Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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34 Ergebnisse für: Keywordsuche: Wissen
Durch Wissenschaft Gott entschlüsseln?
#218 • Max Planck •
2:30 min
2:30 min
Planck, Quelle: jan-haugg.de)
Es gibt sehr viele gute Zitate dazu. Unter gleicher Quelle findet sich z.B. auch Albert Einsteins Aussage:
"Ich glaube nicht, dass Wissenschaft und Religion notwendigerweise Gegensätze sind. Ich denke vielmehr, es gibt zwischen beiden eine sehr enge Verbindung. Außerdem glaube ich, dass Wissenschaft ohne Religion lahm ist und Religion ohne Wissenschaft blind. Beide sind wichtig und sollten Hand in Hand arbeiten." (Albert Einstein)
Kann man alleine mit dem Verstand oder rein wissenschaftlich Gott "entschlüsseln"?
Es gibt immer mal wieder einen Kampf oder Streit zwischen den Verfechtern aus beiden Lagern und in Zukunft kann genau dieser Kampf wieder einmal gravierende Folgen haben. Denn je öfter einerseits scheinbar religiös motivierte Verbrechen geschehen und je mehr sich andererseits Fortschritt teilweise auch gegen uns selbst richtet (Atom, Cyberkriminalität, ...), desto eher scheinen sich beide Ansichten zu bestätigen. Hand in Hand zu arbeiten, wird unabdingbar sein, denn keine der beiden Disziplinen könnte oder sollte "einfach verboten" werden.
Die einen scheinen knochentrockene Rationalisten zu sein, die das Gehirn für fähig halten, Gott eines Tages vollkommen zu „entschlüsseln“, die anderen wirken vielleicht manchmal naiv, etwas von vorgestern oder wie Einstein es nennt: "blind".
Vielleicht ist es wie mit der Kreiszahl PI (3,1415...) - Wissenschaftlich kann man die Nachkommastellen immer genauer errechnen, doch da PI unendlich ist, wird man sie niemals komplett „entschlüsseln“. Da das bereits mit einer mathematischen Konstante (ist sie das wirklich?) nicht geht, wir also niemals alles wissen können, wenn wir schon PI nicht "komplett wissen", ist es demzufolge auch nicht möglich, Gott vollständig zu entschlüsseln.
Und was ist mit den Primzahlen? Gibt es jemals die Chance, "alle" zu kennen?
Was wir an den beiden Beispielen jedoch ziemlich einfach und vollständig erkennen können, ist die IDEE, die jeweils dahintersteckt. Sehen wir einen Kreis, erkennen wir die Idee der perfekten Form sofort: Jeder Kreispunkt ist exakt gleich weit vom Mittelpunkt entfernt. Die Harmonie des Kreises ist für jedes Kind verständlich, erkennbar und erfühlbar.
Ähnlich mit Primzahlen. Beschrieben sind Primzahlen schnell: Nur durch 1 und sich selbst teilbar. Deren Idee ist also schnell erfasst. Wer jetzt noch unbedingt „jede“ Primzahl wissen muss, ist eigentlich zu bemitleiden – denn das wird niemals geschehen.
Ähnlich ist es mit Gott. Wir können die Idee von Gott immer besser erkennen. Gott ist Liebe. Und so wie Mathematiker versuchen, PI und Primzahlen weiter zu entschlüsseln, so geht es beim Thema Gott darum, die Liebe mehr und mehr zu erfassen. Ähnlich wie bei PI und den Primzahlen ist das Mysterium Liebe jedoch niemals zu Ende erkannt.
Das vollständige, lückenlose und unfehlbare Wesen gänzlicher Liebe nennt man Gott. So wie Pi und die Primzahlen nicht vollständig ergründbar sind, so kann ein Mensch (erst recht nicht alleine durch den Verstand) Gott, also vollkommene Liebe, jemals gänzlich erfassen.
Das macht aber nichts, wenn wir a) selbst durch wachsende Erkenntnis (und Praktizieren!) von Liebe immer gottgleicher werden und wir b) jenes perfekte Wesen kennen, nach ihm Ausschau halten, ihm entgegen wachsen, ihm vertrauen.
Diese „Xte Nachkommstelle der Liebe“, diese ewige Lücke anzuerkennen, die uns immer bleiben wird, ist mit jener Demut gemeint, von der im göttlichen Kontext gesprochen wird. Anzuerkennen, dass wir zwar immer näher an Gott herankommen können (wenn wir das wollen, siehe
Snippet #34), wir aber nicht Gott SIND.Wen das stört, hat ein ernsthaftes Egoproblem. Genau aus diesem Ego heraus, das im Zeitalter der Egozentrik immer wichtiger zu werden scheint (
Snippet #177), wird es in Zukunft eventuell (wieder) eine anwachsende Kluft geben zwischen Ego und Bewusstsein, Hirn und Herz, Wissenschaft und Glaube.Es sei denn wir erkennen, dass beide Disziplinen unverzichtbar sind! Die Wissenschaftler sollten eben jene Demut nicht verlieren (oder sie sich Aneignen) und Dogmatiker sollten vielleicht ihrerseits die Genialität und die Zukunftschancen von Technik und Wissenschaft nicht per se verteufeln, sondern (an)erkennen, dass alles eine Frage des Wofür ist: Wofür nutzen wir die modernen Errungenschaften - die dritte Bewusstseinsdimension ist das Entscheidende.
Egomenschen haben oft einen Hang zur Macht, während Bewusstseinsmenschen eher die Macht der Liebe wertschätzen. Siehe
Snippet #99 - Macht der Liebe vs. Liebe zur Macht.Urheber d. einleitenden Zitates:
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Wissen, Freiheit, Macht
#51 • Francis Bacon •
0:28 min
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Geht es dir auch so: Gekannt habe ich diesen Spruch schon immer, doch von wem er ist, habe ich gerade erst gelernt. Welche Art von Wissen könnte Bacon meinen? Welches Wissen ...
ist am mächtigsten?
Sicher haben wir Wissen, welches sich in unserer Zeit schnell zu Geld machen lässt, was ja meist gleichbedeutend mit Macht ist. Doch welches Wissen könnte sogar (beinahe) allmächtig sein?
Und wie verhält es sich mit Freiheit? Ist die eigene, völlige Freiheit nicht die größte Macht, die es gibt oder zumindest die einzige, die man wirklich benötigt?
Um welches Wissen könnte es sich handeln, das dich vollkommen frei machen kann? Und könnte es Menschen geben, die Interesse daran haben, anderen genau dieses Wissen vorzuenthalten? Womöglich weil sie dann ihre Macht über sie verlieren könnten?
Mensch, erinnere dich!
Siehe auch diesen passenden Link:
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Wenn Wissen Wissen im Weg steht
#215 • Stephen Hawking •
0:59 min
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"Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein." (Stephen Hawking, angeblich)Laut falschzitate.blogspot.com ist dieser Aphorismus in Wahrheit gut 40 Jahre alt und stammt viel eher vom amerikanischen Historiker Daniel ...
J. Boorstin, wie Garson O'Toole (Zitatforscher) herausgefunden haben mag. Das ist insofern egal, als dass die Message dennoch gut ist.
Allerdings würde es mich nicht überraschen, wenn diese Aussage nicht Stephen Hawking entspringt. Denn er machte ja bekanntlich vor allen Dingen um akademisches Wissen einen enormen Hype, wie heute eigentlich alle.
Derartiges Wissen wächst zurzeit enorm schnell. Schwindelerregend schnell. Das kann einen mitunter auch leicht ein klein wenig hochmütig werden lassen. Fortschrittsarroganz nenne ich es gerne. Wer feiert da noch Sätze wie "Ich weiß, dass ich nichts weiß", wie einst Platon! Darin steckt in gewisser Hinsicht jedoch mehr Klugheit und Erkenntnis, als in so mancher Universität in Summe. Populär ist diese devot anmutende Haltung allerdings nicht mehr. Denn verstehen kann das ja auch nur, wer erkennen kann, was Platon damit meinte.
Oder eben Hawking bzw. Boorstin, oder auch die Bibel, wenn es in 1. Korinther 3:18 heißt:
"Niemand betrüge sich selbst. Welcher sich unter euch dünkt weise zu sein, der werde ein Narr in dieser Welt, daß er möge weise sein." ... es gäbe noch viele weitere Stellen gleicher Aussage.
Gemeint ist stets die Art von Klugheit / Intelligenz / Wissen / Bildung / ... (
Snippet #52) die wir heute so sehr feiern - ganz im Gegensatz zu der Art von Klugheit, die "vor Gott", also vor dem Leben, den Naturgesetzen, wesentlich entscheidender dazu beiträgt, ob eine Gesellschaft funktionieren kann, ob eine Spezies überleben wird - oder eben nicht. Siehe auch diese passenden Links:
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Arroganz - Fortschritt - Weisheit - Wissen - ganzheitlich
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Je mehr wir wissen, desto kleiner werden wir?
#290 • Itzhak Bentov •
4:05 min
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Viele ...
vorwiegend rational denkende Menschen, nicht selten bereits akademisch hoch gebildet, saugen immer neues Wissen geradezu in sich auf. Schaden kann das an sich natürlich erstmal nicht. Ein umfassendes Allgemeinwissen ist sicherlich nicht schlecht, ebenso wenig wie eine möglichst hohe Bildung genießen zu dürfen.
Oftmals wächst mit dem zunehmenden Wissen aber auch eine Art "unsympathischer Arroganz". Klar, da wächst zwar etwas absolut betrachtet immer weiter an, doch genau genommen sollte jemand, der mehr und mehr an Wissen anhäuft, auch zunehmend an eben dieser paradox anmutenden Erkenntnis gewinnen, oder nicht? Denn - wie Bentov schon in den 1970ern sagte - jede neue Antwort in der Wissenschaft wirft eine exponentielle Menge neuer Fragen auf. Anders gesagt: Je mehr man weiß, desto mehr sollte der wirklich intelligente Geist erkennen, wie unwissend er im Grunde, also in Bezug auf alles-das-ist, tatsächlich ist.
Das erkannte auch schon Sokrates, als er nach einem tiefgründigen und erkenntnisreichen Leben weise konstatierte: "Ich weiß, dass ich nichts weiß." (etwas vereinfacht). Damit meinte er keineswegs, dass er objektiv bzw. absolut betrachtet dumm sei, sondern er drückte seine Demut aus gegenüber der unfassbaren und mit jeder Erkenntnis zunehmenden Menge an (Noch)-Nichtwissen.
"Niemand dünke sich weise", warnt auch schon die Bibel (Sprüche 26,12) vor dem, was ich persönlich als heutige Plage empfinde: Arroganz. Insbesondere die heutige Fortschrittsarroganz. Nicht wenige meinen nämlich, dass wir bei unserem heutigen Kenntnisstand doch einer ausgedienten Gottesidee entwachsen sein sollten, Spiritualität allenfalls noch zum müde Belächeln nützlich sei oder vielleicht noch einen netten, letzten Strohhalm darstellt für eben jene, die offenbar über zu wenig empirisches Wissen verfügen.
Mir kommt es so vor, massiv beschleunigt vor allem seit KI so krasse Fortschritte macht, dass etliche zwar einräumen, momentan vielleicht noch nicht "alles" zu wissen, es sich aber nur noch um wenige Jahrzehnte handeln dürfte, bis wir dem Universum auch das letzte Geheimnis entlockt haben werden. Dann wissen wir alles, sind quasi selbst Gott oder zumindest göttlich und haben selbigen nicht nur endgültig nicht mehr nötig, sondern auch direkt ad absurdum geführt.
Dabei werden gerne Größen vergessen wie Albert Einstein, Max Plack (
Snippet #158) oder auch Werner Heisenberg (
Snippet #35), die durchaus noch in der Lage waren, beides - die Bedeutung von Intellekt UND gesunder Spiritualität - wertzuschätzen. Die Tatsache, dass jene Persönlichkeiten durchaus mehr oder weniger gläubig waren, wird entweder übergangen, ignoriert oder noch schlimmer: Wieder einmal belächelt nach dem Motto: Sie wusste es ja noch nicht besser, sie waren eben Kinder ihrer Zeit.Wir brauchen Wissenschaft und Fortschritt. Definitiv. Denn zum einen sind wir als Spezies so, dass wir uns weiterentwickeln möchten. Evolution ist ein Prinzip der Natur. Zum anderen, ganz ehrlich: Ich bin ziemlich froh, nicht mehr in einer kalten Höhle sitzen zu müssen und das Internet lässt sich durchaus ja auch für wirklich gute Dinge nutzen. (Das Problem ist ja eher, dass unsere Weisheit nicht mit unserem Intellekt schritthalten kann, wie Asimov schon in den 1960ern besorgt feststellte.
Snippet #232)Wofür Wissenschaft, Fortschritt, Intellekt, Faktenwissen, Logik, ... jedoch nicht geeignet sind, niemals dafür gedacht waren und auch nie in der Lage sein werden, ist emotionale, seelische, psychische Stabilität und Sinn am Sein zu offerieren. Wissenschaft ermöglicht uns bessere Werkzeuge. Doch Forschung und Wissenschaft können aufgrund ihrer stets lückenhaften und fehlerhaften Natur per se kein Fundament für das Sein an sich darstellen.
Wissenschaftliche Fakten sind nicht nur bis in alle Ewigkeit unvollständig. Sie sind auch in sehr vielen Fällen von begrenztem Haltbarkeitsdatum. Ernährungserkenntnisse, Astronomie, Physik, Medizin, Biologie, Psychologie, Pädagogik, ... stets lösen neue Erkenntnisse alte ab. Das ist auch keineswegs zu verurteilen oder zu belächeln. Das ist schlicht und ergreifend die Natur von Forschung und Wissenschaft. Forschung ist notwendig, sie wächst auch, wird reifer und erwachsener - aber sie wird niemals vollständig, fehlerfrei oder ausgewachsen sein.
Forschung ist daher eher für die Erschaffung von "Werkzeugen" geeignet - und das ist ja auch eine ganze Menge! Aber Sinn, Stabilität, Fundament, Ziel, Freude, Erfüllung, Glück, Liebe, ... ja das gesamte URVERTRAUEN auf Forschung, Wissenschaft und klassische Bildung bzw. Wissensanhäufung zu setzen, ist das sprichwörtliche Bauen auf Sand. Zwar sind gewisse Fakten für eine bestimmte Ära stabil. Doch eben nicht zeitlos. Nicht fehlerlos. Nicht vollkommen. Und somit vollkommen ungeeignet für Stabilität.
Ich las mal die Aussage eines Atheisten: "Gläubige müssen glauben. Ich darf wissen." - Offensichtlich fehlt diesem Statement die Weisheit, die Unweisheit der vermeintlich allmächtigen Stärke des Wissendürfens zu erkennen.
Frage dich selbst: Was ist die größere Kunst und was gibt dir mehr innere Ruhe? Wenn du dir sagst: "Erst wenn ich alles in der Welt verstanden habe, kann ich dem Leben vertrauen" - Oder aber, wenn du das Prinzip des Lebens verstanden hast, erkannt hast, dass das Leben (die Natur, Gott, ...) dich liebt, das beste für dich will und du dir sagen kannst: "Hey, ich habe verstanden, dass ich rein gar nichts verstehen muss, um voller Urvertrauen, entspannt und glücklich durchs Leben zu gehen". Das eine sucht und braucht die Kontrolle, das andere kann sie abgeben. Stelle dir diese Entlastung vor!
Als du damals bei Papa im Auto auf der Rückbank geschlafen hast, bei der Fahrt in den Urlaub, da konntest du nicht deswegen so gut schlafen, weil du wusstest, wie Motor, ABS und Bremssystem funktionieren. Du konntest gut schlafen, weil du der Autofahrkunst deines Vaters vertraut hast. Ohne die Spur von Zweifel.
Ich persönlich bin neugierig. Ich mag gerne dazulernen. Suche ebenfalls nach neuem Wissen, verfolge Forschung und Fortschritt, bin gewiss nicht dumm. Aber meine Lebensgrundlage, die habe ich wo ganz anders gefunden. Bei Wissen und Erkenntnissen, die anders erfahren und gefunden werden. Die anderswo wirken, als nur im Kopf. Und dafür bin ich sehr dankbar. So sehr, dass ich es mit diesem Projekt, meinen Büchern und meinem Coaching/Mentoring gerne weitergeben möchte.
Denn der Unterschied ist unter anderem der: Als Mensch im Ego, der durch mehr und mehr Wissen wachsen möchte, erkennst du unweigerlich nur, wie du in Relation zum Universum kleiner und kleiner wirst, durch die Menge an Unwissen (=offener Fragen), die du dir täglich erschaffst.
Als Mensch im spirituellen Bewusstsein jedoch wächst dein eigenes Sein mit dem wachsenden Wissen über die Größe von allem-das-ist. Denn in diesem Bewusstsein wirst du vom stets kleiner werdenden Betrachter zur Einheit, verschmolzen mit einem immer größer erkannten Sein. Das eine geschieht in Übermut, das andere in Demut.
Akademische Fragen resultieren in stets neuen Fragen. Das ist spannend, das ist interessant. Doch von Sättigung keine Spur. Spirituelle Erkenntnisse resultieren hingegen in immer weniger offenen Fragen. Denn auch unbeantwortete Fragen kannst du zunehmend loslassen. Aus allen Bereichen des Lebens. Denn in dem einen Geist gilt es, immer mehr zu klären. Im anderen klärt ES sich von selbst. Durch das Wesen der Erkenntnis und transzendiert letztlich in Vertrauen.
Siehe auch diese passenden Links:
- Meine Bücher 🔗
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Atheist vs. Gott
#35 - Die vollkommene Synergie
#158 - Geduld und Vertrauen
#122 - Vertrauen auf das Unzerstörbare
#142 - https://www.youtube.com/watch?v=UlA9oFisNCc(He Cracked Reality Then CIA Took His Work)

- Spaltung und Dualität überwinden, hin zu Singularität und Bewusstsein
#232
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Vertrauen - Atheist - Atheismus - Glaube - Urvertrauen - transzendieren
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Unwissenheit ist ein Segen
#149 • Filmzitat •
1:49 min
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Neun Jahre lang befindet sich Cypher bereits mit einer kleinen Gruppe außerhalb der Matrix. Er lebt in der Wahrheit, doch diese ist hart und karg, ...
da es (noch) zu wenige gibt, die sich für diesen Weg entscheiden und ihn somit mit Leben füllen könnten. Die meisten Menschen, eigentlich alle im Film, wissen gar nicht, dass sie in der Matrix leben, in einer Scheinwelt, die nur eine maschinengenerierte Lüge ist.
Die Menschen sollen (von und für die Maschinen, die sie vermutlich einst selbst bauten und deren Sklave sie inzwischen geworden sind) bei Laune gehalten werden, um weiterhin ihre Menschenenergie abzugeben, damit die "Maschinerie" bestens funktioniert. Damit das ohne Murren geschieht, füttern die Algorithmen die unwissende Menschenmasse einfach mit genügend Ablenkungen und seichten Genüssen. Für die meisten spielt es nämlich keine Rolle, ob ihr Leben auf Wahrheit oder Lüge basiert, solange sie nur den Eindruck haben, es gehe ihnen gut. Selbst wenn es eine Illusion ist. Sie hinterfragen nichts und suchen auch nicht nach der Wahrheit. Von ganz Wenigen abgesehen.
Cypher lässt sich von Agent Smith mit einem saftigen Steak verführen und wird schließlich sogar die Gruppe verraten. Er hat die Schnauze voll von den Entbehrungen, die das Erwachen aus der Matrix zunächst bedeuten kann. Die Dinge zu erkennen, wie sie wirklich sind, zu realisieren, welch Trugbildern und wertlosen Zielen und Inhalten man bisher nachjagte, mit wie wenig Relevantem man sich eigentlich zufrieden gab, kann zu Beginn unfassbar schmerzhaft sein ("Warum tun meine Augen so weh?" - "Weil du sie noch nie benutzt hast"). Die Wahrheit ist eben nichts für Weicheier.
Cypher kaut genüsslich auf dem Stück Fleisch. Er weiß, dass all seine Empfindungen lediglich auf elektrischen Impulsen beruhen. Doch es ist ihm egal. "Unwissenheit ist ein Segen", sagt er zum "Verfechter der Lügenmatrix", Agent Smith. Er meint damit, dass er lieber wieder in einer Lüge leben möchte, als in der Wahrheit, und er sich gerne kaufen lässt von der Ideologie der Matrix, wenn er nur bitte wieder die Wahrheit vergessen dürfe. Vergessen - das Gegenteil von Erinnern. Vielleicht von #3erinnerungen? Er sehnt sich nach Unwissenheit, hält sie für einen Segen.
Erschreckend viele Menschen habe ich kennengelernt, die das sehen wie Cypher. Die eher die blaue Pille schlucken als die rote, und die nicht nur kein Interesse an solchen Themen haben, sondern Gespräche darüber geradezu hassen. Wie die Pest. Oder wie der Teufel das Weihwasser?
Zu welchen gehörst du? Zu denen, die die rote nehmen würden, wenn sie die Wahl hätten? Dann bist du hier am richtigen Ort. Wenn nicht, dann ist die Welt wohl der passendere Ort für dich. So wie sie ist. Denn sie ist das Ergebnis dieses Denkens. Sie wurde aus und für dieses Denken gestaltet. Mit all den Konsequenzen. Vielleicht sehen wir uns dann später einmal wieder. Denn auch von saftigen Steaks wird man eines Tages genug haben. Wenn man bei all der scheinbaren Fülle dennoch nur noch Leere fühlen kann, wittert man allmählich die Illusion. Wieso also nicht lieber früher als später?
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Was spirituelles Wissen so einzigartig macht
#265 • Sri Chinmoy •
3:37 min
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"Das Paradies ist kein Ort; Es ist ein Bewusstseinszustand." (Sri Chinmoy, Quelle: Happiness.com)Was ist einer der gravierendsten Unterschiede zwischen einem Ort und einem Bewusstseinszustand? Ein Ort kann noch so schön sein, noch so vollkommen, paradiesisch ...
geradezu. Das Problem: Du bist dann buchstäblich an diesen Ort gebunden.
Der Grund, weswegen dauerhaftes, vollkommenes Glück für uns als materielle Wesen nicht befriedigend im Außen zu erfahren ist und uns somit auch das augenblickliche, äußere Glück niemals vollkommene Ruhe finden lassen wird (denn man kann UND WIRD sogar alles wieder verlieren), liegt an der "gefühlt vierdimensionalen" Natur dieser Welt:
Du kannst in einem Augenblick entweder hier oder dort sein. Aber niemals zu einem Zeitpunkt an beiden Orten zugleich. Schon gar nicht in jedem Augenblick an allen schönen Orten zugleich. Gleiches gilt für Menschen oder Tätigkeiten: Du kannst den einen oder den anderen treffen. Vielleicht sogar zu einem Fest alle deine Liebsten einladen. Dich mit ihnen unterhalten kannst du aber bestenfalls mit einem nach dem anderen.
Du liebst deine Arbeit, dein Hobby und deine Familie? In der Regel wirst du aber immer nur eines davon zur gleichen Zeit erfahren, während du auf das andere, das du liebst, verzichten musst. Allerdings hilft es schon gewaltig, IM BEWUSSTSEIN zu tragen, dass die anderen schönen Dinge später wieder für dich da sein werden. Wahrscheinlich. Sicher ist davon rein gar nichts. Und sowieso nicht für immer.
Die Erfüllung von Glück im Außen ist grundsätzlich zerbrechlich, zeitlich oder manchmal auch gänzlich unerreichbar (
Snippet #60). Dein Partner kann dich verlassen. Dein Geld ist morgen möglicherweise nichts mehr wert aufgrund von Krieg, Inflation, Börsencrash oder findiger, charakter- und gottloser Anwälte deiner Exfrau, ... Oder als Single findest du ums Verrecken einfach nicht deinen Seelenverwandten. Schlecht, wenn du zu stark von äußeren Umständen abhängig bist und zu sehr auf sie baust, weil du ihnen zu viel zutraust - und deiner Bewusstwerdung zu wenig.Kleiner, spannender Exkurs (,der aber indirekt durchaus zum Snippet-Thema passt):
E=mc² ... Energie = Masse x Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat
Einsteins Relativitätstheorie besagt (unter anderem), dass nichts, das eine Masse hat, mit Lichtgeschwindigkeit reisen kann, da dazu mehr Energie notwendig wäre, als im gesamten Universum zur Verfügung steht.
Im Umkehrschluss bedeutet das somit aber auch, dass es etwas Masseloses durchaus kann - mit Lichtgeschwindigkeit reisen. Etwas ohne Masse ist also etwas eher "Geistiges", so etwas wie ein Hauch, eine Idee, die Idee des Seins und nicht mehr dessen augenblickliche, stoffliche Manifestation. Du selbst bist Geist, eine Idee, Bewusstsein - bist masselos. Außer in deiner aktuellen Erscheinungsform. Nenn diese gerne Avatar, wenn du magst. Das trifft es ganz gut.
Wer oder was auch immer mit Lichtgeschwindigkeit reist, altert nicht, hat ein anderes Zeitempfinden, bzw. die Bedeutung von Zeit hebt sich ohne die Bedeutung von Raum/Distanz direkt gleich mit auf ("Illusion Zeit",
Snippet #106). Mit anderen Worten: Wenn es eine Seele gibt und wenn diese Seele ohne Masse ist, dann könnte sie folglich mit Lichtgeschwindigkeit reisen, was bedeutet, sie kann sich in exakt ein und demselben singularen Moment an jedem Ort dieses Universums aufhalten. "Raumzeit" bildet eine Einheit; das eine gibt es nicht ohne das andere.Dies wiederum würde erklären, weshalb Nahtodpatienten teilweise davon erzählen, dass sie zugleich sowohl den Urknall als auch das Ende der Welt sehen und außerdem auch alleine durch ihren Wunsch umgehend an jedem beliebigen Ort sein konnten. Und als wäre das noch nicht unglaublich genug, begegnen viele von ihnen "im Jenseits" auch noch Seelen noch gar nicht verstorbener Verwandter.
Physikalisch alles vollständig logisch erklärbar. Ohne die Existenz von Zeit, kann dein Kind dich bereits "im Himmel" erwarten, obwohl es nach deinem Tod noch 50 Jahre weiterlebte. Vergleiche das gerne mit dem Buch "Lucy im Licht: dem Jenseits auf der Spur", von Markolf Niemz, Physikprofessor. Auch das können wir bei einem Walk & Talk oder Coaching gerne vertiefen, bis du es voll und ganz verstehst. Es ist eigentlich extrem einfach und logisch noch dazu.
Exkurs Ende.
