Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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21 Ergebnisse für: Keywordsuche: Entscheidung
Auch das Böse ist eine Entscheidung
#53 • Francis Bacon •
0:30 min
0:30 min "Die beste Einstellung gegenüber dem Bösen ist, es nicht tun zu wollen." (Francis Bacon)
Nicht nur die Liebe ist eine Entscheidung. Auch das Böse. Aber was ist Gut und Böse? Gibt es so etwas überhaupt? Und ...
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wenn, ist die Definition von beiden nicht individuell zu betrachten und beispielsweise von Epoche und Kultur abhängig? Siehe auch den verlinkten MindSnippet 37 für mehr dazu.
Denke an Star Wars. Den Teil, als Anakin Skywalker sich zur dunklen Seite der Macht hinreißen lässt. Beide Seiten kennen die "Geheimnisse um die Macht". Denn erst mit diesem Wissen kann man sich für eine Seite entscheiden.
Kennt man das Wissen um jene Macht hingegen nicht, ist man in dem gigantischen, kosmischen Schachspiel nur ein Bauer oder (Mit)Läufer, der sich eines Tages vielleicht nach dem Sinn von alledem fragt. Völlig zurecht.
Es lohnt sich also durchaus, sich an gewisse Ur-Wahrheiten zu erinnern.
Nicht nur die Liebe ist eine Entscheidung. Auch das Böse. Aber was ist Gut und Böse? Gibt es so etwas überhaupt? Und ...
wenn, ist die Definition von beiden nicht individuell zu betrachten und beispielsweise von Epoche und Kultur abhängig? Siehe auch den verlinkten MindSnippet 37 für mehr dazu.
Denke an Star Wars. Den Teil, als Anakin Skywalker sich zur dunklen Seite der Macht hinreißen lässt. Beide Seiten kennen die "Geheimnisse um die Macht". Denn erst mit diesem Wissen kann man sich für eine Seite entscheiden.
Kennt man das Wissen um jene Macht hingegen nicht, ist man in dem gigantischen, kosmischen Schachspiel nur ein Bauer oder (Mit)Läufer, der sich eines Tages vielleicht nach dem Sinn von alledem fragt. Völlig zurecht.
Es lohnt sich also durchaus, sich an gewisse Ur-Wahrheiten zu erinnern.
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Urheber d. einleitenden Zitates:
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Bestimmung - Kampf - Sinnsuche
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Judgment Day
#103 • Hannah Arendt •
0:42 min
0:42 min "Die traurige Wahrheit ist, dass das meiste Böse von Menschen gemacht wird, die sich zwischen Böse und Gut nicht entschieden haben." (Hannah Arendt)
Du denkst, es gibt keine klare Definition von Gut und Böse? Wie wäre ...
mehr
es dann mit "zielführend" und "nicht zielführend"? Aber was ist das Ziel?
Und schon sind wir bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, der ja mit dem Ziel direkt verknüpft sein muss. Und bei der Erkenntnis, dass wir genau diesen kennen sollten. Beim Nachdenken über einen allgemeinen, universalen, äußeren Lebenssinn gibt es mehrere Optionen? Dann sollten wir uns für einen entscheiden. Anders ist Einheit nicht realisierbar. Und wir hätten heute eigentlich die Skills, diesen einen auch zu finden, ihn zu definieren, zu fokussieren, zu priorisieren, ... ihn zu erinnern.
Entscheiden wir uns nicht, wird "es" über uns entscheiden. Dann ist sozusagen Judgment Day. Keine Entscheidung zu treffen, ist nämlich auch eine Entscheidung. Zu entscheiden, das Licht ausgeschaltet zu lassen, resultiert in Dunkelheit. Selbst wenn wir uns nicht aktiv für Dunkelheit entschieden haben.
Keine Entscheidung zu treffen, ist eine Entscheidung für das Böse. Denn Liebe ist nun mal eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung für Bewusstsein, Weisheit und Einklang mit allem, das lebt.
Hat dir dieses MindSnippet gefallen|, $name|, $name|, $name?
Ich freue mich über dein Feedback! Gerne kannst du mir zu diesem oder zu den MindSnippets im Allgemeinen deine Meinung mitteilen.
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Du denkst, es gibt keine klare Definition von Gut und Böse? Wie wäre ...
es dann mit "zielführend" und "nicht zielführend"? Aber was ist das Ziel?
Und schon sind wir bei der Frage nach dem Sinn des Lebens, der ja mit dem Ziel direkt verknüpft sein muss. Und bei der Erkenntnis, dass wir genau diesen kennen sollten. Beim Nachdenken über einen allgemeinen, universalen, äußeren Lebenssinn gibt es mehrere Optionen? Dann sollten wir uns für einen entscheiden. Anders ist Einheit nicht realisierbar. Und wir hätten heute eigentlich die Skills, diesen einen auch zu finden, ihn zu definieren, zu fokussieren, zu priorisieren, ... ihn zu erinnern.
Entscheiden wir uns nicht, wird "es" über uns entscheiden. Dann ist sozusagen Judgment Day. Keine Entscheidung zu treffen, ist nämlich auch eine Entscheidung. Zu entscheiden, das Licht ausgeschaltet zu lassen, resultiert in Dunkelheit. Selbst wenn wir uns nicht aktiv für Dunkelheit entschieden haben.
Keine Entscheidung zu treffen, ist eine Entscheidung für das Böse. Denn Liebe ist nun mal eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung für Bewusstsein, Weisheit und Einklang mit allem, das lebt.
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Hannah Arendt   (Irrtum melden)
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Entscheidung - Böse - Sinn des Lebens - Bewusstsein
Hannah Arendt   (Irrtum melden)
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Entscheidung - Böse - Sinn des Lebens - Bewusstsein
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Was soll ich bloß tun?
#266 • Ralph Waldo Emerson •
4:05 min
4:05 min "Hast du einmal eine Entscheidung getroffen, verschwört sich das Universum, um sie in die Tat umzusetzen." (Ralph Waldo Emerson, Quelle: careelite.de)
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
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Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).
3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.
Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).
Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
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- Meine Bücher 🔗
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Was ist der Sinn des Lebens? 🔗
- Zeitgeist und Erfolg
#156 - Was ist Wirklichkeit?
#141 - Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170 - Von Bewusstsein, Selbstliebe und Egozentrik
#207 - Geozentrisch, heliozentrisch, egozentrisch
#177 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
Ralph Waldo Emerson   (Irrtum melden)
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Sinn des Lebens - Lebensaufgabe - Entscheidungen - Bewusstsein - Generation Z - Zukunft - Mission
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Sinn des Lebens - Lebensaufgabe - Entscheidungen - Bewusstsein - Generation Z - Zukunft - Mission
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Zeitscheiben sind wie Brotscheiben
#109 • Christopher E. Schmitt •
4:06 min
4:06 min Der heutige Gedanke ist ziemlich freaky und womöglich nur etwas für harte Physikfans. Ich empfehle auch dringend, den verlinkten Clip auf YouTube anzuschauen ("Ist Zeit nur eine Illusion? Die Magie des Kosmos" - gelaufen auf ... 
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ARTE, NICHT MEHR VERFÜGBAR). Der Link startet bei Minute 21, an der Stelle, um die es hier gehen soll. Doch die gesamten 50 Minuten sind äußerst spannend und sehenswert, finde ich.
Ich ergänze hier nur noch meine spirituell-philosophischen Denkansätze dazu. Zusammengefasst kann man sagen: Mit dem Urknall begannen Zeit und Raum, besser gesagt: Die Raumzeit. Dieser Moment (welches das "erste Jetzt" war, den das "erste Hier" kannte), war wohl der physikalisch geordnetste Moment aller Zeiten. Seitdem entwickelt sich das gesamte Universum kontinuierlich in Richtung Chaos.
Leben bedeutet jedoch Pulsieren. Alles geschieht in Wellen. Auf und Ab. Hin und Her. Und es gibt Grund zur Annahme, dass jene Entwicklung sich - etwa wie das Ein- und Ausatmen - auch wieder in die andere Richtung bewegen wird - hin in Richtung Ordnung. Und sei es erst in etlichen Milliarden Jahren. Dies könnte auch unsere Sehnsucht nach der wahren "Heimat", nach Ruhe und einer gewissen Vertrautheit, Harmonie und Ordnung erklären. Zumindest einige Menschen empfinden diese Sehnsucht (bereits), während sich andere (noch) eher vom Chaos, der Expansion und einer Art "Hinausgehen" angezogen fühlen. Und selbst jene sehnen sich in ihrem tiefsten Innern meist nach der Harmonie der Zweisamkeit - der Einheit der Dinge, statt der Trennung.
Einstein war der Erste, der erkannte, dass auch Raum und Zeit eine Einheit bilden. Die Stelle im Video besagt, dass, wenn wir uns schon den gesamten Raum als "jetzt vollständig präsent" vorstellen, wir das Gleiche auch von Zeit annehmen müssen. Die Vergangenheit (begonnen mit dem Urknall), wie auch die Zukunft bis hin zum "Ende der Welt" - sie existieren jetzt. Und zwar nicht noch oder schon. Sondern einfach nur jetzt. In jedem Augenblick (also im Jetzt).
Dies wiederum würde sich mit manchen Nahtod Ehrfahrungsberichten decken, die ich bereits gelesen habe. Menschen, die tot waren und wieder zurückkamen, berichten teilweise davon, dass sie sich alleine durch den Wunsch, durch einen simplen Gedanken (oder ein Gefühl?) an jeden beliebigen Ort und an jede beliebige Zeit des Universums "beamen" konnten. Jeder Ort und jeder Augenblick war in einer einzigen Singularität einfach da. Das wird man niemals beweisen oder verifizieren können. Wie nichts im Bereich der Spiritualität, weswegen er sich Vielen leider auch verschließt.
Damit nicht genug. Manche berichteten auch davon, dass sie auf geliebte "Seelen" trafen. Auf Menschen, die eigentlich noch lebten und dennoch waren sie schon "auf der anderen Seite". Das macht auch Sinn, wenn sich Zeit und Raum aufheben, dann gibt es im "Jenseits" kein Warten auf irgendwen, irgendwas, irgendwann oder auf ein Irgendwo. Alles ist. Oder wie Gott bei Moses sagt: "Ich bin". Oder Jesus: "Bevor die Welt war, bin ich."
Zeit, Raum und somit auch Bewegung durch den Raum, welche ja wiederum Zeit benötigt, hängen also miteinander zusammen. Der Video-Ausschnitt zeigt, dass man sich das wie eine Scheibe in einem Laib Brot vorstellen kann. Das, was "jetzt gerade" auf einem Planeten 10 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt geschieht, passiert nur dann genau jetzt, wenn du dich nicht bewegst. Bewegst du dich auf jenen Planeten zu oder entfernst dich von ihm, dann verdreht sich auch die "Zeitscheibe" - um wenige Bruchteile eines Grades. Auf diese riesige Distanz von 10 Milliarden Jahren bewirkt das jedoch Enormes: Plötzlich befindest du dich nicht mehr auf der gleichen Zeitscheibe, wie das "Jetzt", sondern z.B. 200 Jahre in der Zukunft oder der Vergangenheit jenes entfernten Planeten. Es klingt verrückt. Aber es macht durchaus Sinn. Der Dopplereffekt beschreibt ja ein relativ ähnliches Phänomen. Schau dir die Stelle im Video an, dort wird es weit besser erklärt. Auch visuell. Link siehe unten in diesem Beitrag.
Zum Schluss noch der spirituell-philosophische Teil: Wenn Zeit, also die Zukunft, schon existiert, wieso sollten wir dann auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwenden, unsere Zukunft zu optimieren? Wenn doch alles offensichtlich vollkommen deterministisch zu sein scheint!
Gegenfrage: Deine Wohnung existiert als Raum ebenfalls. Und dennoch arbeitest du daran, diesen Raum sauber zu halten und zu verschönern. Du kaufst Möbel, renovierst hin und wieder, legst dir neue Elektrogeräte zu, um alles schöner und angenehmer zu gestalten. Der Raum wäre aber auch ohne dein Zutun da, so wie er immer schon da war. Er wäre nur anders. Und ganz genauso ist es mit der Zeit.
Nur weil die Zukunft bereits existiert, heißt das noch lange nicht, dass sie unveränderlich existiert. Sie ist auf eine Art bereisbar. In der Theorie bislang. Oder in der Fantasie. Oder nach dem Tod. Oder als Vision für Visionäre. Als Vision, die es dann zu realisieren und zu manifestieren gilt. In meinem Coaching reisen wir beispielsweise durch die 4. Bewusstseins-Dimension, in eine gedankliche Zukunft auf Basis der #3erinnerungen.
Wir stoßen hier definitiv an die Grenzen unseres Verstandes. Genau deswegen postuliere ich ja auch unermüdlich, dass wir nicht zu sehr auf unseren Verstand bauen dürfen. Dass wir nicht nur glauben dürfen, was wir auch intellektuell verstehen oder direkt sehen können. Sonst wird unser Leben ganz exakt genauso eingeschränkt sein, wie es unser Verstand ist. Und das ist er nun einmal, selbst der des größten Genies.
Du glaubt nur das, was du siehst? Mach ein kleines Experiment: Aktiviere deine Handykamera. Drücke dann eine Taste auf deiner TV Fernbedienung und schaue, was in deiner Handykamera passiert. Was siehst du? Siehst du das Flackern an der Spitze der Fernbedienung? Das ist Infrarotlicht. Du selbst kannst es nicht direkt sehen, da deine Augen diese Frequenz nicht wahrnehmen können (ebenso wenig wie UV Licht, Radioaktivität, Funkwellen, ...). Deine Kamera kann es sehen, da sie absichtlich so konzipiert wurde. Und dennoch ist dieses Licht da. Du solltest auch glauben können, was du nicht siehst oder nicht verstehst. Der spirituelle Mensch, wenn er nicht überambitioniert über das Ziel hinausschießt wohlgemerkt, sieht auf andere Weise. Er fühlt zusätzlich zum Verstand auch, ob etwas wahr ist oder nicht, indem er den Zugang zu seinem Inneren offenhält.
Nur weil Zeit eine Illusion ist (wenn auch "eine sehr hartnäckige", laut Einstein. Auch dieses Zitat kommt später in dem Film vor), heißt das nicht, dass sie nicht existiert. Zeit ist eine Illusion, in dem Sinne, wie wir sie erfahren. Die Illusion aufzuheben und zu verstehen, dass Zeit durchaus existiert, nur eben anders (sie ist immer da und "vergeht" nicht), heißt dennoch nicht, dass uns alles egal sein sollte. Wir haben durchaus "die Zukunft" in der Hand. Wir haben durchaus die Verantwortung für die Zukunft. Ebenso wie wir in der Hand haben, ob ein Stück Land ein Wald bleiben oder eine Wüste werden wird. Das Land ist immer da. Die Zeit ist immer da. Doch die Gestaltung von beidem bleibt vollkommen flexibel.
Mach daher mit bei dem Projekt hier! Wenn du im Bewusstsein der #3erinnerungen ein(e) Architekt(in) der Zukunft werden willst. Das heißt: Werde es nicht. Sei es!
