Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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26 Ergebnisse für: Keywordsuche: Geld
Erfolg ist weit mehr als viel Geld zu verdienen
#6 • John C. Maxwell •
0:28 min
0:28 min
Der zeitgenössische Autor, Redner, Coach und Pastor bringt es ...
auf den Punkt: Bei Erfolg denken viele oft an Geld und Ruhm. Für Erinnerte ist das jedoch nur ein beinahe schon unwichtiger Nebeneffekt, wenn du das, was du tust, liebst. Und du wirst lieben, was du tust, wenn es im Einklang mit dem Leben steht. Das bedeutet, den Zweck DEINES Lebens zu kennen, den Zweck DES Lebens an sich, zu wachsen, dein Potenzial zu entfalten und dem großen Ganzen (=dem Traum, Plan, der Vision des Lebens höchstpersönlich) zu dienen! Besser geht es nicht. Meine Bücher und mein Coaching führen auf exakt diesen Weg.
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Erfolg - Potential - Geldverdienen - Glücklichsein - Lebenssinn - Lebenszweck - Sinn des Lebens
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Wer ist erfolgreicher?
#173 • Christopher E. Schmitt •
2:16 min
2:16 min Ich kann es nicht mehr hören oder lesen. Furchtbar, wen oder was wir so alles als erfolgreich oder genial betrachten! Dabei ist genau diese in die Tage gekommene Definition die vielleicht größte Ursache für globale ... 
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Probleme. Und deren Update eine der schwierigsten Herausforderungen, denen wir uns zu stellen haben: Erfolg muss neu definiert werden!
Ein Beispiel hierzu: Stellen wir uns eine Gruppe von 100 Alkoholikern vor. Zwei Geschäftsleute kommen hinzu und gründen jeweils ein Unternehmen. Der eine wird Spirituosenproduzent, der andere eröffnet eine Entzugsklinik. Wer von beiden wird wohl der Erfolgreichere sein?
Das hängt von zwei Fragen ab, richtig?
Die 1. Frage: Wie bestimmen wir den Gewinner, also was ist "Erfolg"? Sagen wir der Einfachheit halber, derjenige, welcher mehr Kunden für sich gewinnen wird (Umsatz oder Gewinn würden es hier zu kompliziert machen).
Die 2. Frage: Wie ticken die 100 Alkoholiker? Wissen sie, dass sie krank sind und wünschen sie sich nichts sehnlicher, als geheilt zu werden? Oder halten sie sich für völlig in Ordnung und können es gar nicht abwarten, die nächste Flasche aufzumachen, ohne zu wissen, dass sie sie nur begehren, weil sie etwas kompensieren müssen?
Wenn die 100 Alkoholiker sich keinerlei Veränderung wünschen, werden sie den Schnapsbrenner zu einem reichen Mann machen. Da wir (in der Antwort auf Frage 1) gesagt haben, dass Erfolg dadurch definiert wird, dass wir Geld/Umsatz/Kundenanzahl als Kriterium nehmen, werden wir diesen Produzenten nicht nur als reich sondern auch als ERFOLGreich bezeichnen. Als nächstes wird er dadurch zum Vorbild, seine Biografie wird erscheinen, auf dem Cover des Buches sieht man ihn mit selbstbewusstem, kühlen Gewinner-Blick, verschränkten Erfolgstyp-Armen und natürlich dem obligatorischen Rollkragenpullover. "ERFOLG" schmückt das Cover in großen Lettern.
Sollten die 100 Alkoholiker jedoch schon so weit sein, dass sie das Zeug um jeden Preis endlich loshaben wollen, dann wird der Schnapsproduzent pleite gehen und die Entzugsklinik aus allen Nähten platzen. Auch jener Geschäftsmensch wird reich und wird nicht nur nach unserer primitiven "Wer-Geld-hat-ist-erfolgreich"-Philosophie als ERFOLGreich bezeichnet, sondern sogar in hundertfacher Hinsicht auf viel edlerer Ebene. Um die geht es hier aber noch nicht einmal.
Worum es geht: Wir definieren Erfolg nicht daran, ob wir den Menschen geben, was sie wirklich bräuchten, sondern alleine daran, wonach sie in Massen gieren. Ganz gleich, ob das für sie im Einzelnen, für eine Gesellschaft im größeren Kontext oder sogar für den gesamten Planeten wirklich "zielführend" ist. (Was war nochmal das Ziel??? Ach ja, vielleicht sollten wir das zunächst mal im Bewusstsein tragen, um dann auch entscheiden zu können, woran wir Erfolg künftig festmachen wollen.)
Aber der Schnapsproduzent ist nicht alleine schuld. Die 100 Alkoholiker wissen gar nicht, dass sie krank sind und dass ihnen etwas fehlt. Ihnen fehlt es an zu Heilung führendem Bewusstsein.
Das macht Projekte wie dieses hier so schwierig: Man möchte Menschen drei simple aber extrem hilfreiche Erinnerungen nahe bringen. Doch viele haben gar nicht das Gefühl, überhaupt etwas vergessen zu haben. Sie suchen zwar nicht direkt nach dem Licht, doch klagen und die Finsternis besingen werden sie dennoch immer weiter ...
Solange sich daran nichts ändert, wird jeder ein geachteter, verehrter, bewunderter, respektierter und nachahmenswerter "Erfolgstyp", ein Gewinner sein, ganz egal, ob er Schnaps, Pornos, krankmachende Lebensmittel, Waffen, unnötige Plastik Wegwerfprodukte oder Egomanen-"Biografie-Erfolgsbibeln" herausbringt ... was auch immer es ist: Solange man viel Geld damit verdient, dass man der Masse gibt, was die Masse begehrt, wird man ein Erfolgstyp sein. Auch wenn der Erfolg des Einen zugleich den Misserfolg der Masse oder des ganzen Planeten bedeutet.
So mancher, den wir als Genie bezeichnen, würde im Rahmen einer neuen Definition, die unserer Zeit inzwischen angemessen wäre, gnadenlos durchfallen. Die Letzten werden die Ersten sein - und umgekehrt. Nicht nur die Pole der Erden wechseln immer mal wieder (zuletzt vor 41.000 Jahren), auch Verhältnisse dieser Art können sich umkehren. Und müssen es auch, wenn wir uns nicht selbst ausradieren wollen.
Probleme. Und deren Update eine der schwierigsten Herausforderungen, denen wir uns zu stellen haben: Erfolg muss neu definiert werden!
Ein Beispiel hierzu: Stellen wir uns eine Gruppe von 100 Alkoholikern vor. Zwei Geschäftsleute kommen hinzu und gründen jeweils ein Unternehmen. Der eine wird Spirituosenproduzent, der andere eröffnet eine Entzugsklinik. Wer von beiden wird wohl der Erfolgreichere sein?
Das hängt von zwei Fragen ab, richtig?
Die 1. Frage: Wie bestimmen wir den Gewinner, also was ist "Erfolg"? Sagen wir der Einfachheit halber, derjenige, welcher mehr Kunden für sich gewinnen wird (Umsatz oder Gewinn würden es hier zu kompliziert machen).
Die 2. Frage: Wie ticken die 100 Alkoholiker? Wissen sie, dass sie krank sind und wünschen sie sich nichts sehnlicher, als geheilt zu werden? Oder halten sie sich für völlig in Ordnung und können es gar nicht abwarten, die nächste Flasche aufzumachen, ohne zu wissen, dass sie sie nur begehren, weil sie etwas kompensieren müssen?
Wenn die 100 Alkoholiker sich keinerlei Veränderung wünschen, werden sie den Schnapsbrenner zu einem reichen Mann machen. Da wir (in der Antwort auf Frage 1) gesagt haben, dass Erfolg dadurch definiert wird, dass wir Geld/Umsatz/Kundenanzahl als Kriterium nehmen, werden wir diesen Produzenten nicht nur als reich sondern auch als ERFOLGreich bezeichnen. Als nächstes wird er dadurch zum Vorbild, seine Biografie wird erscheinen, auf dem Cover des Buches sieht man ihn mit selbstbewusstem, kühlen Gewinner-Blick, verschränkten Erfolgstyp-Armen und natürlich dem obligatorischen Rollkragenpullover. "ERFOLG" schmückt das Cover in großen Lettern.
Sollten die 100 Alkoholiker jedoch schon so weit sein, dass sie das Zeug um jeden Preis endlich loshaben wollen, dann wird der Schnapsproduzent pleite gehen und die Entzugsklinik aus allen Nähten platzen. Auch jener Geschäftsmensch wird reich und wird nicht nur nach unserer primitiven "Wer-Geld-hat-ist-erfolgreich"-Philosophie als ERFOLGreich bezeichnet, sondern sogar in hundertfacher Hinsicht auf viel edlerer Ebene. Um die geht es hier aber noch nicht einmal.
Worum es geht: Wir definieren Erfolg nicht daran, ob wir den Menschen geben, was sie wirklich bräuchten, sondern alleine daran, wonach sie in Massen gieren. Ganz gleich, ob das für sie im Einzelnen, für eine Gesellschaft im größeren Kontext oder sogar für den gesamten Planeten wirklich "zielführend" ist. (Was war nochmal das Ziel??? Ach ja, vielleicht sollten wir das zunächst mal im Bewusstsein tragen, um dann auch entscheiden zu können, woran wir Erfolg künftig festmachen wollen.)
Aber der Schnapsproduzent ist nicht alleine schuld. Die 100 Alkoholiker wissen gar nicht, dass sie krank sind und dass ihnen etwas fehlt. Ihnen fehlt es an zu Heilung führendem Bewusstsein.
Das macht Projekte wie dieses hier so schwierig: Man möchte Menschen drei simple aber extrem hilfreiche Erinnerungen nahe bringen. Doch viele haben gar nicht das Gefühl, überhaupt etwas vergessen zu haben. Sie suchen zwar nicht direkt nach dem Licht, doch klagen und die Finsternis besingen werden sie dennoch immer weiter ...
Solange sich daran nichts ändert, wird jeder ein geachteter, verehrter, bewunderter, respektierter und nachahmenswerter "Erfolgstyp", ein Gewinner sein, ganz egal, ob er Schnaps, Pornos, krankmachende Lebensmittel, Waffen, unnötige Plastik Wegwerfprodukte oder Egomanen-"Biografie-Erfolgsbibeln" herausbringt ... was auch immer es ist: Solange man viel Geld damit verdient, dass man der Masse gibt, was die Masse begehrt, wird man ein Erfolgstyp sein. Auch wenn der Erfolg des Einen zugleich den Misserfolg der Masse oder des ganzen Planeten bedeutet.
So mancher, den wir als Genie bezeichnen, würde im Rahmen einer neuen Definition, die unserer Zeit inzwischen angemessen wäre, gnadenlos durchfallen. Die Letzten werden die Ersten sein - und umgekehrt. Nicht nur die Pole der Erden wechseln immer mal wieder (zuletzt vor 41.000 Jahren), auch Verhältnisse dieser Art können sich umkehren. Und müssen es auch, wenn wir uns nicht selbst ausradieren wollen.
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Die beste Investition
#55 • Francis Bacon •
0:32 min
0:32 min "Geld gleicht dem Dünger, der nur nützt, wenn er flächendeckend ausgestreut wird." (Francis Bacon)
Ich habe Geld mal "auf Papier gedruckte Energie" genannt. Aber "Dünger" gefällt mir auch sehr gut. Denn genau so ist es. Die ...
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"Samen der Erinnerung" könnten etwas Dünger natürlich auch gut gebrauchen, um aufgehen zu können und Früchte zu tragen. Es ist hart, mit etwas zu starten, für das das Bewusstsein noch nicht so breit vorhanden ist, als dass man damit direkt das Geld verdienen könnte, das ein Projekt wie dieses so dringend bräuchte.
Das macht das Unterfangen "die Zukunft zu reparieren" so schwierig. Du kannst nur sehr schwer eine Medizin verkaufen, wenn Menschen noch gar nicht richtig verstanden haben, was ihnen eigentlich fehlt. Das erste Vitaminpräparat konnte erst dann verkauft werden, als bekannt wurde, dass es a) Vitamine überhaupt gibt und man b) einen Mangel davon haben kann.
In der verlinkten FAQ gehe ich darauf näher ein.
Ich habe Geld mal "auf Papier gedruckte Energie" genannt. Aber "Dünger" gefällt mir auch sehr gut. Denn genau so ist es. Die ...
"Samen der Erinnerung" könnten etwas Dünger natürlich auch gut gebrauchen, um aufgehen zu können und Früchte zu tragen. Es ist hart, mit etwas zu starten, für das das Bewusstsein noch nicht so breit vorhanden ist, als dass man damit direkt das Geld verdienen könnte, das ein Projekt wie dieses so dringend bräuchte.
Das macht das Unterfangen "die Zukunft zu reparieren" so schwierig. Du kannst nur sehr schwer eine Medizin verkaufen, wenn Menschen noch gar nicht richtig verstanden haben, was ihnen eigentlich fehlt. Das erste Vitaminpräparat konnte erst dann verkauft werden, als bekannt wurde, dass es a) Vitamine überhaupt gibt und man b) einen Mangel davon haben kann.
In der verlinkten FAQ gehe ich darauf näher ein.
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Gesellschaftliche Relevanz von Spiritualität
#203 • Christopher E. Schmitt •
3:44 min
3:44 min
Die Kirchen sterben langsam, spirituelle Lehrer der unterschiedlichsten Art schießen wie Pilze aus dem Boden und dann gibt es auch noch diese Seite hier. Etwas geschieht. Und das ist gut so. Nur ist natürlich nicht ... alles, das geschieht, gut. Manchmal bedarf es aber eines gewissen Maßes an Chaos (griechisch für Spaltung), damit eine neue Ordnung (griechisch: Kosmos) entstehen kann. Siehe
Snippet #108.Ich vermute sogar, dass wir auf eine Art spirituelles Chaos zusteuern. Allerdings ist das notwendig, damit danach wieder eine erneuerte Ordnung entstehen kann. "Drei Erinnerungen" nenne ich das Kernthema meiner Trilogie. Denn es geht gerade darum, all das rasant wachsende allgemeine Chaos auf drei Elemente zu reduzieren, sich an den Kern zu erinnern. An die Schnittmenge von allem. An das, was alle seriösen Philosophien, Lehren und alle Lebewesen gemeinsam haben, und das völlig genügt, um klar zu sehen und zur Ruhe zu kommen. Entwirrung statt Verwirrung.
Nicht nur seit Corona oder dem Krieg in Europa hinterfragen immer mehr Menschen den Sinn und Zweck von einfach allem. Auch vorher hatten etliche das Gefühl, dass wir so nicht weitermachen können, dass etwas ganz entschieden falsch läuft und dass die Lebensweise und Lebensmaxime, wie wir sie so kennen, doch nicht alles sein können.
Beispielsweise reichen für manche schon bestimmte Filme (wie Avatar, siehe
Snippet #201), um schmerzlich daran erinnert zu werden, was ihnen fehlt und dass es eigentlich doch ganz anders sein sollte. Nur ein Film? Ein Märchen? Zu schön, um wahr zu sein? Nein - genau wie im Film der Planet Pandora zwar unglaublich weit entfernt ist, so ist auch ein Leben wie jenes für uns zwar weit entfernt, aber erreichbar. Unsere Entscheidung ist - wie der Name schon vermuten lässt - entscheidend.Wie im Film werden wir hoch entwickelte Technologie und Wissenschaft benötigen - oder zumindest nutzen können. Theoretisch. Praktisch missbrauchen wir sie nämlich leider noch viel zu häufig, als dass es mit uns wirklich besser werden könnte. Zu forschen und uns weiterzuentwickeln steckt durchaus in uns. Aber gesellschaftlich praktizieren wir Entwicklung zu einseitig. Das "Standbein Spiritualität" muss endlich nachziehen. Es wurde seit dem Mittelalter, als wir Spiritualität/Glauben/Gott extrem missverstanden und tödlich brutal "umgesetzt" haben, aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt, zur Privatsache degradiert, zwar noch immer geduldet, aber weder gefördert noch als relevant betrachtet. Sie wurde reines Hobby. Natürlich ganz im Gegensatz zum Bezahlen von Steuern. Geld ist eben unser wahres Heiligtum. Wen wundert da noch was?
