Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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46 Ergebnisse für: Keywordsuche: Erfolg
Wer ist erfolgreicher?
#173 • Christopher E. Schmitt •
2:16 min
2:16 min Ich kann es nicht mehr hören oder lesen. Furchtbar, wen oder was wir so alles als erfolgreich oder genial betrachten! Dabei ist genau diese in die Tage gekommene Definition die vielleicht größte Ursache für globale ... 
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Probleme. Und deren Update eine der schwierigsten Herausforderungen, denen wir uns zu stellen haben: Erfolg muss neu definiert werden!
Ein Beispiel hierzu: Stellen wir uns eine Gruppe von 100 Alkoholikern vor. Zwei Geschäftsleute kommen hinzu und gründen jeweils ein Unternehmen. Der eine wird Spirituosenproduzent, der andere eröffnet eine Entzugsklinik. Wer von beiden wird wohl der Erfolgreichere sein?
Das hängt von zwei Fragen ab, richtig?
Die 1. Frage: Wie bestimmen wir den Gewinner, also was ist "Erfolg"? Sagen wir der Einfachheit halber, derjenige, welcher mehr Kunden für sich gewinnen wird (Umsatz oder Gewinn würden es hier zu kompliziert machen).
Die 2. Frage: Wie ticken die 100 Alkoholiker? Wissen sie, dass sie krank sind und wünschen sie sich nichts sehnlicher, als geheilt zu werden? Oder halten sie sich für völlig in Ordnung und können es gar nicht abwarten, die nächste Flasche aufzumachen, ohne zu wissen, dass sie sie nur begehren, weil sie etwas kompensieren müssen?
Wenn die 100 Alkoholiker sich keinerlei Veränderung wünschen, werden sie den Schnapsbrenner zu einem reichen Mann machen. Da wir (in der Antwort auf Frage 1) gesagt haben, dass Erfolg dadurch definiert wird, dass wir Geld/Umsatz/Kundenanzahl als Kriterium nehmen, werden wir diesen Produzenten nicht nur als reich sondern auch als ERFOLGreich bezeichnen. Als nächstes wird er dadurch zum Vorbild, seine Biografie wird erscheinen, auf dem Cover des Buches sieht man ihn mit selbstbewusstem, kühlen Gewinner-Blick, verschränkten Erfolgstyp-Armen und natürlich dem obligatorischen Rollkragenpullover. "ERFOLG" schmückt das Cover in großen Lettern.
Sollten die 100 Alkoholiker jedoch schon so weit sein, dass sie das Zeug um jeden Preis endlich loshaben wollen, dann wird der Schnapsproduzent pleite gehen und die Entzugsklinik aus allen Nähten platzen. Auch jener Geschäftsmensch wird reich und wird nicht nur nach unserer primitiven "Wer-Geld-hat-ist-erfolgreich"-Philosophie als ERFOLGreich bezeichnet, sondern sogar in hundertfacher Hinsicht auf viel edlerer Ebene. Um die geht es hier aber noch nicht einmal.
Worum es geht: Wir definieren Erfolg nicht daran, ob wir den Menschen geben, was sie wirklich bräuchten, sondern alleine daran, wonach sie in Massen gieren. Ganz gleich, ob das für sie im Einzelnen, für eine Gesellschaft im größeren Kontext oder sogar für den gesamten Planeten wirklich "zielführend" ist. (Was war nochmal das Ziel??? Ach ja, vielleicht sollten wir das zunächst mal im Bewusstsein tragen, um dann auch entscheiden zu können, woran wir Erfolg künftig festmachen wollen.)
Aber der Schnapsproduzent ist nicht alleine schuld. Die 100 Alkoholiker wissen gar nicht, dass sie krank sind und dass ihnen etwas fehlt. Ihnen fehlt es an zu Heilung führendem Bewusstsein.
Das macht Projekte wie dieses hier so schwierig: Man möchte Menschen drei simple aber extrem hilfreiche Erinnerungen nahe bringen. Doch viele haben gar nicht das Gefühl, überhaupt etwas vergessen zu haben. Sie suchen zwar nicht direkt nach dem Licht, doch klagen und die Finsternis besingen werden sie dennoch immer weiter ...
Solange sich daran nichts ändert, wird jeder ein geachteter, verehrter, bewunderter, respektierter und nachahmenswerter "Erfolgstyp", ein Gewinner sein, ganz egal, ob er Schnaps, Pornos, krankmachende Lebensmittel, Waffen, unnötige Plastik Wegwerfprodukte oder Egomanen-"Biografie-Erfolgsbibeln" herausbringt ... was auch immer es ist: Solange man viel Geld damit verdient, dass man der Masse gibt, was die Masse begehrt, wird man ein Erfolgstyp sein. Auch wenn der Erfolg des Einen zugleich den Misserfolg der Masse oder des ganzen Planeten bedeutet.
So mancher, den wir als Genie bezeichnen, würde im Rahmen einer neuen Definition, die unserer Zeit inzwischen angemessen wäre, gnadenlos durchfallen. Die Letzten werden die Ersten sein - und umgekehrt. Nicht nur die Pole der Erden wechseln immer mal wieder (zuletzt vor 41.000 Jahren), auch Verhältnisse dieser Art können sich umkehren. Und müssen es auch, wenn wir uns nicht selbst ausradieren wollen.
Probleme. Und deren Update eine der schwierigsten Herausforderungen, denen wir uns zu stellen haben: Erfolg muss neu definiert werden!
Ein Beispiel hierzu: Stellen wir uns eine Gruppe von 100 Alkoholikern vor. Zwei Geschäftsleute kommen hinzu und gründen jeweils ein Unternehmen. Der eine wird Spirituosenproduzent, der andere eröffnet eine Entzugsklinik. Wer von beiden wird wohl der Erfolgreichere sein?
Das hängt von zwei Fragen ab, richtig?
Die 1. Frage: Wie bestimmen wir den Gewinner, also was ist "Erfolg"? Sagen wir der Einfachheit halber, derjenige, welcher mehr Kunden für sich gewinnen wird (Umsatz oder Gewinn würden es hier zu kompliziert machen).
Die 2. Frage: Wie ticken die 100 Alkoholiker? Wissen sie, dass sie krank sind und wünschen sie sich nichts sehnlicher, als geheilt zu werden? Oder halten sie sich für völlig in Ordnung und können es gar nicht abwarten, die nächste Flasche aufzumachen, ohne zu wissen, dass sie sie nur begehren, weil sie etwas kompensieren müssen?
Wenn die 100 Alkoholiker sich keinerlei Veränderung wünschen, werden sie den Schnapsbrenner zu einem reichen Mann machen. Da wir (in der Antwort auf Frage 1) gesagt haben, dass Erfolg dadurch definiert wird, dass wir Geld/Umsatz/Kundenanzahl als Kriterium nehmen, werden wir diesen Produzenten nicht nur als reich sondern auch als ERFOLGreich bezeichnen. Als nächstes wird er dadurch zum Vorbild, seine Biografie wird erscheinen, auf dem Cover des Buches sieht man ihn mit selbstbewusstem, kühlen Gewinner-Blick, verschränkten Erfolgstyp-Armen und natürlich dem obligatorischen Rollkragenpullover. "ERFOLG" schmückt das Cover in großen Lettern.
Sollten die 100 Alkoholiker jedoch schon so weit sein, dass sie das Zeug um jeden Preis endlich loshaben wollen, dann wird der Schnapsproduzent pleite gehen und die Entzugsklinik aus allen Nähten platzen. Auch jener Geschäftsmensch wird reich und wird nicht nur nach unserer primitiven "Wer-Geld-hat-ist-erfolgreich"-Philosophie als ERFOLGreich bezeichnet, sondern sogar in hundertfacher Hinsicht auf viel edlerer Ebene. Um die geht es hier aber noch nicht einmal.
Worum es geht: Wir definieren Erfolg nicht daran, ob wir den Menschen geben, was sie wirklich bräuchten, sondern alleine daran, wonach sie in Massen gieren. Ganz gleich, ob das für sie im Einzelnen, für eine Gesellschaft im größeren Kontext oder sogar für den gesamten Planeten wirklich "zielführend" ist. (Was war nochmal das Ziel??? Ach ja, vielleicht sollten wir das zunächst mal im Bewusstsein tragen, um dann auch entscheiden zu können, woran wir Erfolg künftig festmachen wollen.)
Aber der Schnapsproduzent ist nicht alleine schuld. Die 100 Alkoholiker wissen gar nicht, dass sie krank sind und dass ihnen etwas fehlt. Ihnen fehlt es an zu Heilung führendem Bewusstsein.
Das macht Projekte wie dieses hier so schwierig: Man möchte Menschen drei simple aber extrem hilfreiche Erinnerungen nahe bringen. Doch viele haben gar nicht das Gefühl, überhaupt etwas vergessen zu haben. Sie suchen zwar nicht direkt nach dem Licht, doch klagen und die Finsternis besingen werden sie dennoch immer weiter ...
Solange sich daran nichts ändert, wird jeder ein geachteter, verehrter, bewunderter, respektierter und nachahmenswerter "Erfolgstyp", ein Gewinner sein, ganz egal, ob er Schnaps, Pornos, krankmachende Lebensmittel, Waffen, unnötige Plastik Wegwerfprodukte oder Egomanen-"Biografie-Erfolgsbibeln" herausbringt ... was auch immer es ist: Solange man viel Geld damit verdient, dass man der Masse gibt, was die Masse begehrt, wird man ein Erfolgstyp sein. Auch wenn der Erfolg des Einen zugleich den Misserfolg der Masse oder des ganzen Planeten bedeutet.
So mancher, den wir als Genie bezeichnen, würde im Rahmen einer neuen Definition, die unserer Zeit inzwischen angemessen wäre, gnadenlos durchfallen. Die Letzten werden die Ersten sein - und umgekehrt. Nicht nur die Pole der Erden wechseln immer mal wieder (zuletzt vor 41.000 Jahren), auch Verhältnisse dieser Art können sich umkehren. Und müssen es auch, wenn wir uns nicht selbst ausradieren wollen.
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Erfolg ist weit mehr als viel Geld zu verdienen
#6 • John C. Maxwell •
0:28 min
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Der zeitgenössische Autor, Redner, Coach und Pastor bringt es ...
auf den Punkt: Bei Erfolg denken viele oft an Geld und Ruhm. Für Erinnerte ist das jedoch nur ein beinahe schon unwichtiger Nebeneffekt, wenn du das, was du tust, liebst. Und du wirst lieben, was du tust, wenn es im Einklang mit dem Leben steht. Das bedeutet, den Zweck DEINES Lebens zu kennen, den Zweck DES Lebens an sich, zu wachsen, dein Potenzial zu entfalten und dem großen Ganzen (=dem Traum, Plan, der Vision des Lebens höchstpersönlich) zu dienen! Besser geht es nicht. Meine Bücher und mein Coaching führen auf exakt diesen Weg.
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Erfolg - Potential - Geldverdienen - Glücklichsein - Lebenssinn - Lebenszweck - Sinn des Lebens
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Sinn und Erfolg
#72 • Albert Einstein •
1:11 min
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Paulo Coelho hat einmal geschrieben, dass "Reue" eines der furchtbarsten, höllischsten Gefühle ist, das es gibt. Und es heißt ...
auch, dass wir am Ende unseres Lebens vor allem all das bereuen werden, das wir trotz einer gewissen Ahnung dennoch NICHT getan haben. Zum Beispiel aufgrund von Angst.
Und was könnte dann schlimmer sein, als den Sinn des Lebens verpasst zu haben! Egal wie nett, bunt, abwechslungsreich, abenteuerlich und lustig oder auch wie finanziell erfolgreich das Leben gewesen sein wird - wenn es am Ende "sinnlos" war, dürfte die Reue ein furchtbares Gefühl sein. Und auch wenn es Viele gerne so sehen würden: Nein, Spaß zu haben ist ein schöner Nebeneffekt eines sinnerfüllten Lebens. Aber es IST nicht der Sinn des Lebens.
Die Bibel sagt zu diesem Fall übrigens: "Solche haben ihren Lohn schon gehabt." Und ich kenne das auch: Ich hatte sehr viele, sehr lange, sehr wilde Jahre in meinem Leben. Auch finanziell erfolgreiche. Sie machten Spaß. Sie waren endlos lustig, bescherten mir ein angenehmes Leben, beinahe sorgenfrei. Doch als sie vorbei waren, blieb rein gar nichts mehr davon übrig.
Am Ende zählt nur, was an Wertvollem übriggeblieben ist. Du wirst am Ende wohl eher weniger bereuen, dass du nicht noch mehr im Büro gesessen bist und ebenso wenig, dass du nicht noch mehr Party gemacht hast.
Doch was macht es denn "wertvoll"? Ein Leben ist wertvoll, das förderlich zum "Gedanken des Lebens" beitragen konnte. Wenn du also dem Leben etwas gegeben hast, das ihm dabei helfen konnte, seine Vision weiter zu materialisieren. Dann bekommst du zigfach zurück, was du investiert hast.
Wir sollten also mit dem Sinn, dem Ziel und der Vision des Lebens nicht so gleichgültig umgehen, wie es in unserer erfolgs- und spaßorientierten Gesellschaft häufig üblich ist.
Der Sinn des Lebens ist weder schwierig zu begreifen noch schwierig umzusetzen. Und Spaß macht er allemal. Man nähert sich ihm, wenn man ihn ernsthaft kennenlernen möchte ...
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Sinn des Lebens - Erfolg
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Sinn des Lebens - Erfolg
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Erfolg trotz unglücklicher Kinder?
#85 • Albert Einstein •
0:43 min
0:43 min
"Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt." (Albert Einstein)Es mag so floskelhaft klingen. Doch ich bin mir sicher, dass Einstein kein Fan von Floskeln war. Er ...
meinte es bierernst, dass wir unseren "Fortschrittsstolz", den wir mit jedem neuen Quantencomputer und jeder neuen Handygeneration wieder etwas weiter aufpumpen, gerne mal ein paar Nummern reduzieren dürfen - solange es auch "nur ein unglückliches Kind auf Erden gibt".
Denn solange das so ist, solange haben wir das Leben einfach noch nicht drauf, das Wesentliche noch nicht gecheckt, den Schuss nicht gehört. So einfach ist das.
Die Natur kann genügend Nahrung für alle produzieren. Liebe vermehrt sich, wenn man sie teilt, könnte also ebenfalls ohne Probleme im Überfluss vorhanden sein. Unglückliche Kinder müsste es faktisch gesehen also gar nicht geben. Gibt es sie dennoch, dann weil wir andere Ziele für erstrebenswert erachten. Weil wir Erfolg zu einseitig, rückständig, oberflächlich und primitiv definieren. Und das wiederum, weil wir uns Sättigung auf völlig falschen Pfaden erhoffen.
Und solange wir das tun, sind wir nicht wirklich fortschrittlich und haben die größte Entdeckung noch vor uns - da hat Einstein vollkommen recht. Vielleicht das Erkennen von Liebe als Rohstoff? Siehe Blog.
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Türme des Erfolgs
#36 • Anton Bruckner •
0:47 min
0:47 min
Lange verweilen? Das klingt nach Geduld. Ganz schlechtes Thema für viele heutzutage. Am besten wäre auch hier eine Same Day Lieferung. Und so schwimmen ...
leider nicht wenige im zeitgemäßen Strom mit, und zwar am besten dort, wo die Strömung einen am schnellsten ans Ziel bringt. Im "Mainstream" - wir nennen das Kind sogar schon beim Namen. Karriere machen, Ellenbogen stärken, aggressiveres Auftreten auf dem Weltmarkt, ...
Aber wenn wir uns einig sind, dass sich die Welt in keine gute Richtung zubewegt, wieso haben es dann immer mehr immer eiliger, sich (und uns) dorthin zu katapultieren? Was ist überhaupt "Erfolg" und "das Ziel"? Das Greifbare, das schon fast Sichtbare? Das Einfache? Das Gefragte? Auch wenn es noch so fragwürdig oder substanzlos ist?
Für mich ist Erfolg, wenn ich die Welt besser hinterlasse, als ich sie vorgefunden habe. Alles andere verpufft im Moment des Todes. Mit so einer Attitude hat man es (heutzutage) schwer und wenn keine Bewegung "gegen den Strom" entsteht, wird es auch immer schwieriger werden.
Daher: Baue mit an einem Fundament, das einen wirklich hohen Turm auch tatsächlich tragen kann, nämlich keinen geringeren als den Turm der reparierten Zukunft. Auch wenn es Zeit dauert. Aber der Weg ist das Ziel. Das wirst auch du spüren.
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Erfolg - Potential - Geldverdienen - Geduld
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Zeitgeist und Erfolg
#156 • Henry Ford •
1:51 min
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Henry Ford war definitiv ein (mindestens) wirtschaftlich erfolgreicher Mensch. Und ich finde seinen Satz auch keinesfalls verkehrt. Es ...
gibt aber auch ein massives Problem bei der Sache.
Der Gründer der Ford Motor Company perfektionierte Anfang des 20. Jahrhunderts die Fließbandproduktion. Es waren andere Zeiten. Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt, Bewusstsein oder Ganzheitlichkeit spielten noch keine Rolle. Alles, das bare Münze brachte, war per se Erfolg. Und somit bewundernswert, schlichtweg "genial" und vorbildlich. Bis heute hat sich daran in den Köpfen Vieler noch nicht wirklich etwas verändert. Aber ist dieses Bewusstsein eigentlich noch immer zeitgemäß und zielführend für eine reparierte Zukunft? Oder sollten wir uns allmählich mal einen Schritt weiterentwickeln?
Fords Aussage setzt nämlich voraus, dass die Nachfrage der Menschen bereits eine "hochwertige" ist. Mal angenommen, eine Gesellschaft gerät derart aus dem Gleichgewicht, dass die Dinge, nach denen sie (zur Kompensation) fragt, zugleich auch immer fragwürdiger werden. Stärkere Drogen, härterer und tabuloserer Sex, schockierendere Filme, brutalere Computerspiele, erschreckendere Dystopien, Serien und Thriller, völlig überflüssige Schönheits-OPs anstatt des Aufbaus eines gesunden Selbstbewusstseins, immer protzigere Statussymbole statt der Kraft über so etwas erhaben zu sein, noch mehr Konsum von allem Möglichen und vor allem Unmöglichen. Kann man dann den Fokus auf die Befriedigung all solcher Bedürfnisse ernsthaft noch als "Erfolg" bezeichnen?
Mal angenommen, Eltern haben ein massiv übergewichtiges Kind und jenes verlangt nach immer mehr und mehr Süßigkeiten, um bei Laune gehalten zu werden. Haben wir es dann mit "erfolgreichen" Eltern zu tun, wenn sie ihrem Nachwuchs immer mehr von dem geben, wonach es giert? Oder wäre es am Ende nicht wesentlich sinnvoller und somit erfolgreicher, wenn die Eltern dem Kind gäben, was es tatsächlich BRÄUCHTE?
So denkt die Industrie natürlich nicht. Kann sie sich auch gar nicht leisten, sie ginge ja sofort pleite.
Das Problem ist: Wir müssten mal klären, was denn tatsächlich GEFRAGT ist - im Sinne von: "Was fehlt dir eigentlich WIRKLICH?". Ist es das, was die Menschen GLAUBEN oder glaubend gemacht werden, dass es ihnen fehlt? Oder vielleicht eher etwas, von dem sie noch nicht oder nicht mehr wissen, dass es ihnen fehlt? Was wäre, wenn jemand exakt die Fähigkeiten besäße, Menschen an das zu ERINNERN, wonach sie sich im tiefsten Innern wirklich sehnen, wonach ihr Innerstes wirklich FRAGT? Solch ein Anbieter hätte ein massives Problem, denn ganz zu Beginn ist sich kaum einer dieser eigenen, inneren Frage bewusst, so dass auch die notwendige Nachfrage noch fehlt. Du kannst keine Vitamine verkaufen, wenn Menschen noch nicht wissen, dass es so etwas wie Vitaminmangel überhaupt gibt und erst recht nicht, dass sie selbst sogar darunter leiden.
Willkommen bei der größten Herausforderung unserer Zeit, bei der großen Herausforderung genau dieses Projekts hier.
Wenn wir Erfolg nicht neu definieren, wird unsere Spezies dasselbe Schicksal ereilen, wie jeden anderen Drogensüchtigen auch: Zunächst wird die Gier nach dem scheinbaren Glück, der Verblendung, immer größer, der innere Hunger wird dadurch jedoch nicht weniger. Die Aggressivität wächst weiter und am Ende erfolgt der Zusammenbruch.
Mehr im verlinkten Blog und persönlichere Gedanken dazu im verlinkten Dia:Log #9
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Erfolg - Zukunft - Welt retten
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Erfolg - Zukunft - Welt retten
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Machos, Weiberhelden & Erfolgsmenschen vs. Weicheier, Helfertypen & Frauenversteher
#252 • Christopher E. Schmitt •
5:09 min
5:09 min
schnell wie möglich auf Nachrichten reagieren, um zu zeigen, wie fest man auf ihn bauen kann, oder ist das Gegenteil besser, wenn es darum geht, möglichst "erfolgreich" bei den Frauen zu sein?
Ist es zielführender, eher wortkarg, kalt oder zumindest etwas kühl und hart rüberzukommen, sich öfter mal rar zu machen, um den Eindruck von Unerreichbarkeit, Stärke, Dominanz und Unabhängigkeit (=bewunderns- und beneidenswerte Freiheit) zu verstärken und manchmal allein aus Prinzip Kontra zu geben, um ein bisschen Streit zu provozieren?
Jede starke Emotion bindet und somit auch, wenn man(n) es schafft, Frau immer mal wieder in Rage zu bringen. Mal durch Schweigen. Mal durch laut und betont energisch sein. Mal durch gespielte Gleichgültigkeit. Die Psyche unterscheidet nicht zwischen positiven und negativen Emotionen, für sie zählt nur der Impact, die Stärke eines Gefühls, um buchstäblich einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Daher sind Männer, über die Frau sich ständig aufregen kann - für einige gerade deswegen - so "wichtige und bedeutende" Charaktere (gilt umgekehrt natürlich genauso). Hassliebe klopft an: Arschlöcher, die manchmal auch nett sein können, erzeugen eine sehr starke Amplitude. Wem derartige emotionale Achterbahnfahrten wichtiger sind, stärker und lebendiger erscheinen als emotionale Ausgeglichenheit und Stabilität, der wird sich hier bis zum Zusammenbruch mehr oder weniger zu Hause fühlen.
Ziemlich sicher kann man wohl feststellen: Die ersteren dürften gewiss ziemlich viele "beste Freundinnen" haben. Zum Reden. Zum Trösten. Um füreinander da zu sein. Beinahe würde man(n) noch gemeinsam die Tage bekommen, wenn es möglich wäre.
Die letzteren haben vielleicht nicht so viele beste Freundinnen, dafür aber deutlich mehr Sex und die Aufmerksamkeit und Bewunderung der Frauen. Zumindest ist das meine Feststellung. Aber muss das denn immer so sein? Muss man(n) sich für das eine oder andere entscheiden? Frauenversteher oder Arschloch? Und ist das Erste nicht total traurig und schade während das Zweite auf irgendeine Weise noch trauriger und irgendwie total kindisch ist?
Woher kommt das, dass selbst intelligente Frauen auch heutzutage noch immer nicht selten auf derart plumpes archaisches Verhalten abfahren und es als anziehend männlich empfinden? Sind sie womöglich ein wenig in der Steinzeit hängen geblieben? Macht ihre Intelligenz Halt, wenn es um die Frage der Partnerwahl geht? Sind diese Frauen vielleicht dumm? Jein.
Ein ganz klares "Nein, sie sind nicht dumm" kann man geben, weil der Instinkt, sich einen möglichst starken und männlichen Partner zu suchen, keineswegs "dumm", sondern prinzipiell ganz natürlich ist, wenn man bedenkt, dass wir alle dem Sinn des Lebens folgen wollen. Selbst wenn wir das (noch) nicht bewusst so sagen oder wahrnehmen. Aber jedes Geschöpf trägt als tiefsten Instinkt nicht (nur) den Fortpflanzungs- und Arterhaltungstrieb in sich, sondern auch den Drang, seiner Gattung entsprechend sinnvoll, also von Bedeutung zu sein.
Nichts dürfte schlimmer sein, als am Ende das Gefühl zu haben, das eigene Leben komplett vergeudet zu haben. Auch wenn es vor Spaß nur so gestrotzt hat - Spaß ist wichtig - doch er ist in dem Moment bereits Geschichte, in dem er endet. Ich machte jahrelang nur Party, da war alles dabei, glaub mir. Doch Spaß und Sinn lassen sich zum Glück auch kombinieren
Snippet #5Ein "Ja, sie sind dumm" (im Sinne von noch unbewusst), kann man aber zumindest mal in Erwägung ziehen, wenn es um die Frage geht: "Woran erkennt man eigentlich echte Stärke, die richtige Form und Anwendung von Macht und wahrhaftiges Selbstbewusstsein"? Oder wie Herbert Grönemeyer schon fragte: Wann ist der Mann ein Mann?
Männer, die sich im Internet Lektüre, Videos oder Coaches suchen, die zeigen sollen, mit welchen Psychotricks, Taktiken und Strategien man die meisten Frauen gewinnen kann, und Frauen, die auf entsprechende Maschen reinfallen, haben sich - sorry - einander verdient. Sie passen auf eine gewisse Art hervorragend zueinander, denn das Gesetz der Resonanz wirkt natürlich auch hier. Beide lieben noch auf eine eher kindliche Art. Sie spielen.
Das wäre lustig, wenn sie bewusst spielen würden. In den meisten Fällen glaubt aber zumindest einer der beiden, dass es sich tatsächlich um Liebe handelt. Doch Liebe hat mit Tricks, Strategien und Taktieren nichts zu tun. Denn all das ist vor allem eines: Lüge! Und Lüge hat mit Liebe nichts zu tun. Im Gegenteil, die Lüge hält uns von Liebe fern.
Snippet #19 All das mag zu Sex und vielleicht auch zu einer Beziehung führen, aber zu Liebe...?Dass Frauen sich starke Männer wünschen und Männer gerne stark sein möchten, ist nachvollziehbar. Der Haken ist: Beide wissen oftmals eben nicht, was wirkliche Stärke ist, was wirkliche, gesunde, zielführende, "liebevolle" Macht ist. Und so imitieren die einen, während die anderen sich blenden lassen, da sie die Merkmale wahrer Stärke nicht kennen.
Snippet #164Was im Coaching gerne individuell und persönlich angegangen werden kann, fasse ich hier halbwegs kurz zusammen: Ein wirklich starker, selbstsicherer, machtvoller Mensch besitzt das Bewusstsein, wer er in letzter Instanz, in tiefster spiritueller, also ewiger Wahrheit wirklich ist (=Identität). Nicht was seine weltlichen (Karriere)Ziele betrifft. Diese sind wechselhaft, unterliegen Kultur, Epoche, Zeitgeist und Modediktat. Hier wimmelt es vor "Individualisten", die in Wahrheit nur dem aktuellen Trend folgen. Erkannt werden kann das Echte in der Regel durch ein authentisches(!), auffällig ruhiges Gemüt, fernab eines Egos - vor allem in Krisensituationen. Das ist wahres und nicht gespieltes, aufgesetztes, antrainiertes oder taktierendes Selbstbewusstsein, das Bewusstsein vom Selbst.
Er fühlt sich angekommen, ist bereits am Ziel aller Ziele, selbst wenn er noch weiter darauf zu transformiert, denn wirklich "fertig" ist man niemals. Doch im Geist, in der Erkenntnis des Ziels, ist er bereits zu Hause, ist angekommen. Ihn treibt keine Unruhe mehr, etwas nicht rechtzeitig finden zu können. Und das erkennst du, wenn du dir selbst darüber bewusst bist, dass es (im Leben) genau um dieses Angekommensein geht. So jemand weiß in der Tat wo es langgeht, er braucht nicht mehr so zu tun.
Somit "braucht" dieser Mensch dich nicht wirklich! Das ist eben jene "sexy" Unabhängigkeit, Freiheit und Stärke, von der du vielleicht auch gerne etwas mehr hättest (daher die Anziehung). Unromantisch? Keineswegs. Denn obwohl dieser starke, unabhängige Mensch dich weder zum Überleben noch zum Erreichen seines Ziels "bräuchte", entscheidet(!) er sich völlig freiwillig für dich! Weil er dich liebt! Aus Überfluss. Nicht aus Mangel.
Hast du lieber einen Partner, der sich bewusst, freiwillig aus Liebe für dich entscheidet oder einen, der zum (großen) Teil aus Angst (z.B. vor dem Alleinsein) mit dir sein möchte?
Da dieser Mensch zwar deine Liebe und Gegenwart extrem bewusst und wertschätzend(!) genießen kann, sie auch durchaus als extrem bereichernd empfindet und gewiss nie wieder auf sie verzichten möchte, sie aber nicht direkt "braucht", kann er darauf verzichten, Spiele zu spielen, die dich eifersüchtig machen sollen oder auf andere Art sicherstellen sollen, dass du "noch da bist".
Player haben Angst. Da Angst aber schwach wirkt, lernen sie eben jene Taktiken, die Angst in scheinbare Stärke verwandeln sollen. Bewusste Menschen haben Liebe, die vom Selbst aus ihnen strahlt. Diese kann man nicht taktieren. Sie ist immer echt und ehrlich.
