Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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21 Ergebnisse für: Keywordsuche: Jetzt
Magisches Jetzt
#243 • Mutter Teresa •
1:38 min
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Es klingt wieder mal so einfach. So simpel, beinahe kitschig. Wie ein Kalenderspruch. Aber in der Praxis gestaltet sich ...
das schon alles andere als einfach. Wir machen uns "gerne" Sorgen, wollen Sicherheit, planen, suchen Gewissheit, ... Spoiler-Alarm: So etwas gibt es nicht. Nicht in letzter Instanz.
In Wahrheit ist das Leben im Jetzt eine der höchsten Künste, die sehr wenige nur beherrschen. Ich möchte hier gar nicht weit ausholen, denn was so einfach klingt, kann man sehr ausführlich erörtern und sogar ein ganzes Leben lang trainieren. Das Bewusstsein vom Jetzt enthält so viel Macht, dass es sich lohnt, tiefer in dieses Wissen einzutauchen.
Dazu empfehle ich zum Beispiel das Buch "Jetzt! - Die Kraft der Gegenwart" von Eckhart Tolle. Er beschreibt es unglaublich gut, wie ich finde, was mit dem Jetzt gemeint ist und weshalb es so wichtig ist, das nicht nur zu begreifen, sondern vor allem auch zu leben.
Selbst die Bibel sagt nicht nur "Sorgt euch nicht um morgen" (Matth. 6:34), sondern verwendet zuweilen auch eine seltsam anmutende Grammatik. Wenn es zum Beispiel in 2. Mose 3:14 heißt:
Gott antwortete: "Ich bin, der ich bin! Darum sag den Israeliten: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt."
Gott, also das Göttliche, ist sozusagen das Sein. Nicht das "ich war" oder "ich werde" - sondern "ich bin". Nicht deine Vergangenheit oder deine Zukunft. Sondern dein Jetzt. Hand aufs Herz: Wie viel Identität verknüpfst du mit dem, was du erlebt hast. Wie viel mit dem, was du eines Tages sein möchtest? Wie viel von "dir" (besser gesagt deinem Ego) würde sterben, würde man sagen: Definiere dich nicht weiter über deine Vergangenheit, sie ist vorbei!
Übrigens: Das ist auch einer der Gründe, weshalb ein Mensch massive (zu starke) Probleme mit dem Thema Tod haben kann. Nämlich dann, wenn das "Ich bin" noch zu wenig präsent ist.
Zu religiös? Wie wäre es mit Wissenschaft? Auch Einstein hatte eine Meinung zur Zeit. Er hielt sie für eine Illusion - wenn auch für eine sehr hartnäckige (siehe Mind
Snippet #106)Lieber astronomisch? Zeit ist äußerst relativ (z.B. zum Raum und zur Bewegung). Die "Zukunft" ist gleichermaßen im Jetzt zu finden, wie die "Vergangenheit" (siehe "Zeitscheiben sind wie Brotscheiben",
Snippet #109, wenn es etwas komplizierter sein darf, mit verlinktem Video)Du magst es eher cineastisch und mit etwas mehr Romantik? Wie wäre es mit dem wissenschaftlich sehr gut recherchierten Film "Interstellar", wenn darin gesagt wird "Liebe ist das Einzige, was Zeit und Raum überwindet." (
Snippet #184)Meine Bücher greifen das Thema in Form der "4. Bewusstseins-Dimension" auf. Aber erst später. (Siehe verlinkten Blog)
Oder magst du über all das lieber persönlich philosophieren? Lass uns beim Walk & Talk plaudern. Ich freue mich auf dich.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Warum das Jetzt so wichtig ist
#238 • Aristoteles •
3:35 min
3:35 min
Nicht nur laut Einstein ist Zeit eine Illusion, "wenn auch eine sehr hartnäckige" (
Snippet #106). Auch wenn du mal überlegst, ... wird es klar: Natürlich kannst du dich an die Vergangenheit erinnern und dir die Zukunft vorstellen. Beides kann gute oder schlechte Gefühle auslösen. Doch wirklich handeln, erleben und wahrnehmen kannst du stets nur in der Gegenwart. Dein Leben ist eine einzige, "unendliche" Gegenwart. (Mittels der Vierten Bewusstseins-Dimension mag man Brücken bauen können, doch auch diese Handlung findet stets im Jetzt statt)
Aristoteles meint also, alle drei Zeiten seien "angenehm". Was hatte der denn bitteschön geraucht? Haben wir nicht alle mehr oder weniger auch ziemlich schlimme Erfahrungen machen müssen im Leben? Sieht die Zukunft etwa so aus, als könne sie einem große Hoffnungen machen?
Und die Gegenwart ... ist die nicht voller Idiot:innen, ganz fürchterlicher, gemeiner "kultureller Aneignungen", die allen vermeintlichen Minderheiten so dolle wehtun und auch sonst einer ganzen Menge Schwachsinniger, die - wenn sie nicht gerade die Weltherrschaft an sich reißen wollen - dann zumindest alle bösen Gas- und Ölheizungen umgehend rausreißen lassen wollen, auf Häuslebauer-komm-raus (aus deinem Eigentum)?
Eine verzweifelte Schwachsinnsidee unserer Denker und Lenker jagt die nächste und macht diese Welt, unser Jetzt, in Windeseile zu einem anstrengenden, ermüdenden und zunehmend sinnbefreiten Ort voller gieriger Korrupter und mit zunehmend unerträglicherer Aktionismus-Verzweiflungsidiotie an allen Ecken und Ende. Was wusste Aristoteles denn schon von unserem heutigen Jetzt!
Dasselbe, was auch beispielsweise Eckhart Tolle weiß und wie er unter anderem in seinem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" beschreibt (
Snippet #90, Die Frucht ist von der Wurzel abhängig).Da wir nur das Jetzt haben, sowohl zum Leben, zum Genießen, zum Fühlen aber auch zum Lieben und zum Handeln, ist es wichtig, dass wir das Jetzt so energiegeladen wie nur möglich erleben. Und zwar mit schöpferischer, kreativer Energie - und nicht mit Wut, Hass, Angst und Zorn. Nur so kannst du das Jetzt als angenehm empfinden und nur so wirst du jemals die Kraft haben, Dinge anzupacken oder voranzubringen - in eine zielführende Richtung.
Dass das Jetzt morgen ein noch besseres Jetzt sein darf, ist ja klar. Wir alle haben wohl noch Luft nach oben, was eine Verbesserung der Lebensumstände betrifft. Diese Verbesserungen erreichst du aber wie gesagt nur, wenn du im Jetzt auch die Kraft dazu hast und den Mut, die Inspiration, die Motivation, die Lust. Kurz: Du musst das Jetzt als angenehm empfinden, sonst bleibt dein Leben im Jetzt und womöglich allen Jetzt, die kommen, stecken.
Ohne dein Jetzt, dein Ist-Zustand, deine Umstände, die Dinge-wie-sie-sind voll und ganz zu akzeptieren, ja all das vielleicht sogar zu lieben, wird dir ein besseres Morgen (und somit auch Jetzt) nicht gelingen.
Sagt dir der Begriff "Feindesliebe" etwas? Genau das meinte Jesus unter anderem. Liebe sogar die widrigen Umstände, alles das dir "Feind" ist, denn nur so wirst du sie überwinden. Doch wie geht das? Wie soll man das Jetzt lieben, wenn Politik, neue, schwachsinnige Gesetze und Regelungen, technisch bedenkliche Entwicklungen, Kriege, Katastrophen und nicht zuletzt immer mehr aggressive und dumme Menschen einem die Gegenwart derart verhageln?
"Bedrängnis" nennt die Bibel diesen Zustand, der "kommen muss". Manche sehen darin eine Prüfung. Andere ein Training. Die meisten jedoch nur eine Zumutung und bemitleiden sich selbst. Wie sehr vertraust du auf Gott, auf die Regeln der Natur? Darauf, dass am Ende Gerechtigkeit siegen wird? Am Maß deiner Unzufriedenheit und deiner Nervosität erkennst du das Maß deines Vertrauens (treffenderes Wort als "Glauben"). Also nochmal gefragt: Wie macht man das?
Wie kann man das Jetzt akzeptieren, vielleicht sogar lieben, selbst wenn es deprimierend ist? Angenommen, du wärst eine Frau, Mitte 30, dein Job ödet dich an, dein Partner widert dich nach 15 Jahren Beziehung an, an Trennung ist jedoch nicht zu denken, da dein Geld alleine nicht ausreicht, der Partner ausflippen wird und du selbst ohnehin panische Angst vor dem Alleinsein hast. Zudem hast du ohnehin kaum mehr die Kraft für die alltäglichen Dinge - wie soll man in diesem Zustand etwas Neues anfangen? Wie soll man dieses Jetzt akzeptieren oder lieben?
Genau um solche oder ähnliche Situationen der Stagnation und Festgefahrenheit, um das Aufbrechen solcher Teufelskreise geht es sowohl in meinem Coaching als auch bei den Drei Erinnerungen. Als erstes schaut man sich die Gegenwart an. Sie mag nicht toll sein. Sie mag Kraft kosten. Aber sie ist für den Moment zumindest eine gute Basis. Man hat ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen.
Von dieser Basis aus baut man Akzeptanz für die Gegenwart auf. Das gelingt, indem man die Zuversicht entwickelt, dass es jetzt ganz bald besser werden wird. Wie kann man diese Hoffnung entwickeln? Indem man das große Ganze betrachtet. Aus genügend Abstand erkennt man, dass diese dunkle Regenwolke gar nicht das ganze Land bedeckt, sondern nur den Ort, an dem du (mental) feststeckst.
Das Leben als Spiel zu begreifen ist eine enorme Kraftquelle (
Snippet #135). Und die Drei Erinnerungen sind die sehr simplen Spielregeln, die du dazu brauchst. Wenn du verstehst, dass sowohl das Chaos in deinem kleinen Umfeld (Familie, Job, in dir selbst), als auch das Chaos in der Welt dadurch zustande kommt bzw. dadurch so schmerzhaft wird, dass du völlig falsche Denkmuster einer "gottlosen und bewusstlosen" Welt als Wahrheit und Selbstverständlichkeit verinnerlicht hast, dann begreifst du, dass du unfassbar viel nur "abzuschneiden" brauchst, dass nur drei Dinge übrig bleiben und aus dem Chaos (Unordnung, Spaltung) wird zunehmend Kosmos (Ordnung, Weltordnung).Kreiere als aller erstes dieses "neue", besser gesagt erinnerte Bewusstsein. Dann spiele das Spiel. Wie ein Kind. Mit Freude. Mit neuem Ehrgeiz. Mit neuer Kraft. Dann stimmt es, was Aristoteles sagt. Dann kannst du deine Erinnerungen rückblickend als etwas angenehm Lehrreiches begreifen, deine Zukunft mit Vision und Hoffnung füllen und die "Tätigkeit der Gegenwart" als äußerst angenehm empfinden.
Dann bist du endlich (wieder) Baumeister deines Lebens. Entschuldigung ... Baumeister:in - ich vergaß in meiner freien, einfachen Welt gänzlich ohne Idiotie für einen Moment die völlig vom Ziel ablenkenden, neuen "Regeln" dieser bewusstlosen Gegenwart.
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Illusion Zeit
#106 - Die Frucht ist von der Wurzel abhängig
#90 - Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 - PlayIT! – Das Zitate Spiel 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Bewusstsein - Depression - Zukunft - Kraft - Energie - Hoffnung
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Hab einen liebevollen Sommer
#240 • Mark Twain •
0:53 min
0:53 min "Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war." (Mark Twain, Quelle: careelite.de)
Ich liebe Mark Twains Humor. Und es ist etwas dran. Mir ...
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geht es mit Yoga und Sport so. im Winter denke ich oft "Ach ne, die Wohnung ist früh morgens noch zu kalt, um leicht bekleidet still zu sitzen" und im Sommer ist sie mir morgens schon zu warm. Und abends noch. Ausreden finden sich immer schnell.
Dennoch kannst du selbst sowohl im Winter als auch im Sommer deine Tage und dein Herz mit Liebe füllen. Für alles das ist, für das Hier und Jetzt. In Wahrheit kommst du auch nur so voran zu noch schöneren Hiers und Jetzts. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
In diesem Sinne wünsche ich dir mit diesem MindSnippet einfach nur einen schönen Start in einen liebevollen Sommer. Lass dich nicht beeindrucken von dummen Politikern, Wirtschaftskrisen, Psychopathen, Egomanen und anderen Tyrannen dieser Welt. Es gibt ein Wissen, welches dich immun gegen die Früchte solcher unwissenden Plagegeister macht. Man muss sich nur daran erinnern ...
Tanke auf, nutze die Zeit, liebe das Leben und lebe die Liebe. Und wenn du über beides viele spannende Gedanken hinzugewinnen möchtest, dann lies die Erinnerungs-Trilogie, lass uns ein Coaching oder ein kostenloses Walk & Talk miteinander machen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Geheimnis, die ein oder andere Wahrheit über das Wesen der Liebe und ihre Macht kanntest du noch nicht ...
Ich liebe Mark Twains Humor. Und es ist etwas dran. Mir ...
geht es mit Yoga und Sport so. im Winter denke ich oft "Ach ne, die Wohnung ist früh morgens noch zu kalt, um leicht bekleidet still zu sitzen" und im Sommer ist sie mir morgens schon zu warm. Und abends noch. Ausreden finden sich immer schnell.
Dennoch kannst du selbst sowohl im Winter als auch im Sommer deine Tage und dein Herz mit Liebe füllen. Für alles das ist, für das Hier und Jetzt. In Wahrheit kommst du auch nur so voran zu noch schöneren Hiers und Jetzts. Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
In diesem Sinne wünsche ich dir mit diesem MindSnippet einfach nur einen schönen Start in einen liebevollen Sommer. Lass dich nicht beeindrucken von dummen Politikern, Wirtschaftskrisen, Psychopathen, Egomanen und anderen Tyrannen dieser Welt. Es gibt ein Wissen, welches dich immun gegen die Früchte solcher unwissenden Plagegeister macht. Man muss sich nur daran erinnern ...
Tanke auf, nutze die Zeit, liebe das Leben und lebe die Liebe. Und wenn du über beides viele spannende Gedanken hinzugewinnen möchtest, dann lies die Erinnerungs-Trilogie, lass uns ein Coaching oder ein kostenloses Walk & Talk miteinander machen. Ich bin mir sicher, das ein oder andere Geheimnis, die ein oder andere Wahrheit über das Wesen der Liebe und ihre Macht kanntest du noch nicht ...
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Der Sturm vor der Ruhe?
#108 • Eva S. Roth •
1:53 min
1:53 min "Chaos ist gelegentlich nötig, um festgefahrene und erstarrte Strukturen aufzubrechen. Dann ist neues Wachstum möglich." (Eva S. Roth)
Eva S. Roth ist Schriftstellerin und "Messieforscherin" (gefunden auf Aphorismen.de) - sie sollte also wissen, wovon sie spricht. ...
