Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
Lies sie am besten wie ein interaktives Buch.
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22 Ergebnisse für: Keywordsuche: Arbeit
Arbeit vs. Berufung
#7 • Timothy Ferriss •
0:05 min
0:05 min "Vollzeitarbeit ist nichts schlimmes, wenn es das ist, was ... 
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Sie gerne tun wollen. Das ist der Punkt, in dem sich Arbeit und Berufung unterscheiden." (Timothy Ferriss)
Sie gerne tun wollen. Das ist der Punkt, in dem sich Arbeit und Berufung unterscheiden." (Timothy Ferriss)
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Work-Life-Balance
#145 • Friedrich Schiller •
1:05 min
1:05 min
Dieses MindSnippet widme ich meiner planmäßigen Pause, die ich jetzt (ab 11.09.2022) für ein paar Wochen einlegen werde (siehe verlinkten "Earlier ...
Welcome Text #19").
Ich selbst kenne den "Fehler", den Schiller anspricht nur zu gut. Vor fünf Jahren passierte es sogar, dass ich für zwei Monate zu 95% taub war und gerade so einer dauerhaften Schädigung beider Hörnerven entkam. Ich wollte zum Beginn meines Sommerurlaubs zu viel. Zu viel nachholen, erleben, verändern, erreichen. In nur 3 Wochen. Wie dumm von mir. Und wie ungeduldig.
Ich hatte buchstäblich "zu viel um die Ohren" - selbstverschuldet. Das erinnert mich auch an ein Zitat des Schriftstellers Laurence Sterne: "Nirgends strapaziert sich der Mensch mehr als bei der Jagd nach Erholung." Das traf auf mich definitiv zu.
Das Gegenteil ist aber auch nicht klug. Ein Freund von mir definierte Urlaub und Erholung für sich so, absolut gar nichts zu tun. 100% Couching. Abends sehr gerne! Doch für mehrere Wochen am Stück? Davon hat weder Körper, Geist noch Seele etwas.
Der Aufbau dieses Projekts in den letzten beiden Jahren - zusätzlich zu meinem Hauptjob - brachte mich etwas aus dem Gleichgewicht. Doch endlich ist die Basis, das Fundament erschaffen. Nun sorge ich für eine gesunde Balance durch endlich wieder mehr Sport, Yoga, Schlaf, bessere Ernährung und wieder mehr Zeit für die Natur und liebe Menschen in meinem Leben.
Danach bleibt dann alles in jenem gesunden Gleichgewicht, das Schiller hier anspricht. Denn dann - und wenn du deine Berufung gefunden hast - kommt dir auch die Arbeit schon wie purer Spaß und Erholung vor.
Bleibe am Ball, lies in der Zwischenzeit doch ein oder zwei Bücher von mir und abonniere auf jeden Fall die E-Mail Notifications, um nichts zu verpassen. Links wie immer unten in diesem Snippet.
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Work-Life-Balance
#234 • Oscar Wilde •
3:12 min
3:12 min
Und direkt ...
dazu (zum "Ziel des Lebens") passend möchte ich ausnahmsweise ein zweites Zitat zur Untermauerung hinterherschießen:
"Der Mensch ist ein nach Zielen strebendes Tier. Sein Leben hat nur Bedeutung, wenn er versucht etwas zu erreichen und nach seinen Zielen strebt." (Aristoteles)
Work-Life-Balance ist spätestens seit der Corona Pandemie ein großes Thema. Manche machte diese Zeit psychisch oder auch wirtschaftlich echt fertig, was natürlich nicht so toll ist. Doch einige haben in dieser Zeit durch Lockdown und Kurzarbeit auch Entschleunigung für sich entdeckt. Eine Renaissance von "Weniger ist Mehr". Das hielt freilich nicht bei allen nachhaltig an und nicht wenige wurden anschließend wieder eingesaugt vom großen Hamsterrad - teilweise noch eifriger nach "Erfolg" lechzend als zuvor. Diejenigen lesen das hier dann eben erst in ein paar Jahren ;-)
All jenen, die sich heute bereits für das Thema Ausgewogenheit zwischen Leben und Arbeit interessieren, würde ich gerne ein paar Gedanken mit auf den Weg geben.
Zunächst kann es durchaus sein, dass du zwar vollkommen in deinem Traumjob, ja sogar bei deiner Berufung angekommen bist, dein Arbeitgeber (oder auch dein eigener, innerer Sklaventreiber) jedoch das WIE deines Berufs leider so gestaltet, dass du dich nach einem Weniger-Davon sehnst. Krankenpfleger:innen würden mir hier zum Beispiel einfallen. Sie haben eigentlich eine schöne Aufgabe, die leider durch Zeitmangel sowie fehlende und völlig unterbezahlte Regenerationsphasen leicht zunichte gemacht werden kann.
Oder auch Lehrpersonal. Lehrer haben im Grunde einen so schönen Beruf gewählt, doch leider verderben "bewusstseinsgestörte" Politiker, vereinzelt ätzende weil unausgeglichene Kinder und deren mindestens ebenso unausgeglichenen, "bewusstlosen" Eltern jedoch oft fast jegliche Freude an dem Beruf. In dem Fall ist es leider echt schwierig, das WIE zu verändern. Eventuell durch die Einstellung zu allem. Aber wie sollte die aussehen, wenn es keine Leck-mich-Haltung werden soll?
Anhand dieser Beispiele sieht man, dass es keine einfachen und schnellen Lösungen geben kann für Missstände, die seit etlichen Jahrzehnten durch fehlendes, allgemein vorherrschendes Bewusstsein gewachsen sind und die so viele Ursachen zu haben scheinen (was genau betrachtet jedoch nicht der Fall ist).
Es kann aber auch sein, dass du einfach nur im falschen Beruf bist. Schauen wir die beiden Zitate von oben noch einmal an: Das Leben hat nur Bedeutung, wenn man nach einem Ziel strebt (Aristoteles) und jenes Ziel ist Selbstentwicklung, das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen (Oscar Wilde). Und zwar durch umfassende Ausschöpfung deiner Möglichkeiten und Talente.
Zwischenfrage: Was ist "das eigene Wesen"? Welche Wesen sind wir - im höchsten Sinne der Natur und des Lebens selbst? Deshalb ist "Identität" ein großes Thema und nicht weniger als "Die erste Erinnerung".
In unserer immer mehr mit Angst erfüllten Zeit, tendieren wir allerdings auch zunehmend dazu, Angst zum Berater zu machen, nach dem Motto "Was ist ein krisensicherer Beruf, womit mache ich am meisten Geld, welche Aktien versprechen die größte Rendite?" und so weiter. Oft bemerken wir dann gar nicht mehr, dass Angst unser "Berater" ist und somit auch Angst zunehmend unseren Weg, unser Was und unser Wie bestimmt - Angst gestaltet nach und nach unseren Weg. Mit allen Folgen, die das buchstäblich natürlicherweise hat. Denn es ist gegen das Prinzip des Lebens, Lebensplanung aus Angst heraus zu gestalten - und nicht aus Liebe.
Es ist dann eine logische Konsequenz, dass dein wahres Selbst Zeit fordert, die wirklich sinnvoll oder sinnstillend gestaltet werden kann. Freunde treffen, Ausgleich, Sport, Reisen, Feiern, ... das ist alles ganz schön und gut. Doch wenn diese Handlungen wiederum primär Kompensationscharakter haben, kommst du am Ende bei Null raus: Die Arbeit saugt 10 Energiepunkte aus dir heraus, Freizeitspaß füllt 10 Punkte auf. Am Ende bleibt Null. Ein Vegetieren, ein aushaltbares Leben. Mehr nicht.
Es hat seine Gründe, weshalb du vom Leben gewisse Interessen, Vorlieben und Talente bekommen hast. Es ist als würde die Natur sagen "Um das Leben selbst bestmöglich weiterzuentwickeln werden jetzt mehr Menschen von Typ X und Y benötigt." Folgst du dieser buchstäblichen Be-RUF-ung, wird die Grenze zwischen Arbeit und Leben zunehmend aufgehoben. Dann zählst du keine Minuten mehr bis zum Feierabend. Du suchst und findest ganz automatisch Menschen (zum Beispiel Projektkollegen, Angestellte), die deine Vorlieben teilen und Ferien ... du wirst dich womöglich fragen, wozu die gut sein sollen, da du sie nicht mehr wirklich "brauchen" wirst.
Vollkommen wird der Einsatz und das (liebevolle, euphorische) Verfolgen deiner Talente, Gaben, Interessen und Vorlieben vor allem dann, wenn du deine Individualität im universalen Ziel und Sinn des Lebens einsetzt. Das WOFÜR - die "Dritte Bewusstseinsdimension", die all dem den abschließenden Sinn- und Freudebooster verpassen wird.
Vielleicht war das jetzt nichts Neues für dich und du weißt das schon lange, siehst jedoch keinen Weg, daran was zu ändern. Nun, dann kann genau das die Aufgabe sein: Mach mit, die Welt so zu verändern, dass dieser Zustand zur neuen Norm unserer Gesellschaft wird. Dazu sind enorme Schritte notwendig. Erfolg muss neu definiert werden. Wir müssen lernen, als Spezies und nicht als Individuen zu denken und zu handeln (
Snippet #183). Allumfassendes, sättigendes Bewusstsein muss die höchste Priorität in einer Gesellschaft bekommen in dem Wissen, dass sich alles andere daraus ergeben wird.Nutze deine Skills und Interessen im Wofür der Drei Erinnerungen und mach hierbei mit! Lass uns darüber plaudern, vielleicht bei einem Walk & Talk?
Siehe auch diese passenden Links:
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Wie retten wir die Zukunft? – Welt retten mit dem Prinzip der Natur. 🔗
- Das bedingungslose Grundeinkommen – Für manches unerlässlich 🔗
- Die Wichtigkeit der Berufung
#2 - Arbeit vs. Berufung
#7 - Die Vision in deinem Herzen
#175 - Identität, Beruf(ung) und Lebenssinn
#5 - Horizonterweiterung
#183 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Weshalb das Göttliche nicht beweisbar ist
#274 • Christopher E. Schmitt •
6:31 min
6:31 min
es auch nie wissen und kein Mensch wird es je wissen. Ganz einfach, weil Wissen im Verstand, im Intellekt, im biologischen, materiellen Gehirn stattfindet und somit per se ein für allemal ausschließt, dass irgendwer oder irgendwas diese Antwort jemals "wissen" wird. Das gilt auch für eine KI, selbst wenn sie in einem Quantencomputer 1000 Jahre in der Zukunft läuft.
Die Bibel sagt übrigens sinngemäß, dass ein Mensch, der Gott sieht, also in seiner Gänze und Fülle, umgehend stirbt. Materielles Leben (ob als Biomasse Mensch oder in technischer Form) und das "vollständige Wissen" von einfach allem, ist ein Zustand, der schlicht nicht möglich ist. Ebenso wenig wie Materie Lichtgeschwindigkeit erreichen kann. Einzig das Licht selbst scheint hieran Zweifel zu erwecken. Nämlich dann, wenn es sich als Teilchen ausgibt. Als wäre das Licht allmächtig und könne sogar die Gesetze der Physik überwinden... merkst du was?
Entweder lebt etwas in unvollkommener Materie und bleibt stets (auch im Wissen) unvollkommen oder man erreicht Vollkommenheit, dann ist das Leben als Mensch/Materie nicht (mehr) möglich. Mit göttlichem Bewusstsein wächst auch deine Erkenntnis des göttlichen Unbewusstseins, das in zu vielen Menschen vorherrscht - und somit wächst auch dein Weltschmerz. Glaube mir: Gott kennt Schmerz. Größeren als du und ich.
Frage dich selbst einmal: Wenn Materie und Vollkommenheit sich ausschließen und der Mensch beim Erkennen der Vollkommenheit nicht mehr materiell existieren kann, könnte dies dann nicht ein Indiz dafür sein, dass tatsächlich die Ausrichtung auf Gott der Weg aus dem ewigen Kreislauf aus Leben und Tod darstellt? Wenn dein Erkennen des Göttlichen ein materielles Leben nicht mehr nur nicht mehr nötig macht (wie es die Religionen behaupten), sondern weltliches Leben sogar physikalisch unmöglich werden lässt? Es lohnt sich, darüber nachzudenken ...
Meinen Intellekt benutze ich in erster Linie für technisch- rationale Aufgaben. Diese Webseite etwa habe ich komplett händisch programmiert. In meinem Geldverdienjob programmiere ich, mache SEO, SEA, designe, produziere Videos, layoute, texte, kreiere Werbung, ... Ich liebe es, meinen Verstand für knifflige Aufgaben einzusetzen.
Für spirituelles Wissen benötigt man jedoch Zugang einer anderen Art. Das eine kann das andere nicht ersetzen - doch kombiniert man beide Arten zu denken, begreift man sogar das Vernünftige, das Rationale, das sogar wissenschaftlich Erstaunliche am Spirituellen, am Göttlichen, das man bereits erfahren durfte und konnte.
Leider gibt es heute zu oft entweder die einen oder die anderen. Die einen zeigen häufig eine Art "gottloser Fortschrittsarroganz", während die anderen Extreme nicht selten in bunten Hosen bei Vollmond Hühnerknochen vergraben und danach eine Runde Blei gießen bevor sie dann mit den Toten reden - verwechsle Esoterik bitte nicht mit Spiritualität.
Eine Brücke zwischen Intellekt und Geist/Bewusstsein zu bauen - das ist mein Anliegen. Ein neues "Normal" zu manifestieren, das verstanden hat, dass wir Menschen sowohl rational forschende Wesen sind, die es technisch und wissenschaftlich nach vorne treibt, primär aber - als natürliches Wesen - auch eine natürliche, spirituelle Natur haben, die heute mehr Hunger leidet denn je. Weil wir sie kollektiv belächeln. Über diese Idee müde lächeln tun die Fortschrittsarroganten. Die Auslöser dafür sind jedoch allzu oft die Vollmondtänzer. So gesehen kann ich beide Seiten verstehen. Die Lösung: Lasst uns doch bitte endlich einfach einmal in der "erhellten Mitte", im "neuen Normal" ankommen!
Gott kann, werde und will ich auch gar nicht beweisen (warum, erkläre ich gleich). Aber was ich versuchen kann und werde zu "beweisen" (und selbst das ist schon sau schwierig), ist die Tatsache, dass wir ohne spirituelles Wachstum, ohne göttliches Bewusstsein keine Chance auf Überleben haben. Maximal auf ein freud- und sinnloses Dahinvegetieren. Das gilt gleichermaßen für den Einzelnen wie für eine gesamte Gesellschaft.
Viele erleben es doch jetzt schon und in manchen Staaten existiert bereits heute nur noch das reine Funktionieren. Aber sorry. Das hat mit Leben nichts mehr zu tun. Selbst wenn es ewig funktionieren könnte. Funktionieren muss meine Kaffeemaschine. Funktionieren muss mein E-Scooter, damit ich damit zur Arbeit komme - um dort dann "funktionieren" zu können. Aber privat möchte ich LEBEN.