Da so jemand weniger braucht, sondern eher viel zu geben hat, wird er es als eine der wichtigsten Aufgaben (=Mission) betrachten, dich (und auf andere Weise auch andere) glücklich zu machen. Und zwar in gleicher Unabhängigkeit von ihm, wie er von dir unabhängig ist! Denn auch er möchte nicht, dass du aus Abhängigkeit bei ihm bleibst, sondern aus Liebe, aus freiem Willen. Das könnt ihr beide aber nur wissen, wenn ihr euch einander zu wahrer Unabhängigkeit verhelft!
Snippet #193Ein starker und entschlossener Mensch ist also daran zu erkennen, dass er dir - wenn du dich für seine Liebe öffnest - mit aller Kraft hilft, selbst diese wundervolle Transformation zu erleben! Er wird dich nicht fallenlassen. Aber zugleich wird er dich definitiv loslassen, wenn du dich ihm nicht öffnest, sondern deinen Weg eher in der Liebesweise eines anderen siehst. Dann wird er dich nicht aufhalten und sein Loslassen wird einer der größten (männlichsten?) Kraftakte sein, die es gibt.
Snippet #75 Aber erkennst du das als solchen?Mir ist das im Leben bereits öfter widerfahren, dass ich Frauen mit dieser Art zu lieben vor ihrer Zeit begegnete und sie somit wieder loslassen musste. In dem Moment zerbricht jedes Mal ein kleiner Teil in einem - und ein anderer wird geboren. Doch Wahrheit bleibt Wahrheit.
Woher kommt denn all die Energie, wenn beide einander nur geben? Nun, genau das ist mit "Resource" gemeint - siehe Titel auf der Startseite: Identity. Mission. Resource. Diese drei müssen wir erinnern, damit alles gelingt. Das Leben und die Liebe. Mehr dazu im Coaching, in meinen Büchern und im gesamten Projekt.
Urheber:
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Selbstbewusstsein - Bewusstsein - Partnerschaft - Beziehung - Macht - Dominanz - Egozentrik - Entfaltung - Transformation
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Von Unrecht, Pflicht und Widerstand
#197 • Bertolt Brecht •
1:48 min
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"Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." (Bertolt Brecht, Quelle: 1000-zitate.de)Brecht erlebte noch die Zeit des NS-Regimes. Der Verdacht liegt nah, dass er auf die Geschehnisse jener Zeit anspielte, dazu bin ich zu ...
wenig im Brecht-Thema. Ich fühle bei seinem Satz jedenfalls ein viel weniger offensichtliches, ein subtileres Unrecht, dessen Auswirkungen heute noch ziemlich unterschätzt werden.
Menschenverfolgung und -vernichtung ist ein massives, für wirklich alle sichtbares Unrecht. Doch je mehr die #3erinnerungen in dir wirken, desto feinfühliger wirst du auch für Unrechtes um dich herum. Das kann zunächst belastend sein, ist nichts für Weicheier, ja. Aber wie die rote Pille in Matrix nun mal so ist: Das Augenöffnen ist letztlich der Weg zur Wahrheit, zur Wirklichkeit, und ohne jene können wir die Welt nicht ändern. Siehe dazu
Snippet #191 ("Nur belehrt von der Wirklichkeit können wir die Wirklichkeit ändern.")Ich empfinde es bereits als Unrecht (als nicht-recht, nicht richtig, also als falsch), was wir teilweise als Erfolg definieren. Und allem voran, wie sehr wir als Gesellschaft die Bedeutung einer gesunden, klug und weise machenden, sättigenden Spiritualität missachten. Gefördert wird sie nicht im Geringsten. Ganz im Gegenteil. Stolz driften wir auch noch immer weiter in die Richtung des reinen Intellekt-Kults ab, betrachten es als modernen Fortschritt, als richtig, betrachten es also als Erfolg, primär oder sogar nur noch auf "die eine Art" zu denken. Doch das ist schlicht falsch, also Unrecht.
Der Mensch ist mehr als sein Gehirn. Und wenn wir den rationalen Intellekt zum Maß aller Dinge machen, beschneiden wir unser Sein, unsere Weisheit und letztlich auch unsere Zukunft und unser Schicksal exakt auf die gleiche Begrenztheit unseres Verstandes. Wir wollen mal nicht vergessen: Unser Denken ist ein Produkt des Gehirns, eines rein biologischen Organs. Es ersinnt unfassbar Erstaunliches, entwickelt unglaubliche Tools jeglicher Art - aber es kann und wird aufgrund seines materiell-biologischen Wesens niemals alleine jene Ganzheitlichkeit erfassen können, die der Mensch oder eine gesamte Spezies benötigt, um friedlich, frei, gesund, nachhaltig und nicht zuletzt sinnerfüllt zu (über)leben.
"Nichts gereicht einem Staat mehr zum Schaden, als dass die Schlauen für klug gelten." (
Snippet #52) - Eine Aussage, die naturgemäß nur die Klugen verstehen und bestätigen können, während sie die weniger Klugen, dafür umso Schlaueren natürlich aufs Schärfste bekämpfen und dementieren werden. Hier streiten Ego-Menschen mit Bewusstseins-Menschen um die "Vorherrschaft" und um die "Führung" - ganz genauso wie es innerhalb des einzelnen Menschen geschieht, der stets zwischen Ego und Bewusstsein hin- und hergerissen ist, weil er gerade angefangen hat zu hinterfragen und zu erwachen.Das geltende, zu einseitige Wertesystem ist aufgrund eben jener Einseitigkeit ein Unrecht, welches bereits ungeheure Folgen hat und noch weit größere mit sich bringen wird. Wir geraten so mehr und mehr aus dem gesunden Gleichgewicht des ganzheitlichen Seins - was sich auch im zunehmenden Ungleichgewicht (also Chaos) weltweit manifestiert.
Die #SpiritualRevolution ist unvermeidbar. Ob sie jedoch stattfinden wird ... das hängt auch stark davon ab, wie wir künftig Erfolg definieren werden (siehe Blog). Und wie beispielsweise Projekte wie dieses hier verstanden und unterstützt werden. Bist du dabei?
Siehe auch diese passenden Links:
- WorldTeam. Das Projekt für Future Fixer 🔗
- Werde Zukunfts-Investor: ✓nachhaltig ✓sinnstiftend ✓visionär 🔗
- Transformierende Wirklichkeit durch Vertrauen
#191 - Schlau, clever, klug, intelligent, weise, ...
#52 - Gut und Böse
#37 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Du wirst gebraucht!
#188 • Christopher E. Schmitt •
1:49 min
1:49 min
"Die Zukunft braucht Bewusstsein. Das Bewusstsein braucht dich!" (Christopher E. Schmitt)Sieh dir den verlinkten Social Media Clip dazu an. Es geht darum, dass wir rational betrachtet sehr, sehr weit gekommen sind. Technisch, wissenschaftlich, medizinisch, architektonisch, ...
im Ingenieurwesen, in der IT mitsamt Machine Learning, KI, Quantencomputern, ... bis hin zur Robotik ... aber noch immer nutzen viel zu viele Menschen all das für schlechte bis verdammt schlechte Sachen.
Schlecht ist es z.B. wenn man Computer nutzt für Cyberkriminalität - oder auch, wenn man "nur" so viel zockt, bis man eine ausgeprägte Angst vor der realen Welt entwickelt hat. Verdammt schlecht ist es, wenn man Computer nutzt für Cyberterror oder Cyberkrieg, zum Lahmlegen der technischen Infrastruktur eines ganzen Landes oder um Atomraketenflugbahnen zu berechnen.
Je besser unsere Werkzeuge werden und je mächtiger die Tools aus sämtlichen Disziplinen sind, desto mehr müssen wir damit umgehen können. Können wir aber nicht! Und wenn du jetzt sagst, dass es doch nur eine Handvoll extrem gestörter Despoten auf der Welt ist, die all das für "das Böse" nutzen - dann stimmt das leider nicht. Denn tatsächlich stecken die Wölfe in so manchen Schafspelzen. Der Medizinstudent kann später Menschen heilen - oder bei der Organmafia arbeiten. Die Chemiestudentin kann wertvolle Werktstoffe entwickeln - oder neuartige Drogen. Amazon, der Meta Konzern, Google, ... alles ganz tolle und "erfolgreiche" Unternehmen, die uns viel bunten und "kostenlosen" Spaß bereiten. Das ist richtig. Aber das machen sie alle nicht aus Nächstenliebe.
Wenn wir nicht ganz energisch daran arbeiten, dass wir unseren intellektuellen, akademischen Genie nicht eines Tages (nahezu) vollständig in einem erinnerten Bewusstsein einsetzen, dann wird die Zukunft die Hölle. Schaffen wir es, wird sie der Himmel. So einfach lässt sich das runterbrechen.
Wieso? Genau darum dreht sich das gesamte Projekt hier. Von den Büchern über das Coaching bis hin zu Let it come alive! Und genau da setzt die Aussage an: Du wirst gebraucht!
Was der Zukunft wirklich noch fehlt ist Bewusstsein. Allumfassendes Bewusstsein. Nicht reduziert auf Klimabewusstsein oder Umweltbewusstsein - all jene sind eine logische, automatische Folge des allumfassenden Bewusstseins. Es geht um rundum sättigendes Bewusstsein vom Leben, vom Sinn des Lebens, von der Idee des Lebens selbst. Hast du den Zugang dazu gefunden, könntest auch du durchaus ein Bewusstseinsbotschafter (m/w/d) werden.
Die Zukunft braucht Bewusstsein. Die Werkzeuge sind da, noch genialere werden kommen. Doch ohne Bewusstsein, werden eben jene Werkzeuge zu Waffen, zu Gift, zu Überwachung, zu Unfreiheit, zu Zensur, zur ganz allgemeinen, wachsenden Bedrohung. Mit Bewusstsein werden sie endlich wieder das, als das wir sie einst geplant hatten: Unsere Werkzeuge, unsere Diener.
Du kannst dir Bewusstsein vorstellen wie eine Radiofrequenz. Permanent werden geniale Ideen gesendet. Stehst du auf Empfang, spürst du sie: Kreativität, Erkenntnis, innere Sättigung, Energie, Freude bis hin zum Enthusiasmus, Erfüllung, Mission, Berufung, ...
Es ist, als brauche dich das Bewusstsein. Als wolle es dich ge-brauchen. Nicht als Sklave. Sondern als Partner. Liebe ist die schönste Form von Abhängigkeit, erst recht in ihrer reinsten Form. Dein Lohn: All das Erwähnte. Und noch mehr.
Mach hierbei mit. Die Zukunft braucht dich, so wie du sie.
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Work-Life-Balance
#234 • Oscar Wilde •
3:12 min
3:12 min
Und direkt ...
dazu (zum "Ziel des Lebens") passend möchte ich ausnahmsweise ein zweites Zitat zur Untermauerung hinterherschießen:
"Der Mensch ist ein nach Zielen strebendes Tier. Sein Leben hat nur Bedeutung, wenn er versucht etwas zu erreichen und nach seinen Zielen strebt." (Aristoteles)
Work-Life-Balance ist spätestens seit der Corona Pandemie ein großes Thema. Manche machte diese Zeit psychisch oder auch wirtschaftlich echt fertig, was natürlich nicht so toll ist. Doch einige haben in dieser Zeit durch Lockdown und Kurzarbeit auch Entschleunigung für sich entdeckt. Eine Renaissance von "Weniger ist Mehr". Das hielt freilich nicht bei allen nachhaltig an und nicht wenige wurden anschließend wieder eingesaugt vom großen Hamsterrad - teilweise noch eifriger nach "Erfolg" lechzend als zuvor. Diejenigen lesen das hier dann eben erst in ein paar Jahren ;-)
All jenen, die sich heute bereits für das Thema Ausgewogenheit zwischen Leben und Arbeit interessieren, würde ich gerne ein paar Gedanken mit auf den Weg geben.
Zunächst kann es durchaus sein, dass du zwar vollkommen in deinem Traumjob, ja sogar bei deiner Berufung angekommen bist, dein Arbeitgeber (oder auch dein eigener, innerer Sklaventreiber) jedoch das WIE deines Berufs leider so gestaltet, dass du dich nach einem Weniger-Davon sehnst. Krankenpfleger:innen würden mir hier zum Beispiel einfallen. Sie haben eigentlich eine schöne Aufgabe, die leider durch Zeitmangel sowie fehlende und völlig unterbezahlte Regenerationsphasen leicht zunichte gemacht werden kann.
Oder auch Lehrpersonal. Lehrer haben im Grunde einen so schönen Beruf gewählt, doch leider verderben "bewusstseinsgestörte" Politiker, vereinzelt ätzende weil unausgeglichene Kinder und deren mindestens ebenso unausgeglichenen, "bewusstlosen" Eltern jedoch oft fast jegliche Freude an dem Beruf. In dem Fall ist es leider echt schwierig, das WIE zu verändern. Eventuell durch die Einstellung zu allem. Aber wie sollte die aussehen, wenn es keine Leck-mich-Haltung werden soll?
Anhand dieser Beispiele sieht man, dass es keine einfachen und schnellen Lösungen geben kann für Missstände, die seit etlichen Jahrzehnten durch fehlendes, allgemein vorherrschendes Bewusstsein gewachsen sind und die so viele Ursachen zu haben scheinen (was genau betrachtet jedoch nicht der Fall ist).
Es kann aber auch sein, dass du einfach nur im falschen Beruf bist. Schauen wir die beiden Zitate von oben noch einmal an: Das Leben hat nur Bedeutung, wenn man nach einem Ziel strebt (Aristoteles) und jenes Ziel ist Selbstentwicklung, das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen (Oscar Wilde). Und zwar durch umfassende Ausschöpfung deiner Möglichkeiten und Talente.
Zwischenfrage: Was ist "das eigene Wesen"? Welche Wesen sind wir - im höchsten Sinne der Natur und des Lebens selbst? Deshalb ist "Identität" ein großes Thema und nicht weniger als "Die erste Erinnerung".
In unserer immer mehr mit Angst erfüllten Zeit, tendieren wir allerdings auch zunehmend dazu, Angst zum Berater zu machen, nach dem Motto "Was ist ein krisensicherer Beruf, womit mache ich am meisten Geld, welche Aktien versprechen die größte Rendite?" und so weiter. Oft bemerken wir dann gar nicht mehr, dass Angst unser "Berater" ist und somit auch Angst zunehmend unseren Weg, unser Was und unser Wie bestimmt - Angst gestaltet nach und nach unseren Weg. Mit allen Folgen, die das buchstäblich natürlicherweise hat. Denn es ist gegen das Prinzip des Lebens, Lebensplanung aus Angst heraus zu gestalten - und nicht aus Liebe.
Es ist dann eine logische Konsequenz, dass dein wahres Selbst Zeit fordert, die wirklich sinnvoll oder sinnstillend gestaltet werden kann. Freunde treffen, Ausgleich, Sport, Reisen, Feiern, ... das ist alles ganz schön und gut. Doch wenn diese Handlungen wiederum primär Kompensationscharakter haben, kommst du am Ende bei Null raus: Die Arbeit saugt 10 Energiepunkte aus dir heraus, Freizeitspaß füllt 10 Punkte auf. Am Ende bleibt Null. Ein Vegetieren, ein aushaltbares Leben. Mehr nicht.
Es hat seine Gründe, weshalb du vom Leben gewisse Interessen, Vorlieben und Talente bekommen hast. Es ist als würde die Natur sagen "Um das Leben selbst bestmöglich weiterzuentwickeln werden jetzt mehr Menschen von Typ X und Y benötigt." Folgst du dieser buchstäblichen Be-RUF-ung, wird die Grenze zwischen Arbeit und Leben zunehmend aufgehoben. Dann zählst du keine Minuten mehr bis zum Feierabend. Du suchst und findest ganz automatisch Menschen (zum Beispiel Projektkollegen, Angestellte), die deine Vorlieben teilen und Ferien ... du wirst dich womöglich fragen, wozu die gut sein sollen, da du sie nicht mehr wirklich "brauchen" wirst.
Vollkommen wird der Einsatz und das (liebevolle, euphorische) Verfolgen deiner Talente, Gaben, Interessen und Vorlieben vor allem dann, wenn du deine Individualität im universalen Ziel und Sinn des Lebens einsetzt. Das WOFÜR - die "Dritte Bewusstseinsdimension", die all dem den abschließenden Sinn- und Freudebooster verpassen wird.
Vielleicht war das jetzt nichts Neues für dich und du weißt das schon lange, siehst jedoch keinen Weg, daran was zu ändern. Nun, dann kann genau das die Aufgabe sein: Mach mit, die Welt so zu verändern, dass dieser Zustand zur neuen Norm unserer Gesellschaft wird. Dazu sind enorme Schritte notwendig. Erfolg muss neu definiert werden. Wir müssen lernen, als Spezies und nicht als Individuen zu denken und zu handeln (
Snippet #183). Allumfassendes, sättigendes Bewusstsein muss die höchste Priorität in einer Gesellschaft bekommen in dem Wissen, dass sich alles andere daraus ergeben wird.Nutze deine Skills und Interessen im Wofür der Drei Erinnerungen und mach hierbei mit! Lass uns darüber plaudern, vielleicht bei einem Walk & Talk?
Siehe auch diese passenden Links:
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Wie retten wir die Zukunft? – Welt retten mit dem Prinzip der Natur. 🔗
- Das bedingungslose Grundeinkommen – Für manches unerlässlich 🔗
- Die Wichtigkeit der Berufung
#2 - Arbeit vs. Berufung
#7 - Die Vision in deinem Herzen
#175 - Identität, Beruf(ung) und Lebenssinn
#5 - Horizonterweiterung
#183 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Sei bedeutend!
#139 • Charles de Gaulle •
0:48 min
0:48 min "Bedeutende Leistungen werden nur von bedeutenden Menschen erzielt. Und bedeutend ist jemand nur dann, wenn er fest entschlossen ist, es zu sein." (Charles de Gaulle)
Was der französische Ex-Präsident (von 1959 bis 1969) sagt, finde ich ...
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persönlich mit Vorsicht zu genießen. Er war auch General und könnte mit "bedeutend" auch etwas militärischere Vorstellungen gemeint haben (siehe Blog "Erfolg - Neu definieren!"). Die Geschichte kennt ja nun auch genügend Negativbeispiele von Menschen, die sich durchaus sogar für sehr bedeutend hielten, jedoch Millionen in Tod und Verderben führten - und es aktuell noch immer tun.
Er hat aber recht damit, dass man an sich selbst, das eigene Können und den eigenen Wert unbedingt glauben muss, um etwas zu bewegen. Und wenn man sich selbst, die eigene Identität, die eigenen Träume, Pläne, Ziele und Visionen in vollkommenen Einklang mit dem Urgedanken des Lebens selbst setzt, kann man nichts verkehrt machen und erhält vom Leben auch den vollen Support. Bedeutender kannst du dich niemals fühlen!
Doch wie findet man diese Identität, diese Berufung? Was ist er denn, dieser Sinn des Lebens, dieser Plan und die Vision des Lebens, des Universums und der Natur? Was ist Gut und Böse, richtig und falsch, zielführend und erbauend oder eher in die Irre führend und destruktiv, für dich selbst und eine gesamte Spezies? Genau damit beschäftigen sich diese Webseite und meine Bücher.
Was der französische Ex-Präsident (von 1959 bis 1969) sagt, finde ich ...
persönlich mit Vorsicht zu genießen. Er war auch General und könnte mit "bedeutend" auch etwas militärischere Vorstellungen gemeint haben (siehe Blog "Erfolg - Neu definieren!"). Die Geschichte kennt ja nun auch genügend Negativbeispiele von Menschen, die sich durchaus sogar für sehr bedeutend hielten, jedoch Millionen in Tod und Verderben führten - und es aktuell noch immer tun.
Er hat aber recht damit, dass man an sich selbst, das eigene Können und den eigenen Wert unbedingt glauben muss, um etwas zu bewegen. Und wenn man sich selbst, die eigene Identität, die eigenen Träume, Pläne, Ziele und Visionen in vollkommenen Einklang mit dem Urgedanken des Lebens selbst setzt, kann man nichts verkehrt machen und erhält vom Leben auch den vollen Support. Bedeutender kannst du dich niemals fühlen!
Doch wie findet man diese Identität, diese Berufung? Was ist er denn, dieser Sinn des Lebens, dieser Plan und die Vision des Lebens, des Universums und der Natur? Was ist Gut und Böse, richtig und falsch, zielführend und erbauend oder eher in die Irre führend und destruktiv, für dich selbst und eine gesamte Spezies? Genau damit beschäftigen sich diese Webseite und meine Bücher.
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Zum Mars oder zu dir?
#176 • Carl Gustav Jung •
1:15 min
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Ego und Bewusstsein schließen sich einander so ziemlich aus. Wer primär sich selbst und seine Außenwirkung fokussiert, wird den Blick auf ...
sein Inneres ziemlich aus den Augen verlieren.
Die Erklärung liegt nah: Der Ego-Mensch hat seine Antennen stets auf alles und jeden um sich herum gerichtet. Ständig wird gecheckt, wie man ankommt, ob einen jemand angreift oder auch, ob ja jeder erkennt, wie großartig man ist, selbst wenn man diese "Bedürftigkeit" (=Abhängigkeit = Unfreiheit) gut zu überspielen gelernt hat. Aber zeugt es wirklich von Selbstbewusstsein, wenn einem die Meinung von (allen) anderen dermaßen wichtig ist? Könnte es sein, dass man sich ansonsten selbst nicht (ein)schätzen könnte, dass einem Orientierung fehlen würde? Ist, sich über den "Erfolg" zu definieren, wirklich selbstbewusst und stark? Ist irgendeine Abhängigkeit stark?
Das ist keine Ablehnung von "Erfolg" per se (wie auch immer man ihn definiert). Erfolg sollte jedoch viel eher ein Nebeneffekt sein, der irgendwann möglicherweise eintritt, während man voll und ganz damit beschäftigt ist, das Richtige zu tun. Er sollte nicht am Anfang des Motivationsgedanken stehen - auch wenn das die moderne Sicht- und Herangehensweise ist.
Anders, wer in sein Inneres schaut. Solcher sucht, vermutet und erwartet Antworten, Erklärungen, Orientierung, Richtung, Kraft, Wissen, Fülle ... in sich selbst. Denn er ist sich selbst bewusst, wer er (oder sie) ist.
Wieso meint Jung, dass es so verdammt schwierig ist, zu sich selbst vorzudringen? Kann es sein, dass so mancher eher die Herausforderung annimmt, zum Mars zu fliegen (Hallo, Elon!), als zu sich selbst vorzudringen?
Was kann jemandem Angst machen, ins eigene Innere zu schauen? Alte Wunden? Verletzungen? Enttäuschungen? Sehnsüchte? Ängste? Verluste? Unsicherheiten? Mangelndes Bewusstsein darüber, dass man mehr noch als das Lebensnotwendige in sich selbst findet?
Man muss schon genau hinschauen, um die Unterschiede zu erkennen und sich nicht blenden und täuschen zu lassen. Nicht jeder leise Mensch ist einfach nur unsicher und scheu, nicht jeder laute ist selbstbewusst und stark.
"Erkenne dich selbst", stand auch schon über dem Orakel von Delphi. Und natürlich wurde es auch im Film "Matrix" verwendet. 😃
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Von Arschkriechern, Aasgeiern und wahren Helden
#195 • Bertolt Brecht •
0:59 min
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"Das moderne Theater muß nicht danach beurteilt werden, wieweit es die Gewohnheiten des Publikums befriedigt, sondern danach, wieweit es sie verändert." (Bertolt Brecht, Quelle: Zitate.de)Leider ist die Befriedigung des Publikums exakt das Maß aller Dinge, ...
wenn es um die Definition von Erfolg geht oder um das oberste Gesetz der in die Tage gekommenen Marktwirtschaft: Nachfrage bedienen! Aber was, wenn eine Welt derart verrannt ist, krank, blind für das Wesentliche, orientierungslos und buchstäblich un-bewusst, dass sie nicht danach verlangt, was ihr wirklich gut täte (z.B. einen Vitaminsaft), sondern, was sich gut anfühlt und immer weiter vergessen lässt (z.B. Schnaps)?
Wer heute immer noch nur im Sinn hat, viel Geld zu verdienen, (beinahe) egal womit und wodurch, wird ziemlich sicher ein "erfolgreicher" Mensch werden. In dem Sinne, wie wir Erfolg NOCH definieren. Im Grunde haben wir es hier aber oft mit nichts anderem zu tun, als einfallslosem, unmutigem Opportunismus, professionalisierter Arschkriecherei und einer Form von Aasgeiertum: Fettfressen (nicht satt!) an Totem und Verdorbenem.
"Gebt den Massen wonach die Massen begehren". Und sei es noch so schä(n)dlich. Ich finde beispielsweise einen Multimilliardär, der dadurch reich wurde, dass er unsere Jugend abhängig macht von überzuckerten, koffeein- und taurinhaltigen Energydrinks und dann noch scheinheilig und zynisch als Sponsor für Sportevents auftritt, alles andere als genial, heldenhaft oder auch nur "erfolgreich" - aus der Sicht umfassenderen Bewusstseins betrachtet. Hier zeigt sich: Schlau ist er gewiss. Aber klug?
Erfolg weiterhin auf diese Weise zu definieren, wird unsere Gesellschaft, Umwelt und Zukunft auch ebenso weiterhin kaputt machen. Doch wer etwas dagegen sagt wird gehasst. Wer wundert sich hier noch, weshalb es da draußen alles den Bach runtergeht und darüber, dass wahre Helden aussterben?
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Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170 • Sophokles •
2:53 min
2:53 min "Sich selbst besiegen ist der schwerste Sieg." (Sophokles, Quelle: zitate.eu)
Ein starkes Ego - das steht für ein enormes Selbstbewusstsein, oder? Leider ist es mal wieder genau umgekehrt. In unserer dual wahrgenommenen Welt scheint das so. ...
mehr
Ein zurückhaltender Mensch wirkt schnell scheu und wenig selbstbewusst (was natürlich auch zutreffen kann - aber nicht muss). Laute, sich stets in den Vordergrund drängende Personen, die womöglich durch teure Kleidung und schicke Autos alle Blicke auf sich ziehen (wollen), hingegen schon eher. Laut, groß, auffallend, präsent, von Massen geliebt und gefeiert ... Das kann jeder mit den Augen und Ohren sofort wahrnehmen - und sich blenden lassen.
Tatsächlich verdrängen sich Ego und wahres Bewusstsein (und somit auch das wahre SELBSTbewusstsein, also sich selbst bewusst sein, wer man im tiefsten Sinne wirklich ist - die wahre Identität). Wer den Fokus vorwiegend auf sich selbst richtet - für sich selbst und meist auch erst recht für die Wirkung auf andere - kann unmöglich den Fokus auf das tiefere (oder auch höhere) Sein richten. Wer selbst stets im Vordergrund stehen möchte, wird blind für die Hintergründe.
"Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele?" (Mt. 16:26)
"Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon." (Mt. 6:24)
Wer sich selbst über das gesunde Maß "liebt" und zu wichtig nimmt und/oder der Welt und ihren Regeln mehr gefallen möchte (zu viel Gewichtung auf Karriere, Gier nach Anerkennung, Ruhm, Neid der anderen, ...) wird in der Regel für spirituelle Denkanstöße nicht viel übrig haben, sie vielleicht sogar "hassen" und "verachten". Warum? Weil er oder sie spürt, dass beides um die Vorherrschaft kämpft und schlicht nicht vereinbar ist in seinem Herzen und in seinem Verstand.
"Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir." (Mt. 16:24)
Das meint: "Will jemand die spirituelle Erleuchtung finden (mir, also Jesus, nachfolgen), der muss sein Ego sterben lassen (sich selbst verleugnen) und durchaus auch für erhöhte (Anfangs-)Schwierigkeiten bereit sein (sein Kreuz auf sich nehmen)".
Was bedeutet "Kreuz auf sich nehmen"? Ganz genau wie in Matrix (Film), ist das Erwachen, das Bewusstwerden, zunächst nicht so ganz einfach.
Neo: "Warum tun meine Augen so weh?"
Morpheus: "Weil du sie noch nie benutzt hast."
Manche werden einen nicht mehr verstehen, verurteilen einen womöglich, vielleicht lassen sie einen sogar "sterben", im Sinne von zerbrochenen Freundschaften. Diametrale Bewusstseine ecken naturgemäß oft einander an.
Auch du selbst siehst auf einmal noch viel mehr Ungereimtheiten und Missstände, weswegen "die Augen schmerzen" können. Doch du siehst sie in einem (anderen) Licht. Haben sich deine Augen an dieses gewöhnt, tun sie auch nicht mehr weh. (Véjà, der Name aus der Erinnerungs-Trilogie, bedeutet übrigens soviel wie "Sieh genau hin!")
Achtung: Gegenseitige Akzeptanz und Respekt wären dennoch möglich und angebracht. Wir sind alle auf dem Weg, niemand ist besser oder schlechter als der andere - das darf man niemals vergessen. Wir haben nur unterschiedliche Reihenfolgen. Und wir brauchen einander!
Doch was will man tun? Soll die Welt sich wirklich verändern (sowohl der Planet als auch deine innere), führt kein Weg daran vorbei, irgendwann "die Augen zu öffnen" und "genau hinzusehen". Eines Tages werden wir alle nach Hause wollen, dazu sollte man den Weg sehen können, um ihn gehen zu können.
Ein deutscher Sänger war ja auch einmal der Meinung, dass dieser Weg nicht einfach sein wird, doch dieses Leben so viel mehr zu bieten hätte. Das stimmt auf jeden Fall.
Was das Ego betrifft: Es gibt in der Geschichte sogar immer wieder Personen, die lieber versuchen, Europa oder die ganze Welt kriegerisch zu besiegen, als ihr eigenes, aufgeblasenes und unersättliches Ego. Das wirkt auf viele mächtig und stark. Bewusste erkennen jedoch das exakte Gegenteil. An Schwäche und Angst vor dem schwierigsten und ehrbarsten aller Kämpfe und dem "Sieg über sich selbst" nicht mehr zu überbieten.
