Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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21 Ergebnisse für: Keywordsuche: Energie
Warum das Jetzt so wichtig ist
#238 • Aristoteles •
3:35 min
3:35 min
Nicht nur laut Einstein ist Zeit eine Illusion, "wenn auch eine sehr hartnäckige" (
Snippet #106). Auch wenn du mal überlegst, ... wird es klar: Natürlich kannst du dich an die Vergangenheit erinnern und dir die Zukunft vorstellen. Beides kann gute oder schlechte Gefühle auslösen. Doch wirklich handeln, erleben und wahrnehmen kannst du stets nur in der Gegenwart. Dein Leben ist eine einzige, "unendliche" Gegenwart. (Mittels der Vierten Bewusstseins-Dimension mag man Brücken bauen können, doch auch diese Handlung findet stets im Jetzt statt)
Aristoteles meint also, alle drei Zeiten seien "angenehm". Was hatte der denn bitteschön geraucht? Haben wir nicht alle mehr oder weniger auch ziemlich schlimme Erfahrungen machen müssen im Leben? Sieht die Zukunft etwa so aus, als könne sie einem große Hoffnungen machen?
Und die Gegenwart ... ist die nicht voller Idiot:innen, ganz fürchterlicher, gemeiner "kultureller Aneignungen", die allen vermeintlichen Minderheiten so dolle wehtun und auch sonst einer ganzen Menge Schwachsinniger, die - wenn sie nicht gerade die Weltherrschaft an sich reißen wollen - dann zumindest alle bösen Gas- und Ölheizungen umgehend rausreißen lassen wollen, auf Häuslebauer-komm-raus (aus deinem Eigentum)?
Eine verzweifelte Schwachsinnsidee unserer Denker und Lenker jagt die nächste und macht diese Welt, unser Jetzt, in Windeseile zu einem anstrengenden, ermüdenden und zunehmend sinnbefreiten Ort voller gieriger Korrupter und mit zunehmend unerträglicherer Aktionismus-Verzweiflungsidiotie an allen Ecken und Ende. Was wusste Aristoteles denn schon von unserem heutigen Jetzt!
Dasselbe, was auch beispielsweise Eckhart Tolle weiß und wie er unter anderem in seinem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" beschreibt (
Snippet #90, Die Frucht ist von der Wurzel abhängig).Da wir nur das Jetzt haben, sowohl zum Leben, zum Genießen, zum Fühlen aber auch zum Lieben und zum Handeln, ist es wichtig, dass wir das Jetzt so energiegeladen wie nur möglich erleben. Und zwar mit schöpferischer, kreativer Energie - und nicht mit Wut, Hass, Angst und Zorn. Nur so kannst du das Jetzt als angenehm empfinden und nur so wirst du jemals die Kraft haben, Dinge anzupacken oder voranzubringen - in eine zielführende Richtung.
Dass das Jetzt morgen ein noch besseres Jetzt sein darf, ist ja klar. Wir alle haben wohl noch Luft nach oben, was eine Verbesserung der Lebensumstände betrifft. Diese Verbesserungen erreichst du aber wie gesagt nur, wenn du im Jetzt auch die Kraft dazu hast und den Mut, die Inspiration, die Motivation, die Lust. Kurz: Du musst das Jetzt als angenehm empfinden, sonst bleibt dein Leben im Jetzt und womöglich allen Jetzt, die kommen, stecken.
Ohne dein Jetzt, dein Ist-Zustand, deine Umstände, die Dinge-wie-sie-sind voll und ganz zu akzeptieren, ja all das vielleicht sogar zu lieben, wird dir ein besseres Morgen (und somit auch Jetzt) nicht gelingen.
Sagt dir der Begriff "Feindesliebe" etwas? Genau das meinte Jesus unter anderem. Liebe sogar die widrigen Umstände, alles das dir "Feind" ist, denn nur so wirst du sie überwinden. Doch wie geht das? Wie soll man das Jetzt lieben, wenn Politik, neue, schwachsinnige Gesetze und Regelungen, technisch bedenkliche Entwicklungen, Kriege, Katastrophen und nicht zuletzt immer mehr aggressive und dumme Menschen einem die Gegenwart derart verhageln?
"Bedrängnis" nennt die Bibel diesen Zustand, der "kommen muss". Manche sehen darin eine Prüfung. Andere ein Training. Die meisten jedoch nur eine Zumutung und bemitleiden sich selbst. Wie sehr vertraust du auf Gott, auf die Regeln der Natur? Darauf, dass am Ende Gerechtigkeit siegen wird? Am Maß deiner Unzufriedenheit und deiner Nervosität erkennst du das Maß deines Vertrauens (treffenderes Wort als "Glauben"). Also nochmal gefragt: Wie macht man das?
Wie kann man das Jetzt akzeptieren, vielleicht sogar lieben, selbst wenn es deprimierend ist? Angenommen, du wärst eine Frau, Mitte 30, dein Job ödet dich an, dein Partner widert dich nach 15 Jahren Beziehung an, an Trennung ist jedoch nicht zu denken, da dein Geld alleine nicht ausreicht, der Partner ausflippen wird und du selbst ohnehin panische Angst vor dem Alleinsein hast. Zudem hast du ohnehin kaum mehr die Kraft für die alltäglichen Dinge - wie soll man in diesem Zustand etwas Neues anfangen? Wie soll man dieses Jetzt akzeptieren oder lieben?
Genau um solche oder ähnliche Situationen der Stagnation und Festgefahrenheit, um das Aufbrechen solcher Teufelskreise geht es sowohl in meinem Coaching als auch bei den Drei Erinnerungen. Als erstes schaut man sich die Gegenwart an. Sie mag nicht toll sein. Sie mag Kraft kosten. Aber sie ist für den Moment zumindest eine gute Basis. Man hat ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen.
Von dieser Basis aus baut man Akzeptanz für die Gegenwart auf. Das gelingt, indem man die Zuversicht entwickelt, dass es jetzt ganz bald besser werden wird. Wie kann man diese Hoffnung entwickeln? Indem man das große Ganze betrachtet. Aus genügend Abstand erkennt man, dass diese dunkle Regenwolke gar nicht das ganze Land bedeckt, sondern nur den Ort, an dem du (mental) feststeckst.
Das Leben als Spiel zu begreifen ist eine enorme Kraftquelle (
Snippet #135). Und die Drei Erinnerungen sind die sehr simplen Spielregeln, die du dazu brauchst. Wenn du verstehst, dass sowohl das Chaos in deinem kleinen Umfeld (Familie, Job, in dir selbst), als auch das Chaos in der Welt dadurch zustande kommt bzw. dadurch so schmerzhaft wird, dass du völlig falsche Denkmuster einer "gottlosen und bewusstlosen" Welt als Wahrheit und Selbstverständlichkeit verinnerlicht hast, dann begreifst du, dass du unfassbar viel nur "abzuschneiden" brauchst, dass nur drei Dinge übrig bleiben und aus dem Chaos (Unordnung, Spaltung) wird zunehmend Kosmos (Ordnung, Weltordnung).Kreiere als aller erstes dieses "neue", besser gesagt erinnerte Bewusstsein. Dann spiele das Spiel. Wie ein Kind. Mit Freude. Mit neuem Ehrgeiz. Mit neuer Kraft. Dann stimmt es, was Aristoteles sagt. Dann kannst du deine Erinnerungen rückblickend als etwas angenehm Lehrreiches begreifen, deine Zukunft mit Vision und Hoffnung füllen und die "Tätigkeit der Gegenwart" als äußerst angenehm empfinden.
Dann bist du endlich (wieder) Baumeister deines Lebens. Entschuldigung ... Baumeister:in - ich vergaß in meiner freien, einfachen Welt gänzlich ohne Idiotie für einen Moment die völlig vom Ziel ablenkenden, neuen "Regeln" dieser bewusstlosen Gegenwart.
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Illusion Zeit
#106 - Die Frucht ist von der Wurzel abhängig
#90 - Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 - PlayIT! – Das Zitate Spiel 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Liebe kennt kein Gegenteil
#101 • Eckhart Tolle •
3:32 min
3:32 min
sehr selten - genauso selten wie bewusste Menschen." (Eckhart Tolle aus dem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart")
Viele meinen, Hass sei das Gegenteil von Liebe. Das stimmt jedoch nicht. Hass oder Hassliebe kann nur entstehen, wenn zwar der mehr oder wenige aufrichtige Versuch unternommen wird, eine glückliche, romantische Liebesbeziehung zu führen, jedoch das Ego dem vollen Entfalten wahrer Liebe im Wege steht. Tolle nennt das "funktionsgestört".
Als hätte eine Stromleitung einen Wackelkontakt, so dass störendes Rauschen entsteht und jede Menge fehlerhafte Daten beieinander ankommen. Es ist so nicht möglich, dass wahre Liebe "erblüht", sondern es herrscht ein mehr oder weniger großes Theater der verschiedensten Ego-Rollen, die meist um Macht und Sieg ringen.
Manche meinen, Gleichgültigkeit sei das Gegenteil von Liebe. Das ist oft für jene der Fall, für die "extreme Tiefs" wie Streit oder sogar Gewalt durchaus ein Zeichen von Liebe darstellen. Aber ein Gefühl von Gleichgültigkeit tritt eher ein, wenn du mit jemandem tatsächlich vollkommen abgeschlossen hast (oder noch gar nichts begonnen hat).
An anderen Stellen sage ich, dass Angst der Gegenpol der Liebe sei. Das ist genau betrachtet noch ein wenig unglücklich formuliert, da wahre Liebe gar keinen Gegenpol besitzt. Da wir in einer dualistischen Welt leben, kann man es sich zu Beginn jedoch so noch am einfachsten vorstellen. Das "Gegenteilsdenken" ist zu tief in uns verankert, als dass man umgehend die Brücke zur Aufhebung der Dualität findet. Als Einstieg ist die Idee, dass Angst der "Gegenpol" der Liebe sei, also durchaus in Ordnung (wieder abgesehen von jenen, für die Gewalt und somit Angst wieder ein Zeichen von Leidenschaft ist). Gleich mehr dazu.
Besser klappt es, wenn wir uns elektrischen Strom vorstellen. Was ist das Gegenteil von Strom, der an der Steckdose anliegt? Was ist das Gegenteil von Benzin im Tank? Da wird es schwierig. Das Gegenteil von Energie ist schlicht: Keine Energie. Kein Strom. Kein Benzin.
Es gibt keine Dunkelheit, die wir messen könnten. Sehr wohl aber das Licht und dessen Stärke. Dunkelheit ist lediglich die Abwesenheit von Licht.
Es gibt auch keine Kälte, die wir messen könnten. Sehr wohl aber Wärme. Während Wärme nach obenhin praktisch unendlich steigerbar wäre (bzw. deren Limit rechnerisch bei einer 1 mit 42 Nullen liegen soll), gilt das für "Kälte" nicht. Kälter als -273 Grad Celsius (oder 0 Grad Kelvin) ist nicht möglich. Im gesamten Universum nicht. Weniger als null "Wärmeenergie" kann nicht vorhanden sein.
Und so ist es mit der Liebe auch. Liebe ist Energie. Sie ist Kraft. Sie ist wenn man so will die unverfälschte, vollkommene Ur-Idee aller schöpferischen Energie und Kraft, denn während Energieformen wie Elektrizität oder Benzin sich halbieren, wenn man sie teilt (wodurch Gier und Neid praktisch vorprogrammiert sind), vermehrt sich die Energie der Liebe, wenn man sie gibt, teilt und verschenkt. Zudem ist "weltliche Energie" nicht schöpferisch. Sie treibt an, was bereits da ist. Liebe ist sozusagen das "Original", beheimatet in der vollkommenen, spirituellen Welt - eben jenseits unseres Verstandes und somit jenseits jeglicher Dualität! Energieformen wie Elektrizität oder Benzin sind materieller Natur, quasi "mangelhafte Kopien" der Ur-Idee von Energie. Die indischen Veden erwähnen ganz Ähnliches, wenn sie z.B. davon erzählen, dass Pflanzen eine stets fehlerhafte Kopie der perfekten Idee sind (braune Blätter, Druckstellen, ...) und uns somit darin erinnern sollen, dass wir in einer fehlbaren Welt leben, Vollkommenheit jedoch durchaus existiert. Sie ist aber niemals materiell zu erfassen, somit nicht mit dem Gehirn, also nicht mit dem Verstand greifbar - sondern eben "jenseits des Verstandes".
Und auch diese Beschreibung ist falsch. Naja, nicht wirklich falsch. Aber noch immer naiv. Denn Liebe - also das Vollkommene - lässt sich mit einem unvollkommenen Verstand weder erkennen, noch beschreiben noch verstehen. Das Spirituelle kann man nicht mit Materiellem (Hirnmasse) benennen. Wir können immer nur halbwegs passende Bilder finden, die wir gerade so noch verstehen können (einer der Gründe, weswegen Jesus in Gleichnissen sprach).
Wenn nun gar keine Liebe herrscht, fühlt sich das für uns an wie Angst. Das maximal mögliche Verlassensein. Eine unendliche Einsamkeit für alle Zeiten. Fernab von jeglichem Lebewesen oder Gottesgedanken. Kalt. Dunkel. Leer. Ohne Bezugspunkt. Und somit ohne jeden Halt und ohne jede Identität des Selbst. Die Hölle wird stets als ein Ort beschrieben, an dem Gott nicht existiert. Also ein Ort ohne jegliche Liebe, nicht einmal die Idee von Liebe ist noch vorhanden (einige Staaten arbeiten bereits fleißig daran).
Auch wenn viele Mythen das ewige Feuer beschreiben. Egal wie. Mit Hölle meinen wir immer einen Ort vor dem quasi jeder Angst hat, gerade weil Angst das einzige ist, das bleibt. Erst aus der Angst heraus entsteht weiteres Leid wie Schmerz, Trauer oder eben Hass. Hass demgegenüber, das uns Angst macht. Demgegenüber, das uns von Liebe trennt (oder uns seine/ihre Liebe verweigert). Uns zieht es zum Licht, zur Liebe. Was sich uns in den Weg stellt, mögen wir im zweiten Schritt vielleicht hassen. Doch zu erst ist da die Angst, von Liebe getrennt zu bleiben.
Wenn wir das verstehen, kapieren wir auch ein bisschen mehr, weshalb "Liebe als Rohstoff" entdeckt und begriffen werden muss (siehe Blog). Und weshalb "erleuchtetes Unternehmertum" möglich ist: Geschäfte und Geschäftsmodelle, die eine reine Win-Win Situation realisieren können. Denn der Gewinn (in jeglicher Form) kommt von der unerschöpflichen Quelle selbst.
Die Natur unterstützt jeden Gedanken, der die Natur dabei unterstützt, ihre Idee, ihre Vision, ihren Traum und ihren Plan zu realisieren und den Sinn des Lebens zu erfüllen: Welten zu errichten, die in Liebe erschaffen sind und auf Liebe gründen. Und zwar auf der wahren, vollkommenen Liebe. Stell dir das schier Unvorstellbare vor: Zivilisationen, die Liebe als Quelle und Rohstoff begriffen haben. Erst dann kann Leben wirklich dauerhaft existieren, ohne sich als lebensunfähige, buchstäblich wider-natürliche Spezies selbst zu eliminieren. Egal ob durch Atom, Verrohung, Verblödung oder grenzenlos gesteigerten Hass durch Unbewusstheit.
Siehe auch diesen passenden Link:
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Triumph des Bösen
#102 • Edmund Burke •
1:15 min
1:15 min "Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen." (Edmund Burke)
Manchmal ist es Angst zu scheitern. Manchmal schlicht Faulheit. Oder es fehlt an guten Vorbildern und leuchtenden Beispielen. Immer "beliebter" wird auch das ewige ...
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Argument, dass der/die Einzelne doch ohnehin nichts tun könne oder auch, dass es sowieso für alles zu spät sei.
Ich bin gewiss kein Zweckoptimist. Wer mich kennt, kennt auch mein "Bitchface": Ich gucke, als hätte ich nur Sorgen, seit Wochen Verstopfung oder als sei wer gestorben. Dabei bin ich in diesen Momenten nur gedankenversunken. 😄
Und auch wenn ich Smileys einsetze: Ich bin kein dauergrinsender Alles-ist-toll-Optimist, sondern man möge es glauben oder nicht: Mehr Realist, als man bei manchen meiner Thesen denken möge. Ich will sagen: Ich verstehe alle von den obengenannten Argumenten. Und ich kenne jedes einzelne davon sehr gut. Gegen die meisten muss auch ich immer mal wieder ankämpfen.
Denn es ist doch so: Angst vor dem Scheitern? Wenn man nichts tut, scheitert man definitiv.
Faulheit? Die Energie kommt mit den ersten (noch so kleinen) Ergebnissen, also wenn man einfach mal anfängt - erlebe ich jeden Tag.
Gute Vorbilder? Die gibt es. Man muss nur genau hinschauen. Hinschauen wollen!
Der Einzelne kann nichts bewirken? Dann lass uns zusammentun. Dafür gibt es das Projekt hier ja.
Und es ist ohnehin zu spät? Zu spät für was?
