Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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21 Ergebnisse für: Keywordsuche: Entscheidung
Auch das Böse ist eine Entscheidung
#53 • Francis Bacon •
0:30 min
0:30 min "Die beste Einstellung gegenüber dem Bösen ist, es nicht tun zu wollen." (Francis Bacon)
Nicht nur die Liebe ist eine Entscheidung. Auch das Böse. Aber was ist Gut und Böse? Gibt es so etwas überhaupt? Und ...
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wenn, ist die Definition von beiden nicht individuell zu betrachten und beispielsweise von Epoche und Kultur abhängig? Siehe auch den verlinkten MindSnippet 37 für mehr dazu.
Denke an Star Wars. Den Teil, als Anakin Skywalker sich zur dunklen Seite der Macht hinreißen lässt. Beide Seiten kennen die "Geheimnisse um die Macht". Denn erst mit diesem Wissen kann man sich für eine Seite entscheiden.
Kennt man das Wissen um jene Macht hingegen nicht, ist man in dem gigantischen, kosmischen Schachspiel nur ein Bauer oder (Mit)Läufer, der sich eines Tages vielleicht nach dem Sinn von alledem fragt. Völlig zurecht.
Es lohnt sich also durchaus, sich an gewisse Ur-Wahrheiten zu erinnern.
Nicht nur die Liebe ist eine Entscheidung. Auch das Böse. Aber was ist Gut und Böse? Gibt es so etwas überhaupt? Und ...
wenn, ist die Definition von beiden nicht individuell zu betrachten und beispielsweise von Epoche und Kultur abhängig? Siehe auch den verlinkten MindSnippet 37 für mehr dazu.
Denke an Star Wars. Den Teil, als Anakin Skywalker sich zur dunklen Seite der Macht hinreißen lässt. Beide Seiten kennen die "Geheimnisse um die Macht". Denn erst mit diesem Wissen kann man sich für eine Seite entscheiden.
Kennt man das Wissen um jene Macht hingegen nicht, ist man in dem gigantischen, kosmischen Schachspiel nur ein Bauer oder (Mit)Läufer, der sich eines Tages vielleicht nach dem Sinn von alledem fragt. Völlig zurecht.
Es lohnt sich also durchaus, sich an gewisse Ur-Wahrheiten zu erinnern.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Bestimmung - Kampf - Sinnsuche
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Was soll ich bloß tun?
#266 • Ralph Waldo Emerson •
4:05 min
4:05 min "Hast du einmal eine Entscheidung getroffen, verschwört sich das Universum, um sie in die Tat umzusetzen." (Ralph Waldo Emerson, Quelle: careelite.de)
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
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Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).
3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.
Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).
Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
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- Meine Bücher 🔗
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Was ist der Sinn des Lebens? 🔗
- Zeitgeist und Erfolg
#156 - Was ist Wirklichkeit?
#141 - Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170 - Von Bewusstsein, Selbstliebe und Egozentrik
#207 - Geozentrisch, heliozentrisch, egozentrisch
#177 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
Ralph Waldo Emerson   (Irrtum melden)
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Sinn des Lebens - Lebensaufgabe - Entscheidungen - Bewusstsein - Generation Z - Zukunft - Mission
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Sinn des Lebens - Lebensaufgabe - Entscheidungen - Bewusstsein - Generation Z - Zukunft - Mission
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Judgment Day
#103 • Hannah Arendt •
0:42 min
0:42 min "Die traurige Wahrheit ist, dass das meiste Böse von Menschen gemacht wird, die sich zwischen Böse und Gut nicht entschieden haben." (Hannah Arendt)
Du denkst, es gibt keine klare Definition von Gut und Böse? Wie wäre ...
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es dann mit "zielführend" und "nicht zielführend"? Aber was ist das Ziel?
Und schon sind wir bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, der ja mit dem Ziel direkt verknüpft sein muss. Und bei der Erkenntnis, dass wir genau diesen kennen sollten. Beim Nachdenken über einen allgemeinen, universalen, äußeren Lebenssinn gibt es mehrere Optionen? Dann sollten wir uns für einen entscheiden. Anders ist Einheit nicht realisierbar. Und wir hätten heute eigentlich die Skills, diesen einen auch zu finden, ihn zu definieren, zu fokussieren, zu priorisieren, ... ihn zu erinnern.
Entscheiden wir uns nicht, wird "es" über uns entscheiden. Dann ist sozusagen Judgment Day. Keine Entscheidung zu treffen, ist nämlich auch eine Entscheidung. Zu entscheiden, das Licht ausgeschaltet zu lassen, resultiert in Dunkelheit. Selbst wenn wir uns nicht aktiv für Dunkelheit entschieden haben.
Keine Entscheidung zu treffen, ist eine Entscheidung für das Böse. Denn Liebe ist nun mal eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung für Bewusstsein, Weisheit und Einklang mit allem, das lebt.
Du denkst, es gibt keine klare Definition von Gut und Böse? Wie wäre ...
es dann mit "zielführend" und "nicht zielführend"? Aber was ist das Ziel?
Und schon sind wir bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, der ja mit dem Ziel direkt verknüpft sein muss. Und bei der Erkenntnis, dass wir genau diesen kennen sollten. Beim Nachdenken über einen allgemeinen, universalen, äußeren Lebenssinn gibt es mehrere Optionen? Dann sollten wir uns für einen entscheiden. Anders ist Einheit nicht realisierbar. Und wir hätten heute eigentlich die Skills, diesen einen auch zu finden, ihn zu definieren, zu fokussieren, zu priorisieren, ... ihn zu erinnern.
Entscheiden wir uns nicht, wird "es" über uns entscheiden. Dann ist sozusagen Judgment Day. Keine Entscheidung zu treffen, ist nämlich auch eine Entscheidung. Zu entscheiden, das Licht ausgeschaltet zu lassen, resultiert in Dunkelheit. Selbst wenn wir uns nicht aktiv für Dunkelheit entschieden haben.
Keine Entscheidung zu treffen, ist eine Entscheidung für das Böse. Denn Liebe ist nun mal eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung für Bewusstsein, Weisheit und Einklang mit allem, das lebt.
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Urheber d. einleitenden Zitates:
Hannah Arendt   (Irrtum melden)
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Zeitscheiben sind wie Brotscheiben
#109 • Christopher E. Schmitt •
4:06 min
4:06 min Der heutige Gedanke ist ziemlich freaky und womöglich nur etwas für harte Physikfans. Ich empfehle auch dringend, den verlinkten Clip auf YouTube anzuschauen ("Ist Zeit nur eine Illusion? Die Magie des Kosmos" - gelaufen auf ... 
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ARTE, NICHT MEHR VERFÜGBAR). Der Link startet bei Minute 21, an der Stelle, um die es hier gehen soll. Doch die gesamten 50 Minuten sind äußerst spannend und sehenswert, finde ich.
Ich ergänze hier nur noch meine spirituell-philosophischen Denkansätze dazu. Zusammengefasst kann man sagen: Mit dem Urknall begannen Zeit und Raum, besser gesagt: Die Raumzeit. Dieser Moment (welches das "erste Jetzt" war, den das "erste Hier" kannte), war wohl der physikalisch geordnetste Moment aller Zeiten. Seitdem entwickelt sich das gesamte Universum kontinuierlich in Richtung Chaos.
Leben bedeutet jedoch Pulsieren. Alles geschieht in Wellen. Auf und Ab. Hin und Her. Und es gibt Grund zur Annahme, dass jene Entwicklung sich - etwa wie das Ein- und Ausatmen - auch wieder in die andere Richtung bewegen wird - hin in Richtung Ordnung. Und sei es erst in etlichen Milliarden Jahren. Dies könnte auch unsere Sehnsucht nach der wahren "Heimat", nach Ruhe und einer gewissen Vertrautheit, Harmonie und Ordnung erklären. Zumindest einige Menschen empfinden diese Sehnsucht (bereits), während sich andere (noch) eher vom Chaos, der Expansion und einer Art "Hinausgehen" angezogen fühlen. Und selbst jene sehnen sich in ihrem tiefsten Innern meist nach der Harmonie der Zweisamkeit - der Einheit der Dinge, statt der Trennung.
Einstein war der Erste, der erkannte, dass auch Raum und Zeit eine Einheit bilden. Die Stelle im Video besagt, dass, wenn wir uns schon den gesamten Raum als "jetzt vollständig präsent" vorstellen, wir das Gleiche auch von Zeit annehmen müssen. Die Vergangenheit (begonnen mit dem Urknall), wie auch die Zukunft bis hin zum "Ende der Welt" - sie existieren jetzt. Und zwar nicht noch oder schon. Sondern einfach nur jetzt. In jedem Augenblick (also im Jetzt).
Dies wiederum würde sich mit manchen Nahtod Ehrfahrungsberichten decken, die ich bereits gelesen habe. Menschen, die tot waren und wieder zurückkamen, berichten teilweise davon, dass sie sich alleine durch den Wunsch, durch einen simplen Gedanken (oder ein Gefühl?) an jeden beliebigen Ort und an jede beliebige Zeit des Universums "beamen" konnten. Jeder Ort und jeder Augenblick war in einer einzigen Singularität einfach da. Das wird man niemals beweisen oder verifizieren können. Wie nichts im Bereich der Spiritualität, weswegen er sich Vielen leider auch verschließt.
Damit nicht genug. Manche berichteten auch davon, dass sie auf geliebte "Seelen" trafen. Auf Menschen, die eigentlich noch lebten und dennoch waren sie schon "auf der anderen Seite". Das macht auch Sinn, wenn sich Zeit und Raum aufheben, dann gibt es im "Jenseits" kein Warten auf irgendwen, irgendwas, irgendwann oder auf ein Irgendwo. Alles ist. Oder wie Gott bei Moses sagt: "Ich bin". Oder Jesus: "Bevor die Welt war, bin ich."
Zeit, Raum und somit auch Bewegung durch den Raum, welche ja wiederum Zeit benötigt, hängen also miteinander zusammen. Der Video-Ausschnitt zeigt, dass man sich das wie eine Scheibe in einem Laib Brot vorstellen kann. Das, was "jetzt gerade" auf einem Planeten 10 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt geschieht, passiert nur dann genau jetzt, wenn du dich nicht bewegst. Bewegst du dich auf jenen Planeten zu oder entfernst dich von ihm, dann verdreht sich auch die "Zeitscheibe" - um wenige Bruchteile eines Grades. Auf diese riesige Distanz von 10 Milliarden Jahren bewirkt das jedoch Enormes: Plötzlich befindest du dich nicht mehr auf der gleichen Zeitscheibe, wie das "Jetzt", sondern z.B. 200 Jahre in der Zukunft oder der Vergangenheit jenes entfernten Planeten. Es klingt verrückt. Aber es macht durchaus Sinn. Der Dopplereffekt beschreibt ja ein relativ ähnliches Phänomen. Schau dir die Stelle im Video an, dort wird es weit besser erklärt. Auch visuell. Link siehe unten in diesem Beitrag.
Zum Schluss noch der spirituell-philosophische Teil: Wenn Zeit, also die Zukunft, schon existiert, wieso sollten wir dann auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwenden, unsere Zukunft zu optimieren? Wenn doch alles offensichtlich vollkommen deterministisch zu sein scheint!
Gegenfrage: Deine Wohnung existiert als Raum ebenfalls. Und dennoch arbeitest du daran, diesen Raum sauber zu halten und zu verschönern. Du kaufst Möbel, renovierst hin und wieder, legst dir neue Elektrogeräte zu, um alles schöner und angenehmer zu gestalten. Der Raum wäre aber auch ohne dein Zutun da, so wie er immer schon da war. Er wäre nur anders. Und ganz genauso ist es mit der Zeit.
Nur weil die Zukunft bereits existiert, heißt das noch lange nicht, dass sie unveränderlich existiert. Sie ist auf eine Art bereisbar. In der Theorie bislang. Oder in der Fantasie. Oder nach dem Tod. Oder als Vision für Visionäre. Als Vision, die es dann zu realisieren und zu manifestieren gilt. In meinem Coaching reisen wir beispielsweise durch die 4. Bewusstseins-Dimension, in eine gedankliche Zukunft auf Basis der #3erinnerungen.
Wir stoßen hier definitiv an die Grenzen unseres Verstandes. Genau deswegen postuliere ich ja auch unermüdlich, dass wir nicht zu sehr auf unseren Verstand bauen dürfen. Dass wir nicht nur glauben dürfen, was wir auch intellektuell verstehen oder direkt sehen können. Sonst wird unser Leben ganz exakt genauso eingeschränkt sein, wie es unser Verstand ist. Und das ist er nun einmal, selbst der des größten Genies.
