauben"). Also nochmal gefragt: Wie macht man das?
Wie kann man das Jetzt akzeptieren, vielleicht sogar lieben, selbst wenn es deprimierend ist? Angenommen, du wärst eine Frau, Mitte 30, dein Job ödet dich an, dein Partner widert dich nach 15 Jahren Beziehung an, an Trennung ist jedoch nicht zu denken, da dein Geld alleine nicht ausreicht, der Partner ausflippen wird und du selbst ohnehin panische Angst vor dem Alleinsein hast. Zudem hast du ohnehin kaum mehr die Kraft für die alltäglichen Dinge - wie soll man in diesem Zustand etwas Neues anfangen? Wie soll man dieses Jetzt akzeptieren oder lieben?
Genau um solche oder ähnliche Situationen der Stagnation und Festgefahrenheit, um das Aufbrechen solcher Teufelskreise geht es sowohl in meinem Coaching als auch bei den Drei Erinnerungen. Als erstes schaut man sich die Gegenwart an. Sie mag nicht toll sein. Sie mag Kraft kosten. Aber sie ist für den Moment zumindest eine gute Basis. Man hat ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen.
Von dieser Basis aus baut man Akzeptanz für die Gegenwart auf. Das gelingt, indem man die Zuversicht entwickelt, dass es jetzt ganz bald besser werden wird. Wie kann man diese Hoffnung entwickeln? Indem man das große Ganze betrachtet. Aus genügend Abstand erkennt man, dass diese dunkle Regenwolke gar nicht das ganze Land bedeckt, sondern nur den Ort, an dem du (mental) feststeckst.
Das Leben als Spiel zu begreifen ist eine enorme Kraftquelle (
Snippet #135). Und die Drei Erinnerungen sind die sehr simplen Spielregeln, die du dazu brauchst. Wenn du verstehst, dass sowohl das Chaos in deinem kleinen Umfeld (Familie, Job, in dir selbst), als auch das Chaos in der Welt dadurch zustande kommt bzw. dadurch so schmerzhaft wird, dass du völlig falsche Denkmuster einer "gottlosen und bewusstlosen" Welt als Wahrheit und Selbstverständlichkeit verinnerlicht hast, dann begreifst du, dass du unfassbar viel nur "abzuschneiden" brauchst, dass nur drei Dinge übrig bleiben und aus dem Chaos (Unordnung, Spaltung) wird zunehmend Kosmos (Ordnung, Weltordnung).Kreiere als aller erstes dieses "neue", besser gesagt erinnerte Bewusstsein. Dann spiele das Spiel. Wie ein Kind. Mit Freude. Mit neuem Ehrgeiz. Mit neuer Kraft. Dann stimmt es, was Aristoteles sagt. Dann kannst du deine Erinnerungen rückblickend als etwas angenehm Lehrreiches begreifen, deine Zukunft mit Vision und Hoffnung füllen und die "Tätigkeit der Gegenwart" als äußerst angenehm empfinden.
Dann bist du endlich (wieder) Baumeister deines Lebens. Entschuldigung ... Baumeister:in - ich vergaß in meiner freien, einfachen Welt gänzlich ohne Idiotie für einen Moment die völlig vom Ziel ablenkenden, neuen "Regeln" dieser bewusstlosen Gegenwart.
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Illusion Zeit
#106 - Die Frucht ist von der Wurzel abhängig
#90 - Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 - PlayIT! – Das Zitate Spiel 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Bewusstsein - Depression - Zukunft - Kraft - Energie - Hoffnung
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Geduldig sein im Kleinen für das Große
#167 • Konfuzius •
1:41 min
1:41 min
Eigentlich hieß der vielleicht bekannteste chinesische Philosoph von ca. 500 v.Chr. Kong Fuzi. Wie auch immer - ein geduldiger Mensch zu ...
werden, kann eine schwierige Aufgabe sein. Doch gerade hinter großer Schwierigkeit liegt meist auch großer "Lohn" oder große Macht.
"Der Geduldige ist besser als der Starke", meint auch Spruch 16:21 aus der Bibel und nicht zuletzt zeigt uns die Natur immer wieder, dass etwas durchaus extrem schwach sein kann und dennoch Großes zu bewirken vermag. Man denke nur an den berühmten "steten Tropfen", der den Stein höhlt.
Oder stell dir ein Studium vor. Unmöglich das abzuschließen, wenn man nicht geduldig ist. Für das Ganze, aber auch für jede einzelne Klausur auf dem Weg. Oder eine Schwangerschaft. Du kannst auch "schwanger" mit einer Idee sein, die ganz in Ruhe reifen, wachsen und sich entwickeln muss. Und selbst dann, wenn sie umgesetzt wurde, wird es wieder Geduld erfordern, bis sie Früchte trägt.
Wäre es leicht, könnte es ja jeder. Und wenn wir heute so manche "erfolgreichen" Menschen anschauen, dann vergessen wir das oft. Wie schnell kann man heute durch populistische Instagram Accounts zehntausende von Followern und Likes generieren - doch wehe man eckt unbequem an. Dann geht es alles andere als schnell. Dann kann sogar mancher Schuss nach hinten los gehen. Ohne die Macht und die Kraft der Geduld hast du dann keine Chance.
Leider machen wir Erfolg noch immer vor allem daran fest, ob wir als Unternehmer gut darin sind, den Massen zu liefern, was die Massen begehren und nicht primär daran, ob wir ihnen geben, was ihnen eigentlich wirklich helfen könnte. "Zeitgeist", "den Finger am Puls der Zeit", "Marketing-Genie" nennen wir es dann, wenn man sich daran orientiert und schnell viel Umsatz generiert. Und so bekommen die Menschen mehr und mehr von dem, was ihnen vielleicht gar nicht (mehr) gut tut. Genau betrachtet, nutzen viele "erfolgreiche Unternehmer" eigentlich nur Unwissen und Not schamlos aus. Ohne Erfolg anders zu definieren, wird diese Welt keinen Wandel erleben.
Für wirklich weltverändernde Ziele braucht es viel, viel Zeit. Doch wie soll man dafür nur die Nerven, die Motivation, die Kraft, die Hoffnung und nicht zuletzt die Geduld und Ausdauer aufbringen? Da helfen vor allem zwei Faktoren:
1. Man muss das große Ganze überschauen können, das Ziel bereits glasklar vor Augen sehen - und sei es auch noch hunderte von Jahren entfernt.
2. Man muss den Weg nicht nur genießen können, sondern wirklich fühlen, dass der Weg das Ziel IST. Denn wirklich große Vorhaben - wie die Reparatur der Zukunft - überschreiten in der Regel die Zeitspanne eines Menschenlebens. Ohne deinen zeitlichen Bewusstseinshorizont zu erweitern, wird das nix werden.
Beides ist aber durchaus möglich. Die "4. Bewusstseins-Dimension", die sowohl Teil meiner Roman-Trilogie als auch meines Coachings ist, hilft dabei. Mehr im verlinkten Blog.
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Geduld - Ausdauer - Hoffnung - Kraft - Vision - Welt retten
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Abstraktes Hoffen
#249 • Johann Wolfgang von Goethe •
4:00 min
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Hoffnung ist ein großes Wort. Wenn man darüber recherchiert, findet man einige beinahe schon euphorische Optimisten bezüglich Hoffnung, aber auch recht pessimistische Ansichten, wie der Spruch aus Spanien: "Wer von ...
Hoffnung lebt, stirbt an Enttäuschung."
Selbst in der Bibel (1. Kor 13) wird alles im Wesentlichen auf drei Worte runtergebrochen: Glaube, Liebe, Hoffnung. "Aber die Liebe ist die größte unter ihnen", wird betont. Warum das so sein könnte, lies dazu auch gerne mal den Blog "Liebe als Rohstoff".
Mit Rang 2 oder 3 bleibt die Hoffnung aber auch hier ein elementares Thema - egal ob man sie nun optimistisch oder pessimistisch betrachtet. Mächtig ist sie jedenfalls, weswegen sie manche auch missbrauchen. Aber mit der dunklen Seite der Macht beschäftigt sich diese Seite ja nicht, da sie nicht (kollektiv) zielführend ist und auch für das Individuum nur scheinbar und für eine Weile, bis sich die Lüge offenbart.
"Die Hoffnung stirbt zuletzt", heißt es auch. Selbst wenn man alles verliert, kann noch immer Hoffnung vorhanden sein. Allerdings ist auch sie nicht unsterblich. Stirbt sie, sterben wir. Erst innerlich, dann folgt irgendwann der Rest.
Hoffnung ist also wichtig. Und wenn sie zuletzt stirbt, muss sie manchmal auch als erstes geboren werden, damit sie uns wieder zu leben hilft. Aber wie hofft man richtig? Wie hat Hoffnung die stärkste Kraft, die besten Chancen, dass aus ihr wieder Leben entsteht?
Nehmen wir einmal an, Herr E. ist seit Jahren mit Frau J. befreundet gewesen. Die letzten zwei davon sogar sehr intensiv, beinahe hätte man es als Beziehung sehen können. Die beiden teilten jeden Tag miteinander, wenn nicht real, dann virtuell. Sie ließen den anderen teilhaben an Freud und Leid, schickten sich Bilder von vielen Momenten ihres Lebens, stundenlange Sprachnachrichten. Doch eines Tages genügte das Frau J. nicht mehr und sie beschloss, sich jetzt "richtig" verlieben zu wollen. Sie suchte offensiv nach jemandem, der besser zu ihr passen sollte.
Derart offen und unbedingt finden-wollend, fand sie natürlich auch schnell jemanden. Ruckzuck war sie weg. Ihr ging es gut. Vergessen waren bald die letzten Jahre. Jemand Neues war ja da, mit dem man sofort alles austauschen konnte. Der Deal war perfekt, ein echtes Upgrade, denn mehr Geld für ein wundervoll von sich selbst ablenkendes Leben im Außen hatte der Neue auch.
Herr E. wurde der Boden unter den Füßen weggerissen. Sein Herz war leer. Wo zuvor Freude war, war nun nur noch Enttäuschung. Enttäuschung - das Gegenteil von Hoffnung. Enttäuschung vernichtet Hoffnung auf einen Schlag. Wenn Hoffnung aber das letzte ist, das stirbt, ist dann eine bittere Enttäuschung nicht sogar potenziell lebensgefährlich? Mitunter durchaus. Jetzt ist es für Herrn E. sehr wichtig, wieder hoffen zu können. Aber wie am besten? Und worauf?
Herr E. könnte nun darauf hoffen, dass ein Wunder geschieht. Dass Frau J. ihren "Fehler" erkennt, vor Sehnsucht vergeht, sich bald meldet und beide sich in die Arme fallen, heiraten und 100 Kinder bekommen. Natürlich friert jedoch eher die Hölle zu. Diese Art der Hoffnung ist sehr gewagt und verdammt nah am spanischen Sprichwort. Wenn Herr E. auf exakt diesen Ausgang hofft, wird er ziemlich sicher "an Enttäuschung sterben".
Wer so hofft, macht sich abhängig. Denn man schränkt das Leben, das Schicksal, das Universum oder Gott extrem ein. Man sagt quasi "Ich mache weiter, kämpfe mich wieder zurück, aber ich vertraue darauf (eher: ich stelle die Bedingung), dass Frau J. ihre Liebe für mich entdeckt!" - Solches Hoffen basiert nicht auf echtem Glaube (welcher ja ebenfalls unter den 3 biblischen Big Ones aufgelistet ist und viel passender mit "Vertrauen" übersetzt werden sollte). Solches Hoffen ist ein Klammern an den eigenen Wunsch, gerade WEIL man KEINE Kraft hat, diesen Wunsch VOLLER VERTRAUEN loszulassen. Dieses Hoffen basiert auf Nicht-Vertrauen.
Als Jesus am Abend vor seiner Verhaftung unfassbare Ängste durchlitt, betete er: "Mein Vater, wenn es möglich ist, dann lass den Kelch an mir vorübergehen und erspare mir dieses Leid!", weil er so dermaßen keinen Bock hatte, ans Kreuz genagelt zu werden. Wer kann es ihm verdenken? Er war ja auch nur ein Mensch zu dieser Zeit. Doch er fügte hinzu: "Aber nicht mein Wille geschehe, sondern deiner". Das ist Vertrauen (Glauben) in Perfektion! Man "stirbt" den eigenen, mitunter kurzsichtigen, temporären Traum im Vertrauen auf den all-time Traum und Plan des Lebens.
Sinngemäß sollte Herr E. also eher sagen: "Ich wünsche mir zwar J. von ganzem Herzen, aber ich überblicke das große Ganze nicht, daher vertraue ich Gott/dem Leben, dass es sogar noch etwas viel Besseres für mich bereithält." - Und wer weiß, ob Frau J. tatsächlich zu Herrn E. passen würde?
Vielleicht ist sie (zum jetzigen Zeitpunkt noch) deutlich materialistischer, mehr nach außen orientiert, wesentlich abhängiger von Geld, Besitz, gesellschaftlicher Konformität, Ansehen und Repräsentativität ihrer Person und der ihres Partners, als Herr E. und somit deutlich weniger idealistisch und spürbar unempfänglicher für wirkliche Liebe? Wer weiß das schon! Reibereien und Millionen kleinerer und größerer, gegenseitiger Alltagsenttäuschungen wären die Folge.
Herr E. muss "abstrakt hoffen". Ohne ein konkretes Bild muss Herr E. die Kraft aufbringen, zur Arbeit zu gehen, Projekte weiter zu betreiben, Sport zu machen, die Sonne alleine zu genießen, wieder gesunden Schlaf zu finden, ... doch wie macht man das, ohne ein konkretes Traumbild?
Stell dir eine Baumschule vor. Eine Plantage, auf der Weihnachtsbäume herangezogen werden. Alles, was der kleine Setzling weiß ist, dass wenn er es schafft, groß, dicht, in sattem, gesunden Grün heranzureifen, er die besten Chancen hat, an Weihnachten in eine prächtige Wohnung zu kommen, mit vielen Kindern, die um ihn herum tanzen (wir lassen mal außer Acht, dass selbst jene ihn dann, wenn sie ihn nicht mehr brauchen, wegwerfen und vergessen werden).
Der Baum muss allgemein, abstrakt hoffen. Er bekommt keine Garantie, dass er tatsächlich gekauft wird. Und schon gar nicht bekommt er klare Bilder von der Wohnung oder den Menschen, die sich für ihn interessieren werden. Er muss vertrauen (glauben). Er muss VertrauensVORSCHUSS leisten. Er muss hoffen. Abstrakt. Auf das Ungewisse und Unbestimmte. Und mit der Kraft dieser abstrakten Hoffnung muss er für eine Weile all die Dinge tun, die ihm die besten Möglichkeiten für die Zukunft geben können. Einfach ist es nicht, aber es ist manchmal der einzige Weg.
Helfen können einem auf diesem Weg nur Glaube, Liebe, Hoffnung. Vertrauen (glauben) daran, dass die Hoffnung auf ein Leben und auf Menschen, welche man (wieder) lieben kann, eines Tages nicht enttäuscht wird. Manchmal ist das alles was wir haben. Lass es wachsen. Aber bleibe abstrakt dabei, so öffnest du dich dem Leben maximal, beweist und trainierst maximalen Glauben, Vertrauen. Es ist eine hohe Kunst, aber niemand hat je behauptet, dass das Leben einfach ist.
J. - Ich danke dir für alles und wünsche dir von Herzen alles Liebe auf deinem weiteren Weg 😘
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Lügenpresse
#132 • Mark Twain •
1:14 min
1:14 min
Da der Autor von beispielsweise "Die Abenteuer des Tom Sawyer" 1910 starb, muss er diese ...
Meinung über die Presse bereits Ende des 19. Jahrhunderts gehabt haben. Die "Lügenpresse" ist also - wie so vieles andere - nur eine von unzähligen, ewig gleichen Wiederholungen in der Geschichte.
Ebenso schimpfen wir über Politiker. Nur die Namen ändern sich durch die Jahrzehnte. Auch die Anlässe variieren. Ein wenig. Doch die Probleme und die Aufreger sind und bleiben in der Regel ähnlich. Woran liegt das und wie geht es besser?
In der Wissenschaft haben Wahrheiten so lange Bestand, bis neue Forschungen auch neue, bessere, korrigierte Erkenntnisse liefern. In der Juristik bleiben Gesetze so lange gültig, bis wir uns entscheiden, sie einfach zu ändern. Zuweilen geschieht das sogar rückwirkend. Die Presse, die Politik, ... alles ist immer nur so verlässlich, wie es der Mensch ist.