Ein totales Aussterben der Spezies Mensch wird es nicht so schnell geben. Und selbst wenn 98% der Menschheit eines Tages vernichtet würde, dann blieben 2% am Leben - das sind 160 Millionen Menschen, die sich fragen werden: Was haben wir falsch gemacht und wie können wir den Restart jetzt besser gestalten?
Und dann, spätestens dann, wird man erkennen: Es war unser Denken, unser Mindset, unsere Spiritualität, die zu wider-natürlichen Prioritäten und falschen Definitionen von "Erfolg" führten. Kurz: Es lag an unserem mangelhaften Bewusstsein über das Leben an sich, das uns das alles bescherte und das wir korrigieren müssen. Und dann sollte etwas da sein. Ideen. Projekte. Menschen, die bereits jetzt an "einer neuen Erde" arbeiten. Und jene beginnt mit einem neuen Bezug zum Bewusstsein.
Machst du mit? Oder schläfst du lieber weiter?
Manchmal ist es Angst zu scheitern. Manchmal schlicht Faulheit. Oder es fehlt an guten Vorbildern und leuchtenden Beispielen. Immer "beliebter" wird auch das ewige ...
Argument, dass der/die Einzelne doch ohnehin nichts tun könne oder auch, dass es sowieso für alles zu spät sei.
Ich bin gewiss kein Zweckoptimist. Wer mich kennt, kennt auch mein "Bitchface": Ich gucke, als hätte ich nur Sorgen, seit Wochen Verstopfung oder als sei wer gestorben. Dabei bin ich in diesen Momenten nur gedankenversunken. 😄
Und auch wenn ich Smileys einsetze: Ich bin kein dauergrinsender Alles-ist-toll-Optimist, sondern man möge es glauben oder nicht: Mehr Realist, als man bei manchen meiner Thesen denken möge. Ich will sagen: Ich verstehe alle von den obengenannten Argumenten. Und ich kenne jedes einzelne davon sehr gut. Gegen die meisten muss auch ich immer mal wieder ankämpfen.
Denn es ist doch so: Angst vor dem Scheitern? Wenn man nichts tut, scheitert man definitiv.
Faulheit? Die Energie kommt mit den ersten (noch so kleinen) Ergebnissen, also wenn man einfach mal anfängt - erlebe ich jeden Tag.
Gute Vorbilder? Die gibt es. Man muss nur genau hinschauen. Hinschauen wollen!
Der Einzelne kann nichts bewirken? Dann lass uns zusammentun. Dafür gibt es das Projekt hier ja.
Und es ist ohnehin zu spät? Zu spät für was?
Ein totales Aussterben der Spezies Mensch wird es nicht so schnell geben. Und selbst wenn 98% der Menschheit eines Tages vernichtet würde, dann blieben 2% am Leben - das sind 160 Millionen Menschen, die sich fragen werden: Was haben wir falsch gemacht und wie können wir den Restart jetzt besser gestalten?
Und dann, spätestens dann, wird man erkennen: Es war unser Denken, unser Mindset, unsere Spiritualität, die zu wider-natürlichen Prioritäten und falschen Definitionen von "Erfolg" führten. Kurz: Es lag an unserem mangelhaften Bewusstsein über das Leben an sich, das uns das alles bescherte und das wir korrigieren müssen. Und dann sollte etwas da sein. Ideen. Projekte. Menschen, die bereits jetzt an "einer neuen Erde" arbeiten. Und jene beginnt mit einem neuen Bezug zum Bewusstsein.
Machst du mit? Oder schläfst du lieber weiter?
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Entdämonisierung vs. Entglorifizierung
#262 • Christopher E. Schmitt •
4:59 min
4:59 min
Mit ...
Entdämonisieren meine ich, einer Sache, vorwiegend einer bestimmten Angst, die Macht zu nehmen oder zu reduzieren. Dazu ein Beispiel aus meinem Leben: Als ich einmal von einer geliebten Frau wegziehen musste und in meiner neuen Wohnung saß, fühlte ich mich unerträglich einsam. Ich vermisste sie unendlich, konnte nicht mehr kochen, nicht einmal essen. Fernsehen schauen war ebenso unmöglich, wie nicht Fernsehen zu schauen. So war es mit jeglicher Beschäftigung. Selbst Freunde zu sehen, war genauso unerträglich, wie sie nicht zu sehen.
Meine Arbeit (damals selbstständig, einsames Homeoffice) war bestenfalls für 30 Minuten am Tag machbar, so dass auch meine Umsätze abrutschten. Da Schlafen auch kaum funktionierte, dauerten meine Tage etwa 20-22 Stunden lang, die dann auch noch so zäh verliefen, dass sie mir vorkamen wie mehrere Tage.
Die Nächte waren unruhig, bestenfalls voller Alpträume und auch nicht im Mindesten erholsam. Ich bekam sogar Angst vor dem Schlafzimmer, vor meinem (damals eigentlich komfortablen) Wasserbett, da das Herumwälzen darin noch furchtbarer war, als die endlosen, qualvollen Tage. Der Zustand war buchstäblich die Hölle, nicht zuletzt da auch Teufel Alkohol nur so tat, als wäre er ein Freund und Tröster. Mein Buch "... ist wie ein neues Leben" erzählt unter anderem davon.
Ich musste etwas tun. In einem Moment schlimmster Verzweiflung kam mir urplötzlich eine Idee. Unsere Gefühle hängen stark mit unseren Gedanken zusammen. Und jene wiederum arbeiten vorwiegend bildhaft. Ich müsste diesem "Dämon Angst vor dem Alleinsein" eine Gestalt geben, mit der ich interagieren könnte. Ihn nicht verdrängen, nicht weiter unsichtbar sein lassen, sondern meinen Angst-Quälgeist in die Sichtbarkeit zwingen.
Zunächst zwang ich mich, etwas Einfaches zu kochen. Spaghetti mit Tomatensoße. Ängstlich ging ich ins Wohnzimmer, wo ich vor dem Fernseher aß. Ich hatte kaum Appetit. Den Blick zur Wohnzimmertür gerichtet, stellte ich mir vor, wie ein hässliches, widerliches Wesen mit einem üblen Grinsen den Augen den Raum betrat. Es war der Dämon, der sich daran erfreute, wie ich aufgrund meiner Einsamkeit traurig und ängstlich auf dem Sofa saß. Doch an diesem Abend wollte ich ihm diese Freude nicht machen.
"Ach, du bist es wieder", begrüßte ich ihn. "Komm, setz dich. Mache es dir bequem. Ich hoffe es stört dich nicht, wenn ich dabei esse und fernsehe." Vor meinem geistigen Auge veränderte sich der Gesichtsausdruck des Dämons. Er begann zu zweifeln, setzte sich aber zögerlich auf den Korbstuhl links des Tisches. Ein sichtbarer Dämon ist ein endlicher Dämon. So wie der Glaube an Kraft verliert, wenn wir uns "ein Bild von Gott machen", so ist es auch bei Dämonen. Beides wird dadurch weltlich-begrenzt. Und somit sterblich, nicht mehr allmächtig.
"Weißt du," fuhr ich fort, "es ist nämlich so, dass du ein unerträglich langweiliger Typ bist." Ihm fiel das Gesicht runter. "Da ist ja sogar RTL spannender." In seiner Verzweiflung fuchtelte er mit den Armen und machte Uhhh... uhhh... um mich zu erschrecken. Ich musste etwas lachen.
"Das ist süß. Aber im Ernst. Ja, ich bin alleine. Und ja, das ist nicht sehr schön. Ich vermisse meine Nachbarin und weiß Gott, mit welchem Idioten sie inzwischen zusammen ist. Und warum. Und ja, Einsamkeit gepaart mit Gedanken der Eifersucht sind echt ätzend. Aber vor allem sind sie inzwischen langweilig. Mein Leben langweilt mich, verstehst du? Du langweilst mich!"
Das dumme Gesicht hättest du sehen sollen. Meine Fantasie arbeitete ganz hervorragend. Nein, ich war nicht durchgeknallt, ich war mir der psychologischen Übung die ganze Zeit über bewusst.
"Weißt du was? Eigentlich geht es mir sogar viel besser wenn du da bist." Jetzt setzte ich noch einen drauf. "Immerhin habe ich dann jemanden zum Reden bei mir. Naja, eigentlich rede ja nur ich. Denn deine Platte kennt ja nur das eine Lied. Wenn du magst, kannst du jeden Tag zum Essen kommen, ich freue mich drauf! Und abends im Bett könnten wir uns Geschichten erzählen, wie wär's?"
Ich kürze es etwas ab. Es folgte noch mein Monolog darüber, dass seine Kollegen ihn sicher auslachen, weil er die eine Aufgabe nicht zustande brächte. Er bekam sogar richtig Angst zwischendurch. Am Ende stand er auf und ging mit hängenden Schultern zur Tür, so dass er mir beinahe schon leid tat. "Komm wieder, ja!? Ich freue mich auf dich!"
Er kam nie wieder. Dieser eine Abend genügte ihm. Und mir. Von da an besorgte ich mir ein Kochbuch und lernte richtig Kochen. Mit Freude. Meine Angst vor dem einsamen Kochen und Essen war beinahe ganz verschwunden. Natürlich endete das Vermissen nicht und es blieben genügend andere Kämpfe übrig. Doch ich hatte den Begriff und das Prinzip der "Entdämonisierung" verstanden. Ich möchte aber warnen: Deine Dämonen sichtbar machen solltest du nur dann, wenn du auch an die gegenüberstehende Kraft glaubst und jene bei dir weißt.
"Dämonen", also Ängste, können unsere Henker sein - oder unsere Lehrer (
Snippet #241). Es kommt immer nur darauf an, was wir in ihnen sehen. Rennst du vor ihnen weg bis zur Erschöpfung oder machst du sie (wenn sie nun schon einmal da sind) sichtbar, um etwas aus der Sache zu lernen? Gibst du ihnen die volle Macht über dich oder ziehst du deine Vorteile aus ihnen? Sie hauen ab, wenn sie für dich zum Nutzen werden.Und glaube ihnen nicht alles! Es sind immer noch Dämonen und deren Lieblingswaffe ist neben Angst die Lüge (
Snippet #206). Ein stärkerer Dämon hätte vielleicht noch ergänzt: "Es wird niemals besser werden mit dir" oder Ähnliches.Eine "Wahrheit", welche dir Angst machen und Kraft rauben will, ist keine Wahrheit. Denn was dir Energie rauben MÖCHTE, MUSS dir offenbar Energie rauben, da es selbst die wahre Quelle offensichtlich nicht kennt oder keinen Zugang zu ihr haben darf. Also auch nicht zu Liebe, Weisheit und Wahrheit. Energieräuber sind von dir abhängig. Nicht umgekehrt. Das gilt insbesondere auch für Menschen. (Doch Vorsicht vor zu einfachem Gewinn. Anderes Thema ...)
In den Folgetagen ist das Lied "Loneliness" entstanden, siehe Link unten. Also auch Kreativität kam zurück. Natürlich noch nicht ohne einen gewissen Schmerz. Doch auch jener lässt sich ja transformieren (
Snippet #178).So wie man Schreckliches entdämonisieren kann, so kann auch Entglorifizierung hilfreich sein. Aber auch gefährlich.
Dass es überhaupt so schlimm mit mir kam, lag mit Sicherheit daran, dass ich meine Angebetete über alle Maßen glorifizierte. Sie war in meiner Welt vollkommener als es ein Mensch überhaupt sein kann. Das ist gefährlich, weil wir von der Vollkommenheit nie wieder ablassen möchten. Schließlich ist sie unser Ziel. Man kann den Weg zu diesem Ziel zwar MIT einem geliebten Menschen gehen, jedoch IST ein Mensch niemals dieses vollkommene Ziel.
Es ist also wichtig, dass wir Dinge und Menschen niemals über alle Maßen glorifizieren. Glorifizierung bedeutet "Verherrlichung" bis hin zu "Vergöttlichung". Menschen können im Idealfall auf dem Weg zu Gott sein, sind aber nicht Gott, auch wenn sich das viele gerne wünschen oder einreden möchten. Weder du noch dein Partner.
Auch Entglorifizierung kann man aber übertreiben und auch hier treiben "Dämonen" ihr Unwesen, also falsche Gedanken, die dir Kraft und Motivation rauben möchten. Etwa wenn du das rühmliche Ziel hast, mit dem Rauchen aufzuhören.
Wenn du mitten im Nikotinentzug Gedanken feststellst wie: "Ach was soll das alles? Selbst wenn ich danach im Lotto gewinnen und meinen Traumpartner finden sollte ... ohne rauchen macht das alles gar keinen Spaß", dann kannst du sicher sein, du wirst gerade Opfer des "Entglorifizierungs-Dämon".
So wie man Gedanken haben kann, die einem eine Situation immer schlechter reden wollen, so gibt es auch Gedanken, die dich von deinen Zielen abbringen möchten, indem sie versuchen, dir jegliche Freude daran madig zu machen (Maden nagen nur an totem Gewebe).
Alles in allem geht es darum, das Leben als pulsierendes Auf und Ab zu begreifen. Keine zu hohen, unrealistischen Hochs zu erwarten (den vollkommenen Partner etwa), aber auch keine lähmende Angst vor den Tiefs zu haben (so dass man nicht einmal mehr essen mag). Zugleich darf die Amplitude, also der "Schwung" in unserem Leben aber stark und ausbalanciert sein, um die volle Bandbreite zu erfahren.
Freude und Schmerz - sie gehören zusammen. Das eine geht nicht ohne das andere. Das ist ein Prinzip des Lebens. Entdämonisieren, Entglorifizieren - beides im richtigen Maß und du lebst ein Leben in Harmonie, auf dem Königsweg. Mehr zum pulsierenden Leben in
Snippet #261.Urheber:
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Depression - Freude - Glück - Transformation - Dämon
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Was spirituelles Wissen so einzigartig macht
#265 • Sri Chinmoy •
3:37 min
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"Das Paradies ist kein Ort; Es ist ein Bewusstseinszustand." (Sri Chinmoy, Quelle: Happiness.com)Was ist einer der gravierendsten Unterschiede zwischen einem Ort und einem Bewusstseinszustand? Ein Ort kann noch so schön sein, noch so vollkommen, paradiesisch ...
geradezu. Das Problem: Du bist dann buchstäblich an diesen Ort gebunden.
Der Grund, weswegen dauerhaftes, vollkommenes Glück für uns als materielle Wesen nicht befriedigend im Außen zu erfahren ist und uns somit auch das augenblickliche, äußere Glück niemals vollkommene Ruhe finden lassen wird (denn man kann UND WIRD sogar alles wieder verlieren), liegt an der "gefühlt vierdimensionalen" Natur dieser Welt:
Du kannst in einem Augenblick entweder hier oder dort sein. Aber niemals zu einem Zeitpunkt an beiden Orten zugleich. Schon gar nicht in jedem Augenblick an allen schönen Orten zugleich. Gleiches gilt für Menschen oder Tätigkeiten: Du kannst den einen oder den anderen treffen. Vielleicht sogar zu einem Fest alle deine Liebsten einladen. Dich mit ihnen unterhalten kannst du aber bestenfalls mit einem nach dem anderen.
Du liebst deine Arbeit, dein Hobby und deine Familie? In der Regel wirst du aber immer nur eines davon zur gleichen Zeit erfahren, während du auf das andere, das du liebst, verzichten musst. Allerdings hilft es schon gewaltig, IM BEWUSSTSEIN zu tragen, dass die anderen schönen Dinge später wieder für dich da sein werden. Wahrscheinlich. Sicher ist davon rein gar nichts. Und sowieso nicht für immer.
Die Erfüllung von Glück im Außen ist grundsätzlich zerbrechlich, zeitlich oder manchmal auch gänzlich unerreichbar (
Snippet #60). Dein Partner kann dich verlassen. Dein Geld ist morgen möglicherweise nichts mehr wert aufgrund von Krieg, Inflation, Börsencrash oder findiger, charakter- und gottloser Anwälte deiner Exfrau, ... Oder als Single findest du ums Verrecken einfach nicht deinen Seelenverwandten. Schlecht, wenn du zu stark von äußeren Umständen abhängig bist und zu sehr auf sie baust, weil du ihnen zu viel zutraust - und deiner Bewusstwerdung zu wenig.Kleiner, spannender Exkurs (,der aber indirekt durchaus zum Snippet-Thema passt):
E=mc² ... Energie = Masse x Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat
Einsteins Relativitätstheorie besagt (unter anderem), dass nichts, das eine Masse hat, mit Lichtgeschwindigkeit reisen kann, da dazu mehr Energie notwendig wäre, als im gesamten Universum zur Verfügung steht.
Im Umkehrschluss bedeutet das somit aber auch, dass es etwas Masseloses durchaus kann - mit Lichtgeschwindigkeit reisen. Etwas ohne Masse ist also etwas eher "Geistiges", so etwas wie ein Hauch, eine Idee, die Idee des Seins und nicht mehr dessen augenblickliche, stoffliche Manifestation. Du selbst bist Geist, eine Idee, Bewusstsein - bist masselos. Außer in deiner aktuellen Erscheinungsform. Nenn diese gerne Avatar, wenn du magst. Das trifft es ganz gut.