Was macht spirituelles Wissen nun also so einzigartig? Ich denke, der kleine Exkurs hat das gerade gezeigt. Diese Art von Wissen hat deswegen eine unübertreffliche Macht, Bedeutung und Wertigkeit, da es:
1. Über den Tod hinausgeht. Egal welche Sorgen, Themen und Nöte dich im Laufe deines Lebens beschäftigen werden - es gibt ein Wissen, das stets bedeutender sein wird und alle anderen Probleme deutlich relativiert. Es hat die Macht über alles andere in deinem Leben aufgrund seiner völlig stabilen und zeitlosen Natur. Denn:
2. Sie sind unvergänglich und unveränderbar. In dem Moment, in dem du ein weiteres Gesetz erkennst, bleibt es als ewiges Wissen Teil von dir. Und nicht vorher. Gesetzbücher sind nur in unserem Land gültig und nur solange, bis wir sie wieder einmal verändern - was gelegentlich sogar rückwirkend geschehen kann. Nicht gerade ein stabiles Fundament. Akademische/wissenschaftliche Erkenntnis wächst prinzipiell zwar - wird jedoch immer mal wieder korrigiert. Alleine in der Ernährungswissenschaft finden regelmäßige Paradigmenwechsel statt. Oder ein gelernter Beruf trägt genau solange einen Wert in sich, bis er durch den Fortschritt teilweise wieder gänzlich vernichtet wird. Künstliche Intelligenz wird uns davon noch einiges zeigen. (Siehe auch: "Was wollen wir in Zukunft denken?", wenn wir so vieles gar nicht mehr zu denken und zu tun brauchen.
Snippet #87).Selbst in der Psychologie, von der man ja annehmen könnte, dass ihre Erkenntnisse ebenso wie der Geist des Menschen einigermaßen gleich bleiben, gewinnt man - zumindest was die Behandlungsmethoden betrifft - immer wieder neue, Altes korrigierende und gelegentlich auch gänzlich konträre Einsichten.
Spirituelles Wissen unterliegt diesen instabilen Vergänglichkeiten in Bezug auf Wahrheit und Wertigkeit jedoch nicht. Das könnte gemeint sein mit "Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen." (Mt. 24, 35). Zu biblisch? Lieber etwas aus der Bhagavad Gita? Siehe
Snippet #141Es ist diese Art von Wissen, das unsere Welt so dringend in noch viel mehr Individuen benötigt, bevor aus auf diesem Planeten endlich zu jener Stabilität kommen kann, die ihm durch menschliche Verblendung so sehr fehlt und die ihr immer mehr abhanden kommt durch unseren überzogenen, einseitigen Fokus auf rein rationales, Intellekt basiertes Wissen. Nun, welchen Wolf füttern wir denn? Und welchen lassen wir verhungern? (
Snippet #125) Urheber d. einleitenden Zitates:
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Bewusstsein - Bewusstwerdung - Weisheit - Zukunft - Weltretten
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Spiritualität statt immer mehr Wissen. Wichtiger denn je!
#21 • Christopher E. Schmitt •
3:17 min
3:17 min Krieg in der Ukraine (und anderswo übrigens auch andauernd) - Das Entsetzen ist mal mehr, mal weniger groß. Deprimierte Menschen, die sich fragen "Warum?" oder "Wie lange noch?".
Sätze wie: "Wir leben im 21. Jahrhundert, wieso ...
mehr
gibt es da noch Krieg?"
Aber kann man nicht eigentlich viel eher fragen: "Wieso sollte es denn bitteschön keinen Krieg mehr geben?"
Denn was haben wir denn dafür getan? Was an uns verändert? Wir sind brillant was beispielsweise technologische und medizinische Bereiche betrifft. Doch reicht diese Art von Wissen, Intelligenz und Fortschritt wirklich aus, um eine Zivilisation reifen zu lassen?
Offensichtlich nicht. Ganz im Gegenteil: Gerade all diese Fortschritte, bedeuten zum Teil auch immer schrecklichere Ergebnisse. Atom-, Bio- und Chemiewaffen sind ebenso wie Cyberterrorismus erst durch diese Art von Intelligenz möglich geworden. WAS wir können und WIE wir vieles machen, ist oftmals wirklich genial. Das WOFÜR (wir es einsetzen) ist das ganz große Problem.
Nie zuvor waren so viele Menschen jemals so gut vernetzt und noch nie waren Einsamkeit, Angst und Lieblosigkeit bis hin zum Hass und unfassbarer Aggressivität so große Themen wie heute. Was läuft also falsch? Welche Art von Wissen fehlt uns? Akademisches Wissen kann uns bewiesenermaßen nicht davor bewahren, als Gesellschaft zu verdummen und zu verrohen. Das sollte so langsam mal wirklich jede(r) erkennen können. Nicht selten sind es sehr gebildete Menschen, die große, menschen- und naturverachtende Konzerne führen oder (korrupte, machthungrige) Weltpolitik machen.
So fortschrittlich wir rational auch sein mögen, so arrogant sind wir einer gesunden Spiritualität gegenüber geworden. Wir identifizieren uns zu sehr mit unserem Verstand, der jedoch nur ein (sehr begrenztes und einseitiges) Werkzeug darstellt - verglichen mit der vielen Luft, die es nach oben noch gibt.
Das Denken sollte uns ein nützliches Tool sein, doch wir sind ihm zunehmend viel eher unterworfen und nutzen unser Denken viel weniger bewusst, als wir ihm unbewusst ausgeliefert sind. Beispielsweise hat das Eckhart Tolle schon vor Jahrzehnten beschrieben, unter anderem in seinem Buch "Eine neue Erde". Ein Text, in dem jeder Satz einfach nur wahr ist und einen immer wieder fragen lässt: "Warum um alles in der Welt wird so etwas nicht ganz offiziell gelehrt!" Die Menschen wären gesünder, glücklicher, zufriedener. Und die Welt ebenso.
Spiritualität ist kein Bereich für eine Handvoll durchgeknallter Fantasten. Sie ist ein Bereich des Menschen, des Lebens an sich, den wir als Zivilisation kollektiv sträflich verkümmern ließen und kontinuierlich vernachlässigen. Hier herrscht Freiwilligkeit. Bei Bildung, Steuerpflicht oder Krankenversicherung haben wir eine Pflicht, damit das System bestehen kann. Spiritualität wird nicht wichtig- und ernstgenommen. Gerade hier in Deutschland und allgemein in den westlichen Ländern, die sich viel eher auf ihre Errungenschaften verlassen. Kriege, Depressionen, Gewalt und Hass, Missbrauch, Betrug, Egoismus und ja, natürlich auch CO2 und die Klimakatastrophe sind einige der Folgen. Beschleunigt durch ein Konsumverhalten nicht satt zu bekommender Seelen und Herzen zunehmend verkümmernder Kreaturen.
Wir werden so lange Krieg und Elend haben und alles wird sich weiterhin noch deutlich verschlechtern, wie wir aus Arroganz der Spiritualität gegenüber auf eben diese pfeifen. Aus einem Denken heraus, als "moderner, aufgeklärter, klar denkender Mensch" eine Art Gott oder "göttliches Bewusstsein" nicht mehr nötig zu haben.
So ist ein Leben in wirklichem Einklang mit der Natur, mit der Idee und der Vision des Lebens schlicht nicht möglich. Und solch ein Leben, solch eine Spezies ergibt für das Leben keinen Sinn. Denn es führt zu nichts Gutem, bringt ganz offensichtlich keine Ergebnisse (Welten) hervor, die noch lange Lebens-Wert erscheinen und in denen sich die unendliche Kreativität des Lebens entfalten könnte. Solches Leben wird enden. So einfach ist das. Da brauchen wir uns nicht zu wundern und zu entsetzen. Wir ernten was wir säen. Und ernten eben nicht, was wir nicht gesät haben.
Dieses Projekt hat nicht weniger zum Ziel, als genau dies in das breitere Bewusstsein der Menschen zu bringen. Spiritualität ist kein Hobby. Nichts für langweilige Sonntage. Nichts, um mental fitter für das harte Business zu werden, um noch mehr Geld zu machen, mit dem man sich noch mehr Luxustrash kaufen kann, um Menschen neidisch zu machen, die man gar nicht leiden kann. Sie ist kein Trendy Shit. Spiritualität ist Ursprung und Ziel zugleich. Alpha und Omega. Und ohne sie fehlt der sättigende Treibstoff.
Die Missstände unserer Zeit rühren maßgeblich daher, dass die Menschen im Herzen nicht satt sind. Vom Präsidenten, der nach immer mehr Macht und weiteren Millionen unterworfener Menschen träumt (und fälschlicherweise denkt, dann wäre er endlich zufrieden) bis hin zum Trinker, Vielfraß, Vergewaltiger, Missbrauchenden, Konsumsüchtigen, Ruhmgeilen, Machtgeilen, Sexsüchtigen, Mobbenden, Tierquälenden, Prügelnden, Drohenden, ... ihnen allen fehlt sättigendes Bewusstsein. Zufriedenheit. Nicht immer mehr intellektuelles Wissen. Bevor wir das nicht kollektiv verstehen und anpacken, werden Krieg & Co. nicht enden. Alles andere wäre überraschend.
Da dieses innere Verlangen nach Sinnerfüllung aber ein ganz natürliches ist, suchen Menschen nach Antworten. Wenn wir ihnen dann als Kollektiv keine wirklich wertige Sinnhaftigkeit liefern können, werden sie offen für extreme Gruppierungen, seltsame Glaubensansätze und Verschwörungstheorien. Man sucht Schuldige im Außen, statt Antworten und Lösungen im Inneren. Ein Vakuum saugt und giert danach, gefüllt zu werden, bis Ausgeglichenheit besteht. Und es wird definitiv gefüllt. Doch womit? Und durch wen? Aus den sozialen Medien?
Was in uns rein geht, wird aus uns raus kommen. Und was dies ist, sehen wir in den Nachrichten. Aber es ist änderbar. Der Mensch kann sich entwickeln. Wenn er es nur will.
Die biologische Evolution ist vorerst "abgeschlossen". Sie ist völlig ausreichend, um glücklich zu werden. Die technische Revolution ist auch sehr vorzeigbar. Doch jetzt ist es endlich an der Zeit für die Spirituelle (R)Evolution!
Sätze wie: "Wir leben im 21. Jahrhundert, wieso ...
gibt es da noch Krieg?"
Aber kann man nicht eigentlich viel eher fragen: "Wieso sollte es denn bitteschön keinen Krieg mehr geben?"
Denn was haben wir denn dafür getan? Was an uns verändert? Wir sind brillant was beispielsweise technologische und medizinische Bereiche betrifft. Doch reicht diese Art von Wissen, Intelligenz und Fortschritt wirklich aus, um eine Zivilisation reifen zu lassen?
Offensichtlich nicht. Ganz im Gegenteil: Gerade all diese Fortschritte, bedeuten zum Teil auch immer schrecklichere Ergebnisse. Atom-, Bio- und Chemiewaffen sind ebenso wie Cyberterrorismus erst durch diese Art von Intelligenz möglich geworden. WAS wir können und WIE wir vieles machen, ist oftmals wirklich genial. Das WOFÜR (wir es einsetzen) ist das ganz große Problem.
Nie zuvor waren so viele Menschen jemals so gut vernetzt und noch nie waren Einsamkeit, Angst und Lieblosigkeit bis hin zum Hass und unfassbarer Aggressivität so große Themen wie heute. Was läuft also falsch? Welche Art von Wissen fehlt uns? Akademisches Wissen kann uns bewiesenermaßen nicht davor bewahren, als Gesellschaft zu verdummen und zu verrohen. Das sollte so langsam mal wirklich jede(r) erkennen können. Nicht selten sind es sehr gebildete Menschen, die große, menschen- und naturverachtende Konzerne führen oder (korrupte, machthungrige) Weltpolitik machen.
So fortschrittlich wir rational auch sein mögen, so arrogant sind wir einer gesunden Spiritualität gegenüber geworden. Wir identifizieren uns zu sehr mit unserem Verstand, der jedoch nur ein (sehr begrenztes und einseitiges) Werkzeug darstellt - verglichen mit der vielen Luft, die es nach oben noch gibt.
Das Denken sollte uns ein nützliches Tool sein, doch wir sind ihm zunehmend viel eher unterworfen und nutzen unser Denken viel weniger bewusst, als wir ihm unbewusst ausgeliefert sind. Beispielsweise hat das Eckhart Tolle schon vor Jahrzehnten beschrieben, unter anderem in seinem Buch "Eine neue Erde". Ein Text, in dem jeder Satz einfach nur wahr ist und einen immer wieder fragen lässt: "Warum um alles in der Welt wird so etwas nicht ganz offiziell gelehrt!" Die Menschen wären gesünder, glücklicher, zufriedener. Und die Welt ebenso.
Spiritualität ist kein Bereich für eine Handvoll durchgeknallter Fantasten. Sie ist ein Bereich des Menschen, des Lebens an sich, den wir als Zivilisation kollektiv sträflich verkümmern ließen und kontinuierlich vernachlässigen. Hier herrscht Freiwilligkeit. Bei Bildung, Steuerpflicht oder Krankenversicherung haben wir eine Pflicht, damit das System bestehen kann. Spiritualität wird nicht wichtig- und ernstgenommen. Gerade hier in Deutschland und allgemein in den westlichen Ländern, die sich viel eher auf ihre Errungenschaften verlassen. Kriege, Depressionen, Gewalt und Hass, Missbrauch, Betrug, Egoismus und ja, natürlich auch CO2 und die Klimakatastrophe sind einige der Folgen. Beschleunigt durch ein Konsumverhalten nicht satt zu bekommender Seelen und Herzen zunehmend verkümmernder Kreaturen.
Wir werden so lange Krieg und Elend haben und alles wird sich weiterhin noch deutlich verschlechtern, wie wir aus Arroganz der Spiritualität gegenüber auf eben diese pfeifen. Aus einem Denken heraus, als "moderner, aufgeklärter, klar denkender Mensch" eine Art Gott oder "göttliches Bewusstsein" nicht mehr nötig zu haben.
So ist ein Leben in wirklichem Einklang mit der Natur, mit der Idee und der Vision des Lebens schlicht nicht möglich. Und solch ein Leben, solch eine Spezies ergibt für das Leben keinen Sinn. Denn es führt zu nichts Gutem, bringt ganz offensichtlich keine Ergebnisse (Welten) hervor, die noch lange Lebens-Wert erscheinen und in denen sich die unendliche Kreativität des Lebens entfalten könnte. Solches Leben wird enden. So einfach ist das. Da brauchen wir uns nicht zu wundern und zu entsetzen. Wir ernten was wir säen. Und ernten eben nicht, was wir nicht gesät haben.
Dieses Projekt hat nicht weniger zum Ziel, als genau dies in das breitere Bewusstsein der Menschen zu bringen. Spiritualität ist kein Hobby. Nichts für langweilige Sonntage. Nichts, um mental fitter für das harte Business zu werden, um noch mehr Geld zu machen, mit dem man sich noch mehr Luxustrash kaufen kann, um Menschen neidisch zu machen, die man gar nicht leiden kann. Sie ist kein Trendy Shit. Spiritualität ist Ursprung und Ziel zugleich. Alpha und Omega. Und ohne sie fehlt der sättigende Treibstoff.
Die Missstände unserer Zeit rühren maßgeblich daher, dass die Menschen im Herzen nicht satt sind. Vom Präsidenten, der nach immer mehr Macht und weiteren Millionen unterworfener Menschen träumt (und fälschlicherweise denkt, dann wäre er endlich zufrieden) bis hin zum Trinker, Vielfraß, Vergewaltiger, Missbrauchenden, Konsumsüchtigen, Ruhmgeilen, Machtgeilen, Sexsüchtigen, Mobbenden, Tierquälenden, Prügelnden, Drohenden, ... ihnen allen fehlt sättigendes Bewusstsein. Zufriedenheit. Nicht immer mehr intellektuelles Wissen. Bevor wir das nicht kollektiv verstehen und anpacken, werden Krieg & Co. nicht enden. Alles andere wäre überraschend.
Da dieses innere Verlangen nach Sinnerfüllung aber ein ganz natürliches ist, suchen Menschen nach Antworten. Wenn wir ihnen dann als Kollektiv keine wirklich wertige Sinnhaftigkeit liefern können, werden sie offen für extreme Gruppierungen, seltsame Glaubensansätze und Verschwörungstheorien. Man sucht Schuldige im Außen, statt Antworten und Lösungen im Inneren. Ein Vakuum saugt und giert danach, gefüllt zu werden, bis Ausgeglichenheit besteht. Und es wird definitiv gefüllt. Doch womit? Und durch wen? Aus den sozialen Medien?
Was in uns rein geht, wird aus uns raus kommen. Und was dies ist, sehen wir in den Nachrichten. Aber es ist änderbar. Der Mensch kann sich entwickeln. Wenn er es nur will.
Die biologische Evolution ist vorerst "abgeschlossen". Sie ist völlig ausreichend, um glücklich zu werden. Die technische Revolution ist auch sehr vorzeigbar. Doch jetzt ist es endlich an der Zeit für die Spirituelle (R)Evolution!
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Du beginnst zu erwachen
#91 • Eckhart Tolle •
1:11 min
1:11 min
Die Kraft der Gegenwart")
Unser Verstand ist ein unfassbar geniales Werkzeug, das uns gegenüber den Tieren (eigentlich) weit überlegen machen sollte. Nutzen wir ihn jedoch für Bereiche, wo er besser Sendepause haben sollte, beispielsweise, da er für tiefe innere Sättigung nicht die erforderliche Substanz hat, macht uns dieses Werkzeug mitunter sogar gefährlicher, selbstzerstörerischer und feindseliger als jedes Tier. Denn wir bleiben "hungriger" als ein Tier.
Der Verstand in heutiger Form ist noch eine sehr neue "Erfindung" der Evolution und als solche haben wir ihn noch nicht immer so wirklich gut im Griff. Oft denkt er viel eher uns, als dass wir ihn wirklich sinnvoll benutzen. Wenn dann auch noch ein heute leider sehr verbreiteter, überzogener akademischer Stolz hinzu kommt (siehe Heisenberg Zitat: "Der erste Schluck ..."), wird es nicht wirklich besser.
Um "einfachere Menschen" (mir fällt nix ein, das nicht so dumm klingt) mache ich mir gerade weniger Sorgen, wenn es um "gefährlich" geht. Da sie früh lernten, dass sie sich auf ihren Verstand nicht so wirklich unbedingt in jeder Situation verlassen können, bewahrten sie sich oft auf ganz natürliche Weise eine gesunde Balance aus Herz und Verstand und probierten nicht immer und alles mit dem Verstand zu analysieren und zu lösen. Weniger kopflastigen Menschen bleibt oft nichts anderes übrig, als beispielsweise unangenehme Gefühle einfach durchzustehen, anstatt sie zu verdrängen und einfach wegzudenken. In der Folge wirken sie häufig ausgeglichener, angenehmer, weniger anstrengend, sympathischer, offener, ehrlicher, herzlicher und zufriedener, als so manch vermeintliches Superbrain.
Letztere sind hin und wieder gerne auch mal von einer gefährlichen Form von Hochmut befallen, die dann schnell zum "Gefährlichen Halbwissen" mutieren kann. Die Medien und Nachrichten sind voll von oft zwar durchaus sehr intelligenten, doch leider vollkommen unersättlichen Geißeln und Tyrannen der Menschheit.
Siehe auch die verlinkten Beiträge dazu.
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Die vollkommene Synergie
#158 • Max Planck •
1:28 min
1:28 min
Noch im Mittelalter stritten sich Kirche und Wissenschaft darum, wer denn nun recht habe. Die gefühlten "zwei Seiten" schienen ganz und gar nicht ...
vereinbar zu sein. Und auch heute meinen immer noch viele, dass unsere moderne Wissenschaft und fortschrittlichen Technologien jegliche Spiritualität nicht nur überflüssig machen, sondern sogar zum großen Teil widerlegen können.
Zum Glück jedoch nähern sich seit einiger Zeit Spiritualität und Wissenschaft mehr und mehr an. Seit man erkannt hat, dass beide Herangehensweisen letztlich von ein und demselben sprechen - nur eben in anderer Rhetorik (und in anderen Wahrnehmungsebenen). In der Psychotherapie gewinnen beispielsweise Achtsamkeit, Meditation und Yoga immer mehr an Bedeutung. Die Quantenphysik beschreibt viele ähnliche oder sogar identische Phänomene, wie sie auch in uralten religiösen Texten zu finden sind - beispielsweise die Illusion von Zeit.
Immer mehr begreift man, dass alles eins ist und untrennbar miteinander zusammenhängt. Es gibt nicht dich UND die Umwelt. Beides ist Natur, ist eins, ist das Leben. Und so gibt es auch nicht "ich möchte mich retten" oder "ich möchte die Umwelt retten". Alles, was wir zu tun haben ist, uns an das Prinzip des Lebens zu erinnern und danach zu leben. Der Rest folgt dann automatisch. Nicht tausende Dunkelheiten ausschalten - nur ein einziges Licht einschalten. Bewusstsein. Und das ist die Symbiose aus Intellekt und Spiritualität. Aus Bewusstsein (was wir sind, unser Sein) und dem Werkzeug des Verstandes (welches unser Sein zur Zielerfüllung benutzt).
Ich denke, Planck meinte, dass uns die Wissenschaft zeigen kann, wie wir diverse Ziele erreichen können. Doch der Glaube, Spiritualität, das wahre Bewusstsein sagen uns, welches jene Ziele sind. Natürlich setzt das hehre Ziele voraus. Egoistische Ziele kannst du ganz sicher (und sogar besser) ohne Glauben erreichen. Schließlich will man ja nicht, dass einen Schuldgefühle und Skrupel in die Quere kommen, oder? Doch wer ganzheitlich leben, handeln und entsprechende Früchte bringen möchte, für den ist auch die Ganzheitlichkeit aus Intellekt und Bewusstsein unerlässlich.
Aus diesem Grund fragt auch mein Coaching nach unserer wahren Identität, Bestimmung und nach dem Traum, dem Plan und somit dem Sinn des Lebens ("Was hat das Leben im Sinn?"). Denn kennst du diese Antworten, dann lösen sich auch viele Fragen auf, die vorher so persönlich, so groß, so wichtig und unüberwindbar schienen. Ein Wow-Effekt, den manche auch Erleuchtung nennen könnten, sorgt für den Rest. Motivation. Freude. Sinn. Kraft. Zufriedenheit. Hoffnung. Geduld. Resilienz. Kreativität. Klarheit. Unabhängigkeit (=Freiheit). Friedfertigkeit. ...
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Spaltung und Dualität überwinden, hin zu Singularität und Bewusstsein
#232 • Isaac Asimov •
2:59 min
2:59 min "Der traurigste Aspekt derzeit ist, dass die Wissenschaft schneller Wissen sammelt, als die Gesellschaft Weisheit." (Isaac Asimov, Quelle: zitate.net)
Das Beste an diesem absolut zutreffenden Zitat ist, dass der Verfasser selbst sowohl Wissenschaftler war, als auch ...
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Science-Fiction Autor und dennoch auch die Bedeutung von Weisheit erkannte. Seiner inneren Einheit von Allem-das-ist sei Dank. Ganzheitlichkeit ist es, was große Geister ausmacht, wie beispielsweise auch Einstein, Heisenberg oder Tesla.
Spaltung ist ein großes Thema unserer Zeit - und wird es zunächst noch mehr werden. Doch weshalb ist das so? Selbst unser politisches System kommt ohne Spaltung - wir nennen es dann Opposition - ja gar nicht aus. In den USA ist es noch viel deutlicher zu erkennen. Dort gibt es mit dem zwei-Parteien-System nur die Wahl zwischen Republikanern und Demokraten. A oder B, Null oder Eins, Ja oder Nein, Waffen toll oder Waffen nur so halbtoll, Pest oder Cholera. Außerhalb davon gibt es nichts. Oft nicht einmal mehr das Bewusstsein, dass es da was geben könnte.
Binäres Denken - das gefällt dem Intellekt und unserer Art zu denken, die sich dem Denken eines Computers immer mehr angleicht. Aber wie wäre es denn, wenn man nicht nur aus Ja oder Nein, Eins oder Null, Demokraten oder Republikanern wählen möchte, sondern was wahr, gut, richtig und schlicht und ergreifend zielführend für uns Menschen ist?
Hierbei gibt es zwei Probleme:
1. Wir haben leider nur eine begrenzte Wahl und was vielleicht noch gravierender ist:
2. Was wäre denn dieses ominöse "gut oder richtig oder wahr oder zielführend"? Was ist Wahrheit? Was ist gut und böse? Was ist eigentlich das Ziel, auf das wir geführt werden wollen und: Wer ist denn dieses "Wir" überhaupt?
Und schon sind wir wieder einmal bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, an dem führt kein (rettender) Weg vorbei, wie wir endlich einmal begreifen sollten.
Ohne den Sinn zu kennen, kennen wir das (wahre) Ziel von allem-das-ist nicht. Ohne das Ziel zu kennen, wissen wir nicht was zielführend ist. Ohne zu wissen, was zielführend ist, wissen wir nicht was richtig und falsch, Wahrheit oder Lüge, Gut oder Böse ist (siehe
Snippet #37) wodurch jeder sein ganz eigenes (Sinn-)Süppchen kocht.
Wissen wir hingegen, was universal, also ewig und für jegliche Form von Leben gut, wahr, richtig, zielführend und sinnvoll ist (somit auch sinnerfüllt = sinnerfüllend), hören Dualität, also Spaltung und Chaos auf. Und innerer Hunger, Chaos-Treiber Nummer 1, gleich mit.
(Kleiner Exkurs: "Chaos" ist Griechisch und bedeutet etwa soviel wie Spaltung, Unordnung. In der griechischen Mythologie steht ganz zu Beginn das Chaos, ein ungeordneter, ungeformter Weltzustand, aus dem sich dann allmählich Leben entwickeln konnte. Das Gegenstück zu Chaos ist Kosmos - "Weltordnung". Chaos und Spaltung können also zwar durchaus zuweilen notwendig sein, etwa wenn eine Spezies noch nicht die notwendige Reife für "Kosmos" entwickelt hat, denn Chaos kann Neues hervorbringen. Doch Ordnung ist notwendig, wenn sich das Neue dann in Ruhe entfalten und manifestieren soll, siehe
Snippet #108. Selbst Jesus brachte "das Schwert", Kampf und Spaltung, siehe z.B. Lukas 12,51, um alte, nicht zielführende Strukturen zunächst einmal aufzubrechen.)
Leben und handeln wir in der Wahrheit des universalen Sinn des Lebens, hört Unwahrheit auf zu existieren. Ist beispielsweise Frieden dadurch eines Tages für uns so normal geworden wie das Atmen, werden Kriege nicht nur der Vergangenheit angehören, sondern sogar Vokabeln wie Krieg und Frieden werden aussterben, da es nur noch den einen, den wahren (natürlichen, naturgewollten, lebenserhaltenden) Zustand geben wird.
