Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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22 Ergebnisse für: Keywordsuche: Wissenschaft
Durch Wissenschaft Gott entschlüsseln?
#218 • Max Planck •
2:30 min
2:30 min
Planck, Quelle: jan-haugg.de)
Es gibt sehr viele gute Zitate dazu. Unter gleicher Quelle findet sich z.B. auch Albert Einsteins Aussage:
"Ich glaube nicht, dass Wissenschaft und Religion notwendigerweise Gegensätze sind. Ich denke vielmehr, es gibt zwischen beiden eine sehr enge Verbindung. Außerdem glaube ich, dass Wissenschaft ohne Religion lahm ist und Religion ohne Wissenschaft blind. Beide sind wichtig und sollten Hand in Hand arbeiten." (Albert Einstein)
Kann man alleine mit dem Verstand oder rein wissenschaftlich Gott "entschlüsseln"?
Es gibt immer mal wieder einen Kampf oder Streit zwischen den Verfechtern aus beiden Lagern und in Zukunft kann genau dieser Kampf wieder einmal gravierende Folgen haben. Denn je öfter einerseits scheinbar religiös motivierte Verbrechen geschehen und je mehr sich andererseits Fortschritt teilweise auch gegen uns selbst richtet (Atom, Cyberkriminalität, ...), desto eher scheinen sich beide Ansichten zu bestätigen. Hand in Hand zu arbeiten, wird unabdingbar sein, denn keine der beiden Disziplinen könnte oder sollte "einfach verboten" werden.
Die einen scheinen knochentrockene Rationalisten zu sein, die das Gehirn für fähig halten, Gott eines Tages vollkommen zu „entschlüsseln“, die anderen wirken vielleicht manchmal naiv, etwas von vorgestern oder wie Einstein es nennt: "blind".
Vielleicht ist es wie mit der Kreiszahl PI (3,1415...) - Wissenschaftlich kann man die Nachkommastellen immer genauer errechnen, doch da PI unendlich ist, wird man sie niemals komplett „entschlüsseln“. Da das bereits mit einer mathematischen Konstante (ist sie das wirklich?) nicht geht, wir also niemals alles wissen können, wenn wir schon PI nicht "komplett wissen", ist es demzufolge auch nicht möglich, Gott vollständig zu entschlüsseln.
Und was ist mit den Primzahlen? Gibt es jemals die Chance, "alle" zu kennen?
Was wir an den beiden Beispielen jedoch ziemlich einfach und vollständig erkennen können, ist die IDEE, die jeweils dahintersteckt. Sehen wir einen Kreis, erkennen wir die Idee der perfekten Form sofort: Jeder Kreispunkt ist exakt gleich weit vom Mittelpunkt entfernt. Die Harmonie des Kreises ist für jedes Kind verständlich, erkennbar und erfühlbar.
Ähnlich mit Primzahlen. Beschrieben sind Primzahlen schnell: Nur durch 1 und sich selbst teilbar. Deren Idee ist also schnell erfasst. Wer jetzt noch unbedingt „jede“ Primzahl wissen muss, ist eigentlich zu bemitleiden – denn das wird niemals geschehen.
Ähnlich ist es mit Gott. Wir können die Idee von Gott immer besser erkennen. Gott ist Liebe. Und so wie Mathematiker versuchen, PI und Primzahlen weiter zu entschlüsseln, so geht es beim Thema Gott darum, die Liebe mehr und mehr zu erfassen. Ähnlich wie bei PI und den Primzahlen ist das Mysterium Liebe jedoch niemals zu Ende erkannt.
Das vollständige, lückenlose und unfehlbare Wesen gänzlicher Liebe nennt man Gott. So wie Pi und die Primzahlen nicht vollständig ergründbar sind, so kann ein Mensch (erst recht nicht alleine durch den Verstand) Gott, also vollkommene Liebe, jemals gänzlich erfassen.
Das macht aber nichts, wenn wir a) selbst durch wachsende Erkenntnis (und Praktizieren!) von Liebe immer gottgleicher werden und wir b) jenes perfekte Wesen kennen, nach ihm Ausschau halten, ihm entgegen wachsen, ihm vertrauen.
Diese „Xte Nachkommstelle der Liebe“, diese ewige Lücke anzuerkennen, die uns immer bleiben wird, ist mit jener Demut gemeint, von der im göttlichen Kontext gesprochen wird. Anzuerkennen, dass wir zwar immer näher an Gott herankommen können (wenn wir das wollen, siehe
Snippet #34), wir aber nicht Gott SIND.Wen das stört, hat ein ernsthaftes Egoproblem. Genau aus diesem Ego heraus, das im Zeitalter der Egozentrik immer wichtiger zu werden scheint (
Snippet #177), wird es in Zukunft eventuell (wieder) eine anwachsende Kluft geben zwischen Ego und Bewusstsein, Hirn und Herz, Wissenschaft und Glaube.Es sei denn wir erkennen, dass beide Disziplinen unverzichtbar sind! Die Wissenschaftler sollten eben jene Demut nicht verlieren (oder sie sich Aneignen) und Dogmatiker sollten vielleicht ihrerseits die Genialität und die Zukunftschancen von Technik und Wissenschaft nicht per se verteufeln, sondern (an)erkennen, dass alles eine Frage des Wofür ist: Wofür nutzen wir die modernen Errungenschaften - die dritte Bewusstseinsdimension ist das Entscheidende.
Egomenschen haben oft einen Hang zur Macht, während Bewusstseinsmenschen eher die Macht der Liebe wertschätzen. Siehe
Snippet #99 - Macht der Liebe vs. Liebe zur Macht.Urheber d. einleitenden Zitates:
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Richtiges Sehen
#222 • Antoine de Saint-Exupéry •
2:54 min
2:54 min
Das wohl bekannteste Zitat vom Autor von "Der Kleine Prinz" stammt auch aus genau diesem Buch. Wie das gesamte ...
Werk, so klingt auch diese Stelle ziemlich poetisch. Poesie ist sicher schön und gut, das größte "Problem", was ich in ihr allerdings manchmal sehe ist, dass Einige auf die Idee kommen könnten, lyrische Gedanken zwar als wohlklingend, ansonsten aber wenig belastbar zu begreifen.
Daher hier mal ein kleiner Exkurs auf den für Viele deutlich belastbareren und sichereren Boden der Wissenschaft. Das Sehspektrum des durchschnittlichen Menschen liegt etwa zwischen 400 bis 780 nm (Nanometer, also 400-780 milliardstel Meter). Das schließt beispielsweise aus, dass wir infrarotes oder ultraviolettes Licht direkt sehen können. Infrarot spüren wir allerdings noch als Wärme und zu viel ultraviolettes Licht kann man manchmal auch als Sonnenbrand wahrnehmen - dann, wenn es zu spät ist. Was über oder unter des genannten Spektrums geschieht, können wir also nicht sehen.
Dazu kommt die menschliche Sehfrequenz. Diese lässt sich weniger eindeutig festlegen. 16-18 Bilder pro Sekunden können fast schon ausreichen, um Bewegungen flüssig wahrzunehmen. Es wurden aber auch schon Einzelfälle bekannt, die noch zwischen 120 und 180 Hz, also Bilder pro Sekunde unterscheiden konnten, was auch dann noch immer eine sehr kleine Zahl ist. Was, wenn sich etwas im Bereich darüber an uns vorbeibewegt?
Beim Gehör ist es nicht viel anders. Spätestens ab 20.000 Hz ist für das menschliche Ohr Schluss. Der Ultraschall von Fledermäusen oder medizinischen Geräten ist für uns bereits zu hoch.
Radioaktivität spüren wir trotz ihrer Aggressivität sogar ganz und gar nicht. Wir nehmen ein Zuviel von ihr erst dann wahr, wenn uns die Haare ausfallen, wir Blut husten oder direkt verbrennen oder Geschwüre und Tumore bekommen.
Ein Blick in den Nachthimmel ist ganz nett. Noch schöner, wenn du auf einem Berg stehst ohne Lichtverschmutzung durch eine darunterliegende Stadt. Doch auch dann kannst du lediglich Sterne sehen. Planeten, die selbst kein Licht aussenden, sehen wir nicht (außer die "nahen" in unserem Sonnensystem). Und würdest du Radiowellen, Radioaktivität, Infrarot, ... sehen können, wäre der Himmel eine krassere Lightshow als beim wildesten LSD Trip.
Wir haben von der Natur genau so viele körperliche Fähigkeiten erhalten, um einigermaßen gut durchs Leben zu kommen, ohne unnötig abgelenkt zu werden. Wir müssen nicht wie die Schlange Wärme sehen können oder wie der Adler das UV-Licht in der Urinspur von Mäusen, um Nahrung zu finden. Wir fliegen nicht durch die Nacht und kommen daher meistens auch ohne Ultraschallwahrnehmung ganz gut zurecht.
Wenn wir in allen Bereichen und allen Organen nur das Nötigste mitbekommen haben - sicherlich auch deswegen, da biologische, also materielle Organe nun mal so ihre (frühen) Grenzen haben - dann kann das Gehirn doch keine Ausnahme darstellen, oder?
Wenn das Gehirn, also unser Verstand, demnach selbst im allerbesten Fall nur das Nötigste kann und vielleicht noch ein wenig darüber hinaus - so wird es dennoch niemals in der Lage sein "alles" zu erkennen, zu verstehen, zu begreifen und wirklich zu erfassen oder zu überschauen. Laut Saint-Exupéry vor allem nicht "Das Wesentliche". Beispielsweise Gott oder die Liebe (gibt es da einen Unterschied?)
Wir dürfen das beim Denken, bei all dem Kult und Hype, den wir um unseren immer brillanteren Intellekt betreiben, nicht vergessen: Unser Gehirn ist ein Tool, ein Werkzeug! Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Es ist vor allen Dingen nicht unser Ich. Unser Ich darf das Denken immer nur benutzen, sich jedoch niemals mit ihm identifizieren - auch wenn das zugegebenermaßen verdammt schwierig ist!
Die Leistung des Gehirn-Werkzeugs, das Denken, kann den Weg angenehmer gestalten. Es kann uns helfen, Häuser und Brücken zu bauen und lässt uns Raumschiffe für neue Kolonien auf anderen Planeten entwickeln. Doch das neue Leben selbst, welches wir auf jene Planeten befördern, die Art und Weise, wie wir dort leben, wie wir miteinander umgehen, unsere Integrität, die innere Sättigung, die für Frieden unerlässlich ist, ... für all das ist der Intellekt alleine nicht ausgelegt. Es ist schlicht nicht die Aufgabe des Gehirns.
Wenn du nur glauben kannst und nur danach leben kannst, was du sehen, hören oder mit deinem Verstand begreifen kannst, dann begrenzt du dein gesamtes Sein auf einen ebenso kleinen Frequenzbereich wie im obigen Zahlenbeispiel. Gleiches gilt für eine ganze Gesellschaft. Jene mag intelligent sein. Aber ist sie dann auch klug?
Denn das "Wesentliche", das in einer neuen Welt - sei es auf einem anderen Planeten oder auf einer "neuen Erde" - erblühen sollte, ist für das Auge unsichtbar und für den Verstand (also das Gehirn) nicht erdenkbar. Es ist das "Herz", welches über das Wofür, den Sinn und die Sinnhaftigkeit einer Gesellschaft entscheiden kann. In erster Linie muss sich das Herz im Einklang mit dem Ziel, dem Plan, der Vision und dem universalen Sinn des Lebens befinden - erst dann wird alles andere (auch das funktionierende, gesunde Denken!) folgen. Nicht andersherum.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Spaltung und Dualität überwinden, hin zu Singularität und Bewusstsein
#232 • Isaac Asimov •
2:59 min
2:59 min "Der traurigste Aspekt derzeit ist, dass die Wissenschaft schneller Wissen sammelt, als die Gesellschaft Weisheit." (Isaac Asimov, Quelle: zitate.net)
Das Beste an diesem absolut zutreffenden Zitat ist, dass der Verfasser selbst sowohl Wissenschaftler war, als auch ...
mehr
Science-Fiction Autor und dennoch auch die Bedeutung von Weisheit erkannte. Seiner inneren Einheit von Allem-das-ist sei Dank. Ganzheitlichkeit ist es, was große Geister ausmacht, wie beispielsweise auch Einstein, Heisenberg oder Tesla.
Spaltung ist ein großes Thema unserer Zeit - und wird es zunächst noch mehr werden. Doch weshalb ist das so? Selbst unser politisches System kommt ohne Spaltung - wir nennen es dann Opposition - ja gar nicht aus. In den USA ist es noch viel deutlicher zu erkennen. Dort gibt es mit dem zwei-Parteien-System nur die Wahl zwischen Republikanern und Demokraten. A oder B, Null oder Eins, Ja oder Nein, Waffen toll oder Waffen nur so halbtoll, Pest oder Cholera. Außerhalb davon gibt es nichts. Oft nicht einmal mehr das Bewusstsein, dass es da was geben könnte.
Binäres Denken - das gefällt dem Intellekt und unserer Art zu denken, die sich dem Denken eines Computers immer mehr angleicht. Aber wie wäre es denn, wenn man nicht nur aus Ja oder Nein, Eins oder Null, Demokraten oder Republikanern wählen möchte, sondern was wahr, gut, richtig und schlicht und ergreifend zielführend für uns Menschen ist?
Hierbei gibt es zwei Probleme:
1. Wir haben leider nur eine begrenzte Wahl und was vielleicht noch gravierender ist:
2. Was wäre denn dieses ominöse "gut oder richtig oder wahr oder zielführend"? Was ist Wahrheit? Was ist gut und böse? Was ist eigentlich das Ziel, auf das wir geführt werden wollen und: Wer ist denn dieses "Wir" überhaupt?
Und schon sind wir wieder einmal bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, an dem führt kein (rettender) Weg vorbei, wie wir endlich einmal begreifen sollten.
Ohne den Sinn zu kennen, kennen wir das (wahre) Ziel von allem-das-ist nicht. Ohne das Ziel zu kennen, wissen wir nicht was zielführend ist. Ohne zu wissen, was zielführend ist, wissen wir nicht was richtig und falsch, Wahrheit oder Lüge, Gut oder Böse ist (siehe
Snippet #37) wodurch jeder sein ganz eigenes (Sinn-)Süppchen kocht.
Wissen wir hingegen, was universal, also ewig und für jegliche Form von Leben gut, wahr, richtig, zielführend und sinnvoll ist (somit auch sinnerfüllt = sinnerfüllend), hören Dualität, also Spaltung und Chaos auf. Und innerer Hunger, Chaos-Treiber Nummer 1, gleich mit.
(Kleiner Exkurs: "Chaos" ist Griechisch und bedeutet etwa soviel wie Spaltung, Unordnung. In der griechischen Mythologie steht ganz zu Beginn das Chaos, ein ungeordneter, ungeformter Weltzustand, aus dem sich dann allmählich Leben entwickeln konnte. Das Gegenstück zu Chaos ist Kosmos - "Weltordnung". Chaos und Spaltung können also zwar durchaus zuweilen notwendig sein, etwa wenn eine Spezies noch nicht die notwendige Reife für "Kosmos" entwickelt hat, denn Chaos kann Neues hervorbringen. Doch Ordnung ist notwendig, wenn sich das Neue dann in Ruhe entfalten und manifestieren soll, siehe
Snippet #108. Selbst Jesus brachte "das Schwert", Kampf und Spaltung, siehe z.B. Lukas 12,51, um alte, nicht zielführende Strukturen zunächst einmal aufzubrechen.)
Leben und handeln wir in der Wahrheit des universalen Sinn des Lebens, hört Unwahrheit auf zu existieren. Ist beispielsweise Frieden dadurch eines Tages für uns so normal geworden wie das Atmen, werden Kriege nicht nur der Vergangenheit angehören, sondern sogar Vokabeln wie Krieg und Frieden werden aussterben, da es nur noch den einen, den wahren (natürlichen, naturgewollten, lebenserhaltenden) Zustand geben wird.