Warum möchte ich Gott auch gar nicht beweisen? Das ist ganz einfach erklärt: Ein Mensch, der nur glauben kann, was er sieht, was er mit seinem Verstand begreifen und mit seinem Intellekt nachvollziehen kann, begrenzt seinen gesamten Erlebnishorizont, sein komplettes Sein auf exakt seine eigene Größe. Und diese ist grundsätzlich verschwindend, lächerlich klein - verglichen mit Allem-das-ist. Das WorldTeam kann mit solch einem Denken nichts anfangen.
Einstein, Tesla, Heisenberg ... wären mit diesem Denken heute keine Namen, an die wir uns noch erinnerten, hätten nie all das erreicht, wofür wir sie kennen. Aber auch das ist wieder nicht beweisbar. Es ist aber erkennbar, beispielsweise in vielen ihrer eigenen Zitate. Ihre Intelligenz beschränkte sich nicht rein auf den Intellekt - wie wir es heute traurigerweise praktizieren und sogar zelebrieren und anstreben. Das ist eine Reduktion, aber ganz gewiss keine Bereicherung für uns und somit kein echter, kein ganzheitlicher Fortschritt.
Snippet #35Der zweite Grund, weshalb das "Ich glaube nur, was ich sehe und verstehe"-Denken ein gehandicaptes Denken darstellt: In dem Moment, in dem du VERTRAUST, ist dein Gehirn gezwungen, loszulassen. Dein gesamtes Wesen lässt sich fallen, vertraut, öffnet sich dem Ungewissen, dem noch Unbekannten, dem, was noch nicht ist, was es noch nicht kann, ist, weiß, erlebt hat, ... und in diesem Moment geschieht Wachstum! Ein Wachstum, das rein Intellektuelle niemals erfahren werden. Ein Wachstum, das Einstein, Tesla, Heisenberg, ... noch sehr gut kannten.
Wachstum ist Leben. Dieses Leben meinte ich oben mit "Ich möchte LEBEN". Es geht weniger um Party machen und jeden Tag lecker Essengehen. Es geht um ständiges Wachstum. Um ständiges Lebendigsein, Flexibelsein, Offensein. Um das ewige Leben.
Ist es schlimm, dass wir Gott niemals "wissen" werden? Im Sinne von "voll und ganz verstehen, kapieren, begreifen" und ERST DANN akzeptieren können, dass es "ihn" gibt, dass es göttliches Bewusstsein gibt? Das wird niemals geschehen. Hier aber auszusteigen ist eines intellektuellen, forschenden Geistes allerdings höchst unwürdig. Tätest du das als Mediziner bei der Suche nach einem Heilmittel gegen Krebs auch? Nach fünf Minuten aussteigen, wenn es nicht gleich klappt, sich die Lösung nicht sofort offenbart?
Snippet #202Es kann eben nur finden, wer tatsächlich ernsthaft sucht. Und das bedeutet in dem Fall: Von ganzem Herzen. Wer Gott nicht von ganzem Herzen sucht, nun, dem wird er sich auch nicht aufdrängen. So einfach ist das. Ich selbst mache es mit Frauen übrigens inzwischen genauso: Wer meint, mich nicht "zu brauchen", soll weg bleiben :-)
Im Ernst: Was hätte ich davon, wenn ich mich einer Frau aufzwinge, versuchen würde, sie davon zu überzeugen, dass ich ganz, ganz toll bin? Nichts. Eine Frau, die mein Sein nicht von sich aus anziehend findet, brauche ich nicht. Mit ihr könnte ich nichts aufbauen, sie hätte mich einfach nicht verstanden, sieht mich (noch) nicht, erkennt mein Wesen nicht.
Gott sieht es ganz genauso. Zu recht. Übrigens ist das auch der Grund, weshalb "Gotteskrieger", die anderen einen konkreten Glauben gewaltsam und "explosiv" aufzwingen möchten, Gott tatsächlich einen Bärendienst erweisen: Sie treiben Menschen eher von Gott weg als zu ihm hin. "Wenn das Gott ist, nein danke". Ich kann jeden verstehen, der so denkt. Aber bitte: Steige nicht aus, weil Gottlose dir ein falsches Bild von Gott zeigen. Sonst lässt du sie über dich siegen.
Snippet #254Kein Gott möchte Menschen um sich, die nicht freiwillig bei ihm sind. Auch Menschen, die mit solchen Angst-Beziehungen leben können, haben die Liebe noch nicht verstanden und erst recht noch nicht gefunden. Beispielsweise Machos, Narzissten, Egomanen, ... und ihre Gegenparts, die sich davon blenden, faszinieren und anziehen lassen. Solche üben die Liebe und stehen noch ganz am Anfang, was auf beiden Seiten noch sehr viel Leid bedeuten wird.
Last but not least ist es auch so, dass dich göttliches Bewusstsein im Inneren verändert. Es wirkt subjektiv. Somit kann man intellektuell noch nichts "messen". Man kann stets sagen, es handle sich eben um selbst eingeredeten Mut, Hoffnung, Kraft und Motivation.
Die Resultate sind dann aber ganz objektiv. Geist manifestiert sich. Vom reinen "erahnen, empfinden, fühlen" hin zum "schau, da ist es!". Doch auch hier werden die Skeptiker alles auf Zufall zurückführen oder auf eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Oder es ist für Außenstehende schlicht nicht ersichtlich. Ein ganz einfaches Beispiel aus meinem Leben, das sicher viele ganz ähnlich kennen:
Nach 11 Jahren ging eine wichtige Beziehung zu Ende. Weil die Lady ihre traumatische Prägung nicht auflösen konnte, dann auch nicht mehr wollte und schließlich resigniert in den Armen eines sadistischen Missbrauchers landete, wo sie jetzt langsam zugrunde gehen wird. Dazu gab es bei mir Schwierigkeiten im Job. Und so manches mehr. Dennoch merkt auf meiner Arbeit niemand etwas davon. Warum? Weil ich unfassbar viel Kraft aus der Quelle beziehe. Doch das Denken der Leute um mich herum geht eher in die Richtung, dass ich offenbar keine Probleme hätte oder aber sehr unsensibel bin, wenn mir eine Trennung dieser Art nicht mehr zusetzt, als offensichtlich zu erkennen ist. Das ist schlicht falsch. Richtig ist: Niemand sieht, wie sehr hier Gott am Werk ist.
Das Göttliche ist eben nicht zu beweisen. Aber es ist erfahrbar. Für jede und jeden. Du musst nur von ganzem Herzen danach suchen. Wie sucht man von ganzem Herzen? Indem du als erstes daran arbeitest, daran zu glauben, dass die Quelle das Wichtigste ist, das du als Basis brauchst. Nicht dein Partner, nicht deine Karriere, ... all das ergibt sich dann von ganz alleine.
Ist es ein Nachteil, Gott niemals zu "wissen"? Im Gegenteil. Diese Frage stellt sich nur, wer noch nicht vertraut und "etwas Greifbares zum daran Festhalten" braucht. Wenn du deine Frau liebst, musst du nicht WISSEN, dass sie dir treu ist (und einen Privatdetektiven engagieren), sondern du glaubst und vertraust ihr. Nur so bleibst du auch ruhig, selbst wenn der Detektiv mal krank ist. Während die Frau (oder der Mann) als Mensch jedoch Fehler machen kann, kann dir das bei den spirituellen Naturgesetzen nicht passieren.
Nimm auch das Beispiel eines Baumes: Er wird versuchen die Sonne zu erreichen, wächst zu ihr hin (entspricht deinem Versuch, das Göttliche zu verstehen, Gott zu erreichen). Wird der Baum es je schaffen (wirst du es je schaffen)? Nein. Ist das schlimm? Nein. Denn würde der Baum es schaffen und die Sonne erreichen (würdest du zu Lebzeiten Gott erreichen), würde der Baum (würdest du) umgehend verbrennen/sterben. Doch der Versuch, die Sonne zu erreichen (das Göttliche zu erreichen), lässt den Baum (dich) wachsen, stark, gesund und fruchtbar werden. Der Weg, das Wachstum ist das Ziel. Das Ziel als Ziel zu betrachten ist eine Perversion unserer (Wirtschats)Welt und entspricht nicht dem Bewusstsein vom Leben im Jetzt. Die Folgen sind Getriebensein statt Angekommensein. Und einige mehr.
Wenn du mehr Support in diesen Dingen brauchst - ich bin für dich da. Mach ein Coaching oder ein Walk & Talk. Ich freue mich auf dich!
Urheber:
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Ideen und Einfälle durch Einsamkeit
#283 • Nikola Tesla •
2:52 min
2:52 min
Im März 2020 wurden wir in der Firma nach Hause geschickt. Es sollten 2 Jahre Kurzarbeit folgen - ...
aufgrund von Corona. Ich war Single. Lebte alleine. In unserer Branche gab es nur noch 2% der Jobs, also gar keine, kann man sagen. Oft herrschte Lockdown. Und dann kam der Winter 2020/21.
Ich saß stumpf vor dem Fernseher und dachte mir: "Wenn du jetzt wie viele andere anfängst zu viel zu trinken oder auch nur weiter jeden Abend eine Tüte Chips frisst vor diesem dämlichen Fernseher, dann verreckst du diesen Winter an Einsamkeit, Stumpfsinnigkeit, Langeweile, Monotonie, Sinnlosigkeit und Trägheit."
Mir fiel ein, dass ich eigentlich jenes Buch schreiben wollte. Etwa seit ich 12 Jahre alt war. Also schon seit über 30 Jahren. Eine innere Stimme sagte mir: "Endlich ist die Zeit gekommen."
Ich setzte mich an den Computer und öffnete das bereits seit Jahren installierte Schreibprogramm (Scrivener, extra für Autoren). Den Fernseher ließ ich zur Sicherheit mal noch an - aus Angst, dass die Stille mich ansonsten wahnsinnig machen könnte. Dann tippte ich den ersten Satz ...
"Bist du glücklich?" - So beginnt mein erstes Buch "... ist wie ein neues Leben". Ich tippte noch den zweiten Satz. Und den dritten. Dann merkte ich: Der Fernseher nervt. Ich schaltete ihn aus und schrieb ohne eine Minute Pause zu machen. Erst um Mitternacht ging ich ins Bett.
So sah ab dann so ziemlich jeder Wintertag aus. Von Tristesse, Einsamkeitsgefühl, Sinnlosigkeit, Langeweile, Stumpfsinn, ... keine Spur mehr. Mir fehlte rein gar nichts! Die Ideen überschlugen sich und als ich mit Teil 1 fertig war, musste ich unbedingt mit Teil 2 fortfahren ("... und nach uns die Sterne").
Gleichzeitig begann ich mit dieser Webseite, die ich so umfangreich niemals geplant hatte. War eine Idee manifestiert, vom Geistesblitz zur Realität geworden, kam auch schon der nächste Einfall. Und keine Sekunde vorher. Da merkte ich, dass es stimmt: "Der Weg ist das Ziel" (
Snippet #127)Bist du auf deinem wahren Weg angekommen, dann BIST du angekommen. Dann spielt die Dauer bis zu irgendeinem "Ziel" gar keine Rolle mehr. Ein Ziel in dem Sinne existiert dann nicht einmal mehr, da du bereits am Ziel bist. Die alte Definition von "Ziel" würde eigentlich bedeuten, dass dein Weg endet. Das soll er aber gar nicht mehr! Wer ein "Ziel" nicht abwarten kann, sollte über die Richtigkeit seines Weges oder die Art wie er oder sie diesen beschreitet nachdenken.
Viele Jakobsweg Pilger kennen die überwältigende Traurigkeit am Ende des Camino, in Santiago de Compostela. Mit dem Ziel endet der Weg. Ist der Weg gut, ist das "Ziel" nicht mehr das, worum es tatsächlich geht. Das ist auch der Unterschied zwischen Job und Berufung.
Der Weg ist also das Ziel. Und dieser Weg, das spürte ich von Tag zu Tag mehr, der entsteht tatsächlich (erst) beim Gehen.
Snippet #171Es ist erstaunlich. Aus Angst vor der Einsamkeit - zum Beispiel durch die Stille in einer einsamen Winter Lockdown-Wohnung - ließ ich den Fernseher an. Solange schwiegen die Ideen, fanden keinen Raum, kein Gehör. In dem Moment, in dem ich Stille erlaubte und das Vakuum der Einsamkeit zuließ, da sprudelten sie aus mir hervor.
Snippet #212 (Göttliche Stille)Als ich die fremden TV-Kanäle abstellte, stellte sich mein eigener - inzwischen sehr vertrauter - innerer Kanal ein. Ideen wurden geboren, Erfindungen offenbarten mir ihr Geheimnis: Einsamkeit ist ein Schlüssel zu ihnen.
Blaise Pascal vertrat sogar die Meinung: "Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen."
Sobald ich es vermochte, begann all dies hier zu entstehen. Keinen Augenblick vorher.
Wusstest du, dass Nikola Tesla der Überzeugung war, dass es irgendwo im Universum eine Art Sender geben müsse, der pausenlos geniale Ideen in alle Richtungen aussenden würde, und wer auch immer "auf Empfang" stünde, bekäme Einfälle. Etwas fällt dir ein, in deinen Kopf. Oder in dein Herz. Oder in beides. Und kein Empfänger kann gut empfangen, solange es Störsender gibt. Lärm. Stets aktiv sein. Ständig Menschen um einen. Oder eigene, zu laute, wirre und negative Gedanken. Oder eben Angst, die zu innerer Unruhe führt. Beispielsweise die Angst vor dem Alleinsein.
Dann bist du Empfänger und Quelle zugleich. Ein Kanal. Ein kosmischer 3D-Drucker, der reine Daten zu Greifbarem materialisiert. Es gibt kein größeres Glücksgefühl als das. Das Geheimnis ist die (gesunde Form von) Einsamkeit. Immer weniger Menschen können Stille ertragen. Und ebenso gibt es immer weniger wirklich "göttliche" Ideen in dieser Welt.
Wenn du lernen möchtest, diese gesunde Form der Einsamkeit (wieder) zu finden, die innere Stille zum Hörenkönnen der inneren Stimme, Einsamkeit in schöpferische Ruhe, in kreative Schaffensphasen zu verwandeln und sie vom Schreckgespenst des unerträglichen Alleinseins zum buchstäblich erträglichen Refugium des Ganz-bei-dir-Seins zu transformieren, dann lass uns reden.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Nikola Tesla   (Irrtum melden)
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Hoffnung erwecken
#61 • Emanuel Wertheimer •
3:52 min
3:52 min
Ich habe das Gefühl, so manche fühlen sich in diesen Zeiten als große Visionäre, weil sie erkennen können, dass es für die Menschheit keine Hoffnung ...
mehr gibt. Sie sehen viele Missstände und Konflikte, unlösbare Probleme und eine allgemeine Verkommenheit in den Herzen der Menschen, welche an Quantität und Qualität auch nur stets weiter zuzunehmen scheint.
Wer das anders sieht, so wie auch meine Seite den Eindruck erwecken mag, besitzt womöglich einfach nicht die Gabe, gut genug hinzuschauen, hat den Schuss noch nicht gehört, ist blind. Oder er ist naiv, blauäugig, verdrängt gerne jegliche allzu offensichtlichen Tatsachen oder weiß es einfach nicht besser.