Das einzige, das Bestand hat, sind die Naturgesetze. Die Schwerkraft war immer, wird immer sein und kein Mensch kann sie prinzipiell aushebeln. Spirituelle Gesetze sind nichts anderes. Sie sind Naturgesetze des Geistes. Etwa jenes, dass Liebe sich vermehrt, wenn man sie teilt. Oder dass permanentes Unglücklichsein krank machen wird.
Denke darüber doch einmal einen Moment lang nach. Dann wirst du vielleicht erkennen, dass all deine bisherigen - und auch zukünftigen - Aufreger über Politik, Wirtschaft, Presse oder Menschen allgemein ... auf eine Antwort hinauslaufen:
Dies alles wird so lange nicht besser werden, bis der Mensch nicht von innen heraus ein anderer geworden ist. Nichts führt an der Spirituellen Revolution, dem mentalen Update der Menschheit vorbei. Der nächste, bedeutende evolutionäre Schritt unserer Spezies ist kein biologischer und auch kein technischer. Er muss im Geiste, im Bewusstsein stattfinden. Unsere Probleme lassen sich nicht politisch, nicht technisch, nicht wissenschaftlich, nicht juristisch und auch nicht auf rein intellektueller Ebene lösen.
Innerer Hunger - mit all den daraus folgenden Tragödien (Baum der Welt) - lässt sich nicht verbieten. Er kann nur gestillt werden. Und was besitzt diese Macht?
Genau darum geht es hier.
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Kollektivbewusstsein - Teil 2: Eintauchen ins menschliche Universum
#246 • Blaise Pascal •
8:40 min
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(Dies ist Teil 2 des zweiteiligen Snippets "Kollektivbewusstsein". Lies zu erst
Snippet #245)Grundsätzlich finde ich Pascals Gabe zur Ganzheitlichkeit äußerst beispielhaft. Ihm gelingt, was auch ...
heute immer noch vielen Gelehrten schwerfällt: Wissenschaft und Spiritualität nicht nur als ein und dasselbe beschreibend zu betrachten - lediglich anders formuliert - sondern beides auch als gleichermaßen wichtig, da das eine nicht die Ebene des anderen bedienen kann. Denn alles ist eins (von der Aussage) und zugleich verschieden (ausgedrückt). Pascal war Mathematiker, Physiker, Literat, Christ und Philosoph.
Ein erleuchteter Mensch kann alleine durch sein Bewusstsein noch lange keine Autos oder Computer bauen; dazu bedarf es eines messerscharfen, ausgebildeten Verstandes. Ebenso gewinnt ein studierter Kopf durch eine rein akademische Ausbildung und Ausrichtung noch längst keine Erkenntnis darüber, wie und wofür man seine auch noch so coolen und beeindruckenden Computer und andere Zukunftstools rundum zielführend einsetzt. Anders: Elon Musk darf gerne das Raumschiff zum Mars entwickeln. Aber bitte nicht (alleine) über den Spirit einer neuen Welt entscheiden.
Ein zielführender Einsatz bedeutet ein maximal sinnvoller Einsatz. Das universale Ziel im Leben/des Lebens zu erkennen, ist eine Frage vom universalen "Sinn des Lebens" (was hat es im Sinn, was bezweckt es, wo möchte es sich hin entwickeln?) und somit eindeutig eine Frage der Philosophie/Spiritualität. Denn ebenso wenig wie du beispielsweise Liebe auch nur annähernd erschöpfend durch Worte vermitteln kannst, kann der Verstand alleine auf logischer Ebene den "Sinn des Lebens" erfassen.
Und nicht zuletzt ist es auch eine Frage der Erkenntnis darüber, dass es eine höhere Intelligenz gibt, so dass ein größerer, intelligenterer und viel umfassenderer All-Time-Plan überhaupt existieren könnte. Ein größerer und genialerer Plan, als ihn selbst das aufgeblähteste Ego und der messerscharfste Verstand jemals haben könnten. Ein Gedanke, der Ego fixierten Menschen gar nicht gefällt, da er mit Demut zu tun hat. Aber ein Gedanke, an dem bewusste Menschen keinerlei Zweifel hegen - und ihn lieben anstatt ihn zu belächeln.
Weil sie naiv sind? Ganz im Gegenteil. Viel mehr, weil sie mindestens einen erhellenden Moment hatten, in dem ihnen dies "bewusst" wurde, es ihnen sozusagen offenbart wurde. Dieser eigentlich kostbare Informationsvorteil ist in unserer Zeit nur leider (noch) nicht von Bedeutung. Gerade das soll sich durch die #spiritualRevolution ja ändern, wenn es auf diesem Planeten mal besser werden soll.
Beide Bereiche brauchen einander, ziehen an einem Strang - im Idealfall, wovon heute leider noch keine Rede sein kann. Zu einseitig Intellekt geblendet gehen wir in diesen Zeiten an alle Fragen des öffentlichen Lebens heran. Dass sich heute so viele Menschen wie kaum zuvor fragen, worin eigentlich der Sinn von all dem heutigen Treiben besteht, ist kein Zufall. Verstand tut sich schwer mit dem Herstellen von Sinnhaftigkeit. Und so entsteht in einer abkühlenden Welt ein Hunger, der immer mehr Menschen anfangen lassen wird, letztlich die richtigen Fragen zu stellen - damit sich das Leben, einmal gründlich hinterfragt, endlich weiter entwickeln kann. Das Leben löscht jede Energieverschwendung früher oder später aus, die keinen Sinn ergibt und in den Augen der Natur nicht zielführend und nahezu vollkommen unfruchtbar (geworden) ist.
Wir können als Spezies demnach gar nicht anders erfolgreich sein, als durch die Einigkeit im Grundsätzlichen (siehe
Snippet #205, "Erinnern und Entschlacken"). Und wie stellt man vollkommene Einigkeit her? Indem man etwas vereint, also aus mehreren Elementen eins macht. Beispielsweise sollte dazu aus mehreren Menschen (=Talenten, Gaben, Ideenhabern, Erfahrungen, Perspektiven, ...) buchstäblich EIN handelndes Wesen werden. Was in Familien, Firmen und Vereinen im relativ Kleinen für jeden eine offensichtliche Grundvoraussetzung darstellt, ist für eine gesamte Spezies sogar von noch viel elementarerer Bedeutung."Wenn ein Reich mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen", wusste auch schon die Bibel in Markus 3:24. Eine Familie zerbricht, ein Verein zerstreitet sich und eine Firma geht pleite, wenn jeder Angestellte nur an sich denkt. Und eine Planetenpopulation errichtet sich selbst zunächst die Hölle, um dann elendig darin zu verrecken - wenn sie sich nicht einig wird, nicht eins wird in einem edleren, unserer Spezies würdigerem Ziel.
Natürlich ist das ein schwieriges Unterfangen. Aber es ist ein vollkommen alternativloses! Die Frage lautet also nicht, "ob" man sich damit befassen sollte, sondern einzig und alleine, "wie" man das um Himmels Willen anstellen sollte! Damit hätten wir dann endlich einmal wieder eine gute Frage.
Wie gut, dass es bereits viele große Geister gibt und gab, die genau das als Tatsache erkannt haben: Wir sind nicht nur eins, weil es schön klingt, sondern weil es tatsächlich so ist. (Recherchiere gerne auch mal über Ramana Maharshi, den indischen Guru, gestorben 1950, zum Thema Alles ist eins).
Es ist einmal mehr wieder das Ego, welches Spaltung bewirkt und sogar anstrebt. Denn nur so, nur durch den Vergleich, nur durch das Hier und Dort, das Ich und Du kann es anders, größer, besser als andere sein. Nur so kann es existieren, sich spüren. Bewusstsein genügt sich selbst, hat solche Spielchen nicht nötig, ist völlig unabhängig von Umständen. Bewusstsein schafft Einheit bzw. macht einem das Einssein von allem-das-ist bewusst.
Viele Worte ... besser ist, wenn man es fühlen kann. Daher - wie in Teil 1 dieses MindSnippets (#245) versprochen - hier eine Übung, die du gerne so oft wie möglich trainieren kannst, bis du (na was wohl?) eins mit ihr geworden bist. Denn ganz einfach ist es nicht. Schon gar nicht ganz zu Beginn und auch nicht bei besonders "schwierigen" Mitmenschen oder an schwierigen Tagen. Doch man wächst an seinen Aufgaben. Ich drücke die Daumen, dass es bei dir klappt. Falls nicht, probiere es gerne immer mal wieder: Das Eintauchen in das menschliche Universum.
(Gut zu wissen: Universum Wortherkunft: universus, ganz, sämtlich, allgemein, umfassend. Eigentlich: in eins gekehrt. Unus: Einer, ein Einziger. Versus: gewendet)
Stell dir dazu vor - oder wende es beim nächsten Mal real an - du fährst mit dem Auto auf der Autobahn. Wir kennen es alle: Es wird gedrängelt, rechts überholt, die Leute fahren zu schnell, zu langsam und überhaupt könnte man sich pausenlos über alles und jeden aufregen. Straße ist Krieg. Ein Egokrieg.
Ich fuhr selbst vor Kurzem auf der Autobahn. Gerade als ich mich zum vielleicht fünften Mal lautstark und zugleich so herrlich sicher unhörbar über "ein Arschloch" vor, hinter oder neben mir beschweren wollte, kam mir eine Eingebung, die zu diesem Snippet führte.
Das Ego schimpft gerne über andere. Auf die Art fühlt es sich als etwas Besseres. Auf der Autobahn vor allen Dingen als ein besserer, allen überlegener Autofahrer. So etwas gefällt dem Ego. Da ist es leicht, in einen Fluch-Rausch zu kommen, denn je dümmer die anderen sind, desto toller ist man logischerweise doch selbst! Andere zu erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen, dürfte der älteste und billigste (und armseligste) Psychotrick von allen sein. Doch wir alle fallen immer wieder auf ihn herein - auf beiden Seiten. Mal demütigen wir andere, mal lassen wir uns demütigen. Beides ist einfach nur falsch, denn beides beruht auf Unbewusstheit, auf dem Vergessen von Wahrheit, von Einheit.
Der Haken an dieser Ego-Push Sache: Hier geschieht Spaltung vom Feinsten. Was hättest du davon, tatsächlich der Tollste zu sein, wenn du dich damit selbst in die völlige Isolation fluchst? Wenn die anderen alle solch entsetzlichen Vollhonks sind, dann möchte man doch am liebsten nichts mit ihnen zu tun haben. Hoffentlich ist man gleich zu Hause und kann in Ruhe als Single oder mit dem hoffentlich seine Klappe haltenden Partner Netflix streamen.
Spaltung, schlechte Laune und tief innendrinnen weiß man, dass es falsch ist, was man da tut. Dass es nicht besonders souverän ist, nicht sehr reif und weise, wenn man nur am Schimpfen und Fluchen ist. Cool ist es auch nicht. Man bekommt noch schlechtere Laune, weil man jetzt sogar noch sich selbst hasst (sollte man irgendwann wieder zur Selbstreflexion imstande sein).
Nach dem etwa fünften Fluchen kam mir also auf einmal der Gedanke wie eine Eingebung. Ein Auto zog ohne zu blinken knapp vor mir von der rechten auf meine linke Spur. Ich musste (leicht) bremsen. Ich schimpfte und war mir natürlich sicher, dass ich niemals so scheiße fahren würde wie dieses A***loch. Eine Minute später zog ich an dem Auto vorbei und darin saß ein altes Mütterchen. "Das könnte deine Mutter sein", kam es mir. Auf einmal hatte ich Nachsicht und ich habe ihr verziehen.
Dieses Verzeihen fühlte sich großartig an. Und zugleich beschämend. Der nächste Gedanke schoss mir in den Kopf: "Du bist auch nicht mehr der Jüngste. In 20 Jahren bist du dankbar, wenn dich keiner verflucht, wenn du nicht mehr ganz optimal funktionierst", und ich dachte: "In 20 Jahren? Ich bin heute schon dankbar, wenn man mir meine Fehler verzeiht!", und ich erinnerte mich daran, was ich neulich einem Kollegen aus Versehen Verletzendes sagte und hoffte so sehr, dass er mir das je verzeihen kann!
Ein weiterer Gedanke kam mir: "Du bist diese alte Frau! Nicht in diesem Moment, nicht in diesem Leben, nicht in dieser Inkarnation, als dieser Avatar, in diesem Viewport, ... nenn es wie du willst ... aber du bist ebenso diese alte Frau wie du dieser LKW-Fahrer bist, der links rüber möchte." Ich gab dem litauischen Vierzigtonner Lichthupe, dass ich ihn vorlassen würde. Er zog rüber. Als ich ihn dann wieder überholte, bedankte er sich bei mir durch freundliches Winken. Mir lief es kalt den Rücken runter, denn ich dachte: "Ich spüre gerade, dass sein Dankeschön und seine Freude über meine Geste gerade zu meiner Freude wird. Seine Emotion und meine sind gerade gleich!", und eine Intuition sagte mir: "Sie sind nicht nur gleich - sie sind ein und dieselbe!"
Ein Kribbeln, das bestimmt eine Minute anhielt, eine Art Schwerelosigkeit stieg in mir auf. Ich dachte nur: "Kann das sein? Ist das, was ich gerade erlebt habe, die intensiv gefühlte Wahrheit von alles-ist-eins und wir Menschen sind alle ein Leib?". Genau wie in 1. Korinther 12,20 gesagt wird: "So aber gibt es viele Glieder und doch nur einen Leib".
Ich beschloss, dies auf der restlichen einstündigen Fahrt zu trainieren und was soll ich sagen? Es klappte so dermaßen gut! Es gelang von nun an keinem anderen Verkehrsteilnehmer mehr, mich auch nur annähernd aus der Ruhe zu bringen. Regte sich ein Hauch von Kritik in mir, stellte ich eine Art innerer Verbindung zum entsprechenden Autofahrer her. Innerhalb von Sekundenbruchteilen sah ich sein oder ihr Leben vor mir: Da waren Sorgen, Ängste, schwere Erlebnisse. Hörverlust, Trennungsschmerz aber auch frisch Verliebte, die auf Wolke sieben schwebend den ein oder anderen kleinen Fehler machten. Klar - vermutlich entsprangen diese "Bilder" nur meiner Fantasie. Doch echt oder Fantasie: Etwas in mir sorgte für Plausibilität, für nachvollziehbare Erklärungen, die umgehend Vergebung bewirkten. (Google hierzu auch gerne mal nach "fundamentaler Attributionsfehler")
Eine Gruppe Motorradfahrer zog im Stau langsam in der Rettungsgasse an mir vorbei. Mein erster Gedanke war: "Das dürfen die gar nicht!" Mein zweiter war: "Gönn doch! Solange sie echt vorsichtig sind und niemanden gefährden und nichts blockieren, freu dich doch für sie, dass sie nicht warten müssen. Später wirst auch du froh sein, wenn andere gönnen können anstatt giftige Pfeile des Neids auszusenden."
Dieser "Trick", besser gesagt diese Übung mag dir jetzt nicht besonders spektakulär vorkommen. Denn noch fehlt der entscheidende Unterschied zu reiner Großmütigkeit.
Es geht nicht darum, das Gefühl zu haben ICH gönne DIR. ICH verzeihe DIR oder ICH freue mich für DICH. Dieses Ich ist noch immer das Egobewusstsein, das hier spricht, denkt oder fühlt. Noch immer herrscht hier zwar vielleicht eine sehr edle Absicht, doch die Spaltung ist nach wie vor vorhanden.
Versuche stattdessen, dein Gönnen, dein Verzeihen, deine Mitfreude so zu empfinden, als sei es dir selbst widerfahren. Sei das alte Mütterchen, sei der LKW-Fahrer, lebe einen Moment deren Leben. Spüre wie du Freude, Verzeihen, Gönnen, ... aussendest und empfängst. Gib und nimm. Fühle, wie du diese Energien aussendest und spüre zugleich die Dankbarkeit des Empfangens. Diese Dankbarkeit ist wiederum (bedenke, dass Zeit nur eine Illusion ist) wie eine Art Vorschuss-Dankbarkeit für das nächste Mal, wenn du Mist baust. Diese Geisteshaltung bewirkt eine Art Generalvergebung. "Vergib uns, wie auch wir vergeben". Schuld - in diesem Bewusstsein - ein für allemal kein Thema mehr. Gelingt es dir, in dieses Bewusstsein einzutauchen (besser gesagt, es freizulegen), wirst du ein großartiges, sehr energetisches Gefühl spüren. Das ist Liebe. Das ist Agape. Das ist Einssein und genau das ist Bewusstsein. Spaltung existiert hier nicht. Das ist Wahrheit und ein wahrhaft göttliches (Bewusst)Sein.