Du glaubt nur das, was du siehst? Mach ein kleines Experiment: Aktiviere deine Handykamera. Drücke dann eine Taste auf deiner TV Fernbedienung und schaue, was in deiner Handykamera passiert. Was siehst du? Siehst du das Flackern an der Spitze der Fernbedienung? Das ist Infrarotlicht. Du selbst kannst es nicht direkt sehen, da deine Augen diese Frequenz nicht wahrnehmen können (ebenso wenig wie UV Licht, Radioaktivität, Funkwellen, ...). Deine Kamera kann es sehen, da sie absichtlich so konzipiert wurde. Und dennoch ist dieses Licht da. Du solltest auch glauben können, was du nicht siehst oder nicht verstehst. Der spirituelle Mensch, wenn er nicht überambitioniert über das Ziel hinausschießt wohlgemerkt, sieht auf andere Weise. Er fühlt zusätzlich zum Verstand auch, ob etwas wahr ist oder nicht, indem er den Zugang zu seinem Inneren offenhält.
Nur weil Zeit eine Illusion ist (wenn auch "eine sehr hartnäckige", laut Einstein. Auch dieses Zitat kommt später in dem Film vor), heißt das nicht, dass sie nicht existiert. Zeit ist eine Illusion, in dem Sinne, wie wir sie erfahren. Die Illusion aufzuheben und zu verstehen, dass Zeit durchaus existiert, nur eben anders (sie ist immer da und "vergeht" nicht), heißt dennoch nicht, dass uns alles egal sein sollte. Wir haben durchaus "die Zukunft" in der Hand. Wir haben durchaus die Verantwortung für die Zukunft. Ebenso wie wir in der Hand haben, ob ein Stück Land ein Wald bleiben oder eine Wüste werden wird. Das Land ist immer da. Die Zeit ist immer da. Doch die Gestaltung von beidem bleibt vollkommen flexibel.
Mach daher mit bei dem Projekt hier! Wenn du im Bewusstsein der #3erinnerungen ein(e) Architekt(in) der Zukunft werden willst. Das heißt: Werde es nicht. Sei es!
ARTE, NICHT MEHR VERFÜGBAR). Der Link startet bei Minute 21, an der Stelle, um die es hier gehen soll. Doch die gesamten 50 Minuten sind äußerst spannend und sehenswert, finde ich.
Ich ergänze hier nur noch meine spirituell-philosophischen Denkansätze dazu. Zusammengefasst kann man sagen: Mit dem Urknall begannen Zeit und Raum, besser gesagt: Die Raumzeit. Dieser Moment (welches das "erste Jetzt" war, den das "erste Hier" kannte), war wohl der physikalisch geordnetste Moment aller Zeiten. Seitdem entwickelt sich das gesamte Universum kontinuierlich in Richtung Chaos.
Leben bedeutet jedoch Pulsieren. Alles geschieht in Wellen. Auf und Ab. Hin und Her. Und es gibt Grund zur Annahme, dass jene Entwicklung sich - etwa wie das Ein- und Ausatmen - auch wieder in die andere Richtung bewegen wird - hin in Richtung Ordnung. Und sei es erst in etlichen Milliarden Jahren. Dies könnte auch unsere Sehnsucht nach der wahren "Heimat", nach Ruhe und einer gewissen Vertrautheit, Harmonie und Ordnung erklären. Zumindest einige Menschen empfinden diese Sehnsucht (bereits), während sich andere (noch) eher vom Chaos, der Expansion und einer Art "Hinausgehen" angezogen fühlen. Und selbst jene sehnen sich in ihrem tiefsten Innern meist nach der Harmonie der Zweisamkeit - der Einheit der Dinge, statt der Trennung.
Einstein war der Erste, der erkannte, dass auch Raum und Zeit eine Einheit bilden. Die Stelle im Video besagt, dass, wenn wir uns schon den gesamten Raum als "jetzt vollständig präsent" vorstellen, wir das Gleiche auch von Zeit annehmen müssen. Die Vergangenheit (begonnen mit dem Urknall), wie auch die Zukunft bis hin zum "Ende der Welt" - sie existieren jetzt. Und zwar nicht noch oder schon. Sondern einfach nur jetzt. In jedem Augenblick (also im Jetzt).
Dies wiederum würde sich mit manchen Nahtod Ehrfahrungsberichten decken, die ich bereits gelesen habe. Menschen, die tot waren und wieder zurückkamen, berichten teilweise davon, dass sie sich alleine durch den Wunsch, durch einen simplen Gedanken (oder ein Gefühl?) an jeden beliebigen Ort und an jede beliebige Zeit des Universums "beamen" konnten. Jeder Ort und jeder Augenblick war in einer einzigen Singularität einfach da. Das wird man niemals beweisen oder verifizieren können. Wie nichts im Bereich der Spiritualität, weswegen er sich Vielen leider auch verschließt.
Damit nicht genug. Manche berichteten auch davon, dass sie auf geliebte "Seelen" trafen. Auf Menschen, die eigentlich noch lebten und dennoch waren sie schon "auf der anderen Seite". Das macht auch Sinn, wenn sich Zeit und Raum aufheben, dann gibt es im "Jenseits" kein Warten auf irgendwen, irgendwas, irgendwann oder auf ein Irgendwo. Alles ist. Oder wie Gott bei Moses sagt: "Ich bin". Oder Jesus: "Bevor die Welt war, bin ich."
Zeit, Raum und somit auch Bewegung durch den Raum, welche ja wiederum Zeit benötigt, hängen also miteinander zusammen. Der Video-Ausschnitt zeigt, dass man sich das wie eine Scheibe in einem Laib Brot vorstellen kann. Das, was "jetzt gerade" auf einem Planeten 10 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt geschieht, passiert nur dann genau jetzt, wenn du dich nicht bewegst. Bewegst du dich auf jenen Planeten zu oder entfernst dich von ihm, dann verdreht sich auch die "Zeitscheibe" - um wenige Bruchteile eines Grades. Auf diese riesige Distanz von 10 Milliarden Jahren bewirkt das jedoch Enormes: Plötzlich befindest du dich nicht mehr auf der gleichen Zeitscheibe, wie das "Jetzt", sondern z.B. 200 Jahre in der Zukunft oder der Vergangenheit jenes entfernten Planeten. Es klingt verrückt. Aber es macht durchaus Sinn. Der Dopplereffekt beschreibt ja ein relativ ähnliches Phänomen. Schau dir die Stelle im Video an, dort wird es weit besser erklärt. Auch visuell. Link siehe unten in diesem Beitrag.
Zum Schluss noch der spirituell-philosophische Teil: Wenn Zeit, also die Zukunft, schon existiert, wieso sollten wir dann auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwenden, unsere Zukunft zu optimieren? Wenn doch alles offensichtlich vollkommen deterministisch zu sein scheint!
Gegenfrage: Deine Wohnung existiert als Raum ebenfalls. Und dennoch arbeitest du daran, diesen Raum sauber zu halten und zu verschönern. Du kaufst Möbel, renovierst hin und wieder, legst dir neue Elektrogeräte zu, um alles schöner und angenehmer zu gestalten. Der Raum wäre aber auch ohne dein Zutun da, so wie er immer schon da war. Er wäre nur anders. Und ganz genauso ist es mit der Zeit.
Nur weil die Zukunft bereits existiert, heißt das noch lange nicht, dass sie unveränderlich existiert. Sie ist auf eine Art bereisbar. In der Theorie bislang. Oder in der Fantasie. Oder nach dem Tod. Oder als Vision für Visionäre. Als Vision, die es dann zu realisieren und zu manifestieren gilt. In meinem Coaching reisen wir beispielsweise durch die 4. Bewusstseins-Dimension, in eine gedankliche Zukunft auf Basis der #3erinnerungen.
Wir stoßen hier definitiv an die Grenzen unseres Verstandes. Genau deswegen postuliere ich ja auch unermüdlich, dass wir nicht zu sehr auf unseren Verstand bauen dürfen. Dass wir nicht nur glauben dürfen, was wir auch intellektuell verstehen oder direkt sehen können. Sonst wird unser Leben ganz exakt genauso eingeschränkt sein, wie es unser Verstand ist. Und das ist er nun einmal, selbst der des größten Genies.
Du glaubt nur das, was du siehst? Mach ein kleines Experiment: Aktiviere deine Handykamera. Drücke dann eine Taste auf deiner TV Fernbedienung und schaue, was in deiner Handykamera passiert. Was siehst du? Siehst du das Flackern an der Spitze der Fernbedienung? Das ist Infrarotlicht. Du selbst kannst es nicht direkt sehen, da deine Augen diese Frequenz nicht wahrnehmen können (ebenso wenig wie UV Licht, Radioaktivität, Funkwellen, ...). Deine Kamera kann es sehen, da sie absichtlich so konzipiert wurde. Und dennoch ist dieses Licht da. Du solltest auch glauben können, was du nicht siehst oder nicht verstehst. Der spirituelle Mensch, wenn er nicht überambitioniert über das Ziel hinausschießt wohlgemerkt, sieht auf andere Weise. Er fühlt zusätzlich zum Verstand auch, ob etwas wahr ist oder nicht, indem er den Zugang zu seinem Inneren offenhält.
Nur weil Zeit eine Illusion ist (wenn auch "eine sehr hartnäckige", laut Einstein. Auch dieses Zitat kommt später in dem Film vor), heißt das nicht, dass sie nicht existiert. Zeit ist eine Illusion, in dem Sinne, wie wir sie erfahren. Die Illusion aufzuheben und zu verstehen, dass Zeit durchaus existiert, nur eben anders (sie ist immer da und "vergeht" nicht), heißt dennoch nicht, dass uns alles egal sein sollte. Wir haben durchaus "die Zukunft" in der Hand. Wir haben durchaus die Verantwortung für die Zukunft. Ebenso wie wir in der Hand haben, ob ein Stück Land ein Wald bleiben oder eine Wüste werden wird. Das Land ist immer da. Die Zeit ist immer da. Doch die Gestaltung von beidem bleibt vollkommen flexibel.
Mach daher mit bei dem Projekt hier! Wenn du im Bewusstsein der #3erinnerungen ein(e) Architekt(in) der Zukunft werden willst. Das heißt: Werde es nicht. Sei es!
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Erkenne den Samen
#235 • Antoine de Saint-Exupéry •
2:10 min
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Wenn es nicht mit Gewalt und aus Angst abläuft, also nicht mit Unrecht, sondern mit Recht, also "richtig", dann läuft die Paarung in etwa so ...
ab: Der Mann liebt die Frau, die Frau liebt den Mann. Sie öffnet sich ihm freiwillig - auch körperlich. Der Mann kann in sie eindringen, seinen Samen in sie pflanzen, dieser wächst heran, es entsteht neues Leben und beide - bzw. alle drei - erfreuen sich künftig am gemeinsamen Wachstum durch Lernen, Geben und Nehmen. Ja, auch die Eltern wachsen weiter. In der Liebe. Vater- und Mutterliebe zu entdecken, ist eine weitere (wenn auch nicht die höchste) Stufe des Wachstums hin zur Liebe. Dem eigentlichen Sinn des Lebens. (
Snippet #217)Klingt fast zu schön um wahr zu sein, beinahe schon kitschig und weltfremd? Hört sich eher nach Disney an als nach der Realität? Mag schon sein. Aber wieso denken viele dann wieder, dass das (heute) Übliche auch das Normale ist im Sinne von "so ist es und so wird es immer sein"? Dem ist nicht so.
Ebenso wie viele nicht an "den Sinn des Lebens" glauben können, weil sich die Menschen so sinnfrei verhalten, anstatt das Pferd andersherum aufzuzäumen: Die Menschen verhalten sich sinnbefreit, weil sie den Sinn nicht kennen. Und Paarung, die anders abläuft als oben beschrieben, mag heute üblich sein - ist aber nicht der optimale, der wahrhaftige, auch innerlich fruchtbare Prozess.
Ein Mensch öffnet sich für den Samen derjenigen Person, die er liebt. Das gilt auch und viel häufiger sogar im spirituellen Sinn. Wenn du einen Menschen nicht mindestens in einem gewissen Maß liebst, gelten auch seine Meinung, seine Gedanken, Ideen und Träume nichts für dich. Dieser Mensch kann keinen Samen, keinen Geist in dich pflanzen, dich nicht befruchten und nichts zum Wachsen bringen.
Achte daher darauf, wen und was du liebst. Denn du wirst genau diesen Geist in dich aufnehmen, er wird in dir wachsen, dich verändern, ähnlicher dem machen, was du liebst und es wird entsprechende Frucht hervorbringen.
Wenn du nun das Beste für dich und dein Leben möchtest, so muss auch das, was du liebst das Beste sein, das das Leben zu bieten hat. Das kann alles mögliche sein. Nicht nur Menschen. Auch und vor allem Ideen, Träume, Visionen, Ziele, Werte, ... und allem voran: Die Art wie man selbst und der/die andere liebt.
Und wie kann man das Beste finden, wenn man sich an der Welt, an den Menschen und den Werten, katastrophal-wie-sie-heute-sind orientiert, anstatt an der tiefsten Wahrheit und Sinnhaftigkeit? Es ist nicht möglich.