ARTE, NICHT MEHR VERFÜGBAR). Der Link startet bei Minute 21, an der Stelle, um die es hier gehen soll. Doch die gesamten 50 Minuten sind äußerst spannend und sehenswert, finde ich.
Ich ergänze hier nur noch meine spirituell-philosophischen Denkansätze dazu. Zusammengefasst kann man sagen: Mit dem Urknall begannen Zeit und Raum, besser gesagt: Die Raumzeit. Dieser Moment (welches das "erste Jetzt" war, den das "erste Hier" kannte), war wohl der physikalisch geordnetste Moment aller Zeiten. Seitdem entwickelt sich das gesamte Universum kontinuierlich in Richtung Chaos.
Leben bedeutet jedoch Pulsieren. Alles geschieht in Wellen. Auf und Ab. Hin und Her. Und es gibt Grund zur Annahme, dass jene Entwicklung sich - etwa wie das Ein- und Ausatmen - auch wieder in die andere Richtung bewegen wird - hin in Richtung Ordnung. Und sei es erst in etlichen Milliarden Jahren. Dies könnte auch unsere Sehnsucht nach der wahren "Heimat", nach Ruhe und einer gewissen Vertrautheit, Harmonie und Ordnung erklären. Zumindest einige Menschen empfinden diese Sehnsucht (bereits), während sich andere (noch) eher vom Chaos, der Expansion und einer Art "Hinausgehen" angezogen fühlen. Und selbst jene sehnen sich in ihrem tiefsten Innern meist nach der Harmonie der Zweisamkeit - der Einheit der Dinge, statt der Trennung.
Einstein war der Erste, der erkannte, dass auch Raum und Zeit eine Einheit bilden. Die Stelle im Video besagt, dass, wenn wir uns schon den gesamten Raum als "jetzt vollständig präsent" vorstellen, wir das Gleiche auch von Zeit annehmen müssen. Die Vergangenheit (begonnen mit dem Urknall), wie auch die Zukunft bis hin zum "Ende der Welt" - sie existieren jetzt. Und zwar nicht noch oder schon. Sondern einfach nur jetzt. In jedem Augenblick (also im Jetzt).
Dies wiederum würde sich mit manchen Nahtod Ehrfahrungsberichten decken, die ich bereits gelesen habe. Menschen, die tot waren und wieder zurückkamen, berichten teilweise davon, dass sie sich alleine durch den Wunsch, durch einen simplen Gedanken (oder ein Gefühl?) an jeden beliebigen Ort und an jede beliebige Zeit des Universums "beamen" konnten. Jeder Ort und jeder Augenblick war in einer einzigen Singularität einfach da. Das wird man niemals beweisen oder verifizieren können. Wie nichts im Bereich der Spiritualität, weswegen er sich Vielen leider auch verschließt.
Damit nicht genug. Manche berichteten auch davon, dass sie auf geliebte "Seelen" trafen. Auf Menschen, die eigentlich noch lebten und dennoch waren sie schon "auf der anderen Seite". Das macht auch Sinn, wenn sich Zeit und Raum aufheben, dann gibt es im "Jenseits" kein Warten auf irgendwen, irgendwas, irgendwann oder auf ein Irgendwo. Alles ist. Oder wie Gott bei Moses sagt: "Ich bin". Oder Jesus: "Bevor die Welt war, bin ich."
Zeit, Raum und somit auch Bewegung durch den Raum, welche ja wiederum Zeit benötigt, hängen also miteinander zusammen. Der Video-Ausschnitt zeigt, dass man sich das wie eine Scheibe in einem Laib Brot vorstellen kann. Das, was "jetzt gerade" auf einem Planeten 10 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt geschieht, passiert nur dann genau jetzt, wenn du dich nicht bewegst. Bewegst du dich auf jenen Planeten zu oder entfernst dich von ihm, dann verdreht sich auch die "Zeitscheibe" - um wenige Bruchteile eines Grades. Auf diese riesige Distanz von 10 Milliarden Jahren bewirkt das jedoch Enormes: Plötzlich befindest du dich nicht mehr auf der gleichen Zeitscheibe, wie das "Jetzt", sondern z.B. 200 Jahre in der Zukunft oder der Vergangenheit jenes entfernten Planeten. Es klingt verrückt. Aber es macht durchaus Sinn. Der Dopplereffekt beschreibt ja ein relativ ähnliches Phänomen. Schau dir die Stelle im Video an, dort wird es weit besser erklärt. Auch visuell. Link siehe unten in diesem Beitrag.
Zum Schluss noch der spirituell-philosophische Teil: Wenn Zeit, also die Zukunft, schon existiert, wieso sollten wir dann auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwenden, unsere Zukunft zu optimieren? Wenn doch alles offensichtlich vollkommen deterministisch zu sein scheint!
Gegenfrage: Deine Wohnung existiert als Raum ebenfalls. Und dennoch arbeitest du daran, diesen Raum sauber zu halten und zu verschönern. Du kaufst Möbel, renovierst hin und wieder, legst dir neue Elektrogeräte zu, um alles schöner und angenehmer zu gestalten. Der Raum wäre aber auch ohne dein Zutun da, so wie er immer schon da war. Er wäre nur anders. Und ganz genauso ist es mit der Zeit.
Nur weil die Zukunft bereits existiert, heißt das noch lange nicht, dass sie unveränderlich existiert. Sie ist auf eine Art bereisbar. In der Theorie bislang. Oder in der Fantasie. Oder nach dem Tod. Oder als Vision für Visionäre. Als Vision, die es dann zu realisieren und zu manifestieren gilt. In meinem Coaching reisen wir beispielsweise durch die 4. Bewusstseins-Dimension, in eine gedankliche Zukunft auf Basis der #3erinnerungen.
Wir stoßen hier definitiv an die Grenzen unseres Verstandes. Genau deswegen postuliere ich ja auch unermüdlich, dass wir nicht zu sehr auf unseren Verstand bauen dürfen. Dass wir nicht nur glauben dürfen, was wir auch intellektuell verstehen oder direkt sehen können. Sonst wird unser Leben ganz exakt genauso eingeschränkt sein, wie es unser Verstand ist. Und das ist er nun einmal, selbst der des größten Genies.
Du glaubt nur das, was du siehst? Mach ein kleines Experiment: Aktiviere deine Handykamera. Drücke dann eine Taste auf deiner TV Fernbedienung und schaue, was in deiner Handykamera passiert. Was siehst du? Siehst du das Flackern an der Spitze der Fernbedienung? Das ist Infrarotlicht. Du selbst kannst es nicht direkt sehen, da deine Augen diese Frequenz nicht wahrnehmen können (ebenso wenig wie UV Licht, Radioaktivität, Funkwellen, ...). Deine Kamera kann es sehen, da sie absichtlich so konzipiert wurde. Und dennoch ist dieses Licht da. Du solltest auch glauben können, was du nicht siehst oder nicht verstehst. Der spirituelle Mensch, wenn er nicht überambitioniert über das Ziel hinausschießt wohlgemerkt, sieht auf andere Weise. Er fühlt zusätzlich zum Verstand auch, ob etwas wahr ist oder nicht, indem er den Zugang zu seinem Inneren offenhält.
Nur weil Zeit eine Illusion ist (wenn auch "eine sehr hartnäckige", laut Einstein. Auch dieses Zitat kommt später in dem Film vor), heißt das nicht, dass sie nicht existiert. Zeit ist eine Illusion, in dem Sinne, wie wir sie erfahren. Die Illusion aufzuheben und zu verstehen, dass Zeit durchaus existiert, nur eben anders (sie ist immer da und "vergeht" nicht), heißt dennoch nicht, dass uns alles egal sein sollte. Wir haben durchaus "die Zukunft" in der Hand. Wir haben durchaus die Verantwortung für die Zukunft. Ebenso wie wir in der Hand haben, ob ein Stück Land ein Wald bleiben oder eine Wüste werden wird. Das Land ist immer da. Die Zeit ist immer da. Doch die Gestaltung von beidem bleibt vollkommen flexibel.
Mach daher mit bei dem Projekt hier! Wenn du im Bewusstsein der #3erinnerungen ein(e) Architekt(in) der Zukunft werden willst. Das heißt: Werde es nicht. Sei es!
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Erkenne den Samen
#235 • Antoine de Saint-Exupéry •
2:10 min
2:10 min
Wenn es nicht mit Gewalt und aus Angst abläuft, also nicht mit Unrecht, sondern mit Recht, also "richtig", dann läuft die Paarung in etwa so ...
ab: Der Mann liebt die Frau, die Frau liebt den Mann. Sie öffnet sich ihm freiwillig - auch körperlich. Der Mann kann in sie eindringen, seinen Samen in sie pflanzen, dieser wächst heran, es entsteht neues Leben und beide - bzw. alle drei - erfreuen sich künftig am gemeinsamen Wachstum durch Lernen, Geben und Nehmen. Ja, auch die Eltern wachsen weiter. In der Liebe. Vater- und Mutterliebe zu entdecken, ist eine weitere (wenn auch nicht die höchste) Stufe des Wachstums hin zur Liebe. Dem eigentlichen Sinn des Lebens. (
Snippet #217)Klingt fast zu schön um wahr zu sein, beinahe schon kitschig und weltfremd? Hört sich eher nach Disney an als nach der Realität? Mag schon sein. Aber wieso denken viele dann wieder, dass das (heute) Übliche auch das Normale ist im Sinne von "so ist es und so wird es immer sein"? Dem ist nicht so.
Ebenso wie viele nicht an "den Sinn des Lebens" glauben können, weil sich die Menschen so sinnfrei verhalten, anstatt das Pferd andersherum aufzuzäumen: Die Menschen verhalten sich sinnbefreit, weil sie den Sinn nicht kennen. Und Paarung, die anders abläuft als oben beschrieben, mag heute üblich sein - ist aber nicht der optimale, der wahrhaftige, auch innerlich fruchtbare Prozess.
Ein Mensch öffnet sich für den Samen derjenigen Person, die er liebt. Das gilt auch und viel häufiger sogar im spirituellen Sinn. Wenn du einen Menschen nicht mindestens in einem gewissen Maß liebst, gelten auch seine Meinung, seine Gedanken, Ideen und Träume nichts für dich. Dieser Mensch kann keinen Samen, keinen Geist in dich pflanzen, dich nicht befruchten und nichts zum Wachsen bringen.
Achte daher darauf, wen und was du liebst. Denn du wirst genau diesen Geist in dich aufnehmen, er wird in dir wachsen, dich verändern, ähnlicher dem machen, was du liebst und es wird entsprechende Frucht hervorbringen.
Wenn du nun das Beste für dich und dein Leben möchtest, so muss auch das, was du liebst das Beste sein, das das Leben zu bieten hat. Das kann alles mögliche sein. Nicht nur Menschen. Auch und vor allem Ideen, Träume, Visionen, Ziele, Werte, ... und allem voran: Die Art wie man selbst und der/die andere liebt.
Und wie kann man das Beste finden, wenn man sich an der Welt, an den Menschen und den Werten, katastrophal-wie-sie-heute-sind orientiert, anstatt an der tiefsten Wahrheit und Sinnhaftigkeit? Es ist nicht möglich.
Achte daher darauf, was du liebst. Wem du dich öffnest. Wer und was seinen Samen in dich pflanzen darf, denn dieser wird dich nachhaltig verändern und transformieren. Alles, das dabei nicht dem Optimum der Grundidee des Lebens entspricht, wird für dich früher oder später nur Schmerz bedeuten. Ungestillte Sehnsüchte, Ängste, Einsamkeit, Enttäuschungen, Trennungen, Unterdrückung, Stagnation, Leere, Irrwege und erschöpfende Umwege, Traurigkeit, ...
Die gute Nachricht: Diese Grundidee des Lebens zu finden, ist eigentlich sehr einfach. Man muss es nur wollen, sich entsprechend ausrichten und zusehen, dass man sich Bücher und andere Quellen besorgt und vielleicht Mentoren sucht, die einen weiterbringen können. Deine Ausrichtung ist es, die über dein Leben entscheidet. Denn Liebe und Weisheit, der Wunsch im Bewusstsein dieses Pärchens wachsen zu wollen, ist nun mal eine Entscheidung. Es ist DEINE Entscheidung.
Du bist der Boden. Wir alle sind der Boden. Erkenne die Güte der Saat. Wenn du kein wertloser, unfruchtbarer Acker voller Unkraut werden möchtest, musst du lernen (wollen), gute Saat von schlechter zu unterscheiden (siehe
Snippet #37). Erlebe, wie viel Freude das macht, bereits ab dem ersten Tag. Siehe auch diese passenden Links:
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Kritik oder vielleicht doch eher Korrektur?
#260 • Publius Cornelius Tacitus •
3:59 min
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Ebenfalls vom römischen Geschichtsschreiber, Politiker und Senator stammt auch der Satz: "Je verkommener der Staat, desto mehr Gesetze braucht er." ...
(Siehe
Snippet #84). Wie kann es eigentlich sein, dass wir uns intellektuell rasant "verbessern", wir zwar Faktenwissen und intelligente Anwendungen jeglicher Art in schwindelerregendem Tempo vermehren - zugleich aber immer mehr Gesetze brauchen (und Ärzte, Polizisten, Soldaten/Aufrüstung, Anwälte, Psychologen, Seelsorger, ...)? Wieso "verkommen" wir also immer weiter - völlig unbeeindruckt davon, dass wir doch eigentlich ganz offensichtlich ach so fortschrittlich, hoch entwickelt, klug und zivilisiert sind?Weil es eine andere Art von Wissen, Denken und Sein ist, die wir proportional zu unserer Intellekts-Selbstverliebtheit sträflich vernachlässigen. Und hier kommt der Kampf Ego vs. Bewusstsein ins Spiel. Ein Kampf von dem ich behaupte, dass er in den kommenden Jahren zu DEM Konflikt, zu DER Spaltung zwischen den Menschen schlechthin führen wird, sobald eine ausreichende Masse den Zusammenhang zu einer verrohenden Welt erkennen kann. Als ChatGPT heraus kam, waren erste zynische Debatten zwischen Technikgläubigen und -skeptikern bereits zu erkennen. Und Zynismus ist vordergründig zwar lustig, im Grunde aber nichts anderes als subtile Aggressivität im intellektuellen Gewandt.
Natürlich ist Spaltung in der Regel schlecht. Diese ist jedoch bereits da und kann nur beendet werden, wenn man sich ihr bewusst stellt. Denn es wird um nichts Geringeres gehen, als um die Frage: Lassen sich unsere (zunehmenden) Probleme durch noch mehr rein rationale Ansätze lösen oder könnte es sogar andersherum sein: Entspringen die meisten unserer gesellschaftlichen Probleme vielleicht sogar einem zu großen Generalvertrauen auf die rationale Denke? (Während wir nicht merken, dass etwas anderes in uns verhungert)
Während die einen es nicht abwarten können, sämtliche politischen und sozialen Entscheidungen schon in naher Zukunft vollkommen einer Künstlichen Intelligenz zu übergeben, werden die anderen das krasse Gegenteil fordern: Wacht auf und erinnert euch daran, dass wir Menschen sind - und somit mehr als das Produkt von Intelligenz. Doch das kann nur wissen, wer den Zugang zu Bewusstsein bereits gefunden bzw. noch nicht verloren hat.