Daher nennt sich Gott "Ich bin". Denn es gibt kein Ich und kein Du. Klar, für uns als Glied des Ganzen (sozusagen in dieser Form als Avatar) natürlich durchaus. Aber das hat nur den einen Grund: Unser Verstand kann mehr nicht verarbeiten, ist ja oft schon mit diesem einen Leben völlig überfordert. Niemals könnte er 8 Milliarden Autos zugleich fahren, niemals 8 Milliarden Sorgen verkraften. Daher ist "alles eins, und alles ist verschieden". Und daher ist der Verstand zwar ein wunderbares Werkzeug - aber eben stark begrenzt, weshalb er alleine für funktionierende (Welt-)Politik niemals ausreichen kann.
Biblische Aussagen ergeben dann auch auf einmal einen klareren Sinn. Beispielsweise:
"Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden." (Matth. 7,1-...)
Da ist kein böser, rachsüchtiger Gott, der nur so auf deine Fehler wartet, um dir dann genüsslich und sadistisch eine reinzuzimmern. Es geht um die simple Tatsache, dass alles, was du aussendest, zu dir zurückkommt. Anders: Mit der Kraft, mit welcher du dir einen Hammer auf den Finger haust (weil du zu doof bist, um zu kapieren, dass der Finger zu dir gehört), wirst du Schmerzen empfinden. Spirituelle Naturgesetze eben. Meine Rede, die ganze Zeit schon. Sie existieren, sind eigentlich die Grundlage von allem und das muss endlich in der Gesellschaft ankommen. Unterstütze daher bitte die #spiritualRevolution, unterstütze dieses Projekt und meine Arbeit. Danke!!
Ich kann dir nur ans Herz legen: Trainiere es! Es enthält so viel Bewusstseinserweiterung, wenn du es mehr und mehr beherrschst. Erkenne sowohl deine (noch) Grenzen, als auch die Macht, die darin steckt. Denn dein Gönnen und dein Vergeben (beispielsweise) im Straßenverkehr bedeutet stets auch einen umgehenden Mehrwert für dich selbst. Geduld, Freude, Kraft, Klarheit, Einheit und allem voran: Bewusstsein! Denn das Ego muss schweigen können, um diesen Zustand zu erfahren. Und wenn das Ego schweigt, bist du bei Bewusstsein.
Ganz genauso wie Eckhart Tolle die Bedeutung vom Jetzt für das Bewusstwerden postuliert, so steckt auch in diesem alle-sind-eins die exakt gleiche Wahrheit, dieselbe Bewusstseinsebene, wenn es dir gelingt, in dieses menschliche Universum einzutauchen.
Selbstredend, dass wir dies im Coaching auch betrachten werden.
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Kollektivbewusstsein - Teil 1: Der nächste Schritt der Bewusstwerdung
#245 - Die vollkommene Synergie
#158 - Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170 - Werde Zukunfts-Investor: ✓nachhaltig ✓sinnstiftend ✓visionär 🔗
- Unterstütze Autor und Projekt 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
Blaise Pascal   (Irrtum melden)
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Kollektivbewusstsein - Bewusstsein - Alles ist eins - Ego - Geduld - Ruhe - Gelassenheit - Sinn des Lebens
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Prokrastination und Aufschieberitis. Wirklich Faulheit?
#281 • Mark Twain •
1:55 min
1:55 min
Ob Mark Twain nur gelegentlich etwas faul war oder aber unter Prokrastination litt, auch wenn er es sicher noch nicht so nannte, ...
weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass Prokrastination, also eine Art chronische Aufschieberei, so gut wie nie etwas mit Faulheit zu tun hat. Dahinter können ernsthafte Probleme stecken. Körperliche Beschwerden, Armut oder sogar eine Depression. Burnout, Leistungsdruck oder überzogener Perfektionismus können ebenso dazu führen, dass man "das viel zu Viele" am besten gar nicht erst anpackt. Wo sollte man denn auch überhaupt anfangen?
Interessant ist, wie herum Seneca das Pferd aufzäumt, siehe
Snippet #155 (Ei oder Huhn?)Prokrastination ist alles andere als ein gemütliches Faulenzen. Vielmehr fühlt es sich wie eine Art depressiver Antriebsschwäche an, die zu Frust, Selbstzweifel, mitunter sogar zu Selbsthass und somit zu noch viel mehr depressiver Antriebsschwäche führen kann. Zumindest kam es mir so vor, als ich noch massiv damit zu kämpfen hatte.
So unmöglich es auch erscheinen mag, aus diesem Teufelskreis auszubrechen, so falsch ist dieser Eindruck. Es sind jedoch bei jedem Menschen andere Hebel bzw. verschieden stark gewichtete Ursachen, die man einmal unter die Lupe nehmen könnte. Neben der Art und Weise, wie man sich den To-Dos annähert, der täglichen Dosis oder der Reihenfolge (zum Beispiel am besten von kleinen zu den größeren Herausforderungen), spielt auch die persönliche Motivation eine Rolle und wie man diese optimal mit den anstehenden Aufgaben verknüpft.
Auch erst auf den zweiten Blick Ersichtliches kann sich offenbaren. Beispielsweise packen einige auch deswegen nichts an, weil ihnen eine Art Zuschauer fehlt. "Sieht doch sowieso niemand, ob ich etwas mache oder nicht." - Ohne ein Gegenüber empfinden viele ihr Sein und Tun als nicht relevant oder sogar nicht einmal wirklich existent. Auch das ist mir selbst bekannt. Als ich ein, zwei imaginäre Leserinnen (reale Freundinnen) hatte, fiel mit das Schreiben wesentlich leichter als ohne sie.
Auch hatte ich lange keine Lust den ersten Schritt zu unternehmen, solange ich nicht wusste, worin der zweite oder dritte bestehen würde oder ich dachte, dass ich für Schritt Nummer zehn ohnehin keinen Mut, keine Kraft oder kein Talent haben würde. Doch das ist ebenso falsch, denn der Weg entsteht beim Gehen und mit ihm die neuen Möglichkeiten. Mit jedem Schritt verändert sich deine Realität, deine (Um)Welt, dein Bewusstsein, deine Selbstwahrnehmung, die Konditionen, ... Ideen entstehen erst dann, wenn die Zeit reif ist (zum Beispiel nach dem x-ten Schritt). Mehr dazu in
Snippet #171. Schließlich geht es auch um Transformation, beinahe schon um Transzendieren (Transzendenz).Abstraktes Hoffen habe ich es mal genannt. Das Hoffen auf Verbesserung durch etwas noch völlig Unbekanntes und Unvorstellbares. Ein nicht einfaches Hoffen, dafür aber ein sehr freies, flexibles und überraschendes. Und eigentlich auch das einzig "richtige" Hoffen. Lies meine sehr persönliche Erfahrung in
Snippet #249.Lass uns reden, wenn du selbst unter Aufschieberitis leidest. Vielleicht kann ich dir in einem Coaching hilfreiche Impulse geben. Mag sein schon bei einem kostenlosen Walk & Talk. Oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und wenn du selbst darüber sprichst oder ich dir andere Fragen stelle, als du sie dir bereits selbst immer stellst, könnte alleine das Reden über deine Prokrastination hilfreich sein.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Mark Twain   (Irrtum melden)
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Aufschieben - Prokrastination - Faulheit - Trägheit - Burnout - Überforderung - Transformation
Mark Twain   (Irrtum melden)
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Nur der Wahrheit verpflichtet
#104 • Edmund Burke •
1:21 min
1:21 min "Ein aufrichtiger Jünger der Wahrheit heftet das Auge stetig auf seine Führerin und bekümmert sich nicht, wohin sie ihn führt, wenn nur sie ihn leitet." (Edmund Burke)
Ich kann das nur bestätigen. Als ich vor zwei ...
mehr
Jahren (in 2020) mit meinem ersten Buch, dieser Website und dem gesamten Projekt anfing, wusste ich selbst nur sehr schemenhaft, wohin die Reise führen würde. Ich vertraute aber einem einzigen Gefühl: "Fange einfach einmal an, denn du spürst, dass es Wahrheit ist, die sich manifestieren möchte."
Ich setzte einen Fuß vor den anderen, erkannte und wagte immer nur den nächsten Schritt. Oft kam Ungeduld auf. Auch Frust. Manchmal Zweifel. Und immer wieder der Wunsch, doch wenigstens hinter die nächsten zwei oder drei Kurven schauen zu können. Beim beharrlichen Weitermachen begriff ich jedoch bald zweierlei:
1. Ich war in meinem Leben lange wie gelähmt, da ich mich weigerte, bei gewissen Dingen, den ersten Schritt zu tun, wenn ich nicht absehen konnte, worin der 2., der 3., ... der 10. Schritt bestehen würde. Vertrauen fehlte. Und ...
2. ... hätte ich vor zwei Jahren geahnt, wieviel "Arbeit" es werden sollte, ich wäre ohne zu zögern von der nächsten Brücke gesprungen. Zudem hätte mich die Flut an Ideen erdrückt und erschlagen. Womit hätte ich nur anfangen sollen? Woher die Geduld und die Kraft nehmen?
Burnout und somit schlechtere oder gar keine Resultate wären die Folge gewesen. Nach zwei Jahren empfand und empfinde ich nichts von all der vielen Arbeit wirklich als Arbeit. Und ich war und bin heilfroh, dass die nächste Idee immer nur kam (und noch immer erst kommt), wenn eine Idee realisiert wurde.
Auch heute kann ich nur erahnen, welche Widerstände mich noch erwarten werden. Denn mit der furchtlos ausgesprochenen Wahrheit haben es heute Viele nicht so wirklich. Als Kritik, als Ablehnung, als Schuldzuweisung empfinden zu viele heute alles, selbst wenn es schlicht wahr ist, liebevoll gemeint ist und am Ende nur dem Besten für alle dienen soll.
"Die Wahrheit", wenn wir sie uns mal als Person vorstellen, hat Großes und Großartiges vor. Mit allen, die sich ihr gegenüber verpflichtet fühlen und die für sie kämpfen möchten. Unmöglich, den gesamten Weg auf einmal zu erfahren. Niemand könnte es (er)tragen. Vertrauen und ein auf "die Führerin Wahrheit geheftetes Auge" ist alles, das zählen darf.
Ich kann das nur bestätigen. Als ich vor zwei ...
Jahren (in 2020) mit meinem ersten Buch, dieser Website und dem gesamten Projekt anfing, wusste ich selbst nur sehr schemenhaft, wohin die Reise führen würde. Ich vertraute aber einem einzigen Gefühl: "Fange einfach einmal an, denn du spürst, dass es Wahrheit ist, die sich manifestieren möchte."
Ich setzte einen Fuß vor den anderen, erkannte und wagte immer nur den nächsten Schritt. Oft kam Ungeduld auf. Auch Frust. Manchmal Zweifel. Und immer wieder der Wunsch, doch wenigstens hinter die nächsten zwei oder drei Kurven schauen zu können. Beim beharrlichen Weitermachen begriff ich jedoch bald zweierlei:
1. Ich war in meinem Leben lange wie gelähmt, da ich mich weigerte, bei gewissen Dingen, den ersten Schritt zu tun, wenn ich nicht absehen konnte, worin der 2., der 3., ... der 10. Schritt bestehen würde. Vertrauen fehlte. Und ...
2. ... hätte ich vor zwei Jahren geahnt, wieviel "Arbeit" es werden sollte, ich wäre ohne zu zögern von der nächsten Brücke gesprungen. Zudem hätte mich die Flut an Ideen erdrückt und erschlagen. Womit hätte ich nur anfangen sollen? Woher die Geduld und die Kraft nehmen?
Burnout und somit schlechtere oder gar keine Resultate wären die Folge gewesen. Nach zwei Jahren empfand und empfinde ich nichts von all der vielen Arbeit wirklich als Arbeit. Und ich war und bin heilfroh, dass die nächste Idee immer nur kam (und noch immer erst kommt), wenn eine Idee realisiert wurde.
Auch heute kann ich nur erahnen, welche Widerstände mich noch erwarten werden. Denn mit der furchtlos ausgesprochenen Wahrheit haben es heute Viele nicht so wirklich. Als Kritik, als Ablehnung, als Schuldzuweisung empfinden zu viele heute alles, selbst wenn es schlicht wahr ist, liebevoll gemeint ist und am Ende nur dem Besten für alle dienen soll.
"Die Wahrheit", wenn wir sie uns mal als Person vorstellen, hat Großes und Großartiges vor. Mit allen, die sich ihr gegenüber verpflichtet fühlen und die für sie kämpfen möchten. Unmöglich, den gesamten Weg auf einmal zu erfahren. Niemand könnte es (er)tragen. Vertrauen und ein auf "die Führerin Wahrheit geheftetes Auge" ist alles, das zählen darf.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Edmund Burke   (Irrtum melden)
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Wahrheit - Mut - Berufung
Edmund Burke   (Irrtum melden)
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Wahrheit - Mut - Berufung
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Wie fühlt sich Wahrheit an?
#115 • Christopher E. Schmitt •
2:44 min
2:44 min Physikalische, mathematische oder chemische Wahrheiten sind ebenso wie spirituelle ebenfalls natürliche Wahrheiten. Sie sind sogar oft direkt sichtbar und zudem beweisbar und herleitbar. An ihnen fällt auf, dass es für eine Wahrheit kein Gegenteil gibt. ... 
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2+2 ist 4. Wasser kocht ab 100 Grad Celsius (und einem gewissen Luftdruck), Gravitation ist für jeden spürbar. Aber wie lauten die jeweiligen anderen, gegenteiligen Wahrheiten davon, zwischen denen man sich entscheiden könnte? Die gibt es nicht. Sicher ist die klare Beweisbarkeit ein Grund, warum sich viele Menschen gerne auf rationales Wissen und Denken verlassen.
Das erinnert ein wenig an Licht und Dunkelheit (siehe auch YouTube Link unten, 1:30 min mit Bezug auf Einstein). Licht ist als physikalische Größe messbar. Dunkelheit empfinden wir zwar als das Gegenteil von Licht, doch tatsächlich ist Dunkelheit nur das Fehlen von Photonen. Kälte das Fehlen von Bewegungsenergie in Molekülen und Atomen. Stille das Fehlen von Schallwellen. Das jeweils "Andere" ist also genau genommen kein echtes Gegenteil, sondern eher das Fehlen der einzigen Sache, die es gibt. Der Wunsch, ein Gegenteil zu definieren, entspringt unserem Ego, unserem Gehirn: Als materieller Teil einer dualen Welt verlangt das Gehirn (also der Verstand) natürlich ebenfalls nach Dualität. Somit erfindet oder benennt er Gegenteile, wo eigentlich gar keine sind (Kälte, Dunkelheit, Stille, ...) - Treffender wäre: Hier ist es aber unwarm, unhell oder unlaut.
Spiritualität versteht, dass es dieser Dualität nicht bedarf. Es gibt somit auch kein Gegenteil von Liebe. Angst, Hass, Wut, Zorn, ... sie alle fühlen sich nur an, wie das Gegenteil von Liebe. Doch in Wahrheit bedeuten sie entweder das Nichtvorhandensein von Liebe oder sind das Ergebnis von Ereignissen, die sich uns und dem, was wir lieben, in den Weg stellen und uns dadurch von der Liebe und somit auch dem Lebenssinn und unserer Erfüllung trennen möchte.
Spirituelle Wahrheiten sind selten beweisbar. Aber als intuitiver Mensch erkennst du sie an ihrer Wirkung: Ist ein Gedanke wahr, spendet er dir Kraft, Ruhe, Gelassenheit, Zuversicht, Freude, Motivation, Geduld und alle möglichen energiereichen und vor allem sättigenden Resultate. Und zwar aus sich heraus. Es bedarf keines Gegenpols, auf dem die Stärke gründet, oder an dem sie sich messen oder emporziehen kann, wie es beispielsweise in der heutigen (politischen) Streitkultur oft der Fall ist. Hier will man recht haben, sich über den anderen erheben. Eine "ominöse", universale Wahrheit spielt hier meist keine große Rolle.