Neues Denken, neues Bewusstsein - das ist es, worum es hierbei, bei diesem Projekt, geht. Wobei es nur für uns "neu" wäre. Denn tatsächlich ist es so alt wie die Welt selbst. So langsam hätten wir jedoch die Reife entwickelt, Bewusstsein und seine Bedeutung auch zu erkennen, zu verstehen, zu erinnern und zu vERINNERlichen. Und letztlich zu manifestieren. Denn dafür sind wir hier. Und nur so werden wir auch hier bleiben können.
Dualität existiert nur in der intellektuellen Art des Denkens, jener Art, die wir heute so hoch und irrtümlich heilig und fast als einzig "wahre" und relevante Art des Denkens feiern. Mit entsprechend verheerenden, offensichtlichen Folgen.
Der Intellekt ist ein gigantisches Werkzeug. Er taugt jedoch nichts, wenn es um das Bewusstsein des Seins, der Existenz und der Sinnhaftigkeit des Lebens geht. So kann Intellekt bestenfalls versuchen, ein paar Worte für "Liebe" zu finden. Doch nur wer sie im Bewusstsein erlebt hat, kennt oder erahnt ihr wahres Wesen wirklich.
Intellekt baut geniale Werkzeuge. Bewusstsein jedoch entscheidet, wie wir jene Werkzeuge einsetzen. Wir machen heute allerdings ITler, Ingenieure, Technik-Gurus, ... - also "Handwerker" - gerne auch zu Sinnstiftern und somit den Bock zum Gärtner.
Weisheit ist das Denken des Seins. Ein Denken, in dem keine Dualität existiert, weswegen sie vielen Menschen suspekt ist, die ganz klare Entweder-Oder-Entscheidungen brauchen, da sie zum Differenzieren immer unfähiger werden ("Nur ein Sith kennt nichts als Extreme", siehe
Snippet #181).
"Was ist DIE Wahrheit?", wird dann gefragt. Eine gute, erste Frage auf dem Weg zu Weisheit. Wer jetzt nicht aufgibt, etwa durch ein "Exit-Argument" (
Snippet #202), hat gute Chancen, ihr letztlich auch zu begegnen ...
Das Beste an diesem absolut zutreffenden Zitat ist, dass der Verfasser selbst sowohl Wissenschaftler war, als auch ...
Science-Fiction Autor und dennoch auch die Bedeutung von Weisheit erkannte. Seiner inneren Einheit von Allem-das-ist sei Dank. Ganzheitlichkeit ist es, was große Geister ausmacht, wie beispielsweise auch Einstein, Heisenberg oder Tesla.
Spaltung ist ein großes Thema unserer Zeit - und wird es zunächst noch mehr werden. Doch weshalb ist das so? Selbst unser politisches System kommt ohne Spaltung - wir nennen es dann Opposition - ja gar nicht aus. In den USA ist es noch viel deutlicher zu erkennen. Dort gibt es mit dem zwei-Parteien-System nur die Wahl zwischen Republikanern und Demokraten. A oder B, Null oder Eins, Ja oder Nein, Waffen toll oder Waffen nur so halbtoll, Pest oder Cholera. Außerhalb davon gibt es nichts. Oft nicht einmal mehr das Bewusstsein, dass es da was geben könnte.
Binäres Denken - das gefällt dem Intellekt und unserer Art zu denken, die sich dem Denken eines Computers immer mehr angleicht. Aber wie wäre es denn, wenn man nicht nur aus Ja oder Nein, Eins oder Null, Demokraten oder Republikanern wählen möchte, sondern was wahr, gut, richtig und schlicht und ergreifend zielführend für uns Menschen ist?
Hierbei gibt es zwei Probleme:
1. Wir haben leider nur eine begrenzte Wahl und was vielleicht noch gravierender ist:
2. Was wäre denn dieses ominöse "gut oder richtig oder wahr oder zielführend"? Was ist Wahrheit? Was ist gut und böse? Was ist eigentlich das Ziel, auf das wir geführt werden wollen und: Wer ist denn dieses "Wir" überhaupt?
Und schon sind wir wieder einmal bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, an dem führt kein (rettender) Weg vorbei, wie wir endlich einmal begreifen sollten.
Ohne den Sinn zu kennen, kennen wir das (wahre) Ziel von allem-das-ist nicht. Ohne das Ziel zu kennen, wissen wir nicht was zielführend ist. Ohne zu wissen, was zielführend ist, wissen wir nicht was richtig und falsch, Wahrheit oder Lüge, Gut oder Böse ist (siehe
Snippet #37) wodurch jeder sein ganz eigenes (Sinn-)Süppchen kocht.Wissen wir hingegen, was universal, also ewig und für jegliche Form von Leben gut, wahr, richtig, zielführend und sinnvoll ist (somit auch sinnerfüllt = sinnerfüllend), hören Dualität, also Spaltung und Chaos auf. Und innerer Hunger, Chaos-Treiber Nummer 1, gleich mit.
(Kleiner Exkurs: "Chaos" ist Griechisch und bedeutet etwa soviel wie Spaltung, Unordnung. In der griechischen Mythologie steht ganz zu Beginn das Chaos, ein ungeordneter, ungeformter Weltzustand, aus dem sich dann allmählich Leben entwickeln konnte. Das Gegenstück zu Chaos ist Kosmos - "Weltordnung". Chaos und Spaltung können also zwar durchaus zuweilen notwendig sein, etwa wenn eine Spezies noch nicht die notwendige Reife für "Kosmos" entwickelt hat, denn Chaos kann Neues hervorbringen. Doch Ordnung ist notwendig, wenn sich das Neue dann in Ruhe entfalten und manifestieren soll, siehe
Snippet #108. Selbst Jesus brachte "das Schwert", Kampf und Spaltung, siehe z.B. Lukas 12,51, um alte, nicht zielführende Strukturen zunächst einmal aufzubrechen.)Leben und handeln wir in der Wahrheit des universalen Sinn des Lebens, hört Unwahrheit auf zu existieren. Ist beispielsweise Frieden dadurch eines Tages für uns so normal geworden wie das Atmen, werden Kriege nicht nur der Vergangenheit angehören, sondern sogar Vokabeln wie Krieg und Frieden werden aussterben, da es nur noch den einen, den wahren (natürlichen, naturgewollten, lebenserhaltenden) Zustand geben wird.
Neues Denken, neues Bewusstsein - das ist es, worum es hierbei, bei diesem Projekt, geht. Wobei es nur für uns "neu" wäre. Denn tatsächlich ist es so alt wie die Welt selbst. So langsam hätten wir jedoch die Reife entwickelt, Bewusstsein und seine Bedeutung auch zu erkennen, zu verstehen, zu erinnern und zu vERINNERlichen. Und letztlich zu manifestieren. Denn dafür sind wir hier. Und nur so werden wir auch hier bleiben können.
Dualität existiert nur in der intellektuellen Art des Denkens, jener Art, die wir heute so hoch und irrtümlich heilig und fast als einzig "wahre" und relevante Art des Denkens feiern. Mit entsprechend verheerenden, offensichtlichen Folgen.
Der Intellekt ist ein gigantisches Werkzeug. Er taugt jedoch nichts, wenn es um das Bewusstsein des Seins, der Existenz und der Sinnhaftigkeit des Lebens geht. So kann Intellekt bestenfalls versuchen, ein paar Worte für "Liebe" zu finden. Doch nur wer sie im Bewusstsein erlebt hat, kennt oder erahnt ihr wahres Wesen wirklich.
Intellekt baut geniale Werkzeuge. Bewusstsein jedoch entscheidet, wie wir jene Werkzeuge einsetzen. Wir machen heute allerdings ITler, Ingenieure, Technik-Gurus, ... - also "Handwerker" - gerne auch zu Sinnstiftern und somit den Bock zum Gärtner.
Weisheit ist das Denken des Seins. Ein Denken, in dem keine Dualität existiert, weswegen sie vielen Menschen suspekt ist, die ganz klare Entweder-Oder-Entscheidungen brauchen, da sie zum Differenzieren immer unfähiger werden ("Nur ein Sith kennt nichts als Extreme", siehe
Snippet #181)."Was ist DIE Wahrheit?", wird dann gefragt. Eine gute, erste Frage auf dem Weg zu Weisheit. Wer jetzt nicht aufgibt, etwa durch ein "Exit-Argument" (
Snippet #202), hat gute Chancen, ihr letztlich auch zu begegnen ...Siehe auch diese passenden Links:
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Die vollkommene Synergie
#158 • Max Planck •
1:28 min
1:28 min
Noch im Mittelalter stritten sich Kirche und Wissenschaft darum, wer denn nun recht habe. Die gefühlten "zwei Seiten" schienen ganz und gar nicht ...
vereinbar zu sein. Und auch heute meinen immer noch viele, dass unsere moderne Wissenschaft und fortschrittlichen Technologien jegliche Spiritualität nicht nur überflüssig machen, sondern sogar zum großen Teil widerlegen können.
Zum Glück jedoch nähern sich seit einiger Zeit Spiritualität und Wissenschaft mehr und mehr an. Seit man erkannt hat, dass beide Herangehensweisen letztlich von ein und demselben sprechen - nur eben in anderer Rhetorik (und in anderen Wahrnehmungsebenen). In der Psychotherapie gewinnen beispielsweise Achtsamkeit, Meditation und Yoga immer mehr an Bedeutung. Die Quantenphysik beschreibt viele ähnliche oder sogar identische Phänomene, wie sie auch in uralten religiösen Texten zu finden sind - beispielsweise die Illusion von Zeit.
Immer mehr begreift man, dass alles eins ist und untrennbar miteinander zusammenhängt. Es gibt nicht dich UND die Umwelt. Beides ist Natur, ist eins, ist das Leben. Und so gibt es auch nicht "ich möchte mich retten" oder "ich möchte die Umwelt retten". Alles, was wir zu tun haben ist, uns an das Prinzip des Lebens zu erinnern und danach zu leben. Der Rest folgt dann automatisch. Nicht tausende Dunkelheiten ausschalten - nur ein einziges Licht einschalten. Bewusstsein. Und das ist die Symbiose aus Intellekt und Spiritualität. Aus Bewusstsein (was wir sind, unser Sein) und dem Werkzeug des Verstandes (welches unser Sein zur Zielerfüllung benutzt).
Ich denke, Planck meinte, dass uns die Wissenschaft zeigen kann, wie wir diverse Ziele erreichen können. Doch der Glaube, Spiritualität, das wahre Bewusstsein sagen uns, welches jene Ziele sind. Natürlich setzt das hehre Ziele voraus. Egoistische Ziele kannst du ganz sicher (und sogar besser) ohne Glauben erreichen. Schließlich will man ja nicht, dass einen Schuldgefühle und Skrupel in die Quere kommen, oder? Doch wer ganzheitlich leben, handeln und entsprechende Früchte bringen möchte, für den ist auch die Ganzheitlichkeit aus Intellekt und Bewusstsein unerlässlich.
Aus diesem Grund fragt auch mein Coaching nach unserer wahren Identität, Bestimmung und nach dem Traum, dem Plan und somit dem Sinn des Lebens ("Was hat das Leben im Sinn?"). Denn kennst du diese Antworten, dann lösen sich auch viele Fragen auf, die vorher so persönlich, so groß, so wichtig und unüberwindbar schienen. Ein Wow-Effekt, den manche auch Erleuchtung nennen könnten, sorgt für den Rest. Motivation. Freude. Sinn. Kraft. Zufriedenheit. Hoffnung. Geduld. Resilienz. Kreativität. Klarheit. Unabhängigkeit (=Freiheit). Friedfertigkeit. ...
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Was ist Wirklichkeit?
#141 • Bhagavad Gita •
0:59 min
0:59 min
Und was ist ewig, unveränderlich und unzerstörbar? Die Naturgesetze. Sie sind die sichtbare, messbare und für ...
unsere Sinne direkt erfahrbare Wirklichkeit, beispielsweise die Gesetze der Physik. Die spirituelle Wirklichkeit wird lediglich anders erfahren. Wer nur jene akzeptieren kann, die er oder sie mit unseren begrenzten Sinnen und unserem begrenzten Verstand begreifen kann, beschneidet sein Bewusstsein um exakt jenes Maß.
Alles andere unterliegt menschlicher Willkür, menschlichen Fehlern und Grenzen sowie stetem Wandel. Computer sind so zuverlässig wie ihre Erbauer. Wissenschaft hat solange recht, bis neue Erkenntnisse alte Glaubenssätze widerlegen und Jura und Politik sind solange Wirklichkeit, bis wir es uns anders überlegen. Dies ist der Grund, weshalb wir tiefgreifende Stabilität und Halt nur in der Spiritualität finden können.
Die Bibel meint etwas Ähnliches, wenn sie sagt: "Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und hält Fleisch für seinen Arm, und mit seinem Herzen vom HERRN weicht." (Jeremia 17:5) - "Verflucht" darf man hier nicht so zornig interpretieren, wie wir das Wort verstehen. Es heißt einfach, dass man es unnötig schwierig haben könnte, wenn man aufs falsche Pferd setzt. Auf Menschliches, statt auf das ewig Unveränderliche, Verlässliche und Gültige - die kosmischen Prinzipien und Gesetze der Natur.
Ein Spiel, bei dem sich jederzeit die Regeln ändern können, ist schwierig zu spielen und ergibt am Ende auch gar keinen (erfüllenden) Sinn. Doch kennt und baut man auf jene Spielregeln, die ewig gültig sind, verliert das vordergründige, oft chaotische Spiel mit seinen wechselhaften Zielen an Relevanz, während das ewige Spiel und somit Ziel an Bedeutung und Klarheit gewinnt.
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Spiritualität - reines Privatvergnügen?
#13 • Christopher E. Schmitt •
1:20 min
1:20 min
weniger darin auf. Leider wiederum viele von ihnen aus ähnlich selbstbezogenen Motiven, wie viele der eher rationalen, primär auf Karriere fixierten Persönlichkeiten auch: beispielsweise, um mehr Power für den Job zu haben, mehr Resilienz und Durchsetzungskraft zu gewinnen, eine bessere Gesundheit und alles für mehr Erfolg im Leben. Ich finde das auch bis zu einem gewissen Punkt nicht verkehrt. Und zwar bis zu dem Punkt, an dem das Motiv endet. Nämlich allzu oft bei sich selbst.
Doch Spiritualität darf nicht weiter reines Privatvergnügen bleiben. Entweder eine Sache ist wahr und immens wichtig oder sie ist es nicht. Beispielsweise ist Bildung ebenfalls wichtig. Und machen wir Schule zur Privatsache? Nein, wir haben sogar eine Schulpflicht, da die Nation ansonsten womöglich verdummen würde. Was wir als wahr und wichtig begreifen, flechten wir als Gesellschaft fest in unser Leben ein (so viele Gesetze, das Steuerrecht, alles, das mit Geld zu tun hat, ist uns buchstäblich hoch und heilig).
Solange wir dies mit Spiritualität nicht tun, nehmen wir sie nicht ernst, sehen sie als unwichtig und entbehrlich an. Mit noch gravierenderen Folgen, was Verdummung und Verrohrung der Gesellschaft betrifft, als gäbe es keine Schulpflicht.
Es wird Zeit und ist daher auch das Ziel dieses Projekts, ein zukunftsfähiges und vor allem stimmiges Spiritualitäts-Bewusstsein zu etablieren. Die Menschheit wird ansonsten nicht überleben.