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Aber ob das auch im Größeren gilt? Also nicht nur für einen einzelnen Messie, sondern für den ganzen Planeten? Muss uns das momentan rasant zunehmende Chaos also gar nicht allzu sehr beunruhigen?
Ich denke, ungemütlich wird es vermutlich durchaus werden. Und es wird auch erst einmal noch deutlich schlimmer. Am schlimmsten wird es allerdings nur, wenn zu Wenige die Chance hinter alledem erkennen, depressiv aufgeben oder in wilder Anarchie das Chaos erst potenzieren.
Aber sind wir ehrlich: So wie bisher kann und konnte es auch nicht weitergehen. Zu sehr hat man sich an das Elend und die Ungerechtigkeiten in der Welt gewöhnt (und auch wieder nicht). Hunger, ständige Kriege, Korruption ohne Ende, Lügen in der Politik, Umweltzerstörung, Ausbeutung von Lebewesen und Natur, Altersarmut, Einsamkeit und so vieles mehr. Es deprimierte zwar noch immer, doch getan hat kaum einer etwas dagegen. Wir steuern ganz allmählich auf ein immer sinnbefreiteres, stupides Vegetieren und Überleben zu - wenn nichts geschieht. Also, denkt sich das Leben, muss eben etwas geschehen.
"Chaos" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Kluft. Spaltung." Also eine Trennung von etwas (vielleicht von einem bestimmten Bewusstsein?). Dabei heißt Kosmos, also das System, von welchem die Erde durchaus ein Teil ist oder sein sollte, "Ordnung, Weltordnung". Und der Kosmos, also das All, macht es uns eigentlich auch vor: Gerät ein Himmelskörper aus der Bahn, prallt er irgendwann irgendwo dagegen, es knallt heftig, resultiert in purem Chaos und dann ... ganz allmählich ... hat das wilde Durcheinander die Chance, sich wieder neu zu ordnen.
In der Chemie nennt man es sogar "Ordnungszahl" im Periodensystem der Elemente. Denn das Chaos hat stets den Drang, wieder eine Ordnung anzustreben. Kehrt dann vielleicht sogar noch echte Ruhe ein, kann sich eines Tages neues Leben entwickeln, welches ohne Ordnung nicht passieren wird. Man kann sagen: Chaos als Initialzündung für Neues oder Besseres: ja. Als idealer Umstand für das Wachstum von höherem Leben: nein.
Wir sollten die Katastrophen, die noch auf uns zukommen werden, zwar nicht auf die leichte Schulter nehmen, uns allerdings davon auch nicht runterziehen lassen. Alles, das kommt, ist das Resultat unserer Historie. Kriege, Klima, Mikroplastik, Gewalt untereinander, ... diesen Stiefel müssen wir uns anziehen, ob es uns passt oder nicht. Aber in einer (gewaltigen) Krise kann auch eine (gewaltige) Chance stecken. Nämlich dann, wenn man sie sieht, erkennt und nutzt.
Darum geht es hier. Denn selbst wenn eines Tages 98% der Menschheit vernichtet würden, so blieben 160 Millionen zurück, die sich fragen werden: "Was lief falsch und was können wir jetzt besser machen?" - Es ist zu spät, dann erst nachzudenken. Und dass ausgerechnet du unter den 2% Überlebenden sein wirst - das ist immerhin eine Wahrscheinlichkeit von 1:50 oder anders gesagt: Wahrscheinlicher als ein 3er im Lotto (1:63).
Die Antworten gibt es bereits seit Ewigkeiten. Wir brauchen uns nur daran zu erinnern. Und dann wird der kommende Sturm vielleicht zum Sturm vor der langersehnten Ruhe. Für ein neues, besseres Leben durch ein erinnertes Bewusstsein ...
Eva S. Roth ist Schriftstellerin und "Messieforscherin" (gefunden auf Aphorismen.de) - sie sollte also wissen, wovon sie spricht. ...
Aber ob das auch im Größeren gilt? Also nicht nur für einen einzelnen Messie, sondern für den ganzen Planeten? Muss uns das momentan rasant zunehmende Chaos also gar nicht allzu sehr beunruhigen?
Ich denke, ungemütlich wird es vermutlich durchaus werden. Und es wird auch erst einmal noch deutlich schlimmer. Am schlimmsten wird es allerdings nur, wenn zu Wenige die Chance hinter alledem erkennen, depressiv aufgeben oder in wilder Anarchie das Chaos erst potenzieren.
Aber sind wir ehrlich: So wie bisher kann und konnte es auch nicht weitergehen. Zu sehr hat man sich an das Elend und die Ungerechtigkeiten in der Welt gewöhnt (und auch wieder nicht). Hunger, ständige Kriege, Korruption ohne Ende, Lügen in der Politik, Umweltzerstörung, Ausbeutung von Lebewesen und Natur, Altersarmut, Einsamkeit und so vieles mehr. Es deprimierte zwar noch immer, doch getan hat kaum einer etwas dagegen. Wir steuern ganz allmählich auf ein immer sinnbefreiteres, stupides Vegetieren und Überleben zu - wenn nichts geschieht. Also, denkt sich das Leben, muss eben etwas geschehen.
"Chaos" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Kluft. Spaltung." Also eine Trennung von etwas (vielleicht von einem bestimmten Bewusstsein?). Dabei heißt Kosmos, also das System, von welchem die Erde durchaus ein Teil ist oder sein sollte, "Ordnung, Weltordnung". Und der Kosmos, also das All, macht es uns eigentlich auch vor: Gerät ein Himmelskörper aus der Bahn, prallt er irgendwann irgendwo dagegen, es knallt heftig, resultiert in purem Chaos und dann ... ganz allmählich ... hat das wilde Durcheinander die Chance, sich wieder neu zu ordnen.
In der Chemie nennt man es sogar "Ordnungszahl" im Periodensystem der Elemente. Denn das Chaos hat stets den Drang, wieder eine Ordnung anzustreben. Kehrt dann vielleicht sogar noch echte Ruhe ein, kann sich eines Tages neues Leben entwickeln, welches ohne Ordnung nicht passieren wird. Man kann sagen: Chaos als Initialzündung für Neues oder Besseres: ja. Als idealer Umstand für das Wachstum von höherem Leben: nein.
Wir sollten die Katastrophen, die noch auf uns zukommen werden, zwar nicht auf die leichte Schulter nehmen, uns allerdings davon auch nicht runterziehen lassen. Alles, das kommt, ist das Resultat unserer Historie. Kriege, Klima, Mikroplastik, Gewalt untereinander, ... diesen Stiefel müssen wir uns anziehen, ob es uns passt oder nicht. Aber in einer (gewaltigen) Krise kann auch eine (gewaltige) Chance stecken. Nämlich dann, wenn man sie sieht, erkennt und nutzt.
Darum geht es hier. Denn selbst wenn eines Tages 98% der Menschheit vernichtet würden, so blieben 160 Millionen zurück, die sich fragen werden: "Was lief falsch und was können wir jetzt besser machen?" - Es ist zu spät, dann erst nachzudenken. Und dass ausgerechnet du unter den 2% Überlebenden sein wirst - das ist immerhin eine Wahrscheinlichkeit von 1:50 oder anders gesagt: Wahrscheinlicher als ein 3er im Lotto (1:63).
Die Antworten gibt es bereits seit Ewigkeiten. Wir brauchen uns nur daran zu erinnern. Und dann wird der kommende Sturm vielleicht zum Sturm vor der langersehnten Ruhe. Für ein neues, besseres Leben durch ein erinnertes Bewusstsein ...
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Die Rache des Feiglings
#165 • George Bernard Shaw •
0:12 min
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Diesem Zitat des irischen Dramatikers, Politikers, Satirikers, Musikkritikers und Pazifisten, der 1925 den Nobelpreis für Literatur und 1939 den Oscar ...
erhielt, möchte ich heute rein gar nichts mehr hinzufügen. Wenn ein Hater jetzt hasst, hat ihn Shaws Satz wohl gerade eingeschüchtert.
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Bittersüße Verdrängung
#244 • Winston Churchill •
1:39 min
1:39 min
Ich kannte mal eine, die LEIDENschaftlich "gerne" - aus ...
purer Gewohnheit - bei einer falschen, unerfüllenden Liebe verweilte. Sie verdrängte das aber - mehr oder weniger erfolgreich - und das damit verbundene Unglücklichsein gleich mit.
Als wir uns nach Jahren wieder sahen, sprachen wir über vieles. Auch über ihre schon sehr lang anhaltende, festgefahrene Beziehung. Da erkannte sie, dass sie - wie ein Raucher - etwas tat, das sie zwar vordergründig beruhigen konnte (wenigstens nicht ganz alleine sein), das im Grunde aber völlig unvernünftig und letztlich auch ungesund für sie ist.
Für den Bruchteil einer Sekunde blitzte so etwas wie Mut, Kampfgeist, Selbstliebe, Sehnsucht nach Freiheit, Veränderung, Lebenslust, Abenteuerlust und wahrer Liebe in ihr auf. Sie wollte ihr Leben tatsächlich ändern, es anpacken, meine Hand greifen und sich rausholen lassen aus dem Alten, Engen und Dunklen, hineinführen in das Neue, Weite und Helle. So viel Euphorie über neue Freiheit war ihr jedoch fremd, und zu viel aufkeimende Liebe - in sich selbst, für dieses neue Leben - machte ihr Angst (siehe
Snippet #107 "Kein Weg nach Hause").Sie hörte mir noch eine Weile halbherzig zu, las meine Texte, blieb noch ein kleines bisschen offen für neue Impulse, auch wenn sie mal etwas wehtun konnten. Doch als der Nerv zu sehr getroffen wurde, sich zur Angst nun auch noch Trotz und Wut gesellten - Wut, die sie eigentlich auf sich selbst und ihren "Besitzer" empfinden sollte, auf Jahre der eigenen, falschen Entscheidungen und Entbehrungen, anstatt auf den Überbringer der Botschaft - beendete sie es. Und zwar das Hören und Lesen dieser schmerzhaften Wahrheit. Und das bittersüße Verdrängen nahm eine neue Dimension an.
Resignation gesellte sich nun noch dazu. Vermutlich wird diese Beziehung jetzt wirklich "ewig" anhalten, ohne Aussicht auf Besserung. Einem aus Trotz und Angst gebrochenem Willen und Kampfgeist sei Dank. Doch anstatt das zu überdenken, wird wieder verdrängt - und anstatt des Übeltäters wird der Erinnerer gehasst. Ein gar nicht so seltenes Schicksal für Erinnerer übrigens ... (siehe
Snippet #42, "Vom Hassen der Wahrheit")Wahrheit beginnt immer bei einem selbst. Hand aufs Herz: Was verdrängst du alles? Welche Fehler, welche Schuld, welche Schwächen, welche falschen Entscheidungen müsstest du dir selbst eingestehen? Solange immer die andere schuld sind, wird es schwierig mit spirituellem Wachstum und somit auch dem Finden wahrer Liebe, denn sie nistet nicht auf (Selbst-)Lügen, Trotz, Sturheit, Zorn und Angst.
Die gute Nachricht ist aber: Dieser Blick in den Spiegel tut nur sehr kurz weh, denn es gibt auch ziemlich schnell eine (Er)Lösung für mutige Hinschauer. Man muss sie nur finden wollen. Oder hören. Oder lesen. Ansonsten bleibt nur ein bittersüßes Verdrängen ...
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Trotz - Wut - Bindungsangst - Angst - Glück - Verdrängung
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Du wirst gebraucht!
#188 • Christopher E. Schmitt •
1:49 min
1:49 min
"Die Zukunft braucht Bewusstsein. Das Bewusstsein braucht dich!" (Christopher E. Schmitt)Sieh dir den verlinkten Social Media Clip dazu an. Es geht darum, dass wir rational betrachtet sehr, sehr weit gekommen sind. Technisch, wissenschaftlich, medizinisch, architektonisch, ...
im Ingenieurwesen, in der IT mitsamt Machine Learning, KI, Quantencomputern, ... bis hin zur Robotik ... aber noch immer nutzen viel zu viele Menschen all das für schlechte bis verdammt schlechte Sachen.
Schlecht ist es z.B. wenn man Computer nutzt für Cyberkriminalität - oder auch, wenn man "nur" so viel zockt, bis man eine ausgeprägte Angst vor der realen Welt entwickelt hat. Verdammt schlecht ist es, wenn man Computer nutzt für Cyberterror oder Cyberkrieg, zum Lahmlegen der technischen Infrastruktur eines ganzen Landes oder um Atomraketenflugbahnen zu berechnen.
Je besser unsere Werkzeuge werden und je mächtiger die Tools aus sämtlichen Disziplinen sind, desto mehr müssen wir damit umgehen können. Können wir aber nicht! Und wenn du jetzt sagst, dass es doch nur eine Handvoll extrem gestörter Despoten auf der Welt ist, die all das für "das Böse" nutzen - dann stimmt das leider nicht. Denn tatsächlich stecken die Wölfe in so manchen Schafspelzen. Der Medizinstudent kann später Menschen heilen - oder bei der Organmafia arbeiten. Die Chemiestudentin kann wertvolle Werktstoffe entwickeln - oder neuartige Drogen. Amazon, der Meta Konzern, Google, ... alles ganz tolle und "erfolgreiche" Unternehmen, die uns viel bunten und "kostenlosen" Spaß bereiten. Das ist richtig. Aber das machen sie alle nicht aus Nächstenliebe.
Wenn wir nicht ganz energisch daran arbeiten, dass wir unseren intellektuellen, akademischen Genie nicht eines Tages (nahezu) vollständig in einem erinnerten Bewusstsein einsetzen, dann wird die Zukunft die Hölle. Schaffen wir es, wird sie der Himmel. So einfach lässt sich das runterbrechen.
Wieso? Genau darum dreht sich das gesamte Projekt hier. Von den Büchern über das Coaching bis hin zu Let it come alive! Und genau da setzt die Aussage an: Du wirst gebraucht!
Was der Zukunft wirklich noch fehlt ist Bewusstsein. Allumfassendes Bewusstsein. Nicht reduziert auf Klimabewusstsein oder Umweltbewusstsein - all jene sind eine logische, automatische Folge des allumfassenden Bewusstseins. Es geht um rundum sättigendes Bewusstsein vom Leben, vom Sinn des Lebens, von der Idee des Lebens selbst. Hast du den Zugang dazu gefunden, könntest auch du durchaus ein Bewusstseinsbotschafter (m/w/d) werden.
Die Zukunft braucht Bewusstsein. Die Werkzeuge sind da, noch genialere werden kommen. Doch ohne Bewusstsein, werden eben jene Werkzeuge zu Waffen, zu Gift, zu Überwachung, zu Unfreiheit, zu Zensur, zur ganz allgemeinen, wachsenden Bedrohung. Mit Bewusstsein werden sie endlich wieder das, als das wir sie einst geplant hatten: Unsere Werkzeuge, unsere Diener.