Ich sehe das ein wenig anders. Mir ist selbstverständlich klar, in welcher Schieflage sich unsere Welt befindet (ich schaue seit 35 Jahren ganz genau hin) und auch, dass - je schlimmer es wird - nur umso mehr Menschen einen aggressiven Egoismus entwickeln (oder Hass auf Andersdenkende). Da ist ein Schiff, das untergeht. Und anstatt dass wir alle zusammen versuchen, das Wasser heraus zu schöpfen und das Loch zu schließen, hauen wir uns lieber gegenseitig die Schädel ein beim Kampf um die wenigen maroden Rettungsbote oder - wenn wir eher so der ruhige, passive Typ sind - rechtfertigen wir unser Nichtstun damit, dass es ohnehin keine Hoffnung mehr gibt. Jeder der dann etwas anderes behauptet, wird schnell zu einer Bedrohung, da ja die eigene Passivität offenbar angegriffen wird.
Daran sehen wir, dass wir spirituell und mental nach wie vor auf den Bäumen klettern. Auch wenn wir uns durch schicke Anzüge, Kostümchen, tolle Autos, protzige Häuser, einen elitären Freundeskreis und eloquente Ausdrucksweise gerne einen anderen Anstrich geben. In Wahrheit haben wir uns in dieser Beziehung in den letzten 5000 Jahren jedoch nicht nennenswert weiterentwickelt. Technik und Wissenschaft hin oder her. (Siehe Blog: Gefährliches Halbwissen)
So möchten heute Viele möglichst schnell reich werden, um sich so gut wie möglich noch einen letzten Rest vom irdischen Paradies erkaufen zu können, um sich freizukaufen vom Chaos der Zivilisation. Man möchte nicht mehr wirklich Teil dieser Menschheit sein, nicht gezwungen sein, bei dem immer kälter und gnadenloseren (Wirtschafts-)Treiben mitmischen zu müssen. Reich zu sein wäre toll. Wie frei man wäre, wie egal einem das sinkende Schiff doch sein könnte!
Autoren schreiben dann umso mehr das, was gefragt ist, um sich am Mainstream satt zu fressen. Dystopien, Thriller mit effektvollem Gemetzel. Das lieben die Menschen. Dafür geben sie Geld aus. Ebenso die Filmemacher. Oder auch Coaches: Anstatt an einer besseren Welt zu arbeiten und Menschen wirklich gehaltvolle und ewige Wahrheiten beizubringen, die sie tief im inneren beruhigen, sättigen und zufrieden machen könnten, lehren viele Coaches lieber, wie man noch resilientere und spitzere Ellenbogen bekommen kann, um sich gegen die anderen noch effizienter durchzusetzen, sie zu überholen, abzuhängen und mit möglichst perfiden Psychotricks zu überlisten, da wir doch alle nur ein Ziel haben: So viel vom restlichen, genießbaren Kuchen für uns alleine zum Fettfressen abzubekommen, wie nur möglich. Und zwar bevor es ein anderer tut.
Egozentriker, die solch eine "Ausbildung" suchen oder auch anbieten, haben in meinen Augen den Weltuntergang mitunter durchaus verdient. Denn jener wird auch sie einholen, wenn er kommt. Vielleicht ein paar Tage oder Wochen später, da ihre Vorräte etwas länger halten und ihre dicken Mauern etwas länger standhalten werden, wenn der wütende Mob erst einmal zur Lynchjustiz mobilmacht. Doch lohnt es sich dafür wirklich, seine Seele derart zu verkaufen? Wie viel Angst muss einen doch plagen, für dieses kurzsichtige Verhalten!
Als ein großer Prophet von Gott berufen wurde, so heißt es, sagte er zu Gott sinngemäß: "Aber wie soll ich es schaffen, dass dieses Ziel erreicht wird?" und Gott antwortete ungefähr: "Ob es gelingt oder nicht, ist nicht deine Aufgabe, nicht dein Problem. Du sollst nur deinen Teil beisteuern und tun, was zu tun ist. Das Gelingen liegt jedoch in meiner Hand."
Vielleicht werde ich alt. Vielleicht auch nicht. Vielleicht haut mir ein Hasser und Neider eines Tages den Schädel ein. Vielleicht bleibe ich arm, vielleicht auch nicht. Doch eines ist sicher: Ich tat das Richtige, indem ich zunächst von ganzem Herzen vom Leben, von der Natur, von Gott erfahren wollte, wozu wir Menschen, wozu ich als Individuum eigentlich da bin. Und als ich es erfuhr, habe ich getan, was zu tun war. Ob es gelingt oder nicht - es liegt nicht an mir (allein).
Das ist es, worum es geht. Denn nur das wird dich am Ende in völliger Harmonie von dieser Welt gehen und zuvor bereits angekommen fühlen lassen. In einer Ruhe, die die Welt nicht kennt, die du dir nicht erkaufen kannst.
Kennst du "Der Alchimist" von Paulo Coelho? Die Hauptfigur machte sich auf ihren (Lebens)Weg. In der Wüste wurde sein Leben bedroht, eine Lanze drohte, sich in seinen Hals zu bohren. Und er dachte nur: "Seltsam, ich spüre keine Angst." Und er begriff: Wenn du auf deinem Lebensweg bist, hast du zwar keine Lust zu sterben, denn deine Mission macht dir durchaus Spaß, doch wenn es sein sollte, hast du damit gar kein Problem, denn "jeder Moment ist der richtige zum Sterben, wenn du dich auf dem richtigen Weg befindest". Falls du eine übermäßige Angst vor dem Tod haben solltest, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass du deinen Weg noch nicht gefunden hast.
Das ist der wesentliche Unterschied: Manche Coaches benutzen die Angst der Menschen, um ihnen beizubringen, wie sie sich mit Gewalt gegen andere durchsetzen, um somit möglichst viele ihrer Ängste zu besiegen. Ich erde dich als Menschen, erinnere dich daran, wer du bist, um was es geht und als Folge wird es gar nicht mehr wichtig sein, ob du ein Rettungsbot abbekommst oder nicht - zumal dieses ohnehin nur wenige Stunden schwimmen könnte, bevor auch es absaufen wird. Denn reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig (Sicherheit) braucht.
Die Zukunft wird eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Alles sieht nach einer Dystopie aus. Doch auch eine Eutopie wäre noch möglich. Den Unterschied macht alleine die Frage, woran wir glauben und was wir visualisieren wollen. Und dass wir sie überhaupt erinnern: Die Vision des Lebens. Doch das muss man wollen. Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
Und ich werde meinen Teil dazu beitragen. Ich rette nicht "die" Welt. Diese Macht hat kein Mensch. Doch ich stelle die Weichen, die ich stellen kann, bereite die Zukunft vor, so gut ich kann. Daher erwecke ich weiter Hoffnung. Das ist meine Mission. Habe ich diese erledigt, ist alles andere egal. So fühlt sich Freiheit an.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Emanuel Wertheimer   (Irrtum melden)
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Hoffnung - Zukunft
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Sterbende Hoffnung
#65 • Unbekannt •
0:44 min
0:44 min "Die Hoffnung stirbt zuletzt." (Unbekannt)
So lautet der Titel eines Films und der Satz hat sich bestimmt auch den meisten von uns eingeprägt. Manche ergänzen dann noch "aber sie stirbt".
Das Thema "Hoffnung" ist ziemlich spannend. Es ...
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spaltet, es lädt gleichermaßen zum Philosophieren ein wie zum Streiten, es ist in vielen Religionen ein großes Thema und es lohnt sich, darüber mal selbst zu recherchieren. Und obwohl die MindSnippets eigentlich eher kurze Gedankenschnipsel sein sollen, habe ich zum Thema Hoffnung so lange Texte geschrieben, wie bei anderen Themen nicht. Sorry 😆 Aber mir selbst ist erst in dem Moment klargeworden, wie essentiell die Frage eigentlich ist, wie viel Hoffnung jemand in sich trägt - oder nicht. Und welcher Art sie ist, worauf man hofft.
Sie stirbt zuletzt und muss zu erst geboren werden, wenn neue Ideen, Impulse und Taten folgen sollen. Hoffnung und Motivation (also Antrieb) sind wohl untrennbar miteinander verbunden, so wie Hoffnungslosigkeit und Antriebslosigkeit oder gar Depressionen oder depressive Verstimmungen. Aber wie kann man "eine neue Hoffnung" in sich entfachen?
Das ist mit ein Grund, weshalb es auch in meinem Coaching immer wieder um das Thema Hoffnung geht. Denn wir sollten auf eine bestimmte Art hoffen, um die auch immer wiederkehrenden Enttäuschungen bestmöglich verarbeiten zu können.
So lautet der Titel eines Films und der Satz hat sich bestimmt auch den meisten von uns eingeprägt. Manche ergänzen dann noch "aber sie stirbt".
Das Thema "Hoffnung" ist ziemlich spannend. Es ...
spaltet, es lädt gleichermaßen zum Philosophieren ein wie zum Streiten, es ist in vielen Religionen ein großes Thema und es lohnt sich, darüber mal selbst zu recherchieren. Und obwohl die MindSnippets eigentlich eher kurze Gedankenschnipsel sein sollen, habe ich zum Thema Hoffnung so lange Texte geschrieben, wie bei anderen Themen nicht. Sorry 😆 Aber mir selbst ist erst in dem Moment klargeworden, wie essentiell die Frage eigentlich ist, wie viel Hoffnung jemand in sich trägt - oder nicht. Und welcher Art sie ist, worauf man hofft.
Sie stirbt zuletzt und muss zu erst geboren werden, wenn neue Ideen, Impulse und Taten folgen sollen. Hoffnung und Motivation (also Antrieb) sind wohl untrennbar miteinander verbunden, so wie Hoffnungslosigkeit und Antriebslosigkeit oder gar Depressionen oder depressive Verstimmungen. Aber wie kann man "eine neue Hoffnung" in sich entfachen?
Das ist mit ein Grund, weshalb es auch in meinem Coaching immer wieder um das Thema Hoffnung geht. Denn wir sollten auf eine bestimmte Art hoffen, um die auch immer wiederkehrenden Enttäuschungen bestmöglich verarbeiten zu können.
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Glück durch Veränderung
#196 • Konfuzius •
2:40 min
2:40 min
Auch Heraklit erkannte schon 500 v.Chr. "Nichts ist so beständig wie der Wandel", oft auch zitiert mit "Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung." Aber ...
leicht fällt uns diese Tatsache meistens nicht wirklich. Denn wir alle sehnen uns nach Heimat, nach Angekommensein und mehr oder weniger stark danach, auch einmal zur Ruhe kommen zu dürfen. Wie passt das zusammen? Wie lässt sich das vereinen?
Die Heimat muss in erster Linie in dir selbst gefunden werden. Dann kannst du sie immer und überall dabei haben. Dazu kurz aus meinem Leben: Wenn mich meine Ex-Freundin etwa alle 1-2 Jahre mal besuchen kommt (sie wohnt nicht mehr in Deutschland), dann muss sie stets schmunzeln, wie unverändert meine Wohnung erscheint. Ich spüre dann manchmal förmlich, wie sie das was sie sieht, nahezu 1:1 auf mich als Person überträgt. So, als sei auch ich stehengeblieben. Sie ist damit jedoch nicht die einzige. Leicht kann man das denken. Doch das könnte falscher nicht sein.
Wer meine Bücher kennt und verstanden hat weiß, dass eine Kernbotschaft darin gerade die stete Veränderung ist. Und zwar insbesondere im Erkennen und Wachsen in der Liebe - hin zur größtmöglichen, die es gibt. Man kann sie durchaus Gott nennen oder auch deinen innersten Kern, das tiefste Sein. Erst wenn alle (oder sehr viele) Menschen dies als wichtiges Ziel verstehen und jenes Wachstum, diese innere Veränderung praktizieren, ist das Ziel der Evolution erreicht und ein friedliches, harmonisches, "ewiges Leben" und Miteinander auf diesem Planeten machbar.
Wandel und Veränderung ist also nicht nur eine fixe Konstante - Veränderung (also Evolution) ist essentiell. Eine Bedingung. Und für uns als Menschen allen voran die spirituelle Evolution, das Erkennen, Erwachen und Erinnern. Belohnt wird unsere Bereitschaft zur Veränderung dann mit dem Gefühl von Glück. Wer diesen Weg meiden möchte, versucht oft, das Glück zu erzwingen. Durch Alkohol, Drogen, übermäßigen Sex oder auch mit dem Versuch, sich Glück zu erkaufen.
Es gibt vor allem zwei Gründe, weshalb sich mein äußeres Leben scheinbar so wenig wandelt: Einer ist pragmatischer Natur: Äußere Veränderungen kosten in der Regel Geld. Möbel, Kleidung, Auto, ein Haus, ein Anbau, ein Wohnwagen, Technikspielzeug, ... dieses Geld muss zeitintensiv erwirtschaftet werden. Die meisten Jobs dienen jedoch leider (noch immer) weniger deiner Erfüllung der tiefsten Berufung, sondern eher dem reinen Geldverdienen. Sie führen also nicht hin zu dir, sie lenken dich eher ab von dir. Nicht wenige "lieben" ihren Job sogar gerade dafür. Er nimmt ihnen die Angst vor der Konfrontation mit sich selbst. Und Abwesenheit von Angst lässt sich leicht mit Liebe verwechseln.
Mit dem Geld lassen sich dann im Außen viele Veränderungen erkaufen. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Zuerst lenkt einen die viele Arbeit wunderbar vom oftmals auch schmerzhaften Blick in sich selbst ab, und anschließend häuft man durch das viele Geld um sich herum kontinuierlich neue bunte Dinge an, die einem selbst und auch anderen das Gefühl vermitteln: "Da tut sich was!" - Wirklich?
Materialismus nennt man es dann. Den kann man sich nicht dauerhaft verbieten oder abtrainieren, wie es manche zwar gut gemeint versuchen, auf diese Weise jedoch mittelfristig scheitern werden. Wie alles andere "Falsche, Böse, Schlechte oder nicht Zielführende" in der Welt (bei mir z.B. auch Alkohol und Nikotin), wird sich auch überzogenes Konsumverhalten in dir völlig von selbst auflösen, wenn du die Blickrichtung änderst. Wenn du den Blick in dich selbst wagst und Veränderung, Evolution und Wachstum in dir drin suchst und das eines Tages sogar mit Freude.
Der zweite Grund, weshalb es beispielsweise in meiner Wohnung so wenige Veränderungen gibt ist der, dass das Äußere schlicht nicht immer Schritt halten kann mit der inneren Veränderung. Und so genügt mir eine kleine aber feine, aufgeräumte und saubere Wohnung, die wenig Arbeit macht, kaum Kosten verursacht und aufgrund ihrer Schlichtheit zu quasi jedem Seinszustand passt. Pflanzen sind beispielsweise preiswert, völlig zeitlos und bringen mehr Leben in eine Wohnung, als manch teure Dekoartikel, an denen du dich bald sattgesehen haben wirst.
Eine einfache, schlichte aber warme Umgebung - sie ist wie eine Jeans: Passt, ist bequem, pflegeleicht, wärmt und wird nie altmodisch.