Wer oder was auch immer mit Lichtgeschwindigkeit reist, altert nicht, hat ein anderes Zeitempfinden, bzw. die Bedeutung von Zeit hebt sich ohne die Bedeutung von Raum/Distanz direkt gleich mit auf ("Illusion Zeit",
Snippet #106). Mit anderen Worten: Wenn es eine Seele gibt und wenn diese Seele ohne Masse ist, dann könnte sie folglich mit Lichtgeschwindigkeit reisen, was bedeutet, sie kann sich in exakt ein und demselben singularen Moment an jedem Ort dieses Universums aufhalten. "Raumzeit" bildet eine Einheit; das eine gibt es nicht ohne das andere.Dies wiederum würde erklären, weshalb Nahtodpatienten teilweise davon erzählen, dass sie zugleich sowohl den Urknall als auch das Ende der Welt sehen und außerdem auch alleine durch ihren Wunsch umgehend an jedem beliebigen Ort sein konnten. Und als wäre das noch nicht unglaublich genug, begegnen viele von ihnen "im Jenseits" auch noch Seelen noch gar nicht verstorbener Verwandter.
Physikalisch alles vollständig logisch erklärbar. Ohne die Existenz von Zeit, kann dein Kind dich bereits "im Himmel" erwarten, obwohl es nach deinem Tod noch 50 Jahre weiterlebte. Vergleiche das gerne mit dem Buch "Lucy im Licht: dem Jenseits auf der Spur", von Markolf Niemz, Physikprofessor. Auch das können wir bei einem Walk & Talk oder Coaching gerne vertiefen, bis du es voll und ganz verstehst. Es ist eigentlich extrem einfach und logisch noch dazu.
Exkurs Ende.
Was macht spirituelles Wissen nun also so einzigartig? Ich denke, der kleine Exkurs hat das gerade gezeigt. Diese Art von Wissen hat deswegen eine unübertreffliche Macht, Bedeutung und Wertigkeit, da es:
1. Über den Tod hinausgeht. Egal welche Sorgen, Themen und Nöte dich im Laufe deines Lebens beschäftigen werden - es gibt ein Wissen, das stets bedeutender sein wird und alle anderen Probleme deutlich relativiert. Es hat die Macht über alles andere in deinem Leben aufgrund seiner völlig stabilen und zeitlosen Natur. Denn:
2. Sie sind unvergänglich und unveränderbar. In dem Moment, in dem du ein weiteres Gesetz erkennst, bleibt es als ewiges Wissen Teil von dir. Und nicht vorher. Gesetzbücher sind nur in unserem Land gültig und nur solange, bis wir sie wieder einmal verändern - was gelegentlich sogar rückwirkend geschehen kann. Nicht gerade ein stabiles Fundament. Akademische/wissenschaftliche Erkenntnis wächst prinzipiell zwar - wird jedoch immer mal wieder korrigiert. Alleine in der Ernährungswissenschaft finden regelmäßige Paradigmenwechsel statt. Oder ein gelernter Beruf trägt genau solange einen Wert in sich, bis er durch den Fortschritt teilweise wieder gänzlich vernichtet wird. Künstliche Intelligenz wird uns davon noch einiges zeigen. (Siehe auch: "Was wollen wir in Zukunft denken?", wenn wir so vieles gar nicht mehr zu denken und zu tun brauchen.
Snippet #87).Selbst in der Psychologie, von der man ja annehmen könnte, dass ihre Erkenntnisse ebenso wie der Geist des Menschen einigermaßen gleich bleiben, gewinnt man - zumindest was die Behandlungsmethoden betrifft - immer wieder neue, Altes korrigierende und gelegentlich auch gänzlich konträre Einsichten.
Spirituelles Wissen unterliegt diesen instabilen Vergänglichkeiten in Bezug auf Wahrheit und Wertigkeit jedoch nicht. Das könnte gemeint sein mit "Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen." (Mt. 24, 35). Zu biblisch? Lieber etwas aus der Bhagavad Gita? Siehe
Snippet #141Es ist diese Art von Wissen, das unsere Welt so dringend in noch viel mehr Individuen benötigt, bevor aus auf diesem Planeten endlich zu jener Stabilität kommen kann, die ihm durch menschliche Verblendung so sehr fehlt und die ihr immer mehr abhanden kommt durch unseren überzogenen, einseitigen Fokus auf rein rationales, Intellekt basiertes Wissen. Nun, welchen Wolf füttern wir denn? Und welchen lassen wir verhungern? (
Snippet #125) Urheber d. einleitenden Zitates:
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Machos, Weiberhelden & Erfolgsmenschen vs. Weicheier, Helfertypen & Frauenversteher
#252 • Christopher E. Schmitt •
5:09 min
5:09 min
schnell wie möglich auf Nachrichten reagieren, um zu zeigen, wie fest man auf ihn bauen kann, oder ist das Gegenteil besser, wenn es darum geht, möglichst "erfolgreich" bei den Frauen zu sein?
Ist es zielführender, eher wortkarg, kalt oder zumindest etwas kühl und hart rüberzukommen, sich öfter mal rar zu machen, um den Eindruck von Unerreichbarkeit, Stärke, Dominanz und Unabhängigkeit (=bewunderns- und beneidenswerte Freiheit) zu verstärken und manchmal allein aus Prinzip Kontra zu geben, um ein bisschen Streit zu provozieren?
Jede starke Emotion bindet und somit auch, wenn man(n) es schafft, Frau immer mal wieder in Rage zu bringen. Mal durch Schweigen. Mal durch laut und betont energisch sein. Mal durch gespielte Gleichgültigkeit. Die Psyche unterscheidet nicht zwischen positiven und negativen Emotionen, für sie zählt nur der Impact, die Stärke eines Gefühls, um buchstäblich einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Daher sind Männer, über die Frau sich ständig aufregen kann - für einige gerade deswegen - so "wichtige und bedeutende" Charaktere (gilt umgekehrt natürlich genauso). Hassliebe klopft an: Arschlöcher, die manchmal auch nett sein können, erzeugen eine sehr starke Amplitude. Wem derartige emotionale Achterbahnfahrten wichtiger sind, stärker und lebendiger erscheinen als emotionale Ausgeglichenheit und Stabilität, der wird sich hier bis zum Zusammenbruch mehr oder weniger zu Hause fühlen.
Ziemlich sicher kann man wohl feststellen: Die ersteren dürften gewiss ziemlich viele "beste Freundinnen" haben. Zum Reden. Zum Trösten. Um füreinander da zu sein. Beinahe würde man(n) noch gemeinsam die Tage bekommen, wenn es möglich wäre.
Die letzteren haben vielleicht nicht so viele beste Freundinnen, dafür aber deutlich mehr Sex und die Aufmerksamkeit und Bewunderung der Frauen. Zumindest ist das meine Feststellung. Aber muss das denn immer so sein? Muss man(n) sich für das eine oder andere entscheiden? Frauenversteher oder Arschloch? Und ist das Erste nicht total traurig und schade während das Zweite auf irgendeine Weise noch trauriger und irgendwie total kindisch ist?
Woher kommt das, dass selbst intelligente Frauen auch heutzutage noch immer nicht selten auf derart plumpes archaisches Verhalten abfahren und es als anziehend männlich empfinden? Sind sie womöglich ein wenig in der Steinzeit hängen geblieben? Macht ihre Intelligenz Halt, wenn es um die Frage der Partnerwahl geht? Sind diese Frauen vielleicht dumm? Jein.
Ein ganz klares "Nein, sie sind nicht dumm" kann man geben, weil der Instinkt, sich einen möglichst starken und männlichen Partner zu suchen, keineswegs "dumm", sondern prinzipiell ganz natürlich ist, wenn man bedenkt, dass wir alle dem Sinn des Lebens folgen wollen. Selbst wenn wir das (noch) nicht bewusst so sagen oder wahrnehmen. Aber jedes Geschöpf trägt als tiefsten Instinkt nicht (nur) den Fortpflanzungs- und Arterhaltungstrieb in sich, sondern auch den Drang, seiner Gattung entsprechend sinnvoll, also von Bedeutung zu sein.
Nichts dürfte schlimmer sein, als am Ende das Gefühl zu haben, das eigene Leben komplett vergeudet zu haben. Auch wenn es vor Spaß nur so gestrotzt hat - Spaß ist wichtig - doch er ist in dem Moment bereits Geschichte, in dem er endet. Ich machte jahrelang nur Party, da war alles dabei, glaub mir. Doch Spaß und Sinn lassen sich zum Glück auch kombinieren
Snippet #5Ein "Ja, sie sind dumm" (im Sinne von noch unbewusst), kann man aber zumindest mal in Erwägung ziehen, wenn es um die Frage geht: "Woran erkennt man eigentlich echte Stärke, die richtige Form und Anwendung von Macht und wahrhaftiges Selbstbewusstsein"? Oder wie Herbert Grönemeyer schon fragte: Wann ist der Mann ein Mann?
Männer, die sich im Internet Lektüre, Videos oder Coaches suchen, die zeigen sollen, mit welchen Psychotricks, Taktiken und Strategien man die meisten Frauen gewinnen kann, und Frauen, die auf entsprechende Maschen reinfallen, haben sich - sorry - einander verdient. Sie passen auf eine gewisse Art hervorragend zueinander, denn das Gesetz der Resonanz wirkt natürlich auch hier. Beide lieben noch auf eine eher kindliche Art. Sie spielen.
Das wäre lustig, wenn sie bewusst spielen würden. In den meisten Fällen glaubt aber zumindest einer der beiden, dass es sich tatsächlich um Liebe handelt. Doch Liebe hat mit Tricks, Strategien und Taktieren nichts zu tun. Denn all das ist vor allem eines: Lüge! Und Lüge hat mit Liebe nichts zu tun. Im Gegenteil, die Lüge hält uns von Liebe fern.
Snippet #19 All das mag zu Sex und vielleicht auch zu einer Beziehung führen, aber zu Liebe...?Dass Frauen sich starke Männer wünschen und Männer gerne stark sein möchten, ist nachvollziehbar. Der Haken ist: Beide wissen oftmals eben nicht, was wirkliche Stärke ist, was wirkliche, gesunde, zielführende, "liebevolle" Macht ist. Und so imitieren die einen, während die anderen sich blenden lassen, da sie die Merkmale wahrer Stärke nicht kennen.
Snippet #164Was im Coaching gerne individuell und persönlich angegangen werden kann, fasse ich hier halbwegs kurz zusammen: Ein wirklich starker, selbstsicherer, machtvoller Mensch besitzt das Bewusstsein, wer er in letzter Instanz, in tiefster spiritueller, also ewiger Wahrheit wirklich ist (=Identität). Nicht was seine weltlichen (Karriere)Ziele betrifft. Diese sind wechselhaft, unterliegen Kultur, Epoche, Zeitgeist und Modediktat. Hier wimmelt es vor "Individualisten", die in Wahrheit nur dem aktuellen Trend folgen. Erkannt werden kann das Echte in der Regel durch ein authentisches(!), auffällig ruhiges Gemüt, fernab eines Egos - vor allem in Krisensituationen. Das ist wahres und nicht gespieltes, aufgesetztes, antrainiertes oder taktierendes Selbstbewusstsein, das Bewusstsein vom Selbst.
Er fühlt sich angekommen, ist bereits am Ziel aller Ziele, selbst wenn er noch weiter darauf zu transformiert, denn wirklich "fertig" ist man niemals. Doch im Geist, in der Erkenntnis des Ziels, ist er bereits zu Hause, ist angekommen. Ihn treibt keine Unruhe mehr, etwas nicht rechtzeitig finden zu können. Und das erkennst du, wenn du dir selbst darüber bewusst bist, dass es (im Leben) genau um dieses Angekommensein geht. So jemand weiß in der Tat wo es langgeht, er braucht nicht mehr so zu tun.
Somit "braucht" dieser Mensch dich nicht wirklich! Das ist eben jene "sexy" Unabhängigkeit, Freiheit und Stärke, von der du vielleicht auch gerne etwas mehr hättest (daher die Anziehung). Unromantisch? Keineswegs. Denn obwohl dieser starke, unabhängige Mensch dich weder zum Überleben noch zum Erreichen seines Ziels "bräuchte", entscheidet(!) er sich völlig freiwillig für dich! Weil er dich liebt! Aus Überfluss. Nicht aus Mangel.
Hast du lieber einen Partner, der sich bewusst, freiwillig aus Liebe für dich entscheidet oder einen, der zum (großen) Teil aus Angst (z.B. vor dem Alleinsein) mit dir sein möchte?
Da dieser Mensch zwar deine Liebe und Gegenwart extrem bewusst und wertschätzend(!) genießen kann, sie auch durchaus als extrem bereichernd empfindet und gewiss nie wieder auf sie verzichten möchte, sie aber nicht direkt "braucht", kann er darauf verzichten, Spiele zu spielen, die dich eifersüchtig machen sollen oder auf andere Art sicherstellen sollen, dass du "noch da bist".
Player haben Angst. Da Angst aber schwach wirkt, lernen sie eben jene Taktiken, die Angst in scheinbare Stärke verwandeln sollen. Bewusste Menschen haben Liebe, die vom Selbst aus ihnen strahlt. Diese kann man nicht taktieren. Sie ist immer echt und ehrlich.
Da so jemand weniger braucht, sondern eher viel zu geben hat, wird er es als eine der wichtigsten Aufgaben (=Mission) betrachten, dich (und auf andere Weise auch andere) glücklich zu machen. Und zwar in gleicher Unabhängigkeit von ihm, wie er von dir unabhängig ist! Denn auch er möchte nicht, dass du aus Abhängigkeit bei ihm bleibst, sondern aus Liebe, aus freiem Willen. Das könnt ihr beide aber nur wissen, wenn ihr euch einander zu wahrer Unabhängigkeit verhelft!
Snippet #193Ein starker und entschlossener Mensch ist also daran zu erkennen, dass er dir - wenn du dich für seine Liebe öffnest - mit aller Kraft hilft, selbst diese wundervolle Transformation zu erleben! Er wird dich nicht fallenlassen. Aber zugleich wird er dich definitiv loslassen, wenn du dich ihm nicht öffnest, sondern deinen Weg eher in der Liebesweise eines anderen siehst. Dann wird er dich nicht aufhalten und sein Loslassen wird einer der größten (männlichsten?) Kraftakte sein, die es gibt.
Snippet #75 Aber erkennst du das als solchen?Mir ist das im Leben bereits öfter widerfahren, dass ich Frauen mit dieser Art zu lieben vor ihrer Zeit begegnete und sie somit wieder loslassen musste. In dem Moment zerbricht jedes Mal ein kleiner Teil in einem - und ein anderer wird geboren. Doch Wahrheit bleibt Wahrheit.
Woher kommt denn all die Energie, wenn beide einander nur geben? Nun, genau das ist mit "Resource" gemeint - siehe Titel auf der Startseite: Identity. Mission. Resource. Diese drei müssen wir erinnern, damit alles gelingt. Das Leben und die Liebe. Mehr dazu im Coaching, in meinen Büchern und im gesamten Projekt.
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3 Erinnerungen - 3 Kugeln. Das ist der Grund.
#121 • Christopher E. Schmitt •
2:35 min
2:35 min
Das Symbol der drei Kugeln ist bei ...
diesem Projekt allgegenwärtig. Hier - und nur hier in diesem Snippet - erfährst du die Bedeutung davon.
Das Formbare (z.B. Flüssigkeit) wird im Zustand der völligen Schwerelosigkeit stets die perfekte Form annehmen: Die Kugel.
In dieser vollkommenen Form kann es ruhig erstarren und für Milliarden von Jahren Raum für Leben bieten. Zum Beispiel als Planet. In unserem aktuellen Fall ist das momentan die Erde. Ist unser Geist formbar, also offen, und wirkt die Leichtigkeit, die Unbeschwertheit, die spirituelle Schwerelosigkeit auf ihn, so kann er sie ebenfalls erreichen: die vollkommene Form.
Die erste Kugel ist rot und steht für die Bedeutung der Liebe - mit all ihren Geheimnissen. Das ist die erste Erinnerung, die Basis von allem.
Die zweite Kugel ist grün und steht für die Bedeutung des funktionierenden, harmonischen Lebens auf einem gesunden Planeten, dessen Population bereits so weit ist, im Bewusstsein der ersten Erinnerung zu gründen und aus ihr zu wirken. Ein grüner Planet, voller Leben. Die zweite Erinnerung offenbart den Weg zum Ziel. Die zwar gigantische, jedoch einzige Aufgabe für dieses Ziel.
Die dritte Kugel ist weiß. Weißes Licht ist das Resultat aller Farben, das Ergebnis von "allem das ist". Hier besteht keinerlei Mangel. Die dritte Erinnerung führt uns direkt zur Quelle aller Kraft, Sättigung, Energie, Erkenntnis, Versorgung und Fügungen, die für das Gelingen dieser edelsten aller Missionen hilfreich sind.
Warum aber so kompliziert? Es geht um ein simples Bewusstsein. Hat man es wiedererlangt (es erinnert), ist es das Einfachste, das ist.
Es gibt im Prinzip auch nicht viel zu lernen - viel eher gibt es viel zu vergessen, um die Erinnerungen an das freizulegen, worum es wirklich geht.