Achte daher darauf, was du liebst. Wem du dich öffnest. Wer und was seinen Samen in dich pflanzen darf, denn dieser wird dich nachhaltig verändern und transformieren. Alles, das dabei nicht dem Optimum der Grundidee des Lebens entspricht, wird für dich früher oder später nur Schmerz bedeuten. Ungestillte Sehnsüchte, Ängste, Einsamkeit, Enttäuschungen, Trennungen, Unterdrückung, Stagnation, Leere, Irrwege und erschöpfende Umwege, Traurigkeit, ...
Die gute Nachricht: Diese Grundidee des Lebens zu finden, ist eigentlich sehr einfach. Man muss es nur wollen, sich entsprechend ausrichten und zusehen, dass man sich Bücher und andere Quellen besorgt und vielleicht Mentoren sucht, die einen weiterbringen können. Deine Ausrichtung ist es, die über dein Leben entscheidet. Denn Liebe und Weisheit, der Wunsch im Bewusstsein dieses Pärchens wachsen zu wollen, ist nun mal eine Entscheidung. Es ist DEINE Entscheidung.
Du bist der Boden. Wir alle sind der Boden. Erkenne die Güte der Saat. Wenn du kein wertloser, unfruchtbarer Acker voller Unkraut werden möchtest, musst du lernen (wollen), gute Saat von schlechter zu unterscheiden (siehe
Snippet #37). Erlebe, wie viel Freude das macht, bereits ab dem ersten Tag. Siehe auch diese passenden Links:
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Für eine andere Welt erschaffen
#247 • C. S. Lewis •
1:15 min
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Es ist ...
das Bedürfnis nach Wasser, weshalb eine Pflanze ihre Wurzeln ausstreckt. Es ist das Bedürfnis nach Licht und Wärme, welches ihre Blätter Richtung Sonne wachsen lässt. Und es ist eben jene nur schwer zu begreifende Sehnsucht, die sich hier an diesem Ort offenbar nicht (so einfach) stillen lässt, welche dich herausfordert, zu wachsen.
Ich liebte einst eine Frau so abgöttisch, dass ich mich selbst wunderte und sie damit beinahe erdrückte. Sowohl ihr als auch mir war diese Art zu lieben total neu und fremd. Ich machte ihr keineswegs etwa Angst, aber dennoch war sie mit dieser Art Liebe überfordert und suchte lieber nach der einfacheren, der üblicheren Form zu lieben. Sie fand sie auch, denn jene ist hier herrschend.
Ich blieb alleine zurück und konnte nichts anderes tun, als zu erforschen, was es mit diesem unfassbaren Gefühl, ja eher Bewusstseinszustand auf sich hatte. Und auch ich fand.
Was Lewis mit "andere Welt" meint, kann durchaus so etwas wie einen anderen Planeten meinen (siehe
Snippet #201). Es kann aber auch genau dieser Planet gemeint sein, der einfach nur verändert werden müsste, um eine andere Welt, eine neue Erde zu kreieren. Es scheint unmöglich obwohl es nur eine einzige Entscheidung entfernt liegt. Beides stimmt. Es ist kinderleicht und unerreichbar schwierig. Es hängt alles davon ab, was wir priorisieren, wofür wir uns interessieren und letztlich entscheiden. Doch genau deswegen sind wir hier. Lewis schreibt in "Die große Scheidung" etwa: Am Ende wird es nur zwei Arten von Menschen geben: Diejenigen, die zu Gott sagen "Dein Wille geschehe" und diejenigen, zu denen Gott sagt "Dein Wille geschehe!" - Wenn Letzteres für dich attraktiver erscheint, solltest du unbedingt das Buch lesen, sowie mehr über Ego vs. Bewusstsein herausfinden wollen. Zum Beispiel auf dieser Seite.
Und ich zitiere Paul van Dyk / Peter Heppner: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Mensch, erinnere dich!
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Warum wir andere nicht lieben können
#267 • Johann Wolfgang von Goethe •
3:06 min
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sind." (Johann Wolfgang von Goethe, Quelle: gutezitate.com)
Meine Seite labert so viel von Liebe und versucht bemüht, nicht den gleichen Kalenderspruch Charme, nicht den gleichen Schnulzen Schlager Schmalz oder Floskel Charakter zu verwenden, wie es unzählige Songs, Gedichte, Glückskekse, Poesiealben oder Demonstrationsplakate doch bereits tun.
Auch mir, also meinem Ich, fällt es nicht immer unbedingt leicht, Fremde so ohne weiteres zu “lieben”. Erst recht wenn sie total andersartig oder manchmal sogar noch richtig unsympathisch rüberkommen, wenn nicht sogar noch Schlimmeres. Das Problem ist: das Ich ist zu Liebe überhaupt gar nicht fähig. Wenn wir aus unserem Verstand heraus versuchen, das nicht Liebenswürdige zu lieben, bauen wir auf Sand. Wir meinen es dann zwar gut, doch diese Liebe hat Risse.
Das Ich ist das Ego. Zumindest identifizieren wir es in Zeiten des zunehmenden Intellekt-Kults damit. Das Ego ist somit extrem an den Verstand gekoppelt. Verstand ist Logik. Und dass Liebe mit Logik (auf den ersten Blick) nichts zu tun hat, haben wir alle schon Mal erlebt, wenn wir uns in die seltsamsten, unfertigsten, toxischsten und unpassendsten Leute verliebten.
Auch wenn Liebe eine Intellekt-bewusste Entscheidung ist, die du nicht nur aus ganzem Herzen sondern auch aus vollem Verstand heraus treffen musst, um sie überhaupt aktivieren zu können, so entsteht sie aber trotzdem nicht in deinem Kopf oder durch deinen Verstand. Mit Gedankenkraft kannst du Liebe nicht “erschaffen”. Wäre dem so, wir könnten uns unpassende potenzielle Partner aus- und passendere einreden. Das Gefühl, die Anziehung (Resonanz), lässt sich durch Argumente kaum bis gar nicht beeinflussen. Eben weil wir Liebe nicht intellektuell erschaffen (oder abtöten) können. Liebe ist für den Intellekt viel zu feinstofflich, eine gänzlich andere "Substanz". Genau wie Bewusstsein.
Stell dir stattdessen einmal vor, dein ganzes Sein wäre ein Kanal. Dein Denken ist (unter anderem) der Kanalwart. Der Wart trifft Entscheidungen, die er aus einer Kombination von Wissen, Erfahrungswerten, Prägungen, Glaubenssätzen, Weisheit, Verstand, Intellekt, Rechtsempfinden und Intuition fällt. Dieser Wart kann jetzt entscheiden, Person X zumindest soweit lieben zu wollen, dass er X nicht mehr an die Gurgel will und X ihn nicht mehr so sehr aufregen kann. Denn genau wie Hass uns krank macht, macht uns die Liebe gegenüber anderen auch selbst gesünder. Du solltest diese Skill also bereits dir selbst zuliebe erlernen wollen.
Als Kanalwart stellst du jetzt zwar die Ventile entsprechend um, so dass alles so fließen kann, wie du es entschieden hast, doch das, was da fließt, kannst du nicht selbst erschaffen. Du kannst es nur empfangen - und dann weitergeben.
Um lieben zu können, ja um überhaupt verstehen zu können, was ich meine, wenn ich auf meiner Seite von Liebe spreche, ist es unerlässlich, dass du selbst mit der Quelle verbunden bist - oder es zumindest einmal warst und dich genau erinnern kannst, von welchem Erfülltsein ich rede. Ansonsten hilft dir die beste Absicht nicht, Ventile umzustellen. Wenn nichts da ist, das durch sie fließen kann, wird es wenig bewirken.
Also: egal ob du andere Menschen (bestmöglich) lieben willst oder auch Dinge wie deinen Job, deine Aufgaben und sogar deine “Feinde” (was alles Unliebsame in deinem Leben meint, dessen negative Energie du FÜR DICH mit bestmöglicher “Feindesliebe” neutralisieren oder sogar transformieren kannst) - ausnahmslos steht zu Beginn die Connection mit der Quelle.
Menschen zu lieben, die hübsch, nett, dir wohlgesonnen sind oder deine DNA in sich tragen … All das ist keine Kunst. “Solches können auch die Heiden”, also die Nicht-Erinnerten, die Nicht-Verbundenen, dazu musst du keine unerschöpfliche Quelle in dir gefunden haben. Im Gegenteil - viel mehr machst du dir in dem Fall diejenigen, die du liebst, zur Quelle, was zu Unvollkommenheit (also anhaltender Sehnsucht) und Abhängigkeit führen kann und manchmal auch in Stillstand (Stagnation, innerem Sterben) resultiert.
Und “Feindesliebe” heißt keinesfalls, dass man sich alles gefallen lassen muss. Ganz im Gegenteil. Denn wiederum darf man seine Perlen (diese kostbare Liebe) auch nicht vor die Säue werfen, also vor undankbare, die Liebe verratende Geschöpfe, siehe Matth. 10,11:
"Ihr sollt das Heilige (also reinste Liebe) nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen."
Es täte nicht gut, "Feinde der Liebe", die jene Quelle nur spöttisch verhöhnen, mit der reinsten und mächtigsten Form von Energie zu versorgen, damit jene die gewonnene Kraft im Anschluss dafür verwenden, dich zu vernichten, wie beispielsweise Hater, Mobber, Internettrolle und andere unwissende, sich nicht-Erinnernde. Oder aber sogar ganz bewusste Antagonisten - Doch dazu mehr an anderer Stelle.
Fazit: die Entscheidung, auch das nicht unmittelbar liebenswürdig Erscheinende zu lieben, ist zunächst eine Entscheidung aus dem Verstand heraus. In dem Fall eine sehr aus Weisheit getroffene Entscheidung, manche können sie sogar auch schon intellektuell befürworten (
Snippet #35). Aber die Liebe selbst, die du dazu brauchen wirst, kann dein Verstand nicht erschaffen. Du selbst musst dazu erfüllt sein mit der Kraft/Liebe aus der Quelle, um aus diesem Überfluss heraus einen Anteil weiter fließen zu lassen. Da bleibt keine Angst mehr vor Verlust oder davor, zu kurz zu kommen. Siehe auch diese passenden Links:
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So gelingt Zukunft
#33 • Charlie Chaplin •
1:12 min
1:12 min "Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehen geblieben. Maschinen produzieren im Überfluss, und trotzdem wollen wir mehr." (Charlie Chaplin)
Aus dem Film "Der große Diktator"- welch uralte Erkenntnis, oder? Und dennoch pfeift jeder ...
mehr
darauf. Und dann wundern wir uns über den Zustand der Welt? Oder wie Witt und Heppner in "Wir sind wir" singen: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Dieses "Mehr" sowie Chaplins "innerliches Stehenbleiben" meint ganz gewiss eben jene sättigende und erfüllende Spiritualität, auf die wir heute noch immer zu wenig Wert legen. Das war mal ganz anders, als Philosophie noch ein großes Thema für die Menschheit war. Zu jenen Zeiten waren wir jedoch intellektuell noch nicht unbedingt so weit, Wissen, Intelligenz, Technik usw. mit einer zufriedenstellenden Spiritualität unter einen Hut zu bringen.
Das ist heute anders. Das Zeitfenster für die dringend notwendige "Spirituelle Revolution" ist jetzt endlich weit genug geöffnet, unser geistiger Horizont EIGENTLICH breit genug - zu breit, um weiterhin immer nur den Erfolg des Einzelnen sowie immer mehr Gewinn zum Ziel zu haben. Welch primitiven, eigentlich veralteten Werte. Was für eine beschränkte Definition von "Erfolg". Viel zu profan für eine eigentlich hoch entwickelte Spezies, oder nicht? Es liegt an uns. Wir können und wir müssen das ändern.
Doch viel Zeit haben wir nicht mehr. Genügend zwar, um es durchaus zu schaffen, jedoch nicht ausreichend, um weiter am "Thema vorbei zu retten", beispielsweise, indem wir immer nur Missstände bekämpfen, anstatt das Optimum anzuvisieren. Nicht GEGEN etwas kämpfen, sondern FÜR etwas. Nicht immer nur weiterhin die Finsternis besingen (und somit zu fokussieren, mit Aufmerksamkeit und Energie zu versorgen), sondern endlich einmal eine Eutopie visualisieren und jenes Bild dann mit Liebe und Vorfreude beleben, wodurch wir Kraft, Inspiration, Symbiose und Ideenreichtum erlangen werden. Dann brauchen wir jene Visionen "nur noch" zu realisieren. So einfach ist das. Meine Roman-Trilogie macht es beispielhaft vor. Wir müssen uns nur einmal dazu entscheiden, auf die Liebe zuwachsen zu wollen. Liebe ist nun einmal eine Entscheidung.
