Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
Lies sie am besten wie ein interaktives Buch.
"Gelesene nicht wiederholen" und "Merkzettel aktivieren"
setzt je 1 *Session-Cookie bzw. 1 **Cookie • Datenschutz
setzt je 1 *Session-Cookie bzw. 1 **Cookie • Datenschutz

39 Ergebnisse für: Keywordsuche: Beruf
Woran man seine Berufung erkennt
#1 • Christopher E. Schmitt •
0:07 min
0:07 min
du daran, dass du nicht auf die Uhr schaust. Vermutlich gilt das nicht für Uhrmacher." (Christopher E. Schmitt, aus dem Buch ... ist wie ein neues Leben)
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Beruf - Job - Berufung - Traumjob - Berufswahl
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Beruf - Job - Berufung - Traumjob - Berufswahl
gelesen markieren 

Arbeit vs. Berufung
#7 • Timothy Ferriss •
0:05 min
0:05 min "Vollzeitarbeit ist nichts schlimmes, wenn es das ist, was ... 
mehr
Sie gerne tun wollen. Das ist der Punkt, in dem sich Arbeit und Berufung unterscheiden." (Timothy Ferriss)
Sie gerne tun wollen. Das ist der Punkt, in dem sich Arbeit und Berufung unterscheiden." (Timothy Ferriss)
Siehe auch diesen passenden Link:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Timothy Ferriss   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Job - Beruf - Veränderung - Aufstieg
Timothy Ferriss   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Job - Beruf - Veränderung - Aufstieg
gelesen markieren 

Identität, Beruf(ung) und Lebenssinn
#5 • Christopher E. Schmitt •
0:32 min
0:32 min
Sie vergessen, dass das (viele) Geld, das Gefühl, gar nicht zu arbeiten sowie die Freude Nebeneffekte sind, die beim richtigen Beruf von ganz alleine kommen.
Jage weder dem Geld, noch der "Einfachheit" oder primär dem Spaß hinterher. Finde stattdessen tief in dir deine Interessen, deine Talente, all das, das dir wirklich am Herzen liegt. Gestaltest du daraus dann deinen Beruf, stellt sich der Rest von selbst ein.
Dies ist einer der Schwerpunkte bei meinem Coaching und ein Kernthema in meinen Büchern. Denn dein wahres Selbst, deine Identität, deine Bestimmung, deine Berufung und sogar deine Partnerwahl, deine Freunde und deine Hobbys ... es hängt alles miteinander zusammen, ist alles Eins. Lebst du danach, bist du glücklich.
Siehe auch diesen passenden Link:
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Beruf - Job - Berufung - Traumjob - Berufswahl - Sinn des Lebens - Sinnkrise - Lebenskrise - Geldverdienen
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Beruf - Job - Berufung - Traumjob - Berufswahl - Sinn des Lebens - Sinnkrise - Lebenskrise - Geldverdienen
gelesen markieren 

Die Wichtigkeit der Berufung
#2 • Henry David Thoreau •
0:08 min
0:08 min "Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Wenn wir das, was in uns liegt, nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder." (Henry ... 
mehr
David Thoreau)
David Thoreau)
Urheber d. einleitenden Zitates:
Henry David Thoreau   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Beruf - Job - Berufung - Traumjob - Berufswahl
Henry David Thoreau   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Beruf - Job - Berufung - Traumjob - Berufswahl
gelesen markieren 

Schreiben, wozu man berufen ist
#39 • Anton Bruckner •
0:19 min
0:19 min "Sie wollen, dass ich anders schreibe. Natürlich könnte ich das, aber ich darf nicht. Gott hat mich aus Tausenden erwählt und mir ausgerechnet dieses Talent gegeben. Ihm gegenüber muss ich Rechenschaft ablegen. Wie würde ich ... 
mehr
denn vor dem allmächtigen Gott stehen, wenn ich anderen folgte und nicht Ihm?" (Anton Bruckner)
Ein Gefühl, das nur bestätigen kann, wer es selbst kennt. Und eines, das auch dich nicht zweifeln lassen darf, wenn du ähnliches in dir anfängst zu erahnen. Mein Projekt, meine Bücher und mein Coaching wollen dich gerne dabei unterstützen.
denn vor dem allmächtigen Gott stehen, wenn ich anderen folgte und nicht Ihm?" (Anton Bruckner)
Ein Gefühl, das nur bestätigen kann, wer es selbst kennt. Und eines, das auch dich nicht zweifeln lassen darf, wenn du ähnliches in dir anfängst zu erahnen. Mein Projekt, meine Bücher und mein Coaching wollen dich gerne dabei unterstützen.
Siehe auch diesen passenden Link:
gelesen markieren 

Work-Life-Balance
#234 • Oscar Wilde •
3:12 min
3:12 min
Und direkt ...
dazu (zum "Ziel des Lebens") passend möchte ich ausnahmsweise ein zweites Zitat zur Untermauerung hinterherschießen:
"Der Mensch ist ein nach Zielen strebendes Tier. Sein Leben hat nur Bedeutung, wenn er versucht etwas zu erreichen und nach seinen Zielen strebt." (Aristoteles)
Work-Life-Balance ist spätestens seit der Corona Pandemie ein großes Thema. Manche machte diese Zeit psychisch oder auch wirtschaftlich echt fertig, was natürlich nicht so toll ist. Doch einige haben in dieser Zeit durch Lockdown und Kurzarbeit auch Entschleunigung für sich entdeckt. Eine Renaissance von "Weniger ist Mehr". Das hielt freilich nicht bei allen nachhaltig an und nicht wenige wurden anschließend wieder eingesaugt vom großen Hamsterrad - teilweise noch eifriger nach "Erfolg" lechzend als zuvor. Diejenigen lesen das hier dann eben erst in ein paar Jahren ;-)
All jenen, die sich heute bereits für das Thema Ausgewogenheit zwischen Leben und Arbeit interessieren, würde ich gerne ein paar Gedanken mit auf den Weg geben.
Zunächst kann es durchaus sein, dass du zwar vollkommen in deinem Traumjob, ja sogar bei deiner Berufung angekommen bist, dein Arbeitgeber (oder auch dein eigener, innerer Sklaventreiber) jedoch das WIE deines Berufs leider so gestaltet, dass du dich nach einem Weniger-Davon sehnst. Krankenpfleger:innen würden mir hier zum Beispiel einfallen. Sie haben eigentlich eine schöne Aufgabe, die leider durch Zeitmangel sowie fehlende und völlig unterbezahlte Regenerationsphasen leicht zunichte gemacht werden kann.
Oder auch Lehrpersonal. Lehrer haben im Grunde einen so schönen Beruf gewählt, doch leider verderben "bewusstseinsgestörte" Politiker, vereinzelt ätzende weil unausgeglichene Kinder und deren mindestens ebenso unausgeglichenen, "bewusstlosen" Eltern jedoch oft fast jegliche Freude an dem Beruf. In dem Fall ist es leider echt schwierig, das WIE zu verändern. Eventuell durch die Einstellung zu allem. Aber wie sollte die aussehen, wenn es keine Leck-mich-Haltung werden soll?
Anhand dieser Beispiele sieht man, dass es keine einfachen und schnellen Lösungen geben kann für Missstände, die seit etlichen Jahrzehnten durch fehlendes, allgemein vorherrschendes Bewusstsein gewachsen sind und die so viele Ursachen zu haben scheinen (was genau betrachtet jedoch nicht der Fall ist).
Es kann aber auch sein, dass du einfach nur im falschen Beruf bist. Schauen wir die beiden Zitate von oben noch einmal an: Das Leben hat nur Bedeutung, wenn man nach einem Ziel strebt (Aristoteles) und jenes Ziel ist Selbstentwicklung, das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen (Oscar Wilde). Und zwar durch umfassende Ausschöpfung deiner Möglichkeiten und Talente.
Zwischenfrage: Was ist "das eigene Wesen"? Welche Wesen sind wir - im höchsten Sinne der Natur und des Lebens selbst? Deshalb ist "Identität" ein großes Thema und nicht weniger als "Die erste Erinnerung".
In unserer immer mehr mit Angst erfüllten Zeit, tendieren wir allerdings auch zunehmend dazu, Angst zum Berater zu machen, nach dem Motto "Was ist ein krisensicherer Beruf, womit mache ich am meisten Geld, welche Aktien versprechen die größte Rendite?" und so weiter. Oft bemerken wir dann gar nicht mehr, dass Angst unser "Berater" ist und somit auch Angst zunehmend unseren Weg, unser Was und unser Wie bestimmt - Angst gestaltet nach und nach unseren Weg. Mit allen Folgen, die das buchstäblich natürlicherweise hat. Denn es ist gegen das Prinzip des Lebens, Lebensplanung aus Angst heraus zu gestalten - und nicht aus Liebe.
Es ist dann eine logische Konsequenz, dass dein wahres Selbst Zeit fordert, die wirklich sinnvoll oder sinnstillend gestaltet werden kann. Freunde treffen, Ausgleich, Sport, Reisen, Feiern, ... das ist alles ganz schön und gut. Doch wenn diese Handlungen wiederum primär Kompensationscharakter haben, kommst du am Ende bei Null raus: Die Arbeit saugt 10 Energiepunkte aus dir heraus, Freizeitspaß füllt 10 Punkte auf. Am Ende bleibt Null. Ein Vegetieren, ein aushaltbares Leben. Mehr nicht.
Es hat seine Gründe, weshalb du vom Leben gewisse Interessen, Vorlieben und Talente bekommen hast. Es ist als würde die Natur sagen "Um das Leben selbst bestmöglich weiterzuentwickeln werden jetzt mehr Menschen von Typ X und Y benötigt." Folgst du dieser buchstäblichen Be-RUF-ung, wird die Grenze zwischen Arbeit und Leben zunehmend aufgehoben. Dann zählst du keine Minuten mehr bis zum Feierabend. Du suchst und findest ganz automatisch Menschen (zum Beispiel Projektkollegen, Angestellte), die deine Vorlieben teilen und Ferien ... du wirst dich womöglich fragen, wozu die gut sein sollen, da du sie nicht mehr wirklich "brauchen" wirst.
Vollkommen wird der Einsatz und das (liebevolle, euphorische) Verfolgen deiner Talente, Gaben, Interessen und Vorlieben vor allem dann, wenn du deine Individualität im universalen Ziel und Sinn des Lebens einsetzt. Das WOFÜR - die "Dritte Bewusstseinsdimension", die all dem den abschließenden Sinn- und Freudebooster verpassen wird.
Vielleicht war das jetzt nichts Neues für dich und du weißt das schon lange, siehst jedoch keinen Weg, daran was zu ändern. Nun, dann kann genau das die Aufgabe sein: Mach mit, die Welt so zu verändern, dass dieser Zustand zur neuen Norm unserer Gesellschaft wird. Dazu sind enorme Schritte notwendig. Erfolg muss neu definiert werden. Wir müssen lernen, als Spezies und nicht als Individuen zu denken und zu handeln (
Snippet #183). Allumfassendes, sättigendes Bewusstsein muss die höchste Priorität in einer Gesellschaft bekommen in dem Wissen, dass sich alles andere daraus ergeben wird.Nutze deine Skills und Interessen im Wofür der Drei Erinnerungen und mach hierbei mit! Lass uns darüber plaudern, vielleicht bei einem Walk & Talk?
Siehe auch diese passenden Links:
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Wie retten wir die Zukunft? – Welt retten mit dem Prinzip der Natur. 🔗
- Das bedingungslose Grundeinkommen – Für manches unerlässlich 🔗
- Die Wichtigkeit der Berufung
#2 - Arbeit vs. Berufung
#7 - Die Vision in deinem Herzen
#175 - Identität, Beruf(ung) und Lebenssinn
#5 - Horizonterweiterung
#183 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
Oscar Wilde   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Berufung - Bewusstsein - Erfolg - Freude - Sinnhaftigkeit - Ziele - Kollektivbewusstsein
Oscar Wilde   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Berufung - Bewusstsein - Erfolg - Freude - Sinnhaftigkeit - Ziele - Kollektivbewusstsein
gelesen markieren 

Sei bedeutend!
#139 • Charles de Gaulle •
0:48 min
0:48 min "Bedeutende Leistungen werden nur von bedeutenden Menschen erzielt. Und bedeutend ist jemand nur dann, wenn er fest entschlossen ist, es zu sein." (Charles de Gaulle)
Was der französische Ex-Präsident (von 1959 bis 1969) sagt, finde ich ...
mehr
persönlich mit Vorsicht zu genießen. Er war auch General und könnte mit "bedeutend" auch etwas militärischere Vorstellungen gemeint haben (siehe Blog "Erfolg - Neu definieren!"). Die Geschichte kennt ja nun auch genügend Negativbeispiele von Menschen, die sich durchaus sogar für sehr bedeutend hielten, jedoch Millionen in Tod und Verderben führten - und es aktuell noch immer tun.
Er hat aber recht damit, dass man an sich selbst, das eigene Können und den eigenen Wert unbedingt glauben muss, um etwas zu bewegen. Und wenn man sich selbst, die eigene Identität, die eigenen Träume, Pläne, Ziele und Visionen in vollkommenen Einklang mit dem Urgedanken des Lebens selbst setzt, kann man nichts verkehrt machen und erhält vom Leben auch den vollen Support. Bedeutender kannst du dich niemals fühlen!
Doch wie findet man diese Identität, diese Berufung? Was ist er denn, dieser Sinn des Lebens, dieser Plan und die Vision des Lebens, des Universums und der Natur? Was ist Gut und Böse, richtig und falsch, zielführend und erbauend oder eher in die Irre führend und destruktiv, für dich selbst und eine gesamte Spezies? Genau damit beschäftigen sich diese Webseite und meine Bücher.
Was der französische Ex-Präsident (von 1959 bis 1969) sagt, finde ich ...
persönlich mit Vorsicht zu genießen. Er war auch General und könnte mit "bedeutend" auch etwas militärischere Vorstellungen gemeint haben (siehe Blog "Erfolg - Neu definieren!"). Die Geschichte kennt ja nun auch genügend Negativbeispiele von Menschen, die sich durchaus sogar für sehr bedeutend hielten, jedoch Millionen in Tod und Verderben führten - und es aktuell noch immer tun.
Er hat aber recht damit, dass man an sich selbst, das eigene Können und den eigenen Wert unbedingt glauben muss, um etwas zu bewegen. Und wenn man sich selbst, die eigene Identität, die eigenen Träume, Pläne, Ziele und Visionen in vollkommenen Einklang mit dem Urgedanken des Lebens selbst setzt, kann man nichts verkehrt machen und erhält vom Leben auch den vollen Support. Bedeutender kannst du dich niemals fühlen!
Doch wie findet man diese Identität, diese Berufung? Was ist er denn, dieser Sinn des Lebens, dieser Plan und die Vision des Lebens, des Universums und der Natur? Was ist Gut und Böse, richtig und falsch, zielführend und erbauend oder eher in die Irre führend und destruktiv, für dich selbst und eine gesamte Spezies? Genau damit beschäftigen sich diese Webseite und meine Bücher.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Charles de Gaulle   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Erfolg - Berufung - Erfüllung - Identität
Charles de Gaulle   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Erfolg - Berufung - Erfüllung - Identität
gelesen markieren 

Vom Sinn des Glücklichmachens
#242 • Heinrich Heine •
2:16 min
2:16 min
Demnach fiel dieses allzu menschliche Verhalten ...
bereits Anfang des 19. Jahrhunderts auf, zur Zeit, als der Dichter diesen Satz aufschrieb. Und zur Zeit der aufblühenden Industrialisierung. Was Heine heute wohl erst über uns sagen würde?
"Geben ist seliger denn Nehmen", sagte auch schon Jesus. Klar, von ihm hätte man es ja auch nicht anders erwartet. Mal wieder denken wir allzu leichtfertig, heute gegenüber solch veralteter, naiv anmutender Prinzipien doch längst erhaben zu sein. Sie sind vielleicht nicht mehr zeitgemäß im Sinne von "wenig modern, keiner handelt mehr danach". Aber Naturgesetze können nicht altmodisch werden, nur weil wir sie aus dem Fokus verlieren. Verlieren wollen. Nicht unser Handeln bestimmt was richtig ist - wir leiden darunter, wenn wir falsch handeln.
Nur Wenige vermuten hinter solchen Sätzen noch mächtige psychologisch-philosophisch-spirituelle Naturgesetze. Und so studiert man eher Elon Musks Biografie, um dem Geheimnis von Erfolg auf die Spur zu kommen und dem großen Meister und Guru Jünger-gleich nachzufolgen. Schließlich ist sichtbarer Erfolg doch ein Garant für Glück, oder nicht? Ja, schon. Allerdings ist unsere veraltete und von jeher dysfunktionale, da nach wie vor unvollkommene und nicht nachhaltige Definition von Erfolg das große Problem.
Ich habe eine These. Die "Kunst des schönen Gebens" gerät deswegen in Vergessenheit, weil zu viele Menschen gar nichts wirklich Schönes zu geben haben! Zumindest glauben sie das. Und so können sie auch nicht erkennen, was am Geben denn bitteschön so toll sein sollte und probieren eher den direkten Weg: Den des Nehmens. Je mehr desto besser. Und wenn es nicht satt macht, dann ist nicht der Weg schlecht, ist nicht die Strategie die falsche, sondern alles einfach noch zu wenig. Gier erwacht spätestens jetzt. Und Einsicht schwindet mehr und mehr. Mit Umkehr hat der stolze, Ego basierte Mensch so seine Probleme ... und macht sie dadurch auch zu Problemen für andere.
Dennoch fühlen sich heute mehr denn je trotz allem (oder gerade wegen dieser inneren Leere) zum Geben berufen. Zum Missionieren. Von irgend etwas. Man will irgendwas in die Welt entsenden, irgendwas hinterlassen. Man schreibt vielleicht "nur" düstere Thriller, deprimierende Dystopien, brutale Krimis zu Unterhaltung. Oder man produziert Gier befriedigende Erfolgsfibeln, wird Business-Erfolgs-Coach, verkauft den hungrigen Massen "Geheimwissen" darüber, wie sich die böse Konkurrenz am besten vernichten lässt ... Das Geben haben sie dann vielleicht drauf. Aber ist es schön? Ist es eine Kunst? Hat es tiefe, allumfassende Substanz, eine natürliche, lebensspende Essenz?
Wir empfinden tiefstes Glück, wenn wir andere glücklich machen. Ich spreche nicht von Selbstaufopferung. Ich spreche davon, dass es ein Glück in uns gibt, das - einmal ent-deckt - gar nicht mehr anders kann, als sich (mitzu-)teilen. In dem Moment vermehrt es sich, es wird nicht weniger, wenn man es gibt, wie es die Eigenschaft jener Substanz ist, die Elon Musk und Co. anbeten. Geld muss immer von A weggenommen werden, damit B mehr davon bekommen kann.
Das ist ein weltliches Prinzip. Spiritualität verhält sich diametral dazu. Und Glück ist nun mal kein körperliches, physikalisches und somit auch nicht weltlich stillbares Phänomen. Das Empfinden von Glück findet auf einer anderen Ebene statt und muss folglich auch auf jener Metaebene empfangen bzw. erkannt werden.
Daher sage ich an anderer Stelle: Wenn ein gemeinsames Coaching dich "erinnern" konnte, ist es gut denkbar, dass du deinerseits das dringende Verlangen, die Berufung verspüren wirst, dieses Wissen weiterzugeben. Dann fließen die Dinge auf ganz natürliche und Natur gewollte Art. Und je mehr du dich "ausschüttest", desto voller wird dein eigener ... mehr davon in Teil 1 der Erinnerungs-Trilogie 😉 ... Dann bist du auf dem Pfad der "Kunst des schönen Gebens".
Lies auch gerne den verlinkten Dia:Log Eintrag, der das Thema etwas persönlicher behandelt.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Heinrich Heine   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Glück - Freude - Dankbarkeit - Vollkommenheit - Berufung
Heinrich Heine   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Glück - Freude - Dankbarkeit - Vollkommenheit - Berufung
gelesen markieren 