Leider werden jene aber aktuell noch immer weniger. Weil die Gesellschaft den Wert nicht erkennt, wertschätzt und demnach Bewusstsein auch nicht fördert. Wir haben Bewusstsein nicht zu einem einfach monetarisierbaren Erfolgsindiz etabliert, zu einer echten beruflichen Alternative gemacht, beispielsweise zu den viel zu überhypten MINT Studiengängen (=Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Bewusstsein oder gar Spiritualität - das ist doch was für stehengebliebene Öko-Spinner. Oder aber vielleicht doch eher für jene, die sich nicht allzu leicht vom technischen Fortschritt haben (ver-)blenden, beeindrucken und verführen lassen und die beim Thema "Berufung" noch auf ihr Herz hören anstatt auf den aktuellen Zeitgeist (der ja wiederum einer angeschlagenen Welt entspringt).
Kritik, Bewertung, Ablehnung, Korrektur. Vier recht verwandte Worte. Schauen wir sie im Einzelnen mal an:
Kritik ist der neutrale Ausdruck für eine Art "Bewertung". Kritik kann toll sein, vernichtend oder alles dazwischen.
Bewertung hat schon etwas "von oben herab". Wir dulden eine Bewertung eigentlich nur von Personen, zu denen wir aufschauen. Von Vorbildern, Coaches, Trainern, Schiedsrichtern, ... in Bereichen, in denen wir selbst "ganz nach oben" wollen. Bewerten kann uns nur, wer von der gleichen Materie mehr Ahnung hat als wir selbst. Von Personen, vor denen wir Respekt haben und deren Kritik wir auch anerkennen können.
Ablehnung ist klar negativ besetzt. Da hat sich jemand ein finales Urteil gebildet und möchte fortan nichts weiter mit einem zu schaffen haben. Da ist eine Mauer. Das kann einen fertig machen - oder auch egal sein. Zum Beispiel, weil einem die betreffende Person selbst relativ egal ist. Es sei denn, das Ego steht mit seinem Stolz im Weg. Dann stört jede Ablehnung. Von jedem.
Wie empfindest du das Wort Korrektur? Und wer darf dich in welchen Dingen korrigieren? Wenn du im Kickbox Verein bist, kann man stark davon ausgehen, dass du jede Kritik und Bewertung deines "Meisters" dankbar annehmen wirst, denn du möchtest ja besser werden, in dem Sport, für den du dich begeisterst. Du öffnest dich voller Vertrauen und Respekt gegenüber den Skills deines Lehrers. Nur so kannst du effizient besser werden, in dem was dir wichtig ist, um deinem Ziel näher zu kommen. Du kämst niemals auf die Idee, seine Korrektur als Ablehnung oder gar Beleidigung zu empfinden.
Ich hatte mal eine Freundin, die sich zunehmend mehr und mehr prostituierte. Ich sah für eine Weile schmerzhaft dabei zu, wie der Geldrausch und die äußerst fragwürdige Anerkennung ihrer Kunden sie völlig in die Fänge zog. Sie riskierte und opferte Liebe, Freundschaften, seelische Gesundheit, alles ... Ich versuchte sie liebevoll zu korrigieren - sie empfand jedoch alles, was ich sagte, als reine Ablehnung. Als würde ich "Blitze auf sie schicken". Nichts könnte falscher sein. Doch sie baute damit eine immer dickere Mauer zwischen uns.
In ihrem Wertesystem existierten vor allem zwei ganz große, wertvolle Faktoren: Geld und Anerkennung von Männern. Sie hatte niemals wahrhaft Interesse daran, spirituell zu wachsen. Spirituelles Wachstum, Erkenntnis oder gar Erleuchtung waren keine ihrer Top 10 Ziele im Leben. Hin und wieder sprachen wir zwar mal über solche Themen, doch wirklich von Bedeutung waren ihr ganz andere, sehr viel weltlichere Dinge - beispielsweise die eben bereits erwähnten.
In der Folge erkannte sie meine herzliche Korrektur auch nicht als solche. Sondern ihr Ego basiertes Sein sah in meinem liebevollen Bedenkengeben nur Kritik und Bewertung (Abwertung). Ich war weit davon entfernt, negative, abwertende Dinge über ihr Verhalten zu sagen. Ich sagte ihr viel eher, dass sie damit den Menschen wehtut, die sie lieben. Freunden, Eltern, ihrem Partner, der eines Tages aus allen Wolken fallen wird, wenn er ihr zweites Gesicht kennenlernt. Das waren keine Verurteilungen. Es waren vielmehr ernsthafte, liebevolle Versuche, ihr auf einen besseren Weg zu helfen.
Was man nicht als Ziel erkennen kann, dem misst man auch keinerlei Wert bei. Folglich auch nicht den Vertretern dieser Disziplinen. Wer noch keinen Zugang zu Bewusstsein hat, wird Bewusstwerdung auch keinesfalls als ein in irgendeiner Form relevantes Thema begreifen können. Weder für sich, noch für die Gesellschaft. Und solange dem so ist, kann aus einer Kritik auch keine Korrektur werden.
Wer wahrhaft auf der Suche nach Bewusstsein ist, wird - ganz im Sinne von Tacitus' Zitat - Kritik als Korrektur erkennen und entsprechend wertschätzen. Es ist das kleine, leicht zu verunsichernde Ego, das in Kritik viel eher Ablehnung sieht, als die Chance durch Korrektur. Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und somit kann unsere Welt nicht zu Bewusstsein gelangen, solange wir das Ego fördern, Bewusstsein aber verleugnen. Wir ernten nun mal was wir säen und wir werden definitiv nicht ernten, was wir auch niemals gesät haben.Ob Kriege, Terror, Armut, Ängste, Hass, Krankheiten, Gewalt, ... niemand darf sich dann noch wundern oder beklagen.
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Nach deinem Denken geschieht dir
#76 • Unbekannt •
2:07 min
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"Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden zu Deinem Charakter. Achte ... auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal."
(Quelle unklar. Eventuell Charles Reade oder aus dem Talmud oder ein altes, chinesisches Sprichwort)
Hier wird die Kraft der Gedanken angesprochen. Mehr noch. Gedanken sind der Ursprung, die Wurzel von allem, was folgt. Sogar von unserem Schicksal, also unserer Zukunft und wie wir am Ende gelebt haben werden.
Beim Wort "Schicksal" denken Viele, dass wir ihm machtlos ausgeliefert sind. Dass alles vorherbestimmt ist und wir in einem unfreien, deterministischen Universum leben. Doch weshalb dann all die Lehrer, die Lehren, die vielen Gedanken, die wir uns machen im Leben? Wozu musste die Natur dann all diese (Denk-)Fähigkeiten mühsam entwickeln?
Nein. Aus der Nummer kommen wir so einfach nicht raus. Das Leben ist das, was wir daraus machen. Punkt. Und niemand anderes als wir selbst tragen die Verantwortung dafür! Für unser Leben. Und für die Entwicklung auf diesem Planeten.
Manche meinen, es kann auch keinen Sinn des Lebens geben, da sich die Menschheit in großen Teilen doch so dumm und sinnbefreit verhält und somit keinerlei (tiefer) Sinn erkennbar sei. Doch auch hier wird umgekehrt ein Schuh draus, wenn wir beginnen, Verantwortung zu übernehmen:
Jeder Mensch, dem der Sinn des Lebens bewusst ist, wird automatisch aufhören, sich dumm, sinnbefreit oder einfach kontraproduktiv zu verhalten. Das kann aber nur bestätigen, wer bereits in seinem Sinn lebt. Unsere Welt bewegt sich auf ein sinnbefreites Chaos zu, gerade weil uns die Bedeutung des und das Bewusstsein für den Sinn (des Lebens) abhanden gekommen sind. Deswegen ist es ja so wichtig, sich zu erinnern: An den Sinn. Und an unsere Identität.
Natürlich wird es immer schwieriger, sich sein Schicksal selbst zu gestalten. Das beweist aber nicht, dass es per se und von Natur aus unmöglich ist. Es zeigt allerdings durchaus, dass wir bereits in einer Gesellschaft leben, in der es das Individuum immer schwerer hat (und haben wird), sich in Harmonie und im Einklang mit dem Plan des Lebens zu entwickeln und zu entfalten. Genau darum müssen wir ja unbedingt etwas tun. Das Problem ist noch viel dringlicher und viel elementarer, als beispielsweise der Klimawandel. Das Bewusstsein dafür ist jedoch erst in geringen Spuren, in manchen Menschen vorhanden. Es muss sich jedoch ausbreiten. Genau darum geht es bei diesem Projekt!
In der Natur ist der Mensch das einzige Wesen, das böse sein kann. Gerade deswegen, da er nicht wie die Tiere einem Instinkt unterworfen ist, sondern weil er Entscheidungsfreiheit bekommen hat und ganz eigene Interessen verfolgen kann, welche auch immer er sich ausDENKEN mag. Doch aus großer Freiheit erwächst auch große Verantwortung. Was das Böse überhaupt ist? Siehe verlinktes Mind
Snippet #37In meinem Coaching lernt man daher, wieder zurück zu finden. Zurück zu dem, worum es eigentlich geht. Und bei dem Projekt meiner Seite geht es schließlich darum, diese Veränderungen umfangreicher zu bewirken. Für eine reparierte Zukunft. Für viele. Und in ferneren Tagen für alle. Dann, wenn die spirituelle (R)Evolution weit genug fortgeschritten ist.
Möchtest du zunächst selbst Verbesserungen für dein Leben, empfehle ich dir neben meinen Büchern auch mein Coaching. Solltest du danach Lust verspüren, diesen spannenden und erfüllenden Weg weiterzugehen, kannst du gerne beim Projekt dabei sein. Natürlich ist das im Anschluss an ein Coaching keine Pflicht! Zwang, Regeln, Gesetze und jegliche Unfreiheit stünden im Widerspruch zu den #3erinnerungen - Denn frei nach Aristoteles: Eine Gesellschaft, die auf Liebe basiert, benötigt keine Gesetze mehr. 😇
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Was ist Liebe?
#34 • Véjà •
0:53 min
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Die Liebe ist ja so vieles. Und obwohl sie (in ihrer Vollkommenheit) auch gewisse Dinge NICHT ist (z.B. Neid, Gier, Angst, Maßlosigkeit, Krieg, Terror, Töten, ...) können all diese Dinge nützlich ...
für sie sein. Denn Liebe ist vor allem auch eines: Niemals vollständig zu erfassen. Wir wachsen alle ein Leben lang auf sie zu. Aber dies zu tun, ist eine Entscheidung.
Entscheiden wir so, erkennen wir auch im Schmerz, im Verlust, in Trauer, in Angst, in Not, in den Katastrophen, in jeder Krise auch immer eine Chance: Nämlich die, worum das alles hier im Kern geht: Die Vervollkommnung der Liebe. In uns als Mensch und in uns als Menschheit.
Dann verstehen wir sogar, weshalb es Kriege leider noch immer geben MUSS. Nämlich solange, wie eine Zivilisation noch nicht reif genug ist, endlich die richtigen Fragen zu stellen, die richtigen Werte in sich zu suchen, die richtigen Ziele anzustreben. So lange wir keinen harmonischen Zustand halten können, müssen wir noch lernen. Manchmal extrem schmerzhaft und verlustreich. Und jenes als Lernen zu begreifen, ist eine Entscheidung.
Welche Priorität gibst du dem Wachstum in der Liebe? Welche geben wir diesem Wachstum als Gesellschaft? Und weshalb wundern wir uns dann über eine Welt voller Angst, Gewalt, Terror, Lügen, Krieg, Dummheit, Gier, Machtgeilheit, Karrierewahn, Ruhmgeilheit, Ellenbogen, Oberflächlichkeit, Verrohung, ... ?
Du willst was dagegen tun? Willst die Zukunft reparieren? Ein Teil der Zukunft sein? Dann mach mit bei diesem Projekt. Die Zukunft braucht dich, so wie du sie.
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Bittersüße Verdrängung
#244 • Winston Churchill •
1:39 min
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Ich kannte mal eine, die LEIDENschaftlich "gerne" - aus ...
purer Gewohnheit - bei einer falschen, unerfüllenden Liebe verweilte. Sie verdrängte das aber - mehr oder weniger erfolgreich - und das damit verbundene Unglücklichsein gleich mit.
Als wir uns nach Jahren wieder sahen, sprachen wir über vieles. Auch über ihre schon sehr lang anhaltende, festgefahrene Beziehung. Da erkannte sie, dass sie - wie ein Raucher - etwas tat, das sie zwar vordergründig beruhigen konnte (wenigstens nicht ganz alleine sein), das im Grunde aber völlig unvernünftig und letztlich auch ungesund für sie ist.
Für den Bruchteil einer Sekunde blitzte so etwas wie Mut, Kampfgeist, Selbstliebe, Sehnsucht nach Freiheit, Veränderung, Lebenslust, Abenteuerlust und wahrer Liebe in ihr auf. Sie wollte ihr Leben tatsächlich ändern, es anpacken, meine Hand greifen und sich rausholen lassen aus dem Alten, Engen und Dunklen, hineinführen in das Neue, Weite und Helle. So viel Euphorie über neue Freiheit war ihr jedoch fremd, und zu viel aufkeimende Liebe - in sich selbst, für dieses neue Leben - machte ihr Angst (siehe
Snippet #107 "Kein Weg nach Hause").Sie hörte mir noch eine Weile halbherzig zu, las meine Texte, blieb noch ein kleines bisschen offen für neue Impulse, auch wenn sie mal etwas wehtun konnten. Doch als der Nerv zu sehr getroffen wurde, sich zur Angst nun auch noch Trotz und Wut gesellten - Wut, die sie eigentlich auf sich selbst und ihren "Besitzer" empfinden sollte, auf Jahre der eigenen, falschen Entscheidungen und Entbehrungen, anstatt auf den Überbringer der Botschaft - beendete sie es. Und zwar das Hören und Lesen dieser schmerzhaften Wahrheit. Und das bittersüße Verdrängen nahm eine neue Dimension an.
Resignation gesellte sich nun noch dazu. Vermutlich wird diese Beziehung jetzt wirklich "ewig" anhalten, ohne Aussicht auf Besserung. Einem aus Trotz und Angst gebrochenem Willen und Kampfgeist sei Dank. Doch anstatt das zu überdenken, wird wieder verdrängt - und anstatt des Übeltäters wird der Erinnerer gehasst. Ein gar nicht so seltenes Schicksal für Erinnerer übrigens ... (siehe
Snippet #42, "Vom Hassen der Wahrheit")Wahrheit beginnt immer bei einem selbst. Hand aufs Herz: Was verdrängst du alles? Welche Fehler, welche Schuld, welche Schwächen, welche falschen Entscheidungen müsstest du dir selbst eingestehen? Solange immer die andere schuld sind, wird es schwierig mit spirituellem Wachstum und somit auch dem Finden wahrer Liebe, denn sie nistet nicht auf (Selbst-)Lügen, Trotz, Sturheit, Zorn und Angst.