Aus dem Film "Der große Diktator"- welch uralte Erkenntnis, oder? Und dennoch pfeift jeder ...
darauf. Und dann wundern wir uns über den Zustand der Welt? Oder wie Witt und Heppner in "Wir sind wir" singen: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Dieses "Mehr" sowie Chaplins "innerliches Stehenbleiben" meint ganz gewiss eben jene sättigende und erfüllende Spiritualität, auf die wir heute noch immer zu wenig Wert legen. Das war mal ganz anders, als Philosophie noch ein großes Thema für die Menschheit war. Zu jenen Zeiten waren wir jedoch intellektuell noch nicht unbedingt so weit, Wissen, Intelligenz, Technik usw. mit einer zufriedenstellenden Spiritualität unter einen Hut zu bringen.
Das ist heute anders. Das Zeitfenster für die dringend notwendige "Spirituelle Revolution" ist jetzt endlich weit genug geöffnet, unser geistiger Horizont EIGENTLICH breit genug - zu breit, um weiterhin immer nur den Erfolg des Einzelnen sowie immer mehr Gewinn zum Ziel zu haben. Welch primitiven, eigentlich veralteten Werte. Was für eine beschränkte Definition von "Erfolg". Viel zu profan für eine eigentlich hoch entwickelte Spezies, oder nicht? Es liegt an uns. Wir können und wir müssen das ändern.
Doch viel Zeit haben wir nicht mehr. Genügend zwar, um es durchaus zu schaffen, jedoch nicht ausreichend, um weiter am "Thema vorbei zu retten", beispielsweise, indem wir immer nur Missstände bekämpfen, anstatt das Optimum anzuvisieren. Nicht GEGEN etwas kämpfen, sondern FÜR etwas. Nicht immer nur weiterhin die Finsternis besingen (und somit zu fokussieren, mit Aufmerksamkeit und Energie zu versorgen), sondern endlich einmal eine Eutopie visualisieren und jenes Bild dann mit Liebe und Vorfreude beleben, wodurch wir Kraft, Inspiration, Symbiose und Ideenreichtum erlangen werden. Dann brauchen wir jene Visionen "nur noch" zu realisieren. So einfach ist das. Meine Roman-Trilogie macht es beispielhaft vor. Wir müssen uns nur einmal dazu entscheiden, auf die Liebe zuwachsen zu wollen. Liebe ist nun einmal eine Entscheidung.
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Wenn ein Irrtum teuflisch wird
#88 • Seneca •
0:46 min
0:46 min "Irren ist menschlich, aber auf Irrtümern zu bestehen ist teuflisch." (Seneca)
Kann auch stammen z.B. von: Hieronymus, Cicero.
Das Leben ist ein Lernprozess. Nur durch Fehler ist letztendlich sogar Evolution möglich. In der Biologie ebenso wie in ...
mehr
allen anderen Bereichen. "Aus Fehlern lernt man", kennt ebenso jeder. Aber lernt wirklich jeder daraus?
Fehler zu begehen, sie als solche zu erkennen, sie sich selbst gegenüber einzugestehen, zu reflektieren und dann nach Möglichkeit entsprechende Veränderungen vorzunehmen, dass - was auch immer - besser wird, ist dann der eigentliche, von der Natur vorgesehene Prozess, um Mensch und Menschheit weiterzubringen. Und letztlich auch gesund und glücklich zu machen. Weigert man sich, hat die Natur keine Macht, Gutes zu bewirken.
Leider gibt es Menschen, die lieber sterben würden, als sich oder anderen gegenüber einen Fehler einzugestehen. Oder es als Schwäche betrachten, Fehler zu machen oder sich geirrt zu haben. Mit Annahmen oder Entscheidungen.
Verharren diese Menschen dann in dieser Situation, ist Stagnation und "langsames Sterben" beinahe vorprogrammiert. Der "Teufel" hat sie dann sozusagen in der Falle. Beispielsweise, weil solche Charaktere Opfer ihres eigenen Stolzes oder Trotzes werden.
Besser ist es, sich darüber zu freuen, etwas erkannt zu haben und die Chance zu nutzen, es jetzt einfach anders und besser zu machen. Alles andere wird nur solange Kraft kosten, bis man keine Kraft mehr hat.
Kann auch stammen z.B. von: Hieronymus, Cicero.
Das Leben ist ein Lernprozess. Nur durch Fehler ist letztendlich sogar Evolution möglich. In der Biologie ebenso wie in ...
allen anderen Bereichen. "Aus Fehlern lernt man", kennt ebenso jeder. Aber lernt wirklich jeder daraus?
Fehler zu begehen, sie als solche zu erkennen, sie sich selbst gegenüber einzugestehen, zu reflektieren und dann nach Möglichkeit entsprechende Veränderungen vorzunehmen, dass - was auch immer - besser wird, ist dann der eigentliche, von der Natur vorgesehene Prozess, um Mensch und Menschheit weiterzubringen. Und letztlich auch gesund und glücklich zu machen. Weigert man sich, hat die Natur keine Macht, Gutes zu bewirken.
Leider gibt es Menschen, die lieber sterben würden, als sich oder anderen gegenüber einen Fehler einzugestehen. Oder es als Schwäche betrachten, Fehler zu machen oder sich geirrt zu haben. Mit Annahmen oder Entscheidungen.
Verharren diese Menschen dann in dieser Situation, ist Stagnation und "langsames Sterben" beinahe vorprogrammiert. Der "Teufel" hat sie dann sozusagen in der Falle. Beispielsweise, weil solche Charaktere Opfer ihres eigenen Stolzes oder Trotzes werden.
Besser ist es, sich darüber zu freuen, etwas erkannt zu haben und die Chance zu nutzen, es jetzt einfach anders und besser zu machen. Alles andere wird nur solange Kraft kosten, bis man keine Kraft mehr hat.
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Dich selbst und neue Menschen kennenlernen
#230 • Georg Christoph Lichtenberg •
0:59 min
0:59 min
"Wer sich selbst recht kennt, kann sehr bald alle anderen Menschen kennenlernen." (Georg Christoph Lichtenberg)Wie sehr ich mich in diesem Satz wiederfinde! Ich erinnere mich an (richtig lange) Zeiten, in denen ich absolut keine Lust ...
auf Menschen hatte und schon gar nicht auf neue. Bei genauerer Betrachtung stellte ich eines Tages fest, dass dies stark damit zusammenhing, dass ich selbst noch nicht so genau wusste, wer ich eigentlich bin, was mich ausmacht, was meine Stärken und Schwächen, Träume und Wünsche sind, wo ich hin will und was meine Aufgabe, Bestimmung, Mission oder Berufung in diesem Leben sein würde.
Ohne die eigene Identität zu kennen, sind Beziehungen zu anderen Menschen schwierig. Wie will man wissen, wer zu einem passt? Wie kann man Entscheidungen treffen und vermeiden, dass andere über einen entscheiden? Wie will man wissen, ob die Richtung, die der Partner mehr oder weniger vorzugeben versucht, überhaupt den eigenen Wünschen und Zielen entspricht? Es ist nicht möglich. Hört man dann immer nur auf andere, ist Frust vorprogrammiert.
Wer jetzt weder Mitläufer, noch abhängig von einer womöglich toxischen Beziehung werden möchte, hat eigentlich nur eine Chance: Rückzug und Einzelgängertum. Nutzt man diese Phase zur Selbstreflexion, kann ich das jedem - für eine begrenzte Zeit - auch ganz eindeutig nur empfehlen. Es sollte jedoch kein Dauerzustand werden.
Falls du dich ebenfalls darin wiedererkennst, kann ich dir eventuell ein wenig bei deiner Selbstfindung assistieren. Nutze das Coaching oder zuvor das Walk & Talk. Achte auch darauf, ob es gerade mal wieder eine Meet & Greet Phase gibt, wie im April 2023.
Abonniere dazu am besten die E-Mail Notifications - siehe die drei Links unten in diesem Snippet.
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Eutopie statt Dystopie
#44 • Winston Churchill •
0:30 min
0:30 min "Lasst uns an die Stelle von Zukunftsängsten das Vordenken und Vorausplanen setzen." (Winston Churchill)
Sensationslust, Spaß am Gruseln, das vermeintliche Vorbereitetsein auf den Worst Case, das Finden von Schuldigen, Rechtfertigung fürs eigene Resignieren, Hände in den ...
mehr
Schoß legen und sich gehen lassen ... es gibt zahlreiche Gründe, sich eine düstere Zukunft auszumalen. Und meistens steckt Angst dahinter. Das Gegenteil von Liebe und Vertrauen.
Allerdings schaffen wir durch derartige Visionen auch eine sich selbst erfüllende Prophezeiung und werden genau jene eines Tages real erleben. Dann werden viele sagen:
"Siehst du, ich hatte es immer schon gewusst."
Ei oder Huhn. Was war zu erst? Zu erst sind Gedanken, Bilder, Visionen und (Alb)Träume, gezeugt aus Freude oder Furcht, in uns. Erst dann werden diese sich manifestieren. Und wir müssen entscheiden, welche diese sind.
Liebe ist eine Entscheidung. Eutopien sind eine Entscheidung, wenn sie keine Utopien bleiben sollen.
Sensationslust, Spaß am Gruseln, das vermeintliche Vorbereitetsein auf den Worst Case, das Finden von Schuldigen, Rechtfertigung fürs eigene Resignieren, Hände in den ...
Schoß legen und sich gehen lassen ... es gibt zahlreiche Gründe, sich eine düstere Zukunft auszumalen. Und meistens steckt Angst dahinter. Das Gegenteil von Liebe und Vertrauen.
Allerdings schaffen wir durch derartige Visionen auch eine sich selbst erfüllende Prophezeiung und werden genau jene eines Tages real erleben. Dann werden viele sagen:
"Siehst du, ich hatte es immer schon gewusst."
Ei oder Huhn. Was war zu erst? Zu erst sind Gedanken, Bilder, Visionen und (Alb)Träume, gezeugt aus Freude oder Furcht, in uns. Erst dann werden diese sich manifestieren. Und wir müssen entscheiden, welche diese sind.
Liebe ist eine Entscheidung. Eutopien sind eine Entscheidung, wenn sie keine Utopien bleiben sollen.
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Sehnsucht lehren
#219 • Antoine de Saint-Exupéry •
2:00 min
2:00 min
Saint-Exupéry)
Daran muss ich dringend arbeiten! Dieses MindSnippet schreibe ich mir vor allem selbst. Aber vielleicht interessiert dich ja, was ich damit meine, dringend daran arbeiten zu müssen.
Ich erlebe immer wieder, dass für manche Leser meiner Bücher und Besucher meiner Seite Vieles zu abstrakt wirkt. Die Frage, die sich einigen stellt, ist in etwa die: "Ja okay, alles schön und gut, aber was habe ich davon (oder die Menschheit)?"
Der Nutzen, der Mehrwert wird nicht erkannt. In jenen Lesern und Besuchern fehlt die Sehnsucht nach eben jenem großen, weiten Meer, dass ich erinnert habe und das mir die Energie für all das hier gibt - und noch darüber hinaus. Nicht falsch verstehen. Auch ich bin natürlich immer mal wieder deprimiert. Wegen der Weltlage, wegen eigener Sehnsüchte, Enttäuschungen und Anstrengungen. Doch die Basis ist stabil, wie nie zuvor in meinem Leben und Tiefs dauern nicht mehr lange an. Auch gehen sie nicht mehr an die Substanz.
Natürlich meine ich die Sehnsucht nach dem Meer im übertragenen Sinne. Es geht um Zusammenhänge. Wenn ich beispielsweise sage: "Die Welt hat in erster Linie kein politisches Problem, sondern zunächst ein massives, spirituell-philosophisches Defizit zu stillen", dann reagieren einige mit Unverständnis. Die Medien sind doch voll von politischen Katastrophen, Fehlentscheidungen, Lug und Trug, Korruption, Dummheit und Machtgier - wie kann ich da sagen, es gibt kein politisches Problem? Das stimmt. Es gibt viele politische Probleme. Doch der Punkt ist - es gibt keine politische Lösung!
Denn was geht Politik voraus und wird immer die Substanz sein, aus der Politik entsteht? Und wer sagt, dass das Leben ein derart großes Politikum ist, wie wir es heute erleben?
Politik ist im Gegensatz zu deiner Psyche, Mentalität, Lebensphilosophie und Spiritualität nichts Natürliches, sondern der menschgemachte Versuch, ebene jenes spirituelle Defizit mit dem Verstand zu kompensieren. Das gelingt aber nicht, da Leben mehr ist, als der Verstand erfassen kann. Dennoch (weil uns dieser Zusammenhang fehlt), scheinen wir umso mehr von Politik zu benötigen, je weniger wir "von alleine", also von unserem Inneren heraus einfach funktionieren. Wir haben vergessen, dass dies ohne Weiteres möglich wäre, die Natur hat uns mit allem ausgestattet, was dazu nötig ist.
Die Zusammenhänge zu erkennen, befreit dich umgehend von aller politischen Last und Sorge. Man muss das politische Chaos und Drama gar nicht mehr verstehen - denn darin liegt schlicht und ergreifend keine Lösung begraben (indirekt schon, direkt aber nicht). Diese Zusammenhänge zu erkennen, lässt eben jene Klarheit, Größe und Weite erkennen, jene Sehnsucht in dir erwachen - wie beim Blick aufs Meer.