Es ist unser Denken, unser Intellekt, unser zuweilen akademischer Stolz heutzutage, unser Gehirn und unsere falsche Identifikation mit den Produkten unseres Denk-Organs, das uns die Sicht und den Zugang zu unserem einfachen Sein verbaut. Und entsprechend wehrt sich alle Intelligenz in uns. Das Ego hat Angst, zu sterben. Vergleiche das auch mit Eckhart Tolle in seinen Büchern "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" oder "Eine neue Erde".
Auch Jesus sagte: "Verleugne dich selbst und folge mir nach." Auch er sprach von nichts anderem, als davon, aufzuwachen und uns nicht selbst weiter mit dem zu verwechseln, was wir denken. Denn erst dahinter findet sich das wahre Leben, unser wirkliches Selbst. Bewusstsein.
Ich drücke mich kompliziert aus, da es die intellektuell durchzogene Welt heute anders nicht anerkennen würde. Ich muss die Waffe oder das Werkzeug des Intellekts anwenden, um uns - in Liebe - von allzu viel Intellekt zu erlösen. Das ist alles.
Du siehst diese Seite. Ich habe all dies vollständig von Hand programmiert. Alles selbst getextet, designed, Videos erstellt ... alles ganz ohne die Nutzung von Templates. Ich habe Bücher geschrieben und so vieles mehr. Ich hatte ein Internetbusiness, das mich mit 20 Wochenstunden sehr gut versorgte, ebenfalls vollständig alleine aufgebaut. Ich will damit nicht angeben sondern nur sagen: Ich bin kein ganz dummer Mensch. Ich konnte und könnte noch immer meine Fähigkeiten auch ganz anders einsetzen, für Selbstläufer, nach denen die Masse heute schon giert. Das wäre wesentlich einfacher. Und wenn ich als solcher sage: "Nutze deinen Verstand als Werkzeug - aber denke nicht, dass du dein Verstand bist", dann sage ich das nicht, weil mir irgendwelche Trauben zu hoch hängen würden, sondern weil es am Ende nur um eines geht. Für uns alle: Die Wahrheit. Und die ist am Ende, wenn der Kopf endlich aus dem dichten Denknebel unserer Zeit kommt, sehr, sehr simpel.
Daher wäre auch die perfekte Frau für mich eine, die dieselbe Einfachheit und vollkommene Eleganz einer Kugel verinnerlicht und ausstrahlt. Meine Berufung ist kompliziert - solange die Mission nicht beendet ist. Doch mein Ich, mein Sein, mein Herz, ... es ist einfach wie eine Kugel und sehnt sich nach einer Frau, die ebenso einfach wie eine Kugel ist. Sie soll mich in erster Linie fühlen - sie soll mich nicht denken.
Die Erfindung des Rades war genial und öffnete neue Möglichkeiten. Lass uns nun ins Zeitalter der Kugel eintreten: Dem dreidimensionalen Rad sozusagen. Das Leben in der dritten Bewusstseinsdimension. Ein neues Wofür, weg vom flachen, hin zum erhabeneren (Bewusst)Sein der Menschheit.
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3erinnerungen - Intelligenz - Bewusstsein - Weisheit - Bildung - Zukunft
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Träume vs. Denken
#128 • Henry Ford •
1:11 min
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Zwei Dinge sind sicher:
1. Denken, erst recht wenn es sich um neue Ideen, ...
neue Ansätze oder gar um ein Umdenken handelt, verbraucht eine enorme Menge an Energie
2. Unsere Natur und ein uralter Teil in unserem Gehirn sind darauf programmiert, höllisch darauf zu achten, dass wir stets gut haushalten mit unserem Energievorrat.
Du erkennst das Dilemma? Träume zu realisieren, wird dadurch zu einer Handlung, die sich in der Phase des Träumens noch wundervoll anfühlt, doch sobald es ans konkrete Planen geht (schon vor dem eigentlichen Umsetzen) merken wir dann: Das wird anstrengend.
Die meisten Menschen lassen es dann leider tatsächlich sein und leben lieber weiter Tag für Tag im gleichen Trott. Bis sie das Träumen ganz aufgeben. Sie bleiben lieber deprimiert sitzen anstatt die Ärmel hochzukrempeln, aufzustehen und am Manifestieren ihrer Träume zu arbeiten. Beim Einzelnen kann mir das egal sein. Soll er oder sie eben weiter Frust schieben bis der Arzt kommt. Buchstäblich. Denn so ein Leben ist nicht gesund. Wenn es um die Zukunft des Planeten geht, hört der Spaß aber eigentlich auf. Denn diese geistige Trägheit Vieler macht auch den Planeten nicht gesund.
Das ist ein Grund, weshalb mein Projekt hier keine offenen Türen einrennt. Weshalb es kein Mainstream ist. Ich schreibe keine Blümchenlektüre, die dem Leser für fünf Minuten ein Lächeln ins Gesicht zaubert, Hauptsache die Bücher verkaufen sich gut. Sondern ich schreibe, um Menschen in gewisser Weise zum Umdenken zu animieren.
Zum einen hilft es einem ganz persönlich, wenn man das Herzdenken (wieder) mehr und mehr lernt, zum anderen lässt sich die Welt anders nicht retten, ohne dass wir unsere Komfortzone des bequemen, weil festgefahrenen Denkens verlassen. Und ich spreche nicht von den klaren Dingen wie Plastik vermeiden oder E-Auto fahren. Ich spreche vom Entdecken von Bewusstsein. Vom Erinnern. Denn stimmt unsere tiefste innere Wurzel, werden auch gesunde Früchte folgen. Von ganz alleine.
Siehe auch diese passenden Links:
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Warum wir andere nicht lieben können
#267 • Johann Wolfgang von Goethe •
3:06 min
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sind." (Johann Wolfgang von Goethe, Quelle: gutezitate.com)
Meine Seite labert so viel von Liebe und versucht bemüht, nicht den gleichen Kalenderspruch Charme, nicht den gleichen Schnulzen Schlager Schmalz oder Floskel Charakter zu verwenden, wie es unzählige Songs, Gedichte, Glückskekse, Poesiealben oder Demonstrationsplakate doch bereits tun.
Auch mir, also meinem Ich, fällt es nicht immer unbedingt leicht, Fremde so ohne weiteres zu “lieben”. Erst recht wenn sie total andersartig oder manchmal sogar noch richtig unsympathisch rüberkommen, wenn nicht sogar noch Schlimmeres. Das Problem ist: das Ich ist zu Liebe überhaupt gar nicht fähig. Wenn wir aus unserem Verstand heraus versuchen, das nicht Liebenswürdige zu lieben, bauen wir auf Sand. Wir meinen es dann zwar gut, doch diese Liebe hat Risse.
Das Ich ist das Ego. Zumindest identifizieren wir es in Zeiten des zunehmenden Intellekt-Kults damit. Das Ego ist somit extrem an den Verstand gekoppelt. Verstand ist Logik. Und dass Liebe mit Logik (auf den ersten Blick) nichts zu tun hat, haben wir alle schon Mal erlebt, wenn wir uns in die seltsamsten, unfertigsten, toxischsten und unpassendsten Leute verliebten.
Auch wenn Liebe eine Intellekt-bewusste Entscheidung ist, die du nicht nur aus ganzem Herzen sondern auch aus vollem Verstand heraus treffen musst, um sie überhaupt aktivieren zu können, so entsteht sie aber trotzdem nicht in deinem Kopf oder durch deinen Verstand. Mit Gedankenkraft kannst du Liebe nicht “erschaffen”. Wäre dem so, wir könnten uns unpassende potenzielle Partner aus- und passendere einreden. Das Gefühl, die Anziehung (Resonanz), lässt sich durch Argumente kaum bis gar nicht beeinflussen. Eben weil wir Liebe nicht intellektuell erschaffen (oder abtöten) können. Liebe ist für den Intellekt viel zu feinstofflich, eine gänzlich andere "Substanz". Genau wie Bewusstsein.
Stell dir stattdessen einmal vor, dein ganzes Sein wäre ein Kanal. Dein Denken ist (unter anderem) der Kanalwart. Der Wart trifft Entscheidungen, die er aus einer Kombination von Wissen, Erfahrungswerten, Prägungen, Glaubenssätzen, Weisheit, Verstand, Intellekt, Rechtsempfinden und Intuition fällt. Dieser Wart kann jetzt entscheiden, Person X zumindest soweit lieben zu wollen, dass er X nicht mehr an die Gurgel will und X ihn nicht mehr so sehr aufregen kann. Denn genau wie Hass uns krank macht, macht uns die Liebe gegenüber anderen auch selbst gesünder. Du solltest diese Skill also bereits dir selbst zuliebe erlernen wollen.
Als Kanalwart stellst du jetzt zwar die Ventile entsprechend um, so dass alles so fließen kann, wie du es entschieden hast, doch das, was da fließt, kannst du nicht selbst erschaffen. Du kannst es nur empfangen - und dann weitergeben.
Um lieben zu können, ja um überhaupt verstehen zu können, was ich meine, wenn ich auf meiner Seite von Liebe spreche, ist es unerlässlich, dass du selbst mit der Quelle verbunden bist - oder es zumindest einmal warst und dich genau erinnern kannst, von welchem Erfülltsein ich rede. Ansonsten hilft dir die beste Absicht nicht, Ventile umzustellen. Wenn nichts da ist, das durch sie fließen kann, wird es wenig bewirken.
Also: egal ob du andere Menschen (bestmöglich) lieben willst oder auch Dinge wie deinen Job, deine Aufgaben und sogar deine “Feinde” (was alles Unliebsame in deinem Leben meint, dessen negative Energie du FÜR DICH mit bestmöglicher “Feindesliebe” neutralisieren oder sogar transformieren kannst) - ausnahmslos steht zu Beginn die Connection mit der Quelle.
Menschen zu lieben, die hübsch, nett, dir wohlgesonnen sind oder deine DNA in sich tragen … All das ist keine Kunst. “Solches können auch die Heiden”, also die Nicht-Erinnerten, die Nicht-Verbundenen, dazu musst du keine unerschöpfliche Quelle in dir gefunden haben. Im Gegenteil - viel mehr machst du dir in dem Fall diejenigen, die du liebst, zur Quelle, was zu Unvollkommenheit (also anhaltender Sehnsucht) und Abhängigkeit führen kann und manchmal auch in Stillstand (Stagnation, innerem Sterben) resultiert.
Und “Feindesliebe” heißt keinesfalls, dass man sich alles gefallen lassen muss. Ganz im Gegenteil. Denn wiederum darf man seine Perlen (diese kostbare Liebe) auch nicht vor die Säue werfen, also vor undankbare, die Liebe verratende Geschöpfe, siehe Matth. 10,11:
"Ihr sollt das Heilige (also reinste Liebe) nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen."
Es täte nicht gut, "Feinde der Liebe", die jene Quelle nur spöttisch verhöhnen, mit der reinsten und mächtigsten Form von Energie zu versorgen, damit jene die gewonnene Kraft im Anschluss dafür verwenden, dich zu vernichten, wie beispielsweise Hater, Mobber, Internettrolle und andere unwissende, sich nicht-Erinnernde. Oder aber sogar ganz bewusste Antagonisten - Doch dazu mehr an anderer Stelle.
Fazit: die Entscheidung, auch das nicht unmittelbar liebenswürdig Erscheinende zu lieben, ist zunächst eine Entscheidung aus dem Verstand heraus. In dem Fall eine sehr aus Weisheit getroffene Entscheidung, manche können sie sogar auch schon intellektuell befürworten (
Snippet #35). Aber die Liebe selbst, die du dazu brauchen wirst, kann dein Verstand nicht erschaffen. Du selbst musst dazu erfüllt sein mit der Kraft/Liebe aus der Quelle, um aus diesem Überfluss heraus einen Anteil weiter fließen zu lassen. Da bleibt keine Angst mehr vor Verlust oder davor, zu kurz zu kommen. Siehe auch diese passenden Links:
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Work-Life-Balance
#234 • Oscar Wilde •
3:12 min
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Und direkt ...
dazu (zum "Ziel des Lebens") passend möchte ich ausnahmsweise ein zweites Zitat zur Untermauerung hinterherschießen:
"Der Mensch ist ein nach Zielen strebendes Tier. Sein Leben hat nur Bedeutung, wenn er versucht etwas zu erreichen und nach seinen Zielen strebt." (Aristoteles)
Work-Life-Balance ist spätestens seit der Corona Pandemie ein großes Thema. Manche machte diese Zeit psychisch oder auch wirtschaftlich echt fertig, was natürlich nicht so toll ist. Doch einige haben in dieser Zeit durch Lockdown und Kurzarbeit auch Entschleunigung für sich entdeckt. Eine Renaissance von "Weniger ist Mehr". Das hielt freilich nicht bei allen nachhaltig an und nicht wenige wurden anschließend wieder eingesaugt vom großen Hamsterrad - teilweise noch eifriger nach "Erfolg" lechzend als zuvor. Diejenigen lesen das hier dann eben erst in ein paar Jahren ;-)
All jenen, die sich heute bereits für das Thema Ausgewogenheit zwischen Leben und Arbeit interessieren, würde ich gerne ein paar Gedanken mit auf den Weg geben.
Zunächst kann es durchaus sein, dass du zwar vollkommen in deinem Traumjob, ja sogar bei deiner Berufung angekommen bist, dein Arbeitgeber (oder auch dein eigener, innerer Sklaventreiber) jedoch das WIE deines Berufs leider so gestaltet, dass du dich nach einem Weniger-Davon sehnst. Krankenpfleger:innen würden mir hier zum Beispiel einfallen. Sie haben eigentlich eine schöne Aufgabe, die leider durch Zeitmangel sowie fehlende und völlig unterbezahlte Regenerationsphasen leicht zunichte gemacht werden kann.
Oder auch Lehrpersonal. Lehrer haben im Grunde einen so schönen Beruf gewählt, doch leider verderben "bewusstseinsgestörte" Politiker, vereinzelt ätzende weil unausgeglichene Kinder und deren mindestens ebenso unausgeglichenen, "bewusstlosen" Eltern jedoch oft fast jegliche Freude an dem Beruf. In dem Fall ist es leider echt schwierig, das WIE zu verändern. Eventuell durch die Einstellung zu allem. Aber wie sollte die aussehen, wenn es keine Leck-mich-Haltung werden soll?
Anhand dieser Beispiele sieht man, dass es keine einfachen und schnellen Lösungen geben kann für Missstände, die seit etlichen Jahrzehnten durch fehlendes, allgemein vorherrschendes Bewusstsein gewachsen sind und die so viele Ursachen zu haben scheinen (was genau betrachtet jedoch nicht der Fall ist).
Es kann aber auch sein, dass du einfach nur im falschen Beruf bist. Schauen wir die beiden Zitate von oben noch einmal an: Das Leben hat nur Bedeutung, wenn man nach einem Ziel strebt (Aristoteles) und jenes Ziel ist Selbstentwicklung, das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen (Oscar Wilde). Und zwar durch umfassende Ausschöpfung deiner Möglichkeiten und Talente.
Zwischenfrage: Was ist "das eigene Wesen"? Welche Wesen sind wir - im höchsten Sinne der Natur und des Lebens selbst? Deshalb ist "Identität" ein großes Thema und nicht weniger als "Die erste Erinnerung".
In unserer immer mehr mit Angst erfüllten Zeit, tendieren wir allerdings auch zunehmend dazu, Angst zum Berater zu machen, nach dem Motto "Was ist ein krisensicherer Beruf, womit mache ich am meisten Geld, welche Aktien versprechen die größte Rendite?" und so weiter. Oft bemerken wir dann gar nicht mehr, dass Angst unser "Berater" ist und somit auch Angst zunehmend unseren Weg, unser Was und unser Wie bestimmt - Angst gestaltet nach und nach unseren Weg. Mit allen Folgen, die das buchstäblich natürlicherweise hat. Denn es ist gegen das Prinzip des Lebens, Lebensplanung aus Angst heraus zu gestalten - und nicht aus Liebe.
Es ist dann eine logische Konsequenz, dass dein wahres Selbst Zeit fordert, die wirklich sinnvoll oder sinnstillend gestaltet werden kann. Freunde treffen, Ausgleich, Sport, Reisen, Feiern, ... das ist alles ganz schön und gut. Doch wenn diese Handlungen wiederum primär Kompensationscharakter haben, kommst du am Ende bei Null raus: Die Arbeit saugt 10 Energiepunkte aus dir heraus, Freizeitspaß füllt 10 Punkte auf. Am Ende bleibt Null. Ein Vegetieren, ein aushaltbares Leben. Mehr nicht.
Es hat seine Gründe, weshalb du vom Leben gewisse Interessen, Vorlieben und Talente bekommen hast. Es ist als würde die Natur sagen "Um das Leben selbst bestmöglich weiterzuentwickeln werden jetzt mehr Menschen von Typ X und Y benötigt." Folgst du dieser buchstäblichen Be-RUF-ung, wird die Grenze zwischen Arbeit und Leben zunehmend aufgehoben. Dann zählst du keine Minuten mehr bis zum Feierabend. Du suchst und findest ganz automatisch Menschen (zum Beispiel Projektkollegen, Angestellte), die deine Vorlieben teilen und Ferien ... du wirst dich womöglich fragen, wozu die gut sein sollen, da du sie nicht mehr wirklich "brauchen" wirst.