Die gute Nachricht ist aber: Dieser Blick in den Spiegel tut nur sehr kurz weh, denn es gibt auch ziemlich schnell eine (Er)Lösung für mutige Hinschauer. Man muss sie nur finden wollen. Oder hören. Oder lesen. Ansonsten bleibt nur ein bittersüßes Verdrängen ...
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Mülleimer oder Helfer sein
#268 • Christopher E. Schmitt •
4:17 min
4:17 min
eigentlich ausgenutzt? Bin ich für sie wirklich eine Hilfe oder nicht doch viel eher ein Mülleimer ohne jeglichen nachhaltigen Mehrwert darüber hinaus? Verschwende ich meine Zeit, meine Kraft und meine Liebe? Ich tat das auch schon. Eine ganze Weile ...
Es ist gut und wichtig und es spricht auch absolut nichts dagegen, wenn sich gute Freunde auch mal nur beim anderen auskotzen möchten. Das muss einfach ab und zu mal sein und solange es auf Gegenseitigkeit beruht, tut das mit Sicherheit beiden Seiten gut. Problematisch wird es aber, wenn es zu einseitig geschieht und man sich zunehmend wie die mentale Müllabfuhr vorkommt:
Jede Woche soll man stets nur den gleichen Müll entsorgen und wenn die Tonne wieder schön leer ist, der alte Frust abtransportiert wurde, kann man sie wieder fröhlich mit neuer, schlechter Energie befüllen. Ein Kreislauf, der solange funktioniert und nicht hinterfragt werden muss, solange diese Müllabfuhr bequem und zuverlässig funktioniert.
Ich kenne das selbst von früher noch sehr gut. Vor allem eine einst "gute Freundin" kotzte sich bei mir jeden Montag regelmäßig darüber aus, wie verletzend sich ihr (gerade aktueller) Lebensaugenblicksgefährte beim gemeinsamen Wochenende wieder einmal benommen hat. Es waren zwar häufig andere Männer (sie "verliebte" sich in nahezu jeden, der ihr Aufmerksamkeit schenkte), doch vom Typ her waren sie alle stets miteinander vergleichbar schlicht und die Probleme, die sie verursachten, waren nahezu identisch. Lange Zeit glaubte ich, ihr zu helfen, indem sie ihren Frust einfach bei mir ablassen konnte.
Aber ebenso wenig wie du einem Alkoholiker hilfst, indem du ihm seinen Schnaps organisierst, genauso wenig hilfst du einem Freund oder einer Freundin, wenn sie einfach nur ihre Wut, ihre Trauer, ihren Ärger und ihre Enttäuschung über schlicht und ergreifend nicht zur Liebe fähige Männer bei dir ablässt. Ihr wird es danach besser gehen. Klar. Sie wird sich wieder gestärkt fühlen. Gewiss. Sie wird, nachdem sie ihren Ärger losgeworden ist, wieder vitaler sein. Vital genug, um am nächsten Wochenende diese frisch gewonnene Energie erneut 1:1 zu solchen Blindgängern zu tragen. Zwei Energievampire sind dabei, dich auszusaugen.
Bedenke: Eigentlich ist es deine Energie, die sie an solche Typen vergeudet. Weder sie noch diese Art von Männern braucht sich - dank dir - jemals zu verändern. Deine Hilfe macht die Welt also keineswegs besser in diesem Fall! Die Freundin bleibt ewiges Opfer, solche Männer ewige Täter. Und nach Hause findet keiner von beiden. Das ist das Gegenteil von dem, was du als Helfer eigentlich im Sinn hattest, oder?
Diese Typen pumpen ihr schwaches aber möchtegern-starkes Ego auf, dadurch dass verzweifelte Frauen nach ihnen schmachten. Je schlechter sie jene behandeln, desto mehr rennen sie ihnen hinterher. Meine einstige "Freundin" folgte regelmäßig ihrem prägenden Jugendtrauma, bei dem sie sich ebenfalls regelmäßig ihre Lebenskraft abzapfen ließ. Und wer hielt dieses Konstrukt am Laufen? Zum großen Teil ich und andere "Freunde" wie ich - die die an solchen Typen verheizten und vergeudeten Energiereserven jener Freundin Woche für Woche erneut auftankten.
Das Gefühl "gebraucht" zu werden, kann einen lange Zeit täuschen und blind machen für den feinen Unterschied: Ist man wirklich eine Hilfe oder doch nur ein Mülleimer? Im einen Fall hilft man nur für den Augenblick, da man Altlasten entsorgt. Doch das Problem wird sich solange wiederholen, bis es tatsächlich angegangen wird.
Ein Mülleimer kann wirklich jeder Mensch sein. Letztlich muss man dazu nur die Klappe halten und sich den ganzen Kram nur immer wieder aufs Neue anhören. Um eine Hilfe zu sein, bedarf es hingegen zweierlei:
1. Dein Freund/deine Freundin muss an dich glauben! Sie muss dir zuhören wollen, anstatt dich nur als Zuhörenden zu beanspruchen. Sie muss dir, deinen Ansichten, deinen Gedanken etwas zutrauen. Meine Bekannte tat das nicht annähernd genug. Sie traute genau diesen Holzfällermentalitätsmännern weit mehr zu. Schließlich hatten sie breite Schultern. Was braucht man(n) mehr? Wen interessieren schon Werte? Die sieht doch niemand.
2. Du selbst musst deine Lehre gefunden haben, deine Message, deine Botschaft.
Die erste Stufe eines Helfenden ist es häufig, Mülleimer zu sein. Denn der Wille zu geben und zu helfen, ist früh da, vielleicht bei vielen sogar angeboren, als eine Art Bestimmung. Doch das Wissen, wie man jemandem tatsächlich auch nachhaltig und fundiert helfen kann, das fehlt zunächst noch in den meisten Fällen, ist in der Regel eher nicht angeboren, man muss es erst erlernen - oder eben erinnern.
Da man beim Aufgeben eines "falschen Freundes" jedoch erstens das Gefühl hat, den anderen im Stich zu lassen und zweitens, seinen eigenen Daseinszweck zu verlieren bzw. als gescheitert zu betrachten, ist man häufig einfach weiterhin Mülleimer.
In der Regel wird das mit zwei Ergebnissen quittiert:
1. Du wirst Burnout bekommen, da Burnout laut Definition dann aufkommt, wenn man tut und tut und dennoch nichts einen Schritt vorangeht (meine Freundin war am Ende toxischer als Jahre zuvor, von einem Vorankommen konnte keine Rede sein, ganz im Gegenteil).
2. Sie wird am Ende bei jemandem landen, der noch viel schlimmer ist, als all die Typen zuvor. Das kann dich tatsächlich in eine tiefe Sinnkrise stürzen.
Lass es nicht soweit kommen! Wenn du wirklich ein helfender Mensch werden willst, dann erinnere zunächst dich selbst an die Wurzel von einfach allem-das-ist. Wenn du dies tust, wirst du sehr viel einfacher in der Lage sein, solchen Menschen, bei denen du Gefahr läufst, einfach nur deren Mülleimer zu sein, die Entscheidung zu überlassen: Entweder du folgst mir nach (hörst mir zumindest mal wirklich zu!) oder unsere Wege trennen sich hier.
Auch ich sagte meiner Bekannten: "Auf deinem Pfad werde ich dir nicht weiter folgen können. Wenn du diesen Weg wirklich gehen willst, endet hier unsere gemeinsame Zeit." - Ihr Weg erschien ihr so (ver)blendend, dass sie nicht lange zögerte. Ich bin traurig darüber. Zum Teil natürlich für mich selbst, ich mochte sie wirklich sehr. Doch zum überwiegenden Teil bin ich traurig für sie. Denn ich weiß, dass ihr Weg kein guter ist und zu einem bösen Erwachen führen wird, egal wie lange es dauern mag.
Wenn du wirklich Helfender sein willst, dann beende dein (falls vorhanden) Mülleimer-Dasein und werde ein wirklich Helfender, ein "Recollector", jemand, der anderen dabei hilft, sich zu erinnern.
Hätte mir meine einstige Freundin zugehört, hätte sie hingehört, hätte sie hören WOLLEN allem voran, ihr ginge es heute anders. Doch ich zwinge niemandem etwas auf. Wer meine Werte nicht als wertvoll erkennt und stattdessen anderen "Werten" mehr Vertrauen schenkt, ist einfach noch nicht so weit. Das tut weh (exakt DAS nennt man Weltschmerz) - doch das Loslassen ist in solchen Fällen unabdingbar. Denn niemand kann diesen Prozess in einem anderen Menschen beschleunigen. Jeder muss es selbst erkennen (wollen), auch wenn es für alle Beteiligten schmerzhaft wird. Denn leider gilt tatsächlich: "Das schnellste Ross, das euch zur Vollkommenheit trägt, ist Leiden." (siehe
Snippet #186)Erinnere dich! Gerne machen wir zunächst ein Walk & Talk, vielleicht ein Coaching und wenn du dann merkst, wie wunderbar und allumfassend es ist, sich zu erinnern (
Snippet #38), hast du sicher auch Lust, beim WorldTeam mitzumachen (
Snippet #130)! Ich freue mich in jedem Fall auf dich :-)Siehe auch diese passenden Links:
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- WorldTeam. Das Projekt für Future Fixer 🔗
- Der direkteste Weg zum Glück
#186 - Support vom Leben
#38 - Taten zählen
#130 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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Leiden - Helfen - Erinnerung - Recollector - WorldTeam
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Sei Schmetterling, nicht mehr Raupe
#147 • Christopher E. Schmitt •
2:10 min
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Die Raupe frisst, wird fett, verpuppt sich, lässt im Inneren Neues heranreifen, nutzt all die Energie der verschlungenen Nahrung für ihre ...
Transformation, um am Ende als wunderschönes Wesen wiedergeboren zu werden. Sie besitzt von nun an sogar ganz neue Skills, wie beispielsweise das Fliegen.
Die Natur liefert unendlich viele Beispiele ihrer Prinzipien, die für uns als Mensch durchaus übertragbar sind. Das Beispiel des Schmetterlings ist zugleich eines der offensichtlichsten und beeindruckendsten. Als Raupe findet ihr Leben auf einem festen, sichtbaren und be-greifbaren Untergrund statt. Dort kann sie nicht viel mehr tun als zu fressen. Sie kriecht vor sich hin, sorgt für endlos viel Input und wenn sie endlich genug davon hat (eine Einsichtsfähigkeit, welche die Raupe vielen Menschen voraus hat), zieht sie sich zurück, lässt es alles wirken und wird neu geboren.
Ab jetzt steht ihr als Schmetterling eine weitere Dimension offen: Die dritte, hinauf in die Lüfte. Unsichtbar und unbe-greifbar ist diese Dimension. Ein zu unsicheres Terrain für all jene, die weder fliegen, noch dem Unsichtbaren vertrauen können. Dort spürt sie Freiheit, wird von allen mit Herz, die fähig sind, das Schöne als solches zu erkennen, bewundert und geliebt und kann und darf sich ab jetzt sogar vermehren - sich selbst weitergeben. Was für ein Geschenk!
Übertragen auf den suchenden Menschen könnte man sagen, dass auch jener gierig nach Nahrung ist. Gierig nach Neuem. Neugierig. Wie ein Kind. Will lernen, möchte Wissen anhäufen und Talente ausprobieren, entwickeln und verbessern.
Dann mag die Zeit nahen, in der man das Gefühl bekommt, dass es für den Augenblick ausreicht. So viele neue Ansichten, Erkenntnisse, Gedanken, Inspirationen, ... was soll man damit jetzt bloß anfangen? Dieser vollgefressene Geist kann das Bedürfnis entwickeln, sich für eine Weile zurückzuziehen. Man spürt, dass man sich neu erfinden muss, neu definieren und ganz neu aufstellen. Passen die alten Freunde noch? Alte Gewohnheiten? Der Partner? Der Job? Die Wohnung? Ja, sogar die Klamotten oder die Frisur?
Man spürt, dass all dieser Input eine so große Macht hätte, man kann "den Schmetterling" bereits fühlen. Doch wie kann man jetzt auch ganz praktisch endgültig zu ihm WERDEN?
An dieser Stelle geben leider nicht Wenige frustriert auf. Zum einen bietet unser Gesellschaftsmodell gar nicht wirklich die Möglichkeit für eine längere Auszeit (Erfolg wird eben anders definiert). Zum anderen: An wen soll man sich nun mit diesen Tausend Fragen wenden? All die Bücher, Gedanken oder Videos waren ja ganz schön. Doch jetzt, wo es praktisch werden soll, mit wem kann man darüber sprechen - wie geht es jetzt weiter? Ein Mentor wäre jetzt toll.
Es kostet Mut, wirklich bahn- (oder kokon-)brechende Veränderungen vorzunehmen. Und was, wenn sie falsch sind? Wie genau erkenne ich überhaupt richtig und falsch? Wie treffe ich nun die "richtigen" Entscheidungen? Und woher kommen die Kraft, die Geduld und der Mut für all das?
Nach meiner Erfahrung gibt es wirklich "falsche" Entscheidungen gar nicht. Denn wenn ein Weg nicht unmittelbar zum Glück führt, dann eben mittelbar. Dann war es ein notwendiger UMweg, der dich etwas lehren konnte, das du vor dem Glück unbedingt noch wissen, lernen oder können musstest. Der einzige Fehler, den wir prinzipiell tun können, ist nichts zu tun. Der Stillstand, die Stagnation.
Der für dich ganz persönliche, individuell "richtige" Weg ist am einfachsten daran zu erkennen, wenn er im Einklang mit dem universalen Ziel, der Vision, dem Plan, dem Sinn des Lebens und somit also in Harmonie mit der Idee des Lebens schwingt. Dann ist es vollkommen unmöglich, dass der Weg "falsch" ist.
Bei einem Walk & Talk können wir das gerne vertiefen. Das kostet ja auch nichts. Siehe Link.
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Schrödingers Gott
#148 • Christopher E. Schmitt •
3:01 min
3:01 min "Das Leben ist wie ein lebenslanger Aufsatz, den wir über Gott schreiben. Wir haben stets ein Bild von ihm, doch dieses kann und darf für uns niemals endgültig sein." (Christopher E. Schmitt)
Ob du nun strenger ...
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Katholik, Moslem, Buddhist oder auch Atheist oder Agnostiker bist - du hast in jedem Fall ein Bild in dir, wenn das Wort "Gott" fällt. Und es dürfte keine zwei Menschen geben, die das exakt gleiche in sich tragen. Laut Bibel sollen wir uns auch "kein Bild machen" von ihm. Denn ein Bild ist starr, endgültig, unveränderlich und behauptet von sich, fertig, vollständig und abgeschlossen zu sein. Es wird verglichen und der eine kann seines besser, schöner und "richtiger" finden, als das des anderen und sich dadurch als etwas Besseres fühlen. Kontraproduktiv für Liebe und Frieden. Die Medien sind voll von entsprechenden Ergebnissen.