Neues Denken, neues Bewusstsein - das ist es, worum es hierbei, bei diesem Projekt, geht. Wobei es nur für uns "neu" wäre. Denn tatsächlich ist es so alt wie die Welt selbst. So langsam hätten wir jedoch die Reife entwickelt, Bewusstsein und seine Bedeutung auch zu erkennen, zu verstehen, zu erinnern und zu vERINNERlichen. Und letztlich zu manifestieren. Denn dafür sind wir hier. Und nur so werden wir auch hier bleiben können.
Dualität existiert nur in der intellektuellen Art des Denkens, jener Art, die wir heute so hoch und irrtümlich heilig und fast als einzig "wahre" und relevante Art des Denkens feiern. Mit entsprechend verheerenden, offensichtlichen Folgen.
Der Intellekt ist ein gigantisches Werkzeug. Er taugt jedoch nichts, wenn es um das Bewusstsein des Seins, der Existenz und der Sinnhaftigkeit des Lebens geht. So kann Intellekt bestenfalls versuchen, ein paar Worte für "Liebe" zu finden. Doch nur wer sie im Bewusstsein erlebt hat, kennt oder erahnt ihr wahres Wesen wirklich.
Intellekt baut geniale Werkzeuge. Bewusstsein jedoch entscheidet, wie wir jene Werkzeuge einsetzen. Wir machen heute allerdings ITler, Ingenieure, Technik-Gurus, ... - also "Handwerker" - gerne auch zu Sinnstiftern und somit den Bock zum Gärtner.
Weisheit ist das Denken des Seins. Ein Denken, in dem keine Dualität existiert, weswegen sie vielen Menschen suspekt ist, die ganz klare Entweder-Oder-Entscheidungen brauchen, da sie zum Differenzieren immer unfähiger werden ("Nur ein Sith kennt nichts als Extreme", siehe
Snippet #181).
"Was ist DIE Wahrheit?", wird dann gefragt. Eine gute, erste Frage auf dem Weg zu Weisheit. Wer jetzt nicht aufgibt, etwa durch ein "Exit-Argument" (
Snippet #202), hat gute Chancen, ihr letztlich auch zu begegnen ...
Das Beste an diesem absolut zutreffenden Zitat ist, dass der Verfasser selbst sowohl Wissenschaftler war, als auch ...
Science-Fiction Autor und dennoch auch die Bedeutung von Weisheit erkannte. Seiner inneren Einheit von Allem-das-ist sei Dank. Ganzheitlichkeit ist es, was große Geister ausmacht, wie beispielsweise auch Einstein, Heisenberg oder Tesla.
Spaltung ist ein großes Thema unserer Zeit - und wird es zunächst noch mehr werden. Doch weshalb ist das so? Selbst unser politisches System kommt ohne Spaltung - wir nennen es dann Opposition - ja gar nicht aus. In den USA ist es noch viel deutlicher zu erkennen. Dort gibt es mit dem zwei-Parteien-System nur die Wahl zwischen Republikanern und Demokraten. A oder B, Null oder Eins, Ja oder Nein, Waffen toll oder Waffen nur so halbtoll, Pest oder Cholera. Außerhalb davon gibt es nichts. Oft nicht einmal mehr das Bewusstsein, dass es da was geben könnte.
Binäres Denken - das gefällt dem Intellekt und unserer Art zu denken, die sich dem Denken eines Computers immer mehr angleicht. Aber wie wäre es denn, wenn man nicht nur aus Ja oder Nein, Eins oder Null, Demokraten oder Republikanern wählen möchte, sondern was wahr, gut, richtig und schlicht und ergreifend zielführend für uns Menschen ist?
Hierbei gibt es zwei Probleme:
1. Wir haben leider nur eine begrenzte Wahl und was vielleicht noch gravierender ist:
2. Was wäre denn dieses ominöse "gut oder richtig oder wahr oder zielführend"? Was ist Wahrheit? Was ist gut und böse? Was ist eigentlich das Ziel, auf das wir geführt werden wollen und: Wer ist denn dieses "Wir" überhaupt?
Und schon sind wir wieder einmal bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, an dem führt kein (rettender) Weg vorbei, wie wir endlich einmal begreifen sollten.
Ohne den Sinn zu kennen, kennen wir das (wahre) Ziel von allem-das-ist nicht. Ohne das Ziel zu kennen, wissen wir nicht was zielführend ist. Ohne zu wissen, was zielführend ist, wissen wir nicht was richtig und falsch, Wahrheit oder Lüge, Gut oder Böse ist (siehe
Snippet #37) wodurch jeder sein ganz eigenes (Sinn-)Süppchen kocht.Wissen wir hingegen, was universal, also ewig und für jegliche Form von Leben gut, wahr, richtig, zielführend und sinnvoll ist (somit auch sinnerfüllt = sinnerfüllend), hören Dualität, also Spaltung und Chaos auf. Und innerer Hunger, Chaos-Treiber Nummer 1, gleich mit.
(Kleiner Exkurs: "Chaos" ist Griechisch und bedeutet etwa soviel wie Spaltung, Unordnung. In der griechischen Mythologie steht ganz zu Beginn das Chaos, ein ungeordneter, ungeformter Weltzustand, aus dem sich dann allmählich Leben entwickeln konnte. Das Gegenstück zu Chaos ist Kosmos - "Weltordnung". Chaos und Spaltung können also zwar durchaus zuweilen notwendig sein, etwa wenn eine Spezies noch nicht die notwendige Reife für "Kosmos" entwickelt hat, denn Chaos kann Neues hervorbringen. Doch Ordnung ist notwendig, wenn sich das Neue dann in Ruhe entfalten und manifestieren soll, siehe
Snippet #108. Selbst Jesus brachte "das Schwert", Kampf und Spaltung, siehe z.B. Lukas 12,51, um alte, nicht zielführende Strukturen zunächst einmal aufzubrechen.)Leben und handeln wir in der Wahrheit des universalen Sinn des Lebens, hört Unwahrheit auf zu existieren. Ist beispielsweise Frieden dadurch eines Tages für uns so normal geworden wie das Atmen, werden Kriege nicht nur der Vergangenheit angehören, sondern sogar Vokabeln wie Krieg und Frieden werden aussterben, da es nur noch den einen, den wahren (natürlichen, naturgewollten, lebenserhaltenden) Zustand geben wird.
Neues Denken, neues Bewusstsein - das ist es, worum es hierbei, bei diesem Projekt, geht. Wobei es nur für uns "neu" wäre. Denn tatsächlich ist es so alt wie die Welt selbst. So langsam hätten wir jedoch die Reife entwickelt, Bewusstsein und seine Bedeutung auch zu erkennen, zu verstehen, zu erinnern und zu vERINNERlichen. Und letztlich zu manifestieren. Denn dafür sind wir hier. Und nur so werden wir auch hier bleiben können.
Dualität existiert nur in der intellektuellen Art des Denkens, jener Art, die wir heute so hoch und irrtümlich heilig und fast als einzig "wahre" und relevante Art des Denkens feiern. Mit entsprechend verheerenden, offensichtlichen Folgen.
Der Intellekt ist ein gigantisches Werkzeug. Er taugt jedoch nichts, wenn es um das Bewusstsein des Seins, der Existenz und der Sinnhaftigkeit des Lebens geht. So kann Intellekt bestenfalls versuchen, ein paar Worte für "Liebe" zu finden. Doch nur wer sie im Bewusstsein erlebt hat, kennt oder erahnt ihr wahres Wesen wirklich.
Intellekt baut geniale Werkzeuge. Bewusstsein jedoch entscheidet, wie wir jene Werkzeuge einsetzen. Wir machen heute allerdings ITler, Ingenieure, Technik-Gurus, ... - also "Handwerker" - gerne auch zu Sinnstiftern und somit den Bock zum Gärtner.
Weisheit ist das Denken des Seins. Ein Denken, in dem keine Dualität existiert, weswegen sie vielen Menschen suspekt ist, die ganz klare Entweder-Oder-Entscheidungen brauchen, da sie zum Differenzieren immer unfähiger werden ("Nur ein Sith kennt nichts als Extreme", siehe
Snippet #181)."Was ist DIE Wahrheit?", wird dann gefragt. Eine gute, erste Frage auf dem Weg zu Weisheit. Wer jetzt nicht aufgibt, etwa durch ein "Exit-Argument" (
Snippet #202), hat gute Chancen, ihr letztlich auch zu begegnen ...Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Spaltung - Einigkeit - Dualität - Bewusstsein - Politik - Weisheit - Wissenschaft
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Weshalb das Göttliche nicht beweisbar ist
#274 • Christopher E. Schmitt •
6:31 min
6:31 min
es auch nie wissen und kein Mensch wird es je wissen. Ganz einfach, weil Wissen im Verstand, im Intellekt, im biologischen, materiellen Gehirn stattfindet und somit per se ein für allemal ausschließt, dass irgendwer oder irgendwas diese Antwort jemals "wissen" wird. Das gilt auch für eine KI, selbst wenn sie in einem Quantencomputer 1000 Jahre in der Zukunft läuft.
Die Bibel sagt übrigens sinngemäß, dass ein Mensch, der Gott sieht, also in seiner Gänze und Fülle, umgehend stirbt. Materielles Leben (ob als Biomasse Mensch oder in technischer Form) und das "vollständige Wissen" von einfach allem, ist ein Zustand, der schlicht nicht möglich ist. Ebenso wenig wie Materie Lichtgeschwindigkeit erreichen kann. Einzig das Licht selbst scheint hieran Zweifel zu erwecken. Nämlich dann, wenn es sich als Teilchen ausgibt. Als wäre das Licht allmächtig und könne sogar die Gesetze der Physik überwinden... merkst du was?
Entweder lebt etwas in unvollkommener Materie und bleibt stets (auch im Wissen) unvollkommen oder man erreicht Vollkommenheit, dann ist das Leben als Mensch/Materie nicht (mehr) möglich. Mit göttlichem Bewusstsein wächst auch deine Erkenntnis des göttlichen Unbewusstseins, das in zu vielen Menschen vorherrscht - und somit wächst auch dein Weltschmerz. Glaube mir: Gott kennt Schmerz. Größeren als du und ich.
Frage dich selbst einmal: Wenn Materie und Vollkommenheit sich ausschließen und der Mensch beim Erkennen der Vollkommenheit nicht mehr materiell existieren kann, könnte dies dann nicht ein Indiz dafür sein, dass tatsächlich die Ausrichtung auf Gott der Weg aus dem ewigen Kreislauf aus Leben und Tod darstellt? Wenn dein Erkennen des Göttlichen ein materielles Leben nicht mehr nur nicht mehr nötig macht (wie es die Religionen behaupten), sondern weltliches Leben sogar physikalisch unmöglich werden lässt? Es lohnt sich, darüber nachzudenken ...
Meinen Intellekt benutze ich in erster Linie für technisch- rationale Aufgaben. Diese Webseite etwa habe ich komplett händisch programmiert. In meinem Geldverdienjob programmiere ich, mache SEO, SEA, designe, produziere Videos, layoute, texte, kreiere Werbung, ... Ich liebe es, meinen Verstand für knifflige Aufgaben einzusetzen.
Für spirituelles Wissen benötigt man jedoch Zugang einer anderen Art. Das eine kann das andere nicht ersetzen - doch kombiniert man beide Arten zu denken, begreift man sogar das Vernünftige, das Rationale, das sogar wissenschaftlich Erstaunliche am Spirituellen, am Göttlichen, das man bereits erfahren durfte und konnte.
Leider gibt es heute zu oft entweder die einen oder die anderen. Die einen zeigen häufig eine Art "gottloser Fortschrittsarroganz", während die anderen Extreme nicht selten in bunten Hosen bei Vollmond Hühnerknochen vergraben und danach eine Runde Blei gießen bevor sie dann mit den Toten reden - verwechsle Esoterik bitte nicht mit Spiritualität.
Eine Brücke zwischen Intellekt und Geist/Bewusstsein zu bauen - das ist mein Anliegen. Ein neues "Normal" zu manifestieren, das verstanden hat, dass wir Menschen sowohl rational forschende Wesen sind, die es technisch und wissenschaftlich nach vorne treibt, primär aber - als natürliches Wesen - auch eine natürliche, spirituelle Natur haben, die heute mehr Hunger leidet denn je. Weil wir sie kollektiv belächeln. Über diese Idee müde lächeln tun die Fortschrittsarroganten. Die Auslöser dafür sind jedoch allzu oft die Vollmondtänzer. So gesehen kann ich beide Seiten verstehen. Die Lösung: Lasst uns doch bitte endlich einfach einmal in der "erhellten Mitte", im "neuen Normal" ankommen!
Gott kann, werde und will ich auch gar nicht beweisen (warum, erkläre ich gleich). Aber was ich versuchen kann und werde zu "beweisen" (und selbst das ist schon sau schwierig), ist die Tatsache, dass wir ohne spirituelles Wachstum, ohne göttliches Bewusstsein keine Chance auf Überleben haben. Maximal auf ein freud- und sinnloses Dahinvegetieren. Das gilt gleichermaßen für den Einzelnen wie für eine gesamte Gesellschaft.
Viele erleben es doch jetzt schon und in manchen Staaten existiert bereits heute nur noch das reine Funktionieren. Aber sorry. Das hat mit Leben nichts mehr zu tun. Selbst wenn es ewig funktionieren könnte. Funktionieren muss meine Kaffeemaschine. Funktionieren muss mein E-Scooter, damit ich damit zur Arbeit komme - um dort dann "funktionieren" zu können. Aber privat möchte ich LEBEN.
Warum möchte ich Gott auch gar nicht beweisen? Das ist ganz einfach erklärt: Ein Mensch, der nur glauben kann, was er sieht, was er mit seinem Verstand begreifen und mit seinem Intellekt nachvollziehen kann, begrenzt seinen gesamten Erlebnishorizont, sein komplettes Sein auf exakt seine eigene Größe. Und diese ist grundsätzlich verschwindend, lächerlich klein - verglichen mit Allem-das-ist. Das WorldTeam kann mit solch einem Denken nichts anfangen.
Einstein, Tesla, Heisenberg ... wären mit diesem Denken heute keine Namen, an die wir uns noch erinnerten, hätten nie all das erreicht, wofür wir sie kennen. Aber auch das ist wieder nicht beweisbar. Es ist aber erkennbar, beispielsweise in vielen ihrer eigenen Zitate. Ihre Intelligenz beschränkte sich nicht rein auf den Intellekt - wie wir es heute traurigerweise praktizieren und sogar zelebrieren und anstreben. Das ist eine Reduktion, aber ganz gewiss keine Bereicherung für uns und somit kein echter, kein ganzheitlicher Fortschritt.
Snippet #35Der zweite Grund, weshalb das "Ich glaube nur, was ich sehe und verstehe"-Denken ein gehandicaptes Denken darstellt: In dem Moment, in dem du VERTRAUST, ist dein Gehirn gezwungen, loszulassen. Dein gesamtes Wesen lässt sich fallen, vertraut, öffnet sich dem Ungewissen, dem noch Unbekannten, dem, was noch nicht ist, was es noch nicht kann, ist, weiß, erlebt hat, ... und in diesem Moment geschieht Wachstum! Ein Wachstum, das rein Intellektuelle niemals erfahren werden. Ein Wachstum, das Einstein, Tesla, Heisenberg, ... noch sehr gut kannten.
Wachstum ist Leben. Dieses Leben meinte ich oben mit "Ich möchte LEBEN". Es geht weniger um Party machen und jeden Tag lecker Essengehen. Es geht um ständiges Wachstum. Um ständiges Lebendigsein, Flexibelsein, Offensein. Um das ewige Leben.
Ist es schlimm, dass wir Gott niemals "wissen" werden? Im Sinne von "voll und ganz verstehen, kapieren, begreifen" und ERST DANN akzeptieren können, dass es "ihn" gibt, dass es göttliches Bewusstsein gibt? Das wird niemals geschehen. Hier aber auszusteigen ist eines intellektuellen, forschenden Geistes allerdings höchst unwürdig. Tätest du das als Mediziner bei der Suche nach einem Heilmittel gegen Krebs auch? Nach fünf Minuten aussteigen, wenn es nicht gleich klappt, sich die Lösung nicht sofort offenbart?
Snippet #202Es kann eben nur finden, wer tatsächlich ernsthaft sucht. Und das bedeutet in dem Fall: Von ganzem Herzen. Wer Gott nicht von ganzem Herzen sucht, nun, dem wird er sich auch nicht aufdrängen. So einfach ist das. Ich selbst mache es mit Frauen übrigens inzwischen genauso: Wer meint, mich nicht "zu brauchen", soll weg bleiben :-)
Im Ernst: Was hätte ich davon, wenn ich mich einer Frau aufzwinge, versuchen würde, sie davon zu überzeugen, dass ich ganz, ganz toll bin? Nichts. Eine Frau, die mein Sein nicht von sich aus anziehend findet, brauche ich nicht. Mit ihr könnte ich nichts aufbauen, sie hätte mich einfach nicht verstanden, sieht mich (noch) nicht, erkennt mein Wesen nicht.
Gott sieht es ganz genauso. Zu recht. Übrigens ist das auch der Grund, weshalb "Gotteskrieger", die anderen einen konkreten Glauben gewaltsam und "explosiv" aufzwingen möchten, Gott tatsächlich einen Bärendienst erweisen: Sie treiben Menschen eher von Gott weg als zu ihm hin. "Wenn das Gott ist, nein danke". Ich kann jeden verstehen, der so denkt. Aber bitte: Steige nicht aus, weil Gottlose dir ein falsches Bild von Gott zeigen. Sonst lässt du sie über dich siegen.
Snippet #254Kein Gott möchte Menschen um sich, die nicht freiwillig bei ihm sind. Auch Menschen, die mit solchen Angst-Beziehungen leben können, haben die Liebe noch nicht verstanden und erst recht noch nicht gefunden. Beispielsweise Machos, Narzissten, Egomanen, ... und ihre Gegenparts, die sich davon blenden, faszinieren und anziehen lassen. Solche üben die Liebe und stehen noch ganz am Anfang, was auf beiden Seiten noch sehr viel Leid bedeuten wird.
Last but not least ist es auch so, dass dich göttliches Bewusstsein im Inneren verändert. Es wirkt subjektiv. Somit kann man intellektuell noch nichts "messen". Man kann stets sagen, es handle sich eben um selbst eingeredeten Mut, Hoffnung, Kraft und Motivation.
Die Resultate sind dann aber ganz objektiv. Geist manifestiert sich. Vom reinen "erahnen, empfinden, fühlen" hin zum "schau, da ist es!". Doch auch hier werden die Skeptiker alles auf Zufall zurückführen oder auf eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Oder es ist für Außenstehende schlicht nicht ersichtlich. Ein ganz einfaches Beispiel aus meinem Leben, das sicher viele ganz ähnlich kennen:
Nach 11 Jahren ging eine wichtige Beziehung zu Ende. Weil die Lady ihre traumatische Prägung nicht auflösen konnte, dann auch nicht mehr wollte und schließlich resigniert in den Armen eines sadistischen Missbrauchers landete, wo sie jetzt langsam zugrunde gehen wird. Dazu gab es bei mir Schwierigkeiten im Job. Und so manches mehr. Dennoch merkt auf meiner Arbeit niemand etwas davon. Warum? Weil ich unfassbar viel Kraft aus der Quelle beziehe. Doch das Denken der Leute um mich herum geht eher in die Richtung, dass ich offenbar keine Probleme hätte oder aber sehr unsensibel bin, wenn mir eine Trennung dieser Art nicht mehr zusetzt, als offensichtlich zu erkennen ist. Das ist schlicht falsch. Richtig ist: Niemand sieht, wie sehr hier Gott am Werk ist.
Das Göttliche ist eben nicht zu beweisen. Aber es ist erfahrbar. Für jede und jeden. Du musst nur von ganzem Herzen danach suchen. Wie sucht man von ganzem Herzen? Indem du als erstes daran arbeitest, daran zu glauben, dass die Quelle das Wichtigste ist, das du als Basis brauchst. Nicht dein Partner, nicht deine Karriere, ... all das ergibt sich dann von ganz alleine.
Ist es ein Nachteil, Gott niemals zu "wissen"? Im Gegenteil. Diese Frage stellt sich nur, wer noch nicht vertraut und "etwas Greifbares zum daran Festhalten" braucht. Wenn du deine Frau liebst, musst du nicht WISSEN, dass sie dir treu ist (und einen Privatdetektiven engagieren), sondern du glaubst und vertraust ihr. Nur so bleibst du auch ruhig, selbst wenn der Detektiv mal krank ist. Während die Frau (oder der Mann) als Mensch jedoch Fehler machen kann, kann dir das bei den spirituellen Naturgesetzen nicht passieren.
Nimm auch das Beispiel eines Baumes: Er wird versuchen die Sonne zu erreichen, wächst zu ihr hin (entspricht deinem Versuch, das Göttliche zu verstehen, Gott zu erreichen). Wird der Baum es je schaffen (wirst du es je schaffen)? Nein. Ist das schlimm? Nein. Denn würde der Baum es schaffen und die Sonne erreichen (würdest du zu Lebzeiten Gott erreichen), würde der Baum (würdest du) umgehend verbrennen/sterben. Doch der Versuch, die Sonne zu erreichen (das Göttliche zu erreichen), lässt den Baum (dich) wachsen, stark, gesund und fruchtbar werden. Der Weg, das Wachstum ist das Ziel. Das Ziel als Ziel zu betrachten ist eine Perversion unserer (Wirtschats)Welt und entspricht nicht dem Bewusstsein vom Leben im Jetzt. Die Folgen sind Getriebensein statt Angekommensein. Und einige mehr.
Wenn du mehr Support in diesen Dingen brauchst - ich bin für dich da. Mach ein Coaching oder ein Walk & Talk. Ich freue mich auf dich!
Urheber:
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Gott - Gottesbeweis - Sinnsuche - Liebe - Weisheit - Wissen - Berufung - NeuesDenken
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Vertrauen beanspruchen
#112 • Bertolt Brecht •
4:00 min
4:00 min "Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird." (Bertolt Brecht)
In spirituell-philosophischen Fragen kann man Dinge selten beweisen. Oft stehen Thesen im Raum, Behauptungen, die man einfach als absolut wahr deklariert. Manchmal berührt man ...
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physikalische Bereiche, oft psychologische und natürlich philosophische oder theologische, obwohl man keine konkreten Beweise dazu liefert. Ich kann verstehen, dass Viele sich unter diesen Umständen schwertun, gewisse Behauptungen zu glauben oder einen sogar direkt gar nicht ernst nehmen. Beweise wird es aber oft nicht oder nicht vollständig geben. Nicht geben können. Doch warum ist das so?
Ein Beispiel: Deine Freundin bittet dich, ihr zu vertrauen. Wenn du nun einen Privatdetektiv engagierst, der "Beweise" ihrer Treue liefern soll, bekommst du zwar deine beruhigenden Dokumente, doch Vertrauen ist genau in dem Moment, in dem du die Belege erhalten hast, bereits vollkommen unmöglich geworden. Deine innere Ruhe kommt nun von den Fakten in deiner Hand. Nicht aus dem Vertrauen, das du deiner Freundin gegenüber hast. Denn da ist keines.
Die Freundin kannst du vielleicht eine Weile täuschen, bis sie dahinterkommt. Das Leben, die Liebe, Gott wenn du so willst oder auch dich selbst, kannst du jedoch nicht täuschen. Deine Freundin wird - wenn sie einst davon erfährt, dass ihr Freund ihr niemals vertraute - schwer enttäuscht sein. Vielleicht wird sie sogar die Beziehung beenden, die Verbindung kappen.
Mit dem Leben ist es nicht anders. Was Religionen meist "Glauben" nennen, ist viel eher mit "Vertrauen" zu übersetzen. Vertrauen bewirkt in dir eine ganz andere Psychologie. Ganz andere Hirnareale werden aktiv, als sie es im Falle des rational kontrollierenden, analytischen Denkens und Beweise Einforderns werden. Wissen bringt dich in andere Ebenen als Vertrauen. Auf bewiesenes und beweisbares Wissen zu bauen, ist nun wirklich keine große Kunst. Das kann buchstäblich jede(r). Es gibt sehr viele Bereiche (z.B. in der Medizin), wo genau diese Art von Wissen natürlich völlig unverzichtbar ist. Jedoch gibt es Lebensbereiche, in denen diese Strategie eher hinderlich ist für dich und deinen Weg.
Im Zustand des Vertrauens befindest du dich auf einer anderen Bewusstseinsebene, musst das Loslassen beherrschen, den Blindflug. Das ist eine hohe Kunst. Du machst dich natürlich auch verletzlich, was ebenfalls eine große Kunst bedeutet und eine mutige Haltung erfordert. Du kannst nun nicht mehr ausschließlich auf Daten, Fakten, Ergebnisse von Wissenschaftlern und dein eigenes Gehirn bauen - alles Dinge, die sich ebenfalls durchaus irren können by the way - sondern du vertraust auf etwas viel Größeres. Nicht mehr primär auf deine Intelligenz und auf dein Wissen. Sondern Allem-das-ist. Dein Blick, deine Körperhaltung, deine gesamte Ausstrahlung - sie alle unterscheiden sich, abhängig davon, ob du voller Vertrauen (ins Leben, in Gott, in die Liebe, ...) bist - oder eher voller Skepsis.
Die Verbindung zur wichtigsten aller Quellen ist im Falle von Skepsis, Zweifel und Misstrauen gekappt. Häufig ist das ein Teufelskreis - Angst entsteht ohne Vertrauen und schaukelt sich immer weiter hoch. Bis - im Beispiel - man schon richtig fühlen kann, dass einen die Freundin totsicher bescheißt, obwohl noch gar nichts geschehen ist. Man denkt, visualisiert und zweifelt sich in Rage, behandelt sie vielleicht bald schon so als hätte sie und fertig ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung, die einen dann nur recht gibt. "Siehst du, ich ahnte es doch!"
Sieht deine Freundin hingegen, dass du ihr vertraust, wird sie dieses Vertrauen, das du ihr schenkst (von manchen - sorry - gottlosen, ehrlosen Bitches m/w/d mal abgesehen) auch nicht missbrauchen. Ich weiß wovon ich rede: Meine damalige Freundin ging mal für zwei Monate ins Ausland. Sie sagte mir, sie vertraue mir. Und das mit einer Ernsthaftigkeit, die mich auch 20 Jahre später noch beeindruckt. Ihr Vertrauen wurde damals zwar hart auf die Probe gestellt. Doch ich musste kein bisschen kämpfen um ihr vollkommen treu zu bleiben. Der Moment, in dem ich "Nein" sagte, war ein Moment, als würde ich zum Ritter geschlagen werden. Ein gigantisches Gefühl. Besser als Sex. Zudem wusste ich durch meine bestandene Prüfung einfach: Auch sie wird mir dort treu bleiben. Kein Zweifel raubte mir den Schlaf. Drei Jahre nach Beziehungsende sagte sie noch einmal: "Weißt du, dass du der einzige Mann bist, dem ich vollkommen treu war!" Sie verstand es selbst kaum. Es war beinahe wie Magie ...