Wir sollten Stärke, Selbstbewusstsein und nicht zuletzt Erfolg neu definieren. Wir täten gut daran, es uns zur wichtigsten Aufgabe zu machen, die Menschen zu bewussteren Wesen werden zu lassen. Das Gesetz des Stärkeren stammt aus animalischen Bewusstseinsepochen, ist nicht mehr zeitgemäß und sollte unserer schon lange nicht mehr würdig sein. Es sorgte einst für den Erhalt unserer Spezies, inzwischen jedoch sorgt es viel eher für deren Untergang. Die Epoche transformiert. Womöglich ist das gemeint mit "Die Letzten werden die Ersten sein" (Mt 19,30).
An vielen Stellen der Bibel wird auf die Umkehrung der Verhältnisse hingewiesen. Siehe den verlinkten Wiktionary Eintrag.
Ich bin übrigens kein Vertreter der Kirche. Der Grund für die vielen Bibelzitate hier und da ist der, dass ich grundsätzlich Wahrheit beschreibende Texte zitieren möchte. Die Bibel ist mir textlich am vertrautesten, doch andere Schriften sagen im Grunde genau dasselbe. Recherchiere doch selbst, das ist ohnehin das beste.
Ein starkes Ego - das steht für ein enormes Selbstbewusstsein, oder? Leider ist es mal wieder genau umgekehrt. In unserer dual wahrgenommenen Welt scheint das so. ...
Ein zurückhaltender Mensch wirkt schnell scheu und wenig selbstbewusst (was natürlich auch zutreffen kann - aber nicht muss). Laute, sich stets in den Vordergrund drängende Personen, die womöglich durch teure Kleidung und schicke Autos alle Blicke auf sich ziehen (wollen), hingegen schon eher. Laut, groß, auffallend, präsent, von Massen geliebt und gefeiert ... Das kann jeder mit den Augen und Ohren sofort wahrnehmen - und sich blenden lassen.
Tatsächlich verdrängen sich Ego und wahres Bewusstsein (und somit auch das wahre SELBSTbewusstsein, also sich selbst bewusst sein, wer man im tiefsten Sinne wirklich ist - die wahre Identität). Wer den Fokus vorwiegend auf sich selbst richtet - für sich selbst und meist auch erst recht für die Wirkung auf andere - kann unmöglich den Fokus auf das tiefere (oder auch höhere) Sein richten. Wer selbst stets im Vordergrund stehen möchte, wird blind für die Hintergründe.
"Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele?" (Mt. 16:26)
"Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon." (Mt. 6:24)
Wer sich selbst über das gesunde Maß "liebt" und zu wichtig nimmt und/oder der Welt und ihren Regeln mehr gefallen möchte (zu viel Gewichtung auf Karriere, Gier nach Anerkennung, Ruhm, Neid der anderen, ...) wird in der Regel für spirituelle Denkanstöße nicht viel übrig haben, sie vielleicht sogar "hassen" und "verachten". Warum? Weil er oder sie spürt, dass beides um die Vorherrschaft kämpft und schlicht nicht vereinbar ist in seinem Herzen und in seinem Verstand.
"Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir." (Mt. 16:24)
Das meint: "Will jemand die spirituelle Erleuchtung finden (mir, also Jesus, nachfolgen), der muss sein Ego sterben lassen (sich selbst verleugnen) und durchaus auch für erhöhte (Anfangs-)Schwierigkeiten bereit sein (sein Kreuz auf sich nehmen)".
Was bedeutet "Kreuz auf sich nehmen"? Ganz genau wie in Matrix (Film), ist das Erwachen, das Bewusstwerden, zunächst nicht so ganz einfach.
Neo: "Warum tun meine Augen so weh?"
Morpheus: "Weil du sie noch nie benutzt hast."
Manche werden einen nicht mehr verstehen, verurteilen einen womöglich, vielleicht lassen sie einen sogar "sterben", im Sinne von zerbrochenen Freundschaften. Diametrale Bewusstseine ecken naturgemäß oft einander an.
Auch du selbst siehst auf einmal noch viel mehr Ungereimtheiten und Missstände, weswegen "die Augen schmerzen" können. Doch du siehst sie in einem (anderen) Licht. Haben sich deine Augen an dieses gewöhnt, tun sie auch nicht mehr weh. (Véjà, der Name aus der Erinnerungs-Trilogie, bedeutet übrigens soviel wie "Sieh genau hin!")
Achtung: Gegenseitige Akzeptanz und Respekt wären dennoch möglich und angebracht. Wir sind alle auf dem Weg, niemand ist besser oder schlechter als der andere - das darf man niemals vergessen. Wir haben nur unterschiedliche Reihenfolgen. Und wir brauchen einander!
Doch was will man tun? Soll die Welt sich wirklich verändern (sowohl der Planet als auch deine innere), führt kein Weg daran vorbei, irgendwann "die Augen zu öffnen" und "genau hinzusehen". Eines Tages werden wir alle nach Hause wollen, dazu sollte man den Weg sehen können, um ihn gehen zu können.
Ein deutscher Sänger war ja auch einmal der Meinung, dass dieser Weg nicht einfach sein wird, doch dieses Leben so viel mehr zu bieten hätte. Das stimmt auf jeden Fall.
Was das Ego betrifft: Es gibt in der Geschichte sogar immer wieder Personen, die lieber versuchen, Europa oder die ganze Welt kriegerisch zu besiegen, als ihr eigenes, aufgeblasenes und unersättliches Ego. Das wirkt auf viele mächtig und stark. Bewusste erkennen jedoch das exakte Gegenteil. An Schwäche und Angst vor dem schwierigsten und ehrbarsten aller Kämpfe und dem "Sieg über sich selbst" nicht mehr zu überbieten.
Wir sollten Stärke, Selbstbewusstsein und nicht zuletzt Erfolg neu definieren. Wir täten gut daran, es uns zur wichtigsten Aufgabe zu machen, die Menschen zu bewussteren Wesen werden zu lassen. Das Gesetz des Stärkeren stammt aus animalischen Bewusstseinsepochen, ist nicht mehr zeitgemäß und sollte unserer schon lange nicht mehr würdig sein. Es sorgte einst für den Erhalt unserer Spezies, inzwischen jedoch sorgt es viel eher für deren Untergang. Die Epoche transformiert. Womöglich ist das gemeint mit "Die Letzten werden die Ersten sein" (Mt 19,30).
An vielen Stellen der Bibel wird auf die Umkehrung der Verhältnisse hingewiesen. Siehe den verlinkten Wiktionary Eintrag.
Ich bin übrigens kein Vertreter der Kirche. Der Grund für die vielen Bibelzitate hier und da ist der, dass ich grundsätzlich Wahrheit beschreibende Texte zitieren möchte. Die Bibel ist mir textlich am vertrautesten, doch andere Schriften sagen im Grunde genau dasselbe. Recherchiere doch selbst, das ist ohnehin das beste.
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Den Hafen kennen
#111 • Seneca •
0:29 min
0:29 min "Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind günstig." (Seneca)
Wenn du weißt, was du heute Abend essen möchtest, weißt du auch, ob die Zutaten im Kühlschrank dafür günstig sind. Das ist Seneca im ...
mehr
ganz Kleinen.
Aber Senecas Satz gilt bis hin zum Sinn des Lebens. Bis zum Ziel, also Hafen des Lebens. Wie willst du, wie wollen wir als Menschheit wissen, welcher "Wind günstig" ist? Welche Richtung, welche Werte, welche Definition von Erfolg "machen Sinn"? Was ist gut (weil zielführend) und was ist schlecht oder "böse" (weil es vom Ziel abhält)?
Erst wenn wir den Hafen, also den Plan und das Ziel dieses kosmischen Spiels kennen, können wir all das wissen. Den Sinn des Lebens zu erinnern, ist also für unser Überleben und unsere Zukunft elementar. Und das ist inzwischen durchaus machbar. Das Rätsel ist lösbar.
Wenn du weißt, was du heute Abend essen möchtest, weißt du auch, ob die Zutaten im Kühlschrank dafür günstig sind. Das ist Seneca im ...
ganz Kleinen.
Aber Senecas Satz gilt bis hin zum Sinn des Lebens. Bis zum Ziel, also Hafen des Lebens. Wie willst du, wie wollen wir als Menschheit wissen, welcher "Wind günstig" ist? Welche Richtung, welche Werte, welche Definition von Erfolg "machen Sinn"? Was ist gut (weil zielführend) und was ist schlecht oder "böse" (weil es vom Ziel abhält)?
Erst wenn wir den Hafen, also den Plan und das Ziel dieses kosmischen Spiels kennen, können wir all das wissen. Den Sinn des Lebens zu erinnern, ist also für unser Überleben und unsere Zukunft elementar. Und das ist inzwischen durchaus machbar. Das Rätsel ist lösbar.
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Lang ist der Weg und beschwerlich ... Wirklich?
#277 • John Milton •
4:22 min
4:22 min
"Lang ist der Weg und beschwerlich, der hinaus ins Licht führt aus der Hölle." (Filmzitat bzw. von John Milton)Der Film "Sieben" greift diesen Vers aus "Das verlorene Paradies" (Paradise Lost) des Dichters John Milton aus ...
dem Jahre 1667 auf. Während Miltons Epos zehn (später zwölf) Bücher umfasst mit jeweils zwischen 640-1200 Zeilen (Quelle: Wikipedia), leitet es im Thriller "Sieben" mit Brad Pitt, Morgan Freeman und Kevin Spacey nur den ersten von sieben Morden ein. Sieben Morde, die sich auf die sieben Todsünden beziehen (Völlerei/Maßlosigkeit, Hochmut/Stolz, Geiz/Habgier, Neid/Eifersucht, Faulheit/Trägheit des Herzens, Zorn/Rachsucht, Wollust/Ausschweifung).
In Sieben wurde der Satz garantiert auch deswegen verwendet, weil er sich so poetisch anhört. Ich finde ihn auch interessant. So sehr, dass ich Lust auf dieses MindSnippet bekam, als ich den Film neulich mal wieder mit einer Freundin schaute, die ihn noch nicht kannte. Und auch du hast diesen Vers möglicherweise gerade gegoogelt und dadurch hierher gefunden.
Vielleicht ist es auch die Neugier. Die Neugier, mehr darüber zu erfahren und ob da etwas Wahres dran ist. Ist der Weg wirklich lang und beschwerlich? Der Weg in ein besseres Leben, hin zu einem Zustand, wo die Dinge endlich mal wieder besser laufen und man weniger ausgepowert ist? Fühlst du dich (manchmal zumindest) in einer Art Hölle gefangen? Stagniert etwas? Verbessert sich nichts, obwohl du doch schon alles unternimmst? Ich kenne das.
"Ich will nicht ins Paradies, wenn der Weg dorthin so schwierig ist", singen die Toten Hosen in "Ich will nicht ins Paradies". Oder wer kennt den Buchtitel nicht "Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin" von Ute Ehrhardt. Dazu noch der Untertitel: "Warum Bravsein uns nicht weiterbringt". Ich sehe da einen Zusammenhang, zwischen diesen Einstellungen und "sich in der Hölle fühlen" - Denn böse Mädchen mögen überall hinkommen, was von menschgemachtem Wert ist. Das war es aber auch schon. Und auch nur solange, bis sie merken, dass sie niemandem mehr etwas vormachen, als sich selbst.
Wir sind in einem Teufelskreis gefangen. Denn wir haben uns ein System gebastelt, das Erfolg auf eine Weise definiert, wo uns Anstand, Moral, Herz, Mitgefühl, Achtsamkeit, Geduld, Bescheidenheit, eine gewisse Demut, Wahrheitsliebe, also Ehrlichkeit, echte und nicht gespielte Freundlichkeit, Kollektivbewusstsein statt Egoismus, ... eher weniger weit bringen werden - was Karriere angeht. In den meisten Fällen. Ganz im Gegenteil sogar. Wahre Tugenden von erhabenerem Wert stehen weltlichem Erfolg allzu oft nur im Weg.
Wenn wir dann all jenen, welche die genannte Eigenschaften abgelegt haben und dadurch "erfolgreich", vermögend und berühmt wurden, feiern, verehren und ihnen nachahmen, dann müssen wir uns nicht wundern, dass wir uns unsere eigene Hölle schaffen. Es ist unvermeidlich, dass wir Erfolg anders definieren müssen, wenn sich daran jemals etwas ändern soll. Das klingt unerreichbar, naiv geradezu und "beschwerlich". Aber anders wird es nicht funktionieren. Ansonsten wird die Hölle, in der wir uns befinden, nur schlimmer und schlimmer werden. Siehe Blog unten.
Okay. Das ist also der Teil mit der Hölle. Aber ist der Weg da heraus wirklich so lang und beschwerlich? Ja und nein. Lang ist er definitiv. Denn Achtmilliarden Menschen werden sich nicht wirklich umprogrammieren lassen. Es klingt hart, aber altes Denken muss primär allmählich aussterben. Es wird Generationen dauern, bis diese spirituelle Transformation, jener geistige Evolutionsschritt auf diesem Planeten abgeschlossen ist oder auch nur die positiv kritische Masse erreicht sein wird. Aber der Weg ist nicht unbedingt immer nur beschwerlich.
Denn - und ich möchte jetzt nicht religiös werden, ich finde die Aussage aber einfach interessant - wie Jesus in Matthäus 11,30 sagt: "Das Joch, das ich euch auflege, ist leicht, und was ich von euch verlange, ist nicht schwer zu erfüllen."
Es geht jetzt nicht per se um Jesus. Nicht um Christentum. Nicht um Religion. Es geht darum, dass eine erleuchtete Person wusste und uns mitzuteilen versuchte, dass "es" eigentlich "leicht" ist und "nicht schwer zu erfüllen".
Der Trick ist: Wenn wir tatsächlich im Einklang mit der Natur leben, dann "erfüllt" uns das. Und im Einklang mit der Natur zu leben bedeutet auf aller grundlegendsten Ebene: Den Plan, den Traum, das Ziel, die Vision, den Sinn des Lebens erkannt zu haben und dann zu erfüllen. Wenn du dem Leben dabei hilfst, sich so zu entwickeln, wie es das seit Anbeginn der Zeit "im Sinn" hat, wirst du mit aller Zufriedenheit und Sättigung erfüllt, die eben nur innerlich zu erreichen ist - und niemals von außen.
Egal wie viel du verdienst, wie berühmt du bist, wie "erfolgreich". Das ist ein (spirituelles) Naturgesetz. Ebenso wie jenes, dass jede Spezies, die den Sinn des Lebens nicht erfüllt, nicht überleben wird. Für ihr Ende sorgt sie dabei schon selbst. Nicht jedoch, ohne sich zuvor die eigene Hölle zu erschaffen.
Den Sinn des Lebens zu erfüllen ist "leicht", wie Jesus schon sagte. Und gar keine Last. Es bereichert dich und "erfüllt" (auch dieses Wort benutzte er) dich schon ziemlich schnell. Du fühlst dich dann endlich auf dem Weg. Und auf DEM Weg des Lebens schlechthin zu sein, bedeutet zu spüren, was es heißt: Der Weg ist das Ziel. Dann ist der "lange" Weg aus der Hölle (für die gesamte Menschheit) nicht mehr unerträglich lang. Es ist dann wie es ist und es ist in Ordnung so, da du auf deinem Weg bist.
Evolution dauert nun mal solange wie sie dauert. Aber du selbst bist ab diesem Moment bereits auf eine gewisse, sättigende Art am Ziel. Zeit hört für dich auf eine bestimmte Weise auf zu existieren. Zeitdruck zumindest. Ich benutze auf meiner Seite gerne den Ausdruck "Die vierte Bewusstseins-Dimension", ein Visualisieren, das dir hilft, Zeiten zu überbrücken.
Snippet #106
Snippet #25Von mir aus können die Toten Hosen "hier bleiben", wenn ihnen das schon zu viel bzw das Hier und Jetzt gut genug ist. Meinetwegen kann auch Ute Ehrhardt weiter ihre und die Ellenbogen ihrer Leser zu aggressiven Waffen schärfen, um durch "Unbravsein" mehr "Erfolg" zu haben. Aber ob das wirklich innerlich sättigen kann, ob es das jemals schon dauerhaft tat? Ob man so wirklich eines Tages den Weg aus der Hölle finden wird, hinaus ans Licht?
Ich denke, erst dadurch wird der Weg so lang und beschwerlich, weil wir bisher nichts dazu gelernt haben und Erfolg noch genauso primitiv definieren wie vor tausenden von Jahren: Der Stärkere gewinnt, wobei wir mit Stark in der Regel meinen, der Aggressivere, der Unehrlichere, der Skrupellosere, der Gewissenlosere, der Unethischere, der Ungeduldigste, der Egozentrischste, der Arroganteste, ... Solche "Ideale" zu feiern und ihnen nachzueifern, sie als erstrebenswert zu betrachten, sie heran zu züchten und zu Gewinnern zu machen, das ist buchstäblich wie der Schrei danach, doch bitte, bitte kräftig in die Fresse gehauen zu bekommen. Nicht minder dumm und kurzsichtig. Sind wir wirklich noch derart primitiv? Dann ist alles, was in dieser Welt geschieht, vollkommen verdient.
Wir könnten all diese "Ideale" einfach umdrehen. Wir müssten uns nur dazu entscheiden. Das wäre leicht. Lediglich weil wir es nicht angehen, ist der Weg (noch) lang und beschwerlich.
Dieses Projekt hilft dir ganz persönlich (zum Beispiel durch ein Coaching) in dieser Identität den Schritt aus dem unnatürlichen, krankmachenden Hamsterrad des gesellschaftlichen Drucks zu machen (Hast du auch schon brav teure Dubai Schokolade gekauft, um dem Trend zu folgen und dazu zu gehören?) - und es möchte einen Anfang machen, spirituelles Terraforming anzustoßen. Die Zeit ist reif für diesen Planeten.
Erfahre mehr im Walk & Talk oder Coaching. Und mache mit beim Projekt.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Todsünden - Transformation - Erfolg - Hölle
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Spiritualität - reines Privatvergnügen?
#13 • Christopher E. Schmitt •
1:20 min
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weniger darin auf. Leider wiederum viele von ihnen aus ähnlich selbstbezogenen Motiven, wie viele der eher rationalen, primär auf Karriere fixierten Persönlichkeiten auch: beispielsweise, um mehr Power für den Job zu haben, mehr Resilienz und Durchsetzungskraft zu gewinnen, eine bessere Gesundheit und alles für mehr Erfolg im Leben. Ich finde das auch bis zu einem gewissen Punkt nicht verkehrt. Und zwar bis zu dem Punkt, an dem das Motiv endet. Nämlich allzu oft bei sich selbst.
Doch Spiritualität darf nicht weiter reines Privatvergnügen bleiben. Entweder eine Sache ist wahr und immens wichtig oder sie ist es nicht. Beispielsweise ist Bildung ebenfalls wichtig. Und machen wir Schule zur Privatsache? Nein, wir haben sogar eine Schulpflicht, da die Nation ansonsten womöglich verdummen würde. Was wir als wahr und wichtig begreifen, flechten wir als Gesellschaft fest in unser Leben ein (so viele Gesetze, das Steuerrecht, alles, das mit Geld zu tun hat, ist uns buchstäblich hoch und heilig).
Solange wir dies mit Spiritualität nicht tun, nehmen wir sie nicht ernst, sehen sie als unwichtig und entbehrlich an. Mit noch gravierenderen Folgen, was Verdummung und Verrohrung der Gesellschaft betrifft, als gäbe es keine Schulpflicht.
Es wird Zeit und ist daher auch das Ziel dieses Projekts, ein zukunftsfähiges und vor allem stimmiges Spiritualitäts-Bewusstsein zu etablieren. Die Menschheit wird ansonsten nicht überleben.
Menschen machen nur 0,01 Prozent der Biomasse auf der Erde aus und schaffen es dennoch, 100 Prozent der Biomasse, also das Leben selbst, binnen weniger Jahrhunderte zu gefährden oder zu vernichten. Der Mensch stellt de facto bis heute mit Sicherheit keine Erfolgsgeschichte dar. So gerne wir auch anderes über uns glauben würden. Technisch, wissenschaftlich, akademisch ... Alles top. Die Spiritualität ist unser großes Defizit und unsere ganz große Aufgabe. Weit größer noch, als das Klimaproblem oder einzelne Kriege. Denn all dies, ebenso wie jedes andere Problem, ergibt sich erst aus einer primitiven, nie weiter entwickelten Spiritualität des Menschen. Ihre Bedeutung breit zu erfassen, ist der erste Schritt bei dieser friedlichen, spirituellen Revolution, für die es jetzt an der Zeit ist.
Urheber:
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Spiritualität - spirituell - Erfolg - Denken - Verstand - Politik
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Die Frucht ist von der Wurzel abhängig
#90 • Eckhart Tolle •
3:07 min
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Mein Projekt hier ist gewiss ...
alles andere als Mainstream. Und obwohl so tiefe Wahrheit darin steckt, es ausnahmslos jeden Menschen betrifft und unvorstellbares Potenzial darin enthalten ist, ist es derzeit noch für Viele ungewohnt, gewisse Denkmuster auf Anhieb nachvollziehen zu können (oder zu wollen).
Vor diesem "Problem" (eher Dilemma) stehe ich nicht als Einziger. Tolle benötigt beispielsweise ebenfalls sehr viele Worte, um das im Grunde Einfache verständlich zu machen. Und neben ihm eigentlich jeder spirituelle Lehrer aus Gegenwart oder Vergangenheit auch.
Das Problem ist weniger das Vermitteln von neuem Input (wieder etwas, wie wir weltlich das "Lernen" gewohnt sind), sondern viel eher das Vergessen von Irrtümern, das Überbrücken von hinderlichen Denkmustern / Mindsets und das Erinnern von tiefsten, wirklich sättigenden und befreienden Wahrheiten. Das ist eine Form des Lernens, die es im uns bekannten Bildungssystem in der Regel nicht gibt. Dort werden neues Wissen und Daten angesammelt und aktuelle Kenntnisstände aus Forschung und Wissenschaft vermittelt, die manchmal nur solange gültig sind, bis man es besser weiß (Wissenschaft) oder die Gesellschaft es sich anders überlegt (z.B. Politik, Jura, ...).
Beim spirituellen Erkennen (Erinnern) ist es hingegen eher das Loslassen alter bzw. falscher, aber tiefsitzender Denkmuster, was zu Beginn so schwierig zu vermitteln ist. Übrig bleibt der fruchtbare Kern von allem, das ist.
Einfaches Beispiel für solche Gegensätzlichkeiten: In der molekularen Welt halbiert sich, was man teilt, reduziert sich, was man gibt. Oder an etwas festzuhalten erfordert mehr Kraft als das Loslassen. Diese materiellen Gesetzmäßigkeiten sind uns in Fleisch und Blut übergegangen. Im Spirituellen verhält sich Vieles diametral dazu: Liebe vermehrt sich, wenn man sie teilt oder verschenkt, Loslassen (z.B. von Menschen, vermeintlichen Sicherheiten oder alten Gewohnheiten) kann weit mehr Kraft kosten, als das Festhalten daran usw.
Und so sind wir es dann auch wenig überraschend gewohnt, Erfolg daran festzumachen, wie viel Beifall, Lob, Follower, Likes, 5-Sterne Bewertungen, Umsatz, Verkaufszahlen und allgemeinen Zuspruch wir erhalten. Ginge es mir rein um den Umsatz, nur um meinen materiellen Gewinn oder um Ruhm, ich würde (müsste und könnte auch gewiss) ganz andere Bücher und Texte schreiben. Solche, welche die Menschen (aus Gewohnheit oder Bequemlichkeit) lesen wollen und nicht solche, die ihnen wirklich von Grund auf helfen könnten.
Oder ich könnte wieder in meine alte Selbständigkeit wechseln, in der ich sehr viel Umsatz machte und auch heute durchaus wieder machen könnte. Doch bei beidem erkenne ich keine Sinnhaftigkeit (mehr). Und erst recht keinen Mehrwert für irgendwen. Ich bin es leid, eine sinnlose (weil kaum sinnspendende) Arbeit auszuführen.
Und beim Tun von Sinnhaftem, darf, kann und soll man sogar den Fokus auf die Früchte außer Acht lassen? Es ist das Leben selbst, das früher oder später für den Erfolg sorgen wird? Welch befreiende Botschaft!
In der Bhagavad Gita (das heilige Buch des Hinduismus) wird beim Karma Yoga die Nicht-Anhaftung an die Früchte deiner Handlungen als "Pfad der geweihten Handlung" beschrieben.
Es heißt auch, als Mohammed von Gott berufen wurde, zweifelte er zunächst daran, dass die Menschen ihn verstehen werden und es Sinn machen würde, dass er nun Gottes Aufforderung folge. Doch jener sagte ihm, dass der Erfolg in Bezug auf die Menschen nicht sein Problem sein solle.
In der Bibel heißt es, man müsse Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apostelgeschichte 5, 29). Gemeint ist damit: Tu und sage, was wahr ist, was richtig ist, was dein Herz, dein Bauchgefühl und deine Berufung dir bezüglich Wahrheit sagt. Du bist nur genau dieser Wahrhaftigkeit gegenüber verpflichtet und kannst (oder solltest lernen,) getrost auf die Meinung der Masse zu pfeifen, während du dich einfach nur auf das reine Umsetzen und Materialisieren von Wahrheit - in welcher Form auch immer - fokussieren darfst (Individuelles Was/Wie - universales Wofür).
Dies gilt erst recht in einer Welt, in der das Vergessen und die zunehmende Dunkelheit Überhand nehmen. Würde man hier bereits offene Türen einrennen - wozu wäre zum Beispiel dieses Projekt dann noch notwendig?
Vielleicht plagen dich ja hin und wieder ganz ähnliche Zweifel, weil dein eigenes Projekt manchmal schleppend voran geht. Sei getrost - wenn es im Dienst der Idee des Lebens steht, wird Erfolg sich einstellen. Nicht immer und nicht zwingend (nur) in der Art, wie die Welt (derzeit noch) Erfolg definiert. Sondern besser, tiefer und echter.
Wenn die Früchte eines Baumes krank sind, muss die Wurzel tun, was richtig ist, um auf diese Weise baldmöglichst wieder Generationen gesunder Früchte zu bewirken. Die Wurzel weiß nicht einmal, was die Früchte von ihr halten, ob bei ihnen ankommt, was sie produziert. Sie folgt einfach nur ihrer Bestimmung: Sie liefert kostbare und fruchtbare Nährstoffe, mit denen die Früchte wachsen können. Unentwegt. Ohne Unterlass. Ohne am Sinn zu zweifeln und erst recht nicht lässt sie sich von verfaultem, sterbendem Obst reinreden in das was sie tut.
Was die einzelnen Früchte daraus machen, das ist weder das Problem, noch die Aufgabe noch steht es im Machtbereich der Wurzel. Und das ist auch gut so. Und es macht dich frei und unabhängig.
Mensch, erinnere dich! Daran, wer du bist und worum das alles hier geht. An das Wofür. Um deinem individuellen, persönlichen Was und Wie näher zu kommen.
Siehe auch diese passenden Links:
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Erfolg - Sinnhaftigkeit
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Kollektivbewusstsein - Teil 1: Der nächste Schritt der Bewusstwerdung
#245 • Christian Morgenstern •
2:58 min
2:58 min "Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein." (Christian Morgenstern, Quelle: sinndeslebens24.de)
Morgensterns Zitat kann man durchaus sehr ...
mehr
persönlich nehmen, um sein individuelles Leben zu verändern. Transformation ist Leben, beides ist untrennbar miteinander verbunden. Ich freue mich über jede(n) einzelne(n), welche(r) die Lust und den Mut aufbringt, sich spirituell weiterzubewegen. Umso mehr, wenn die Motive nicht ebenso egoistischer Natur sind, wie es bei anderen Fortbildungsmaßnahmen üblicherweise der Fall ist.
Versuche nicht, Spiritualität in den Dienst deines Egos zu stellen, etwa für mehr Resilienz im Job. Das Ganze ist nicht kleiner als der Teil, du kannst Spiritualität dir nicht unterwerfen. Das wird nämlich nicht auf Dauer erfüllende Ergebnisse liefern. Biete dich eher der Spiritualität an und erlaube ihr, dir beispielsweise zu zeigen, ob der aktuelle Job (in der Form) überhaupt noch deinem heutigen Wesen und deinem urpersönlichsten Weg entspricht. Erlaube ihr, Veränderungen herbeizuführen, an die dein für gänzlich andere Zwecke konzipierter Verstand niemals gedacht hätte - und jenes Bewusstsein führt dich möglicherweise in eine neue Beschäftigung, für die ganz andere, bereits in dir vorhandene Qualitäten von Bedeutung sind. Das ist die Denk- und Handlungsweise von echtem Bewusstsein.
Wir leben in einer Zeit, in der wir unser Denken überdenken müssen. Es geht nicht mehr nur darum, selbst ein "erfolgreiches" Leben zu führen. Dieser Spirit ist - auch wenn es nur wenige bereits erkannt haben und natürlich noch immer im Trend liegen mag - im Kern bereits völlig veraltet. Künftige Generationen werden darüber genauso den Kopf schütteln und lachen, wie wir heute über rauchende Ärzte in Krankenhäusern in Serien aus den 70ern. Kriege, globaler Terror, Katastrophen und Umweltprobleme erinnern uns daran, dass dein und mein "Erfolg" bald nicht das Geringste mehr wert sein werden, wenn diese Spezies an sich nicht bald den "kollektiven Weg des Erfolgs" einschlägt.