In der Politik stehen wir als Beobachter (oder Wähler) daher pausenlos auf wackeligen Füßen. Mal sagt der eine halbwegs etwas, das ganz plausibel klingt, dann die andere. Dann lügt die eine geschickter als der andere. Natürlich stehen auch niemals persönliche Interessen im Raum 🤥 Und wie kann man überhaupt eine vorsätzliche, dreiste, manipulative oder gar propagandistische Lüge von schlichter Unwissenheit oder gar Dummheit unterscheiden? Da wird es unheimlich schwierig. Wehe dem, der seine Lebensstabilität (heute noch) in der Politik finden möchte.
Mein Vorschlag daher: Wenn du einen Hauch spirituelles Bewusstsein in dir hast, finde und fokussiere zunächst die verlässlichen, ewigen, universalen Wahrheiten. Vergeude keine Zeit, Gedanken und Energie auf etwas, das Spaltung erzeugt und Energie raubt - beinahe so, als sei genau dies das Ziel. Sollte dem tatsächlich so sein, dann tappe nicht in diese Falle, lass dich nicht provozieren, verunsichern und runterziehen. Der Streit verursachende Gedanke deines "Gegners" diktiert dir sonst, was du zu denken hast, da er dich nötigt, den Fremdgedanken aufzugreifen, um das Dagegensein ausformulieren zu können. Du bleibst somit womöglich permanent in einer defensiven, re-aktiven Position, anstatt in einer entspannten, ruhigen und friedlichen pro-aktiven.
Lass die Streiter streiten. Fokussiere du dich mit deiner Energie, deiner Zeit und deinen Talenten auf die eine Lösung. Nicht auf die 1000 Probleme (siehe Blog "Das Besingen der Finsternis").
Danach kann es durchaus wieder politische Ansätze und Ideen geben. Politik ist wichtig. Politik steuert ein Land in eine Richtung. Doch in hitzigen Diskussionen verlieren wir oft den Blick auf das Wesentliche. Auf das, worauf es eigentlich ankommt. Es ist wichtig und lohnend, sich vor jeder politischen Frage zu erinnern, wieder bewusst zu werden.
"Bevor Politik klappen kann" (s. Link: Blog), brauchen wir daher eine grundsätzlich erinnerte, aufgeweckte und bewusste Spiritualität. Ein #NeuesDenken. Anders gesagt: Wir müssen uns möglichst zahlreich erinnern.
Das geschieht nicht über Nacht. Aber unsere Verrohung, Spaltung und Entwicklung ins Chaos hat ja auch etliche Generationen benötigt. Sowas repariert man nicht in wenigen Jahren. Nicht mal spirituell - aber schon gar nicht mit einer Politik in dieser Spiritualität, in diesem fehleranfälligen (Un-)Bewusstsein. Wir haben es lange genug versucht. Doch auf diese Weise wird es bewiesenermaßen immer schlimmer, verworrener und festgefahrener. Sich zu erinnern bedeutet, sich zu entschlacken, wieder klar zu sehen.
2+2 ist 4. Wasser kocht ab 100 Grad Celsius (und einem gewissen Luftdruck), Gravitation ist für jeden spürbar. Aber wie lauten die jeweiligen anderen, gegenteiligen Wahrheiten davon, zwischen denen man sich entscheiden könnte? Die gibt es nicht. Sicher ist die klare Beweisbarkeit ein Grund, warum sich viele Menschen gerne auf rationales Wissen und Denken verlassen.
Das erinnert ein wenig an Licht und Dunkelheit (siehe auch YouTube Link unten, 1:30 min mit Bezug auf Einstein). Licht ist als physikalische Größe messbar. Dunkelheit empfinden wir zwar als das Gegenteil von Licht, doch tatsächlich ist Dunkelheit nur das Fehlen von Photonen. Kälte das Fehlen von Bewegungsenergie in Molekülen und Atomen. Stille das Fehlen von Schallwellen. Das jeweils "Andere" ist also genau genommen kein echtes Gegenteil, sondern eher das Fehlen der einzigen Sache, die es gibt. Der Wunsch, ein Gegenteil zu definieren, entspringt unserem Ego, unserem Gehirn: Als materieller Teil einer dualen Welt verlangt das Gehirn (also der Verstand) natürlich ebenfalls nach Dualität. Somit erfindet oder benennt er Gegenteile, wo eigentlich gar keine sind (Kälte, Dunkelheit, Stille, ...) - Treffender wäre: Hier ist es aber unwarm, unhell oder unlaut.
Spiritualität versteht, dass es dieser Dualität nicht bedarf. Es gibt somit auch kein Gegenteil von Liebe. Angst, Hass, Wut, Zorn, ... sie alle fühlen sich nur an, wie das Gegenteil von Liebe. Doch in Wahrheit bedeuten sie entweder das Nichtvorhandensein von Liebe oder sind das Ergebnis von Ereignissen, die sich uns und dem, was wir lieben, in den Weg stellen und uns dadurch von der Liebe und somit auch dem Lebenssinn und unserer Erfüllung trennen möchte.
Spirituelle Wahrheiten sind selten beweisbar. Aber als intuitiver Mensch erkennst du sie an ihrer Wirkung: Ist ein Gedanke wahr, spendet er dir Kraft, Ruhe, Gelassenheit, Zuversicht, Freude, Motivation, Geduld und alle möglichen energiereichen und vor allem sättigenden Resultate. Und zwar aus sich heraus. Es bedarf keines Gegenpols, auf dem die Stärke gründet, oder an dem sie sich messen oder emporziehen kann, wie es beispielsweise in der heutigen (politischen) Streitkultur oft der Fall ist. Hier will man recht haben, sich über den anderen erheben. Eine "ominöse", universale Wahrheit spielt hier meist keine große Rolle.
In der Politik stehen wir als Beobachter (oder Wähler) daher pausenlos auf wackeligen Füßen. Mal sagt der eine halbwegs etwas, das ganz plausibel klingt, dann die andere. Dann lügt die eine geschickter als der andere. Natürlich stehen auch niemals persönliche Interessen im Raum 🤥 Und wie kann man überhaupt eine vorsätzliche, dreiste, manipulative oder gar propagandistische Lüge von schlichter Unwissenheit oder gar Dummheit unterscheiden? Da wird es unheimlich schwierig. Wehe dem, der seine Lebensstabilität (heute noch) in der Politik finden möchte.
Mein Vorschlag daher: Wenn du einen Hauch spirituelles Bewusstsein in dir hast, finde und fokussiere zunächst die verlässlichen, ewigen, universalen Wahrheiten. Vergeude keine Zeit, Gedanken und Energie auf etwas, das Spaltung erzeugt und Energie raubt - beinahe so, als sei genau dies das Ziel. Sollte dem tatsächlich so sein, dann tappe nicht in diese Falle, lass dich nicht provozieren, verunsichern und runterziehen. Der Streit verursachende Gedanke deines "Gegners" diktiert dir sonst, was du zu denken hast, da er dich nötigt, den Fremdgedanken aufzugreifen, um das Dagegensein ausformulieren zu können. Du bleibst somit womöglich permanent in einer defensiven, re-aktiven Position, anstatt in einer entspannten, ruhigen und friedlichen pro-aktiven.
Lass die Streiter streiten. Fokussiere du dich mit deiner Energie, deiner Zeit und deinen Talenten auf die eine Lösung. Nicht auf die 1000 Probleme (siehe Blog "Das Besingen der Finsternis").
Danach kann es durchaus wieder politische Ansätze und Ideen geben. Politik ist wichtig. Politik steuert ein Land in eine Richtung. Doch in hitzigen Diskussionen verlieren wir oft den Blick auf das Wesentliche. Auf das, worauf es eigentlich ankommt. Es ist wichtig und lohnend, sich vor jeder politischen Frage zu erinnern, wieder bewusst zu werden.
"Bevor Politik klappen kann" (s. Link: Blog), brauchen wir daher eine grundsätzlich erinnerte, aufgeweckte und bewusste Spiritualität. Ein #NeuesDenken. Anders gesagt: Wir müssen uns möglichst zahlreich erinnern.
Das geschieht nicht über Nacht. Aber unsere Verrohung, Spaltung und Entwicklung ins Chaos hat ja auch etliche Generationen benötigt. Sowas repariert man nicht in wenigen Jahren. Nicht mal spirituell - aber schon gar nicht mit einer Politik in dieser Spiritualität, in diesem fehleranfälligen (Un-)Bewusstsein. Wir haben es lange genug versucht. Doch auf diese Weise wird es bewiesenermaßen immer schlimmer, verworrener und festgefahrener. Sich zu erinnern bedeutet, sich zu entschlacken, wieder klar zu sehen.
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Was soll ich bloß tun?
#266 • Ralph Waldo Emerson •
4:05 min
4:05 min "Hast du einmal eine Entscheidung getroffen, verschwört sich das Universum, um sie in die Tat umzusetzen." (Ralph Waldo Emerson, Quelle: careelite.de)
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
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Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).
3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.
Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).
Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
Siehe auch diese passenden Links:
- Meine Bücher 🔗
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Was ist der Sinn des Lebens? 🔗
- Zeitgeist und Erfolg
#156 - Was ist Wirklichkeit?
#141 - Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170 - Von Bewusstsein, Selbstliebe und Egozentrik
#207 - Geozentrisch, heliozentrisch, egozentrisch
#177 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Abstürzen oder Fliegen?
#131 • Christopher E. Schmitt •
1:15 min
1:15 min
In spirituellen Fragen verhält sich vieles genau diametral / gegensätzlich zur materiellen Welt, in deren ...
Mustern wir mit unserem (materiellen) Hirn auch denken. Was wir hier teilen halbiert sich. Teilen wir aber Liebe und Freude, vermehren sie sich.
Und so kostet auch - anders als in der haptischen Welt - das emotionale Loslassen wesentlich mehr Kraft, als an etwas festzuhalten. Etwa das Loslassen einer lästigen Gewohnheit oder die Trennung von einem Partner, selbst wenn er einem ganz und gar nicht (mehr) guttut.
Neben schlichter Gewohnheit spielt oft Angst eine Rolle. Angst, unkontrolliert in die Tiefe zu stürzen. Zu fallen, nie wieder noch einmal wenigstens diese Höhe zu erreichen, die man jetzt hat ("besser mit diesem Idioten sein, als alleine zu bleiben") oder gar völlig am Boden zu zerschellen.
Beim Stürzen trifft das sicherlich zu. Viele sind es, die beispielsweise nach einer Trennung buchstäblich abgestürzt sind. Manche sind auch zerschellt, andere blieben auf dem Sturz nach unten irgendwo anders hängen, an das sie sich nun wieder krallen können und von dem sie sich stabilen Halt erhoffen.
Was wäre, wenn du es so siehst: Du hast Flügel. Und wie ein Vogel beispielweise den Ast loslassen muss, um sich in die Lüfte zu erheben, so kannst auch du erst durch das Loslassen von fesselnden Umständen ganz neue Höhen erreichen.
Der Mensch hat diese Art von Flügeln. Sehen kann man sie nicht, aber man kann sie durchaus benutzen. Genau das lernen wir heute jedoch leider nicht mehr flächendeckend. Nicht in der Schule und auch unsere Eltern können uns nur das weitergeben, was sie selbst beigebracht bekamen.
Wenn du mehr über das Entfalten deiner Flügel erfahren möchtest, lies meine Bücher oder mache ein kostenloses, ganz entspanntes Walk & Talk mit mir. Falls du dich dann auf eine Mentor unterstützte Reise über die Wolken begeben möchtest, hin zur Sonne in Richtung deiner Träume, dann vielleicht auch ein Coaching. Trau dich. Lass los, was dir nicht guttut. Hab keine Angst, zu stürzen. Freue dich aufs Fliegen!
Hat dir dieses MindSnippet gefallen|, $name|, $name|, $name?Ich freue mich über dein Feedback! Gerne kannst du mir zu diesem oder zu den MindSnippets im Allgemeinen deine Meinung mitteilen.
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Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Entdämonisierung vs. Entglorifizierung
#262 • Christopher E. Schmitt •
4:59 min
4:59 min
Mit ...
Entdämonisieren meine ich, einer Sache, vorwiegend einer bestimmten Angst, die Macht zu nehmen oder zu reduzieren. Dazu ein Beispiel aus meinem Leben: Als ich einmal von einer geliebten Frau wegziehen musste und in meiner neuen Wohnung saß, fühlte ich mich unerträglich einsam. Ich vermisste sie unendlich, konnte nicht mehr kochen, nicht einmal essen. Fernsehen schauen war ebenso unmöglich, wie nicht Fernsehen zu schauen. So war es mit jeglicher Beschäftigung. Selbst Freunde zu sehen, war genauso unerträglich, wie sie nicht zu sehen.
Meine Arbeit (damals selbstständig, einsames Homeoffice) war bestenfalls für 30 Minuten am Tag machbar, so dass auch meine Umsätze abrutschten. Da Schlafen auch kaum funktionierte, dauerten meine Tage etwa 20-22 Stunden lang, die dann auch noch so zäh verliefen, dass sie mir vorkamen wie mehrere Tage.
Die Nächte waren unruhig, bestenfalls voller Alpträume und auch nicht im Mindesten erholsam. Ich bekam sogar Angst vor dem Schlafzimmer, vor meinem (damals eigentlich komfortablen) Wasserbett, da das Herumwälzen darin noch furchtbarer war, als die endlosen, qualvollen Tage. Der Zustand war buchstäblich die Hölle, nicht zuletzt da auch Teufel Alkohol nur so tat, als wäre er ein Freund und Tröster. Mein Buch "... ist wie ein neues Leben" erzählt unter anderem davon.
Ich musste etwas tun. In einem Moment schlimmster Verzweiflung kam mir urplötzlich eine Idee. Unsere Gefühle hängen stark mit unseren Gedanken zusammen. Und jene wiederum arbeiten vorwiegend bildhaft. Ich müsste diesem "Dämon Angst vor dem Alleinsein" eine Gestalt geben, mit der ich interagieren könnte. Ihn nicht verdrängen, nicht weiter unsichtbar sein lassen, sondern meinen Angst-Quälgeist in die Sichtbarkeit zwingen.
Zunächst zwang ich mich, etwas Einfaches zu kochen. Spaghetti mit Tomatensoße. Ängstlich ging ich ins Wohnzimmer, wo ich vor dem Fernseher aß. Ich hatte kaum Appetit. Den Blick zur Wohnzimmertür gerichtet, stellte ich mir vor, wie ein hässliches, widerliches Wesen mit einem üblen Grinsen den Augen den Raum betrat. Es war der Dämon, der sich daran erfreute, wie ich aufgrund meiner Einsamkeit traurig und ängstlich auf dem Sofa saß. Doch an diesem Abend wollte ich ihm diese Freude nicht machen.
"Ach, du bist es wieder", begrüßte ich ihn. "Komm, setz dich. Mache es dir bequem. Ich hoffe es stört dich nicht, wenn ich dabei esse und fernsehe." Vor meinem geistigen Auge veränderte sich der Gesichtsausdruck des Dämons. Er begann zu zweifeln, setzte sich aber zögerlich auf den Korbstuhl links des Tisches. Ein sichtbarer Dämon ist ein endlicher Dämon. So wie der Glaube an Kraft verliert, wenn wir uns "ein Bild von Gott machen", so ist es auch bei Dämonen. Beides wird dadurch weltlich-begrenzt. Und somit sterblich, nicht mehr allmächtig.
"Weißt du," fuhr ich fort, "es ist nämlich so, dass du ein unerträglich langweiliger Typ bist." Ihm fiel das Gesicht runter. "Da ist ja sogar RTL spannender." In seiner Verzweiflung fuchtelte er mit den Armen und machte Uhhh... uhhh... um mich zu erschrecken. Ich musste etwas lachen.
"Das ist süß. Aber im Ernst. Ja, ich bin alleine. Und ja, das ist nicht sehr schön. Ich vermisse meine Nachbarin und weiß Gott, mit welchem Idioten sie inzwischen zusammen ist. Und warum. Und ja, Einsamkeit gepaart mit Gedanken der Eifersucht sind echt ätzend. Aber vor allem sind sie inzwischen langweilig. Mein Leben langweilt mich, verstehst du? Du langweilst mich!"
Das dumme Gesicht hättest du sehen sollen. Meine Fantasie arbeitete ganz hervorragend. Nein, ich war nicht durchgeknallt, ich war mir der psychologischen Übung die ganze Zeit über bewusst.