Die Reise zu dir selbst ist oft keine ganz einfache. Aber sie ist jede Anfangsschwierigkeit wert, zumal sie früher oder später ohnehin stattfinden wird, stattfinden muss. Warte nicht, bis du erst völlig erschöpft bist von der Flucht vor dir selbst. Freue dich stattdessen auf das Glücklichsein, das dich erwartet und das Dinge umfasst, an die du heute noch gar nicht denken kannst.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Triumph des Bösen
#102 • Edmund Burke •
1:15 min
1:15 min "Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen." (Edmund Burke)
Manchmal ist es Angst zu scheitern. Manchmal schlicht Faulheit. Oder es fehlt an guten Vorbildern und leuchtenden Beispielen. Immer "beliebter" wird auch das ewige ...
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Argument, dass der/die Einzelne doch ohnehin nichts tun könne oder auch, dass es sowieso für alles zu spät sei.
Ich bin gewiss kein Zweckoptimist. Wer mich kennt, kennt auch mein "Bitchface": Ich gucke, als hätte ich nur Sorgen, seit Wochen Verstopfung oder als sei wer gestorben. Dabei bin ich in diesen Momenten nur gedankenversunken. 😄
Und auch wenn ich Smileys einsetze: Ich bin kein dauergrinsender Alles-ist-toll-Optimist, sondern man möge es glauben oder nicht: Mehr Realist, als man bei manchen meiner Thesen denken möge. Ich will sagen: Ich verstehe alle von den obengenannten Argumenten. Und ich kenne jedes einzelne davon sehr gut. Gegen die meisten muss auch ich immer mal wieder ankämpfen.
Denn es ist doch so: Angst vor dem Scheitern? Wenn man nichts tut, scheitert man definitiv.
Faulheit? Die Energie kommt mit den ersten (noch so kleinen) Ergebnissen, also wenn man einfach mal anfängt - erlebe ich jeden Tag.
Gute Vorbilder? Die gibt es. Man muss nur genau hinschauen. Hinschauen wollen!
Der Einzelne kann nichts bewirken? Dann lass uns zusammentun. Dafür gibt es das Projekt hier ja.
Und es ist ohnehin zu spät? Zu spät für was?
Ein totales Aussterben der Spezies Mensch wird es nicht so schnell geben. Und selbst wenn 98% der Menschheit eines Tages vernichtet würde, dann blieben 2% am Leben - das sind 160 Millionen Menschen, die sich fragen werden: Was haben wir falsch gemacht und wie können wir den Restart jetzt besser gestalten?
Und dann, spätestens dann, wird man erkennen: Es war unser Denken, unser Mindset, unsere Spiritualität, die zu wider-natürlichen Prioritäten und falschen Definitionen von "Erfolg" führten. Kurz: Es lag an unserem mangelhaften Bewusstsein über das Leben an sich, das uns das alles bescherte und das wir korrigieren müssen. Und dann sollte etwas da sein. Ideen. Projekte. Menschen, die bereits jetzt an "einer neuen Erde" arbeiten. Und jene beginnt mit einem neuen Bezug zum Bewusstsein.
Machst du mit? Oder schläfst du lieber weiter?
Hat dir dieses MindSnippet gefallen|, $name|, $name|, $name?
Ich freue mich über dein Feedback! Gerne kannst du mir zu diesem oder zu den MindSnippets im Allgemeinen deine Meinung mitteilen.
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Manchmal ist es Angst zu scheitern. Manchmal schlicht Faulheit. Oder es fehlt an guten Vorbildern und leuchtenden Beispielen. Immer "beliebter" wird auch das ewige ...
Argument, dass der/die Einzelne doch ohnehin nichts tun könne oder auch, dass es sowieso für alles zu spät sei.
Ich bin gewiss kein Zweckoptimist. Wer mich kennt, kennt auch mein "Bitchface": Ich gucke, als hätte ich nur Sorgen, seit Wochen Verstopfung oder als sei wer gestorben. Dabei bin ich in diesen Momenten nur gedankenversunken. 😄
Und auch wenn ich Smileys einsetze: Ich bin kein dauergrinsender Alles-ist-toll-Optimist, sondern man möge es glauben oder nicht: Mehr Realist, als man bei manchen meiner Thesen denken möge. Ich will sagen: Ich verstehe alle von den obengenannten Argumenten. Und ich kenne jedes einzelne davon sehr gut. Gegen die meisten muss auch ich immer mal wieder ankämpfen.
Denn es ist doch so: Angst vor dem Scheitern? Wenn man nichts tut, scheitert man definitiv.
Faulheit? Die Energie kommt mit den ersten (noch so kleinen) Ergebnissen, also wenn man einfach mal anfängt - erlebe ich jeden Tag.
Gute Vorbilder? Die gibt es. Man muss nur genau hinschauen. Hinschauen wollen!
Der Einzelne kann nichts bewirken? Dann lass uns zusammentun. Dafür gibt es das Projekt hier ja.
Und es ist ohnehin zu spät? Zu spät für was?
Ein totales Aussterben der Spezies Mensch wird es nicht so schnell geben. Und selbst wenn 98% der Menschheit eines Tages vernichtet würde, dann blieben 2% am Leben - das sind 160 Millionen Menschen, die sich fragen werden: Was haben wir falsch gemacht und wie können wir den Restart jetzt besser gestalten?
Und dann, spätestens dann, wird man erkennen: Es war unser Denken, unser Mindset, unsere Spiritualität, die zu wider-natürlichen Prioritäten und falschen Definitionen von "Erfolg" führten. Kurz: Es lag an unserem mangelhaften Bewusstsein über das Leben an sich, das uns das alles bescherte und das wir korrigieren müssen. Und dann sollte etwas da sein. Ideen. Projekte. Menschen, die bereits jetzt an "einer neuen Erde" arbeiten. Und jene beginnt mit einem neuen Bezug zum Bewusstsein.
Machst du mit? Oder schläfst du lieber weiter?
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Denkblasen, Algorithmen und das Sterben objektiver Wahrheit
#216 • Christopher E. Schmitt •
2:58 min
2:58 min Sie sind allgegenwärtig. Sie helfen, unsere Route zu finden, empfehlen passende Filme, Bücher, Klamotten, Urlaubsziele und das mit einer erschreckend hohen Treffsicherheit. Algorithmen können uns das Leben deutlich angenehmer machen. Aber wie alles, so hat ... 
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auch diese Medaille zwei Seiten. Bezüglich einer Gefahr möchte ich hier einen kleinen Denkanstoß geben.
Algorithmen dieser Art funktionieren (unter anderem) in etwa nach diesem Muster:
Sie erkennen automatisch passende Produkte, Dienstleistungen oder auch Social Media Postings und Nachrichtenartikel, ähnlich derer, die dir bisher gefallen haben und zeigen dir daraufhin mehr davon.
Es geht aber auch noch ein paar Stufen tiefer. Beispielsweise durch Profile von Leuten, welche ein dir ähnliches Verhalten aufweisen. Wenn du mit Hans-Peter drei gleiche Artikel gekauft hast, dann magst du evtl. auch die gleichen Filme wie er (stark vereinfacht dargestellt).
Im ersten Moment könnte man sagen: "Toll! Was ich mir zuvor selbst zusammensuchen musste, übernimmt jetzt eine künstliche Intelligenz und erspart mir dadurch Arbeit und Zeit."
Das ist auch genau das, was wir wohl alle inzwischen als angenehm empfinden. Und man könnte fragen, wo hier das Problem sei, denn alles ist wie zuvor, nur einfacher. Auch vor den Zeiten von Algorithmen und Machine Learning haben wir uns im selben "Dunstkreis" bewegt wie zuvor. Ein Modellbahnfreund hat sich auch vor 30 Jahren schon mit Gleichgesinnten getroffen und in entsprechenden Läden aufgehalten.
Das stimmt. Aber zuvor war es immer eine aktive Aktion aufgrund einer bewusst getroffenen Entscheidung - gelegentlich. Und das wussten wir auch. Algorithmen jedoch verschaffen uns eine permanente Reizüberflutung, welche unsere Wahrnehmung und Definition von Realität und objektiver Wahrheit verzerrt. Dazu ein einfaches Beispiel:
Erika Müller ist ein positiver Mensch. In Facebook & Co. liket sie fast ausschließlich erfreuliche Beiträge und natürlich lustige Katzenvideos. Die bösen Nachrichten der Welt blendet sie absichtlich aus. Der Algorithmus merkt, was ihr gefällt und zeigt ihr mehr davon, und zwar auch, wenn sie gar nicht aktiv danach sucht und auch außerhalb von Facebook.
Ulf Maier hat ein eher pessimistisches Weltbild. Er mag Beiträge von Leuten, die ihm "aus der Seele sprechen" oder "hassen" und liket und kommentiert seinen Beifall unermüdlich. Auch er bekommt in Zukunft fast nur noch Postings dieser Art gezeigt. Beide - Ulf und Erika - erleben von nun an völlig unterschiedliche Realitäten. Sie leben beinahe in zwei verschiedenen Welten. Ihr Begriff von Wahrheit weicht so weit auseinander, wie es nur geht.
Und so kommt es, dass die Gesellschaft genauso viele Realitäten, also Wahrheiten in sich trägt, wie sie Menschen hat. Während COVID-19 erlebten wir es alle überdeutlich. Freunde und Kollegen wurden zu Feinden - je nachdem aus welcher Quelle sie ihre "Wahrheiten" holten.
Aber wieso kann man nicht leben und leben lassen? Dann leben wir eben alle in unterschiedlichen Realitäten, wo ist das Problem? Das Problem liegt darin, dass wir intuitiv wissen, dass wir zwar alle einzigartige Individuen sind, mit jeweils ganz eigenen Stärken und Schwächen, dass wir im Kern jedoch als Spezies an einem Strang ziehen müssen. Das ist überlebenswichtig! Alles andere bedeutet Spaltung (=griechisch Chaos) und mündet in einem sinnlosen Treiben, von Einssein keine Spur mehr.
Ich denke, dies ist auch ein weiterer Grund für unseren überbewerteten Intellekt-Kult. Unser Verstand ist grandios, ist wichtig - doch er ist und wird immer "nur" ein Werkzeug bleiben! Für Sinnhaftigkeit und Identität ist er nicht zuständig, ebenso wenig wie für tiefe, seelische, emotionale Sättigung, denn jene kann Ratio nicht erschaffen. Egal wie modern dein Smartphone sein mag - wenn dir darauf kein Mensch eine liebevolle Nachricht schreibt, bleibt es nur ein kaltes Stück Elektroschrott von morgen.
Intellekt ist aber planbar, messbar, nachweisbar und man kann über empirische Fakten nicht streiten. Ganz anders in "diesen verwirrenden, spirituellen Fragen des Glaubens". Nun, dann wird es Zeit, dass wir in der Richtung etwas tun. Wir müssen diesbezüglich dringend handeln, denn "es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten ..." (Matth. 24:11-12)
Es gibt unzählige Scharlatane. Esoterik, Spiritualität mit den groteskesten Ausschweifungen, fancy New Age Ausdrücken, Rituale, für die man NATÜRLICH einen speziell ausgebildeten (und schweineteuren) Lehrer braucht usw... Scharlatane, die die Arbeit für ernsthafte "Future Fixer" wie z.B. mich unnötig erschweren. Wieso ich das sagen kann? Das ist genau die richtige Frage!
Weil man einen aufrichten spirituellen "Lehrer" (so weit will ich bei mir gar nicht gehen!), Mentor oder Begleiter (so weit würde ich gehen), vor allem an zwei Dingen erkennen kann:
1. Er stellt sich nicht in den Mittelpunkt, sondern ist stets nur Vermittler und möchte keinesfalls Abhängigkeit in seinen Klienten erzeugen
2. Er spricht von Liebe. Punkt.
Es ist möglich, in spirituellen Fragen die gleiche Gewissheit zu finden, wie in (anderen) naturwissenschaftlichen Disziplinen auch. Man darf sich lediglich nicht verwirren lassen. Ist von mehr als Liebe die Rede, sind das in der Regel menschgemachte Überbauten, die für Verwirrung, Erschöpfung und Spaltung sorgen.
Daher heißen meine Bücher "Erinnerungs-Trilogie". Sie erinnern an lediglich drei ewige Wahrheiten, die - richtig verinnerlicht - grundsätzlich ausreichen, um zurück auf den Weg zu finden und sich nicht weiter verführbar zu machen.
auch diese Medaille zwei Seiten. Bezüglich einer Gefahr möchte ich hier einen kleinen Denkanstoß geben.
Algorithmen dieser Art funktionieren (unter anderem) in etwa nach diesem Muster:
Sie erkennen automatisch passende Produkte, Dienstleistungen oder auch Social Media Postings und Nachrichtenartikel, ähnlich derer, die dir bisher gefallen haben und zeigen dir daraufhin mehr davon.
Es geht aber auch noch ein paar Stufen tiefer. Beispielsweise durch Profile von Leuten, welche ein dir ähnliches Verhalten aufweisen. Wenn du mit Hans-Peter drei gleiche Artikel gekauft hast, dann magst du evtl. auch die gleichen Filme wie er (stark vereinfacht dargestellt).
Im ersten Moment könnte man sagen: "Toll! Was ich mir zuvor selbst zusammensuchen musste, übernimmt jetzt eine künstliche Intelligenz und erspart mir dadurch Arbeit und Zeit."
Das ist auch genau das, was wir wohl alle inzwischen als angenehm empfinden. Und man könnte fragen, wo hier das Problem sei, denn alles ist wie zuvor, nur einfacher. Auch vor den Zeiten von Algorithmen und Machine Learning haben wir uns im selben "Dunstkreis" bewegt wie zuvor. Ein Modellbahnfreund hat sich auch vor 30 Jahren schon mit Gleichgesinnten getroffen und in entsprechenden Läden aufgehalten.
Das stimmt. Aber zuvor war es immer eine aktive Aktion aufgrund einer bewusst getroffenen Entscheidung - gelegentlich. Und das wussten wir auch. Algorithmen jedoch verschaffen uns eine permanente Reizüberflutung, welche unsere Wahrnehmung und Definition von Realität und objektiver Wahrheit verzerrt. Dazu ein einfaches Beispiel:
Erika Müller ist ein positiver Mensch. In Facebook & Co. liket sie fast ausschließlich erfreuliche Beiträge und natürlich lustige Katzenvideos. Die bösen Nachrichten der Welt blendet sie absichtlich aus. Der Algorithmus merkt, was ihr gefällt und zeigt ihr mehr davon, und zwar auch, wenn sie gar nicht aktiv danach sucht und auch außerhalb von Facebook.
Ulf Maier hat ein eher pessimistisches Weltbild. Er mag Beiträge von Leuten, die ihm "aus der Seele sprechen" oder "hassen" und liket und kommentiert seinen Beifall unermüdlich. Auch er bekommt in Zukunft fast nur noch Postings dieser Art gezeigt. Beide - Ulf und Erika - erleben von nun an völlig unterschiedliche Realitäten. Sie leben beinahe in zwei verschiedenen Welten. Ihr Begriff von Wahrheit weicht so weit auseinander, wie es nur geht.
Und so kommt es, dass die Gesellschaft genauso viele Realitäten, also Wahrheiten in sich trägt, wie sie Menschen hat. Während COVID-19 erlebten wir es alle überdeutlich. Freunde und Kollegen wurden zu Feinden - je nachdem aus welcher Quelle sie ihre "Wahrheiten" holten.