Immer mehr machen da nicht mehr mit. Und so entwickeln sie sich zunächst persönlich spirituell weiter. Es beginnt mit Büchern und Yoga, Coachings, neuen Bekanntschaften, Reisen in ausgewählte Länder, das Entdecken eines erneuerten Außen und eines erweiterten, bewussteren Innern. So weit so gut. Doch dann kommt der Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht.
Kleiner Exkurs: Ich habe eine muslimische Freundin, die seit vielen Jahr schon erwachsen ist. Sie ist lesbisch, was sie lange unterdrücken musste. Als sie sich eines Tages outete, sagten ihre Eltern nach vielen, vielen Monaten: "Liebe Tochter, es ist okay für uns. Wir lieben dich trotzdem. Du darfst lesbisch sein. Aber versprich uns, dass du es niemals ausleben wirst." Toll. Glückwunsch. Ich weiß, für die Eltern war das bereits ein gigantischer Schritt. Für die Tochter war es ein Schlag ins Gesicht.
Sie stagnierte. Sie flüchtete sich noch mehr in die Arbeit als zuvor. Alles, um ihre wahre, vermeintlich unmöglich zu stillende Sehnsucht nach Liebe nicht mehr zu spüren. Sie konnte nicht mehr zurück und auch nicht weiter nach vorn. Das Outing, das Entdecken ihrer selbst, war nicht mehr zurückzunehmen. Hätte sie auch gar nicht gewollt. Doch weiter nach vorne - dazu wurden ihr gerade unsichtbare Fesseln angelegt.
Gewissermaßen ähnlich geht es Menschen, die auf dem Weg zur Erleuchtung sind. Spätestens wenn sie an den Punkt geraten, an denen sie merken, dass sie gerne voll und ganz in diesem Bewusstsein leben würden, ohne tagtäglich für die allzu weltlichen Themenbereiche, Kollegen und Kunden ihres nine to five Jobs ihr wahres Selbst an der Garderobe abgeben zu müssen, stellt sich Stagnation ein.
Ähnlich wie bei meiner muslimischen Freundin ist es, als würden der Chef, die Firma, eigentlich die gesamte Welt sagen: "Welchen Quatsch du in deiner Freizeit machst, ist uns völlig egal. Aber hier hältst du deinen Unsinn gefälligst raus und bleibst wie du bist. Du funktionierst nach Plan, wie immer schon, und hilfst uns stattdessen, unsere Träume zu realisieren. Wir bezahlen dich schließlich." Und so gehen Tag für Tag Lebenszeit, Gott gegebene Talente und Energie den Bach alles Weltlichen hinunter. Ein Jobwechsel ist nicht immer so einfach. Und wie viele Stellen gibt es (heute) denn schon für die vielen Erwachenden?
Wenn man am Erinnern ist, werden Lebenszeit und auch Talente plötzlich viel, viel kostbarer. Es ist, als spürte man eine Verantwortung. Es geht nicht um Faulheit, ganz im Gegenteil. Es geht um Sinnhaftigkeit. Es geht nicht darum, dass man SICH als "etwas Besseres" betrachtet oder die Arbeit einem "nicht mehr würdig ist" oder die Kollegen ja alle keine Ahnung haben. So denkt die Welt. Es ist viel, viel einfacher und unendlich viel grausamer: Man spürt und hört einen Ruf. Be-RUF-ung - doch dem Ruf zu folgen ist oft kaum realisierbar!
Man möchte sogar mehr arbeiten als je zuvor. Aber der Sinn, das Wofür (großes Thema in meinen Büchern!), erlebt eine Transformation! Das ist gut so, denn das IST der Sinn des Lebens und an jenem will man nicht (mehr länger) vorbei leben. Doch die Welt ist dafür noch(!) nicht ausgelegt, noch lange nicht reif.
Das muss anders werden, wenn wir gerade diejenigen, die die Kraft und das Wissen hätten, die Welt in eine bessere Richtung zu führen, nicht durch das Kappen ihrer Flügel systematisch in eine tiefe Depression stürzen und damit "unfruchtbar" machen wollen. Eine Schlange im Käfig kommt einigermaßen klar. Ein Vogel hat jedoch eine Dimension mehr auf die er verzichten muss.
Deswegen - und aus einer Menge weiterer Gründe - darf Spiritualität keine reine Privatsache bleiben. Es wird Zeit, das nächste Level einzuläuten. Eine #SpiritualRevolution für eine Gesellschaft, die ganzheitlich denkt, fühlt und handelt und damit beginnt, Menschen auf diesem Wege eher zu fördern anstatt zu blockieren, denn es geht am Ende um nichts Geringeres, als um das Wohl aller. Dafür gibt es dieses Projekt. Schließ dich an, supporte es, investiere in es! Und lies dazu auch
Snippet #13.Siehe auch diese passenden Links:
- WorldTeam. Das Projekt für Future Fixer 🔗
- Meine Bücher 🔗
- Werde Zukunfts-Investor: ✓nachhaltig ✓sinnstiftend ✓visionär 🔗
- Spiritualität - reines Privatvergnügen?
#13 - Post Avatar Depression
#201 - Der Sturm vor der Ruhe?
#108 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Bewusstsein - Geld - Veränderung - Berufung - Job - Sinn des Lebens - Zukunft
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Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 • Dalai Lama •
2:22 min
2:22 min
Heute orientieren sich viele (junge) Menschen bei der Frage, wie sie Geld verdienen möchten, am aktuellen Weltgeschehen, am momentanen Zeitgeist oder direkt am Markt. Oft ...
stehen dabei sogenannte Sekundärziele im Vordergrund, wie natürlich das Geld oder auch Status und Ansehen. Auch ein wichtiges Kriterium bei der Berufswahl: möglichst viel Spaß bei möglichst wenig Arbeit und möglichst wenig Zeitaufwand. Alles nachvollziehbar. Aber damit beginnt das Hamsterrad auch schon, sich zu drehen. Denn eine Sache haben wir heute meist nicht mehr oder noch nicht im Bewusstsein. Es wird nämlich genau andersherum ein Schuh draus, der dir auch noch viel besser passen und dich deutlich freier machen wird.
Wir ordnen meist Sinnhaftigkeit den obengenannten Motiven unter. Das Problem: In einer erfolgs-, status- und gewinnorientierten Gesellschaft ist es sehr schwierig, eine Brücke zu bauen, zwischen tiefer, gemeinnütziger, zukunftsträchtiger und wirklich erfüllender, wenig egoistischer Sinnhaftigkeit und den erwähnten Ansprüchen. Und was macht eigentlich überhaupt Sinn?
Als Krankenpfleger:in, Erzieher:in oder im Altersheim verdient man doch zudem zu wenig, arbeitet viel zu viel und zu lange, Spaß macht es ja wohl auch nur bedingt und vom gesellschaftlichen Ansehen ganz zu schweigen. Dafür sind doch nur wenige prädestiniert, oder?
Es ist wahr, die natürlichen Verhältnisse sind total aus dem Gleichgewicht geraten, weswegen es immer schwieriger wird, beide Facetten, alle Ansprüche voll und ganz zu bedienen. Doch die Natur wäre nicht die Natur, wenn sie dafür keine Lösung hätte.
Wir haben ihn schlicht vergessen: Den Sinn des Lebens. Wie will man dann wissen, was Sinn ergibt? Was ist die Vision, der Plan, der Traum, die Absicht, das Vorhaben der Natur und des Lebens schlechthin? Wohin möchte sich das Leben entwickeln? Was ist Sinn und Zweck der "Idee Leben"? Welchen gigantischen, Jahrmilliarden andauernden, über Milliarden Galaxien erstreckenden Plan hat dieses Universum?
Man kann keine Antwort darauf finden? Das würde ich nicht sagen. Denn dann würde die Natur äußerst kontraproduktiv arbeiten: Erst mit viel Geduld das Leben erschaffen, ihm dann aber nicht verraten, worum es geht? Nein, sie ist extrem daran interessiert, hat uns extra mühsam Gehirne entwickeln lassen, die endlich alles verstehen könnten, nur für ein einziges Ziel: Dass wir uns endlich daran erinnern können, worum es geht. Das Problem sind wir! Wir müssen uns daran erinnern wollen. Tust du das? Von ganzem Herzen?
"Erleuchtet" nennt man jene, die sich erinnern können. "Uns geht ein Licht auf", sagt auch unser Sprachgebrauch. Erst im Licht kann man klar sehen. Und wenn du ihn erinnern kannst, jenen Sinn, dann verstehst du auch den Sinn des Menschsein, des Lebens an sich. Du bekommst eine Ahnung, eine Idee, eine Art Vision vom Ziel und Plan des Lebens. Jener fühlt sich dermaßen fantastisch an, dass dir in dem Moment klar wird:
"Das ist die tiefst mögliche Sinnhaftigkeit! Drunter will ich nichts mehr tun!" - Dann hast du den universalen Sinn des Lebens verstanden. Und in jenem findest du dann recht schnell deinen ganz persönlichen, individuellen. Und wenn du diesen (er)lebst, gestaltest und dich in diese Richtung transformierst, erfährst du Freude, Glück, Freiheit, Gelassenheit, Erfüllung, die auf anderem Wege nicht zu realisieren wäre oder bestenfalls als schlechte Kopie für eine Weile durchgehen mag. Was man gerne macht, macht man gut. Und was man gut macht, wird auch gerne honoriert.
Das Leben bedankt sich und unterstützt all jene, die ihm dabei helfen, sich und seine Vision zu materialisieren. Das kann in Form von Kraft, Motivation, Lebensfreude, Ideenreichtum, Kreativität geschehen oder auch durch neue, viel besser zu dir passende Bekanntschaften, glückliche "Zufälle" und Fügungen und vieles mehr. Und dann verstehst du die Aussage des Dalai Lama: Es ist tatsächlich ein gigantisches Spiel! Und so fühlt es sich dann auch an. Kann es etwas Besseres geben, als 24/7 spielen zu dürfen?
Daher: Frage zunächst nach dem größten aller Sinne. Der Rest ergibt sich daraus wie von selbst. Diese Denkweise ist heute absolut nicht üblich. Die Folgen spüren wir überdeutlich. Daher wird es Zeit, das endlich zu ändern. Start the #SpiritualRevolution
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Identität, Beruf(ung) und Lebenssinn
#5 • Christopher E. Schmitt •
0:32 min
0:32 min
Sie vergessen, dass das (viele) Geld, das Gefühl, gar nicht zu arbeiten sowie die Freude Nebeneffekte sind, die beim richtigen Beruf von ganz alleine kommen.
Jage weder dem Geld, noch der "Einfachheit" oder primär dem Spaß hinterher. Finde stattdessen tief in dir deine Interessen, deine Talente, all das, das dir wirklich am Herzen liegt. Gestaltest du daraus dann deinen Beruf, stellt sich der Rest von selbst ein.
Dies ist einer der Schwerpunkte bei meinem Coaching und ein Kernthema in meinen Büchern. Denn dein wahres Selbst, deine Identität, deine Bestimmung, deine Berufung und sogar deine Partnerwahl, deine Freunde und deine Hobbys ... es hängt alles miteinander zusammen, ist alles Eins. Lebst du danach, bist du glücklich.
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Was ist besser als Demokratie?
#43 • Winston Churchill •
1:03 min
1:03 min "Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind." (Winston Churchill)
Ja was denn nun? Ist Demokratie jetzt gut oder schlecht? Die einen sagen ...
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so, die anderen sagen so. Ich bin auch kein Politiker und werde den Teufel tun, hier nun Pro und Contra zu erörtern. Das könnte ich auch gar nicht wirklich seriös. Doch eines weiß ich ganz sicher: Die beste Staatsform haben wir ebenso wie das beste Wirtschaftssystem noch gar nicht gefunden. Und wir können es auch noch nicht. Alleine schon, weil wir glauben, nur aus den bestehenden wählen zu können, da wir doch bereits etwas besseres gefunden hätten, wenn es etwas gäbe, so gebildet und fortschrittlich wie wir heute sind. Oder nicht?
Ideen sind wie Seifenblasen. Sie schwirren um uns herum und suchen sich zur rechten Zeit den richtigen Wirt, in dem sie keimen können, in dem sie wachsen und eines Tages Frucht bringen können. Der eine heißt dann z.B. Zuckerberg und hat die Idee für ein soziales Netzwerk, die andere heißt Astrid Lindgren und hat Ideen für wunderschöne Kindergeschichten.
Und eines Tages werden die ersten Menschen wissen, fühlen, erkennen, welche Regierungsform und welches Wirtschaftssystem dem neuen Horizont der Menschen angemessen ist. Doch bevor wir keinen neuen Horizont haben, gibt es auch keine Ideen, die diesem angemessen sein könnten. Wir schwingen noch nicht in der Frequenz, die wir für diese unfassbar große, revolutionäre Idee bräuchten. Das Gesetz der Resonanz kann hier noch keine (oder nur zu wenige) Wirte finden, um bereits etwas ausrichten zu können.
Aber was wir tun können ist, uns spirituell wieder empfänglich zu machen. Doch dafür müssten wir als Gesellschaft endlich damit beginnen, spirituelles Wissen bzw. Bewusstsein als mindestens gleichwertig zu betrachten, wie akademisches, intellektuelles Wissen.
Ja was denn nun? Ist Demokratie jetzt gut oder schlecht? Die einen sagen ...
so, die anderen sagen so. Ich bin auch kein Politiker und werde den Teufel tun, hier nun Pro und Contra zu erörtern. Das könnte ich auch gar nicht wirklich seriös. Doch eines weiß ich ganz sicher: Die beste Staatsform haben wir ebenso wie das beste Wirtschaftssystem noch gar nicht gefunden. Und wir können es auch noch nicht. Alleine schon, weil wir glauben, nur aus den bestehenden wählen zu können, da wir doch bereits etwas besseres gefunden hätten, wenn es etwas gäbe, so gebildet und fortschrittlich wie wir heute sind. Oder nicht?
Ideen sind wie Seifenblasen. Sie schwirren um uns herum und suchen sich zur rechten Zeit den richtigen Wirt, in dem sie keimen können, in dem sie wachsen und eines Tages Frucht bringen können. Der eine heißt dann z.B. Zuckerberg und hat die Idee für ein soziales Netzwerk, die andere heißt Astrid Lindgren und hat Ideen für wunderschöne Kindergeschichten.
Und eines Tages werden die ersten Menschen wissen, fühlen, erkennen, welche Regierungsform und welches Wirtschaftssystem dem neuen Horizont der Menschen angemessen ist. Doch bevor wir keinen neuen Horizont haben, gibt es auch keine Ideen, die diesem angemessen sein könnten. Wir schwingen noch nicht in der Frequenz, die wir für diese unfassbar große, revolutionäre Idee bräuchten. Das Gesetz der Resonanz kann hier noch keine (oder nur zu wenige) Wirte finden, um bereits etwas ausrichten zu können.
Aber was wir tun können ist, uns spirituell wieder empfänglich zu machen. Doch dafür müssten wir als Gesellschaft endlich damit beginnen, spirituelles Wissen bzw. Bewusstsein als mindestens gleichwertig zu betrachten, wie akademisches, intellektuelles Wissen.
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Türme des Erfolgs
#36 • Anton Bruckner •
0:47 min
0:47 min
Lange verweilen? Das klingt nach Geduld. Ganz schlechtes Thema für viele heutzutage. Am besten wäre auch hier eine Same Day Lieferung. Und so schwimmen ...
leider nicht wenige im zeitgemäßen Strom mit, und zwar am besten dort, wo die Strömung einen am schnellsten ans Ziel bringt. Im "Mainstream" - wir nennen das Kind sogar schon beim Namen. Karriere machen, Ellenbogen stärken, aggressiveres Auftreten auf dem Weltmarkt, ...
Aber wenn wir uns einig sind, dass sich die Welt in keine gute Richtung zubewegt, wieso haben es dann immer mehr immer eiliger, sich (und uns) dorthin zu katapultieren? Was ist überhaupt "Erfolg" und "das Ziel"? Das Greifbare, das schon fast Sichtbare? Das Einfache? Das Gefragte? Auch wenn es noch so fragwürdig oder substanzlos ist?