"Weißt du was? Eigentlich geht es mir sogar viel besser wenn du da bist." Jetzt setzte ich noch einen drauf. "Immerhin habe ich dann jemanden zum Reden bei mir. Naja, eigentlich rede ja nur ich. Denn deine Platte kennt ja nur das eine Lied. Wenn du magst, kannst du jeden Tag zum Essen kommen, ich freue mich drauf! Und abends im Bett könnten wir uns Geschichten erzählen, wie wär's?"
Ich kürze es etwas ab. Es folgte noch mein Monolog darüber, dass seine Kollegen ihn sicher auslachen, weil er die eine Aufgabe nicht zustande brächte. Er bekam sogar richtig Angst zwischendurch. Am Ende stand er auf und ging mit hängenden Schultern zur Tür, so dass er mir beinahe schon leid tat. "Komm wieder, ja!? Ich freue mich auf dich!"
Er kam nie wieder. Dieser eine Abend genügte ihm. Und mir. Von da an besorgte ich mir ein Kochbuch und lernte richtig Kochen. Mit Freude. Meine Angst vor dem einsamen Kochen und Essen war beinahe ganz verschwunden. Natürlich endete das Vermissen nicht und es blieben genügend andere Kämpfe übrig. Doch ich hatte den Begriff und das Prinzip der "Entdämonisierung" verstanden. Ich möchte aber warnen: Deine Dämonen sichtbar machen solltest du nur dann, wenn du auch an die gegenüberstehende Kraft glaubst und jene bei dir weißt.
"Dämonen", also Ängste, können unsere Henker sein - oder unsere Lehrer (
Snippet #241). Es kommt immer nur darauf an, was wir in ihnen sehen. Rennst du vor ihnen weg bis zur Erschöpfung oder machst du sie (wenn sie nun schon einmal da sind) sichtbar, um etwas aus der Sache zu lernen? Gibst du ihnen die volle Macht über dich oder ziehst du deine Vorteile aus ihnen? Sie hauen ab, wenn sie für dich zum Nutzen werden.Und glaube ihnen nicht alles! Es sind immer noch Dämonen und deren Lieblingswaffe ist neben Angst die Lüge (
Snippet #206). Ein stärkerer Dämon hätte vielleicht noch ergänzt: "Es wird niemals besser werden mit dir" oder Ähnliches.Eine "Wahrheit", welche dir Angst machen und Kraft rauben will, ist keine Wahrheit. Denn was dir Energie rauben MÖCHTE, MUSS dir offenbar Energie rauben, da es selbst die wahre Quelle offensichtlich nicht kennt oder keinen Zugang zu ihr haben darf. Also auch nicht zu Liebe, Weisheit und Wahrheit. Energieräuber sind von dir abhängig. Nicht umgekehrt. Das gilt insbesondere auch für Menschen. (Doch Vorsicht vor zu einfachem Gewinn. Anderes Thema ...)
In den Folgetagen ist das Lied "Loneliness" entstanden, siehe Link unten. Also auch Kreativität kam zurück. Natürlich noch nicht ohne einen gewissen Schmerz. Doch auch jener lässt sich ja transformieren (
Snippet #178).So wie man Schreckliches entdämonisieren kann, so kann auch Entglorifizierung hilfreich sein. Aber auch gefährlich.
Dass es überhaupt so schlimm mit mir kam, lag mit Sicherheit daran, dass ich meine Angebetete über alle Maßen glorifizierte. Sie war in meiner Welt vollkommener als es ein Mensch überhaupt sein kann. Das ist gefährlich, weil wir von der Vollkommenheit nie wieder ablassen möchten. Schließlich ist sie unser Ziel. Man kann den Weg zu diesem Ziel zwar MIT einem geliebten Menschen gehen, jedoch IST ein Mensch niemals dieses vollkommene Ziel.
Es ist also wichtig, dass wir Dinge und Menschen niemals über alle Maßen glorifizieren. Glorifizierung bedeutet "Verherrlichung" bis hin zu "Vergöttlichung". Menschen können im Idealfall auf dem Weg zu Gott sein, sind aber nicht Gott, auch wenn sich das viele gerne wünschen oder einreden möchten. Weder du noch dein Partner.
Auch Entglorifizierung kann man aber übertreiben und auch hier treiben "Dämonen" ihr Unwesen, also falsche Gedanken, die dir Kraft und Motivation rauben möchten. Etwa wenn du das rühmliche Ziel hast, mit dem Rauchen aufzuhören.
Wenn du mitten im Nikotinentzug Gedanken feststellst wie: "Ach was soll das alles? Selbst wenn ich danach im Lotto gewinnen und meinen Traumpartner finden sollte ... ohne rauchen macht das alles gar keinen Spaß", dann kannst du sicher sein, du wirst gerade Opfer des "Entglorifizierungs-Dämon".
So wie man Gedanken haben kann, die einem eine Situation immer schlechter reden wollen, so gibt es auch Gedanken, die dich von deinen Zielen abbringen möchten, indem sie versuchen, dir jegliche Freude daran madig zu machen (Maden nagen nur an totem Gewebe).
Alles in allem geht es darum, das Leben als pulsierendes Auf und Ab zu begreifen. Keine zu hohen, unrealistischen Hochs zu erwarten (den vollkommenen Partner etwa), aber auch keine lähmende Angst vor den Tiefs zu haben (so dass man nicht einmal mehr essen mag). Zugleich darf die Amplitude, also der "Schwung" in unserem Leben aber stark und ausbalanciert sein, um die volle Bandbreite zu erfahren.
Freude und Schmerz - sie gehören zusammen. Das eine geht nicht ohne das andere. Das ist ein Prinzip des Lebens. Entdämonisieren, Entglorifizieren - beides im richtigen Maß und du lebst ein Leben in Harmonie, auf dem Königsweg. Mehr zum pulsierenden Leben in
Snippet #261.Urheber:
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Mächtiger noch als Spice
#182 • Filmzitat •
1:57 min
1:57 min
Spice - so heißt in dem Science Fiction Werk von 1984 nach dem Roman von Frank Herbert (Regie David Lynch) eine Substanz, die ...
extrem kostbar ist, da sie nur auf einem einzigen Planeten des gesamten Universums vorkommt und unglaubliche Macht verleiht.
Sie "garantiert das Leben", erweitert das Bewusstsein und ermöglicht es, alleine durch Gedankenkraft den Raum zu krümmen und somit blitzschnell in jeden Teil des Universums zu reisen. Klar, dass sich um dieses Monopol heftig gestritten wird. Doch heißt es in dem Film auch, dass es eine Prophezeiung gäbe, ein "Messias" würde kommen, der in die wirkliche Freiheit führen wird ...
Ein Freund sagte neulich, als wir es über Matrix hatten, "das ist doch nur ein Film". Ja, klar. Doch ein Film kann vieles sein. Reine Unterhaltung natürlich. Oder auch ein Vehikel, ein Medium, um etwas auszudrücken, etwas zu vermitteln, das den Machern am Herzen liegt. Bei Science Fiction ist das nicht selten der Fall - ein Genre, das seit jeher die ideale Spielwiese für Visionäre ist. Star Wars, Matrix und eben auch Dune gehören zweifelsfrei zu den "Filmen mit Botschaft". Zumindest zu den Anfangszeiten. Heutige Fortsetzungen verwässern leider häufig zu primär zwar optisch ansprechenden, jedoch oberflächlichen und ausdruckslosen Actionspektakeln.
Vom Spice abhängig zu sein, ist ziemlich doof. Reisen in tausende von Lichtjahren entfernte Galaxien sind nur damit realisierbar. Ohne Spice ist es schlicht nicht möglich, rechtzeitig zu Weihnachten bei Oma zu sein. Aber was könnte so ein Messias denn wohl anbieten, das von der Leistung her vergleichbar und offenbar auch noch sehr, sehr preiswert, wenn nicht gar völlig umsonst zu sein scheint? Und was beinahe noch spannender ist: Wie viel müssen die mächtigen, milliardenschweren Patentinhaber des Spice wohl dagegen haben, dass diese freimachenden Informationen jenes Messias in der breiten, zahlenden Masse bekannt werden?
Was wäre, wenn es so etwas Ähnliches wie das Spice tatsächlich gäbe und es noch dazu jederzeit für jeden völlig kostenlos in unbegrenzter Menge zur Verfügung stünde? Besser noch: Je mehr man es benutzt und konsumiert, je mehr "es fließt", umso mehr wird es sogar noch. Das wäre heftig, oder?
So etwas wäre ein echter Game Changer. Für mich. Für dich. Für alle Menschen. Für die vielen, vielen Armen. Und auch für die wenigen (Super-)Reichen und Mächtigen. Für die einen zum Guten, für die anderen jedoch eher zum Schlechten.
Was wäre, wenn das wahre Wesen und die volle Macht von Liebe unser heutiges, über sie bekanntes Verständnis noch um Längen überschreiten würde und diese Tatsache jedem Menschen bekannt und bewusst werden würde? Es würde die Welt verändern - in einem Maße, das sich noch kein SciFi Autor vorstellen kann.
Die meisten würde es erlösen, befreien und unabhängig machen - von so vielem! Einige Wenige würde es allerdings vom Thron stürzen. Ich sage nur so viel: Es gibt rund 50 Länder auf der Welt, in denen ein Buch, das von der Liebe erzählt, tatsächlich verboten ist - ganz echt, ohne Science Fiction. In manchen Ländern wird man für dessen Besitz sogar mit dem Tode bestraft. Was macht den Mächtigen nur so eine schreckliche Angst davor, dass die wahre Eigenschaft und Macht der Liebe bekannt wird? Die Antwort ist alles andere als fiktiv.
Mensch, erinnere dich ... Oder lass dich erinnern.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Abhängigkeit - Freiheit - Macht
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So gelingt Zukunft
#33 • Charlie Chaplin •
1:12 min
1:12 min "Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehen geblieben. Maschinen produzieren im Überfluss, und trotzdem wollen wir mehr." (Charlie Chaplin)
Aus dem Film "Der große Diktator"- welch uralte Erkenntnis, oder? Und dennoch pfeift jeder ...
mehr
darauf. Und dann wundern wir uns über den Zustand der Welt? Oder wie Witt und Heppner in "Wir sind wir" singen: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Dieses "Mehr" sowie Chaplins "innerliches Stehenbleiben" meint ganz gewiss eben jene sättigende und erfüllende Spiritualität, auf die wir heute noch immer zu wenig Wert legen. Das war mal ganz anders, als Philosophie noch ein großes Thema für die Menschheit war. Zu jenen Zeiten waren wir jedoch intellektuell noch nicht unbedingt so weit, Wissen, Intelligenz, Technik usw. mit einer zufriedenstellenden Spiritualität unter einen Hut zu bringen.
Das ist heute anders. Das Zeitfenster für die dringend notwendige "Spirituelle Revolution" ist jetzt endlich weit genug geöffnet, unser geistiger Horizont EIGENTLICH breit genug - zu breit, um weiterhin immer nur den Erfolg des Einzelnen sowie immer mehr Gewinn zum Ziel zu haben. Welch primitiven, eigentlich veralteten Werte. Was für eine beschränkte Definition von "Erfolg". Viel zu profan für eine eigentlich hoch entwickelte Spezies, oder nicht? Es liegt an uns. Wir können und wir müssen das ändern.
Doch viel Zeit haben wir nicht mehr. Genügend zwar, um es durchaus zu schaffen, jedoch nicht ausreichend, um weiter am "Thema vorbei zu retten", beispielsweise, indem wir immer nur Missstände bekämpfen, anstatt das Optimum anzuvisieren. Nicht GEGEN etwas kämpfen, sondern FÜR etwas. Nicht immer nur weiterhin die Finsternis besingen (und somit zu fokussieren, mit Aufmerksamkeit und Energie zu versorgen), sondern endlich einmal eine Eutopie visualisieren und jenes Bild dann mit Liebe und Vorfreude beleben, wodurch wir Kraft, Inspiration, Symbiose und Ideenreichtum erlangen werden. Dann brauchen wir jene Visionen "nur noch" zu realisieren. So einfach ist das. Meine Roman-Trilogie macht es beispielhaft vor. Wir müssen uns nur einmal dazu entscheiden, auf die Liebe zuwachsen zu wollen. Liebe ist nun einmal eine Entscheidung.
Aus dem Film "Der große Diktator"- welch uralte Erkenntnis, oder? Und dennoch pfeift jeder ...
darauf. Und dann wundern wir uns über den Zustand der Welt? Oder wie Witt und Heppner in "Wir sind wir" singen: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Dieses "Mehr" sowie Chaplins "innerliches Stehenbleiben" meint ganz gewiss eben jene sättigende und erfüllende Spiritualität, auf die wir heute noch immer zu wenig Wert legen. Das war mal ganz anders, als Philosophie noch ein großes Thema für die Menschheit war. Zu jenen Zeiten waren wir jedoch intellektuell noch nicht unbedingt so weit, Wissen, Intelligenz, Technik usw. mit einer zufriedenstellenden Spiritualität unter einen Hut zu bringen.
Das ist heute anders. Das Zeitfenster für die dringend notwendige "Spirituelle Revolution" ist jetzt endlich weit genug geöffnet, unser geistiger Horizont EIGENTLICH breit genug - zu breit, um weiterhin immer nur den Erfolg des Einzelnen sowie immer mehr Gewinn zum Ziel zu haben. Welch primitiven, eigentlich veralteten Werte. Was für eine beschränkte Definition von "Erfolg". Viel zu profan für eine eigentlich hoch entwickelte Spezies, oder nicht? Es liegt an uns. Wir können und wir müssen das ändern.
Doch viel Zeit haben wir nicht mehr. Genügend zwar, um es durchaus zu schaffen, jedoch nicht ausreichend, um weiter am "Thema vorbei zu retten", beispielsweise, indem wir immer nur Missstände bekämpfen, anstatt das Optimum anzuvisieren. Nicht GEGEN etwas kämpfen, sondern FÜR etwas. Nicht immer nur weiterhin die Finsternis besingen (und somit zu fokussieren, mit Aufmerksamkeit und Energie zu versorgen), sondern endlich einmal eine Eutopie visualisieren und jenes Bild dann mit Liebe und Vorfreude beleben, wodurch wir Kraft, Inspiration, Symbiose und Ideenreichtum erlangen werden. Dann brauchen wir jene Visionen "nur noch" zu realisieren. So einfach ist das. Meine Roman-Trilogie macht es beispielhaft vor. Wir müssen uns nur einmal dazu entscheiden, auf die Liebe zuwachsen zu wollen. Liebe ist nun einmal eine Entscheidung.
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Von Krieg, Verletzten und dem eigentlichen Ziel
#49 • Christopher E. Schmitt •
1:02 min
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Nächstenliebe ist eine wundervolle Sache. ...
Auch wenn sie im Alltag eines jeden Menschen Platz finden kann und sollte, so ist der Ausdruck doch stark christlich geprägt. Ja, für Viele beruht das gesamte Image des Christentums sogar darauf, anderen in Schieflage zu helfen, teils bis zur Selbstaufgabe. Doch weder Christen noch Nichtchristen sollten darüber hinaus vergessen, dass verletzte und verwundete Seelen stets die Folgen eines Krieges sind, der in der Welt auf geistiger Ebene stattfindet.
Wir brauchen die Ärzte, die heilenden Kräfte jeglicher Art. Doch wo sind die Krieger, die sich aufmachen, das wahre Gesicht des geistigen Kampfes zu erkennen, um welchen sich all dieses bunte Treiben eigentlich dreht!
Ärzte, Politiker, Wissenschaftler, Lehrer, ... arbeiten und verrichten ihre Arbeit an der "Front", beseitigen Missstände und Folgen dieses Krieges. Doch wo sind die Kämpfer (des Lichts), die sich darum kümmern, dass es in künftigen Welten keine (oder merklich weniger) Verwundete mehr geben wird?
Dieser Kampf erfordert das Erkennen und das Bewusstsein von der tiefsten Wurzel. Und ein Bewusstsein darüber, worum es im Leben eigentlich geht. Eine Einsicht darin, was er ist - der Sinn des Lebens. Welches ist das eigentliche Ziel dieses "Spieles", was die großartige Vision am Ende aller Zeiten?
Erst mit diesem Wissen wird es dem Menschen möglich sein, Gut und Böse, Richtig und Falsch, Wahrheit und Lüge klar zu erkennen. Denn wenn du das Ziel nicht kennst, wirst du auch niemals wissen, ob du auf dem richtigen Weg bist oder weiter in die Dunkelheit abdriftest. Dies gilt für das Individuum genauso wie für eine gesamte Population eines Planeten.