Vollkommen wird der Einsatz und das (liebevolle, euphorische) Verfolgen deiner Talente, Gaben, Interessen und Vorlieben vor allem dann, wenn du deine Individualität im universalen Ziel und Sinn des Lebens einsetzt. Das WOFÜR - die "Dritte Bewusstseinsdimension", die all dem den abschließenden Sinn- und Freudebooster verpassen wird.
Vielleicht war das jetzt nichts Neues für dich und du weißt das schon lange, siehst jedoch keinen Weg, daran was zu ändern. Nun, dann kann genau das die Aufgabe sein: Mach mit, die Welt so zu verändern, dass dieser Zustand zur neuen Norm unserer Gesellschaft wird. Dazu sind enorme Schritte notwendig. Erfolg muss neu definiert werden. Wir müssen lernen, als Spezies und nicht als Individuen zu denken und zu handeln (
Snippet #183). Allumfassendes, sättigendes Bewusstsein muss die höchste Priorität in einer Gesellschaft bekommen in dem Wissen, dass sich alles andere daraus ergeben wird.Nutze deine Skills und Interessen im Wofür der Drei Erinnerungen und mach hierbei mit! Lass uns darüber plaudern, vielleicht bei einem Walk & Talk?
Siehe auch diese passenden Links:
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Wie retten wir die Zukunft? – Welt retten mit dem Prinzip der Natur. 🔗
- Das bedingungslose Grundeinkommen – Für manches unerlässlich 🔗
- Die Wichtigkeit der Berufung
#2 - Arbeit vs. Berufung
#7 - Die Vision in deinem Herzen
#175 - Identität, Beruf(ung) und Lebenssinn
#5 - Horizonterweiterung
#183 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Gesellschaftliche Relevanz von Spiritualität
#203 • Christopher E. Schmitt •
3:44 min
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Die Kirchen sterben langsam, spirituelle Lehrer der unterschiedlichsten Art schießen wie Pilze aus dem Boden und dann gibt es auch noch diese Seite hier. Etwas geschieht. Und das ist gut so. Nur ist natürlich nicht ... alles, das geschieht, gut. Manchmal bedarf es aber eines gewissen Maßes an Chaos (griechisch für Spaltung), damit eine neue Ordnung (griechisch: Kosmos) entstehen kann. Siehe
Snippet #108.Ich vermute sogar, dass wir auf eine Art spirituelles Chaos zusteuern. Allerdings ist das notwendig, damit danach wieder eine erneuerte Ordnung entstehen kann. "Drei Erinnerungen" nenne ich das Kernthema meiner Trilogie. Denn es geht gerade darum, all das rasant wachsende allgemeine Chaos auf drei Elemente zu reduzieren, sich an den Kern zu erinnern. An die Schnittmenge von allem. An das, was alle seriösen Philosophien, Lehren und alle Lebewesen gemeinsam haben, und das völlig genügt, um klar zu sehen und zur Ruhe zu kommen. Entwirrung statt Verwirrung.
Nicht nur seit Corona oder dem Krieg in Europa hinterfragen immer mehr Menschen den Sinn und Zweck von einfach allem. Auch vorher hatten etliche das Gefühl, dass wir so nicht weitermachen können, dass etwas ganz entschieden falsch läuft und dass die Lebensweise und Lebensmaxime, wie wir sie so kennen, doch nicht alles sein können.
Beispielsweise reichen für manche schon bestimmte Filme (wie Avatar, siehe
Snippet #201), um schmerzlich daran erinnert zu werden, was ihnen fehlt und dass es eigentlich doch ganz anders sein sollte. Nur ein Film? Ein Märchen? Zu schön, um wahr zu sein? Nein - genau wie im Film der Planet Pandora zwar unglaublich weit entfernt ist, so ist auch ein Leben wie jenes für uns zwar weit entfernt, aber erreichbar. Unsere Entscheidung ist - wie der Name schon vermuten lässt - entscheidend.Wie im Film werden wir hoch entwickelte Technologie und Wissenschaft benötigen - oder zumindest nutzen können. Theoretisch. Praktisch missbrauchen wir sie nämlich leider noch viel zu häufig, als dass es mit uns wirklich besser werden könnte. Zu forschen und uns weiterzuentwickeln steckt durchaus in uns. Aber gesellschaftlich praktizieren wir Entwicklung zu einseitig. Das "Standbein Spiritualität" muss endlich nachziehen. Es wurde seit dem Mittelalter, als wir Spiritualität/Glauben/Gott extrem missverstanden und tödlich brutal "umgesetzt" haben, aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt, zur Privatsache degradiert, zwar noch immer geduldet, aber weder gefördert noch als relevant betrachtet. Sie wurde reines Hobby. Natürlich ganz im Gegensatz zum Bezahlen von Steuern. Geld ist eben unser wahres Heiligtum. Wen wundert da noch was?
Immer mehr machen da nicht mehr mit. Und so entwickeln sie sich zunächst persönlich spirituell weiter. Es beginnt mit Büchern und Yoga, Coachings, neuen Bekanntschaften, Reisen in ausgewählte Länder, das Entdecken eines erneuerten Außen und eines erweiterten, bewussteren Innern. So weit so gut. Doch dann kommt der Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht.
Kleiner Exkurs: Ich habe eine muslimische Freundin, die seit vielen Jahr schon erwachsen ist. Sie ist lesbisch, was sie lange unterdrücken musste. Als sie sich eines Tages outete, sagten ihre Eltern nach vielen, vielen Monaten: "Liebe Tochter, es ist okay für uns. Wir lieben dich trotzdem. Du darfst lesbisch sein. Aber versprich uns, dass du es niemals ausleben wirst." Toll. Glückwunsch. Ich weiß, für die Eltern war das bereits ein gigantischer Schritt. Für die Tochter war es ein Schlag ins Gesicht.
Sie stagnierte. Sie flüchtete sich noch mehr in die Arbeit als zuvor. Alles, um ihre wahre, vermeintlich unmöglich zu stillende Sehnsucht nach Liebe nicht mehr zu spüren. Sie konnte nicht mehr zurück und auch nicht weiter nach vorn. Das Outing, das Entdecken ihrer selbst, war nicht mehr zurückzunehmen. Hätte sie auch gar nicht gewollt. Doch weiter nach vorne - dazu wurden ihr gerade unsichtbare Fesseln angelegt.
Gewissermaßen ähnlich geht es Menschen, die auf dem Weg zur Erleuchtung sind. Spätestens wenn sie an den Punkt geraten, an denen sie merken, dass sie gerne voll und ganz in diesem Bewusstsein leben würden, ohne tagtäglich für die allzu weltlichen Themenbereiche, Kollegen und Kunden ihres nine to five Jobs ihr wahres Selbst an der Garderobe abgeben zu müssen, stellt sich Stagnation ein.
Ähnlich wie bei meiner muslimischen Freundin ist es, als würden der Chef, die Firma, eigentlich die gesamte Welt sagen: "Welchen Quatsch du in deiner Freizeit machst, ist uns völlig egal. Aber hier hältst du deinen Unsinn gefälligst raus und bleibst wie du bist. Du funktionierst nach Plan, wie immer schon, und hilfst uns stattdessen, unsere Träume zu realisieren. Wir bezahlen dich schließlich." Und so gehen Tag für Tag Lebenszeit, Gott gegebene Talente und Energie den Bach alles Weltlichen hinunter. Ein Jobwechsel ist nicht immer so einfach. Und wie viele Stellen gibt es (heute) denn schon für die vielen Erwachenden?
Wenn man am Erinnern ist, werden Lebenszeit und auch Talente plötzlich viel, viel kostbarer. Es ist, als spürte man eine Verantwortung. Es geht nicht um Faulheit, ganz im Gegenteil. Es geht um Sinnhaftigkeit. Es geht nicht darum, dass man SICH als "etwas Besseres" betrachtet oder die Arbeit einem "nicht mehr würdig ist" oder die Kollegen ja alle keine Ahnung haben. So denkt die Welt. Es ist viel, viel einfacher und unendlich viel grausamer: Man spürt und hört einen Ruf. Be-RUF-ung - doch dem Ruf zu folgen ist oft kaum realisierbar!
Man möchte sogar mehr arbeiten als je zuvor. Aber der Sinn, das Wofür (großes Thema in meinen Büchern!), erlebt eine Transformation! Das ist gut so, denn das IST der Sinn des Lebens und an jenem will man nicht (mehr länger) vorbei leben. Doch die Welt ist dafür noch(!) nicht ausgelegt, noch lange nicht reif.
Das muss anders werden, wenn wir gerade diejenigen, die die Kraft und das Wissen hätten, die Welt in eine bessere Richtung zu führen, nicht durch das Kappen ihrer Flügel systematisch in eine tiefe Depression stürzen und damit "unfruchtbar" machen wollen. Eine Schlange im Käfig kommt einigermaßen klar. Ein Vogel hat jedoch eine Dimension mehr auf die er verzichten muss.
Deswegen - und aus einer Menge weiterer Gründe - darf Spiritualität keine reine Privatsache bleiben. Es wird Zeit, das nächste Level einzuläuten. Eine #SpiritualRevolution für eine Gesellschaft, die ganzheitlich denkt, fühlt und handelt und damit beginnt, Menschen auf diesem Wege eher zu fördern anstatt zu blockieren, denn es geht am Ende um nichts Geringeres, als um das Wohl aller. Dafür gibt es dieses Projekt. Schließ dich an, supporte es, investiere in es! Und lies dazu auch
Snippet #13.Siehe auch diese passenden Links:
- WorldTeam. Das Projekt für Future Fixer 🔗
- Meine Bücher 🔗
- Werde Zukunfts-Investor: ✓nachhaltig ✓sinnstiftend ✓visionär 🔗
- Spiritualität - reines Privatvergnügen?
#13 - Post Avatar Depression
#201 - Der Sturm vor der Ruhe?
#108 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Sei Schmetterling, nicht mehr Raupe
#147 • Christopher E. Schmitt •
2:10 min
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Die Raupe frisst, wird fett, verpuppt sich, lässt im Inneren Neues heranreifen, nutzt all die Energie der verschlungenen Nahrung für ihre ...
Transformation, um am Ende als wunderschönes Wesen wiedergeboren zu werden. Sie besitzt von nun an sogar ganz neue Skills, wie beispielsweise das Fliegen.
Die Natur liefert unendlich viele Beispiele ihrer Prinzipien, die für uns als Mensch durchaus übertragbar sind. Das Beispiel des Schmetterlings ist zugleich eines der offensichtlichsten und beeindruckendsten. Als Raupe findet ihr Leben auf einem festen, sichtbaren und be-greifbaren Untergrund statt. Dort kann sie nicht viel mehr tun als zu fressen. Sie kriecht vor sich hin, sorgt für endlos viel Input und wenn sie endlich genug davon hat (eine Einsichtsfähigkeit, welche die Raupe vielen Menschen voraus hat), zieht sie sich zurück, lässt es alles wirken und wird neu geboren.
Ab jetzt steht ihr als Schmetterling eine weitere Dimension offen: Die dritte, hinauf in die Lüfte. Unsichtbar und unbe-greifbar ist diese Dimension. Ein zu unsicheres Terrain für all jene, die weder fliegen, noch dem Unsichtbaren vertrauen können. Dort spürt sie Freiheit, wird von allen mit Herz, die fähig sind, das Schöne als solches zu erkennen, bewundert und geliebt und kann und darf sich ab jetzt sogar vermehren - sich selbst weitergeben. Was für ein Geschenk!
Übertragen auf den suchenden Menschen könnte man sagen, dass auch jener gierig nach Nahrung ist. Gierig nach Neuem. Neugierig. Wie ein Kind. Will lernen, möchte Wissen anhäufen und Talente ausprobieren, entwickeln und verbessern.
Dann mag die Zeit nahen, in der man das Gefühl bekommt, dass es für den Augenblick ausreicht. So viele neue Ansichten, Erkenntnisse, Gedanken, Inspirationen, ... was soll man damit jetzt bloß anfangen? Dieser vollgefressene Geist kann das Bedürfnis entwickeln, sich für eine Weile zurückzuziehen. Man spürt, dass man sich neu erfinden muss, neu definieren und ganz neu aufstellen. Passen die alten Freunde noch? Alte Gewohnheiten? Der Partner? Der Job? Die Wohnung? Ja, sogar die Klamotten oder die Frisur?
Man spürt, dass all dieser Input eine so große Macht hätte, man kann "den Schmetterling" bereits fühlen. Doch wie kann man jetzt auch ganz praktisch endgültig zu ihm WERDEN?
An dieser Stelle geben leider nicht Wenige frustriert auf. Zum einen bietet unser Gesellschaftsmodell gar nicht wirklich die Möglichkeit für eine längere Auszeit (Erfolg wird eben anders definiert). Zum anderen: An wen soll man sich nun mit diesen Tausend Fragen wenden? All die Bücher, Gedanken oder Videos waren ja ganz schön. Doch jetzt, wo es praktisch werden soll, mit wem kann man darüber sprechen - wie geht es jetzt weiter? Ein Mentor wäre jetzt toll.
Es kostet Mut, wirklich bahn- (oder kokon-)brechende Veränderungen vorzunehmen. Und was, wenn sie falsch sind? Wie genau erkenne ich überhaupt richtig und falsch? Wie treffe ich nun die "richtigen" Entscheidungen? Und woher kommen die Kraft, die Geduld und der Mut für all das?
Nach meiner Erfahrung gibt es wirklich "falsche" Entscheidungen gar nicht. Denn wenn ein Weg nicht unmittelbar zum Glück führt, dann eben mittelbar. Dann war es ein notwendiger UMweg, der dich etwas lehren konnte, das du vor dem Glück unbedingt noch wissen, lernen oder können musstest. Der einzige Fehler, den wir prinzipiell tun können, ist nichts zu tun. Der Stillstand, die Stagnation.
Der für dich ganz persönliche, individuell "richtige" Weg ist am einfachsten daran zu erkennen, wenn er im Einklang mit dem universalen Ziel, der Vision, dem Plan, dem Sinn des Lebens und somit also in Harmonie mit der Idee des Lebens schwingt. Dann ist es vollkommen unmöglich, dass der Weg "falsch" ist.
Bei einem Walk & Talk können wir das gerne vertiefen. Das kostet ja auch nichts. Siehe Link.
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Unwissenheit ist ein Segen
#149 • Filmzitat •
1:49 min
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Neun Jahre lang befindet sich Cypher bereits mit einer kleinen Gruppe außerhalb der Matrix. Er lebt in der Wahrheit, doch diese ist hart und karg, ...
da es (noch) zu wenige gibt, die sich für diesen Weg entscheiden und ihn somit mit Leben füllen könnten. Die meisten Menschen, eigentlich alle im Film, wissen gar nicht, dass sie in der Matrix leben, in einer Scheinwelt, die nur eine maschinengenerierte Lüge ist.
Die Menschen sollen (von und für die Maschinen, die sie vermutlich einst selbst bauten und deren Sklave sie inzwischen geworden sind) bei Laune gehalten werden, um weiterhin ihre Menschenenergie abzugeben, damit die "Maschinerie" bestens funktioniert. Damit das ohne Murren geschieht, füttern die Algorithmen die unwissende Menschenmasse einfach mit genügend Ablenkungen und seichten Genüssen. Für die meisten spielt es nämlich keine Rolle, ob ihr Leben auf Wahrheit oder Lüge basiert, solange sie nur den Eindruck haben, es gehe ihnen gut. Selbst wenn es eine Illusion ist. Sie hinterfragen nichts und suchen auch nicht nach der Wahrheit. Von ganz Wenigen abgesehen.
Cypher lässt sich von Agent Smith mit einem saftigen Steak verführen und wird schließlich sogar die Gruppe verraten. Er hat die Schnauze voll von den Entbehrungen, die das Erwachen aus der Matrix zunächst bedeuten kann. Die Dinge zu erkennen, wie sie wirklich sind, zu realisieren, welch Trugbildern und wertlosen Zielen und Inhalten man bisher nachjagte, mit wie wenig Relevantem man sich eigentlich zufrieden gab, kann zu Beginn unfassbar schmerzhaft sein ("Warum tun meine Augen so weh?" - "Weil du sie noch nie benutzt hast"). Die Wahrheit ist eben nichts für Weicheier.
Cypher kaut genüsslich auf dem Stück Fleisch. Er weiß, dass all seine Empfindungen lediglich auf elektrischen Impulsen beruhen. Doch es ist ihm egal. "Unwissenheit ist ein Segen", sagt er zum "Verfechter der Lügenmatrix", Agent Smith. Er meint damit, dass er lieber wieder in einer Lüge leben möchte, als in der Wahrheit, und er sich gerne kaufen lässt von der Ideologie der Matrix, wenn er nur bitte wieder die Wahrheit vergessen dürfe. Vergessen - das Gegenteil von Erinnern. Vielleicht von #3erinnerungen? Er sehnt sich nach Unwissenheit, hält sie für einen Segen.
Erschreckend viele Menschen habe ich kennengelernt, die das sehen wie Cypher. Die eher die blaue Pille schlucken als die rote, und die nicht nur kein Interesse an solchen Themen haben, sondern Gespräche darüber geradezu hassen. Wie die Pest. Oder wie der Teufel das Weihwasser?