Auf einmal wird klar, was zu tun ist - und was eigentlich völlig irrelevant ist! Die Sehnsucht nach der Weite des Meeres lässt dich voller Elan Bäume fällen, um ein Boot zu bauen. Die Sehnsucht nach der Klarheit, Größe und Weite der inneren Erkenntnis lässt dich voller Elan ganz andere Dinge tun. Entscheidend ist nur, ob du diese Weite erfahren möchtest, sie erkennen magst - ob du erinnert werden willst.
Es liegt an dir, was dein Wohl angeht. Und es liegt an den vielen Wirs in der Welt, was unser Wohl angeht. Doch anfangen muss man immer bei sich selbst. Lass uns Segeln gehen!
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Bleib bloß nicht liegen
#241 • Konrad Adenauer •
1:23 min
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Ich kannte mal eine Frau, die es genau andersherum sah als der ehemalige Bundeskanzler. Aus Angst, dass ein Scheitern zu gefährlich werden könnte und ...
peinlich noch obendrein, wagte sie einen einzigen Schritt nicht, der ihre Zukunft wirklich verändert hätte. Und das, obwohl ihr das Leben buchstäblich schon eine Hand reichte.
Abgesehen davon, dass diese Hand sie nicht fallen gelassen hätte, war ihre Entscheidung, "liegen zu bleiben" wo sie ist, weit gefährlicher und im Grunde sogar peinlicher. Denn dauerhaft unglücklich und eingeschränkt zu bleiben, ohne Chance auf weitere Entfaltung und getrennt von jeglicher Freiheit, jemals eine tiefergehende Liebe zu finden, macht uns krank.
So zu handeln ist gefährlich, denn das Leben wird so lange an uns rütteln, bis wir endlich den Mut haben, ihm weiter zu folgen: Dem Lebenssinn, dem Wachstum in der Liebe, hin zu immer vollkommeneren Liebe. Sich dennoch bewusst für Unglück, Stillstand, Lieblosigkeit und Unfreiheit zu entscheiden, ist eine Schande.
Ich möchte dir heute unbedingt ans Herz legen, niemals aus Angst Entscheidungen zu treffen. Angst ist der direkte Kontrahent von Liebe. Wo denkst du, wirst du landen, wenn du dich vor dem Brüllen der Angst versteckst, anstatt dem Ruf der Liebe zu folgen? Wenn du eher darauf hörst, wovor dein Herz sich fürchtet, anstatt wonach dein Herz sich sehnt?
Angst gehört zum Leben und Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst. Mut ist zur Tat zu schreiten, obwohl man Angst hat. Wer stolz behauptet, "Angst nicht zu kennen", der kennt leider auch keinen Mut, musste niemals Mut entwickeln. Ich weiß wovon ich rede, denn als ich zwölf Jahre alt war, war ich eigentlich bereit für die Liebe - doch stattdessen fand ich Angst in Form von Panikattacken und einer ausgeprägten Angststörung. In der Folge musste ich in meinem Leben mehr Mut entwickeln als die meisten Menschen, um es zu meistern. Heute bin ich der Angst dankbar. Denn sie war mein Lehrmeister in Sachen Liebe. "Dämonen", also Ängste, können unser Henker sein und uns langsam zerstören oder unser Lehrer und uns allmählich reifen lassen. Es liegt an uns, was wir in ihnen sehen möchten.
Ich kann dir zeigen, wie man das macht. Angst in Mut und letztlich in Liebe zu transformieren. Wenn du das möchtest. Du müsstest dich nur einmal mutig dafür entscheiden.
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Zweifel sind Verräter
#163 • William Shakespeare •
0:59 min
0:59 min
Ich kann das sowas von bestätigen und nachempfinden. Ich gebe ...
zu: Dieses Projekt ist intern so schnell gewachsen, dass es mir über lange Strecken des Jahres 2022 beinahe unheimlich wurde. Alte Bekannte erkannten mich nicht wieder und strahlten teilweise Skepsis aus, welche sich auf mich zwischendurch übertragen konnte. In der Folge wurde ich durch die Zweifel stark ausgebremst. Zweifel rauben Mut, Kraft, Hoffnung, Motivation und Freude und wenn wir es zulassen, ist ein kompletter Traum vernichtet - noch bevor er überhaupt eine Chance bekam.
Was mich betrifft, so sehe ich Zweifel inzwischen als Herausforderung an. Zweifel machen dich auf Ängste aufmerksam. Und Angst ist in der Regel kein guter Berater. Kommen Zweifel, die erkennen lassen, dass sie mich von etwas Gutem abhalten wollen, werde ich sie nutzen, an ihnen zu wachsen. Es ist eine wirkliche, geistliche Kampfkunst, negative Energien in etwas Gutes zu transformieren. Doch es ist möglich. In Teil 3 der Erinnerungs-Trilogie gibt es eine Stelle, die es mit geistlichem Aikido vergleicht: Die Kraft des Angreifers (Angst, Zweifel, ...) kann man umleiten und gegen ihn selbst richten.
Machtlos ist man hingegen, wenn die Zweifel in anderen den eigenen Traum gleich mit-zerstören. Beispielsweise gehören zu einer Liebesbeziehung bekanntlich Zwei. Wenn die Frau, die man liebt, entschieden hat, eher auf ihre Ängste und Zweifel zu hören, kann man dagegen nicht viel ausrichten. Diesen Weg der Erkenntnis muss jede(r) selbst beschreiten. Manche verstehen es früher, andere später. Und wieder andere vielleicht niemals in diesem Leben. Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
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Mülleimer oder Helfer sein
#268 • Christopher E. Schmitt •
4:17 min
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eigentlich ausgenutzt? Bin ich für sie wirklich eine Hilfe oder nicht doch viel eher ein Mülleimer ohne jeglichen nachhaltigen Mehrwert darüber hinaus? Verschwende ich meine Zeit, meine Kraft und meine Liebe? Ich tat das auch schon. Eine ganze Weile ...
Es ist gut und wichtig und es spricht auch absolut nichts dagegen, wenn sich gute Freunde auch mal nur beim anderen auskotzen möchten. Das muss einfach ab und zu mal sein und solange es auf Gegenseitigkeit beruht, tut das mit Sicherheit beiden Seiten gut. Problematisch wird es aber, wenn es zu einseitig geschieht und man sich zunehmend wie die mentale Müllabfuhr vorkommt:
Jede Woche soll man stets nur den gleichen Müll entsorgen und wenn die Tonne wieder schön leer ist, der alte Frust abtransportiert wurde, kann man sie wieder fröhlich mit neuer, schlechter Energie befüllen. Ein Kreislauf, der solange funktioniert und nicht hinterfragt werden muss, solange diese Müllabfuhr bequem und zuverlässig funktioniert.
Ich kenne das selbst von früher noch sehr gut. Vor allem eine einst "gute Freundin" kotzte sich bei mir jeden Montag regelmäßig darüber aus, wie verletzend sich ihr (gerade aktueller) Lebensaugenblicksgefährte beim gemeinsamen Wochenende wieder einmal benommen hat. Es waren zwar häufig andere Männer (sie "verliebte" sich in nahezu jeden, der ihr Aufmerksamkeit schenkte), doch vom Typ her waren sie alle stets miteinander vergleichbar schlicht und die Probleme, die sie verursachten, waren nahezu identisch. Lange Zeit glaubte ich, ihr zu helfen, indem sie ihren Frust einfach bei mir ablassen konnte.
Aber ebenso wenig wie du einem Alkoholiker hilfst, indem du ihm seinen Schnaps organisierst, genauso wenig hilfst du einem Freund oder einer Freundin, wenn sie einfach nur ihre Wut, ihre Trauer, ihren Ärger und ihre Enttäuschung über schlicht und ergreifend nicht zur Liebe fähige Männer bei dir ablässt. Ihr wird es danach besser gehen. Klar. Sie wird sich wieder gestärkt fühlen. Gewiss. Sie wird, nachdem sie ihren Ärger losgeworden ist, wieder vitaler sein. Vital genug, um am nächsten Wochenende diese frisch gewonnene Energie erneut 1:1 zu solchen Blindgängern zu tragen. Zwei Energievampire sind dabei, dich auszusaugen.
Bedenke: Eigentlich ist es deine Energie, die sie an solche Typen vergeudet. Weder sie noch diese Art von Männern braucht sich - dank dir - jemals zu verändern. Deine Hilfe macht die Welt also keineswegs besser in diesem Fall! Die Freundin bleibt ewiges Opfer, solche Männer ewige Täter. Und nach Hause findet keiner von beiden. Das ist das Gegenteil von dem, was du als Helfer eigentlich im Sinn hattest, oder?
Diese Typen pumpen ihr schwaches aber möchtegern-starkes Ego auf, dadurch dass verzweifelte Frauen nach ihnen schmachten. Je schlechter sie jene behandeln, desto mehr rennen sie ihnen hinterher. Meine einstige "Freundin" folgte regelmäßig ihrem prägenden Jugendtrauma, bei dem sie sich ebenfalls regelmäßig ihre Lebenskraft abzapfen ließ. Und wer hielt dieses Konstrukt am Laufen? Zum großen Teil ich und andere "Freunde" wie ich - die die an solchen Typen verheizten und vergeudeten Energiereserven jener Freundin Woche für Woche erneut auftankten.
Das Gefühl "gebraucht" zu werden, kann einen lange Zeit täuschen und blind machen für den feinen Unterschied: Ist man wirklich eine Hilfe oder doch nur ein Mülleimer? Im einen Fall hilft man nur für den Augenblick, da man Altlasten entsorgt. Doch das Problem wird sich solange wiederholen, bis es tatsächlich angegangen wird.
Ein Mülleimer kann wirklich jeder Mensch sein. Letztlich muss man dazu nur die Klappe halten und sich den ganzen Kram nur immer wieder aufs Neue anhören. Um eine Hilfe zu sein, bedarf es hingegen zweierlei:
1. Dein Freund/deine Freundin muss an dich glauben! Sie muss dir zuhören wollen, anstatt dich nur als Zuhörenden zu beanspruchen. Sie muss dir, deinen Ansichten, deinen Gedanken etwas zutrauen. Meine Bekannte tat das nicht annähernd genug. Sie traute genau diesen Holzfällermentalitätsmännern weit mehr zu. Schließlich hatten sie breite Schultern. Was braucht man(n) mehr? Wen interessieren schon Werte? Die sieht doch niemand.
2. Du selbst musst deine Lehre gefunden haben, deine Message, deine Botschaft.
Die erste Stufe eines Helfenden ist es häufig, Mülleimer zu sein. Denn der Wille zu geben und zu helfen, ist früh da, vielleicht bei vielen sogar angeboren, als eine Art Bestimmung. Doch das Wissen, wie man jemandem tatsächlich auch nachhaltig und fundiert helfen kann, das fehlt zunächst noch in den meisten Fällen, ist in der Regel eher nicht angeboren, man muss es erst erlernen - oder eben erinnern.
Da man beim Aufgeben eines "falschen Freundes" jedoch erstens das Gefühl hat, den anderen im Stich zu lassen und zweitens, seinen eigenen Daseinszweck zu verlieren bzw. als gescheitert zu betrachten, ist man häufig einfach weiterhin Mülleimer.
In der Regel wird das mit zwei Ergebnissen quittiert:
1. Du wirst Burnout bekommen, da Burnout laut Definition dann aufkommt, wenn man tut und tut und dennoch nichts einen Schritt vorangeht (meine Freundin war am Ende toxischer als Jahre zuvor, von einem Vorankommen konnte keine Rede sein, ganz im Gegenteil).
2. Sie wird am Ende bei jemandem landen, der noch viel schlimmer ist, als all die Typen zuvor. Das kann dich tatsächlich in eine tiefe Sinnkrise stürzen.
Lass es nicht soweit kommen! Wenn du wirklich ein helfender Mensch werden willst, dann erinnere zunächst dich selbst an die Wurzel von einfach allem-das-ist. Wenn du dies tust, wirst du sehr viel einfacher in der Lage sein, solchen Menschen, bei denen du Gefahr läufst, einfach nur deren Mülleimer zu sein, die Entscheidung zu überlassen: Entweder du folgst mir nach (hörst mir zumindest mal wirklich zu!) oder unsere Wege trennen sich hier.
Auch ich sagte meiner Bekannten: "Auf deinem Pfad werde ich dir nicht weiter folgen können. Wenn du diesen Weg wirklich gehen willst, endet hier unsere gemeinsame Zeit." - Ihr Weg erschien ihr so (ver)blendend, dass sie nicht lange zögerte. Ich bin traurig darüber. Zum Teil natürlich für mich selbst, ich mochte sie wirklich sehr. Doch zum überwiegenden Teil bin ich traurig für sie. Denn ich weiß, dass ihr Weg kein guter ist und zu einem bösen Erwachen führen wird, egal wie lange es dauern mag.