Mensch, erinnere dich!
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Warum wir andere nicht lieben können
#267 • Johann Wolfgang von Goethe •
3:06 min
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sind." (Johann Wolfgang von Goethe, Quelle: gutezitate.com)
Meine Seite labert so viel von Liebe und versucht bemüht, nicht den gleichen Kalenderspruch Charme, nicht den gleichen Schnulzen Schlager Schmalz oder Floskel Charakter zu verwenden, wie es unzählige Songs, Gedichte, Glückskekse, Poesiealben oder Demonstrationsplakate doch bereits tun.
Auch mir, also meinem Ich, fällt es nicht immer unbedingt leicht, Fremde so ohne weiteres zu “lieben”. Erst recht wenn sie total andersartig oder manchmal sogar noch richtig unsympathisch rüberkommen, wenn nicht sogar noch Schlimmeres. Das Problem ist: das Ich ist zu Liebe überhaupt gar nicht fähig. Wenn wir aus unserem Verstand heraus versuchen, das nicht Liebenswürdige zu lieben, bauen wir auf Sand. Wir meinen es dann zwar gut, doch diese Liebe hat Risse.
Das Ich ist das Ego. Zumindest identifizieren wir es in Zeiten des zunehmenden Intellekt-Kults damit. Das Ego ist somit extrem an den Verstand gekoppelt. Verstand ist Logik. Und dass Liebe mit Logik (auf den ersten Blick) nichts zu tun hat, haben wir alle schon Mal erlebt, wenn wir uns in die seltsamsten, unfertigsten, toxischsten und unpassendsten Leute verliebten.
Auch wenn Liebe eine Intellekt-bewusste Entscheidung ist, die du nicht nur aus ganzem Herzen sondern auch aus vollem Verstand heraus treffen musst, um sie überhaupt aktivieren zu können, so entsteht sie aber trotzdem nicht in deinem Kopf oder durch deinen Verstand. Mit Gedankenkraft kannst du Liebe nicht “erschaffen”. Wäre dem so, wir könnten uns unpassende potenzielle Partner aus- und passendere einreden. Das Gefühl, die Anziehung (Resonanz), lässt sich durch Argumente kaum bis gar nicht beeinflussen. Eben weil wir Liebe nicht intellektuell erschaffen (oder abtöten) können. Liebe ist für den Intellekt viel zu feinstofflich, eine gänzlich andere "Substanz". Genau wie Bewusstsein.
Stell dir stattdessen einmal vor, dein ganzes Sein wäre ein Kanal. Dein Denken ist (unter anderem) der Kanalwart. Der Wart trifft Entscheidungen, die er aus einer Kombination von Wissen, Erfahrungswerten, Prägungen, Glaubenssätzen, Weisheit, Verstand, Intellekt, Rechtsempfinden und Intuition fällt. Dieser Wart kann jetzt entscheiden, Person X zumindest soweit lieben zu wollen, dass er X nicht mehr an die Gurgel will und X ihn nicht mehr so sehr aufregen kann. Denn genau wie Hass uns krank macht, macht uns die Liebe gegenüber anderen auch selbst gesünder. Du solltest diese Skill also bereits dir selbst zuliebe erlernen wollen.
Als Kanalwart stellst du jetzt zwar die Ventile entsprechend um, so dass alles so fließen kann, wie du es entschieden hast, doch das, was da fließt, kannst du nicht selbst erschaffen. Du kannst es nur empfangen - und dann weitergeben.
Um lieben zu können, ja um überhaupt verstehen zu können, was ich meine, wenn ich auf meiner Seite von Liebe spreche, ist es unerlässlich, dass du selbst mit der Quelle verbunden bist - oder es zumindest einmal warst und dich genau erinnern kannst, von welchem Erfülltsein ich rede. Ansonsten hilft dir die beste Absicht nicht, Ventile umzustellen. Wenn nichts da ist, das durch sie fließen kann, wird es wenig bewirken.
Also: egal ob du andere Menschen (bestmöglich) lieben willst oder auch Dinge wie deinen Job, deine Aufgaben und sogar deine “Feinde” (was alles Unliebsame in deinem Leben meint, dessen negative Energie du FÜR DICH mit bestmöglicher “Feindesliebe” neutralisieren oder sogar transformieren kannst) - ausnahmslos steht zu Beginn die Connection mit der Quelle.
Menschen zu lieben, die hübsch, nett, dir wohlgesonnen sind oder deine DNA in sich tragen … All das ist keine Kunst. “Solches können auch die Heiden”, also die Nicht-Erinnerten, die Nicht-Verbundenen, dazu musst du keine unerschöpfliche Quelle in dir gefunden haben. Im Gegenteil - viel mehr machst du dir in dem Fall diejenigen, die du liebst, zur Quelle, was zu Unvollkommenheit (also anhaltender Sehnsucht) und Abhängigkeit führen kann und manchmal auch in Stillstand (Stagnation, innerem Sterben) resultiert.
Und “Feindesliebe” heißt keinesfalls, dass man sich alles gefallen lassen muss. Ganz im Gegenteil. Denn wiederum darf man seine Perlen (diese kostbare Liebe) auch nicht vor die Säue werfen, also vor undankbare, die Liebe verratende Geschöpfe, siehe Matth. 10,11:
"Ihr sollt das Heilige (also reinste Liebe) nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen."
Es täte nicht gut, "Feinde der Liebe", die jene Quelle nur spöttisch verhöhnen, mit der reinsten und mächtigsten Form von Energie zu versorgen, damit jene die gewonnene Kraft im Anschluss dafür verwenden, dich zu vernichten, wie beispielsweise Hater, Mobber, Internettrolle und andere unwissende, sich nicht-Erinnernde. Oder aber sogar ganz bewusste Antagonisten - Doch dazu mehr an anderer Stelle.
Fazit: die Entscheidung, auch das nicht unmittelbar liebenswürdig Erscheinende zu lieben, ist zunächst eine Entscheidung aus dem Verstand heraus. In dem Fall eine sehr aus Weisheit getroffene Entscheidung, manche können sie sogar auch schon intellektuell befürworten (
Snippet #35). Aber die Liebe selbst, die du dazu brauchen wirst, kann dein Verstand nicht erschaffen. Du selbst musst dazu erfüllt sein mit der Kraft/Liebe aus der Quelle, um aus diesem Überfluss heraus einen Anteil weiter fließen zu lassen. Da bleibt keine Angst mehr vor Verlust oder davor, zu kurz zu kommen. Siehe auch diese passenden Links:
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Denken & Bewusstsein
#92 • Eckhart Tolle •
0:08 min
0:08 min "Denken allein, nicht länger mit der Weite von Bewusstsein verbunden, wird schnell sinnlos, krank, zerstörerisch." (Eckhart Tolle aus dem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart")
Hier empfehle ich (natürlich unentgeltlich) einfach nur, das Buch zu lesen.
...
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...

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Spiritualität - reines Privatvergnügen?
#13 • Christopher E. Schmitt •
1:20 min
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weniger darin auf. Leider wiederum viele von ihnen aus ähnlich selbstbezogenen Motiven, wie viele der eher rationalen, primär auf Karriere fixierten Persönlichkeiten auch: beispielsweise, um mehr Power für den Job zu haben, mehr Resilienz und Durchsetzungskraft zu gewinnen, eine bessere Gesundheit und alles für mehr Erfolg im Leben. Ich finde das auch bis zu einem gewissen Punkt nicht verkehrt. Und zwar bis zu dem Punkt, an dem das Motiv endet. Nämlich allzu oft bei sich selbst.
Doch Spiritualität darf nicht weiter reines Privatvergnügen bleiben. Entweder eine Sache ist wahr und immens wichtig oder sie ist es nicht. Beispielsweise ist Bildung ebenfalls wichtig. Und machen wir Schule zur Privatsache? Nein, wir haben sogar eine Schulpflicht, da die Nation ansonsten womöglich verdummen würde. Was wir als wahr und wichtig begreifen, flechten wir als Gesellschaft fest in unser Leben ein (so viele Gesetze, das Steuerrecht, alles, das mit Geld zu tun hat, ist uns buchstäblich hoch und heilig).
Solange wir dies mit Spiritualität nicht tun, nehmen wir sie nicht ernst, sehen sie als unwichtig und entbehrlich an. Mit noch gravierenderen Folgen, was Verdummung und Verrohrung der Gesellschaft betrifft, als gäbe es keine Schulpflicht.
Es wird Zeit und ist daher auch das Ziel dieses Projekts, ein zukunftsfähiges und vor allem stimmiges Spiritualitäts-Bewusstsein zu etablieren. Die Menschheit wird ansonsten nicht überleben.
Menschen machen nur 0,01 Prozent der Biomasse auf der Erde aus und schaffen es dennoch, 100 Prozent der Biomasse, also das Leben selbst, binnen weniger Jahrhunderte zu gefährden oder zu vernichten. Der Mensch stellt de facto bis heute mit Sicherheit keine Erfolgsgeschichte dar. So gerne wir auch anderes über uns glauben würden. Technisch, wissenschaftlich, akademisch ... Alles top. Die Spiritualität ist unser großes Defizit und unsere ganz große Aufgabe. Weit größer noch, als das Klimaproblem oder einzelne Kriege. Denn all dies, ebenso wie jedes andere Problem, ergibt sich erst aus einer primitiven, nie weiter entwickelten Spiritualität des Menschen. Ihre Bedeutung breit zu erfassen, ist der erste Schritt bei dieser friedlichen, spirituellen Revolution, für die es jetzt an der Zeit ist.
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Der Baum der Welt
#185 • Sprichwort •
4:01 min
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Ich hörte auch schon den Satz "Der Dumme sucht nach Schuldigen, der Kluge nach Lösungen." Irrtümlich wird ein ähnlicher Spruch ("In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach ...
Schuldigen") auch Loriot zugeschrieben. Laut falschzitate.blogspot.com ist der Grundgedanke aber eher auf ein altes spanisches Sprichwort zurückzuführen.
Der Baum der Welt, wie ich ihn in meinen Büchern (vor allem in Teil 2) betrachte, "erklärt" - so weit für uns Menschen nachvollziehbar - das Prinzip der Kausalkette (eigentlich "Kausalitätskette").
Wir sehen tatsächlich oft Schuldige. Politiker, die ganz offensichtlich korrupt sind oder gelogen haben, Terroristen, die über Weihnachtsmärkte fahren und in Diskos herumschießen oder sei es auch nur das Arschloch im Auto vor uns, das zu langsam und wie ein Idiot fährt. Von morgens bis abends prallen abwechselnd Dummheiten und Bosheiten auf uns ein (und gehen von uns aus!) - meistens ist das eine vom anderen kaum zu unterscheiden (siehe auch Mind
Snippet #117). "Schuld" - haben wir somit ausnahmslos alle.Aber picken wir doch mal ein starkes Beispiel heraus, in dem ein Politiker bewiesenermaßen korrupt ist. Nun muss man differenzieren: Dass er nicht in seinem Posten bleiben kann, ist klar. Auch dass er bestraft werden sollte. Jedoch anzunehmen, dass mit seiner Entfernung jetzt alles gut wird, ist naiv, eigentlich sogar dumm.
Denn zwar zeigte sich Schuld sozusagen in Form seiner Person. Doch ursächlich ist etwas völlig anderes, weswegen davon ausgegangen werden kann, dass der oder die Nächste im freigewordenen Amt durchaus wieder exakt so handeln könnte.
Die Ursache ist nicht diagnostiziert, das Problem nicht gefunden oder behoben und somit ist die Entfernung dieses Politikers auch nicht DIE Lösung, sondern nur das Entfernen EINER faulen Frucht am Baum der Welt. Doch die nächste wird nachwachsen, denn der ganze Zweig, der Ast und sogar der Stamm sind marode, verpilzt - da die Wurzel "von einfach allem", die Wurzel vom Baum der Welt nun mal nicht die Liebe ist.
Die Idee, für die gesamte Welt eine Wurzel aus Liebe anzustreben mag zwar im höchsten Maße naiv erscheinen, allerdings ist der Gedanke, dass es ohne jene Wurzel jemals besser werden könnte, hingegen schlicht dumm. Dumm deshalb, weil Wissen fehlt. Man weiß offenbar noch nicht, dass es ohne dieses spirituelle Grundgesetz nicht besser werden KANN. Und solange wir das noch nicht wissen, müssen wir eben schmerzhaft lernen. Und sei es sogar durch Kriege.
Egal, wie sehr wir uns aus dem Verstand heraus auch bemühen werden - beispielsweise durch immer mehr Gesetze und härtere Strafen. Diese können das Herz der Menschen nicht erreichen und somit niemals zum Guten verändern. Zudem wird sich "das Böse" auch nicht an Gesetze halten. Ebenso wenig wie das Gute, weswegen es auch in den brutalsten Autokratien immer wieder mutige Freiheitskämpfe gibt.
Gesetze bewirken eine Atmosphäre der Unfreiheit und jene macht außerdem krank. Wie arm ist doch ein Staat, der nur "funktionieren" kann, wenn er alles verbietet! Wie resignierte Eltern, die sich außer durch Verbote und der Androhung härtester Strafen bei ihrem Kind nicht mehr anders zu helfen wissen.
Möchte man im Politikerbeispiel die wahre Schuld finden, müsste man fragen, wieso dieser Mensch korrupt handelte. Weshalb reichte ihm sein Geld und seine Macht nicht? Was muss geschehen, damit man einen Menschen nicht mehr mit solchen Dingen locken und verführen kann? Und so weiter und so weiter.
Man würde seine Biografie studieren, sein Umfeld, seine Kindheit, die Erziehung, die Werte in seiner Familie. Man würde feststellen, dass es "bei diesen Freunden und diesen Eltern ja kein Wunder ist" und auf einmal verÄSTELN sich die Zusammenhänge einerseits zwar immer mehr - auf der anderen Seite wird am Ende immer ein und dieselbe Ursache (Wurzel) aufgedeckt werden.
Man könnte quasi bis "Adam und Eva" zurück forschen. Schuldige Verhaltensmuster sind über unzählige Generation kollektiv gewachsen, gesellschaftlich kultiviert und beinahe archaisch geworden. Aber niemals unveränderlich! Denke an den Fakt der Evolution - diese kann (und muss) auch spirituell endlich einmal weitergehen.
Da die Kausalforschung unüberschaubar ist und wir die Wahrheit und Macht der Antwort "Liebe" nicht kollektiv kapieren, resignieren beide Seiten: Die einen hauen brutal auf die offensichtlich Schuldigen ein (Politiker, Flüchtlinge, Rechte, Linke, ...) und die anderen sehen ausnahmslos in allen Menschen "liebevolle, ganz tolle Wesen" und erteilen genauso wenig zielführend direkt eine Generalamnestie. Weder auf die eine noch die andere kurzsichtige Herangehensweise kommen wir weiter.
Es würde den Rahmen sprengen, aber absolut alles ließe sich auf diese Art zurückverfolgen und man käme immer bei derselben Wurzel an. Der doofe Autofahrer vor uns ist vielleicht depressiv, übermüdet, ängstlich oder wütend - weil ihn der Kummer der Welt fertig gemacht hat und ihm der Zugang, der Pfad zur Quelle und Wurzel aller Kraft, Weisheit und Versorgung nicht bekannt ist. Und wer ist überhaupt an der Weltlage schuld? Und so weiter und so fort ...
Wären wir so vollkommen, so weise wie Gott, wäre es uns möglich, in allen Fragen den wahren Schuldigen zu finden. Doch auch dann wäre der Schuldige im Sinne von "Verursacher" wieder nur ein Mensch, der - wie Véjà es in den Büchern nennt - "nur mal wieder aus der Wahrheit gefallen" ist. Mit anderen Worten - von Liebe (mit all ihrer Macht und "Magie") getrennt war oder ist.
In dieser Trennung - vor allem wenn sie dauerhaft ist - sind alle Untaten nicht nur denkbar, sie sind sogar eine logische Konsequenz. Was ist also unsere wichtigste Aufgabe? Woraus entwächst "das Böse"? Und woraus besteht die Wurzel des "Guten"? Woraus würde im Gegensatz zum Baum der Welt der Baum des LEBENS entwachsen, aus dem sich alles Weitere ergibt?