Du kannst dir Bewusstsein vorstellen wie eine Radiofrequenz. Permanent werden geniale Ideen gesendet. Stehst du auf Empfang, spürst du sie: Kreativität, Erkenntnis, innere Sättigung, Energie, Freude bis hin zum Enthusiasmus, Erfüllung, Mission, Berufung, ...
Es ist, als brauche dich das Bewusstsein. Als wolle es dich ge-brauchen. Nicht als Sklave. Sondern als Partner. Liebe ist die schönste Form von Abhängigkeit, erst recht in ihrer reinsten Form. Dein Lohn: All das Erwähnte. Und noch mehr.
Mach hierbei mit. Die Zukunft braucht dich, so wie du sie.
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Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Höllische Erkenntnis
#226 • Die Bibel •
2:30 min
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der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter die Bäume im Garten" (Die Bibel, 1. Mose 3, 7-8)
In der biblischen Geschichte von Adam und Eva, befanden sich die beiden zunächst noch im Paradies. Dort war alles schon ziemlich gut und sie lebten sogar in der Gegenwart Gottes, der ebenfalls "im Garten ging" und den sie sogar akustisch hören konnten.
Als sie jedoch vom Baum der Erkenntnis aßen, änderte sich das mit einem Schlag. Auf einmal VERSTANDen sie, dass sie nackt waren. Sofort setzte Scham ein und die Meinung, in die Natur eingreifen zu müssen mit der allerersten Handlung dieser Art: Sich mit einem Feigenblatt die erste, einfache Form von Kleidung herzustellen. Alleine unser Bedürfnis nach Kleidung verursacht heute immense Umweltschäden. Und das ist nur eine von Milliarden Folgen dieser Umstände.
Adam und Eva versteckten sich von nun an vor Gott, mit der Gemeinschaft war es aus. Schuldgefühlen, Scham und Angst sei Dank - drei Gefühle, die sie zuvor wohl kaum kannten. Zudem wurden sie sterblich, was wohl auch Krankheiten einschloss. Mit den paradiesischen Zuständen war es vorbei.
Es geht jetzt nicht darum zu diskutieren, ob das 1:1 historisch so geschehen ist, was nur zu völlig unnötigem Streit und Ablenkung vom Wesentlichen führen würde - nämlich der Message. Ich möchte hier meine Interpretation kurz anführen und wie immer, machst du dir bitte natürlich deine ganz eigenen Gedanken dazu :-)
Meiner Ansicht nach, handelt es sich hierbei um den Moment, als wir unseren Verstand bekamen, unsere Art zu denken, die uns von den Tieren unterscheidet und die uns zuweilen glauben lässt, dadurch über der Natur zu stehen. Jenes Denken, mit dem wir zwischen Gut und Böse und somit also richtig und falsch unterscheiden können (siehe dazu Mindsnippet 37).
Vielleicht wäre diese neue Gabe auch gar nicht soooo schlimm, wenn zumindest unsere Definition von Gut und Böse nicht so unheimlich individuell wäre. Individualität ist in vielen Bereichen sicher sehr wichtig und gut, doch in manchen erzeugt sie einfach nur eine nicht zielführende Spaltung (griechisch "Chaos").
Meiner Meinung nach, warnt diese so ziemlich erste dramatische Stelle in der Bibel (welche wichtige, prominente, ja Wurzel-eske Stelle!) vor genau einer Sache: Verlasse dich nicht auf und identifiziere dich nicht mit deinem Verstand, dem Denken! "Verlasse dich nicht auf deinen Verstand" wird übrigens auch zum Beispiel bei Sprüche 3.5 genau so noch mal betont).
Exakt das machen wir heute aber. Je fitter jemand im Verstand ist - zu erkennen in der Regel an erstklassigen akademischen Abschlüssen und/oder Unmassen an Vermögen - desto mehr feiern wir diese Person, eifern ihr nach, verehren sie beinahe schon. Der andere Teil aus beispielsweise Sprüche 3.5 ist hingegen heutzutage ein verkümmerter, verkrüppelter und extrem vernachlässigter Aspekt unserer Zivilisation. Und somit ist auch die Zivilisation selbst in entsprechendem Zustand.
Wir müssen lernen, unseren wirklich grandiosen Verstand endlich als das zu begreifen, was er ist: Ein mächtiges Werkzeug. Es kann die Erde zerstören, dafür brauchen wir keine Beweise mehr. Doch ebenso könnte dieses Tool auch unseren Planeten wieder in ein Paradies verwandeln. Nämlich dann, wenn wir es in seine Schranken weisen: Der Verstand baut, realisiert und manifestiert die Dinge, die unser Bewusstsein, unser wahres Ich ihm befiehlt! Und nicht, was er selbst für "Gut und Böse", für richtig und falsch hält.
Die Tatsache, dass viele den Unterschied gar nicht kennen, sondern ihr Denken für ihr Ich, für das Sein, für Bewusstsein halten und diesen Text hier vermutlich als Schwachsinn interpretieren dürften, sollte gerade zum Nachdenken geben. Eckhart Tolle nennt diesen Zustand "Bewusstseinsgestört", denn der Zugang zum wahren Bewusstsein ist gestört.
Horrorfilme machen oft seelenlose Zombies zum Motiv einer apokalyptischen Welt. So falsch liegen sie damit gar nicht. Es sind Wesen, die irgendwie lebendig erscheinen, innerlich aber bereits tot sind. Sie sind gierig, vor allem nach dem Fleisch und den Gehirnen anderer. Wir müssen nicht erst warten, bis wir äußerlich halbverweste und geistlose Kreaturen herumwandeln sehen, die süchtig nach Verstand (Gehirn) sind, um Angst vor ihnen zu bekommen.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Lebenssinn: Roman oder Kurzgeschichte?
#280 • Ernest Hemingway •
4:09 min
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Das Universum existiert seit knapp 14 Milliarden Jahren.
Die Erde ist davon die letzten 4,5 Milliarden Jahren mit dabei.
Das erste Leben ...
auf unserem Planeten entstand vermutlich vor ca. 3,5 Milliarden Jahren in Form bakterieller Einzeller.
Die ersten Säugetiere traten Wissenschaftlern zufolge vor 125 Millionen Jahren auf die Bildfläche.
Der erste aufrechte Mensch (Homo erectus) stand vor etwa 2 Millionen Jahren endlich auf eigenen Beinen.
Der Mensch, wie wir ihn - ungefähr - auch heute noch kennen, der Homo sapiens, besudelt ... äh ... besiedelt seit ca. 300.000 Jahren die Erde.
Eine verdammt lange Geschichte. Und nicht nur die Dauer ist enorm. Nein vor allem auch die Besetzung. Alleine heute gibt es etwa 8 Milliarden menschliche Lebewesen. Und damit unzählige "Geschichten in der Geschichte". Wie viele Milliarden Lebewesen und mit ihnen auch (Kurz-)Geschichten es insgesamt in den letzten 300.000 Jahren waren, kann keiner seriös errechnen. Sicher ist nur, dass selbst die Drehbuchautoren von Gute Zeiten, schlechte Zeiten damit überfordert sein dürften.
Warum sage ich das alles? In diesen Zeiten kämpfen immer mehr Menschen mit depressiven Zuständen, vielleicht sogar mit ausgeprägten Depressionen. Machen sie alle etwas falsch? Betrachten sie das Leben aus einer falschen Perspektive? Ist das Glas für sie immer halb leer anstatt halbvoll? Sind sie (alle) womöglich sogar wirklich krank? So, dass man Medikamente verschreiben sollte und alles wird wieder gut? Ich bin mir da nicht wirklich sicher.
Denn wenn man ehrlich ist, könnte man doch genauso gut fragen: Wie kann jemand in einem derart lebensfeindlichen, lieblosen, korrupten, werteverzerrten, ungerechten und boshaften Habitat denn überhaupt noch glücklich sein - ohne selbst zu einer Hyäne zu degenerieren! Für machtbesessene, geldgeile Egomanen ist dieser Ort hier ein wahres Eldorado. Hier gelten ihre Regeln, ihre Gesetze. Ihre Eigenschaften erfüllen perfekt die Bedingungen eines "erfolgreichen" Lebens. Hier können sie sich austoben. Aber werden die "wirklich herzensguten" Menschen nicht immer exotischere, an den Rand gedrängte und vom Aussterben bedrohte Sonderlinge? Ich weiß es nicht. (Was ist Gut und Böse?
Snippet #37)An dieser Stelle möchte ich das Buch "(Neue) Irre! Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen." von Manfred Lütz (siehe Bild oben) gerne empfehlen. Es sind nämlich nicht selten die "Guten", die Sensiblen, die unter der Schlechtigkeit der Welt leiden, depressiv oder sogar suchtkrank werden, während skrupellose, kapitalistische Egomanen und selbstverliebten Narzissten einen "Erfolg" nach dem anderen einfahren und stets reicher und reicher werden.
Ich weiß es nicht, ob man wirklich allen depressiven Menschen unterstellen kann, krank zu sein oder selbstverschuldet etwas falsch anzugehen. Ich weiß aber, dass der ("gute", der zutiefst anspruchsvolle) Mensch ohne einen Sinn im Leben Schwierigkeiten bekommen wird. Und zwar völlig zurecht. Vielleicht bist du depressiv, weil du von den Menschen einfach Edleres erwartest? Höre mit diesem Anspruch nicht auf!
Das Leben - welches bereits oben genannte Ewigkeiten benötigte, sich zu entwickeln - möchte sogar ganz unbedingt, dass der Mensch nach dem Sinn fragt. Dazu wurde schließlich sein Gehirn entwickelt. Unser Intellekt ist nämlich nur nebenbei auch dazu gut, Toaster mit Bluetooth zu erfinden. In erster Linie möchte das Leben, dass wir unsere Skills für das Leben selbst einsetzen. Zum Beispiel um den Sinn des Lebens zu erfüllen.
Der Mensch wird Freude und Spaß empfinden, er wird glücklich sein, sobald er sinnerfüllt ist. Und jene Sinnerfüllung ist eine Folge der Erfüllung eines bzw. des Sinns schlechthin. So einfach ist das: Sinnerfüllt sein durch Sinnerfüllung.
Was liefert uns heute einen Lebenssinn? Wer sucht ernsthaft danach? Und ich spreche nicht von wohlklingenden, für alle weichgespülte Formulierungen wie "Der Sinn des Lebens ist es glücklich zu sein", denn diese Antwort ist keine Antwort. Es bleibt nach wie vor die Frage bestehen: Was ist es denn, das mich glücklich machen wird?
Du bist einzigartig. Ein Individuum. Und dein ganz persönlicher Sinn des Lebens ist ebenso einzigartig. Als Mensch befindest du dich auch in ständiger Entwicklung. Adäquat dazu entwickelt und verändert sich auch dein Lebenssinn.
Deinem Kind zu helfen, ein gutes Leben zu haben, wird für eine Weile beispielsweise der Lebenssinn vieler (guter) Eltern sein. Aber das war er auch für jene nicht immer und wird es auch nicht für immer bleiben. Er verändert sich. Für diesen persönlichen Sinn des Lebens gibt es viele Ratgeber, die dir helfen möchten, deinen persönlichen Lebenssinn zu finden. Ratgeber dieser Art passen am besten zu unserem egozentrischen Denken, verkaufen sich daher gut. (
Snippet #177)Im Gegensatz dazu gibt es den universalen Lebenssinn: "Was hat das Leben selbst denn im Sinn?" - Was ist der Plan des Lebens, des Universums? - Wovon "träumt" das Leben selbst? - Was ist sein Ziel?
Nach diesem Sinn wagen wir uns heute nicht mehr zu fragen. Mit unguten Folgen. Denn es gibt ihn. Und er ist essentiell. Würde ein Computerspiel Sinn ergeben, von dem du das Ziel gar nicht kennst? Wieso sollte es im Leben anders sein? (
Snippet #9)In der Natur geschieht nichts ohne Grund. Am aller wenigsten die Natur, das Leben selbst. Dieser "universale Sinn des Lebens" ist ebenso unveränderlich wie alle anderen Naturgesetze auch. Und wir sind von jenem Sinn auch ebenso abhängig, unterstehen ihm ganz genauso wie allen anderen Naturgesetzen. Diesen Sinn zu leugnen, zu ignorieren, zu belächeln und mit Füßen zu treten, ist mindestens so töricht, als würde man das mit anderen Naturgesetzen tun. Nun, unsere Gesellschaft macht aber genau das.
Erkenne "den" Sinn des Lebens und finde darin "deinen" augenblicklichen Sinn des Lebens. Das ist nicht nur der schnellste und einfachste Weg zu deinem persönlichen Lebenssinn - er liefert auch das treffendste Ergebnis. Im Coaching kann ich dich gerne dabei begleiten.
Ja, schön und gut. Doch was hat das alles nun mit Ernest Hemingway, Romanen und Kurzgeschichten zu tun?
Ganz einfach: Die Geschichte des Universums, der Plot dieses "ganz realen Spiels" ist - wie wir oben gesehen haben - unfassbar alt, langwierig, unüberschaubar gigantisch besetzt und unendlich umfangreich. Wer jetzt davon ausgeht, dass sich das alles, also der "universale Sinn des Lebens" so stark komprimieren und einfach vermitteln lässt, dass er in eine Kurzgeschichte passt, der irrt sich.
Der Weg dorthin ist in der Regel kein kurzer und in sich selbst (für jeden von uns) eine spannende Abenteuergeschichte. Wenn man sie denn lesen/spielen/leben möchte. Für Eilige und Ungeduldige wird sich der Sinn des Lebens somit nicht erschließen. Stelle dich lieber auf einen Roman ein oder auch auf eine ganze Trilogie, wenn nicht sogar auf einen Epos, als auf eine Kurzgeschichte.
Doch selbst wenn du das längste Buch, den fettesten Roman zu Ende gelesen haben wirst, wird die Geschichte in dir vor allem ein Gefühl, einen Eindruck hinterlassen haben. Und dann ist der Sinn des Lebens plötzlich so einfach wie 1+1=2. Und genauso logisch. So ähnlich ist es mit dem Entdecken (oder Erinnern) des Sinn des Lebens: Ihm wie ein Abenteurer hinterherzujagen kann schon etwas Zeit in Anspruch nehmen. Doch wenn du ihn am Ende gefunden haben wirst, wird das Gefühl, der Eindruck, die Erkenntnis so einfach zu begreifen sein wie eine Kugel.
Snippet #121 Urheber d. einleitenden Zitates:
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Entdämonisierung vs. Entglorifizierung
#262 • Christopher E. Schmitt •
4:59 min
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Mit ...