Für mich ist Erfolg, wenn ich die Welt besser hinterlasse, als ich sie vorgefunden habe. Alles andere verpufft im Moment des Todes. Mit so einer Attitude hat man es (heutzutage) schwer und wenn keine Bewegung "gegen den Strom" entsteht, wird es auch immer schwieriger werden.
Daher: Baue mit an einem Fundament, das einen wirklich hohen Turm auch tatsächlich tragen kann, nämlich keinen geringeren als den Turm der reparierten Zukunft. Auch wenn es Zeit dauert. Aber der Weg ist das Ziel. Das wirst auch du spüren.
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Sieh nicht nur den Gewinn
#136 • Steve Jobs •
0:24 min
0:24 min "Wenn du nur auf den Gewinn schaust, wirst du nachlässig. Aber wenn du dich darauf konzentrierst, richtig gute Produkte herzustellen, wird der Gewinn folgen." (Steve Jobs)
Alles wird teurer. Selbst das halbwegs menschenwürdige Wohnen wird immer ...
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unbezahlbarer, zugleich grinsen uns immer mehr Influencer aus echt "richen" Leben entgegen. Angst und Neid ergeben zu gerne Gier. Auch wenn man das beispielweise aus den genannten Gründen gut nachvollziehen kann - vergiss dabei nie das natürliche Prinzip, dass die Mutter aller Fruchtbarkeit die Liebe ist.
Steve Jobs liebte, was er tat - sein Reichtum war "nur" ein angenehmer Nebeneffekt. Eine Folge. Eine Frucht. Doch die Wurzel bestand aus Liebe, Freude, Leidenschaft und echter Hingabe.
Alles wird teurer. Selbst das halbwegs menschenwürdige Wohnen wird immer ...
unbezahlbarer, zugleich grinsen uns immer mehr Influencer aus echt "richen" Leben entgegen. Angst und Neid ergeben zu gerne Gier. Auch wenn man das beispielweise aus den genannten Gründen gut nachvollziehen kann - vergiss dabei nie das natürliche Prinzip, dass die Mutter aller Fruchtbarkeit die Liebe ist.
Steve Jobs liebte, was er tat - sein Reichtum war "nur" ein angenehmer Nebeneffekt. Eine Folge. Eine Frucht. Doch die Wurzel bestand aus Liebe, Freude, Leidenschaft und echter Hingabe.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Warum das Jetzt so wichtig ist
#238 • Aristoteles •
3:35 min
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Nicht nur laut Einstein ist Zeit eine Illusion, "wenn auch eine sehr hartnäckige" (
Snippet #106). Auch wenn du mal überlegst, ... wird es klar: Natürlich kannst du dich an die Vergangenheit erinnern und dir die Zukunft vorstellen. Beides kann gute oder schlechte Gefühle auslösen. Doch wirklich handeln, erleben und wahrnehmen kannst du stets nur in der Gegenwart. Dein Leben ist eine einzige, "unendliche" Gegenwart. (Mittels der Vierten Bewusstseins-Dimension mag man Brücken bauen können, doch auch diese Handlung findet stets im Jetzt statt)
Aristoteles meint also, alle drei Zeiten seien "angenehm". Was hatte der denn bitteschön geraucht? Haben wir nicht alle mehr oder weniger auch ziemlich schlimme Erfahrungen machen müssen im Leben? Sieht die Zukunft etwa so aus, als könne sie einem große Hoffnungen machen?
Und die Gegenwart ... ist die nicht voller Idiot:innen, ganz fürchterlicher, gemeiner "kultureller Aneignungen", die allen vermeintlichen Minderheiten so dolle wehtun und auch sonst einer ganzen Menge Schwachsinniger, die - wenn sie nicht gerade die Weltherrschaft an sich reißen wollen - dann zumindest alle bösen Gas- und Ölheizungen umgehend rausreißen lassen wollen, auf Häuslebauer-komm-raus (aus deinem Eigentum)?
Eine verzweifelte Schwachsinnsidee unserer Denker und Lenker jagt die nächste und macht diese Welt, unser Jetzt, in Windeseile zu einem anstrengenden, ermüdenden und zunehmend sinnbefreiten Ort voller gieriger Korrupter und mit zunehmend unerträglicherer Aktionismus-Verzweiflungsidiotie an allen Ecken und Ende. Was wusste Aristoteles denn schon von unserem heutigen Jetzt!
Dasselbe, was auch beispielsweise Eckhart Tolle weiß und wie er unter anderem in seinem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" beschreibt (
Snippet #90, Die Frucht ist von der Wurzel abhängig).Da wir nur das Jetzt haben, sowohl zum Leben, zum Genießen, zum Fühlen aber auch zum Lieben und zum Handeln, ist es wichtig, dass wir das Jetzt so energiegeladen wie nur möglich erleben. Und zwar mit schöpferischer, kreativer Energie - und nicht mit Wut, Hass, Angst und Zorn. Nur so kannst du das Jetzt als angenehm empfinden und nur so wirst du jemals die Kraft haben, Dinge anzupacken oder voranzubringen - in eine zielführende Richtung.
Dass das Jetzt morgen ein noch besseres Jetzt sein darf, ist ja klar. Wir alle haben wohl noch Luft nach oben, was eine Verbesserung der Lebensumstände betrifft. Diese Verbesserungen erreichst du aber wie gesagt nur, wenn du im Jetzt auch die Kraft dazu hast und den Mut, die Inspiration, die Motivation, die Lust. Kurz: Du musst das Jetzt als angenehm empfinden, sonst bleibt dein Leben im Jetzt und womöglich allen Jetzt, die kommen, stecken.
Ohne dein Jetzt, dein Ist-Zustand, deine Umstände, die Dinge-wie-sie-sind voll und ganz zu akzeptieren, ja all das vielleicht sogar zu lieben, wird dir ein besseres Morgen (und somit auch Jetzt) nicht gelingen.
Sagt dir der Begriff "Feindesliebe" etwas? Genau das meinte Jesus unter anderem. Liebe sogar die widrigen Umstände, alles das dir "Feind" ist, denn nur so wirst du sie überwinden. Doch wie geht das? Wie soll man das Jetzt lieben, wenn Politik, neue, schwachsinnige Gesetze und Regelungen, technisch bedenkliche Entwicklungen, Kriege, Katastrophen und nicht zuletzt immer mehr aggressive und dumme Menschen einem die Gegenwart derart verhageln?
"Bedrängnis" nennt die Bibel diesen Zustand, der "kommen muss". Manche sehen darin eine Prüfung. Andere ein Training. Die meisten jedoch nur eine Zumutung und bemitleiden sich selbst. Wie sehr vertraust du auf Gott, auf die Regeln der Natur? Darauf, dass am Ende Gerechtigkeit siegen wird? Am Maß deiner Unzufriedenheit und deiner Nervosität erkennst du das Maß deines Vertrauens (treffenderes Wort als "Glauben"). Also nochmal gefragt: Wie macht man das?
Wie kann man das Jetzt akzeptieren, vielleicht sogar lieben, selbst wenn es deprimierend ist? Angenommen, du wärst eine Frau, Mitte 30, dein Job ödet dich an, dein Partner widert dich nach 15 Jahren Beziehung an, an Trennung ist jedoch nicht zu denken, da dein Geld alleine nicht ausreicht, der Partner ausflippen wird und du selbst ohnehin panische Angst vor dem Alleinsein hast. Zudem hast du ohnehin kaum mehr die Kraft für die alltäglichen Dinge - wie soll man in diesem Zustand etwas Neues anfangen? Wie soll man dieses Jetzt akzeptieren oder lieben?
Genau um solche oder ähnliche Situationen der Stagnation und Festgefahrenheit, um das Aufbrechen solcher Teufelskreise geht es sowohl in meinem Coaching als auch bei den Drei Erinnerungen. Als erstes schaut man sich die Gegenwart an. Sie mag nicht toll sein. Sie mag Kraft kosten. Aber sie ist für den Moment zumindest eine gute Basis. Man hat ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen.
Von dieser Basis aus baut man Akzeptanz für die Gegenwart auf. Das gelingt, indem man die Zuversicht entwickelt, dass es jetzt ganz bald besser werden wird. Wie kann man diese Hoffnung entwickeln? Indem man das große Ganze betrachtet. Aus genügend Abstand erkennt man, dass diese dunkle Regenwolke gar nicht das ganze Land bedeckt, sondern nur den Ort, an dem du (mental) feststeckst.
Das Leben als Spiel zu begreifen ist eine enorme Kraftquelle (
Snippet #135). Und die Drei Erinnerungen sind die sehr simplen Spielregeln, die du dazu brauchst. Wenn du verstehst, dass sowohl das Chaos in deinem kleinen Umfeld (Familie, Job, in dir selbst), als auch das Chaos in der Welt dadurch zustande kommt bzw. dadurch so schmerzhaft wird, dass du völlig falsche Denkmuster einer "gottlosen und bewusstlosen" Welt als Wahrheit und Selbstverständlichkeit verinnerlicht hast, dann begreifst du, dass du unfassbar viel nur "abzuschneiden" brauchst, dass nur drei Dinge übrig bleiben und aus dem Chaos (Unordnung, Spaltung) wird zunehmend Kosmos (Ordnung, Weltordnung).Kreiere als aller erstes dieses "neue", besser gesagt erinnerte Bewusstsein. Dann spiele das Spiel. Wie ein Kind. Mit Freude. Mit neuem Ehrgeiz. Mit neuer Kraft. Dann stimmt es, was Aristoteles sagt. Dann kannst du deine Erinnerungen rückblickend als etwas angenehm Lehrreiches begreifen, deine Zukunft mit Vision und Hoffnung füllen und die "Tätigkeit der Gegenwart" als äußerst angenehm empfinden.
Dann bist du endlich (wieder) Baumeister deines Lebens. Entschuldigung ... Baumeister:in - ich vergaß in meiner freien, einfachen Welt gänzlich ohne Idiotie für einen Moment die völlig vom Ziel ablenkenden, neuen "Regeln" dieser bewusstlosen Gegenwart.
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Illusion Zeit
#106 - Die Frucht ist von der Wurzel abhängig
#90 - Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 - PlayIT! – Das Zitate Spiel 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Bewusstsein - Depression - Zukunft - Kraft - Energie - Hoffnung
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Wissen, Freiheit, Macht
#51 • Francis Bacon •
0:28 min
0:28 min
Geht es dir auch so: Gekannt habe ich diesen Spruch schon immer, doch von wem er ist, habe ich gerade erst gelernt. Welche Art von Wissen könnte Bacon meinen? Welches Wissen ...
ist am mächtigsten?
Sicher haben wir Wissen, welches sich in unserer Zeit schnell zu Geld machen lässt, was ja meist gleichbedeutend mit Macht ist. Doch welches Wissen könnte sogar (beinahe) allmächtig sein?
Und wie verhält es sich mit Freiheit? Ist die eigene, völlige Freiheit nicht die größte Macht, die es gibt oder zumindest die einzige, die man wirklich benötigt?
Um welches Wissen könnte es sich handeln, das dich vollkommen frei machen kann? Und könnte es Menschen geben, die Interesse daran haben, anderen genau dieses Wissen vorzuenthalten? Womöglich weil sie dann ihre Macht über sie verlieren könnten?
Mensch, erinnere dich!
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Das Glück in uns
#60 • Nicolas Chamfort •
0:29 min
0:29 min "Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden." (Nicolas Chamfort)
Unsere wahre Identität und Berufung (oder Vision, Bestimmung, unseren Sinn des Lebens, ...) finden wir in ...
mehr
uns und dann wirken wir aus uns selbst heraus. Durch diesen Prozess entstehen Glück, Zufriedenheit, Freude, Liebe, Gesundheit und Erfüllung.
Diese Erkenntnis macht zudem unglaublich frei und unabhängig. Denn für all dies brauchst du zunächst weder Geld noch bestimmte Güter, bist nicht abhängig von anderen Menschen oder bestimmten Umständen und es ist egal, welches deine Talente, Interessen oder Gaben sind.
Es ist diese Art von Wissen, welches zur größtmöglichen Art von Freiheit führt. Jene Art von Wissen, auf die wir (offiziell) leider immer weniger Wert zu legen scheinen. Denn es könnte uns ja "nur" glücklich machen, jedoch nicht so ohne Weiteres materiell vermögend.
Unsere wahre Identität und Berufung (oder Vision, Bestimmung, unseren Sinn des Lebens, ...) finden wir in ...
uns und dann wirken wir aus uns selbst heraus. Durch diesen Prozess entstehen Glück, Zufriedenheit, Freude, Liebe, Gesundheit und Erfüllung.
Diese Erkenntnis macht zudem unglaublich frei und unabhängig. Denn für all dies brauchst du zunächst weder Geld noch bestimmte Güter, bist nicht abhängig von anderen Menschen oder bestimmten Umständen und es ist egal, welches deine Talente, Interessen oder Gaben sind.
Es ist diese Art von Wissen, welches zur größtmöglichen Art von Freiheit führt. Jene Art von Wissen, auf die wir (offiziell) leider immer weniger Wert zu legen scheinen. Denn es könnte uns ja "nur" glücklich machen, jedoch nicht so ohne Weiteres materiell vermögend.
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Bleib wie du bist! Wirklich immer eine gute Idee?
#276 • Heinrich Heine •
3:58 min
3:58 min
Auf die Idee zu diesem MindSnippet kam ich, weil aktuell auffällig viele Leute zu meiner Seite finden durch die Suchanfrage: "Bleib wie du bist Heinrich Heine". Ob ...
die meisten dieser Suchenden Bestätigung für das Nichts-tun-müssen suchten (der ersten Hälfte des Zitates) oder aber wissen wollten, wie "unbequem" es weitergeht, kann ich nicht sagen.
Fest steht aber: Möchtest du einen Besteller herausbringen, dann schreibe einen Selbsthilferatgeber, der den Leuten suggeriert, dass sie nichts tun müssen, nichts an sich zu verändern brauchen, weil sie ganz wundervoll sind, so wie sie sind. Diese "Egoschmeichler" verkaufen sich in unseren Convenience-Zeiten wie warme Brötchen, gerade weil sie so bequem sind.
Sollen sich doch gefälligst die anderen ändern. Die Politiker, mein Chef, die doofen Kollegen. Alle - außer ich, schließlich sagt mir mein klasse Buch ja wie toll ich bin! Aber helfen solche Ratschläge wirklich? Und was könnte Heine gemeint haben mit den zwei scheinbar so widersprüchlichen Aussagen? Beide haben vollkommen recht.
"Bleib wie du bist" ist eine Aussage, die ich ausnahmslos jedem Coachingteilnehmenden so weitergeben möchte. Allerdings ist die Frage: Wer und wie bist du eigentlich wirklich? Und zwar, wenn alle Masken fallen. Wenn Selbstschutzmechanismen, Kontrolldramen, Kompensationshandlungen, Prägungsmuster und überholte Mindsets enden. Und wenn all die kurzlebigen, von außen übernommenen und nicht auf ewigen Wahrheiten basierenden, aufoktroyierten und verinnerlichten Meinungen, Werte, Pflichten und Selbstanschauungen erst ins Wanken geraten, um dann wie eine schwere Last von dir abzufallen? Was und wer bleibt dann noch übrig? Und wie ist dieser Mensch?
Wirst du dann immer noch so viel Kuchen essen? Rauchen? Zu viel trinken? Immer noch so ein Kotzbrocken sein zu deinen Angestellten? Oder immer noch die Klappe halten, wenn andere dich zu unrecht kritisieren? Wirst du dir immer noch alles gefallen lassen oder immer noch jeden Frust auf anderen abladen? Wirst du immer noch glauben, Geld sei das Wichtigste auf der Welt? Wirst du noch immer von denselben, vielleicht toxischen Menschen und Verhaltensweisen abhängig sein?
Was dann übrig bleibt, ist dein wahres Ich. Und dieses Ich darfst, sollst und wirst du unveränderlich behalten. Hier sollst und wirst du "so bleiben, wie du bist". Tatsächlich hast du auch weder eine andere Wahl (denn so wurdest du erschaffen, du kannst auch deine körperliche DNA nicht verändern, umso weniger deine spirituelle), noch wirst du weiterhin ein Bedürfnis verspüren, dass sich etwas ändern müsste.