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen." (Mt. 6, 33) - Schaffen wir es eines (fernen) Tages, eine Zivilisation auf Liebe zu errichten, werden wir uns um keines(!) der heutigen Probleme noch kümmern müssen - sie entstünden gar nicht erst. Aristoteles meint dasselbe, wenn er sagt: "Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich." (siehe unten: Mind
Snippet #70)Zu schwierig? Zu naiv? Keine Ahnung, wie man das machen könnte, wo man anfangen sollte? Über Nacht wird uns das nicht gelingen. Jedoch wird es anders keinesfalls funktionieren! Damit es eines Tages funktioniert, sollten wir heute ernsthaft damit beginnen. Zum Beispiel mit diesem Projekt. Ganz nach Goethe (siehe Mind
Snippet #30).Denke in größeren Zeitmaßstäben! Erweitere deinen Geist und deinen Bewusstseins-Horizont! Reise durch die 4. Bewusstseins-Dimension (im Coaching machen wir das). Bedenke, dass in 120 Jahren kein einziger Mensch mehr von heute leben wird! Wenn neue Generationen direkt und nach und nach bei vollem "Bewusstsein" aufwachsen, sieht der Gedanken schon nicht mehr so naiv aus.
Wie man Geduld und Motivation aufbringen soll, für etwas, dessen Ausgang man ohnehin nicht mehr erleben wird? Siehe Blog "Die 4. Bewusstseins-Dimension" und klicke auf das Keyword "Geduld" für interessante Gedanken dazu.
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Vertrauen beanspruchen
#112 • Bertolt Brecht •
4:00 min
4:00 min "Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird." (Bertolt Brecht)
In spirituell-philosophischen Fragen kann man Dinge selten beweisen. Oft stehen Thesen im Raum, Behauptungen, die man einfach als absolut wahr deklariert. Manchmal berührt man ...
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physikalische Bereiche, oft psychologische und natürlich philosophische oder theologische, obwohl man keine konkreten Beweise dazu liefert. Ich kann verstehen, dass Viele sich unter diesen Umständen schwertun, gewisse Behauptungen zu glauben oder einen sogar direkt gar nicht ernst nehmen. Beweise wird es aber oft nicht oder nicht vollständig geben. Nicht geben können. Doch warum ist das so?
Ein Beispiel: Deine Freundin bittet dich, ihr zu vertrauen. Wenn du nun einen Privatdetektiv engagierst, der "Beweise" ihrer Treue liefern soll, bekommst du zwar deine beruhigenden Dokumente, doch Vertrauen ist genau in dem Moment, in dem du die Belege erhalten hast, bereits vollkommen unmöglich geworden. Deine innere Ruhe kommt nun von den Fakten in deiner Hand. Nicht aus dem Vertrauen, das du deiner Freundin gegenüber hast. Denn da ist keines.
Die Freundin kannst du vielleicht eine Weile täuschen, bis sie dahinterkommt. Das Leben, die Liebe, Gott wenn du so willst oder auch dich selbst, kannst du jedoch nicht täuschen. Deine Freundin wird - wenn sie einst davon erfährt, dass ihr Freund ihr niemals vertraute - schwer enttäuscht sein. Vielleicht wird sie sogar die Beziehung beenden, die Verbindung kappen.
Mit dem Leben ist es nicht anders. Was Religionen meist "Glauben" nennen, ist viel eher mit "Vertrauen" zu übersetzen. Vertrauen bewirkt in dir eine ganz andere Psychologie. Ganz andere Hirnareale werden aktiv, als sie es im Falle des rational kontrollierenden, analytischen Denkens und Beweise Einforderns werden. Wissen bringt dich in andere Ebenen als Vertrauen. Auf bewiesenes und beweisbares Wissen zu bauen, ist nun wirklich keine große Kunst. Das kann buchstäblich jede(r). Es gibt sehr viele Bereiche (z.B. in der Medizin), wo genau diese Art von Wissen natürlich völlig unverzichtbar ist. Jedoch gibt es Lebensbereiche, in denen diese Strategie eher hinderlich ist für dich und deinen Weg.
Im Zustand des Vertrauens befindest du dich auf einer anderen Bewusstseinsebene, musst das Loslassen beherrschen, den Blindflug. Das ist eine hohe Kunst. Du machst dich natürlich auch verletzlich, was ebenfalls eine große Kunst bedeutet und eine mutige Haltung erfordert. Du kannst nun nicht mehr ausschließlich auf Daten, Fakten, Ergebnisse von Wissenschaftlern und dein eigenes Gehirn bauen - alles Dinge, die sich ebenfalls durchaus irren können by the way - sondern du vertraust auf etwas viel Größeres. Nicht mehr primär auf deine Intelligenz und auf dein Wissen. Sondern Allem-das-ist. Dein Blick, deine Körperhaltung, deine gesamte Ausstrahlung - sie alle unterscheiden sich, abhängig davon, ob du voller Vertrauen (ins Leben, in Gott, in die Liebe, ...) bist - oder eher voller Skepsis.
Die Verbindung zur wichtigsten aller Quellen ist im Falle von Skepsis, Zweifel und Misstrauen gekappt. Häufig ist das ein Teufelskreis - Angst entsteht ohne Vertrauen und schaukelt sich immer weiter hoch. Bis - im Beispiel - man schon richtig fühlen kann, dass einen die Freundin totsicher bescheißt, obwohl noch gar nichts geschehen ist. Man denkt, visualisiert und zweifelt sich in Rage, behandelt sie vielleicht bald schon so als hätte sie und fertig ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung, die einen dann nur recht gibt. "Siehst du, ich ahnte es doch!"
Sieht deine Freundin hingegen, dass du ihr vertraust, wird sie dieses Vertrauen, das du ihr schenkst (von manchen - sorry - gottlosen, ehrlosen Bitches m/w/d mal abgesehen) auch nicht missbrauchen. Ich weiß wovon ich rede: Meine damalige Freundin ging mal für zwei Monate ins Ausland. Sie sagte mir, sie vertraue mir. Und das mit einer Ernsthaftigkeit, die mich auch 20 Jahre später noch beeindruckt. Ihr Vertrauen wurde damals zwar hart auf die Probe gestellt. Doch ich musste kein bisschen kämpfen um ihr vollkommen treu zu bleiben. Der Moment, in dem ich "Nein" sagte, war ein Moment, als würde ich zum Ritter geschlagen werden. Ein gigantisches Gefühl. Besser als Sex. Zudem wusste ich durch meine bestandene Prüfung einfach: Auch sie wird mir dort treu bleiben. Kein Zweifel raubte mir den Schlaf. Drei Jahre nach Beziehungsende sagte sie noch einmal: "Weißt du, dass du der einzige Mann bist, dem ich vollkommen treu war!" Sie verstand es selbst kaum. Es war beinahe wie Magie ...
Zwei sich vertrauende Menschen können aufeinander bauen. Dann, wenn sie das Vertrauen beide hoch ehren und es nichts mit Angst zu tun hat. Sich Treue zu versprechen, weil beide endlos Angst vor Betrug haben, ist die falsche Basis. Da hier Angst die Basis ist und nicht Liebe. In dem Fall kann Trieb noch immer mächtiger werden als die Angst. Es kann dauern, den Unterschied zu verstehen, er ist aber elementar. Doch dann kann Großes entstehen.
Mit dem Leben ist es ebenso, nur ohne menschliche Fehlbarkeit. Traust du dem Leben und der Liebe, vertraut dir das Leben ebenso. Es wird dir mehr und mehr Dinge, Menschen, Mittel aber auch Wissen an-vertrauen. Wissen entsteht, indem es viel mehr erlebt anstatt erlernt wird. Es wird erkannt (daher das Wort Erkenntnis). Du fühlst, was wahr ist und was nicht. Beweise brauchst du nicht.
Brauchst du einen Beweis, wenn du verliebt bist? Es mag Indizien geben (dämliches Dauergrinsen zum Beispiel) - aber beweisen kann man es nicht. Stört dich das? Wohl eher nicht, denn du weißt, was du weißt. Dir genügt, dass du es fühlst.
Auch Wahrheiten lassen sich fühlen. Auf sehr ähnliche Art. Denn Weisheit und Liebe sind Geschwister. Philosophie - "die Liebe zum Wissen". Wenn die Liebe dir Wahrheiten mitteilt, dann fühlst du ihre Richtigkeit. Beweise sind für Gehirne die Basis, was wie erwähnt auch gut so ist. Oft. Aber eben nicht immer. Gehirne sind endlich und fehlbar. Weisheit ist groß wie das Meer. Unser Gehirn klein wie ein Glas. Das Komplette passt nicht in das Fragment. Nicht in der Menge, wohl aber in der Qualität.
Vertrauen ist eine enorme Macht. Man kann und sollte sie beanspruchen. Erst ist da das Vertrauen und dann folgt die Wirkung. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, ist das nur der Beweis, dass es noch Trainingsbedarf gibt. Beim Muskelaufbau akzeptiert das jeder. Warum nicht auch beim Vertrauen! Vielleicht weil es noch nicht zu unserer Definition von Erfolg zählt?
Vielleicht auch, weil es nicht so einfach ist. Volles Vertrauen ist eben eine spirituelle Kunst, eine Superkraft des Geistes, eine Supermacht - die lebenslanges Training erfordert. Und es setzt das richtige Hoffen voraus, denn natürlich kann Vertrauen immer wieder mal enttäuscht werden. Das ist die Art des Lernens in diesen Belangen. Siehe Link für "Das Prinzip Hoffnung".
Es ist alles gar nicht so unähnlich wie bei den Jedi aus Star Wars oder auch bei Neo's Training in Matrix ... 😉 Vielleicht kann dir mein Coaching dabei helfen!? Oder ein Walk & Talk zuvor? Siehe Links unten.
In spirituell-philosophischen Fragen kann man Dinge selten beweisen. Oft stehen Thesen im Raum, Behauptungen, die man einfach als absolut wahr deklariert. Manchmal berührt man ...
physikalische Bereiche, oft psychologische und natürlich philosophische oder theologische, obwohl man keine konkreten Beweise dazu liefert. Ich kann verstehen, dass Viele sich unter diesen Umständen schwertun, gewisse Behauptungen zu glauben oder einen sogar direkt gar nicht ernst nehmen. Beweise wird es aber oft nicht oder nicht vollständig geben. Nicht geben können. Doch warum ist das so?
Ein Beispiel: Deine Freundin bittet dich, ihr zu vertrauen. Wenn du nun einen Privatdetektiv engagierst, der "Beweise" ihrer Treue liefern soll, bekommst du zwar deine beruhigenden Dokumente, doch Vertrauen ist genau in dem Moment, in dem du die Belege erhalten hast, bereits vollkommen unmöglich geworden. Deine innere Ruhe kommt nun von den Fakten in deiner Hand. Nicht aus dem Vertrauen, das du deiner Freundin gegenüber hast. Denn da ist keines.
Die Freundin kannst du vielleicht eine Weile täuschen, bis sie dahinterkommt. Das Leben, die Liebe, Gott wenn du so willst oder auch dich selbst, kannst du jedoch nicht täuschen. Deine Freundin wird - wenn sie einst davon erfährt, dass ihr Freund ihr niemals vertraute - schwer enttäuscht sein. Vielleicht wird sie sogar die Beziehung beenden, die Verbindung kappen.
Mit dem Leben ist es nicht anders. Was Religionen meist "Glauben" nennen, ist viel eher mit "Vertrauen" zu übersetzen. Vertrauen bewirkt in dir eine ganz andere Psychologie. Ganz andere Hirnareale werden aktiv, als sie es im Falle des rational kontrollierenden, analytischen Denkens und Beweise Einforderns werden. Wissen bringt dich in andere Ebenen als Vertrauen. Auf bewiesenes und beweisbares Wissen zu bauen, ist nun wirklich keine große Kunst. Das kann buchstäblich jede(r). Es gibt sehr viele Bereiche (z.B. in der Medizin), wo genau diese Art von Wissen natürlich völlig unverzichtbar ist. Jedoch gibt es Lebensbereiche, in denen diese Strategie eher hinderlich ist für dich und deinen Weg.
Im Zustand des Vertrauens befindest du dich auf einer anderen Bewusstseinsebene, musst das Loslassen beherrschen, den Blindflug. Das ist eine hohe Kunst. Du machst dich natürlich auch verletzlich, was ebenfalls eine große Kunst bedeutet und eine mutige Haltung erfordert. Du kannst nun nicht mehr ausschließlich auf Daten, Fakten, Ergebnisse von Wissenschaftlern und dein eigenes Gehirn bauen - alles Dinge, die sich ebenfalls durchaus irren können by the way - sondern du vertraust auf etwas viel Größeres. Nicht mehr primär auf deine Intelligenz und auf dein Wissen. Sondern Allem-das-ist. Dein Blick, deine Körperhaltung, deine gesamte Ausstrahlung - sie alle unterscheiden sich, abhängig davon, ob du voller Vertrauen (ins Leben, in Gott, in die Liebe, ...) bist - oder eher voller Skepsis.
Die Verbindung zur wichtigsten aller Quellen ist im Falle von Skepsis, Zweifel und Misstrauen gekappt. Häufig ist das ein Teufelskreis - Angst entsteht ohne Vertrauen und schaukelt sich immer weiter hoch. Bis - im Beispiel - man schon richtig fühlen kann, dass einen die Freundin totsicher bescheißt, obwohl noch gar nichts geschehen ist. Man denkt, visualisiert und zweifelt sich in Rage, behandelt sie vielleicht bald schon so als hätte sie und fertig ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung, die einen dann nur recht gibt. "Siehst du, ich ahnte es doch!"
Sieht deine Freundin hingegen, dass du ihr vertraust, wird sie dieses Vertrauen, das du ihr schenkst (von manchen - sorry - gottlosen, ehrlosen Bitches m/w/d mal abgesehen) auch nicht missbrauchen. Ich weiß wovon ich rede: Meine damalige Freundin ging mal für zwei Monate ins Ausland. Sie sagte mir, sie vertraue mir. Und das mit einer Ernsthaftigkeit, die mich auch 20 Jahre später noch beeindruckt. Ihr Vertrauen wurde damals zwar hart auf die Probe gestellt. Doch ich musste kein bisschen kämpfen um ihr vollkommen treu zu bleiben. Der Moment, in dem ich "Nein" sagte, war ein Moment, als würde ich zum Ritter geschlagen werden. Ein gigantisches Gefühl. Besser als Sex. Zudem wusste ich durch meine bestandene Prüfung einfach: Auch sie wird mir dort treu bleiben. Kein Zweifel raubte mir den Schlaf. Drei Jahre nach Beziehungsende sagte sie noch einmal: "Weißt du, dass du der einzige Mann bist, dem ich vollkommen treu war!" Sie verstand es selbst kaum. Es war beinahe wie Magie ...
Zwei sich vertrauende Menschen können aufeinander bauen. Dann, wenn sie das Vertrauen beide hoch ehren und es nichts mit Angst zu tun hat. Sich Treue zu versprechen, weil beide endlos Angst vor Betrug haben, ist die falsche Basis. Da hier Angst die Basis ist und nicht Liebe. In dem Fall kann Trieb noch immer mächtiger werden als die Angst. Es kann dauern, den Unterschied zu verstehen, er ist aber elementar. Doch dann kann Großes entstehen.
Mit dem Leben ist es ebenso, nur ohne menschliche Fehlbarkeit. Traust du dem Leben und der Liebe, vertraut dir das Leben ebenso. Es wird dir mehr und mehr Dinge, Menschen, Mittel aber auch Wissen an-vertrauen. Wissen entsteht, indem es viel mehr erlebt anstatt erlernt wird. Es wird erkannt (daher das Wort Erkenntnis). Du fühlst, was wahr ist und was nicht. Beweise brauchst du nicht.
Brauchst du einen Beweis, wenn du verliebt bist? Es mag Indizien geben (dämliches Dauergrinsen zum Beispiel) - aber beweisen kann man es nicht. Stört dich das? Wohl eher nicht, denn du weißt, was du weißt. Dir genügt, dass du es fühlst.
Auch Wahrheiten lassen sich fühlen. Auf sehr ähnliche Art. Denn Weisheit und Liebe sind Geschwister. Philosophie - "die Liebe zum Wissen". Wenn die Liebe dir Wahrheiten mitteilt, dann fühlst du ihre Richtigkeit. Beweise sind für Gehirne die Basis, was wie erwähnt auch gut so ist. Oft. Aber eben nicht immer. Gehirne sind endlich und fehlbar. Weisheit ist groß wie das Meer. Unser Gehirn klein wie ein Glas. Das Komplette passt nicht in das Fragment. Nicht in der Menge, wohl aber in der Qualität.