Aber wieso kann man nicht leben und leben lassen? Dann leben wir eben alle in unterschiedlichen Realitäten, wo ist das Problem? Das Problem liegt darin, dass wir intuitiv wissen, dass wir zwar alle einzigartige Individuen sind, mit jeweils ganz eigenen Stärken und Schwächen, dass wir im Kern jedoch als Spezies an einem Strang ziehen müssen. Das ist überlebenswichtig! Alles andere bedeutet Spaltung (=griechisch Chaos) und mündet in einem sinnlosen Treiben, von Einssein keine Spur mehr.
Ich denke, dies ist auch ein weiterer Grund für unseren überbewerteten Intellekt-Kult. Unser Verstand ist grandios, ist wichtig - doch er ist und wird immer "nur" ein Werkzeug bleiben! Für Sinnhaftigkeit und Identität ist er nicht zuständig, ebenso wenig wie für tiefe, seelische, emotionale Sättigung, denn jene kann Ratio nicht erschaffen. Egal wie modern dein Smartphone sein mag - wenn dir darauf kein Mensch eine liebevolle Nachricht schreibt, bleibt es nur ein kaltes Stück Elektroschrott von morgen.
Intellekt ist aber planbar, messbar, nachweisbar und man kann über empirische Fakten nicht streiten. Ganz anders in "diesen verwirrenden, spirituellen Fragen des Glaubens". Nun, dann wird es Zeit, dass wir in der Richtung etwas tun. Wir müssen diesbezüglich dringend handeln, denn "es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten ..." (Matth. 24:11-12)
Es gibt unzählige Scharlatane. Esoterik, Spiritualität mit den groteskesten Ausschweifungen, fancy New Age Ausdrücken, Rituale, für die man NATÜRLICH einen speziell ausgebildeten (und schweineteuren) Lehrer braucht usw... Scharlatane, die die Arbeit für ernsthafte "Future Fixer" wie z.B. mich unnötig erschweren. Wieso ich das sagen kann? Das ist genau die richtige Frage!
Weil man einen aufrichten spirituellen "Lehrer" (so weit will ich bei mir gar nicht gehen!), Mentor oder Begleiter (so weit würde ich gehen), vor allem an zwei Dingen erkennen kann:
1. Er stellt sich nicht in den Mittelpunkt, sondern ist stets nur Vermittler und möchte keinesfalls Abhängigkeit in seinen Klienten erzeugen
2. Er spricht von Liebe. Punkt.
Es ist möglich, in spirituellen Fragen die gleiche Gewissheit zu finden, wie in (anderen) naturwissenschaftlichen Disziplinen auch. Man darf sich lediglich nicht verwirren lassen. Ist von mehr als Liebe die Rede, sind das in der Regel menschgemachte Überbauten, die für Verwirrung, Erschöpfung und Spaltung sorgen.
Daher heißen meine Bücher "Erinnerungs-Trilogie". Sie erinnern an lediglich drei ewige Wahrheiten, die - richtig verinnerlicht - grundsätzlich ausreichen, um zurück auf den Weg zu finden und sich nicht weiter verführbar zu machen.
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Angst überwinden durch Mut zur Wahrheit
#150 • Demokrit •
1:03 min
1:03 min "Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende." (Demokrit)
Meine Pause geht langsam zu Ende, Phase 2 beginnt allmählich. Diese soll mit Videos deutlich öffentlicher und sichtbarer werden. So ganz leicht fällt mir das zugegebenermaßen ...
mehr
nicht. Ich bin eigentlich nicht wirklich gerne vor der Kamera. Doch das Projekt wird ohne Mut jetzt nicht weiterkommen.
Es sind vor allem zwei Dinge, die ich mir ins Bewusstsein rufen muss (mich erinnern muss), um an Mut zu gewinnen.
Das erste ist, mir bewusst zu machen, dass das, was ich sagen möchte, nach Jahrzehnten der interdisziplinären Suche und anderer Quelle der Erkenntnis meine felsenfeste Überzeugung von Wahrheit geworden ist und zudem nur das Beste für ausnahmslos jede Lebensform beabsichtigt. Kann es bessere Gründe für mutige Aktionen geben?
Jegliche Angriffe, die daraufhin kommen können, meinen entweder meine Art und Weise, wie ich es rüberbringe (ich bin leider oft noch etwas zu forsch, manchmal sogar etwas angreifend) - daran kann ich gerne arbeiten und diesbezüglich mache ich gewiss noch öfter mal Fehler. Oder aber, die Gründe des Angreifers sind schlicht bei ihm selbst zu suchen. Getroffener Hund bellt? Keine Lust, erinnert zu werden? Im einen Fall lerne ich also, im anderen muss es mich absolut nicht treffen. (Siehe verlinkte Snippets, unter anderem aus Matrix: "Kein Ausweichen mehr nötig").
Das zweite ist, sich ebenfalls wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass alles ein Spiel ist. Oder ist es nur WIE ein Spiel? Entscheide das selbst. Und welches Spiel macht Spaß, wenn man es ohne Risiko spielt? Macht Mensch Ärgere Dich Nicht vielleicht Freude, ergibt Sinn oder hat man auch nur den Hauch einer Chance auf den Sieg, wenn man mit seinen Spielfiguren "im Haus" bleibt, aus Angst, sie könnten von anderen "geschmissen" werden?
Also. Spiel das gigantischste Spiel des Universums. Mit Freude. Ohne Angst.
Meine Pause geht langsam zu Ende, Phase 2 beginnt allmählich. Diese soll mit Videos deutlich öffentlicher und sichtbarer werden. So ganz leicht fällt mir das zugegebenermaßen ...
nicht. Ich bin eigentlich nicht wirklich gerne vor der Kamera. Doch das Projekt wird ohne Mut jetzt nicht weiterkommen.
Es sind vor allem zwei Dinge, die ich mir ins Bewusstsein rufen muss (mich erinnern muss), um an Mut zu gewinnen.
Das erste ist, mir bewusst zu machen, dass das, was ich sagen möchte, nach Jahrzehnten der interdisziplinären Suche und anderer Quelle der Erkenntnis meine felsenfeste Überzeugung von Wahrheit geworden ist und zudem nur das Beste für ausnahmslos jede Lebensform beabsichtigt. Kann es bessere Gründe für mutige Aktionen geben?
Jegliche Angriffe, die daraufhin kommen können, meinen entweder meine Art und Weise, wie ich es rüberbringe (ich bin leider oft noch etwas zu forsch, manchmal sogar etwas angreifend) - daran kann ich gerne arbeiten und diesbezüglich mache ich gewiss noch öfter mal Fehler. Oder aber, die Gründe des Angreifers sind schlicht bei ihm selbst zu suchen. Getroffener Hund bellt? Keine Lust, erinnert zu werden? Im einen Fall lerne ich also, im anderen muss es mich absolut nicht treffen. (Siehe verlinkte Snippets, unter anderem aus Matrix: "Kein Ausweichen mehr nötig").
Das zweite ist, sich ebenfalls wieder ins Bewusstsein zu rufen, dass alles ein Spiel ist. Oder ist es nur WIE ein Spiel? Entscheide das selbst. Und welches Spiel macht Spaß, wenn man es ohne Risiko spielt? Macht Mensch Ärgere Dich Nicht vielleicht Freude, ergibt Sinn oder hat man auch nur den Hauch einer Chance auf den Sieg, wenn man mit seinen Spielfiguren "im Haus" bleibt, aus Angst, sie könnten von anderen "geschmissen" werden?
Also. Spiel das gigantischste Spiel des Universums. Mit Freude. Ohne Angst.
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Wir werden immer dümmer
#227 • Christopher E. Schmitt •
2:59 min
2:59 min
Antwort auf fast alles" von ARTE, siehe YouTube Link unten.
Der neuseeländische Psychologe James Flynn hat in den 1980er Jahren als Erster festgestellt, dass der durchschnittliche Intelligenzquotient alle zehn Jahre um drei Punkte ansteigt. Wir (Menschen) wurden tatsächlich immer intelligenter. Doch das war einmal. Denn seit den 90ern ist dieser Effekt rückläufig.
Im verlinkten Video findet man einige Gründe dafür. Beispielsweise Chemikalien in Nahrung, Kleidung, Umwelt und Kosmetik. Oder Jodmangel. Auch, dass uns Technik immer mehr (Denk-)Aufgaben abnimmt, sei es Rechnen, Navigieren, sich Fakten, Texte oder Telefonnummern merken oder KI, die uns mit stolzer Brust klarmachen will, dass sie uns auch durch das Abnehmen von Kreativität einen Gefallen tun wird in naher Zukunft, was zwar intelligent sein mag, aber definitiv nicht klug.
Etwas fiel mir jedoch ganz besonders auf (siehe etwa ab verlinkter Minute 16:01). Der Mensch kann etwa 11-60 Bit pro Sekunde verarbeiten. Das Problem dabei: Es strömen rund 11 Millionen Bit/s auf unser Gehirn ein. Das bedeutet, dass wir uns im Idealfall für das beste, relevanteste und wichtigste Millionstel entscheiden sollten, das uns über unsere Sinne erreicht. Tun wir aber nicht.
Und nun kommt meine Interpretation - das ist jener Teil, der auf ARTE im Zuge des rein akademischen Betrachtens nicht beleuchtet wird. Ich finde die Thesen der Sendung nicht falsch. Allerdings (mal wieder) nicht ganzheitlich. Denn wie definieren wir "das, was wichtig ist" überhaupt?
"Selektive Wahrnehmung" ist jedem ein Begriff. Man sieht und hört, was man als wichtig empfindet (oder auch nur das, was man hören und sehen WILL). Hat man beispielsweise eine bestimmte Meinung zu einer Sache, so nimmt man auch mal ganz gerne umso mehr Bestätigendes diesbezüglich wahr, während man das, das die eigenen Thesen ins Wanken bringen könnte, gerne ignoriert.
Da heute jeder von uns mehr denn je in seiner eigenen Wahrnehmungs- und Realitätsblase lebt (
Snippet #216), was sich künftig dank KI und Algorithmen noch weit mehr zuspitzen wird, betrachten wir auch alle ganz verschiedene Dinge als wichtig. Es gibt natürlich auch individuell gesehen unterschiedliche Prioritäten. Eine Freundin von mir hat ein einjähriges Kind, für sie sind Babybreiprodukttests relevant. Für mich spielen sie derzeit nicht die geringste Rolle.Wir alle nehmen Politik und Technik als immens wichtig wahr, alleine schon deswegen, weil wir selbst sie zu großen, allgegenwärtigen Themen erhoben haben und ihnen viel Lösungspotential zuschreiben. Aber haben sie das objektiv betrachtet wirklich? In diesem Ausmaß?
Kann man überhaupt so etwas Bedeutendes wie "etwas objektiv Wichtiges" definieren? Bei aller Individualität, die wir so hoch feiern? Ganz unbedingt. Beispielsweise sind sich vermutlich alle (intelligenten) Menschen darin einig, dass Gesundheit und Frieden völlig objektiv wichtig sind. Krankheiten und Kriegsursachen gibt es unzählige, doch es gibt nur die eine Gesundheit, den einen Frieden. Was wir dann im gesunden, friedlichen Zustand aus unserem Leben machen, bleibt eine individuelle Angelegenheit. Doch vereint sind wir in der Meinung und dem Glauben, welcher eigentlich schon ein Wissen ist, dass wir Gesundheit und Frieden brauchen und schützen müssen, um uns frei entfalten zu können.
Es existiert noch eine weitere objektive Wahrheit, ein objektives Wissen, in dem wir uns alle einig sind, alle gleichen und welches wir als "objektiv wichtig" betrachten würden - wenn wir es erst einmal kennen (erinnern). Und das ist - wieder einmal - nicht der individuelle, sondern zunächst einmal der universale Sinn des Lebens (im Sinne von Plan, Vision, Traum, Absicht, Ziel des Lebens-an-sich).
Es ist wichtig, dass wir uns als Individuum und als Spezies daran erinnern. Denn dann geschieht folgendes:
1. Das Aha-Erlebnis erfüllt dich sofort mit Klarheit, Richtung und echtem Selbst-Bewusstsein (Identität).
2. Du verstehst deutlicher, was es mit Begriffen wie Gut und Böse auf sich hat (
Snippet #37), die nämlich eng verwandt sind mit:3. Zielführend und nicht zielführend. Denn den universalen Sinn des Lebens zu erinnern, wirkt sich auf dich derart aus, dass du die größte Freude und Sinnhaftigkeit verspürst, wenn du im Einklang mit diesem lebst. In der Folge wirst du:
4. Völlig automatisch deine 11-60 Bit darauf verwenden, was "objektiv wichtig ist". Und passend zum Social Media Bild:
5. Stellen wir dann die richtigen Fragen, suchen auf zielführende (Denk-)Weise nach Lösungen und Antworten, die durch Rationalität alleine nicht zu finden sind.
Die unzähligen Impulse aus Dumm-TV, Handy, Social Media, ... werden dich dann von ganz alleine nicht mehr derart ablenken, weil sie im Gegensatz zur Sinnhaftigkeit des Lebens schlicht und einfach an Glanz und Attraktivität verlieren.
Das ist eines der Prinzipien der Spiritualität und Philosophie des Lebens: Du musst dich zu nichts zwingen. Du musst nichts Schlechtes oder Sinnloses abtrainieren, versuchst nicht die Dunkelheit auszuschalten, sondern das "Licht", das dir buchstäblich aufgegangen ist, leuchtet Schatten von ganz alleine weg. Was dir Freude macht, sich wahr anfühlt und dich mit Sinn erfüllt, wirst du ganz von selbst verstärkt anziehen, während du alles andere ganz von selbst loslassen wirst.
Im Coaching bzw. Mentoring vertiefen wir auch genau das.
Urheber:
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Krieg und Klugheit
#96 • Albert Einstein •
0:08 min
0:08 min "Ein kluger Kopf passt unter keinen Stahlhelm." (Albert Einstein)
Wie schön Einstein es immer wieder schaffte, viel Kraft in wenige Worte zu packen. Womöglich lernt man als Physiker das Reduzieren auf kurze Formeln. Ich arbeite noch ...
mehr
daran ... 😁
Wie schön Einstein es immer wieder schaffte, viel Kraft in wenige Worte zu packen. Womöglich lernt man als Physiker das Reduzieren auf kurze Formeln. Ich arbeite noch ...
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Sei es, bevor du es tust!
#294 • Lao Tse •
1:51 min
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Schon vor gut 2500 Jahren formulierte der chinesische Philosoph, den man oft auch anders schreibt, diesen Satz. Und auch Meister Eckhart lehrte (um 1300), Menschen sollten sich ...
weniger auf das Tun und mehr auf das Sein konzentrieren. In der Bibel fragte Moses (2. Mose 3,14) am brennenden Dornbusch, als er von Gott die Zehn Gebote erhielt, wie dessen Name denn sei. "Ich bin, der ich bin", war Gottes Antwort. Man kann es deuten als "Ich BIN immer bei dir, werde dir immer helfen", oder auch anders. Ist Gott das pure Sein? Erkennt man das Göttliche, wenn man das reine Sein begriffen hat?