Selbstfindungs- und Selbstentwicklungsbücher haben ebenso wie viele spirituelle Coaches noch immer meist die Intention, uns dadurch zum Umdenken und (bewussteren) Handeln zu motivieren, dass wir unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Träume und unseren Wohlstand maximieren können - "unser" natürlich im Sinne von "dein" und "mein". Also nicht wirklich "unser" im Sinne von "wir".
Wir sind alle Individualisten. Heute mehr denn je (
Snippet #177). Und wer würde schon hunderte von Euro ausgeben für ein Coaching oder für Vorträge, Bücher und Schulungen, wenn nicht ganz direkt der ganz persönliche Gewinn und Vorteil winken würde? Wer würde schon daran interessiert sein, wenn es tatsächlich um "unser" Glück ginge?
Zu sehr kommt hier für weltlich-materialistische, sich mit ihrem Ego identifizierende Menschen der Gedanke auf, dass hier doch schon rein rechnerisch Glück und Erfolg geteilt werden müsse, also weniger für einen selbst übrig bleiben könnte. Wer so denkt, hat die diametrale Natur der spirituellen Gesetze noch nicht verstanden und haftet noch immer zu sehr dem Ego an, identifiziert sich mit dem Denken, verwechselt Gedanken mit dem Sein.
Dabei hat die Erfahrung wohl ausnahmslos jeder bereits machen können: Es gibt gewisse Dinge, die sich vermehren, wenn wir sie teilen, oder die vermehrt zu uns zurückkommen, wenn wir sie aussenden. Liebe, Freude, Glück, Harmonie, Vertrauen, Vergebung, Verständnis, Rücksicht, Großzügigkeit, Positivität, Hoffnung, gute Laune und Frieden beispielsweise. Dieses Gesetz ist für reine Rationalisten und 24/7 Geschäftsleute oft zum Teil ein leider eher verkümmerter oder wenig relevanter Instinkt. Alles verkümmert, wenn wir es nicht nutzen. Und wir nutzen nichts, von dem wir die Bedeutung nicht erfassen. Und jene Bedeutung wird bisher kaum wo gelehrt.
"Wir müssen lernen als Spezies zu denken und nicht als Individuen."
"Das ist nicht möglich."
"Nein, aber es ist notwendig."
Dieser Dialog aus dem Film "Interstellar" bringt es auf den Punkt und Morgensterns Zitat macht uns Hoffnung darauf, dass selbst die "unmöglichste" Veränderung doch irgendwann und irgendwie möglich sein wird. Er spricht übrigens von "wir" und nicht von "du". Oder: "... laden UNS zu neuem Leben ein". Er spricht auch nicht von EINEM neuen Leben (und noch eins und noch eins), sondern vom Leben an sich.
Was dieses Projekt braucht und was allgemein unsere Zukunft mehr als alles andere brauchen wird, sind Menschen, die bereits dabei sind, zunächst selbst zu Bewusstsein zu kommen und im nächsten Schritt das echte Kollektivbewusstsein zu etablieren - genau von der Art, welche auch in Interstellar angesprochen wird.
Echtes Kollektivbewusstsein mündet stets in einer Win-Win Situation. Die Natur lebt das Gesetz des Überflusses seit jeher vor. Es ist von allem weit mehr da, als wir alle brauchen.
Wer das Prinzip begreift, versteht auch, dass es eben gerade kein (verlustreiches) Teilen mit einer dir fremden und anonymen Gemeinschaft ist, wodurch weniger für dich selbst übrigbleiben wird. Sondern ganz im Gegenteil.
Was genau ich damit meine und wie ein einfacher "Trick", besser gesagt eine Übung, dich ganz schnell zu (Kollektiv-)Bewusstsein bringt, von dem sowohl die Menschheit als Ganzes profitiert, als auch du als Individuum sofort und/oder später einen Mehrwert hast, will ich dir in Teil 2 dieses MindSnippets zeigen, in: Kollektivbewusstsein - Teil 2: Eintauchen ins menschliche Universum (siehe Link zu
Snippet #246)
Morgensterns Zitat kann man durchaus sehr ...
persönlich nehmen, um sein individuelles Leben zu verändern. Transformation ist Leben, beides ist untrennbar miteinander verbunden. Ich freue mich über jede(n) einzelne(n), welche(r) die Lust und den Mut aufbringt, sich spirituell weiterzubewegen. Umso mehr, wenn die Motive nicht ebenso egoistischer Natur sind, wie es bei anderen Fortbildungsmaßnahmen üblicherweise der Fall ist.
Versuche nicht, Spiritualität in den Dienst deines Egos zu stellen, etwa für mehr Resilienz im Job. Das Ganze ist nicht kleiner als der Teil, du kannst Spiritualität dir nicht unterwerfen. Das wird nämlich nicht auf Dauer erfüllende Ergebnisse liefern. Biete dich eher der Spiritualität an und erlaube ihr, dir beispielsweise zu zeigen, ob der aktuelle Job (in der Form) überhaupt noch deinem heutigen Wesen und deinem urpersönlichsten Weg entspricht. Erlaube ihr, Veränderungen herbeizuführen, an die dein für gänzlich andere Zwecke konzipierter Verstand niemals gedacht hätte - und jenes Bewusstsein führt dich möglicherweise in eine neue Beschäftigung, für die ganz andere, bereits in dir vorhandene Qualitäten von Bedeutung sind. Das ist die Denk- und Handlungsweise von echtem Bewusstsein.
Wir leben in einer Zeit, in der wir unser Denken überdenken müssen. Es geht nicht mehr nur darum, selbst ein "erfolgreiches" Leben zu führen. Dieser Spirit ist - auch wenn es nur wenige bereits erkannt haben und natürlich noch immer im Trend liegen mag - im Kern bereits völlig veraltet. Künftige Generationen werden darüber genauso den Kopf schütteln und lachen, wie wir heute über rauchende Ärzte in Krankenhäusern in Serien aus den 70ern. Kriege, globaler Terror, Katastrophen und Umweltprobleme erinnern uns daran, dass dein und mein "Erfolg" bald nicht das Geringste mehr wert sein werden, wenn diese Spezies an sich nicht bald den "kollektiven Weg des Erfolgs" einschlägt.
Selbstfindungs- und Selbstentwicklungsbücher haben ebenso wie viele spirituelle Coaches noch immer meist die Intention, uns dadurch zum Umdenken und (bewussteren) Handeln zu motivieren, dass wir unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Träume und unseren Wohlstand maximieren können - "unser" natürlich im Sinne von "dein" und "mein". Also nicht wirklich "unser" im Sinne von "wir".
Wir sind alle Individualisten. Heute mehr denn je (
Snippet #177). Und wer würde schon hunderte von Euro ausgeben für ein Coaching oder für Vorträge, Bücher und Schulungen, wenn nicht ganz direkt der ganz persönliche Gewinn und Vorteil winken würde? Wer würde schon daran interessiert sein, wenn es tatsächlich um "unser" Glück ginge?Zu sehr kommt hier für weltlich-materialistische, sich mit ihrem Ego identifizierende Menschen der Gedanke auf, dass hier doch schon rein rechnerisch Glück und Erfolg geteilt werden müsse, also weniger für einen selbst übrig bleiben könnte. Wer so denkt, hat die diametrale Natur der spirituellen Gesetze noch nicht verstanden und haftet noch immer zu sehr dem Ego an, identifiziert sich mit dem Denken, verwechselt Gedanken mit dem Sein.
Dabei hat die Erfahrung wohl ausnahmslos jeder bereits machen können: Es gibt gewisse Dinge, die sich vermehren, wenn wir sie teilen, oder die vermehrt zu uns zurückkommen, wenn wir sie aussenden. Liebe, Freude, Glück, Harmonie, Vertrauen, Vergebung, Verständnis, Rücksicht, Großzügigkeit, Positivität, Hoffnung, gute Laune und Frieden beispielsweise. Dieses Gesetz ist für reine Rationalisten und 24/7 Geschäftsleute oft zum Teil ein leider eher verkümmerter oder wenig relevanter Instinkt. Alles verkümmert, wenn wir es nicht nutzen. Und wir nutzen nichts, von dem wir die Bedeutung nicht erfassen. Und jene Bedeutung wird bisher kaum wo gelehrt.
"Wir müssen lernen als Spezies zu denken und nicht als Individuen."
"Das ist nicht möglich."
"Nein, aber es ist notwendig."
Dieser Dialog aus dem Film "Interstellar" bringt es auf den Punkt und Morgensterns Zitat macht uns Hoffnung darauf, dass selbst die "unmöglichste" Veränderung doch irgendwann und irgendwie möglich sein wird. Er spricht übrigens von "wir" und nicht von "du". Oder: "... laden UNS zu neuem Leben ein". Er spricht auch nicht von EINEM neuen Leben (und noch eins und noch eins), sondern vom Leben an sich.
Was dieses Projekt braucht und was allgemein unsere Zukunft mehr als alles andere brauchen wird, sind Menschen, die bereits dabei sind, zunächst selbst zu Bewusstsein zu kommen und im nächsten Schritt das echte Kollektivbewusstsein zu etablieren - genau von der Art, welche auch in Interstellar angesprochen wird.
Echtes Kollektivbewusstsein mündet stets in einer Win-Win Situation. Die Natur lebt das Gesetz des Überflusses seit jeher vor. Es ist von allem weit mehr da, als wir alle brauchen.
Wer das Prinzip begreift, versteht auch, dass es eben gerade kein (verlustreiches) Teilen mit einer dir fremden und anonymen Gemeinschaft ist, wodurch weniger für dich selbst übrigbleiben wird. Sondern ganz im Gegenteil.
Was genau ich damit meine und wie ein einfacher "Trick", besser gesagt eine Übung, dich ganz schnell zu (Kollektiv-)Bewusstsein bringt, von dem sowohl die Menschheit als Ganzes profitiert, als auch du als Individuum sofort und/oder später einen Mehrwert hast, will ich dir in Teil 2 dieses MindSnippets zeigen, in: Kollektivbewusstsein - Teil 2: Eintauchen ins menschliche Universum (siehe Link zu
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Triumph des Bösen
#102 • Edmund Burke •
1:15 min
1:15 min "Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen." (Edmund Burke)
Manchmal ist es Angst zu scheitern. Manchmal schlicht Faulheit. Oder es fehlt an guten Vorbildern und leuchtenden Beispielen. Immer "beliebter" wird auch das ewige ...
mehr
Argument, dass der/die Einzelne doch ohnehin nichts tun könne oder auch, dass es sowieso für alles zu spät sei.
Ich bin gewiss kein Zweckoptimist. Wer mich kennt, kennt auch mein "Bitchface": Ich gucke, als hätte ich nur Sorgen, seit Wochen Verstopfung oder als sei wer gestorben. Dabei bin ich in diesen Momenten nur gedankenversunken. 😄
Und auch wenn ich Smileys einsetze: Ich bin kein dauergrinsender Alles-ist-toll-Optimist, sondern man möge es glauben oder nicht: Mehr Realist, als man bei manchen meiner Thesen denken möge. Ich will sagen: Ich verstehe alle von den obengenannten Argumenten. Und ich kenne jedes einzelne davon sehr gut. Gegen die meisten muss auch ich immer mal wieder ankämpfen.
Denn es ist doch so: Angst vor dem Scheitern? Wenn man nichts tut, scheitert man definitiv.
Faulheit? Die Energie kommt mit den ersten (noch so kleinen) Ergebnissen, also wenn man einfach mal anfängt - erlebe ich jeden Tag.
Gute Vorbilder? Die gibt es. Man muss nur genau hinschauen. Hinschauen wollen!
Der Einzelne kann nichts bewirken? Dann lass uns zusammentun. Dafür gibt es das Projekt hier ja.
Und es ist ohnehin zu spät? Zu spät für was?
Ein totales Aussterben der Spezies Mensch wird es nicht so schnell geben. Und selbst wenn 98% der Menschheit eines Tages vernichtet würde, dann blieben 2% am Leben - das sind 160 Millionen Menschen, die sich fragen werden: Was haben wir falsch gemacht und wie können wir den Restart jetzt besser gestalten?
Und dann, spätestens dann, wird man erkennen: Es war unser Denken, unser Mindset, unsere Spiritualität, die zu wider-natürlichen Prioritäten und falschen Definitionen von "Erfolg" führten. Kurz: Es lag an unserem mangelhaften Bewusstsein über das Leben an sich, das uns das alles bescherte und das wir korrigieren müssen. Und dann sollte etwas da sein. Ideen. Projekte. Menschen, die bereits jetzt an "einer neuen Erde" arbeiten. Und jene beginnt mit einem neuen Bezug zum Bewusstsein.
Machst du mit? Oder schläfst du lieber weiter?
Manchmal ist es Angst zu scheitern. Manchmal schlicht Faulheit. Oder es fehlt an guten Vorbildern und leuchtenden Beispielen. Immer "beliebter" wird auch das ewige ...
Argument, dass der/die Einzelne doch ohnehin nichts tun könne oder auch, dass es sowieso für alles zu spät sei.
Ich bin gewiss kein Zweckoptimist. Wer mich kennt, kennt auch mein "Bitchface": Ich gucke, als hätte ich nur Sorgen, seit Wochen Verstopfung oder als sei wer gestorben. Dabei bin ich in diesen Momenten nur gedankenversunken. 😄
Und auch wenn ich Smileys einsetze: Ich bin kein dauergrinsender Alles-ist-toll-Optimist, sondern man möge es glauben oder nicht: Mehr Realist, als man bei manchen meiner Thesen denken möge. Ich will sagen: Ich verstehe alle von den obengenannten Argumenten. Und ich kenne jedes einzelne davon sehr gut. Gegen die meisten muss auch ich immer mal wieder ankämpfen.
Denn es ist doch so: Angst vor dem Scheitern? Wenn man nichts tut, scheitert man definitiv.
Faulheit? Die Energie kommt mit den ersten (noch so kleinen) Ergebnissen, also wenn man einfach mal anfängt - erlebe ich jeden Tag.
Gute Vorbilder? Die gibt es. Man muss nur genau hinschauen. Hinschauen wollen!
Der Einzelne kann nichts bewirken? Dann lass uns zusammentun. Dafür gibt es das Projekt hier ja.
Und es ist ohnehin zu spät? Zu spät für was?
Ein totales Aussterben der Spezies Mensch wird es nicht so schnell geben. Und selbst wenn 98% der Menschheit eines Tages vernichtet würde, dann blieben 2% am Leben - das sind 160 Millionen Menschen, die sich fragen werden: Was haben wir falsch gemacht und wie können wir den Restart jetzt besser gestalten?
Und dann, spätestens dann, wird man erkennen: Es war unser Denken, unser Mindset, unsere Spiritualität, die zu wider-natürlichen Prioritäten und falschen Definitionen von "Erfolg" führten. Kurz: Es lag an unserem mangelhaften Bewusstsein über das Leben an sich, das uns das alles bescherte und das wir korrigieren müssen. Und dann sollte etwas da sein. Ideen. Projekte. Menschen, die bereits jetzt an "einer neuen Erde" arbeiten. Und jene beginnt mit einem neuen Bezug zum Bewusstsein.
Machst du mit? Oder schläfst du lieber weiter?
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Größer als du selbst
#93 • Eckhart Tolle •
2:08 min
2:08 min
wieder verbindet, wird er zum wunderbarsten Werkzeug, dann dient er etwas Größerem als sich selbst." (Eckhart Tolle aus dem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart")
Und ich möchte ergänzen, dass das Gleiche beispielsweise auch für die Astronomie gilt sowie für eigentlich alle Bereiche des irgendwie Erforschbaren. Unser absolutes Wissen vermehrt sich rasant. Doch unser relatives Unwissen wächst annähernd exponentiell dazu: Jede Antwort wirft einige neue Fragen auf, wodurch wir zugleich wissender und unwissender werden. Man könnte beinahe sagen:
Je mehr wir absolut wachsen, desto kleiner werden wir in der Relation zum Ganzen, doch umso beeindruckender ist die "göttliche Intelligenz", deren wahre Größe wir nur immer besser und immer ehrfürchtiger erahnen können. Vorausgesetzt natürlich, dass wir die hierfür notwendige Demut durch Weisheit als wahre Größe, Gewinn, Klugheit und wirklich erstrebenswert begreifen können. Weisheit? Genau. Das ist das, auf das wir weder im Bildungssystem noch im Alltag ernsthaft wertlegen, das wir nicht wirklich als "Erfolg" definieren (sonst wäre Weisheit leichter monetarisierbar). Nur noch in Herr der Ringe, Matrix oder Star Wars ist sie offenbar etwas wert.
Wer wirklich klug ist, wird früher oder später erkennen, dass man unmöglich jemals alles erfassen können wird. Doch wer lernt, sich mit dem zu verbinden, was Tolle "Bewusstsein" nennt, hat dennoch ständigen Zugriff, erhält unerschöpfliche Versorgung durch eben jene nicht versiegende Quelle von allem, das ist. Und dann wirst du größer als du selbst (es je hättest planen können).
Der zweifelnde, da unwissende Mensch, möchte gerne "alles Wissen" immer bei sich tragen, um trügerische Sicherheit zu gewinnen. Der vertrauende Mensch hingegen baut darauf, dass die richtigen Worte, Ideen, Lösungen, Begegnungen, Erkenntnisse, ... stets zur rechten Zeit kommen werden. Und zwar aus jener Quelle, die man nicht anders nennen kann, als Vollkommenheit. Als alles, das ist.
Wahrer Erfolg kann demnach nur so definiert werden, dass man exakt dies versteht und lebt. Denn größer, klüger, umfassender ist schlicht niemals möglich.
Bis dieses Bewusstsein, dieses #NeuesDenken und jene Definition von Erfolg in der Menschheit im breiten Rahmen wirklich angekommen ist, wird es natürlich seine Zeit dauern, denn sehr viele Köpfe werden in dieser biologischen Version nicht mehr umdenken können (oder wollen, meist aus Angst vor Identitätsverlust), wodurch ganz neue Generationen notwendig werden.
Doch fest steht: So oder gar nicht. Alles andere ist schlicht wider-natürlich und muss somit auf natürliche Weise früher oder später aussterben.
In der Regel erledigt das die "erfolglose Spezies" einfach selbst. Beispielsweise durch Atomkriege oder wenn sie eines Tages aus 60% Polyethylen besteht - Mikroplastik sei Dank. "Erfolglos" deswegen, da jene Spezies Erfolg nun mal falsch definierte und somit auch nicht den Weg des Erfolges gehen konnte.
So wie wir seit einiger Zeit. Die Natur wertet milliardenschwere Konten, Luxusjachten, Sexyness, die lediglich zu ständig wechselnden, oberflächlichen Sexpartnern führt, Party ohne Ende oder Social Media Fame nun mal nicht als Erfolg. Das alles sind nur traurige Versuche, Ersatz für das Echte zu finden. Perversionen, die sich unser begrenztes, da unbewusstes Ego als Definition von Erfolg ausgedacht hat aus Ermangelung besseren Wissens (wo hätte man es lernen sollen? In unseren Schulen? In den Universitäten?).
Wie lange wollen wir das noch als Erfolg betrachten? Wann erkennen wir das völlig Überholte und stark Begrenzte daran?
Du hast es mit in der Hand. Verbinde dich selbst mit jenem Bewusstsein, dann wirst du ziemlich sicher Lust, Kraft und Inspiration gewinnen für dein ganz individuelles Was und Wie zum Gestalten einer Zukunft im Bewusstsein dieses Wofürs.
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Geozentrisch, heliozentrisch, egozentrisch
#177 • Leo Tolstoi •
2:59 min
2:59 min "Ein ehrsüchtiger Mensch wünscht gelobt zu werden. Damit er gelobt werde, muß er das sein, was die Leute für gut halten. Die Leute aber halten dasjenige für gut, was ihnen gefällt. Und es gefällt ihnen, ... 
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daß man sie für gut halte. Deshalb gibt es keine müßigere Mühe, als die Befriedigung der Ehrsucht." (Leo Tolstoi, Quelle: aphorismen.de)
In der Renaissance wechselte unser menschliches Selbst-Bewusstsein massiv. Eben hielt man die Erde noch für den Mittelpunkt der gesamten Schöpfung und somit auch den Menschen, da stellte man plötzlich fest: "Oha! Mist, ganz so ist es ja gar nicht." Zähneknirschend mussten wir diese Demutsklatsche einstecken: Die Sonne ist der Mittelpunkt der gesamten Welt - das heliozentrische Weltbild war geboren und schickte das geozentrische in Rente (zumindest für die Meisten).
Aber noch immer konnten wir ziemlich stolz auf uns sein. Denn auch wenn wir verdammt nochmal die Sonne umkreisen und nicht sie uns, so waren wir dem Zentrum doch noch immer ziemlich nah. Wir durften uns nach wie vor sehr, sehr wichtig und groß fühlen.
Aber diese verflixten Wissenschaftler! Lange dauerte es nicht und man stellte fest: Auch das trifft es immer noch nicht. Denn wir sind nur Teil eines beinahe läppischen Sonnensystems, das gerade mal aus acht Planeten besteht. ACHT!!!!! Was soll das! Wo alleine die Milchstraße, also unsere Galaxie, doch schon aus 100 bis 200 Milliarden Sonnen besteht. Von den unzählbaren Planeten mal ganz zu schweigen. Und das ist dann nur unsere Galaxie. Eine recht kleine von vermuteten 100 Milliarden Galaxien im sichtbaren Universum. Wie viel müssen wir denn noch ertragen! Erst kickt uns diese doofe heliozentrische Sache vom stolzen Thron und jetzt auch noch das!?
Das darf einfach nicht sein! Es kann nicht angehen, dass wir, dass jeder einzelne, dass ICH so unbedeutend bin! Auf diesem zum Mini-Furz degradierten Planeten bin ich auch noch dazu nur einer von 8 Milliarden? Wenn man nun noch rechnet, wie viele Leben es vorher schon gab und wie viele noch kommen werden - was gelte ich denn dann? ... mag sich so mancher fragen.
Dagegen muss man was tun! Was für ein Weltbild könnte einem da jetzt nur helfen? Hmmm, mal sehen. Geozentrisch ... heliozentrisch ... wo bleibe ich? Ach ja!!! Egozentrisch! Das ist die Lösung! Ich beschließe einfach, dass sich alles um mich dreht! Ich will der Tollste, Beste, Größte, Berühmteste, Reichste und auch der Beliebteste sein! Und wenn ich das mit der Beliebtheit nicht schaffe, dann wenigstens der Unbeliebteste, Hauptsache man nimmt mich als etwas ganz Großes wahr, zum Beispiel indem ich Europa in Schutt und Asche lege oder am besten gleich die Atombombe werfe. Au ja! Egozentrik sei Dank - Halleluja! Wie erhebend, wie göttlich, ICH BIN GOTT!!!
Kommt das jemandem bekannt vor? Mir fallen so einige Personen ein, die genau das ausstrahlen und noch viel mehr, die danach eifern. Und mir fallen eine Menge Bücher, (Erfolgs-)Autobiografien und Ratgeber ein, die genau diese Egozentrik bedienen. Ganz im Tolstoi-Sinne: Gebt den Leuten, was sie hören wollen. "Es gefällt ihnen, dass man sie für gut halte." - Wie toll! Also einfach ein paar Bücher schreiben oder Sprüche posten, die jedem vermitteln: "Ich bin toll, soll exakt so bleiben wie ich bin, denn eigentlich bin ich jetzt bereits Gott."
Das egozentrische Zeitalter, ich denke wir sind mittendrin. Während es bei geozentrisch und heliozentrisch noch viel mehr das "Wir" gab ("Wir stehen alle gemeinsam im Mittelpunkt" bzw. "Wir umkreisen alle gemeinsam die Sonne"), gibt es im egozentrischen Zeitalter viel mehr den Ich-Gedanken ("Ich bin göttlich").
Ego und Bewusstsein schließen sich einander aus. Ein Mensch, der wirklich im Bewusstsein lebt, fühlt sich nicht klein, einsam, verlassen und bedroht durch die Größe des Universums. Im Gegenteil. Er wächst mit dem Bewusstsein über die gigantische Größe von allem und fühlt sich darin geborgen. Er ist Eins mit allem und daher entspricht die Größe des Kosmos quasi der eigenen Größe. Insofern ja, man ist mit Sicherheit auch auf eine Art Gott. Doch natürlich nicht so, wie es das menschliche Ego versteht, im Sinne von "Chef zu sein" oder an der Spitze einer Hierarchie zu stehen, über allen anderen.
Sei ein Tropfen im Ozean und freu dich, dass du aus dem gleichen Stoff bist, aus dem das Alles-das-ist ist. Wie wichtig ist dann noch deine eigene oder die absolute Größe von allem? Sie ist unbedeutend. Stört es einen Zocker, wenn eine Spielewelt unendlich groß ist? Nein - er sieht darin Weite, Möglichkeiten, endlos viel Abenteuer, Dinge zu entdecken. Werde dir deiner Rolle, deiner Identität bewusst. Erinnere, worum dieses Spiel sich dreht. Und dann spiele das Spiel oder spiele die Rolle in diesem Stück. Achte nur bitte darauf, dass es im Einklang mit der Idee des Lebens steht. Nur so können wirklich alle Spaß am Spiel haben. Platz genug für alle gäbe es ja ...
Ein waches Bewusstsein ist völlig frei von Abhängigkeit. Und somit ist auch nichts von der Größe des Universums abhängig - schon gar nicht das Selbst-Bewusstsein, das Bewusstsein vom Selbst. An dieser Frage erkennst du durchaus den Status deiner Bewusstwerdung.
daß man sie für gut halte. Deshalb gibt es keine müßigere Mühe, als die Befriedigung der Ehrsucht." (Leo Tolstoi, Quelle: aphorismen.de)
In der Renaissance wechselte unser menschliches Selbst-Bewusstsein massiv. Eben hielt man die Erde noch für den Mittelpunkt der gesamten Schöpfung und somit auch den Menschen, da stellte man plötzlich fest: "Oha! Mist, ganz so ist es ja gar nicht." Zähneknirschend mussten wir diese Demutsklatsche einstecken: Die Sonne ist der Mittelpunkt der gesamten Welt - das heliozentrische Weltbild war geboren und schickte das geozentrische in Rente (zumindest für die Meisten).
Aber noch immer konnten wir ziemlich stolz auf uns sein. Denn auch wenn wir verdammt nochmal die Sonne umkreisen und nicht sie uns, so waren wir dem Zentrum doch noch immer ziemlich nah. Wir durften uns nach wie vor sehr, sehr wichtig und groß fühlen.
Aber diese verflixten Wissenschaftler! Lange dauerte es nicht und man stellte fest: Auch das trifft es immer noch nicht. Denn wir sind nur Teil eines beinahe läppischen Sonnensystems, das gerade mal aus acht Planeten besteht. ACHT!!!!! Was soll das! Wo alleine die Milchstraße, also unsere Galaxie, doch schon aus 100 bis 200 Milliarden Sonnen besteht. Von den unzählbaren Planeten mal ganz zu schweigen. Und das ist dann nur unsere Galaxie. Eine recht kleine von vermuteten 100 Milliarden Galaxien im sichtbaren Universum. Wie viel müssen wir denn noch ertragen! Erst kickt uns diese doofe heliozentrische Sache vom stolzen Thron und jetzt auch noch das!?
Das darf einfach nicht sein! Es kann nicht angehen, dass wir, dass jeder einzelne, dass ICH so unbedeutend bin! Auf diesem zum Mini-Furz degradierten Planeten bin ich auch noch dazu nur einer von 8 Milliarden? Wenn man nun noch rechnet, wie viele Leben es vorher schon gab und wie viele noch kommen werden - was gelte ich denn dann? ... mag sich so mancher fragen.
Dagegen muss man was tun! Was für ein Weltbild könnte einem da jetzt nur helfen? Hmmm, mal sehen. Geozentrisch ... heliozentrisch ... wo bleibe ich? Ach ja!!! Egozentrisch! Das ist die Lösung! Ich beschließe einfach, dass sich alles um mich dreht! Ich will der Tollste, Beste, Größte, Berühmteste, Reichste und auch der Beliebteste sein! Und wenn ich das mit der Beliebtheit nicht schaffe, dann wenigstens der Unbeliebteste, Hauptsache man nimmt mich als etwas ganz Großes wahr, zum Beispiel indem ich Europa in Schutt und Asche lege oder am besten gleich die Atombombe werfe. Au ja! Egozentrik sei Dank - Halleluja! Wie erhebend, wie göttlich, ICH BIN GOTT!!!
Kommt das jemandem bekannt vor? Mir fallen so einige Personen ein, die genau das ausstrahlen und noch viel mehr, die danach eifern. Und mir fallen eine Menge Bücher, (Erfolgs-)Autobiografien und Ratgeber ein, die genau diese Egozentrik bedienen. Ganz im Tolstoi-Sinne: Gebt den Leuten, was sie hören wollen. "Es gefällt ihnen, dass man sie für gut halte." - Wie toll! Also einfach ein paar Bücher schreiben oder Sprüche posten, die jedem vermitteln: "Ich bin toll, soll exakt so bleiben wie ich bin, denn eigentlich bin ich jetzt bereits Gott."
Das egozentrische Zeitalter, ich denke wir sind mittendrin. Während es bei geozentrisch und heliozentrisch noch viel mehr das "Wir" gab ("Wir stehen alle gemeinsam im Mittelpunkt" bzw. "Wir umkreisen alle gemeinsam die Sonne"), gibt es im egozentrischen Zeitalter viel mehr den Ich-Gedanken ("Ich bin göttlich").