Du wirst gebraucht!
#188 • Christopher E. Schmitt •
1:49 min
1:49 min
"Die Zukunft braucht Bewusstsein. Das Bewusstsein braucht dich!" (Christopher E. Schmitt)Sieh dir den verlinkten Social Media Clip dazu an. Es geht darum, dass wir rational betrachtet sehr, sehr weit gekommen sind. Technisch, wissenschaftlich, medizinisch, architektonisch, ...
im Ingenieurwesen, in der IT mitsamt Machine Learning, KI, Quantencomputern, ... bis hin zur Robotik ... aber noch immer nutzen viel zu viele Menschen all das für schlechte bis verdammt schlechte Sachen.
Schlecht ist es z.B. wenn man Computer nutzt für Cyberkriminalität - oder auch, wenn man "nur" so viel zockt, bis man eine ausgeprägte Angst vor der realen Welt entwickelt hat. Verdammt schlecht ist es, wenn man Computer nutzt für Cyberterror oder Cyberkrieg, zum Lahmlegen der technischen Infrastruktur eines ganzen Landes oder um Atomraketenflugbahnen zu berechnen.
Je besser unsere Werkzeuge werden und je mächtiger die Tools aus sämtlichen Disziplinen sind, desto mehr müssen wir damit umgehen können. Können wir aber nicht! Und wenn du jetzt sagst, dass es doch nur eine Handvoll extrem gestörter Despoten auf der Welt ist, die all das für "das Böse" nutzen - dann stimmt das leider nicht. Denn tatsächlich stecken die Wölfe in so manchen Schafspelzen. Der Medizinstudent kann später Menschen heilen - oder bei der Organmafia arbeiten. Die Chemiestudentin kann wertvolle Werktstoffe entwickeln - oder neuartige Drogen. Amazon, der Meta Konzern, Google, ... alles ganz tolle und "erfolgreiche" Unternehmen, die uns viel bunten und "kostenlosen" Spaß bereiten. Das ist richtig. Aber das machen sie alle nicht aus Nächstenliebe.
Wenn wir nicht ganz energisch daran arbeiten, dass wir unseren intellektuellen, akademischen Genie nicht eines Tages (nahezu) vollständig in einem erinnerten Bewusstsein einsetzen, dann wird die Zukunft die Hölle. Schaffen wir es, wird sie der Himmel. So einfach lässt sich das runterbrechen.
Wieso? Genau darum dreht sich das gesamte Projekt hier. Von den Büchern über das Coaching bis hin zu Let it come alive! Und genau da setzt die Aussage an: Du wirst gebraucht!
Was der Zukunft wirklich noch fehlt ist Bewusstsein. Allumfassendes Bewusstsein. Nicht reduziert auf Klimabewusstsein oder Umweltbewusstsein - all jene sind eine logische, automatische Folge des allumfassenden Bewusstseins. Es geht um rundum sättigendes Bewusstsein vom Leben, vom Sinn des Lebens, von der Idee des Lebens selbst. Hast du den Zugang dazu gefunden, könntest auch du durchaus ein Bewusstseinsbotschafter (m/w/d) werden.
Die Zukunft braucht Bewusstsein. Die Werkzeuge sind da, noch genialere werden kommen. Doch ohne Bewusstsein, werden eben jene Werkzeuge zu Waffen, zu Gift, zu Überwachung, zu Unfreiheit, zu Zensur, zur ganz allgemeinen, wachsenden Bedrohung. Mit Bewusstsein werden sie endlich wieder das, als das wir sie einst geplant hatten: Unsere Werkzeuge, unsere Diener.
Du kannst dir Bewusstsein vorstellen wie eine Radiofrequenz. Permanent werden geniale Ideen gesendet. Stehst du auf Empfang, spürst du sie: Kreativität, Erkenntnis, innere Sättigung, Energie, Freude bis hin zum Enthusiasmus, Erfüllung, Mission, Berufung, ...
Es ist, als brauche dich das Bewusstsein. Als wolle es dich ge-brauchen. Nicht als Sklave. Sondern als Partner. Liebe ist die schönste Form von Abhängigkeit, erst recht in ihrer reinsten Form. Dein Lohn: All das Erwähnte. Und noch mehr.
Mach hierbei mit. Die Zukunft braucht dich, so wie du sie.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Erfolg - Sinn des Lebens - Bewusstsein - Berufung - Erfüllung - Zukunft - Freiheit
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Erfolg - Sinn des Lebens - Bewusstsein - Berufung - Erfüllung - Zukunft - Freiheit
gelesen markieren 

Wofür wurdest du geboren?
#282 • Mark Twain •
2:11 min
2:11 min
Dieses vermeintliche Mark Twain Zitat wird auch zu Beginn ...
des Films Equalizer eingeblendet. Ich finde es eine unheimlich gute Aussage. Wie immer gilt auch hier: Ich versuche gut zu recherchieren. Doch es mag Irrtümer geben bzgl. wer was wie gesagt hat, in welchem Kontext und ob das alles historisch exakt stimmt. Aber wir wollen nicht vergessen, worauf es letztlich ankommt: Möglichst viel Gutes zu erkennen, um ein wirklich tiefgründig sättigendes Leben zu ermöglichen. Zumindest für Wahrheitssuchende kommt es darauf an. Aber die anderen werden sich auf meiner Seite ohnehin nicht zuhause fühlen.
Geboren zu werden, ist natürlich wichtig, um überhaupt hier zu sein und damit grundsätzlich handlungsfähig. Fähig, diese Welt zu beeinflussen, zu verändern, Spuren zu hinterlassen. Nun, Hitler, Putin und unzählige andere haben auch so ihre Spuren hinterlassen. Ebenso wie Albert Einstein, Nikola Tesla, Sigmund Freud, Buddha oder Jesus. Selbst Dörte-Annegret Dimpelmoser aus Bottrop hat Spuren hinterlassen. Wir alle hinterlassen ausnahmslos Spuren und nehmen Einfluss auf die Welt. Aber wie kann man gute Spuren von weniger guten unterscheiden? Gibt es so etwas wie richtig und falsch, gut und böse?
Snippet #37 liefert einen Vorschlag diesbezüglich. Und
Snippet #173 ("Wer ist erfolgreicher?") beschreibt ein bildhaftes Beispiel.Es ist verdammt wichtig, deinen Lebenssinn zu finden. Und ich darf soviel schon einmal verraten: Berühmt zu sein oder viel Geld zu verdienen sind keine essentiellen Sinnhaftigkeiten. Sie können Spaß machen und auch gewisse Sicherheiten und Annehmlichkeiten bieten. Doch sie sind keine natürlichen Sinnhaftigkeiten und sättigen dich daher nicht über ihren materiellen und teilweise auch sehr oberflächlichen, vergänglichen Wert hinaus. Anders gesagt: Früher oder später bleibt Leere zurück, wenn du nicht zu deinem wahren Warum findest.
Das Wofür (=Warum) ist die Dritte Bewusstseinsdimension in meinen Büchern. Im Was und Wie sind wir alle ziemlich gut. Beim Thema Wofür, der Sinnhaftigkeit unseres Lebens, wird die Luft schon merklich dünner.
Ich möchte dich ermuntern, dein wahres Wofür herauszufinden. Das kann man durchaus schaffen. Durch Selbstreflexion. Durch das Lesen guter Bücher, durch inspirierende Gespräche, durch Ausprobieren, durch das Begehen des Jakobswegs oder allgemein durch Pilgern, ... und gerne versuche ich auch, dich mit einem 1:1 Coaching bzw. Mentoring zu unterstützen.
Es gibt deinen ganz persönlichen Sinn des Lebens. Dieser ist wandelbar. In der Kindheit besteht er im Spielen. Dann im Erkunden der romantischen Liebe, deiner Sexualität, im Erleben von Partys, in deiner Bildung, Berufsgestaltung und Karriere, bevor du dann vielleicht als Papa oder Mama voll in einer neuen Aufgabe aufgehen wirst und so weiter. Doch es gibt auch den universalen Lebenssinn, einen ewigen Sinn des Lebens, der ebenso unveränderlich ist wie alle anderen Naturgesetze auch.
Wenn du deinen persönlichen, aktuellen Lebenssinn stets auf der Basis des universalen Sinn des Lebens gründest, hast du die besten Chancen, ein rundum sinnerfülltes, sättigendes und glückliches Leben zu finden. Dann spürst du die tatsächliche Bedeutung von Sätzen wie: "Der Weg ist das Ziel" oder "Im Einklang mit der Natur" zu leben. Lebe im Sinn des Lebens und für den Sinn des Lebens und das Leben füllt dein Leben wiederum mit maximaler Sinnhaftigkeit.
Dinge wie Geld, Ruhm, Beliebtheit, ... sollten stets nur eine automatische Folge, eine Art Nebeneffekt sein, während du das Richtige tust. Sie sollten nicht explizit als Ziel und Sinn anvisiert werden.
Snippet #5Oder willst du auf die Frage "Wofür wurdest du geboren?" am Ende antworten: "Um Geld zu verdienen und von allen gemocht zu werden, also berühmt zu sein!", was letztlich nichts anderes heißt, als es allen recht zu machen - nur dir selbst nicht. Und dem Sinn des Lebens?
Urheber d. einleitenden Zitates:
Mark Twain   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Sinn des Lebens - Berufung - Bestimmung - Mission - Erfüllung - Glück - Identität
Mark Twain   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Sinn des Lebens - Berufung - Bestimmung - Mission - Erfüllung - Glück - Identität
gelesen markieren 

Dich selbst und neue Menschen kennenlernen
#230 • Georg Christoph Lichtenberg •
0:59 min
0:59 min
"Wer sich selbst recht kennt, kann sehr bald alle anderen Menschen kennenlernen." (Georg Christoph Lichtenberg)Wie sehr ich mich in diesem Satz wiederfinde! Ich erinnere mich an (richtig lange) Zeiten, in denen ich absolut keine Lust ...
auf Menschen hatte und schon gar nicht auf neue. Bei genauerer Betrachtung stellte ich eines Tages fest, dass dies stark damit zusammenhing, dass ich selbst noch nicht so genau wusste, wer ich eigentlich bin, was mich ausmacht, was meine Stärken und Schwächen, Träume und Wünsche sind, wo ich hin will und was meine Aufgabe, Bestimmung, Mission oder Berufung in diesem Leben sein würde.
Ohne die eigene Identität zu kennen, sind Beziehungen zu anderen Menschen schwierig. Wie will man wissen, wer zu einem passt? Wie kann man Entscheidungen treffen und vermeiden, dass andere über einen entscheiden? Wie will man wissen, ob die Richtung, die der Partner mehr oder weniger vorzugeben versucht, überhaupt den eigenen Wünschen und Zielen entspricht? Es ist nicht möglich. Hört man dann immer nur auf andere, ist Frust vorprogrammiert.
Wer jetzt weder Mitläufer, noch abhängig von einer womöglich toxischen Beziehung werden möchte, hat eigentlich nur eine Chance: Rückzug und Einzelgängertum. Nutzt man diese Phase zur Selbstreflexion, kann ich das jedem - für eine begrenzte Zeit - auch ganz eindeutig nur empfehlen. Es sollte jedoch kein Dauerzustand werden.
Falls du dich ebenfalls darin wiedererkennst, kann ich dir eventuell ein wenig bei deiner Selbstfindung assistieren. Nutze das Coaching oder zuvor das Walk & Talk. Achte auch darauf, ob es gerade mal wieder eine Meet & Greet Phase gibt, wie im April 2023.
Abonniere dazu am besten die E-Mail Notifications - siehe die drei Links unten in diesem Snippet.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Georg Christoph Lichtenberg   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Transformation - Identität - Berufung - Selbstbewusstsein
Georg Christoph Lichtenberg   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Transformation - Identität - Berufung - Selbstbewusstsein
gelesen markieren 

Die Welt ist so schön, man sollte um sie kämpfen
#278 • Ernest Hemingway •
2:20 min
2:20 min
Teilst du diese Meinung des amerikanischen Schriftstellers, Reporters und Kriegsberichterstatters? Wie kann Hemingway dieser Ansicht gewesen sein, wo er doch ...
sicher auch viel Leid und Elend miterleben musste, alleine schon in seinem (Auch-)Job als Kriegsreporter? Gegen Ende litt er unter Depressionen und trank viel zu viel Alkohol. Trank er sich die Welt vielleicht nur schön?
Nun, in seinem Satz stecken zwei konträre Inhalte: Die Welt ist schön. Aber offenbar bedarf diese Welt (oder deren Schönheit) auch eines Kampfes. Entweder, um ihre Schönheit zu erhalten oder aber, um das Schöne richtig (und stabil) zur Geltung zu bringen.
Wenn man genau hinschaut, ist unser Planet grundsätzlich einer der eher hübscheren und angenehmeren unserer Galaxie. Es mag auf ihm viele Orte geben, die zu kalt sind, zu karg oder zu heiß. Aber im Großen und Ganzen bietet die Erde genügend Lebensraum für eine sinnvolle Anzahl an Menschen und Nahrung liefert die Natur ohnehin im Überfluss - wäre diese nicht so ungleich verteilt.
Es liegt einzig an der ach so intelligenten und fortschrittsarroganten Spezies Mensch, dass dieser Ort leider immer weniger schön wirkt. Klimakrise, Kriege, Umweltzerstörung, soziale Ungerechtigkeiten, nervige Machtbesessenheit, ... offenbar kommen wir aus dem Kämpfen gar nicht mehr heraus. Und es wird eher schlimmer als besser.
Aber woran liegt es, dass wir trotz wachsendem Wissen aus Wissenschaft und Forschung, trotz immer intelligenterer Menschen (und zunehmend auch mehr oder weniger "intelligenter" Maschinen) zugleich auch immer verlorener, verkommener, verzweifelter, kaputter, erschöpfter, einsamer, (viele) immer ärmer, aggressiver, unzufriedener, resignierter, depressiver, kränker, ... werden?
Hand aufs Herz: Fühlst du dich noch stark genug, um diese Welt (und ihre Schönheit, erinnert sich noch wer daran?) zu kämpfen? Oder ist dir nicht bereits der tägliche Kampf ums eigene Überleben anstrengend genug?
Traurig, dass wir uns eine Situation erschaffen haben, die uns aus Erschöpfung zu derart egoistischen Wesen machte: Der Kampf ums eigene Überleben ist zutiefst egoistisch. Aber auch vollkommen nachvollziehbar. Ohne dass du überlebst, ohne dass es dir gut geht, ohne dass du am Ende des Tages noch Kraft, Motivation, Inspiration, Vision (Träume) und andere Ressourcen übrig hast, kannst du auch kaum für "die Schönheit der Welt" kämpfen.
Es ist eine andere Art von Wissen, das uns fehlt. Eine Art Erkenntnis. Ein Bewusstsein. Ein Connectet-Sein. Identity - Mission - Resource, steht in der Headline der Startseite. Erinnerst du diese drei, ergibt alles einen Sinn. Erklärbarkeit - etwa für den Zustand der Welt - spendet dir Freude und Sinn (siehe unten verlinkte FAQ). Zugleich erkennst du im Umkehrschluss auch, was zu tun wäre, worin dieser "Kampf" besteht, von dem Hemingway da möglicherweise spricht.
Den Kampf zu kennen, lässt dich zudem auch deine wahre Identität erkennen. Ich spreche nicht von deiner Steuer-ID. Nicht von deinem Beruf. Auch nicht von deinem aktuellen Lebensstil. Ich spreche vom Sinn deines Daseins schlechthin.
Diese Identität zu kennen und den Kampf (="Mission") zu verstehen, erfüllt dich mit so viel Power, dass du die "Resource" spürst. Du erfährst was es bedeutet: "Der Weg ist das Ziel" und warum es absolut keinen Unterschied macht, ob du darum kämpfst, dass es dir (wieder) besser geht oder der Welt. Die Grenzen zwischen deiner individuellen inneren und der für uns alle existenten äußeren Welt werden zunehmend fließend, lösen sich auf. Und so wie es diese persönliche innere Welt und die universale äußere Welt gibt, so gibt es auch deinen ganz persönlichen "Sinn des Lebens" als auch den universalen Lebenssinn. Ersteres ist in stetem Wandel. So wie du selbst. So wie jedes Individuum. Das zweite ist fix, stabil, unveränderlich. So wie alle Naturgesetze.
Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen. Da hat Ernest Hemingway recht. Und zwar sowohl deine innere Welt, als auch die äußere Welt. Es bleibt ein und derselbe Kampf.
Wenn dich das Thema interessiert, magst du vielleicht ein Coaching mit mir machen oder dich in Ruhe auf meiner Seite umschauen. Es wird noch äußerst spannend ...
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Ernest Hemingway   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Kampf - kämpfen - Schönheit - Identität - Berufung - Kraft - Welt retten
Ernest Hemingway   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Kampf - kämpfen - Schönheit - Identität - Berufung - Kraft - Welt retten
gelesen markieren 

Alles ist Eins: Finde zu dir!
#8 • Hermann Hesse •
0:31 min
0:31 min "Wahrer Beruf für den Menschen ist nur, zu sich selbst zu kommen." (Hermann Hesse)
Ich liebe Hesse. Nie würde ich mir anmaßen, da noch etwas hinzufügen zu wollen. Ich tu es dennoch 😂
Ich möchte nur gerne ...
mehr
noch einmal betonen, dass jener spirituelle Weg der Selbstfindung eben genau das offenbart: Alles ist Eins!
Komme zu dir selbst, finde dadurch deine Berufung, finde auf diesem Weg deine:n Weggefährt:in, deine Freunde. Verdiene Geld, beinahe eher nebenbei. Wenn du das Leben darin unterstützt, sich zu entfalten, unterstützt das Leben dich bei deiner Arbeit um ein Vielfaches.
Die Wahrheit in dir zu suchen, sie in dir zu finden, wird dazu führen, dass du jene Wahrheit lebst, sie erlebst, auslebst, vorlebst. Für dieses Licht in dieser (immer dunkleren) Welt wiederum, werden dich die meisten Menschen lieben. Natürlich außer jenen Neidern, die dich genau dafür hassen werden - das Los jener dualen Welt.
Ich liebe Hesse. Nie würde ich mir anmaßen, da noch etwas hinzufügen zu wollen. Ich tu es dennoch 😂
Ich möchte nur gerne ...
noch einmal betonen, dass jener spirituelle Weg der Selbstfindung eben genau das offenbart: Alles ist Eins!
Komme zu dir selbst, finde dadurch deine Berufung, finde auf diesem Weg deine:n Weggefährt:in, deine Freunde. Verdiene Geld, beinahe eher nebenbei. Wenn du das Leben darin unterstützt, sich zu entfalten, unterstützt das Leben dich bei deiner Arbeit um ein Vielfaches.
Die Wahrheit in dir zu suchen, sie in dir zu finden, wird dazu führen, dass du jene Wahrheit lebst, sie erlebst, auslebst, vorlebst. Für dieses Licht in dieser (immer dunkleren) Welt wiederum, werden dich die meisten Menschen lieben. Natürlich außer jenen Neidern, die dich genau dafür hassen werden - das Los jener dualen Welt.
Siehe auch diesen passenden Link:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Hermann Hesse   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Selbstfindung - Berufung - Lebenssinn - Sinnsuche - Lebensfreude - Glücklichsein
Hermann Hesse   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Selbstfindung - Berufung - Lebenssinn - Sinnsuche - Lebensfreude - Glücklichsein
gelesen markieren 