Wenn du wirklich Helfender sein willst, dann beende dein (falls vorhanden) Mülleimer-Dasein und werde ein wirklich Helfender, ein "Recollector", jemand, der anderen dabei hilft, sich zu erinnern.
Hätte mir meine einstige Freundin zugehört, hätte sie hingehört, hätte sie hören WOLLEN allem voran, ihr ginge es heute anders. Doch ich zwinge niemandem etwas auf. Wer meine Werte nicht als wertvoll erkennt und stattdessen anderen "Werten" mehr Vertrauen schenkt, ist einfach noch nicht so weit. Das tut weh (exakt DAS nennt man Weltschmerz) - doch das Loslassen ist in solchen Fällen unabdingbar. Denn niemand kann diesen Prozess in einem anderen Menschen beschleunigen. Jeder muss es selbst erkennen (wollen), auch wenn es für alle Beteiligten schmerzhaft wird. Denn leider gilt tatsächlich: "Das schnellste Ross, das euch zur Vollkommenheit trägt, ist Leiden." (siehe
Snippet #186)Erinnere dich! Gerne machen wir zunächst ein Walk & Talk, vielleicht ein Coaching und wenn du dann merkst, wie wunderbar und allumfassend es ist, sich zu erinnern (
Snippet #38), hast du sicher auch Lust, beim WorldTeam mitzumachen (
Snippet #130)! Ich freue mich in jedem Fall auf dich :-)Siehe auch diese passenden Links:
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- WorldTeam. Das Projekt für Future Fixer 🔗
- Der direkteste Weg zum Glück
#186 - Support vom Leben
#38 - Taten zählen
#130 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Sei Schmetterling, nicht mehr Raupe
#147 • Christopher E. Schmitt •
2:10 min
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Die Raupe frisst, wird fett, verpuppt sich, lässt im Inneren Neues heranreifen, nutzt all die Energie der verschlungenen Nahrung für ihre ...
Transformation, um am Ende als wunderschönes Wesen wiedergeboren zu werden. Sie besitzt von nun an sogar ganz neue Skills, wie beispielsweise das Fliegen.
Die Natur liefert unendlich viele Beispiele ihrer Prinzipien, die für uns als Mensch durchaus übertragbar sind. Das Beispiel des Schmetterlings ist zugleich eines der offensichtlichsten und beeindruckendsten. Als Raupe findet ihr Leben auf einem festen, sichtbaren und be-greifbaren Untergrund statt. Dort kann sie nicht viel mehr tun als zu fressen. Sie kriecht vor sich hin, sorgt für endlos viel Input und wenn sie endlich genug davon hat (eine Einsichtsfähigkeit, welche die Raupe vielen Menschen voraus hat), zieht sie sich zurück, lässt es alles wirken und wird neu geboren.
Ab jetzt steht ihr als Schmetterling eine weitere Dimension offen: Die dritte, hinauf in die Lüfte. Unsichtbar und unbe-greifbar ist diese Dimension. Ein zu unsicheres Terrain für all jene, die weder fliegen, noch dem Unsichtbaren vertrauen können. Dort spürt sie Freiheit, wird von allen mit Herz, die fähig sind, das Schöne als solches zu erkennen, bewundert und geliebt und kann und darf sich ab jetzt sogar vermehren - sich selbst weitergeben. Was für ein Geschenk!
Übertragen auf den suchenden Menschen könnte man sagen, dass auch jener gierig nach Nahrung ist. Gierig nach Neuem. Neugierig. Wie ein Kind. Will lernen, möchte Wissen anhäufen und Talente ausprobieren, entwickeln und verbessern.
Dann mag die Zeit nahen, in der man das Gefühl bekommt, dass es für den Augenblick ausreicht. So viele neue Ansichten, Erkenntnisse, Gedanken, Inspirationen, ... was soll man damit jetzt bloß anfangen? Dieser vollgefressene Geist kann das Bedürfnis entwickeln, sich für eine Weile zurückzuziehen. Man spürt, dass man sich neu erfinden muss, neu definieren und ganz neu aufstellen. Passen die alten Freunde noch? Alte Gewohnheiten? Der Partner? Der Job? Die Wohnung? Ja, sogar die Klamotten oder die Frisur?
Man spürt, dass all dieser Input eine so große Macht hätte, man kann "den Schmetterling" bereits fühlen. Doch wie kann man jetzt auch ganz praktisch endgültig zu ihm WERDEN?
An dieser Stelle geben leider nicht Wenige frustriert auf. Zum einen bietet unser Gesellschaftsmodell gar nicht wirklich die Möglichkeit für eine längere Auszeit (Erfolg wird eben anders definiert). Zum anderen: An wen soll man sich nun mit diesen Tausend Fragen wenden? All die Bücher, Gedanken oder Videos waren ja ganz schön. Doch jetzt, wo es praktisch werden soll, mit wem kann man darüber sprechen - wie geht es jetzt weiter? Ein Mentor wäre jetzt toll.
Es kostet Mut, wirklich bahn- (oder kokon-)brechende Veränderungen vorzunehmen. Und was, wenn sie falsch sind? Wie genau erkenne ich überhaupt richtig und falsch? Wie treffe ich nun die "richtigen" Entscheidungen? Und woher kommen die Kraft, die Geduld und der Mut für all das?
Nach meiner Erfahrung gibt es wirklich "falsche" Entscheidungen gar nicht. Denn wenn ein Weg nicht unmittelbar zum Glück führt, dann eben mittelbar. Dann war es ein notwendiger UMweg, der dich etwas lehren konnte, das du vor dem Glück unbedingt noch wissen, lernen oder können musstest. Der einzige Fehler, den wir prinzipiell tun können, ist nichts zu tun. Der Stillstand, die Stagnation.
Der für dich ganz persönliche, individuell "richtige" Weg ist am einfachsten daran zu erkennen, wenn er im Einklang mit dem universalen Ziel, der Vision, dem Plan, dem Sinn des Lebens und somit also in Harmonie mit der Idee des Lebens schwingt. Dann ist es vollkommen unmöglich, dass der Weg "falsch" ist.
Bei einem Walk & Talk können wir das gerne vertiefen. Das kostet ja auch nichts. Siehe Link.
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Eine lebenslange, erfüllende Partnerschaft ohne Gott?
#257 • Fjodor Michailowitsch Dostojewski •
4:14 min
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Gott ist Liebe. Das sagt nicht nur die Bibel an vielen Stellen, diese Erkenntnis ist quasi die Quintessenz schlechthin, ...
der allermeisten Suchenden, Dichter, Schriftsteller, Philosophen, Denker und Lehren. Und sie alle meinen es bei weitem nicht so kitschig oder trivial, wie es zunächst anmuten mag.
Liebe wurde nicht immer so banal betrachtet wie heute oft üblich. Dafür sorgte erst die überschwängliche Gewichtung durch die (gut verkäufliche) romantische Literatur vor wenigen hundert Jahren, oder eine unfassbare Masse seichter Popsongs, in denen nur wenige Textzeilen zur Verfügung stehen - und diese müssen sich dann auch noch gefälligst reimen!
Liebe als Lösung aller Probleme zu betrachten klingt naiv, ist aber durchaus ein intuitiv richtig erkannter Umstand! Siehe z.B. Aristoteles in
Snippet #70 oder unten empfohlenen Blog. Der irreführende weil trivialisierende Irrtum besteht aber darin anzunehmen, dass dies in Form der Liebe durch einen Menschen geschehen kann. Romantik alleine löst definitiv keine Weltprobleme. Und ein anderer Mensch wird dich auch nicht ein Leben lang glücklich und rundum "satt" machen können.Ich wundere mich immer wieder über manche Pärchen. Sie planen ihre Hochzeit, sprudeln über vor Euphorie, Liebe und Zuversicht und wünschen sich nichts sehnlicher, als dass ihre Liebe ein Leben lang halten und am besten sogar noch wachsen möge. Zugleich aber können sie mit dem Begriff "Gott" nicht viel anfangen. Womöglich haben sie irgendwann ein (evtl. zu kindliches?) Bild dieses Begriffes abgespeichert, das dann - als sie selbst jener Definition allmählich entwuchsen - natürlich nur noch albern und grotesk wirkte.
Das "Bild" von Gott, sollte viel eher ein Film sein: permanent am transformieren, eine Geschichte, die etwas erzählt, die ein Rätsel löst, Schätze sammelt, die vorangeht mit Charakteren, welche sich stets weiterentwickeln. Das Erkennen von Gott sollte ein kontinuierliches Aha-Erlebnis, ein Abenteuer und eine Entdeckungsreise sein (
Snippet #148 - "Schrödingers Gott")Erkenntnis sollte im Idealfall mitwachsen mit all den anderen Dingen, die du im Leben lernst, begreifst und verstehst, und die du ebenfalls wachsen lässt, wie z.B. handwerkliche Skills, Bildung, Vermögen, rationales Faktenwissen, Intellekt, ... Lass nicht ausgerechnet Gott das einzige sein, das sich in dir nicht weiterentwickelt!
Nicht verwechseln: Gott selbst, also das Wesen der vollkommenen Liebe, ist völlig unveränderlich. Aber deine Erkenntnis von Gott bzw. Liebe ist es keineswegs. Sie darf es genau genommen gar nicht sein. Sonst machst du dir ein starres und unvollständiges Bild. Und in dem Moment beginnt Gott in dir zu mumifizieren, wird eine kalte, leblose Statue, ist eines Tages tot, kraft-, wert- und bedeutungslos - und dein Sein wird letztlich "zum Ebenbild Gottes": Genauso tot oder lebendig wie es dein Bild von ihm ist.
Das Pärchen auf Wolke 7 meint es ja gut und mit Sicherheit ist man auch absolut ehrlich, wenn man sich Treue und Loyalität in guten wie in schlechten Zeiten schwört. Die Liebenden sind so voller Power, dass sie überzeugt sind: "Gemeinsam packen wir alle Hürden im Leben. Ich gebe dir Kraft und du mir!"
Darin sehe ich auch nicht so sehr das Problem. Liebe ist eine Entscheidung (
Snippet #34) und wenn man sich entscheidet, dem Partner stets all die Liebe und Treue zu geben, die man zu geben imstande ist, dann kommt man bestimmt auch irgendwie gemeinsam durchs Leben.Ich meine eher etwas anderes: Wir alle sehnen uns nach der inneren Heimat. Die einen spüren es schon mehr, die anderen noch weniger. Die einen vermissen sie schon früh im Leben, die anderen entlarven erst später ihre (weltlichen) Kompensationshandlungen, die alle tiefen Sehnsüchte betäuben sollen. Doch eines Tages wird das Heimweh, also die Sehnsucht nach Zuhause überhand nehmen. Mehr noch als beim Partner zu bleiben, wird es uns zum Aufbruch drängen, nämlich dann, wenn der Partner nicht ebenfalls (schon) diese Sehnsucht in sich spürt.
Wir können uns selbst sehr viele Sehnsüchte weitgehend erfüllen. Scheinbar. Auch können wir den anderen in sehr vielen Punkten ziemlich glücklich machen. Darüber hinaus kannst du mit finanziellen Mitteln tolle Reisen unternehmen, pompös wohnen, dir jede Menge Autos oder anderes technische Spielzeug kaufen. Da kann man definitiv einige Jahre lang dem Eindruck erliegen, wirklich rundum satt zu sein. Man sieht da etwas wachsen, sich stets verändern und weiterentwickeln - da lebt doch etwas! Um einen herum.
Etwas haben all diese schönen, bunten Dinge gemeinsam: Sie sind qualitativ beschränkt, zeitlich endlich und finden zunächst einmal im Außen statt - vor deinen Augen. Wie viel davon erreicht aber auch dein Herz?
Anders: Egal wie unermesslich vermögend ihr seid: Am Ende wird all das weg sein. Verpufft. Bedeutungslos. Prüfe dich selbst: Wie viel Freude, Liebe oder Kraft trägst du heute noch in dir, wenn du an vergangene Autos, Partys, Handys, Klamotten, Wellness-Urlaube oder Einrichtungsgegenstände denkst? Inwiefern haben sie dich nachhaltig gesättigt, erfüllt, reifen und wachsen lassen?
Nicht falsch verstehen: Den Weg zu genießen, ist wichtig! Habt Freude an all dem, erst recht, wenn ihr hart dafür gearbeitet habt. Ich gönne es jedem von Herzen. Doch vergesst bei all dem bunten Pling-Pling nicht, worum es im Leben und auch in der Liebe zwischen euch geht, gehen muss, wenn sie auf Fels gebaut sein und ein Leben lang halten soll.
Wir neigen dazu, gerade zu Beginn den anderen "anzuhimmeln", vielleicht sogar ein wenig zu vergöttern. Er oder sie fühlt sich so vollkommen, so perfekt an. Und auch wir genießen es natürlich, wenn uns strahlende Augen voller Bewunderung nicht mehr loslassen wollen. Doch überschätzt euch selbst nicht und unterschätzt die Bedürfnisse des Partners nicht. Er/sie möchte auf lange Sicht mehr, als du ihr oder ihm geben kannst. Definitiv. Das ist ein Naturgesetz ohne das niemand nach Hause finden könnte.