Entdämonisieren meine ich, einer Sache, vorwiegend einer bestimmten Angst, die Macht zu nehmen oder zu reduzieren. Dazu ein Beispiel aus meinem Leben: Als ich einmal von einer geliebten Frau wegziehen musste und in meiner neuen Wohnung saß, fühlte ich mich unerträglich einsam. Ich vermisste sie unendlich, konnte nicht mehr kochen, nicht einmal essen. Fernsehen schauen war ebenso unmöglich, wie nicht Fernsehen zu schauen. So war es mit jeglicher Beschäftigung. Selbst Freunde zu sehen, war genauso unerträglich, wie sie nicht zu sehen.
Meine Arbeit (damals selbstständig, einsames Homeoffice) war bestenfalls für 30 Minuten am Tag machbar, so dass auch meine Umsätze abrutschten. Da Schlafen auch kaum funktionierte, dauerten meine Tage etwa 20-22 Stunden lang, die dann auch noch so zäh verliefen, dass sie mir vorkamen wie mehrere Tage.
Die Nächte waren unruhig, bestenfalls voller Alpträume und auch nicht im Mindesten erholsam. Ich bekam sogar Angst vor dem Schlafzimmer, vor meinem (damals eigentlich komfortablen) Wasserbett, da das Herumwälzen darin noch furchtbarer war, als die endlosen, qualvollen Tage. Der Zustand war buchstäblich die Hölle, nicht zuletzt da auch Teufel Alkohol nur so tat, als wäre er ein Freund und Tröster. Mein Buch "... ist wie ein neues Leben" erzählt unter anderem davon.
Ich musste etwas tun. In einem Moment schlimmster Verzweiflung kam mir urplötzlich eine Idee. Unsere Gefühle hängen stark mit unseren Gedanken zusammen. Und jene wiederum arbeiten vorwiegend bildhaft. Ich müsste diesem "Dämon Angst vor dem Alleinsein" eine Gestalt geben, mit der ich interagieren könnte. Ihn nicht verdrängen, nicht weiter unsichtbar sein lassen, sondern meinen Angst-Quälgeist in die Sichtbarkeit zwingen.
Zunächst zwang ich mich, etwas Einfaches zu kochen. Spaghetti mit Tomatensoße. Ängstlich ging ich ins Wohnzimmer, wo ich vor dem Fernseher aß. Ich hatte kaum Appetit. Den Blick zur Wohnzimmertür gerichtet, stellte ich mir vor, wie ein hässliches, widerliches Wesen mit einem üblen Grinsen den Augen den Raum betrat. Es war der Dämon, der sich daran erfreute, wie ich aufgrund meiner Einsamkeit traurig und ängstlich auf dem Sofa saß. Doch an diesem Abend wollte ich ihm diese Freude nicht machen.
"Ach, du bist es wieder", begrüßte ich ihn. "Komm, setz dich. Mache es dir bequem. Ich hoffe es stört dich nicht, wenn ich dabei esse und fernsehe." Vor meinem geistigen Auge veränderte sich der Gesichtsausdruck des Dämons. Er begann zu zweifeln, setzte sich aber zögerlich auf den Korbstuhl links des Tisches. Ein sichtbarer Dämon ist ein endlicher Dämon. So wie der Glaube an Kraft verliert, wenn wir uns "ein Bild von Gott machen", so ist es auch bei Dämonen. Beides wird dadurch weltlich-begrenzt. Und somit sterblich, nicht mehr allmächtig.
"Weißt du," fuhr ich fort, "es ist nämlich so, dass du ein unerträglich langweiliger Typ bist." Ihm fiel das Gesicht runter. "Da ist ja sogar RTL spannender." In seiner Verzweiflung fuchtelte er mit den Armen und machte Uhhh... uhhh... um mich zu erschrecken. Ich musste etwas lachen.
"Das ist süß. Aber im Ernst. Ja, ich bin alleine. Und ja, das ist nicht sehr schön. Ich vermisse meine Nachbarin und weiß Gott, mit welchem Idioten sie inzwischen zusammen ist. Und warum. Und ja, Einsamkeit gepaart mit Gedanken der Eifersucht sind echt ätzend. Aber vor allem sind sie inzwischen langweilig. Mein Leben langweilt mich, verstehst du? Du langweilst mich!"
Das dumme Gesicht hättest du sehen sollen. Meine Fantasie arbeitete ganz hervorragend. Nein, ich war nicht durchgeknallt, ich war mir der psychologischen Übung die ganze Zeit über bewusst.
"Weißt du was? Eigentlich geht es mir sogar viel besser wenn du da bist." Jetzt setzte ich noch einen drauf. "Immerhin habe ich dann jemanden zum Reden bei mir. Naja, eigentlich rede ja nur ich. Denn deine Platte kennt ja nur das eine Lied. Wenn du magst, kannst du jeden Tag zum Essen kommen, ich freue mich drauf! Und abends im Bett könnten wir uns Geschichten erzählen, wie wär's?"
Ich kürze es etwas ab. Es folgte noch mein Monolog darüber, dass seine Kollegen ihn sicher auslachen, weil er die eine Aufgabe nicht zustande brächte. Er bekam sogar richtig Angst zwischendurch. Am Ende stand er auf und ging mit hängenden Schultern zur Tür, so dass er mir beinahe schon leid tat. "Komm wieder, ja!? Ich freue mich auf dich!"
Er kam nie wieder. Dieser eine Abend genügte ihm. Und mir. Von da an besorgte ich mir ein Kochbuch und lernte richtig Kochen. Mit Freude. Meine Angst vor dem einsamen Kochen und Essen war beinahe ganz verschwunden. Natürlich endete das Vermissen nicht und es blieben genügend andere Kämpfe übrig. Doch ich hatte den Begriff und das Prinzip der "Entdämonisierung" verstanden. Ich möchte aber warnen: Deine Dämonen sichtbar machen solltest du nur dann, wenn du auch an die gegenüberstehende Kraft glaubst und jene bei dir weißt.
"Dämonen", also Ängste, können unsere Henker sein - oder unsere Lehrer (
Snippet #241). Es kommt immer nur darauf an, was wir in ihnen sehen. Rennst du vor ihnen weg bis zur Erschöpfung oder machst du sie (wenn sie nun schon einmal da sind) sichtbar, um etwas aus der Sache zu lernen? Gibst du ihnen die volle Macht über dich oder ziehst du deine Vorteile aus ihnen? Sie hauen ab, wenn sie für dich zum Nutzen werden.Und glaube ihnen nicht alles! Es sind immer noch Dämonen und deren Lieblingswaffe ist neben Angst die Lüge (
Snippet #206). Ein stärkerer Dämon hätte vielleicht noch ergänzt: "Es wird niemals besser werden mit dir" oder Ähnliches.Eine "Wahrheit", welche dir Angst machen und Kraft rauben will, ist keine Wahrheit. Denn was dir Energie rauben MÖCHTE, MUSS dir offenbar Energie rauben, da es selbst die wahre Quelle offensichtlich nicht kennt oder keinen Zugang zu ihr haben darf. Also auch nicht zu Liebe, Weisheit und Wahrheit. Energieräuber sind von dir abhängig. Nicht umgekehrt. Das gilt insbesondere auch für Menschen. (Doch Vorsicht vor zu einfachem Gewinn. Anderes Thema ...)
In den Folgetagen ist das Lied "Loneliness" entstanden, siehe Link unten. Also auch Kreativität kam zurück. Natürlich noch nicht ohne einen gewissen Schmerz. Doch auch jener lässt sich ja transformieren (
Snippet #178).So wie man Schreckliches entdämonisieren kann, so kann auch Entglorifizierung hilfreich sein. Aber auch gefährlich.
Dass es überhaupt so schlimm mit mir kam, lag mit Sicherheit daran, dass ich meine Angebetete über alle Maßen glorifizierte. Sie war in meiner Welt vollkommener als es ein Mensch überhaupt sein kann. Das ist gefährlich, weil wir von der Vollkommenheit nie wieder ablassen möchten. Schließlich ist sie unser Ziel. Man kann den Weg zu diesem Ziel zwar MIT einem geliebten Menschen gehen, jedoch IST ein Mensch niemals dieses vollkommene Ziel.
Es ist also wichtig, dass wir Dinge und Menschen niemals über alle Maßen glorifizieren. Glorifizierung bedeutet "Verherrlichung" bis hin zu "Vergöttlichung". Menschen können im Idealfall auf dem Weg zu Gott sein, sind aber nicht Gott, auch wenn sich das viele gerne wünschen oder einreden möchten. Weder du noch dein Partner.
Auch Entglorifizierung kann man aber übertreiben und auch hier treiben "Dämonen" ihr Unwesen, also falsche Gedanken, die dir Kraft und Motivation rauben möchten. Etwa wenn du das rühmliche Ziel hast, mit dem Rauchen aufzuhören.
Wenn du mitten im Nikotinentzug Gedanken feststellst wie: "Ach was soll das alles? Selbst wenn ich danach im Lotto gewinnen und meinen Traumpartner finden sollte ... ohne rauchen macht das alles gar keinen Spaß", dann kannst du sicher sein, du wirst gerade Opfer des "Entglorifizierungs-Dämon".
So wie man Gedanken haben kann, die einem eine Situation immer schlechter reden wollen, so gibt es auch Gedanken, die dich von deinen Zielen abbringen möchten, indem sie versuchen, dir jegliche Freude daran madig zu machen (Maden nagen nur an totem Gewebe).
Alles in allem geht es darum, das Leben als pulsierendes Auf und Ab zu begreifen. Keine zu hohen, unrealistischen Hochs zu erwarten (den vollkommenen Partner etwa), aber auch keine lähmende Angst vor den Tiefs zu haben (so dass man nicht einmal mehr essen mag). Zugleich darf die Amplitude, also der "Schwung" in unserem Leben aber stark und ausbalanciert sein, um die volle Bandbreite zu erfahren.
Freude und Schmerz - sie gehören zusammen. Das eine geht nicht ohne das andere. Das ist ein Prinzip des Lebens. Entdämonisieren, Entglorifizieren - beides im richtigen Maß und du lebst ein Leben in Harmonie, auf dem Königsweg. Mehr zum pulsierenden Leben in
Snippet #261.Urheber:
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Der Weg entsteht beim Gehen
#171 • Antonio Machado •
3:24 min
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Ähnliche Versionen werden Franz Kafka oder Friedrich Nietzsche zugeschrieben. Laut Quelle (siehe Link unten) stammt er jedoch vom spanischen Dichter Antonio Machado ...
aus dem Jahr 1912.
Ich halte diese Botschaft vermutlich für eine der wichtigsten überhaupt. Ich selbst habe Jahre, eher sogar Jahrzehnte "verschwendet" (auch wenn sie anders wertvoll waren). Man konnte es durchaus sogar eine Form von mittelschwerer Prokrastination nennen (pathologisches Aufschiebeverhalten).
Ich spürte zwar schon mit 12 Jahren, dass ich exakt so ein Projekt machen wollte. Doch ich sah natürlich weder Details noch konkrete Anhaltspunkte und eben schon gar nicht eines: Einen klaren Weg vor mir. Das lag nun nicht alleine daran, dass es Ende der 1980er Jahre noch gar keine Webseiten gab und ich so ein Projekt überhaupt nicht hätte starten können, sondern natürlich vor allem auch daran, dass es zunächst sehr viel zu lernen und zu durchleben gab - und nicht zuletzt: Zu erinnern. Denn mehr als eine vage Intuition war es nicht.
Doch auch als ich eigentlich endlich so weit war, trug ich noch eine falsche, lähmende Haltung in mir:
Wenn man mit einer Sache, die man stark in sich spürt, warten möchte, bis man den (kompletten) Weg vollständig sehen kann, wird man wahrscheinlich niemals losmarschieren. Und eines Tages ist es dann zu spät.
"Du willst noch leben irgendwann, doch wenn nicht heute, wann denn dann? Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her." - Das singt auch Peter Heppner (Wolfsheim) in "Kein Zurück" (siehe YouTube Link unten).
Aktives, inneres Losmarschieren ist wirklich mit einer Wanderung vergleichbar. Wie viele Kurven, Ecken, Hügel und Täler dürftest du wohl auf einem wochenlangen Weg passieren? Und wie weit kannst du jeweils schauen? Du kannst immer nur die nächste ganz kleine Etappe sehen. Immer nur die nächstene Schritte, bis zur nächsten Wegbiegung. Und wenn du nicht einmal den ersten Schritt wagst, weil du nicht weißt, woraus der zweite bestehen wird, ob und wie du ihn meistern wirst - dann dürftest du wohl ewig dort verharren, wo du heute stehst.
Das kann ein verhasster Job sein, ein Partner, den du gar nicht mehr liebst und der dich nur lähmt und deprimiert, Freunde, die dir nicht mehr guttun und so vieles mehr. Oder auch ein Traum, ein Wunsch, eine Sehnsucht, eine Hoffnung, ein Vermissen, das dich jeden Tag erneut schmerzvoll daran, ermahnt, endlich Mut zu entwickeln. Und Vertrauen.
Warte nicht erst darauf, bis der Weg sich in seiner Gänze zeigt. Das wird niemals passieren. Denn er entsteht tatsächlich erst dadurch, dass du dich aufmachst, ihn zu gehen. Eine Tür öffnet sich immer mal wieder. Eine Hand reicht nach deiner. Doch hindurchgehen oder die Hand greifen - das musst du schon selbst, bevor auch keine Türen oder Hände mehr erscheinen werden.
Dass der Weg entsteht, wenn man ihn geht, liegt auch stark daran, dass sich mit jedem Schritt deine Realität verändert. Wenn du bei einem realen Weg einen Tag lang weiter läufst, siehst du alles aus einer anderen, nicht vorhersehbaren Perspektive. Was eben noch gestunken hat, hat sich auf einmal in eine duftende Blumenwiese verwandelt. Der kalte, schattige, unheimliche Wald machte einer sonnigen Lichtung Platz. Die atemberaubende Aussicht von diesem Hügel, war von dort hinten, von gestern, noch nicht zu erahnen und den beiden lustigen Menschen, die dir auf dem Weg begegnet sind und die dir jede Menge Inspirationen schenkten, wärst du niemals begegnet.
Wenn du anfängst, den Weg zu gehen, wirst du jeden Tag ein kleines bisschen zu einem neuen Menschen. Nämlich zu jenem, der bereit für den nächsten Schritt sein wird. Genau das ist jenes Wachstum, das dich glücklich machen wird! Dann erkennst du was es heißt: "Der Weg ist das Ziel."
Als ich im Herbst 2020 mit diesem Projekt hier anfing, starrte mich eine leere Seite in Scrivener an (sowas wie Word für Autoren) und diese Webseite sagte nicht mehr als "Hier entsteht eine neue Internetpräsenz." Denkst du, ich hätte vor zwei Jahren oder auch nur vor fünf Stunden gewusst, dass ich heute exakt diesen Text schreiben werde? Oder dass es so etwas wie die MindSnippets überhaupt geben wird? Definitiv nein! Chris Cam, Dia:Log, Instant Inspirations, ... nichts davon war je im Voraus geplant.