Wie lautet dein Aufsatz über Gott in diesem Moment oder wie dürfte er wohl lauten, wenn du eines Tages stirbst? Wären es noch immer jene wenigen Sätze vom bärtigen und oftmals wütenden alten Mann auf einer Wolke? Handelt er von einer ominösen, wabernden Energie? Oder wirst du vielleicht eines Tages stolz darauf sein, absichtlich ein völlig leeres Blatt abzugeben?
"Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden", sagte Voltaire. Kann es womöglich sogar so sein, dass Gott tatsächlich nur eine Erfindung ist? Von Träumern, von Realitätsverdrängern, manchmal auch von naiven Ewiggestrigen? Oder von Menschen, die verzweifelt einen letzten Strohhalm suchen, um mit Themen wie Armut, Krankheit, Alter, Tod und Einsamkeit besser klarzukommen?
"Es kann weder einen Sinn des Lebens, noch einen Gott und schon gar keinen Himmel geben, wenn ich mir die Welt und die Menschen so anschaue!", höre ich so oder so ähnlich immer wieder. Aber was war zu erst? Ei oder Huhn? Gab es zu erst das Dritte Reich mit seinen Millionen Toten und den barbarischen Konzentrationslagern, oder ging dem nicht viel eher eine ganze Nation voraus, geblendet und verführt durch Lügen, Zorn, Angst und Hass? Eine Mehrheit, welche sich "bewusst" buchstäblich "für den totalen Krieg" entschied und somit letztlich auch für ein ganzes Land ohne jegliches, göttliches Bewusstsein?
Kennst du Schrödingers Katze? (Siehe Wikipedia Link) Neben dem Fakt, dass eine Katze in einer Schachtel tot oder lebendig sein kann, ist es (auf Ebene der Quantenmechanik) auch möglich, dass beides zugleich zutrifft. Was, wenn Gott gleichermaßen lebt wie tot ist? Wenn er wahr und real und ebenso unwahr und unreal ist? Was, wenn sowohl der Wahrheitsgehalt von Gott, als auch die Existenz eines "Himmels" gleichermaßen wahr als auch unwahr sind? Und wenn dem so ist, wovon hängt es dann ab? Liefert uns der Satz "Nach deinem Glauben geschieht dir" vielleicht einen Hinweis darauf?
Gibt es Gott? Gibt es ihn nicht? Wird es ihn eines Tages geben? Gab es ihn schon immer? Was, wenn alles davon stimmt? Genau wie bei Schrödingers Katze. Damit noch nicht genug.
Schaue jetzt auch auf Einstein, der uns bestätigt, dass Zeit nur eine Illusion ist. Alles ist. In diesem "Moment". Urknall und das Ende der Welt sind ebenso gegenwärtig, wie auch der Raum stets vorhanden ist (wir können uns nur nicht immer überall aufhalten). Das ist kein spirituelles Gerede, sondern physikalische Tatsache.
Sind Gott und Himmel dann vollkommen real, wenn wir einfach beschließen, dass beides real oder zumindest realisierbar ist? Werden wir Gott und Himmel eines Tages vollkommen erschaffen haben, einfach weil wir es WOLLTEN und uns dazu entschieden haben? Und da beides eines Tages real existieren wird, Zeit jedoch nur eine Illusion ist, es dieses "eines Tages" somit jetzt schon gibt, sind Gott und Himmel somit bereits "heute" vollkommen real? Existiert Gott daher also für jene, die an ihn glauben, nicht nur in der Fantasie, sondern wird in diesem Moment zur völlig faktischen Realität? Quantenmechanisch durchaus denkbar.
Wir werden niemals einen identischen Aufsatz zum Thema Gott abgeben. Darin werden wir uns immer unterscheiden - das macht die Welt so bunt. Doch worin wir vereint sein können, ist in der Erkenntnis, dass wir alle an jenem Aufsatz schreiben sollten. Denn er ist genau jene Vision, jener Traum, ist jene Fortbildung und spirituelle Evolution zugleich, die somit auch zur manifestierten Evolution führt. Und nur so kann daraus eine (himmlische) sich selbst erfüllende Prophezeiung werden. Dann haben wir sie: Die ganz reale, gelebte und manifestierte Eutopie. Eine faktisch bessere Welt. Himmlisch geradezu.
Mit Dystopien schaffen wir es doch auch schon die ganze Zeit. Wieso entscheiden wir uns nicht einfach um? Denn dann fühlst du es auch: "Das Himmelreich ist inwendig". Es muss zu erst gesehen, ersehnt, erträumt, gefühlt, visualisiert werden, dann wird es auch real. Und dem geht eben jener "Aufsatz" voraus.
Deine erlebte, innere Welt, wie sie heute für dich ist, ist das Ergebnis deines persönlichen, inneren Aufsatzes. Und wie fühlt es sich an, das Leben? Und die Welt da draußen entspricht dem Zustand unseres kollektiven, durchschnittlichen Aufsatzes und Bewusstseins über Gott. Und wie sieht die Welt aus? Erschreckend, deprimierend und fern von jedem himmlischen Bewusstsein und somit auch von jeglicher, annähernd himmlischen Realität. Doch das ist veränderbar. Wir müssen uns nur dazu entscheiden.
Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
Ob du nun strenger ...
Katholik, Moslem, Buddhist oder auch Atheist oder Agnostiker bist - du hast in jedem Fall ein Bild in dir, wenn das Wort "Gott" fällt. Und es dürfte keine zwei Menschen geben, die das exakt gleiche in sich tragen. Laut Bibel sollen wir uns auch "kein Bild machen" von ihm. Denn ein Bild ist starr, endgültig, unveränderlich und behauptet von sich, fertig, vollständig und abgeschlossen zu sein. Es wird verglichen und der eine kann seines besser, schöner und "richtiger" finden, als das des anderen und sich dadurch als etwas Besseres fühlen. Kontraproduktiv für Liebe und Frieden. Die Medien sind voll von entsprechenden Ergebnissen.
Wie lautet dein Aufsatz über Gott in diesem Moment oder wie dürfte er wohl lauten, wenn du eines Tages stirbst? Wären es noch immer jene wenigen Sätze vom bärtigen und oftmals wütenden alten Mann auf einer Wolke? Handelt er von einer ominösen, wabernden Energie? Oder wirst du vielleicht eines Tages stolz darauf sein, absichtlich ein völlig leeres Blatt abzugeben?
"Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden", sagte Voltaire. Kann es womöglich sogar so sein, dass Gott tatsächlich nur eine Erfindung ist? Von Träumern, von Realitätsverdrängern, manchmal auch von naiven Ewiggestrigen? Oder von Menschen, die verzweifelt einen letzten Strohhalm suchen, um mit Themen wie Armut, Krankheit, Alter, Tod und Einsamkeit besser klarzukommen?
"Es kann weder einen Sinn des Lebens, noch einen Gott und schon gar keinen Himmel geben, wenn ich mir die Welt und die Menschen so anschaue!", höre ich so oder so ähnlich immer wieder. Aber was war zu erst? Ei oder Huhn? Gab es zu erst das Dritte Reich mit seinen Millionen Toten und den barbarischen Konzentrationslagern, oder ging dem nicht viel eher eine ganze Nation voraus, geblendet und verführt durch Lügen, Zorn, Angst und Hass? Eine Mehrheit, welche sich "bewusst" buchstäblich "für den totalen Krieg" entschied und somit letztlich auch für ein ganzes Land ohne jegliches, göttliches Bewusstsein?
Kennst du Schrödingers Katze? (Siehe Wikipedia Link) Neben dem Fakt, dass eine Katze in einer Schachtel tot oder lebendig sein kann, ist es (auf Ebene der Quantenmechanik) auch möglich, dass beides zugleich zutrifft. Was, wenn Gott gleichermaßen lebt wie tot ist? Wenn er wahr und real und ebenso unwahr und unreal ist? Was, wenn sowohl der Wahrheitsgehalt von Gott, als auch die Existenz eines "Himmels" gleichermaßen wahr als auch unwahr sind? Und wenn dem so ist, wovon hängt es dann ab? Liefert uns der Satz "Nach deinem Glauben geschieht dir" vielleicht einen Hinweis darauf?
Gibt es Gott? Gibt es ihn nicht? Wird es ihn eines Tages geben? Gab es ihn schon immer? Was, wenn alles davon stimmt? Genau wie bei Schrödingers Katze. Damit noch nicht genug.
Schaue jetzt auch auf Einstein, der uns bestätigt, dass Zeit nur eine Illusion ist. Alles ist. In diesem "Moment". Urknall und das Ende der Welt sind ebenso gegenwärtig, wie auch der Raum stets vorhanden ist (wir können uns nur nicht immer überall aufhalten). Das ist kein spirituelles Gerede, sondern physikalische Tatsache.
Sind Gott und Himmel dann vollkommen real, wenn wir einfach beschließen, dass beides real oder zumindest realisierbar ist? Werden wir Gott und Himmel eines Tages vollkommen erschaffen haben, einfach weil wir es WOLLTEN und uns dazu entschieden haben? Und da beides eines Tages real existieren wird, Zeit jedoch nur eine Illusion ist, es dieses "eines Tages" somit jetzt schon gibt, sind Gott und Himmel somit bereits "heute" vollkommen real? Existiert Gott daher also für jene, die an ihn glauben, nicht nur in der Fantasie, sondern wird in diesem Moment zur völlig faktischen Realität? Quantenmechanisch durchaus denkbar.
Wir werden niemals einen identischen Aufsatz zum Thema Gott abgeben. Darin werden wir uns immer unterscheiden - das macht die Welt so bunt. Doch worin wir vereint sein können, ist in der Erkenntnis, dass wir alle an jenem Aufsatz schreiben sollten. Denn er ist genau jene Vision, jener Traum, ist jene Fortbildung und spirituelle Evolution zugleich, die somit auch zur manifestierten Evolution führt. Und nur so kann daraus eine (himmlische) sich selbst erfüllende Prophezeiung werden. Dann haben wir sie: Die ganz reale, gelebte und manifestierte Eutopie. Eine faktisch bessere Welt. Himmlisch geradezu.
Mit Dystopien schaffen wir es doch auch schon die ganze Zeit. Wieso entscheiden wir uns nicht einfach um? Denn dann fühlst du es auch: "Das Himmelreich ist inwendig". Es muss zu erst gesehen, ersehnt, erträumt, gefühlt, visualisiert werden, dann wird es auch real. Und dem geht eben jener "Aufsatz" voraus.
Deine erlebte, innere Welt, wie sie heute für dich ist, ist das Ergebnis deines persönlichen, inneren Aufsatzes. Und wie fühlt es sich an, das Leben? Und die Welt da draußen entspricht dem Zustand unseres kollektiven, durchschnittlichen Aufsatzes und Bewusstseins über Gott. Und wie sieht die Welt aus? Erschreckend, deprimierend und fern von jedem himmlischen Bewusstsein und somit auch von jeglicher, annähernd himmlischen Realität. Doch das ist veränderbar. Wir müssen uns nur dazu entscheiden.
Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
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Zweifel sind Verräter
#163 • William Shakespeare •
0:59 min
0:59 min
Ich kann das sowas von bestätigen und nachempfinden. Ich gebe ...
zu: Dieses Projekt ist intern so schnell gewachsen, dass es mir über lange Strecken des Jahres 2022 beinahe unheimlich wurde. Alte Bekannte erkannten mich nicht wieder und strahlten teilweise Skepsis aus, welche sich auf mich zwischendurch übertragen konnte. In der Folge wurde ich durch die Zweifel stark ausgebremst. Zweifel rauben Mut, Kraft, Hoffnung, Motivation und Freude und wenn wir es zulassen, ist ein kompletter Traum vernichtet - noch bevor er überhaupt eine Chance bekam.
Was mich betrifft, so sehe ich Zweifel inzwischen als Herausforderung an. Zweifel machen dich auf Ängste aufmerksam. Und Angst ist in der Regel kein guter Berater. Kommen Zweifel, die erkennen lassen, dass sie mich von etwas Gutem abhalten wollen, werde ich sie nutzen, an ihnen zu wachsen. Es ist eine wirkliche, geistliche Kampfkunst, negative Energien in etwas Gutes zu transformieren. Doch es ist möglich. In Teil 3 der Erinnerungs-Trilogie gibt es eine Stelle, die es mit geistlichem Aikido vergleicht: Die Kraft des Angreifers (Angst, Zweifel, ...) kann man umleiten und gegen ihn selbst richten.
Machtlos ist man hingegen, wenn die Zweifel in anderen den eigenen Traum gleich mit-zerstören. Beispielsweise gehören zu einer Liebesbeziehung bekanntlich Zwei. Wenn die Frau, die man liebt, entschieden hat, eher auf ihre Ängste und Zweifel zu hören, kann man dagegen nicht viel ausrichten. Diesen Weg der Erkenntnis muss jede(r) selbst beschreiten. Manche verstehen es früher, andere später. Und wieder andere vielleicht niemals in diesem Leben. Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Vertrauen - Hoffnung - Verlust
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Das Prinzip Hoffnung
#64 • Christopher E. Schmitt •
2:36 min
2:36 min Sehr interessant fand ich bei meiner Recherche zum Thema Hoffnung auch, wie viele depressive, resignierte, beinahe schon böse und verbitterte Zitate es zum Thema Hoffnung gibt. Es ist offensichtlich ein Thema, das die Gemüter extrem ... 
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spaltet, was wiederum zeigt, wie elementar das Prinzip Hoffnung zu sein scheint. Immerhin heißt sogar ein Star Wars Teil "Eine neue Hoffnung" 😄
George Lucas wusste, dass sie als erstes geboren werden muss, wenn neue Welten entstehen sollen. Sie stirbt laut einem Sprichwort ja auch zuletzt und muss demnach auch als erstes (wieder-)geboren werden, um neue, schöpferische Energien und Prozesse zu aktivieren.
Zum Beispiel fand ich auch jenes Zitat (Quelle unbekannt): "Du bist und bleibst ein Sklave, solange du glaubst, dass es Hoffnung gibt."
Nach meiner Ansicht, hat der Autor weder die Kraft der Hoffnung je erfahren, noch das Prinzip des Hoffens verstanden und eine oder mehrere Enttäuschungen erlebt, die ihn ziemlich verbittert haben werden lassen. Hoffnung ist eine mächtige Waffe, die auch im Umgang etwas Training braucht, damit sie einem nicht in der Hand losgeht und das Herz zerreißt.
Wer glaubt, dass meine Träume oder Wünsche alle in Erfüllung gingen, der irrt. Gerade 2021/2022 musste ich eine unfassbar große Liebe aufgeben - ich verlor sie an Angst und Zweifel. Man muss hier nicht nach Gerechtigkeit fragen. Die Entscheidung war ganz gewiss ein "Fehler in der Matrix".