Zwei sich vertrauende Menschen können aufeinander bauen. Dann, wenn sie das Vertrauen beide hoch ehren und es nichts mit Angst zu tun hat. Sich Treue zu versprechen, weil beide endlos Angst vor Betrug haben, ist die falsche Basis. Da hier Angst die Basis ist und nicht Liebe. In dem Fall kann Trieb noch immer mächtiger werden als die Angst. Es kann dauern, den Unterschied zu verstehen, er ist aber elementar. Doch dann kann Großes entstehen.
Mit dem Leben ist es ebenso, nur ohne menschliche Fehlbarkeit. Traust du dem Leben und der Liebe, vertraut dir das Leben ebenso. Es wird dir mehr und mehr Dinge, Menschen, Mittel aber auch Wissen an-vertrauen. Wissen entsteht, indem es viel mehr erlebt anstatt erlernt wird. Es wird erkannt (daher das Wort Erkenntnis). Du fühlst, was wahr ist und was nicht. Beweise brauchst du nicht.
Brauchst du einen Beweis, wenn du verliebt bist? Es mag Indizien geben (dämliches Dauergrinsen zum Beispiel) - aber beweisen kann man es nicht. Stört dich das? Wohl eher nicht, denn du weißt, was du weißt. Dir genügt, dass du es fühlst.
Auch Wahrheiten lassen sich fühlen. Auf sehr ähnliche Art. Denn Weisheit und Liebe sind Geschwister. Philosophie - "die Liebe zum Wissen". Wenn die Liebe dir Wahrheiten mitteilt, dann fühlst du ihre Richtigkeit. Beweise sind für Gehirne die Basis, was wie erwähnt auch gut so ist. Oft. Aber eben nicht immer. Gehirne sind endlich und fehlbar. Weisheit ist groß wie das Meer. Unser Gehirn klein wie ein Glas. Das Komplette passt nicht in das Fragment. Nicht in der Menge, wohl aber in der Qualität.
Vertrauen ist eine enorme Macht. Man kann und sollte sie beanspruchen. Erst ist da das Vertrauen und dann folgt die Wirkung. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, ist das nur der Beweis, dass es noch Trainingsbedarf gibt. Beim Muskelaufbau akzeptiert das jeder. Warum nicht auch beim Vertrauen! Vielleicht weil es noch nicht zu unserer Definition von Erfolg zählt?
Vielleicht auch, weil es nicht so einfach ist. Volles Vertrauen ist eben eine spirituelle Kunst, eine Superkraft des Geistes, eine Supermacht - die lebenslanges Training erfordert. Und es setzt das richtige Hoffen voraus, denn natürlich kann Vertrauen immer wieder mal enttäuscht werden. Das ist die Art des Lernens in diesen Belangen. Siehe Link für "Das Prinzip Hoffnung".
Es ist alles gar nicht so unähnlich wie bei den Jedi aus Star Wars oder auch bei Neo's Training in Matrix ... 😉 Vielleicht kann dir mein Coaching dabei helfen!? Oder ein Walk & Talk zuvor? Siehe Links unten.
In spirituell-philosophischen Fragen kann man Dinge selten beweisen. Oft stehen Thesen im Raum, Behauptungen, die man einfach als absolut wahr deklariert. Manchmal berührt man ...
physikalische Bereiche, oft psychologische und natürlich philosophische oder theologische, obwohl man keine konkreten Beweise dazu liefert. Ich kann verstehen, dass Viele sich unter diesen Umständen schwertun, gewisse Behauptungen zu glauben oder einen sogar direkt gar nicht ernst nehmen. Beweise wird es aber oft nicht oder nicht vollständig geben. Nicht geben können. Doch warum ist das so?
Ein Beispiel: Deine Freundin bittet dich, ihr zu vertrauen. Wenn du nun einen Privatdetektiv engagierst, der "Beweise" ihrer Treue liefern soll, bekommst du zwar deine beruhigenden Dokumente, doch Vertrauen ist genau in dem Moment, in dem du die Belege erhalten hast, bereits vollkommen unmöglich geworden. Deine innere Ruhe kommt nun von den Fakten in deiner Hand. Nicht aus dem Vertrauen, das du deiner Freundin gegenüber hast. Denn da ist keines.
Die Freundin kannst du vielleicht eine Weile täuschen, bis sie dahinterkommt. Das Leben, die Liebe, Gott wenn du so willst oder auch dich selbst, kannst du jedoch nicht täuschen. Deine Freundin wird - wenn sie einst davon erfährt, dass ihr Freund ihr niemals vertraute - schwer enttäuscht sein. Vielleicht wird sie sogar die Beziehung beenden, die Verbindung kappen.
Mit dem Leben ist es nicht anders. Was Religionen meist "Glauben" nennen, ist viel eher mit "Vertrauen" zu übersetzen. Vertrauen bewirkt in dir eine ganz andere Psychologie. Ganz andere Hirnareale werden aktiv, als sie es im Falle des rational kontrollierenden, analytischen Denkens und Beweise Einforderns werden. Wissen bringt dich in andere Ebenen als Vertrauen. Auf bewiesenes und beweisbares Wissen zu bauen, ist nun wirklich keine große Kunst. Das kann buchstäblich jede(r). Es gibt sehr viele Bereiche (z.B. in der Medizin), wo genau diese Art von Wissen natürlich völlig unverzichtbar ist. Jedoch gibt es Lebensbereiche, in denen diese Strategie eher hinderlich ist für dich und deinen Weg.
Im Zustand des Vertrauens befindest du dich auf einer anderen Bewusstseinsebene, musst das Loslassen beherrschen, den Blindflug. Das ist eine hohe Kunst. Du machst dich natürlich auch verletzlich, was ebenfalls eine große Kunst bedeutet und eine mutige Haltung erfordert. Du kannst nun nicht mehr ausschließlich auf Daten, Fakten, Ergebnisse von Wissenschaftlern und dein eigenes Gehirn bauen - alles Dinge, die sich ebenfalls durchaus irren können by the way - sondern du vertraust auf etwas viel Größeres. Nicht mehr primär auf deine Intelligenz und auf dein Wissen. Sondern Allem-das-ist. Dein Blick, deine Körperhaltung, deine gesamte Ausstrahlung - sie alle unterscheiden sich, abhängig davon, ob du voller Vertrauen (ins Leben, in Gott, in die Liebe, ...) bist - oder eher voller Skepsis.
Die Verbindung zur wichtigsten aller Quellen ist im Falle von Skepsis, Zweifel und Misstrauen gekappt. Häufig ist das ein Teufelskreis - Angst entsteht ohne Vertrauen und schaukelt sich immer weiter hoch. Bis - im Beispiel - man schon richtig fühlen kann, dass einen die Freundin totsicher bescheißt, obwohl noch gar nichts geschehen ist. Man denkt, visualisiert und zweifelt sich in Rage, behandelt sie vielleicht bald schon so als hätte sie und fertig ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung, die einen dann nur recht gibt. "Siehst du, ich ahnte es doch!"
Sieht deine Freundin hingegen, dass du ihr vertraust, wird sie dieses Vertrauen, das du ihr schenkst (von manchen - sorry - gottlosen, ehrlosen Bitches m/w/d mal abgesehen) auch nicht missbrauchen. Ich weiß wovon ich rede: Meine damalige Freundin ging mal für zwei Monate ins Ausland. Sie sagte mir, sie vertraue mir. Und das mit einer Ernsthaftigkeit, die mich auch 20 Jahre später noch beeindruckt. Ihr Vertrauen wurde damals zwar hart auf die Probe gestellt. Doch ich musste kein bisschen kämpfen um ihr vollkommen treu zu bleiben. Der Moment, in dem ich "Nein" sagte, war ein Moment, als würde ich zum Ritter geschlagen werden. Ein gigantisches Gefühl. Besser als Sex. Zudem wusste ich durch meine bestandene Prüfung einfach: Auch sie wird mir dort treu bleiben. Kein Zweifel raubte mir den Schlaf. Drei Jahre nach Beziehungsende sagte sie noch einmal: "Weißt du, dass du der einzige Mann bist, dem ich vollkommen treu war!" Sie verstand es selbst kaum. Es war beinahe wie Magie ...
Zwei sich vertrauende Menschen können aufeinander bauen. Dann, wenn sie das Vertrauen beide hoch ehren und es nichts mit Angst zu tun hat. Sich Treue zu versprechen, weil beide endlos Angst vor Betrug haben, ist die falsche Basis. Da hier Angst die Basis ist und nicht Liebe. In dem Fall kann Trieb noch immer mächtiger werden als die Angst. Es kann dauern, den Unterschied zu verstehen, er ist aber elementar. Doch dann kann Großes entstehen.
Mit dem Leben ist es ebenso, nur ohne menschliche Fehlbarkeit. Traust du dem Leben und der Liebe, vertraut dir das Leben ebenso. Es wird dir mehr und mehr Dinge, Menschen, Mittel aber auch Wissen an-vertrauen. Wissen entsteht, indem es viel mehr erlebt anstatt erlernt wird. Es wird erkannt (daher das Wort Erkenntnis). Du fühlst, was wahr ist und was nicht. Beweise brauchst du nicht.
Brauchst du einen Beweis, wenn du verliebt bist? Es mag Indizien geben (dämliches Dauergrinsen zum Beispiel) - aber beweisen kann man es nicht. Stört dich das? Wohl eher nicht, denn du weißt, was du weißt. Dir genügt, dass du es fühlst.
Auch Wahrheiten lassen sich fühlen. Auf sehr ähnliche Art. Denn Weisheit und Liebe sind Geschwister. Philosophie - "die Liebe zum Wissen". Wenn die Liebe dir Wahrheiten mitteilt, dann fühlst du ihre Richtigkeit. Beweise sind für Gehirne die Basis, was wie erwähnt auch gut so ist. Oft. Aber eben nicht immer. Gehirne sind endlich und fehlbar. Weisheit ist groß wie das Meer. Unser Gehirn klein wie ein Glas. Das Komplette passt nicht in das Fragment. Nicht in der Menge, wohl aber in der Qualität.
Vertrauen ist eine enorme Macht. Man kann und sollte sie beanspruchen. Erst ist da das Vertrauen und dann folgt die Wirkung. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, ist das nur der Beweis, dass es noch Trainingsbedarf gibt. Beim Muskelaufbau akzeptiert das jeder. Warum nicht auch beim Vertrauen! Vielleicht weil es noch nicht zu unserer Definition von Erfolg zählt?
Vielleicht auch, weil es nicht so einfach ist. Volles Vertrauen ist eben eine spirituelle Kunst, eine Superkraft des Geistes, eine Supermacht - die lebenslanges Training erfordert. Und es setzt das richtige Hoffen voraus, denn natürlich kann Vertrauen immer wieder mal enttäuscht werden. Das ist die Art des Lernens in diesen Belangen. Siehe Link für "Das Prinzip Hoffnung".
Es ist alles gar nicht so unähnlich wie bei den Jedi aus Star Wars oder auch bei Neo's Training in Matrix ... 😉 Vielleicht kann dir mein Coaching dabei helfen!? Oder ein Walk & Talk zuvor? Siehe Links unten.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Von wegen modern
#248 • C. S. Lewis •
2:59 min
2:59 min
"Was nicht ewig ist, ist auf ewig veraltet." (C. S. Lewis, Quelle: cs-lewis.de)Die Gesetze der Elektrizität sind ewig. Unsere Vorfahren sahen sie Jahrtausende lang wohl vor allem in Form von Blitzen, manche auch als Polarlichter. ...
Erst vor verhältnismäßig kurzer Zeit, als unser Gehirn sich weit genug entwickelt hatte, sorgten glühende Wolframfäden in den allerersten Glühbirnen für halbwegs helle Wohnräume, und auch das zunächst für nur einige Stunden.
Vor gut 150 Jahren ermöglichte uns Elektrizität dann das Morsen, anschließend das Radio, und etwas später sorgte sie beispielsweise mit dem Commodore 64 "Heimcomputer" für jede Menge Videospiel-Spaß - über den wir heute entweder in nostalgisches Schwärmen oder aber in ein müdes Lächeln verfallen. Aber Achtung, Spoiler-Alarm: Was wir heute als so dermaßen modernen und heißen Scheiß feiern, ist in den Augen der Ewigkeit bereits jetzt hoffnungslos veralteter Spielkram.
Was die Elektrizität uns ermöglicht, wandelt sich. Mit Künstlicher Intelligenz jetzt auch immer rasanter. Auf die Produkte davon kann man sich nicht ewig verlassen, sich nicht auf ihnen ausruhen. Stets verlangen sie nach Aktualisierung, Wartung, Verbesserung oder Korrektur. Verlassen kann man sich aber auf die besagten Naturgesetze der Elektrizität selbst.
Die Produkte sind "auf ewig veraltet". Wenn nicht jetzt in diesem Moment, dann warte einfach mal einen Augenblick. Leider ist das allermeiste an Technikkram in deiner Wohnung bereits veraltet, überholt und könnte bis zum Aufrüst-Burnout endlos ausgetauscht werden. Das Prinzip selbst zeigt sich jedoch von jeglicher Zeit gänzlich unbeeindruckt, bleibt ewig jung, aktuell, gültig, ruht in sich. Und das obwohl es sich kein Bisschen verändert hat oder jemals verändern wird. Unser Verständnis jener Gesetze mag sich aber durchaus noch erweitern.
Wer der Meinung ist, die Gottes-Idee sei eine überflüssige, nutzlose und veraltete Sache aus Zeiten, als unsere Spezies nun mal noch etwas naiv, unaufgeklärt oder gar primitiv war, irrt sich. "Du sollst dir kein Bild von Gott machen" - und zwar genau deswegen: Was du jetzt für Gott hältst, oder aber auch als Kind (etwa den bärtigen, guten und zuweilen rachsüchtigen Mann auf der Wolke) für Gott gehalten hast, ist inzwischen oder in Kürze veraltet - sofern du dich selbst in der Materie weiter entwickelst. Ein Bild ist starr, wäre mit deiner nächsten Erkenntnis bereits nicht mehr aktuell. Auch ist ein Bild stets begrenzt. Es zeigt all das nicht, das es nicht zeigt. Nicht das, was du morgen erst verstehen wirst.
Was eine Kultur vor Jahrtausenden als Gott definierte, mag veraltet sein - wie die Morsetechnik. Doch in dem Maß, in dem wir vor 150 Jahren Elektrizität verstehen konnten, was uns in die Lage versetze, einen Piepton über eine Leitung zu übertragen (und mehr nicht), haben sich die Menschen zu jeder Zeit auch ein nach ihrem aktuellen Horizont bestmögliches Bild von Gott gemacht. Der Instinkt war stets und ist noch immer goldrichtig. Das Bedürfnis, Gott zu finden, zu erkennen, zu entschlüsseln, zu verstehen, ist in uns eingepflanzt. In den einen mehr, in den anderen weniger spürbar.
Das Ergebnis war jedoch alles andere als vollkommen - und wird es auch ewig sein. Ebenso wenig, wie wir Elektrizität jemals für ein "vollkommenes Gerät" nutzen werden, werden wir das Göttliche zu Lebzeiten vollkommen erfassen. Weder unsere verfügbare Zeit noch unser Gehirn sind dafür annähernd prädestiniert. Darauf kommt es aber auch gar nicht an!
Der Weg ist das Ziel. In der Forschung ebenso wie im Verständnis von Gott. Hätten wir die Elektrotechnik genauso sträflich gesellschaftlich stagnieren lassen, wie das Philosophieren über Gott, würden wir auch das gesamte Thema Elektrizität heute arrogant als altmodischen Quatsch betrachten.
Sicher ist: "Das Göttliche", also die Spiritualität und Philosophie des Menschen, sind mindestens ein wichtiges Standbein, wenn nicht sogar die Basis unseres Seins, unseres Miteinanders auf diesem Planeten. Jedoch behandeln wir sie so nicht. Sie sind reines Hobby. Von manchen. Privatsache. Ganz anders als Schulbildung oder Steuern bezahlen. In der Folge sind unsere kollektive Philosophie und Spiritualität extrem unterentwickelt.
Solange dem so ist, können wir technische und wissenschaftliche Genialitäten hervorbringen, wie wir nur möchten - nutzen werden wir sie solange nicht zum überwiegend Guten (kollektiv zielführenden), wie wir spirituell noch auf den Bäumen klettern. Der Geist bestimmt die Richtung. Nicht das Fortbewegungsmittel. Das bestimmt allenfalls das Tempo.
Genau dies muss sich ändern. Das Bewusstsein für Bewusstsein muss etabliert werden. Darum gibt es dieses Projekt hier. Mach mit! Lass dich zunächst selbst erinnern und dann - wenn du magst - hilf mit, die Welt daran zu erinnern, damit sie wieder "zu Bewusstsein" kommt. Denn unser Gehirn muss sich noch immer massiv weiter entwickeln. Nicht im intellektuellen Aspekt, hier sind wir für den Moment weit genug, aber im spirituellen.
Beispielsweise muss unser Verstand (und Ego) verstehen und akzeptieren lernen, wo sein Verstehen endet und welcher Teil des Seins, für "den Rest" zuständig ist - wenn Zukunft gelingen soll.
Fortschrittsarroganz ist unsere größte Gefahr in diesen Zeiten. Der weltweit recht großzügige Umgang mit völlig unerprobten Impfstoffen oder das Ausspielen von mächtigen KI Tools ohne Kontrolle, Sinn und Verstand gleichzeitig auf alle Menschen dieses Globus sind nur zwei von unzähligen Demonstrationen dieser leichtsinnigen und völlig unweisen Selbstüberschätzung von Intellektstolz und Egoverliebtheit.
Siehe auch diese passenden Links:
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Das Wesen der Liebe
#184 • Filmzitat •
2:44 min
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In meinem Blog "Gefährliches Halbwissen" schreibe ich davon, dass es heutzutage ein großes Problem ist, dass wir uns zu sehr auf den ...
Verstand verlassen und zu wenig auf ein tieferes Bewusstsein, auf unser Urwissen, wie man es auch nennen mag. Auf ewige, spirituelle Wahrheiten und Gesetzmäßigkeiten - von denen wir durchaus abhängig sind, auch wenn viele diesen Gedanken buchstäblich hassen.
"Fortschrittsarroganz" nenne ich das. Wir entwickeln uns rational gesehen dermaßen schnell, dass wir den spirituellen Gesetzen gegenüber hochmütig geworden sind, als hätten wir sie "überwunden". Als wären sie unser Feind. So kann aber nur denken, wer bisher noch keinen Zugang zu ihr fand, sie nie erfahren durfte. Denn sie ist der Schlüssel in die Freiheit und in die Zukunft - nicht in die Gefangenschaft der ewigen Vergangenheit, für das sie manche noch immer halten.
Das beste Beispiel war die Corona Impfung. Ich bin kein Impfgegner! Wie in allem, versuche ich stets zu differenzieren. Aber es grenzt an Arroganz und Hochmut, ein unerprobtes Mittel der gesamten Weltbevölkerung(!) verabreichen zu wollen. Frei nach dem Motto: "Was soll denn bitteschön passieren? Wir sind inzwischen unfehlbar!" - Hochmut aber kommt bekanntlich vor dem Fall. Und unsere Arroganz gegenüber der Spiritualität bewirkt den aktuellen Fall der Menschheit.
Aber umgekehrt gilt es ganz genauso: Ich lese auf Instagram sehr viele Postings von spirituellen Menschen. Einige finde ich ganz gut, andere eher kontraproduktiv. Nämlich dann, wenn in ihnen zu wenig Wissenschaftliches enthalten ist, altbackene oder betont abgehobene Sprache oder auch der Tenor der Ablehnung von Wissenschaft. Dieser Geist sollte eigentlich seit dem Mittelalter ausgestorben sein. Heute erkennen zum Glück schon sehr viele, dass alles Eins ist!
Beispielsweise schafft es der Film Interstellar mit einer sehr ans Herz gehenden Geschichte (Vater muss Tochter auf der Erde zurücklassen, um den Planeten zu retten), das Phänomen Liebe mit Wissenschaft zu verschmelzen. Ganze 5 Dimensionen kommen in dem Film vor - und einzig die Liebe vermag sie zu überbrücken. Klingt kitschig, denn ich drücke gerade etwas Hochkomplexes viel zu simpel aus - dann entsteht das Gefühl von Kitsch.
Wenn wir uns aber beispielsweise die Quantenverschränkung anschauen, könnte es schon anders aussehen. Siehe Wikipedia Link unten. Ganz einfach ausgedrückt beeinflusst ein subatomares Teilchen ein anderes im selben Moment. Ändert eines seine Eigenschaft, dann das andere ebenfalls - völlig unabhängig wie viele Milliarden Lichtjahre es entfernt ist.
Es besteht also eine Verbindung, wie eine Art Nachrichtensystem, welches stets "Jetzt!" gilt. Keinerlei Verzögerung, Zeit und Raum werden also überwunden, womöglich weil beides eine Illusion ist (siehe verlinktes MindSnippet). Es herrscht sozusagen Singularität. Einheit, Verbundenheit.
Tesla sprach einmal davon, dass er glaubt, es gäbe irgendwo im Universum eine Art Quelle oder Sender, von dem Gedanken, Ideen, Kraft und Inspiration ausgehen. Zumindest fühlte es sich für ihn so an. Könnte das das Gleiche sein, was die Bibel den Heiligen Geist nennt? Manche Spirituelle nennen es "Zwilling", als fühlten sie ein Wesen, einen Zwilling irgendwo im All. Es gibt unzählige Ausdrücke dafür.
Und was ist Liebe, wenn man sie versucht, wissenschaftlich zu begreifen? Vielleicht ist sie die Verschränkung nicht nur weniger Teilchen sondern von so vielen, dass sogar Kraft übertragen werden kann - ähnlich wie beim Induktionsstrom. So viele, dass sie ein Kribbeln in einem erzeugen können, das sich einfach nur unbeschreiblich schön anfühlt. Unbeschreiblich, weil es unseren Intellekt weit überfordert und auf gänzlich anderer Ebene stattfindet und schön, weil es schlicht überwältigend wirkt, unübertrefflich. Und anziehend, da wir spüren: Hier ist Wahrheit. Hier ist Sinn. Hier ist die Richtung, in die ich denken und leben muss und möchte - hier spüre ich den Ruf der Heimat. Wer nach Hause will: Hier findest du den Wegweiser.
Wenn wir die Welt verändern wollen, müssen wir bitte, bitte auf der einen Seite unsere Fortschrittsarroganz ablegen, unser Ego, unser Gottseinwollen durch den Verstand. Und auf der andere Seite sollten wir manchmal auch allzu viel Mystik und Pathos herausnehmen, keinen Zirkus daraus machen. Spiritualität ist nichts Abgehobenes und darf auch nicht weiter so rüberkommen! Aber, je mehr sich manche so verhalten, desto weiter entfernt sich die Versöhnung zwischen den streitenden Parteien: Verstand und Bewusstsein! Spaltung wird gefördert (=griechisch Chaos) anstatt Einheit (=griechisch Kosmos).
Die #SpiritualRevolution hat aber genau das zum Ziel: Endlich wahre Einheit zu schaffen zwischen unserem genialen Verstand, der jedoch "nur" ein Werkzeug ist, und dem Bewusstsein, welches unser eigentliches Sein ist. Das Ego und der Intellekt - sie müssen den Platz räumen, wenn diese Spezies sich weiterentwickeln anstatt selbst ausrotten möchte. Sie müssen die Befehle des Seins ausführen, nicht das Sein zunehmend verleugnen. Anders geht es nicht!
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Richtiges Sehen
#222 • Antoine de Saint-Exupéry •
2:54 min
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Das wohl bekannteste Zitat vom Autor von "Der Kleine Prinz" stammt auch aus genau diesem Buch. Wie das gesamte ...
Werk, so klingt auch diese Stelle ziemlich poetisch. Poesie ist sicher schön und gut, das größte "Problem", was ich in ihr allerdings manchmal sehe ist, dass Einige auf die Idee kommen könnten, lyrische Gedanken zwar als wohlklingend, ansonsten aber wenig belastbar zu begreifen.
Daher hier mal ein kleiner Exkurs auf den für Viele deutlich belastbareren und sichereren Boden der Wissenschaft. Das Sehspektrum des durchschnittlichen Menschen liegt etwa zwischen 400 bis 780 nm (Nanometer, also 400-780 milliardstel Meter). Das schließt beispielsweise aus, dass wir infrarotes oder ultraviolettes Licht direkt sehen können. Infrarot spüren wir allerdings noch als Wärme und zu viel ultraviolettes Licht kann man manchmal auch als Sonnenbrand wahrnehmen - dann, wenn es zu spät ist. Was über oder unter des genannten Spektrums geschieht, können wir also nicht sehen.
Dazu kommt die menschliche Sehfrequenz. Diese lässt sich weniger eindeutig festlegen. 16-18 Bilder pro Sekunden können fast schon ausreichen, um Bewegungen flüssig wahrzunehmen. Es wurden aber auch schon Einzelfälle bekannt, die noch zwischen 120 und 180 Hz, also Bilder pro Sekunde unterscheiden konnten, was auch dann noch immer eine sehr kleine Zahl ist. Was, wenn sich etwas im Bereich darüber an uns vorbeibewegt?
Beim Gehör ist es nicht viel anders. Spätestens ab 20.000 Hz ist für das menschliche Ohr Schluss. Der Ultraschall von Fledermäusen oder medizinischen Geräten ist für uns bereits zu hoch.
Radioaktivität spüren wir trotz ihrer Aggressivität sogar ganz und gar nicht. Wir nehmen ein Zuviel von ihr erst dann wahr, wenn uns die Haare ausfallen, wir Blut husten oder direkt verbrennen oder Geschwüre und Tumore bekommen.
Ein Blick in den Nachthimmel ist ganz nett. Noch schöner, wenn du auf einem Berg stehst ohne Lichtverschmutzung durch eine darunterliegende Stadt. Doch auch dann kannst du lediglich Sterne sehen. Planeten, die selbst kein Licht aussenden, sehen wir nicht (außer die "nahen" in unserem Sonnensystem). Und würdest du Radiowellen, Radioaktivität, Infrarot, ... sehen können, wäre der Himmel eine krassere Lightshow als beim wildesten LSD Trip.
Wir haben von der Natur genau so viele körperliche Fähigkeiten erhalten, um einigermaßen gut durchs Leben zu kommen, ohne unnötig abgelenkt zu werden. Wir müssen nicht wie die Schlange Wärme sehen können oder wie der Adler das UV-Licht in der Urinspur von Mäusen, um Nahrung zu finden. Wir fliegen nicht durch die Nacht und kommen daher meistens auch ohne Ultraschallwahrnehmung ganz gut zurecht.