Dein wahrer, innerer Kern ist es, der so bleiben soll. Er ist es, wer du wirklich bist. Er ist es, dem der erste Teil des Zitates gilt. All deine Verhaltensmuster und Wesenhaftigkeiten jedoch, die diesen Kern verdecken (meist als Selbstschutz-Versuch), die sind es, die verändert werden müssen.
Ich sage "müssen", sofern du vorhast, wirklich frei und glücklich zu werden. Du kannst natürlich auch versuchen, all deine Überbauten an Ersatzhandlungen und Schutzmechanismen beizubehalten und sie dir schönzureden - oder reden zu lassen; Literatur und Coaches dafür wirst du schnell finden. Oder aber du beschließt, dich deinem wahren Kern mutig zu nähern. Mutig, denn nichts ist schwieriger und tapferer als die Reise zu sich selbst.
Snippet #176 - Aber nichts anderes lohnt sich auch so sehr, denn erst die Befreiung deines wahren Ichs kann auch den Startschuss für dein wahres Leben ermöglichen."... aber verändere dich" - Du hast vollkommen recht, wenn du dich dagegen wehrst, dich für irgendeinen Menschen, einen Job oder ein System im Kern(!) zu verbiegen! Niemand hat das Recht, derart über dich zu verfügen. Aber um vom Leben den vollkommenen Support zu erfahren, um ihn erhalten zu KÖNNEN (da dieser anders einfach nicht möglich ist), müssen wir uns permanent verändern - und zwar immer gesünder, immer "heiler" werden, immer freier - vor allem frei von unseren ureigensten Ängsten, Komplexen, Selbstzweifeln, Selbsthass, Kontrollmechanismen, Süchten, Abhängigkeiten, Ersatzhandlungen, ... Diese nämlich sind weit, weit schwerwiegendere Dämonen und Sklaventreiber, als es irgendjemand von außen je sein könnte. Deine inneren Sklaventreiber und Dämonen ermöglichen erst die Manifestation der Äußeren.
Beispielsweise: Du wirst nur solange auf Arschlöcher abfahren, solange du dich selbst nicht liebst. Versuchst du, diese Präferenz von außen und mit "Gewalt" aufzulösen, wird dies nicht gelingen. Von innen jedoch, löst sich das Problem von selbst. Von deinem wahren Selbst heraus, das über Arschlöcher nur noch mitleidig lächeln, aber sicher nicht mehr auf sie hereinfallen oder abfahren wird. Dieses Muster gilt für andere Bereiche ebenso.
Anstatt also auf äußere Umstände zu schimpfen und sie von außen angehen zu wollen, fokussiere dich zunächst einmal auf deine innere Befreiung.
Snippet #161 - Das erfordert weit mehr Mut - anfangs auch Kraft - doch erst dann ergibt sich alles andere beinahe von selbst. Und glaube mir: Es wird nicht annähernd so "schlimm", wie du jetzt noch befürchtest.Ein Gedanke, der dir am Anfang helfen kann und über den es sich lohnt einmal nachzudenken:
"Wie viel muss sich ändern, damit du dich selbst lieben kannst? - Oder ist es nicht viel eher: Wie viel Selbstliebe brauchst du, damit du Dinge verändern kannst?"
Bedenke auch, dass es immer nur das Jetzt gibt.
Snippet #106 - Wenn du Kraft brauchst, um beispielsweise Veränderungen oder den Blick nach Innen anzugehen, benötigst du diese Kraft stets im Hier und Jetzt. Nicht im Morgen oder im Gestern. Dies ist nur realisierbar, indem du dich hier und jetzt liebst. Dann ist es dir möglich, den ersten oder nächsten Schritt zu tun, mehr brauchen wir nicht.
Snippet #171Liebe solltest du dabei für alles an deinem Leben empfinden:
1. Liebe heute schon deinen inneren Kern, den du freidecken, beleben und erlösen wirst
2. Liebe die Idee, die notwendigen Veränderungen anzugehen, die Motivation dafür ist Punkt 1
3. Begegne auch deinen noch-Problemen mit Liebe. Wenn diese sich gehört fühlen, können sie aufhören, dich allzu laut zu plagen.
Das meinte auch Jesus unter anderem mit der "Feindesliebe". Empfinde nie Hass auf Handlungen, die du NOCH tust. Begegne ihnen mit Mitgefühl. Du hast es bisher nicht besser gewusst, du selbst bzw. diese von dir zugelassenen Mechanismen wollen dich im Grunde "nur" vor Schmerzen schützen. Sie meinen es gut. Doch sie bewirken nichts Gutes. Sie sind Ideen deiner Kindheit/Jugend. Heute solltest du schlauer sein. Stichwort "alte Mindsets". Hasse sie nicht, aber liebe den Plan, die Vision und die Manifestation deiner Befreiung weit mehr.
Im Coaching bzw. Mentoring kann ich dich darin gerne unterstützen, gerne auch nach einem vorhergehenden Walk & Talk. Denn es ist wie mit einem Künstler und seinem Marmorblock: Die wunderschöne Skulptur, die du WIRKLICH bist und die niemals mehr verändert werden muss, ist bereits vollständig vorhanden! Was weg muss, ist nur all der unnötige Stein, der dich noch umgibt.
Somit stimmt es: Das Innen kann bleiben wie es ist; das Zuviel an dir, das, was nicht zu deinem unveränderlichen Ich gehört ist es, das weg sollte.
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HSP – Mache deine Hochsensibilität zur Superkraft
#272 • Fernando Pessoa •
1:58 min
1:58 min
sein Leben lang beschäftigt sein." (Fernando Pessoa, Quelle: mymonk.de)
Heute erst fiel es mir auf, dass ich meine eigene Hochsensitivität noch gar nicht erwähnt habe auf dieser Seite. Lies zu meinen eigenen Eindrücken auch den unten verlinkten Dia:Log Eintrag. Und schaue dir das erwähnte YouTube Video an, um allgemein mehr über HSP zu erfahren.
Das Wort Hochsensitivität finde ich übrigens weit besser und treffender als den Ausdruck Hochsensibilität. Der Grund ist einfach: Während "Sensibel" in der Regel verwendet wird, um eine Person zu beschreiben, die schnell gekränkt, verletzt oder allgemein zum Heulen gebracht werden kann, ist der Begriff "Sensitivität" allgemeiner gehalten: Ein Sensor sollte möglichst sensibel auf Reize ansprechen, um ein guter Sensor zu sein. Wenn dein Rauchmelder zu Hause erst loslegt, nachdem dein Dach bereits abgebrannt ist, wäre das gewiss sehr kontraproduktiv.
Und da kommen wir der Sache auch schon auf die Spur: Wenn ein Mensch besonders gut funktionierende Sensoren hat, dann bringt das auch eine Menge Möglichkeiten mit sich. So super anstrengend HSP auch sein kann (siehe meinen erwähnten Dia:Log Beitrag), so sehr bleiben stark reagierende Sinneswahrnehmungen auch eine Art von Superkraft.
Wichtig ist, dass man für sich einen Weg findet, möglichst unnötige (für dich persönlich eher wertlosere) Pflichten, Menschen, Umgebungen und Tätigkeiten auszutauschen gegen solche, bei denen man seine Kräfte einerseits bestmöglich einsetzen kann und andererseits so wenig wie möglich überstrapaziert.
In meinem Geldverdien-Job beispielsweise werden meine Kollegen auf die lauten und hektischen Baustellen mit zuweilen nörgelnden und nervigen Kunden geschickt, während ich alleine in meinem ruhigen Büro kreative Arbeiten erledige. Und dies auch nur 5 anstatt 8 Stunden. Ich muss dadurch zwar mit deutlich weniger Geld auskommen, doch das ist es mir allemal wert, da ich durch den Zeitgewinn und die Ressourcenschonung beispielsweise noch Kapazitäten für dieses Projekt und fürs ebenfalls ruhige Schreiben finde. Mir das alles so einzurichten war natürlich erst einmal ein Stück Arbeit.
Es gibt viele Künstler, Alanis Morissette beispielsweise, die sagen, dass sie ohne ihre Hochsensitivität nicht das geworden wären, was sie heute sind. Ohne HSP würde Alanis heute vielleicht auf einer lauten Baustelle arbeiten. Wer weiß das schon!
Wenn du denkst oder sogar schon sicher bist, hochsensitiv zu sein aber diese Tatsache noch eher als Last und Fluch betrachtest statt (auch) als Superkraft und Segen, dann liegt es ziemlich sicher daran, dass du beruflich und/oder privat möglicherweise noch nicht so ganz hundertprozentig am richtigen "Ort" bist.
In der Natur geschieht nichts ohne Grund. Krankheiten kann es zwar geben, verstärkt sogar beispielsweise auch aufgrund unserer eigenen Lebensraumkontaminierung, doch HSP ist keine Krankheit. Es ist eine Eigenschaft, die du bekommen hast. Es ist an dir, diese so gut es geht zu etwas Nutzbarem zu machen. Wie Fernando Pessoa im einleitenden Zitat sagte: Man wird sein Leben lang damit beschäftigt sein, sein Leiden aufgrund einer hohen Sensibilität möglichst gut zu händeln oder sogar in etwas Positives zu transformieren.
Vielleicht kann ich dir mit meinem Coaching dabei helfen. Nicht weil ich es in der Theorie studiert hätte. Sondern weil ich es selbst praktisch erfahren und durchlebt habe. Auch hier geht es um das Was, das Wie und vor allem ein erneuertes Wofür!
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Urheber d. einleitenden Zitates:
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HSP - Hochsensibilität - Hochsensitivität - Berufung - Transformation
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Spiritualität statt immer mehr Wissen. Wichtiger denn je!
#21 • Christopher E. Schmitt •
3:17 min
3:17 min Krieg in der Ukraine (und anderswo übrigens auch andauernd) - Das Entsetzen ist mal mehr, mal weniger groß. Deprimierte Menschen, die sich fragen "Warum?" oder "Wie lange noch?".
Sätze wie: "Wir leben im 21. Jahrhundert, wieso ...
mehr
gibt es da noch Krieg?"
Aber kann man nicht eigentlich viel eher fragen: "Wieso sollte es denn bitteschön keinen Krieg mehr geben?"
Denn was haben wir denn dafür getan? Was an uns verändert? Wir sind brillant was beispielsweise technologische und medizinische Bereiche betrifft. Doch reicht diese Art von Wissen, Intelligenz und Fortschritt wirklich aus, um eine Zivilisation reifen zu lassen?
Offensichtlich nicht. Ganz im Gegenteil: Gerade all diese Fortschritte, bedeuten zum Teil auch immer schrecklichere Ergebnisse. Atom-, Bio- und Chemiewaffen sind ebenso wie Cyberterrorismus erst durch diese Art von Intelligenz möglich geworden. WAS wir können und WIE wir vieles machen, ist oftmals wirklich genial. Das WOFÜR (wir es einsetzen) ist das ganz große Problem.
Nie zuvor waren so viele Menschen jemals so gut vernetzt und noch nie waren Einsamkeit, Angst und Lieblosigkeit bis hin zum Hass und unfassbarer Aggressivität so große Themen wie heute. Was läuft also falsch? Welche Art von Wissen fehlt uns? Akademisches Wissen kann uns bewiesenermaßen nicht davor bewahren, als Gesellschaft zu verdummen und zu verrohen. Das sollte so langsam mal wirklich jede(r) erkennen können. Nicht selten sind es sehr gebildete Menschen, die große, menschen- und naturverachtende Konzerne führen oder (korrupte, machthungrige) Weltpolitik machen.
So fortschrittlich wir rational auch sein mögen, so arrogant sind wir einer gesunden Spiritualität gegenüber geworden. Wir identifizieren uns zu sehr mit unserem Verstand, der jedoch nur ein (sehr begrenztes und einseitiges) Werkzeug darstellt - verglichen mit der vielen Luft, die es nach oben noch gibt.
Das Denken sollte uns ein nützliches Tool sein, doch wir sind ihm zunehmend viel eher unterworfen und nutzen unser Denken viel weniger bewusst, als wir ihm unbewusst ausgeliefert sind. Beispielsweise hat das Eckhart Tolle schon vor Jahrzehnten beschrieben, unter anderem in seinem Buch "Eine neue Erde". Ein Text, in dem jeder Satz einfach nur wahr ist und einen immer wieder fragen lässt: "Warum um alles in der Welt wird so etwas nicht ganz offiziell gelehrt!" Die Menschen wären gesünder, glücklicher, zufriedener. Und die Welt ebenso.
Spiritualität ist kein Bereich für eine Handvoll durchgeknallter Fantasten. Sie ist ein Bereich des Menschen, des Lebens an sich, den wir als Zivilisation kollektiv sträflich verkümmern ließen und kontinuierlich vernachlässigen. Hier herrscht Freiwilligkeit. Bei Bildung, Steuerpflicht oder Krankenversicherung haben wir eine Pflicht, damit das System bestehen kann. Spiritualität wird nicht wichtig- und ernstgenommen. Gerade hier in Deutschland und allgemein in den westlichen Ländern, die sich viel eher auf ihre Errungenschaften verlassen. Kriege, Depressionen, Gewalt und Hass, Missbrauch, Betrug, Egoismus und ja, natürlich auch CO2 und die Klimakatastrophe sind einige der Folgen. Beschleunigt durch ein Konsumverhalten nicht satt zu bekommender Seelen und Herzen zunehmend verkümmernder Kreaturen.
Wir werden so lange Krieg und Elend haben und alles wird sich weiterhin noch deutlich verschlechtern, wie wir aus Arroganz der Spiritualität gegenüber auf eben diese pfeifen. Aus einem Denken heraus, als "moderner, aufgeklärter, klar denkender Mensch" eine Art Gott oder "göttliches Bewusstsein" nicht mehr nötig zu haben.
So ist ein Leben in wirklichem Einklang mit der Natur, mit der Idee und der Vision des Lebens schlicht nicht möglich. Und solch ein Leben, solch eine Spezies ergibt für das Leben keinen Sinn. Denn es führt zu nichts Gutem, bringt ganz offensichtlich keine Ergebnisse (Welten) hervor, die noch lange Lebens-Wert erscheinen und in denen sich die unendliche Kreativität des Lebens entfalten könnte. Solches Leben wird enden. So einfach ist das. Da brauchen wir uns nicht zu wundern und zu entsetzen. Wir ernten was wir säen. Und ernten eben nicht, was wir nicht gesät haben.
Dieses Projekt hat nicht weniger zum Ziel, als genau dies in das breitere Bewusstsein der Menschen zu bringen. Spiritualität ist kein Hobby. Nichts für langweilige Sonntage. Nichts, um mental fitter für das harte Business zu werden, um noch mehr Geld zu machen, mit dem man sich noch mehr Luxustrash kaufen kann, um Menschen neidisch zu machen, die man gar nicht leiden kann. Sie ist kein Trendy Shit. Spiritualität ist Ursprung und Ziel zugleich. Alpha und Omega. Und ohne sie fehlt der sättigende Treibstoff.
Die Missstände unserer Zeit rühren maßgeblich daher, dass die Menschen im Herzen nicht satt sind. Vom Präsidenten, der nach immer mehr Macht und weiteren Millionen unterworfener Menschen träumt (und fälschlicherweise denkt, dann wäre er endlich zufrieden) bis hin zum Trinker, Vielfraß, Vergewaltiger, Missbrauchenden, Konsumsüchtigen, Ruhmgeilen, Machtgeilen, Sexsüchtigen, Mobbenden, Tierquälenden, Prügelnden, Drohenden, ... ihnen allen fehlt sättigendes Bewusstsein. Zufriedenheit. Nicht immer mehr intellektuelles Wissen. Bevor wir das nicht kollektiv verstehen und anpacken, werden Krieg & Co. nicht enden. Alles andere wäre überraschend.