Menschen machen nur 0,01 Prozent der Biomasse auf der Erde aus und schaffen es dennoch, 100 Prozent der Biomasse, also das Leben selbst, binnen weniger Jahrhunderte zu gefährden oder zu vernichten. Der Mensch stellt de facto bis heute mit Sicherheit keine Erfolgsgeschichte dar. So gerne wir auch anderes über uns glauben würden. Technisch, wissenschaftlich, akademisch ... Alles top. Die Spiritualität ist unser großes Defizit und unsere ganz große Aufgabe. Weit größer noch, als das Klimaproblem oder einzelne Kriege. Denn all dies, ebenso wie jedes andere Problem, ergibt sich erst aus einer primitiven, nie weiter entwickelten Spiritualität des Menschen. Ihre Bedeutung breit zu erfassen, ist der erste Schritt bei dieser friedlichen, spirituellen Revolution, für die es jetzt an der Zeit ist.
Urheber:
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Ein Brief von Gott
Video #200 • Platon •
0:43 min
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Im in der Box unten verlinkten Mind
Snippet #147 nehme ich das Beispiel von Raupe und Schmetterling, das überdeutlich das Prinzip der Veränderung, des Wandels, der Metamorphose ... und auch der Evolution beschreibt, dem alles unterliegt, das ist. Abgesehen vom Ewigen, dem Göttlichen, der beständigen Wirklichkeit, auf der alles Veränderliche verlässlich gründet - wie den Naturgesetzen. Was Wirklichkeit ist? Siehe das verlinkte Mind
Snippet #141Die Wissenschaft geht ebenso vor: Sie beobachtet die Natur, um allgemeinere Wahrheiten zu finden, die sie dann auf andere Bereiche übertragen kann. Zum Beispiel die Blätter des Lotus, um daraus einen Schmutz abweisenden Lack zu entwickeln.
Doch eines sollte man nie vergessen: Das Göttliche ist weit mehr als das, was unser Verstand erfassen kann. Wenn du also nach Wahrheit, nach Göttlichem in der Natur suchst, dann spiele mit deinen Gedanken aber das Gesamte musst du tiefer in dir erfühlen. Siehe dazu auch das dritte verlinkte
Snippet #91Dieses Jubiläums-Snippet Nummer 200 zeigt beispielhaft das Quer-Lesen der MindSnippets. Sie bilden eine Art interaktives, philosophisches Buch. Keine zwei Menschen nehmen denselben Lesepfad durch diese Gedankenreise. Schau dir auch das Video an für ein paar Tipps zum optimalen Nutzen dieses Features.
| MindSnippets & Merkzettel - Best Practise mit Chris Schmitt • 02min 58sek Die MindSnippets sind ein zentrales Element dieser Webseite. Sie regen zur inneren Diskussion an, zeigen die I ... |
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Veränderung - Gott - Natur - Bewusstsein
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Was spirituelles Wissen so einzigartig macht
#265 • Sri Chinmoy •
3:37 min
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"Das Paradies ist kein Ort; Es ist ein Bewusstseinszustand." (Sri Chinmoy, Quelle: Happiness.com)Was ist einer der gravierendsten Unterschiede zwischen einem Ort und einem Bewusstseinszustand? Ein Ort kann noch so schön sein, noch so vollkommen, paradiesisch ...
geradezu. Das Problem: Du bist dann buchstäblich an diesen Ort gebunden.
Der Grund, weswegen dauerhaftes, vollkommenes Glück für uns als materielle Wesen nicht befriedigend im Außen zu erfahren ist und uns somit auch das augenblickliche, äußere Glück niemals vollkommene Ruhe finden lassen wird (denn man kann UND WIRD sogar alles wieder verlieren), liegt an der "gefühlt vierdimensionalen" Natur dieser Welt:
Du kannst in einem Augenblick entweder hier oder dort sein. Aber niemals zu einem Zeitpunkt an beiden Orten zugleich. Schon gar nicht in jedem Augenblick an allen schönen Orten zugleich. Gleiches gilt für Menschen oder Tätigkeiten: Du kannst den einen oder den anderen treffen. Vielleicht sogar zu einem Fest alle deine Liebsten einladen. Dich mit ihnen unterhalten kannst du aber bestenfalls mit einem nach dem anderen.
Du liebst deine Arbeit, dein Hobby und deine Familie? In der Regel wirst du aber immer nur eines davon zur gleichen Zeit erfahren, während du auf das andere, das du liebst, verzichten musst. Allerdings hilft es schon gewaltig, IM BEWUSSTSEIN zu tragen, dass die anderen schönen Dinge später wieder für dich da sein werden. Wahrscheinlich. Sicher ist davon rein gar nichts. Und sowieso nicht für immer.
Die Erfüllung von Glück im Außen ist grundsätzlich zerbrechlich, zeitlich oder manchmal auch gänzlich unerreichbar (
Snippet #60). Dein Partner kann dich verlassen. Dein Geld ist morgen möglicherweise nichts mehr wert aufgrund von Krieg, Inflation, Börsencrash oder findiger, charakter- und gottloser Anwälte deiner Exfrau, ... Oder als Single findest du ums Verrecken einfach nicht deinen Seelenverwandten. Schlecht, wenn du zu stark von äußeren Umständen abhängig bist und zu sehr auf sie baust, weil du ihnen zu viel zutraust - und deiner Bewusstwerdung zu wenig.Kleiner, spannender Exkurs (,der aber indirekt durchaus zum Snippet-Thema passt):
E=mc² ... Energie = Masse x Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat
Einsteins Relativitätstheorie besagt (unter anderem), dass nichts, das eine Masse hat, mit Lichtgeschwindigkeit reisen kann, da dazu mehr Energie notwendig wäre, als im gesamten Universum zur Verfügung steht.
Im Umkehrschluss bedeutet das somit aber auch, dass es etwas Masseloses durchaus kann - mit Lichtgeschwindigkeit reisen. Etwas ohne Masse ist also etwas eher "Geistiges", so etwas wie ein Hauch, eine Idee, die Idee des Seins und nicht mehr dessen augenblickliche, stoffliche Manifestation. Du selbst bist Geist, eine Idee, Bewusstsein - bist masselos. Außer in deiner aktuellen Erscheinungsform. Nenn diese gerne Avatar, wenn du magst. Das trifft es ganz gut.
Wer oder was auch immer mit Lichtgeschwindigkeit reist, altert nicht, hat ein anderes Zeitempfinden, bzw. die Bedeutung von Zeit hebt sich ohne die Bedeutung von Raum/Distanz direkt gleich mit auf ("Illusion Zeit",
Snippet #106). Mit anderen Worten: Wenn es eine Seele gibt und wenn diese Seele ohne Masse ist, dann könnte sie folglich mit Lichtgeschwindigkeit reisen, was bedeutet, sie kann sich in exakt ein und demselben singularen Moment an jedem Ort dieses Universums aufhalten. "Raumzeit" bildet eine Einheit; das eine gibt es nicht ohne das andere.Dies wiederum würde erklären, weshalb Nahtodpatienten teilweise davon erzählen, dass sie zugleich sowohl den Urknall als auch das Ende der Welt sehen und außerdem auch alleine durch ihren Wunsch umgehend an jedem beliebigen Ort sein konnten. Und als wäre das noch nicht unglaublich genug, begegnen viele von ihnen "im Jenseits" auch noch Seelen noch gar nicht verstorbener Verwandter.
Physikalisch alles vollständig logisch erklärbar. Ohne die Existenz von Zeit, kann dein Kind dich bereits "im Himmel" erwarten, obwohl es nach deinem Tod noch 50 Jahre weiterlebte. Vergleiche das gerne mit dem Buch "Lucy im Licht: dem Jenseits auf der Spur", von Markolf Niemz, Physikprofessor. Auch das können wir bei einem Walk & Talk oder Coaching gerne vertiefen, bis du es voll und ganz verstehst. Es ist eigentlich extrem einfach und logisch noch dazu.
Exkurs Ende.
Was macht spirituelles Wissen nun also so einzigartig? Ich denke, der kleine Exkurs hat das gerade gezeigt. Diese Art von Wissen hat deswegen eine unübertreffliche Macht, Bedeutung und Wertigkeit, da es:
1. Über den Tod hinausgeht. Egal welche Sorgen, Themen und Nöte dich im Laufe deines Lebens beschäftigen werden - es gibt ein Wissen, das stets bedeutender sein wird und alle anderen Probleme deutlich relativiert. Es hat die Macht über alles andere in deinem Leben aufgrund seiner völlig stabilen und zeitlosen Natur. Denn:
2. Sie sind unvergänglich und unveränderbar. In dem Moment, in dem du ein weiteres Gesetz erkennst, bleibt es als ewiges Wissen Teil von dir. Und nicht vorher. Gesetzbücher sind nur in unserem Land gültig und nur solange, bis wir sie wieder einmal verändern - was gelegentlich sogar rückwirkend geschehen kann. Nicht gerade ein stabiles Fundament. Akademische/wissenschaftliche Erkenntnis wächst prinzipiell zwar - wird jedoch immer mal wieder korrigiert. Alleine in der Ernährungswissenschaft finden regelmäßige Paradigmenwechsel statt. Oder ein gelernter Beruf trägt genau solange einen Wert in sich, bis er durch den Fortschritt teilweise wieder gänzlich vernichtet wird. Künstliche Intelligenz wird uns davon noch einiges zeigen. (Siehe auch: "Was wollen wir in Zukunft denken?", wenn wir so vieles gar nicht mehr zu denken und zu tun brauchen.
Snippet #87).Selbst in der Psychologie, von der man ja annehmen könnte, dass ihre Erkenntnisse ebenso wie der Geist des Menschen einigermaßen gleich bleiben, gewinnt man - zumindest was die Behandlungsmethoden betrifft - immer wieder neue, Altes korrigierende und gelegentlich auch gänzlich konträre Einsichten.
Spirituelles Wissen unterliegt diesen instabilen Vergänglichkeiten in Bezug auf Wahrheit und Wertigkeit jedoch nicht. Das könnte gemeint sein mit "Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen." (Mt. 24, 35). Zu biblisch? Lieber etwas aus der Bhagavad Gita? Siehe
Snippet #141Es ist diese Art von Wissen, das unsere Welt so dringend in noch viel mehr Individuen benötigt, bevor aus auf diesem Planeten endlich zu jener Stabilität kommen kann, die ihm durch menschliche Verblendung so sehr fehlt und die ihr immer mehr abhanden kommt durch unseren überzogenen, einseitigen Fokus auf rein rationales, Intellekt basiertes Wissen. Nun, welchen Wolf füttern wir denn? Und welchen lassen wir verhungern? (
Snippet #125) Urheber d. einleitenden Zitates:
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Unsere wichtigste Aufgabe
#118 • Albert Einstein •
1:21 min
1:21 min "Wie kann kosmische Religiosität von Mensch zu Mensch mitgeteilt werden, wenn sie doch zu keinem geformten Gottesbegriff und zu keiner Theologie führen kann? Es scheint mir, dass es die wichtigste Funktion der Kunst und der ... 
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Wissenschaft ist, dies Gefühl unter den Empfänglichen zu wecken, es lebendig zu erhalten." (Albert Einstein)
Als ich dieses Zitat eben las, lief es mir kalt den Rücken runter. Ich wusste nicht, wie sehr sich meine "Mission", meine Berufung und mein Projekt mit Einsteins Prioritätenliste decken. Er sagt, es sei sogar "die wichtigste Funktion von Kunst und Wissenschaft", dieses Gefühl unter den Empfänglichen zu wecken und lebendig zu halten. Ich nenne es "Erinnern" und bezeichne es als die eine Hauptaufgabe, zur Reparatur der Zukunft. Beide sprechen wir vom "Bewusstsein", so wie es auch Eckhart Tolle beispielsweise nennt. Alle meinen dasselbe.
Einstein nennt es "kosmische Religiosität", wir sagen heute eher Bewusstsein oder Spiritualität dazu. Einstein weist darauf hin, dass es sich in keine feste Form pressen lässt und genauso schwierig in Worte zu packen ist ("Du sollst dir kein Bild machen", da es unmöglich ist und jedes Bild stets begrenzt, also unvollständig ist und somit mit der Vollkommenheit nichts mehr zutun hat).
Es geht um ein Gefühl, sagt er. Denn das Göttliche ist intellektuell nicht zu erfassen. Und dieses Gefühl würde ich am ehesten beschreiben als einen Cocktail aus: Gewissheit, innere Ruhe und Gelassenheit. Aus Angekommensein, Erfüllung, Freiheit, Freude, Kraft, Motivation, Klarheit, Wissen, Durchatmen, Glück und vielleicht allem voran: wahres Gesättigtsein. Und auch dieses Bild ist unvollständig. Egal, wie sehr ich mich auch bemühe.
Das Gefühl, das Einstein für "das Wichtigste" hält, beschreibt nichts anderes als eine Spiritualität, durch die Zukunft und Leben erst wirklich nachhaltig möglich werden. Denn fehlen einem Menschen Gefühle wie die eben erwähnten, wird er versuchen, sie anderswoher zu bekommen. In der Regel und aus Ermangelung anderer Optionen wird er probieren, sie von anderen Menschen "abzusaugen". Auf Wegen, die ihm und seinem Umfeld naturgemäß eher schaden als nutzen.
Kannst du es schon fühlen? Dann mach hierbei mit. Kannst du es noch nicht? Dann bleibe am Ball, abonniere mein Instagram, die beiden Newsletter dieser Seite und gib nicht auf. Jeder ernsthaft suchende Mensch kann finden, je nachdem, wie wichtig es einem wirklich ist. Vielleicht hast du ja auch Lust auf ein (Probe-)Coaching.
Wissenschaft ist, dies Gefühl unter den Empfänglichen zu wecken, es lebendig zu erhalten." (Albert Einstein)
Als ich dieses Zitat eben las, lief es mir kalt den Rücken runter. Ich wusste nicht, wie sehr sich meine "Mission", meine Berufung und mein Projekt mit Einsteins Prioritätenliste decken. Er sagt, es sei sogar "die wichtigste Funktion von Kunst und Wissenschaft", dieses Gefühl unter den Empfänglichen zu wecken und lebendig zu halten. Ich nenne es "Erinnern" und bezeichne es als die eine Hauptaufgabe, zur Reparatur der Zukunft. Beide sprechen wir vom "Bewusstsein", so wie es auch Eckhart Tolle beispielsweise nennt. Alle meinen dasselbe.
Einstein nennt es "kosmische Religiosität", wir sagen heute eher Bewusstsein oder Spiritualität dazu. Einstein weist darauf hin, dass es sich in keine feste Form pressen lässt und genauso schwierig in Worte zu packen ist ("Du sollst dir kein Bild machen", da es unmöglich ist und jedes Bild stets begrenzt, also unvollständig ist und somit mit der Vollkommenheit nichts mehr zutun hat).
Es geht um ein Gefühl, sagt er. Denn das Göttliche ist intellektuell nicht zu erfassen. Und dieses Gefühl würde ich am ehesten beschreiben als einen Cocktail aus: Gewissheit, innere Ruhe und Gelassenheit. Aus Angekommensein, Erfüllung, Freiheit, Freude, Kraft, Motivation, Klarheit, Wissen, Durchatmen, Glück und vielleicht allem voran: wahres Gesättigtsein. Und auch dieses Bild ist unvollständig. Egal, wie sehr ich mich auch bemühe.
Das Gefühl, das Einstein für "das Wichtigste" hält, beschreibt nichts anderes als eine Spiritualität, durch die Zukunft und Leben erst wirklich nachhaltig möglich werden. Denn fehlen einem Menschen Gefühle wie die eben erwähnten, wird er versuchen, sie anderswoher zu bekommen. In der Regel und aus Ermangelung anderer Optionen wird er probieren, sie von anderen Menschen "abzusaugen". Auf Wegen, die ihm und seinem Umfeld naturgemäß eher schaden als nutzen.
Kannst du es schon fühlen? Dann mach hierbei mit. Kannst du es noch nicht? Dann bleibe am Ball, abonniere mein Instagram, die beiden Newsletter dieser Seite und gib nicht auf. Jeder ernsthaft suchende Mensch kann finden, je nachdem, wie wichtig es einem wirklich ist. Vielleicht hast du ja auch Lust auf ein (Probe-)Coaching.