Die Vision in deinem Herzen
#175 • Carl Gustav Jung •
2:29 min
2:29 min
Der Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie ...
konnte damals wohl noch nicht ahnen, wie sehr wir heute darauf achten, "wie wir ankommen". Wir brauchen Likes, Follower, Neider, möchten aufsteigen in der Welt da draußen, ihnen allen zeigen, was wir haben, wer wir sind - auch (und erst recht), wenn wir das selbst gar nicht so recht wissen.
Das geht am besten, wenn man sich entsprechend an der Welt da draußen orientiert. Was wir selbst eigentlich wollen, gerät dabei häufig in den Hintergrund. Bis sie später dann anklopft: Die Midlife Crisis. Oder eine Krankheit, die uns zum Nachdenken und zur Selbstreflexion zwingt. In meinen Augen, vom Leben einer der großen Versuche, einen wachzurütteln.
"Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen", war damals mein Konfirmationsspruch (Apg. 5,29). Ich wählte damals diesen Absatz aus, weil er mir als angehender Rebell (erst langhaariger Metal Fan, später dann eine Weile Punk, ... ) sehr aus dem Herzen sprach. Aber nicht nur wegen des zweiten Teils (den Menschen nicht gehorchen zu müssen), sondern tatsächlich vor allem wegen des ersten Teils: Der inneren, wahrhaft "eingepflanzten" Intuition zu folgen. Folgen zu dürfen. Folgen zu sollen sogar! Eine Anweisung und Absegnung von ganz oben - was kann es eigentlich Eindeutigeres geben? Das sehen zu viele eben anders. Wir sollten ihnen nicht gehorchen, denn (fürs Wesentliche) Blinde können in der Regel nicht wirklich gut sehen und sind somit schlechte Wegbestimmer.
Als Kind wollte ich unbedingt Spieleprogrammierer werden. Für Anfang der 1980er Jahre ein sehr früher und ungewöhnlicher Wunsch. Selbst bei IBM glaubte man da noch nicht wirklich an die Zukunft von Computern, und meine Eltern oder Lehrer taten das schon gleich gar nicht (am gesamten Gymnasium gab es keine 10 anderen, die einen Computer hatten). Die Folge: Ich durfte nicht so sein, wie ich wollte, sollte "den Quatsch mit den Computern vergessen". Daher dann auch die Rebellion. Denn für mich gab es keine Alternative zur inneren Berufung. Und so vergingen viele, viele Jahre der Leere, des Vakuums und der (Sinn-) und Identitätssuche.
Erst später wurde mir klar: Computerspiele zu programmieren war nur eine vage Vorahnung! Es ging durchaus "um ein Spiel", aber es ging nicht konkret darum, wirklich Spiele für Computer herzustellen und zu erfinden - es ging darum, das gigantische, kosmische, ganz reale Spiel zu entwirren oder zumindest als solches zu erkennen - es zu erinnern.
Das Leben weiß schon ganz genau was es tut, wenn es dir große Träume, Wünsche und Visionen ins Herz legt. Das tut es nur, weil genau "so jemand" jetzt gebraucht wird. Für den Plan. Für das Leben. Für das große, kosmische Spiel. Solange der Wunsch tatsächlich deinem Inneren entspringt und nicht von außen eigebrannt wurde (das Ego versucht das gerne - das der anderen aber auch dein eigenes).
Sich am Leben im Außen zu orientieren, wenn es um wahre Selbstfindung geht, ist extrem kurzsichtig gedacht. Denn dort draußen findest du stets nur ein Abbild des aktuellen Zeitgeists, der alle paar Jahre wechseln, in anderen Ländern schon anders aussehen kann und der sich nicht daran orientiert, was grundsätzlich dem gigantischen Spiel / Plan des Lebens entspricht, sondern was auch nicht selten das Resultat sein kann von ganzen Generationen "bewusstloser" Menschen. Die manifestierte Realität im Außen ist das Ergebnis des Wertesystems und des Denkens der letzten Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte! Das wirklich Moderne, Aktuelle, die wirkliche "Echtzeit", den buchstäblich "lebendigen Gottesgedanken" - maßgeschneidert auf dich persönlich und deine Zukunft im Einklang mit der Vision des Lebens - findest du nur in dir.
Ahme die Welt da draußen nicht nach! Erinnere dich stattdessen daran, worum es geht. Und dann höre auf dein Inneres. Definitiv wird deine tiefste, innere Berufung 1:1 in das große Gesamtkonzept des Lebens passen: Dein innerer, persönlicher, individueller "Sinn des Lebens" wird ein Mosaiksteinchen sein, für den äußeren, universalen und nie vergänglichen Sinn des Lebens.
Spiel das Spiel nach den Regeln des Lebens. Darin sollten wir alle Eins sein. Doch sei dein eigener Avatar. Sei du selbst. Sei ein Original. Denn alle anderen gibt es schon.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Carl Gustav Jung   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Sinnsuche - Berufung - Identität - Erfolg - Intuition
Carl Gustav Jung   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Sinnsuche - Berufung - Identität - Erfolg - Intuition
gelesen markieren 

Dein passender Job in der Welt
#3 • Max Weber •
0:02 min
0:02 min "Berufung: Der ... 
mehr
passende weltliche Beruf ist die eigentliche Bestimmung." (Max Weber)
passende weltliche Beruf ist die eigentliche Bestimmung." (Max Weber)
Urheber d. einleitenden Zitates:
Max Weber   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Beruf - Job - Berufung - Traumjob - Berufswahl
Max Weber   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Beruf - Job - Berufung - Traumjob - Berufswahl
gelesen markieren 

HSP – Mache deine Hochsensibilität zur Superkraft
#272 • Fernando Pessoa •
1:58 min
1:58 min
sein Leben lang beschäftigt sein." (Fernando Pessoa, Quelle: mymonk.de)
Heute erst fiel es mir auf, dass ich meine eigene Hochsensitivität noch gar nicht erwähnt habe auf dieser Seite. Lies zu meinen eigenen Eindrücken auch den unten verlinkten Dia:Log Eintrag. Und schaue dir das erwähnte YouTube Video an, um allgemein mehr über HSP zu erfahren.
Das Wort Hochsensitivität finde ich übrigens weit besser und treffender als den Ausdruck Hochsensibilität. Der Grund ist einfach: Während "Sensibel" in der Regel verwendet wird, um eine Person zu beschreiben, die schnell gekränkt, verletzt oder allgemein zum Heulen gebracht werden kann, ist der Begriff "Sensitivität" allgemeiner gehalten: Ein Sensor sollte möglichst sensibel auf Reize ansprechen, um ein guter Sensor zu sein. Wenn dein Rauchmelder zu Hause erst loslegt, nachdem dein Dach bereits abgebrannt ist, wäre das gewiss sehr kontraproduktiv.
Und da kommen wir der Sache auch schon auf die Spur: Wenn ein Mensch besonders gut funktionierende Sensoren hat, dann bringt das auch eine Menge Möglichkeiten mit sich. So super anstrengend HSP auch sein kann (siehe meinen erwähnten Dia:Log Beitrag), so sehr bleiben stark reagierende Sinneswahrnehmungen auch eine Art von Superkraft.
Wichtig ist, dass man für sich einen Weg findet, möglichst unnötige (für dich persönlich eher wertlosere) Pflichten, Menschen, Umgebungen und Tätigkeiten auszutauschen gegen solche, bei denen man seine Kräfte einerseits bestmöglich einsetzen kann und andererseits so wenig wie möglich überstrapaziert.
In meinem Geldverdien-Job beispielsweise werden meine Kollegen auf die lauten und hektischen Baustellen mit zuweilen nörgelnden und nervigen Kunden geschickt, während ich alleine in meinem ruhigen Büro kreative Arbeiten erledige. Und dies auch nur 5 anstatt 8 Stunden. Ich muss dadurch zwar mit deutlich weniger Geld auskommen, doch das ist es mir allemal wert, da ich durch den Zeitgewinn und die Ressourcenschonung beispielsweise noch Kapazitäten für dieses Projekt und fürs ebenfalls ruhige Schreiben finde. Mir das alles so einzurichten war natürlich erst einmal ein Stück Arbeit.
Es gibt viele Künstler, Alanis Morissette beispielsweise, die sagen, dass sie ohne ihre Hochsensitivität nicht das geworden wären, was sie heute sind. Ohne HSP würde Alanis heute vielleicht auf einer lauten Baustelle arbeiten. Wer weiß das schon!
Wenn du denkst oder sogar schon sicher bist, hochsensitiv zu sein aber diese Tatsache noch eher als Last und Fluch betrachtest statt (auch) als Superkraft und Segen, dann liegt es ziemlich sicher daran, dass du beruflich und/oder privat möglicherweise noch nicht so ganz hundertprozentig am richtigen "Ort" bist.
In der Natur geschieht nichts ohne Grund. Krankheiten kann es zwar geben, verstärkt sogar beispielsweise auch aufgrund unserer eigenen Lebensraumkontaminierung, doch HSP ist keine Krankheit. Es ist eine Eigenschaft, die du bekommen hast. Es ist an dir, diese so gut es geht zu etwas Nutzbarem zu machen. Wie Fernando Pessoa im einleitenden Zitat sagte: Man wird sein Leben lang damit beschäftigt sein, sein Leiden aufgrund einer hohen Sensibilität möglichst gut zu händeln oder sogar in etwas Positives zu transformieren.
Vielleicht kann ich dir mit meinem Coaching dabei helfen. Nicht weil ich es in der Theorie studiert hätte. Sondern weil ich es selbst praktisch erfahren und durchlebt habe. Auch hier geht es um das Was, das Wie und vor allem ein erneuertes Wofür!
Urheber d. einleitenden Zitates:
Fernando Pessoa   (Irrtum melden)
Probiere auch:
HSP - Hochsensibilität - Hochsensitivität - Berufung - Transformation
Fernando Pessoa   (Irrtum melden)
Probiere auch:
HSP - Hochsensibilität - Hochsensitivität - Berufung - Transformation
gelesen markieren 

Ist Glück Ziel oder Lohn?
#220 • Antoine de Saint-Exupéry •
0:56 min
0:56 min "Wenn du das Glück begreifen willst, musst du es als Lohn und nicht als Ziel verstehen." (Antoine de Saint-Exupéry, Quelle: geo.de)
Kann man dem Glück nachjagen? Viele versuchen es, manchen scheint es (vordergründig) zu gelingen. Doch ...
mehr
von Dauer ist es für niemanden, denn das Leben pulsiert. Alles ist Schwingung und was ohne Schwingung ist, wäre tot.
Glückliche und weniger glückliche Zeiten wechseln sich ab. So ist das Leben. Aber wenn man es nicht als Ziel begreifen soll, es weder wirklich erjagen und schon gar nicht festhalten kann, wie kann man es dann erreichen, das Glücklichsein? Was ist der Unterschied zwischen den Glücks-Philosophien "Ziel" und "Lohn"?
Es kann dabei sicher nicht schaden, sich wieder an den universalen Sinn, den gigantischen Plan und die Absicht des Lebens höchstpersönlich zu erinnern. Damit in Einklang zu leben und zu handeln "lohnt" sich, da du dich wiederum für das Leben "lohnst" - du erfüllst dann den Lebenszweck, den Lebenssinn, bist für das Leben also sinnvoll, ein Erfolgskonzept. So etwas wird supportet, schließlich will sich die Idee des Lebens ja verbreiten, wachsen und an Stärke gewinnen.
Denk doch mal an die Berufswelt: Arbeitest du im Sinne der Firma, siehst selbst Sinn in dem, was du dort tust, wird sich das in deiner Arbeit zeigen. Dein Chef sieht das, erkennt, dass du mit Freude dabei bist und dich für die Firma lohnst und als Folge be-lohnt die Firma dich.
Arbeitest du hingegen nur auf das Ziel hin, am Ende des Monats Geld zu bekommen, kann das schon anders aussehen. Und welcher dieser beiden Arbeitenden wird der glücklichere sein?
Kann man dem Glück nachjagen? Viele versuchen es, manchen scheint es (vordergründig) zu gelingen. Doch ...
von Dauer ist es für niemanden, denn das Leben pulsiert. Alles ist Schwingung und was ohne Schwingung ist, wäre tot.
Glückliche und weniger glückliche Zeiten wechseln sich ab. So ist das Leben. Aber wenn man es nicht als Ziel begreifen soll, es weder wirklich erjagen und schon gar nicht festhalten kann, wie kann man es dann erreichen, das Glücklichsein? Was ist der Unterschied zwischen den Glücks-Philosophien "Ziel" und "Lohn"?
Es kann dabei sicher nicht schaden, sich wieder an den universalen Sinn, den gigantischen Plan und die Absicht des Lebens höchstpersönlich zu erinnern. Damit in Einklang zu leben und zu handeln "lohnt" sich, da du dich wiederum für das Leben "lohnst" - du erfüllst dann den Lebenszweck, den Lebenssinn, bist für das Leben also sinnvoll, ein Erfolgskonzept. So etwas wird supportet, schließlich will sich die Idee des Lebens ja verbreiten, wachsen und an Stärke gewinnen.
Denk doch mal an die Berufswelt: Arbeitest du im Sinne der Firma, siehst selbst Sinn in dem, was du dort tust, wird sich das in deiner Arbeit zeigen. Dein Chef sieht das, erkennt, dass du mit Freude dabei bist und dich für die Firma lohnst und als Folge be-lohnt die Firma dich.
Arbeitest du hingegen nur auf das Ziel hin, am Ende des Monats Geld zu bekommen, kann das schon anders aussehen. Und welcher dieser beiden Arbeitenden wird der glücklichere sein?
Urheber d. einleitenden Zitates:
Antoine de Saint-Exupéry   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Glück - Dankbarkeit - Zufriedenheit - Ziel - Berufung
Antoine de Saint-Exupéry   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Glück - Dankbarkeit - Zufriedenheit - Ziel - Berufung
gelesen markieren 

Sei es, bevor du es tust!
#294 • Lao Tse •
1:51 min
1:51 min
Schon vor gut 2500 Jahren formulierte der chinesische Philosoph, den man oft auch anders schreibt, diesen Satz. Und auch Meister Eckhart lehrte (um 1300), Menschen sollten sich ...
weniger auf das Tun und mehr auf das Sein konzentrieren. In der Bibel fragte Moses (2. Mose 3,14) am brennenden Dornbusch, als er von Gott die Zehn Gebote erhielt, wie dessen Name denn sei. "Ich bin, der ich bin", war Gottes Antwort. Man kann es deuten als "Ich BIN immer bei dir, werde dir immer helfen", oder auch anders. Ist Gott das pure Sein? Erkennt man das Göttliche, wenn man das reine Sein begriffen hat?
Auch in der modernen Persönlichkeitsentwicklung weiß man, dass dem Tun das Sein vorausgehen sollte. Es leuchtet auch ein, dass ein gesundes Selbstbewusstsein, also das Bewusstsein vom Selbst, vom Sein, die Basis einer möglichst gelingenden Aktivität sein dürfte. Um ein guter Schauspieler zu sein, solltest du felsenfest davon überzeugt sein, ein guter Schauspieler zu sein. Innere Bilder, verknüpft mit starken Emotionen (idealerweise positive) wirken wie eine Programmierung des Unterbewusstseins: Mache, dass dieses Bild Wirklichkeit ist.
Dies ist der Grund, weshalb deine Identität, dein Selbstbild, das was du denkst zu sein, die Basis deiner Handlungen, deiner Werke, deiner Arbeit und somit auch deiner Ziele, Pläne und Träume - ja deines gesamten Lebens sein wird. Wie wichtig ist es also, möglichst früh, dein wirkliches, spirituelles, ewiges Ich zu kennen!
Denn wie leicht bekommen wir in jungen Jahren ein Selbstbild, das uns von Eltern, Schule, Umfeld, Medien und Zeitgeist eingeredet bzw. vorgelebt wird! Andere sehen uns so und so, also glauben wir bald, wir sind so und so. Wir sehen Andere das und das tun, glauben oder sein, also imitieren wir das Wahrgenommene. Und wie selten hinterfragen wir dieses Bild, prüfen es auf Stimmigkeit und Aktualität?
Kein Wunder also, verlieren wir dann den Boden unter den Füßen, wenn sich die äußeren Umstände ändern und unser Selbstbild somit nicht mehr mit den neuesten, äußeren Entwicklungen harmoniert. Wenn du Angst vor Veränderungen hast, könnte das ein Warnzeichen sein. Ich spreche nicht von einem neuen Auto oder einer modernisierten Wohnzimmereinrichtung, die du selbst bestimmst und auswählst. Solche Veränderungen feiert und "kann" so ziemlich jeder. Ich meine äußere Veränderungen, die du weder initiiert hast, noch kontrollieren kannst.
Nur dein wahres Ich kann dich vollkommen stabil machen gegen jeglichen Wandel der Zeit und sogar gegen alle noch so widernatürlichen und "bescheuerten" Entwicklungen auf unserem Planeten. Auch, aber längst nicht nur, auf politischer Ebene beispielsweise; einer Ebene, die wir ohnehin viel zu groß aufgeblasen haben. Das Miteinander braucht zwar eine vernünftige Politik. Aber Leben ist nicht Politik. Und somit ist auch dein Sein in letzter Instanz nicht von politischen Umständen abhängig.
Bei den Drei Erinnerungen geht es daher genau in dieser Reihenfolge um Identity - Mission - Resource. Finde deine wahre Identität, werde dir im Anschluss daran deiner wahren Bestimmung/Berufung (also "Mission", das was du aus deinem Leben, deinem Hier-Sein WIRKLICH machen möchtest) bewusst und entdecke schließlich die Ressource, die du für all das benötigst. Beispielsweise auch durch ganz neue Skills.
BeCome - Sei es, dann kommt es.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Lao Tse   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Identität - Berufung - Mission - Bestimmung
Lao Tse   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Identität - Berufung - Mission - Bestimmung
gelesen markieren 