Diese Seite - das gesamte Projekt - es hat erst in dem Augenblick angefangen zu wachsen, als ich mich den ersten Schritt zu gehen wagte. Ich erinnere mich an das Ausschalten des Fernsehers in jenem Herbst vor zwei Jahren. Die Stille in der Wohnung, die spürbare Einsamkeit in meinem Single Lockdown-Winter wollten mir die Luft zum Atmen nehmen. "Die Angst vor dem weißen Blatt Papier", wie Autoren das Gefühl am Anfang eines Buches nennen. Dann kamen die ersten drei Worte. Ich tippte: "Bist du glücklich?" - Und jetzt, zwei Jahre später, schreibe ich sie gerade wieder. Dazwischen liegt der (bisherige) Weg, den ich zwar immer sehnsuchtsvoll spürte, den ich jedoch niemals sah und der beim Losschreiten dann endlich täglich vor meinen Augen und durch meine Hände entstand. Und du kannst das mit deinem Traum auch!
Die Kunst besteht darin, das Leben als Spiel zu begreifen. Mit Angst macht kein Spiel Spaß. Die Angst ist wahrhaft teuflisch und hat nur eines im Sinn: Dich von den Dingen, Menschen und der Realisierung von Träumen, die du eigentlich liebst, fern zu halten. Das Wort Angst entspringt den lateinischen Worten für Enge, Beengung, Bedrängnis oder Würgen. Das Gegenteil von Weite, Entfaltung und Freiheit. Lass sie los, die Angst.
Und wenn dein Spiel nicht nur für dich, sondern einfach für alles und jeden zum Gewinn werden soll, dann spiele es im Bewusstsein der #3erinnerungen. Trau dich! Spiel es! Steh auf und geh! (Lies ruhig mal in Joh. 5).
Wenn du magst, kann ich dir dabei gerne helfen.
Siehe auch diese passenden Links:
- Meine Bücher 🔗
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- https://falschzitate.blog...ch-dass-wir-sie.html 🔗e
- https://www.youtube.com/watch?v=UjsvyeBWNQQ(Wolfsheim - Kein Zurück)

- Der (sehnsuchtsvolle) Weg ist das Ziel
#152 - Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 - PlayIT! – Das Zitate Spiel 🔗
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Spiel - Mut - Vertrauen - Vision
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Größer als du selbst
#93 • Eckhart Tolle •
2:08 min
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wieder verbindet, wird er zum wunderbarsten Werkzeug, dann dient er etwas Größerem als sich selbst." (Eckhart Tolle aus dem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart")
Und ich möchte ergänzen, dass das Gleiche beispielsweise auch für die Astronomie gilt sowie für eigentlich alle Bereiche des irgendwie Erforschbaren. Unser absolutes Wissen vermehrt sich rasant. Doch unser relatives Unwissen wächst annähernd exponentiell dazu: Jede Antwort wirft einige neue Fragen auf, wodurch wir zugleich wissender und unwissender werden. Man könnte beinahe sagen:
Je mehr wir absolut wachsen, desto kleiner werden wir in der Relation zum Ganzen, doch umso beeindruckender ist die "göttliche Intelligenz", deren wahre Größe wir nur immer besser und immer ehrfürchtiger erahnen können. Vorausgesetzt natürlich, dass wir die hierfür notwendige Demut durch Weisheit als wahre Größe, Gewinn, Klugheit und wirklich erstrebenswert begreifen können. Weisheit? Genau. Das ist das, auf das wir weder im Bildungssystem noch im Alltag ernsthaft wertlegen, das wir nicht wirklich als "Erfolg" definieren (sonst wäre Weisheit leichter monetarisierbar). Nur noch in Herr der Ringe, Matrix oder Star Wars ist sie offenbar etwas wert.
Wer wirklich klug ist, wird früher oder später erkennen, dass man unmöglich jemals alles erfassen können wird. Doch wer lernt, sich mit dem zu verbinden, was Tolle "Bewusstsein" nennt, hat dennoch ständigen Zugriff, erhält unerschöpfliche Versorgung durch eben jene nicht versiegende Quelle von allem, das ist. Und dann wirst du größer als du selbst (es je hättest planen können).
Der zweifelnde, da unwissende Mensch, möchte gerne "alles Wissen" immer bei sich tragen, um trügerische Sicherheit zu gewinnen. Der vertrauende Mensch hingegen baut darauf, dass die richtigen Worte, Ideen, Lösungen, Begegnungen, Erkenntnisse, ... stets zur rechten Zeit kommen werden. Und zwar aus jener Quelle, die man nicht anders nennen kann, als Vollkommenheit. Als alles, das ist.
Wahrer Erfolg kann demnach nur so definiert werden, dass man exakt dies versteht und lebt. Denn größer, klüger, umfassender ist schlicht niemals möglich.
Bis dieses Bewusstsein, dieses #NeuesDenken und jene Definition von Erfolg in der Menschheit im breiten Rahmen wirklich angekommen ist, wird es natürlich seine Zeit dauern, denn sehr viele Köpfe werden in dieser biologischen Version nicht mehr umdenken können (oder wollen, meist aus Angst vor Identitätsverlust), wodurch ganz neue Generationen notwendig werden.
Doch fest steht: So oder gar nicht. Alles andere ist schlicht wider-natürlich und muss somit auf natürliche Weise früher oder später aussterben.
In der Regel erledigt das die "erfolglose Spezies" einfach selbst. Beispielsweise durch Atomkriege oder wenn sie eines Tages aus 60% Polyethylen besteht - Mikroplastik sei Dank. "Erfolglos" deswegen, da jene Spezies Erfolg nun mal falsch definierte und somit auch nicht den Weg des Erfolges gehen konnte.
So wie wir seit einiger Zeit. Die Natur wertet milliardenschwere Konten, Luxusjachten, Sexyness, die lediglich zu ständig wechselnden, oberflächlichen Sexpartnern führt, Party ohne Ende oder Social Media Fame nun mal nicht als Erfolg. Das alles sind nur traurige Versuche, Ersatz für das Echte zu finden. Perversionen, die sich unser begrenztes, da unbewusstes Ego als Definition von Erfolg ausgedacht hat aus Ermangelung besseren Wissens (wo hätte man es lernen sollen? In unseren Schulen? In den Universitäten?).
Wie lange wollen wir das noch als Erfolg betrachten? Wann erkennen wir das völlig Überholte und stark Begrenzte daran?
Du hast es mit in der Hand. Verbinde dich selbst mit jenem Bewusstsein, dann wirst du ziemlich sicher Lust, Kraft und Inspiration gewinnen für dein ganz individuelles Was und Wie zum Gestalten einer Zukunft im Bewusstsein dieses Wofürs.
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Distanz und Nähe
#225 • Annette Andersen •
2:58 min
2:58 min
Du kennst es sicher auch, dass man erst dann so richtig weiß, was man am anderen hatte, wenn er oder sie weg ist. Das Vermissen macht ...
einen oft überdeutlich, welches Wesen der andere hat. Was vorher eine Selbstverständlichkeit war und irgendwie so übergangslos in den Alltag integriert war, fehlt auf einmal und an der Kontur dieses Loches im Herzen wird einem bewusst, was man am anderen eigentlich hatte.
Von Knorkator gibt es ein sehr schönes Lied, in dem dieses Motiv kurz vorkommt "Dieses Loch in meinem Herzen, sieht genauso aus wie du ...", singt Stumpen - Siehe YouTube Link unten. Das hörte ich mal sehr oft, als ich eben so eine ganz bestimmte Menschin ziemlich übel vermisste ...
Doch ich möchte auf etwas anderes hinaus. Als ich 12 war, war ich eigentlich total bereit für die Liebe. Natürlich wäre es eine gewisse kindliche Liebe gewesen und Viele sind in dem Alter das erste Mal so richtig verliebt. Doch heute, einige Jahrzehnte später, erkenne ich: In den Grundzügen habe ich die Liebe damals tatsächlich schon auf eine sehr, sehr reife Weise verstanden gehabt. Es gab nur ein Problem: Anstatt einer glücklichen Liebe schenkte mir das Leben etwas anderes: Eine Angststörung!
Nicht Hass ist das Gegenteil von Liebe, sondern Angst (Snippets #169 und #101). Angst hält uns vom Lieben zurück. Angst und Liebe sind angeborene "Fähigkeiten" während wir das Hassen erst erlernen "müssen". Wir beginnen erst dann zu hassen, wenn uns etwas dauerhaft von dem abhält, was wir lieben, mögen oder lieber tun würden. Was auch immer uns vom Glücklichsein, also einem Prozess des Liebens abhält, beginnen wir relativ leicht zu hassen.
Ich wünschte mir Liebe und fand ihr Gegenteil. Wenn es sehr dunkel um dich herum ist, wirst du sehr sensibel für das kleinste Licht. Erst wenn es kalt ist, sehnst du dich wirklich nach Wärme. Erst wenn du kurz vor dem Verdursten bist, weißt du so etwas "Langweiliges" wie ein stilles Wasser wirklich zu schätzen.
Später spielten die Panikattacken nicht mehr diese entscheidende Rolle. Dafür trat etwas anderes in mein Leben. Ein Mädchen, das nur wenige Meter entfernt wohnte. Wir kamen uns auch näher und obwohl sie so viel für mich empfand, dass sie verzweifelte, weinte und mir für eine kurze Zeit sogar hinterherkam, als ich nur wegen ihr wegzog, um mein Leben und mein Herz zu retten, weigerte sie sich stets stur, es auch nur einen Moment miteinander zu probieren. Warum? Das wird ihr Geheimnis bleiben. Ich verstand allerdings eines Tages, weshalb es so geschehen musste.
Das Leben hatte sich etwas vorgenommen und das zog es auch eisern durch: Es bescherte mir eine Sehnsucht nach Liebe, die Viele zwar sicher nachvollziehen können, selbst ganz Ähnliches erleben mussten, doch mit Sicherheit in der Regel nicht in dieser Intensität, Dauer und Häufigkeit.
Während andere allmählich Familien gründeten und ihre Verliebtheit erst zu Liebe, dann zu Gewohnheit, in manchen Fällen zu tiefer Vertrautheit und Verbundenheit aber manchmal auch zu Trennungen führte, betrat ich nie diesen endgültigen Hafen. Erst viel später verstand ich, weshalb all das so geschah.
In meinen Büchern der Erinnerungs-Trilogie (siehe Link unten) erzähle ich (nebenbei) diese Geschichte. Unter anderem auch davon, dass ich mit 12 Jahren bereits wusste, dass ich ein Buch über die Liebe schreiben würde. "Was soll da drin stehen", fragte mein bester Freund. "Ich habe keine Ahnung", antwortete ich.
Ahnung habe ich jetzt. Genau darum ging es. Ich sollte mehr als eine Ahnung davon bekommen. Es sollte mehr als einfach nur ein "Liebesschinken" werden. Zu diesem Zweck entzog sich mir die Liebe ganz persönlich, machte sich rar und mich unvorstellbar sehnsüchtig.
Ich musste sie zunächst schmerzlich vermissen um sie schließlich umso intensiver zu suchen. Und was ich fand, ist weit mehr als die romantische Liebe. Ich fand ihr allumfassendes Wesen, welches die Macht in sich trägt, dein Leben auf ein ganz anderes Fundament zu stellen und sogar die Macht, diesen Planeten zu retten, durch ein deutlich erweitertes Verständnis und Bewusstsein ihres Wesens. Denn noch sind wir als Spezies sehr weit davon entfernt. Zum großen Teil, weil kaum jemand darin die Antworten vermutet, die wir so dringend bräuchten. Das liegt am viel zu einseitigen und schwachen Bild, das wir von ihr haben ...
Es stimmt schon, was Annette Andersen sagte. Auch hier. Die Distanz zur Liebe brachte mich ihr am Ende viel näher, als es ohne diesen harten Weg je geschehen wäre. Im Coaching kann ich dir zeigen, was ich meine und dir zwar nicht jeden Schmerz ersparen, aber doch dabei helfen, ihn so zu kanalisieren, dass er nicht länger dein Henker, sondern dein Lehrmeister werden kann und somit nur so kurz anhalten wird, wie notwendig.
Ich kann dich in deinem Schmerz abholen, ihn erklärbar machen und von einer ganz anderen Seite beleuchten. Du wirst staunen, welche Liebe du womöglich findest und was dabei alles "ans Licht" kommt ...
Eventuell ist auch ein Podcast zu diesem sehr persönlichen Thema geplant. Bleib informiert mit den E-Mail Notifications, siehe Link.
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Urheber d. einleitenden Zitates:
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Das Echte, Wahre und Heilige
#40 • Anton Bruckner •
0:50 min
0:50 min "Eigentlich habe ich, was meine Freunde jetzt groß nennen, nur fertig gebracht, weil ich von Jugend an Ehrfurcht gehabt habe vor allem Echten und Heiligen." (Anton Bruckner)
Bruckner lebte im 19. Jahrhundert in Österreich, seine Formulierungen ...
mehr
wirken daher vielleicht manchmal etwas altbacken. Aber der Kern seiner Aussage bleibt durchaus ein ewig geltendes Naturgesetz. Spirituelle Naturgesetze behalten natürlich ebenso ihre Gültigkeit, wie andere physikalische Gesetze ja auch nicht "altmodisch" werden.
Findest du Elektrizität altmodisch, obwohl es sie seit Milliarden Jahren gibt? Nein, es kommt nämlich nur darauf an, wie man sie nutzt. Gleiches gilt für die Spiritualität.
Mit "echt" und "heilig" ist im Grunde nichts anderes gemeint, wie auch beispielsweise Charles F. Haanel schon 1912 im Master Key System beschrieb: Eine Sache, die sich mit Wahrheit an sich beschäftigt, wird sich über kurz oder lang auf die ein oder andere Weise durchsetzen, da jedes Lebewesen früher oder später auf der Suche nach Wahrheit und Echtheit sein wird und in ihr einfach eine andere, ewige, gehaltvolle Substanz verborgen liegt. Anders als bei den vielen kurzfristigen, dem Trend der Zeit unterworfenen "Temporärwahrheiten" (man könnte sie auch Verschwörungstheorien nennen).
Die Natur, also das Leben selbst, unterstützt jeden, der das (gesunde!) Leben unterstützt bei der Verwirklichung seines Ziels und Traumes.
Was dieser Traum ist? Genau deshalb ist die Frage nach dem berüchtigten Sinn des Lebens so wichtig und entscheidend für alles Weitere und für die "Reparatur der Zukunft".
Bruckner lebte im 19. Jahrhundert in Österreich, seine Formulierungen ...
wirken daher vielleicht manchmal etwas altbacken. Aber der Kern seiner Aussage bleibt durchaus ein ewig geltendes Naturgesetz. Spirituelle Naturgesetze behalten natürlich ebenso ihre Gültigkeit, wie andere physikalische Gesetze ja auch nicht "altmodisch" werden.