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Je mehr wir wissen, desto kleiner werden wir?
#290 • Itzhak Bentov •
4:05 min
4:05 min
Viele ...
vorwiegend rational denkende Menschen, nicht selten bereits akademisch hoch gebildet, saugen immer neues Wissen geradezu in sich auf. Schaden kann das an sich natürlich erstmal nicht. Ein umfassendes Allgemeinwissen ist sicherlich nicht schlecht, ebenso wenig wie eine möglichst hohe Bildung genießen zu dürfen.
Oftmals wächst mit dem zunehmenden Wissen aber auch eine Art "unsympathischer Arroganz". Klar, da wächst zwar etwas absolut betrachtet immer weiter an, doch genau genommen sollte jemand, der mehr und mehr an Wissen anhäuft, auch zunehmend an eben dieser paradox anmutenden Erkenntnis gewinnen, oder nicht? Denn - wie Bentov schon in den 1970ern sagte - jede neue Antwort in der Wissenschaft wirft eine exponentielle Menge neuer Fragen auf. Anders gesagt: Je mehr man weiß, desto mehr sollte der wirklich intelligente Geist erkennen, wie unwissend er im Grunde, also in Bezug auf alles-das-ist, tatsächlich ist.
Das erkannte auch schon Sokrates, als er nach einem tiefgründigen und erkenntnisreichen Leben weise konstatierte: "Ich weiß, dass ich nichts weiß." (etwas vereinfacht). Damit meinte er keineswegs, dass er objektiv bzw. absolut betrachtet dumm sei, sondern er drückte seine Demut aus gegenüber der unfassbaren und mit jeder Erkenntnis zunehmenden Menge an (Noch)-Nichtwissen.
"Niemand dünke sich weise", warnt auch schon die Bibel (Sprüche 26,12) vor dem, was ich persönlich als heutige Plage empfinde: Arroganz. Insbesondere die heutige Fortschrittsarroganz. Nicht wenige meinen nämlich, dass wir bei unserem heutigen Kenntnisstand doch einer ausgedienten Gottesidee entwachsen sein sollten, Spiritualität allenfalls noch zum müde Belächeln nützlich sei oder vielleicht noch einen netten, letzten Strohhalm darstellt für eben jene, die offenbar über zu wenig empirisches Wissen verfügen.
Mir kommt es so vor, massiv beschleunigt vor allem seit KI so krasse Fortschritte macht, dass etliche zwar einräumen, momentan vielleicht noch nicht "alles" zu wissen, es sich aber nur noch um wenige Jahrzehnte handeln dürfte, bis wir dem Universum auch das letzte Geheimnis entlockt haben werden. Dann wissen wir alles, sind quasi selbst Gott oder zumindest göttlich und haben selbigen nicht nur endgültig nicht mehr nötig, sondern auch direkt ad absurdum geführt.
Dabei werden gerne Größen vergessen wie Albert Einstein, Max Plack (
Snippet #158) oder auch Werner Heisenberg (
Snippet #35), die durchaus noch in der Lage waren, beides - die Bedeutung von Intellekt UND gesunder Spiritualität - wertzuschätzen. Die Tatsache, dass jene Persönlichkeiten durchaus mehr oder weniger gläubig waren, wird entweder übergangen, ignoriert oder noch schlimmer: Wieder einmal belächelt nach dem Motto: Sie wusste es ja noch nicht besser, sie waren eben Kinder ihrer Zeit.Wir brauchen Wissenschaft und Fortschritt. Definitiv. Denn zum einen sind wir als Spezies so, dass wir uns weiterentwickeln möchten. Evolution ist ein Prinzip der Natur. Zum anderen, ganz ehrlich: Ich bin ziemlich froh, nicht mehr in einer kalten Höhle sitzen zu müssen und das Internet lässt sich durchaus ja auch für wirklich gute Dinge nutzen. (Das Problem ist ja eher, dass unsere Weisheit nicht mit unserem Intellekt schritthalten kann, wie Asimov schon in den 1960ern besorgt feststellte.
Snippet #232)Wofür Wissenschaft, Fortschritt, Intellekt, Faktenwissen, Logik, ... jedoch nicht geeignet sind, niemals dafür gedacht waren und auch nie in der Lage sein werden, ist emotionale, seelische, psychische Stabilität und Sinn am Sein zu offerieren. Wissenschaft ermöglicht uns bessere Werkzeuge. Doch Forschung und Wissenschaft können aufgrund ihrer stets lückenhaften und fehlerhaften Natur per se kein Fundament für das Sein an sich darstellen.
Wissenschaftliche Fakten sind nicht nur bis in alle Ewigkeit unvollständig. Sie sind auch in sehr vielen Fällen von begrenztem Haltbarkeitsdatum. Ernährungserkenntnisse, Astronomie, Physik, Medizin, Biologie, Psychologie, Pädagogik, ... stets lösen neue Erkenntnisse alte ab. Das ist auch keineswegs zu verurteilen oder zu belächeln. Das ist schlicht und ergreifend die Natur von Forschung und Wissenschaft. Forschung ist notwendig, sie wächst auch, wird reifer und erwachsener - aber sie wird niemals vollständig, fehlerfrei oder ausgewachsen sein.
Forschung ist daher eher für die Erschaffung von "Werkzeugen" geeignet - und das ist ja auch eine ganze Menge! Aber Sinn, Stabilität, Fundament, Ziel, Freude, Erfüllung, Glück, Liebe, ... ja das gesamte URVERTRAUEN auf Forschung, Wissenschaft und klassische Bildung bzw. Wissensanhäufung zu setzen, ist das sprichwörtliche Bauen auf Sand. Zwar sind gewisse Fakten für eine bestimmte Ära stabil. Doch eben nicht zeitlos. Nicht fehlerlos. Nicht vollkommen. Und somit vollkommen ungeeignet für Stabilität.
Ich las mal die Aussage eines Atheisten: "Gläubige müssen glauben. Ich darf wissen." - Offensichtlich fehlt diesem Statement die Weisheit, die Unweisheit der vermeintlich allmächtigen Stärke des Wissendürfens zu erkennen.
Frage dich selbst: Was ist die größere Kunst und was gibt dir mehr innere Ruhe? Wenn du dir sagst: "Erst wenn ich alles in der Welt verstanden habe, kann ich dem Leben vertrauen" - Oder aber, wenn du das Prinzip des Lebens verstanden hast, erkannt hast, dass das Leben (die Natur, Gott, ...) dich liebt, das beste für dich will und du dir sagen kannst: "Hey, ich habe verstanden, dass ich rein gar nichts verstehen muss, um voller Urvertrauen, entspannt und glücklich durchs Leben zu gehen". Das eine sucht und braucht die Kontrolle, das andere kann sie abgeben. Stelle dir diese Entlastung vor!
Als du damals bei Papa im Auto auf der Rückbank geschlafen hast, bei der Fahrt in den Urlaub, da konntest du nicht deswegen so gut schlafen, weil du wusstest, wie Motor, ABS und Bremssystem funktionieren. Du konntest gut schlafen, weil du der Autofahrkunst deines Vaters vertraut hast. Ohne die Spur von Zweifel.
Ich persönlich bin neugierig. Ich mag gerne dazulernen. Suche ebenfalls nach neuem Wissen, verfolge Forschung und Fortschritt, bin gewiss nicht dumm. Aber meine Lebensgrundlage, die habe ich wo ganz anders gefunden. Bei Wissen und Erkenntnissen, die anders erfahren und gefunden werden. Die anderswo wirken, als nur im Kopf. Und dafür bin ich sehr dankbar. So sehr, dass ich es mit diesem Projekt, meinen Büchern und meinem Coaching/Mentoring gerne weitergeben möchte.
Denn der Unterschied ist unter anderem der: Als Mensch im Ego, der durch mehr und mehr Wissen wachsen möchte, erkennst du unweigerlich nur, wie du in Relation zum Universum kleiner und kleiner wirst, durch die Menge an Unwissen (=offener Fragen), die du dir täglich erschaffst.
Als Mensch im spirituellen Bewusstsein jedoch wächst dein eigenes Sein mit dem wachsenden Wissen über die Größe von allem-das-ist. Denn in diesem Bewusstsein wirst du vom stets kleiner werdenden Betrachter zur Einheit, verschmolzen mit einem immer größer erkannten Sein. Das eine geschieht in Übermut, das andere in Demut.
Akademische Fragen resultieren in stets neuen Fragen. Das ist spannend, das ist interessant. Doch von Sättigung keine Spur. Spirituelle Erkenntnisse resultieren hingegen in immer weniger offenen Fragen. Denn auch unbeantwortete Fragen kannst du zunehmend loslassen. Aus allen Bereichen des Lebens. Denn in dem einen Geist gilt es, immer mehr zu klären. Im anderen klärt ES sich von selbst. Durch das Wesen der Erkenntnis und transzendiert letztlich in Vertrauen.
Siehe auch diese passenden Links:
- Meine Bücher 🔗
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Atheist vs. Gott
#35 - Die vollkommene Synergie
#158 - Geduld und Vertrauen
#122 - Vertrauen auf das Unzerstörbare
#142 - https://www.youtube.com/watch?v=UlA9oFisNCc(He Cracked Reality Then CIA Took His Work)

- Spaltung und Dualität überwinden, hin zu Singularität und Bewusstsein
#232
Urheber d. einleitenden Zitates:
Itzhak Bentov   (Irrtum melden)
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Denkblasen, Algorithmen und das Sterben objektiver Wahrheit
#216 • Christopher E. Schmitt •
2:58 min
2:58 min Sie sind allgegenwärtig. Sie helfen, unsere Route zu finden, empfehlen passende Filme, Bücher, Klamotten, Urlaubsziele und das mit einer erschreckend hohen Treffsicherheit. Algorithmen können uns das Leben deutlich angenehmer machen. Aber wie alles, so hat ... 
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auch diese Medaille zwei Seiten. Bezüglich einer Gefahr möchte ich hier einen kleinen Denkanstoß geben.
Algorithmen dieser Art funktionieren (unter anderem) in etwa nach diesem Muster:
Sie erkennen automatisch passende Produkte, Dienstleistungen oder auch Social Media Postings und Nachrichtenartikel, ähnlich derer, die dir bisher gefallen haben und zeigen dir daraufhin mehr davon.
Es geht aber auch noch ein paar Stufen tiefer. Beispielsweise durch Profile von Leuten, welche ein dir ähnliches Verhalten aufweisen. Wenn du mit Hans-Peter drei gleiche Artikel gekauft hast, dann magst du evtl. auch die gleichen Filme wie er (stark vereinfacht dargestellt).
Im ersten Moment könnte man sagen: "Toll! Was ich mir zuvor selbst zusammensuchen musste, übernimmt jetzt eine künstliche Intelligenz und erspart mir dadurch Arbeit und Zeit."
Das ist auch genau das, was wir wohl alle inzwischen als angenehm empfinden. Und man könnte fragen, wo hier das Problem sei, denn alles ist wie zuvor, nur einfacher. Auch vor den Zeiten von Algorithmen und Machine Learning haben wir uns im selben "Dunstkreis" bewegt wie zuvor. Ein Modellbahnfreund hat sich auch vor 30 Jahren schon mit Gleichgesinnten getroffen und in entsprechenden Läden aufgehalten.
Das stimmt. Aber zuvor war es immer eine aktive Aktion aufgrund einer bewusst getroffenen Entscheidung - gelegentlich. Und das wussten wir auch. Algorithmen jedoch verschaffen uns eine permanente Reizüberflutung, welche unsere Wahrnehmung und Definition von Realität und objektiver Wahrheit verzerrt. Dazu ein einfaches Beispiel:
Erika Müller ist ein positiver Mensch. In Facebook & Co. liket sie fast ausschließlich erfreuliche Beiträge und natürlich lustige Katzenvideos. Die bösen Nachrichten der Welt blendet sie absichtlich aus. Der Algorithmus merkt, was ihr gefällt und zeigt ihr mehr davon, und zwar auch, wenn sie gar nicht aktiv danach sucht und auch außerhalb von Facebook.
Ulf Maier hat ein eher pessimistisches Weltbild. Er mag Beiträge von Leuten, die ihm "aus der Seele sprechen" oder "hassen" und liket und kommentiert seinen Beifall unermüdlich. Auch er bekommt in Zukunft fast nur noch Postings dieser Art gezeigt. Beide - Ulf und Erika - erleben von nun an völlig unterschiedliche Realitäten. Sie leben beinahe in zwei verschiedenen Welten. Ihr Begriff von Wahrheit weicht so weit auseinander, wie es nur geht.
Und so kommt es, dass die Gesellschaft genauso viele Realitäten, also Wahrheiten in sich trägt, wie sie Menschen hat. Während COVID-19 erlebten wir es alle überdeutlich. Freunde und Kollegen wurden zu Feinden - je nachdem aus welcher Quelle sie ihre "Wahrheiten" holten.
Aber wieso kann man nicht leben und leben lassen? Dann leben wir eben alle in unterschiedlichen Realitäten, wo ist das Problem? Das Problem liegt darin, dass wir intuitiv wissen, dass wir zwar alle einzigartige Individuen sind, mit jeweils ganz eigenen Stärken und Schwächen, dass wir im Kern jedoch als Spezies an einem Strang ziehen müssen. Das ist überlebenswichtig! Alles andere bedeutet Spaltung (=griechisch Chaos) und mündet in einem sinnlosen Treiben, von Einssein keine Spur mehr.
Ich denke, dies ist auch ein weiterer Grund für unseren überbewerteten Intellekt-Kult. Unser Verstand ist grandios, ist wichtig - doch er ist und wird immer "nur" ein Werkzeug bleiben! Für Sinnhaftigkeit und Identität ist er nicht zuständig, ebenso wenig wie für tiefe, seelische, emotionale Sättigung, denn jene kann Ratio nicht erschaffen. Egal wie modern dein Smartphone sein mag - wenn dir darauf kein Mensch eine liebevolle Nachricht schreibt, bleibt es nur ein kaltes Stück Elektroschrott von morgen.
Intellekt ist aber planbar, messbar, nachweisbar und man kann über empirische Fakten nicht streiten. Ganz anders in "diesen verwirrenden, spirituellen Fragen des Glaubens". Nun, dann wird es Zeit, dass wir in der Richtung etwas tun. Wir müssen diesbezüglich dringend handeln, denn "es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten ..." (Matth. 24:11-12)
Es gibt unzählige Scharlatane. Esoterik, Spiritualität mit den groteskesten Ausschweifungen, fancy New Age Ausdrücken, Rituale, für die man NATÜRLICH einen speziell ausgebildeten (und schweineteuren) Lehrer braucht usw... Scharlatane, die die Arbeit für ernsthafte "Future Fixer" wie z.B. mich unnötig erschweren. Wieso ich das sagen kann? Das ist genau die richtige Frage!
Weil man einen aufrichten spirituellen "Lehrer" (so weit will ich bei mir gar nicht gehen!), Mentor oder Begleiter (so weit würde ich gehen), vor allem an zwei Dingen erkennen kann:
1. Er stellt sich nicht in den Mittelpunkt, sondern ist stets nur Vermittler und möchte keinesfalls Abhängigkeit in seinen Klienten erzeugen
2. Er spricht von Liebe. Punkt.
Es ist möglich, in spirituellen Fragen die gleiche Gewissheit zu finden, wie in (anderen) naturwissenschaftlichen Disziplinen auch. Man darf sich lediglich nicht verwirren lassen. Ist von mehr als Liebe die Rede, sind das in der Regel menschgemachte Überbauten, die für Verwirrung, Erschöpfung und Spaltung sorgen.
Daher heißen meine Bücher "Erinnerungs-Trilogie". Sie erinnern an lediglich drei ewige Wahrheiten, die - richtig verinnerlicht - grundsätzlich ausreichen, um zurück auf den Weg zu finden und sich nicht weiter verführbar zu machen.
auch diese Medaille zwei Seiten. Bezüglich einer Gefahr möchte ich hier einen kleinen Denkanstoß geben.