Ego und Bewusstsein schließen sich einander aus. Ein Mensch, der wirklich im Bewusstsein lebt, fühlt sich nicht klein, einsam, verlassen und bedroht durch die Größe des Universums. Im Gegenteil. Er wächst mit dem Bewusstsein über die gigantische Größe von allem und fühlt sich darin geborgen. Er ist Eins mit allem und daher entspricht die Größe des Kosmos quasi der eigenen Größe. Insofern ja, man ist mit Sicherheit auch auf eine Art Gott. Doch natürlich nicht so, wie es das menschliche Ego versteht, im Sinne von "Chef zu sein" oder an der Spitze einer Hierarchie zu stehen, über allen anderen.
Sei ein Tropfen im Ozean und freu dich, dass du aus dem gleichen Stoff bist, aus dem das Alles-das-ist ist. Wie wichtig ist dann noch deine eigene oder die absolute Größe von allem? Sie ist unbedeutend. Stört es einen Zocker, wenn eine Spielewelt unendlich groß ist? Nein - er sieht darin Weite, Möglichkeiten, endlos viel Abenteuer, Dinge zu entdecken. Werde dir deiner Rolle, deiner Identität bewusst. Erinnere, worum dieses Spiel sich dreht. Und dann spiele das Spiel oder spiele die Rolle in diesem Stück. Achte nur bitte darauf, dass es im Einklang mit der Idee des Lebens steht. Nur so können wirklich alle Spaß am Spiel haben. Platz genug für alle gäbe es ja ...
Ein waches Bewusstsein ist völlig frei von Abhängigkeit. Und somit ist auch nichts von der Größe des Universums abhängig - schon gar nicht das Selbst-Bewusstsein, das Bewusstsein vom Selbst. An dieser Frage erkennst du durchaus den Status deiner Bewusstwerdung.
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Fortschritt und Utopien
#189 • Oscar Wilde •
0:48 min
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"Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien." (Oscar Wilde)Das meint zwar auch Technik und Wissenschaft - aber eben nicht nur. Wir dürfen und sollten auch gerne an die Noch-Utopie glauben, Kriege, Armut, Gewalt, Dummheit und Hunger ...
beenden zu können und an so viel anderes mehr, das nicht primär technisch oder wissenschaftlich lösbar ist bzw. aus anderen Gründen im Argen liegt.
Auch sollten wir die Rolle der Politik nicht überbewerten und jegliche Verantwortung auf ihr abladen. Politik ist richtig und notwendig, sie ist jedoch ein menschgemachtes Konstrukt, kein natürliches Prinzip. Politik ist - ebenso wie Gesetze - nur deshalb (noch) notwendig, weil wir ohne Regulierungen und Sanktionen offenbar (noch) nicht überlebensfähig wären. Auch das kann sich ändern, wenn die geistige Evolution eines (fernen) Tages weit genug fortgeschritten ist.
Dies zu erreichen liegt am Denken. Auch an der Bewertung des Denkens an sich - vor allem in Bezug auf Bewusstsein. Es liegt an der Mentalität. An der Spiritualität. An der Philosophie. An den Prioritäten, an die wir glauben. An unserer ganz persönlichen Definition von Erfolg, am Bewerten von Erstrebenswertem, ... somit zunächst einmal an jedem Einzelnen.
Wir legen gerne Verantwortung ab. Missraten unsere Kinder oder schreiben sie schlechte Noten, sind grundsätzlich die Lehrer schuld. Geht die Welt den Bach runter, liegt es an der Politik. Wer es sich dermaßen einfach machen möchte, wird die Welt nicht verändern können.
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Kapitulieren oder Scheitern?
#137 • Henry Ford •
0:18 min
0:18 min "Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern." (Henry Ford)
Scheitern heißt, eine Idee klappte nicht. Es gab keinen Bedarf, man lieferte das falsche Produkt oder vielleicht war man seiner Zeit auch schlicht voraus ...
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und konnte zu wenige Leute für die Idee gewinnen.
Kapitulieren bedeutet aufgeben. Aus mangelnder Geduld? Aus mangelndem Glauben an die Idee, an sich selbst? Oder weil man die Möglichkeit des Scheiterns fürchtet?
Man sollte durchaus riskieren, zu scheitern, nachdem man sein Bestes gegeben hat. Ein Kapitulieren wirst du jedoch sicher irgendwann bedauern.
Scheitern heißt, eine Idee klappte nicht. Es gab keinen Bedarf, man lieferte das falsche Produkt oder vielleicht war man seiner Zeit auch schlicht voraus ...
und konnte zu wenige Leute für die Idee gewinnen.
Kapitulieren bedeutet aufgeben. Aus mangelnder Geduld? Aus mangelndem Glauben an die Idee, an sich selbst? Oder weil man die Möglichkeit des Scheiterns fürchtet?
Man sollte durchaus riskieren, zu scheitern, nachdem man sein Bestes gegeben hat. Ein Kapitulieren wirst du jedoch sicher irgendwann bedauern.
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Sieh nicht nur den Gewinn
#136 • Steve Jobs •
0:24 min
0:24 min "Wenn du nur auf den Gewinn schaust, wirst du nachlässig. Aber wenn du dich darauf konzentrierst, richtig gute Produkte herzustellen, wird der Gewinn folgen." (Steve Jobs)
Alles wird teurer. Selbst das halbwegs menschenwürdige Wohnen wird immer ...
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unbezahlbarer, zugleich grinsen uns immer mehr Influencer aus echt "richen" Leben entgegen. Angst und Neid ergeben zu gerne Gier. Auch wenn man das beispielweise aus den genannten Gründen gut nachvollziehen kann - vergiss dabei nie das natürliche Prinzip, dass die Mutter aller Fruchtbarkeit die Liebe ist.
Steve Jobs liebte, was er tat - sein Reichtum war "nur" ein angenehmer Nebeneffekt. Eine Folge. Eine Frucht. Doch die Wurzel bestand aus Liebe, Freude, Leidenschaft und echter Hingabe.
Alles wird teurer. Selbst das halbwegs menschenwürdige Wohnen wird immer ...
unbezahlbarer, zugleich grinsen uns immer mehr Influencer aus echt "richen" Leben entgegen. Angst und Neid ergeben zu gerne Gier. Auch wenn man das beispielweise aus den genannten Gründen gut nachvollziehen kann - vergiss dabei nie das natürliche Prinzip, dass die Mutter aller Fruchtbarkeit die Liebe ist.
Steve Jobs liebte, was er tat - sein Reichtum war "nur" ein angenehmer Nebeneffekt. Eine Folge. Eine Frucht. Doch die Wurzel bestand aus Liebe, Freude, Leidenschaft und echter Hingabe.
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Die Vision in deinem Herzen
#175 • Carl Gustav Jung •
2:29 min
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Der Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie ...
konnte damals wohl noch nicht ahnen, wie sehr wir heute darauf achten, "wie wir ankommen". Wir brauchen Likes, Follower, Neider, möchten aufsteigen in der Welt da draußen, ihnen allen zeigen, was wir haben, wer wir sind - auch (und erst recht), wenn wir das selbst gar nicht so recht wissen.
Das geht am besten, wenn man sich entsprechend an der Welt da draußen orientiert. Was wir selbst eigentlich wollen, gerät dabei häufig in den Hintergrund. Bis sie später dann anklopft: Die Midlife Crisis. Oder eine Krankheit, die uns zum Nachdenken und zur Selbstreflexion zwingt. In meinen Augen, vom Leben einer der großen Versuche, einen wachzurütteln.
"Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen", war damals mein Konfirmationsspruch (Apg. 5,29). Ich wählte damals diesen Absatz aus, weil er mir als angehender Rebell (erst langhaariger Metal Fan, später dann eine Weile Punk, ... ) sehr aus dem Herzen sprach. Aber nicht nur wegen des zweiten Teils (den Menschen nicht gehorchen zu müssen), sondern tatsächlich vor allem wegen des ersten Teils: Der inneren, wahrhaft "eingepflanzten" Intuition zu folgen. Folgen zu dürfen. Folgen zu sollen sogar! Eine Anweisung und Absegnung von ganz oben - was kann es eigentlich Eindeutigeres geben? Das sehen zu viele eben anders. Wir sollten ihnen nicht gehorchen, denn (fürs Wesentliche) Blinde können in der Regel nicht wirklich gut sehen und sind somit schlechte Wegbestimmer.
Als Kind wollte ich unbedingt Spieleprogrammierer werden. Für Anfang der 1980er Jahre ein sehr früher und ungewöhnlicher Wunsch. Selbst bei IBM glaubte man da noch nicht wirklich an die Zukunft von Computern, und meine Eltern oder Lehrer taten das schon gleich gar nicht (am gesamten Gymnasium gab es keine 10 anderen, die einen Computer hatten). Die Folge: Ich durfte nicht so sein, wie ich wollte, sollte "den Quatsch mit den Computern vergessen". Daher dann auch die Rebellion. Denn für mich gab es keine Alternative zur inneren Berufung. Und so vergingen viele, viele Jahre der Leere, des Vakuums und der (Sinn-) und Identitätssuche.
Erst später wurde mir klar: Computerspiele zu programmieren war nur eine vage Vorahnung! Es ging durchaus "um ein Spiel", aber es ging nicht konkret darum, wirklich Spiele für Computer herzustellen und zu erfinden - es ging darum, das gigantische, kosmische, ganz reale Spiel zu entwirren oder zumindest als solches zu erkennen - es zu erinnern.
Das Leben weiß schon ganz genau was es tut, wenn es dir große Träume, Wünsche und Visionen ins Herz legt. Das tut es nur, weil genau "so jemand" jetzt gebraucht wird. Für den Plan. Für das Leben. Für das große, kosmische Spiel. Solange der Wunsch tatsächlich deinem Inneren entspringt und nicht von außen eigebrannt wurde (das Ego versucht das gerne - das der anderen aber auch dein eigenes).
Sich am Leben im Außen zu orientieren, wenn es um wahre Selbstfindung geht, ist extrem kurzsichtig gedacht. Denn dort draußen findest du stets nur ein Abbild des aktuellen Zeitgeists, der alle paar Jahre wechseln, in anderen Ländern schon anders aussehen kann und der sich nicht daran orientiert, was grundsätzlich dem gigantischen Spiel / Plan des Lebens entspricht, sondern was auch nicht selten das Resultat sein kann von ganzen Generationen "bewusstloser" Menschen. Die manifestierte Realität im Außen ist das Ergebnis des Wertesystems und des Denkens der letzten Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte! Das wirklich Moderne, Aktuelle, die wirkliche "Echtzeit", den buchstäblich "lebendigen Gottesgedanken" - maßgeschneidert auf dich persönlich und deine Zukunft im Einklang mit der Vision des Lebens - findest du nur in dir.
Ahme die Welt da draußen nicht nach! Erinnere dich stattdessen daran, worum es geht. Und dann höre auf dein Inneres. Definitiv wird deine tiefste, innere Berufung 1:1 in das große Gesamtkonzept des Lebens passen: Dein innerer, persönlicher, individueller "Sinn des Lebens" wird ein Mosaiksteinchen sein, für den äußeren, universalen und nie vergänglichen Sinn des Lebens.
Spiel das Spiel nach den Regeln des Lebens. Darin sollten wir alle Eins sein. Doch sei dein eigener Avatar. Sei du selbst. Sei ein Original. Denn alle anderen gibt es schon.
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Das Echte, Wahre und Heilige
#40 • Anton Bruckner •
0:50 min
0:50 min "Eigentlich habe ich, was meine Freunde jetzt groß nennen, nur fertig gebracht, weil ich von Jugend an Ehrfurcht gehabt habe vor allem Echten und Heiligen." (Anton Bruckner)
Bruckner lebte im 19. Jahrhundert in Österreich, seine Formulierungen ...
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wirken daher vielleicht manchmal etwas altbacken. Aber der Kern seiner Aussage bleibt durchaus ein ewig geltendes Naturgesetz. Spirituelle Naturgesetze behalten natürlich ebenso ihre Gültigkeit, wie andere physikalische Gesetze ja auch nicht "altmodisch" werden.
Findest du Elektrizität altmodisch, obwohl es sie seit Milliarden Jahren gibt? Nein, es kommt nämlich nur darauf an, wie man sie nutzt. Gleiches gilt für die Spiritualität.
Mit "echt" und "heilig" ist im Grunde nichts anderes gemeint, wie auch beispielsweise Charles F. Haanel schon 1912 im Master Key System beschrieb: Eine Sache, die sich mit Wahrheit an sich beschäftigt, wird sich über kurz oder lang auf die ein oder andere Weise durchsetzen, da jedes Lebewesen früher oder später auf der Suche nach Wahrheit und Echtheit sein wird und in ihr einfach eine andere, ewige, gehaltvolle Substanz verborgen liegt. Anders als bei den vielen kurzfristigen, dem Trend der Zeit unterworfenen "Temporärwahrheiten" (man könnte sie auch Verschwörungstheorien nennen).
Die Natur, also das Leben selbst, unterstützt jeden, der das (gesunde!) Leben unterstützt bei der Verwirklichung seines Ziels und Traumes.
Was dieser Traum ist? Genau deshalb ist die Frage nach dem berüchtigten Sinn des Lebens so wichtig und entscheidend für alles Weitere und für die "Reparatur der Zukunft".
Bruckner lebte im 19. Jahrhundert in Österreich, seine Formulierungen ...
wirken daher vielleicht manchmal etwas altbacken. Aber der Kern seiner Aussage bleibt durchaus ein ewig geltendes Naturgesetz. Spirituelle Naturgesetze behalten natürlich ebenso ihre Gültigkeit, wie andere physikalische Gesetze ja auch nicht "altmodisch" werden.
Findest du Elektrizität altmodisch, obwohl es sie seit Milliarden Jahren gibt? Nein, es kommt nämlich nur darauf an, wie man sie nutzt. Gleiches gilt für die Spiritualität.
Mit "echt" und "heilig" ist im Grunde nichts anderes gemeint, wie auch beispielsweise Charles F. Haanel schon 1912 im Master Key System beschrieb: Eine Sache, die sich mit Wahrheit an sich beschäftigt, wird sich über kurz oder lang auf die ein oder andere Weise durchsetzen, da jedes Lebewesen früher oder später auf der Suche nach Wahrheit und Echtheit sein wird und in ihr einfach eine andere, ewige, gehaltvolle Substanz verborgen liegt. Anders als bei den vielen kurzfristigen, dem Trend der Zeit unterworfenen "Temporärwahrheiten" (man könnte sie auch Verschwörungstheorien nennen).
Die Natur, also das Leben selbst, unterstützt jeden, der das (gesunde!) Leben unterstützt bei der Verwirklichung seines Ziels und Traumes.
Was dieser Traum ist? Genau deshalb ist die Frage nach dem berüchtigten Sinn des Lebens so wichtig und entscheidend für alles Weitere und für die "Reparatur der Zukunft".
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Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 • Dalai Lama •
2:22 min
2:22 min
Heute orientieren sich viele (junge) Menschen bei der Frage, wie sie Geld verdienen möchten, am aktuellen Weltgeschehen, am momentanen Zeitgeist oder direkt am Markt. Oft ...
stehen dabei sogenannte Sekundärziele im Vordergrund, wie natürlich das Geld oder auch Status und Ansehen. Auch ein wichtiges Kriterium bei der Berufswahl: möglichst viel Spaß bei möglichst wenig Arbeit und möglichst wenig Zeitaufwand. Alles nachvollziehbar. Aber damit beginnt das Hamsterrad auch schon, sich zu drehen. Denn eine Sache haben wir heute meist nicht mehr oder noch nicht im Bewusstsein. Es wird nämlich genau andersherum ein Schuh draus, der dir auch noch viel besser passen und dich deutlich freier machen wird.
Wir ordnen meist Sinnhaftigkeit den obengenannten Motiven unter. Das Problem: In einer erfolgs-, status- und gewinnorientierten Gesellschaft ist es sehr schwierig, eine Brücke zu bauen, zwischen tiefer, gemeinnütziger, zukunftsträchtiger und wirklich erfüllender, wenig egoistischer Sinnhaftigkeit und den erwähnten Ansprüchen. Und was macht eigentlich überhaupt Sinn?
Als Krankenpfleger:in, Erzieher:in oder im Altersheim verdient man doch zudem zu wenig, arbeitet viel zu viel und zu lange, Spaß macht es ja wohl auch nur bedingt und vom gesellschaftlichen Ansehen ganz zu schweigen. Dafür sind doch nur wenige prädestiniert, oder?
Es ist wahr, die natürlichen Verhältnisse sind total aus dem Gleichgewicht geraten, weswegen es immer schwieriger wird, beide Facetten, alle Ansprüche voll und ganz zu bedienen. Doch die Natur wäre nicht die Natur, wenn sie dafür keine Lösung hätte.
Wir haben ihn schlicht vergessen: Den Sinn des Lebens. Wie will man dann wissen, was Sinn ergibt? Was ist die Vision, der Plan, der Traum, die Absicht, das Vorhaben der Natur und des Lebens schlechthin? Wohin möchte sich das Leben entwickeln? Was ist Sinn und Zweck der "Idee Leben"? Welchen gigantischen, Jahrmilliarden andauernden, über Milliarden Galaxien erstreckenden Plan hat dieses Universum?
Man kann keine Antwort darauf finden? Das würde ich nicht sagen. Denn dann würde die Natur äußerst kontraproduktiv arbeiten: Erst mit viel Geduld das Leben erschaffen, ihm dann aber nicht verraten, worum es geht? Nein, sie ist extrem daran interessiert, hat uns extra mühsam Gehirne entwickeln lassen, die endlich alles verstehen könnten, nur für ein einziges Ziel: Dass wir uns endlich daran erinnern können, worum es geht. Das Problem sind wir! Wir müssen uns daran erinnern wollen. Tust du das? Von ganzem Herzen?
"Erleuchtet" nennt man jene, die sich erinnern können. "Uns geht ein Licht auf", sagt auch unser Sprachgebrauch. Erst im Licht kann man klar sehen. Und wenn du ihn erinnern kannst, jenen Sinn, dann verstehst du auch den Sinn des Menschsein, des Lebens an sich. Du bekommst eine Ahnung, eine Idee, eine Art Vision vom Ziel und Plan des Lebens. Jener fühlt sich dermaßen fantastisch an, dass dir in dem Moment klar wird:
"Das ist die tiefst mögliche Sinnhaftigkeit! Drunter will ich nichts mehr tun!" - Dann hast du den universalen Sinn des Lebens verstanden. Und in jenem findest du dann recht schnell deinen ganz persönlichen, individuellen. Und wenn du diesen (er)lebst, gestaltest und dich in diese Richtung transformierst, erfährst du Freude, Glück, Freiheit, Gelassenheit, Erfüllung, die auf anderem Wege nicht zu realisieren wäre oder bestenfalls als schlechte Kopie für eine Weile durchgehen mag. Was man gerne macht, macht man gut. Und was man gut macht, wird auch gerne honoriert.
Das Leben bedankt sich und unterstützt all jene, die ihm dabei helfen, sich und seine Vision zu materialisieren. Das kann in Form von Kraft, Motivation, Lebensfreude, Ideenreichtum, Kreativität geschehen oder auch durch neue, viel besser zu dir passende Bekanntschaften, glückliche "Zufälle" und Fügungen und vieles mehr. Und dann verstehst du die Aussage des Dalai Lama: Es ist tatsächlich ein gigantisches Spiel! Und so fühlt es sich dann auch an. Kann es etwas Besseres geben, als 24/7 spielen zu dürfen?
Daher: Frage zunächst nach dem größten aller Sinne. Der Rest ergibt sich daraus wie von selbst. Diese Denkweise ist heute absolut nicht üblich. Die Folgen spüren wir überdeutlich. Daher wird es Zeit, das endlich zu ändern. Start the #SpiritualRevolution
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Wird man dir ein Denkmal bauen?
#138 • Glenn W. Turner •
0:38 min
0:38 min "Kritikern hat man noch nie ein Denkmal gebaut, den Kritisierten dagegen schon oft." (Glenn W. Turner)
Gefällt mir sehr, was der amerikanische Unternehmer sagte. Da ist was dran. Woran mag das liegen? Vielleicht weil Kritisieren dem ...
mehr
Zerstören sehr ähnlich ist? Vor allem, wenn die Kritik statt konstruktiver eher zynischer, destruktiver oder, wie heute oft üblich, sogar richtig gehässiger Art ist?
Etwas zu erträumen, zu erspinnen, zu visualisieren und laut auszurufen, aufzuschreiben, rauszusingen, zu youtuben oder zu posten bedeutet, etwas zu wagen. Man setzt sich der Gefahr von Spott aus - in manchen Fällen, Staaten oder Zeiten riskiert(e) manch einer sogar sein Leben.
Dagegen zeugen Kritiker in der Regel eher weniger von Mut oder Kreativität. Sie lassen lieber sterben statt selbst zu gebären. (Und ich meine hiermit nicht sachliche, professionelle Rezensenten.)
Leider ist es heute üblich, dass wir eher über alles Schlechte schimpfen, anstatt eigene, kreative und konstruktive Visionen zu entwickeln. Dystopien sind zum Beispiel auch sehr beliebt. Das Wort Eutopie kennt hingegen kaum einer, nicht einmal Google so wirklich. Lies dazu auch gerne den verlinkten Blog "Das Besingen der Finsternis".
Gefällt mir sehr, was der amerikanische Unternehmer sagte. Da ist was dran. Woran mag das liegen? Vielleicht weil Kritisieren dem ...
Zerstören sehr ähnlich ist? Vor allem, wenn die Kritik statt konstruktiver eher zynischer, destruktiver oder, wie heute oft üblich, sogar richtig gehässiger Art ist?
Etwas zu erträumen, zu erspinnen, zu visualisieren und laut auszurufen, aufzuschreiben, rauszusingen, zu youtuben oder zu posten bedeutet, etwas zu wagen. Man setzt sich der Gefahr von Spott aus - in manchen Fällen, Staaten oder Zeiten riskiert(e) manch einer sogar sein Leben.
Dagegen zeugen Kritiker in der Regel eher weniger von Mut oder Kreativität. Sie lassen lieber sterben statt selbst zu gebären. (Und ich meine hiermit nicht sachliche, professionelle Rezensenten.)
Leider ist es heute üblich, dass wir eher über alles Schlechte schimpfen, anstatt eigene, kreative und konstruktive Visionen zu entwickeln. Dystopien sind zum Beispiel auch sehr beliebt. Das Wort Eutopie kennt hingegen kaum einer, nicht einmal Google so wirklich. Lies dazu auch gerne den verlinkten Blog "Das Besingen der Finsternis".
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Kriege, Hass und Denken
#198 • Bertolt Brecht •
0:58 min
0:58 min
Da stimme ich Brecht absolut zu. Und es ist heute noch viel schlimmer. Denn jeder ...
Hass, jede Hetze, jede Spaltung wie sie tagtäglich weltweit millionenfach alleine in den sozialen Medien stattfindet, ist ein kleiner Krieg - in der Regel ausgefochten ohne (bis zum Ende) zu denken.
Zu zerstören (Krieg und Hass) ist eben tausendmal einfacher als zu erschaffen (Kreativität und Liebe). Als Kind kapierte ich das bereits: Ich baute mühe- und liebevoll lange an einer Sandburg und ein kleines Arschlochkind namens Kolja kam her und trampelte es neidisch kaputt. (Heute hat das erwachsene Arschlochkind übrigens einen exzellent bezahlten Job und genießt großes, gesellschaftliches Ansehen in gewissen Kreisen - was wir so alles als Erfolg betrachten und wen wir so alles ehrfurchtsvoll nach vorne bringen ...)
Daher können weder Hater noch Kriegsherren jemals einen Hauch Respekt von mir erwarten. Egal wie intelligent sie ihre Kriege planen, egal wie eloquent sie ihren Hass ausdrücken, egal wie mächtig sie beispielsweise aus Neid auch Angst in den Herzen gesunder, friedliebender und ausgeglichener Menschen erzeugen mögen - ihre Handlungen entstehen weder aus respektablen Gründen, noch führen sie zu respektablen Ergebnissen.
Destruktivität hat nicht die Substanz, die zu echter Hochachtung führen könnte. Das versteht auch Herr P. nicht so ganz, den übrigens auch zu viele Menschen voller Ehrfurcht nach "oben" trugen. Manche verwechseln Furcht mit Ehrfurcht. Unweise, wer das nicht unterscheiden kann. Doch wo lernen wir solche Dinge? Sie sind nun mal nicht so leicht zu Geld zu machen, wozu sie also an den Schulen lehren?
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Von der Notwendigkeit der Gottesidee
#250 • Albert Einstein •
4:58 min
4:58 min "Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele." (Albert Einstein, Quelle: Zitate.net)
Geblendet von unserem Fortschritt, Wohlstand und den technischen, medizinischen und allgemein verstandesbasierenden Möglichkeiten, fühlen wir uns ziemlich weit und unabhängig, beinahe schon ...
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vollkommen. Dabei vergessen wir, dass - wie Einstein schon bemerkte - zwar unsere Mittel beachtlich sein mögen, unsere Ziele, also Visionen, Pläne, Vorhaben und auch unsere Definition von Erfolg, sind es jedoch noch lange nicht. "Fortschrittsarroganz" nenne ich eines der größten Probleme unserer Zeit.
Waren es vor 2000 Jahren noch Schuldgefühle, die die Menschen lähmten und vor Angst daran hinderten, sich einem vermeintlichen Gott weiter mental und emotional zu nähern, so sind es heute eher arrogante Gedanken, die der spirituellen Weiterentwicklung des Einzelnen (und somit der Gesamtheit) im Weg stehen. Gedanken wie beispielsweise:
"Wozu brauchen wir denn heutzutage noch solch eine überholte Idee eines Gottes? Wir sind doch inzwischen eine aufgeklärte, zivilisierte und hochentwickelte, gebildete Spezies, die die Dinge immer besser selbst kontrollieren kann." (Mehr zu "Exit-Argumenten" in
Snippet #202 und auf der verlinkten Page)
Und so versuchte damals jemand den Menschen durch "Vergebung ihrer Sünden" die Schuldgefühle zu nehmen, damit sie sich neugierig, mutig und ohne Furcht spirituell weiterentwickeln konnten - und auch wollten. Wofür einige damals noch dankbar waren, da sie eigentlich auch durchaus Lust hatten, Gott zu finden, existiert heute nicht einmal mehr ein Bewusstsein. Oder die Lust.
Schuld empfindet heute niemand mehr - ganz im Gegenteil. Schuld sind doch sowieso die anderen, während man selbst stets von allem noch immer zu wenig hat und verglichen mit anderen permanent zu kurz kommt, oder? Eine Religion, die Schuldgefühle nehmen möchte, erntet heute oft nur noch ein müdes Lächeln. "Welche Schuld? Wofür Vergebung?" und nicht zuletzt: "Was für ein spirituelles Gefasel! Was soll das sein? Sowas brauche ich nicht!"
Heute müsste jemand den Menschen ihren Stolz nehmen (ihn "brechen"), bevor sie beispielsweise ihre eigene "Schuld" oder Verantwortung wieder wahrnehmen können. Und jemand müsste sie wieder an Fähigkeiten(!) und hochentwickelte spirituelle Skills(!) wie Dankbarkeit, Geduld, Zuhörenkönnen, allgemein die Wichtigkeit von spirituellem Wachstum oder auch an ein gesundes Maß einer gewissen göttlichen Demut erinnern.
Um erinnert werden zu wollen, müsste jeder Einzelne jedoch erst einmal erkennen, dass er etwas vergessen hat. Es ist schwierig, jemandem eine Medizin zu verabreichen, der glaubt, dass ausschließlich die anderen krank sind. Wie gesagt: Es existiert nicht einmal mehr das Bewusstsein, dass wir bewusstlos sind. Und die Lust, zu Bewusstsein zu kommen, ist auch das erste, das jeder für sich zunächst entwickeln müsste. Niemand wird zu seinem Glück gezwungen. Nun, dann ist Glück vielleicht auch nicht in reinster Form möglich. Worüber wundern wir uns dann?
Wir wissen eben längst noch nicht alles. Unser Hirn entwickelt zwar immer schneller immer hübschere "Mittel" - die Ziele sind jedoch das Problem. Denn für Sinnhaftigkeit ist unser Intellekt nicht zuständig. Das große Ganze (das Ziel, der Sinn von allem-das-ist), kann nicht mit dem Verstand erfasst werden. Intellekt ist zwar dazu da, ganz rational jene Mittel zu entwickeln, die zum Erreichen des eigentlichen Ziels notwendig sind. Im definieren des Ziels sind wir Menschen jedoch auf dem besten Weg, gnadenlos und lebensbedrohlich zu scheitern, da Lebenssinn eben nicht aus unserem (zu) hoch gefeierten Intellekt geboren wird. (
Snippet #92)
"Das Ziel" zu finden, das uns alle vereint, das wir alle gemeinsam haben und das keine Verworrenheit oder Mangel mehr hinterlassen wird, ist eng verwandt (wenn nicht ein und dasselbe) mit dem "Sinn des Lebens". Wenn dieser Sinn aber nicht (alleine) durch den Intellekt gefunden werden kann, wie denn dann?
Dazu ein kleiner Exkurs. Die Geschichte, wie es mir "einleuchtete", habe ich in meinen Büchern ausführlich niedergeschrieben. Hier möchte ich das Wesentliche daraus aufgreifen.
Mit 32 war ich im Leben ziemlich lost. Frisch verlassen worden, etwas zu viel Alkohol/zu viel am "Feiern", kräftig am Baden im Selbstmitleid (die Musik von Rammstein eignet sich ganz hervorragend für egozentrische Gedankenkarussells), beruflich unzufrieden,... da kam sie in mein Leben: Meine deutlich jüngere, in meinen Augen unfassbar schöne Nachbarin.