Zu welchen gehörst du? Zu denen, die die rote nehmen würden, wenn sie die Wahl hätten? Dann bist du hier am richtigen Ort. Wenn nicht, dann ist die Welt wohl der passendere Ort für dich. So wie sie ist. Denn sie ist das Ergebnis dieses Denkens. Sie wurde aus und für dieses Denken gestaltet. Mit all den Konsequenzen. Vielleicht sehen wir uns dann später einmal wieder. Denn auch von saftigen Steaks wird man eines Tages genug haben. Wenn man bei all der scheinbaren Fülle dennoch nur noch Leere fühlen kann, wittert man allmählich die Illusion. Wieso also nicht lieber früher als später?
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Du Spinner! Oder: Was ist "realistisches Denken"?
#253 • Edward de Bono •
2:59 min
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Weil es so schön ist, ...
schieße ich der Aussage des maltesischen Mediziners, Kognitionswissenschaftlers und Schriftstellers direkt noch ein weiteres Zitat von Pablo Picasso hinterher:
"Alles, was du dir vorstellen kannst, ist real."
Und noch eines von Albert Einstein:
"Das wahre Zeichen der Intelligenz ist nicht Wissen, sondern Phantasie."
Und um es abzurunden, verweise ich auf das Buch "Quantensprung des Denkens" von Natalie Knapp (vor allem Kapitel 7, Abschnitt "Denken und Rechnen"), das dieses Thema ganz hervorragend behandelt.
Das "rechnende Denken", wie es der Philosoph Martin Heidegger bezeichnet, bedient sich aller Objekte, Erfindungen, Geräte und Gegenstände, Gesetze, Erkenntnisse, Fakten, Möglichkeiten, Begebenheit und allem voran Denkmustern, die "schon vorhanden" sind, die also bereits "real" geworden sind. Bei realen Objekten übersieht man leicht, dass die meisten von ihnen es vor einigen Jahren noch nicht waren. Real. Da waren sie noch ein Traum. Eine verrückte Idee. Eine kindliche Spinnerei von Träumern.
Die "Realität" ist die Summe der bereits erfundenen Dinge, von erlassenen Gesetzen und Regeln, sowie üblicher, konventioneller, anerkannter Denkweisen und "Wahrheiten". Alles ist empirisch bestätigt, geprüft, getestet, hat sich bewährt, wird allseits als Fakt, beinahe in der Stärke von Naturgesetzen anerkannt. Nichts davon braucht noch den kräftezehrenden Kampf darum, ernst genommen zu werden ... man kann buchstäblich auf sie bauen. In gewisser Weise.
Rechnendes Denken ist die Routine unseres rationalen, intellektuellen Denkens - eben jenen Denkens, das wir heute im Zeitalter des MINT Studiengänge Booms so hoch verehren (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Unsere derzeitige Welt ist für jene Rationalisten wie geschaffen. Für sie ist es heute vergleichsweise einfach, "erfolgreich" zu sein, Karriere zu machen und geschätzt zu werden. Schwierig wird es für sie nur aufgrund der großen Konkurrenz, weil "jeder" - ganz dem Trend folgend - auf MINT setzt in diesen Zeiten. Vielleicht hat die Natur so viele MINT'ler gar nicht vorgesehen? Treffen sie womöglich ihre Berufswahl aus dem logisch denkenden Verstand heraus anstatt aus ihrem (Selbst-)Bewusstsein?
Snippet #1,
Snippet #234Große Erfindungen, Entdeckungen, Fortschritte, Innovationen und Erkenntnisse kommen jedoch in der Regel gerade dadurch zustande, dass man das Bestehende neu hinterfragt, festgefahrene Denkmuster ausblenden kann und sich mutig, auf die Meinung anderer pfeifend, auf gewagtes (phantastisches) Terrain begibt.
Natürlich wird hier vieles schnell wieder verworfen. Doch manchmal stößt der Träumende dabei auch auf Ideen, die heute noch Geist, morgen ein Gedankenexperiment und übermorgen Teil einer neuen Realität sind.
Kurz darauf, wenn auch der rechnende Denker, der Realist also, merkt, dass man mit dieser neuen, real gewordenen Fantasterei ganz reales Geld machen kann, wird auch er Gebrauch davon machen. Sie alle rennen heute mit dem iPhone in der Hand herum, als hätten sie immer schon daran geglaubt. Auch dann schon, als es noch die Träumerei eines gewissen Herrn Jobs gewesen ist. Wie viele dieser Realisten hätten ihr ganz reales Geld in die unreale Spinnerei eines solchen Träumers investiert?
Kein Studio wollte einen "Western" produzieren, der im Weltall spielt. So ein Unsinn! George Lucas musste hart dafür kämpfen, dass sein Traum ernstgenommen wird. Er war seiner Zeit voraus, konnte bereits eine neue Realität vor allen anderen als solche erkennen. Er spürte, dass seine Vision geboren werden musste. Sie wollte aus der Traumwelt in die haptische Welt materialisiert und manifestiert werden. Heute feiert Star Wars Milliardenumsätze - an denen auch (oder vor allem?) die fantasielosesten Realisten kräftig absahnen.
Auch van Gogh hat zu Lebzeiten kein einziges Bild verkauft. Wann werden wir endlich begreifen, dass eine funktionierende, harmonische und zielführende Gesellschaft beide Typen von Mensch braucht und gleichermaßen wertschätzen und fördern sollte!
Der kreative Mensch ist ein "Transformator", der eine unglaubliche Gabe - und damit auch eine Verpflichtung allem Lebenden gegenüber - erhalten hat. Es ist beinahe wie Magie: Ideen, reine, flüchtige Bilder und Gedanken kann der Erschaffende aus der Traumwelt auf diesen Planeten holen. Die einen sorgen für Neues, die anderen arbeiten anschließend damit. Doch warum wird die Bedeutung dieser Kooperation kaum erkannt und auch in 2024 noch immer so ungleich wertgeschätzt?
Dieses Projekt möchte das verändern. Visionäre, Träumer, denkende Denker, Fantasten und Künstler, die nicht aus dem Ego sondern aus dem Bewusstsein heraus erschaffen, müssen ernst genommen, gehört, gesehen und nicht zuletzt: Gefördert werden.
Ich kenn es selbst nur zu gut, dass Menschen wie ich (und du?) am Abend zu erschöpft sind, um schöpferisch zu sein, nachdem sie den Tag lang Energie verbraten haben, um den Realisten dienlich zu sein. Denn leider bezahlt sie niemand für ihre (Noch-)Träume. In der Regel fließt erst dann Geld, wenn ihre Träume bereits Realität geworden sind.
Sei du anders, wenn du Zukunftsinvestor sein kannst und möchtest. Hilf meinem Projekt und dadurch nichts geringerem als all den fantastischen Ideen, die heute noch suchend und wartend um uns herum schwirren, aber einfach zu wenige Wirte finden, in denen sie keimen und Frucht bringen könnten - und zwar zum Wohle ALLER!
Lies dazu auch meinen sehr persönlichen Dia:Log, Link siehe unten in der Box. Danke!
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Illusion Zeit
#106 • Albert Einstein •
1:22 min
1:22 min "Zeit ist nur eine Illusion. Wenn auch eine sehr hartnäckige." (Albert Einstein)
Der exakte Wortlaut ist unterschiedlich überliefert. Die Aussage bleibt aber dieselbe. Die moderne Physik sagt und bestätigt das ebenfalls. Mich erinnert es an Eckhart ...
mehr
Tolles Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart".
Tolle schreibt darin, dass zeitliches Denken durchaus Sinn macht, wenn es um Termine geht, um Projekte, die man organisieren muss, um Pläne, die darauf abzielen die Lebenssituation lang- oder mittelfristig zu verändern.
Er betont aber, dass das Leben an sich nur diesen einen Moment kennt. Das Jetzt. Er erwähnt den Begriff "psychologische Zeit". Und jene sollte vermieden werden bzw. nur das Jetzt kennen. Zu denken "wenn ich dies und das erreicht habe", "wenn ich erst einmal das und das beendet / bekommen / verändert habe" oder "wenn ich dies und das bin / sein werde" usw., dann leben wir in der psychologischen Abhängigkeit von Zeit. Wer es jetzt in diesem Augenblick nicht schafft, glücklich, zufrieden und bewusst zu sein, wird es auch dann nicht schaffen (Ich drücke es hier deutlich vereinfacht aus. Ich empfehle echt, das Buch zu lesen).
Unsere Vergangenheit definiert für egobetonte Menschen sehr dominierend wer sie sind. Harte Jugend? Schwere Kindheit? Schlimme Erfahrungen? Pass auf, dass du nicht ewig in diesem Selbstbild, diesem Selbst-Bewusstsein gefangen bleibst. Es könnte lähmend und hinderlich sein. Ein Energieräuber ist es allemal.
Oder deine Zukunft verspricht dir Erlösung? Mach dich frei von dieser psychologischen Zeit, von dieser Abhängigkeit. Lerne, frei und erlöst zu SEIN. Das heißt nicht, dass du deine LebensUMSTÄNDE, die Lebenssituation nicht verbessern könntest. Aber packe die Dinge in zuversichtlicher Gelassenheit und jetzt schon existenter Freude an. Nur durch Freude im Jetzt kannst du die Energie haben, die du für deine bessere Lebenssituation brauchst.
Nochmal etwas aus der Bibel, eine seltsam klingende Grammatik. "Bevor die Welt war, BIN ich", sagt Jesus. Er meint genau jene Illusion von Zeit. Und auch Gott selbst sagt zu Moses: "Ich bin das Ich bin". Nicht ich war oder ich werde.
Im Coaching reisen wir durch die vierte Bewusstseins-Dimension. In eine Zukunft, gebaut auf den #3erinnerungen. Doch diese innerliche, gedankliche Zeitreise ist lediglich eine Vision. Zu erst bauen wir das Gefühl im Hier und Jetzt auf und lassen uns davon durch die Zeit tragen. Das ist keine psychologische Abhängigkeit, sondern vielmehr das Gegenteil. Eine Möglichkeit.
Der exakte Wortlaut ist unterschiedlich überliefert. Die Aussage bleibt aber dieselbe. Die moderne Physik sagt und bestätigt das ebenfalls. Mich erinnert es an Eckhart ...
Tolles Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart".
Tolle schreibt darin, dass zeitliches Denken durchaus Sinn macht, wenn es um Termine geht, um Projekte, die man organisieren muss, um Pläne, die darauf abzielen die Lebenssituation lang- oder mittelfristig zu verändern.
Er betont aber, dass das Leben an sich nur diesen einen Moment kennt. Das Jetzt. Er erwähnt den Begriff "psychologische Zeit". Und jene sollte vermieden werden bzw. nur das Jetzt kennen. Zu denken "wenn ich dies und das erreicht habe", "wenn ich erst einmal das und das beendet / bekommen / verändert habe" oder "wenn ich dies und das bin / sein werde" usw., dann leben wir in der psychologischen Abhängigkeit von Zeit. Wer es jetzt in diesem Augenblick nicht schafft, glücklich, zufrieden und bewusst zu sein, wird es auch dann nicht schaffen (Ich drücke es hier deutlich vereinfacht aus. Ich empfehle echt, das Buch zu lesen).
Unsere Vergangenheit definiert für egobetonte Menschen sehr dominierend wer sie sind. Harte Jugend? Schwere Kindheit? Schlimme Erfahrungen? Pass auf, dass du nicht ewig in diesem Selbstbild, diesem Selbst-Bewusstsein gefangen bleibst. Es könnte lähmend und hinderlich sein. Ein Energieräuber ist es allemal.
Oder deine Zukunft verspricht dir Erlösung? Mach dich frei von dieser psychologischen Zeit, von dieser Abhängigkeit. Lerne, frei und erlöst zu SEIN. Das heißt nicht, dass du deine LebensUMSTÄNDE, die Lebenssituation nicht verbessern könntest. Aber packe die Dinge in zuversichtlicher Gelassenheit und jetzt schon existenter Freude an. Nur durch Freude im Jetzt kannst du die Energie haben, die du für deine bessere Lebenssituation brauchst.
Nochmal etwas aus der Bibel, eine seltsam klingende Grammatik. "Bevor die Welt war, BIN ich", sagt Jesus. Er meint genau jene Illusion von Zeit. Und auch Gott selbst sagt zu Moses: "Ich bin das Ich bin". Nicht ich war oder ich werde.
Im Coaching reisen wir durch die vierte Bewusstseins-Dimension. In eine Zukunft, gebaut auf den #3erinnerungen. Doch diese innerliche, gedankliche Zeitreise ist lediglich eine Vision. Zu erst bauen wir das Gefühl im Hier und Jetzt auf und lassen uns davon durch die Zeit tragen. Das ist keine psychologische Abhängigkeit, sondern vielmehr das Gegenteil. Eine Möglichkeit.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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So gelingt Zukunft
#33 • Charlie Chaplin •
1:12 min
1:12 min "Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehen geblieben. Maschinen produzieren im Überfluss, und trotzdem wollen wir mehr." (Charlie Chaplin)
Aus dem Film "Der große Diktator"- welch uralte Erkenntnis, oder? Und dennoch pfeift jeder ...
mehr
darauf. Und dann wundern wir uns über den Zustand der Welt? Oder wie Witt und Heppner in "Wir sind wir" singen: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Dieses "Mehr" sowie Chaplins "innerliches Stehenbleiben" meint ganz gewiss eben jene sättigende und erfüllende Spiritualität, auf die wir heute noch immer zu wenig Wert legen. Das war mal ganz anders, als Philosophie noch ein großes Thema für die Menschheit war. Zu jenen Zeiten waren wir jedoch intellektuell noch nicht unbedingt so weit, Wissen, Intelligenz, Technik usw. mit einer zufriedenstellenden Spiritualität unter einen Hut zu bringen.
Das ist heute anders. Das Zeitfenster für die dringend notwendige "Spirituelle Revolution" ist jetzt endlich weit genug geöffnet, unser geistiger Horizont EIGENTLICH breit genug - zu breit, um weiterhin immer nur den Erfolg des Einzelnen sowie immer mehr Gewinn zum Ziel zu haben. Welch primitiven, eigentlich veralteten Werte. Was für eine beschränkte Definition von "Erfolg". Viel zu profan für eine eigentlich hoch entwickelte Spezies, oder nicht? Es liegt an uns. Wir können und wir müssen das ändern.
Doch viel Zeit haben wir nicht mehr. Genügend zwar, um es durchaus zu schaffen, jedoch nicht ausreichend, um weiter am "Thema vorbei zu retten", beispielsweise, indem wir immer nur Missstände bekämpfen, anstatt das Optimum anzuvisieren. Nicht GEGEN etwas kämpfen, sondern FÜR etwas. Nicht immer nur weiterhin die Finsternis besingen (und somit zu fokussieren, mit Aufmerksamkeit und Energie zu versorgen), sondern endlich einmal eine Eutopie visualisieren und jenes Bild dann mit Liebe und Vorfreude beleben, wodurch wir Kraft, Inspiration, Symbiose und Ideenreichtum erlangen werden. Dann brauchen wir jene Visionen "nur noch" zu realisieren. So einfach ist das. Meine Roman-Trilogie macht es beispielhaft vor. Wir müssen uns nur einmal dazu entscheiden, auf die Liebe zuwachsen zu wollen. Liebe ist nun einmal eine Entscheidung.
Aus dem Film "Der große Diktator"- welch uralte Erkenntnis, oder? Und dennoch pfeift jeder ...
darauf. Und dann wundern wir uns über den Zustand der Welt? Oder wie Witt und Heppner in "Wir sind wir" singen: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Dieses "Mehr" sowie Chaplins "innerliches Stehenbleiben" meint ganz gewiss eben jene sättigende und erfüllende Spiritualität, auf die wir heute noch immer zu wenig Wert legen. Das war mal ganz anders, als Philosophie noch ein großes Thema für die Menschheit war. Zu jenen Zeiten waren wir jedoch intellektuell noch nicht unbedingt so weit, Wissen, Intelligenz, Technik usw. mit einer zufriedenstellenden Spiritualität unter einen Hut zu bringen.
Das ist heute anders. Das Zeitfenster für die dringend notwendige "Spirituelle Revolution" ist jetzt endlich weit genug geöffnet, unser geistiger Horizont EIGENTLICH breit genug - zu breit, um weiterhin immer nur den Erfolg des Einzelnen sowie immer mehr Gewinn zum Ziel zu haben. Welch primitiven, eigentlich veralteten Werte. Was für eine beschränkte Definition von "Erfolg". Viel zu profan für eine eigentlich hoch entwickelte Spezies, oder nicht? Es liegt an uns. Wir können und wir müssen das ändern.
Doch viel Zeit haben wir nicht mehr. Genügend zwar, um es durchaus zu schaffen, jedoch nicht ausreichend, um weiter am "Thema vorbei zu retten", beispielsweise, indem wir immer nur Missstände bekämpfen, anstatt das Optimum anzuvisieren. Nicht GEGEN etwas kämpfen, sondern FÜR etwas. Nicht immer nur weiterhin die Finsternis besingen (und somit zu fokussieren, mit Aufmerksamkeit und Energie zu versorgen), sondern endlich einmal eine Eutopie visualisieren und jenes Bild dann mit Liebe und Vorfreude beleben, wodurch wir Kraft, Inspiration, Symbiose und Ideenreichtum erlangen werden. Dann brauchen wir jene Visionen "nur noch" zu realisieren. So einfach ist das. Meine Roman-Trilogie macht es beispielhaft vor. Wir müssen uns nur einmal dazu entscheiden, auf die Liebe zuwachsen zu wollen. Liebe ist nun einmal eine Entscheidung.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Kennen wir bereits das Wort für die Staatsform der Zukunft!?