Algorithmen dieser Art funktionieren (unter anderem) in etwa nach diesem Muster:
Sie erkennen automatisch passende Produkte, Dienstleistungen oder auch Social Media Postings und Nachrichtenartikel, ähnlich derer, die dir bisher gefallen haben und zeigen dir daraufhin mehr davon.
Es geht aber auch noch ein paar Stufen tiefer. Beispielsweise durch Profile von Leuten, welche ein dir ähnliches Verhalten aufweisen. Wenn du mit Hans-Peter drei gleiche Artikel gekauft hast, dann magst du evtl. auch die gleichen Filme wie er (stark vereinfacht dargestellt).
Im ersten Moment könnte man sagen: "Toll! Was ich mir zuvor selbst zusammensuchen musste, übernimmt jetzt eine künstliche Intelligenz und erspart mir dadurch Arbeit und Zeit."
Das ist auch genau das, was wir wohl alle inzwischen als angenehm empfinden. Und man könnte fragen, wo hier das Problem sei, denn alles ist wie zuvor, nur einfacher. Auch vor den Zeiten von Algorithmen und Machine Learning haben wir uns im selben "Dunstkreis" bewegt wie zuvor. Ein Modellbahnfreund hat sich auch vor 30 Jahren schon mit Gleichgesinnten getroffen und in entsprechenden Läden aufgehalten.
Das stimmt. Aber zuvor war es immer eine aktive Aktion aufgrund einer bewusst getroffenen Entscheidung - gelegentlich. Und das wussten wir auch. Algorithmen jedoch verschaffen uns eine permanente Reizüberflutung, welche unsere Wahrnehmung und Definition von Realität und objektiver Wahrheit verzerrt. Dazu ein einfaches Beispiel:
Erika Müller ist ein positiver Mensch. In Facebook & Co. liket sie fast ausschließlich erfreuliche Beiträge und natürlich lustige Katzenvideos. Die bösen Nachrichten der Welt blendet sie absichtlich aus. Der Algorithmus merkt, was ihr gefällt und zeigt ihr mehr davon, und zwar auch, wenn sie gar nicht aktiv danach sucht und auch außerhalb von Facebook.
Ulf Maier hat ein eher pessimistisches Weltbild. Er mag Beiträge von Leuten, die ihm "aus der Seele sprechen" oder "hassen" und liket und kommentiert seinen Beifall unermüdlich. Auch er bekommt in Zukunft fast nur noch Postings dieser Art gezeigt. Beide - Ulf und Erika - erleben von nun an völlig unterschiedliche Realitäten. Sie leben beinahe in zwei verschiedenen Welten. Ihr Begriff von Wahrheit weicht so weit auseinander, wie es nur geht.
Und so kommt es, dass die Gesellschaft genauso viele Realitäten, also Wahrheiten in sich trägt, wie sie Menschen hat. Während COVID-19 erlebten wir es alle überdeutlich. Freunde und Kollegen wurden zu Feinden - je nachdem aus welcher Quelle sie ihre "Wahrheiten" holten.
Aber wieso kann man nicht leben und leben lassen? Dann leben wir eben alle in unterschiedlichen Realitäten, wo ist das Problem? Das Problem liegt darin, dass wir intuitiv wissen, dass wir zwar alle einzigartige Individuen sind, mit jeweils ganz eigenen Stärken und Schwächen, dass wir im Kern jedoch als Spezies an einem Strang ziehen müssen. Das ist überlebenswichtig! Alles andere bedeutet Spaltung (=griechisch Chaos) und mündet in einem sinnlosen Treiben, von Einssein keine Spur mehr.
Ich denke, dies ist auch ein weiterer Grund für unseren überbewerteten Intellekt-Kult. Unser Verstand ist grandios, ist wichtig - doch er ist und wird immer "nur" ein Werkzeug bleiben! Für Sinnhaftigkeit und Identität ist er nicht zuständig, ebenso wenig wie für tiefe, seelische, emotionale Sättigung, denn jene kann Ratio nicht erschaffen. Egal wie modern dein Smartphone sein mag - wenn dir darauf kein Mensch eine liebevolle Nachricht schreibt, bleibt es nur ein kaltes Stück Elektroschrott von morgen.
Intellekt ist aber planbar, messbar, nachweisbar und man kann über empirische Fakten nicht streiten. Ganz anders in "diesen verwirrenden, spirituellen Fragen des Glaubens". Nun, dann wird es Zeit, dass wir in der Richtung etwas tun. Wir müssen diesbezüglich dringend handeln, denn "es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten ..." (Matth. 24:11-12)
Es gibt unzählige Scharlatane. Esoterik, Spiritualität mit den groteskesten Ausschweifungen, fancy New Age Ausdrücken, Rituale, für die man NATÜRLICH einen speziell ausgebildeten (und schweineteuren) Lehrer braucht usw... Scharlatane, die die Arbeit für ernsthafte "Future Fixer" wie z.B. mich unnötig erschweren. Wieso ich das sagen kann? Das ist genau die richtige Frage!
Weil man einen aufrichten spirituellen "Lehrer" (so weit will ich bei mir gar nicht gehen!), Mentor oder Begleiter (so weit würde ich gehen), vor allem an zwei Dingen erkennen kann:
1. Er stellt sich nicht in den Mittelpunkt, sondern ist stets nur Vermittler und möchte keinesfalls Abhängigkeit in seinen Klienten erzeugen
2. Er spricht von Liebe. Punkt.
Es ist möglich, in spirituellen Fragen die gleiche Gewissheit zu finden, wie in (anderen) naturwissenschaftlichen Disziplinen auch. Man darf sich lediglich nicht verwirren lassen. Ist von mehr als Liebe die Rede, sind das in der Regel menschgemachte Überbauten, die für Verwirrung, Erschöpfung und Spaltung sorgen.
Daher heißen meine Bücher "Erinnerungs-Trilogie". Sie erinnern an lediglich drei ewige Wahrheiten, die - richtig verinnerlicht - grundsätzlich ausreichen, um zurück auf den Weg zu finden und sich nicht weiter verführbar zu machen.
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Lebenssinn: Roman oder Kurzgeschichte?
#280 • Ernest Hemingway •
4:09 min
4:09 min
Das Universum existiert seit knapp 14 Milliarden Jahren.
Die Erde ist davon die letzten 4,5 Milliarden Jahren mit dabei.
Das erste Leben ...
auf unserem Planeten entstand vermutlich vor ca. 3,5 Milliarden Jahren in Form bakterieller Einzeller.
Die ersten Säugetiere traten Wissenschaftlern zufolge vor 125 Millionen Jahren auf die Bildfläche.
Der erste aufrechte Mensch (Homo erectus) stand vor etwa 2 Millionen Jahren endlich auf eigenen Beinen.
Der Mensch, wie wir ihn - ungefähr - auch heute noch kennen, der Homo sapiens, besudelt ... äh ... besiedelt seit ca. 300.000 Jahren die Erde.
Eine verdammt lange Geschichte. Und nicht nur die Dauer ist enorm. Nein vor allem auch die Besetzung. Alleine heute gibt es etwa 8 Milliarden menschliche Lebewesen. Und damit unzählige "Geschichten in der Geschichte". Wie viele Milliarden Lebewesen und mit ihnen auch (Kurz-)Geschichten es insgesamt in den letzten 300.000 Jahren waren, kann keiner seriös errechnen. Sicher ist nur, dass selbst die Drehbuchautoren von Gute Zeiten, schlechte Zeiten damit überfordert sein dürften.
Warum sage ich das alles? In diesen Zeiten kämpfen immer mehr Menschen mit depressiven Zuständen, vielleicht sogar mit ausgeprägten Depressionen. Machen sie alle etwas falsch? Betrachten sie das Leben aus einer falschen Perspektive? Ist das Glas für sie immer halb leer anstatt halbvoll? Sind sie (alle) womöglich sogar wirklich krank? So, dass man Medikamente verschreiben sollte und alles wird wieder gut? Ich bin mir da nicht wirklich sicher.
Denn wenn man ehrlich ist, könnte man doch genauso gut fragen: Wie kann jemand in einem derart lebensfeindlichen, lieblosen, korrupten, werteverzerrten, ungerechten und boshaften Habitat denn überhaupt noch glücklich sein - ohne selbst zu einer Hyäne zu degenerieren! Für machtbesessene, geldgeile Egomanen ist dieser Ort hier ein wahres Eldorado. Hier gelten ihre Regeln, ihre Gesetze. Ihre Eigenschaften erfüllen perfekt die Bedingungen eines "erfolgreichen" Lebens. Hier können sie sich austoben. Aber werden die "wirklich herzensguten" Menschen nicht immer exotischere, an den Rand gedrängte und vom Aussterben bedrohte Sonderlinge? Ich weiß es nicht. (Was ist Gut und Böse?
Snippet #37)An dieser Stelle möchte ich das Buch "(Neue) Irre! Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen." von Manfred Lütz (siehe Bild oben) gerne empfehlen. Es sind nämlich nicht selten die "Guten", die Sensiblen, die unter der Schlechtigkeit der Welt leiden, depressiv oder sogar suchtkrank werden, während skrupellose, kapitalistische Egomanen und selbstverliebten Narzissten einen "Erfolg" nach dem anderen einfahren und stets reicher und reicher werden.
Ich weiß es nicht, ob man wirklich allen depressiven Menschen unterstellen kann, krank zu sein oder selbstverschuldet etwas falsch anzugehen. Ich weiß aber, dass der ("gute", der zutiefst anspruchsvolle) Mensch ohne einen Sinn im Leben Schwierigkeiten bekommen wird. Und zwar völlig zurecht. Vielleicht bist du depressiv, weil du von den Menschen einfach Edleres erwartest? Höre mit diesem Anspruch nicht auf!
Das Leben - welches bereits oben genannte Ewigkeiten benötigte, sich zu entwickeln - möchte sogar ganz unbedingt, dass der Mensch nach dem Sinn fragt. Dazu wurde schließlich sein Gehirn entwickelt. Unser Intellekt ist nämlich nur nebenbei auch dazu gut, Toaster mit Bluetooth zu erfinden. In erster Linie möchte das Leben, dass wir unsere Skills für das Leben selbst einsetzen. Zum Beispiel um den Sinn des Lebens zu erfüllen.
Der Mensch wird Freude und Spaß empfinden, er wird glücklich sein, sobald er sinnerfüllt ist. Und jene Sinnerfüllung ist eine Folge der Erfüllung eines bzw. des Sinns schlechthin. So einfach ist das: Sinnerfüllt sein durch Sinnerfüllung.
Was liefert uns heute einen Lebenssinn? Wer sucht ernsthaft danach? Und ich spreche nicht von wohlklingenden, für alle weichgespülte Formulierungen wie "Der Sinn des Lebens ist es glücklich zu sein", denn diese Antwort ist keine Antwort. Es bleibt nach wie vor die Frage bestehen: Was ist es denn, das mich glücklich machen wird?
Du bist einzigartig. Ein Individuum. Und dein ganz persönlicher Sinn des Lebens ist ebenso einzigartig. Als Mensch befindest du dich auch in ständiger Entwicklung. Adäquat dazu entwickelt und verändert sich auch dein Lebenssinn.
Deinem Kind zu helfen, ein gutes Leben zu haben, wird für eine Weile beispielsweise der Lebenssinn vieler (guter) Eltern sein. Aber das war er auch für jene nicht immer und wird es auch nicht für immer bleiben. Er verändert sich. Für diesen persönlichen Sinn des Lebens gibt es viele Ratgeber, die dir helfen möchten, deinen persönlichen Lebenssinn zu finden. Ratgeber dieser Art passen am besten zu unserem egozentrischen Denken, verkaufen sich daher gut. (
Snippet #177)Im Gegensatz dazu gibt es den universalen Lebenssinn: "Was hat das Leben selbst denn im Sinn?" - Was ist der Plan des Lebens, des Universums? - Wovon "träumt" das Leben selbst? - Was ist sein Ziel?
Nach diesem Sinn wagen wir uns heute nicht mehr zu fragen. Mit unguten Folgen. Denn es gibt ihn. Und er ist essentiell. Würde ein Computerspiel Sinn ergeben, von dem du das Ziel gar nicht kennst? Wieso sollte es im Leben anders sein? (
Snippet #9)In der Natur geschieht nichts ohne Grund. Am aller wenigsten die Natur, das Leben selbst. Dieser "universale Sinn des Lebens" ist ebenso unveränderlich wie alle anderen Naturgesetze auch. Und wir sind von jenem Sinn auch ebenso abhängig, unterstehen ihm ganz genauso wie allen anderen Naturgesetzen. Diesen Sinn zu leugnen, zu ignorieren, zu belächeln und mit Füßen zu treten, ist mindestens so töricht, als würde man das mit anderen Naturgesetzen tun. Nun, unsere Gesellschaft macht aber genau das.
Erkenne "den" Sinn des Lebens und finde darin "deinen" augenblicklichen Sinn des Lebens. Das ist nicht nur der schnellste und einfachste Weg zu deinem persönlichen Lebenssinn - er liefert auch das treffendste Ergebnis. Im Coaching kann ich dich gerne dabei begleiten.
Ja, schön und gut. Doch was hat das alles nun mit Ernest Hemingway, Romanen und Kurzgeschichten zu tun?
Ganz einfach: Die Geschichte des Universums, der Plot dieses "ganz realen Spiels" ist - wie wir oben gesehen haben - unfassbar alt, langwierig, unüberschaubar gigantisch besetzt und unendlich umfangreich. Wer jetzt davon ausgeht, dass sich das alles, also der "universale Sinn des Lebens" so stark komprimieren und einfach vermitteln lässt, dass er in eine Kurzgeschichte passt, der irrt sich.
Der Weg dorthin ist in der Regel kein kurzer und in sich selbst (für jeden von uns) eine spannende Abenteuergeschichte. Wenn man sie denn lesen/spielen/leben möchte. Für Eilige und Ungeduldige wird sich der Sinn des Lebens somit nicht erschließen. Stelle dich lieber auf einen Roman ein oder auch auf eine ganze Trilogie, wenn nicht sogar auf einen Epos, als auf eine Kurzgeschichte.
Doch selbst wenn du das längste Buch, den fettesten Roman zu Ende gelesen haben wirst, wird die Geschichte in dir vor allem ein Gefühl, einen Eindruck hinterlassen haben. Und dann ist der Sinn des Lebens plötzlich so einfach wie 1+1=2. Und genauso logisch. So ähnlich ist es mit dem Entdecken (oder Erinnern) des Sinn des Lebens: Ihm wie ein Abenteurer hinterherzujagen kann schon etwas Zeit in Anspruch nehmen. Doch wenn du ihn am Ende gefunden haben wirst, wird das Gefühl, der Eindruck, die Erkenntnis so einfach zu begreifen sein wie eine Kugel.
Snippet #121 Urheber d. einleitenden Zitates:
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Sinn des Lebens - Lebenssinn - Depression - Freude - Glück - Berufung - Erfüllung
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Die Frucht ist von der Wurzel abhängig
#90 • Eckhart Tolle •
3:07 min
3:07 min
Mein Projekt hier ist gewiss ...
alles andere als Mainstream. Und obwohl so tiefe Wahrheit darin steckt, es ausnahmslos jeden Menschen betrifft und unvorstellbares Potenzial darin enthalten ist, ist es derzeit noch für Viele ungewohnt, gewisse Denkmuster auf Anhieb nachvollziehen zu können (oder zu wollen).
Vor diesem "Problem" (eher Dilemma) stehe ich nicht als Einziger. Tolle benötigt beispielsweise ebenfalls sehr viele Worte, um das im Grunde Einfache verständlich zu machen. Und neben ihm eigentlich jeder spirituelle Lehrer aus Gegenwart oder Vergangenheit auch.