Ich würde sagen, rund 95% meiner Hoffnungen gingen nicht, nicht sofort oder nicht in der gewünschten Weise in Erfüllung. Und auch für dieses Projekt rechne ich nicht damit, dass ich einen etwaigen "Erfolg" (noch) unbedingt erleben werde, denn das liegt nicht alleine in meiner Hand. Doch all das ist sekundär und darf einen nicht dazu bringen, plötzlich an Naturgesetzen und -prinzipien zu zweifeln. Man schadet damit nur sich selbst. Und dem Kollektiv.
Ein Bild hilft vielleicht weiter: Ein Baum versucht sein Leben lang, die Sonne zu erreichen. Er richtet sich nach ihr aus, wächst in ihre Richtung, wendet eine Menge Kraft dafür auf. Doch er macht es gerne, denn er ist höchst motiviert. Das Wachstum und seine Entwicklung machen ihm Spaß, was ihm wiederum die Kraft verleiht, weiterzumachen. Man kann sagen, er ist recht glücklich mit dem, was er tut.
Er wird die Sonne niemals erreichen. Aber ist das schlimm? Nicht wirklich. Im Gegenteil: Käme er auch nur annähernd in ihre Nähe, er würde elendig verbrennen. Doch der Versuch mit der Kraft der Hoffnung ließ ihn zu einem mächtigen, großen, robusten, starken, gesunden, sehr fruchtbaren Baum werden. Sein Versuch hatte also durchaus Erfolg.
Am Ende seines Lebens versteht der Baum: "Mein Ziel, die Sonne zu berühren, habe ich zwar nie erreicht. Doch der Versuch bescherte mir ein überaus erfülltes Leben. Mir hat es an nichts gemangelt und ich habe das Beste erreicht, das ein Baum in dieser Welt erreichen kann."
Denn ein Teil des "richtigen" Hoffens ist es auch, nicht vom Resultat, dem Ergebnis oder der genauen Erfüllung der Hoffnung und all unserer Wünsche ABHÄNGIG zu sein. Sonst wäre man ja kein wirklich freier Mensch, man wäre ja von etwas abhängig. Zudem wäre es schwierig, den Moment, das Heute genießen zu können, wenn man stets auf das Resultat wartet, sich und seine Stimmung also abhängig von etwas macht.
Wer in seinen Hoffnungen immer wieder bitter enttäuscht wurde, hoffte womöglich auf das Falsche. Die Natur unterstützt unsere Hoffnungen und Träume. Aber nur, wenn sie in Einklang mit der Natur und der Vision des Lebens stehen. Manche Hoffnungen, Wünsche und Träume sind womöglich zu egoistisch oder täten uns selbst auch nicht gut. Wie die Sonne dem Baum. Es gibt zahlreiche Lottomillionäre, die sich in Windeseile totgesoffen haben.
Es geschehen natürlich auch schlimme Dinge. Wenn jemand sein Kind verliert, ist das furchtbar. Oder Kinder ihre Eltern. Krieg. Gewalt. Wenn jemand den Kampf gegen eine schwere Krankheit verliert, ist das unglaublich schmerzhaft (auch das habe ich in meinem engsten Umfeld erlebt). Diese Welt ist nun einmal weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Und zwei Dinge stehen fest:
1. Sie wird definitiv niemals vollkommen sein (wir werden auf Erden niemals die Sonne erreichen) aber:
2. Tragen wir alle Hoffnung in uns, wird es möglich sein, nah an die Vollkommenheit zu gelangen und ein erfülltes Leben zu führen, eine Welt zu erschaffen, die nah an Vollkommenheit reicht. Wie schnell das geht und ob es gelingt - es ist nicht zuletzt eine Frage der Hoffnung. Nach deinem Glauben geschieht dir.
spaltet, was wiederum zeigt, wie elementar das Prinzip Hoffnung zu sein scheint. Immerhin heißt sogar ein Star Wars Teil "Eine neue Hoffnung" 😄
George Lucas wusste, dass sie als erstes geboren werden muss, wenn neue Welten entstehen sollen. Sie stirbt laut einem Sprichwort ja auch zuletzt und muss demnach auch als erstes (wieder-)geboren werden, um neue, schöpferische Energien und Prozesse zu aktivieren.
Zum Beispiel fand ich auch jenes Zitat (Quelle unbekannt): "Du bist und bleibst ein Sklave, solange du glaubst, dass es Hoffnung gibt."
Nach meiner Ansicht, hat der Autor weder die Kraft der Hoffnung je erfahren, noch das Prinzip des Hoffens verstanden und eine oder mehrere Enttäuschungen erlebt, die ihn ziemlich verbittert haben werden lassen. Hoffnung ist eine mächtige Waffe, die auch im Umgang etwas Training braucht, damit sie einem nicht in der Hand losgeht und das Herz zerreißt.
Wer glaubt, dass meine Träume oder Wünsche alle in Erfüllung gingen, der irrt. Gerade 2021/2022 musste ich eine unfassbar große Liebe aufgeben - ich verlor sie an Angst und Zweifel. Man muss hier nicht nach Gerechtigkeit fragen. Die Entscheidung war ganz gewiss ein "Fehler in der Matrix".
Ich würde sagen, rund 95% meiner Hoffnungen gingen nicht, nicht sofort oder nicht in der gewünschten Weise in Erfüllung. Und auch für dieses Projekt rechne ich nicht damit, dass ich einen etwaigen "Erfolg" (noch) unbedingt erleben werde, denn das liegt nicht alleine in meiner Hand. Doch all das ist sekundär und darf einen nicht dazu bringen, plötzlich an Naturgesetzen und -prinzipien zu zweifeln. Man schadet damit nur sich selbst. Und dem Kollektiv.
Ein Bild hilft vielleicht weiter: Ein Baum versucht sein Leben lang, die Sonne zu erreichen. Er richtet sich nach ihr aus, wächst in ihre Richtung, wendet eine Menge Kraft dafür auf. Doch er macht es gerne, denn er ist höchst motiviert. Das Wachstum und seine Entwicklung machen ihm Spaß, was ihm wiederum die Kraft verleiht, weiterzumachen. Man kann sagen, er ist recht glücklich mit dem, was er tut.
Er wird die Sonne niemals erreichen. Aber ist das schlimm? Nicht wirklich. Im Gegenteil: Käme er auch nur annähernd in ihre Nähe, er würde elendig verbrennen. Doch der Versuch mit der Kraft der Hoffnung ließ ihn zu einem mächtigen, großen, robusten, starken, gesunden, sehr fruchtbaren Baum werden. Sein Versuch hatte also durchaus Erfolg.
Am Ende seines Lebens versteht der Baum: "Mein Ziel, die Sonne zu berühren, habe ich zwar nie erreicht. Doch der Versuch bescherte mir ein überaus erfülltes Leben. Mir hat es an nichts gemangelt und ich habe das Beste erreicht, das ein Baum in dieser Welt erreichen kann."
Denn ein Teil des "richtigen" Hoffens ist es auch, nicht vom Resultat, dem Ergebnis oder der genauen Erfüllung der Hoffnung und all unserer Wünsche ABHÄNGIG zu sein. Sonst wäre man ja kein wirklich freier Mensch, man wäre ja von etwas abhängig. Zudem wäre es schwierig, den Moment, das Heute genießen zu können, wenn man stets auf das Resultat wartet, sich und seine Stimmung also abhängig von etwas macht.
Wer in seinen Hoffnungen immer wieder bitter enttäuscht wurde, hoffte womöglich auf das Falsche. Die Natur unterstützt unsere Hoffnungen und Träume. Aber nur, wenn sie in Einklang mit der Natur und der Vision des Lebens stehen. Manche Hoffnungen, Wünsche und Träume sind womöglich zu egoistisch oder täten uns selbst auch nicht gut. Wie die Sonne dem Baum. Es gibt zahlreiche Lottomillionäre, die sich in Windeseile totgesoffen haben.
Es geschehen natürlich auch schlimme Dinge. Wenn jemand sein Kind verliert, ist das furchtbar. Oder Kinder ihre Eltern. Krieg. Gewalt. Wenn jemand den Kampf gegen eine schwere Krankheit verliert, ist das unglaublich schmerzhaft (auch das habe ich in meinem engsten Umfeld erlebt). Diese Welt ist nun einmal weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Und zwei Dinge stehen fest:
1. Sie wird definitiv niemals vollkommen sein (wir werden auf Erden niemals die Sonne erreichen) aber:
2. Tragen wir alle Hoffnung in uns, wird es möglich sein, nah an die Vollkommenheit zu gelangen und ein erfülltes Leben zu führen, eine Welt zu erschaffen, die nah an Vollkommenheit reicht. Wie schnell das geht und ob es gelingt - es ist nicht zuletzt eine Frage der Hoffnung. Nach deinem Glauben geschieht dir.
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Das diabolische Pärchen aus Angst und Hass
#169 • Christopher E. Schmitt •
2:25 min
2:25 min
Sinn.
Wir kennen hell und dunkel. Warm und kalt. Sättigung und Hunger. Liebe und Hass passen genau in dieses duale Muster. Aber Dunkelheit ist nur das Nichtvorhandensein von Licht (Photonen). Kälte nur das Nichtvorhandensein von Wärmeenergie, weswegen es zwar einen absoluten Nullpunkt gibt (kälter als -273,15 Grad Celsius ist nicht möglich), aber praktisch keinen absolut heißesten Punkt (rechnerisch wäre es eine Zahl mit 64 Nullen Grad Celsius). Und Hunger ist das Nichtvorhandensein von Nahrung. Wir haben Worte für solch vermeintlichen "Gegenteile", so dass uns diese Gegenspieler vollkommen real erscheinen.
Natürlich haben all diese Dinge auch ganz reale Auswirkungen. Wir können verhungern, erfrieren und im Dunkeln immer an die Wand laufen. Doch messbar, greifbar, sächlich ist nichts davon. Daher kann man Dunkelheit nicht ausschalten, Kälte nicht "raustragen" aus einem Raum und Hunger nicht einfach verbieten. Genau daher lässt sich Hass auch nicht bekämpfen und schon gar nicht besiegen. Wir kämpfen gegen einen nicht existierenden Gegner, auch wenn die Auswirkungen von "Hass" ebenso real sind, wie die von Hunger, Kälte oder Dunkelheit.
Stellen wir uns Liebe als Energie vor (und ich denke, das kann man durchaus), dann ist "das Gegenteil von Liebe" somit nicht Antiliebe (das, was wir als Hass bezeichnen und wahrnehmen), sondern adäquat zu Licht und Wärme das (völlige) Fehlen von Liebe bzw. Liebesenergie.
Liebe spendet ein geborgenes Gefühl. Heimat. Vollkommenheit, Angekommensein, Geborgenheit, Sättigung, eine Singularität, in der wir Eins sind mit allem-das-ist. Fehlen all diese Gefühle oder Zustände, kommt in uns vor allem welches Gefühl auf? Es ist Angst. Nicht Hass. Noch nicht.
Hass entsteht dann, wenn uns jemand oder etwas permanent, dauerhaft oder immer wieder von der Liebe fernhält oder droht von Liebe (vom Nachhausekommen) fernzuhalten. Wenn Politiker durch Entscheidungen verhindern, dass wir uns entspannen können, angekommen fühlen können, satt fühlen können oder gewärmt, dann halten sie uns von Liebe fern. Wenn sie mit Krieg drohen, erreicht das sein Maximum. Krieg ist wohl das massivste Gegenteil von sicherem Zuhause, Entspannung, Sättigung und Wärme - sowohl seelisch als auch buchstäblich. Spätestens jetzt hassen wir den- oder diejenigen, die das verursachen.
Der Partner betrügt uns, verlässt uns, lehnt uns ab? Das kann Angst machen. Und dann können wir sogar hassen, wen wir eigentlich lieben. Doch Angst geht dem immer voraus.
Würden in Zeiten wie diesen die Menschen zugeben, dass sie Angst haben, wäre viel geholfen! Doch Angst ist ein Zeichen von Schwäche. Erst recht für "echte Männer". Hass wirkt hingegen (leider auf Viele) stark, männlich, selbstbewusst, dominant, entschlossen, kämpferisch. Mit Hass kann man angeben, hassen wirkt auch so aktiv, so engagiert, während Angst doch einfach nur peinlich, schwach und passiv ist. So zumindest in den Köpfen Vieler. Und so sucht man nach einem Schuldigen, nach einem Feind, in dessen Richtung man den Hass kanalisieren kann.
Wenn wir Angst haben, muss etwas geschehen. Unterdrücken wir sie, werden wir krank. Lassen wir sie aber in Form von Hass raus, machen wir die Welt krank und immer kränker. Denn Hass erzeugt wiederum Angst in anderen Menschen (siehe Skizze im verlinkten Dia:Log #15) und pflanzt die Idee eines Feindes (den man fürchten, also hassen muss) fort. Wenn du hasst, steckst du andere Menschen mit Angst und Hass an. Nichts wird oder wurde dadurch jemals besser.
Doch wie findet man dann da raus, wenn man weder an Angst ersticken, noch durch Hass die Welt vergiften möchte? Und Liebe??? Vergiss es! Man kann doch so viel Dummheit und/oder Boshaftigkeit in der Welt seitens der Verantwortlichen nicht lieben! Nicht direkt. Aber man kann versuchen, "die Mechanik von Liebe und Weisheit, Hass und Angst" zu verstehen. Doch zum Verstehen muss man suchen, auch mal zuhören, leise werden, Geduld haben, wenn man es nicht gleich sehen kann, in sich gehen und nicht zuletzt: Die eigenen Ängste erkennen und sie sich eingestehen.
"Sucht und ihr werdet finden, klopft an und euch wird aufgetan." Da ist schon was dran.
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Hoffnung erwecken
#61 • Emanuel Wertheimer •
3:52 min
3:52 min
Ich habe das Gefühl, so manche fühlen sich in diesen Zeiten als große Visionäre, weil sie erkennen können, dass es für die Menschheit keine Hoffnung ...
mehr gibt. Sie sehen viele Missstände und Konflikte, unlösbare Probleme und eine allgemeine Verkommenheit in den Herzen der Menschen, welche an Quantität und Qualität auch nur stets weiter zuzunehmen scheint.
Wer das anders sieht, so wie auch meine Seite den Eindruck erwecken mag, besitzt womöglich einfach nicht die Gabe, gut genug hinzuschauen, hat den Schuss noch nicht gehört, ist blind. Oder er ist naiv, blauäugig, verdrängt gerne jegliche allzu offensichtlichen Tatsachen oder weiß es einfach nicht besser.
Ich sehe das ein wenig anders. Mir ist selbstverständlich klar, in welcher Schieflage sich unsere Welt befindet (ich schaue seit 35 Jahren ganz genau hin) und auch, dass - je schlimmer es wird - nur umso mehr Menschen einen aggressiven Egoismus entwickeln (oder Hass auf Andersdenkende). Da ist ein Schiff, das untergeht. Und anstatt dass wir alle zusammen versuchen, das Wasser heraus zu schöpfen und das Loch zu schließen, hauen wir uns lieber gegenseitig die Schädel ein beim Kampf um die wenigen maroden Rettungsbote oder - wenn wir eher so der ruhige, passive Typ sind - rechtfertigen wir unser Nichtstun damit, dass es ohnehin keine Hoffnung mehr gibt. Jeder der dann etwas anderes behauptet, wird schnell zu einer Bedrohung, da ja die eigene Passivität offenbar angegriffen wird.