Da dieses innere Verlangen nach Sinnerfüllung aber ein ganz natürliches ist, suchen Menschen nach Antworten. Wenn wir ihnen dann als Kollektiv keine wirklich wertige Sinnhaftigkeit liefern können, werden sie offen für extreme Gruppierungen, seltsame Glaubensansätze und Verschwörungstheorien. Man sucht Schuldige im Außen, statt Antworten und Lösungen im Inneren. Ein Vakuum saugt und giert danach, gefüllt zu werden, bis Ausgeglichenheit besteht. Und es wird definitiv gefüllt. Doch womit? Und durch wen? Aus den sozialen Medien?
Was in uns rein geht, wird aus uns raus kommen. Und was dies ist, sehen wir in den Nachrichten. Aber es ist änderbar. Der Mensch kann sich entwickeln. Wenn er es nur will.
Die biologische Evolution ist vorerst "abgeschlossen". Sie ist völlig ausreichend, um glücklich zu werden. Die technische Revolution ist auch sehr vorzeigbar. Doch jetzt ist es endlich an der Zeit für die Spirituelle (R)Evolution!
Sätze wie: "Wir leben im 21. Jahrhundert, wieso ...
gibt es da noch Krieg?"
Aber kann man nicht eigentlich viel eher fragen: "Wieso sollte es denn bitteschön keinen Krieg mehr geben?"
Denn was haben wir denn dafür getan? Was an uns verändert? Wir sind brillant was beispielsweise technologische und medizinische Bereiche betrifft. Doch reicht diese Art von Wissen, Intelligenz und Fortschritt wirklich aus, um eine Zivilisation reifen zu lassen?
Offensichtlich nicht. Ganz im Gegenteil: Gerade all diese Fortschritte, bedeuten zum Teil auch immer schrecklichere Ergebnisse. Atom-, Bio- und Chemiewaffen sind ebenso wie Cyberterrorismus erst durch diese Art von Intelligenz möglich geworden. WAS wir können und WIE wir vieles machen, ist oftmals wirklich genial. Das WOFÜR (wir es einsetzen) ist das ganz große Problem.
Nie zuvor waren so viele Menschen jemals so gut vernetzt und noch nie waren Einsamkeit, Angst und Lieblosigkeit bis hin zum Hass und unfassbarer Aggressivität so große Themen wie heute. Was läuft also falsch? Welche Art von Wissen fehlt uns? Akademisches Wissen kann uns bewiesenermaßen nicht davor bewahren, als Gesellschaft zu verdummen und zu verrohen. Das sollte so langsam mal wirklich jede(r) erkennen können. Nicht selten sind es sehr gebildete Menschen, die große, menschen- und naturverachtende Konzerne führen oder (korrupte, machthungrige) Weltpolitik machen.
So fortschrittlich wir rational auch sein mögen, so arrogant sind wir einer gesunden Spiritualität gegenüber geworden. Wir identifizieren uns zu sehr mit unserem Verstand, der jedoch nur ein (sehr begrenztes und einseitiges) Werkzeug darstellt - verglichen mit der vielen Luft, die es nach oben noch gibt.
Das Denken sollte uns ein nützliches Tool sein, doch wir sind ihm zunehmend viel eher unterworfen und nutzen unser Denken viel weniger bewusst, als wir ihm unbewusst ausgeliefert sind. Beispielsweise hat das Eckhart Tolle schon vor Jahrzehnten beschrieben, unter anderem in seinem Buch "Eine neue Erde". Ein Text, in dem jeder Satz einfach nur wahr ist und einen immer wieder fragen lässt: "Warum um alles in der Welt wird so etwas nicht ganz offiziell gelehrt!" Die Menschen wären gesünder, glücklicher, zufriedener. Und die Welt ebenso.
Spiritualität ist kein Bereich für eine Handvoll durchgeknallter Fantasten. Sie ist ein Bereich des Menschen, des Lebens an sich, den wir als Zivilisation kollektiv sträflich verkümmern ließen und kontinuierlich vernachlässigen. Hier herrscht Freiwilligkeit. Bei Bildung, Steuerpflicht oder Krankenversicherung haben wir eine Pflicht, damit das System bestehen kann. Spiritualität wird nicht wichtig- und ernstgenommen. Gerade hier in Deutschland und allgemein in den westlichen Ländern, die sich viel eher auf ihre Errungenschaften verlassen. Kriege, Depressionen, Gewalt und Hass, Missbrauch, Betrug, Egoismus und ja, natürlich auch CO2 und die Klimakatastrophe sind einige der Folgen. Beschleunigt durch ein Konsumverhalten nicht satt zu bekommender Seelen und Herzen zunehmend verkümmernder Kreaturen.
Wir werden so lange Krieg und Elend haben und alles wird sich weiterhin noch deutlich verschlechtern, wie wir aus Arroganz der Spiritualität gegenüber auf eben diese pfeifen. Aus einem Denken heraus, als "moderner, aufgeklärter, klar denkender Mensch" eine Art Gott oder "göttliches Bewusstsein" nicht mehr nötig zu haben.
So ist ein Leben in wirklichem Einklang mit der Natur, mit der Idee und der Vision des Lebens schlicht nicht möglich. Und solch ein Leben, solch eine Spezies ergibt für das Leben keinen Sinn. Denn es führt zu nichts Gutem, bringt ganz offensichtlich keine Ergebnisse (Welten) hervor, die noch lange Lebens-Wert erscheinen und in denen sich die unendliche Kreativität des Lebens entfalten könnte. Solches Leben wird enden. So einfach ist das. Da brauchen wir uns nicht zu wundern und zu entsetzen. Wir ernten was wir säen. Und ernten eben nicht, was wir nicht gesät haben.
Dieses Projekt hat nicht weniger zum Ziel, als genau dies in das breitere Bewusstsein der Menschen zu bringen. Spiritualität ist kein Hobby. Nichts für langweilige Sonntage. Nichts, um mental fitter für das harte Business zu werden, um noch mehr Geld zu machen, mit dem man sich noch mehr Luxustrash kaufen kann, um Menschen neidisch zu machen, die man gar nicht leiden kann. Sie ist kein Trendy Shit. Spiritualität ist Ursprung und Ziel zugleich. Alpha und Omega. Und ohne sie fehlt der sättigende Treibstoff.
Die Missstände unserer Zeit rühren maßgeblich daher, dass die Menschen im Herzen nicht satt sind. Vom Präsidenten, der nach immer mehr Macht und weiteren Millionen unterworfener Menschen träumt (und fälschlicherweise denkt, dann wäre er endlich zufrieden) bis hin zum Trinker, Vielfraß, Vergewaltiger, Missbrauchenden, Konsumsüchtigen, Ruhmgeilen, Machtgeilen, Sexsüchtigen, Mobbenden, Tierquälenden, Prügelnden, Drohenden, ... ihnen allen fehlt sättigendes Bewusstsein. Zufriedenheit. Nicht immer mehr intellektuelles Wissen. Bevor wir das nicht kollektiv verstehen und anpacken, werden Krieg & Co. nicht enden. Alles andere wäre überraschend.
Da dieses innere Verlangen nach Sinnerfüllung aber ein ganz natürliches ist, suchen Menschen nach Antworten. Wenn wir ihnen dann als Kollektiv keine wirklich wertige Sinnhaftigkeit liefern können, werden sie offen für extreme Gruppierungen, seltsame Glaubensansätze und Verschwörungstheorien. Man sucht Schuldige im Außen, statt Antworten und Lösungen im Inneren. Ein Vakuum saugt und giert danach, gefüllt zu werden, bis Ausgeglichenheit besteht. Und es wird definitiv gefüllt. Doch womit? Und durch wen? Aus den sozialen Medien?
Was in uns rein geht, wird aus uns raus kommen. Und was dies ist, sehen wir in den Nachrichten. Aber es ist änderbar. Der Mensch kann sich entwickeln. Wenn er es nur will.
Die biologische Evolution ist vorerst "abgeschlossen". Sie ist völlig ausreichend, um glücklich zu werden. Die technische Revolution ist auch sehr vorzeigbar. Doch jetzt ist es endlich an der Zeit für die Spirituelle (R)Evolution!
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Schlau, clever, klug, intelligent, weise, ...
#52 • Francis Bacon •
0:25 min
0:25 min "Nichts gereicht einem Staat mehr zum Schaden, als dass die Schlauen für klug gelten." (Francis Bacon)
Was der englische Staatsmann und Philosoph im 16./17. Jahrhundert bereits erkannte, gilt heute nach wie vor und vielleicht mehr denn ...
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je. Mein Blog "Gefährliches Halbwissen" beschäftigt sich näher damit.
Viele Worte meinen auf den ersten Blick ganz Ähnliches und doch völlig unterschiedliche Arten von mentaler Stärke: Intelligenz, Skills, Cleverness, Bildung, Wissen, Kenntnis, Talent, Gaben, Klugheit, Schläue, Fertigkeit, Raffinesse oder Weisheit.
Welches dieser Worte klingt am altmodischsten, scheint heute die geringste Rolle zu spielen? Mit welchem davon lässt sich heute am schwierigsten Geld verdienen, weil es am wenigsten gefragt ist? Und könnte es da nicht einen Zusammenhang geben mit dem Zustand der Welt?
Was der englische Staatsmann und Philosoph im 16./17. Jahrhundert bereits erkannte, gilt heute nach wie vor und vielleicht mehr denn ...
je. Mein Blog "Gefährliches Halbwissen" beschäftigt sich näher damit.
Viele Worte meinen auf den ersten Blick ganz Ähnliches und doch völlig unterschiedliche Arten von mentaler Stärke: Intelligenz, Skills, Cleverness, Bildung, Wissen, Kenntnis, Talent, Gaben, Klugheit, Schläue, Fertigkeit, Raffinesse oder Weisheit.
Welches dieser Worte klingt am altmodischsten, scheint heute die geringste Rolle zu spielen? Mit welchem davon lässt sich heute am schwierigsten Geld verdienen, weil es am wenigsten gefragt ist? Und könnte es da nicht einen Zusammenhang geben mit dem Zustand der Welt?
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Herrschen, Dienen und Sinnhaftigkeit
#233 • Christopher E. Schmitt •
3:40 min
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geflasht von KI sind nach meiner Beobachtung eigentlich vor allem solche, die grundsätzlich und beinahe gänzlich undifferenziert per se eine starke Begeisterung für jegliche technische Entwicklung feiern und/oder (mal wieder) ihren eigenen, wirtschaftlichen Vorteil darin sehen. KI Aktien schießen durch die Decke. Mit jeglicher kranken Entwicklung der Menschheit kann man gut Geld machen. Was mit der Privatisierung von Trinkwasser gut funktioniert, muss doch vor anderen höllischen Erscheinung auch nicht Halt machen, oder?
Gier bewirkt einen unheimlich egozentrischen Tunnelblick auf eine einzige, oberflächliche Sache für einen einzigen Menschen. Sie macht nicht selten blind - gegenüber Ganzheitlichkeit sowieso. Derart geflasht, also "geblitzdingst" ist man geblendet, kann nicht mehr ganz deutlich sehen - und rennt gerne mal halbblind gegen die Wand. Oder fährt direkt die ganze Welt gegen selbige.
Man kann es vor allem den Technikfreaks nicht unbedingt verdenken. Denn tatsächlich stecken in künstlicher Intelligenz Möglichkeiten, die aus diesem Planeten (fast) ein Paradies machen könnten. Oder eben die Hölle. Dazwischen gibt es nichts. Das sind nicht (nur) meine Gedanken, sondern auch der Historiker Yuval Noah Harari schrieb das bereits vor Jahren in seinem Buch "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert". Allerdings konnte ich bei ihm nicht herauslesen, an was es denn seiner Meinung nach liegen wird. Was würde den Unterschied machen, ob uns KI nun den Himmel oder die Hölle bescheren wird?
Da stieß ich bei dem Historiker an seine Grenzen, was zeigt, dass wir als Menschen dringend kooperieren müssen. Kollektivbewusstsein. Das setzt zunächst Individual-Bewusstsein voraus, woran bereits viele Autoren & Co. seit etlichen Jahrzehnten arbeiten. Doch es wird Zeit, dass wir weiter gehen.
Himmel oder Hölle - was macht denn nun den Unterschied? Die Antwort ist dermaßen einfach und zugleich schier unlösbar schwierig. Einfach ist sie für jeden, der mit wahrem Bewusstsein bereits in Berührung kam - unsichtbar bleibt sie jedoch (zunächst noch) für alle anderen. Und jene sind leider sehr zahlreich. Insbesondere sind mit Bewusstsein verknüpfte Menschen eher selten in den hoch gefeierten Investment- und Tech-Sparten unserer ach so modernen und fortschrittlichen "Zivilisation" anzutreffen. Das liegt auch daran, dass derartige Beschäftigungen nur rein intellektuelles Denken voraussetzen, fordern, fördern und trainieren. Bewusstsein droht dort allzu leicht zu verkümmern. Tatsächlich steht es vor allem "erfolgreichen" Investmentbankern ja eher im Weg, so dass es kaum einer vermissen dürfte.
Ganz vorne, ganz oben - im Sinne wie wir "vorne, oben und Erfolg" (noch) definieren - diese Ränge sind in der Regel Persönlichkeiten mit stark ausgeprägtem Ego vorbehalten. Je egoistischer, egozentrischer oder gerne auch egomaner du bist, desto wahrscheinlicher wirst du auch "Erfolg" haben. Warum ist das so?
Weil wir es so wollten und so entschieden haben und bisher auch kaum jemand wirklich daran arbeitet, dieses keineswegs als Naturgesetz existierende, altmodische Mindset-Monster endlich abzulösen. Einen anderen Grund gibt es nicht. Für eine fortschrittliche, moderne Zivilisation zumindest nicht. Doch diese unabdingbare Entwicklung haben wir erst noch vor uns (lies den Blog "Erfolg - Neu definieren!")
Ego und Bewusstsein schließen sich einander nahezu aus (siehe
Snippet #170). Sie kämpfen um die Vorherrschaft, sind von gänzlich anderer Struktur und von anderer Qualität, getrieben von kontroversen Intentionen. Das macht es für bewusste Menschen so schwierig, in dieser Welt "erfolgreich" zu überleben und keine Depression zu bekommen. Vergleiche das auch mit dem Buch "Irre - Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen" von Manfred Lütz, einem erfahrenen Psychiater.Bezüglich Bewusstsein lies einfach mal die Bücher von Eckhart Tolle, wie "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" oder "Eine neue Erde - Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung".
Zurück zum Thema: etliche KI Entwickler bekommen noch immer leuchtende Augen bei dem Gedanken, ihre kleinen Babys nicht nur intelligent zu machen, sondern am besten auch mit einem eigenen Bewusstsein auszustatten. Und spätestens hier wird es wirklich dämlich, egal wie intelligent man an die Sache geht. Intelligente Dummheit ist nämlich äußerst gefährlich (siehe
Snippet #89).Quizfrage: Was passiert, wenn ein Wesen a) intelligenter, b) schneller und c) Dank direkter Verknüpfung mit dem Internet auch allwissender als der Mensch ist, und dann auch noch ein eigenes Bewusstsein bekommt, was gleichbedeutend ist mit eigenen Interessen, Wünschen, Sehnsüchten, Plänen, Visionen, ... Richtig: Man bekommt einen übermächtigen Rivalen, der seinerseits auf einmal glücklich werden möchte - was auch immer das für ihn bedeuten mag.
Der Grundgedanke bei Robotik und künstlicher Intelligenz ist ein guter: Lasst uns Wesen erschaffen, die uns jegliche lästige Arbeit abnehmen können, uns Menschen ein traumhaftes Leben ermöglichen und welche auch niemals meckern, leiden, müde werden oder zu einer Gefahr werden. Durch ein Bewusstsein der Maschinen dreht sich all das um. Es gäbe für eine Maschine keinen Grund mehr, uns zu dienen - im Gegenteil.
Nach meiner Beobachtung können nur Menschen, die selbst noch nicht bei tiefem, inneren Bewusstsein angelangt sind, den Wunsch in sich tragen, Maschinen mit Bewusstsein zu erschaffen. Das würde zum einen deren Sehnsucht nach Bewusstsein erklären, als auch die Blindheit für die vernichtenden Konsequenzen, die Maschinenbewusstsein mit sich bringt.
Wenn Maschinen uns den Himmel bescheren sollen, so wären zwei Faktoren dringend notwendig:
1) Sie dürfen keinesfalls ein eigenes Bewusstsein erhalten, da wir nur so Maschinen mit unseren Zielen beauftragen können, ohne dass sie intrigieren.