Sie war etwas Besonderes. Für mich auf jeden Fall. Sie schien mir so anständig, so rein, so edel, so bewundernswert - ja tatsächlich sah ich etwas Heiliges in ihr. Kurz gesagt: Ich sah in ihr etwas, das ihr so einige Männer gerne geraubt hätten - ich wollte jedoch nur eines: Es beschützen und diesem Etwas in ihr nah sein, denn ich spürte eine unfassbare Macht, Anziehung und ein eigenartiges Gefühl von Sinn, Wahrheit und ja: Vollkommenheit.
Nach Beziehungen, in denen es oft primär um Party, Spaß und das schnelle Vergnügen ging ... entdeckte ich durch sie plötzlich eine neue, viel tiefergehende und auf höheren Sphären stattfindende Art zu lieben in mir. Eine Liebe, die so voller Bewunderung, Hochachtung, Wertigkeit, Reinheit und eben auch Vollkommenheit zu sein schien. Etwas mitunter sehr Gefährliches war geschehen: Ich vergötterte sie - einen Menschen! Mehr und mehr.
Freundinnen von mir sagten nach etwa einem Jahr: "Oh je, wie du sie beschreibst! Keine Frau dieser Welt kann neben ihr bestehen! So vollkommen kann doch kein Mensch sein!"
Sie hatten recht. Sie war - weiß Gott - alles andere als vollkommen (so wie es kein Mensch je sein wird). Ihr Schweigen und das sanfte, Mona Lisa esque Lächeln wirkten auf mich aber wie ein permanentes silent Agreement. Als würde sie meine Liebes-Gedanken und -Worte nicht nur verstehen, sondern auch teilen und immer mehr davon aus mir heraus kitzeln wollen. Als wäre ich auf der richtigen Fährte (ihre) Liebe zu finden. Doch egal, wie gut und wie immer besser meine Art, (sie) zu lieben, auch wurde - mehr als dieses Lächeln erntete ich kaum. Es schien stets, als wäre ich beinahe am Ziel, doch als würde ein kleines Bisschen noch immer fehlen.
In meinen Augen wurde sie dadurch immer vollkommener. Denn wenn ich trotz meiner rasant zunehmenden Entwicklung, hin zu einem "besseren" oder "liebesfähigeren" Menschen, noch immer nicht genügte - wie groß muss sie und die Liebe in ihr denn dann nur sein! Ich entwickelte ein Liebes-Burnout. Nichts was ich tat, schien ihr je zu genügen. Ein Pärchen wurden wir nie, auch nach zwei Jahren nicht, als ich aufgrund völliger Erschöpfung von ihr wegziehen musste.
Alles Quatsch? Natürlich! Ich war blind und ein klein wenig auch blöd vor Liebe. Sie war zu keinem Zeitpunkt (direkt) dieses göttliche Wesen. Nicht annähernd. Ich interpretierte ihr lächelndes Schweigen völlig falsch. Dennoch war der gesamte Prozess ein Akt göttlicher Transformation. Denn während ich in ihr "das Göttliche" sah, richtete ich meinen Geist und mein ganzes Streben danach aus, dem Göttlichen ähnlicher zu werden, wollte mehr und mehr herausfinden, welche Art zu lieben denn wahrhaft göttlich sein könnte. Doch all dies geschah nicht, um sie als Partnerin zu gewinnen, sondern um mich selbst als neuen Menschen zu gewinnen. Ich wurde transformiert durch einen harten, schmerzhaften und eigentlich auch viel zu schnellen Prozess von etwa zwei Jahren.
Die Message daraus wurde zu meinem Lebenswerk: Wir werden dem ähnlicher, was wir bewundern, wonach wir streben. Wie die Motten vom Licht werden wir von dem angezogen, das wir lieben! Lieben wir nun jedoch nicht die wahre Vollkommenheit, quasi "das Göttliche", was lieben wir denn dann? Wem oder was möchten wir denn dann ähnlicher werden und uns annähern? Menschlichen Beispielen und Vorbildern? Elon Musk? Dem Partner, den vielleicht auch du "vergötterst"?
Wir brauchen den Gottesgedanken - und sei es nur als "Platzhalter". Gott ist Liebe heißt es. Wenn wir nach Vollkommenheit streben wollen, ein Prozess, der für das Finden des einen verbindenden Ziels unentbehrlich ist, müssen wir nach der universalen Vollkommenheit suchen, die ewig und für jedes Leben besteht. Vollkommene Liebe - wie pathetisch das auch klingen mag - ist jenes Ziel. Daneben besteht nichts Vergleichbares. Nicht unser Verstand, nicht unsere "Mittel", nicht einzelne Menschen und nein - auch nicht dein Partner.
Es ist einzig dieses X, dieses nie ganz Bekannte, dieses "Gott", das den Raum bietet, in den wir hineinwachsen müssen. Aus Arroganz dieses X ad absurdum zu führen und als überholt zu betrachten, hat fatale Folgen. Vollkommenheit verändert sich nie und gerät auch nie aus der Mode. Wir berauben uns damit ansonsten eben jenes Raumes, in den wir als Mensch(heit) transformieren müssen, um dieses eine gemeinsame Ziel zu finden und zu leben. Kein anderer Prozess als dieser kann eine denkfähige(!) Spezies auf Dauer überleben lassen. Denn in der Vollkommenheit finden wir naturgemäß alles, das wir brauchen. Sonst wäre die Vollkommenheit nicht vollkommen.
Geblendet von unserem Fortschritt, Wohlstand und den technischen, medizinischen und allgemein verstandesbasierenden Möglichkeiten, fühlen wir uns ziemlich weit und unabhängig, beinahe schon ...
vollkommen. Dabei vergessen wir, dass - wie Einstein schon bemerkte - zwar unsere Mittel beachtlich sein mögen, unsere Ziele, also Visionen, Pläne, Vorhaben und auch unsere Definition von Erfolg, sind es jedoch noch lange nicht. "Fortschrittsarroganz" nenne ich eines der größten Probleme unserer Zeit.
Waren es vor 2000 Jahren noch Schuldgefühle, die die Menschen lähmten und vor Angst daran hinderten, sich einem vermeintlichen Gott weiter mental und emotional zu nähern, so sind es heute eher arrogante Gedanken, die der spirituellen Weiterentwicklung des Einzelnen (und somit der Gesamtheit) im Weg stehen. Gedanken wie beispielsweise:
"Wozu brauchen wir denn heutzutage noch solch eine überholte Idee eines Gottes? Wir sind doch inzwischen eine aufgeklärte, zivilisierte und hochentwickelte, gebildete Spezies, die die Dinge immer besser selbst kontrollieren kann." (Mehr zu "Exit-Argumenten" in
Snippet #202 und auf der verlinkten Page)Und so versuchte damals jemand den Menschen durch "Vergebung ihrer Sünden" die Schuldgefühle zu nehmen, damit sie sich neugierig, mutig und ohne Furcht spirituell weiterentwickeln konnten - und auch wollten. Wofür einige damals noch dankbar waren, da sie eigentlich auch durchaus Lust hatten, Gott zu finden, existiert heute nicht einmal mehr ein Bewusstsein. Oder die Lust.
Schuld empfindet heute niemand mehr - ganz im Gegenteil. Schuld sind doch sowieso die anderen, während man selbst stets von allem noch immer zu wenig hat und verglichen mit anderen permanent zu kurz kommt, oder? Eine Religion, die Schuldgefühle nehmen möchte, erntet heute oft nur noch ein müdes Lächeln. "Welche Schuld? Wofür Vergebung?" und nicht zuletzt: "Was für ein spirituelles Gefasel! Was soll das sein? Sowas brauche ich nicht!"
Heute müsste jemand den Menschen ihren Stolz nehmen (ihn "brechen"), bevor sie beispielsweise ihre eigene "Schuld" oder Verantwortung wieder wahrnehmen können. Und jemand müsste sie wieder an Fähigkeiten(!) und hochentwickelte spirituelle Skills(!) wie Dankbarkeit, Geduld, Zuhörenkönnen, allgemein die Wichtigkeit von spirituellem Wachstum oder auch an ein gesundes Maß einer gewissen göttlichen Demut erinnern.
Um erinnert werden zu wollen, müsste jeder Einzelne jedoch erst einmal erkennen, dass er etwas vergessen hat. Es ist schwierig, jemandem eine Medizin zu verabreichen, der glaubt, dass ausschließlich die anderen krank sind. Wie gesagt: Es existiert nicht einmal mehr das Bewusstsein, dass wir bewusstlos sind. Und die Lust, zu Bewusstsein zu kommen, ist auch das erste, das jeder für sich zunächst entwickeln müsste. Niemand wird zu seinem Glück gezwungen. Nun, dann ist Glück vielleicht auch nicht in reinster Form möglich. Worüber wundern wir uns dann?
Wir wissen eben längst noch nicht alles. Unser Hirn entwickelt zwar immer schneller immer hübschere "Mittel" - die Ziele sind jedoch das Problem. Denn für Sinnhaftigkeit ist unser Intellekt nicht zuständig. Das große Ganze (das Ziel, der Sinn von allem-das-ist), kann nicht mit dem Verstand erfasst werden. Intellekt ist zwar dazu da, ganz rational jene Mittel zu entwickeln, die zum Erreichen des eigentlichen Ziels notwendig sind. Im definieren des Ziels sind wir Menschen jedoch auf dem besten Weg, gnadenlos und lebensbedrohlich zu scheitern, da Lebenssinn eben nicht aus unserem (zu) hoch gefeierten Intellekt geboren wird. (
Snippet #92)"Das Ziel" zu finden, das uns alle vereint, das wir alle gemeinsam haben und das keine Verworrenheit oder Mangel mehr hinterlassen wird, ist eng verwandt (wenn nicht ein und dasselbe) mit dem "Sinn des Lebens". Wenn dieser Sinn aber nicht (alleine) durch den Intellekt gefunden werden kann, wie denn dann?
Dazu ein kleiner Exkurs. Die Geschichte, wie es mir "einleuchtete", habe ich in meinen Büchern ausführlich niedergeschrieben. Hier möchte ich das Wesentliche daraus aufgreifen.
Mit 32 war ich im Leben ziemlich lost. Frisch verlassen worden, etwas zu viel Alkohol/zu viel am "Feiern", kräftig am Baden im Selbstmitleid (die Musik von Rammstein eignet sich ganz hervorragend für egozentrische Gedankenkarussells), beruflich unzufrieden,... da kam sie in mein Leben: Meine deutlich jüngere, in meinen Augen unfassbar schöne Nachbarin.
Sie war etwas Besonderes. Für mich auf jeden Fall. Sie schien mir so anständig, so rein, so edel, so bewundernswert - ja tatsächlich sah ich etwas Heiliges in ihr. Kurz gesagt: Ich sah in ihr etwas, das ihr so einige Männer gerne geraubt hätten - ich wollte jedoch nur eines: Es beschützen und diesem Etwas in ihr nah sein, denn ich spürte eine unfassbare Macht, Anziehung und ein eigenartiges Gefühl von Sinn, Wahrheit und ja: Vollkommenheit.
Nach Beziehungen, in denen es oft primär um Party, Spaß und das schnelle Vergnügen ging ... entdeckte ich durch sie plötzlich eine neue, viel tiefergehende und auf höheren Sphären stattfindende Art zu lieben in mir. Eine Liebe, die so voller Bewunderung, Hochachtung, Wertigkeit, Reinheit und eben auch Vollkommenheit zu sein schien. Etwas mitunter sehr Gefährliches war geschehen: Ich vergötterte sie - einen Menschen! Mehr und mehr.
Freundinnen von mir sagten nach etwa einem Jahr: "Oh je, wie du sie beschreibst! Keine Frau dieser Welt kann neben ihr bestehen! So vollkommen kann doch kein Mensch sein!"
Sie hatten recht. Sie war - weiß Gott - alles andere als vollkommen (so wie es kein Mensch je sein wird). Ihr Schweigen und das sanfte, Mona Lisa esque Lächeln wirkten auf mich aber wie ein permanentes silent Agreement. Als würde sie meine Liebes-Gedanken und -Worte nicht nur verstehen, sondern auch teilen und immer mehr davon aus mir heraus kitzeln wollen. Als wäre ich auf der richtigen Fährte (ihre) Liebe zu finden. Doch egal, wie gut und wie immer besser meine Art, (sie) zu lieben, auch wurde - mehr als dieses Lächeln erntete ich kaum. Es schien stets, als wäre ich beinahe am Ziel, doch als würde ein kleines Bisschen noch immer fehlen.
In meinen Augen wurde sie dadurch immer vollkommener. Denn wenn ich trotz meiner rasant zunehmenden Entwicklung, hin zu einem "besseren" oder "liebesfähigeren" Menschen, noch immer nicht genügte - wie groß muss sie und die Liebe in ihr denn dann nur sein! Ich entwickelte ein Liebes-Burnout. Nichts was ich tat, schien ihr je zu genügen. Ein Pärchen wurden wir nie, auch nach zwei Jahren nicht, als ich aufgrund völliger Erschöpfung von ihr wegziehen musste.
Alles Quatsch? Natürlich! Ich war blind und ein klein wenig auch blöd vor Liebe. Sie war zu keinem Zeitpunkt (direkt) dieses göttliche Wesen. Nicht annähernd. Ich interpretierte ihr lächelndes Schweigen völlig falsch. Dennoch war der gesamte Prozess ein Akt göttlicher Transformation. Denn während ich in ihr "das Göttliche" sah, richtete ich meinen Geist und mein ganzes Streben danach aus, dem Göttlichen ähnlicher zu werden, wollte mehr und mehr herausfinden, welche Art zu lieben denn wahrhaft göttlich sein könnte. Doch all dies geschah nicht, um sie als Partnerin zu gewinnen, sondern um mich selbst als neuen Menschen zu gewinnen. Ich wurde transformiert durch einen harten, schmerzhaften und eigentlich auch viel zu schnellen Prozess von etwa zwei Jahren.
Die Message daraus wurde zu meinem Lebenswerk: Wir werden dem ähnlicher, was wir bewundern, wonach wir streben. Wie die Motten vom Licht werden wir von dem angezogen, das wir lieben! Lieben wir nun jedoch nicht die wahre Vollkommenheit, quasi "das Göttliche", was lieben wir denn dann? Wem oder was möchten wir denn dann ähnlicher werden und uns annähern? Menschlichen Beispielen und Vorbildern? Elon Musk? Dem Partner, den vielleicht auch du "vergötterst"?
Wir brauchen den Gottesgedanken - und sei es nur als "Platzhalter". Gott ist Liebe heißt es. Wenn wir nach Vollkommenheit streben wollen, ein Prozess, der für das Finden des einen verbindenden Ziels unentbehrlich ist, müssen wir nach der universalen Vollkommenheit suchen, die ewig und für jedes Leben besteht. Vollkommene Liebe - wie pathetisch das auch klingen mag - ist jenes Ziel. Daneben besteht nichts Vergleichbares. Nicht unser Verstand, nicht unsere "Mittel", nicht einzelne Menschen und nein - auch nicht dein Partner.
Es ist einzig dieses X, dieses nie ganz Bekannte, dieses "Gott", das den Raum bietet, in den wir hineinwachsen müssen. Aus Arroganz dieses X ad absurdum zu führen und als überholt zu betrachten, hat fatale Folgen. Vollkommenheit verändert sich nie und gerät auch nie aus der Mode. Wir berauben uns damit ansonsten eben jenes Raumes, in den wir als Mensch(heit) transformieren müssen, um dieses eine gemeinsame Ziel zu finden und zu leben. Kein anderer Prozess als dieser kann eine denkfähige(!) Spezies auf Dauer überleben lassen. Denn in der Vollkommenheit finden wir naturgemäß alles, das wir brauchen. Sonst wäre die Vollkommenheit nicht vollkommen.
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Je mehr wir wissen, desto kleiner werden wir?
#290 • Itzhak Bentov •
4:05 min
4:05 min
Viele ...
vorwiegend rational denkende Menschen, nicht selten bereits akademisch hoch gebildet, saugen immer neues Wissen geradezu in sich auf. Schaden kann das an sich natürlich erstmal nicht. Ein umfassendes Allgemeinwissen ist sicherlich nicht schlecht, ebenso wenig wie eine möglichst hohe Bildung genießen zu dürfen.
Oftmals wächst mit dem zunehmenden Wissen aber auch eine Art "unsympathischer Arroganz". Klar, da wächst zwar etwas absolut betrachtet immer weiter an, doch genau genommen sollte jemand, der mehr und mehr an Wissen anhäuft, auch zunehmend an eben dieser paradox anmutenden Erkenntnis gewinnen, oder nicht? Denn - wie Bentov schon in den 1970ern sagte - jede neue Antwort in der Wissenschaft wirft eine exponentielle Menge neuer Fragen auf. Anders gesagt: Je mehr man weiß, desto mehr sollte der wirklich intelligente Geist erkennen, wie unwissend er im Grunde, also in Bezug auf alles-das-ist, tatsächlich ist.
Das erkannte auch schon Sokrates, als er nach einem tiefgründigen und erkenntnisreichen Leben weise konstatierte: "Ich weiß, dass ich nichts weiß." (etwas vereinfacht). Damit meinte er keineswegs, dass er objektiv bzw. absolut betrachtet dumm sei, sondern er drückte seine Demut aus gegenüber der unfassbaren und mit jeder Erkenntnis zunehmenden Menge an (Noch)-Nichtwissen.
"Niemand dünke sich weise", warnt auch schon die Bibel (Sprüche 26,12) vor dem, was ich persönlich als heutige Plage empfinde: Arroganz. Insbesondere die heutige Fortschrittsarroganz. Nicht wenige meinen nämlich, dass wir bei unserem heutigen Kenntnisstand doch einer ausgedienten Gottesidee entwachsen sein sollten, Spiritualität allenfalls noch zum müde Belächeln nützlich sei oder vielleicht noch einen netten, letzten Strohhalm darstellt für eben jene, die offenbar über zu wenig empirisches Wissen verfügen.
Mir kommt es so vor, massiv beschleunigt vor allem seit KI so krasse Fortschritte macht, dass etliche zwar einräumen, momentan vielleicht noch nicht "alles" zu wissen, es sich aber nur noch um wenige Jahrzehnte handeln dürfte, bis wir dem Universum auch das letzte Geheimnis entlockt haben werden. Dann wissen wir alles, sind quasi selbst Gott oder zumindest göttlich und haben selbigen nicht nur endgültig nicht mehr nötig, sondern auch direkt ad absurdum geführt.
Dabei werden gerne Größen vergessen wie Albert Einstein, Max Plack (
Snippet #158) oder auch Werner Heisenberg (
Snippet #35), die durchaus noch in der Lage waren, beides - die Bedeutung von Intellekt UND gesunder Spiritualität - wertzuschätzen. Die Tatsache, dass jene Persönlichkeiten durchaus mehr oder weniger gläubig waren, wird entweder übergangen, ignoriert oder noch schlimmer: Wieder einmal belächelt nach dem Motto: Sie wusste es ja noch nicht besser, sie waren eben Kinder ihrer Zeit.Wir brauchen Wissenschaft und Fortschritt. Definitiv. Denn zum einen sind wir als Spezies so, dass wir uns weiterentwickeln möchten. Evolution ist ein Prinzip der Natur. Zum anderen, ganz ehrlich: Ich bin ziemlich froh, nicht mehr in einer kalten Höhle sitzen zu müssen und das Internet lässt sich durchaus ja auch für wirklich gute Dinge nutzen. (Das Problem ist ja eher, dass unsere Weisheit nicht mit unserem Intellekt schritthalten kann, wie Asimov schon in den 1960ern besorgt feststellte.
Snippet #232)Wofür Wissenschaft, Fortschritt, Intellekt, Faktenwissen, Logik, ... jedoch nicht geeignet sind, niemals dafür gedacht waren und auch nie in der Lage sein werden, ist emotionale, seelische, psychische Stabilität und Sinn am Sein zu offerieren. Wissenschaft ermöglicht uns bessere Werkzeuge. Doch Forschung und Wissenschaft können aufgrund ihrer stets lückenhaften und fehlerhaften Natur per se kein Fundament für das Sein an sich darstellen.
Wissenschaftliche Fakten sind nicht nur bis in alle Ewigkeit unvollständig. Sie sind auch in sehr vielen Fällen von begrenztem Haltbarkeitsdatum. Ernährungserkenntnisse, Astronomie, Physik, Medizin, Biologie, Psychologie, Pädagogik, ... stets lösen neue Erkenntnisse alte ab. Das ist auch keineswegs zu verurteilen oder zu belächeln. Das ist schlicht und ergreifend die Natur von Forschung und Wissenschaft. Forschung ist notwendig, sie wächst auch, wird reifer und erwachsener - aber sie wird niemals vollständig, fehlerfrei oder ausgewachsen sein.
Forschung ist daher eher für die Erschaffung von "Werkzeugen" geeignet - und das ist ja auch eine ganze Menge! Aber Sinn, Stabilität, Fundament, Ziel, Freude, Erfüllung, Glück, Liebe, ... ja das gesamte URVERTRAUEN auf Forschung, Wissenschaft und klassische Bildung bzw. Wissensanhäufung zu setzen, ist das sprichwörtliche Bauen auf Sand. Zwar sind gewisse Fakten für eine bestimmte Ära stabil. Doch eben nicht zeitlos. Nicht fehlerlos. Nicht vollkommen. Und somit vollkommen ungeeignet für Stabilität.
Ich las mal die Aussage eines Atheisten: "Gläubige müssen glauben. Ich darf wissen." - Offensichtlich fehlt diesem Statement die Weisheit, die Unweisheit der vermeintlich allmächtigen Stärke des Wissendürfens zu erkennen.
Frage dich selbst: Was ist die größere Kunst und was gibt dir mehr innere Ruhe? Wenn du dir sagst: "Erst wenn ich alles in der Welt verstanden habe, kann ich dem Leben vertrauen" - Oder aber, wenn du das Prinzip des Lebens verstanden hast, erkannt hast, dass das Leben (die Natur, Gott, ...) dich liebt, das beste für dich will und du dir sagen kannst: "Hey, ich habe verstanden, dass ich rein gar nichts verstehen muss, um voller Urvertrauen, entspannt und glücklich durchs Leben zu gehen". Das eine sucht und braucht die Kontrolle, das andere kann sie abgeben. Stelle dir diese Entlastung vor!
Als du damals bei Papa im Auto auf der Rückbank geschlafen hast, bei der Fahrt in den Urlaub, da konntest du nicht deswegen so gut schlafen, weil du wusstest, wie Motor, ABS und Bremssystem funktionieren. Du konntest gut schlafen, weil du der Autofahrkunst deines Vaters vertraut hast. Ohne die Spur von Zweifel.
Ich persönlich bin neugierig. Ich mag gerne dazulernen. Suche ebenfalls nach neuem Wissen, verfolge Forschung und Fortschritt, bin gewiss nicht dumm. Aber meine Lebensgrundlage, die habe ich wo ganz anders gefunden. Bei Wissen und Erkenntnissen, die anders erfahren und gefunden werden. Die anderswo wirken, als nur im Kopf. Und dafür bin ich sehr dankbar. So sehr, dass ich es mit diesem Projekt, meinen Büchern und meinem Coaching/Mentoring gerne weitergeben möchte.
Denn der Unterschied ist unter anderem der: Als Mensch im Ego, der durch mehr und mehr Wissen wachsen möchte, erkennst du unweigerlich nur, wie du in Relation zum Universum kleiner und kleiner wirst, durch die Menge an Unwissen (=offener Fragen), die du dir täglich erschaffst.
Als Mensch im spirituellen Bewusstsein jedoch wächst dein eigenes Sein mit dem wachsenden Wissen über die Größe von allem-das-ist. Denn in diesem Bewusstsein wirst du vom stets kleiner werdenden Betrachter zur Einheit, verschmolzen mit einem immer größer erkannten Sein. Das eine geschieht in Übermut, das andere in Demut.
Akademische Fragen resultieren in stets neuen Fragen. Das ist spannend, das ist interessant. Doch von Sättigung keine Spur. Spirituelle Erkenntnisse resultieren hingegen in immer weniger offenen Fragen. Denn auch unbeantwortete Fragen kannst du zunehmend loslassen. Aus allen Bereichen des Lebens. Denn in dem einen Geist gilt es, immer mehr zu klären. Im anderen klärt ES sich von selbst. Durch das Wesen der Erkenntnis und transzendiert letztlich in Vertrauen.
Siehe auch diese passenden Links:
- Meine Bücher 🔗
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Atheist vs. Gott
#35 - Die vollkommene Synergie
#158 - Geduld und Vertrauen
#122 - Vertrauen auf das Unzerstörbare
#142 - https://www.youtube.com/watch?v=UlA9oFisNCc(He Cracked Reality Then CIA Took His Work)

- Spaltung und Dualität überwinden, hin zu Singularität und Bewusstsein
#232
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Vom Augenöffnen
#192 • Bertolt Brecht •
0:27 min
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"Die Unwissenden fangen an, ihre Lage zu erkennen." (Bertolt Brecht)Deswegen hat der Chinese dasselbe Wort für "Krise" und "Chance". Es kriselt in der Welt. Doch wer jetzt über den Tellerrand hinausschauen kann (und will!), erkennt ...
auch die Chance. Sehr gute Aussagen dazu findest du beispielsweise in den drei hier unten verlinkten MindSnippets.
Willst du eine Sichtweise kennenlernen, in der all das Chaos um uns herum Sinn ergibt und dich deutlich klarer und gelassener werden lässt? Keine erfundene, keine schöngeredete, selbstberuhigende Autosuggestion. Sondern eine, die übrig bleibt, wenn man aus den großen Philosophien, Religionen, Wissenschaftserkenntnisse und der Psychologie die Gemeinsamkeiten herausfiltert? Dann lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Walk & Talk ein.
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Achte auf dein Motiv
#157 • Johann Wolfgang von Goethe •
1:53 min
1:53 min
Im Idealfall ist das wohl so und große Geister wie Goethe fühl(t)en diese Wahrheit mit Sicherheit auch. Napoleon Bonaparte war hingegen der Meinung: ...
"Es gibt zwei Motive der menschlichen Handlung: Eigennutz und Furcht."
Es dürfte wohl alles davon stimmen. Und dass ein General und Diktator sich selbst natürlich vor allem der "Motivation Furcht" bedient, leuchtet ein - und zeigt sich ja aktuell in Europa auch mal wieder.
Wäre das nicht alles so tragisch und mit unendlich viel Leid verbunden, wäre es einfach nur gähnend langweilig, wie sich die Geschichte wiederholt und sich jeder Diktator dabei immer wieder erneut als etwas ganz Besonderes fühlt, sich geradezu als Genie feiern lässt. Dabei ist jeder Autokrat (Tyrann, Despot, Diktator, ...) letztlich immer nur Sklave und Opfer seines eigenen, inneren Chaos (="Spaltung"), das er zuweilen sogar global nach außen trägt, wenn man ihn vorher nicht stoppt (oder heilt). Wenn sich das eines Tages mal ändern soll, müssen wir Erfolg neu definieren - siehe verlinkten Blog.
Klar, dass ein Diktator so denkt. Denn er fühlt es von allen ja am allermeisten: Er wird maßgeblich von Furcht angetrieben. Der Furcht vor Machtverlust beispielsweise. Oder davor, unbedeutend zu sein, unsichtbar, ein Nichts und Niemand. Und er ist abhängig, denn ganz offensichtlich kann er ohne völlig überzogene Macht und die (fragwürdige) Ehrfurcht Anderer nicht zufrieden sein. Er ist also auch völlig unfrei. Wie viel Druck, Angst, Unzufriedenheit und Unruhe muss ein Mensch empfinden, der sein gesamtes Leben seiner Herrschsucht widmet!
Zufrieden wurde dadurch übrigens nie einer. Keiner hatte je genug davon. Das ist nämlich schlicht unmöglich. Eine Sache, die nur blendet, jedoch nicht nährt, nährt auch nicht, wenn du unendlich viel davon hast. Sie (ver)blendet jedoch mehr und mehr - nicht selten bis hin zum Wahnsinn. Die Geschichte ist voll von solchen und schreibt eifrig weiter an neuen Kapiteln des Terrors. Mit gleichem Inhalt, nur die Namen und Nationen ändern sich durch die Jahrhunderte.
Es gibt jedoch noch eine weitere Motivation. Sie dürfte die beste von allen sein, da sie gänzlich ohne Nebenwirkungen daherkommt und zu sättigen vermag. Gotthold Ephraim Lessing meinte zum Beispiel: "Wir handeln alle nach dem Maße unserer Einsicht und Kräfte."
Wenn wir nun "alle" Zugang zur maximalen Einsicht und größtmöglichen Kraft hätten, die uns die Natur, das Leben oder "die Natur des Lebens" gibt, welch unfassbare Ergebnisse dürften da zu erwarten sein!
Dies ist jener spirituelle Quantensprung, den das Leben von uns als nächstes erwartet. Die spirituelle (R)Evolution ist die Art von Evolution, die nach Jahrmillionen der biologischen Evolution nun von uns aktiv initiiert werden muss.