Findest du Elektrizität altmodisch, obwohl es sie seit Milliarden Jahren gibt? Nein, es kommt nämlich nur darauf an, wie man sie nutzt. Gleiches gilt für die Spiritualität.
Mit "echt" und "heilig" ist im Grunde nichts anderes gemeint, wie auch beispielsweise Charles F. Haanel schon 1912 im Master Key System beschrieb: Eine Sache, die sich mit Wahrheit an sich beschäftigt, wird sich über kurz oder lang auf die ein oder andere Weise durchsetzen, da jedes Lebewesen früher oder später auf der Suche nach Wahrheit und Echtheit sein wird und in ihr einfach eine andere, ewige, gehaltvolle Substanz verborgen liegt. Anders als bei den vielen kurzfristigen, dem Trend der Zeit unterworfenen "Temporärwahrheiten" (man könnte sie auch Verschwörungstheorien nennen).
Die Natur, also das Leben selbst, unterstützt jeden, der das (gesunde!) Leben unterstützt bei der Verwirklichung seines Ziels und Traumes.
Was dieser Traum ist? Genau deshalb ist die Frage nach dem berüchtigten Sinn des Lebens so wichtig und entscheidend für alles Weitere und für die "Reparatur der Zukunft".
Siehe auch diese passenden Links:
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Ideen und Einfälle durch Einsamkeit
#283 • Nikola Tesla •
2:52 min
2:52 min
Im März 2020 wurden wir in der Firma nach Hause geschickt. Es sollten 2 Jahre Kurzarbeit folgen - ...
aufgrund von Corona. Ich war Single. Lebte alleine. In unserer Branche gab es nur noch 2% der Jobs, also gar keine, kann man sagen. Oft herrschte Lockdown. Und dann kam der Winter 2020/21.
Ich saß stumpf vor dem Fernseher und dachte mir: "Wenn du jetzt wie viele andere anfängst zu viel zu trinken oder auch nur weiter jeden Abend eine Tüte Chips frisst vor diesem dämlichen Fernseher, dann verreckst du diesen Winter an Einsamkeit, Stumpfsinnigkeit, Langeweile, Monotonie, Sinnlosigkeit und Trägheit."
Mir fiel ein, dass ich eigentlich jenes Buch schreiben wollte. Etwa seit ich 12 Jahre alt war. Also schon seit über 30 Jahren. Eine innere Stimme sagte mir: "Endlich ist die Zeit gekommen."
Ich setzte mich an den Computer und öffnete das bereits seit Jahren installierte Schreibprogramm (Scrivener, extra für Autoren). Den Fernseher ließ ich zur Sicherheit mal noch an - aus Angst, dass die Stille mich ansonsten wahnsinnig machen könnte. Dann tippte ich den ersten Satz ...
"Bist du glücklich?" - So beginnt mein erstes Buch "... ist wie ein neues Leben". Ich tippte noch den zweiten Satz. Und den dritten. Dann merkte ich: Der Fernseher nervt. Ich schaltete ihn aus und schrieb ohne eine Minute Pause zu machen. Erst um Mitternacht ging ich ins Bett.
So sah ab dann so ziemlich jeder Wintertag aus. Von Tristesse, Einsamkeitsgefühl, Sinnlosigkeit, Langeweile, Stumpfsinn, ... keine Spur mehr. Mir fehlte rein gar nichts! Die Ideen überschlugen sich und als ich mit Teil 1 fertig war, musste ich unbedingt mit Teil 2 fortfahren ("... und nach uns die Sterne").
Gleichzeitig begann ich mit dieser Webseite, die ich so umfangreich niemals geplant hatte. War eine Idee manifestiert, vom Geistesblitz zur Realität geworden, kam auch schon der nächste Einfall. Und keine Sekunde vorher. Da merkte ich, dass es stimmt: "Der Weg ist das Ziel" (
Snippet #127)Bist du auf deinem wahren Weg angekommen, dann BIST du angekommen. Dann spielt die Dauer bis zu irgendeinem "Ziel" gar keine Rolle mehr. Ein Ziel in dem Sinne existiert dann nicht einmal mehr, da du bereits am Ziel bist. Die alte Definition von "Ziel" würde eigentlich bedeuten, dass dein Weg endet. Das soll er aber gar nicht mehr! Wer ein "Ziel" nicht abwarten kann, sollte über die Richtigkeit seines Weges oder die Art wie er oder sie diesen beschreitet nachdenken.
Viele Jakobsweg Pilger kennen die überwältigende Traurigkeit am Ende des Camino, in Santiago de Compostela. Mit dem Ziel endet der Weg. Ist der Weg gut, ist das "Ziel" nicht mehr das, worum es tatsächlich geht. Das ist auch der Unterschied zwischen Job und Berufung.
Der Weg ist also das Ziel. Und dieser Weg, das spürte ich von Tag zu Tag mehr, der entsteht tatsächlich (erst) beim Gehen.
Snippet #171Es ist erstaunlich. Aus Angst vor der Einsamkeit - zum Beispiel durch die Stille in einer einsamen Winter Lockdown-Wohnung - ließ ich den Fernseher an. Solange schwiegen die Ideen, fanden keinen Raum, kein Gehör. In dem Moment, in dem ich Stille erlaubte und das Vakuum der Einsamkeit zuließ, da sprudelten sie aus mir hervor.
Snippet #212 (Göttliche Stille)Als ich die fremden TV-Kanäle abstellte, stellte sich mein eigener - inzwischen sehr vertrauter - innerer Kanal ein. Ideen wurden geboren, Erfindungen offenbarten mir ihr Geheimnis: Einsamkeit ist ein Schlüssel zu ihnen.
Blaise Pascal vertrat sogar die Meinung: "Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen."
Sobald ich es vermochte, begann all dies hier zu entstehen. Keinen Augenblick vorher.
Wusstest du, dass Nikola Tesla der Überzeugung war, dass es irgendwo im Universum eine Art Sender geben müsse, der pausenlos geniale Ideen in alle Richtungen aussenden würde, und wer auch immer "auf Empfang" stünde, bekäme Einfälle. Etwas fällt dir ein, in deinen Kopf. Oder in dein Herz. Oder in beides. Und kein Empfänger kann gut empfangen, solange es Störsender gibt. Lärm. Stets aktiv sein. Ständig Menschen um einen. Oder eigene, zu laute, wirre und negative Gedanken. Oder eben Angst, die zu innerer Unruhe führt. Beispielsweise die Angst vor dem Alleinsein.
Dann bist du Empfänger und Quelle zugleich. Ein Kanal. Ein kosmischer 3D-Drucker, der reine Daten zu Greifbarem materialisiert. Es gibt kein größeres Glücksgefühl als das. Das Geheimnis ist die (gesunde Form von) Einsamkeit. Immer weniger Menschen können Stille ertragen. Und ebenso gibt es immer weniger wirklich "göttliche" Ideen in dieser Welt.
Wenn du lernen möchtest, diese gesunde Form der Einsamkeit (wieder) zu finden, die innere Stille zum Hörenkönnen der inneren Stimme, Einsamkeit in schöpferische Ruhe, in kreative Schaffensphasen zu verwandeln und sie vom Schreckgespenst des unerträglichen Alleinseins zum buchstäblich erträglichen Refugium des Ganz-bei-dir-Seins zu transformieren, dann lass uns reden.
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Für eine andere Welt erschaffen
#247 • C. S. Lewis •
1:15 min
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Es ist ...
das Bedürfnis nach Wasser, weshalb eine Pflanze ihre Wurzeln ausstreckt. Es ist das Bedürfnis nach Licht und Wärme, welches ihre Blätter Richtung Sonne wachsen lässt. Und es ist eben jene nur schwer zu begreifende Sehnsucht, die sich hier an diesem Ort offenbar nicht (so einfach) stillen lässt, welche dich herausfordert, zu wachsen.
Ich liebte einst eine Frau so abgöttisch, dass ich mich selbst wunderte und sie damit beinahe erdrückte. Sowohl ihr als auch mir war diese Art zu lieben total neu und fremd. Ich machte ihr keineswegs etwa Angst, aber dennoch war sie mit dieser Art Liebe überfordert und suchte lieber nach der einfacheren, der üblicheren Form zu lieben. Sie fand sie auch, denn jene ist hier herrschend.
Ich blieb alleine zurück und konnte nichts anderes tun, als zu erforschen, was es mit diesem unfassbaren Gefühl, ja eher Bewusstseinszustand auf sich hatte. Und auch ich fand.
Was Lewis mit "andere Welt" meint, kann durchaus so etwas wie einen anderen Planeten meinen (siehe
Snippet #201). Es kann aber auch genau dieser Planet gemeint sein, der einfach nur verändert werden müsste, um eine andere Welt, eine neue Erde zu kreieren. Es scheint unmöglich obwohl es nur eine einzige Entscheidung entfernt liegt. Beides stimmt. Es ist kinderleicht und unerreichbar schwierig. Es hängt alles davon ab, was wir priorisieren, wofür wir uns interessieren und letztlich entscheiden. Doch genau deswegen sind wir hier. Lewis schreibt in "Die große Scheidung" etwa: Am Ende wird es nur zwei Arten von Menschen geben: Diejenigen, die zu Gott sagen "Dein Wille geschehe" und diejenigen, zu denen Gott sagt "Dein Wille geschehe!" - Wenn Letzteres für dich attraktiver erscheint, solltest du unbedingt das Buch lesen, sowie mehr über Ego vs. Bewusstsein herausfinden wollen. Zum Beispiel auf dieser Seite.
Und ich zitiere Paul van Dyk / Peter Heppner: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Mensch, erinnere dich!
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Alleinsein, ja oder nein?
#264 • Franz Kafka •
4:45 min
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Ich war etwa zehn oder zwölf Jahre alt, als ich es schon spürte. Dieser widersprüchlich erscheinende ...
Gedanke erzeugte in mir ein leicht unbehagliches Gefühl. Ich ahnte, dass es für lange Zeit, vielleicht sogar ein Leben lang, schwierig werden dürfte, für dieses Dilemma einen Konsens zu finden, den goldenen Mittelweg. "Ich bin", so wurde mir eines Tages schlagartig bewusst, "ein Einzelgänger, der nicht alleine sein kann."
Ich bin sehr romantisch veranlagt. Eigentlich. Auch bin ich emotional gesehen durchaus auch ein Familientyp. Ich mag meine (wenigen, guten) Freunde und sie mögen auch mich. Nicht umsonst biete ich Coaching/Mentoring an, die Arbeit mit und für Menschen. Ich komme mit anderen durchaus gut klar, mag die allermeisten, sobald ich deren Wesen kennenlerne, und doch fehlt mir ziemlich früh auch immer wieder etwas. Das Alleinsein.
Einfach ausgedrückt, ist es oft in etwa so: Bin ich zu Hause, alleine, zieht es mich raus, unter Leute, man könnte ja etwas verpassen. Das Leben zum Beispiel. Doch Kaum bin ich dort, mitten unter ihnen, drängt es mich auch schon wieder nach Hause bzw. in die Einsamkeit, was auch ein Wald sein kann oder ein Park, weil ich merke, nein dort, unter so vielen anderen, ist es eigentlich auch nur laut und turbulent und hat mit dem Leben, mit der Lebendigkeit, ich meine, mit dem echten, tief empfundenen Am-Leben-sein und den Kern-des-Lebens-spüren oft auch nur sehr wenig zu tun (Coachings sind eine der wenigen Ausnahmen, weil echte Nähe stattfindet). Dann doch lieber alleine sein. Oder doch nicht ... ?
Schriftsteller sei "der Beruf der Einsamkeit", meint der türkische Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk. Und damit hat er nicht ganz unrecht. Meine beiden ersten Bücher schrieb ich im Corona Lockdown gepaart mit 100% Kurzarbeit. Als Single. Ohne diese unfassbar lange Zeit der erzwungenen Einsamkeit hätte das nicht geklappt, es gäbe diese Webseite, meine Bücher und das ganze Projekt nicht.
"Wer von Einsamkeit begeistert ist, ist entweder ein wildes Tier oder ein Gott", befand schon Aristoteles (was mich auch an Hermann Hesses "Der Steppenwolf" erinnert). Als Autor ist man immer auch ein bisschen "Gott", ein Schöpfer. Man erschafft gewissermaßen Welten. Kaum waren Lockdown und Kurzarbeit vorbei und somit auch das schriftstellerisch angemessene Maß an Einsamkeit, war's das auch vorerst mal wieder mit den Büchern. Programmieren ging noch. Und über 250 MindSnippets waren seitdem möglich. Gedankenschnipsel. Aber eben keine Welten mehr.
Auch heute, jetzt, da ich dies hier schreibe, kann ich es nicht sagen: Sehne ich mich nach einer Partnerin? "Ja, ja, ja", schreit der Teil in mir, der nicht alleine sein "kann". Oder will. "Nein, bloß nicht", erwidert der Einzelgänger, der die Einsamkeit so sehr liebt, weil er dann ganz bei sich selbst sein kann, seine leise innere Stimme wahrnehmend. Die, die er so gerne hört, welche Viele jedoch fürchten, wie sonst nichts im Leben (
Snippet #212), und die es mir ermöglicht zu schreiben, wieder Welten entstehen zu lassen, sie zu manifestieren und Welten in diese Welt zu holen. Denn dafür bin ich hier. Aber muss ich dazu alleine sein? Oder sogar einsam?Ob es in diesen Zeiten noch (bzw. schon) eine Frau gibt, die ähnlich empfindet? Eine, die ihre innere, durchaus hochgeschätzte Einsamkeit um keinen Preis der Welt aufgeben möchte - sie aber gerne gemeinsam mit einem verwandt Fühlenden teilen würde?
Ob es möglich ist, dies vermeintliche Paradox durch eine hohe Form der Liebe aufzulösen? Einer Liebe, in der man sich selbst - mit seiner inneren Stimme der Einsamkeit - durchaus genügt, dieses Genügen, diese innere Fülle jedoch gerade deswegen mit jemandem teilen möchte, nicht weil man es muss, sondern weil man es will? Nicht weil man sich einander tröstet, sondern miteinander freut? Nicht weil man nehmen will, sondern zu geben hat?
Gibt es diese Person, die vor Glück über ihr Alleinsein(können) so dermaßen voller Freude ist, dass sie platzt, wenn sie diese Freude nicht mit jemandem teilt? Mit einem, der ihr garantiert nie durch aufgezwungene, konstruierte Zweisamkeit auf den Sack gehen wird? Vereint primär im Sein, nur sekundär im Tun und schon gar nicht im Haben?