Das Problem ist weniger das Vermitteln von neuem Input (wieder etwas, wie wir weltlich das "Lernen" gewohnt sind), sondern viel eher das Vergessen von Irrtümern, das Überbrücken von hinderlichen Denkmustern / Mindsets und das Erinnern von tiefsten, wirklich sättigenden und befreienden Wahrheiten. Das ist eine Form des Lernens, die es im uns bekannten Bildungssystem in der Regel nicht gibt. Dort werden neues Wissen und Daten angesammelt und aktuelle Kenntnisstände aus Forschung und Wissenschaft vermittelt, die manchmal nur solange gültig sind, bis man es besser weiß (Wissenschaft) oder die Gesellschaft es sich anders überlegt (z.B. Politik, Jura, ...).
Beim spirituellen Erkennen (Erinnern) ist es hingegen eher das Loslassen alter bzw. falscher, aber tiefsitzender Denkmuster, was zu Beginn so schwierig zu vermitteln ist. Übrig bleibt der fruchtbare Kern von allem, das ist.
Einfaches Beispiel für solche Gegensätzlichkeiten: In der molekularen Welt halbiert sich, was man teilt, reduziert sich, was man gibt. Oder an etwas festzuhalten erfordert mehr Kraft als das Loslassen. Diese materiellen Gesetzmäßigkeiten sind uns in Fleisch und Blut übergegangen. Im Spirituellen verhält sich Vieles diametral dazu: Liebe vermehrt sich, wenn man sie teilt oder verschenkt, Loslassen (z.B. von Menschen, vermeintlichen Sicherheiten oder alten Gewohnheiten) kann weit mehr Kraft kosten, als das Festhalten daran usw.
Und so sind wir es dann auch wenig überraschend gewohnt, Erfolg daran festzumachen, wie viel Beifall, Lob, Follower, Likes, 5-Sterne Bewertungen, Umsatz, Verkaufszahlen und allgemeinen Zuspruch wir erhalten. Ginge es mir rein um den Umsatz, nur um meinen materiellen Gewinn oder um Ruhm, ich würde (müsste und könnte auch gewiss) ganz andere Bücher und Texte schreiben. Solche, welche die Menschen (aus Gewohnheit oder Bequemlichkeit) lesen wollen und nicht solche, die ihnen wirklich von Grund auf helfen könnten.
Oder ich könnte wieder in meine alte Selbständigkeit wechseln, in der ich sehr viel Umsatz machte und auch heute durchaus wieder machen könnte. Doch bei beidem erkenne ich keine Sinnhaftigkeit (mehr). Und erst recht keinen Mehrwert für irgendwen. Ich bin es leid, eine sinnlose (weil kaum sinnspendende) Arbeit auszuführen.
Und beim Tun von Sinnhaftem, darf, kann und soll man sogar den Fokus auf die Früchte außer Acht lassen? Es ist das Leben selbst, das früher oder später für den Erfolg sorgen wird? Welch befreiende Botschaft!
In der Bhagavad Gita (das heilige Buch des Hinduismus) wird beim Karma Yoga die Nicht-Anhaftung an die Früchte deiner Handlungen als "Pfad der geweihten Handlung" beschrieben.
Es heißt auch, als Mohammed von Gott berufen wurde, zweifelte er zunächst daran, dass die Menschen ihn verstehen werden und es Sinn machen würde, dass er nun Gottes Aufforderung folge. Doch jener sagte ihm, dass der Erfolg in Bezug auf die Menschen nicht sein Problem sein solle.
In der Bibel heißt es, man müsse Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apostelgeschichte 5, 29). Gemeint ist damit: Tu und sage, was wahr ist, was richtig ist, was dein Herz, dein Bauchgefühl und deine Berufung dir bezüglich Wahrheit sagt. Du bist nur genau dieser Wahrhaftigkeit gegenüber verpflichtet und kannst (oder solltest lernen,) getrost auf die Meinung der Masse zu pfeifen, während du dich einfach nur auf das reine Umsetzen und Materialisieren von Wahrheit - in welcher Form auch immer - fokussieren darfst (Individuelles Was/Wie - universales Wofür).
Dies gilt erst recht in einer Welt, in der das Vergessen und die zunehmende Dunkelheit Überhand nehmen. Würde man hier bereits offene Türen einrennen - wozu wäre zum Beispiel dieses Projekt dann noch notwendig?
Vielleicht plagen dich ja hin und wieder ganz ähnliche Zweifel, weil dein eigenes Projekt manchmal schleppend voran geht. Sei getrost - wenn es im Dienst der Idee des Lebens steht, wird Erfolg sich einstellen. Nicht immer und nicht zwingend (nur) in der Art, wie die Welt (derzeit noch) Erfolg definiert. Sondern besser, tiefer und echter.
Wenn die Früchte eines Baumes krank sind, muss die Wurzel tun, was richtig ist, um auf diese Weise baldmöglichst wieder Generationen gesunder Früchte zu bewirken. Die Wurzel weiß nicht einmal, was die Früchte von ihr halten, ob bei ihnen ankommt, was sie produziert. Sie folgt einfach nur ihrer Bestimmung: Sie liefert kostbare und fruchtbare Nährstoffe, mit denen die Früchte wachsen können. Unentwegt. Ohne Unterlass. Ohne am Sinn zu zweifeln und erst recht nicht lässt sie sich von verfaultem, sterbendem Obst reinreden in das was sie tut.
Was die einzelnen Früchte daraus machen, das ist weder das Problem, noch die Aufgabe noch steht es im Machtbereich der Wurzel. Und das ist auch gut so. Und es macht dich frei und unabhängig.
Mensch, erinnere dich! Daran, wer du bist und worum das alles hier geht. An das Wofür. Um deinem individuellen, persönlichen Was und Wie näher zu kommen.
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Erfolg - Sinnhaftigkeit
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Vertrauen beanspruchen
#112 • Bertolt Brecht •
4:00 min
4:00 min "Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird." (Bertolt Brecht)
In spirituell-philosophischen Fragen kann man Dinge selten beweisen. Oft stehen Thesen im Raum, Behauptungen, die man einfach als absolut wahr deklariert. Manchmal berührt man ...
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physikalische Bereiche, oft psychologische und natürlich philosophische oder theologische, obwohl man keine konkreten Beweise dazu liefert. Ich kann verstehen, dass Viele sich unter diesen Umständen schwertun, gewisse Behauptungen zu glauben oder einen sogar direkt gar nicht ernst nehmen. Beweise wird es aber oft nicht oder nicht vollständig geben. Nicht geben können. Doch warum ist das so?
Ein Beispiel: Deine Freundin bittet dich, ihr zu vertrauen. Wenn du nun einen Privatdetektiv engagierst, der "Beweise" ihrer Treue liefern soll, bekommst du zwar deine beruhigenden Dokumente, doch Vertrauen ist genau in dem Moment, in dem du die Belege erhalten hast, bereits vollkommen unmöglich geworden. Deine innere Ruhe kommt nun von den Fakten in deiner Hand. Nicht aus dem Vertrauen, das du deiner Freundin gegenüber hast. Denn da ist keines.
Die Freundin kannst du vielleicht eine Weile täuschen, bis sie dahinterkommt. Das Leben, die Liebe, Gott wenn du so willst oder auch dich selbst, kannst du jedoch nicht täuschen. Deine Freundin wird - wenn sie einst davon erfährt, dass ihr Freund ihr niemals vertraute - schwer enttäuscht sein. Vielleicht wird sie sogar die Beziehung beenden, die Verbindung kappen.
Mit dem Leben ist es nicht anders. Was Religionen meist "Glauben" nennen, ist viel eher mit "Vertrauen" zu übersetzen. Vertrauen bewirkt in dir eine ganz andere Psychologie. Ganz andere Hirnareale werden aktiv, als sie es im Falle des rational kontrollierenden, analytischen Denkens und Beweise Einforderns werden. Wissen bringt dich in andere Ebenen als Vertrauen. Auf bewiesenes und beweisbares Wissen zu bauen, ist nun wirklich keine große Kunst. Das kann buchstäblich jede(r). Es gibt sehr viele Bereiche (z.B. in der Medizin), wo genau diese Art von Wissen natürlich völlig unverzichtbar ist. Jedoch gibt es Lebensbereiche, in denen diese Strategie eher hinderlich ist für dich und deinen Weg.
Im Zustand des Vertrauens befindest du dich auf einer anderen Bewusstseinsebene, musst das Loslassen beherrschen, den Blindflug. Das ist eine hohe Kunst. Du machst dich natürlich auch verletzlich, was ebenfalls eine große Kunst bedeutet und eine mutige Haltung erfordert. Du kannst nun nicht mehr ausschließlich auf Daten, Fakten, Ergebnisse von Wissenschaftlern und dein eigenes Gehirn bauen - alles Dinge, die sich ebenfalls durchaus irren können by the way - sondern du vertraust auf etwas viel Größeres. Nicht mehr primär auf deine Intelligenz und auf dein Wissen. Sondern Allem-das-ist. Dein Blick, deine Körperhaltung, deine gesamte Ausstrahlung - sie alle unterscheiden sich, abhängig davon, ob du voller Vertrauen (ins Leben, in Gott, in die Liebe, ...) bist - oder eher voller Skepsis.
Die Verbindung zur wichtigsten aller Quellen ist im Falle von Skepsis, Zweifel und Misstrauen gekappt. Häufig ist das ein Teufelskreis - Angst entsteht ohne Vertrauen und schaukelt sich immer weiter hoch. Bis - im Beispiel - man schon richtig fühlen kann, dass einen die Freundin totsicher bescheißt, obwohl noch gar nichts geschehen ist. Man denkt, visualisiert und zweifelt sich in Rage, behandelt sie vielleicht bald schon so als hätte sie und fertig ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung, die einen dann nur recht gibt. "Siehst du, ich ahnte es doch!"
Sieht deine Freundin hingegen, dass du ihr vertraust, wird sie dieses Vertrauen, das du ihr schenkst (von manchen - sorry - gottlosen, ehrlosen Bitches m/w/d mal abgesehen) auch nicht missbrauchen. Ich weiß wovon ich rede: Meine damalige Freundin ging mal für zwei Monate ins Ausland. Sie sagte mir, sie vertraue mir. Und das mit einer Ernsthaftigkeit, die mich auch 20 Jahre später noch beeindruckt. Ihr Vertrauen wurde damals zwar hart auf die Probe gestellt. Doch ich musste kein bisschen kämpfen um ihr vollkommen treu zu bleiben. Der Moment, in dem ich "Nein" sagte, war ein Moment, als würde ich zum Ritter geschlagen werden. Ein gigantisches Gefühl. Besser als Sex. Zudem wusste ich durch meine bestandene Prüfung einfach: Auch sie wird mir dort treu bleiben. Kein Zweifel raubte mir den Schlaf. Drei Jahre nach Beziehungsende sagte sie noch einmal: "Weißt du, dass du der einzige Mann bist, dem ich vollkommen treu war!" Sie verstand es selbst kaum. Es war beinahe wie Magie ...
Zwei sich vertrauende Menschen können aufeinander bauen. Dann, wenn sie das Vertrauen beide hoch ehren und es nichts mit Angst zu tun hat. Sich Treue zu versprechen, weil beide endlos Angst vor Betrug haben, ist die falsche Basis. Da hier Angst die Basis ist und nicht Liebe. In dem Fall kann Trieb noch immer mächtiger werden als die Angst. Es kann dauern, den Unterschied zu verstehen, er ist aber elementar. Doch dann kann Großes entstehen.
Mit dem Leben ist es ebenso, nur ohne menschliche Fehlbarkeit. Traust du dem Leben und der Liebe, vertraut dir das Leben ebenso. Es wird dir mehr und mehr Dinge, Menschen, Mittel aber auch Wissen an-vertrauen. Wissen entsteht, indem es viel mehr erlebt anstatt erlernt wird. Es wird erkannt (daher das Wort Erkenntnis). Du fühlst, was wahr ist und was nicht. Beweise brauchst du nicht.
Brauchst du einen Beweis, wenn du verliebt bist? Es mag Indizien geben (dämliches Dauergrinsen zum Beispiel) - aber beweisen kann man es nicht. Stört dich das? Wohl eher nicht, denn du weißt, was du weißt. Dir genügt, dass du es fühlst.
Auch Wahrheiten lassen sich fühlen. Auf sehr ähnliche Art. Denn Weisheit und Liebe sind Geschwister. Philosophie - "die Liebe zum Wissen". Wenn die Liebe dir Wahrheiten mitteilt, dann fühlst du ihre Richtigkeit. Beweise sind für Gehirne die Basis, was wie erwähnt auch gut so ist. Oft. Aber eben nicht immer. Gehirne sind endlich und fehlbar. Weisheit ist groß wie das Meer. Unser Gehirn klein wie ein Glas. Das Komplette passt nicht in das Fragment. Nicht in der Menge, wohl aber in der Qualität.
Vertrauen ist eine enorme Macht. Man kann und sollte sie beanspruchen. Erst ist da das Vertrauen und dann folgt die Wirkung. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, ist das nur der Beweis, dass es noch Trainingsbedarf gibt. Beim Muskelaufbau akzeptiert das jeder. Warum nicht auch beim Vertrauen! Vielleicht weil es noch nicht zu unserer Definition von Erfolg zählt?
Vielleicht auch, weil es nicht so einfach ist. Volles Vertrauen ist eben eine spirituelle Kunst, eine Superkraft des Geistes, eine Supermacht - die lebenslanges Training erfordert. Und es setzt das richtige Hoffen voraus, denn natürlich kann Vertrauen immer wieder mal enttäuscht werden. Das ist die Art des Lernens in diesen Belangen. Siehe Link für "Das Prinzip Hoffnung".
Es ist alles gar nicht so unähnlich wie bei den Jedi aus Star Wars oder auch bei Neo's Training in Matrix ... 😉 Vielleicht kann dir mein Coaching dabei helfen!? Oder ein Walk & Talk zuvor? Siehe Links unten.
In spirituell-philosophischen Fragen kann man Dinge selten beweisen. Oft stehen Thesen im Raum, Behauptungen, die man einfach als absolut wahr deklariert. Manchmal berührt man ...
physikalische Bereiche, oft psychologische und natürlich philosophische oder theologische, obwohl man keine konkreten Beweise dazu liefert. Ich kann verstehen, dass Viele sich unter diesen Umständen schwertun, gewisse Behauptungen zu glauben oder einen sogar direkt gar nicht ernst nehmen. Beweise wird es aber oft nicht oder nicht vollständig geben. Nicht geben können. Doch warum ist das so?
Ein Beispiel: Deine Freundin bittet dich, ihr zu vertrauen. Wenn du nun einen Privatdetektiv engagierst, der "Beweise" ihrer Treue liefern soll, bekommst du zwar deine beruhigenden Dokumente, doch Vertrauen ist genau in dem Moment, in dem du die Belege erhalten hast, bereits vollkommen unmöglich geworden. Deine innere Ruhe kommt nun von den Fakten in deiner Hand. Nicht aus dem Vertrauen, das du deiner Freundin gegenüber hast. Denn da ist keines.
Die Freundin kannst du vielleicht eine Weile täuschen, bis sie dahinterkommt. Das Leben, die Liebe, Gott wenn du so willst oder auch dich selbst, kannst du jedoch nicht täuschen. Deine Freundin wird - wenn sie einst davon erfährt, dass ihr Freund ihr niemals vertraute - schwer enttäuscht sein. Vielleicht wird sie sogar die Beziehung beenden, die Verbindung kappen.
Mit dem Leben ist es nicht anders. Was Religionen meist "Glauben" nennen, ist viel eher mit "Vertrauen" zu übersetzen. Vertrauen bewirkt in dir eine ganz andere Psychologie. Ganz andere Hirnareale werden aktiv, als sie es im Falle des rational kontrollierenden, analytischen Denkens und Beweise Einforderns werden. Wissen bringt dich in andere Ebenen als Vertrauen. Auf bewiesenes und beweisbares Wissen zu bauen, ist nun wirklich keine große Kunst. Das kann buchstäblich jede(r). Es gibt sehr viele Bereiche (z.B. in der Medizin), wo genau diese Art von Wissen natürlich völlig unverzichtbar ist. Jedoch gibt es Lebensbereiche, in denen diese Strategie eher hinderlich ist für dich und deinen Weg.