2) Klarheit darüber, was eigentlich unser Ziel ist! Fällt dir dabei auch die 42 ein aus Douglas Adams Per Anhalter durch die Galaxis? Im Roman lieferte der Computer kein brauchbares Ergebnis, da die Menschen nicht in der Lage waren, ihm einen brauchbaren Auftrag zu formulieren. Exakt das erleben wir jetzt.
Bewusstsein und die Frage nach dem eigentlichen Ziel, also dem Sinn des Lebens, sind jetzt unausweichlich. Erst dann kann KI zum Segen werden. Was wir jetzt brauchen sind - um in Bildern der SciFi zu sprechen - keine weitere High Tech. Auch sehe ich viel zu viele egomane Siths. Doch wo sind die Jedi? Wir brauchen Jedi!
Wenn du dich dazu berufen fühlst, mache hierbei mit. Denn genau darum geht es. Kollektivbewusstsein - für eine Zukunft, in der nicht nur irgendwie vegetiert wird, sondern in der wieder "Leben" möglich ist. Ohne Bewusstsein, ohne (Lebens-)Sinnhaftigkeit ist das nämlich nicht möglich.
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Bewusstsein - Ego - Erfolg - Zukunft - Welt retten - künstliche Intelligenz - Sinn des Lebens
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Kritik oder vielleicht doch eher Korrektur?
#260 • Publius Cornelius Tacitus •
3:59 min
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Ebenfalls vom römischen Geschichtsschreiber, Politiker und Senator stammt auch der Satz: "Je verkommener der Staat, desto mehr Gesetze braucht er." ...
(Siehe
Snippet #84). Wie kann es eigentlich sein, dass wir uns intellektuell rasant "verbessern", wir zwar Faktenwissen und intelligente Anwendungen jeglicher Art in schwindelerregendem Tempo vermehren - zugleich aber immer mehr Gesetze brauchen (und Ärzte, Polizisten, Soldaten/Aufrüstung, Anwälte, Psychologen, Seelsorger, ...)? Wieso "verkommen" wir also immer weiter - völlig unbeeindruckt davon, dass wir doch eigentlich ganz offensichtlich ach so fortschrittlich, hoch entwickelt, klug und zivilisiert sind?Weil es eine andere Art von Wissen, Denken und Sein ist, die wir proportional zu unserer Intellekts-Selbstverliebtheit sträflich vernachlässigen. Und hier kommt der Kampf Ego vs. Bewusstsein ins Spiel. Ein Kampf von dem ich behaupte, dass er in den kommenden Jahren zu DEM Konflikt, zu DER Spaltung zwischen den Menschen schlechthin führen wird, sobald eine ausreichende Masse den Zusammenhang zu einer verrohenden Welt erkennen kann. Als ChatGPT heraus kam, waren erste zynische Debatten zwischen Technikgläubigen und -skeptikern bereits zu erkennen. Und Zynismus ist vordergründig zwar lustig, im Grunde aber nichts anderes als subtile Aggressivität im intellektuellen Gewandt.
Natürlich ist Spaltung in der Regel schlecht. Diese ist jedoch bereits da und kann nur beendet werden, wenn man sich ihr bewusst stellt. Denn es wird um nichts Geringeres gehen, als um die Frage: Lassen sich unsere (zunehmenden) Probleme durch noch mehr rein rationale Ansätze lösen oder könnte es sogar andersherum sein: Entspringen die meisten unserer gesellschaftlichen Probleme vielleicht sogar einem zu großen Generalvertrauen auf die rationale Denke? (Während wir nicht merken, dass etwas anderes in uns verhungert)
Während die einen es nicht abwarten können, sämtliche politischen und sozialen Entscheidungen schon in naher Zukunft vollkommen einer Künstlichen Intelligenz zu übergeben, werden die anderen das krasse Gegenteil fordern: Wacht auf und erinnert euch daran, dass wir Menschen sind - und somit mehr als das Produkt von Intelligenz. Doch das kann nur wissen, wer den Zugang zu Bewusstsein bereits gefunden bzw. noch nicht verloren hat.
Leider werden jene aber aktuell noch immer weniger. Weil die Gesellschaft den Wert nicht erkennt, wertschätzt und demnach Bewusstsein auch nicht fördert. Wir haben Bewusstsein nicht zu einem einfach monetarisierbaren Erfolgsindiz etabliert, zu einer echten beruflichen Alternative gemacht, beispielsweise zu den viel zu überhypten MINT Studiengängen (=Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Bewusstsein oder gar Spiritualität - das ist doch was für stehengebliebene Öko-Spinner. Oder aber vielleicht doch eher für jene, die sich nicht allzu leicht vom technischen Fortschritt haben (ver-)blenden, beeindrucken und verführen lassen und die beim Thema "Berufung" noch auf ihr Herz hören anstatt auf den aktuellen Zeitgeist (der ja wiederum einer angeschlagenen Welt entspringt).
Kritik, Bewertung, Ablehnung, Korrektur. Vier recht verwandte Worte. Schauen wir sie im Einzelnen mal an:
Kritik ist der neutrale Ausdruck für eine Art "Bewertung". Kritik kann toll sein, vernichtend oder alles dazwischen.
Bewertung hat schon etwas "von oben herab". Wir dulden eine Bewertung eigentlich nur von Personen, zu denen wir aufschauen. Von Vorbildern, Coaches, Trainern, Schiedsrichtern, ... in Bereichen, in denen wir selbst "ganz nach oben" wollen. Bewerten kann uns nur, wer von der gleichen Materie mehr Ahnung hat als wir selbst. Von Personen, vor denen wir Respekt haben und deren Kritik wir auch anerkennen können.
Ablehnung ist klar negativ besetzt. Da hat sich jemand ein finales Urteil gebildet und möchte fortan nichts weiter mit einem zu schaffen haben. Da ist eine Mauer. Das kann einen fertig machen - oder auch egal sein. Zum Beispiel, weil einem die betreffende Person selbst relativ egal ist. Es sei denn, das Ego steht mit seinem Stolz im Weg. Dann stört jede Ablehnung. Von jedem.
Wie empfindest du das Wort Korrektur? Und wer darf dich in welchen Dingen korrigieren? Wenn du im Kickbox Verein bist, kann man stark davon ausgehen, dass du jede Kritik und Bewertung deines "Meisters" dankbar annehmen wirst, denn du möchtest ja besser werden, in dem Sport, für den du dich begeisterst. Du öffnest dich voller Vertrauen und Respekt gegenüber den Skills deines Lehrers. Nur so kannst du effizient besser werden, in dem was dir wichtig ist, um deinem Ziel näher zu kommen. Du kämst niemals auf die Idee, seine Korrektur als Ablehnung oder gar Beleidigung zu empfinden.
Ich hatte mal eine Freundin, die sich zunehmend mehr und mehr prostituierte. Ich sah für eine Weile schmerzhaft dabei zu, wie der Geldrausch und die äußerst fragwürdige Anerkennung ihrer Kunden sie völlig in die Fänge zog. Sie riskierte und opferte Liebe, Freundschaften, seelische Gesundheit, alles ... Ich versuchte sie liebevoll zu korrigieren - sie empfand jedoch alles, was ich sagte, als reine Ablehnung. Als würde ich "Blitze auf sie schicken". Nichts könnte falscher sein. Doch sie baute damit eine immer dickere Mauer zwischen uns.
In ihrem Wertesystem existierten vor allem zwei ganz große, wertvolle Faktoren: Geld und Anerkennung von Männern. Sie hatte niemals wahrhaft Interesse daran, spirituell zu wachsen. Spirituelles Wachstum, Erkenntnis oder gar Erleuchtung waren keine ihrer Top 10 Ziele im Leben. Hin und wieder sprachen wir zwar mal über solche Themen, doch wirklich von Bedeutung waren ihr ganz andere, sehr viel weltlichere Dinge - beispielsweise die eben bereits erwähnten.
In der Folge erkannte sie meine herzliche Korrektur auch nicht als solche. Sondern ihr Ego basiertes Sein sah in meinem liebevollen Bedenkengeben nur Kritik und Bewertung (Abwertung). Ich war weit davon entfernt, negative, abwertende Dinge über ihr Verhalten zu sagen. Ich sagte ihr viel eher, dass sie damit den Menschen wehtut, die sie lieben. Freunden, Eltern, ihrem Partner, der eines Tages aus allen Wolken fallen wird, wenn er ihr zweites Gesicht kennenlernt. Das waren keine Verurteilungen. Es waren vielmehr ernsthafte, liebevolle Versuche, ihr auf einen besseren Weg zu helfen.
Was man nicht als Ziel erkennen kann, dem misst man auch keinerlei Wert bei. Folglich auch nicht den Vertretern dieser Disziplinen. Wer noch keinen Zugang zu Bewusstsein hat, wird Bewusstwerdung auch keinesfalls als ein in irgendeiner Form relevantes Thema begreifen können. Weder für sich, noch für die Gesellschaft. Und solange dem so ist, kann aus einer Kritik auch keine Korrektur werden.
Wer wahrhaft auf der Suche nach Bewusstsein ist, wird - ganz im Sinne von Tacitus' Zitat - Kritik als Korrektur erkennen und entsprechend wertschätzen. Es ist das kleine, leicht zu verunsichernde Ego, das in Kritik viel eher Ablehnung sieht, als die Chance durch Korrektur. Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und somit kann unsere Welt nicht zu Bewusstsein gelangen, solange wir das Ego fördern, Bewusstsein aber verleugnen. Wir ernten nun mal was wir säen und wir werden definitiv nicht ernten, was wir auch niemals gesät haben.Ob Kriege, Terror, Armut, Ängste, Hass, Krankheiten, Gewalt, ... niemand darf sich dann noch wundern oder beklagen.
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Abstraktes Hoffen
#249 • Johann Wolfgang von Goethe •
4:00 min
4:00 min
Hoffnung ist ein großes Wort. Wenn man darüber recherchiert, findet man einige beinahe schon euphorische Optimisten bezüglich Hoffnung, aber auch recht pessimistische Ansichten, wie der Spruch aus Spanien: "Wer von ...
Hoffnung lebt, stirbt an Enttäuschung."
Selbst in der Bibel (1. Kor 13) wird alles im Wesentlichen auf drei Worte runtergebrochen: Glaube, Liebe, Hoffnung. "Aber die Liebe ist die größte unter ihnen", wird betont. Warum das so sein könnte, lies dazu auch gerne mal den Blog "Liebe als Rohstoff".
Mit Rang 2 oder 3 bleibt die Hoffnung aber auch hier ein elementares Thema - egal ob man sie nun optimistisch oder pessimistisch betrachtet. Mächtig ist sie jedenfalls, weswegen sie manche auch missbrauchen. Aber mit der dunklen Seite der Macht beschäftigt sich diese Seite ja nicht, da sie nicht (kollektiv) zielführend ist und auch für das Individuum nur scheinbar und für eine Weile, bis sich die Lüge offenbart.
"Die Hoffnung stirbt zuletzt", heißt es auch. Selbst wenn man alles verliert, kann noch immer Hoffnung vorhanden sein. Allerdings ist auch sie nicht unsterblich. Stirbt sie, sterben wir. Erst innerlich, dann folgt irgendwann der Rest.
Hoffnung ist also wichtig. Und wenn sie zuletzt stirbt, muss sie manchmal auch als erstes geboren werden, damit sie uns wieder zu leben hilft. Aber wie hofft man richtig? Wie hat Hoffnung die stärkste Kraft, die besten Chancen, dass aus ihr wieder Leben entsteht?
Nehmen wir einmal an, Herr E. ist seit Jahren mit Frau J. befreundet gewesen. Die letzten zwei davon sogar sehr intensiv, beinahe hätte man es als Beziehung sehen können. Die beiden teilten jeden Tag miteinander, wenn nicht real, dann virtuell. Sie ließen den anderen teilhaben an Freud und Leid, schickten sich Bilder von vielen Momenten ihres Lebens, stundenlange Sprachnachrichten. Doch eines Tages genügte das Frau J. nicht mehr und sie beschloss, sich jetzt "richtig" verlieben zu wollen. Sie suchte offensiv nach jemandem, der besser zu ihr passen sollte.
Derart offen und unbedingt finden-wollend, fand sie natürlich auch schnell jemanden. Ruckzuck war sie weg. Ihr ging es gut. Vergessen waren bald die letzten Jahre. Jemand Neues war ja da, mit dem man sofort alles austauschen konnte. Der Deal war perfekt, ein echtes Upgrade, denn mehr Geld für ein wundervoll von sich selbst ablenkendes Leben im Außen hatte der Neue auch.
Herr E. wurde der Boden unter den Füßen weggerissen. Sein Herz war leer. Wo zuvor Freude war, war nun nur noch Enttäuschung. Enttäuschung - das Gegenteil von Hoffnung. Enttäuschung vernichtet Hoffnung auf einen Schlag. Wenn Hoffnung aber das letzte ist, das stirbt, ist dann eine bittere Enttäuschung nicht sogar potenziell lebensgefährlich? Mitunter durchaus. Jetzt ist es für Herrn E. sehr wichtig, wieder hoffen zu können. Aber wie am besten? Und worauf?
Herr E. könnte nun darauf hoffen, dass ein Wunder geschieht. Dass Frau J. ihren "Fehler" erkennt, vor Sehnsucht vergeht, sich bald meldet und beide sich in die Arme fallen, heiraten und 100 Kinder bekommen. Natürlich friert jedoch eher die Hölle zu. Diese Art der Hoffnung ist sehr gewagt und verdammt nah am spanischen Sprichwort. Wenn Herr E. auf exakt diesen Ausgang hofft, wird er ziemlich sicher "an Enttäuschung sterben".
Wer so hofft, macht sich abhängig. Denn man schränkt das Leben, das Schicksal, das Universum oder Gott extrem ein. Man sagt quasi "Ich mache weiter, kämpfe mich wieder zurück, aber ich vertraue darauf (eher: ich stelle die Bedingung), dass Frau J. ihre Liebe für mich entdeckt!" - Solches Hoffen basiert nicht auf echtem Glaube (welcher ja ebenfalls unter den 3 biblischen Big Ones aufgelistet ist und viel passender mit "Vertrauen" übersetzt werden sollte). Solches Hoffen ist ein Klammern an den eigenen Wunsch, gerade WEIL man KEINE Kraft hat, diesen Wunsch VOLLER VERTRAUEN loszulassen. Dieses Hoffen basiert auf Nicht-Vertrauen.
Als Jesus am Abend vor seiner Verhaftung unfassbare Ängste durchlitt, betete er: "Mein Vater, wenn es möglich ist, dann lass den Kelch an mir vorübergehen und erspare mir dieses Leid!", weil er so dermaßen keinen Bock hatte, ans Kreuz genagelt zu werden. Wer kann es ihm verdenken? Er war ja auch nur ein Mensch zu dieser Zeit. Doch er fügte hinzu: "Aber nicht mein Wille geschehe, sondern deiner". Das ist Vertrauen (Glauben) in Perfektion! Man "stirbt" den eigenen, mitunter kurzsichtigen, temporären Traum im Vertrauen auf den all-time Traum und Plan des Lebens.
Sinngemäß sollte Herr E. also eher sagen: "Ich wünsche mir zwar J. von ganzem Herzen, aber ich überblicke das große Ganze nicht, daher vertraue ich Gott/dem Leben, dass es sogar noch etwas viel Besseres für mich bereithält." - Und wer weiß, ob Frau J. tatsächlich zu Herrn E. passen würde?
Vielleicht ist sie (zum jetzigen Zeitpunkt noch) deutlich materialistischer, mehr nach außen orientiert, wesentlich abhängiger von Geld, Besitz, gesellschaftlicher Konformität, Ansehen und Repräsentativität ihrer Person und der ihres Partners, als Herr E. und somit deutlich weniger idealistisch und spürbar unempfänglicher für wirkliche Liebe? Wer weiß das schon! Reibereien und Millionen kleinerer und größerer, gegenseitiger Alltagsenttäuschungen wären die Folge.