Daran sehen wir, dass wir spirituell und mental nach wie vor auf den Bäumen klettern. Auch wenn wir uns durch schicke Anzüge, Kostümchen, tolle Autos, protzige Häuser, einen elitären Freundeskreis und eloquente Ausdrucksweise gerne einen anderen Anstrich geben. In Wahrheit haben wir uns in dieser Beziehung in den letzten 5000 Jahren jedoch nicht nennenswert weiterentwickelt. Technik und Wissenschaft hin oder her. (Siehe Blog: Gefährliches Halbwissen)
So möchten heute Viele möglichst schnell reich werden, um sich so gut wie möglich noch einen letzten Rest vom irdischen Paradies erkaufen zu können, um sich freizukaufen vom Chaos der Zivilisation. Man möchte nicht mehr wirklich Teil dieser Menschheit sein, nicht gezwungen sein, bei dem immer kälter und gnadenloseren (Wirtschafts-)Treiben mitmischen zu müssen. Reich zu sein wäre toll. Wie frei man wäre, wie egal einem das sinkende Schiff doch sein könnte!
Autoren schreiben dann umso mehr das, was gefragt ist, um sich am Mainstream satt zu fressen. Dystopien, Thriller mit effektvollem Gemetzel. Das lieben die Menschen. Dafür geben sie Geld aus. Ebenso die Filmemacher. Oder auch Coaches: Anstatt an einer besseren Welt zu arbeiten und Menschen wirklich gehaltvolle und ewige Wahrheiten beizubringen, die sie tief im inneren beruhigen, sättigen und zufrieden machen könnten, lehren viele Coaches lieber, wie man noch resilientere und spitzere Ellenbogen bekommen kann, um sich gegen die anderen noch effizienter durchzusetzen, sie zu überholen, abzuhängen und mit möglichst perfiden Psychotricks zu überlisten, da wir doch alle nur ein Ziel haben: So viel vom restlichen, genießbaren Kuchen für uns alleine zum Fettfressen abzubekommen, wie nur möglich. Und zwar bevor es ein anderer tut.
Egozentriker, die solch eine "Ausbildung" suchen oder auch anbieten, haben in meinen Augen den Weltuntergang mitunter durchaus verdient. Denn jener wird auch sie einholen, wenn er kommt. Vielleicht ein paar Tage oder Wochen später, da ihre Vorräte etwas länger halten und ihre dicken Mauern etwas länger standhalten werden, wenn der wütende Mob erst einmal zur Lynchjustiz mobilmacht. Doch lohnt es sich dafür wirklich, seine Seele derart zu verkaufen? Wie viel Angst muss einen doch plagen, für dieses kurzsichtige Verhalten!
Als ein großer Prophet von Gott berufen wurde, so heißt es, sagte er zu Gott sinngemäß: "Aber wie soll ich es schaffen, dass dieses Ziel erreicht wird?" und Gott antwortete ungefähr: "Ob es gelingt oder nicht, ist nicht deine Aufgabe, nicht dein Problem. Du sollst nur deinen Teil beisteuern und tun, was zu tun ist. Das Gelingen liegt jedoch in meiner Hand."
Vielleicht werde ich alt. Vielleicht auch nicht. Vielleicht haut mir ein Hasser und Neider eines Tages den Schädel ein. Vielleicht bleibe ich arm, vielleicht auch nicht. Doch eines ist sicher: Ich tat das Richtige, indem ich zunächst von ganzem Herzen vom Leben, von der Natur, von Gott erfahren wollte, wozu wir Menschen, wozu ich als Individuum eigentlich da bin. Und als ich es erfuhr, habe ich getan, was zu tun war. Ob es gelingt oder nicht - es liegt nicht an mir (allein).
Das ist es, worum es geht. Denn nur das wird dich am Ende in völliger Harmonie von dieser Welt gehen und zuvor bereits angekommen fühlen lassen. In einer Ruhe, die die Welt nicht kennt, die du dir nicht erkaufen kannst.
Kennst du "Der Alchimist" von Paulo Coelho? Die Hauptfigur machte sich auf ihren (Lebens)Weg. In der Wüste wurde sein Leben bedroht, eine Lanze drohte, sich in seinen Hals zu bohren. Und er dachte nur: "Seltsam, ich spüre keine Angst." Und er begriff: Wenn du auf deinem Lebensweg bist, hast du zwar keine Lust zu sterben, denn deine Mission macht dir durchaus Spaß, doch wenn es sein sollte, hast du damit gar kein Problem, denn "jeder Moment ist der richtige zum Sterben, wenn du dich auf dem richtigen Weg befindest". Falls du eine übermäßige Angst vor dem Tod haben solltest, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass du deinen Weg noch nicht gefunden hast.
Das ist der wesentliche Unterschied: Manche Coaches benutzen die Angst der Menschen, um ihnen beizubringen, wie sie sich mit Gewalt gegen andere durchsetzen, um somit möglichst viele ihrer Ängste zu besiegen. Ich erde dich als Menschen, erinnere dich daran, wer du bist, um was es geht und als Folge wird es gar nicht mehr wichtig sein, ob du ein Rettungsbot abbekommst oder nicht - zumal dieses ohnehin nur wenige Stunden schwimmen könnte, bevor auch es absaufen wird. Denn reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig (Sicherheit) braucht.
Die Zukunft wird eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Alles sieht nach einer Dystopie aus. Doch auch eine Eutopie wäre noch möglich. Den Unterschied macht alleine die Frage, woran wir glauben und was wir visualisieren wollen. Und dass wir sie überhaupt erinnern: Die Vision des Lebens. Doch das muss man wollen. Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
Und ich werde meinen Teil dazu beitragen. Ich rette nicht "die" Welt. Diese Macht hat kein Mensch. Doch ich stelle die Weichen, die ich stellen kann, bereite die Zukunft vor, so gut ich kann. Daher erwecke ich weiter Hoffnung. Das ist meine Mission. Habe ich diese erledigt, ist alles andere egal. So fühlt sich Freiheit an.
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Böse oder dumm?
#168 • Sprichwort •
1:23 min
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"Hanlons Rasiermesser" ist der aus dem Englischen stammende Begriff für diesen Satz. Oft wird mit dieser Aussage einer Verschwörungstheorie begegnet. Für Ursprung und interessante ...
Zusammenhänge siehe den verlinkten Wikipedia Eintrag.
Wir neigen dazu, Dinge erklären zu können. Ich denke, das entspricht unserer Natur. Wir wollen der Sache auf den Grund gehen, vor allem wenn etwas extrem "verrückt" anmutet. Die Verrücktheit der gesamten Welt lässt daher auch Viele nach Gott suchen - es ist ein Instinkt, auch und gerade dem größten aller Geheimnisse und Rätsel auf den Grund zu gehen.
Irrationales Verhalten kann einem Angst machen, denn es ist unberechenbar. Und Unberechenbares kann unsere eigene Sicherheit durchaus gefährden. Erst recht, wenn es sich um mächtige Führungspersönlichkeiten handelt, die immer unberechenbarer zu werden scheinen. Und eben böse. Oder doch eher dumm? Verschwörung? Oder einfach nur Pfusch?
Was ist böse? Was ist dumm? Und was hat Angst damit zu tun? Beispielsweise Aktivisten: Wirft eine Gruppe "Zukunftsbesorgter" Kartoffelbrei auf teure Gemälde, nennen es die einen böse, die anderen dumm. Und zugrunde liegt Angst.
Angst ist ein immenser Motor, wenn es darum geht, Böses - oder Dummes - zu tun. Angst vor dem Weltuntergang macht manche zu sich auf die Straße klebenden Kartoffelbreiwerfern. Angst, zu kurz zu kommen, macht uns zuweilen zu gierigen, geizigen, egoistischen, nie genug habenden, teils auch skrupellosen Geschäftsleuten oder korrupten Politikern. Angst, die Frau an einen anderen Mann zu verlieren, macht manche zu Mördern. Angst, einfach nur zu unbedeutend zu sein und von der Geschichte vergessen zu werden, lässt manche Kriege beginnen, an die man sich lange in (Ehr)Furcht erinnern wird ... und so weiter.
Angst ist der Vater von Bosheit und Dummheit. Sie sind sogar eineiige Zwillinge: Manchmal kaum voneinander zu unterscheiden. Ebenso wie Güte und Weisheit der Liebe entspringen. Und Liebe wiederum ist eine Entscheidung.
Ob böse oder dumm, ist letztlich völlig egal, denn die Ergebnisse sind dieselben. Willkommen bei der ultimativen, wirklichen Wurzel von #uprootthesystem. Wenn wir langfristig aber fundiert diesen Planeten (und auch unser ureigenstes Inneres) retten und heilen wollen, hilft nur eines: Das Erinnern. An Ursprung, Identität und Bestimmung. Nichts anderes wird Mensch oder Menschheit je sättigen können.
"Herr, vergib ihnen, denn sie WISSEN nicht, was sie tun." - Jesu letzten Worte sprachen ebenfalls von einer gewissen Dummheit. Von Unwissenheit. Welches Wissen meinte er wohl?
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Für eine andere Welt erschaffen
#247 • C. S. Lewis •
1:15 min
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Es ist ...
das Bedürfnis nach Wasser, weshalb eine Pflanze ihre Wurzeln ausstreckt. Es ist das Bedürfnis nach Licht und Wärme, welches ihre Blätter Richtung Sonne wachsen lässt. Und es ist eben jene nur schwer zu begreifende Sehnsucht, die sich hier an diesem Ort offenbar nicht (so einfach) stillen lässt, welche dich herausfordert, zu wachsen.
Ich liebte einst eine Frau so abgöttisch, dass ich mich selbst wunderte und sie damit beinahe erdrückte. Sowohl ihr als auch mir war diese Art zu lieben total neu und fremd. Ich machte ihr keineswegs etwa Angst, aber dennoch war sie mit dieser Art Liebe überfordert und suchte lieber nach der einfacheren, der üblicheren Form zu lieben. Sie fand sie auch, denn jene ist hier herrschend.
Ich blieb alleine zurück und konnte nichts anderes tun, als zu erforschen, was es mit diesem unfassbaren Gefühl, ja eher Bewusstseinszustand auf sich hatte. Und auch ich fand.
Was Lewis mit "andere Welt" meint, kann durchaus so etwas wie einen anderen Planeten meinen (siehe
Snippet #201). Es kann aber auch genau dieser Planet gemeint sein, der einfach nur verändert werden müsste, um eine andere Welt, eine neue Erde zu kreieren. Es scheint unmöglich obwohl es nur eine einzige Entscheidung entfernt liegt. Beides stimmt. Es ist kinderleicht und unerreichbar schwierig. Es hängt alles davon ab, was wir priorisieren, wofür wir uns interessieren und letztlich entscheiden. Doch genau deswegen sind wir hier. Lewis schreibt in "Die große Scheidung" etwa: Am Ende wird es nur zwei Arten von Menschen geben: Diejenigen, die zu Gott sagen "Dein Wille geschehe" und diejenigen, zu denen Gott sagt "Dein Wille geschehe!" - Wenn Letzteres für dich attraktiver erscheint, solltest du unbedingt das Buch lesen, sowie mehr über Ego vs. Bewusstsein herausfinden wollen. Zum Beispiel auf dieser Seite.
Und ich zitiere Paul van Dyk / Peter Heppner: "Jetzt können wir haben was wir wollen, aber wollten wir nicht eigentlich viel mehr?"
Mensch, erinnere dich!
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Bleib bloß nicht liegen
#241 • Konrad Adenauer •
1:23 min
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Ich kannte mal eine Frau, die es genau andersherum sah als der ehemalige Bundeskanzler. Aus Angst, dass ein Scheitern zu gefährlich werden könnte und ...
peinlich noch obendrein, wagte sie einen einzigen Schritt nicht, der ihre Zukunft wirklich verändert hätte. Und das, obwohl ihr das Leben buchstäblich schon eine Hand reichte.
Abgesehen davon, dass diese Hand sie nicht fallen gelassen hätte, war ihre Entscheidung, "liegen zu bleiben" wo sie ist, weit gefährlicher und im Grunde sogar peinlicher. Denn dauerhaft unglücklich und eingeschränkt zu bleiben, ohne Chance auf weitere Entfaltung und getrennt von jeglicher Freiheit, jemals eine tiefergehende Liebe zu finden, macht uns krank.
So zu handeln ist gefährlich, denn das Leben wird so lange an uns rütteln, bis wir endlich den Mut haben, ihm weiter zu folgen: Dem Lebenssinn, dem Wachstum in der Liebe, hin zu immer vollkommeneren Liebe. Sich dennoch bewusst für Unglück, Stillstand, Lieblosigkeit und Unfreiheit zu entscheiden, ist eine Schande.
Ich möchte dir heute unbedingt ans Herz legen, niemals aus Angst Entscheidungen zu treffen. Angst ist der direkte Kontrahent von Liebe. Wo denkst du, wirst du landen, wenn du dich vor dem Brüllen der Angst versteckst, anstatt dem Ruf der Liebe zu folgen? Wenn du eher darauf hörst, wovor dein Herz sich fürchtet, anstatt wonach dein Herz sich sehnt?
Angst gehört zum Leben und Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst. Mut ist zur Tat zu schreiten, obwohl man Angst hat. Wer stolz behauptet, "Angst nicht zu kennen", der kennt leider auch keinen Mut, musste niemals Mut entwickeln. Ich weiß wovon ich rede, denn als ich zwölf Jahre alt war, war ich eigentlich bereit für die Liebe - doch stattdessen fand ich Angst in Form von Panikattacken und einer ausgeprägten Angststörung. In der Folge musste ich in meinem Leben mehr Mut entwickeln als die meisten Menschen, um es zu meistern. Heute bin ich der Angst dankbar. Denn sie war mein Lehrmeister in Sachen Liebe. "Dämonen", also Ängste, können unser Henker sein und uns langsam zerstören oder unser Lehrer und uns allmählich reifen lassen. Es liegt an uns, was wir in ihnen sehen möchten.
Ich kann dir zeigen, wie man das macht. Angst in Mut und letztlich in Liebe zu transformieren. Wenn du das möchtest. Du müsstest dich nur einmal mutig dafür entscheiden.
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Kennen wir bereits das Wort für die Staatsform der Zukunft!?
#258 • Mignon McLaughlin •
4:25 min
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"Es sind die unglücklichsten Menschen, die sich vor Veränderungen fürchten." (Mignon McLaughlin, Quelle: studyflix.de)Angst oder eine gewisse Anfangsskepsis gegenüber Veränderungen haben wir wohl alle mehr oder weniger. Etwas grotesk wird es aber, wenn wir sogar ...
einen (mehr oder weniger) natürlichen Wandel erst fürchten und dann sogar hassen.