Wer weiß! Selten sind sie auf jeden Fall noch, solche Liebenden. Eben genauso selten, wie erfüllte Seelen. Seelen, die die Fülle teilen möchten und nicht einen Mangel ausgleichen (
Snippet #239). Wer verspürt heute noch (oder schon?) eine innere Fülle?Friedrich Schiller schrieb oft nächtelang. "Einsamkeit, Abgeschiedenheit von Menschen, äußere Ruhe um mich her und innere Beschäftigung sind der einzige Zustand, in dem ich noch gedeyhe", beschrieb er diese Stimmung. Wie sehr ich ihn verstehe. Wie sehr ich mir diesen Zustand wieder herbeisehne. Und doch darf es nicht nur dieses eine Sein geben. Denn die Freude über dieses "Gedeyhen" in der Einsamkeit wünscht man sich dann doch immer wieder mit jemandem zu teilen. Dies ist einer der Gründe, weshalb Autoren nach der Vollendung eines (in Einsamkeit geschriebenen) Romans auf Lesereise gehen. Es zieht sie dann wieder nach Außen. Nach einem Miteinander.
"Je mächtiger und origineller ein Geist ist", sagte Aldous Huxley, "desto mehr wird er sich der Religion der Einsamkeit zuwenden." Und dann schrieb er "Schöne neue Welt" (Brave New World). Nachvollziehbar, wie ich finde. Denn dieser Zustand macht glücklich wie kaum ein anderer. Und zwar so sehr, dass man, dass ich ihn gerne teilen würde. Der Einzelgänger, der nicht alleine sein mag. Weil er zu viel Freude und Liebe in sich trägt für das was er tut, liebt und fühlt, als dass er all das alleine für sich behalten wollte.
Schopenhauer vertrat sogar die Meinung, ein Mann könne nur ein Mann sein, solange er alleine ist und dass er die Freiheit nicht liebe, wenn er die Einsamkeit nicht lieben könne. Denn nur wer alleine ist, sei wirklich frei. Doch auch jene gerne allein Seienden treibt dann wieder die Sehnsucht danach, diese Freiheit, dieses Glück, diese Liebe mit jemandem zu teilen. Aber sobald man diese Liebe mit einem Menschen teilt, der nicht ebenso die Liebe für die Einsamkeit empfinden kann, wird die eigene Freiheit wieder vernichtet und mit ihr der Wunsch, dieses Glück zu teilen, da das Glück der Freiheit dann auch gar nicht mehr existiert, wenn ein fordernder, klammernder, um Aufmerksamkeit haschender Partner einem die Freude der Einsamkeit wieder raubt, wenngleich natürlich ohne jede böse Absicht. Sondern eher aus selbst noch nicht gefundenem Zugang zur Quelle der eigenen inneren, wohltuenden Einsamkeit. Schade so etwas. Denn was könnte es Schöneres geben, als einen Partner zu haben, mit dem du jederzeit Einsam sein kannst, ohne dich jemals alleine fühlen zu müssen!
Dieses Paradox scheint unauflösbar zu sein. Da ist man also irgendwann soweit, dass man alleine so dermaßen glücklich ist und dieses Glück am liebsten sofort teilen möchte - doch sobald dann jemand da ist, endet das Alleinsein und es gibt offenbar kein Alleinseinglück mehr, das man teilen könnte.
Ich sage, es ist auflösbar. Nämlich dann, wenn zwei auf dieselbe Art Liebenden zusammenfinden. Um solch einen Partner zu finden, musst du selbst ein derartiger Partner sein.
Es ist meine tiefste Überzeugung, dass die vollkommenste Form der romantischen, partnerschaftlichen Liebe für einen Menschen eben jene ist, in der zwei in der Einsamkeit Erfüllung Findende beschließen, sich im Alleinsein einander Gesellschaft zu leisten, denn die Wahrheit ist: Im tiefsten Kern sind wir immer alleine. Unser Leben lang. Wir können aus dieser auf den ersten Blick schmerzhaften Erkenntnis jedoch etwas Wundervolles machen: Denn im Alleinsein sind wir nicht allein. Hier sind wir gleich. Und hier können wir uns einander tragen, verstehen, erkennen und wahrhaft begegnen.
Klingt verrückt, klingt etwas wirr, aber vielleicht ist es nur einmal mehr die göttliche, diametrale Natur der Spiritualität. So wie spirituell gesehen im Gegensatz zur haptischen Welt das Loslassen viel schwieriger ist, als krampfhaftes Festhalten, so kann auch in der gemeinsam gelebten Einsamkeit viel mehr Gemeinschaft stecken, als in der stets forcierten, überstrapazierten Zweisamkeit - mit welcher man sich letztlich oft nur einander der Individualität und Freiheit beraubt. Meist gut gemeint, doch oft wird genau dadurch das Ziel verfehlt.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Work-Life-Balance
#145 • Friedrich Schiller •
1:05 min
1:05 min
Dieses MindSnippet widme ich meiner planmäßigen Pause, die ich jetzt (ab 11.09.2022) für ein paar Wochen einlegen werde (siehe verlinkten "Earlier ...
Welcome Text #19").
Ich selbst kenne den "Fehler", den Schiller anspricht nur zu gut. Vor fünf Jahren passierte es sogar, dass ich für zwei Monate zu 95% taub war und gerade so einer dauerhaften Schädigung beider Hörnerven entkam. Ich wollte zum Beginn meines Sommerurlaubs zu viel. Zu viel nachholen, erleben, verändern, erreichen. In nur 3 Wochen. Wie dumm von mir. Und wie ungeduldig.
Ich hatte buchstäblich "zu viel um die Ohren" - selbstverschuldet. Das erinnert mich auch an ein Zitat des Schriftstellers Laurence Sterne: "Nirgends strapaziert sich der Mensch mehr als bei der Jagd nach Erholung." Das traf auf mich definitiv zu.
Das Gegenteil ist aber auch nicht klug. Ein Freund von mir definierte Urlaub und Erholung für sich so, absolut gar nichts zu tun. 100% Couching. Abends sehr gerne! Doch für mehrere Wochen am Stück? Davon hat weder Körper, Geist noch Seele etwas.
Der Aufbau dieses Projekts in den letzten beiden Jahren - zusätzlich zu meinem Hauptjob - brachte mich etwas aus dem Gleichgewicht. Doch endlich ist die Basis, das Fundament erschaffen. Nun sorge ich für eine gesunde Balance durch endlich wieder mehr Sport, Yoga, Schlaf, bessere Ernährung und wieder mehr Zeit für die Natur und liebe Menschen in meinem Leben.
Danach bleibt dann alles in jenem gesunden Gleichgewicht, das Schiller hier anspricht. Denn dann - und wenn du deine Berufung gefunden hast - kommt dir auch die Arbeit schon wie purer Spaß und Erholung vor.
Bleibe am Ball, lies in der Zwischenzeit doch ein oder zwei Bücher von mir und abonniere auf jeden Fall die E-Mail Notifications, um nichts zu verpassen. Links wie immer unten in diesem Snippet.
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Spaltung und Dualität überwinden, hin zu Singularität und Bewusstsein
#232 • Isaac Asimov •
2:59 min
2:59 min "Der traurigste Aspekt derzeit ist, dass die Wissenschaft schneller Wissen sammelt, als die Gesellschaft Weisheit." (Isaac Asimov, Quelle: zitate.net)
Das Beste an diesem absolut zutreffenden Zitat ist, dass der Verfasser selbst sowohl Wissenschaftler war, als auch ...
mehr
Science-Fiction Autor und dennoch auch die Bedeutung von Weisheit erkannte. Seiner inneren Einheit von Allem-das-ist sei Dank. Ganzheitlichkeit ist es, was große Geister ausmacht, wie beispielsweise auch Einstein, Heisenberg oder Tesla.
Spaltung ist ein großes Thema unserer Zeit - und wird es zunächst noch mehr werden. Doch weshalb ist das so? Selbst unser politisches System kommt ohne Spaltung - wir nennen es dann Opposition - ja gar nicht aus. In den USA ist es noch viel deutlicher zu erkennen. Dort gibt es mit dem zwei-Parteien-System nur die Wahl zwischen Republikanern und Demokraten. A oder B, Null oder Eins, Ja oder Nein, Waffen toll oder Waffen nur so halbtoll, Pest oder Cholera. Außerhalb davon gibt es nichts. Oft nicht einmal mehr das Bewusstsein, dass es da was geben könnte.
Binäres Denken - das gefällt dem Intellekt und unserer Art zu denken, die sich dem Denken eines Computers immer mehr angleicht. Aber wie wäre es denn, wenn man nicht nur aus Ja oder Nein, Eins oder Null, Demokraten oder Republikanern wählen möchte, sondern was wahr, gut, richtig und schlicht und ergreifend zielführend für uns Menschen ist?
Hierbei gibt es zwei Probleme:
1. Wir haben leider nur eine begrenzte Wahl und was vielleicht noch gravierender ist:
2. Was wäre denn dieses ominöse "gut oder richtig oder wahr oder zielführend"? Was ist Wahrheit? Was ist gut und böse? Was ist eigentlich das Ziel, auf das wir geführt werden wollen und: Wer ist denn dieses "Wir" überhaupt?
Und schon sind wir wieder einmal bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, an dem führt kein (rettender) Weg vorbei, wie wir endlich einmal begreifen sollten.
Ohne den Sinn zu kennen, kennen wir das (wahre) Ziel von allem-das-ist nicht. Ohne das Ziel zu kennen, wissen wir nicht was zielführend ist. Ohne zu wissen, was zielführend ist, wissen wir nicht was richtig und falsch, Wahrheit oder Lüge, Gut oder Böse ist (siehe
Snippet #37) wodurch jeder sein ganz eigenes (Sinn-)Süppchen kocht.
Wissen wir hingegen, was universal, also ewig und für jegliche Form von Leben gut, wahr, richtig, zielführend und sinnvoll ist (somit auch sinnerfüllt = sinnerfüllend), hören Dualität, also Spaltung und Chaos auf. Und innerer Hunger, Chaos-Treiber Nummer 1, gleich mit.
(Kleiner Exkurs: "Chaos" ist Griechisch und bedeutet etwa soviel wie Spaltung, Unordnung. In der griechischen Mythologie steht ganz zu Beginn das Chaos, ein ungeordneter, ungeformter Weltzustand, aus dem sich dann allmählich Leben entwickeln konnte. Das Gegenstück zu Chaos ist Kosmos - "Weltordnung". Chaos und Spaltung können also zwar durchaus zuweilen notwendig sein, etwa wenn eine Spezies noch nicht die notwendige Reife für "Kosmos" entwickelt hat, denn Chaos kann Neues hervorbringen. Doch Ordnung ist notwendig, wenn sich das Neue dann in Ruhe entfalten und manifestieren soll, siehe
Snippet #108. Selbst Jesus brachte "das Schwert", Kampf und Spaltung, siehe z.B. Lukas 12,51, um alte, nicht zielführende Strukturen zunächst einmal aufzubrechen.)
Leben und handeln wir in der Wahrheit des universalen Sinn des Lebens, hört Unwahrheit auf zu existieren. Ist beispielsweise Frieden dadurch eines Tages für uns so normal geworden wie das Atmen, werden Kriege nicht nur der Vergangenheit angehören, sondern sogar Vokabeln wie Krieg und Frieden werden aussterben, da es nur noch den einen, den wahren (natürlichen, naturgewollten, lebenserhaltenden) Zustand geben wird.
Neues Denken, neues Bewusstsein - das ist es, worum es hierbei, bei diesem Projekt, geht. Wobei es nur für uns "neu" wäre. Denn tatsächlich ist es so alt wie die Welt selbst. So langsam hätten wir jedoch die Reife entwickelt, Bewusstsein und seine Bedeutung auch zu erkennen, zu verstehen, zu erinnern und zu vERINNERlichen. Und letztlich zu manifestieren. Denn dafür sind wir hier. Und nur so werden wir auch hier bleiben können.
Dualität existiert nur in der intellektuellen Art des Denkens, jener Art, die wir heute so hoch und irrtümlich heilig und fast als einzig "wahre" und relevante Art des Denkens feiern. Mit entsprechend verheerenden, offensichtlichen Folgen.
Der Intellekt ist ein gigantisches Werkzeug. Er taugt jedoch nichts, wenn es um das Bewusstsein des Seins, der Existenz und der Sinnhaftigkeit des Lebens geht. So kann Intellekt bestenfalls versuchen, ein paar Worte für "Liebe" zu finden. Doch nur wer sie im Bewusstsein erlebt hat, kennt oder erahnt ihr wahres Wesen wirklich.
Intellekt baut geniale Werkzeuge. Bewusstsein jedoch entscheidet, wie wir jene Werkzeuge einsetzen. Wir machen heute allerdings ITler, Ingenieure, Technik-Gurus, ... - also "Handwerker" - gerne auch zu Sinnstiftern und somit den Bock zum Gärtner.
Weisheit ist das Denken des Seins. Ein Denken, in dem keine Dualität existiert, weswegen sie vielen Menschen suspekt ist, die ganz klare Entweder-Oder-Entscheidungen brauchen, da sie zum Differenzieren immer unfähiger werden ("Nur ein Sith kennt nichts als Extreme", siehe
Snippet #181).
"Was ist DIE Wahrheit?", wird dann gefragt. Eine gute, erste Frage auf dem Weg zu Weisheit. Wer jetzt nicht aufgibt, etwa durch ein "Exit-Argument" (
Snippet #202), hat gute Chancen, ihr letztlich auch zu begegnen ...
Das Beste an diesem absolut zutreffenden Zitat ist, dass der Verfasser selbst sowohl Wissenschaftler war, als auch ...
Science-Fiction Autor und dennoch auch die Bedeutung von Weisheit erkannte. Seiner inneren Einheit von Allem-das-ist sei Dank. Ganzheitlichkeit ist es, was große Geister ausmacht, wie beispielsweise auch Einstein, Heisenberg oder Tesla.
Spaltung ist ein großes Thema unserer Zeit - und wird es zunächst noch mehr werden. Doch weshalb ist das so? Selbst unser politisches System kommt ohne Spaltung - wir nennen es dann Opposition - ja gar nicht aus. In den USA ist es noch viel deutlicher zu erkennen. Dort gibt es mit dem zwei-Parteien-System nur die Wahl zwischen Republikanern und Demokraten. A oder B, Null oder Eins, Ja oder Nein, Waffen toll oder Waffen nur so halbtoll, Pest oder Cholera. Außerhalb davon gibt es nichts. Oft nicht einmal mehr das Bewusstsein, dass es da was geben könnte.
Binäres Denken - das gefällt dem Intellekt und unserer Art zu denken, die sich dem Denken eines Computers immer mehr angleicht. Aber wie wäre es denn, wenn man nicht nur aus Ja oder Nein, Eins oder Null, Demokraten oder Republikanern wählen möchte, sondern was wahr, gut, richtig und schlicht und ergreifend zielführend für uns Menschen ist?
Hierbei gibt es zwei Probleme:
1. Wir haben leider nur eine begrenzte Wahl und was vielleicht noch gravierender ist:
2. Was wäre denn dieses ominöse "gut oder richtig oder wahr oder zielführend"? Was ist Wahrheit? Was ist gut und böse? Was ist eigentlich das Ziel, auf das wir geführt werden wollen und: Wer ist denn dieses "Wir" überhaupt?