Herr E. muss "abstrakt hoffen". Ohne ein konkretes Bild muss Herr E. die Kraft aufbringen, zur Arbeit zu gehen, Projekte weiter zu betreiben, Sport zu machen, die Sonne alleine zu genießen, wieder gesunden Schlaf zu finden, ... doch wie macht man das, ohne ein konkretes Traumbild?
Stell dir eine Baumschule vor. Eine Plantage, auf der Weihnachtsbäume herangezogen werden. Alles, was der kleine Setzling weiß ist, dass wenn er es schafft, groß, dicht, in sattem, gesunden Grün heranzureifen, er die besten Chancen hat, an Weihnachten in eine prächtige Wohnung zu kommen, mit vielen Kindern, die um ihn herum tanzen (wir lassen mal außer Acht, dass selbst jene ihn dann, wenn sie ihn nicht mehr brauchen, wegwerfen und vergessen werden).
Der Baum muss allgemein, abstrakt hoffen. Er bekommt keine Garantie, dass er tatsächlich gekauft wird. Und schon gar nicht bekommt er klare Bilder von der Wohnung oder den Menschen, die sich für ihn interessieren werden. Er muss vertrauen (glauben). Er muss VertrauensVORSCHUSS leisten. Er muss hoffen. Abstrakt. Auf das Ungewisse und Unbestimmte. Und mit der Kraft dieser abstrakten Hoffnung muss er für eine Weile all die Dinge tun, die ihm die besten Möglichkeiten für die Zukunft geben können. Einfach ist es nicht, aber es ist manchmal der einzige Weg.
Helfen können einem auf diesem Weg nur Glaube, Liebe, Hoffnung. Vertrauen (glauben) daran, dass die Hoffnung auf ein Leben und auf Menschen, welche man (wieder) lieben kann, eines Tages nicht enttäuscht wird. Manchmal ist das alles was wir haben. Lass es wachsen. Aber bleibe abstrakt dabei, so öffnest du dich dem Leben maximal, beweist und trainierst maximalen Glauben, Vertrauen. Es ist eine hohe Kunst, aber niemand hat je behauptet, dass das Leben einfach ist.
J. - Ich danke dir für alles und wünsche dir von Herzen alles Liebe auf deinem weiteren Weg 😘
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Reich vs. Reicher
#80 • Gerhard Tersteegen •
0:30 min
0:30 min "Reich ist, wer viel hat, reicher ist, wer wenig braucht, am reichsten ist, wer viel gibt." (Gerhard Tersteegen)
Ähnliche Aussagen gibt es auch beispielsweise in der Form: "Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig ...
mehr
bedarf."
Ich denke, der Reichtum des "wenig brauchen" liegt ganz klar in der Freiheit der Unabhängigkeit. Das Glück ist dann eben von nichts (bzw. möglichst wenig) abhängig. Und der Reichtum des Gebens erschließt sich jedem, der das Prinzip der Liebe verstanden hat und lebt.
Mit "Geben" ist übrigens nicht immer Geld oder Materielles gemeint. Es meint auch beispielsweise deine Zeit, deine Aufmerksamkeit, deine Talente, und vor allem deine Liebe ... wofür setzt du ein, was du hast? Hilfst du damit der Vision des Lebens, sich zu materialisieren? Oder eher deinen eigenen Visionen? (Was natürlich auch legitim ist, solange es das ist, was du wirklich willst)
Ähnliche Aussagen gibt es auch beispielsweise in der Form: "Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig ...
bedarf."
Ich denke, der Reichtum des "wenig brauchen" liegt ganz klar in der Freiheit der Unabhängigkeit. Das Glück ist dann eben von nichts (bzw. möglichst wenig) abhängig. Und der Reichtum des Gebens erschließt sich jedem, der das Prinzip der Liebe verstanden hat und lebt.
Mit "Geben" ist übrigens nicht immer Geld oder Materielles gemeint. Es meint auch beispielsweise deine Zeit, deine Aufmerksamkeit, deine Talente, und vor allem deine Liebe ... wofür setzt du ein, was du hast? Hilfst du damit der Vision des Lebens, sich zu materialisieren? Oder eher deinen eigenen Visionen? (Was natürlich auch legitim ist, solange es das ist, was du wirklich willst)
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Was soll ich bloß tun?
#266 • Ralph Waldo Emerson •
4:05 min
4:05 min "Hast du einmal eine Entscheidung getroffen, verschwört sich das Universum, um sie in die Tat umzusetzen." (Ralph Waldo Emerson, Quelle: careelite.de)
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
mehr
Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).
3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.
Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).
Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
Siehe auch diese passenden Links:
- Meine Bücher 🔗
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Was ist der Sinn des Lebens? 🔗
- Zeitgeist und Erfolg
#156 - Was ist Wirklichkeit?
#141 - Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170 - Von Bewusstsein, Selbstliebe und Egozentrik
#207 - Geozentrisch, heliozentrisch, egozentrisch
#177 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
Ralph Waldo Emerson   (Irrtum melden)
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Sinn des Lebens - Lebensaufgabe - Entscheidungen - Bewusstsein - Generation Z - Zukunft - Mission
Ralph Waldo Emerson   (Irrtum melden)
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Sinn des Lebens - Lebensaufgabe - Entscheidungen - Bewusstsein - Generation Z - Zukunft - Mission
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Dankbarkeit & Glücklichsein
#50 • Francis Bacon •
0:31 min
0:31 min "Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind." (Francis Bacon)
Mein 50. Snippet widme ich in Dankbarkeit der Dankbarkeit.
Bacons Aphorismus sind nicht nur schöne Worte. Es steckt eine "Magie" dahinter, um nicht ...
mehr
zu sagen ein Naturgesetz, das in etwa besagt, dass man von jener Sache mehr bekommt, die man im Sinne des Plans des Lebens investiert. Zeit, Geld, Ideen, ... Setzt du solches für "das Gute" ein (die Expansion des Lebensplans) und bist du dankbar für das, das du bereits hast (um es dafür zu investieren), wirst du mehr davon bekommen.
Dankbarkeit zeigt in dem Fall, dass man das Glück erkennt und wertschätzt, das man beim Mitwirken und der Manifestation der Vision des Lebens hat.
Welche Eltern würden ihrem Kind nicht mehr von etwas geben, wenn es damit gut, weise und dankbar umgeht, anstatt unklug, stets mehr fordernd und in undankbarer Haltung?
Mein 50. Snippet widme ich in Dankbarkeit der Dankbarkeit.
Bacons Aphorismus sind nicht nur schöne Worte. Es steckt eine "Magie" dahinter, um nicht ...
zu sagen ein Naturgesetz, das in etwa besagt, dass man von jener Sache mehr bekommt, die man im Sinne des Plans des Lebens investiert. Zeit, Geld, Ideen, ... Setzt du solches für "das Gute" ein (die Expansion des Lebensplans) und bist du dankbar für das, das du bereits hast (um es dafür zu investieren), wirst du mehr davon bekommen.
Dankbarkeit zeigt in dem Fall, dass man das Glück erkennt und wertschätzt, das man beim Mitwirken und der Manifestation der Vision des Lebens hat.
Welche Eltern würden ihrem Kind nicht mehr von etwas geben, wenn es damit gut, weise und dankbar umgeht, anstatt unklug, stets mehr fordernd und in undankbarer Haltung?
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Dankbarkeit - Glück
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Dankbarkeit - Glück
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Glück durch Veränderung
#196 • Konfuzius •
2:40 min
2:40 min
Auch Heraklit erkannte schon 500 v.Chr. "Nichts ist so beständig wie der Wandel", oft auch zitiert mit "Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung." Aber ...
leicht fällt uns diese Tatsache meistens nicht wirklich. Denn wir alle sehnen uns nach Heimat, nach Angekommensein und mehr oder weniger stark danach, auch einmal zur Ruhe kommen zu dürfen. Wie passt das zusammen? Wie lässt sich das vereinen?
Die Heimat muss in erster Linie in dir selbst gefunden werden. Dann kannst du sie immer und überall dabei haben. Dazu kurz aus meinem Leben: Wenn mich meine Ex-Freundin etwa alle 1-2 Jahre mal besuchen kommt (sie wohnt nicht mehr in Deutschland), dann muss sie stets schmunzeln, wie unverändert meine Wohnung erscheint. Ich spüre dann manchmal förmlich, wie sie das was sie sieht, nahezu 1:1 auf mich als Person überträgt. So, als sei auch ich stehengeblieben. Sie ist damit jedoch nicht die einzige. Leicht kann man das denken. Doch das könnte falscher nicht sein.
Wer meine Bücher kennt und verstanden hat weiß, dass eine Kernbotschaft darin gerade die stete Veränderung ist. Und zwar insbesondere im Erkennen und Wachsen in der Liebe - hin zur größtmöglichen, die es gibt. Man kann sie durchaus Gott nennen oder auch deinen innersten Kern, das tiefste Sein. Erst wenn alle (oder sehr viele) Menschen dies als wichtiges Ziel verstehen und jenes Wachstum, diese innere Veränderung praktizieren, ist das Ziel der Evolution erreicht und ein friedliches, harmonisches, "ewiges Leben" und Miteinander auf diesem Planeten machbar.
Wandel und Veränderung ist also nicht nur eine fixe Konstante - Veränderung (also Evolution) ist essentiell. Eine Bedingung. Und für uns als Menschen allen voran die spirituelle Evolution, das Erkennen, Erwachen und Erinnern. Belohnt wird unsere Bereitschaft zur Veränderung dann mit dem Gefühl von Glück. Wer diesen Weg meiden möchte, versucht oft, das Glück zu erzwingen. Durch Alkohol, Drogen, übermäßigen Sex oder auch mit dem Versuch, sich Glück zu erkaufen.
Es gibt vor allem zwei Gründe, weshalb sich mein äußeres Leben scheinbar so wenig wandelt: Einer ist pragmatischer Natur: Äußere Veränderungen kosten in der Regel Geld. Möbel, Kleidung, Auto, ein Haus, ein Anbau, ein Wohnwagen, Technikspielzeug, ... dieses Geld muss zeitintensiv erwirtschaftet werden. Die meisten Jobs dienen jedoch leider (noch immer) weniger deiner Erfüllung der tiefsten Berufung, sondern eher dem reinen Geldverdienen. Sie führen also nicht hin zu dir, sie lenken dich eher ab von dir. Nicht wenige "lieben" ihren Job sogar gerade dafür. Er nimmt ihnen die Angst vor der Konfrontation mit sich selbst. Und Abwesenheit von Angst lässt sich leicht mit Liebe verwechseln.
Mit dem Geld lassen sich dann im Außen viele Veränderungen erkaufen. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Zuerst lenkt einen die viele Arbeit wunderbar vom oftmals auch schmerzhaften Blick in sich selbst ab, und anschließend häuft man durch das viele Geld um sich herum kontinuierlich neue bunte Dinge an, die einem selbst und auch anderen das Gefühl vermitteln: "Da tut sich was!" - Wirklich?
Materialismus nennt man es dann. Den kann man sich nicht dauerhaft verbieten oder abtrainieren, wie es manche zwar gut gemeint versuchen, auf diese Weise jedoch mittelfristig scheitern werden. Wie alles andere "Falsche, Böse, Schlechte oder nicht Zielführende" in der Welt (bei mir z.B. auch Alkohol und Nikotin), wird sich auch überzogenes Konsumverhalten in dir völlig von selbst auflösen, wenn du die Blickrichtung änderst. Wenn du den Blick in dich selbst wagst und Veränderung, Evolution und Wachstum in dir drin suchst und das eines Tages sogar mit Freude.
Der zweite Grund, weshalb es beispielsweise in meiner Wohnung so wenige Veränderungen gibt ist der, dass das Äußere schlicht nicht immer Schritt halten kann mit der inneren Veränderung. Und so genügt mir eine kleine aber feine, aufgeräumte und saubere Wohnung, die wenig Arbeit macht, kaum Kosten verursacht und aufgrund ihrer Schlichtheit zu quasi jedem Seinszustand passt. Pflanzen sind beispielsweise preiswert, völlig zeitlos und bringen mehr Leben in eine Wohnung, als manch teure Dekoartikel, an denen du dich bald sattgesehen haben wirst.
Eine einfache, schlichte aber warme Umgebung - sie ist wie eine Jeans: Passt, ist bequem, pflegeleicht, wärmt und wird nie altmodisch.
Die Reise zu dir selbst ist oft keine ganz einfache. Aber sie ist jede Anfangsschwierigkeit wert, zumal sie früher oder später ohnehin stattfinden wird, stattfinden muss. Warte nicht, bis du erst völlig erschöpft bist von der Flucht vor dir selbst. Freue dich stattdessen auf das Glücklichsein, das dich erwartet und das Dinge umfasst, an die du heute noch gar nicht denken kannst.
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Veränderung - Angst - Glück - Loslassen - Minimalismus
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Wahrheit von Lüge unterscheiden können
#206 • Filmzitat •
2:41 min
2:41 min "Künstler lügen, um die Wahrheit aufzuzeigen. Politiker lügen, um die Wahrheit zu vertuschen." (Filmzitat aus "V wie Vandetta", 2005)
Einige konstruieren Geschichten, um die Wahrheit zu verschleiern und Menschen in die Irre zu führen. Andere denken ...
mehr
sich Geschichten aus, um Menschen zur Wahrheit zu führen. Wenn dem so ist, wie soll man dann jemals Lüge und Wahrheit auseinanderhalten können?
Diese Frage ist heute relevant wie nie und wird in Zukunft auch noch viel bedeutender werden. Denn nichts entscheidet mehr über Krieg oder Frieden als Spaltung und Lüge vs. Einigkeit und Wahrheit. Auch liegt darin eine Hauptursache für Niedergeschlagenheit, Resignation und Erschöpfung in diesen Zeiten. Nicht mehr zu wissen, wem man glauben darf, wem man vertrauen kann und was man denken soll, ist auf Dauer kein guter Zustand.
Die einen erfinden Lügen, weil sie für sich selbst einen persönlichen Vorteil anstreben. Geld, Macht, Sex in der Regel. Viel mehr Kreativität gibt es hier im Grunde auch gar nicht. Sie wissen, kennt jemand die Wahrheit, ist er oder sie nicht weiter von ihnen abhängig. Er oder sie wäre frei. Von freien Menschen mit freiem Willen bekommt man jedoch auch nur auf frei-williger Basis etwas. Darauf kann sich "das Böse" nicht verlassen, denn es weiß, dass es dann eng werden dürfte - so ein egozentrisches, gieriges und gewissenloses Arschloch wie man ist. Damit dürften sie recht haben. Wenig Selbstbewusstsein gepaart mit einem Herzen ohne Liebe bewirkt Angst und führt daher meist zu viel Gier. Und somit eben auch zu Lügen.
Manche bedienen sich "Lügen", erfinden Geschichten, etwa in Form von Büchern oder Filmen, um Beispiele und Metaphern für Wahrheit zu liefern. Starke Bilder, starke Emotionen vertiefen die Botschaft, die vermittelt werden soll. Leider geht es mit der Story und den Bildern manchmal sogar so weit, dass vielen die eigentliche Botschaft gar nicht mehr auffällt. Matrix ist dafür ein gutes Beispiel, meine Bücher sind deswegen "leiser", damit die Botschaft lauter wird. Warum aber erfinden sie Geschichten? Etwa weil es ebenfalls nicht wahr ist, was sie uns sagen möchten?
Nun, ich denke, weil es im realen Leben einfach zu wenige Beispiele für Wahrheit gibt. Wir befinden uns seit Äonen im Krieg. In einem geistigen Krieg von Gut gegen Böse (
Snippet #37), Egomanie gegen Kollektivbewusstsein (
Snippet #183) und eben auch Wahrheit gegen Lüge. Ist dieser Krieg eines Tages beendet und hat "das Gute" gesiegt, wird es von den einen keine Geschichten mehr brauchen und die Geschichten der anderen würden von jedem enttarnt. Dann sehen wir die Wahrheit endlich allgegenwärtig überall um uns herum materialisiert und manifestiert. Ob es dazu kommt - es ist eine Entscheidung. Auch deine (
Snippet #34). Doch dafür sind wir hier, mehr Sinnhaftigkeit kannst du nicht in dein Leben bringen als durch dieses Ziel. Denn dann lebst du den und "im Sinn des Lebens".