Denke an das Eingangszitat. Erkennst du, wohin sich dein Partner entwickeln kann/soll/muss/will, um sich vollständig zu entfalten und zu entwickeln, so "wie Gott ihn gemeint hat"? Wenn du das tust und wenn du ihn liebst, erkennst du es als das Wichtigste überhaupt, ihn genau darin zu unterstützen.
Für die Dauer des Lebens beschränkt sich diese Entwicklung womöglich fast vollständig auf das Verwirklichen von Talenten, Interessen, Karriere, ... - doch spätestens gegen Ende kommen die Fragen nach Sinn, nach Gott, nach "dem Danach" auf. In euch beiden. Sinn von einfach allem ist das Wachstum hin zur vollkommenen Liebe, manche nennen diese eben auch Gott.
Je mehr du nun dein(e) Partner(in) von dir abhängig machen willst, beispielsweise, weil du Angst hast, ihn oder sie zu verlieren, desto weniger hilfst du deiner besseren Hälfte dabei, nach Hause zu kommen. Nur die uneifersüchtige Demut gegenüber Gott kann dafür sorgen, dass sich das Wesen, das du liebst, an deiner Seite ungehindert auf Gott zubewegen kann. Auf diese Weise wird er oder sie niemals eine unstillbare Sehnsucht empfinden, weil du dich jener Entwicklung nicht in den Weg stellst.
Um wie viel besser wird all das, wenn ihr euch gemeinsam auf dieses Ziel zubewegt! Die perfekte Beziehung ist eine Dreiecksbeziehung. Ihr beide hier Hand in Hand und noch weit vor euch die Vollkommenheit. Diese Dreiecksbeziehung ist nicht möglich für im Ego gefangene Menschen, denn diese akzeptieren keinen anderen Gott neben sich selbst. Mit allen unvermeidbaren, schmerzhaften Folgen, die das mit sich bringt. Bringen muss. Denn sonst fändet ihr beide niemals nach Hause.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Gott erfinden?
#105 • Voltaire •
2:45 min
2:45 min
Ich weiß noch, wie es mir ging, als ich dieses Zitat des franz. Philosophen und Schriftstellers des 18. Jahrhunderts zum ersten Mal hörte. Mir lief es ...
kalt den Rücken runter, da ich mich erinnern konnte, diesen Satz selbst schon Jahre zuvor einmal gedacht zu haben. Damals war ich etwa 10 Jahre alt.
Nachempfinden, kann ihn wohl nur, wer mit diesem Bewusstsein und jener Kraft bereits in Berührung kam. Auch Harald Lesch (Astrophysiker und Naturphilosoph, bekannt aus dem TV) scheint das Gefühl zu kennen. "... dann sollte man ihn erfinden", sagte er (laut Internetrecherche). Was ist damit gemeint?
Sprachlosigkeit. Faszination, die nicht mehr in Worte zu fassen ist. Ehrfurcht. Respekt, der nicht weiter steigerbar ist und gegenüber einem menschlichen Wesen niemals erreicht werden kann (weswegen viele Diktatoren und andere Egomanen und "Erfolgsmenschen" auch so ein Problem mit dem Gottes-Gedanken haben. Sie quält schlichte, primitive Eifersucht).
Heisenberg fällt einem ein (siehe verlinktes Mind
Snippet #35). Egal auf welchem Gebiet man Fortschritte macht. Ob in der Wissenschaft, der Kunst, der Astronomie, der Philosophie, der Theologie, der Psychologie, der Medizin, der Spiritualität, ... je mehr man versteht und lernt, desto mehr fällt einem auch der Satz ein "Ich weiß, dass ich nichts weiß", bekannt durch Cicero bzw. Sokrates.Je mehr wir absolut erkennen, verstehen, lernen und herausfinden und je mehr unser absolutes Maß an Wissen anwächst, desto kleiner werden wir in der Relation zum Ganzen. Damals waren wir noch der Mittelpunkt der Welt, die Sonne drehte sich um uns. Dann akzeptierten wir irgendwann einmal zähneknirschend, dass wir uns um die Sonne drehen. Was für ein Egoknick! Damit aber nicht genug, denn kurz darauf wurden wir zu einem regelrechten Furz in der Milchstraße und die Milchstraße ist inzwischen eine wahrhaftige Zwerggalaxie in diesem Universum ... was rede ich ... Multiversum (wie viele annehmen).
Ist das schlimm? Nun, nur für Menschen mit einem ausgeprägten Ego. Mit einem Selbst(wert)gefühl, welches stark an ihr Ego geknüpft ist (siehe Blog "Abhängigkeit"). Genau. Ego ist das, das (unter anderem auch) laut Eckhart Tolle dem Bewusstsein und der Erleuchtung zu gerne im Wege steht.
Oder schauen wir mal in die Bibel (andere Religionen sagen Ähnliches): Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: "Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wirds verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wirds finden." (Matthäus 16:24)
Mit "Leben" ist hier das eigene Ego gemeint (das Wort Ego kannte man weder vor 2000 Jahren noch kannte es Luther). Wer jenes Leben (Ego) krampfhaft erhalten möchte, verpasst das wahre Bewusstsein des Lebens. Wer sein Ego aber loslässt, (um Jesu Wille = um Erleuchtung zu finden), der wird sie finden. Die Erleuchtung. Das Leben. Loslassen ist hart, siehe Mind
Snippet #75Wer schaut schon gerne voller Ehrfurcht auf das Große um einen herum, wenn er doch viel lieber sich selbst betrachtet und betrachten lässt? Denn unser kleines Ich muss dem großen Ganzen den Platz räumen, um es erkennen und wertschätzen zu können. Doch Demut - selbst vor einem Gott - das gefällt dem Ego in der Regel nicht sonderlich. Es fürchtet wahrlich um sein "Leben". Zu recht. Denn wer Gott einmal spürte, empfindet deutlich weniger Bedeutung für sein eigenes Ego.
Es ist nicht schlimm, zu verstehen, dass wir relativ gesehen immer kleiner werden. Dann nämlich nicht, wenn es uns nicht stört zu sehen, wie unbegreiflich groß das Göttliche ist. Das Sein an sich. Das Alles-das-ist. Macht es dir Angst? Wieso? Bist du kein Teil davon? Dann werde es. Es ist alles eine Frage deines Bewusstseins. Du BIST es nämlich bereits. Doch BEWUSST ist es dir vielleicht noch nicht wirklich. Aber dein Bewusstsein darf sich doch gerne - wie alles im Leben - stets weiterentwickeln. Oder nicht?
Wir müssen Gott nicht erfinden. Wir können ihn ja erleben, sehen und nach und nach begreifen. Und vor allem werden wir begreifen, dass wir ihn niemals wirklich begreifen werden (Ich weiß, dass ich nichts weiß). Gott nicht begreifen, erfassen können. Doch wir können darüber lächeln, weil wir diesem unendlich Großen allerdings durchaus vertrauen können. Und wenn nicht, dann können wir es lernen. Wir sollten es lernen.
Denn hinter diesem Vertrauen (formerly known as "Glauben") steckt Erkenntnis, Weisheit, Zugriff zur Ressource der wahren und vollkommenen Liebe (siehe Blog "Liebe als Rohstoff"). Und dann kann Zukunft funktionieren. Wenn wir dadurch Kontakt zu einer Weisheit erlangen, die dann Entscheidungen überflüssig macht, die aus schierer Ratlosigkeit getroffen werden. Beispielsweise, Bands auszuladen, nur weil es weiße Musiker mit Dreadlocks sind. Doch das ist ein ganz anderes Thema. Obwohl ... nicht wirklich.
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Vom Lieben und Loslassen
#75 • Albert Schweitzer •
1:06 min
1:06 min "Wenn du etwas liebst, lass es frei. Wenn es zurückkommt, ist es Deins. Wenn nicht, war es niemals Deins." (Albert Schweitzer)
Loslassen kostet oft viel mehr Kraft, als das kraftvollste Festhalten. Vor allem dann, wenn wir ...
mehr
jemanden lieben. Man trägt so große Angst in sich, einen so wichtigen Menschen für immer zu verlieren. Das kann bestimmt jeder sehr gut nachvollziehen. Da fällt es sogar schwer, den Kontakt beispielsweise aus WhatsApp zu löschen. Selbst wenn es seit einem halben Jahr kein liebes Wort mehr gab - Löschen klingt so endgültig.
Es geht jedoch stark um Vertrauen. Und zwar um das Vertrauen in die Kraft und die Macht der Liebe. Wenn zwei Menschen sich lieben, kann eigentlich nichts in der Welt die beiden auseinanderhalten. Du gehst kein Risiko ein, ihn oder sie gehenzulassen. Er oder sie wird zu dir zurückkommen. So weit gilt das für das Gesetz der Liebe. Doch leider gibt es natürlich auch eine Gegenkraft ...
Angst. Angst vor Verletzung. Angst vor Veränderung. Angst vor Konsequenzen oder Fehlern. Eine lähmende Angst, die mitunter sogar stärker als Liebe sein kann und somit durchaus dafür sorgen kann, dass zwei Liebende nicht mehr zueinander finden. Denn obwohl der eine jeden Versuch wagen würde, möchte die andere Seite am liebsten alles vergessen und verdrängen.
So etwas ist dann ein wirkliches Drama und es zeigt, wie wichtig es ist, Angst nicht zuzulassen. Sie darf niemals unsere wichtigsten Entscheidungen maßgeblich beeinflussen, wenn wir wollen, dass die Gesetze der Liebe in unserem Leben wirken können. Erlauben wir der Angst, sich der Liebe in den Weg zu stellen, dürfen wir uns über Schmerz, Einsamkeit und Sinnleere weder wundern noch beklagen. All das ist dann nur eine unausweichliche, logische Konsequenz.
Die Liebe drängt sich niemandem auf und sie ist nun mal eine Entscheidung. Was ist mit dir? Hörst du auf die Liebe oder gehorchst du der Stimme der Angst?
Loslassen kostet oft viel mehr Kraft, als das kraftvollste Festhalten. Vor allem dann, wenn wir ...
jemanden lieben. Man trägt so große Angst in sich, einen so wichtigen Menschen für immer zu verlieren. Das kann bestimmt jeder sehr gut nachvollziehen. Da fällt es sogar schwer, den Kontakt beispielsweise aus WhatsApp zu löschen. Selbst wenn es seit einem halben Jahr kein liebes Wort mehr gab - Löschen klingt so endgültig.
Es geht jedoch stark um Vertrauen. Und zwar um das Vertrauen in die Kraft und die Macht der Liebe. Wenn zwei Menschen sich lieben, kann eigentlich nichts in der Welt die beiden auseinanderhalten. Du gehst kein Risiko ein, ihn oder sie gehenzulassen. Er oder sie wird zu dir zurückkommen. So weit gilt das für das Gesetz der Liebe. Doch leider gibt es natürlich auch eine Gegenkraft ...
Angst. Angst vor Verletzung. Angst vor Veränderung. Angst vor Konsequenzen oder Fehlern. Eine lähmende Angst, die mitunter sogar stärker als Liebe sein kann und somit durchaus dafür sorgen kann, dass zwei Liebende nicht mehr zueinander finden. Denn obwohl der eine jeden Versuch wagen würde, möchte die andere Seite am liebsten alles vergessen und verdrängen.
So etwas ist dann ein wirkliches Drama und es zeigt, wie wichtig es ist, Angst nicht zuzulassen. Sie darf niemals unsere wichtigsten Entscheidungen maßgeblich beeinflussen, wenn wir wollen, dass die Gesetze der Liebe in unserem Leben wirken können. Erlauben wir der Angst, sich der Liebe in den Weg zu stellen, dürfen wir uns über Schmerz, Einsamkeit und Sinnleere weder wundern noch beklagen. All das ist dann nur eine unausweichliche, logische Konsequenz.
Die Liebe drängt sich niemandem auf und sie ist nun mal eine Entscheidung. Was ist mit dir? Hörst du auf die Liebe oder gehorchst du der Stimme der Angst?
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Kritik oder vielleicht doch eher Korrektur?
#260 • Publius Cornelius Tacitus •
3:59 min
3:59 min
Ebenfalls vom römischen Geschichtsschreiber, Politiker und Senator stammt auch der Satz: "Je verkommener der Staat, desto mehr Gesetze braucht er." ...