Auch in der modernen Persönlichkeitsentwicklung weiß man, dass dem Tun das Sein vorausgehen sollte. Es leuchtet auch ein, dass ein gesundes Selbstbewusstsein, also das Bewusstsein vom Selbst, vom Sein, die Basis einer möglichst gelingenden Aktivität sein dürfte. Um ein guter Schauspieler zu sein, solltest du felsenfest davon überzeugt sein, ein guter Schauspieler zu sein. Innere Bilder, verknüpft mit starken Emotionen (idealerweise positive) wirken wie eine Programmierung des Unterbewusstseins: Mache, dass dieses Bild Wirklichkeit ist.
Dies ist der Grund, weshalb deine Identität, dein Selbstbild, das was du denkst zu sein, die Basis deiner Handlungen, deiner Werke, deiner Arbeit und somit auch deiner Ziele, Pläne und Träume - ja deines gesamten Lebens sein wird. Wie wichtig ist es also, möglichst früh, dein wirkliches, spirituelles, ewiges Ich zu kennen!
Denn wie leicht bekommen wir in jungen Jahren ein Selbstbild, das uns von Eltern, Schule, Umfeld, Medien und Zeitgeist eingeredet bzw. vorgelebt wird! Andere sehen uns so und so, also glauben wir bald, wir sind so und so. Wir sehen Andere das und das tun, glauben oder sein, also imitieren wir das Wahrgenommene. Und wie selten hinterfragen wir dieses Bild, prüfen es auf Stimmigkeit und Aktualität?
Kein Wunder also, verlieren wir dann den Boden unter den Füßen, wenn sich die äußeren Umstände ändern und unser Selbstbild somit nicht mehr mit den neuesten, äußeren Entwicklungen harmoniert. Wenn du Angst vor Veränderungen hast, könnte das ein Warnzeichen sein. Ich spreche nicht von einem neuen Auto oder einer modernisierten Wohnzimmereinrichtung, die du selbst bestimmst und auswählst. Solche Veränderungen feiert und "kann" so ziemlich jeder. Ich meine äußere Veränderungen, die du weder initiiert hast, noch kontrollieren kannst.
Nur dein wahres Ich kann dich vollkommen stabil machen gegen jeglichen Wandel der Zeit und sogar gegen alle noch so widernatürlichen und "bescheuerten" Entwicklungen auf unserem Planeten. Auch, aber längst nicht nur, auf politischer Ebene beispielsweise; einer Ebene, die wir ohnehin viel zu groß aufgeblasen haben. Das Miteinander braucht zwar eine vernünftige Politik. Aber Leben ist nicht Politik. Und somit ist auch dein Sein in letzter Instanz nicht von politischen Umständen abhängig.
Bei den Drei Erinnerungen geht es daher genau in dieser Reihenfolge um Identity - Mission - Resource. Finde deine wahre Identität, werde dir im Anschluss daran deiner wahren Bestimmung/Berufung (also "Mission", das was du aus deinem Leben, deinem Hier-Sein WIRKLICH machen möchtest) bewusst und entdecke schließlich die Ressource, die du für all das benötigst. Beispielsweise auch durch ganz neue Skills.
BeCome - Sei es, dann kommt es.
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Sehnsucht lehren
#219 • Antoine de Saint-Exupéry •
2:00 min
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Saint-Exupéry)
Daran muss ich dringend arbeiten! Dieses MindSnippet schreibe ich mir vor allem selbst. Aber vielleicht interessiert dich ja, was ich damit meine, dringend daran arbeiten zu müssen.
Ich erlebe immer wieder, dass für manche Leser meiner Bücher und Besucher meiner Seite Vieles zu abstrakt wirkt. Die Frage, die sich einigen stellt, ist in etwa die: "Ja okay, alles schön und gut, aber was habe ich davon (oder die Menschheit)?"
Der Nutzen, der Mehrwert wird nicht erkannt. In jenen Lesern und Besuchern fehlt die Sehnsucht nach eben jenem großen, weiten Meer, dass ich erinnert habe und das mir die Energie für all das hier gibt - und noch darüber hinaus. Nicht falsch verstehen. Auch ich bin natürlich immer mal wieder deprimiert. Wegen der Weltlage, wegen eigener Sehnsüchte, Enttäuschungen und Anstrengungen. Doch die Basis ist stabil, wie nie zuvor in meinem Leben und Tiefs dauern nicht mehr lange an. Auch gehen sie nicht mehr an die Substanz.
Natürlich meine ich die Sehnsucht nach dem Meer im übertragenen Sinne. Es geht um Zusammenhänge. Wenn ich beispielsweise sage: "Die Welt hat in erster Linie kein politisches Problem, sondern zunächst ein massives, spirituell-philosophisches Defizit zu stillen", dann reagieren einige mit Unverständnis. Die Medien sind doch voll von politischen Katastrophen, Fehlentscheidungen, Lug und Trug, Korruption, Dummheit und Machtgier - wie kann ich da sagen, es gibt kein politisches Problem? Das stimmt. Es gibt viele politische Probleme. Doch der Punkt ist - es gibt keine politische Lösung!
Denn was geht Politik voraus und wird immer die Substanz sein, aus der Politik entsteht? Und wer sagt, dass das Leben ein derart großes Politikum ist, wie wir es heute erleben?
Politik ist im Gegensatz zu deiner Psyche, Mentalität, Lebensphilosophie und Spiritualität nichts Natürliches, sondern der menschgemachte Versuch, ebene jenes spirituelle Defizit mit dem Verstand zu kompensieren. Das gelingt aber nicht, da Leben mehr ist, als der Verstand erfassen kann. Dennoch (weil uns dieser Zusammenhang fehlt), scheinen wir umso mehr von Politik zu benötigen, je weniger wir "von alleine", also von unserem Inneren heraus einfach funktionieren. Wir haben vergessen, dass dies ohne Weiteres möglich wäre, die Natur hat uns mit allem ausgestattet, was dazu nötig ist.
Die Zusammenhänge zu erkennen, befreit dich umgehend von aller politischen Last und Sorge. Man muss das politische Chaos und Drama gar nicht mehr verstehen - denn darin liegt schlicht und ergreifend keine Lösung begraben (indirekt schon, direkt aber nicht). Diese Zusammenhänge zu erkennen, lässt eben jene Klarheit, Größe und Weite erkennen, jene Sehnsucht in dir erwachen - wie beim Blick aufs Meer.
Auf einmal wird klar, was zu tun ist - und was eigentlich völlig irrelevant ist! Die Sehnsucht nach der Weite des Meeres lässt dich voller Elan Bäume fällen, um ein Boot zu bauen. Die Sehnsucht nach der Klarheit, Größe und Weite der inneren Erkenntnis lässt dich voller Elan ganz andere Dinge tun. Entscheidend ist nur, ob du diese Weite erfahren möchtest, sie erkennen magst - ob du erinnert werden willst.
Es liegt an dir, was dein Wohl angeht. Und es liegt an den vielen Wirs in der Welt, was unser Wohl angeht. Doch anfangen muss man immer bei sich selbst. Lass uns Segeln gehen!
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Sehnsucht - Berufung - Politik - Zukunft
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Fruchtbringendes Fokussieren
#161 • Sokrates •
0:44 min
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Dazu will und muss ich gar nicht viel sagen. Das dürfte ein Satz sein, der heute aktueller ist denn ...
je. Wir hassen, hetzen, verdammen, verfluchen, verurteilen, finden Schuldige, "wissen" was falsch läuft, ermahnen tausende Fehler - in Anderen. Vorwiegend in Politikern.
Dabei geht es beim Versuch, die Zukunft zu reparieren, gar nicht darum, ob unsere Kritik berechtigt ist oder nicht. Hier wollen wir nur unser Ego stärken. Wir wollen recht haben, richtig liegen, das Gefühl bekommen, an uns selbst nicht arbeiten zu müssen, da die Ursachen für Missstände ja wo ganz anders liegen. Das mag tatsächlich sogar oft der Fall sein. Das Problem ist nur, dass diese Strategie nicht funktioniert, da sie keine schöpferische Kraft enthält. Wir erschaffen in dem Moment nichts - wir versuchen (den anderen) zu zerstören. Das ist ein Unterschied.
Du kannst die Dunkelheit nicht ausschalten. Willst du sie loswerden, musst du das Licht einschalten. Was in deiner Wohnung zig mal am Tag eine Selbstverständlichkeit ist, ist auch im spirituell-philosophischen Sinne zutreffend.
Aber was ist das Licht? Was ist "das Neue", von dem Sokrates spricht?
Ich bin mir ganz sicher: Die #3erinnerungen, bringen buchstäblich Licht ins Dunkel.
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Dunkelheit - Mut - Fokussieren - Veränderung
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Kollektivbewusstsein - Teil 2: Eintauchen ins menschliche Universum
#246 • Blaise Pascal •
8:40 min
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(Dies ist Teil 2 des zweiteiligen Snippets "Kollektivbewusstsein". Lies zu erst
Snippet #245)Grundsätzlich finde ich Pascals Gabe zur Ganzheitlichkeit äußerst beispielhaft. Ihm gelingt, was auch ...
heute immer noch vielen Gelehrten schwerfällt: Wissenschaft und Spiritualität nicht nur als ein und dasselbe beschreibend zu betrachten - lediglich anders formuliert - sondern beides auch als gleichermaßen wichtig, da das eine nicht die Ebene des anderen bedienen kann. Denn alles ist eins (von der Aussage) und zugleich verschieden (ausgedrückt). Pascal war Mathematiker, Physiker, Literat, Christ und Philosoph.
Ein erleuchteter Mensch kann alleine durch sein Bewusstsein noch lange keine Autos oder Computer bauen; dazu bedarf es eines messerscharfen, ausgebildeten Verstandes. Ebenso gewinnt ein studierter Kopf durch eine rein akademische Ausbildung und Ausrichtung noch längst keine Erkenntnis darüber, wie und wofür man seine auch noch so coolen und beeindruckenden Computer und andere Zukunftstools rundum zielführend einsetzt. Anders: Elon Musk darf gerne das Raumschiff zum Mars entwickeln. Aber bitte nicht (alleine) über den Spirit einer neuen Welt entscheiden.
Ein zielführender Einsatz bedeutet ein maximal sinnvoller Einsatz. Das universale Ziel im Leben/des Lebens zu erkennen, ist eine Frage vom universalen "Sinn des Lebens" (was hat es im Sinn, was bezweckt es, wo möchte es sich hin entwickeln?) und somit eindeutig eine Frage der Philosophie/Spiritualität. Denn ebenso wenig wie du beispielsweise Liebe auch nur annähernd erschöpfend durch Worte vermitteln kannst, kann der Verstand alleine auf logischer Ebene den "Sinn des Lebens" erfassen.
Und nicht zuletzt ist es auch eine Frage der Erkenntnis darüber, dass es eine höhere Intelligenz gibt, so dass ein größerer, intelligenterer und viel umfassenderer All-Time-Plan überhaupt existieren könnte. Ein größerer und genialerer Plan, als ihn selbst das aufgeblähteste Ego und der messerscharfste Verstand jemals haben könnten. Ein Gedanke, der Ego fixierten Menschen gar nicht gefällt, da er mit Demut zu tun hat. Aber ein Gedanke, an dem bewusste Menschen keinerlei Zweifel hegen - und ihn lieben anstatt ihn zu belächeln.
Weil sie naiv sind? Ganz im Gegenteil. Viel mehr, weil sie mindestens einen erhellenden Moment hatten, in dem ihnen dies "bewusst" wurde, es ihnen sozusagen offenbart wurde. Dieser eigentlich kostbare Informationsvorteil ist in unserer Zeit nur leider (noch) nicht von Bedeutung. Gerade das soll sich durch die #spiritualRevolution ja ändern, wenn es auf diesem Planeten mal besser werden soll.
Beide Bereiche brauchen einander, ziehen an einem Strang - im Idealfall, wovon heute leider noch keine Rede sein kann. Zu einseitig Intellekt geblendet gehen wir in diesen Zeiten an alle Fragen des öffentlichen Lebens heran. Dass sich heute so viele Menschen wie kaum zuvor fragen, worin eigentlich der Sinn von all dem heutigen Treiben besteht, ist kein Zufall. Verstand tut sich schwer mit dem Herstellen von Sinnhaftigkeit. Und so entsteht in einer abkühlenden Welt ein Hunger, der immer mehr Menschen anfangen lassen wird, letztlich die richtigen Fragen zu stellen - damit sich das Leben, einmal gründlich hinterfragt, endlich weiter entwickeln kann. Das Leben löscht jede Energieverschwendung früher oder später aus, die keinen Sinn ergibt und in den Augen der Natur nicht zielführend und nahezu vollkommen unfruchtbar (geworden) ist.
Wir können als Spezies demnach gar nicht anders erfolgreich sein, als durch die Einigkeit im Grundsätzlichen (siehe
Snippet #205, "Erinnern und Entschlacken"). Und wie stellt man vollkommene Einigkeit her? Indem man etwas vereint, also aus mehreren Elementen eins macht. Beispielsweise sollte dazu aus mehreren Menschen (=Talenten, Gaben, Ideenhabern, Erfahrungen, Perspektiven, ...) buchstäblich EIN handelndes Wesen werden. Was in Familien, Firmen und Vereinen im relativ Kleinen für jeden eine offensichtliche Grundvoraussetzung darstellt, ist für eine gesamte Spezies sogar von noch viel elementarerer Bedeutung."Wenn ein Reich mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen", wusste auch schon die Bibel in Markus 3:24. Eine Familie zerbricht, ein Verein zerstreitet sich und eine Firma geht pleite, wenn jeder Angestellte nur an sich denkt. Und eine Planetenpopulation errichtet sich selbst zunächst die Hölle, um dann elendig darin zu verrecken - wenn sie sich nicht einig wird, nicht eins wird in einem edleren, unserer Spezies würdigerem Ziel.
Natürlich ist das ein schwieriges Unterfangen. Aber es ist ein vollkommen alternativloses! Die Frage lautet also nicht, "ob" man sich damit befassen sollte, sondern einzig und alleine, "wie" man das um Himmels Willen anstellen sollte! Damit hätten wir dann endlich einmal wieder eine gute Frage.
Wie gut, dass es bereits viele große Geister gibt und gab, die genau das als Tatsache erkannt haben: Wir sind nicht nur eins, weil es schön klingt, sondern weil es tatsächlich so ist. (Recherchiere gerne auch mal über Ramana Maharshi, den indischen Guru, gestorben 1950, zum Thema Alles ist eins).
Es ist einmal mehr wieder das Ego, welches Spaltung bewirkt und sogar anstrebt. Denn nur so, nur durch den Vergleich, nur durch das Hier und Dort, das Ich und Du kann es anders, größer, besser als andere sein. Nur so kann es existieren, sich spüren. Bewusstsein genügt sich selbst, hat solche Spielchen nicht nötig, ist völlig unabhängig von Umständen. Bewusstsein schafft Einheit bzw. macht einem das Einssein von allem-das-ist bewusst.
Viele Worte ... besser ist, wenn man es fühlen kann. Daher - wie in Teil 1 dieses MindSnippets (#245) versprochen - hier eine Übung, die du gerne so oft wie möglich trainieren kannst, bis du (na was wohl?) eins mit ihr geworden bist. Denn ganz einfach ist es nicht. Schon gar nicht ganz zu Beginn und auch nicht bei besonders "schwierigen" Mitmenschen oder an schwierigen Tagen. Doch man wächst an seinen Aufgaben. Ich drücke die Daumen, dass es bei dir klappt. Falls nicht, probiere es gerne immer mal wieder: Das Eintauchen in das menschliche Universum.