Und schon sind wir wieder einmal bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, an dem führt kein (rettender) Weg vorbei, wie wir endlich einmal begreifen sollten.
Ohne den Sinn zu kennen, kennen wir das (wahre) Ziel von allem-das-ist nicht. Ohne das Ziel zu kennen, wissen wir nicht was zielführend ist. Ohne zu wissen, was zielführend ist, wissen wir nicht was richtig und falsch, Wahrheit oder Lüge, Gut oder Böse ist (siehe
Snippet #37) wodurch jeder sein ganz eigenes (Sinn-)Süppchen kocht.Wissen wir hingegen, was universal, also ewig und für jegliche Form von Leben gut, wahr, richtig, zielführend und sinnvoll ist (somit auch sinnerfüllt = sinnerfüllend), hören Dualität, also Spaltung und Chaos auf. Und innerer Hunger, Chaos-Treiber Nummer 1, gleich mit.
(Kleiner Exkurs: "Chaos" ist Griechisch und bedeutet etwa soviel wie Spaltung, Unordnung. In der griechischen Mythologie steht ganz zu Beginn das Chaos, ein ungeordneter, ungeformter Weltzustand, aus dem sich dann allmählich Leben entwickeln konnte. Das Gegenstück zu Chaos ist Kosmos - "Weltordnung". Chaos und Spaltung können also zwar durchaus zuweilen notwendig sein, etwa wenn eine Spezies noch nicht die notwendige Reife für "Kosmos" entwickelt hat, denn Chaos kann Neues hervorbringen. Doch Ordnung ist notwendig, wenn sich das Neue dann in Ruhe entfalten und manifestieren soll, siehe
Snippet #108. Selbst Jesus brachte "das Schwert", Kampf und Spaltung, siehe z.B. Lukas 12,51, um alte, nicht zielführende Strukturen zunächst einmal aufzubrechen.)Leben und handeln wir in der Wahrheit des universalen Sinn des Lebens, hört Unwahrheit auf zu existieren. Ist beispielsweise Frieden dadurch eines Tages für uns so normal geworden wie das Atmen, werden Kriege nicht nur der Vergangenheit angehören, sondern sogar Vokabeln wie Krieg und Frieden werden aussterben, da es nur noch den einen, den wahren (natürlichen, naturgewollten, lebenserhaltenden) Zustand geben wird.
Neues Denken, neues Bewusstsein - das ist es, worum es hierbei, bei diesem Projekt, geht. Wobei es nur für uns "neu" wäre. Denn tatsächlich ist es so alt wie die Welt selbst. So langsam hätten wir jedoch die Reife entwickelt, Bewusstsein und seine Bedeutung auch zu erkennen, zu verstehen, zu erinnern und zu vERINNERlichen. Und letztlich zu manifestieren. Denn dafür sind wir hier. Und nur so werden wir auch hier bleiben können.
Dualität existiert nur in der intellektuellen Art des Denkens, jener Art, die wir heute so hoch und irrtümlich heilig und fast als einzig "wahre" und relevante Art des Denkens feiern. Mit entsprechend verheerenden, offensichtlichen Folgen.
Der Intellekt ist ein gigantisches Werkzeug. Er taugt jedoch nichts, wenn es um das Bewusstsein des Seins, der Existenz und der Sinnhaftigkeit des Lebens geht. So kann Intellekt bestenfalls versuchen, ein paar Worte für "Liebe" zu finden. Doch nur wer sie im Bewusstsein erlebt hat, kennt oder erahnt ihr wahres Wesen wirklich.
Intellekt baut geniale Werkzeuge. Bewusstsein jedoch entscheidet, wie wir jene Werkzeuge einsetzen. Wir machen heute allerdings ITler, Ingenieure, Technik-Gurus, ... - also "Handwerker" - gerne auch zu Sinnstiftern und somit den Bock zum Gärtner.
Weisheit ist das Denken des Seins. Ein Denken, in dem keine Dualität existiert, weswegen sie vielen Menschen suspekt ist, die ganz klare Entweder-Oder-Entscheidungen brauchen, da sie zum Differenzieren immer unfähiger werden ("Nur ein Sith kennt nichts als Extreme", siehe
Snippet #181)."Was ist DIE Wahrheit?", wird dann gefragt. Eine gute, erste Frage auf dem Weg zu Weisheit. Wer jetzt nicht aufgibt, etwa durch ein "Exit-Argument" (
Snippet #202), hat gute Chancen, ihr letztlich auch zu begegnen ...Siehe auch diese passenden Links:
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Spaltung - Einigkeit - Dualität - Bewusstsein - Politik - Weisheit - Wissenschaft
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3 Erinnerungen - 3 Kugeln. Das ist der Grund.
#121 • Christopher E. Schmitt •
2:35 min
2:35 min
Das Symbol der drei Kugeln ist bei ...
diesem Projekt allgegenwärtig. Hier - und nur hier in diesem Snippet - erfährst du die Bedeutung davon.
Das Formbare (z.B. Flüssigkeit) wird im Zustand der völligen Schwerelosigkeit stets die perfekte Form annehmen: Die Kugel.
In dieser vollkommenen Form kann es ruhig erstarren und für Milliarden von Jahren Raum für Leben bieten. Zum Beispiel als Planet. In unserem aktuellen Fall ist das momentan die Erde. Ist unser Geist formbar, also offen, und wirkt die Leichtigkeit, die Unbeschwertheit, die spirituelle Schwerelosigkeit auf ihn, so kann er sie ebenfalls erreichen: die vollkommene Form.
Die erste Kugel ist rot und steht für die Bedeutung der Liebe - mit all ihren Geheimnissen. Das ist die erste Erinnerung, die Basis von allem.
Die zweite Kugel ist grün und steht für die Bedeutung des funktionierenden, harmonischen Lebens auf einem gesunden Planeten, dessen Population bereits so weit ist, im Bewusstsein der ersten Erinnerung zu gründen und aus ihr zu wirken. Ein grüner Planet, voller Leben. Die zweite Erinnerung offenbart den Weg zum Ziel. Die zwar gigantische, jedoch einzige Aufgabe für dieses Ziel.
Die dritte Kugel ist weiß. Weißes Licht ist das Resultat aller Farben, das Ergebnis von "allem das ist". Hier besteht keinerlei Mangel. Die dritte Erinnerung führt uns direkt zur Quelle aller Kraft, Sättigung, Energie, Erkenntnis, Versorgung und Fügungen, die für das Gelingen dieser edelsten aller Missionen hilfreich sind.
Warum aber so kompliziert? Es geht um ein simples Bewusstsein. Hat man es wiedererlangt (es erinnert), ist es das Einfachste, das ist.
Es gibt im Prinzip auch nicht viel zu lernen - viel eher gibt es viel zu vergessen, um die Erinnerungen an das freizulegen, worum es wirklich geht.
Es ist unser Denken, unser Intellekt, unser zuweilen akademischer Stolz heutzutage, unser Gehirn und unsere falsche Identifikation mit den Produkten unseres Denk-Organs, das uns die Sicht und den Zugang zu unserem einfachen Sein verbaut. Und entsprechend wehrt sich alle Intelligenz in uns. Das Ego hat Angst, zu sterben. Vergleiche das auch mit Eckhart Tolle in seinen Büchern "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" oder "Eine neue Erde".
Auch Jesus sagte: "Verleugne dich selbst und folge mir nach." Auch er sprach von nichts anderem, als davon, aufzuwachen und uns nicht selbst weiter mit dem zu verwechseln, was wir denken. Denn erst dahinter findet sich das wahre Leben, unser wirkliches Selbst. Bewusstsein.
Ich drücke mich kompliziert aus, da es die intellektuell durchzogene Welt heute anders nicht anerkennen würde. Ich muss die Waffe oder das Werkzeug des Intellekts anwenden, um uns - in Liebe - von allzu viel Intellekt zu erlösen. Das ist alles.
Du siehst diese Seite. Ich habe all dies vollständig von Hand programmiert. Alles selbst getextet, designed, Videos erstellt ... alles ganz ohne die Nutzung von Templates. Ich habe Bücher geschrieben und so vieles mehr. Ich hatte ein Internetbusiness, das mich mit 20 Wochenstunden sehr gut versorgte, ebenfalls vollständig alleine aufgebaut. Ich will damit nicht angeben sondern nur sagen: Ich bin kein ganz dummer Mensch. Ich konnte und könnte noch immer meine Fähigkeiten auch ganz anders einsetzen, für Selbstläufer, nach denen die Masse heute schon giert. Das wäre wesentlich einfacher. Und wenn ich als solcher sage: "Nutze deinen Verstand als Werkzeug - aber denke nicht, dass du dein Verstand bist", dann sage ich das nicht, weil mir irgendwelche Trauben zu hoch hängen würden, sondern weil es am Ende nur um eines geht. Für uns alle: Die Wahrheit. Und die ist am Ende, wenn der Kopf endlich aus dem dichten Denknebel unserer Zeit kommt, sehr, sehr simpel.
Daher wäre auch die perfekte Frau für mich eine, die dieselbe Einfachheit und vollkommene Eleganz einer Kugel verinnerlicht und ausstrahlt. Meine Berufung ist kompliziert - solange die Mission nicht beendet ist. Doch mein Ich, mein Sein, mein Herz, ... es ist einfach wie eine Kugel und sehnt sich nach einer Frau, die ebenso einfach wie eine Kugel ist. Sie soll mich in erster Linie fühlen - sie soll mich nicht denken.
Die Erfindung des Rades war genial und öffnete neue Möglichkeiten. Lass uns nun ins Zeitalter der Kugel eintreten: Dem dreidimensionalen Rad sozusagen. Das Leben in der dritten Bewusstseinsdimension. Ein neues Wofür, weg vom flachen, hin zum erhabeneren (Bewusst)Sein der Menschheit.
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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3erinnerungen - Intelligenz - Bewusstsein - Weisheit - Bildung - Zukunft
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So gelingt Zukunft
#33 • Charlie Chaplin •
1:12 min
1:12 min "Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehen geblieben. Maschinen produzieren im Überfluss, und trotzdem wollen wir mehr." (Charlie Chaplin)
Aus dem Film "Der große Diktator"- welch uralte Erkenntnis, oder? Und dennoch pfeift jeder ...
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darauf. Und dann wundern wir uns über den Zustand der Welt? Oder wie Witt und Heppner in "Wir sind wir" singen: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Dieses "Mehr" sowie Chaplins "innerliches Stehenbleiben" meint ganz gewiss eben jene sättigende und erfüllende Spiritualität, auf die wir heute noch immer zu wenig Wert legen. Das war mal ganz anders, als Philosophie noch ein großes Thema für die Menschheit war. Zu jenen Zeiten waren wir jedoch intellektuell noch nicht unbedingt so weit, Wissen, Intelligenz, Technik usw. mit einer zufriedenstellenden Spiritualität unter einen Hut zu bringen.
Das ist heute anders. Das Zeitfenster für die dringend notwendige "Spirituelle Revolution" ist jetzt endlich weit genug geöffnet, unser geistiger Horizont EIGENTLICH breit genug - zu breit, um weiterhin immer nur den Erfolg des Einzelnen sowie immer mehr Gewinn zum Ziel zu haben. Welch primitiven, eigentlich veralteten Werte. Was für eine beschränkte Definition von "Erfolg". Viel zu profan für eine eigentlich hoch entwickelte Spezies, oder nicht? Es liegt an uns. Wir können und wir müssen das ändern.
Doch viel Zeit haben wir nicht mehr. Genügend zwar, um es durchaus zu schaffen, jedoch nicht ausreichend, um weiter am "Thema vorbei zu retten", beispielsweise, indem wir immer nur Missstände bekämpfen, anstatt das Optimum anzuvisieren. Nicht GEGEN etwas kämpfen, sondern FÜR etwas. Nicht immer nur weiterhin die Finsternis besingen (und somit zu fokussieren, mit Aufmerksamkeit und Energie zu versorgen), sondern endlich einmal eine Eutopie visualisieren und jenes Bild dann mit Liebe und Vorfreude beleben, wodurch wir Kraft, Inspiration, Symbiose und Ideenreichtum erlangen werden. Dann brauchen wir jene Visionen "nur noch" zu realisieren. So einfach ist das. Meine Roman-Trilogie macht es beispielhaft vor. Wir müssen uns nur einmal dazu entscheiden, auf die Liebe zuwachsen zu wollen. Liebe ist nun einmal eine Entscheidung.
Aus dem Film "Der große Diktator"- welch uralte Erkenntnis, oder? Und dennoch pfeift jeder ...
darauf. Und dann wundern wir uns über den Zustand der Welt? Oder wie Witt und Heppner in "Wir sind wir" singen: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Dieses "Mehr" sowie Chaplins "innerliches Stehenbleiben" meint ganz gewiss eben jene sättigende und erfüllende Spiritualität, auf die wir heute noch immer zu wenig Wert legen. Das war mal ganz anders, als Philosophie noch ein großes Thema für die Menschheit war. Zu jenen Zeiten waren wir jedoch intellektuell noch nicht unbedingt so weit, Wissen, Intelligenz, Technik usw. mit einer zufriedenstellenden Spiritualität unter einen Hut zu bringen.
Das ist heute anders. Das Zeitfenster für die dringend notwendige "Spirituelle Revolution" ist jetzt endlich weit genug geöffnet, unser geistiger Horizont EIGENTLICH breit genug - zu breit, um weiterhin immer nur den Erfolg des Einzelnen sowie immer mehr Gewinn zum Ziel zu haben. Welch primitiven, eigentlich veralteten Werte. Was für eine beschränkte Definition von "Erfolg". Viel zu profan für eine eigentlich hoch entwickelte Spezies, oder nicht? Es liegt an uns. Wir können und wir müssen das ändern.
Doch viel Zeit haben wir nicht mehr. Genügend zwar, um es durchaus zu schaffen, jedoch nicht ausreichend, um weiter am "Thema vorbei zu retten", beispielsweise, indem wir immer nur Missstände bekämpfen, anstatt das Optimum anzuvisieren. Nicht GEGEN etwas kämpfen, sondern FÜR etwas. Nicht immer nur weiterhin die Finsternis besingen (und somit zu fokussieren, mit Aufmerksamkeit und Energie zu versorgen), sondern endlich einmal eine Eutopie visualisieren und jenes Bild dann mit Liebe und Vorfreude beleben, wodurch wir Kraft, Inspiration, Symbiose und Ideenreichtum erlangen werden. Dann brauchen wir jene Visionen "nur noch" zu realisieren. So einfach ist das. Meine Roman-Trilogie macht es beispielhaft vor. Wir müssen uns nur einmal dazu entscheiden, auf die Liebe zuwachsen zu wollen. Liebe ist nun einmal eine Entscheidung.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Zukunft - Welt retten - Revolution - Vision
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
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1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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