Im Zustand des Vertrauens befindest du dich auf einer anderen Bewusstseinsebene, musst das Loslassen beherrschen, den Blindflug. Das ist eine hohe Kunst. Du machst dich natürlich auch verletzlich, was ebenfalls eine große Kunst bedeutet und eine mutige Haltung erfordert. Du kannst nun nicht mehr ausschließlich auf Daten, Fakten, Ergebnisse von Wissenschaftlern und dein eigenes Gehirn bauen - alles Dinge, die sich ebenfalls durchaus irren können by the way - sondern du vertraust auf etwas viel Größeres. Nicht mehr primär auf deine Intelligenz und auf dein Wissen. Sondern Allem-das-ist. Dein Blick, deine Körperhaltung, deine gesamte Ausstrahlung - sie alle unterscheiden sich, abhängig davon, ob du voller Vertrauen (ins Leben, in Gott, in die Liebe, ...) bist - oder eher voller Skepsis.
Die Verbindung zur wichtigsten aller Quellen ist im Falle von Skepsis, Zweifel und Misstrauen gekappt. Häufig ist das ein Teufelskreis - Angst entsteht ohne Vertrauen und schaukelt sich immer weiter hoch. Bis - im Beispiel - man schon richtig fühlen kann, dass einen die Freundin totsicher bescheißt, obwohl noch gar nichts geschehen ist. Man denkt, visualisiert und zweifelt sich in Rage, behandelt sie vielleicht bald schon so als hätte sie und fertig ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung, die einen dann nur recht gibt. "Siehst du, ich ahnte es doch!"
Sieht deine Freundin hingegen, dass du ihr vertraust, wird sie dieses Vertrauen, das du ihr schenkst (von manchen - sorry - gottlosen, ehrlosen Bitches m/w/d mal abgesehen) auch nicht missbrauchen. Ich weiß wovon ich rede: Meine damalige Freundin ging mal für zwei Monate ins Ausland. Sie sagte mir, sie vertraue mir. Und das mit einer Ernsthaftigkeit, die mich auch 20 Jahre später noch beeindruckt. Ihr Vertrauen wurde damals zwar hart auf die Probe gestellt. Doch ich musste kein bisschen kämpfen um ihr vollkommen treu zu bleiben. Der Moment, in dem ich "Nein" sagte, war ein Moment, als würde ich zum Ritter geschlagen werden. Ein gigantisches Gefühl. Besser als Sex. Zudem wusste ich durch meine bestandene Prüfung einfach: Auch sie wird mir dort treu bleiben. Kein Zweifel raubte mir den Schlaf. Drei Jahre nach Beziehungsende sagte sie noch einmal: "Weißt du, dass du der einzige Mann bist, dem ich vollkommen treu war!" Sie verstand es selbst kaum. Es war beinahe wie Magie ...
Zwei sich vertrauende Menschen können aufeinander bauen. Dann, wenn sie das Vertrauen beide hoch ehren und es nichts mit Angst zu tun hat. Sich Treue zu versprechen, weil beide endlos Angst vor Betrug haben, ist die falsche Basis. Da hier Angst die Basis ist und nicht Liebe. In dem Fall kann Trieb noch immer mächtiger werden als die Angst. Es kann dauern, den Unterschied zu verstehen, er ist aber elementar. Doch dann kann Großes entstehen.
Mit dem Leben ist es ebenso, nur ohne menschliche Fehlbarkeit. Traust du dem Leben und der Liebe, vertraut dir das Leben ebenso. Es wird dir mehr und mehr Dinge, Menschen, Mittel aber auch Wissen an-vertrauen. Wissen entsteht, indem es viel mehr erlebt anstatt erlernt wird. Es wird erkannt (daher das Wort Erkenntnis). Du fühlst, was wahr ist und was nicht. Beweise brauchst du nicht.
Brauchst du einen Beweis, wenn du verliebt bist? Es mag Indizien geben (dämliches Dauergrinsen zum Beispiel) - aber beweisen kann man es nicht. Stört dich das? Wohl eher nicht, denn du weißt, was du weißt. Dir genügt, dass du es fühlst.
Auch Wahrheiten lassen sich fühlen. Auf sehr ähnliche Art. Denn Weisheit und Liebe sind Geschwister. Philosophie - "die Liebe zum Wissen". Wenn die Liebe dir Wahrheiten mitteilt, dann fühlst du ihre Richtigkeit. Beweise sind für Gehirne die Basis, was wie erwähnt auch gut so ist. Oft. Aber eben nicht immer. Gehirne sind endlich und fehlbar. Weisheit ist groß wie das Meer. Unser Gehirn klein wie ein Glas. Das Komplette passt nicht in das Fragment. Nicht in der Menge, wohl aber in der Qualität.
Vertrauen ist eine enorme Macht. Man kann und sollte sie beanspruchen. Erst ist da das Vertrauen und dann folgt die Wirkung. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, ist das nur der Beweis, dass es noch Trainingsbedarf gibt. Beim Muskelaufbau akzeptiert das jeder. Warum nicht auch beim Vertrauen! Vielleicht weil es noch nicht zu unserer Definition von Erfolg zählt?
Vielleicht auch, weil es nicht so einfach ist. Volles Vertrauen ist eben eine spirituelle Kunst, eine Superkraft des Geistes, eine Supermacht - die lebenslanges Training erfordert. Und es setzt das richtige Hoffen voraus, denn natürlich kann Vertrauen immer wieder mal enttäuscht werden. Das ist die Art des Lernens in diesen Belangen. Siehe Link für "Das Prinzip Hoffnung".
Es ist alles gar nicht so unähnlich wie bei den Jedi aus Star Wars oder auch bei Neo's Training in Matrix ... 😉 Vielleicht kann dir mein Coaching dabei helfen!? Oder ein Walk & Talk zuvor? Siehe Links unten.
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Das Glasperlenspiel. Oder: Synthese von einfach allem.
#263 • Hermann Hesse •
1:43 min
1:43 min
Die Handlung von Hesses letztem großen Werk soll hier mal egal sein. Doch was hat es mit diesem mysteriösen ...
"Glasperlenspiel" auf sich, das die Bildungselite in der fiktionalen Buch-Zukunft spielt, hoch und heilig feiert, verehrt und stets weiter vervollkommnen möchte?
Das Spiel soll dermaßen kompliziert sein, dass seine Regeln im Roman nur vage angedeutet werden. Ich persönlich denke aber, dass es Hesse wichtig war, jedem Leser zu ermöglichen, seine eigene AHNUNG zu benutzen, welche er selbst von dieser Alles-ist-eins-Wahrheit bereits in sich trägt. (Mehr zum Thema Ahnung in
Snippet #179 - Das Prinzip Ahnung).Ziel des Glasperlenspieles ist es, auf kunstvolle und ästhetisch ansprechende Weise, alle Wissenschaften (und mehr als das) in einer Art Universalsprache zu vereinigen. Die Spieler (im Roman sind es ausschließlich Männer) versuchen zu zeigen, dass es zwischen allen nur erdenklichen Sachgebieten und Disziplinen aus Wissenschaft, Kunst und sogar Religion bzw. Glauben Verknüpfungen und Zusammenhänge gibt - so dass am Ende stets alles bei ein und demselben große Ganzen mündet - oder sollte man besser sagen: entspringt?
Wo für Laien auf Anhieb keinerlei Bezug zueinander erkennbar ist, gelingt es dem geübten Glasperlenspieler jedoch, eben diesen aufzuzeigen.
Ist Hesses Geschichte reine Unterhaltung? Kaum denkbar. Ganz offensichtlich hatte Hesse weit mehr als nur eine Ahnung vom Wahrheitsgehalt seiner Idee. Sein Glasperlenspiel ist vollkommen ernst, ja ich möchte sogar sagen, wissenschaftlich ernst gemeint. Mich erinnert es ein wenig an Albert Einstein, der auch immer eine Art "Weltformel" finden wollte, die alles quasi "auf einen Nenner" bringen sollte. Dies hier ist Hesses Weltformelversuch. Und schon haben wir wieder ein bisschen glasperlengespielt - zwischen Hesse und Einstein.
In gewisser Weise sind auch diese MindSnippets und die Art und Weise wie sie miteinander verknüpft sind eine Art Glasperlenspiel. Man kommt von einem Thema zum anderen, von Physik über Religion zu Astronomie und Philosophie oder auch mal Biologie, Literatur und Filme. Und am Ende erkennt man mehr und mehr: Alles ist miteinander verknüpft. Ein kleines Beispiel findest du in
Snippet #243 - Magisches Jetzt. Sowie in diesem ganzen Snippet allgemein - die Links haben scheinbar alle wenig miteinander gemeinsam. Aber eben nur auf den ersten Blick.Oder schau dir auch
Snippet #219 an - Sehnsucht lehren. Hier geht es stark um Zusammenhänge, die viele heute noch nicht erkennen können. Zu sehr und zu verzweifelt möchte ich schon sagen, versuchen wir heute in der Politik jegliche Verantwortung - und somit auch Lösungen - für die Probleme dieser Zeit zu finden. Doch das ist schlicht falsch bzw. in dem erhofften Maß nicht möglich. Thema verfehlt, weil uns die "glasperlenspielerische" Denkweise zu eben jener Weisheit fehlt, die Zusammenhänge erkennen lässt. Lies dazu
Snippet #219 gerne einmal durch (ca. 2 Minuten).Viel mehr möchte ich an dieser Stelle dazu gar nicht sagen. Es lohnt sich aber, auch die verknüpften Links anzuschauen.
Siehe auch diese passenden Links:
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SPEC Technik, Gebet und Recollector sein
#293 • Helen Hadsell •
2:49 min
2:49 min
Manchmal wird sie auch Helene Hadsell genannt. Vielen ist sie bekannt als die "Wettbewerbskönigin", da sie bei ...
zahlreichen Wettbewerben gewinnen konnte. Sie war ein Fan von Norman Vincent Peale und forschte selbst im Bereich der Spiritualität, insbesondere an der Kraft der Gedanken und des Unterbewusstseins ("The Name It & Claim It Game").
Auch für die von ihr entwickelte SPEC-Technik bzw. S.P.E.C. Methode wurde sie berühmt. SPEC oder S.P.E.C. steht für Select it, Project it, Expect it und Collect it. Also wähle/definiere einen Wunsch, stelle dir seine Manifestation intensiv und lebhaft vor, erwarte ohne jeden Zweifel seine "Erfüllung" und greife zu bzw. sammle ihn ein (allerdings auch durch aktives Handeln). Vereinfacht ausgedrückt.
Soweit so gut. Was mich an diesen Dingen jedoch immer wieder stört, denn die moderne Wissenschaft oder Psychologie beansprucht ebenfalls immer mal wieder dies und jenes gerade erst entdeckt und erkannt, ja beinahe erfunden zu haben, ist die Tatsache, dass auch die SPEC Methode absolut nichts neu Entwickeltes ist. Nehmen wir mal nur beispielsweise das christliche Gebet, wie es die Bibel vor 2000 Jahren schon lehrte.
Grundsätzlich soll man beim Beten nicht viele Worte machen, denn Worte haben zwar viel Macht, doch was das Unterbewusstsein angeht, sind Bilder und Emotionen stärker. Also das S(elect it) ist sowohl bei Helen Hadsell als auch im Gebet zunächst die wörtliche Definition des Wunsches. Für sich selbst erst einmal zu klären, was man eigentlich möchte.
Das P(roject it) entspricht dem "Herzenswunsch". Also das Ersehnte sehen, spüren, mit großen aufregenden Gefühlen wie Freude, Liebe und Dankbarkeit verbinden, so lebendig es nur geht. Sehen, hören, riechen, schmecken, ... Intensiv in der Vorstellung und lebendig im Herzen, aus dem Herzen, deinem tiefsten Inneren heraus. Hierzu gleich noch mehr.
Das E(expect it), also das nicht Vorhandensein des geringsten Zweifels finden wir ebenfalls als deutliche Ermahnung von Jesus: "Darum sage ich euch: Glaubt bei allem, worum ihr betet und bittet, dass ihr es schon bekommen habt. Dann werdet ihr es auch bekommen." (Mk 11:24) denn: Wer zweifelt, "darf nicht erwarten, dass er von Jehova irgendetwas bekommt." (Jakobus 1:5-8)
Beim C(ollect it) betont Helen Hadsell, dass man natürlich auch aktiv werden muss. Möchte man ein Haus gewinnen, sollte man auch bei Gewinnspielen mitmachen. Will man einen Bestseller schreiben, sollte man auch Bücher schreiben. Das neue Testament sagt dazu: "So ihr solches wisset, selig seid ihr, so ihr's tut." (Joh. 13:17) Auch hier wird man erst happy, wenn man auch entsprechend handelt.
Sowohl Helen Hadsell monierte, dass die meisten Menschen am "Expect" scheitern, als auch Jesus. Tatsächlich sind wir alle im Wünschen wahre Weltmeister. Das (S)elect, also den Wunsch verbal zu äußern, fällt extrem leicht. Manche packen ihn auch in ein Gebet und erhalten - nichts.
Das (P)rojizieren, also das lebhafte Vorstellen, fällt vielen schon deutlich schwieriger. Einige haben auch Angst, sich in unrealisierbaren Träumereien zu verlieren. Und spätestens beim (E)xpect, also dem festen Glauben daran, scheitern viele, so dass es zum aktiven Handeln, dem (C)ollect, gar nicht erst kommt.
Was ich damit auch sagen möchte ist: Oft ist es ein viel einfacherer und direkterer Weg, sich gleich mit so manchem Urwissen, mit spirituellen Wahrheiten zu beschäftigen und nicht erst darauf zu warten, bis auch die Wissenschaft allmählich dahinter kommt.
Urwissen erkennst du eher an Gefühlen wie "Stimmt, da hat der/die Autor/in wirklich recht" oder "ich spüre, dass da tatsächlich was dran sein kann". Angelerntes Wissen erzeugt hingegen kein Aha-stimmt-Gefühl. Sondern eher ein Ahh-das-wusste-ich-noch-nicht. Etwa wenn du eine neue Spanischvokabel lernst oder Jura studierst und Mensch gemachte Gesetze paukst.
Ewige, spirituelle Wahrheiten kannst du jederzeit und in unverfälschter Originalform in dir selbst entdecken. Du musst nur danach suchen, genau hinschauen wollen - auch wenn beim Blick nach innen manches mitunter erst einmal wehtun mag. "Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan." (Mt. 7,8) - Gemeint ist hier eben jener Zugang zu genau solchem Wissen und dem allgemeinen Verständnis.
Ich wollte noch kurz auf das (S)elect bzw. (P)rojizieren eingehen, auf die Definition des Wunsches und diesen tief im Herzen zu spüren. "Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf." (1. Korinther, 6,12) - Das bedeutet, dass sowohl die SPEC Technik als auch das Gebet versprechen, prinzipiell für jeden Wunsch (der aus dem Herzen kommt) zu funktionieren. Doch prüfe deine Wünsche genau auf ihre Güte. Denn bei weitem nicht alles, das man sich wünscht, sollte auch in Erfüllung gehen. "Die Geister, die ich rief, ..." - diesmal ein Zitat aus Goethes Zauberlehrling.
Wenn dir die Qualität und tiefe Connection mit allem-das-ist bei deinen Wünschen wichtig ist, dann magst du vielleicht ein Recollector werden?