Die amerikanische Journalistin und Autorin McLaughlin hatte beruflich bedingt natürlich viel mit Worten zu tun. Ich denke, dass sie im Laufe ihrer Berufslaufbahn sehr oft umdenken und mit Veränderungen in der Sprache klarkommen musste, wenn ihre Texte nicht irgendwann altmodisch klingen sollten.
Sprache hat sich immer schon verändert. Ich persönlich finde, dass sie in den letzten Jahrhunderten immer mehr an Ausdruckskraft, Tiefe, Energie und Emotion verloren hat. Im Buch "Quantensprung des Denkens" von Natalie Knapp gibt es dazu ein faszinierendes Kapitel. Die gleiche "Verkopfung" und Rationalisierung des menschlichen Seins fand beispielsweise auch in der Architektur Ausdruck.
Man denke nur einmal an die unzähligen Details und Schnörkel des Kölner Doms (Gotik) verglichen mit der Schlichtheit des heutigen Kubismus. Wo damals fantasievolle Gärten angelegt wurden, empfinden heute die hippsten der Hippen tote, graue Kieselgärten als Bereicherung - was auf vielen Ebenen sogar objektiv dermaßen ätzend ist, dass sie regional sogar verboten wurden. Das waren nur ein paar Beispiele von hör- und sichtbaren Folgen einer Welt, die weniger aus einer gesunden Mischung von Herz und Verstand als viel zu viel rein aus dem Gehirn agiert.
Ich finde sehr viele der modernen Sprachentwicklungen - neutral ausgedrückt - negativ. Emotional ausgedrückt: Zum Kotzen. Sei es das schon ältere "Ich geh Stadt", das einfach nur nach purer Trägheit und Faulheit klingt, oder das heute viel diskutierte und mit Gewalt erzwungene Gendern in der Sprache, für das sich sogar (zum Glück) viele Frauen fremdschämen.
Meiner Meinung nach ist das der falsche Weg, wenn es um den Kampf für Gleichberechtigung geht. Denn es geschieht wie gesagt mit Druck, also einer Form von Zwang und somit mit Gewalt. Außerdem zeugt dieses Bestreben von extremer Ungeduld: Es soll gefälligst sofort von jedem umgesetzt werden - am liebsten unter Androhung von Strafe. Sorry, von jedem und JEDER natürlich. Ungeduld - eine weit größere Plage unserer Zeit, als es jeder ungegenderte Text je sein könnte. Warum möchte an der Untugend Ungeduld niemand etwas ändern?
Aber was vielleicht das Gravierendste daran ist: Jede Form von Gewalt erzeugt Gegengewalt. Der Druck, den die Gender-Druckmachenden damit erschaffen, erzeugt in nicht wenigen Zeitgenossen und auch Zeitgenossinnen (richtig so?) Ablehnung, teilweise sogar fast schon Hass. Last but not least haben wir dadurch wieder eine weitere Spaltung der Gesellschaft. Herzlichen Glückwunsch, gut gemacht!
Schlau, klug und weise zu sein, sind eben ganz verschiedene Paar Schuhe. Nicht jeder ach so schlaue Schachzug ist auch ein kluger. Und weise schon gar nicht. ("Nichts gereicht einem Staat mehr zum Schaden, als dass die Schlauen für klug gelten.",
Snippet #52)Angst, Sorge und auch etwas Wut gegenüber dieser diktatorischen Form von Veränderung zu haben, ist doch durchaus nachvollziehbar. Angst vor und Unlust an Gewalt sind schließlich ganz gesund. Diese Gefühle kann man jedoch abschwächen, wenn man versteht, warum die Genderdiktatoren und -diktatressen so handeln, wie sie handeln: Sie haben ihrerseits Angst. Beispielweise davor, ohne richtig gegendert zu werden, eventuell nicht ernstgenommen zu werden - und schießen dann durch ihre gewählten Maßnahmen doch erst recht ein Eigentor, mal ganz ehrlich.
Und Unwissen spielt eine Rolle. Beispielsweise vom eben erwähnten Gesetz, welches besagt, dass Gewalt stets Gegengewalt erzeugt. Doch genug die Finsternis besungen. Ich möchte eigentlich auf etwas anderes hinaus.
An was denkst du beim Wort Drohne? Hast du an Krieg gedacht? Was war eine Drohne für uns vor dem Krieg in Europa? Vermutlich eher eine Art Männerspielzeug, ein mehrpropelliger Hubschrauber, meist mit Kamera dran. Und weißt du noch, wo das Wort eigentlich seinen Ursprung hat? Ursprünglich stammt der Begriff nämlich aus dem Bienenreich. Worte und deren Bedeutung im Wandel.
In Hermann Hesses "Das Glasperlenspiel" kommt das Wort "Esoterik" vor und beschreibt einen nach innen gerichteten Menschen. Die Bedeutung von Esoterik ist heute durchaus eine etwas andere. Das Gegenteil, die Exoterik, das nach außen gerichtet sein, benutzen wir heute beispielsweise so gut wie gar nicht mehr.
Das Wort Utopie kennst du sicher. Ebenso Dystopie. Das eine ist eine (noch) nicht wahrgewordene, beinahe nicht realisierbare schöne Vision der Zukunft. Das zweite etablierte sich sogar zu einer ganz eigenen Film- und Bücherkategorie, weil so viele danach lechzen, und bezeichnet eine düstere Zukunftsvision, die eigentlich kein Mensch wirklich will, aber jeder fasziniert verschlingt. Wir besingen eben gerne die Finsternis (... und wundern uns dann, warum sie immer realer wird).
Kennst du aber auch den Begriff Eutopie? Unter anderem bezeichnet sie die "Idealgesellschaft". Du kennst das Wort kaum, weil wir es quasi nie benutzen. Und weshalb? Weil wir von einer Idealgesellschaft so weit weg sind, dass wir das Wort schlicht nicht benötigen, da wir nicht einmal mehr über eine Idealgesellschaft diskutieren. Hoffnung schon aufgegeben? Wozu leben wir dann noch?
Ein der Idealgesellschaft verwandtes Wort ist Idealismus. In beiden steckt das Wort "ideal", was laut Quelle "Oxford Languages" soviel bedeutet wie:
1. den höchsten Vorstellungen entsprechend; von der Art, wie etwas (für bestimmte Zwecke) nicht besser vorstellbar, auszudenken ist. "Ein idealer Partner"
2. nur in der Vorstellung so vorhanden; einer bestimmten Idee entsprechend. "Ein ideales Prinzip"
Das sagt die gleiche Quelle über einen "Idealisten":
Person, die selbstlos, dabei aber auch die Wirklichkeit etwas außer Acht lassend, nach der Verwirklichung bestimmter Ideale strebt. "Ein leidenschaftlicher, glühender Idealist"
Und jetzt ziehen wir noch einmal die Überlegungen aus
Snippet #253 hinzu (Du Spinner! Oder: Was ist "realistisches Denken"?)Der Idealist, also der Idee-Habende, lässt die Wirklichkeit außer Acht, weil der ideale Zustand kaum zu realisieren wäre, wenn man stets nur das marode Ausgangsmaterial zur Verfügung stehen hätte, das eine an die Wand gefahrene Welt wie die unsere bereits manifestiert hat bzw. kategorisch auf das verzichten, was sie eben noch nicht manifestiert hat.
Natürlich macht es keinen Sinn, eine Idee realisieren zu wollen, die beispielsweise den Naturgesetzen trotzt. Es macht hingegen aber durchaus Sinn, eine Idee zu verfolgen, die heute natürlich(!) noch keine Wirklichkeit ist und die eventuell sogar Bedingungen stellt, die ihrerseits heute noch keine Wirklichkeit sind. Nur so kann wirklich Neues, heute noch utopisch Anmutendes, in diese Welt geholt werden. Auch wenn es dauern und mitunter (sehr) schwierige Anforderungen stellen mag.
Daher lehne ich mich für heutige Ohren weit, sehr, sehr weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass die Staatsform der Zukunft (oder zumindest die "ideale" Staatsform) der Idealismus selbst sein wird.
Hierfür wird zuvor noch einiges an Veränderung und Erkenntnis nötig sein. Beispielsweise ein zum Idealismus passendes Wirtschaftswesen. Doch auch das ist möglich und wird den klugen Köpfen "einfallen", sobald sie bereit sind und unsere Zeit dafür reif ist (siehe auch verlinkte FAQ).
Und nicht zuletzt muss und wird das Wort "Idealismus" noch erweitert werden und eine viel größere Bedeutung erlangen müssen. Doch bevor das beides wiederum passieren kann, müssen wir dem Wort "Liebe" noch weitere Bedeutungen geben - besser gesagt, sie erkennen und verinnerlichen. Und der Kreis schließt sich.
Utopisch? Naiv? Die Wirklichkeit ausblendend? Nur die bisher manifestierte Wirklichkeit wird ausgeblendet. Nicht jedoch jene Wirklichkeit, die ganz real besagt, dass es so kommen wird, sobald wir uns dazu entscheiden. Denn Liebe ist kein Gefühl. Liebe ist eine Entscheidung.
Snippet #34Es klingt viel komplizierter als es tatsächlich ist. Interessiert am Thema? Lass uns ein Walk & Talk machen und werde auch du ein(e) Architekt(in) der Zukunft. Denn "Die Reiche der Zukunft sind Reiche des Geistes." (Winston Churchill,
Snippet #48)Siehe auch diese passenden Links:
- Schlau, clever, klug, intelligent, weise, ...
#52 - Du Spinner! Oder: Was ist "realistisches Denken"?
#253 - Visualisieren
#48 - Was ist Liebe?
#34 - FAQ #9: Ist das Geldsystem der Zukunft Kommunismus? 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Veränderung durch Stillstand?
#71 • Albert Einstein •
1:23 min
1:23 min "Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." (Albert Einstein)
Man kann Menschen grob in zwei Gruppen einteilen: Diejenigen, die darauf warten, dass etwas passiert, und diejenigen, die ...
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etwas in Bewegung setzen. Zu welcher Gruppe gehörst du?
Einstein scheint eine feste Meinung zu haben. Er sagt ganz klar, wer nicht selbst aktiv etwas verändert, braucht auch keine Veränderungen von außen zu erwarten - vermutlich erst recht keine Verbesserungen. Denn das Mindeste, was uns widerfährt, ist, dass wir älter, müder und erschöpfter werden - vielleicht auch kränker -, während wir (zu lange) einfach nur abwarten.
Natürlich kann es Wunder geben. Aber ich bin überzeugt davon, dass auch Wunder nur denjenigen widerfahren werden, die offen dafür sind. Und das bedeutet wiederum: Offen zu sein für Veränderungen. Denn wie kannst du etwas anderes und besseres erwarten, wenn du dich eigentlich gegen Veränderungen sträubst, womöglich aus Angst. Angst schließt Liebe aus. Und somit auch Freude, Glück, Kraft, Gesundheit, ...
Niemand wird zu seinem Glück gezwungen. Das Glück hat auch seine Prinzipien und sucht sich diejenigen, die es voller Vertrauen und Freude empfangen.
Wenn du total feststeckst in deinem Leben, kann es auch helfen, mal den ganz großen Schritt zurück zu tun. Sich die Frage zu stellen: Worum geht es im Leben überhaupt und was ist der Mensch? Wer bin ich? Und zwar nicht gemäß dem aktuellen Zeitgeist, denn der ist vergänglich und instabil, sondern im Sinne des Lebens selbst. Die Antworten darauf sind eigentlich sehr simpel. Aber sie verändern einfach alles.
Stell dir ein Computerspiel vor, von dem du keine Ahnung hast, worum es eigentlich geht und was das Ziel des Spieles ist. Was deine Spielfigur eigentlich zu tun hat. Wie willst du dann wissen, welche Menschen (Gefährten) zu dir passen und auf welche du eigentlich leicht verzichten kannst (oder solltest!), welche Lebensinhalte, welche Ziele, welche Wege, welche Entscheidungen, ...
Sich an Sinn und Identität zu erinnern ist ein echter Game Changer. Denn sich zu erinnern, ... ist wie ein neues Leben. Daher geht es auch in meinem Coaching um die Basis von einfach allem. Schritt für Schritt nehme ich dich behutsam an die Hand und helfe dir, Licht in die Sache zu bringen. Von der Dunkelheit deines inneren Verlieses, zurück, raus ans Licht.
Der Rest wird sich daraus beinahe von selbst ergeben und offenbaren.
Man kann Menschen grob in zwei Gruppen einteilen: Diejenigen, die darauf warten, dass etwas passiert, und diejenigen, die ...
etwas in Bewegung setzen. Zu welcher Gruppe gehörst du?
Einstein scheint eine feste Meinung zu haben. Er sagt ganz klar, wer nicht selbst aktiv etwas verändert, braucht auch keine Veränderungen von außen zu erwarten - vermutlich erst recht keine Verbesserungen. Denn das Mindeste, was uns widerfährt, ist, dass wir älter, müder und erschöpfter werden - vielleicht auch kränker -, während wir (zu lange) einfach nur abwarten.
Natürlich kann es Wunder geben. Aber ich bin überzeugt davon, dass auch Wunder nur denjenigen widerfahren werden, die offen dafür sind. Und das bedeutet wiederum: Offen zu sein für Veränderungen. Denn wie kannst du etwas anderes und besseres erwarten, wenn du dich eigentlich gegen Veränderungen sträubst, womöglich aus Angst. Angst schließt Liebe aus. Und somit auch Freude, Glück, Kraft, Gesundheit, ...
Niemand wird zu seinem Glück gezwungen. Das Glück hat auch seine Prinzipien und sucht sich diejenigen, die es voller Vertrauen und Freude empfangen.
Wenn du total feststeckst in deinem Leben, kann es auch helfen, mal den ganz großen Schritt zurück zu tun. Sich die Frage zu stellen: Worum geht es im Leben überhaupt und was ist der Mensch? Wer bin ich? Und zwar nicht gemäß dem aktuellen Zeitgeist, denn der ist vergänglich und instabil, sondern im Sinne des Lebens selbst. Die Antworten darauf sind eigentlich sehr simpel. Aber sie verändern einfach alles.
Stell dir ein Computerspiel vor, von dem du keine Ahnung hast, worum es eigentlich geht und was das Ziel des Spieles ist. Was deine Spielfigur eigentlich zu tun hat. Wie willst du dann wissen, welche Menschen (Gefährten) zu dir passen und auf welche du eigentlich leicht verzichten kannst (oder solltest!), welche Lebensinhalte, welche Ziele, welche Wege, welche Entscheidungen, ...
Sich an Sinn und Identität zu erinnern ist ein echter Game Changer. Denn sich zu erinnern, ... ist wie ein neues Leben. Daher geht es auch in meinem Coaching um die Basis von einfach allem. Schritt für Schritt nehme ich dich behutsam an die Hand und helfe dir, Licht in die Sache zu bringen. Von der Dunkelheit deines inneren Verlieses, zurück, raus ans Licht.
Der Rest wird sich daraus beinahe von selbst ergeben und offenbaren.
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
ø 0,18 neue pro Tag
265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
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1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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