Wenn wir in allen Bereichen und allen Organen nur das Nötigste mitbekommen haben - sicherlich auch deswegen, da biologische, also materielle Organe nun mal so ihre (frühen) Grenzen haben - dann kann das Gehirn doch keine Ausnahme darstellen, oder?
Wenn das Gehirn, also unser Verstand, demnach selbst im allerbesten Fall nur das Nötigste kann und vielleicht noch ein wenig darüber hinaus - so wird es dennoch niemals in der Lage sein "alles" zu erkennen, zu verstehen, zu begreifen und wirklich zu erfassen oder zu überschauen. Laut Saint-Exupéry vor allem nicht "Das Wesentliche". Beispielsweise Gott oder die Liebe (gibt es da einen Unterschied?)
Wir dürfen das beim Denken, bei all dem Kult und Hype, den wir um unseren immer brillanteren Intellekt betreiben, nicht vergessen: Unser Gehirn ist ein Tool, ein Werkzeug! Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Es ist vor allen Dingen nicht unser Ich. Unser Ich darf das Denken immer nur benutzen, sich jedoch niemals mit ihm identifizieren - auch wenn das zugegebenermaßen verdammt schwierig ist!
Die Leistung des Gehirn-Werkzeugs, das Denken, kann den Weg angenehmer gestalten. Es kann uns helfen, Häuser und Brücken zu bauen und lässt uns Raumschiffe für neue Kolonien auf anderen Planeten entwickeln. Doch das neue Leben selbst, welches wir auf jene Planeten befördern, die Art und Weise, wie wir dort leben, wie wir miteinander umgehen, unsere Integrität, die innere Sättigung, die für Frieden unerlässlich ist, ... für all das ist der Intellekt alleine nicht ausgelegt. Es ist schlicht nicht die Aufgabe des Gehirns.
Wenn du nur glauben kannst und nur danach leben kannst, was du sehen, hören oder mit deinem Verstand begreifen kannst, dann begrenzt du dein gesamtes Sein auf einen ebenso kleinen Frequenzbereich wie im obigen Zahlenbeispiel. Gleiches gilt für eine ganze Gesellschaft. Jene mag intelligent sein. Aber ist sie dann auch klug?
Denn das "Wesentliche", das in einer neuen Welt - sei es auf einem anderen Planeten oder auf einer "neuen Erde" - erblühen sollte, ist für das Auge unsichtbar und für den Verstand (also das Gehirn) nicht erdenkbar. Es ist das "Herz", welches über das Wofür, den Sinn und die Sinnhaftigkeit einer Gesellschaft entscheiden kann. In erster Linie muss sich das Herz im Einklang mit dem Ziel, dem Plan, der Vision und dem universalen Sinn des Lebens befinden - erst dann wird alles andere (auch das funktionierende, gesunde Denken!) folgen. Nicht andersherum.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Antoine de Saint-Exupéry   (Irrtum melden)
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Vernünftiger Frieden
#95 • Immanuel Kant •
0:11 min
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Ich würde nur gerne ergänzen: Allerdings nicht des rein intellektuellen, rationalen Verstandes. Denn alleine der rein logische Verstand vermag noch immer nicht, Menschen wirklich tief im Inneren ...
zu sättigen. Der Mensch lebt nun mal tatsächlich "nicht vom Brot allein". Siehe verlinkten Blog.
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Urheber d. einleitenden Zitates:
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Gewalt und Feigheit
#164 • Isaac Asimov •
0:44 min
0:44 min "Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen." (Isaac Asimov, Quelle: zitate.net)
Ob der russisch-amerikanische Biochemiker und einer der bekanntesten Science-Fiction Schriftsteller da schon eine Vorahnung hatte? Gewalt kennt ja viele Formen. Drohen, Einschüchtern, Lügen, Verschweigen oder ...
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beispielsweise auch das Verbieten von Informationsverbreitung, Propaganda oder letztlich eben auch Krieg an dessen ratlosen, verzweifelten und demnach wohl auch "unfähigen" Ende sogar Atomwaffen stehen.
Was stark wirkt, ist genau betrachtet an Schwachheit oft nicht mehr zu übertreffen. Mag es sein, dass wir nicht wissen oder nicht erkennen, dass ein stark nach außen gelebtes, aufgeblasenes Ego immer proportional zu einem schwachem Bewusstsein steht? Ego steht Bewusstsein und Bewusstwerdung im Wege.
Und so werden sich immer wieder (beispielsweise) Frauen von machohaftem Verhalten blenden lassen und hinterher klagen, wenn jener in seiner Ohnmacht zu Gewalt neigt. Oder es werden weiterhin ganze Völker scheinbar starke Persönlichkeiten an die Spitze tragen und sich hinterher immer wieder erneut wundern, weshalb es im Chaos und Elend endet.
Ohne die Erkenntnis im Bewusstsein zu tragen, dass Ego und Bewusstsein sich einander verdrängen, werden wir uns immer wieder von den Schwachen blenden lassen, einfach weil sie ungehindert und unenttarnt so tun können, als wären sie stark.
Erfolg muss neu definiert werden, wenn sich daran einmal was ändern soll.
Ob der russisch-amerikanische Biochemiker und einer der bekanntesten Science-Fiction Schriftsteller da schon eine Vorahnung hatte? Gewalt kennt ja viele Formen. Drohen, Einschüchtern, Lügen, Verschweigen oder ...
beispielsweise auch das Verbieten von Informationsverbreitung, Propaganda oder letztlich eben auch Krieg an dessen ratlosen, verzweifelten und demnach wohl auch "unfähigen" Ende sogar Atomwaffen stehen.
Was stark wirkt, ist genau betrachtet an Schwachheit oft nicht mehr zu übertreffen. Mag es sein, dass wir nicht wissen oder nicht erkennen, dass ein stark nach außen gelebtes, aufgeblasenes Ego immer proportional zu einem schwachem Bewusstsein steht? Ego steht Bewusstsein und Bewusstwerdung im Wege.
Und so werden sich immer wieder (beispielsweise) Frauen von machohaftem Verhalten blenden lassen und hinterher klagen, wenn jener in seiner Ohnmacht zu Gewalt neigt. Oder es werden weiterhin ganze Völker scheinbar starke Persönlichkeiten an die Spitze tragen und sich hinterher immer wieder erneut wundern, weshalb es im Chaos und Elend endet.
Ohne die Erkenntnis im Bewusstsein zu tragen, dass Ego und Bewusstsein sich einander verdrängen, werden wir uns immer wieder von den Schwachen blenden lassen, einfach weil sie ungehindert und unenttarnt so tun können, als wären sie stark.
Erfolg muss neu definiert werden, wenn sich daran einmal was ändern soll.
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Kriege, Hass und Denken
#198 • Bertolt Brecht •
0:58 min
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Da stimme ich Brecht absolut zu. Und es ist heute noch viel schlimmer. Denn jeder ...
Hass, jede Hetze, jede Spaltung wie sie tagtäglich weltweit millionenfach alleine in den sozialen Medien stattfindet, ist ein kleiner Krieg - in der Regel ausgefochten ohne (bis zum Ende) zu denken.
Zu zerstören (Krieg und Hass) ist eben tausendmal einfacher als zu erschaffen (Kreativität und Liebe). Als Kind kapierte ich das bereits: Ich baute mühe- und liebevoll lange an einer Sandburg und ein kleines Arschlochkind namens Kolja kam her und trampelte es neidisch kaputt. (Heute hat das erwachsene Arschlochkind übrigens einen exzellent bezahlten Job und genießt großes, gesellschaftliches Ansehen in gewissen Kreisen - was wir so alles als Erfolg betrachten und wen wir so alles ehrfurchtsvoll nach vorne bringen ...)
Daher können weder Hater noch Kriegsherren jemals einen Hauch Respekt von mir erwarten. Egal wie intelligent sie ihre Kriege planen, egal wie eloquent sie ihren Hass ausdrücken, egal wie mächtig sie beispielsweise aus Neid auch Angst in den Herzen gesunder, friedliebender und ausgeglichener Menschen erzeugen mögen - ihre Handlungen entstehen weder aus respektablen Gründen, noch führen sie zu respektablen Ergebnissen.
Destruktivität hat nicht die Substanz, die zu echter Hochachtung führen könnte. Das versteht auch Herr P. nicht so ganz, den übrigens auch zu viele Menschen voller Ehrfurcht nach "oben" trugen. Manche verwechseln Furcht mit Ehrfurcht. Unweise, wer das nicht unterscheiden kann. Doch wo lernen wir solche Dinge? Sie sind nun mal nicht so leicht zu Geld zu machen, wozu sie also an den Schulen lehren?
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Hass - Krieg - Macht - Erfolg
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Feiern wie von Sinnen?
#208 • Christopher E. Schmitt •
1:51 min
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nicht erst auf die mühselige, ja beinahe "dumme" Idee käme, über den Sinn und Zweck von allem nachzugrübeln, wenn man einfach in vollen Zügen lebt und so viel Spaß und Genuss wie möglich in sein Leben holt. Aber wie sieht es denn aus, wenn man es von dieser Seite aus betrachtet:
Wer sich mit allzu viel Spaß und Vergnügen, Hedonismus, Konsum und Ablenkungen jeglicher Art "zumacht", wird ihn verpassen: Den Sinn des Lebens. Weil er nämlich niemals danach fragen wird.
Wir leben in einer Spaßgesellschaft. Obwohl so viele abends (heimlich) ins Kissen heulen und schlaflose Nächte durchleiden, obwohl gerade unter den Comedians und Nächtedurchfeiernden nicht wenige depressive Menschen zu finden sind, zeigt man sich nach außen gerne weiterhin gutgelaunt und "feiert" so oft es geht. Als wolle man sich und anderen beweisen, dass bei einem alles rund läuft - oder als wolle man dadurch Glücklichsein auf irgendeine Weise erzwingen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man sich dabei leicht (und auch sehr lange) nur selbst etwas vormachen kann.
Wir haben es damals wenigstens noch ganz ehrlich Saufen genannt. Heute nennt man es Feiern. Aber ich frage mich, was es denn so viel zu feiern gibt, wie gesoffen (und anderes konsumiert) wird? Sind wir doch ehrlich: Man sucht Ausgleich, ein Ventil, probiert sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen in einer immer kühleren, härteren, verrückteren und - ja - auch sinnbefreiteren Welt.
Ich bin gewiss keine Spaßbremse. Aber ich bin auch kein Verdränger. Die Dosis macht das Gift, auf die Mischung kommt es an. Und auf das Differenzieren. Ohne Spaß macht auch das sinnhafteste Leben keinen Sinn. Aber ohne Sinn macht auch das spaßigste Leben keinen wirklich tiefen, dauerhaften Spaß. Das Gute ist: Die Natur weiß das auch, weswegen sie ein wundervolles Naturgesetz gebastelt hat, welches in etwa sagt:
"Wenn du deinen persönlichen Lebenssinn im Rahmen des universalen Lebenssinns gefunden hast und manifestierst, wirst du den tiefsten, echtesten und gesündesten Spaß erfahren, den es gibt." Kreativität kommt von lat. "creare", kreieren, also erschaffen. Erschaffen ist unser Sinn. Man muss nur wissen was es zu erschaffen gilt und dazu muss man ihn kennen: Den Sinn, den Plan, die Vision, den Traum des Lebens höchstselbst.
Um diesen finden zu können, muss man ihn zunächst unbedingt finden wollen, also suchen wollen. Und suchen wird ihn nur jemand wollen, der den Sinn vermisst. Und vermissen kann man ihn nur, wenn man die Sehnsucht nach Sinnhaftigkeit nicht betäubt und verdrängt, sondern ihr nachforscht.
Depressive Stimmungen sind nicht per se schlecht. Deine Seele zeigt damit womöglich nur einen gewissen Hunger. Betäube diesen Hunger nicht. Stille ihn. Was für dich in Bezug auf deinen Körper seit dem Babyalter selbstverständlich ist, das lasse allmählich auch für deine Seele ebenso selbstverständlich werden. Begib dich auf spirituelle Nahrungssuche und lerne zu essen.
Lies auch das verlinkte Snippet 114, sowie den Blog "Die Macht des Fastens". Der Blog "Sinn vs. Spaß" passt ebenfalls gut dazu.
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Sehnsucht - Abhängigkeit - Lebenssinn - Verdrängung
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Kritik oder vielleicht doch eher Korrektur?
#260 • Publius Cornelius Tacitus •
3:59 min
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Ebenfalls vom römischen Geschichtsschreiber, Politiker und Senator stammt auch der Satz: "Je verkommener der Staat, desto mehr Gesetze braucht er." ...
(Siehe
Snippet #84). Wie kann es eigentlich sein, dass wir uns intellektuell rasant "verbessern", wir zwar Faktenwissen und intelligente Anwendungen jeglicher Art in schwindelerregendem Tempo vermehren - zugleich aber immer mehr Gesetze brauchen (und Ärzte, Polizisten, Soldaten/Aufrüstung, Anwälte, Psychologen, Seelsorger, ...)? Wieso "verkommen" wir also immer weiter - völlig unbeeindruckt davon, dass wir doch eigentlich ganz offensichtlich ach so fortschrittlich, hoch entwickelt, klug und zivilisiert sind?Weil es eine andere Art von Wissen, Denken und Sein ist, die wir proportional zu unserer Intellekts-Selbstverliebtheit sträflich vernachlässigen. Und hier kommt der Kampf Ego vs. Bewusstsein ins Spiel. Ein Kampf von dem ich behaupte, dass er in den kommenden Jahren zu DEM Konflikt, zu DER Spaltung zwischen den Menschen schlechthin führen wird, sobald eine ausreichende Masse den Zusammenhang zu einer verrohenden Welt erkennen kann. Als ChatGPT heraus kam, waren erste zynische Debatten zwischen Technikgläubigen und -skeptikern bereits zu erkennen. Und Zynismus ist vordergründig zwar lustig, im Grunde aber nichts anderes als subtile Aggressivität im intellektuellen Gewandt.
Natürlich ist Spaltung in der Regel schlecht. Diese ist jedoch bereits da und kann nur beendet werden, wenn man sich ihr bewusst stellt. Denn es wird um nichts Geringeres gehen, als um die Frage: Lassen sich unsere (zunehmenden) Probleme durch noch mehr rein rationale Ansätze lösen oder könnte es sogar andersherum sein: Entspringen die meisten unserer gesellschaftlichen Probleme vielleicht sogar einem zu großen Generalvertrauen auf die rationale Denke? (Während wir nicht merken, dass etwas anderes in uns verhungert)
Während die einen es nicht abwarten können, sämtliche politischen und sozialen Entscheidungen schon in naher Zukunft vollkommen einer Künstlichen Intelligenz zu übergeben, werden die anderen das krasse Gegenteil fordern: Wacht auf und erinnert euch daran, dass wir Menschen sind - und somit mehr als das Produkt von Intelligenz. Doch das kann nur wissen, wer den Zugang zu Bewusstsein bereits gefunden bzw. noch nicht verloren hat.
Leider werden jene aber aktuell noch immer weniger. Weil die Gesellschaft den Wert nicht erkennt, wertschätzt und demnach Bewusstsein auch nicht fördert. Wir haben Bewusstsein nicht zu einem einfach monetarisierbaren Erfolgsindiz etabliert, zu einer echten beruflichen Alternative gemacht, beispielsweise zu den viel zu überhypten MINT Studiengängen (=Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Bewusstsein oder gar Spiritualität - das ist doch was für stehengebliebene Öko-Spinner. Oder aber vielleicht doch eher für jene, die sich nicht allzu leicht vom technischen Fortschritt haben (ver-)blenden, beeindrucken und verführen lassen und die beim Thema "Berufung" noch auf ihr Herz hören anstatt auf den aktuellen Zeitgeist (der ja wiederum einer angeschlagenen Welt entspringt).
Kritik, Bewertung, Ablehnung, Korrektur. Vier recht verwandte Worte. Schauen wir sie im Einzelnen mal an:
Kritik ist der neutrale Ausdruck für eine Art "Bewertung". Kritik kann toll sein, vernichtend oder alles dazwischen.
Bewertung hat schon etwas "von oben herab". Wir dulden eine Bewertung eigentlich nur von Personen, zu denen wir aufschauen. Von Vorbildern, Coaches, Trainern, Schiedsrichtern, ... in Bereichen, in denen wir selbst "ganz nach oben" wollen. Bewerten kann uns nur, wer von der gleichen Materie mehr Ahnung hat als wir selbst. Von Personen, vor denen wir Respekt haben und deren Kritik wir auch anerkennen können.
Ablehnung ist klar negativ besetzt. Da hat sich jemand ein finales Urteil gebildet und möchte fortan nichts weiter mit einem zu schaffen haben. Da ist eine Mauer. Das kann einen fertig machen - oder auch egal sein. Zum Beispiel, weil einem die betreffende Person selbst relativ egal ist. Es sei denn, das Ego steht mit seinem Stolz im Weg. Dann stört jede Ablehnung. Von jedem.
Wie empfindest du das Wort Korrektur? Und wer darf dich in welchen Dingen korrigieren? Wenn du im Kickbox Verein bist, kann man stark davon ausgehen, dass du jede Kritik und Bewertung deines "Meisters" dankbar annehmen wirst, denn du möchtest ja besser werden, in dem Sport, für den du dich begeisterst. Du öffnest dich voller Vertrauen und Respekt gegenüber den Skills deines Lehrers. Nur so kannst du effizient besser werden, in dem was dir wichtig ist, um deinem Ziel näher zu kommen. Du kämst niemals auf die Idee, seine Korrektur als Ablehnung oder gar Beleidigung zu empfinden.
Ich hatte mal eine Freundin, die sich zunehmend mehr und mehr prostituierte. Ich sah für eine Weile schmerzhaft dabei zu, wie der Geldrausch und die äußerst fragwürdige Anerkennung ihrer Kunden sie völlig in die Fänge zog. Sie riskierte und opferte Liebe, Freundschaften, seelische Gesundheit, alles ... Ich versuchte sie liebevoll zu korrigieren - sie empfand jedoch alles, was ich sagte, als reine Ablehnung. Als würde ich "Blitze auf sie schicken". Nichts könnte falscher sein. Doch sie baute damit eine immer dickere Mauer zwischen uns.
In ihrem Wertesystem existierten vor allem zwei ganz große, wertvolle Faktoren: Geld und Anerkennung von Männern. Sie hatte niemals wahrhaft Interesse daran, spirituell zu wachsen. Spirituelles Wachstum, Erkenntnis oder gar Erleuchtung waren keine ihrer Top 10 Ziele im Leben. Hin und wieder sprachen wir zwar mal über solche Themen, doch wirklich von Bedeutung waren ihr ganz andere, sehr viel weltlichere Dinge - beispielsweise die eben bereits erwähnten.
In der Folge erkannte sie meine herzliche Korrektur auch nicht als solche. Sondern ihr Ego basiertes Sein sah in meinem liebevollen Bedenkengeben nur Kritik und Bewertung (Abwertung). Ich war weit davon entfernt, negative, abwertende Dinge über ihr Verhalten zu sagen. Ich sagte ihr viel eher, dass sie damit den Menschen wehtut, die sie lieben. Freunden, Eltern, ihrem Partner, der eines Tages aus allen Wolken fallen wird, wenn er ihr zweites Gesicht kennenlernt. Das waren keine Verurteilungen. Es waren vielmehr ernsthafte, liebevolle Versuche, ihr auf einen besseren Weg zu helfen.
Was man nicht als Ziel erkennen kann, dem misst man auch keinerlei Wert bei. Folglich auch nicht den Vertretern dieser Disziplinen. Wer noch keinen Zugang zu Bewusstsein hat, wird Bewusstwerdung auch keinesfalls als ein in irgendeiner Form relevantes Thema begreifen können. Weder für sich, noch für die Gesellschaft. Und solange dem so ist, kann aus einer Kritik auch keine Korrektur werden.
Wer wahrhaft auf der Suche nach Bewusstsein ist, wird - ganz im Sinne von Tacitus' Zitat - Kritik als Korrektur erkennen und entsprechend wertschätzen. Es ist das kleine, leicht zu verunsichernde Ego, das in Kritik viel eher Ablehnung sieht, als die Chance durch Korrektur. Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und somit kann unsere Welt nicht zu Bewusstsein gelangen, solange wir das Ego fördern, Bewusstsein aber verleugnen. Wir ernten nun mal was wir säen und wir werden definitiv nicht ernten, was wir auch niemals gesät haben.Ob Kriege, Terror, Armut, Ängste, Hass, Krankheiten, Gewalt, ... niemand darf sich dann noch wundern oder beklagen.
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Macht der Liebe vs. Liebe zur Macht
#99 • Jimi Hendrix •
2:22 min
2:22 min "Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt endlich wissen, was Frieden heißt." (Jimi Hendrix)
Oft denken wir, es ist die Handvoll machthungriger Despoten, wodurch die Welt ins Chaos ...
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gestürzt wird. So gerne zeigen wir mit dem Finger auf andere. Auf die ganz Schlimmen, die wirklich Bösen. Wenigstens aber auf jene, die doch zumindest schlechter sind als wir selbst. Aber eines sollten wir dabei nicht vergessen:
Es sind nicht nur diejenigen, die ihre Macht bereits ausüben und demonstrieren, die eine kaputte Welt verursachen. Es sind vor allen Dingen die offenbar nicht weniger werdenden (heimlichen) Bewunderer der Mächtigen! Und das beginnt in meinen Augen bereits, wenn du Elon Musks Biografie liest, weil du ihm nacheiferst oder wenn du dich (z.B.) als Frau an den Hals reicher Typen wirfst, und es dir dabei ziemlich egal ist, wie sie zu ihrem Geld/Auto/Traumhaus kamen. Du bestätigst sie dadurch in ihrem Handeln.
Denn erstens sind Bewunderer der Macht drauf und dran, es solchen gleichzutun und ihrerseits zur Nervensäge von morgen zu werden. Wenn sie doch nur schon könnten. Mindestens im Kleinen. In der Familie. In der Firma. Im Verein. Denn immerhin bewundert man mächtige Menschen ja und wertet es als Zeichen von Erfolg. Oder nicht?
Und zweitens hilft man jenen Jägern der Macht dadurch nur, sich bestätigt zu fühlen in ihrem eigentlich äußerst armseligen Ringen. In einem Ringen, welches Menschen, die bereits hinter die Fassade schauen können, nichts weiter zeigt, als dass tiefe Unzufriedenheit, Verunsicherung, wenig Erleuchtung, ziemlich wenig Liebe und geliebt werden dahinter steckt.
Die Gier nach Macht und somit ebenso die Bewunderung von Mächtigen, hat mit Erfolg in Wahrheit nicht wirklich viel zu tun. Eher mit Verblendung. Der eigenen Verblendung und dem Blenden anderer.
Wie Charlie Chaplin schon sagte: "Macht braucht nur, wer Böses vorhat. Für alles andere genügt Liebe, um es zu erreichen". Die Macht über die eigene Freiheit ist alles, das ein ausgeglichener und somit reifer, großer, erleuchteter, kluger Geist benötigt. Alles andere ist tatsächlich Abhängigkeit, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag. Und Abhängigkeit bedeutet Unfreiheit. Der Mächtige fürchtet nichts so sehr, wie seine Macht wieder zu verlieren. Denn sein ganzes Ich, sein Glück, sein Lebensmodell ist abhängig davon.
Erfolg muss neu definiert werden. Wir sollten viel mehr fragen: Wodurch wurde jemand reich oder kam in eine machtvolle (und somit verantwortungsvolle) Position und wofür setzt er seinen Reichtum und seine "Möglichkeiten der Macht" dann ein? Leider genügt den meisten "Bewunderern des Erfolgs" noch immer, das Was, welches sie sehen können. Jemand ist reich und mächtig? Dann ist er per Definition erfolgreich. Ein Siegertyp. Macht irgendwas richtig. Muss klug sein. Dieser Rückschluss ist mindestens voreilig und unvollständig. Alleine schon, weil er etwaige Lügen, Täuschungen oder Korruption nicht beleuchtet. Dieses Denken sollte langsam mal veraltet sein.
Ich für meinen Teil werde niemanden bewundern, der durch Schlachthäuser, Drogenhandel, Mikroplastikprodukte oder Grundwasserspiegel senkende Produkte reich wurde und dann damit eine Villa nach der anderen für sich selbst baut oder sich selbst zum Mars katapultieren will (wo er auch gerne bleiben kann).
Reichtum ist keineswegs per se etwas Schlechtes. Und Macht muss auch keinesfalls zum Elend für andere führen. Doch mehr als das Was und das Wie zählt das Wofür (bzw. das Wodurch). Und wenn es das noch nicht tut, dann sollten wir daran arbeiten. Denn wen und was wir als Erfolg definieren, wird klar über unsere künftige Ausrichtung entscheiden.
Getan wird, was Erfolg verspricht. Das ist ein natürliches Prinzip. Jedoch entspricht unsere Definition von Erfolg keineswegs natürlichen Prinzipien. "Survival of the fittest" hatte, selbst wenn man es wie fälschlicherweise oft üblich, mit "Überleben des Stärkeren" übersetzt (
Snippet #100), zwar in der biologischen Evolution durchaus seine Berechtigung, doch heute führt die Übermacht "des Stärkeren" bei gleichzeitig völlig mangelhaftem Ganzheitsbewusstsein eher dazu, dass wir uns durch dieses Prinzip selbst auslöschen anstatt weiterzuentwickeln. Zudem gelten bzgl. der spirituellen (R)Evolution andere, oft diametrale Gesetze. Das ist der Grund, weswegen es ein #NeuesDenken, eine spirituelle (R)Evolution benötigt, bevor Zukunft gelingen kann.
Oft denken wir, es ist die Handvoll machthungriger Despoten, wodurch die Welt ins Chaos ...
gestürzt wird. So gerne zeigen wir mit dem Finger auf andere. Auf die ganz Schlimmen, die wirklich Bösen. Wenigstens aber auf jene, die doch zumindest schlechter sind als wir selbst. Aber eines sollten wir dabei nicht vergessen:
Es sind nicht nur diejenigen, die ihre Macht bereits ausüben und demonstrieren, die eine kaputte Welt verursachen. Es sind vor allen Dingen die offenbar nicht weniger werdenden (heimlichen) Bewunderer der Mächtigen! Und das beginnt in meinen Augen bereits, wenn du Elon Musks Biografie liest, weil du ihm nacheiferst oder wenn du dich (z.B.) als Frau an den Hals reicher Typen wirfst, und es dir dabei ziemlich egal ist, wie sie zu ihrem Geld/Auto/Traumhaus kamen. Du bestätigst sie dadurch in ihrem Handeln.