Unsere wichtigste Aufgabe
#118 • Albert Einstein •
1:21 min
1:21 min "Wie kann kosmische Religiosität von Mensch zu Mensch mitgeteilt werden, wenn sie doch zu keinem geformten Gottesbegriff und zu keiner Theologie führen kann? Es scheint mir, dass es die wichtigste Funktion der Kunst und der ... 
mehr
Wissenschaft ist, dies Gefühl unter den Empfänglichen zu wecken, es lebendig zu erhalten." (Albert Einstein)
Als ich dieses Zitat eben las, lief es mir kalt den Rücken runter. Ich wusste nicht, wie sehr sich meine "Mission", meine Berufung und mein Projekt mit Einsteins Prioritätenliste decken. Er sagt, es sei sogar "die wichtigste Funktion von Kunst und Wissenschaft", dieses Gefühl unter den Empfänglichen zu wecken und lebendig zu halten. Ich nenne es "Erinnern" und bezeichne es als die eine Hauptaufgabe, zur Reparatur der Zukunft. Beide sprechen wir vom "Bewusstsein", so wie es auch Eckhart Tolle beispielsweise nennt. Alle meinen dasselbe.
Einstein nennt es "kosmische Religiosität", wir sagen heute eher Bewusstsein oder Spiritualität dazu. Einstein weist darauf hin, dass es sich in keine feste Form pressen lässt und genauso schwierig in Worte zu packen ist ("Du sollst dir kein Bild machen", da es unmöglich ist und jedes Bild stets begrenzt, also unvollständig ist und somit mit der Vollkommenheit nichts mehr zutun hat).
Es geht um ein Gefühl, sagt er. Denn das Göttliche ist intellektuell nicht zu erfassen. Und dieses Gefühl würde ich am ehesten beschreiben als einen Cocktail aus: Gewissheit, innere Ruhe und Gelassenheit. Aus Angekommensein, Erfüllung, Freiheit, Freude, Kraft, Motivation, Klarheit, Wissen, Durchatmen, Glück und vielleicht allem voran: wahres Gesättigtsein. Und auch dieses Bild ist unvollständig. Egal, wie sehr ich mich auch bemühe.
Das Gefühl, das Einstein für "das Wichtigste" hält, beschreibt nichts anderes als eine Spiritualität, durch die Zukunft und Leben erst wirklich nachhaltig möglich werden. Denn fehlen einem Menschen Gefühle wie die eben erwähnten, wird er versuchen, sie anderswoher zu bekommen. In der Regel und aus Ermangelung anderer Optionen wird er probieren, sie von anderen Menschen "abzusaugen". Auf Wegen, die ihm und seinem Umfeld naturgemäß eher schaden als nutzen.
Kannst du es schon fühlen? Dann mach hierbei mit. Kannst du es noch nicht? Dann bleibe am Ball, abonniere mein Instagram, die beiden Newsletter dieser Seite und gib nicht auf. Jeder ernsthaft suchende Mensch kann finden, je nachdem, wie wichtig es einem wirklich ist. Vielleicht hast du ja auch Lust auf ein (Probe-)Coaching.
Wissenschaft ist, dies Gefühl unter den Empfänglichen zu wecken, es lebendig zu erhalten." (Albert Einstein)
Als ich dieses Zitat eben las, lief es mir kalt den Rücken runter. Ich wusste nicht, wie sehr sich meine "Mission", meine Berufung und mein Projekt mit Einsteins Prioritätenliste decken. Er sagt, es sei sogar "die wichtigste Funktion von Kunst und Wissenschaft", dieses Gefühl unter den Empfänglichen zu wecken und lebendig zu halten. Ich nenne es "Erinnern" und bezeichne es als die eine Hauptaufgabe, zur Reparatur der Zukunft. Beide sprechen wir vom "Bewusstsein", so wie es auch Eckhart Tolle beispielsweise nennt. Alle meinen dasselbe.
Einstein nennt es "kosmische Religiosität", wir sagen heute eher Bewusstsein oder Spiritualität dazu. Einstein weist darauf hin, dass es sich in keine feste Form pressen lässt und genauso schwierig in Worte zu packen ist ("Du sollst dir kein Bild machen", da es unmöglich ist und jedes Bild stets begrenzt, also unvollständig ist und somit mit der Vollkommenheit nichts mehr zutun hat).
Es geht um ein Gefühl, sagt er. Denn das Göttliche ist intellektuell nicht zu erfassen. Und dieses Gefühl würde ich am ehesten beschreiben als einen Cocktail aus: Gewissheit, innere Ruhe und Gelassenheit. Aus Angekommensein, Erfüllung, Freiheit, Freude, Kraft, Motivation, Klarheit, Wissen, Durchatmen, Glück und vielleicht allem voran: wahres Gesättigtsein. Und auch dieses Bild ist unvollständig. Egal, wie sehr ich mich auch bemühe.
Das Gefühl, das Einstein für "das Wichtigste" hält, beschreibt nichts anderes als eine Spiritualität, durch die Zukunft und Leben erst wirklich nachhaltig möglich werden. Denn fehlen einem Menschen Gefühle wie die eben erwähnten, wird er versuchen, sie anderswoher zu bekommen. In der Regel und aus Ermangelung anderer Optionen wird er probieren, sie von anderen Menschen "abzusaugen". Auf Wegen, die ihm und seinem Umfeld naturgemäß eher schaden als nutzen.
Kannst du es schon fühlen? Dann mach hierbei mit. Kannst du es noch nicht? Dann bleibe am Ball, abonniere mein Instagram, die beiden Newsletter dieser Seite und gib nicht auf. Jeder ernsthaft suchende Mensch kann finden, je nachdem, wie wichtig es einem wirklich ist. Vielleicht hast du ja auch Lust auf ein (Probe-)Coaching.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Albert Einstein   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Glaube - Religion - Berufung - NeuesDenken
Albert Einstein   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Glaube - Religion - Berufung - NeuesDenken
gelesen markieren 

Immer wieder neu orientieren?
#4 • Christopher E. Schmitt •
0:20 min
0:20 min In Teil 2 der Erinnerungs-Trilogie "... und nach uns die Sterne" spricht Elias mit Jasi über seinen Traumjob, seine Berufung. Noch immer oder wieder einmal im Leben steht er vor dieser großen Frage.
Mit unserer persönlichen ...
mehr
Reifung und Entwicklung, erfordert auch unser Job hin und wieder eine Korrektur. Im Was, Wie und Wofür sind unzählige Kombinationen möglich und ganz eigene Kreationen und Erfindungen. Auch du trägst eine exakt passende Berufung in dir, die dich maximal glücklich machen wird, ausfüllen und versorgen kann.
Vielleicht hilft dir mein Coaching dabei, dich deinem wahren Kern zu nähern.
Mit unserer persönlichen ...
Reifung und Entwicklung, erfordert auch unser Job hin und wieder eine Korrektur. Im Was, Wie und Wofür sind unzählige Kombinationen möglich und ganz eigene Kreationen und Erfindungen. Auch du trägst eine exakt passende Berufung in dir, die dich maximal glücklich machen wird, ausfüllen und versorgen kann.
Vielleicht hilft dir mein Coaching dabei, dich deinem wahren Kern zu nähern.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Beruf - Job - Berufung - Traumjob - Berufswahl - Erfüllung - Daseinszweck - Bestimmung - Identität - Mission - Aufgabe
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Beruf - Job - Berufung - Traumjob - Berufswahl - Erfüllung - Daseinszweck - Bestimmung - Identität - Mission - Aufgabe
gelesen markieren 

Sehnsucht lehren
#219 • Antoine de Saint-Exupéry •
2:00 min
2:00 min
Saint-Exupéry)
Daran muss ich dringend arbeiten! Dieses MindSnippet schreibe ich mir vor allem selbst. Aber vielleicht interessiert dich ja, was ich damit meine, dringend daran arbeiten zu müssen.
Ich erlebe immer wieder, dass für manche Leser meiner Bücher und Besucher meiner Seite Vieles zu abstrakt wirkt. Die Frage, die sich einigen stellt, ist in etwa die: "Ja okay, alles schön und gut, aber was habe ich davon (oder die Menschheit)?"
Der Nutzen, der Mehrwert wird nicht erkannt. In jenen Lesern und Besuchern fehlt die Sehnsucht nach eben jenem großen, weiten Meer, dass ich erinnert habe und das mir die Energie für all das hier gibt - und noch darüber hinaus. Nicht falsch verstehen. Auch ich bin natürlich immer mal wieder deprimiert. Wegen der Weltlage, wegen eigener Sehnsüchte, Enttäuschungen und Anstrengungen. Doch die Basis ist stabil, wie nie zuvor in meinem Leben und Tiefs dauern nicht mehr lange an. Auch gehen sie nicht mehr an die Substanz.
Natürlich meine ich die Sehnsucht nach dem Meer im übertragenen Sinne. Es geht um Zusammenhänge. Wenn ich beispielsweise sage: "Die Welt hat in erster Linie kein politisches Problem, sondern zunächst ein massives, spirituell-philosophisches Defizit zu stillen", dann reagieren einige mit Unverständnis. Die Medien sind doch voll von politischen Katastrophen, Fehlentscheidungen, Lug und Trug, Korruption, Dummheit und Machtgier - wie kann ich da sagen, es gibt kein politisches Problem? Das stimmt. Es gibt viele politische Probleme. Doch der Punkt ist - es gibt keine politische Lösung!
Denn was geht Politik voraus und wird immer die Substanz sein, aus der Politik entsteht? Und wer sagt, dass das Leben ein derart großes Politikum ist, wie wir es heute erleben?
Politik ist im Gegensatz zu deiner Psyche, Mentalität, Lebensphilosophie und Spiritualität nichts Natürliches, sondern der menschgemachte Versuch, ebene jenes spirituelle Defizit mit dem Verstand zu kompensieren. Das gelingt aber nicht, da Leben mehr ist, als der Verstand erfassen kann. Dennoch (weil uns dieser Zusammenhang fehlt), scheinen wir umso mehr von Politik zu benötigen, je weniger wir "von alleine", also von unserem Inneren heraus einfach funktionieren. Wir haben vergessen, dass dies ohne Weiteres möglich wäre, die Natur hat uns mit allem ausgestattet, was dazu nötig ist.
Die Zusammenhänge zu erkennen, befreit dich umgehend von aller politischen Last und Sorge. Man muss das politische Chaos und Drama gar nicht mehr verstehen - denn darin liegt schlicht und ergreifend keine Lösung begraben (indirekt schon, direkt aber nicht). Diese Zusammenhänge zu erkennen, lässt eben jene Klarheit, Größe und Weite erkennen, jene Sehnsucht in dir erwachen - wie beim Blick aufs Meer.
Auf einmal wird klar, was zu tun ist - und was eigentlich völlig irrelevant ist! Die Sehnsucht nach der Weite des Meeres lässt dich voller Elan Bäume fällen, um ein Boot zu bauen. Die Sehnsucht nach der Klarheit, Größe und Weite der inneren Erkenntnis lässt dich voller Elan ganz andere Dinge tun. Entscheidend ist nur, ob du diese Weite erfahren möchtest, sie erkennen magst - ob du erinnert werden willst.
Es liegt an dir, was dein Wohl angeht. Und es liegt an den vielen Wirs in der Welt, was unser Wohl angeht. Doch anfangen muss man immer bei sich selbst. Lass uns Segeln gehen!
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Antoine de Saint-Exupéry   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Sehnsucht - Berufung - Politik - Zukunft
Antoine de Saint-Exupéry   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Sehnsucht - Berufung - Politik - Zukunft
gelesen markieren 

Kein Ausweichen mehr nötig
#116 • Christopher E. Schmitt •
0:54 min
0:54 min
das denn bitteschön! Morpheus, quasi Neos Coach und Mentor, muss darüber nur lachen und meint sinngemäß: "Wenn du so weit bist, wird ein Ausweichen nicht mehr nötig sein."
Was meint er damit? Eine ganz bestimmte Ausbildung, welche auch viel Wissen über das "Außerhalb der Matrix" beinhaltet, gibt Neo die Fähigkeit, quasi unverwundbar zu sein. Ein bloßes Actionspektakel? Mitnichten. Wer die Intention der Wachowski Geschwister kennt, weiß, dass sie weit mehr als pure Unterhaltung vermitteln wollten.
Es bedeutet, wenn du aufgewacht bist und aus der Matrix entflohen bist, kann dich keine Kugel mehr treffen! Du wirst sozusagen stabil und immun gegen Angriffe, beispielsweise verbaler Natur. Natürlich wird dich eine echte Kugel immer töten können. Körper sind sterblich. Doch wenn du den Plan, die Vision, das Ziel und den Sinn des Lebens kennst und somit auch deine wahre (aus der Matrix erwachte) Identität und Bestimmung, können Angriffe von Menschen, die all das noch nicht kennen oder erinnern, dich nicht mehr wirklich verletzen. Und Menschen, die sich erinnern, werden dich niemals angreifen. Klingt das nicht herrlich?
Das erklärt auch die Widersprüchlichkeit der Idee, "religiöse Gefühle" zu verletzen. Das ist nämlich gar nicht möglich. Falls doch - überprüfe deinen Glauben. Lies dazu mehr im verlinkten Welcome-Text von Ostern 2022 (earlier-welcomes.html#010). Erst recht, wenn du dich bereits schon mal verletzt gefühlt hast.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Glaube - Stärke - Macht - Matrix - Bewusstsein - Identität - Berufung
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Glaube - Stärke - Macht - Matrix - Bewusstsein - Identität - Berufung
gelesen markieren 

Ohne Glaube kein Leben
#144 • Leo Tolstoi •
0:41 min
0:41 min "Wo kein Glaube, da kein Leben. Der Glaube ist das Wissen um den Sinn des menschlichen Lebens. Der Glaube ist die Kraft des Lebens. Der Mensch lebt, weil er an etwas glaubt." (Leo Tolstoi)
Jeder glaubt ...
mehr
an etwas. Jeder hat etwas, das ihn antreibt und motiviert. Auf welcher Basis gründen deine Motivationsgedanken? Sind sie von ewiger Natur? Oder unterliegen sie dem aktuellen lokalen oder globalen Zeitgeist? Basieren sie auf Sterblichem? Auf Endlichem? Auf Natürlichem (wie die Natur selbst oder die Naturgesetze) oder auf Menschgemachtem (wie Gesetze, reiner Intellekt und Verstand, Geld, Status, Macht, Güter, ...)? Auf Zerstörbarem oder Unzerstörbarem? Auf Dingen, die im Wert steigen (wie Wissen, Erfahrungen, Erinnerungen) oder sinken (wie Materielles)?
Verwechsle Glaube auch bitte nicht mit Kirche oder Religiosität. Und vergiss bitte auch nicht: Solltest du nichts vom Glauben halten, weil beispielsweise Kirche dich maßlos enttäuscht haben sollte, dann gibst du in diesem Moment der Kirche die Macht, dich vom (wahren) Glauben zu trennen, solange du beides auf alle Ewigkeiten in einen Topf wirfst.
Mache dich zunächst vollkommen frei. Mindsets, Glaubenssätze, ... Vergiss zunächst, um dich dann viel leichter an das Wesentliche zu erinnern. #3erinnerungen machen schon so viel aus.
Jeder glaubt ...
an etwas. Jeder hat etwas, das ihn antreibt und motiviert. Auf welcher Basis gründen deine Motivationsgedanken? Sind sie von ewiger Natur? Oder unterliegen sie dem aktuellen lokalen oder globalen Zeitgeist? Basieren sie auf Sterblichem? Auf Endlichem? Auf Natürlichem (wie die Natur selbst oder die Naturgesetze) oder auf Menschgemachtem (wie Gesetze, reiner Intellekt und Verstand, Geld, Status, Macht, Güter, ...)? Auf Zerstörbarem oder Unzerstörbarem? Auf Dingen, die im Wert steigen (wie Wissen, Erfahrungen, Erinnerungen) oder sinken (wie Materielles)?
Verwechsle Glaube auch bitte nicht mit Kirche oder Religiosität. Und vergiss bitte auch nicht: Solltest du nichts vom Glauben halten, weil beispielsweise Kirche dich maßlos enttäuscht haben sollte, dann gibst du in diesem Moment der Kirche die Macht, dich vom (wahren) Glauben zu trennen, solange du beides auf alle Ewigkeiten in einen Topf wirfst.
Mache dich zunächst vollkommen frei. Mindsets, Glaubenssätze, ... Vergiss zunächst, um dich dann viel leichter an das Wesentliche zu erinnern. #3erinnerungen machen schon so viel aus.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Leo Tolstoi   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Glaube - Religion - Berufung - NeuesDenken
Leo Tolstoi   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Glaube - Religion - Berufung - NeuesDenken
gelesen markieren 

Ein hartes aber stabiles Fundament
#288 • C. S. Lewis •
0:50 min
0:50 min
Kennst du den Trick, wie man Pflanzen zu robusteren Exemplaren machen kann? Der ist eigentlich ganz simpel, wirkt ziemlich fies, ist jedoch sehr ...
effizient.
Mit "Anzuchterde" ist eine nährstoffarme Erde gemeint, die für die Anzucht junger Pflanzen verwendet wird. Sie fördert das Wurzelwachstum und verhindert zusätzlich, dass die Pflanzen zu schnell in die Höhe schießen. Erst dann werden sie in bessere Erde umgesetzt.
Die jungen Pflanzen brauchen eigentlich Nahrung, finden allerdings nicht ausreichend Nährstoffe. Also müssen sie ihre Wurzeln tiefer in die Erde graben. Auch wachsen sie nicht allzu schnell (und vielleicht übereilt) dorthin, wohin es sie eigentlich zieht - vielleicht würden ihre Äste ansonsten zu dünn und lang sein, um später einmal große Früchte zu tragen. Erinnert dich das vielleicht an dein Leben, an deine Kindheit oder Jugend?
Wenn das Leben dir einst zu wenig gab, an Freude, an Leichtigkeit, an Aufmerksamkeit und Anerkennung, an Freunden, an Erfolgen und Bestätigungen, an Materiellem, sowie ganz allgemein den schönen Dingen des Lebens und - vielleicht - allem voran zu wenig an Liebe, dann könnte es sein, dass dich diese Umstände stärker und robuster machen sollten, zu einem tiefgründigeren, besser verankerten, fest verwurzeltem Menschen, so, dass dich künftig im Leben nicht jeder kleine Wind umhaut und nicht jede Dürre sofort vertrocknen und aufgeben lässt.
Kein Grund also, auf vermeintliche leichtere Lebensstarts neidisch zu sein.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
C. S. Lewis   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Schicksal - Berufung - Mission - Depression - Neid
C. S. Lewis   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Schicksal - Berufung - Mission - Depression - Neid
gelesen markieren 