#258 • Mignon McLaughlin •
4:25 min
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"Es sind die unglücklichsten Menschen, die sich vor Veränderungen fürchten." (Mignon McLaughlin, Quelle: studyflix.de)Angst oder eine gewisse Anfangsskepsis gegenüber Veränderungen haben wir wohl alle mehr oder weniger. Etwas grotesk wird es aber, wenn wir sogar ...
einen (mehr oder weniger) natürlichen Wandel erst fürchten und dann sogar hassen.
Die amerikanische Journalistin und Autorin McLaughlin hatte beruflich bedingt natürlich viel mit Worten zu tun. Ich denke, dass sie im Laufe ihrer Berufslaufbahn sehr oft umdenken und mit Veränderungen in der Sprache klarkommen musste, wenn ihre Texte nicht irgendwann altmodisch klingen sollten.
Sprache hat sich immer schon verändert. Ich persönlich finde, dass sie in den letzten Jahrhunderten immer mehr an Ausdruckskraft, Tiefe, Energie und Emotion verloren hat. Im Buch "Quantensprung des Denkens" von Natalie Knapp gibt es dazu ein faszinierendes Kapitel. Die gleiche "Verkopfung" und Rationalisierung des menschlichen Seins fand beispielsweise auch in der Architektur Ausdruck.
Man denke nur einmal an die unzähligen Details und Schnörkel des Kölner Doms (Gotik) verglichen mit der Schlichtheit des heutigen Kubismus. Wo damals fantasievolle Gärten angelegt wurden, empfinden heute die hippsten der Hippen tote, graue Kieselgärten als Bereicherung - was auf vielen Ebenen sogar objektiv dermaßen ätzend ist, dass sie regional sogar verboten wurden. Das waren nur ein paar Beispiele von hör- und sichtbaren Folgen einer Welt, die weniger aus einer gesunden Mischung von Herz und Verstand als viel zu viel rein aus dem Gehirn agiert.
Ich finde sehr viele der modernen Sprachentwicklungen - neutral ausgedrückt - negativ. Emotional ausgedrückt: Zum Kotzen. Sei es das schon ältere "Ich geh Stadt", das einfach nur nach purer Trägheit und Faulheit klingt, oder das heute viel diskutierte und mit Gewalt erzwungene Gendern in der Sprache, für das sich sogar (zum Glück) viele Frauen fremdschämen.
Meiner Meinung nach ist das der falsche Weg, wenn es um den Kampf für Gleichberechtigung geht. Denn es geschieht wie gesagt mit Druck, also einer Form von Zwang und somit mit Gewalt. Außerdem zeugt dieses Bestreben von extremer Ungeduld: Es soll gefälligst sofort von jedem umgesetzt werden - am liebsten unter Androhung von Strafe. Sorry, von jedem und JEDER natürlich. Ungeduld - eine weit größere Plage unserer Zeit, als es jeder ungegenderte Text je sein könnte. Warum möchte an der Untugend Ungeduld niemand etwas ändern?
Aber was vielleicht das Gravierendste daran ist: Jede Form von Gewalt erzeugt Gegengewalt. Der Druck, den die Gender-Druckmachenden damit erschaffen, erzeugt in nicht wenigen Zeitgenossen und auch Zeitgenossinnen (richtig so?) Ablehnung, teilweise sogar fast schon Hass. Last but not least haben wir dadurch wieder eine weitere Spaltung der Gesellschaft. Herzlichen Glückwunsch, gut gemacht!
Schlau, klug und weise zu sein, sind eben ganz verschiedene Paar Schuhe. Nicht jeder ach so schlaue Schachzug ist auch ein kluger. Und weise schon gar nicht. ("Nichts gereicht einem Staat mehr zum Schaden, als dass die Schlauen für klug gelten.",
Snippet #52)Angst, Sorge und auch etwas Wut gegenüber dieser diktatorischen Form von Veränderung zu haben, ist doch durchaus nachvollziehbar. Angst vor und Unlust an Gewalt sind schließlich ganz gesund. Diese Gefühle kann man jedoch abschwächen, wenn man versteht, warum die Genderdiktatoren und -diktatressen so handeln, wie sie handeln: Sie haben ihrerseits Angst. Beispielweise davor, ohne richtig gegendert zu werden, eventuell nicht ernstgenommen zu werden - und schießen dann durch ihre gewählten Maßnahmen doch erst recht ein Eigentor, mal ganz ehrlich.
Und Unwissen spielt eine Rolle. Beispielsweise vom eben erwähnten Gesetz, welches besagt, dass Gewalt stets Gegengewalt erzeugt. Doch genug die Finsternis besungen. Ich möchte eigentlich auf etwas anderes hinaus.
An was denkst du beim Wort Drohne? Hast du an Krieg gedacht? Was war eine Drohne für uns vor dem Krieg in Europa? Vermutlich eher eine Art Männerspielzeug, ein mehrpropelliger Hubschrauber, meist mit Kamera dran. Und weißt du noch, wo das Wort eigentlich seinen Ursprung hat? Ursprünglich stammt der Begriff nämlich aus dem Bienenreich. Worte und deren Bedeutung im Wandel.
In Hermann Hesses "Das Glasperlenspiel" kommt das Wort "Esoterik" vor und beschreibt einen nach innen gerichteten Menschen. Die Bedeutung von Esoterik ist heute durchaus eine etwas andere. Das Gegenteil, die Exoterik, das nach außen gerichtet sein, benutzen wir heute beispielsweise so gut wie gar nicht mehr.
Das Wort Utopie kennst du sicher. Ebenso Dystopie. Das eine ist eine (noch) nicht wahrgewordene, beinahe nicht realisierbare schöne Vision der Zukunft. Das zweite etablierte sich sogar zu einer ganz eigenen Film- und Bücherkategorie, weil so viele danach lechzen, und bezeichnet eine düstere Zukunftsvision, die eigentlich kein Mensch wirklich will, aber jeder fasziniert verschlingt. Wir besingen eben gerne die Finsternis (... und wundern uns dann, warum sie immer realer wird).
Kennst du aber auch den Begriff Eutopie? Unter anderem bezeichnet sie die "Idealgesellschaft". Du kennst das Wort kaum, weil wir es quasi nie benutzen. Und weshalb? Weil wir von einer Idealgesellschaft so weit weg sind, dass wir das Wort schlicht nicht benötigen, da wir nicht einmal mehr über eine Idealgesellschaft diskutieren. Hoffnung schon aufgegeben? Wozu leben wir dann noch?
Ein der Idealgesellschaft verwandtes Wort ist Idealismus. In beiden steckt das Wort "ideal", was laut Quelle "Oxford Languages" soviel bedeutet wie:
1. den höchsten Vorstellungen entsprechend; von der Art, wie etwas (für bestimmte Zwecke) nicht besser vorstellbar, auszudenken ist. "Ein idealer Partner"
2. nur in der Vorstellung so vorhanden; einer bestimmten Idee entsprechend. "Ein ideales Prinzip"
Das sagt die gleiche Quelle über einen "Idealisten":
Person, die selbstlos, dabei aber auch die Wirklichkeit etwas außer Acht lassend, nach der Verwirklichung bestimmter Ideale strebt. "Ein leidenschaftlicher, glühender Idealist"
Und jetzt ziehen wir noch einmal die Überlegungen aus
Snippet #253 hinzu (Du Spinner! Oder: Was ist "realistisches Denken"?)Der Idealist, also der Idee-Habende, lässt die Wirklichkeit außer Acht, weil der ideale Zustand kaum zu realisieren wäre, wenn man stets nur das marode Ausgangsmaterial zur Verfügung stehen hätte, das eine an die Wand gefahrene Welt wie die unsere bereits manifestiert hat bzw. kategorisch auf das verzichten, was sie eben noch nicht manifestiert hat.
Natürlich macht es keinen Sinn, eine Idee realisieren zu wollen, die beispielsweise den Naturgesetzen trotzt. Es macht hingegen aber durchaus Sinn, eine Idee zu verfolgen, die heute natürlich(!) noch keine Wirklichkeit ist und die eventuell sogar Bedingungen stellt, die ihrerseits heute noch keine Wirklichkeit sind. Nur so kann wirklich Neues, heute noch utopisch Anmutendes, in diese Welt geholt werden. Auch wenn es dauern und mitunter (sehr) schwierige Anforderungen stellen mag.
Daher lehne ich mich für heutige Ohren weit, sehr, sehr weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass die Staatsform der Zukunft (oder zumindest die "ideale" Staatsform) der Idealismus selbst sein wird.
Hierfür wird zuvor noch einiges an Veränderung und Erkenntnis nötig sein. Beispielsweise ein zum Idealismus passendes Wirtschaftswesen. Doch auch das ist möglich und wird den klugen Köpfen "einfallen", sobald sie bereit sind und unsere Zeit dafür reif ist (siehe auch verlinkte FAQ).
Und nicht zuletzt muss und wird das Wort "Idealismus" noch erweitert werden und eine viel größere Bedeutung erlangen müssen. Doch bevor das beides wiederum passieren kann, müssen wir dem Wort "Liebe" noch weitere Bedeutungen geben - besser gesagt, sie erkennen und verinnerlichen. Und der Kreis schließt sich.
Utopisch? Naiv? Die Wirklichkeit ausblendend? Nur die bisher manifestierte Wirklichkeit wird ausgeblendet. Nicht jedoch jene Wirklichkeit, die ganz real besagt, dass es so kommen wird, sobald wir uns dazu entscheiden. Denn Liebe ist kein Gefühl. Liebe ist eine Entscheidung.
Snippet #34Es klingt viel komplizierter als es tatsächlich ist. Interessiert am Thema? Lass uns ein Walk & Talk machen und werde auch du ein(e) Architekt(in) der Zukunft. Denn "Die Reiche der Zukunft sind Reiche des Geistes." (Winston Churchill,
Snippet #48)Siehe auch diese passenden Links:
- Schlau, clever, klug, intelligent, weise, ...
#52 - Du Spinner! Oder: Was ist "realistisches Denken"?
#253 - Visualisieren
#48 - Was ist Liebe?
#34 - FAQ #9: Ist das Geldsystem der Zukunft Kommunismus? 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Einsames Herzensfeuer
#284 • Vincent van Gogh •
3:23 min
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Kennst du diese Form von Liebe, Sehnsucht und Einsamkeit, die van Gogh hier beschreibt? Es ist ...
eine gebende Liebe. Eine aus Überfluss. Keine primär nehmende, etwa aus Mangel. Ihm ist warm genug, er braucht nichts - außer jemanden, der mit ihm das Feuer genießt.
Ein Feuer in der Seele spricht für eine schier unerträglich starke Energie und Kraft, fast schon verzehrend viel. Ich glaube, die nehmende Form von Sehnsucht ist vielen Menschen heute vertrauter als die gebende. Überfließende, teilen wollende Herzen sind selten geworden. Verlangende (oder bedürftige?) werden dafür immer mehr - und die Gesellschaft somit immer kälter.
"Geben ist seliger denn nehmen", steht auch in der Apostelgeschichte 20, 35 und spricht dabei ebenso wie van Gogh von einer Seele. Was macht das Geben zu einem seligeren Prozess als das Nehmen?
Was aus dir heraus kommt, entspringt einem Vorgang, der in dir stattfindet. Wenn du jemanden liebst, durchflutet dich die Liebe zu dieser Person - zunächst völlig unabhängig davon, was der oder die Angebetete für dich empfindet. Deine Liebe für ihn oder sie ist unabhängig(!) davon in dir vorhanden. Da wahre Liebe vollkommen ist, ist sie auch niemals von etwas abhängig. Somit auch (zunächst) nicht von der Frage, ob deine Liebe erwidert wird.
Natürlich begehrst du diese Frau oder diesen Mann auch. Wünschst dir, dass du zurück geliebt wirst. Doch fühle genau in dich: Spürst du dabei vor allem den Wunsch, etwas zu geben oder eher das Verlangen, etwas zu erhalten? Das eine geschieht aus Überfluss, aus einem (überreichen) Schatz in dir, eben besagtem Feuer. Das andere aus Mangel und somit aus einer Form von Abhängigkeit.
Snippet #239Als großer Star können dir 100.000 Menschen aus dem Publikum zujubeln, die dich alle heiraten möchten, 1000 Liebesbekundungen von Fans und Followern mögen dich täglich erreichen - wenn die eine Person, die du liebst, nichts von dir will, können die 100.000 Liebenden dein Herz in diesem Moment nicht trösten.
"Nichts von dir wollen" oder "nichts von dir wissen wollen" - Da steckt schon alles drin: Jemand will nichts von dir. Etwa deine Hilfe. Deinen Rat. Deine Umarmungen. Deine tröstende Schulter. Deinen Körper. Deine Küsse. Deine Liebe. Deine Art zu lieben zieht ihn oder sie nicht an. Oder jemand möchte nichts von dir wissen. Nichts über deine Träume, deine Gedanken, deine Meinungen, deine Werte, deine Vergangenheit, ...
Es schmerzt, wenn du etwas zu geben hast, der/die Auserwählte sich dir gegenüber jedoch nicht öffnet. Das warme Feuer ist in dir, dir mangelt es an nichts. Ganz im Gegenteil: Du möchtest diese Freude, diese Kraft, dieses Licht und diese Wärme teilen - doch dein Herzblatt hat keinerlei Interesse daran, mit dir an diesem Feuer zu sitzen.
Eine traurige Szene ist es, die Vincent van Gogh da beschreibt. Ich kenne diese nur zu gut. Schon ein paarmal im Leben habe ich derart geliebt und gebrannt für eine Frau. Vor rund 20 Jahren und zuletzt in den vergangenen Monaten. Es ist schlimm, wenn man dieses Feuer in sich spürt, heiß genug für zwei, und der Mensch, den man damit gerne wärmen würde, wendet sich ab von einem.
Die Frau von vor 20 Jahren inspirierte mich zu meinem ersten Buch "... ist wie ein neues Leben". Und die Lady des letzten Jahres interessierte sich niemals genug für meine Gedanken, als dass sie je etwas gelesen hätte. Und niemals genug für mich, als dass sie sich mir gegenüber wirklich öffnen wollte. Sie wollte nichts von mir. Nichts bekommen. Nichts teilen. Nichts wissen.
Liebe möchte sich verschenken, teilen, weitergeben, vermehren. Sie muss fließen. Das kann sie nur, wenn sie in dir vorhanden ist. Denn nur dann hast du etwas zu geben und nur, wenn du die andere Person liebst, öffnest du dich für den Flow, der wiederum von ihr ausgeht.
Der Grund, warum wir uns wie neu geboren fühlen, wenn wir glücklich verliebt sind, ist der, weil wir mit dem Prozess des Wachstums in der Liebe dem Sinn des Lebens verdammt nah kommen. (Romantik alleine deckt jedoch noch lange nicht das gesamte, Lebenssinn spendende Spektrum der Liebe ab.)
In "... ist wie ein neues Leben" beschreibt Elias in einem Tagebucheintrag aus alten, depressiven Zeiten, dass er sich wie eine volle Batterie fühlt: Eigentlich voller Energie, voller Kraft, voller Überfluss. Bereit zu geben, es fließen zu lassen, etwas mit dieser Kraft anzutreiben und zu bewegen - dem Sinn einer Batterie entsprechend. Doch was geschieht mit einer Batterie, die niemals benutzt wird, die niemals gebraucht wird, die ihre Energie niemals fließen lassen kann, weil einfach niemand sie braucht oder haben will? Sie verätzt sich selbst von innen heraus, sie läuft aus - und ist kaputt.
Wenn du Probleme damit haben solltest, oft eher die nehmende Variante des Liebens erlebt zu haben und das gerne ändern würdest, dann lass uns reden. Dir fehlt womöglich der Zugang zu deiner inneren Quelle, dein inneres Feuer muss entfacht werden. Dann kannst du zum Gebenden werden. Das klingt für heutige Ohren wie ein Verlust. Wie eine Negativbilanz. Aber Geben ist seliger als Nehmen. Und nur so wirst du aufhören abhängig und bedürftig zu sein und anfangen, eine Quelle zu sein, etwa von Wärme und Licht. Wie das Feuer in van Goghs Gedanken.
Es ist dann zwar noch immer nicht garantiert, dass dein Lieblingsmensch sich daran wärmen möchte, aber du kannst nun mal nur dafür sorgen, dass du den Weg nach Hause findest - wenn andere dafür noch blind sind, kannst du daran nichts beschleunigen. Doch deine Abhängigkeit ist dann Gott sei Dank ein Relikt alter Tage. Und das Leben hat dann ziemlich wahrscheinlich etwas viel Besseres für dich in der Mache ...
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Einsamkeit - Alleinsein - Seele - Sinn des Lebens - Sehnsucht
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Du wirst gebraucht!