Denn erstens sind Bewunderer der Macht drauf und dran, es solchen gleichzutun und ihrerseits zur Nervensäge von morgen zu werden. Wenn sie doch nur schon könnten. Mindestens im Kleinen. In der Familie. In der Firma. Im Verein. Denn immerhin bewundert man mächtige Menschen ja und wertet es als Zeichen von Erfolg. Oder nicht?
Und zweitens hilft man jenen Jägern der Macht dadurch nur, sich bestätigt zu fühlen in ihrem eigentlich äußerst armseligen Ringen. In einem Ringen, welches Menschen, die bereits hinter die Fassade schauen können, nichts weiter zeigt, als dass tiefe Unzufriedenheit, Verunsicherung, wenig Erleuchtung, ziemlich wenig Liebe und geliebt werden dahinter steckt.
Die Gier nach Macht und somit ebenso die Bewunderung von Mächtigen, hat mit Erfolg in Wahrheit nicht wirklich viel zu tun. Eher mit Verblendung. Der eigenen Verblendung und dem Blenden anderer.
Wie Charlie Chaplin schon sagte: "Macht braucht nur, wer Böses vorhat. Für alles andere genügt Liebe, um es zu erreichen". Die Macht über die eigene Freiheit ist alles, das ein ausgeglichener und somit reifer, großer, erleuchteter, kluger Geist benötigt. Alles andere ist tatsächlich Abhängigkeit, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag. Und Abhängigkeit bedeutet Unfreiheit. Der Mächtige fürchtet nichts so sehr, wie seine Macht wieder zu verlieren. Denn sein ganzes Ich, sein Glück, sein Lebensmodell ist abhängig davon.
Erfolg muss neu definiert werden. Wir sollten viel mehr fragen: Wodurch wurde jemand reich oder kam in eine machtvolle (und somit verantwortungsvolle) Position und wofür setzt er seinen Reichtum und seine "Möglichkeiten der Macht" dann ein? Leider genügt den meisten "Bewunderern des Erfolgs" noch immer, das Was, welches sie sehen können. Jemand ist reich und mächtig? Dann ist er per Definition erfolgreich. Ein Siegertyp. Macht irgendwas richtig. Muss klug sein. Dieser Rückschluss ist mindestens voreilig und unvollständig. Alleine schon, weil er etwaige Lügen, Täuschungen oder Korruption nicht beleuchtet. Dieses Denken sollte langsam mal veraltet sein.
Ich für meinen Teil werde niemanden bewundern, der durch Schlachthäuser, Drogenhandel, Mikroplastikprodukte oder Grundwasserspiegel senkende Produkte reich wurde und dann damit eine Villa nach der anderen für sich selbst baut oder sich selbst zum Mars katapultieren will (wo er auch gerne bleiben kann).
Reichtum ist keineswegs per se etwas Schlechtes. Und Macht muss auch keinesfalls zum Elend für andere führen. Doch mehr als das Was und das Wie zählt das Wofür (bzw. das Wodurch). Und wenn es das noch nicht tut, dann sollten wir daran arbeiten. Denn wen und was wir als Erfolg definieren, wird klar über unsere künftige Ausrichtung entscheiden.
Getan wird, was Erfolg verspricht. Das ist ein natürliches Prinzip. Jedoch entspricht unsere Definition von Erfolg keineswegs natürlichen Prinzipien. "Survival of the fittest" hatte, selbst wenn man es wie fälschlicherweise oft üblich, mit "Überleben des Stärkeren" übersetzt (
Snippet #100), zwar in der biologischen Evolution durchaus seine Berechtigung, doch heute führt die Übermacht "des Stärkeren" bei gleichzeitig völlig mangelhaftem Ganzheitsbewusstsein eher dazu, dass wir uns durch dieses Prinzip selbst auslöschen anstatt weiterzuentwickeln. Zudem gelten bzgl. der spirituellen (R)Evolution andere, oft diametrale Gesetze. Das ist der Grund, weswegen es ein #NeuesDenken, eine spirituelle (R)Evolution benötigt, bevor Zukunft gelingen kann.Siehe auch diese passenden Links:
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Kein Ausweichen mehr nötig
#116 • Christopher E. Schmitt •
0:54 min
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das denn bitteschön! Morpheus, quasi Neos Coach und Mentor, muss darüber nur lachen und meint sinngemäß: "Wenn du so weit bist, wird ein Ausweichen nicht mehr nötig sein."
Was meint er damit? Eine ganz bestimmte Ausbildung, welche auch viel Wissen über das "Außerhalb der Matrix" beinhaltet, gibt Neo die Fähigkeit, quasi unverwundbar zu sein. Ein bloßes Actionspektakel? Mitnichten. Wer die Intention der Wachowski Geschwister kennt, weiß, dass sie weit mehr als pure Unterhaltung vermitteln wollten.
Es bedeutet, wenn du aufgewacht bist und aus der Matrix entflohen bist, kann dich keine Kugel mehr treffen! Du wirst sozusagen stabil und immun gegen Angriffe, beispielsweise verbaler Natur. Natürlich wird dich eine echte Kugel immer töten können. Körper sind sterblich. Doch wenn du den Plan, die Vision, das Ziel und den Sinn des Lebens kennst und somit auch deine wahre (aus der Matrix erwachte) Identität und Bestimmung, können Angriffe von Menschen, die all das noch nicht kennen oder erinnern, dich nicht mehr wirklich verletzen. Und Menschen, die sich erinnern, werden dich niemals angreifen. Klingt das nicht herrlich?
Das erklärt auch die Widersprüchlichkeit der Idee, "religiöse Gefühle" zu verletzen. Das ist nämlich gar nicht möglich. Falls doch - überprüfe deinen Glauben. Lies dazu mehr im verlinkten Welcome-Text von Ostern 2022 (earlier-welcomes.html#010). Erst recht, wenn du dich bereits schon mal verletzt gefühlt hast.
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Böse Kirche, böser Glaube?
#254 • Bob Marley •
3:59 min
3:59 min "Politik und Kirche sind dasselbe. Sie halten die Menschen in Unwissen." (Bob Marley, Quelle: Zitate7.de)
Andauernd ist sie in den Schlagzeilen. Die (katholische) Kirche. Und meist nicht mit guten News. Auch andere Religionen schlagen "im Namen ...
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Gottes" manchmal buchstäblich ein, wie eine Bombe. Kein Wunder, bestätigt und erhärtet sich dadurch für viele der Gedanke, dass Religion nur Unheil, (Macht-)Missbrauch, Terror und teils sogar Kriege hervorbringt, sich ohnehin nur scheinheilig verhält und dass sie am besten verboten gehört. Schnell ist man dann auch aus der Kirche ausgetreten.
Mir ist es egal, ob jemand in der Kirche ist oder nicht. Ich selbst bin evangelisch getauft, bin nicht ausgetreten, gehe aber in der Regel nur zu Beerdigungen oder Hochzeiten in die Kirche, oder aber, wenn ich auf irgendeiner Wanderschaft einer begegne. Dann betrete ich sie für ein paar Minuten. Ganz für mich. Ganz im Stillen. So mancher intensive Moment kam dadurch schon zustande ... Ich betrete dann aber nicht die Institution Kirche. In "... ist wie ein neues Leben", Teil 1 der Erinnerungs-Trilogie, gibt es ein Kapitel zum Thema.
Ich schäre auch nicht alle Pfarrer und Pfarrerinnen über einen Kamm. Es gibt international gesehen durchaus grandiose Predigten. Mich stören viele andere Dinge an der Kirche mehr. Uralte Lieder beispielsweise. Oder Outfits, Rituale, Bräuche, die manche als "verlässliche, ewig gültige Traditionen" zelebrieren und hoch schätzen, ich jedoch meist nur als Ausdruck von "Schaut her, wie tot wir sind" betrachten kann. Denn hier hält das Was (machen wir) und das Wie (machen wir es) weit mehr die Gemeinde zusammen, als das Wofür (machen wir es eigentlich).
Nach meinem Empfinden kann - und sollte! - sich nämlich durchaus das Was und das Wie stets verändern - solange das Wofür das Ewige bleibt. Wer oder was im "Was" oder im "Wie" stehenbleibt (beispielsweise durch zu viele unreflektierte Traditionen), zeigt für mich oft: "Ich habe das Wofür nicht verstanden, daher wage ich es auch nicht, die Aktualität des Was und des Wie zu hinterfragen oder gar der spirituellen Erkenntnis-Entwicklung der Menschheit zuliebe Veränderungen zu bewirken". (Wie gesagt: Im Was und Wie. Niemals im Wofür!)
Ich kann daher Desinteresse an Kirche nachvollziehen. Aber Vorsicht, schütte das Kind nicht mit dem Bade aus!
Wenn du beispielsweise sagst: "Den Quatsch, den sie mir dort erzählen, glaubt doch kein Mensch", und dann dem Thema Spiritualität im Allgemeinen mehr oder weniger abschwörst, hörst du eventuell weit mehr auf die Kirche als du denkst und gibst ihr womöglich sogar völlige Macht über dich - und dein Seelenheil. Obwohl du das ja gerade ausschließen wolltest. Aber warum ist das so?
Weil du in dem Moment sagst: "Wenn das Gott ist, dann nein danke, das ist nichts für mich". Damit drückst du aus: "Ich glaube euch, Kirche (jeglicher Konfession), zwar eure Erklärungen und was ihr sagt, aber ich lehne das alles ab." - Das kannst du tun. Aber tu es reflektiert und argumentiert. Denn das Problem könnte sein: Du kennst Gott nicht und bist daher nicht in der Lage, selbst zu erkennen, ob das, was dort vorne erzählt wird, oder ob die Behauptung "Wir mussten diese Disko leider in die Luft sprengen - im Namen Gottes" tatsächlich sein kann - oder eben nicht.
Wenn du weder Banane noch Kiwi kennst, kann dir jeder erzählen, das krumme, Gelbe sei eine Kiwi. Ohne Gott selbst zu kennen, wird dich jede(r) mit Leichtigkeit von ihm abbringen und in die Irre führen können. In die spirituelle oder auch politische. Denn nicht zuletzt hat auch eine politische Bewegung, Partei oder Staatsführung mitunter sogar großes Interesse daran. Vieles auf ihrer Agenda könnte sie so niemals durchziehen, würde das Volk das Wesen Gottes kennen. Doch dazu später einmal mehr, beim Thema Antagonisten.
Wenn du der Kirche den Rücken zuwendest, ist das eine Sache. Eine andere ist es, wenn du im gleichen Zuge dem Thema Gott, Glaube, Spiritualität abschwörst. Dann hast du zugelassen, dass diese von dir gering geschätzte Institution Kirche nachhaltig deinen Draht zum Göttlichen und somit dein spirituelles Wachstum blockiert. Mehr Macht über dich - in negativer Richtung - kannst du der Kirche ja gar nicht geben! Hüte dich vor Exit-Argumente. Lies dazu den Link "Wo ist Gott", siehe unten und
Snippet #202
Angenommen du hast einen Job, der dir einigermaßen gefällt. Das Problem ist nur, dass das Geschäftsmodell der Firma davon lebt, dass man Kunden mehr oder weniger über den Tisch zieht. So manche Versicherungspolice würde mir hier zum Beispiel einfallen.
Du kannst nun entweder sagen: "Egal, ich arbeite weiter" oder aber nach einem anderen Job suchen. Tatsache ist, dass du ja die Versorgung (das Gehalt) zum Leben brauchst. Im Job verstehen wir, dass wir das Was (welcher Job) oder das Wie (wie mache ich diesen Job) durchaus ändern können und hin und wieder sollten - dass das Wofür aber immer dasselbe sein wird: Geldverdienen. Und im Idealfall auch Freude und Erfüllung finden.
Mit der Spiritualität ist es genauso. Es mag sein, dass deine jetzige Gemeinde, Konfession, dein "Bild" von Gott (das man sich eben aus genau dem Grund, nicht wie ein Bild zu erstarren, nicht machen soll), nicht mehr deinem spirituellen Wachstumsprozess entspricht. Dann ändere das Was und das Wie. Das Wofür allerdings - nämlich die Wahrheit über Gott herauszufinden - solltest du niemals aus den Augen verlieren.
Die Wahrheit ist nämlich: Es gibt nicht diese oder jene "richtige" Religion. Nicht dieses oder jenes "richtige" (finale) Bild von Gott. Es gibt aber durchaus die richtige Weise, sich Gott zu nähern: Lebenslange, neugierige (wie ein Kind) Suche nach ihm. Echtes Interesse. Hohe/höchste Priorität (weil du erkennst, dass alles andere im Leben sich daraufhin ergibt). Offenheit. Wandlungsfähigkeit. Stetes Brechen (der alten Schale) und erneutes Wachsen, Brechen und erneutes Wachsen, Brechen und ... usw. Sich stets neu (er)finden - für manche ein Alptraum. Für andere das ewige Leben.
Politik und Kirche, wie Bob Marley schon sagte, können dir vielleicht nicht lange dabei helfen, die Antworten zu finden, die du brauchst. Politik bewegt sich ja noch nicht einmal ansatzweise auf spirituellem Terrain (weswegen sie auch keine Lösungen für unsere durch Gottlosigkeit entstandenen Probleme finden kann). Und Kirche - sie ist leider oftmals einfach zu weit vom Göttlichen entfernt und viel zu starr an ihre Traditionen gebunden, als dass sie sich, stets neu inspiriert, genügend schnell im Wie und Was evolutionieren könnte - ohne am ewigen Wofür zu kratzen. Denn das ist nicht nur möglich, sondern auch nötig.
Das alles heißt aber gerade nicht, dass du die Suche aufgeben oder das Thema Gott als überholt, lächerlich und unnötig ad acta legen solltest. Denn auch wenn du es nicht in jeder Epoche deines Lebens spürst, meistens weil gerade alles ganz gut läuft: Du brauchst spirituelle Versorgung und Connection noch weit mehr als jeden Gehaltsscheck.
Andauernd ist sie in den Schlagzeilen. Die (katholische) Kirche. Und meist nicht mit guten News. Auch andere Religionen schlagen "im Namen ...
Gottes" manchmal buchstäblich ein, wie eine Bombe. Kein Wunder, bestätigt und erhärtet sich dadurch für viele der Gedanke, dass Religion nur Unheil, (Macht-)Missbrauch, Terror und teils sogar Kriege hervorbringt, sich ohnehin nur scheinheilig verhält und dass sie am besten verboten gehört. Schnell ist man dann auch aus der Kirche ausgetreten.
Mir ist es egal, ob jemand in der Kirche ist oder nicht. Ich selbst bin evangelisch getauft, bin nicht ausgetreten, gehe aber in der Regel nur zu Beerdigungen oder Hochzeiten in die Kirche, oder aber, wenn ich auf irgendeiner Wanderschaft einer begegne. Dann betrete ich sie für ein paar Minuten. Ganz für mich. Ganz im Stillen. So mancher intensive Moment kam dadurch schon zustande ... Ich betrete dann aber nicht die Institution Kirche. In "... ist wie ein neues Leben", Teil 1 der Erinnerungs-Trilogie, gibt es ein Kapitel zum Thema.
Ich schäre auch nicht alle Pfarrer und Pfarrerinnen über einen Kamm. Es gibt international gesehen durchaus grandiose Predigten. Mich stören viele andere Dinge an der Kirche mehr. Uralte Lieder beispielsweise. Oder Outfits, Rituale, Bräuche, die manche als "verlässliche, ewig gültige Traditionen" zelebrieren und hoch schätzen, ich jedoch meist nur als Ausdruck von "Schaut her, wie tot wir sind" betrachten kann. Denn hier hält das Was (machen wir) und das Wie (machen wir es) weit mehr die Gemeinde zusammen, als das Wofür (machen wir es eigentlich).
Nach meinem Empfinden kann - und sollte! - sich nämlich durchaus das Was und das Wie stets verändern - solange das Wofür das Ewige bleibt. Wer oder was im "Was" oder im "Wie" stehenbleibt (beispielsweise durch zu viele unreflektierte Traditionen), zeigt für mich oft: "Ich habe das Wofür nicht verstanden, daher wage ich es auch nicht, die Aktualität des Was und des Wie zu hinterfragen oder gar der spirituellen Erkenntnis-Entwicklung der Menschheit zuliebe Veränderungen zu bewirken". (Wie gesagt: Im Was und Wie. Niemals im Wofür!)
Ich kann daher Desinteresse an Kirche nachvollziehen. Aber Vorsicht, schütte das Kind nicht mit dem Bade aus!
Wenn du beispielsweise sagst: "Den Quatsch, den sie mir dort erzählen, glaubt doch kein Mensch", und dann dem Thema Spiritualität im Allgemeinen mehr oder weniger abschwörst, hörst du eventuell weit mehr auf die Kirche als du denkst und gibst ihr womöglich sogar völlige Macht über dich - und dein Seelenheil. Obwohl du das ja gerade ausschließen wolltest. Aber warum ist das so?
Weil du in dem Moment sagst: "Wenn das Gott ist, dann nein danke, das ist nichts für mich". Damit drückst du aus: "Ich glaube euch, Kirche (jeglicher Konfession), zwar eure Erklärungen und was ihr sagt, aber ich lehne das alles ab." - Das kannst du tun. Aber tu es reflektiert und argumentiert. Denn das Problem könnte sein: Du kennst Gott nicht und bist daher nicht in der Lage, selbst zu erkennen, ob das, was dort vorne erzählt wird, oder ob die Behauptung "Wir mussten diese Disko leider in die Luft sprengen - im Namen Gottes" tatsächlich sein kann - oder eben nicht.
Wenn du weder Banane noch Kiwi kennst, kann dir jeder erzählen, das krumme, Gelbe sei eine Kiwi. Ohne Gott selbst zu kennen, wird dich jede(r) mit Leichtigkeit von ihm abbringen und in die Irre führen können. In die spirituelle oder auch politische. Denn nicht zuletzt hat auch eine politische Bewegung, Partei oder Staatsführung mitunter sogar großes Interesse daran. Vieles auf ihrer Agenda könnte sie so niemals durchziehen, würde das Volk das Wesen Gottes kennen. Doch dazu später einmal mehr, beim Thema Antagonisten.
Wenn du der Kirche den Rücken zuwendest, ist das eine Sache. Eine andere ist es, wenn du im gleichen Zuge dem Thema Gott, Glaube, Spiritualität abschwörst. Dann hast du zugelassen, dass diese von dir gering geschätzte Institution Kirche nachhaltig deinen Draht zum Göttlichen und somit dein spirituelles Wachstum blockiert. Mehr Macht über dich - in negativer Richtung - kannst du der Kirche ja gar nicht geben! Hüte dich vor Exit-Argumente. Lies dazu den Link "Wo ist Gott", siehe unten und
Snippet #202Angenommen du hast einen Job, der dir einigermaßen gefällt. Das Problem ist nur, dass das Geschäftsmodell der Firma davon lebt, dass man Kunden mehr oder weniger über den Tisch zieht. So manche Versicherungspolice würde mir hier zum Beispiel einfallen.
Du kannst nun entweder sagen: "Egal, ich arbeite weiter" oder aber nach einem anderen Job suchen. Tatsache ist, dass du ja die Versorgung (das Gehalt) zum Leben brauchst. Im Job verstehen wir, dass wir das Was (welcher Job) oder das Wie (wie mache ich diesen Job) durchaus ändern können und hin und wieder sollten - dass das Wofür aber immer dasselbe sein wird: Geldverdienen. Und im Idealfall auch Freude und Erfüllung finden.
Mit der Spiritualität ist es genauso. Es mag sein, dass deine jetzige Gemeinde, Konfession, dein "Bild" von Gott (das man sich eben aus genau dem Grund, nicht wie ein Bild zu erstarren, nicht machen soll), nicht mehr deinem spirituellen Wachstumsprozess entspricht. Dann ändere das Was und das Wie. Das Wofür allerdings - nämlich die Wahrheit über Gott herauszufinden - solltest du niemals aus den Augen verlieren.
Die Wahrheit ist nämlich: Es gibt nicht diese oder jene "richtige" Religion. Nicht dieses oder jenes "richtige" (finale) Bild von Gott. Es gibt aber durchaus die richtige Weise, sich Gott zu nähern: Lebenslange, neugierige (wie ein Kind) Suche nach ihm. Echtes Interesse. Hohe/höchste Priorität (weil du erkennst, dass alles andere im Leben sich daraufhin ergibt). Offenheit. Wandlungsfähigkeit. Stetes Brechen (der alten Schale) und erneutes Wachsen, Brechen und erneutes Wachsen, Brechen und ... usw. Sich stets neu (er)finden - für manche ein Alptraum. Für andere das ewige Leben.
Politik und Kirche, wie Bob Marley schon sagte, können dir vielleicht nicht lange dabei helfen, die Antworten zu finden, die du brauchst. Politik bewegt sich ja noch nicht einmal ansatzweise auf spirituellem Terrain (weswegen sie auch keine Lösungen für unsere durch Gottlosigkeit entstandenen Probleme finden kann). Und Kirche - sie ist leider oftmals einfach zu weit vom Göttlichen entfernt und viel zu starr an ihre Traditionen gebunden, als dass sie sich, stets neu inspiriert, genügend schnell im Wie und Was evolutionieren könnte - ohne am ewigen Wofür zu kratzen. Denn das ist nicht nur möglich, sondern auch nötig.
Das alles heißt aber gerade nicht, dass du die Suche aufgeben oder das Thema Gott als überholt, lächerlich und unnötig ad acta legen solltest. Denn auch wenn du es nicht in jeder Epoche deines Lebens spürst, meistens weil gerade alles ganz gut läuft: Du brauchst spirituelle Versorgung und Connection noch weit mehr als jeden Gehaltsscheck.
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Geduldig sein im Kleinen für das Große
#167 • Konfuzius •
1:41 min
1:41 min
Eigentlich hieß der vielleicht bekannteste chinesische Philosoph von ca. 500 v.Chr. Kong Fuzi. Wie auch immer - ein geduldiger Mensch zu ...
werden, kann eine schwierige Aufgabe sein. Doch gerade hinter großer Schwierigkeit liegt meist auch großer "Lohn" oder große Macht.
"Der Geduldige ist besser als der Starke", meint auch Spruch 16:21 aus der Bibel und nicht zuletzt zeigt uns die Natur immer wieder, dass etwas durchaus extrem schwach sein kann und dennoch Großes zu bewirken vermag. Man denke nur an den berühmten "steten Tropfen", der den Stein höhlt.
Oder stell dir ein Studium vor. Unmöglich das abzuschließen, wenn man nicht geduldig ist. Für das Ganze, aber auch für jede einzelne Klausur auf dem Weg. Oder eine Schwangerschaft. Du kannst auch "schwanger" mit einer Idee sein, die ganz in Ruhe reifen, wachsen und sich entwickeln muss. Und selbst dann, wenn sie umgesetzt wurde, wird es wieder Geduld erfordern, bis sie Früchte trägt.
Wäre es leicht, könnte es ja jeder. Und wenn wir heute so manche "erfolgreichen" Menschen anschauen, dann vergessen wir das oft. Wie schnell kann man heute durch populistische Instagram Accounts zehntausende von Followern und Likes generieren - doch wehe man eckt unbequem an. Dann geht es alles andere als schnell. Dann kann sogar mancher Schuss nach hinten los gehen. Ohne die Macht und die Kraft der Geduld hast du dann keine Chance.
Leider machen wir Erfolg noch immer vor allem daran fest, ob wir als Unternehmer gut darin sind, den Massen zu liefern, was die Massen begehren und nicht primär daran, ob wir ihnen geben, was ihnen eigentlich wirklich helfen könnte. "Zeitgeist", "den Finger am Puls der Zeit", "Marketing-Genie" nennen wir es dann, wenn man sich daran orientiert und schnell viel Umsatz generiert. Und so bekommen die Menschen mehr und mehr von dem, was ihnen vielleicht gar nicht (mehr) gut tut. Genau betrachtet, nutzen viele "erfolgreiche Unternehmer" eigentlich nur Unwissen und Not schamlos aus. Ohne Erfolg anders zu definieren, wird diese Welt keinen Wandel erleben.
Für wirklich weltverändernde Ziele braucht es viel, viel Zeit. Doch wie soll man dafür nur die Nerven, die Motivation, die Kraft, die Hoffnung und nicht zuletzt die Geduld und Ausdauer aufbringen? Da helfen vor allem zwei Faktoren:
1. Man muss das große Ganze überschauen können, das Ziel bereits glasklar vor Augen sehen - und sei es auch noch hunderte von Jahren entfernt.
2. Man muss den Weg nicht nur genießen können, sondern wirklich fühlen, dass der Weg das Ziel IST. Denn wirklich große Vorhaben - wie die Reparatur der Zukunft - überschreiten in der Regel die Zeitspanne eines Menschenlebens. Ohne deinen zeitlichen Bewusstseinshorizont zu erweitern, wird das nix werden.
Beides ist aber durchaus möglich. Die "4. Bewusstseins-Dimension", die sowohl Teil meiner Roman-Trilogie als auch meines Coachings ist, hilft dabei. Mehr im verlinkten Blog.
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Die Welt ist so schön, man sollte um sie kämpfen
#278 • Ernest Hemingway •
2:20 min
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Teilst du diese Meinung des amerikanischen Schriftstellers, Reporters und Kriegsberichterstatters? Wie kann Hemingway dieser Ansicht gewesen sein, wo er doch ...
sicher auch viel Leid und Elend miterleben musste, alleine schon in seinem (Auch-)Job als Kriegsreporter? Gegen Ende litt er unter Depressionen und trank viel zu viel Alkohol. Trank er sich die Welt vielleicht nur schön?
Nun, in seinem Satz stecken zwei konträre Inhalte: Die Welt ist schön. Aber offenbar bedarf diese Welt (oder deren Schönheit) auch eines Kampfes. Entweder, um ihre Schönheit zu erhalten oder aber, um das Schöne richtig (und stabil) zur Geltung zu bringen.
Wenn man genau hinschaut, ist unser Planet grundsätzlich einer der eher hübscheren und angenehmeren unserer Galaxie. Es mag auf ihm viele Orte geben, die zu kalt sind, zu karg oder zu heiß. Aber im Großen und Ganzen bietet die Erde genügend Lebensraum für eine sinnvolle Anzahl an Menschen und Nahrung liefert die Natur ohnehin im Überfluss - wäre diese nicht so ungleich verteilt.
Es liegt einzig an der ach so intelligenten und fortschrittsarroganten Spezies Mensch, dass dieser Ort leider immer weniger schön wirkt. Klimakrise, Kriege, Umweltzerstörung, soziale Ungerechtigkeiten, nervige Machtbesessenheit, ... offenbar kommen wir aus dem Kämpfen gar nicht mehr heraus. Und es wird eher schlimmer als besser.