Ego und Bewusstsein - sie schießen sich einander aus, kämpfen um die Vorherrschaft. Egomenschen sind oft hungrig, manchmal gierig, niemals zufrieden und stets abhängig von anderen, vor allem aber von der Lüge, von Maskerade, von Schein statt Sein. Menschen mit erwecktem Bewusstsein sind eher ausgeglichen, innerlich völlig gesättigt, daher in der Basis stabil-zufrieden und lieben nichts mehr als die Wahrheit - denn jene hat sie frei gemacht. Frei von der Abhängigkeit.
Ob du die Wahrheit kennenlernen kannst oder nicht, liegt einzig und alleine daran, ob du glaubst. Ob du glaubst, dass die Wahrheit dich satt machen wird. Denn wenn ja, dann wirst du allem voran nach ihr suchen - dann zeigt sie sich dir nur allzu gerne. Wenn nein, wirst du (weiter) nach deinem persönlichen Vorteil suchen, da du blind für die Wahrheit bleiben wirst und sie keine Chance hat, dich zu erreichen. Als wäre dein Receiver auf die falsche Frequenz eingestellt, du suchst dann nach anderen Dingen, von denen du dir Nutzen versprichst.
Da dein rein persönlicher Vorteil aber niemals genügen wird, wirst du ein getriebenes Leben führen. Denn wie wir alle sehen können, genügt es solchen Menschen nicht einmal, wenn sie bereits Macht über unendliche Ländereien und Menschen haben - es muss immer mehr sein. "Die Welt ist nicht genug", wird so einer erkennen, selbst wenn er sie erobert haben wird.
Aber etwas anderes, etwas das in dir darauf wartet, entdeckt, erkannt, ERINNERT zu werden ist hingegen weit mehr als genug. Und nur durch dieses Erinnern wirst du in der Lage sein, Lüge und Wahrheit unterscheiden zu können. Du musst die Wahrheit kennen, um Lüge zu er-kennen. Wie sollte es auch anders funktionieren? Nur so schneidest du die Schnüre vom Marionetten-Dasein ab - und bist frei.
Einige konstruieren Geschichten, um die Wahrheit zu verschleiern und Menschen in die Irre zu führen. Andere denken ...
sich Geschichten aus, um Menschen zur Wahrheit zu führen. Wenn dem so ist, wie soll man dann jemals Lüge und Wahrheit auseinanderhalten können?
Diese Frage ist heute relevant wie nie und wird in Zukunft auch noch viel bedeutender werden. Denn nichts entscheidet mehr über Krieg oder Frieden als Spaltung und Lüge vs. Einigkeit und Wahrheit. Auch liegt darin eine Hauptursache für Niedergeschlagenheit, Resignation und Erschöpfung in diesen Zeiten. Nicht mehr zu wissen, wem man glauben darf, wem man vertrauen kann und was man denken soll, ist auf Dauer kein guter Zustand.
Die einen erfinden Lügen, weil sie für sich selbst einen persönlichen Vorteil anstreben. Geld, Macht, Sex in der Regel. Viel mehr Kreativität gibt es hier im Grunde auch gar nicht. Sie wissen, kennt jemand die Wahrheit, ist er oder sie nicht weiter von ihnen abhängig. Er oder sie wäre frei. Von freien Menschen mit freiem Willen bekommt man jedoch auch nur auf frei-williger Basis etwas. Darauf kann sich "das Böse" nicht verlassen, denn es weiß, dass es dann eng werden dürfte - so ein egozentrisches, gieriges und gewissenloses Arschloch wie man ist. Damit dürften sie recht haben. Wenig Selbstbewusstsein gepaart mit einem Herzen ohne Liebe bewirkt Angst und führt daher meist zu viel Gier. Und somit eben auch zu Lügen.
Manche bedienen sich "Lügen", erfinden Geschichten, etwa in Form von Büchern oder Filmen, um Beispiele und Metaphern für Wahrheit zu liefern. Starke Bilder, starke Emotionen vertiefen die Botschaft, die vermittelt werden soll. Leider geht es mit der Story und den Bildern manchmal sogar so weit, dass vielen die eigentliche Botschaft gar nicht mehr auffällt. Matrix ist dafür ein gutes Beispiel, meine Bücher sind deswegen "leiser", damit die Botschaft lauter wird. Warum aber erfinden sie Geschichten? Etwa weil es ebenfalls nicht wahr ist, was sie uns sagen möchten?
Nun, ich denke, weil es im realen Leben einfach zu wenige Beispiele für Wahrheit gibt. Wir befinden uns seit Äonen im Krieg. In einem geistigen Krieg von Gut gegen Böse (
Snippet #37), Egomanie gegen Kollektivbewusstsein (
Snippet #183) und eben auch Wahrheit gegen Lüge. Ist dieser Krieg eines Tages beendet und hat "das Gute" gesiegt, wird es von den einen keine Geschichten mehr brauchen und die Geschichten der anderen würden von jedem enttarnt. Dann sehen wir die Wahrheit endlich allgegenwärtig überall um uns herum materialisiert und manifestiert. Ob es dazu kommt - es ist eine Entscheidung. Auch deine (
Snippet #34). Doch dafür sind wir hier, mehr Sinnhaftigkeit kannst du nicht in dein Leben bringen als durch dieses Ziel. Denn dann lebst du den und "im Sinn des Lebens".Ego und Bewusstsein - sie schießen sich einander aus, kämpfen um die Vorherrschaft. Egomenschen sind oft hungrig, manchmal gierig, niemals zufrieden und stets abhängig von anderen, vor allem aber von der Lüge, von Maskerade, von Schein statt Sein. Menschen mit erwecktem Bewusstsein sind eher ausgeglichen, innerlich völlig gesättigt, daher in der Basis stabil-zufrieden und lieben nichts mehr als die Wahrheit - denn jene hat sie frei gemacht. Frei von der Abhängigkeit.
Ob du die Wahrheit kennenlernen kannst oder nicht, liegt einzig und alleine daran, ob du glaubst. Ob du glaubst, dass die Wahrheit dich satt machen wird. Denn wenn ja, dann wirst du allem voran nach ihr suchen - dann zeigt sie sich dir nur allzu gerne. Wenn nein, wirst du (weiter) nach deinem persönlichen Vorteil suchen, da du blind für die Wahrheit bleiben wirst und sie keine Chance hat, dich zu erreichen. Als wäre dein Receiver auf die falsche Frequenz eingestellt, du suchst dann nach anderen Dingen, von denen du dir Nutzen versprichst.
Da dein rein persönlicher Vorteil aber niemals genügen wird, wirst du ein getriebenes Leben führen. Denn wie wir alle sehen können, genügt es solchen Menschen nicht einmal, wenn sie bereits Macht über unendliche Ländereien und Menschen haben - es muss immer mehr sein. "Die Welt ist nicht genug", wird so einer erkennen, selbst wenn er sie erobert haben wird.
Aber etwas anderes, etwas das in dir darauf wartet, entdeckt, erkannt, ERINNERT zu werden ist hingegen weit mehr als genug. Und nur durch dieses Erinnern wirst du in der Lage sein, Lüge und Wahrheit unterscheiden zu können. Du musst die Wahrheit kennen, um Lüge zu er-kennen. Wie sollte es auch anders funktionieren? Nur so schneidest du die Schnüre vom Marionetten-Dasein ab - und bist frei.
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Ist Glück Ziel oder Lohn?
#220 • Antoine de Saint-Exupéry •
0:56 min
0:56 min "Wenn du das Glück begreifen willst, musst du es als Lohn und nicht als Ziel verstehen." (Antoine de Saint-Exupéry, Quelle: geo.de)
Kann man dem Glück nachjagen? Viele versuchen es, manchen scheint es (vordergründig) zu gelingen. Doch ...
mehr
von Dauer ist es für niemanden, denn das Leben pulsiert. Alles ist Schwingung und was ohne Schwingung ist, wäre tot.
Glückliche und weniger glückliche Zeiten wechseln sich ab. So ist das Leben. Aber wenn man es nicht als Ziel begreifen soll, es weder wirklich erjagen und schon gar nicht festhalten kann, wie kann man es dann erreichen, das Glücklichsein? Was ist der Unterschied zwischen den Glücks-Philosophien "Ziel" und "Lohn"?
Es kann dabei sicher nicht schaden, sich wieder an den universalen Sinn, den gigantischen Plan und die Absicht des Lebens höchstpersönlich zu erinnern. Damit in Einklang zu leben und zu handeln "lohnt" sich, da du dich wiederum für das Leben "lohnst" - du erfüllst dann den Lebenszweck, den Lebenssinn, bist für das Leben also sinnvoll, ein Erfolgskonzept. So etwas wird supportet, schließlich will sich die Idee des Lebens ja verbreiten, wachsen und an Stärke gewinnen.
Denk doch mal an die Berufswelt: Arbeitest du im Sinne der Firma, siehst selbst Sinn in dem, was du dort tust, wird sich das in deiner Arbeit zeigen. Dein Chef sieht das, erkennt, dass du mit Freude dabei bist und dich für die Firma lohnst und als Folge be-lohnt die Firma dich.
Arbeitest du hingegen nur auf das Ziel hin, am Ende des Monats Geld zu bekommen, kann das schon anders aussehen. Und welcher dieser beiden Arbeitenden wird der glücklichere sein?
Kann man dem Glück nachjagen? Viele versuchen es, manchen scheint es (vordergründig) zu gelingen. Doch ...
von Dauer ist es für niemanden, denn das Leben pulsiert. Alles ist Schwingung und was ohne Schwingung ist, wäre tot.
Glückliche und weniger glückliche Zeiten wechseln sich ab. So ist das Leben. Aber wenn man es nicht als Ziel begreifen soll, es weder wirklich erjagen und schon gar nicht festhalten kann, wie kann man es dann erreichen, das Glücklichsein? Was ist der Unterschied zwischen den Glücks-Philosophien "Ziel" und "Lohn"?
Es kann dabei sicher nicht schaden, sich wieder an den universalen Sinn, den gigantischen Plan und die Absicht des Lebens höchstpersönlich zu erinnern. Damit in Einklang zu leben und zu handeln "lohnt" sich, da du dich wiederum für das Leben "lohnst" - du erfüllst dann den Lebenszweck, den Lebenssinn, bist für das Leben also sinnvoll, ein Erfolgskonzept. So etwas wird supportet, schließlich will sich die Idee des Lebens ja verbreiten, wachsen und an Stärke gewinnen.
Denk doch mal an die Berufswelt: Arbeitest du im Sinne der Firma, siehst selbst Sinn in dem, was du dort tust, wird sich das in deiner Arbeit zeigen. Dein Chef sieht das, erkennt, dass du mit Freude dabei bist und dich für die Firma lohnst und als Folge be-lohnt die Firma dich.
Arbeitest du hingegen nur auf das Ziel hin, am Ende des Monats Geld zu bekommen, kann das schon anders aussehen. Und welcher dieser beiden Arbeitenden wird der glücklichere sein?
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Glück - Dankbarkeit - Zufriedenheit - Ziel - Berufung
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Vom Sinn des Glücklichmachens
#242 • Heinrich Heine •
2:16 min
2:16 min
Demnach fiel dieses allzu menschliche Verhalten ...
bereits Anfang des 19. Jahrhunderts auf, zur Zeit, als der Dichter diesen Satz aufschrieb. Und zur Zeit der aufblühenden Industrialisierung. Was Heine heute wohl erst über uns sagen würde?
"Geben ist seliger denn Nehmen", sagte auch schon Jesus. Klar, von ihm hätte man es ja auch nicht anders erwartet. Mal wieder denken wir allzu leichtfertig, heute gegenüber solch veralteter, naiv anmutender Prinzipien doch längst erhaben zu sein. Sie sind vielleicht nicht mehr zeitgemäß im Sinne von "wenig modern, keiner handelt mehr danach". Aber Naturgesetze können nicht altmodisch werden, nur weil wir sie aus dem Fokus verlieren. Verlieren wollen. Nicht unser Handeln bestimmt was richtig ist - wir leiden darunter, wenn wir falsch handeln.
Nur Wenige vermuten hinter solchen Sätzen noch mächtige psychologisch-philosophisch-spirituelle Naturgesetze. Und so studiert man eher Elon Musks Biografie, um dem Geheimnis von Erfolg auf die Spur zu kommen und dem großen Meister und Guru Jünger-gleich nachzufolgen. Schließlich ist sichtbarer Erfolg doch ein Garant für Glück, oder nicht? Ja, schon. Allerdings ist unsere veraltete und von jeher dysfunktionale, da nach wie vor unvollkommene und nicht nachhaltige Definition von Erfolg das große Problem.
Ich habe eine These. Die "Kunst des schönen Gebens" gerät deswegen in Vergessenheit, weil zu viele Menschen gar nichts wirklich Schönes zu geben haben! Zumindest glauben sie das. Und so können sie auch nicht erkennen, was am Geben denn bitteschön so toll sein sollte und probieren eher den direkten Weg: Den des Nehmens. Je mehr desto besser. Und wenn es nicht satt macht, dann ist nicht der Weg schlecht, ist nicht die Strategie die falsche, sondern alles einfach noch zu wenig. Gier erwacht spätestens jetzt. Und Einsicht schwindet mehr und mehr. Mit Umkehr hat der stolze, Ego basierte Mensch so seine Probleme ... und macht sie dadurch auch zu Problemen für andere.
Dennoch fühlen sich heute mehr denn je trotz allem (oder gerade wegen dieser inneren Leere) zum Geben berufen. Zum Missionieren. Von irgend etwas. Man will irgendwas in die Welt entsenden, irgendwas hinterlassen. Man schreibt vielleicht "nur" düstere Thriller, deprimierende Dystopien, brutale Krimis zu Unterhaltung. Oder man produziert Gier befriedigende Erfolgsfibeln, wird Business-Erfolgs-Coach, verkauft den hungrigen Massen "Geheimwissen" darüber, wie sich die böse Konkurrenz am besten vernichten lässt ... Das Geben haben sie dann vielleicht drauf. Aber ist es schön? Ist es eine Kunst? Hat es tiefe, allumfassende Substanz, eine natürliche, lebensspende Essenz?
Wir empfinden tiefstes Glück, wenn wir andere glücklich machen. Ich spreche nicht von Selbstaufopferung. Ich spreche davon, dass es ein Glück in uns gibt, das - einmal ent-deckt - gar nicht mehr anders kann, als sich (mitzu-)teilen. In dem Moment vermehrt es sich, es wird nicht weniger, wenn man es gibt, wie es die Eigenschaft jener Substanz ist, die Elon Musk und Co. anbeten. Geld muss immer von A weggenommen werden, damit B mehr davon bekommen kann.
Das ist ein weltliches Prinzip. Spiritualität verhält sich diametral dazu. Und Glück ist nun mal kein körperliches, physikalisches und somit auch nicht weltlich stillbares Phänomen. Das Empfinden von Glück findet auf einer anderen Ebene statt und muss folglich auch auf jener Metaebene empfangen bzw. erkannt werden.
Daher sage ich an anderer Stelle: Wenn ein gemeinsames Coaching dich "erinnern" konnte, ist es gut denkbar, dass du deinerseits das dringende Verlangen, die Berufung verspüren wirst, dieses Wissen weiterzugeben. Dann fließen die Dinge auf ganz natürliche und Natur gewollte Art. Und je mehr du dich "ausschüttest", desto voller wird dein eigener ... mehr davon in Teil 1 der Erinnerungs-Trilogie 😉 ... Dann bist du auf dem Pfad der "Kunst des schönen Gebens".
Lies auch gerne den verlinkten Dia:Log Eintrag, der das Thema etwas persönlicher behandelt.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Heinrich Heine   (Irrtum melden)
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Glück - Freude - Dankbarkeit - Vollkommenheit - Berufung
Heinrich Heine   (Irrtum melden)
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Glück - Freude - Dankbarkeit - Vollkommenheit - Berufung
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
ø 0,19 neue pro Tag
265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
QuickUrl: christopher-schmitt.org/Snippet • #MindSnippet • MindSnippets V2.0 coded by Chris Schmitt • Bug melden
1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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