Kennedy V2.0
#110 • John F. Kennedy •
1:53 min
1:53 min "Frage nicht, was dein Land für dich tun kann - frage, was du für dein Land tun kannst." (John F. Kennedy)
Wer kennt den Satz nicht, den der US Präsident an sein Volk richtete! Er wusste: ...
mehr
Geht es dem Land gut, wird es seinen Bewohnern erst recht gut gehen. Und geht es dem Land schlecht, kann auch der Einzelne nichts mehr für sich rausholen, wenn die Basis einfach krank ist.
Vielleicht ohne es zu wissen, hat Kennedy eines der natürlichsten Prinzipien überhaupt angesprochen. Jesus nannte es übrigens "Geben ist seliger denn nehmen" und meinte mit seliger alles mögliche: Erfüllender, zielführender, ausgleichender, sättigender, gesünder, klüger, im Einklang mit Allem-das-ist. Und so können und müssen wir Kennedys Wunsch sogar noch fortführen, wenn sich das Leben auf diesem Planeten wieder verbessern soll:
"Frage nicht, was das Leben für dich tun kann - frage, was du für das Leben tun kannst."
Das Leben an sich, also das Universum und Alles-das-ist, hat einen Plan. Ein Ziel, eine Vision, einen Traum und somit einen Sinn. Wenn wir das tun, das dem Leben hilft, diesen Plan und dieses Ziel zu erreichen, dann supported uns das Leben mit all seiner Kraft. Das Ergebnis ist besser, als es unser egoistisches Handeln je sein könnte. Und zwar für die Gesamtheit, aber auch für dich selbst. Es ist umfassender, bedenkt weit mehr Aspekte deines Seins und findet Kanäle, an die du nie gedacht hättest.
Um diesen universalen Sinn des Lebens zu erfüllen, hat jede(r) von uns ganz persönliche Stärken und Interessen bekommen, so dass jedes Individuum seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Weg dafür findet. Was du machst und wie du es machst ist deine Entscheidung. Aber lass uns alle vereint sein im Wofür. Denn nur so kann es ein gemeinsames Wohin (Zukunft) geben.
Ein Schiff wird niemals ankommen, wenn die Besatzung sich pausenlos um das Ziel streitet oder als kleinsten gemeinsamen Nenner so etwas wie "Geld und Wohlstand" definiert hat. Wohlstand und Geld sind wichtig, haben aber mit dem Sinn des Lebens nicht das Geringste zu tun. Sie stellen nur zwei von mehreren Support-Faktoren dar, die FÜR den Sinn des Lebens arbeiten sollten, sind jedoch kein Selbstzweck.
Wenn wir uns alle auf den "Sinn des Lebens", das Ziel des Lebens als gemeinsames Ziel, als gemeinsame Vision einigen würden, dann kann Leben funktionieren. Und zwar ohne jeglichen Verlust von Individualität, Freiheit, Freude, Wohlstand oder Persönlichkeit. Ganz im Gegenteil. Die Natur hat die angenehme Eigenschaft, "verschwenderisch" zu sein.
Die Bedingung hierfür ist jedoch, dass wir uns wieder erinnern. An jenen Sinn. Daran, wer wir sind, und worum es geht. Ohne dieses Erinnerungsvermögen irren wir buchstäblich wie GEISTesgestörte (ein gestörter, unvollkommener Geist) durchs Universum, torkeln wie Bewusstlose umher (uns fehlt das Bewusstsein dafür, um was es geht).
Somit hat beispielsweise auch Eckhart Tolle durchaus recht, wenn er die Menschheit für überwiegend bewusstseinsgestört hält: Das Ego, der Intellekt und eine falsche Selbst-Identifikation mit dem Denkorgan "Gehirn" (und seinen Gedanken) stehen uns im Weg und stören die Verbindung zum unverzichtbaren Bewusstsein. Der Mensch ist nun mal mehr als sein Verstand. Doch leider vergessen das noch immer zu viele, sind sich dessen nicht bewusst und somit nicht bei Bewusstsein. Bewusstlosigkeit - daran krankt unsere Zeit.
Wer kennt den Satz nicht, den der US Präsident an sein Volk richtete! Er wusste: ...
Geht es dem Land gut, wird es seinen Bewohnern erst recht gut gehen. Und geht es dem Land schlecht, kann auch der Einzelne nichts mehr für sich rausholen, wenn die Basis einfach krank ist.
Vielleicht ohne es zu wissen, hat Kennedy eines der natürlichsten Prinzipien überhaupt angesprochen. Jesus nannte es übrigens "Geben ist seliger denn nehmen" und meinte mit seliger alles mögliche: Erfüllender, zielführender, ausgleichender, sättigender, gesünder, klüger, im Einklang mit Allem-das-ist. Und so können und müssen wir Kennedys Wunsch sogar noch fortführen, wenn sich das Leben auf diesem Planeten wieder verbessern soll:
"Frage nicht, was das Leben für dich tun kann - frage, was du für das Leben tun kannst."
Das Leben an sich, also das Universum und Alles-das-ist, hat einen Plan. Ein Ziel, eine Vision, einen Traum und somit einen Sinn. Wenn wir das tun, das dem Leben hilft, diesen Plan und dieses Ziel zu erreichen, dann supported uns das Leben mit all seiner Kraft. Das Ergebnis ist besser, als es unser egoistisches Handeln je sein könnte. Und zwar für die Gesamtheit, aber auch für dich selbst. Es ist umfassender, bedenkt weit mehr Aspekte deines Seins und findet Kanäle, an die du nie gedacht hättest.
Um diesen universalen Sinn des Lebens zu erfüllen, hat jede(r) von uns ganz persönliche Stärken und Interessen bekommen, so dass jedes Individuum seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Weg dafür findet. Was du machst und wie du es machst ist deine Entscheidung. Aber lass uns alle vereint sein im Wofür. Denn nur so kann es ein gemeinsames Wohin (Zukunft) geben.
Ein Schiff wird niemals ankommen, wenn die Besatzung sich pausenlos um das Ziel streitet oder als kleinsten gemeinsamen Nenner so etwas wie "Geld und Wohlstand" definiert hat. Wohlstand und Geld sind wichtig, haben aber mit dem Sinn des Lebens nicht das Geringste zu tun. Sie stellen nur zwei von mehreren Support-Faktoren dar, die FÜR den Sinn des Lebens arbeiten sollten, sind jedoch kein Selbstzweck.
Wenn wir uns alle auf den "Sinn des Lebens", das Ziel des Lebens als gemeinsames Ziel, als gemeinsame Vision einigen würden, dann kann Leben funktionieren. Und zwar ohne jeglichen Verlust von Individualität, Freiheit, Freude, Wohlstand oder Persönlichkeit. Ganz im Gegenteil. Die Natur hat die angenehme Eigenschaft, "verschwenderisch" zu sein.
Die Bedingung hierfür ist jedoch, dass wir uns wieder erinnern. An jenen Sinn. Daran, wer wir sind, und worum es geht. Ohne dieses Erinnerungsvermögen irren wir buchstäblich wie GEISTesgestörte (ein gestörter, unvollkommener Geist) durchs Universum, torkeln wie Bewusstlose umher (uns fehlt das Bewusstsein dafür, um was es geht).
Somit hat beispielsweise auch Eckhart Tolle durchaus recht, wenn er die Menschheit für überwiegend bewusstseinsgestört hält: Das Ego, der Intellekt und eine falsche Selbst-Identifikation mit dem Denkorgan "Gehirn" (und seinen Gedanken) stehen uns im Weg und stören die Verbindung zum unverzichtbaren Bewusstsein. Der Mensch ist nun mal mehr als sein Verstand. Doch leider vergessen das noch immer zu viele, sind sich dessen nicht bewusst und somit nicht bei Bewusstsein. Bewusstlosigkeit - daran krankt unsere Zeit.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
John F. Kennedy   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Bewusstsein - Sinn des Lebens - Berufung
John F. Kennedy   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Bewusstsein - Sinn des Lebens - Berufung
gelesen markieren 

Geduld und langer Atem
#127 • Abraham Lincoln •
0:32 min
0:32 min "Gib mir sechs Stunden, um einen Baum zu fällen, und ich werde die ersten vier Stunden damit verbringen, die Axt zu schärfen." (Abraham Lincoln)
Wenn die #3erinnerungen wirken, der Blick also durch den dichten Nebel des ...
mehr
üblichen Gedankenschleiers fällt, und man wieder (oder endlich) begreift, worum es hierbei wirklich geht, dann erwacht er wieder: Der Sinn für und die Freude am Spiel.
Und wie bei einem Spiel, wenn du weißt, welches Ziel es zu erreichen gilt, wirst du großen Spaß daran haben, eine gute Strategie zu entwickeln, zu planen und das vermeintlich langsame Aufbauen und Vorbereiten wird dir gar nicht als zu lange vorkommen. Denn du bist damit schon mittendrin. Der Weg ist das Ziel - das merkst du spätestens dann, wenn du auf ihm gehst.
Bei diesem Projekt ist es nicht anders. Mach doch mit! Im gigantischen Spiel des Lebens gibt es für jede(n) die richtige Rolle und Aufgabe.
Hat dir dieses MindSnippet gefallen|, $name|, $name|, $name?
Ich freue mich über dein Feedback! Gerne kannst du mir zu diesem oder zu den MindSnippets im Allgemeinen deine Meinung mitteilen.
Hier klicken
Wenn die #3erinnerungen wirken, der Blick also durch den dichten Nebel des ...
üblichen Gedankenschleiers fällt, und man wieder (oder endlich) begreift, worum es hierbei wirklich geht, dann erwacht er wieder: Der Sinn für und die Freude am Spiel.
Und wie bei einem Spiel, wenn du weißt, welches Ziel es zu erreichen gilt, wirst du großen Spaß daran haben, eine gute Strategie zu entwickeln, zu planen und das vermeintlich langsame Aufbauen und Vorbereiten wird dir gar nicht als zu lange vorkommen. Denn du bist damit schon mittendrin. Der Weg ist das Ziel - das merkst du spätestens dann, wenn du auf ihm gehst.
Bei diesem Projekt ist es nicht anders. Mach doch mit! Im gigantischen Spiel des Lebens gibt es für jede(n) die richtige Rolle und Aufgabe.
Hat dir dieses MindSnippet gefallen|, $name|, $name|, $name?Ich freue mich über dein Feedback! Gerne kannst du mir zu diesem oder zu den MindSnippets im Allgemeinen deine Meinung mitteilen.
Hier klicken
Urheber d. einleitenden Zitates:
Abraham Lincoln   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Geduld - Vertrauen - Hoffnung - Planung - Vorbereitung - Berufung
Abraham Lincoln   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Geduld - Vertrauen - Hoffnung - Planung - Vorbereitung - Berufung
gelesen markieren 

Lebenssinn: Roman oder Kurzgeschichte?
#280 • Ernest Hemingway •
4:09 min
4:09 min
Das Universum existiert seit knapp 14 Milliarden Jahren.
Die Erde ist davon die letzten 4,5 Milliarden Jahren mit dabei.
Das erste Leben ...
auf unserem Planeten entstand vermutlich vor ca. 3,5 Milliarden Jahren in Form bakterieller Einzeller.
Die ersten Säugetiere traten Wissenschaftlern zufolge vor 125 Millionen Jahren auf die Bildfläche.
Der erste aufrechte Mensch (Homo erectus) stand vor etwa 2 Millionen Jahren endlich auf eigenen Beinen.
Der Mensch, wie wir ihn - ungefähr - auch heute noch kennen, der Homo sapiens, besudelt ... äh ... besiedelt seit ca. 300.000 Jahren die Erde.
Eine verdammt lange Geschichte. Und nicht nur die Dauer ist enorm. Nein vor allem auch die Besetzung. Alleine heute gibt es etwa 8 Milliarden menschliche Lebewesen. Und damit unzählige "Geschichten in der Geschichte". Wie viele Milliarden Lebewesen und mit ihnen auch (Kurz-)Geschichten es insgesamt in den letzten 300.000 Jahren waren, kann keiner seriös errechnen. Sicher ist nur, dass selbst die Drehbuchautoren von Gute Zeiten, schlechte Zeiten damit überfordert sein dürften.
Warum sage ich das alles? In diesen Zeiten kämpfen immer mehr Menschen mit depressiven Zuständen, vielleicht sogar mit ausgeprägten Depressionen. Machen sie alle etwas falsch? Betrachten sie das Leben aus einer falschen Perspektive? Ist das Glas für sie immer halb leer anstatt halbvoll? Sind sie (alle) womöglich sogar wirklich krank? So, dass man Medikamente verschreiben sollte und alles wird wieder gut? Ich bin mir da nicht wirklich sicher.
Denn wenn man ehrlich ist, könnte man doch genauso gut fragen: Wie kann jemand in einem derart lebensfeindlichen, lieblosen, korrupten, werteverzerrten, ungerechten und boshaften Habitat denn überhaupt noch glücklich sein - ohne selbst zu einer Hyäne zu degenerieren! Für machtbesessene, geldgeile Egomanen ist dieser Ort hier ein wahres Eldorado. Hier gelten ihre Regeln, ihre Gesetze. Ihre Eigenschaften erfüllen perfekt die Bedingungen eines "erfolgreichen" Lebens. Hier können sie sich austoben. Aber werden die "wirklich herzensguten" Menschen nicht immer exotischere, an den Rand gedrängte und vom Aussterben bedrohte Sonderlinge? Ich weiß es nicht. (Was ist Gut und Böse?
Snippet #37)An dieser Stelle möchte ich das Buch "(Neue) Irre! Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen." von Manfred Lütz (siehe Bild oben) gerne empfehlen. Es sind nämlich nicht selten die "Guten", die Sensiblen, die unter der Schlechtigkeit der Welt leiden, depressiv oder sogar suchtkrank werden, während skrupellose, kapitalistische Egomanen und selbstverliebten Narzissten einen "Erfolg" nach dem anderen einfahren und stets reicher und reicher werden.
Ich weiß es nicht, ob man wirklich allen depressiven Menschen unterstellen kann, krank zu sein oder selbstverschuldet etwas falsch anzugehen. Ich weiß aber, dass der ("gute", der zutiefst anspruchsvolle) Mensch ohne einen Sinn im Leben Schwierigkeiten bekommen wird. Und zwar völlig zurecht. Vielleicht bist du depressiv, weil du von den Menschen einfach Edleres erwartest? Höre mit diesem Anspruch nicht auf!
Das Leben - welches bereits oben genannte Ewigkeiten benötigte, sich zu entwickeln - möchte sogar ganz unbedingt, dass der Mensch nach dem Sinn fragt. Dazu wurde schließlich sein Gehirn entwickelt. Unser Intellekt ist nämlich nur nebenbei auch dazu gut, Toaster mit Bluetooth zu erfinden. In erster Linie möchte das Leben, dass wir unsere Skills für das Leben selbst einsetzen. Zum Beispiel um den Sinn des Lebens zu erfüllen.
Der Mensch wird Freude und Spaß empfinden, er wird glücklich sein, sobald er sinnerfüllt ist. Und jene Sinnerfüllung ist eine Folge der Erfüllung eines bzw. des Sinns schlechthin. So einfach ist das: Sinnerfüllt sein durch Sinnerfüllung.
Was liefert uns heute einen Lebenssinn? Wer sucht ernsthaft danach? Und ich spreche nicht von wohlklingenden, für alle weichgespülte Formulierungen wie "Der Sinn des Lebens ist es glücklich zu sein", denn diese Antwort ist keine Antwort. Es bleibt nach wie vor die Frage bestehen: Was ist es denn, das mich glücklich machen wird?
Du bist einzigartig. Ein Individuum. Und dein ganz persönlicher Sinn des Lebens ist ebenso einzigartig. Als Mensch befindest du dich auch in ständiger Entwicklung. Adäquat dazu entwickelt und verändert sich auch dein Lebenssinn.
Deinem Kind zu helfen, ein gutes Leben zu haben, wird für eine Weile beispielsweise der Lebenssinn vieler (guter) Eltern sein. Aber das war er auch für jene nicht immer und wird es auch nicht für immer bleiben. Er verändert sich. Für diesen persönlichen Sinn des Lebens gibt es viele Ratgeber, die dir helfen möchten, deinen persönlichen Lebenssinn zu finden. Ratgeber dieser Art passen am besten zu unserem egozentrischen Denken, verkaufen sich daher gut. (
Snippet #177)Im Gegensatz dazu gibt es den universalen Lebenssinn: "Was hat das Leben selbst denn im Sinn?" - Was ist der Plan des Lebens, des Universums? - Wovon "träumt" das Leben selbst? - Was ist sein Ziel?
Nach diesem Sinn wagen wir uns heute nicht mehr zu fragen. Mit unguten Folgen. Denn es gibt ihn. Und er ist essentiell. Würde ein Computerspiel Sinn ergeben, von dem du das Ziel gar nicht kennst? Wieso sollte es im Leben anders sein? (
Snippet #9)In der Natur geschieht nichts ohne Grund. Am aller wenigsten die Natur, das Leben selbst. Dieser "universale Sinn des Lebens" ist ebenso unveränderlich wie alle anderen Naturgesetze auch. Und wir sind von jenem Sinn auch ebenso abhängig, unterstehen ihm ganz genauso wie allen anderen Naturgesetzen. Diesen Sinn zu leugnen, zu ignorieren, zu belächeln und mit Füßen zu treten, ist mindestens so töricht, als würde man das mit anderen Naturgesetzen tun. Nun, unsere Gesellschaft macht aber genau das.
Erkenne "den" Sinn des Lebens und finde darin "deinen" augenblicklichen Sinn des Lebens. Das ist nicht nur der schnellste und einfachste Weg zu deinem persönlichen Lebenssinn - er liefert auch das treffendste Ergebnis. Im Coaching kann ich dich gerne dabei begleiten.
Ja, schön und gut. Doch was hat das alles nun mit Ernest Hemingway, Romanen und Kurzgeschichten zu tun?
Ganz einfach: Die Geschichte des Universums, der Plot dieses "ganz realen Spiels" ist - wie wir oben gesehen haben - unfassbar alt, langwierig, unüberschaubar gigantisch besetzt und unendlich umfangreich. Wer jetzt davon ausgeht, dass sich das alles, also der "universale Sinn des Lebens" so stark komprimieren und einfach vermitteln lässt, dass er in eine Kurzgeschichte passt, der irrt sich.
Der Weg dorthin ist in der Regel kein kurzer und in sich selbst (für jeden von uns) eine spannende Abenteuergeschichte. Wenn man sie denn lesen/spielen/leben möchte. Für Eilige und Ungeduldige wird sich der Sinn des Lebens somit nicht erschließen. Stelle dich lieber auf einen Roman ein oder auch auf eine ganze Trilogie, wenn nicht sogar auf einen Epos, als auf eine Kurzgeschichte.
Doch selbst wenn du das längste Buch, den fettesten Roman zu Ende gelesen haben wirst, wird die Geschichte in dir vor allem ein Gefühl, einen Eindruck hinterlassen haben. Und dann ist der Sinn des Lebens plötzlich so einfach wie 1+1=2. Und genauso logisch. So ähnlich ist es mit dem Entdecken (oder Erinnern) des Sinn des Lebens: Ihm wie ein Abenteurer hinterherzujagen kann schon etwas Zeit in Anspruch nehmen. Doch wenn du ihn am Ende gefunden haben wirst, wird das Gefühl, der Eindruck, die Erkenntnis so einfach zu begreifen sein wie eine Kugel.
Snippet #121 Urheber d. einleitenden Zitates:
Ernest Hemingway   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Sinn des Lebens - Lebenssinn - Depression - Freude - Glück - Berufung - Erfüllung
Ernest Hemingway   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Sinn des Lebens - Lebenssinn - Depression - Freude - Glück - Berufung - Erfüllung
gelesen markieren 

Wohin willst du?
#124 • Mark Twain •
0:43 min
0:43 min "Wer nicht weiß, wohin er will, der muss sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt." (Mark Twain)
Wohlstand und Frieden. Das dürfte so einigermaßen die Schnittmenge sein, auf die wir uns als Menschen geeinigt haben ...
mehr
oder einigen könnten, wenn es um die Frage geht, "wohin wir wollen".
Diese Ziele klingen nicht verkehrt. Sind aber erstens zu "dünn", um den Einzelnen sinnerfüllt und motiviert zu machen, und zweitens vergessen wir dabei etwas ganz Grundsätzliches:
Wohlstand und Frieden kann man nicht anstreben, indem man versucht sie in Form zu pressen - z.B. durch Gesetze, Verbote, Regularien, Kontrolle und Überwachung. Sie sind stattdessen vielmehr die (automatische) Folge, das Resultat dessen, wenn wir tun, worum es im (und dem) Leben wirklich geht.
Den Sinn des Lebens zu erfüllen, im Sinne des Lebens zu leben, ergibt all das, was wir uns wünschen und noch mehr von ganz automatisch. Und das noch dazu mit spielerischer Leichtigkeit - wenn wir dann Mal soweit sind. Und das beginnt bei jedem einzelnen Menschen.
Wieso also ist das Thema Sinn des Lebens für uns heute oft sekundär und auf gesellschaftlicher Ebene sogar überhaupt kein Thema (mehr)? Dann brauchen wir uns frei nach Mark Twain auch nicht zu wundern, wo wir heute angekommen sind.
Hat dir dieses MindSnippet gefallen|, $name|, $name|, $name?
Ich freue mich über dein Feedback! Gerne kannst du mir zu diesem oder zu den MindSnippets im Allgemeinen deine Meinung mitteilen.
Hier klicken
Wohlstand und Frieden. Das dürfte so einigermaßen die Schnittmenge sein, auf die wir uns als Menschen geeinigt haben ...
oder einigen könnten, wenn es um die Frage geht, "wohin wir wollen".
Diese Ziele klingen nicht verkehrt. Sind aber erstens zu "dünn", um den Einzelnen sinnerfüllt und motiviert zu machen, und zweitens vergessen wir dabei etwas ganz Grundsätzliches:
Wohlstand und Frieden kann man nicht anstreben, indem man versucht sie in Form zu pressen - z.B. durch Gesetze, Verbote, Regularien, Kontrolle und Überwachung. Sie sind stattdessen vielmehr die (automatische) Folge, das Resultat dessen, wenn wir tun, worum es im (und dem) Leben wirklich geht.
Den Sinn des Lebens zu erfüllen, im Sinne des Lebens zu leben, ergibt all das, was wir uns wünschen und noch mehr von ganz automatisch. Und das noch dazu mit spielerischer Leichtigkeit - wenn wir dann Mal soweit sind. Und das beginnt bei jedem einzelnen Menschen.
Wieso also ist das Thema Sinn des Lebens für uns heute oft sekundär und auf gesellschaftlicher Ebene sogar überhaupt kein Thema (mehr)? Dann brauchen wir uns frei nach Mark Twain auch nicht zu wundern, wo wir heute angekommen sind.
Hat dir dieses MindSnippet gefallen|, $name|, $name|, $name?Ich freue mich über dein Feedback! Gerne kannst du mir zu diesem oder zu den MindSnippets im Allgemeinen deine Meinung mitteilen.
Hier klicken
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Mark Twain   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Berufung - Sinnsuche - Erfüllung
Mark Twain   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Berufung - Sinnsuche - Erfüllung
gelesen markieren 