Aber woran liegt es, dass wir trotz wachsendem Wissen aus Wissenschaft und Forschung, trotz immer intelligenterer Menschen (und zunehmend auch mehr oder weniger "intelligenter" Maschinen) zugleich auch immer verlorener, verkommener, verzweifelter, kaputter, erschöpfter, einsamer, (viele) immer ärmer, aggressiver, unzufriedener, resignierter, depressiver, kränker, ... werden?
Hand aufs Herz: Fühlst du dich noch stark genug, um diese Welt (und ihre Schönheit, erinnert sich noch wer daran?) zu kämpfen? Oder ist dir nicht bereits der tägliche Kampf ums eigene Überleben anstrengend genug?
Traurig, dass wir uns eine Situation erschaffen haben, die uns aus Erschöpfung zu derart egoistischen Wesen machte: Der Kampf ums eigene Überleben ist zutiefst egoistisch. Aber auch vollkommen nachvollziehbar. Ohne dass du überlebst, ohne dass es dir gut geht, ohne dass du am Ende des Tages noch Kraft, Motivation, Inspiration, Vision (Träume) und andere Ressourcen übrig hast, kannst du auch kaum für "die Schönheit der Welt" kämpfen.
Es ist eine andere Art von Wissen, das uns fehlt. Eine Art Erkenntnis. Ein Bewusstsein. Ein Connectet-Sein. Identity - Mission - Resource, steht in der Headline der Startseite. Erinnerst du diese drei, ergibt alles einen Sinn. Erklärbarkeit - etwa für den Zustand der Welt - spendet dir Freude und Sinn (siehe unten verlinkte FAQ). Zugleich erkennst du im Umkehrschluss auch, was zu tun wäre, worin dieser "Kampf" besteht, von dem Hemingway da möglicherweise spricht.
Den Kampf zu kennen, lässt dich zudem auch deine wahre Identität erkennen. Ich spreche nicht von deiner Steuer-ID. Nicht von deinem Beruf. Auch nicht von deinem aktuellen Lebensstil. Ich spreche vom Sinn deines Daseins schlechthin.
Diese Identität zu kennen und den Kampf (="Mission") zu verstehen, erfüllt dich mit so viel Power, dass du die "Resource" spürst. Du erfährst was es bedeutet: "Der Weg ist das Ziel" und warum es absolut keinen Unterschied macht, ob du darum kämpfst, dass es dir (wieder) besser geht oder der Welt. Die Grenzen zwischen deiner individuellen inneren und der für uns alle existenten äußeren Welt werden zunehmend fließend, lösen sich auf. Und so wie es diese persönliche innere Welt und die universale äußere Welt gibt, so gibt es auch deinen ganz persönlichen "Sinn des Lebens" als auch den universalen Lebenssinn. Ersteres ist in stetem Wandel. So wie du selbst. So wie jedes Individuum. Das zweite ist fix, stabil, unveränderlich. So wie alle Naturgesetze.
Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen. Da hat Ernest Hemingway recht. Und zwar sowohl deine innere Welt, als auch die äußere Welt. Es bleibt ein und derselbe Kampf.
Wenn dich das Thema interessiert, magst du vielleicht ein Coaching mit mir machen oder dich in Ruhe auf meiner Seite umschauen. Es wird noch äußerst spannend ...
Siehe auch diese passenden Links:
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Probleme anders lösen
#84 • Albert Einstein •
1:26 min
1:26 min "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind." (Albert Einstein)
Genau das tun wir allerdings. Das heißt, wir versuchen es. Offensichtlich mit bescheidenem Erfolg. Daher sage ich, bevor Politik klappen kann, ...
mehr
brauchen wir eine andere Spiritualität. Oder überhaupt erst einmal ein Bewusstsein, das begreift, dass weder der Mensch noch die Menschheit durch reine Ratio allumfassend "versorgt" werden kann. Verstand ist begrenzt und somit auch unsere Politik. Und somit auch deren Ergebnisse und somit letztlich die Zufriedenheit bzw. Sättigung des Volks.
Es geht nämlich sehr viel um Sättigung bei der Frage, Missstände und ungewünschte Umstände zu vermeiden. Es geht viel um Liebe und um Weisheit, die nun einmal nicht dasselbe ist wie Wissen, Intelligenz, akademische Bildung, Cleverness, IQ, ... Ein Staat kann nur in dem Maße hell erleuchten, wie das Maß Erhellter und Erleuchteter an dessen Bildung beteiligt ist. Und diesbezüglich sehe ich eher ein großes, schwarzes Loch. Alleine schon, weil wir Weisheit gar nicht ausreichend kultivieren, wertschätzen und für genügend Nachwuchs sorgen.
Schon Tacitus erkannte rund 60 n. Chr.: "Je verkommener der Staat, desto mehr Gesetze braucht er." - Und so wachsen unsere Gesetzbücher weiter und weiter. Als würde sich "das Böse" durch Gesetze, Verbote, Sanktionen und Regeln eliminieren lassen. Lässt sich Hunger etwa verbieten? Wir würden uns kaputt lachen, würde die Politik hungrige Mägen einfach verbieten wollen und ernsthaft erwarten, damit Unterernährung erfolgreich zu bekämpfen. Mit dem inneren Hunger wird es allerdings genau so betrieben. Die Tatsache, dass kaum jemand diese "traurige Lächerlichkeit" erkennt, ist bereits ein Indiz dafür, dass jene Sinne in zu wenigen Menschen geschärft sind. Es wäre beinahe lustig, wenn es nicht diese dramatischen, globalen Folgen hätte.
Es gilt, überzogene, maßlose und unersättliche Bedürfnisse und Gier aussterben zu lassen. Also um die Sättigung des inneren Hungers. Und das liegt im Machtbereich von und ist Aufgabe eines spirituellen Ansatzes. Und nicht eines intellektuellen. Egal wie stolz wir auf unseren Intellekt sind (und immer mehr werden). Intellekt hat eine völlig andere Aufgabe, ist von gänzlich anderer Substanz. Und jene hat nicht die Macht, zu sättigen. Intellekt baut geniale Computer. Spiritualität entscheidet aber, wofür wir sie einsetzen. Und wes Geistes Kind sind wir heutzutage?
Intellekt ist für das Was und Wie zuständig. Spiritualität für das Wofür, da kann rationales Denken nicht mitreden, spielt sich in ganz anderen Frequenzen ab.
Siehe auch den verlinkten Blog und die MindSnippets für weitere Gedanken zu diesem Thema.
Genau das tun wir allerdings. Das heißt, wir versuchen es. Offensichtlich mit bescheidenem Erfolg. Daher sage ich, bevor Politik klappen kann, ...
brauchen wir eine andere Spiritualität. Oder überhaupt erst einmal ein Bewusstsein, das begreift, dass weder der Mensch noch die Menschheit durch reine Ratio allumfassend "versorgt" werden kann. Verstand ist begrenzt und somit auch unsere Politik. Und somit auch deren Ergebnisse und somit letztlich die Zufriedenheit bzw. Sättigung des Volks.
Es geht nämlich sehr viel um Sättigung bei der Frage, Missstände und ungewünschte Umstände zu vermeiden. Es geht viel um Liebe und um Weisheit, die nun einmal nicht dasselbe ist wie Wissen, Intelligenz, akademische Bildung, Cleverness, IQ, ... Ein Staat kann nur in dem Maße hell erleuchten, wie das Maß Erhellter und Erleuchteter an dessen Bildung beteiligt ist. Und diesbezüglich sehe ich eher ein großes, schwarzes Loch. Alleine schon, weil wir Weisheit gar nicht ausreichend kultivieren, wertschätzen und für genügend Nachwuchs sorgen.
Schon Tacitus erkannte rund 60 n. Chr.: "Je verkommener der Staat, desto mehr Gesetze braucht er." - Und so wachsen unsere Gesetzbücher weiter und weiter. Als würde sich "das Böse" durch Gesetze, Verbote, Sanktionen und Regeln eliminieren lassen. Lässt sich Hunger etwa verbieten? Wir würden uns kaputt lachen, würde die Politik hungrige Mägen einfach verbieten wollen und ernsthaft erwarten, damit Unterernährung erfolgreich zu bekämpfen. Mit dem inneren Hunger wird es allerdings genau so betrieben. Die Tatsache, dass kaum jemand diese "traurige Lächerlichkeit" erkennt, ist bereits ein Indiz dafür, dass jene Sinne in zu wenigen Menschen geschärft sind. Es wäre beinahe lustig, wenn es nicht diese dramatischen, globalen Folgen hätte.
Es gilt, überzogene, maßlose und unersättliche Bedürfnisse und Gier aussterben zu lassen. Also um die Sättigung des inneren Hungers. Und das liegt im Machtbereich von und ist Aufgabe eines spirituellen Ansatzes. Und nicht eines intellektuellen. Egal wie stolz wir auf unseren Intellekt sind (und immer mehr werden). Intellekt hat eine völlig andere Aufgabe, ist von gänzlich anderer Substanz. Und jene hat nicht die Macht, zu sättigen. Intellekt baut geniale Computer. Spiritualität entscheidet aber, wofür wir sie einsetzen. Und wes Geistes Kind sind wir heutzutage?
Intellekt ist für das Was und Wie zuständig. Spiritualität für das Wofür, da kann rationales Denken nicht mitreden, spielt sich in ganz anderen Frequenzen ab.
Siehe auch den verlinkten Blog und die MindSnippets für weitere Gedanken zu diesem Thema.
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Lauter Arschlöcher? Oder: Das Maß der Dinge
#187 • Unbekannt •
1:58 min
1:58 min
Laut freud-museum.at sagt man zwar oft, dass dieser Satz von Freud stamme, ...
belegt sei dies jedoch nicht. Egal, denn er enthält so oder so eine sehr wichtige Aussage!
Falls dich "Depressionen oder Minderwertigkeitskomplexe" (oder Selbstzweifel, eine Sinnkrise oder Identitätskrise, Antriebslosigkeit, ...) plagen, könnte das daran liegen, dass du mit der Welt da draußen nicht mehr ganz zurechtkommst. Zum einen geht dir vielleicht alles viel zu schnell oder der steigende Leistungsdruck macht dir zu schaffen, so dass du Schwierigkeiten hast schrittzuhalten. Zum anderen bist du dir ohnehin gar nicht mehr sicher, ob du bei diesem verrückten Treiben überhaupt (noch) in dem Maß mitmachen möchtest, um unbedingt ganz vorne mitmischen zu können. So oder so ähnlich?
Ist die Welt nun tatsächlich voller Arschlöcher oder bist du einfach nur zu dumm, zu blöd, zu schwach, zu bescheuert, zu unfähig, zu langsam, zu hässlich, zu alt, zu arm, zu naiv, zu ...
STOPP!
Wer sagt, dass die Welt, die Menschen, die Masse recht hat mit dem, was sie tut, mit ihren Werten und Zielen? Mit der Meinung, was als erstrebenswert gilt oder gar als sinnvoll und zielführend. Was ist überhaupt "Das Ziel"? Was ist Erfolg? Und ist unsere Definition davon wirklich noch zielführend? War sie es überhaupt jemals, wenn man sich den Zustand der Erde so anschaut? (Siehe verlinkten Blog "Erfolg neu definieren")
Du siehst, wie wichtig es ist, das eigentliche Ziel zu kennen. Und ich spreche nicht vom Zeitgeist. Denn jener ist menschgemacht, ziemlich primitiv (immer ging es nur um Profit, Wachstum, Macht, Status) und entspricht ganz offensichtlich nicht den natürlichen Prinzipien - sonst wären wir als Spezies nicht so gefährdet und als Individuen nicht in diesem Ausmaß resigniert und erschöpft.
Dazu kommt, dass jener Zeitgeist dem Wandel unterliegt, welcher aktuell auch an Fahrt aufnimmt. Aber wohin? Und wird der "neue" Zeitgeist denn diesmal der richtige sein? Was muss ich tun, um den nicht (auch noch) zu verpassen? Woran erkenne ich richtig und falsch, bei dem Überangebot an Theorien, Lehren, Religionen, Philosophien, ... ?
Vielleicht sind um uns herum nicht nur Arschlöcher. Höchstwahrscheinlich aber fürs Wesentliche Blinde. "Bewusstlose" ohne Erinnerungsvermögen. Es kann nur ein einziges Maß geben, das uns eine verlässliche Orientierung geben kann: Zu wissen, wer wir (Menschen, das Leben) tatsächlich sind und was der buchstäbliche Sinn (=Plan, Prozess, Traum, Ziel, Vision, ...) des Lebens ist. Einmal absolut alles Menschgemachte vergessen, einen totalen Reset - und dann nur noch daran erinnern, worum es in diesem kosmischen Spiel WIRKLICH geht. Aber kann man das überhaupt?
Wenn wir aus den wichtigsten Philosophien, den größten Religionen, der modernen Psychologie und Wissenschaft (wie Quantenphysik), den Erfahrungen aus der Geschichte, der Kunst und Kultur einmal das Wichtigste herausnehmen, in dem sich so ziemlich alle einig sind und in dem sie sich überschneiden, dann kannst du unfassbar vieles vergessen - und sei es nur für einen Moment, wie du willst - und übrig bleiben nach meinen 30+ Jahre andauernden Recherchen genau #3erinnerungen.
Du wirst dich wundern, wie befreiend das ist und alles in ein anderes Licht rückt. Wie es sämtliche Missstände erklären kann und somit auch den Weg hinaus. Individuell und global. Denn sich zu erinnern ... ist wie ein neues Leben.
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Hab einen liebevollen Sommer
#240 • Mark Twain •
0:53 min
0:53 min "Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war." (Mark Twain, Quelle: careelite.de)
Ich liebe Mark Twains Humor. Und es ist etwas dran. Mir ...
mehr
geht es mit Yoga und Sport so. im Winter denke ich oft "Ach ne, die Wohnung ist früh morgens noch zu kalt, um leicht bekleidet still zu sitzen" und im Sommer ist sie mir morgens schon zu warm. Und abends noch. Ausreden finden sich immer schnell.
Dennoch kannst du selbst sowohl im Winter als auch im Sommer deine Tage und dein Herz mit Liebe füllen. Für alles das ist, für das Hier und Jetzt. In Wahrheit kommst du auch nur so voran zu noch schöneren Hiers und Jetzts. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
In diesem Sinne wünsche ich dir mit diesem MindSnippet einfach nur einen schönen Start in einen liebevollen Sommer. Lass dich nicht beeindrucken von dummen Politikern, Wirtschaftskrisen, Psychopathen, Egomanen und anderen Tyrannen dieser Welt. Es gibt ein Wissen, welches dich immun gegen die Früchte solcher unwissenden Plagegeister macht. Man muss sich nur daran erinnern ...
Tanke auf, nutze die Zeit, liebe das Leben und lebe die Liebe. Und wenn du über beides viele spannende Gedanken hinzugewinnen möchtest, dann lies die Erinnerungs-Trilogie, lass uns ein Coaching oder ein kostenloses Walk & Talk miteinander machen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Geheimnis, die ein oder andere Wahrheit über das Wesen der Liebe und ihre Macht kanntest du noch nicht ...
Ich liebe Mark Twains Humor. Und es ist etwas dran. Mir ...
geht es mit Yoga und Sport so. im Winter denke ich oft "Ach ne, die Wohnung ist früh morgens noch zu kalt, um leicht bekleidet still zu sitzen" und im Sommer ist sie mir morgens schon zu warm. Und abends noch. Ausreden finden sich immer schnell.
Dennoch kannst du selbst sowohl im Winter als auch im Sommer deine Tage und dein Herz mit Liebe füllen. Für alles das ist, für das Hier und Jetzt. In Wahrheit kommst du auch nur so voran zu noch schöneren Hiers und Jetzts. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
In diesem Sinne wünsche ich dir mit diesem MindSnippet einfach nur einen schönen Start in einen liebevollen Sommer. Lass dich nicht beeindrucken von dummen Politikern, Wirtschaftskrisen, Psychopathen, Egomanen und anderen Tyrannen dieser Welt. Es gibt ein Wissen, welches dich immun gegen die Früchte solcher unwissenden Plagegeister macht. Man muss sich nur daran erinnern ...
Tanke auf, nutze die Zeit, liebe das Leben und lebe die Liebe. Und wenn du über beides viele spannende Gedanken hinzugewinnen möchtest, dann lies die Erinnerungs-Trilogie, lass uns ein Coaching oder ein kostenloses Walk & Talk miteinander machen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Geheimnis, die ein oder andere Wahrheit über das Wesen der Liebe und ihre Macht kanntest du noch nicht ...
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Geozentrisch, heliozentrisch, egozentrisch
#177 • Leo Tolstoi •
2:59 min
2:59 min "Ein ehrsüchtiger Mensch wünscht gelobt zu werden. Damit er gelobt werde, muß er das sein, was die Leute für gut halten. Die Leute aber halten dasjenige für gut, was ihnen gefällt. Und es gefällt ihnen, ... 
mehr
daß man sie für gut halte. Deshalb gibt es keine müßigere Mühe, als die Befriedigung der Ehrsucht." (Leo Tolstoi, Quelle: aphorismen.de)
In der Renaissance wechselte unser menschliches Selbst-Bewusstsein massiv. Eben hielt man die Erde noch für den Mittelpunkt der gesamten Schöpfung und somit auch den Menschen, da stellte man plötzlich fest: "Oha! Mist, ganz so ist es ja gar nicht." Zähneknirschend mussten wir diese Demutsklatsche einstecken: Die Sonne ist der Mittelpunkt der gesamten Welt - das heliozentrische Weltbild war geboren und schickte das geozentrische in Rente (zumindest für die Meisten).
Aber noch immer konnten wir ziemlich stolz auf uns sein. Denn auch wenn wir verdammt nochmal die Sonne umkreisen und nicht sie uns, so waren wir dem Zentrum doch noch immer ziemlich nah. Wir durften uns nach wie vor sehr, sehr wichtig und groß fühlen.
Aber diese verflixten Wissenschaftler! Lange dauerte es nicht und man stellte fest: Auch das trifft es immer noch nicht. Denn wir sind nur Teil eines beinahe läppischen Sonnensystems, das gerade mal aus acht Planeten besteht. ACHT!!!!! Was soll das! Wo alleine die Milchstraße, also unsere Galaxie, doch schon aus 100 bis 200 Milliarden Sonnen besteht. Von den unzählbaren Planeten mal ganz zu schweigen. Und das ist dann nur unsere Galaxie. Eine recht kleine von vermuteten 100 Milliarden Galaxien im sichtbaren Universum. Wie viel müssen wir denn noch ertragen! Erst kickt uns diese doofe heliozentrische Sache vom stolzen Thron und jetzt auch noch das!?
Das darf einfach nicht sein! Es kann nicht angehen, dass wir, dass jeder einzelne, dass ICH so unbedeutend bin! Auf diesem zum Mini-Furz degradierten Planeten bin ich auch noch dazu nur einer von 8 Milliarden? Wenn man nun noch rechnet, wie viele Leben es vorher schon gab und wie viele noch kommen werden - was gelte ich denn dann? ... mag sich so mancher fragen.
Dagegen muss man was tun! Was für ein Weltbild könnte einem da jetzt nur helfen? Hmmm, mal sehen. Geozentrisch ... heliozentrisch ... wo bleibe ich? Ach ja!!! Egozentrisch! Das ist die Lösung! Ich beschließe einfach, dass sich alles um mich dreht! Ich will der Tollste, Beste, Größte, Berühmteste, Reichste und auch der Beliebteste sein! Und wenn ich das mit der Beliebtheit nicht schaffe, dann wenigstens der Unbeliebteste, Hauptsache man nimmt mich als etwas ganz Großes wahr, zum Beispiel indem ich Europa in Schutt und Asche lege oder am besten gleich die Atombombe werfe. Au ja! Egozentrik sei Dank - Halleluja! Wie erhebend, wie göttlich, ICH BIN GOTT!!!
Kommt das jemandem bekannt vor? Mir fallen so einige Personen ein, die genau das ausstrahlen und noch viel mehr, die danach eifern. Und mir fallen eine Menge Bücher, (Erfolgs-)Autobiografien und Ratgeber ein, die genau diese Egozentrik bedienen. Ganz im Tolstoi-Sinne: Gebt den Leuten, was sie hören wollen. "Es gefällt ihnen, dass man sie für gut halte." - Wie toll! Also einfach ein paar Bücher schreiben oder Sprüche posten, die jedem vermitteln: "Ich bin toll, soll exakt so bleiben wie ich bin, denn eigentlich bin ich jetzt bereits Gott."
Das egozentrische Zeitalter, ich denke wir sind mittendrin. Während es bei geozentrisch und heliozentrisch noch viel mehr das "Wir" gab ("Wir stehen alle gemeinsam im Mittelpunkt" bzw. "Wir umkreisen alle gemeinsam die Sonne"), gibt es im egozentrischen Zeitalter viel mehr den Ich-Gedanken ("Ich bin göttlich").
Ego und Bewusstsein schließen sich einander aus. Ein Mensch, der wirklich im Bewusstsein lebt, fühlt sich nicht klein, einsam, verlassen und bedroht durch die Größe des Universums. Im Gegenteil. Er wächst mit dem Bewusstsein über die gigantische Größe von allem und fühlt sich darin geborgen. Er ist Eins mit allem und daher entspricht die Größe des Kosmos quasi der eigenen Größe. Insofern ja, man ist mit Sicherheit auch auf eine Art Gott. Doch natürlich nicht so, wie es das menschliche Ego versteht, im Sinne von "Chef zu sein" oder an der Spitze einer Hierarchie zu stehen, über allen anderen.
Sei ein Tropfen im Ozean und freu dich, dass du aus dem gleichen Stoff bist, aus dem das Alles-das-ist ist. Wie wichtig ist dann noch deine eigene oder die absolute Größe von allem? Sie ist unbedeutend. Stört es einen Zocker, wenn eine Spielewelt unendlich groß ist? Nein - er sieht darin Weite, Möglichkeiten, endlos viel Abenteuer, Dinge zu entdecken. Werde dir deiner Rolle, deiner Identität bewusst. Erinnere, worum dieses Spiel sich dreht. Und dann spiele das Spiel oder spiele die Rolle in diesem Stück. Achte nur bitte darauf, dass es im Einklang mit der Idee des Lebens steht. Nur so können wirklich alle Spaß am Spiel haben. Platz genug für alle gäbe es ja ...
Ein waches Bewusstsein ist völlig frei von Abhängigkeit. Und somit ist auch nichts von der Größe des Universums abhängig - schon gar nicht das Selbst-Bewusstsein, das Bewusstsein vom Selbst. An dieser Frage erkennst du durchaus den Status deiner Bewusstwerdung.
daß man sie für gut halte. Deshalb gibt es keine müßigere Mühe, als die Befriedigung der Ehrsucht." (Leo Tolstoi, Quelle: aphorismen.de)
In der Renaissance wechselte unser menschliches Selbst-Bewusstsein massiv. Eben hielt man die Erde noch für den Mittelpunkt der gesamten Schöpfung und somit auch den Menschen, da stellte man plötzlich fest: "Oha! Mist, ganz so ist es ja gar nicht." Zähneknirschend mussten wir diese Demutsklatsche einstecken: Die Sonne ist der Mittelpunkt der gesamten Welt - das heliozentrische Weltbild war geboren und schickte das geozentrische in Rente (zumindest für die Meisten).
Aber noch immer konnten wir ziemlich stolz auf uns sein. Denn auch wenn wir verdammt nochmal die Sonne umkreisen und nicht sie uns, so waren wir dem Zentrum doch noch immer ziemlich nah. Wir durften uns nach wie vor sehr, sehr wichtig und groß fühlen.
Aber diese verflixten Wissenschaftler! Lange dauerte es nicht und man stellte fest: Auch das trifft es immer noch nicht. Denn wir sind nur Teil eines beinahe läppischen Sonnensystems, das gerade mal aus acht Planeten besteht. ACHT!!!!! Was soll das! Wo alleine die Milchstraße, also unsere Galaxie, doch schon aus 100 bis 200 Milliarden Sonnen besteht. Von den unzählbaren Planeten mal ganz zu schweigen. Und das ist dann nur unsere Galaxie. Eine recht kleine von vermuteten 100 Milliarden Galaxien im sichtbaren Universum. Wie viel müssen wir denn noch ertragen! Erst kickt uns diese doofe heliozentrische Sache vom stolzen Thron und jetzt auch noch das!?
Das darf einfach nicht sein! Es kann nicht angehen, dass wir, dass jeder einzelne, dass ICH so unbedeutend bin! Auf diesem zum Mini-Furz degradierten Planeten bin ich auch noch dazu nur einer von 8 Milliarden? Wenn man nun noch rechnet, wie viele Leben es vorher schon gab und wie viele noch kommen werden - was gelte ich denn dann? ... mag sich so mancher fragen.
Dagegen muss man was tun! Was für ein Weltbild könnte einem da jetzt nur helfen? Hmmm, mal sehen. Geozentrisch ... heliozentrisch ... wo bleibe ich? Ach ja!!! Egozentrisch! Das ist die Lösung! Ich beschließe einfach, dass sich alles um mich dreht! Ich will der Tollste, Beste, Größte, Berühmteste, Reichste und auch der Beliebteste sein! Und wenn ich das mit der Beliebtheit nicht schaffe, dann wenigstens der Unbeliebteste, Hauptsache man nimmt mich als etwas ganz Großes wahr, zum Beispiel indem ich Europa in Schutt und Asche lege oder am besten gleich die Atombombe werfe. Au ja! Egozentrik sei Dank - Halleluja! Wie erhebend, wie göttlich, ICH BIN GOTT!!!
Kommt das jemandem bekannt vor? Mir fallen so einige Personen ein, die genau das ausstrahlen und noch viel mehr, die danach eifern. Und mir fallen eine Menge Bücher, (Erfolgs-)Autobiografien und Ratgeber ein, die genau diese Egozentrik bedienen. Ganz im Tolstoi-Sinne: Gebt den Leuten, was sie hören wollen. "Es gefällt ihnen, dass man sie für gut halte." - Wie toll! Also einfach ein paar Bücher schreiben oder Sprüche posten, die jedem vermitteln: "Ich bin toll, soll exakt so bleiben wie ich bin, denn eigentlich bin ich jetzt bereits Gott."
Das egozentrische Zeitalter, ich denke wir sind mittendrin. Während es bei geozentrisch und heliozentrisch noch viel mehr das "Wir" gab ("Wir stehen alle gemeinsam im Mittelpunkt" bzw. "Wir umkreisen alle gemeinsam die Sonne"), gibt es im egozentrischen Zeitalter viel mehr den Ich-Gedanken ("Ich bin göttlich").