(Gut zu wissen: Universum Wortherkunft: universus, ganz, sämtlich, allgemein, umfassend. Eigentlich: in eins gekehrt. Unus: Einer, ein Einziger. Versus: gewendet)
Stell dir dazu vor - oder wende es beim nächsten Mal real an - du fährst mit dem Auto auf der Autobahn. Wir kennen es alle: Es wird gedrängelt, rechts überholt, die Leute fahren zu schnell, zu langsam und überhaupt könnte man sich pausenlos über alles und jeden aufregen. Straße ist Krieg. Ein Egokrieg.
Ich fuhr selbst vor Kurzem auf der Autobahn. Gerade als ich mich zum vielleicht fünften Mal lautstark und zugleich so herrlich sicher unhörbar über "ein Arschloch" vor, hinter oder neben mir beschweren wollte, kam mir eine Eingebung, die zu diesem Snippet führte.
Das Ego schimpft gerne über andere. Auf die Art fühlt es sich als etwas Besseres. Auf der Autobahn vor allen Dingen als ein besserer, allen überlegener Autofahrer. So etwas gefällt dem Ego. Da ist es leicht, in einen Fluch-Rausch zu kommen, denn je dümmer die anderen sind, desto toller ist man logischerweise doch selbst! Andere zu erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen, dürfte der älteste und billigste (und armseligste) Psychotrick von allen sein. Doch wir alle fallen immer wieder auf ihn herein - auf beiden Seiten. Mal demütigen wir andere, mal lassen wir uns demütigen. Beides ist einfach nur falsch, denn beides beruht auf Unbewusstheit, auf dem Vergessen von Wahrheit, von Einheit.
Der Haken an dieser Ego-Push Sache: Hier geschieht Spaltung vom Feinsten. Was hättest du davon, tatsächlich der Tollste zu sein, wenn du dich damit selbst in die völlige Isolation fluchst? Wenn die anderen alle solch entsetzlichen Vollhonks sind, dann möchte man doch am liebsten nichts mit ihnen zu tun haben. Hoffentlich ist man gleich zu Hause und kann in Ruhe als Single oder mit dem hoffentlich seine Klappe haltenden Partner Netflix streamen.
Spaltung, schlechte Laune und tief innendrinnen weiß man, dass es falsch ist, was man da tut. Dass es nicht besonders souverän ist, nicht sehr reif und weise, wenn man nur am Schimpfen und Fluchen ist. Cool ist es auch nicht. Man bekommt noch schlechtere Laune, weil man jetzt sogar noch sich selbst hasst (sollte man irgendwann wieder zur Selbstreflexion imstande sein).
Nach dem etwa fünften Fluchen kam mir also auf einmal der Gedanke wie eine Eingebung. Ein Auto zog ohne zu blinken knapp vor mir von der rechten auf meine linke Spur. Ich musste (leicht) bremsen. Ich schimpfte und war mir natürlich sicher, dass ich niemals so scheiße fahren würde wie dieses A***loch. Eine Minute später zog ich an dem Auto vorbei und darin saß ein altes Mütterchen. "Das könnte deine Mutter sein", kam es mir. Auf einmal hatte ich Nachsicht und ich habe ihr verziehen.
Dieses Verzeihen fühlte sich großartig an. Und zugleich beschämend. Der nächste Gedanke schoss mir in den Kopf: "Du bist auch nicht mehr der Jüngste. In 20 Jahren bist du dankbar, wenn dich keiner verflucht, wenn du nicht mehr ganz optimal funktionierst", und ich dachte: "In 20 Jahren? Ich bin heute schon dankbar, wenn man mir meine Fehler verzeiht!", und ich erinnerte mich daran, was ich neulich einem Kollegen aus Versehen Verletzendes sagte und hoffte so sehr, dass er mir das je verzeihen kann!
Ein weiterer Gedanke kam mir: "Du bist diese alte Frau! Nicht in diesem Moment, nicht in diesem Leben, nicht in dieser Inkarnation, als dieser Avatar, in diesem Viewport, ... nenn es wie du willst ... aber du bist ebenso diese alte Frau wie du dieser LKW-Fahrer bist, der links rüber möchte." Ich gab dem litauischen Vierzigtonner Lichthupe, dass ich ihn vorlassen würde. Er zog rüber. Als ich ihn dann wieder überholte, bedankte er sich bei mir durch freundliches Winken. Mir lief es kalt den Rücken runter, denn ich dachte: "Ich spüre gerade, dass sein Dankeschön und seine Freude über meine Geste gerade zu meiner Freude wird. Seine Emotion und meine sind gerade gleich!", und eine Intuition sagte mir: "Sie sind nicht nur gleich - sie sind ein und dieselbe!"
Ein Kribbeln, das bestimmt eine Minute anhielt, eine Art Schwerelosigkeit stieg in mir auf. Ich dachte nur: "Kann das sein? Ist das, was ich gerade erlebt habe, die intensiv gefühlte Wahrheit von alles-ist-eins und wir Menschen sind alle ein Leib?". Genau wie in 1. Korinther 12,20 gesagt wird: "So aber gibt es viele Glieder und doch nur einen Leib".
Ich beschloss, dies auf der restlichen einstündigen Fahrt zu trainieren und was soll ich sagen? Es klappte so dermaßen gut! Es gelang von nun an keinem anderen Verkehrsteilnehmer mehr, mich auch nur annähernd aus der Ruhe zu bringen. Regte sich ein Hauch von Kritik in mir, stellte ich eine Art innerer Verbindung zum entsprechenden Autofahrer her. Innerhalb von Sekundenbruchteilen sah ich sein oder ihr Leben vor mir: Da waren Sorgen, Ängste, schwere Erlebnisse. Hörverlust, Trennungsschmerz aber auch frisch Verliebte, die auf Wolke sieben schwebend den ein oder anderen kleinen Fehler machten. Klar - vermutlich entsprangen diese "Bilder" nur meiner Fantasie. Doch echt oder Fantasie: Etwas in mir sorgte für Plausibilität, für nachvollziehbare Erklärungen, die umgehend Vergebung bewirkten. (Google hierzu auch gerne mal nach "fundamentaler Attributionsfehler")
Eine Gruppe Motorradfahrer zog im Stau langsam in der Rettungsgasse an mir vorbei. Mein erster Gedanke war: "Das dürfen die gar nicht!" Mein zweiter war: "Gönn doch! Solange sie echt vorsichtig sind und niemanden gefährden und nichts blockieren, freu dich doch für sie, dass sie nicht warten müssen. Später wirst auch du froh sein, wenn andere gönnen können anstatt giftige Pfeile des Neids auszusenden."
Dieser "Trick", besser gesagt diese Übung mag dir jetzt nicht besonders spektakulär vorkommen. Denn noch fehlt der entscheidende Unterschied zu reiner Großmütigkeit.
Es geht nicht darum, das Gefühl zu haben ICH gönne DIR. ICH verzeihe DIR oder ICH freue mich für DICH. Dieses Ich ist noch immer das Egobewusstsein, das hier spricht, denkt oder fühlt. Noch immer herrscht hier zwar vielleicht eine sehr edle Absicht, doch die Spaltung ist nach wie vor vorhanden.
Versuche stattdessen, dein Gönnen, dein Verzeihen, deine Mitfreude so zu empfinden, als sei es dir selbst widerfahren. Sei das alte Mütterchen, sei der LKW-Fahrer, lebe einen Moment deren Leben. Spüre wie du Freude, Verzeihen, Gönnen, ... aussendest und empfängst. Gib und nimm. Fühle, wie du diese Energien aussendest und spüre zugleich die Dankbarkeit des Empfangens. Diese Dankbarkeit ist wiederum (bedenke, dass Zeit nur eine Illusion ist) wie eine Art Vorschuss-Dankbarkeit für das nächste Mal, wenn du Mist baust. Diese Geisteshaltung bewirkt eine Art Generalvergebung. "Vergib uns, wie auch wir vergeben". Schuld - in diesem Bewusstsein - ein für allemal kein Thema mehr. Gelingt es dir, in dieses Bewusstsein einzutauchen (besser gesagt, es freizulegen), wirst du ein großartiges, sehr energetisches Gefühl spüren. Das ist Liebe. Das ist Agape. Das ist Einssein und genau das ist Bewusstsein. Spaltung existiert hier nicht. Das ist Wahrheit und ein wahrhaft göttliches (Bewusst)Sein.
Daher nennt sich Gott "Ich bin". Denn es gibt kein Ich und kein Du. Klar, für uns als Glied des Ganzen (sozusagen in dieser Form als Avatar) natürlich durchaus. Aber das hat nur den einen Grund: Unser Verstand kann mehr nicht verarbeiten, ist ja oft schon mit diesem einen Leben völlig überfordert. Niemals könnte er 8 Milliarden Autos zugleich fahren, niemals 8 Milliarden Sorgen verkraften. Daher ist "alles eins, und alles ist verschieden". Und daher ist der Verstand zwar ein wunderbares Werkzeug - aber eben stark begrenzt, weshalb er alleine für funktionierende (Welt-)Politik niemals ausreichen kann.
Biblische Aussagen ergeben dann auch auf einmal einen klareren Sinn. Beispielsweise:
"Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden." (Matth. 7,1-...)
Da ist kein böser, rachsüchtiger Gott, der nur so auf deine Fehler wartet, um dir dann genüsslich und sadistisch eine reinzuzimmern. Es geht um die simple Tatsache, dass alles, was du aussendest, zu dir zurückkommt. Anders: Mit der Kraft, mit welcher du dir einen Hammer auf den Finger haust (weil du zu doof bist, um zu kapieren, dass der Finger zu dir gehört), wirst du Schmerzen empfinden. Spirituelle Naturgesetze eben. Meine Rede, die ganze Zeit schon. Sie existieren, sind eigentlich die Grundlage von allem und das muss endlich in der Gesellschaft ankommen. Unterstütze daher bitte die #spiritualRevolution, unterstütze dieses Projekt und meine Arbeit. Danke!!
Ich kann dir nur ans Herz legen: Trainiere es! Es enthält so viel Bewusstseinserweiterung, wenn du es mehr und mehr beherrschst. Erkenne sowohl deine (noch) Grenzen, als auch die Macht, die darin steckt. Denn dein Gönnen und dein Vergeben (beispielsweise) im Straßenverkehr bedeutet stets auch einen umgehenden Mehrwert für dich selbst. Geduld, Freude, Kraft, Klarheit, Einheit und allem voran: Bewusstsein! Denn das Ego muss schweigen können, um diesen Zustand zu erfahren. Und wenn das Ego schweigt, bist du bei Bewusstsein.
Ganz genauso wie Eckhart Tolle die Bedeutung vom Jetzt für das Bewusstwerden postuliert, so steckt auch in diesem alle-sind-eins die exakt gleiche Wahrheit, dieselbe Bewusstseinsebene, wenn es dir gelingt, in dieses menschliche Universum einzutauchen.
Selbstredend, dass wir dies im Coaching auch betrachten werden.
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- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Kollektivbewusstsein - Teil 1: Der nächste Schritt der Bewusstwerdung
#245 - Die vollkommene Synergie
#158 - Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170 - Werde Zukunfts-Investor: ✓nachhaltig ✓sinnstiftend ✓visionär 🔗
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- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Kollektivbewusstsein - Bewusstsein - Alles ist eins - Ego - Geduld - Ruhe - Gelassenheit - Sinn des Lebens
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Von Krieg, Verletzten und dem eigentlichen Ziel
#49 • Christopher E. Schmitt •
1:02 min
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Nächstenliebe ist eine wundervolle Sache. ...
Auch wenn sie im Alltag eines jeden Menschen Platz finden kann und sollte, so ist der Ausdruck doch stark christlich geprägt. Ja, für Viele beruht das gesamte Image des Christentums sogar darauf, anderen in Schieflage zu helfen, teils bis zur Selbstaufgabe. Doch weder Christen noch Nichtchristen sollten darüber hinaus vergessen, dass verletzte und verwundete Seelen stets die Folgen eines Krieges sind, der in der Welt auf geistiger Ebene stattfindet.
Wir brauchen die Ärzte, die heilenden Kräfte jeglicher Art. Doch wo sind die Krieger, die sich aufmachen, das wahre Gesicht des geistigen Kampfes zu erkennen, um welchen sich all dieses bunte Treiben eigentlich dreht!
Ärzte, Politiker, Wissenschaftler, Lehrer, ... arbeiten und verrichten ihre Arbeit an der "Front", beseitigen Missstände und Folgen dieses Krieges. Doch wo sind die Kämpfer (des Lichts), die sich darum kümmern, dass es in künftigen Welten keine (oder merklich weniger) Verwundete mehr geben wird?
Dieser Kampf erfordert das Erkennen und das Bewusstsein von der tiefsten Wurzel. Und ein Bewusstsein darüber, worum es im Leben eigentlich geht. Eine Einsicht darin, was er ist - der Sinn des Lebens. Welches ist das eigentliche Ziel dieses "Spieles", was die großartige Vision am Ende aller Zeiten?
Erst mit diesem Wissen wird es dem Menschen möglich sein, Gut und Böse, Richtig und Falsch, Wahrheit und Lüge klar zu erkennen. Denn wenn du das Ziel nicht kennst, wirst du auch niemals wissen, ob du auf dem richtigen Weg bist oder weiter in die Dunkelheit abdriftest. Dies gilt für das Individuum genauso wie für eine gesamte Population eines Planeten.
Mensch, erinnere dich!
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Der direkteste Weg zum Glück
#186 • Meister Eckhart •
2:12 min
2:12 min
An dem rund 700 Jahre alten Satz ist noch nicht die Spur von Rost! Wie bei allen (spirituellen) Naturgesetzen. Das Leiden muss ...
jedoch nicht ewig anhalten.
Wir alle wollen glücklich sein. Schmerz, Kummer und Leid gehören nicht dazu. Vor allem heutzutage denken wir, wenn wir leiden, machen wir etwas falsch. Sofort soll eine Pille her oder gleich eine Therapie und für manche ist auch die Verdrängung z.B. durch Alkohol oder Drogen ein akzeptabler Weg, dem Leid zu entkommen. Auch ich bin da durchgegangen.
Sind wir glücklich, fühlen wir uns erfüllt. Leid lässt uns leer fühlen, bis hin zum Vakuum. Ein Vakuum hat das Bestreben, seinen Druck mit der Umgebung auszubalancieren. Der leidende Mensch sehnt sich nach etwas und zieht somit etwas an. Was das ist, liegt alleine an uns und genau darin liegt zum einen eine enorme Gefahr - aber auch eine enorme Chance. Von noch größerem Leid oder sogar einem (langsamen) Sterben bis hin zur oben erwähnten "Vollkommenheit" ist alles möglich.
Diese innere Leere, das Vakuum in den Menschen nimmt in unserer Zeit zu - ganz egal wie viel wir scheinbar auch haben, konsumieren oder "am Feiern" sind. Und ebenso scheint in Vielen die Erinnerung(!) daran abzunehmen, wie man mit dieser Leere am besten umgehen sollte. Für das kürzeste, kleinste und gewinnbringendste Leid, das möglich ist - für dich und alles, das ist!