Weshalb das Göttliche nicht beweisbar ist
#274 • Christopher E. Schmitt •
6:31 min
6:31 min
es auch nie wissen und kein Mensch wird es je wissen. Ganz einfach, weil Wissen im Verstand, im Intellekt, im biologischen, materiellen Gehirn stattfindet und somit per se ein für allemal ausschließt, dass irgendwer oder irgendwas diese Antwort jemals "wissen" wird. Das gilt auch für eine KI, selbst wenn sie in einem Quantencomputer 1000 Jahre in der Zukunft läuft.
Die Bibel sagt übrigens sinngemäß, dass ein Mensch, der Gott sieht, also in seiner Gänze und Fülle, umgehend stirbt. Materielles Leben (ob als Biomasse Mensch oder in technischer Form) und das "vollständige Wissen" von einfach allem, ist ein Zustand, der schlicht nicht möglich ist. Ebenso wenig wie Materie Lichtgeschwindigkeit erreichen kann. Einzig das Licht selbst scheint hieran Zweifel zu erwecken. Nämlich dann, wenn es sich als Teilchen ausgibt. Als wäre das Licht allmächtig und könne sogar die Gesetze der Physik überwinden... merkst du was?
Entweder lebt etwas in unvollkommener Materie und bleibt stets (auch im Wissen) unvollkommen oder man erreicht Vollkommenheit, dann ist das Leben als Mensch/Materie nicht (mehr) möglich. Mit göttlichem Bewusstsein wächst auch deine Erkenntnis des göttlichen Unbewusstseins, das in zu vielen Menschen vorherrscht - und somit wächst auch dein Weltschmerz. Glaube mir: Gott kennt Schmerz. Größeren als du und ich.
Frage dich selbst einmal: Wenn Materie und Vollkommenheit sich ausschließen und der Mensch beim Erkennen der Vollkommenheit nicht mehr materiell existieren kann, könnte dies dann nicht ein Indiz dafür sein, dass tatsächlich die Ausrichtung auf Gott der Weg aus dem ewigen Kreislauf aus Leben und Tod darstellt? Wenn dein Erkennen des Göttlichen ein materielles Leben nicht mehr nur nicht mehr nötig macht (wie es die Religionen behaupten), sondern weltliches Leben sogar physikalisch unmöglich werden lässt? Es lohnt sich, darüber nachzudenken ...
Meinen Intellekt benutze ich in erster Linie für technisch- rationale Aufgaben. Diese Webseite etwa habe ich komplett händisch programmiert. In meinem Geldverdienjob programmiere ich, mache SEO, SEA, designe, produziere Videos, layoute, texte, kreiere Werbung, ... Ich liebe es, meinen Verstand für knifflige Aufgaben einzusetzen.
Für spirituelles Wissen benötigt man jedoch Zugang einer anderen Art. Das eine kann das andere nicht ersetzen - doch kombiniert man beide Arten zu denken, begreift man sogar das Vernünftige, das Rationale, das sogar wissenschaftlich Erstaunliche am Spirituellen, am Göttlichen, das man bereits erfahren durfte und konnte.
Leider gibt es heute zu oft entweder die einen oder die anderen. Die einen zeigen häufig eine Art "gottloser Fortschrittsarroganz", während die anderen Extreme nicht selten in bunten Hosen bei Vollmond Hühnerknochen vergraben und danach eine Runde Blei gießen bevor sie dann mit den Toten reden - verwechsle Esoterik bitte nicht mit Spiritualität.
Eine Brücke zwischen Intellekt und Geist/Bewusstsein zu bauen - das ist mein Anliegen. Ein neues "Normal" zu manifestieren, das verstanden hat, dass wir Menschen sowohl rational forschende Wesen sind, die es technisch und wissenschaftlich nach vorne treibt, primär aber - als natürliches Wesen - auch eine natürliche, spirituelle Natur haben, die heute mehr Hunger leidet denn je. Weil wir sie kollektiv belächeln. Über diese Idee müde lächeln tun die Fortschrittsarroganten. Die Auslöser dafür sind jedoch allzu oft die Vollmondtänzer. So gesehen kann ich beide Seiten verstehen. Die Lösung: Lasst uns doch bitte endlich einfach einmal in der "erhellten Mitte", im "neuen Normal" ankommen!
Gott kann, werde und will ich auch gar nicht beweisen (warum, erkläre ich gleich). Aber was ich versuchen kann und werde zu "beweisen" (und selbst das ist schon sau schwierig), ist die Tatsache, dass wir ohne spirituelles Wachstum, ohne göttliches Bewusstsein keine Chance auf Überleben haben. Maximal auf ein freud- und sinnloses Dahinvegetieren. Das gilt gleichermaßen für den Einzelnen wie für eine gesamte Gesellschaft.
Viele erleben es doch jetzt schon und in manchen Staaten existiert bereits heute nur noch das reine Funktionieren. Aber sorry. Das hat mit Leben nichts mehr zu tun. Selbst wenn es ewig funktionieren könnte. Funktionieren muss meine Kaffeemaschine. Funktionieren muss mein E-Scooter, damit ich damit zur Arbeit komme - um dort dann "funktionieren" zu können. Aber privat möchte ich LEBEN.
Warum möchte ich Gott auch gar nicht beweisen? Das ist ganz einfach erklärt: Ein Mensch, der nur glauben kann, was er sieht, was er mit seinem Verstand begreifen und mit seinem Intellekt nachvollziehen kann, begrenzt seinen gesamten Erlebnishorizont, sein komplettes Sein auf exakt seine eigene Größe. Und diese ist grundsätzlich verschwindend, lächerlich klein - verglichen mit Allem-das-ist. Das WorldTeam kann mit solch einem Denken nichts anfangen.
Einstein, Tesla, Heisenberg ... wären mit diesem Denken heute keine Namen, an die wir uns noch erinnerten, hätten nie all das erreicht, wofür wir sie kennen. Aber auch das ist wieder nicht beweisbar. Es ist aber erkennbar, beispielsweise in vielen ihrer eigenen Zitate. Ihre Intelligenz beschränkte sich nicht rein auf den Intellekt - wie wir es heute traurigerweise praktizieren und sogar zelebrieren und anstreben. Das ist eine Reduktion, aber ganz gewiss keine Bereicherung für uns und somit kein echter, kein ganzheitlicher Fortschritt.
Snippet #35Der zweite Grund, weshalb das "Ich glaube nur, was ich sehe und verstehe"-Denken ein gehandicaptes Denken darstellt: In dem Moment, in dem du VERTRAUST, ist dein Gehirn gezwungen, loszulassen. Dein gesamtes Wesen lässt sich fallen, vertraut, öffnet sich dem Ungewissen, dem noch Unbekannten, dem, was noch nicht ist, was es noch nicht kann, ist, weiß, erlebt hat, ... und in diesem Moment geschieht Wachstum! Ein Wachstum, das rein Intellektuelle niemals erfahren werden. Ein Wachstum, das Einstein, Tesla, Heisenberg, ... noch sehr gut kannten.
Wachstum ist Leben. Dieses Leben meinte ich oben mit "Ich möchte LEBEN". Es geht weniger um Party machen und jeden Tag lecker Essengehen. Es geht um ständiges Wachstum. Um ständiges Lebendigsein, Flexibelsein, Offensein. Um das ewige Leben.
Ist es schlimm, dass wir Gott niemals "wissen" werden? Im Sinne von "voll und ganz verstehen, kapieren, begreifen" und ERST DANN akzeptieren können, dass es "ihn" gibt, dass es göttliches Bewusstsein gibt? Das wird niemals geschehen. Hier aber auszusteigen ist eines intellektuellen, forschenden Geistes allerdings höchst unwürdig. Tätest du das als Mediziner bei der Suche nach einem Heilmittel gegen Krebs auch? Nach fünf Minuten aussteigen, wenn es nicht gleich klappt, sich die Lösung nicht sofort offenbart?
Snippet #202Es kann eben nur finden, wer tatsächlich ernsthaft sucht. Und das bedeutet in dem Fall: Von ganzem Herzen. Wer Gott nicht von ganzem Herzen sucht, nun, dem wird er sich auch nicht aufdrängen. So einfach ist das. Ich selbst mache es mit Frauen übrigens inzwischen genauso: Wer meint, mich nicht "zu brauchen", soll weg bleiben :-)
Im Ernst: Was hätte ich davon, wenn ich mich einer Frau aufzwinge, versuchen würde, sie davon zu überzeugen, dass ich ganz, ganz toll bin? Nichts. Eine Frau, die mein Sein nicht von sich aus anziehend findet, brauche ich nicht. Mit ihr könnte ich nichts aufbauen, sie hätte mich einfach nicht verstanden, sieht mich (noch) nicht, erkennt mein Wesen nicht.
Gott sieht es ganz genauso. Zu recht. Übrigens ist das auch der Grund, weshalb "Gotteskrieger", die anderen einen konkreten Glauben gewaltsam und "explosiv" aufzwingen möchten, Gott tatsächlich einen Bärendienst erweisen: Sie treiben Menschen eher von Gott weg als zu ihm hin. "Wenn das Gott ist, nein danke". Ich kann jeden verstehen, der so denkt. Aber bitte: Steige nicht aus, weil Gottlose dir ein falsches Bild von Gott zeigen. Sonst lässt du sie über dich siegen.
Snippet #254Kein Gott möchte Menschen um sich, die nicht freiwillig bei ihm sind. Auch Menschen, die mit solchen Angst-Beziehungen leben können, haben die Liebe noch nicht verstanden und erst recht noch nicht gefunden. Beispielsweise Machos, Narzissten, Egomanen, ... und ihre Gegenparts, die sich davon blenden, faszinieren und anziehen lassen. Solche üben die Liebe und stehen noch ganz am Anfang, was auf beiden Seiten noch sehr viel Leid bedeuten wird.
Last but not least ist es auch so, dass dich göttliches Bewusstsein im Inneren verändert. Es wirkt subjektiv. Somit kann man intellektuell noch nichts "messen". Man kann stets sagen, es handle sich eben um selbst eingeredeten Mut, Hoffnung, Kraft und Motivation.
Die Resultate sind dann aber ganz objektiv. Geist manifestiert sich. Vom reinen "erahnen, empfinden, fühlen" hin zum "schau, da ist es!". Doch auch hier werden die Skeptiker alles auf Zufall zurückführen oder auf eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Oder es ist für Außenstehende schlicht nicht ersichtlich. Ein ganz einfaches Beispiel aus meinem Leben, das sicher viele ganz ähnlich kennen:
Nach 11 Jahren ging eine wichtige Beziehung zu Ende. Weil die Lady ihre traumatische Prägung nicht auflösen konnte, dann auch nicht mehr wollte und schließlich resigniert in den Armen eines sadistischen Missbrauchers landete, wo sie jetzt langsam zugrunde gehen wird. Dazu gab es bei mir Schwierigkeiten im Job. Und so manches mehr. Dennoch merkt auf meiner Arbeit niemand etwas davon. Warum? Weil ich unfassbar viel Kraft aus der Quelle beziehe. Doch das Denken der Leute um mich herum geht eher in die Richtung, dass ich offenbar keine Probleme hätte oder aber sehr unsensibel bin, wenn mir eine Trennung dieser Art nicht mehr zusetzt, als offensichtlich zu erkennen ist. Das ist schlicht falsch. Richtig ist: Niemand sieht, wie sehr hier Gott am Werk ist.
Das Göttliche ist eben nicht zu beweisen. Aber es ist erfahrbar. Für jede und jeden. Du musst nur von ganzem Herzen danach suchen. Wie sucht man von ganzem Herzen? Indem du als erstes daran arbeitest, daran zu glauben, dass die Quelle das Wichtigste ist, das du als Basis brauchst. Nicht dein Partner, nicht deine Karriere, ... all das ergibt sich dann von ganz alleine.
Ist es ein Nachteil, Gott niemals zu "wissen"? Im Gegenteil. Diese Frage stellt sich nur, wer noch nicht vertraut und "etwas Greifbares zum daran Festhalten" braucht. Wenn du deine Frau liebst, musst du nicht WISSEN, dass sie dir treu ist (und einen Privatdetektiven engagieren), sondern du glaubst und vertraust ihr. Nur so bleibst du auch ruhig, selbst wenn der Detektiv mal krank ist. Während die Frau (oder der Mann) als Mensch jedoch Fehler machen kann, kann dir das bei den spirituellen Naturgesetzen nicht passieren.
Nimm auch das Beispiel eines Baumes: Er wird versuchen die Sonne zu erreichen, wächst zu ihr hin (entspricht deinem Versuch, das Göttliche zu verstehen, Gott zu erreichen). Wird der Baum es je schaffen (wirst du es je schaffen)? Nein. Ist das schlimm? Nein. Denn würde der Baum es schaffen und die Sonne erreichen (würdest du zu Lebzeiten Gott erreichen), würde der Baum (würdest du) umgehend verbrennen/sterben. Doch der Versuch, die Sonne zu erreichen (das Göttliche zu erreichen), lässt den Baum (dich) wachsen, stark, gesund und fruchtbar werden. Der Weg, das Wachstum ist das Ziel. Das Ziel als Ziel zu betrachten ist eine Perversion unserer (Wirtschats)Welt und entspricht nicht dem Bewusstsein vom Leben im Jetzt. Die Folgen sind Getriebensein statt Angekommensein. Und einige mehr.
Wenn du mehr Support in diesen Dingen brauchst - ich bin für dich da. Mach ein Coaching oder ein Walk & Talk. Ich freue mich auf dich!
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Gott - Gottesbeweis - Sinnsuche - Liebe - Weisheit - Wissen - Berufung - NeuesDenken
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Gott - Gottesbeweis - Sinnsuche - Liebe - Weisheit - Wissen - Berufung - NeuesDenken
gelesen markieren 

Die Frucht ist von der Wurzel abhängig
#90 • Eckhart Tolle •
3:07 min
3:07 min
Mein Projekt hier ist gewiss ...
alles andere als Mainstream. Und obwohl so tiefe Wahrheit darin steckt, es ausnahmslos jeden Menschen betrifft und unvorstellbares Potenzial darin enthalten ist, ist es derzeit noch für Viele ungewohnt, gewisse Denkmuster auf Anhieb nachvollziehen zu können (oder zu wollen).
Vor diesem "Problem" (eher Dilemma) stehe ich nicht als Einziger. Tolle benötigt beispielsweise ebenfalls sehr viele Worte, um das im Grunde Einfache verständlich zu machen. Und neben ihm eigentlich jeder spirituelle Lehrer aus Gegenwart oder Vergangenheit auch.
Das Problem ist weniger das Vermitteln von neuem Input (wieder etwas, wie wir weltlich das "Lernen" gewohnt sind), sondern viel eher das Vergessen von Irrtümern, das Überbrücken von hinderlichen Denkmustern / Mindsets und das Erinnern von tiefsten, wirklich sättigenden und befreienden Wahrheiten. Das ist eine Form des Lernens, die es im uns bekannten Bildungssystem in der Regel nicht gibt. Dort werden neues Wissen und Daten angesammelt und aktuelle Kenntnisstände aus Forschung und Wissenschaft vermittelt, die manchmal nur solange gültig sind, bis man es besser weiß (Wissenschaft) oder die Gesellschaft es sich anders überlegt (z.B. Politik, Jura, ...).
Beim spirituellen Erkennen (Erinnern) ist es hingegen eher das Loslassen alter bzw. falscher, aber tiefsitzender Denkmuster, was zu Beginn so schwierig zu vermitteln ist. Übrig bleibt der fruchtbare Kern von allem, das ist.
Einfaches Beispiel für solche Gegensätzlichkeiten: In der molekularen Welt halbiert sich, was man teilt, reduziert sich, was man gibt. Oder an etwas festzuhalten erfordert mehr Kraft als das Loslassen. Diese materiellen Gesetzmäßigkeiten sind uns in Fleisch und Blut übergegangen. Im Spirituellen verhält sich Vieles diametral dazu: Liebe vermehrt sich, wenn man sie teilt oder verschenkt, Loslassen (z.B. von Menschen, vermeintlichen Sicherheiten oder alten Gewohnheiten) kann weit mehr Kraft kosten, als das Festhalten daran usw.
Und so sind wir es dann auch wenig überraschend gewohnt, Erfolg daran festzumachen, wie viel Beifall, Lob, Follower, Likes, 5-Sterne Bewertungen, Umsatz, Verkaufszahlen und allgemeinen Zuspruch wir erhalten. Ginge es mir rein um den Umsatz, nur um meinen materiellen Gewinn oder um Ruhm, ich würde (müsste und könnte auch gewiss) ganz andere Bücher und Texte schreiben. Solche, welche die Menschen (aus Gewohnheit oder Bequemlichkeit) lesen wollen und nicht solche, die ihnen wirklich von Grund auf helfen könnten.
Oder ich könnte wieder in meine alte Selbständigkeit wechseln, in der ich sehr viel Umsatz machte und auch heute durchaus wieder machen könnte. Doch bei beidem erkenne ich keine Sinnhaftigkeit (mehr). Und erst recht keinen Mehrwert für irgendwen. Ich bin es leid, eine sinnlose (weil kaum sinnspendende) Arbeit auszuführen.
Und beim Tun von Sinnhaftem, darf, kann und soll man sogar den Fokus auf die Früchte außer Acht lassen? Es ist das Leben selbst, das früher oder später für den Erfolg sorgen wird? Welch befreiende Botschaft!
In der Bhagavad Gita (das heilige Buch des Hinduismus) wird beim Karma Yoga die Nicht-Anhaftung an die Früchte deiner Handlungen als "Pfad der geweihten Handlung" beschrieben.
Es heißt auch, als Mohammed von Gott berufen wurde, zweifelte er zunächst daran, dass die Menschen ihn verstehen werden und es Sinn machen würde, dass er nun Gottes Aufforderung folge. Doch jener sagte ihm, dass der Erfolg in Bezug auf die Menschen nicht sein Problem sein solle.
In der Bibel heißt es, man müsse Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apostelgeschichte 5, 29). Gemeint ist damit: Tu und sage, was wahr ist, was richtig ist, was dein Herz, dein Bauchgefühl und deine Berufung dir bezüglich Wahrheit sagt. Du bist nur genau dieser Wahrhaftigkeit gegenüber verpflichtet und kannst (oder solltest lernen,) getrost auf die Meinung der Masse zu pfeifen, während du dich einfach nur auf das reine Umsetzen und Materialisieren von Wahrheit - in welcher Form auch immer - fokussieren darfst (Individuelles Was/Wie - universales Wofür).
Dies gilt erst recht in einer Welt, in der das Vergessen und die zunehmende Dunkelheit Überhand nehmen. Würde man hier bereits offene Türen einrennen - wozu wäre zum Beispiel dieses Projekt dann noch notwendig?
Vielleicht plagen dich ja hin und wieder ganz ähnliche Zweifel, weil dein eigenes Projekt manchmal schleppend voran geht. Sei getrost - wenn es im Dienst der Idee des Lebens steht, wird Erfolg sich einstellen. Nicht immer und nicht zwingend (nur) in der Art, wie die Welt (derzeit noch) Erfolg definiert. Sondern besser, tiefer und echter.
Wenn die Früchte eines Baumes krank sind, muss die Wurzel tun, was richtig ist, um auf diese Weise baldmöglichst wieder Generationen gesunder Früchte zu bewirken. Die Wurzel weiß nicht einmal, was die Früchte von ihr halten, ob bei ihnen ankommt, was sie produziert. Sie folgt einfach nur ihrer Bestimmung: Sie liefert kostbare und fruchtbare Nährstoffe, mit denen die Früchte wachsen können. Unentwegt. Ohne Unterlass. Ohne am Sinn zu zweifeln und erst recht nicht lässt sie sich von verfaultem, sterbendem Obst reinreden in das was sie tut.
Was die einzelnen Früchte daraus machen, das ist weder das Problem, noch die Aufgabe noch steht es im Machtbereich der Wurzel. Und das ist auch gut so. Und es macht dich frei und unabhängig.
Mensch, erinnere dich! Daran, wer du bist und worum das alles hier geht. An das Wofür. Um deinem individuellen, persönlichen Was und Wie näher zu kommen.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Eckhart Tolle   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Erfolg - Sinnhaftigkeit
Eckhart Tolle   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Erfolg - Sinnhaftigkeit
gelesen markieren 