Ego und Bewusstsein schließen sich einander aus. Ein Mensch, der wirklich im Bewusstsein lebt, fühlt sich nicht klein, einsam, verlassen und bedroht durch die Größe des Universums. Im Gegenteil. Er wächst mit dem Bewusstsein über die gigantische Größe von allem und fühlt sich darin geborgen. Er ist Eins mit allem und daher entspricht die Größe des Kosmos quasi der eigenen Größe. Insofern ja, man ist mit Sicherheit auch auf eine Art Gott. Doch natürlich nicht so, wie es das menschliche Ego versteht, im Sinne von "Chef zu sein" oder an der Spitze einer Hierarchie zu stehen, über allen anderen.
Sei ein Tropfen im Ozean und freu dich, dass du aus dem gleichen Stoff bist, aus dem das Alles-das-ist ist. Wie wichtig ist dann noch deine eigene oder die absolute Größe von allem? Sie ist unbedeutend. Stört es einen Zocker, wenn eine Spielewelt unendlich groß ist? Nein - er sieht darin Weite, Möglichkeiten, endlos viel Abenteuer, Dinge zu entdecken. Werde dir deiner Rolle, deiner Identität bewusst. Erinnere, worum dieses Spiel sich dreht. Und dann spiele das Spiel oder spiele die Rolle in diesem Stück. Achte nur bitte darauf, dass es im Einklang mit der Idee des Lebens steht. Nur so können wirklich alle Spaß am Spiel haben. Platz genug für alle gäbe es ja ...
Ein waches Bewusstsein ist völlig frei von Abhängigkeit. Und somit ist auch nichts von der Größe des Universums abhängig - schon gar nicht das Selbst-Bewusstsein, das Bewusstsein vom Selbst. An dieser Frage erkennst du durchaus den Status deiner Bewusstwerdung.
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Spiritualität - reines Privatvergnügen?
#13 • Christopher E. Schmitt •
1:20 min
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weniger darin auf. Leider wiederum viele von ihnen aus ähnlich selbstbezogenen Motiven, wie viele der eher rationalen, primär auf Karriere fixierten Persönlichkeiten auch: beispielsweise, um mehr Power für den Job zu haben, mehr Resilienz und Durchsetzungskraft zu gewinnen, eine bessere Gesundheit und alles für mehr Erfolg im Leben. Ich finde das auch bis zu einem gewissen Punkt nicht verkehrt. Und zwar bis zu dem Punkt, an dem das Motiv endet. Nämlich allzu oft bei sich selbst.
Doch Spiritualität darf nicht weiter reines Privatvergnügen bleiben. Entweder eine Sache ist wahr und immens wichtig oder sie ist es nicht. Beispielsweise ist Bildung ebenfalls wichtig. Und machen wir Schule zur Privatsache? Nein, wir haben sogar eine Schulpflicht, da die Nation ansonsten womöglich verdummen würde. Was wir als wahr und wichtig begreifen, flechten wir als Gesellschaft fest in unser Leben ein (so viele Gesetze, das Steuerrecht, alles, das mit Geld zu tun hat, ist uns buchstäblich hoch und heilig).
Solange wir dies mit Spiritualität nicht tun, nehmen wir sie nicht ernst, sehen sie als unwichtig und entbehrlich an. Mit noch gravierenderen Folgen, was Verdummung und Verrohrung der Gesellschaft betrifft, als gäbe es keine Schulpflicht.
Es wird Zeit und ist daher auch das Ziel dieses Projekts, ein zukunftsfähiges und vor allem stimmiges Spiritualitäts-Bewusstsein zu etablieren. Die Menschheit wird ansonsten nicht überleben.
Menschen machen nur 0,01 Prozent der Biomasse auf der Erde aus und schaffen es dennoch, 100 Prozent der Biomasse, also das Leben selbst, binnen weniger Jahrhunderte zu gefährden oder zu vernichten. Der Mensch stellt de facto bis heute mit Sicherheit keine Erfolgsgeschichte dar. So gerne wir auch anderes über uns glauben würden. Technisch, wissenschaftlich, akademisch ... Alles top. Die Spiritualität ist unser großes Defizit und unsere ganz große Aufgabe. Weit größer noch, als das Klimaproblem oder einzelne Kriege. Denn all dies, ebenso wie jedes andere Problem, ergibt sich erst aus einer primitiven, nie weiter entwickelten Spiritualität des Menschen. Ihre Bedeutung breit zu erfassen, ist der erste Schritt bei dieser friedlichen, spirituellen Revolution, für die es jetzt an der Zeit ist.
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Spiritualität - spirituell - Erfolg - Denken - Verstand - Politik
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Hoffnung ist Kraft
#63 • Albert Schweitzer •
0:41 min
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Deutlicher kann man es kaum sagen. Wenn wir die Welt retten wollen, müssen wir zunächst die Hoffnung wiederbeleben. Doch worauf ...
hoffen wir eigentlich genau? Hier täte es gut zu wissen, worum es im Leben oder worum es dem Leben selbst eigentlich geht. Was ist das Ziel dieses Spieles? Der Traum, die Vision und der Sinn des Lebens?
Könnten unsere Kraft und Freude, Gesundheit und Erfüllung nicht ganz direkt mit dem Sinn des Lebens und der "Rettung der Welt" zusammenhängen? Ganz definitiv tun sie das.
Wir loben so oft die Bedeutung eines Lebens "in Einklang mit der Natur". Dann sollten wir doch als erstes mal wissen wollen, was die Natur, was das Leben eigentlich gerne machen würde, wohin das Leben selbst sich gerne entwickeln würde. Erst wenn wir jenes Konzept endlich verstanden haben und im Bewusstsein tragen, können wir auch wirklich zielorientiert handeln und leben. Wohlstand, Familie, Fortpflanzung, Spaß und Frieden sind nicht die Ziele des Lebens. Sie sind optimale Voraussetzungen, um dann das Ziel zu realisieren.
Dann geht es der Welt und uns selbst gut.
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Algorithmen, Macht, Klugheit und Verantwortung
#209 • Filmzitat •
2:32 min
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"Aus großer Kraft folgt große Verantwortung." (Film- bzw. Comiczitat, Autor Stan Lee in Spiderman, 1962. Quelle: Springerprofessional.de)In den letzten Monaten hat die Künstliche Intelligenz durch enorme Fortschritte für jede Menge Trubel gesorgt. Jugendliche können sich ...
von ihr Aufsätze schreiben, Werbetexter ganze Webseitentexte erstellen lassen und auch in der Kunst, etwa was architektonische Kreativität angeht oder Musik, Gedichte, Gemälde, ... schaffen Algorithmen und KI inzwischen Erstaunliches.
Eine Fernsehsendung diskutierte neulich, ob Computer bessere Lösungen als wir Menschen finden könnten für Probleme wie beispielsweise Klimakrise, Welthunger, Krieg und Frieden. Schon heute lassen sich Politiker von Algorithmen zumindest beraten. Es werden Modelle aufgestellt und Ausgänge eruiert.
Schöne neue Welt? Nun, möglicherweise. Man sollte jedoch bitte nicht so einseitig techniküberwältigt an die Sache gehen, wie es heute leider noch immer zu viele tun, und was meiner Meinung nach nicht in ein ganzheitliches Zukunfstbewusstsein passt, sondern sich eher so 2010 anfühlt. Inzwischen sollten wir weniger wie die Kinder leuchtende Augen davon bekommen, als vielmehr auch einen erwachsenen Umgang damit etablieren.
Ja, wir können Technik! Nehmt es endlich als das neue Normal an. Dauerhaftes "Überwältigtsein" bedeutet schließlich nichts anderes, als quasi kampf- und reaktionsunfähig mit weichen Knien am Boden zu liegen. Da kann viel passieren.
Man erinnere sich an die Szene in Terminator 2 (Film von 1991 mit Arnold Schwarzenegger), in dem der Programmierer von Skynet dermaßen im "Hammer-was-ich-alles-kann"-Rausch war, dass ihm etwas Wichtiges abhanden kam: Ganzheitliches Bewusstsein! Seine Intelligenz programmierte Skynet (eine KI, die in der Zukunft den Wunsch entwickeln wird, die Menschheit auszulöschen). Doch es war Weisheit und Klugheit, die sich letztlich entschied, die "geniale" Software wieder zu löschen. Intelligenz und Klugheit sind eben zwei ganz verschiedene Paar Schuhe (Siehe
Snippet #52).Nach meiner Beobachtung sind meist Menschen über ein gesundes Maß von Technik geflasht, die bislang eher weniger den Zugang zu tieferem Bewusstsein gefunden haben, und die lieber heute als morgen alle Macht den möglichst hyper-humanoiden Konstrukten überlassen würden. Enttäuscht von den Menschen und zugleich zutiefst überzeugt von deren Errungenschaften? Wie passt das zusammen?
Eigentlich gar nicht. Für mich scheint es sich um eine Mixtur zu handeln aus Fortschrittsarroganz, Faszinations-/Betriebsblindheit und letzter Hoffnung. Ich persönlich bin ebenfalls mega fasziniert von dem, was die Menschheit zustande bringen kann, keine Frage! Fasziniert schon, aber geflasht eben nicht. Flash heißt Blitz und ein Blitz macht für eine Weile blind - und angreifbar, fehleranfällig.
Nichts kann und wird jemals Bewusstsein überbieten können, alleine schon, weil es "darüber" nichts gibt und darin letztendlich Sinnhaftigkeit beheimatet ist. Und die letzte Hoffnung sind Maschinen? Wenn es mal so weit ist, dass wir das kollektiv glauben, wird jegliche Hoffnung verloren sein.
Die Bibel sagt in Lukas 12:48 ganz Ähnliches: "Denn welchem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und welchem viel befohlen ist, von dem wird man viel fordern." - "Viel fordern" meint in diesem Fall definitiv auch Verantwortung und Weitsicht - und zwar in allen Aspekten.
Wir bauen unfassbare Tools! Definitiv. Das werden wir auch nicht verhindern können und ich sähe in einem Verbot oder Unterlassen auch keinesfalls die Lösung. Das wäre gegen die menschliche Natur. Natur ist Evolution, natürlich auch technisch und wissenschaftlich. Schließlich lassen sich diese Tools allesamt durchaus für "Gutes" einsetzen (Was ist Gut und Böse? Siehe
Snippet #37)In Terminator wurde die Software vernichtet, weil die Menschheit nicht reif war, keine Ahnung hatte, bisher nicht das Bewusstsein gefunden hatte, mit Werkzeugen dieser Größenordnung umzugehen. Und das haben wir bis heute ebenfalls nicht! Was fehlt, ist nicht die Technik. Das Know How. Es fehlt das "Know Wofür"! Bewusstsein!
Es ist fatal, wenn wir Technikgurus - blind vor Faszination - in einem Wisch auch zu "Göttern" und Sinnstiftern machen. Elon Musk und Co mögen uns technisch auf den Mars bringen. Aber bestimmen, wie dort die Zivilisation in Harmonie miteinander leben könnte - das können und müssen bitte ganz andere Geister!
Was wir aktuell noch tun, ist nichts anderes, als letztlich Techniker und Handwerker (auch wenn sie noch so genial in ihrem Fach sind) zu "Anführern und Rundumdesignern" der Zukunft zu machen. Das darf keinesfalls geschehen. Technik bleibt ein Werkzeug! Ingenieure bleiben Werkzeugmacher!
Lies auch meine Gedanken dazu, als ich dank Navi-Algorithmus mal den Kopf frei hatte und nachdenken konnte - Was werden wir in Zukunft denken und tun, wenn wir weder denken noch tun MÜSSEN? (
Snippet #87) Siehe auch diese passenden Links:
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Mülleimer oder Helfer sein
#268 • Christopher E. Schmitt •
4:17 min
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eigentlich ausgenutzt? Bin ich für sie wirklich eine Hilfe oder nicht doch viel eher ein Mülleimer ohne jeglichen nachhaltigen Mehrwert darüber hinaus? Verschwende ich meine Zeit, meine Kraft und meine Liebe? Ich tat das auch schon. Eine ganze Weile ...
Es ist gut und wichtig und es spricht auch absolut nichts dagegen, wenn sich gute Freunde auch mal nur beim anderen auskotzen möchten. Das muss einfach ab und zu mal sein und solange es auf Gegenseitigkeit beruht, tut das mit Sicherheit beiden Seiten gut. Problematisch wird es aber, wenn es zu einseitig geschieht und man sich zunehmend wie die mentale Müllabfuhr vorkommt:
Jede Woche soll man stets nur den gleichen Müll entsorgen und wenn die Tonne wieder schön leer ist, der alte Frust abtransportiert wurde, kann man sie wieder fröhlich mit neuer, schlechter Energie befüllen. Ein Kreislauf, der solange funktioniert und nicht hinterfragt werden muss, solange diese Müllabfuhr bequem und zuverlässig funktioniert.
Ich kenne das selbst von früher noch sehr gut. Vor allem eine einst "gute Freundin" kotzte sich bei mir jeden Montag regelmäßig darüber aus, wie verletzend sich ihr (gerade aktueller) Lebensaugenblicksgefährte beim gemeinsamen Wochenende wieder einmal benommen hat. Es waren zwar häufig andere Männer (sie "verliebte" sich in nahezu jeden, der ihr Aufmerksamkeit schenkte), doch vom Typ her waren sie alle stets miteinander vergleichbar schlicht und die Probleme, die sie verursachten, waren nahezu identisch. Lange Zeit glaubte ich, ihr zu helfen, indem sie ihren Frust einfach bei mir ablassen konnte.
Aber ebenso wenig wie du einem Alkoholiker hilfst, indem du ihm seinen Schnaps organisierst, genauso wenig hilfst du einem Freund oder einer Freundin, wenn sie einfach nur ihre Wut, ihre Trauer, ihren Ärger und ihre Enttäuschung über schlicht und ergreifend nicht zur Liebe fähige Männer bei dir ablässt. Ihr wird es danach besser gehen. Klar. Sie wird sich wieder gestärkt fühlen. Gewiss. Sie wird, nachdem sie ihren Ärger losgeworden ist, wieder vitaler sein. Vital genug, um am nächsten Wochenende diese frisch gewonnene Energie erneut 1:1 zu solchen Blindgängern zu tragen. Zwei Energievampire sind dabei, dich auszusaugen.
Bedenke: Eigentlich ist es deine Energie, die sie an solche Typen vergeudet. Weder sie noch diese Art von Männern braucht sich - dank dir - jemals zu verändern. Deine Hilfe macht die Welt also keineswegs besser in diesem Fall! Die Freundin bleibt ewiges Opfer, solche Männer ewige Täter. Und nach Hause findet keiner von beiden. Das ist das Gegenteil von dem, was du als Helfer eigentlich im Sinn hattest, oder?
Diese Typen pumpen ihr schwaches aber möchtegern-starkes Ego auf, dadurch dass verzweifelte Frauen nach ihnen schmachten. Je schlechter sie jene behandeln, desto mehr rennen sie ihnen hinterher. Meine einstige "Freundin" folgte regelmäßig ihrem prägenden Jugendtrauma, bei dem sie sich ebenfalls regelmäßig ihre Lebenskraft abzapfen ließ. Und wer hielt dieses Konstrukt am Laufen? Zum großen Teil ich und andere "Freunde" wie ich - die die an solchen Typen verheizten und vergeudeten Energiereserven jener Freundin Woche für Woche erneut auftankten.
Das Gefühl "gebraucht" zu werden, kann einen lange Zeit täuschen und blind machen für den feinen Unterschied: Ist man wirklich eine Hilfe oder doch nur ein Mülleimer? Im einen Fall hilft man nur für den Augenblick, da man Altlasten entsorgt. Doch das Problem wird sich solange wiederholen, bis es tatsächlich angegangen wird.
Ein Mülleimer kann wirklich jeder Mensch sein. Letztlich muss man dazu nur die Klappe halten und sich den ganzen Kram nur immer wieder aufs Neue anhören. Um eine Hilfe zu sein, bedarf es hingegen zweierlei:
1. Dein Freund/deine Freundin muss an dich glauben! Sie muss dir zuhören wollen, anstatt dich nur als Zuhörenden zu beanspruchen. Sie muss dir, deinen Ansichten, deinen Gedanken etwas zutrauen. Meine Bekannte tat das nicht annähernd genug. Sie traute genau diesen Holzfällermentalitätsmännern weit mehr zu. Schließlich hatten sie breite Schultern. Was braucht man(n) mehr? Wen interessieren schon Werte? Die sieht doch niemand.
2. Du selbst musst deine Lehre gefunden haben, deine Message, deine Botschaft.
Die erste Stufe eines Helfenden ist es häufig, Mülleimer zu sein. Denn der Wille zu geben und zu helfen, ist früh da, vielleicht bei vielen sogar angeboren, als eine Art Bestimmung. Doch das Wissen, wie man jemandem tatsächlich auch nachhaltig und fundiert helfen kann, das fehlt zunächst noch in den meisten Fällen, ist in der Regel eher nicht angeboren, man muss es erst erlernen - oder eben erinnern.
Da man beim Aufgeben eines "falschen Freundes" jedoch erstens das Gefühl hat, den anderen im Stich zu lassen und zweitens, seinen eigenen Daseinszweck zu verlieren bzw. als gescheitert zu betrachten, ist man häufig einfach weiterhin Mülleimer.
In der Regel wird das mit zwei Ergebnissen quittiert:
1. Du wirst Burnout bekommen, da Burnout laut Definition dann aufkommt, wenn man tut und tut und dennoch nichts einen Schritt vorangeht (meine Freundin war am Ende toxischer als Jahre zuvor, von einem Vorankommen konnte keine Rede sein, ganz im Gegenteil).
2. Sie wird am Ende bei jemandem landen, der noch viel schlimmer ist, als all die Typen zuvor. Das kann dich tatsächlich in eine tiefe Sinnkrise stürzen.
Lass es nicht soweit kommen! Wenn du wirklich ein helfender Mensch werden willst, dann erinnere zunächst dich selbst an die Wurzel von einfach allem-das-ist. Wenn du dies tust, wirst du sehr viel einfacher in der Lage sein, solchen Menschen, bei denen du Gefahr läufst, einfach nur deren Mülleimer zu sein, die Entscheidung zu überlassen: Entweder du folgst mir nach (hörst mir zumindest mal wirklich zu!) oder unsere Wege trennen sich hier.
Auch ich sagte meiner Bekannten: "Auf deinem Pfad werde ich dir nicht weiter folgen können. Wenn du diesen Weg wirklich gehen willst, endet hier unsere gemeinsame Zeit." - Ihr Weg erschien ihr so (ver)blendend, dass sie nicht lange zögerte. Ich bin traurig darüber. Zum Teil natürlich für mich selbst, ich mochte sie wirklich sehr. Doch zum überwiegenden Teil bin ich traurig für sie. Denn ich weiß, dass ihr Weg kein guter ist und zu einem bösen Erwachen führen wird, egal wie lange es dauern mag.
Wenn du wirklich Helfender sein willst, dann beende dein (falls vorhanden) Mülleimer-Dasein und werde ein wirklich Helfender, ein "Recollector", jemand, der anderen dabei hilft, sich zu erinnern.
Hätte mir meine einstige Freundin zugehört, hätte sie hingehört, hätte sie hören WOLLEN allem voran, ihr ginge es heute anders. Doch ich zwinge niemandem etwas auf. Wer meine Werte nicht als wertvoll erkennt und stattdessen anderen "Werten" mehr Vertrauen schenkt, ist einfach noch nicht so weit. Das tut weh (exakt DAS nennt man Weltschmerz) - doch das Loslassen ist in solchen Fällen unabdingbar. Denn niemand kann diesen Prozess in einem anderen Menschen beschleunigen. Jeder muss es selbst erkennen (wollen), auch wenn es für alle Beteiligten schmerzhaft wird. Denn leider gilt tatsächlich: "Das schnellste Ross, das euch zur Vollkommenheit trägt, ist Leiden." (siehe
Snippet #186)Erinnere dich! Gerne machen wir zunächst ein Walk & Talk, vielleicht ein Coaching und wenn du dann merkst, wie wunderbar und allumfassend es ist, sich zu erinnern (
Snippet #38), hast du sicher auch Lust, beim WorldTeam mitzumachen (
Snippet #130)! Ich freue mich in jedem Fall auf dich :-)Siehe auch diese passenden Links:
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- WorldTeam. Das Projekt für Future Fixer 🔗
- Der direkteste Weg zum Glück
#186 - Support vom Leben
#38 - Taten zählen
#130 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber:
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Leiden - Helfen - Erinnerung - Recollector - WorldTeam
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Du Spinner! Oder: Was ist "realistisches Denken"?
#253 • Edward de Bono •
2:59 min
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Weil es so schön ist, ...
schieße ich der Aussage des maltesischen Mediziners, Kognitionswissenschaftlers und Schriftstellers direkt noch ein weiteres Zitat von Pablo Picasso hinterher:
"Alles, was du dir vorstellen kannst, ist real."
Und noch eines von Albert Einstein:
"Das wahre Zeichen der Intelligenz ist nicht Wissen, sondern Phantasie."
Und um es abzurunden, verweise ich auf das Buch "Quantensprung des Denkens" von Natalie Knapp (vor allem Kapitel 7, Abschnitt "Denken und Rechnen"), das dieses Thema ganz hervorragend behandelt.
Das "rechnende Denken", wie es der Philosoph Martin Heidegger bezeichnet, bedient sich aller Objekte, Erfindungen, Geräte und Gegenstände, Gesetze, Erkenntnisse, Fakten, Möglichkeiten, Begebenheit und allem voran Denkmustern, die "schon vorhanden" sind, die also bereits "real" geworden sind. Bei realen Objekten übersieht man leicht, dass die meisten von ihnen es vor einigen Jahren noch nicht waren. Real. Da waren sie noch ein Traum. Eine verrückte Idee. Eine kindliche Spinnerei von Träumern.
Die "Realität" ist die Summe der bereits erfundenen Dinge, von erlassenen Gesetzen und Regeln, sowie üblicher, konventioneller, anerkannter Denkweisen und "Wahrheiten". Alles ist empirisch bestätigt, geprüft, getestet, hat sich bewährt, wird allseits als Fakt, beinahe in der Stärke von Naturgesetzen anerkannt. Nichts davon braucht noch den kräftezehrenden Kampf darum, ernst genommen zu werden ... man kann buchstäblich auf sie bauen. In gewisser Weise.
Rechnendes Denken ist die Routine unseres rationalen, intellektuellen Denkens - eben jenen Denkens, das wir heute im Zeitalter des MINT Studiengänge Booms so hoch verehren (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Unsere derzeitige Welt ist für jene Rationalisten wie geschaffen. Für sie ist es heute vergleichsweise einfach, "erfolgreich" zu sein, Karriere zu machen und geschätzt zu werden. Schwierig wird es für sie nur aufgrund der großen Konkurrenz, weil "jeder" - ganz dem Trend folgend - auf MINT setzt in diesen Zeiten. Vielleicht hat die Natur so viele MINT'ler gar nicht vorgesehen? Treffen sie womöglich ihre Berufswahl aus dem logisch denkenden Verstand heraus anstatt aus ihrem (Selbst-)Bewusstsein?
Snippet #1,
Snippet #234Große Erfindungen, Entdeckungen, Fortschritte, Innovationen und Erkenntnisse kommen jedoch in der Regel gerade dadurch zustande, dass man das Bestehende neu hinterfragt, festgefahrene Denkmuster ausblenden kann und sich mutig, auf die Meinung anderer pfeifend, auf gewagtes (phantastisches) Terrain begibt.
Natürlich wird hier vieles schnell wieder verworfen. Doch manchmal stößt der Träumende dabei auch auf Ideen, die heute noch Geist, morgen ein Gedankenexperiment und übermorgen Teil einer neuen Realität sind.
Kurz darauf, wenn auch der rechnende Denker, der Realist also, merkt, dass man mit dieser neuen, real gewordenen Fantasterei ganz reales Geld machen kann, wird auch er Gebrauch davon machen. Sie alle rennen heute mit dem iPhone in der Hand herum, als hätten sie immer schon daran geglaubt. Auch dann schon, als es noch die Träumerei eines gewissen Herrn Jobs gewesen ist. Wie viele dieser Realisten hätten ihr ganz reales Geld in die unreale Spinnerei eines solchen Träumers investiert?
Kein Studio wollte einen "Western" produzieren, der im Weltall spielt. So ein Unsinn! George Lucas musste hart dafür kämpfen, dass sein Traum ernstgenommen wird. Er war seiner Zeit voraus, konnte bereits eine neue Realität vor allen anderen als solche erkennen. Er spürte, dass seine Vision geboren werden musste. Sie wollte aus der Traumwelt in die haptische Welt materialisiert und manifestiert werden. Heute feiert Star Wars Milliardenumsätze - an denen auch (oder vor allem?) die fantasielosesten Realisten kräftig absahnen.
Auch van Gogh hat zu Lebzeiten kein einziges Bild verkauft. Wann werden wir endlich begreifen, dass eine funktionierende, harmonische und zielführende Gesellschaft beide Typen von Mensch braucht und gleichermaßen wertschätzen und fördern sollte!
Der kreative Mensch ist ein "Transformator", der eine unglaubliche Gabe - und damit auch eine Verpflichtung allem Lebenden gegenüber - erhalten hat. Es ist beinahe wie Magie: Ideen, reine, flüchtige Bilder und Gedanken kann der Erschaffende aus der Traumwelt auf diesen Planeten holen. Die einen sorgen für Neues, die anderen arbeiten anschließend damit. Doch warum wird die Bedeutung dieser Kooperation kaum erkannt und auch in 2024 noch immer so ungleich wertgeschätzt?
Dieses Projekt möchte das verändern. Visionäre, Träumer, denkende Denker, Fantasten und Künstler, die nicht aus dem Ego sondern aus dem Bewusstsein heraus erschaffen, müssen ernst genommen, gehört, gesehen und nicht zuletzt: Gefördert werden.
Ich kenn es selbst nur zu gut, dass Menschen wie ich (und du?) am Abend zu erschöpft sind, um schöpferisch zu sein, nachdem sie den Tag lang Energie verbraten haben, um den Realisten dienlich zu sein. Denn leider bezahlt sie niemand für ihre (Noch-)Träume. In der Regel fließt erst dann Geld, wenn ihre Träume bereits Realität geworden sind.
Sei du anders, wenn du Zukunftsinvestor sein kannst und möchtest. Hilf meinem Projekt und dadurch nichts geringerem als all den fantastischen Ideen, die heute noch suchend und wartend um uns herum schwirren, aber einfach zu wenige Wirte finden, in denen sie keimen und Frucht bringen könnten - und zwar zum Wohle ALLER!
Lies dazu auch meinen sehr persönlichen Dia:Log, Link siehe unten in der Box. Danke!
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Investieren - Investition - Realität - realistisch - Träumen - Neues Denken
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Investieren - Investition - Realität - realistisch - Träumen - Neues Denken
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
ø 0,18 neue pro Tag
265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
QuickUrl: christopher-schmitt.org/Snippet • #MindSnippet • MindSnippets V2.0 coded by Chris Schmitt • Bug melden
1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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