Die zunehmende Unfähigkeit, die innere Leere, den inneren Hunger wirklich zu sättigen, wächst proportional mit dem Chaos auf unserem Planeten. Auch deswegen ist es ein und dieselbe Medizin, die dich ebenso wie die "gesamte Welt" reparieren kann.
Wir können uns von einem Rausch zum nächsten bewegen. Kaufrausch, Suff, Drogen, Sex, Macht, Status ... oder uns in die Arbeit stürzen. Wir können sogar Weltkriege anzetteln, weil wir "einfach Lust haben, etwas zu erobern", als wäre die Leere durch Raub zu füllen! Unweise. Kurzsichtig und dumm. Die diametrale Natur dieser Gesetze bewirkt, dass Raub dein Inneres leeren wird, während Verschenken dein Inneres füllt. Ebenso: Je voller (besoffener) du am Abend warst, desto leerer wirst du dich danach fühlen.
Wir können uns an einen anderen Menschen klammern, in der Hoffnung, dass er uns gibt, was uns fehlt. Doch das ist nicht möglich. Menschen sind keine Quellen. Sie können zuweilen ein Kanal sein, der es hin und wieder sogar ehrlich meinen mag - doch es wäre eine Abhängigkeit, die dich weiterhin unfrei bleiben lässt und somit nicht zur "Vollkommenheit" führen kann. Eine Partnerschaft ist wundervoll - verwechsle sie jedoch nicht mit der Quelle.
Ein guter Partner, Freund, Therapeut oder Coach ist niemand, der dir täglich Wasser reicht. Er/Sie ist jemand, der dir zeigt, wie du einen Brunnen gräbst. Du kannst dir sicher sein: Wer auch immer dich von sich abhängig machen möchte, kennt die Quelle selbst noch nicht, denn in Wahrheit sucht er oder sie nur ebenfalls nach einer Quelle. Gegenseitige Abhängigkeit empfinden viele als Zeichen größter Liebe.
Die Frage ist: Möchtest du lernen Brunnen zu graben? Oder möchtest du jeden Tag um Wasser betteln müssen? Oder steckst du gar den Kopf in den Sand und versuchst zu vergessen und zu verdrängen, dass du durstig bist? Sand im Mund verstärkt den Durst nur. Und Sand in Augen und Ohren raubt dir die Sinne bis zur völligen Orientierungslosigkeit.
Im Coaching & Mentoring begleite ich dich gerne dabei. Vom ersten Spatenstich bis zum Sprudeln der Quelle unterstütze ich dich Schritt für Schritt beim Brunnenbau. Und wer weiß - vielleicht entdeckst du danach dein Talent dafür und deine Freude daran, anderen zu zeigen, wie sie Brunnen graben können.
Lies im verlinkten Dia:Log #20 einen kurzen Umriss, welches Leid mich bis zur Quelle graben ließ.
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Transformation - Erleuchtung - Schmerz
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Abstraktes Hoffen
#249 • Johann Wolfgang von Goethe •
4:00 min
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Hoffnung ist ein großes Wort. Wenn man darüber recherchiert, findet man einige beinahe schon euphorische Optimisten bezüglich Hoffnung, aber auch recht pessimistische Ansichten, wie der Spruch aus Spanien: "Wer von ...
Hoffnung lebt, stirbt an Enttäuschung."
Selbst in der Bibel (1. Kor 13) wird alles im Wesentlichen auf drei Worte runtergebrochen: Glaube, Liebe, Hoffnung. "Aber die Liebe ist die größte unter ihnen", wird betont. Warum das so sein könnte, lies dazu auch gerne mal den Blog "Liebe als Rohstoff".
Mit Rang 2 oder 3 bleibt die Hoffnung aber auch hier ein elementares Thema - egal ob man sie nun optimistisch oder pessimistisch betrachtet. Mächtig ist sie jedenfalls, weswegen sie manche auch missbrauchen. Aber mit der dunklen Seite der Macht beschäftigt sich diese Seite ja nicht, da sie nicht (kollektiv) zielführend ist und auch für das Individuum nur scheinbar und für eine Weile, bis sich die Lüge offenbart.
"Die Hoffnung stirbt zuletzt", heißt es auch. Selbst wenn man alles verliert, kann noch immer Hoffnung vorhanden sein. Allerdings ist auch sie nicht unsterblich. Stirbt sie, sterben wir. Erst innerlich, dann folgt irgendwann der Rest.
Hoffnung ist also wichtig. Und wenn sie zuletzt stirbt, muss sie manchmal auch als erstes geboren werden, damit sie uns wieder zu leben hilft. Aber wie hofft man richtig? Wie hat Hoffnung die stärkste Kraft, die besten Chancen, dass aus ihr wieder Leben entsteht?
Nehmen wir einmal an, Herr E. ist seit Jahren mit Frau J. befreundet gewesen. Die letzten zwei davon sogar sehr intensiv, beinahe hätte man es als Beziehung sehen können. Die beiden teilten jeden Tag miteinander, wenn nicht real, dann virtuell. Sie ließen den anderen teilhaben an Freud und Leid, schickten sich Bilder von vielen Momenten ihres Lebens, stundenlange Sprachnachrichten. Doch eines Tages genügte das Frau J. nicht mehr und sie beschloss, sich jetzt "richtig" verlieben zu wollen. Sie suchte offensiv nach jemandem, der besser zu ihr passen sollte.
Derart offen und unbedingt finden-wollend, fand sie natürlich auch schnell jemanden. Ruckzuck war sie weg. Ihr ging es gut. Vergessen waren bald die letzten Jahre. Jemand Neues war ja da, mit dem man sofort alles austauschen konnte. Der Deal war perfekt, ein echtes Upgrade, denn mehr Geld für ein wundervoll von sich selbst ablenkendes Leben im Außen hatte der Neue auch.
Herr E. wurde der Boden unter den Füßen weggerissen. Sein Herz war leer. Wo zuvor Freude war, war nun nur noch Enttäuschung. Enttäuschung - das Gegenteil von Hoffnung. Enttäuschung vernichtet Hoffnung auf einen Schlag. Wenn Hoffnung aber das letzte ist, das stirbt, ist dann eine bittere Enttäuschung nicht sogar potenziell lebensgefährlich? Mitunter durchaus. Jetzt ist es für Herrn E. sehr wichtig, wieder hoffen zu können. Aber wie am besten? Und worauf?
Herr E. könnte nun darauf hoffen, dass ein Wunder geschieht. Dass Frau J. ihren "Fehler" erkennt, vor Sehnsucht vergeht, sich bald meldet und beide sich in die Arme fallen, heiraten und 100 Kinder bekommen. Natürlich friert jedoch eher die Hölle zu. Diese Art der Hoffnung ist sehr gewagt und verdammt nah am spanischen Sprichwort. Wenn Herr E. auf exakt diesen Ausgang hofft, wird er ziemlich sicher "an Enttäuschung sterben".
Wer so hofft, macht sich abhängig. Denn man schränkt das Leben, das Schicksal, das Universum oder Gott extrem ein. Man sagt quasi "Ich mache weiter, kämpfe mich wieder zurück, aber ich vertraue darauf (eher: ich stelle die Bedingung), dass Frau J. ihre Liebe für mich entdeckt!" - Solches Hoffen basiert nicht auf echtem Glaube (welcher ja ebenfalls unter den 3 biblischen Big Ones aufgelistet ist und viel passender mit "Vertrauen" übersetzt werden sollte). Solches Hoffen ist ein Klammern an den eigenen Wunsch, gerade WEIL man KEINE Kraft hat, diesen Wunsch VOLLER VERTRAUEN loszulassen. Dieses Hoffen basiert auf Nicht-Vertrauen.
Als Jesus am Abend vor seiner Verhaftung unfassbare Ängste durchlitt, betete er: "Mein Vater, wenn es möglich ist, dann lass den Kelch an mir vorübergehen und erspare mir dieses Leid!", weil er so dermaßen keinen Bock hatte, ans Kreuz genagelt zu werden. Wer kann es ihm verdenken? Er war ja auch nur ein Mensch zu dieser Zeit. Doch er fügte hinzu: "Aber nicht mein Wille geschehe, sondern deiner". Das ist Vertrauen (Glauben) in Perfektion! Man "stirbt" den eigenen, mitunter kurzsichtigen, temporären Traum im Vertrauen auf den all-time Traum und Plan des Lebens.
Sinngemäß sollte Herr E. also eher sagen: "Ich wünsche mir zwar J. von ganzem Herzen, aber ich überblicke das große Ganze nicht, daher vertraue ich Gott/dem Leben, dass es sogar noch etwas viel Besseres für mich bereithält." - Und wer weiß, ob Frau J. tatsächlich zu Herrn E. passen würde?
Vielleicht ist sie (zum jetzigen Zeitpunkt noch) deutlich materialistischer, mehr nach außen orientiert, wesentlich abhängiger von Geld, Besitz, gesellschaftlicher Konformität, Ansehen und Repräsentativität ihrer Person und der ihres Partners, als Herr E. und somit deutlich weniger idealistisch und spürbar unempfänglicher für wirkliche Liebe? Wer weiß das schon! Reibereien und Millionen kleinerer und größerer, gegenseitiger Alltagsenttäuschungen wären die Folge.
Herr E. muss "abstrakt hoffen". Ohne ein konkretes Bild muss Herr E. die Kraft aufbringen, zur Arbeit zu gehen, Projekte weiter zu betreiben, Sport zu machen, die Sonne alleine zu genießen, wieder gesunden Schlaf zu finden, ... doch wie macht man das, ohne ein konkretes Traumbild?
Stell dir eine Baumschule vor. Eine Plantage, auf der Weihnachtsbäume herangezogen werden. Alles, was der kleine Setzling weiß ist, dass wenn er es schafft, groß, dicht, in sattem, gesunden Grün heranzureifen, er die besten Chancen hat, an Weihnachten in eine prächtige Wohnung zu kommen, mit vielen Kindern, die um ihn herum tanzen (wir lassen mal außer Acht, dass selbst jene ihn dann, wenn sie ihn nicht mehr brauchen, wegwerfen und vergessen werden).
Der Baum muss allgemein, abstrakt hoffen. Er bekommt keine Garantie, dass er tatsächlich gekauft wird. Und schon gar nicht bekommt er klare Bilder von der Wohnung oder den Menschen, die sich für ihn interessieren werden. Er muss vertrauen (glauben). Er muss VertrauensVORSCHUSS leisten. Er muss hoffen. Abstrakt. Auf das Ungewisse und Unbestimmte. Und mit der Kraft dieser abstrakten Hoffnung muss er für eine Weile all die Dinge tun, die ihm die besten Möglichkeiten für die Zukunft geben können. Einfach ist es nicht, aber es ist manchmal der einzige Weg.
Helfen können einem auf diesem Weg nur Glaube, Liebe, Hoffnung. Vertrauen (glauben) daran, dass die Hoffnung auf ein Leben und auf Menschen, welche man (wieder) lieben kann, eines Tages nicht enttäuscht wird. Manchmal ist das alles was wir haben. Lass es wachsen. Aber bleibe abstrakt dabei, so öffnest du dich dem Leben maximal, beweist und trainierst maximalen Glauben, Vertrauen. Es ist eine hohe Kunst, aber niemand hat je behauptet, dass das Leben einfach ist.
J. - Ich danke dir für alles und wünsche dir von Herzen alles Liebe auf deinem weiteren Weg 😘
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Johann Wolfgang von Goethe   (Irrtum melden)
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Hoffnung - Liebeskummer - Sehnsucht - Vertrauen - Glauben - Kraft
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Verrückt
#129 • Steve Jobs •
0:39 min
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"Menschen, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, sind diejenigen, die es auch tun." (Steve Jobs)Gehörst du zu ihnen? Dann lass dich nicht aufhalten und/oder mache hierbei mit! Und das kann ...
jede(r) - ohne Ausnahme - wenn nur der Wunsch echt ist.
Siehst du dich eher weniger unter jenen, dann vergiss drei Dinge bitte nicht:
Du hilfst der Zukunft schon, indem du Weltveränderer nicht belächelst oder sonst wie versuchst auszubremsen, mit Zweifel oder Pessimismus - sie haben es schon schwer genug damit, ihrem Herzen zu folgen und gegen den Strom zu schwimmen.
Auch du beeinflusst die Welt und somit die Zukunft. Ein Lächeln kann da schon sehr viel bewirken. Und auch was du jetzt in deinem Job oder Leben tust, ist für das große Ganze bestimmt nicht wirklich entbehrlich, oder? Wir arbeiten alle an der Zukunft, auch wenn wir es nicht explizit betonen.
Und drittens: Niemals, wirklich niemals bist du unwichtig! Wenn du dich so fühlst, dann "bist du nur gerade wieder aus der Wahrheit gefallen", würde Véjà jetzt sagen. In dem Fall:
Lass dich erinnern. Ich helfe dir gerne dabei 😇
Urheber d. einleitenden Zitates:
Steve Jobs   (Irrtum melden)
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Welt retten - Visionär - Zukunft
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Alles ist Eins: Finde zu dir!
#8 • Hermann Hesse •
0:31 min
0:31 min "Wahrer Beruf für den Menschen ist nur, zu sich selbst zu kommen." (Hermann Hesse)
Ich liebe Hesse. Nie würde ich mir anmaßen, da noch etwas hinzufügen zu wollen. Ich tu es dennoch 😂
Ich möchte nur gerne ...
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noch einmal betonen, dass jener spirituelle Weg der Selbstfindung eben genau das offenbart: Alles ist Eins!
Komme zu dir selbst, finde dadurch deine Berufung, finde auf diesem Weg deine:n Weggefährt:in, deine Freunde. Verdiene Geld, beinahe eher nebenbei. Wenn du das Leben darin unterstützt, sich zu entfalten, unterstützt das Leben dich bei deiner Arbeit um ein Vielfaches.
Die Wahrheit in dir zu suchen, sie in dir zu finden, wird dazu führen, dass du jene Wahrheit lebst, sie erlebst, auslebst, vorlebst. Für dieses Licht in dieser (immer dunkleren) Welt wiederum, werden dich die meisten Menschen lieben. Natürlich außer jenen Neidern, die dich genau dafür hassen werden - das Los jener dualen Welt.
Ich liebe Hesse. Nie würde ich mir anmaßen, da noch etwas hinzufügen zu wollen. Ich tu es dennoch 😂
Ich möchte nur gerne ...
noch einmal betonen, dass jener spirituelle Weg der Selbstfindung eben genau das offenbart: Alles ist Eins!
Komme zu dir selbst, finde dadurch deine Berufung, finde auf diesem Weg deine:n Weggefährt:in, deine Freunde. Verdiene Geld, beinahe eher nebenbei. Wenn du das Leben darin unterstützt, sich zu entfalten, unterstützt das Leben dich bei deiner Arbeit um ein Vielfaches.
Die Wahrheit in dir zu suchen, sie in dir zu finden, wird dazu führen, dass du jene Wahrheit lebst, sie erlebst, auslebst, vorlebst. Für dieses Licht in dieser (immer dunkleren) Welt wiederum, werden dich die meisten Menschen lieben. Natürlich außer jenen Neidern, die dich genau dafür hassen werden - das Los jener dualen Welt.
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Selbstfindung - Berufung - Lebenssinn - Sinnsuche - Lebensfreude - Glücklichsein
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
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1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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