#188 • Christopher E. Schmitt •
1:49 min
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"Die Zukunft braucht Bewusstsein. Das Bewusstsein braucht dich!" (Christopher E. Schmitt)Sieh dir den verlinkten Social Media Clip dazu an. Es geht darum, dass wir rational betrachtet sehr, sehr weit gekommen sind. Technisch, wissenschaftlich, medizinisch, architektonisch, ...
im Ingenieurwesen, in der IT mitsamt Machine Learning, KI, Quantencomputern, ... bis hin zur Robotik ... aber noch immer nutzen viel zu viele Menschen all das für schlechte bis verdammt schlechte Sachen.
Schlecht ist es z.B. wenn man Computer nutzt für Cyberkriminalität - oder auch, wenn man "nur" so viel zockt, bis man eine ausgeprägte Angst vor der realen Welt entwickelt hat. Verdammt schlecht ist es, wenn man Computer nutzt für Cyberterror oder Cyberkrieg, zum Lahmlegen der technischen Infrastruktur eines ganzen Landes oder um Atomraketenflugbahnen zu berechnen.
Je besser unsere Werkzeuge werden und je mächtiger die Tools aus sämtlichen Disziplinen sind, desto mehr müssen wir damit umgehen können. Können wir aber nicht! Und wenn du jetzt sagst, dass es doch nur eine Handvoll extrem gestörter Despoten auf der Welt ist, die all das für "das Böse" nutzen - dann stimmt das leider nicht. Denn tatsächlich stecken die Wölfe in so manchen Schafspelzen. Der Medizinstudent kann später Menschen heilen - oder bei der Organmafia arbeiten. Die Chemiestudentin kann wertvolle Werktstoffe entwickeln - oder neuartige Drogen. Amazon, der Meta Konzern, Google, ... alles ganz tolle und "erfolgreiche" Unternehmen, die uns viel bunten und "kostenlosen" Spaß bereiten. Das ist richtig. Aber das machen sie alle nicht aus Nächstenliebe.
Wenn wir nicht ganz energisch daran arbeiten, dass wir unseren intellektuellen, akademischen Genie nicht eines Tages (nahezu) vollständig in einem erinnerten Bewusstsein einsetzen, dann wird die Zukunft die Hölle. Schaffen wir es, wird sie der Himmel. So einfach lässt sich das runterbrechen.
Wieso? Genau darum dreht sich das gesamte Projekt hier. Von den Büchern über das Coaching bis hin zu Let it come alive! Und genau da setzt die Aussage an: Du wirst gebraucht!
Was der Zukunft wirklich noch fehlt ist Bewusstsein. Allumfassendes Bewusstsein. Nicht reduziert auf Klimabewusstsein oder Umweltbewusstsein - all jene sind eine logische, automatische Folge des allumfassenden Bewusstseins. Es geht um rundum sättigendes Bewusstsein vom Leben, vom Sinn des Lebens, von der Idee des Lebens selbst. Hast du den Zugang dazu gefunden, könntest auch du durchaus ein Bewusstseinsbotschafter (m/w/d) werden.
Die Zukunft braucht Bewusstsein. Die Werkzeuge sind da, noch genialere werden kommen. Doch ohne Bewusstsein, werden eben jene Werkzeuge zu Waffen, zu Gift, zu Überwachung, zu Unfreiheit, zu Zensur, zur ganz allgemeinen, wachsenden Bedrohung. Mit Bewusstsein werden sie endlich wieder das, als das wir sie einst geplant hatten: Unsere Werkzeuge, unsere Diener.
Du kannst dir Bewusstsein vorstellen wie eine Radiofrequenz. Permanent werden geniale Ideen gesendet. Stehst du auf Empfang, spürst du sie: Kreativität, Erkenntnis, innere Sättigung, Energie, Freude bis hin zum Enthusiasmus, Erfüllung, Mission, Berufung, ...
Es ist, als brauche dich das Bewusstsein. Als wolle es dich ge-brauchen. Nicht als Sklave. Sondern als Partner. Liebe ist die schönste Form von Abhängigkeit, erst recht in ihrer reinsten Form. Dein Lohn: All das Erwähnte. Und noch mehr.
Mach hierbei mit. Die Zukunft braucht dich, so wie du sie.
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Das Prinzip Hoffnung
#64 • Christopher E. Schmitt •
2:36 min
2:36 min Sehr interessant fand ich bei meiner Recherche zum Thema Hoffnung auch, wie viele depressive, resignierte, beinahe schon böse und verbitterte Zitate es zum Thema Hoffnung gibt. Es ist offensichtlich ein Thema, das die Gemüter extrem ... 
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spaltet, was wiederum zeigt, wie elementar das Prinzip Hoffnung zu sein scheint. Immerhin heißt sogar ein Star Wars Teil "Eine neue Hoffnung" 😄
George Lucas wusste, dass sie als erstes geboren werden muss, wenn neue Welten entstehen sollen. Sie stirbt laut einem Sprichwort ja auch zuletzt und muss demnach auch als erstes (wieder-)geboren werden, um neue, schöpferische Energien und Prozesse zu aktivieren.
Zum Beispiel fand ich auch jenes Zitat (Quelle unbekannt): "Du bist und bleibst ein Sklave, solange du glaubst, dass es Hoffnung gibt."
Nach meiner Ansicht, hat der Autor weder die Kraft der Hoffnung je erfahren, noch das Prinzip des Hoffens verstanden und eine oder mehrere Enttäuschungen erlebt, die ihn ziemlich verbittert haben werden lassen. Hoffnung ist eine mächtige Waffe, die auch im Umgang etwas Training braucht, damit sie einem nicht in der Hand losgeht und das Herz zerreißt.
Wer glaubt, dass meine Träume oder Wünsche alle in Erfüllung gingen, der irrt. Gerade 2021/2022 musste ich eine unfassbar große Liebe aufgeben - ich verlor sie an Angst und Zweifel. Man muss hier nicht nach Gerechtigkeit fragen. Die Entscheidung war ganz gewiss ein "Fehler in der Matrix".
Ich würde sagen, rund 95% meiner Hoffnungen gingen nicht, nicht sofort oder nicht in der gewünschten Weise in Erfüllung. Und auch für dieses Projekt rechne ich nicht damit, dass ich einen etwaigen "Erfolg" (noch) unbedingt erleben werde, denn das liegt nicht alleine in meiner Hand. Doch all das ist sekundär und darf einen nicht dazu bringen, plötzlich an Naturgesetzen und -prinzipien zu zweifeln. Man schadet damit nur sich selbst. Und dem Kollektiv.
Ein Bild hilft vielleicht weiter: Ein Baum versucht sein Leben lang, die Sonne zu erreichen. Er richtet sich nach ihr aus, wächst in ihre Richtung, wendet eine Menge Kraft dafür auf. Doch er macht es gerne, denn er ist höchst motiviert. Das Wachstum und seine Entwicklung machen ihm Spaß, was ihm wiederum die Kraft verleiht, weiterzumachen. Man kann sagen, er ist recht glücklich mit dem, was er tut.
Er wird die Sonne niemals erreichen. Aber ist das schlimm? Nicht wirklich. Im Gegenteil: Käme er auch nur annähernd in ihre Nähe, er würde elendig verbrennen. Doch der Versuch mit der Kraft der Hoffnung ließ ihn zu einem mächtigen, großen, robusten, starken, gesunden, sehr fruchtbaren Baum werden. Sein Versuch hatte also durchaus Erfolg.
Am Ende seines Lebens versteht der Baum: "Mein Ziel, die Sonne zu berühren, habe ich zwar nie erreicht. Doch der Versuch bescherte mir ein überaus erfülltes Leben. Mir hat es an nichts gemangelt und ich habe das Beste erreicht, das ein Baum in dieser Welt erreichen kann."
Denn ein Teil des "richtigen" Hoffens ist es auch, nicht vom Resultat, dem Ergebnis oder der genauen Erfüllung der Hoffnung und all unserer Wünsche ABHÄNGIG zu sein. Sonst wäre man ja kein wirklich freier Mensch, man wäre ja von etwas abhängig. Zudem wäre es schwierig, den Moment, das Heute genießen zu können, wenn man stets auf das Resultat wartet, sich und seine Stimmung also abhängig von etwas macht.
Wer in seinen Hoffnungen immer wieder bitter enttäuscht wurde, hoffte womöglich auf das Falsche. Die Natur unterstützt unsere Hoffnungen und Träume. Aber nur, wenn sie in Einklang mit der Natur und der Vision des Lebens stehen. Manche Hoffnungen, Wünsche und Träume sind womöglich zu egoistisch oder täten uns selbst auch nicht gut. Wie die Sonne dem Baum. Es gibt zahlreiche Lottomillionäre, die sich in Windeseile totgesoffen haben.
Es geschehen natürlich auch schlimme Dinge. Wenn jemand sein Kind verliert, ist das furchtbar. Oder Kinder ihre Eltern. Krieg. Gewalt. Wenn jemand den Kampf gegen eine schwere Krankheit verliert, ist das unglaublich schmerzhaft (auch das habe ich in meinem engsten Umfeld erlebt). Diese Welt ist nun einmal weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Und zwei Dinge stehen fest:
1. Sie wird definitiv niemals vollkommen sein (wir werden auf Erden niemals die Sonne erreichen) aber:
2. Tragen wir alle Hoffnung in uns, wird es möglich sein, nah an die Vollkommenheit zu gelangen und ein erfülltes Leben zu führen, eine Welt zu erschaffen, die nah an Vollkommenheit reicht. Wie schnell das geht und ob es gelingt - es ist nicht zuletzt eine Frage der Hoffnung. Nach deinem Glauben geschieht dir.
spaltet, was wiederum zeigt, wie elementar das Prinzip Hoffnung zu sein scheint. Immerhin heißt sogar ein Star Wars Teil "Eine neue Hoffnung" 😄
George Lucas wusste, dass sie als erstes geboren werden muss, wenn neue Welten entstehen sollen. Sie stirbt laut einem Sprichwort ja auch zuletzt und muss demnach auch als erstes (wieder-)geboren werden, um neue, schöpferische Energien und Prozesse zu aktivieren.
Zum Beispiel fand ich auch jenes Zitat (Quelle unbekannt): "Du bist und bleibst ein Sklave, solange du glaubst, dass es Hoffnung gibt."
Nach meiner Ansicht, hat der Autor weder die Kraft der Hoffnung je erfahren, noch das Prinzip des Hoffens verstanden und eine oder mehrere Enttäuschungen erlebt, die ihn ziemlich verbittert haben werden lassen. Hoffnung ist eine mächtige Waffe, die auch im Umgang etwas Training braucht, damit sie einem nicht in der Hand losgeht und das Herz zerreißt.
Wer glaubt, dass meine Träume oder Wünsche alle in Erfüllung gingen, der irrt. Gerade 2021/2022 musste ich eine unfassbar große Liebe aufgeben - ich verlor sie an Angst und Zweifel. Man muss hier nicht nach Gerechtigkeit fragen. Die Entscheidung war ganz gewiss ein "Fehler in der Matrix".
Ich würde sagen, rund 95% meiner Hoffnungen gingen nicht, nicht sofort oder nicht in der gewünschten Weise in Erfüllung. Und auch für dieses Projekt rechne ich nicht damit, dass ich einen etwaigen "Erfolg" (noch) unbedingt erleben werde, denn das liegt nicht alleine in meiner Hand. Doch all das ist sekundär und darf einen nicht dazu bringen, plötzlich an Naturgesetzen und -prinzipien zu zweifeln. Man schadet damit nur sich selbst. Und dem Kollektiv.
Ein Bild hilft vielleicht weiter: Ein Baum versucht sein Leben lang, die Sonne zu erreichen. Er richtet sich nach ihr aus, wächst in ihre Richtung, wendet eine Menge Kraft dafür auf. Doch er macht es gerne, denn er ist höchst motiviert. Das Wachstum und seine Entwicklung machen ihm Spaß, was ihm wiederum die Kraft verleiht, weiterzumachen. Man kann sagen, er ist recht glücklich mit dem, was er tut.
Er wird die Sonne niemals erreichen. Aber ist das schlimm? Nicht wirklich. Im Gegenteil: Käme er auch nur annähernd in ihre Nähe, er würde elendig verbrennen. Doch der Versuch mit der Kraft der Hoffnung ließ ihn zu einem mächtigen, großen, robusten, starken, gesunden, sehr fruchtbaren Baum werden. Sein Versuch hatte also durchaus Erfolg.
Am Ende seines Lebens versteht der Baum: "Mein Ziel, die Sonne zu berühren, habe ich zwar nie erreicht. Doch der Versuch bescherte mir ein überaus erfülltes Leben. Mir hat es an nichts gemangelt und ich habe das Beste erreicht, das ein Baum in dieser Welt erreichen kann."
Denn ein Teil des "richtigen" Hoffens ist es auch, nicht vom Resultat, dem Ergebnis oder der genauen Erfüllung der Hoffnung und all unserer Wünsche ABHÄNGIG zu sein. Sonst wäre man ja kein wirklich freier Mensch, man wäre ja von etwas abhängig. Zudem wäre es schwierig, den Moment, das Heute genießen zu können, wenn man stets auf das Resultat wartet, sich und seine Stimmung also abhängig von etwas macht.
Wer in seinen Hoffnungen immer wieder bitter enttäuscht wurde, hoffte womöglich auf das Falsche. Die Natur unterstützt unsere Hoffnungen und Träume. Aber nur, wenn sie in Einklang mit der Natur und der Vision des Lebens stehen. Manche Hoffnungen, Wünsche und Träume sind womöglich zu egoistisch oder täten uns selbst auch nicht gut. Wie die Sonne dem Baum. Es gibt zahlreiche Lottomillionäre, die sich in Windeseile totgesoffen haben.
Es geschehen natürlich auch schlimme Dinge. Wenn jemand sein Kind verliert, ist das furchtbar. Oder Kinder ihre Eltern. Krieg. Gewalt. Wenn jemand den Kampf gegen eine schwere Krankheit verliert, ist das unglaublich schmerzhaft (auch das habe ich in meinem engsten Umfeld erlebt). Diese Welt ist nun einmal weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Und zwei Dinge stehen fest:
1. Sie wird definitiv niemals vollkommen sein (wir werden auf Erden niemals die Sonne erreichen) aber:
2. Tragen wir alle Hoffnung in uns, wird es möglich sein, nah an die Vollkommenheit zu gelangen und ein erfülltes Leben zu führen, eine Welt zu erschaffen, die nah an Vollkommenheit reicht. Wie schnell das geht und ob es gelingt - es ist nicht zuletzt eine Frage der Hoffnung. Nach deinem Glauben geschieht dir.
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Den Unzufriedenen sei Dank!
#204 • Aldous Huxley •
0:56 min
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"Den Fortschritt verdanken die Menschen den Unzufriedenen." (Aldous Huxley, Quelle: poeteus.de)Ich kenne einige zufriedene Menschen, die das Leben genießen, leben und leben lassen oder auch einfach nur abends fernsehen und eine Flasche Bier trinken. Ich ...
finde das okay. Jeder wie er/sie möchte.
Und ich kenne unzufriedene Menschen, die abends auch nichts anderes machen, als Fernsehen zu schauen, Bier zu trinken und auf die schlechte Welt, die doofen Politiker und überhaupt die verkommene Menschheit zu schimpfen.
Und man hört auch leider immer wieder von unzufriedenen Menschen, die abends fernsehen, Bier trinken und dabei herumsurfen und Hass verbreiten, weil es an kreativen (also schöpferischen) Ideen fehlt, ihre massenhaft negative Energie und Unzufriedenheit in Positives zu verwandeln.
Huxley spricht hier allerdings von solchen, die durchaus ebenfalls nicht damit zufrieden sind, wie es läuft, sich aber wirklich fortschrittstaugliche Gedanken machen. Wenn du zu jenen gehörst (oder gehören möchtest), könnte das Projekt hier etwas für dich sein.
Unzufriedenheit mit der Welt oder gar eine Depression muss keineswegs ein Zeichen dafür sein, dass mit DIR etwas nicht stimmt (Snippets #187 und #134). Im Gegenteil: Womöglich bist du einfach ein sensibler, liebevoller Mensch, der sich (völlig zu recht) eine bessere Welt wünscht und nur einen Schritt davon entfernt ist - ganz im Sinne Huxleys - einen Fortschritt einzuleiten. Einen persönlichen und/oder sogar einen für die Welt.
Das Maß deiner Trauer (oder auch Angst, Unzufriedenheit und Wut) kann transformiert werden in das entsprechende Maß an Tatendrang und Kreativität. Es geht nur darum, dass du (d)einen Weg siehst. Eine Verbindung, eine Brücke, eine umfassendere, ganzheitliche Sicht auf die Dinge. Und die gibt es.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Aldous Huxley   (Irrtum melden)
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Fortschritt - Depression - Veränderung - Transformation
Aldous Huxley   (Irrtum melden)
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Fortschritt - Depression - Veränderung - Transformation
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
ø 0,18 neue pro Tag
265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
QuickUrl: christopher-schmitt.org/Snippet • #MindSnippet • MindSnippets V2.0 coded by Chris Schmitt • Bug melden
1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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