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Geben und Erhalten
#56 • Eckhart Tolle •
0:50 min
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Eckhart Tolle erzählt uns allen ja auch im Grunde nichts "Neues". Auch er versucht, andere zu ...
erinnern. "Geben ist seliger denn Nehmen" oder "Gebt, so wird euch gegeben" kennt ebenfalls jeder. Oder auch "Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden." (Matthäus)
Die Gesetze der spirituellen Welt funktionieren anders, als wir es aus der materiellen Welt kennen. Hier halbiert sich, was man teilt. Hier ist weg, was man gibt. Doch so wie Liebe, Freude und Glücklichsein sich vermehren, wenn man sie gibt und teilt, so verhält es sich in spirituellen Fragen grundsätzlich.
Unser anders gewohntes Denken ist der Grund, weshalb Liebe ein extrem unterschätzter Rohstoff ist, dessen wahre Größe, Bedeutung, Potenzial und Chance wir noch gar nicht richtig verstanden haben. Zu mehr als Romantik, nettsein und ein wenig Nächstenliebe haben wir es im Großen und Ganzen noch nicht wirklich gebracht.
Darum geht es hier, bei diesem Projekt. Liebe muss politisch und wissenschaftlich etabliert werden. Sie ist der Rohstoff, die Energie, die unerschöpflich ist, da sie sich vermehrt, je mehr man sie benutzt, gibt, teilt und verschenkt. Die Folgen für die Zukunft, die Kausalkette der positiven Kettenreaktion kannst du dir heute in deinen kühnsten Träumen noch nicht vorstellen.
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Lügenpresse
#132 • Mark Twain •
1:14 min
1:14 min
Da der Autor von beispielsweise "Die Abenteuer des Tom Sawyer" 1910 starb, muss er diese ...
Meinung über die Presse bereits Ende des 19. Jahrhunderts gehabt haben. Die "Lügenpresse" ist also - wie so vieles andere - nur eine von unzähligen, ewig gleichen Wiederholungen in der Geschichte.
Ebenso schimpfen wir über Politiker. Nur die Namen ändern sich durch die Jahrzehnte. Auch die Anlässe variieren. Ein wenig. Doch die Probleme und die Aufreger sind und bleiben in der Regel ähnlich. Woran liegt das und wie geht es besser?
In der Wissenschaft haben Wahrheiten so lange Bestand, bis neue Forschungen auch neue, bessere, korrigierte Erkenntnisse liefern. In der Juristik bleiben Gesetze so lange gültig, bis wir uns entscheiden, sie einfach zu ändern. Zuweilen geschieht das sogar rückwirkend. Die Presse, die Politik, ... alles ist immer nur so verlässlich, wie es der Mensch ist.
Das einzige, das Bestand hat, sind die Naturgesetze. Die Schwerkraft war immer, wird immer sein und kein Mensch kann sie prinzipiell aushebeln. Spirituelle Gesetze sind nichts anderes. Sie sind Naturgesetze des Geistes. Etwa jenes, dass Liebe sich vermehrt, wenn man sie teilt. Oder dass permanentes Unglücklichsein krank machen wird.
Denke darüber doch einmal einen Moment lang nach. Dann wirst du vielleicht erkennen, dass all deine bisherigen - und auch zukünftigen - Aufreger über Politik, Wirtschaft, Presse oder Menschen allgemein ... auf eine Antwort hinauslaufen:
Dies alles wird so lange nicht besser werden, bis der Mensch nicht von innen heraus ein anderer geworden ist. Nichts führt an der Spirituellen Revolution, dem mentalen Update der Menschheit vorbei. Der nächste, bedeutende evolutionäre Schritt unserer Spezies ist kein biologischer und auch kein technischer. Er muss im Geiste, im Bewusstsein stattfinden. Unsere Probleme lassen sich nicht politisch, nicht technisch, nicht wissenschaftlich, nicht juristisch und auch nicht auf rein intellektueller Ebene lösen.
Innerer Hunger - mit all den daraus folgenden Tragödien (Baum der Welt) - lässt sich nicht verbieten. Er kann nur gestillt werden. Und was besitzt diese Macht?
Genau darum geht es hier.
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Lauter Arschlöcher? Oder: Das Maß der Dinge
#187 • Unbekannt •
1:58 min
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Laut freud-museum.at sagt man zwar oft, dass dieser Satz von Freud stamme, ...
belegt sei dies jedoch nicht. Egal, denn er enthält so oder so eine sehr wichtige Aussage!
Falls dich "Depressionen oder Minderwertigkeitskomplexe" (oder Selbstzweifel, eine Sinnkrise oder Identitätskrise, Antriebslosigkeit, ...) plagen, könnte das daran liegen, dass du mit der Welt da draußen nicht mehr ganz zurechtkommst. Zum einen geht dir vielleicht alles viel zu schnell oder der steigende Leistungsdruck macht dir zu schaffen, so dass du Schwierigkeiten hast schrittzuhalten. Zum anderen bist du dir ohnehin gar nicht mehr sicher, ob du bei diesem verrückten Treiben überhaupt (noch) in dem Maß mitmachen möchtest, um unbedingt ganz vorne mitmischen zu können. So oder so ähnlich?
Ist die Welt nun tatsächlich voller Arschlöcher oder bist du einfach nur zu dumm, zu blöd, zu schwach, zu bescheuert, zu unfähig, zu langsam, zu hässlich, zu alt, zu arm, zu naiv, zu ...
STOPP!
Wer sagt, dass die Welt, die Menschen, die Masse recht hat mit dem, was sie tut, mit ihren Werten und Zielen? Mit der Meinung, was als erstrebenswert gilt oder gar als sinnvoll und zielführend. Was ist überhaupt "Das Ziel"? Was ist Erfolg? Und ist unsere Definition davon wirklich noch zielführend? War sie es überhaupt jemals, wenn man sich den Zustand der Erde so anschaut? (Siehe verlinkten Blog "Erfolg neu definieren")
Du siehst, wie wichtig es ist, das eigentliche Ziel zu kennen. Und ich spreche nicht vom Zeitgeist. Denn jener ist menschgemacht, ziemlich primitiv (immer ging es nur um Profit, Wachstum, Macht, Status) und entspricht ganz offensichtlich nicht den natürlichen Prinzipien - sonst wären wir als Spezies nicht so gefährdet und als Individuen nicht in diesem Ausmaß resigniert und erschöpft.
Dazu kommt, dass jener Zeitgeist dem Wandel unterliegt, welcher aktuell auch an Fahrt aufnimmt. Aber wohin? Und wird der "neue" Zeitgeist denn diesmal der richtige sein? Was muss ich tun, um den nicht (auch noch) zu verpassen? Woran erkenne ich richtig und falsch, bei dem Überangebot an Theorien, Lehren, Religionen, Philosophien, ... ?
Vielleicht sind um uns herum nicht nur Arschlöcher. Höchstwahrscheinlich aber fürs Wesentliche Blinde. "Bewusstlose" ohne Erinnerungsvermögen. Es kann nur ein einziges Maß geben, das uns eine verlässliche Orientierung geben kann: Zu wissen, wer wir (Menschen, das Leben) tatsächlich sind und was der buchstäbliche Sinn (=Plan, Prozess, Traum, Ziel, Vision, ...) des Lebens ist. Einmal absolut alles Menschgemachte vergessen, einen totalen Reset - und dann nur noch daran erinnern, worum es in diesem kosmischen Spiel WIRKLICH geht. Aber kann man das überhaupt?
Wenn wir aus den wichtigsten Philosophien, den größten Religionen, der modernen Psychologie und Wissenschaft (wie Quantenphysik), den Erfahrungen aus der Geschichte, der Kunst und Kultur einmal das Wichtigste herausnehmen, in dem sich so ziemlich alle einig sind und in dem sie sich überschneiden, dann kannst du unfassbar vieles vergessen - und sei es nur für einen Moment, wie du willst - und übrig bleiben nach meinen 30+ Jahre andauernden Recherchen genau #3erinnerungen.
Du wirst dich wundern, wie befreiend das ist und alles in ein anderes Licht rückt. Wie es sämtliche Missstände erklären kann und somit auch den Weg hinaus. Individuell und global. Denn sich zu erinnern ... ist wie ein neues Leben.
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Atheist vs. Gott
#35 • Werner Heisenberg •
0:34 min
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Meiner Meinung nach, drückt dieser Satz so ziemlich eines der größten Probleme ...
unserer Zeit aus: Arroganz. Jesus versuchte damals, den Menschen jegliche Schuldgefühle zu nehmen, die sie daran hinderten, sich weiter mutig und neugierig "wie die Kinder" in Richtung Gott, also Vollkommenheit (in der Liebe, der Weisheit, ...) zuzubewegen, weiter zu entwickeln. Heute steht uns unser technische, wissenschaftliche und akademische Intellekt und Hochmut oftmals im Weg.
Wieder einmal blockiert uns etwas auf dem Weg zur Vollendung. Denn diese Art von Wissen ist nur eine Seite der Medaille. Die andere bleibt dem Hochmütigen verborgen. Gefährliches Halbwissen, denn gerade wenn wir durch unseren Verstand unfassbar mächtige Tools entwickeln, brauchen wir eine göttliche Weisheit für den korrekten Umgang mit alldem mehr denn je. Darum geht es bei diesem Projekt. Mehr auch in meinem Blog zu dem Thema.
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Vom Augenöffnen
#192 • Bertolt Brecht •
0:27 min
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"Die Unwissenden fangen an, ihre Lage zu erkennen." (Bertolt Brecht)Deswegen hat der Chinese dasselbe Wort für "Krise" und "Chance". Es kriselt in der Welt. Doch wer jetzt über den Tellerrand hinausschauen kann (und will!), erkennt ...
auch die Chance. Sehr gute Aussagen dazu findest du beispielsweise in den drei hier unten verlinkten MindSnippets.
Willst du eine Sichtweise kennenlernen, in der all das Chaos um uns herum Sinn ergibt und dich deutlich klarer und gelassener werden lässt? Keine erfundene, keine schöngeredete, selbstberuhigende Autosuggestion. Sondern eine, die übrig bleibt, wenn man aus den großen Philosophien, Religionen, Wissenschaftserkenntnisse und der Psychologie die Gemeinsamkeiten herausfiltert? Dann lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Walk & Talk ein.
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Krise - Chance - Zukunft
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Gott erfinden?
#105 • Voltaire •
2:45 min
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Ich weiß noch, wie es mir ging, als ich dieses Zitat des franz. Philosophen und Schriftstellers des 18. Jahrhunderts zum ersten Mal hörte. Mir lief es ...
kalt den Rücken runter, da ich mich erinnern konnte, diesen Satz selbst schon Jahre zuvor einmal gedacht zu haben. Damals war ich etwa 10 Jahre alt.
Nachempfinden, kann ihn wohl nur, wer mit diesem Bewusstsein und jener Kraft bereits in Berührung kam. Auch Harald Lesch (Astrophysiker und Naturphilosoph, bekannt aus dem TV) scheint das Gefühl zu kennen. "... dann sollte man ihn erfinden", sagte er (laut Internetrecherche). Was ist damit gemeint?
Sprachlosigkeit. Faszination, die nicht mehr in Worte zu fassen ist. Ehrfurcht. Respekt, der nicht weiter steigerbar ist und gegenüber einem menschlichen Wesen niemals erreicht werden kann (weswegen viele Diktatoren und andere Egomanen und "Erfolgsmenschen" auch so ein Problem mit dem Gottes-Gedanken haben. Sie quält schlichte, primitive Eifersucht).
Heisenberg fällt einem ein (siehe verlinktes Mind
Snippet #35). Egal auf welchem Gebiet man Fortschritte macht. Ob in der Wissenschaft, der Kunst, der Astronomie, der Philosophie, der Theologie, der Psychologie, der Medizin, der Spiritualität, ... je mehr man versteht und lernt, desto mehr fällt einem auch der Satz ein "Ich weiß, dass ich nichts weiß", bekannt durch Cicero bzw. Sokrates.Je mehr wir absolut erkennen, verstehen, lernen und herausfinden und je mehr unser absolutes Maß an Wissen anwächst, desto kleiner werden wir in der Relation zum Ganzen. Damals waren wir noch der Mittelpunkt der Welt, die Sonne drehte sich um uns. Dann akzeptierten wir irgendwann einmal zähneknirschend, dass wir uns um die Sonne drehen. Was für ein Egoknick! Damit aber nicht genug, denn kurz darauf wurden wir zu einem regelrechten Furz in der Milchstraße und die Milchstraße ist inzwischen eine wahrhaftige Zwerggalaxie in diesem Universum ... was rede ich ... Multiversum (wie viele annehmen).
Ist das schlimm? Nun, nur für Menschen mit einem ausgeprägten Ego. Mit einem Selbst(wert)gefühl, welches stark an ihr Ego geknüpft ist (siehe Blog "Abhängigkeit"). Genau. Ego ist das, das (unter anderem auch) laut Eckhart Tolle dem Bewusstsein und der Erleuchtung zu gerne im Wege steht.
Oder schauen wir mal in die Bibel (andere Religionen sagen Ähnliches): Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: "Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wirds verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wirds finden." (Matthäus 16:24)
Mit "Leben" ist hier das eigene Ego gemeint (das Wort Ego kannte man weder vor 2000 Jahren noch kannte es Luther). Wer jenes Leben (Ego) krampfhaft erhalten möchte, verpasst das wahre Bewusstsein des Lebens. Wer sein Ego aber loslässt, (um Jesu Wille = um Erleuchtung zu finden), der wird sie finden. Die Erleuchtung. Das Leben. Loslassen ist hart, siehe Mind
Snippet #75Wer schaut schon gerne voller Ehrfurcht auf das Große um einen herum, wenn er doch viel lieber sich selbst betrachtet und betrachten lässt? Denn unser kleines Ich muss dem großen Ganzen den Platz räumen, um es erkennen und wertschätzen zu können. Doch Demut - selbst vor einem Gott - das gefällt dem Ego in der Regel nicht sonderlich. Es fürchtet wahrlich um sein "Leben". Zu recht. Denn wer Gott einmal spürte, empfindet deutlich weniger Bedeutung für sein eigenes Ego.
Es ist nicht schlimm, zu verstehen, dass wir relativ gesehen immer kleiner werden. Dann nämlich nicht, wenn es uns nicht stört zu sehen, wie unbegreiflich groß das Göttliche ist. Das Sein an sich. Das Alles-das-ist. Macht es dir Angst? Wieso? Bist du kein Teil davon? Dann werde es. Es ist alles eine Frage deines Bewusstseins. Du BIST es nämlich bereits. Doch BEWUSST ist es dir vielleicht noch nicht wirklich. Aber dein Bewusstsein darf sich doch gerne - wie alles im Leben - stets weiterentwickeln. Oder nicht?
Wir müssen Gott nicht erfinden. Wir können ihn ja erleben, sehen und nach und nach begreifen. Und vor allem werden wir begreifen, dass wir ihn niemals wirklich begreifen werden (Ich weiß, dass ich nichts weiß). Gott nicht begreifen, erfassen können. Doch wir können darüber lächeln, weil wir diesem unendlich Großen allerdings durchaus vertrauen können. Und wenn nicht, dann können wir es lernen. Wir sollten es lernen.
Denn hinter diesem Vertrauen (formerly known as "Glauben") steckt Erkenntnis, Weisheit, Zugriff zur Ressource der wahren und vollkommenen Liebe (siehe Blog "Liebe als Rohstoff"). Und dann kann Zukunft funktionieren. Wenn wir dadurch Kontakt zu einer Weisheit erlangen, die dann Entscheidungen überflüssig macht, die aus schierer Ratlosigkeit getroffen werden. Beispielsweise, Bands auszuladen, nur weil es weiße Musiker mit Dreadlocks sind. Doch das ist ein ganz anderes Thema. Obwohl ... nicht wirklich.
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
ø 0,19 neue pro Tag
265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
QuickUrl: christopher-schmitt.org/Snippet • #MindSnippet • MindSnippets V2.0 coded by Chris Schmitt • Bug melden
1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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