Das Leben bringt eine enorme Energie auf, um sich nicht nur zu erhalten, sondern auch stets weiterzuentwickeln. Offenbar versucht es, Vollkommenheit zu erreichen - eines fernen Tages. (Nun bitte nicht vom aktuellen, von der Natur getrennten Handeln vieler bisheriger und heute lebender Menschen blenden lassen - Lies dazu Mind
Snippet #155 "Ei oder Huhn").Lies dazu auch das verlinkte Dia:Log #10, bei dem es darum geht, weshalb heutzutage selbst die spirituellsten Lehrer (und auch Suchenden) nicht selten am Ziel vorbeischießen. Oft hapert es nämlich bereits am Motiv wodurch der gesamte weitere Weg schnell getrübt sein kann.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Johann Wolfgang von Goethe   (Irrtum melden)
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Motiv - Beweggründe - Antrieb - Motivation - Vision
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Gewalt und Feigheit
#164 • Isaac Asimov •
0:44 min
0:44 min "Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen." (Isaac Asimov, Quelle: zitate.net)
Ob der russisch-amerikanische Biochemiker und einer der bekanntesten Science-Fiction Schriftsteller da schon eine Vorahnung hatte? Gewalt kennt ja viele Formen. Drohen, Einschüchtern, Lügen, Verschweigen oder ...
mehr
beispielsweise auch das Verbieten von Informationsverbreitung, Propaganda oder letztlich eben auch Krieg an dessen ratlosen, verzweifelten und demnach wohl auch "unfähigen" Ende sogar Atomwaffen stehen.
Was stark wirkt, ist genau betrachtet an Schwachheit oft nicht mehr zu übertreffen. Mag es sein, dass wir nicht wissen oder nicht erkennen, dass ein stark nach außen gelebtes, aufgeblasenes Ego immer proportional zu einem schwachem Bewusstsein steht? Ego steht Bewusstsein und Bewusstwerdung im Wege.
Und so werden sich immer wieder (beispielsweise) Frauen von machohaftem Verhalten blenden lassen und hinterher klagen, wenn jener in seiner Ohnmacht zu Gewalt neigt. Oder es werden weiterhin ganze Völker scheinbar starke Persönlichkeiten an die Spitze tragen und sich hinterher immer wieder erneut wundern, weshalb es im Chaos und Elend endet.
Ohne die Erkenntnis im Bewusstsein zu tragen, dass Ego und Bewusstsein sich einander verdrängen, werden wir uns immer wieder von den Schwachen blenden lassen, einfach weil sie ungehindert und unenttarnt so tun können, als wären sie stark.
Erfolg muss neu definiert werden, wenn sich daran einmal was ändern soll.
Ob der russisch-amerikanische Biochemiker und einer der bekanntesten Science-Fiction Schriftsteller da schon eine Vorahnung hatte? Gewalt kennt ja viele Formen. Drohen, Einschüchtern, Lügen, Verschweigen oder ...
beispielsweise auch das Verbieten von Informationsverbreitung, Propaganda oder letztlich eben auch Krieg an dessen ratlosen, verzweifelten und demnach wohl auch "unfähigen" Ende sogar Atomwaffen stehen.
Was stark wirkt, ist genau betrachtet an Schwachheit oft nicht mehr zu übertreffen. Mag es sein, dass wir nicht wissen oder nicht erkennen, dass ein stark nach außen gelebtes, aufgeblasenes Ego immer proportional zu einem schwachem Bewusstsein steht? Ego steht Bewusstsein und Bewusstwerdung im Wege.
Und so werden sich immer wieder (beispielsweise) Frauen von machohaftem Verhalten blenden lassen und hinterher klagen, wenn jener in seiner Ohnmacht zu Gewalt neigt. Oder es werden weiterhin ganze Völker scheinbar starke Persönlichkeiten an die Spitze tragen und sich hinterher immer wieder erneut wundern, weshalb es im Chaos und Elend endet.
Ohne die Erkenntnis im Bewusstsein zu tragen, dass Ego und Bewusstsein sich einander verdrängen, werden wir uns immer wieder von den Schwachen blenden lassen, einfach weil sie ungehindert und unenttarnt so tun können, als wären sie stark.
Erfolg muss neu definiert werden, wenn sich daran einmal was ändern soll.
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Was soll ich bloß tun?
#266 • Ralph Waldo Emerson •
4:05 min
4:05 min "Hast du einmal eine Entscheidung getroffen, verschwört sich das Universum, um sie in die Tat umzusetzen." (Ralph Waldo Emerson, Quelle: careelite.de)
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
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Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).
3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.
Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).
Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
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- Was ist der Sinn des Lebens? 🔗
- Zeitgeist und Erfolg
#156 - Was ist Wirklichkeit?
#141 - Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170 - Von Bewusstsein, Selbstliebe und Egozentrik
#207 - Geozentrisch, heliozentrisch, egozentrisch
#177 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Wirklichkeit formen
#221 • Antoine de Saint-Exupéry •
0:58 min
0:58 min "Jedes starke Bild wird Wirklichkeit." (Antoine de Saint-Exupéry)
Vorstellungskraft, Visionen und Bilder, gepaart mit jeder Menge Energie, Vorfreude, Tatendrang, Hoffnung, einer kindlichen, förderlichen und nicht destruktiven Ungeduld, ... das ist der Stoff, aus dem Zukunft gemacht ...
mehr
wird.
Kannst du das alles noch? Oder hast du es verlernt, vergessen, wie es geht, belächelst gar, wer noch daran glaubt?
Funktionieren müssen wir heute mehr denn träumen. Gut, besser, perfekt sollen wir sein, in festgetrampelten, vorgeschriebenen Pfaden, um "ganz vorne" mit dabei zu sein. Kein Raum bleibt, keine Zeit und keine Mittel, um Träume und Visionen zu manifestieren. Doch woraus sollen dann jene starken Bilder erwachsen, die aus dieser Welt eine bessere machen können? Wenn nicht aus uns, aus mir, aus dir, aus wem denn dann? Und wessen Ideen, Visionen und Bilder werden stattdessen real?
Morgen jährt sich der russische Angriffskrieg zum 1. Mal. Ich bin mir sicher, jenem gingen Jahrzehnte machtgieriger Getriebenheit mit entsprechend rastlosen Visionen und Bildern voraus. Sie wirken nun mal in beide Richtungen. Würden wir doch nur die andere mindestens ebenso energisch, mit Liebe statt Gier verfolgen und statt Hass Freude zum Antrieb machen. Mit Euphorie und einem Bewusstsein als Spezies und nicht dem Denken der Egozentrik und Kurzsichtigkeit. Dann wäre die Welt eine andere.
Es ist nie zu spät. Solange auch nur eine Handvoll Menschen eines Tages Was-auch-immer überlebt haben wird, werden jene sich fragen, was falsch lief und was sie jetzt besser machen können.
Wir sollten bereit dafür sein und uns früh genug daran erinnern, wie Leben eigentlich geht, wie es wirklich gedacht war. Schon immer. Von Anfang an. Damit sie es eines Tages sein wird:
Eine neue Erde.
Vorstellungskraft, Visionen und Bilder, gepaart mit jeder Menge Energie, Vorfreude, Tatendrang, Hoffnung, einer kindlichen, förderlichen und nicht destruktiven Ungeduld, ... das ist der Stoff, aus dem Zukunft gemacht ...
wird.
Kannst du das alles noch? Oder hast du es verlernt, vergessen, wie es geht, belächelst gar, wer noch daran glaubt?
Funktionieren müssen wir heute mehr denn träumen. Gut, besser, perfekt sollen wir sein, in festgetrampelten, vorgeschriebenen Pfaden, um "ganz vorne" mit dabei zu sein. Kein Raum bleibt, keine Zeit und keine Mittel, um Träume und Visionen zu manifestieren. Doch woraus sollen dann jene starken Bilder erwachsen, die aus dieser Welt eine bessere machen können? Wenn nicht aus uns, aus mir, aus dir, aus wem denn dann? Und wessen Ideen, Visionen und Bilder werden stattdessen real?
Morgen jährt sich der russische Angriffskrieg zum 1. Mal. Ich bin mir sicher, jenem gingen Jahrzehnte machtgieriger Getriebenheit mit entsprechend rastlosen Visionen und Bildern voraus. Sie wirken nun mal in beide Richtungen. Würden wir doch nur die andere mindestens ebenso energisch, mit Liebe statt Gier verfolgen und statt Hass Freude zum Antrieb machen. Mit Euphorie und einem Bewusstsein als Spezies und nicht dem Denken der Egozentrik und Kurzsichtigkeit. Dann wäre die Welt eine andere.
Es ist nie zu spät. Solange auch nur eine Handvoll Menschen eines Tages Was-auch-immer überlebt haben wird, werden jene sich fragen, was falsch lief und was sie jetzt besser machen können.
Wir sollten bereit dafür sein und uns früh genug daran erinnern, wie Leben eigentlich geht, wie es wirklich gedacht war. Schon immer. Von Anfang an. Damit sie es eines Tages sein wird:
Eine neue Erde.
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Wofür wurdest du geboren?
#282 • Mark Twain •
2:11 min
2:11 min
Dieses vermeintliche Mark Twain Zitat wird auch zu Beginn ...
des Films Equalizer eingeblendet. Ich finde es eine unheimlich gute Aussage. Wie immer gilt auch hier: Ich versuche gut zu recherchieren. Doch es mag Irrtümer geben bzgl. wer was wie gesagt hat, in welchem Kontext und ob das alles historisch exakt stimmt. Aber wir wollen nicht vergessen, worauf es letztlich ankommt: Möglichst viel Gutes zu erkennen, um ein wirklich tiefgründig sättigendes Leben zu ermöglichen. Zumindest für Wahrheitssuchende kommt es darauf an. Aber die anderen werden sich auf meiner Seite ohnehin nicht zuhause fühlen.
Geboren zu werden, ist natürlich wichtig, um überhaupt hier zu sein und damit grundsätzlich handlungsfähig. Fähig, diese Welt zu beeinflussen, zu verändern, Spuren zu hinterlassen. Nun, Hitler, Putin und unzählige andere haben auch so ihre Spuren hinterlassen. Ebenso wie Albert Einstein, Nikola Tesla, Sigmund Freud, Buddha oder Jesus. Selbst Dörte-Annegret Dimpelmoser aus Bottrop hat Spuren hinterlassen. Wir alle hinterlassen ausnahmslos Spuren und nehmen Einfluss auf die Welt. Aber wie kann man gute Spuren von weniger guten unterscheiden? Gibt es so etwas wie richtig und falsch, gut und böse?
Snippet #37 liefert einen Vorschlag diesbezüglich. Und
Snippet #173 ("Wer ist erfolgreicher?") beschreibt ein bildhaftes Beispiel.Es ist verdammt wichtig, deinen Lebenssinn zu finden. Und ich darf soviel schon einmal verraten: Berühmt zu sein oder viel Geld zu verdienen sind keine essentiellen Sinnhaftigkeiten. Sie können Spaß machen und auch gewisse Sicherheiten und Annehmlichkeiten bieten. Doch sie sind keine natürlichen Sinnhaftigkeiten und sättigen dich daher nicht über ihren materiellen und teilweise auch sehr oberflächlichen, vergänglichen Wert hinaus. Anders gesagt: Früher oder später bleibt Leere zurück, wenn du nicht zu deinem wahren Warum findest.
Das Wofür (=Warum) ist die Dritte Bewusstseinsdimension in meinen Büchern. Im Was und Wie sind wir alle ziemlich gut. Beim Thema Wofür, der Sinnhaftigkeit unseres Lebens, wird die Luft schon merklich dünner.
Ich möchte dich ermuntern, dein wahres Wofür herauszufinden. Das kann man durchaus schaffen. Durch Selbstreflexion. Durch das Lesen guter Bücher, durch inspirierende Gespräche, durch Ausprobieren, durch das Begehen des Jakobswegs oder allgemein durch Pilgern, ... und gerne versuche ich auch, dich mit einem 1:1 Coaching bzw. Mentoring zu unterstützen.
Es gibt deinen ganz persönlichen Sinn des Lebens. Dieser ist wandelbar. In der Kindheit besteht er im Spielen. Dann im Erkunden der romantischen Liebe, deiner Sexualität, im Erleben von Partys, in deiner Bildung, Berufsgestaltung und Karriere, bevor du dann vielleicht als Papa oder Mama voll in einer neuen Aufgabe aufgehen wirst und so weiter. Doch es gibt auch den universalen Lebenssinn, einen ewigen Sinn des Lebens, der ebenso unveränderlich ist wie alle anderen Naturgesetze auch.
Wenn du deinen persönlichen, aktuellen Lebenssinn stets auf der Basis des universalen Sinn des Lebens gründest, hast du die besten Chancen, ein rundum sinnerfülltes, sättigendes und glückliches Leben zu finden. Dann spürst du die tatsächliche Bedeutung von Sätzen wie: "Der Weg ist das Ziel" oder "Im Einklang mit der Natur" zu leben. Lebe im Sinn des Lebens und für den Sinn des Lebens und das Leben füllt dein Leben wiederum mit maximaler Sinnhaftigkeit.
Dinge wie Geld, Ruhm, Beliebtheit, ... sollten stets nur eine automatische Folge, eine Art Nebeneffekt sein, während du das Richtige tust. Sie sollten nicht explizit als Ziel und Sinn anvisiert werden.
Snippet #5Oder willst du auf die Frage "Wofür wurdest du geboren?" am Ende antworten: "Um Geld zu verdienen und von allen gemocht zu werden, also berühmt zu sein!", was letztlich nichts anderes heißt, als es allen recht zu machen - nur dir selbst nicht. Und dem Sinn des Lebens?
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3 Erinnerungen - Einzigartig und dennoch Eins
#172 • Christopher E. Schmitt •
2:37 min
2:37 min
eine Antwort darauf, was alles Lebendige gemeinsam hat, immer schon hatte und ewig haben wird? Und zwar nicht nur menschlich Lebendiges, nicht nur tierisch und pflanzlich Lebendiges, sondern womöglich sogar außerirdisches Leben, sollten wir jemals darauf stoßen?
Die Vermutung liegt nah. Denn alle Naturgesetze scheinen zumindest in diesem Universum an jedem Ort zu gelten. Und gibt es Orte, an denen sie offenbar nicht mehr gelten, wie beispielsweise in einem schwarzen Loch, dann ist dies ja auch wieder ein für unser Universum geltendes Naturgesetz. Und wenn dem so ist, wieso sollte es dann für spirituelle Naturgesetze anders sein?
Nur weil wir die Antwort auf jene Gemeinsamkeit möglicherweise nicht auf Anhieb finden, heißt das noch lange nicht, dass es keine Antwort darauf gibt und/oder wir sie niemals finden können. Ganz und gar nicht. Es gibt etliche, die die Antwort bereits kennen. Man muss sie eben wirklich finden wollen. (Trauriger Fun Fact nebenbei: Google schlug mir bei der Testsuche "Sinn des Lebens" als Autovervollständigung "...schnell erklärt" vor. Das bedeutet, etliche interessiert die Antwort auf den Sinn des Lebens - doch wenige bringen mehr Zeit und Mühe dafür auf, als eine TV Werbepause hergibt. Solchen wird sich die Antwort nicht offenbaren.)
Die #3erinnerungen liefern kein zusätzliches Extrawissen. Wissen, allem voran intellektuelles, haben wir mehr denn je. Das hat uns auch nicht wirklich friedlicher, freier, erleuchteter und glücklicher machen können - ganz offensichtlich. Im Gegenteil. Es sind unser Verstand, unser Fokus auf das Ego, unsere antike Definition von Erfolg und unser sich mit dem Denken identifizierendes Selbstbild und Mindset, was dem Guten allzu oft im Weg steht. Das Ego strebt nach Einzigartigkeit und erreicht dadurch nichts weiter als Spaltung. Das griechische Wort für Spaltung oder Kluft ist "Chaos". Fällt was auf?
Einzig-ART-ig sagt es ja schon: Wir wollen nicht Mensch sein, wir wollen eine ganz eigene Art sein, besser als andere. Das ist auch der Grund, weshalb wir von "der Umwelt" oder "der Natur" sprechen, als wären es zwei verschiedene Paar Schuhe. Wir sollten den Gedanken ertragen: Wir SIND Natur. Eigentlich. Und wären wir im Bewusstsein statt im Ego gegründet, wäre der Gedanke auch ein großartiger und kein doofer.
Das Ego hat Angst und fühlt sich mickrig, wenn es an die Unendlichkeit des Universums (von Zeit und Raum) erinnert wird. Oder an die Möglichkeit eines "vollkommenen Gottes". Neben beiden erscheint das eigene Ich, das Ego unbedeutend und unerträglich klein. Ganz anders mit Menschen, die bereits "bei Bewusstsein" sind. Sie empfinden die Größe des Universums oder von Gott als unbeschreiblich erfüllend. Sie wachsen proportional zur Bewusstwerdung der kosmischen oder "göttlichen" Ausmaße. Warum? Weil sie Eins damit sind. Eben nicht gespalten, nicht im (inneren) Chaos gefangen. "Kosmos" ist griechisch für "(Welt)Ordnung". Sich eins mit dem Kosmos zu wissen, bedeutet also nichts anderes, als "in der Ordnung zu SEIN". In Ordnung zu sein!
Wer diese Fülle in sich trägt, ist satt. Punkt. So simpel ist das. Ihm oder ihr "wird an nichts mangeln". Ein derart satter Mensch neidet nicht mehr, ist nicht mehr argwöhnisch, er giert nicht nach übermäßigem Besitz und die Macht über die eigene Freiheit ist auch schon alles an Macht, das er braucht. Er ist sich dessen bewusst, wer er ist und ebenso wer der andere ist. Oder anders: Was wir alle gemeinsam haben oder sind.
Wenn wir auf diese Weise erhellt ("erleuchtet" will ich hier noch nicht sagen) die Gemeinsamkeit feiern können, dann auch unsere Individualität. Das "Anderssein" des anderen macht uns dann keine Angst mehr (Identitäts-Verlustangst, "Was ist sicher? Wer bin ich, wenn es so viele verschiedene Ichs gibt?"), sondern wir genießen es endlich aufrichtig als jene bunte Vielfalt, die wir im Moment noch allzu gerne als reines Lippenbekenntnis postulieren.
Die #3erinnerungen bewirken genau das: Vollkommenes Bewusstsein darüber, was uns alle verbindet - quer durch Zeit und Raum (die 4. Bewusstseins-Dimension) - und zugleich das völlige Begrüßen von Individualität, von Einzigartigkeit. Die eigene und die der anderen. Rassismus (und vieles andere) muss dann nicht mehr bekämpft werden - er löst sich auf. Damit diese kosmische Ordnung auch wirklich greifen kann, muss sich die kritische Masse erinnern können. Du kannst beim Erinnern gerne helfen.
Das ist ein Aspekt der #3erinnerungen. Doch sie können noch viel mehr. Bleib dran ...
Urheber:
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Nach deinem Denken geschieht dir
#76 • Unbekannt •
2:07 min
2:07 min
"Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden zu Deinem Charakter. Achte ... auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal."
(Quelle unklar. Eventuell Charles Reade oder aus dem Talmud oder ein altes, chinesisches Sprichwort)
Hier wird die Kraft der Gedanken angesprochen. Mehr noch. Gedanken sind der Ursprung, die Wurzel von allem, was folgt. Sogar von unserem Schicksal, also unserer Zukunft und wie wir am Ende gelebt haben werden.
Beim Wort "Schicksal" denken Viele, dass wir ihm machtlos ausgeliefert sind. Dass alles vorherbestimmt ist und wir in einem unfreien, deterministischen Universum leben. Doch weshalb dann all die Lehrer, die Lehren, die vielen Gedanken, die wir uns machen im Leben? Wozu musste die Natur dann all diese (Denk-)Fähigkeiten mühsam entwickeln?
Nein. Aus der Nummer kommen wir so einfach nicht raus. Das Leben ist das, was wir daraus machen. Punkt. Und niemand anderes als wir selbst tragen die Verantwortung dafür! Für unser Leben. Und für die Entwicklung auf diesem Planeten.
Manche meinen, es kann auch keinen Sinn des Lebens geben, da sich die Menschheit in großen Teilen doch so dumm und sinnbefreit verhält und somit keinerlei (tiefer) Sinn erkennbar sei. Doch auch hier wird umgekehrt ein Schuh draus, wenn wir beginnen, Verantwortung zu übernehmen:
Jeder Mensch, dem der Sinn des Lebens bewusst ist, wird automatisch aufhören, sich dumm, sinnbefreit oder einfach kontraproduktiv zu verhalten. Das kann aber nur bestätigen, wer bereits in seinem Sinn lebt. Unsere Welt bewegt sich auf ein sinnbefreites Chaos zu, gerade weil uns die Bedeutung des und das Bewusstsein für den Sinn (des Lebens) abhanden gekommen sind. Deswegen ist es ja so wichtig, sich zu erinnern: An den Sinn. Und an unsere Identität.
Natürlich wird es immer schwieriger, sich sein Schicksal selbst zu gestalten. Das beweist aber nicht, dass es per se und von Natur aus unmöglich ist. Es zeigt allerdings durchaus, dass wir bereits in einer Gesellschaft leben, in der es das Individuum immer schwerer hat (und haben wird), sich in Harmonie und im Einklang mit dem Plan des Lebens zu entwickeln und zu entfalten. Genau darum müssen wir ja unbedingt etwas tun. Das Problem ist noch viel dringlicher und viel elementarer, als beispielsweise der Klimawandel. Das Bewusstsein dafür ist jedoch erst in geringen Spuren, in manchen Menschen vorhanden. Es muss sich jedoch ausbreiten. Genau darum geht es bei diesem Projekt!
In der Natur ist der Mensch das einzige Wesen, das böse sein kann. Gerade deswegen, da er nicht wie die Tiere einem Instinkt unterworfen ist, sondern weil er Entscheidungsfreiheit bekommen hat und ganz eigene Interessen verfolgen kann, welche auch immer er sich ausDENKEN mag. Doch aus großer Freiheit erwächst auch große Verantwortung. Was das Böse überhaupt ist? Siehe verlinktes Mind
Snippet #37In meinem Coaching lernt man daher, wieder zurück zu finden. Zurück zu dem, worum es eigentlich geht. Und bei dem Projekt meiner Seite geht es schließlich darum, diese Veränderungen umfangreicher zu bewirken. Für eine reparierte Zukunft. Für viele. Und in ferneren Tagen für alle. Dann, wenn die spirituelle (R)Evolution weit genug fortgeschritten ist.
Möchtest du zunächst selbst Verbesserungen für dein Leben, empfehle ich dir neben meinen Büchern auch mein Coaching. Solltest du danach Lust verspüren, diesen spannenden und erfüllenden Weg weiterzugehen, kannst du gerne beim Projekt dabei sein. Natürlich ist das im Anschluss an ein Coaching keine Pflicht! Zwang, Regeln, Gesetze und jegliche Unfreiheit stünden im Widerspruch zu den #3erinnerungen - Denn frei nach Aristoteles: Eine Gesellschaft, die auf Liebe basiert, benötigt keine Gesetze mehr. 😇
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Geduldig sein im Kleinen für das Große
#167 • Konfuzius •
1:41 min
1:41 min
Eigentlich hieß der vielleicht bekannteste chinesische Philosoph von ca. 500 v.Chr. Kong Fuzi. Wie auch immer - ein geduldiger Mensch zu ...
werden, kann eine schwierige Aufgabe sein. Doch gerade hinter großer Schwierigkeit liegt meist auch großer "Lohn" oder große Macht.
"Der Geduldige ist besser als der Starke", meint auch Spruch 16:21 aus der Bibel und nicht zuletzt zeigt uns die Natur immer wieder, dass etwas durchaus extrem schwach sein kann und dennoch Großes zu bewirken vermag. Man denke nur an den berühmten "steten Tropfen", der den Stein höhlt.
Oder stell dir ein Studium vor. Unmöglich das abzuschließen, wenn man nicht geduldig ist. Für das Ganze, aber auch für jede einzelne Klausur auf dem Weg. Oder eine Schwangerschaft. Du kannst auch "schwanger" mit einer Idee sein, die ganz in Ruhe reifen, wachsen und sich entwickeln muss. Und selbst dann, wenn sie umgesetzt wurde, wird es wieder Geduld erfordern, bis sie Früchte trägt.
Wäre es leicht, könnte es ja jeder. Und wenn wir heute so manche "erfolgreichen" Menschen anschauen, dann vergessen wir das oft. Wie schnell kann man heute durch populistische Instagram Accounts zehntausende von Followern und Likes generieren - doch wehe man eckt unbequem an. Dann geht es alles andere als schnell. Dann kann sogar mancher Schuss nach hinten los gehen. Ohne die Macht und die Kraft der Geduld hast du dann keine Chance.
Leider machen wir Erfolg noch immer vor allem daran fest, ob wir als Unternehmer gut darin sind, den Massen zu liefern, was die Massen begehren und nicht primär daran, ob wir ihnen geben, was ihnen eigentlich wirklich helfen könnte. "Zeitgeist", "den Finger am Puls der Zeit", "Marketing-Genie" nennen wir es dann, wenn man sich daran orientiert und schnell viel Umsatz generiert. Und so bekommen die Menschen mehr und mehr von dem, was ihnen vielleicht gar nicht (mehr) gut tut. Genau betrachtet, nutzen viele "erfolgreiche Unternehmer" eigentlich nur Unwissen und Not schamlos aus. Ohne Erfolg anders zu definieren, wird diese Welt keinen Wandel erleben.
Für wirklich weltverändernde Ziele braucht es viel, viel Zeit. Doch wie soll man dafür nur die Nerven, die Motivation, die Kraft, die Hoffnung und nicht zuletzt die Geduld und Ausdauer aufbringen? Da helfen vor allem zwei Faktoren:
1. Man muss das große Ganze überschauen können, das Ziel bereits glasklar vor Augen sehen - und sei es auch noch hunderte von Jahren entfernt.
2. Man muss den Weg nicht nur genießen können, sondern wirklich fühlen, dass der Weg das Ziel IST. Denn wirklich große Vorhaben - wie die Reparatur der Zukunft - überschreiten in der Regel die Zeitspanne eines Menschenlebens. Ohne deinen zeitlichen Bewusstseinshorizont zu erweitern, wird das nix werden.
Beides ist aber durchaus möglich. Die "4. Bewusstseins-Dimension", die sowohl Teil meiner Roman-Trilogie als auch meines Coachings ist, hilft dabei. Mehr im verlinkten Blog.
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Taten zählen
#130 • Unbekannt •
0:30 min
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Ich postuliere hier stets #NeuesDenken. Und das ist auch wichtig. Überholte Mindsets aufzulösen, alte Glaubenssätze absterben zu ...
lassen und neue zu gebären, ist der wichtigste Baustein, wenn was auch immer anders werden soll in deinem Leben. Doch dem müssen natürlich immer Taten folgen.
Gedanken sind der Bauplan. Doch erst das aktive Handeln macht daraus deine neue Realität, deine bessere, neue Welt.
Brauchst du Starthilfe darin? Mach ein kostenloses Walk & Talk mit mir. Vielleicht ja auch ein Coaching mit anschließendem Mentoring?
Bist du bereits fit darin, hast dein Mindset, dein Leben und vor allem dein Bewusstsein schon erfolgreich geupdatet und verspürst jetzt darüber hinaus noch Lust, die Zukunft zu reparieren? Dann mach mit beim ganz realen Projekt. Ich freu mich auf dich! 😌
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Warum Verrückte die Welt regieren
#292 • John Lennon •
4:29 min
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Wahnsinnige daran." (John Lennon)
Ich glaube, seit es den halbwegs modernen Menschen gibt, existiert das Phänomen, dass "Verrückte" allzu häufig im Leadership anzutreffen sind. In unserer Zeit fällt es zwar extrem auf, da an allen Ecken und Enden egomane Autokraten angestrengt nach immer mehr Macht gieren. Doch offenbar litt auch schon John Lennon unter der Tatsache, dass wir ein Händchen dafür zu haben scheinen, stets die Verrücktesten von allen zu unseren AnFÜHRERn zu machen. Denn den Stiefel müssen wir uns tatsächlich selbst anziehen: Solange wir nicht in einer Diktatur leben, sind wir es selbst, die den kleinen Narzissten und das mini Egomanchen bewundern, irrtümlicherweise als stark, taff und vorbildhaft empfinden - und mit aller Kraft nach oben tragen, wählen, jubeln ... Das war in Deutschland vor gut 80 Jahren der Fall, ist aber keineswegs ein rein deutsches Phänomen und auch nicht auf unsere Epoche beschränkt. Doch wie kann das sein?
Es gibt die Theorie, dass wir Menschen einst solange in Frieden und Harmonie lebten, bis aus unserem rudelähnlichen Wir-Bewusstsein, also dem gemeinschaftlichen Sinn fürs gemeinsame (Über-)Leben, ein Ich-Bewusstsein wurde. Als wir unser Ich, unser Ego erkannten - keineswegs zu verwechseln mit dem wirklichen Selbstbewusstsein, dem Bewusstsein des Selbst innerhalb des Seins - war es aus mit der Harmonie.
Wir erkannten Unterschiede untereinander, haben begonnen, uns miteinander zu vergleichen. Empfanden wir uns "besser" (stärker, schöner, erfolgreicher bei der Jagd, bei der Paarung, ...) als andere, fühlte sich das gut an. Denn es gab uns ein kleines Stück vermeintlicher Sicherheit zurück, die wir durch den Verlust unserer einstigen "Unschuld", dem blinden und ahnungslosen Vertrauen ins Leben, verloren hatten. Denn wir spürten auf einmal, dass dieses neu entdeckte Ich total unabhängig von der Gruppe sterben, also enden könnte. Die Angst, persönlich zu kurz zu kommen, war geboren.