Ideen und Einfälle durch Einsamkeit
#283 • Nikola Tesla •
2:52 min
2:52 min
Im März 2020 wurden wir in der Firma nach Hause geschickt. Es sollten 2 Jahre Kurzarbeit folgen - ...
aufgrund von Corona. Ich war Single. Lebte alleine. In unserer Branche gab es nur noch 2% der Jobs, also gar keine, kann man sagen. Oft herrschte Lockdown. Und dann kam der Winter 2020/21.
Ich saß stumpf vor dem Fernseher und dachte mir: "Wenn du jetzt wie viele andere anfängst zu viel zu trinken oder auch nur weiter jeden Abend eine Tüte Chips frisst vor diesem dämlichen Fernseher, dann verreckst du diesen Winter an Einsamkeit, Stumpfsinnigkeit, Langeweile, Monotonie, Sinnlosigkeit und Trägheit."
Mir fiel ein, dass ich eigentlich jenes Buch schreiben wollte. Etwa seit ich 12 Jahre alt war. Also schon seit über 30 Jahren. Eine innere Stimme sagte mir: "Endlich ist die Zeit gekommen."
Ich setzte mich an den Computer und öffnete das bereits seit Jahren installierte Schreibprogramm (Scrivener, extra für Autoren). Den Fernseher ließ ich zur Sicherheit mal noch an - aus Angst, dass die Stille mich ansonsten wahnsinnig machen könnte. Dann tippte ich den ersten Satz ...
"Bist du glücklich?" - So beginnt mein erstes Buch "... ist wie ein neues Leben". Ich tippte noch den zweiten Satz. Und den dritten. Dann merkte ich: Der Fernseher nervt. Ich schaltete ihn aus und schrieb ohne eine Minute Pause zu machen. Erst um Mitternacht ging ich ins Bett.
So sah ab dann so ziemlich jeder Wintertag aus. Von Tristesse, Einsamkeitsgefühl, Sinnlosigkeit, Langeweile, Stumpfsinn, ... keine Spur mehr. Mir fehlte rein gar nichts! Die Ideen überschlugen sich und als ich mit Teil 1 fertig war, musste ich unbedingt mit Teil 2 fortfahren ("... und nach uns die Sterne").
Gleichzeitig begann ich mit dieser Webseite, die ich so umfangreich niemals geplant hatte. War eine Idee manifestiert, vom Geistesblitz zur Realität geworden, kam auch schon der nächste Einfall. Und keine Sekunde vorher. Da merkte ich, dass es stimmt: "Der Weg ist das Ziel" (
Snippet #127)Bist du auf deinem wahren Weg angekommen, dann BIST du angekommen. Dann spielt die Dauer bis zu irgendeinem "Ziel" gar keine Rolle mehr. Ein Ziel in dem Sinne existiert dann nicht einmal mehr, da du bereits am Ziel bist. Die alte Definition von "Ziel" würde eigentlich bedeuten, dass dein Weg endet. Das soll er aber gar nicht mehr! Wer ein "Ziel" nicht abwarten kann, sollte über die Richtigkeit seines Weges oder die Art wie er oder sie diesen beschreitet nachdenken.
Viele Jakobsweg Pilger kennen die überwältigende Traurigkeit am Ende des Camino, in Santiago de Compostela. Mit dem Ziel endet der Weg. Ist der Weg gut, ist das "Ziel" nicht mehr das, worum es tatsächlich geht. Das ist auch der Unterschied zwischen Job und Berufung.
Der Weg ist also das Ziel. Und dieser Weg, das spürte ich von Tag zu Tag mehr, der entsteht tatsächlich (erst) beim Gehen.
Snippet #171Es ist erstaunlich. Aus Angst vor der Einsamkeit - zum Beispiel durch die Stille in einer einsamen Winter Lockdown-Wohnung - ließ ich den Fernseher an. Solange schwiegen die Ideen, fanden keinen Raum, kein Gehör. In dem Moment, in dem ich Stille erlaubte und das Vakuum der Einsamkeit zuließ, da sprudelten sie aus mir hervor.
Snippet #212 (Göttliche Stille)Als ich die fremden TV-Kanäle abstellte, stellte sich mein eigener - inzwischen sehr vertrauter - innerer Kanal ein. Ideen wurden geboren, Erfindungen offenbarten mir ihr Geheimnis: Einsamkeit ist ein Schlüssel zu ihnen.
Blaise Pascal vertrat sogar die Meinung: "Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen."
Sobald ich es vermochte, begann all dies hier zu entstehen. Keinen Augenblick vorher.
Wusstest du, dass Nikola Tesla der Überzeugung war, dass es irgendwo im Universum eine Art Sender geben müsse, der pausenlos geniale Ideen in alle Richtungen aussenden würde, und wer auch immer "auf Empfang" stünde, bekäme Einfälle. Etwas fällt dir ein, in deinen Kopf. Oder in dein Herz. Oder in beides. Und kein Empfänger kann gut empfangen, solange es Störsender gibt. Lärm. Stets aktiv sein. Ständig Menschen um einen. Oder eigene, zu laute, wirre und negative Gedanken. Oder eben Angst, die zu innerer Unruhe führt. Beispielsweise die Angst vor dem Alleinsein.
Dann bist du Empfänger und Quelle zugleich. Ein Kanal. Ein kosmischer 3D-Drucker, der reine Daten zu Greifbarem materialisiert. Es gibt kein größeres Glücksgefühl als das. Das Geheimnis ist die (gesunde Form von) Einsamkeit. Immer weniger Menschen können Stille ertragen. Und ebenso gibt es immer weniger wirklich "göttliche" Ideen in dieser Welt.
Wenn du lernen möchtest, diese gesunde Form der Einsamkeit (wieder) zu finden, die innere Stille zum Hörenkönnen der inneren Stimme, Einsamkeit in schöpferische Ruhe, in kreative Schaffensphasen zu verwandeln und sie vom Schreckgespenst des unerträglichen Alleinseins zum buchstäblich erträglichen Refugium des Ganz-bei-dir-Seins zu transformieren, dann lass uns reden.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Nikola Tesla   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Einsamkeit - Alleinsein - Kreativität - Idee - Innere Ruhe - Gelassenheit
Nikola Tesla   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Einsamkeit - Alleinsein - Kreativität - Idee - Innere Ruhe - Gelassenheit
gelesen markieren 

Warum Sieger nicht automatisch auch Gewinner sind
#259 • Christopher E. Schmitt •
7:17 min
7:17 min
Heute plaudere ich mal wieder aus dem Nähkästchen. Für einen Autor ja ohnehin nichts Außergewöhnliches. Es ist eine Geschichte, auf die ich alles andere als stolz bin. Doch wenn sie wenigstens zu etwas gut gewesen ... sein soll, dann ja wohl, wenn sie helfen kann, etwas Wichtiges zu verdeutlichen. Vorsicht, sie hat sexuelle Inhalte. Jugendfrei natürlich, aber nichts für allzu zarte Ohren/Augen.
Das Folgende ist viele, viele Jahre her. Damals trank ich am Wochenende oft etwas mehr als mir guttat. Bier oder Wein, nichts Hartes, und wenn, dann war ich unterwegs, also mehr oder weniger in Gesellschaft, am "Feiern", wie man es auch heute noch gerne deutlich sozialgesünder formuliert als "sinnloses Besaufen". Das hörte erst auf, als ich zu meiner Berufung und somit auch zu meiner damit verbundenen Identität fand.
Wenn da keine Leere mehr ist, kein Vakuum, das panisch alles an Ersatzhandlungen aufsaugt, was gerade greifbar ist, verändern sich viele Missstände von selbst. Daher: Besser das eine Licht einschalten, als tausend Dunkelheiten auszuschalten versuchen, was ohnehin gar nicht möglich ist (
Snippet #161). Doch zurück zum Thema.Es war ein frühsommerlicher Freitagabend. Es war bereits spät, kurz nach Mitternacht. Ich lief von der Altstadt nach Hause, wo ich mit einem Kumpel von Kneipe zu Kneipe zog und am besagten "Feiern" war. Kurz vor meinem Zuhause kam ich auch am Studentenwohnheim vorbei (noch bevor es Studierendenwohnheim hieß), und stellte vergnügt fest: Da ist ja eine Party! Warum nicht noch einen Absacker nehmen!
Es war eine große Feier. Drei oder vier Etagen, die alle eine Art gemeinsamen Innenhof hatten, wo auch die meisten Partypeople versammelt waren. Laute Musik, alle waren gut drauf, es war Wahnsinn.
Auf einmal stand ich bei einer Gruppe von etwa sechs oder sieben Jungs und einem einzigen Mädchen. Irgendwie ging deren Gespräch um Sex. Soweit so okay. Krass war, dass die Lady, eine vielleicht 22 Jahre alte, etwas kräftigere, sehr selbstbewusst wirkende junge Frau, die sich ganz offensichtlich als die Hauptakteurin der Gruppe herausstellte, so etwas sagte wie, dass sie stolz darauf sei, jeden Tag Sex zu haben und zwar mit Mann, Frau, dominant, devot, neugierig auf jeglichen Fetisch und einer völligen Offenheit gegenüber jeglicher Vorliebe, je perverser desto besser und so weiter. Auch sie war stark alkoholisiert.
Ich glaube, heute empfinden das sogar noch mehr Menschen als Indiz für einen extremen Freigeist. Ich kenne junge Leute, die Komplexe entwickelt haben, weil sie "nur" hetero sind und "nur" auf "normalen Sex" stehen. Sie werden teilweise tatsächlich dafür ausgelacht, kommen sich langweilig vor, wo es doch heute auch weit mehr als nur zwei Geschlechter gibt ... sagt man. Vereinzelt.
Ich bin ein sexuell aufgeschlossener und experimentierfreudiger Mensch. Es dürfte keine Vorliebe geben, von der ich noch nichts hörte oder die mich schockieren könnte, kaum eine, die ich verurteilen würde, solange alles freiwillig geschieht. Das heißt aber nicht, dass ich die alle gut finden, mitmachen oder als gesund betrachten muss. Denn selbstverständlich ist Sex per se (auch) DAS Kompensationsventil schlechthin für jegliche seelische Unausgeglichenheit. Daher ist auch nicht jede Vorliebe stets aus völlig gesunden Wurzeln entwachsen. Und ganz definitiv wird Sex heute extrem überbewertet. Es gibt so viel Wichtigeres. Und Größeres.
Mit dieser Einstellung und - zugegebenermaßen - einer Promillezahl, bei der ich damals nicht einmal mehr in der Theorie an Sex denken wollte, geschweige denn praktisch hätte werden können ... war es mir ein relativ Leichtes, zunächst just for fun die Opposition zu bilden:
"Also ich brauche Gott sei Dank nicht jeden Tag Sex. Es gibt weit Wichtigeres und zum Glück bin ich auch kein willenloser, höriger Sklave meines Triebs." Dazu blickte ich sie an, als wollte ich ergänzen: "... so wie du offensichtlich." - Da erkannte ich die ersten Blitze in ihren Augen. Sie trat näher an mich heran.
"So?", meinte sie. "So kannst du nur reden, weil ich dir noch keinen geblasen habe. Danach wirst du weinen und mich anbetteln, es wieder und wieder von mir zu bekommen." Ein paar der Jungs nickten zustimmend.
Wow. Ich muss zugeben: Ich war erst einmal perplex. Die geht aber ran! Und natürlich dachte mein Stammhirn auch kurz darüber nach, oder anders: Mein Stammhirn versuchte mir zu befehlen, ihr doch bitte, bitte die Chance zu geben, ihre These unter Beweis zu stellen! Doch eine andere Stimme in mir war stärker. Diese sagte sowas wie: "Einen Blowjob kannst du, wenn es drauf ankommt, überall herbekommen, der ist in ein paar Minuten vorbei. Hier geht es um etwas viel, viel Größeres. Sie fordert dich zu einem Duell heraus. Dieses musst du gewinnen! Erst recht vor so vielen Zeugen."
Die anderen standen um uns herum, wie eine Horde Schuljungs, die sich auf eine harte Rauferei freuen. Ich lächelte sie an: "Das werden wir leider nie erfahren, ich lehne dankend ab. Wie gesagt: Es gibt Größeres und außerdem bist du nicht mein Typ Frau." - Die zweiten Blitze schossen aus ihren Augen.
Sie versuchte mich schärfer zu machen, indem sie mir detailreich erzählte, wie sie es ganz genau anstellen wolle, was ich zudem noch so alles mit ihr anstellen dürfe und welch faszinierenden Toys sie oben in ihrer Wohnung habe. Ich erspare den Lesern hier die FSK18 Details ihrer Schilderungen. Besagte Zuschauerschaft fing jedenfalls bereits mit Schnappatmung an und auch mein Stammhirn weinte inzwischen vor Verzweiflung. Doch ich blieb hart. Also ... innerlich, meine ich jetzt.
Im Ernst. Egal wie besoffen ich war: Meine "empathische Intuition", wie ich es mal nennen will, versagte nie, wurde durch Alkohol teilweise sogar noch geschärft, vermutlich weil in diesem Zustand nur noch wenig rationales Denken möglich war. Dazu kommt der (Über-)Mut durch den Alkohol. Ich sah sie an, erkannte und spürte, was sich hinter dieser Fassade, hinter dieser Maskerade versteckte. Ich musste kurz nachdenken, wie ich weiter verfahren sollte. Denn ich hielt gerade Worte in mir zurück, die sie hätten vernichten können. Mein Schweigen ließ sie sich im Vorteil fühlen. Sie legte nach.
"Oder hast du Schiss? Vielleicht hast du einen ganz Kleinen oder du bekommst ihn nicht mehr hoch oder du feuerst zu schnell ab, alleine schon wenn du mich vor dir oben ohne auf die Knie sinken siehst." - Sie und die Jungs lachten.
"Lass uns hier aufhören, besser ist es. Glaube mir. Die Sache gerät aus dem Ruder, wird größer, als du es dir wünschst."
"Ach ja? Was ist denn so viel größer? Jetzt wackeln mir aber die Knie vor Angst." - Das Lachen in der Runde wurde lauter und ich ... ich ließ mich dadurch provozieren.
"Ich kann dir sagen, warum du tust, was du tust", platzte es aus mir heraus. "Was all das hier soll. Ich kann deine Maske runterreißen und dir zeigen, wer du wirklich bist."
Ein leises Raunen fuhr durch die Runde. Mein Gegenüber war kurz verunsichert. Ich begann zu bereuen, dass ich es eskalieren ließ. Doch sie pokerte weiter.
"Ach ja? Na dann erkläre es mir mal. Ich bin gespannt."
"Lass gut sein! Wir merken beide, dass wir uns nicht wirklich leiden können, dass hier gerade ein armseliger Machtkampf stattfindet. Ich will das nicht sagen. Nicht vor all den Leuten, es kann unangenehm werden für dich. Lass uns unentschieden auseinandergehen."
Die Zuschauer hielten den Atem an. Meine Kontrahentin begann leicht zu zittern. Sie hätte gehen können. Sie hätte sich einen der Typen krallen und süffisant beim Abschied so etwas sagen können wie "Schlappschwanz! Dann bekommt er hier eben den Blowi seines Lebens, wenn du Schiss hast." Doch das tat sie nicht.
Ein paar Mal ging es noch hin und her. Ich flüsterte ihr sogar ins Ohr, dass das die anderen nicht hören sollten, weil es sie nichts angehe und sogar für sie selbst ein Schock sein könnte. Doch sie wollte es nicht anders. Aus irgendwelchen Gründen ging auch ich nicht einfach weg, sondern gab ihr, worum sie beinahe schon bettelte.
"Dir ist Schlimmes widerfahren. In der Kindheit. Oder in der Jugend. Mit den Eltern oder einem deiner ersten Freunde. Jedenfalls mit einem Menschen, dem du vertraut hast, und den du geliebt hast. Du warst noch ein junges Mädchen, in deinem Inneren auf jeden Fall. Du glaubtest an die Liebe, hattest romantische Träume, das Leben war noch völlig unbeschwert. Dann hat dich diese Person extrem enttäuscht, hat dir wehgetan, dich verletzt und verraten, hat, was passiert ist, vielleicht sogar überall herum erzählt, hat diese Geschichte und damit dich selbst billig verkauft für ein paar Momente des Ruhms unter seinen Kumpels. Möglicherweise haben es viele Mitbekommen, so wie hier und heute jetzt gerade. Seitdem hat sich in dir eine einzige, tiefsitzende, feste Überzeugung eingebrannt. So tief begraben, dass du es nicht einmal selbst weißt. So tief, dass du denkst, der Mensch, der du heute bist, ist dein wahres Ich. Aber es ist anders. Als das damals passierte, hat sich in dir eine fatale Wahrheit eingebrannt: Dass deine Liebe ein Witz ist, einen Scheißdreck wert. Die fatale Wahrheit, dass du nur dann ein wertvoller, interessanter und für andere brauchbarer Mensch bist, den man mögen kann, wenn du dich ihnen allen sexuell vollkommen und uneingeschränkt zur Verfügung stellst. Da dies aber wie eine traurige, armselige Schwäche aussehen würde, drehst du es unbewusst so hin, dass du eine total offene, moderne und spannende Persönlichkeit bist, die ein freies, selbstbestimmtes Leben führt. Du bist vermutlich tatsächlich interessant! Und ganz sicher auch liebenswert. Ganz bestimmt sogar. Aber du glaubst, dass du es nur dann bist, wenn du deine gesamte Sexualität zur Verfügung stellst. Ohne die Beine breit zu machen, bist du nichts wert. Das ist, was dein inneres Kind gelernt hat."
Kaum war ich fertig, hasste ich mich dafür. Ihr schossen die Tränen in die Augen. Die Jungs waren erst überfordert. Manche schauten mich voller Verachtung an. Andere versuchten sie zu trösten, doch sie schlug deren Arme weg. Bis vor drei Minuten genoss sie Bewunderung, jeder hoffte, sie eines Tages einmal berühren zu dürfen, heute ihre Gunst für den Blowi des Tages zu erhaschen. Sie thronte wie eine Prinzessin hoch über ihnen, von vielen bewundert für ihre Offenheit und scheinbar ach so selbstbestimmte Coolheit. Doch jetzt erntete sie nur noch Mitleid von den anderen. Man musste nicht mehr fragen, sie berühren zu dürfen, jetzt müsste sie doch froh sein um jeden Arm, der sich ihr zum Trost um den Hals legte. Ich hatte sie vernichtet an diesem Abend. Zumindest ihre Maskerade. Doch zu diesem Zeitpunkt war das alles, das sie hatte.
Ich entfernte mich von dort in Windeseile. Dachte noch tage- oder wochenlang darüber nach. Ich hoffte so sehr, dass ihr Leben "normal" weitergehen konnte. Wer weiß, vielleicht musste sie von dort weg, jetzt, da ihr Image und ihr Standing dahin waren, sie vor allen anderen zwangsgeoutet und öffentlich analysiert wurde.
Ich habe an diesem Abend gesiegt, das Duell für mich entschieden. Aber war ich ein Gewinner? Absolut nicht. Die kommende Tage war ich kraft- und freudlos, wie ich es selten kannte. Ich war voller Reue, Scham und Ekel vor mir selbst.
Das Ego sucht den Sieg. Bewusstsein hingegen möchte Gewinner sein, es sucht nach Gewinn in kostbarer Form. Und solcher kann nur stattfinden, wenn es dabei keinen Verlierer gibt. Solches Denken kennt das Ego nicht. Ein Gewinner ohne einen Verlierer? Wie soll das möglich sein?
Ich hätte das damals keinesfalls vor anderen Ohren sagen dürfen. Ich hätte ihr meine Telefonnummer geben und sagen sollen: "Lass uns die Tage mal treffen und plaudern, wenn du magst." Das hätte kostbar werden können, für beide. Ein Gewinn für beide. Hätte zwei zum Gewinner gemacht. Vielleicht wäre es sogar zu einer Freundschaft geworden. So gab es zwar einen Sieger, aber zugleich waren alle beide haushohe Verlierer.
Böser Alkohol. Aber noch viel böseres Ego. Ich hoffe, sie ist ein glücklicher Mensch geworden.
Und heute? Heute lasse ich öfter mal anderen das Gefühl, der "Sieger" eines Dialogs oder eines kurzen Wortgefechts zu sein. Wenn mir nicht schnell genug einfällt, was ich sagen kann, damit beide zum Gewinner werden, verzichte ich gerne darauf, als Sieger dazustehen, wenn mein Sieg eine Verletzung des Anderen bedeutet. Recht haben und recht handeln sind zwei verschiedene Dinge.
Niemand sollte vor seiner Zeit oder gegen seinen Willen "therapiert" werden. Leider entscheiden sich sehr, sehr viele Menschen jedoch niemals dazu, ihre Maske (=Kompensationshandlungen) abzulegen. Aber dann muss man das respektieren. "Es ist (eben) leichter zum Mars vorzudringen, als zu sich selbst"
Snippet #176Siehe auch diese passenden Links:
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Transformation - Kompensation - Identität
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Transformation - Kompensation - Identität
gelesen markieren 