(Siehe
Snippet #84). Wie kann es eigentlich sein, dass wir uns intellektuell rasant "verbessern", wir zwar Faktenwissen und intelligente Anwendungen jeglicher Art in schwindelerregendem Tempo vermehren - zugleich aber immer mehr Gesetze brauchen (und Ärzte, Polizisten, Soldaten/Aufrüstung, Anwälte, Psychologen, Seelsorger, ...)? Wieso "verkommen" wir also immer weiter - völlig unbeeindruckt davon, dass wir doch eigentlich ganz offensichtlich ach so fortschrittlich, hoch entwickelt, klug und zivilisiert sind?Weil es eine andere Art von Wissen, Denken und Sein ist, die wir proportional zu unserer Intellekts-Selbstverliebtheit sträflich vernachlässigen. Und hier kommt der Kampf Ego vs. Bewusstsein ins Spiel. Ein Kampf von dem ich behaupte, dass er in den kommenden Jahren zu DEM Konflikt, zu DER Spaltung zwischen den Menschen schlechthin führen wird, sobald eine ausreichende Masse den Zusammenhang zu einer verrohenden Welt erkennen kann. Als ChatGPT heraus kam, waren erste zynische Debatten zwischen Technikgläubigen und -skeptikern bereits zu erkennen. Und Zynismus ist vordergründig zwar lustig, im Grunde aber nichts anderes als subtile Aggressivität im intellektuellen Gewandt.
Natürlich ist Spaltung in der Regel schlecht. Diese ist jedoch bereits da und kann nur beendet werden, wenn man sich ihr bewusst stellt. Denn es wird um nichts Geringeres gehen, als um die Frage: Lassen sich unsere (zunehmenden) Probleme durch noch mehr rein rationale Ansätze lösen oder könnte es sogar andersherum sein: Entspringen die meisten unserer gesellschaftlichen Probleme vielleicht sogar einem zu großen Generalvertrauen auf die rationale Denke? (Während wir nicht merken, dass etwas anderes in uns verhungert)
Während die einen es nicht abwarten können, sämtliche politischen und sozialen Entscheidungen schon in naher Zukunft vollkommen einer Künstlichen Intelligenz zu übergeben, werden die anderen das krasse Gegenteil fordern: Wacht auf und erinnert euch daran, dass wir Menschen sind - und somit mehr als das Produkt von Intelligenz. Doch das kann nur wissen, wer den Zugang zu Bewusstsein bereits gefunden bzw. noch nicht verloren hat.
Leider werden jene aber aktuell noch immer weniger. Weil die Gesellschaft den Wert nicht erkennt, wertschätzt und demnach Bewusstsein auch nicht fördert. Wir haben Bewusstsein nicht zu einem einfach monetarisierbaren Erfolgsindiz etabliert, zu einer echten beruflichen Alternative gemacht, beispielsweise zu den viel zu überhypten MINT Studiengängen (=Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Bewusstsein oder gar Spiritualität - das ist doch was für stehengebliebene Öko-Spinner. Oder aber vielleicht doch eher für jene, die sich nicht allzu leicht vom technischen Fortschritt haben (ver-)blenden, beeindrucken und verführen lassen und die beim Thema "Berufung" noch auf ihr Herz hören anstatt auf den aktuellen Zeitgeist (der ja wiederum einer angeschlagenen Welt entspringt).
Kritik, Bewertung, Ablehnung, Korrektur. Vier recht verwandte Worte. Schauen wir sie im Einzelnen mal an:
Kritik ist der neutrale Ausdruck für eine Art "Bewertung". Kritik kann toll sein, vernichtend oder alles dazwischen.
Bewertung hat schon etwas "von oben herab". Wir dulden eine Bewertung eigentlich nur von Personen, zu denen wir aufschauen. Von Vorbildern, Coaches, Trainern, Schiedsrichtern, ... in Bereichen, in denen wir selbst "ganz nach oben" wollen. Bewerten kann uns nur, wer von der gleichen Materie mehr Ahnung hat als wir selbst. Von Personen, vor denen wir Respekt haben und deren Kritik wir auch anerkennen können.
Ablehnung ist klar negativ besetzt. Da hat sich jemand ein finales Urteil gebildet und möchte fortan nichts weiter mit einem zu schaffen haben. Da ist eine Mauer. Das kann einen fertig machen - oder auch egal sein. Zum Beispiel, weil einem die betreffende Person selbst relativ egal ist. Es sei denn, das Ego steht mit seinem Stolz im Weg. Dann stört jede Ablehnung. Von jedem.
Wie empfindest du das Wort Korrektur? Und wer darf dich in welchen Dingen korrigieren? Wenn du im Kickbox Verein bist, kann man stark davon ausgehen, dass du jede Kritik und Bewertung deines "Meisters" dankbar annehmen wirst, denn du möchtest ja besser werden, in dem Sport, für den du dich begeisterst. Du öffnest dich voller Vertrauen und Respekt gegenüber den Skills deines Lehrers. Nur so kannst du effizient besser werden, in dem was dir wichtig ist, um deinem Ziel näher zu kommen. Du kämst niemals auf die Idee, seine Korrektur als Ablehnung oder gar Beleidigung zu empfinden.
Ich hatte mal eine Freundin, die sich zunehmend mehr und mehr prostituierte. Ich sah für eine Weile schmerzhaft dabei zu, wie der Geldrausch und die äußerst fragwürdige Anerkennung ihrer Kunden sie völlig in die Fänge zog. Sie riskierte und opferte Liebe, Freundschaften, seelische Gesundheit, alles ... Ich versuchte sie liebevoll zu korrigieren - sie empfand jedoch alles, was ich sagte, als reine Ablehnung. Als würde ich "Blitze auf sie schicken". Nichts könnte falscher sein. Doch sie baute damit eine immer dickere Mauer zwischen uns.
In ihrem Wertesystem existierten vor allem zwei ganz große, wertvolle Faktoren: Geld und Anerkennung von Männern. Sie hatte niemals wahrhaft Interesse daran, spirituell zu wachsen. Spirituelles Wachstum, Erkenntnis oder gar Erleuchtung waren keine ihrer Top 10 Ziele im Leben. Hin und wieder sprachen wir zwar mal über solche Themen, doch wirklich von Bedeutung waren ihr ganz andere, sehr viel weltlichere Dinge - beispielsweise die eben bereits erwähnten.
In der Folge erkannte sie meine herzliche Korrektur auch nicht als solche. Sondern ihr Ego basiertes Sein sah in meinem liebevollen Bedenkengeben nur Kritik und Bewertung (Abwertung). Ich war weit davon entfernt, negative, abwertende Dinge über ihr Verhalten zu sagen. Ich sagte ihr viel eher, dass sie damit den Menschen wehtut, die sie lieben. Freunden, Eltern, ihrem Partner, der eines Tages aus allen Wolken fallen wird, wenn er ihr zweites Gesicht kennenlernt. Das waren keine Verurteilungen. Es waren vielmehr ernsthafte, liebevolle Versuche, ihr auf einen besseren Weg zu helfen.
Was man nicht als Ziel erkennen kann, dem misst man auch keinerlei Wert bei. Folglich auch nicht den Vertretern dieser Disziplinen. Wer noch keinen Zugang zu Bewusstsein hat, wird Bewusstwerdung auch keinesfalls als ein in irgendeiner Form relevantes Thema begreifen können. Weder für sich, noch für die Gesellschaft. Und solange dem so ist, kann aus einer Kritik auch keine Korrektur werden.
Wer wahrhaft auf der Suche nach Bewusstsein ist, wird - ganz im Sinne von Tacitus' Zitat - Kritik als Korrektur erkennen und entsprechend wertschätzen. Es ist das kleine, leicht zu verunsichernde Ego, das in Kritik viel eher Ablehnung sieht, als die Chance durch Korrektur. Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und somit kann unsere Welt nicht zu Bewusstsein gelangen, solange wir das Ego fördern, Bewusstsein aber verleugnen. Wir ernten nun mal was wir säen und wir werden definitiv nicht ernten, was wir auch niemals gesät haben.Ob Kriege, Terror, Armut, Ängste, Hass, Krankheiten, Gewalt, ... niemand darf sich dann noch wundern oder beklagen.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Publius Cornelius Tacitus   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Ablehnung - Kritik - Bewertung - Korrektur - Bewusstsein - Ego - NeuesDenken
Publius Cornelius Tacitus   (Irrtum melden)
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Ablehnung - Kritik - Bewertung - Korrektur - Bewusstsein - Ego - NeuesDenken
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Das diabolische Pärchen aus Angst und Hass
#169 • Christopher E. Schmitt •
2:25 min
2:25 min
Sinn.
Wir kennen hell und dunkel. Warm und kalt. Sättigung und Hunger. Liebe und Hass passen genau in dieses duale Muster. Aber Dunkelheit ist nur das Nichtvorhandensein von Licht (Photonen). Kälte nur das Nichtvorhandensein von Wärmeenergie, weswegen es zwar einen absoluten Nullpunkt gibt (kälter als -273,15 Grad Celsius ist nicht möglich), aber praktisch keinen absolut heißesten Punkt (rechnerisch wäre es eine Zahl mit 64 Nullen Grad Celsius). Und Hunger ist das Nichtvorhandensein von Nahrung. Wir haben Worte für solch vermeintlichen "Gegenteile", so dass uns diese Gegenspieler vollkommen real erscheinen.
Natürlich haben all diese Dinge auch ganz reale Auswirkungen. Wir können verhungern, erfrieren und im Dunkeln immer an die Wand laufen. Doch messbar, greifbar, sächlich ist nichts davon. Daher kann man Dunkelheit nicht ausschalten, Kälte nicht "raustragen" aus einem Raum und Hunger nicht einfach verbieten. Genau daher lässt sich Hass auch nicht bekämpfen und schon gar nicht besiegen. Wir kämpfen gegen einen nicht existierenden Gegner, auch wenn die Auswirkungen von "Hass" ebenso real sind, wie die von Hunger, Kälte oder Dunkelheit.
Stellen wir uns Liebe als Energie vor (und ich denke, das kann man durchaus), dann ist "das Gegenteil von Liebe" somit nicht Antiliebe (das, was wir als Hass bezeichnen und wahrnehmen), sondern adäquat zu Licht und Wärme das (völlige) Fehlen von Liebe bzw. Liebesenergie.
Liebe spendet ein geborgenes Gefühl. Heimat. Vollkommenheit, Angekommensein, Geborgenheit, Sättigung, eine Singularität, in der wir Eins sind mit allem-das-ist. Fehlen all diese Gefühle oder Zustände, kommt in uns vor allem welches Gefühl auf? Es ist Angst. Nicht Hass. Noch nicht.
Hass entsteht dann, wenn uns jemand oder etwas permanent, dauerhaft oder immer wieder von der Liebe fernhält oder droht von Liebe (vom Nachhausekommen) fernzuhalten. Wenn Politiker durch Entscheidungen verhindern, dass wir uns entspannen können, angekommen fühlen können, satt fühlen können oder gewärmt, dann halten sie uns von Liebe fern. Wenn sie mit Krieg drohen, erreicht das sein Maximum. Krieg ist wohl das massivste Gegenteil von sicherem Zuhause, Entspannung, Sättigung und Wärme - sowohl seelisch als auch buchstäblich. Spätestens jetzt hassen wir den- oder diejenigen, die das verursachen.
Der Partner betrügt uns, verlässt uns, lehnt uns ab? Das kann Angst machen. Und dann können wir sogar hassen, wen wir eigentlich lieben. Doch Angst geht dem immer voraus.
Würden in Zeiten wie diesen die Menschen zugeben, dass sie Angst haben, wäre viel geholfen! Doch Angst ist ein Zeichen von Schwäche. Erst recht für "echte Männer". Hass wirkt hingegen (leider auf Viele) stark, männlich, selbstbewusst, dominant, entschlossen, kämpferisch. Mit Hass kann man angeben, hassen wirkt auch so aktiv, so engagiert, während Angst doch einfach nur peinlich, schwach und passiv ist. So zumindest in den Köpfen Vieler. Und so sucht man nach einem Schuldigen, nach einem Feind, in dessen Richtung man den Hass kanalisieren kann.
Wenn wir Angst haben, muss etwas geschehen. Unterdrücken wir sie, werden wir krank. Lassen wir sie aber in Form von Hass raus, machen wir die Welt krank und immer kränker. Denn Hass erzeugt wiederum Angst in anderen Menschen (siehe Skizze im verlinkten Dia:Log #15) und pflanzt die Idee eines Feindes (den man fürchten, also hassen muss) fort. Wenn du hasst, steckst du andere Menschen mit Angst und Hass an. Nichts wird oder wurde dadurch jemals besser.
Doch wie findet man dann da raus, wenn man weder an Angst ersticken, noch durch Hass die Welt vergiften möchte? Und Liebe??? Vergiss es! Man kann doch so viel Dummheit und/oder Boshaftigkeit in der Welt seitens der Verantwortlichen nicht lieben! Nicht direkt. Aber man kann versuchen, "die Mechanik von Liebe und Weisheit, Hass und Angst" zu verstehen. Doch zum Verstehen muss man suchen, auch mal zuhören, leise werden, Geduld haben, wenn man es nicht gleich sehen kann, in sich gehen und nicht zuletzt: Die eigenen Ängste erkennen und sie sich eingestehen.
"Sucht und ihr werdet finden, klopft an und euch wird aufgetan." Da ist schon was dran.
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
ø 0,19 neue pro Tag
265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
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1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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