Denn natürlich kann das Ego, welches auf Basis eines biologisch-materiellen Hirns stattfindet, sterben und wird es totsicher auch. Auch kann es nicht immer und bei allem "bester" oder "erster" sein. Anders als das unsterbliche Bewusstsein vom eigenen Sein, das zum Glücklichsein auch keinen "Sieg" benötigt. An die Stelle dieses Ur-Bewusstseins, welches uns zuvor in sorglosem (da gedankenlosem) Frieden leben ließ, trat nun das Denken, das im Moment des Erkennens auch schon Angst vor dem Sterben bekam. ("Ich denke also bin ich". Wirklich erst dadurch?)
Wo zuvor, allem voran aufgrund eines noch schlecht ausgebildeten Gehirns, noch gar kein anderer Zustand als das Urvertrauen "denkbar" war und Angst vor der eigenen Endlichkeit und des Verlusts des denkenden Ichs somit noch unmöglich war, waren auch Gier, Lüge und Machtstreben noch weit entfernt. Man fühlte sich versorgt und vollständig, solange es der Gruppe gutging. Wovor also Angst haben? Nach was bitteschön gieren, wenn es einem an nichts mangelt, einen keine Sorgen oder Ängste plagen?
Als das Egobewusstsein aufkam, endete dieses Geborgenheitsgefühl. Stattdessen dachte das Ich-Gehirn nun verstärkt daran, dass es sich um sich selbst kümmern muss (in dem Wort steckt Kummer), dass es für sich selbst sorgen sollte (Sorgen?)
Sich zu versorgen, tat gut. Doch es fühlte sich nach wie vor nicht so harmonisch an, wie das Leben zuvor. Denn eine Versorgung, die heute noch gelingen mag, könnte morgen doch schon unmöglich werden, oder nicht? Es war also nur folgerichtig, wenn man für etwas mehr sorgt, als man eigentlich bräuchte. Rein zur Sicherheit.
Aber auch das ... es fühlte sich zwar ein kleines bisschen besser an, sicherer. Doch es könnten schlimme Zeiten kommen, besser wäre es, man häuft noch mehr von allem an. Später kamen auch noch Gedanken dazu wie "sich von der Gruppe unabhängig zu machen" oder im Gegenzug "andere von sich abhängig zu machen" - alles Sicherheit und stabile Versorgung schaffende Maßnahmen, so die Denke des Egos.
Als das noch immer nicht zu dem inneren Frieden führte, an den wir uns alle archaisch erinnern(!) können, war für das logisch denkende Gehirn nur eine Erklärung plausibel: Es muss noch immer zu wenig von alldem sein. Außerdem tauchten links und rechts immer mehr andere fette Egos auf, die sogar noch mehr hatten als man selbst. Da mehr also offensichtlich möglich war, ist es ja nur logisch, Mangel zu empfinden. Denn ganz eindeutig war man ja noch nicht bei 100% des Machbaren und somit noch nicht am Ziel. Diese Lücke von "hier sein" aber "dort sein wollen" füllt sich ganz automatisch mit Frust, Unzufriedenheit, Undankbarkeit und Stress.
Da sich inzwischen die meisten in diesem vom wahren Ich entfernten "Pseudo- oder Ego-Bewusstsein" befanden, bewunderte und beneidete eine Mehrheit diese viel Habenden (Neid gilt als eine der sieben Todsünden, da sie zum einen als eine Form von Trennung vom göttlichen Bewusstsein (= Sünde) deinen geistigen Tod bewirkt und zum anderen auch ein Indiz ist: Wer neidisch ist, verfügt nicht über eben solch ein natürliches, ursprüngliches, mit Gott verbundenes Bewusstsein).
Hier begann unsere total verrückte (von der Wahrheit entrückte, weggerückte, also ver-rückte) Definition von Erfolg, der wir heute noch burnoutesk unterliegen, und die wir - völlig verrückter- und fälschlicherweise - als in Stein gemeißelte, ewige Wahrheit betrachten. Doch dem ist keineswegs so. Auch unsere Definition von Erfolg kann - und muss - sich ändern, wenn dieser Planet und seine Bewohner gesund werden sollen.
Wir brauchen uns lediglich wieder zu erinnern(!), an das wirkliche Ich. Wir sollen unser brillantes Gehirn natürlich nutzen (
Snippet #93). Jedoch als das, was es nun einmal ist: Ein Werkzeug. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist nicht, wer wir sind. Unser Denken ist nicht unser Sein. Was du denkst, ist nicht dein Ich. Wenn dein Denken dich definiert, unterliegt dein Sein deinem Denken und du bist die Marionette eines Werkzeugs ohne tieferes Bewusstsein. Du bist nicht Sklave der Regierung, deines Chefs oder irgendeines Systems, sondern zunächst einmal Sklave deines Denkens. Umgekehrt wird ein Schuh draus, mit dem du in die Freiheit läufst: Nutze dein Denken aus dem Bewusstsein deines Seins heraus.Am Ende sagt John Lennon, dass man ihn einsperren wird. Als Wahnsinnigen. Glaubst du, es sind "die da oben", die den armen John Lennon einsperren werden (stellvertretend für alle noch lebenden John Lennons unter uns)? Mag sein, dass "die da oben" das Einsperren ausführen, da solche Geister gewisse starre Ordnungen stören könnten. Aber dies geschieht unter dem (stillen) Beifall eines jeden Menschen, der selbst noch im Ego gefangen ist und der (also dessen Ego) sich angegriffen fühlt und bedroht durch Gedanken echter Freiheit. Denn wie wir gerade gesehen haben, möchte das Ego, dein Ich-Denken, nicht sterben - oder "nur" ein Werkzeug sein. Ist es aber. Und das sollte es kapieren. Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170), aber wenn Bewusstsein und Ego/Denken ein Team bilden, kann Großes und vor allem Ganzheitliches daraus erblühen.Das Ego will die Kontrolle haben. Das Ego (dein Gehirn) möchte dich (dein wahres Selbst) davon überzeugen, dass du dein Denken bist, dass Es Du ist. Es möchte kein Tool sein, das man nutzt, es möchte selbst benutzen. Es möchte Macht. Die über dich. Oder sogar über noch mehr. Diese "großen Egomanen" sind die, über die wir alle schimpfen. Aber der kleine Egomane in uns selbst ist es, bei dem wir anfangen müssen. Decke diese Lüge deines Egos auf und erlebe, was echte Freiheit bedeutet.
Ob sie mich einsperren, ob du mich aus deinem Leben aussperrst, weil ich das sage? Das wäre ja Wahnsinn, oder nicht?
Im Coaching begleite ich dich gerne in diese Freiheit, wenn du magst.
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Werde Zukunfts-Investor: ✓nachhaltig ✓sinnstiftend ✓visionär 🔗
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- Macht, Liebe, Lüge und Wahrheit
#19 - Größer als du selbst
#93 - Spaltung und Dualität überwinden, hin zu Singularität und Bewusstsein
#232 - Macht der Liebe vs. Liebe zur Macht
#99 - Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170
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Macht der Liebe vs. Liebe zur Macht
#99 • Jimi Hendrix •
2:22 min
2:22 min "Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt endlich wissen, was Frieden heißt." (Jimi Hendrix)
Oft denken wir, es ist die Handvoll machthungriger Despoten, wodurch die Welt ins Chaos ...
mehr
gestürzt wird. So gerne zeigen wir mit dem Finger auf andere. Auf die ganz Schlimmen, die wirklich Bösen. Wenigstens aber auf jene, die doch zumindest schlechter sind als wir selbst. Aber eines sollten wir dabei nicht vergessen:
Es sind nicht nur diejenigen, die ihre Macht bereits ausüben und demonstrieren, die eine kaputte Welt verursachen. Es sind vor allen Dingen die offenbar nicht weniger werdenden (heimlichen) Bewunderer der Mächtigen! Und das beginnt in meinen Augen bereits, wenn du Elon Musks Biografie liest, weil du ihm nacheiferst oder wenn du dich (z.B.) als Frau an den Hals reicher Typen wirfst, und es dir dabei ziemlich egal ist, wie sie zu ihrem Geld/Auto/Traumhaus kamen. Du bestätigst sie dadurch in ihrem Handeln.
Denn erstens sind Bewunderer der Macht drauf und dran, es solchen gleichzutun und ihrerseits zur Nervensäge von morgen zu werden. Wenn sie doch nur schon könnten. Mindestens im Kleinen. In der Familie. In der Firma. Im Verein. Denn immerhin bewundert man mächtige Menschen ja und wertet es als Zeichen von Erfolg. Oder nicht?
Und zweitens hilft man jenen Jägern der Macht dadurch nur, sich bestätigt zu fühlen in ihrem eigentlich äußerst armseligen Ringen. In einem Ringen, welches Menschen, die bereits hinter die Fassade schauen können, nichts weiter zeigt, als dass tiefe Unzufriedenheit, Verunsicherung, wenig Erleuchtung, ziemlich wenig Liebe und geliebt werden dahinter steckt.
Die Gier nach Macht und somit ebenso die Bewunderung von Mächtigen, hat mit Erfolg in Wahrheit nicht wirklich viel zu tun. Eher mit Verblendung. Der eigenen Verblendung und dem Blenden anderer.
Wie Charlie Chaplin schon sagte: "Macht braucht nur, wer Böses vorhat. Für alles andere genügt Liebe, um es zu erreichen". Die Macht über die eigene Freiheit ist alles, das ein ausgeglichener und somit reifer, großer, erleuchteter, kluger Geist benötigt. Alles andere ist tatsächlich Abhängigkeit, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag. Und Abhängigkeit bedeutet Unfreiheit. Der Mächtige fürchtet nichts so sehr, wie seine Macht wieder zu verlieren. Denn sein ganzes Ich, sein Glück, sein Lebensmodell ist abhängig davon.
Erfolg muss neu definiert werden. Wir sollten viel mehr fragen: Wodurch wurde jemand reich oder kam in eine machtvolle (und somit verantwortungsvolle) Position und wofür setzt er seinen Reichtum und seine "Möglichkeiten der Macht" dann ein? Leider genügt den meisten "Bewunderern des Erfolgs" noch immer, das Was, welches sie sehen können. Jemand ist reich und mächtig? Dann ist er per Definition erfolgreich. Ein Siegertyp. Macht irgendwas richtig. Muss klug sein. Dieser Rückschluss ist mindestens voreilig und unvollständig. Alleine schon, weil er etwaige Lügen, Täuschungen oder Korruption nicht beleuchtet. Dieses Denken sollte langsam mal veraltet sein.
Ich für meinen Teil werde niemanden bewundern, der durch Schlachthäuser, Drogenhandel, Mikroplastikprodukte oder Grundwasserspiegel senkende Produkte reich wurde und dann damit eine Villa nach der anderen für sich selbst baut oder sich selbst zum Mars katapultieren will (wo er auch gerne bleiben kann).
Reichtum ist keineswegs per se etwas Schlechtes. Und Macht muss auch keinesfalls zum Elend für andere führen. Doch mehr als das Was und das Wie zählt das Wofür (bzw. das Wodurch). Und wenn es das noch nicht tut, dann sollten wir daran arbeiten. Denn wen und was wir als Erfolg definieren, wird klar über unsere künftige Ausrichtung entscheiden.
Getan wird, was Erfolg verspricht. Das ist ein natürliches Prinzip. Jedoch entspricht unsere Definition von Erfolg keineswegs natürlichen Prinzipien. "Survival of the fittest" hatte, selbst wenn man es wie fälschlicherweise oft üblich, mit "Überleben des Stärkeren" übersetzt (
Snippet #100), zwar in der biologischen Evolution durchaus seine Berechtigung, doch heute führt die Übermacht "des Stärkeren" bei gleichzeitig völlig mangelhaftem Ganzheitsbewusstsein eher dazu, dass wir uns durch dieses Prinzip selbst auslöschen anstatt weiterzuentwickeln. Zudem gelten bzgl. der spirituellen (R)Evolution andere, oft diametrale Gesetze. Das ist der Grund, weswegen es ein #NeuesDenken, eine spirituelle (R)Evolution benötigt, bevor Zukunft gelingen kann.
Oft denken wir, es ist die Handvoll machthungriger Despoten, wodurch die Welt ins Chaos ...
gestürzt wird. So gerne zeigen wir mit dem Finger auf andere. Auf die ganz Schlimmen, die wirklich Bösen. Wenigstens aber auf jene, die doch zumindest schlechter sind als wir selbst. Aber eines sollten wir dabei nicht vergessen:
Es sind nicht nur diejenigen, die ihre Macht bereits ausüben und demonstrieren, die eine kaputte Welt verursachen. Es sind vor allen Dingen die offenbar nicht weniger werdenden (heimlichen) Bewunderer der Mächtigen! Und das beginnt in meinen Augen bereits, wenn du Elon Musks Biografie liest, weil du ihm nacheiferst oder wenn du dich (z.B.) als Frau an den Hals reicher Typen wirfst, und es dir dabei ziemlich egal ist, wie sie zu ihrem Geld/Auto/Traumhaus kamen. Du bestätigst sie dadurch in ihrem Handeln.
Denn erstens sind Bewunderer der Macht drauf und dran, es solchen gleichzutun und ihrerseits zur Nervensäge von morgen zu werden. Wenn sie doch nur schon könnten. Mindestens im Kleinen. In der Familie. In der Firma. Im Verein. Denn immerhin bewundert man mächtige Menschen ja und wertet es als Zeichen von Erfolg. Oder nicht?
Und zweitens hilft man jenen Jägern der Macht dadurch nur, sich bestätigt zu fühlen in ihrem eigentlich äußerst armseligen Ringen. In einem Ringen, welches Menschen, die bereits hinter die Fassade schauen können, nichts weiter zeigt, als dass tiefe Unzufriedenheit, Verunsicherung, wenig Erleuchtung, ziemlich wenig Liebe und geliebt werden dahinter steckt.
Die Gier nach Macht und somit ebenso die Bewunderung von Mächtigen, hat mit Erfolg in Wahrheit nicht wirklich viel zu tun. Eher mit Verblendung. Der eigenen Verblendung und dem Blenden anderer.
Wie Charlie Chaplin schon sagte: "Macht braucht nur, wer Böses vorhat. Für alles andere genügt Liebe, um es zu erreichen". Die Macht über die eigene Freiheit ist alles, das ein ausgeglichener und somit reifer, großer, erleuchteter, kluger Geist benötigt. Alles andere ist tatsächlich Abhängigkeit, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag. Und Abhängigkeit bedeutet Unfreiheit. Der Mächtige fürchtet nichts so sehr, wie seine Macht wieder zu verlieren. Denn sein ganzes Ich, sein Glück, sein Lebensmodell ist abhängig davon.
Erfolg muss neu definiert werden. Wir sollten viel mehr fragen: Wodurch wurde jemand reich oder kam in eine machtvolle (und somit verantwortungsvolle) Position und wofür setzt er seinen Reichtum und seine "Möglichkeiten der Macht" dann ein? Leider genügt den meisten "Bewunderern des Erfolgs" noch immer, das Was, welches sie sehen können. Jemand ist reich und mächtig? Dann ist er per Definition erfolgreich. Ein Siegertyp. Macht irgendwas richtig. Muss klug sein. Dieser Rückschluss ist mindestens voreilig und unvollständig. Alleine schon, weil er etwaige Lügen, Täuschungen oder Korruption nicht beleuchtet. Dieses Denken sollte langsam mal veraltet sein.
Ich für meinen Teil werde niemanden bewundern, der durch Schlachthäuser, Drogenhandel, Mikroplastikprodukte oder Grundwasserspiegel senkende Produkte reich wurde und dann damit eine Villa nach der anderen für sich selbst baut oder sich selbst zum Mars katapultieren will (wo er auch gerne bleiben kann).
Reichtum ist keineswegs per se etwas Schlechtes. Und Macht muss auch keinesfalls zum Elend für andere führen. Doch mehr als das Was und das Wie zählt das Wofür (bzw. das Wodurch). Und wenn es das noch nicht tut, dann sollten wir daran arbeiten. Denn wen und was wir als Erfolg definieren, wird klar über unsere künftige Ausrichtung entscheiden.
Getan wird, was Erfolg verspricht. Das ist ein natürliches Prinzip. Jedoch entspricht unsere Definition von Erfolg keineswegs natürlichen Prinzipien. "Survival of the fittest" hatte, selbst wenn man es wie fälschlicherweise oft üblich, mit "Überleben des Stärkeren" übersetzt (
Snippet #100), zwar in der biologischen Evolution durchaus seine Berechtigung, doch heute führt die Übermacht "des Stärkeren" bei gleichzeitig völlig mangelhaftem Ganzheitsbewusstsein eher dazu, dass wir uns durch dieses Prinzip selbst auslöschen anstatt weiterzuentwickeln. Zudem gelten bzgl. der spirituellen (R)Evolution andere, oft diametrale Gesetze. Das ist der Grund, weswegen es ein #NeuesDenken, eine spirituelle (R)Evolution benötigt, bevor Zukunft gelingen kann.Siehe auch diese passenden Links:
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Lebenssinn: Roman oder Kurzgeschichte?
#280 • Ernest Hemingway •
4:09 min
4:09 min
Das Universum existiert seit knapp 14 Milliarden Jahren.
Die Erde ist davon die letzten 4,5 Milliarden Jahren mit dabei.
Das erste Leben ...
auf unserem Planeten entstand vermutlich vor ca. 3,5 Milliarden Jahren in Form bakterieller Einzeller.
Die ersten Säugetiere traten Wissenschaftlern zufolge vor 125 Millionen Jahren auf die Bildfläche.
Der erste aufrechte Mensch (Homo erectus) stand vor etwa 2 Millionen Jahren endlich auf eigenen Beinen.
Der Mensch, wie wir ihn - ungefähr - auch heute noch kennen, der Homo sapiens, besudelt ... äh ... besiedelt seit ca. 300.000 Jahren die Erde.
Eine verdammt lange Geschichte. Und nicht nur die Dauer ist enorm. Nein vor allem auch die Besetzung. Alleine heute gibt es etwa 8 Milliarden menschliche Lebewesen. Und damit unzählige "Geschichten in der Geschichte". Wie viele Milliarden Lebewesen und mit ihnen auch (Kurz-)Geschichten es insgesamt in den letzten 300.000 Jahren waren, kann keiner seriös errechnen. Sicher ist nur, dass selbst die Drehbuchautoren von Gute Zeiten, schlechte Zeiten damit überfordert sein dürften.
Warum sage ich das alles? In diesen Zeiten kämpfen immer mehr Menschen mit depressiven Zuständen, vielleicht sogar mit ausgeprägten Depressionen. Machen sie alle etwas falsch? Betrachten sie das Leben aus einer falschen Perspektive? Ist das Glas für sie immer halb leer anstatt halbvoll? Sind sie (alle) womöglich sogar wirklich krank? So, dass man Medikamente verschreiben sollte und alles wird wieder gut? Ich bin mir da nicht wirklich sicher.
Denn wenn man ehrlich ist, könnte man doch genauso gut fragen: Wie kann jemand in einem derart lebensfeindlichen, lieblosen, korrupten, werteverzerrten, ungerechten und boshaften Habitat denn überhaupt noch glücklich sein - ohne selbst zu einer Hyäne zu degenerieren! Für machtbesessene, geldgeile Egomanen ist dieser Ort hier ein wahres Eldorado. Hier gelten ihre Regeln, ihre Gesetze. Ihre Eigenschaften erfüllen perfekt die Bedingungen eines "erfolgreichen" Lebens. Hier können sie sich austoben. Aber werden die "wirklich herzensguten" Menschen nicht immer exotischere, an den Rand gedrängte und vom Aussterben bedrohte Sonderlinge? Ich weiß es nicht. (Was ist Gut und Böse?
Snippet #37)An dieser Stelle möchte ich das Buch "(Neue) Irre! Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen." von Manfred Lütz (siehe Bild oben) gerne empfehlen. Es sind nämlich nicht selten die "Guten", die Sensiblen, die unter der Schlechtigkeit der Welt leiden, depressiv oder sogar suchtkrank werden, während skrupellose, kapitalistische Egomanen und selbstverliebten Narzissten einen "Erfolg" nach dem anderen einfahren und stets reicher und reicher werden.
Ich weiß es nicht, ob man wirklich allen depressiven Menschen unterstellen kann, krank zu sein oder selbstverschuldet etwas falsch anzugehen. Ich weiß aber, dass der ("gute", der zutiefst anspruchsvolle) Mensch ohne einen Sinn im Leben Schwierigkeiten bekommen wird. Und zwar völlig zurecht. Vielleicht bist du depressiv, weil du von den Menschen einfach Edleres erwartest? Höre mit diesem Anspruch nicht auf!
Das Leben - welches bereits oben genannte Ewigkeiten benötigte, sich zu entwickeln - möchte sogar ganz unbedingt, dass der Mensch nach dem Sinn fragt. Dazu wurde schließlich sein Gehirn entwickelt. Unser Intellekt ist nämlich nur nebenbei auch dazu gut, Toaster mit Bluetooth zu erfinden. In erster Linie möchte das Leben, dass wir unsere Skills für das Leben selbst einsetzen. Zum Beispiel um den Sinn des Lebens zu erfüllen.
Der Mensch wird Freude und Spaß empfinden, er wird glücklich sein, sobald er sinnerfüllt ist. Und jene Sinnerfüllung ist eine Folge der Erfüllung eines bzw. des Sinns schlechthin. So einfach ist das: Sinnerfüllt sein durch Sinnerfüllung.
Was liefert uns heute einen Lebenssinn? Wer sucht ernsthaft danach? Und ich spreche nicht von wohlklingenden, für alle weichgespülte Formulierungen wie "Der Sinn des Lebens ist es glücklich zu sein", denn diese Antwort ist keine Antwort. Es bleibt nach wie vor die Frage bestehen: Was ist es denn, das mich glücklich machen wird?
Du bist einzigartig. Ein Individuum. Und dein ganz persönlicher Sinn des Lebens ist ebenso einzigartig. Als Mensch befindest du dich auch in ständiger Entwicklung. Adäquat dazu entwickelt und verändert sich auch dein Lebenssinn.
Deinem Kind zu helfen, ein gutes Leben zu haben, wird für eine Weile beispielsweise der Lebenssinn vieler (guter) Eltern sein. Aber das war er auch für jene nicht immer und wird es auch nicht für immer bleiben. Er verändert sich. Für diesen persönlichen Sinn des Lebens gibt es viele Ratgeber, die dir helfen möchten, deinen persönlichen Lebenssinn zu finden. Ratgeber dieser Art passen am besten zu unserem egozentrischen Denken, verkaufen sich daher gut. (
Snippet #177)Im Gegensatz dazu gibt es den universalen Lebenssinn: "Was hat das Leben selbst denn im Sinn?" - Was ist der Plan des Lebens, des Universums? - Wovon "träumt" das Leben selbst? - Was ist sein Ziel?
Nach diesem Sinn wagen wir uns heute nicht mehr zu fragen. Mit unguten Folgen. Denn es gibt ihn. Und er ist essentiell. Würde ein Computerspiel Sinn ergeben, von dem du das Ziel gar nicht kennst? Wieso sollte es im Leben anders sein? (
Snippet #9)In der Natur geschieht nichts ohne Grund. Am aller wenigsten die Natur, das Leben selbst. Dieser "universale Sinn des Lebens" ist ebenso unveränderlich wie alle anderen Naturgesetze auch. Und wir sind von jenem Sinn auch ebenso abhängig, unterstehen ihm ganz genauso wie allen anderen Naturgesetzen. Diesen Sinn zu leugnen, zu ignorieren, zu belächeln und mit Füßen zu treten, ist mindestens so töricht, als würde man das mit anderen Naturgesetzen tun. Nun, unsere Gesellschaft macht aber genau das.
Erkenne "den" Sinn des Lebens und finde darin "deinen" augenblicklichen Sinn des Lebens. Das ist nicht nur der schnellste und einfachste Weg zu deinem persönlichen Lebenssinn - er liefert auch das treffendste Ergebnis. Im Coaching kann ich dich gerne dabei begleiten.
Ja, schön und gut. Doch was hat das alles nun mit Ernest Hemingway, Romanen und Kurzgeschichten zu tun?
Ganz einfach: Die Geschichte des Universums, der Plot dieses "ganz realen Spiels" ist - wie wir oben gesehen haben - unfassbar alt, langwierig, unüberschaubar gigantisch besetzt und unendlich umfangreich. Wer jetzt davon ausgeht, dass sich das alles, also der "universale Sinn des Lebens" so stark komprimieren und einfach vermitteln lässt, dass er in eine Kurzgeschichte passt, der irrt sich.
Der Weg dorthin ist in der Regel kein kurzer und in sich selbst (für jeden von uns) eine spannende Abenteuergeschichte. Wenn man sie denn lesen/spielen/leben möchte. Für Eilige und Ungeduldige wird sich der Sinn des Lebens somit nicht erschließen. Stelle dich lieber auf einen Roman ein oder auch auf eine ganze Trilogie, wenn nicht sogar auf einen Epos, als auf eine Kurzgeschichte.
Doch selbst wenn du das längste Buch, den fettesten Roman zu Ende gelesen haben wirst, wird die Geschichte in dir vor allem ein Gefühl, einen Eindruck hinterlassen haben. Und dann ist der Sinn des Lebens plötzlich so einfach wie 1+1=2. Und genauso logisch. So ähnlich ist es mit dem Entdecken (oder Erinnern) des Sinn des Lebens: Ihm wie ein Abenteurer hinterherzujagen kann schon etwas Zeit in Anspruch nehmen. Doch wenn du ihn am Ende gefunden haben wirst, wird das Gefühl, der Eindruck, die Erkenntnis so einfach zu begreifen sein wie eine Kugel.
Snippet #121 Urheber d. einleitenden Zitates:
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Lauter Arschlöcher? Oder: Das Maß der Dinge
#187 • Unbekannt •
1:58 min
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Laut freud-museum.at sagt man zwar oft, dass dieser Satz von Freud stamme, ...
belegt sei dies jedoch nicht. Egal, denn er enthält so oder so eine sehr wichtige Aussage!
Falls dich "Depressionen oder Minderwertigkeitskomplexe" (oder Selbstzweifel, eine Sinnkrise oder Identitätskrise, Antriebslosigkeit, ...) plagen, könnte das daran liegen, dass du mit der Welt da draußen nicht mehr ganz zurechtkommst. Zum einen geht dir vielleicht alles viel zu schnell oder der steigende Leistungsdruck macht dir zu schaffen, so dass du Schwierigkeiten hast schrittzuhalten. Zum anderen bist du dir ohnehin gar nicht mehr sicher, ob du bei diesem verrückten Treiben überhaupt (noch) in dem Maß mitmachen möchtest, um unbedingt ganz vorne mitmischen zu können. So oder so ähnlich?
Ist die Welt nun tatsächlich voller Arschlöcher oder bist du einfach nur zu dumm, zu blöd, zu schwach, zu bescheuert, zu unfähig, zu langsam, zu hässlich, zu alt, zu arm, zu naiv, zu ...
STOPP!
Wer sagt, dass die Welt, die Menschen, die Masse recht hat mit dem, was sie tut, mit ihren Werten und Zielen? Mit der Meinung, was als erstrebenswert gilt oder gar als sinnvoll und zielführend. Was ist überhaupt "Das Ziel"? Was ist Erfolg? Und ist unsere Definition davon wirklich noch zielführend? War sie es überhaupt jemals, wenn man sich den Zustand der Erde so anschaut? (Siehe verlinkten Blog "Erfolg neu definieren")
Du siehst, wie wichtig es ist, das eigentliche Ziel zu kennen. Und ich spreche nicht vom Zeitgeist. Denn jener ist menschgemacht, ziemlich primitiv (immer ging es nur um Profit, Wachstum, Macht, Status) und entspricht ganz offensichtlich nicht den natürlichen Prinzipien - sonst wären wir als Spezies nicht so gefährdet und als Individuen nicht in diesem Ausmaß resigniert und erschöpft.
Dazu kommt, dass jener Zeitgeist dem Wandel unterliegt, welcher aktuell auch an Fahrt aufnimmt. Aber wohin? Und wird der "neue" Zeitgeist denn diesmal der richtige sein? Was muss ich tun, um den nicht (auch noch) zu verpassen? Woran erkenne ich richtig und falsch, bei dem Überangebot an Theorien, Lehren, Religionen, Philosophien, ... ?
Vielleicht sind um uns herum nicht nur Arschlöcher. Höchstwahrscheinlich aber fürs Wesentliche Blinde. "Bewusstlose" ohne Erinnerungsvermögen. Es kann nur ein einziges Maß geben, das uns eine verlässliche Orientierung geben kann: Zu wissen, wer wir (Menschen, das Leben) tatsächlich sind und was der buchstäbliche Sinn (=Plan, Prozess, Traum, Ziel, Vision, ...) des Lebens ist. Einmal absolut alles Menschgemachte vergessen, einen totalen Reset - und dann nur noch daran erinnern, worum es in diesem kosmischen Spiel WIRKLICH geht. Aber kann man das überhaupt?
Wenn wir aus den wichtigsten Philosophien, den größten Religionen, der modernen Psychologie und Wissenschaft (wie Quantenphysik), den Erfahrungen aus der Geschichte, der Kunst und Kultur einmal das Wichtigste herausnehmen, in dem sich so ziemlich alle einig sind und in dem sie sich überschneiden, dann kannst du unfassbar vieles vergessen - und sei es nur für einen Moment, wie du willst - und übrig bleiben nach meinen 30+ Jahre andauernden Recherchen genau #3erinnerungen.
Du wirst dich wundern, wie befreiend das ist und alles in ein anderes Licht rückt. Wie es sämtliche Missstände erklären kann und somit auch den Weg hinaus. Individuell und global. Denn sich zu erinnern ... ist wie ein neues Leben.
Siehe auch diese passenden Links:
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
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1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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