Vertrauen ist eine enorme Macht. Man kann und sollte sie beanspruchen. Erst ist da das Vertrauen und dann folgt die Wirkung. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, ist das nur der Beweis, dass es noch Trainingsbedarf gibt. Beim Muskelaufbau akzeptiert das jeder. Warum nicht auch beim Vertrauen! Vielleicht weil es noch nicht zu unserer Definition von Erfolg zählt?
Vielleicht auch, weil es nicht so einfach ist. Volles Vertrauen ist eben eine spirituelle Kunst, eine Superkraft des Geistes, eine Supermacht - die lebenslanges Training erfordert. Und es setzt das richtige Hoffen voraus, denn natürlich kann Vertrauen immer wieder mal enttäuscht werden. Das ist die Art des Lernens in diesen Belangen. Siehe Link für "Das Prinzip Hoffnung".
Es ist alles gar nicht so unähnlich wie bei den Jedi aus Star Wars oder auch bei Neo's Training in Matrix ... 😉 Vielleicht kann dir mein Coaching dabei helfen!? Oder ein Walk & Talk zuvor? Siehe Links unten.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Liebesschmerz in Erfüllung transformieren
#178 • Christopher E. Schmitt •
4:43 min
4:43 min
Chaos in der Welt dir zusätzlich schwer zu schaffen?
Empfindest du Trauer, Wut, Verzweiflung, Leere, Ratlosigkeit, Angst oder sogar Hass, ... irgendeine Form von Schmerz? Dann bist du hier genau richtig.
Ich möchte dir in möglichst kurzen Worten erklären, worum es sowohl in den (zum Großteil autobiografischen) Büchern geht, als auch in meinem Coaching, warum ich dich in deinem Leid nicht nur verstehen, sondern auch abholen kann und was all das mit deiner Rettung bzw. Verarbeitung des Schmerzes zu tun hat, und - als wäre das noch nicht genug - auch tatsächlich noch mit der "Rettung der Welt".
Vor vielen Jahren war ich unsterblich verliebt. Meine Traumfrau lebte genau gegenüber. Wir konnten uns vom Fenster aus zuwinken, sie war über 2 Jahre sehr oft bei mir, fast täglich. Wir kuschelten immer mal wieder, sie wunderte sich "warum sie bei mir viel lieber ist, als bei ihrem Freund" - doch wir kamen niemals zusammen.
Ich litt Todesqualen. Nichts was ich tat oder wie ich war genügte ihr. Je mehr ich versuchte, ihr zu gefallen, sie zu erobern, ihr meine Liebe zu zeigen und zu gestehen, desto größer wurde offenbar die Kluft zwischen uns. Liebesburnout könnte man es nennen. Das Lied "In The End" von Linkin Park (siehe YouTube Link) wurde meine Hymne, ebenso wie "Numb".
Ich trank zu viel Alkohol, rauchte eine nach der anderen, meine Firma ging den Bach runter, weil ich an nichts anderes mehr denken konnte, als an diese Ungerechtigkeit im Leben, an diesen "Fehler in der Matrix". Ich musste nach fast zwei Jahren der ewig wechselnden Hoffnungen und Enttäuschungen wegziehen, um mein Leben noch irgendwie zu retten. Ein Umzug! Möbel schleppen, renovieren - und das, obwohl ich kaum die Kraft hatte, morgens aufzustehen oder auch nur die Gabel beim (seltenen) Essen zu halten. Ich war am Ende. Ich konnte fast nicht mehr. Und wollte auch nicht mehr.
Ich hasste Gott und die Welt. Ich haderte mit Gott. Wie konnte es sein, dass sie mich so sehr mochte, dass sie sogar lieber bei mir war, als bei ihrem Freund! Wie passte das zusammen, dass sie zwar Rotz und Wasser heulte, als ich wegzog, dass sie zwar Arm in Arm und lächelnd mit mir daliegen konnte, wir lachen konnten und sie aber dennoch jeden Gedanken an mehr mit aller Gewalt versuchte in sich abzutöten.
Wie konnte es sein, dass Gott sieht, wie groß und ehrlich meine Liebe war und er mich immer wieder buchstäblich die Liebe meines Lebens in den Armen halten ließ - sie mir aus diesen jedoch immer und immer wieder brutal entriss. Das endete selbst mit meinem Wegzug nicht. Von meiner Sehnsucht, dem Schmerz, dem Leid, dem Alkoholkonsum, der Firmenpleite, der drohenden völligen Selbstaufgabe ganz zu schweigen.
So sollte es für viele, viele Jahre weitergehen! Keine neue Liebe half, kein Restart in der Firma. Nichts, das ich unternahm, konnte etwas an der Situation und an dem Loch in meinem Herzen ändern.
Doch noch immer hatte mir das böse Leben offenbar nicht genug Tritte in den Magen gegeben. Jahre später sahen wir uns wieder. Ich war eigentlich weitgehend drüber weg, besser gesagt, ich hatte mich halbwegs damit arrangiert. "Sie wird eben jemanden gefunden haben, der besser ist, der besser zu ihr passt, den sie mehr liebt. So ist es nun einmal." Dachte ich, noch immer traurig und verzweifelt.
Wie gesagt: Jahre später sahen wir uns zufällig wieder. Und dann über zwei Monate fast regelmäßig. Eine Flamme flammte auf. Und dieses Mal nicht nur in mir. Sondern auch in ihr. Sie hatte zwar einen Partner, doch ich erfuhr, dass es keineswegs Liebe war, die sie von mir wegzog - es war viel eher Angst, die sie von mir abhielt und es noch immer tat. Angst, verlieren zu können, was man eigentlich "zu sehr" liebt (siehe MindSnippet 107 "Kein Weg nach Hause").
Meine Ohnmacht war auf ihrem Höhepunkt! Wenn selbst Liebe nicht dazu führen kann, dass man zueinander findet, was denn bitteschön dann? Gott oder das Leben hatte die Mission vollendet: Es zeigte mir den ewigen Kampf zwischen Liebe und Angst! Die wahren "Gegenpole", die wahren Antagonisten. Wo Angst ist kann keine Liebe sein. Und Liebe ist nun einmal eine Entscheidung. Wer sich für die Angst entscheidet, wird Liebe niemals erfahren, sondern immer nur in ihrem kalten, finsteren Schatten ein Leben emotionaler Verkümmerung fristen.
Als ich 12 war fühlte ich mich bereits reif für die Liebe. Ich war wirklich extrem frühreif. Das sagte meine Mutter immer. Und ich dachte, das Leben würde mir nun auch bald Liebe geben. Das war ein Irrtum. Das Leben gab mir keine Liebe. Aber es gab mir eine Ausbildung in Sachen Liebe.
Gerade durch das Fehlen, durch die ewige Sehnsucht, durch das lebenslange Idealisieren von Liebe lernte ich sie in ihrer viel umfassenderen Bedeutung kennen. Ich konnte mich niemals ausruhen. Stets war ich weiter auf der Suche nach der Vollkommenheit bezüglich Liebe.
Dann begriff ich irgendwann, dass dieser enorme Schmerz, dieses Nichtfindendürfen einer glücklichen Liebe genau genommen mein größtes Glück war. Denn anstatt "einfach nur" einer Beziehung fand ich so viel mehr.
Und von genau diesem "Mehr" handeln die Bücher. Darum geht es in meinem Coaching. Und dieses Mehr ist die Kraft, die sogar das ganz reale Projekt kreiert. Wandelt man auf diesen Pfaden, wird man ein Profi im "mentalen Aikido". So nenne ich in Teil 3 die Technik, wie man die Kraft des Angreifers (Angst, Sehnsucht, Hass, Wut, Trauer, ...) 1:1 in etwas Gutes umwandeln kann. Tatsächlich gibt es nichts "Böses", das dir widerfahren könnte. Es gibt nur eine falsche, eine wenig effiziente oder sogar selbstzerstörerische Art, wie du damit umgehst - so wie ich jahrelang.
Ich zeige dir gerne, wie echte Transformation gelingt. Wie du mentales Aikido erlernst. Wie du von Schmerz zu Glück und Erfüllung findest. Wer weiß, vielleicht sogar zu Erleuchtung. In Sachen Liebe wirst du Quantensprünge erfahren, denn sie ist so viel mehr, als die meisten von uns auch nur erahnen können.
Dies ist meine Kurzform meiner Biografie. Das war mein "Transformator". Lass mich dir zeigen, dass dein Schmerz genau dafür gut ist, endlich einen viel glücklicheren, angekommeneren Menschen aus dir zu machen. Krankheit (wovon ich auch ein Lied singen kann), Verlust, ... Schmerzen jeglicher Art beinhalten stets eine ganz große Macht, Kraft und Chance: Transformation.
Nutzt du diese Kraft, macht sie dich zu einem gesunden, freien, selbstbewussten, angekommenen und liebesfähigen Menschen. Nutzt du sie nicht - geschieht das Gegenteil ... Es liegt an dir: Machst du den Schmerz zu deinem Lehrmeister oder zu deinem Henker? Du alleine entscheidest!
Und last but not least - wenn du das Wesen der Liebe dann wesentlich besser erkennen kannst, wirst du auch verstehen, weshalb all dies unausweichlich zur Rettung der Welt, zur Reparatur der Zukunft führt. Vertraue mir!
Ob meine damalige Liebe heute noch oder wieder in meinem Leben ist? Ob ich ihr jemals sagen konnte, wie dankbar ich ihr bin? Ob ich sie noch immer liebe, auf eine noch größere Art und Weise? Ob sie verstanden hat, dass die Bücher, in denen sie eine große und wichtige Rolle spielt, der größte Liebesbeweis und das größte Dankeschön sind, den ein Mensch einem anderen Menschen überhaupt nur machen kann?
Oder gibt es keinen Kontakt mehr, weil sie wieder einmal Angst hat, die Bücher als Unverschämtheit empfindet und am liebsten so tun würde, als wären wir uns niemals begegnet? Und wenn dem so wäre, wie viel mentales Aikido bräuchte ich dann heute, um auch das wieder nicht nur verkraften zu können, sondern das Gute darin zu sehen und Kraft daraus zu gewinnen, selbst wenn es mir anders lieber wäre?
All diese Fragen klärt Teil 3 der Trilogie ... Und für deine Fragen und Schmerzen, machen wir auch dich zum mentalen Aikido Fighter! Melde dich bei mir! Oder hast du Angst?
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Fruchtbringendes Fokussieren
#161 • Sokrates •
0:44 min
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Dazu will und muss ich gar nicht viel sagen. Das dürfte ein Satz sein, der heute aktueller ist denn ...
je. Wir hassen, hetzen, verdammen, verfluchen, verurteilen, finden Schuldige, "wissen" was falsch läuft, ermahnen tausende Fehler - in Anderen. Vorwiegend in Politikern.
Dabei geht es beim Versuch, die Zukunft zu reparieren, gar nicht darum, ob unsere Kritik berechtigt ist oder nicht. Hier wollen wir nur unser Ego stärken. Wir wollen recht haben, richtig liegen, das Gefühl bekommen, an uns selbst nicht arbeiten zu müssen, da die Ursachen für Missstände ja wo ganz anders liegen. Das mag tatsächlich sogar oft der Fall sein. Das Problem ist nur, dass diese Strategie nicht funktioniert, da sie keine schöpferische Kraft enthält. Wir erschaffen in dem Moment nichts - wir versuchen (den anderen) zu zerstören. Das ist ein Unterschied.
Du kannst die Dunkelheit nicht ausschalten. Willst du sie loswerden, musst du das Licht einschalten. Was in deiner Wohnung zig mal am Tag eine Selbstverständlichkeit ist, ist auch im spirituell-philosophischen Sinne zutreffend.
Aber was ist das Licht? Was ist "das Neue", von dem Sokrates spricht?
Ich bin mir ganz sicher: Die #3erinnerungen, bringen buchstäblich Licht ins Dunkel.
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Künstliche Intelligenz kennt keine Wahrheit
#237 • Werner Heisenberg •
1:57 min
1:57 min
Ja, nur vermisse ich leider die zweite Denkweise. Intellektualität, akademischer ...
Fokus, Wissenschaft, technische Innovationen, Digitalisierung, ... Die ganze Welt feiert die enormen Fortschritte der Künstlichen Intelligenz, fast jeder installiert sich beinahe völlig unreflektiert ChatGPT und Co. - und vergisst dabei völlig die "zweite Denkweise", so dass es für "die besten Entwicklungen" schwierig wird.
Die zweite Denkweise sind neben naturwissenschaftlichen, mathematischen und physikalischen Naturgesetzen und ewig verlässlichen, rational erfassbaren Wahrheiten die ebenso ewig verlässlichen Wahrheiten bezüglich der Spiritualität des Menschsein, des Lebens an sich.
Anders gesagt: Was versteht ein Computer vom Sinn des Lebens, der Liebe, von Gefühlen, von Freude, Euphorie, Glück oder auch Trauer, Verlust, Melancholie, Schmerzen jeglicher Art ... von Sehnsucht nach "Heimat" und der Suche nach Gott? Nichts. Und das wird er auch nie und kann somit auch nicht in diesem Sinne "denken". Er wird solche Themen nur sehr gut formulieren können, schöne Referate darüber verfassen und all das sogar in entzückende und verblendende Gedichtform bringen - so dass es sich "beinahe echt" anhört und ach so herrlich menschlich. Aber nur für jene, die selbst schon fast ganz vergessen haben, was das Leben, was das Menschsein eigentlich ausmacht.
Computer kennen keine Wahrheit. Nicht einmal weltliche Wahrheiten, denn sie plappern nur das im Internet "gelernte" nach. Und jenes ist bekanntlich voll mit Unwahrheiten, Fake News, Hass, Propaganda, gefährlichem Halbwissen, Manipulation ... und schon gar nicht kennt KI die universalen Wahrheiten über Gott, den Sinn des Lebens, die Liebe und hat nicht mal eine Ahnung davon, was Spiritualität überhaupt ist - alleine schon deshalb, weil Computer gar nicht nachvollziehen können, was "ahnen" eigentlich ist. Oder was "nachvollziehen können" ist.
Schau dir das verlinkte 4:27 min Video des TV Senders 3sat an, und erfahre, wie ChatGPT und andere KI-Tools funktionieren. Mustererkennung, Wahrscheinlichkeitsrechnungen, ... wahre Intelligenz oder gar Klugheit sieht anders aus. Von Weisheit kann schon gar keine Rede sein.
Und sollte KI eines Tages tatsächlich Fragen wie etwa die nach dem Sinn des Lebens beantworten können und sollte diese Antwort dann sogar tatsächlich keine Lüge und etwas aussagekräftiger als "42" sein, dann darfst du dir sicher sein, dass diese Antwort bereits seit Jahrtausenden existiert. Suchst du sie jedoch nicht selbst, kennst du den Lösungsweg nicht und wirst die Antwort einer KI dann auch nicht verstehen können. Wenn dich Fragen dieser Art also wirklich interessieren, wirst du die Antworten auch finden. Aber mit Sicherheit nicht durch eine Maschine ...
Ich erinnere an dieser Stelle noch einmal daran, dass dies kein alter Mann schreibt, der Angst vor Computern und Fortschritt hat. Dies schreibt jemand, der seit er 8 Jahre alt war, seit den 1980er Jahren, mit Computern zu tun hat und mit 12 Jahren erste Versuche mit künstlicher Intelligenz machte, und der zudem weit mehr an Fortschritt interessiert ist, als man meinen könnte. Nur eben in beiden Denkweisen.
KI bietet Chancen, aber nicht, wenn wir "die zweite Denkweise" vergessen, dann bietet sie eher Fallen, Verblendung, Täuschung und Gefahren. Also. Erinnere dich, wenn Zukunft rundum funktionieren soll. Denn Künstliche Intelligenz bedeutet Himmel oder Hölle. Dazwischen gibt es nichts. Und vom Himmel sind wir dank unserer heutigen, einseitigen, intellektuell brillanten aber spirituell verkümmerten Denkweise Lichtjahre entfernt.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Werner Heisenberg   (Irrtum melden)
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Künstliche Intelligenz - Wahrheit - Lüge - Gut und Böse
Werner Heisenberg   (Irrtum melden)
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Künstliche Intelligenz - Wahrheit - Lüge - Gut und Böse
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
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265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
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1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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