Was spirituelles Wissen so einzigartig macht
#265 • Sri Chinmoy •
3:37 min
3:37 min
"Das Paradies ist kein Ort; Es ist ein Bewusstseinszustand." (Sri Chinmoy, Quelle: Happiness.com)Was ist einer der gravierendsten Unterschiede zwischen einem Ort und einem Bewusstseinszustand? Ein Ort kann noch so schön sein, noch so vollkommen, paradiesisch ...
geradezu. Das Problem: Du bist dann buchstäblich an diesen Ort gebunden.
Der Grund, weswegen dauerhaftes, vollkommenes Glück für uns als materielle Wesen nicht befriedigend im Außen zu erfahren ist und uns somit auch das augenblickliche, äußere Glück niemals vollkommene Ruhe finden lassen wird (denn man kann UND WIRD sogar alles wieder verlieren), liegt an der "gefühlt vierdimensionalen" Natur dieser Welt:
Du kannst in einem Augenblick entweder hier oder dort sein. Aber niemals zu einem Zeitpunkt an beiden Orten zugleich. Schon gar nicht in jedem Augenblick an allen schönen Orten zugleich. Gleiches gilt für Menschen oder Tätigkeiten: Du kannst den einen oder den anderen treffen. Vielleicht sogar zu einem Fest alle deine Liebsten einladen. Dich mit ihnen unterhalten kannst du aber bestenfalls mit einem nach dem anderen.
Du liebst deine Arbeit, dein Hobby und deine Familie? In der Regel wirst du aber immer nur eines davon zur gleichen Zeit erfahren, während du auf das andere, das du liebst, verzichten musst. Allerdings hilft es schon gewaltig, IM BEWUSSTSEIN zu tragen, dass die anderen schönen Dinge später wieder für dich da sein werden. Wahrscheinlich. Sicher ist davon rein gar nichts. Und sowieso nicht für immer.
Die Erfüllung von Glück im Außen ist grundsätzlich zerbrechlich, zeitlich oder manchmal auch gänzlich unerreichbar (
Snippet #60). Dein Partner kann dich verlassen. Dein Geld ist morgen möglicherweise nichts mehr wert aufgrund von Krieg, Inflation, Börsencrash oder findiger, charakter- und gottloser Anwälte deiner Exfrau, ... Oder als Single findest du ums Verrecken einfach nicht deinen Seelenverwandten. Schlecht, wenn du zu stark von äußeren Umständen abhängig bist und zu sehr auf sie baust, weil du ihnen zu viel zutraust - und deiner Bewusstwerdung zu wenig.Kleiner, spannender Exkurs (,der aber indirekt durchaus zum Snippet-Thema passt):
E=mc² ... Energie = Masse x Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat
Einsteins Relativitätstheorie besagt (unter anderem), dass nichts, das eine Masse hat, mit Lichtgeschwindigkeit reisen kann, da dazu mehr Energie notwendig wäre, als im gesamten Universum zur Verfügung steht.
Im Umkehrschluss bedeutet das somit aber auch, dass es etwas Masseloses durchaus kann - mit Lichtgeschwindigkeit reisen. Etwas ohne Masse ist also etwas eher "Geistiges", so etwas wie ein Hauch, eine Idee, die Idee des Seins und nicht mehr dessen augenblickliche, stoffliche Manifestation. Du selbst bist Geist, eine Idee, Bewusstsein - bist masselos. Außer in deiner aktuellen Erscheinungsform. Nenn diese gerne Avatar, wenn du magst. Das trifft es ganz gut.
Wer oder was auch immer mit Lichtgeschwindigkeit reist, altert nicht, hat ein anderes Zeitempfinden, bzw. die Bedeutung von Zeit hebt sich ohne die Bedeutung von Raum/Distanz direkt gleich mit auf ("Illusion Zeit",
Snippet #106). Mit anderen Worten: Wenn es eine Seele gibt und wenn diese Seele ohne Masse ist, dann könnte sie folglich mit Lichtgeschwindigkeit reisen, was bedeutet, sie kann sich in exakt ein und demselben singularen Moment an jedem Ort dieses Universums aufhalten. "Raumzeit" bildet eine Einheit; das eine gibt es nicht ohne das andere.Dies wiederum würde erklären, weshalb Nahtodpatienten teilweise davon erzählen, dass sie zugleich sowohl den Urknall als auch das Ende der Welt sehen und außerdem auch alleine durch ihren Wunsch umgehend an jedem beliebigen Ort sein konnten. Und als wäre das noch nicht unglaublich genug, begegnen viele von ihnen "im Jenseits" auch noch Seelen noch gar nicht verstorbener Verwandter.
Physikalisch alles vollständig logisch erklärbar. Ohne die Existenz von Zeit, kann dein Kind dich bereits "im Himmel" erwarten, obwohl es nach deinem Tod noch 50 Jahre weiterlebte. Vergleiche das gerne mit dem Buch "Lucy im Licht: dem Jenseits auf der Spur", von Markolf Niemz, Physikprofessor. Auch das können wir bei einem Walk & Talk oder Coaching gerne vertiefen, bis du es voll und ganz verstehst. Es ist eigentlich extrem einfach und logisch noch dazu.
Exkurs Ende.
Was macht spirituelles Wissen nun also so einzigartig? Ich denke, der kleine Exkurs hat das gerade gezeigt. Diese Art von Wissen hat deswegen eine unübertreffliche Macht, Bedeutung und Wertigkeit, da es:
1. Über den Tod hinausgeht. Egal welche Sorgen, Themen und Nöte dich im Laufe deines Lebens beschäftigen werden - es gibt ein Wissen, das stets bedeutender sein wird und alle anderen Probleme deutlich relativiert. Es hat die Macht über alles andere in deinem Leben aufgrund seiner völlig stabilen und zeitlosen Natur. Denn:
2. Sie sind unvergänglich und unveränderbar. In dem Moment, in dem du ein weiteres Gesetz erkennst, bleibt es als ewiges Wissen Teil von dir. Und nicht vorher. Gesetzbücher sind nur in unserem Land gültig und nur solange, bis wir sie wieder einmal verändern - was gelegentlich sogar rückwirkend geschehen kann. Nicht gerade ein stabiles Fundament. Akademische/wissenschaftliche Erkenntnis wächst prinzipiell zwar - wird jedoch immer mal wieder korrigiert. Alleine in der Ernährungswissenschaft finden regelmäßige Paradigmenwechsel statt. Oder ein gelernter Beruf trägt genau solange einen Wert in sich, bis er durch den Fortschritt teilweise wieder gänzlich vernichtet wird. Künstliche Intelligenz wird uns davon noch einiges zeigen. (Siehe auch: "Was wollen wir in Zukunft denken?", wenn wir so vieles gar nicht mehr zu denken und zu tun brauchen.
Snippet #87).Selbst in der Psychologie, von der man ja annehmen könnte, dass ihre Erkenntnisse ebenso wie der Geist des Menschen einigermaßen gleich bleiben, gewinnt man - zumindest was die Behandlungsmethoden betrifft - immer wieder neue, Altes korrigierende und gelegentlich auch gänzlich konträre Einsichten.
Spirituelles Wissen unterliegt diesen instabilen Vergänglichkeiten in Bezug auf Wahrheit und Wertigkeit jedoch nicht. Das könnte gemeint sein mit "Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen." (Mt. 24, 35). Zu biblisch? Lieber etwas aus der Bhagavad Gita? Siehe
Snippet #141Es ist diese Art von Wissen, das unsere Welt so dringend in noch viel mehr Individuen benötigt, bevor aus auf diesem Planeten endlich zu jener Stabilität kommen kann, die ihm durch menschliche Verblendung so sehr fehlt und die ihr immer mehr abhanden kommt durch unseren überzogenen, einseitigen Fokus auf rein rationales, Intellekt basiertes Wissen. Nun, welchen Wolf füttern wir denn? Und welchen lassen wir verhungern? (
Snippet #125) Urheber d. einleitenden Zitates:
Sri Chinmoy   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Bewusstsein - Bewusstwerdung - Weisheit - Zukunft - Weltretten
Sri Chinmoy   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Bewusstsein - Bewusstwerdung - Weisheit - Zukunft - Weltretten
gelesen markieren 

3 Erinnerungen - 3 Kugeln. Das ist der Grund.
#121 • Christopher E. Schmitt •
2:35 min
2:35 min
Das Symbol der drei Kugeln ist bei ...
diesem Projekt allgegenwärtig. Hier - und nur hier in diesem Snippet - erfährst du die Bedeutung davon.
Das Formbare (z.B. Flüssigkeit) wird im Zustand der völligen Schwerelosigkeit stets die perfekte Form annehmen: Die Kugel.
In dieser vollkommenen Form kann es ruhig erstarren und für Milliarden von Jahren Raum für Leben bieten. Zum Beispiel als Planet. In unserem aktuellen Fall ist das momentan die Erde. Ist unser Geist formbar, also offen, und wirkt die Leichtigkeit, die Unbeschwertheit, die spirituelle Schwerelosigkeit auf ihn, so kann er sie ebenfalls erreichen: die vollkommene Form.
Die erste Kugel ist rot und steht für die Bedeutung der Liebe - mit all ihren Geheimnissen. Das ist die erste Erinnerung, die Basis von allem.
Die zweite Kugel ist grün und steht für die Bedeutung des funktionierenden, harmonischen Lebens auf einem gesunden Planeten, dessen Population bereits so weit ist, im Bewusstsein der ersten Erinnerung zu gründen und aus ihr zu wirken. Ein grüner Planet, voller Leben. Die zweite Erinnerung offenbart den Weg zum Ziel. Die zwar gigantische, jedoch einzige Aufgabe für dieses Ziel.
Die dritte Kugel ist weiß. Weißes Licht ist das Resultat aller Farben, das Ergebnis von "allem das ist". Hier besteht keinerlei Mangel. Die dritte Erinnerung führt uns direkt zur Quelle aller Kraft, Sättigung, Energie, Erkenntnis, Versorgung und Fügungen, die für das Gelingen dieser edelsten aller Missionen hilfreich sind.
Warum aber so kompliziert? Es geht um ein simples Bewusstsein. Hat man es wiedererlangt (es erinnert), ist es das Einfachste, das ist.
Es gibt im Prinzip auch nicht viel zu lernen - viel eher gibt es viel zu vergessen, um die Erinnerungen an das freizulegen, worum es wirklich geht.
Es ist unser Denken, unser Intellekt, unser zuweilen akademischer Stolz heutzutage, unser Gehirn und unsere falsche Identifikation mit den Produkten unseres Denk-Organs, das uns die Sicht und den Zugang zu unserem einfachen Sein verbaut. Und entsprechend wehrt sich alle Intelligenz in uns. Das Ego hat Angst, zu sterben. Vergleiche das auch mit Eckhart Tolle in seinen Büchern "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" oder "Eine neue Erde".
Auch Jesus sagte: "Verleugne dich selbst und folge mir nach." Auch er sprach von nichts anderem, als davon, aufzuwachen und uns nicht selbst weiter mit dem zu verwechseln, was wir denken. Denn erst dahinter findet sich das wahre Leben, unser wirkliches Selbst. Bewusstsein.
Ich drücke mich kompliziert aus, da es die intellektuell durchzogene Welt heute anders nicht anerkennen würde. Ich muss die Waffe oder das Werkzeug des Intellekts anwenden, um uns - in Liebe - von allzu viel Intellekt zu erlösen. Das ist alles.
Du siehst diese Seite. Ich habe all dies vollständig von Hand programmiert. Alles selbst getextet, designed, Videos erstellt ... alles ganz ohne die Nutzung von Templates. Ich habe Bücher geschrieben und so vieles mehr. Ich hatte ein Internetbusiness, das mich mit 20 Wochenstunden sehr gut versorgte, ebenfalls vollständig alleine aufgebaut. Ich will damit nicht angeben sondern nur sagen: Ich bin kein ganz dummer Mensch. Ich konnte und könnte noch immer meine Fähigkeiten auch ganz anders einsetzen, für Selbstläufer, nach denen die Masse heute schon giert. Das wäre wesentlich einfacher. Und wenn ich als solcher sage: "Nutze deinen Verstand als Werkzeug - aber denke nicht, dass du dein Verstand bist", dann sage ich das nicht, weil mir irgendwelche Trauben zu hoch hängen würden, sondern weil es am Ende nur um eines geht. Für uns alle: Die Wahrheit. Und die ist am Ende, wenn der Kopf endlich aus dem dichten Denknebel unserer Zeit kommt, sehr, sehr simpel.
Daher wäre auch die perfekte Frau für mich eine, die dieselbe Einfachheit und vollkommene Eleganz einer Kugel verinnerlicht und ausstrahlt. Meine Berufung ist kompliziert - solange die Mission nicht beendet ist. Doch mein Ich, mein Sein, mein Herz, ... es ist einfach wie eine Kugel und sehnt sich nach einer Frau, die ebenso einfach wie eine Kugel ist. Sie soll mich in erster Linie fühlen - sie soll mich nicht denken.
Die Erfindung des Rades war genial und öffnete neue Möglichkeiten. Lass uns nun ins Zeitalter der Kugel eintreten: Dem dreidimensionalen Rad sozusagen. Das Leben in der dritten Bewusstseinsdimension. Ein neues Wofür, weg vom flachen, hin zum erhabeneren (Bewusst)Sein der Menschheit.
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
3erinnerungen - Intelligenz - Bewusstsein - Weisheit - Bildung - Zukunft
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
3erinnerungen - Intelligenz - Bewusstsein - Weisheit - Bildung - Zukunft
gelesen markieren 

Danken für deine Gedanken
#146 • Christopher E. Schmitt •
2:10 min
2:10 min
Die Bedeutung unserer Gedanken wird immer mehr Menschen bewusst. Das ist gut. Nur leider verlieren sich ...
dann zu viele gerade in den eigenen Gedankenlabyrinthen und wahres Bewusstsein gerät in den Hintergrund. Bei manchen scheint es sogar schon gänzlich vergessen zu sein.
Ich poste dieses MindSnippet mitten in der planmäßigen Pause von diesem Projekt. Auch ich habe mich durch all die Programmiererei und durch all das heimliche Schielen auf Feedback, Likes, Buchverkäufe und Followerzahlen allmählich von wahrem Bewusstsein entfernt in den letzten Wochen. Ein Gefühl von Burnout nahte. Nicht die Spur von Inspiration war noch wahrzunehmen.
Sowas kann frustrieren, ja sogar deprimieren. Gedanken des Zweifels kommen auf. Nicht an der Message, daran gibt es keine Zweifel. Nein, an mir als Person für diese Message. Kann ich wirklich der Richtige hierfür sein, wenn ich zuweilen noch immer solch enorme Tiefs erlebe? Ja. Gerade deswegen.
Weltfremd wäre ich, würde es mir nicht so gehen. Keine Empathie, kein Einfühlungsvermögen und keine gleiche Wellenlänge mit den Menschen wären möglich - sei es mit Leser:innen, Projekt Mitmachern oder Coaching Teilnehmenden. Überheblichkeit könnte drohen. Und jene kommt bekanntlich vor dem Fall.
Eine Woche ließ ich bisher alles hier links liegen. Und heute Morgen meditierte ich nach dem Yoga und als die Gedanken ganz still waren, kam es wieder hoch: Das Bewusstsein. Ich spürte, dass das, was ich hier mache, sowohl die besten Absichten hat, als auch Wahrhaftigkeit. Und ich fühlte auf einen Schlag wieder Freiheit. Ich war umgehend frei von jeglichem Druck, Zweifel, Eile, bestimmten Reaktionen, ... von allen äußeren Umständen. Und nur Sekunden nach diesem Gefühl strömten wieder Berge an Ideen in mich, der ich noch immer völlig regungslos, still und leise im Lotussitz dasaß.
"Du bist nur gerade wieder aus der Wahrheit gefallen", sagt Véjà in den Büchern. Und ich spürte, was sie damit meint. Ich erinnerte mich. Die Frucht ist von der Wurzel abhängig. Nicht umgekehrt. Das darf man als Botschafter niemals vergessen.
Wenn du in genau diesem Bewusstsein bist, verändern sich sämtliche Wahrnehmungen im selben Augenblick. Was eben noch wichtig und bedrückend war, wird im nächsten Moment irrelevant, vielleicht sogar lächerlich oder noch besser: Eine Herausforderung, auf die du dich wie ein kleines Kind freust, sie anzunehmen. Denn du weißt, dass du sie "spielen" willst, dass du sie überwinden willst und dass dahinter das Glück(licksein) auf dich wartet.
Du bist wie eine Kugel: Rundum ausgeglichen, vollkommen in deiner Form. Spielerisch rollst du durch das Spielfeld des Lebens. Als Kugel bist du vollkommen (das ist dein Bewusstsein). Die LebensUMSTÄNDE sind das Spiel(feld). Jene Umstände kannst du zwar durchaus stets verbessern, wenn du das möchtest, doch abhängig ist davon nichts mehr. Und dies führt zu einer Leichtigkeit, die es dir ermöglicht, jeden Tag und jede Challenge anzunehmen und meistens sogar zu genießen. Als neues Level in diesem ganz realen Spiel.
In diesem bewussten Zustand merkst du auch, wer du wirklich bist (Identität, das Bewusstsein). Hier ist keinerlei Denken notwendig, es wäre sogar eher hinderlich. Und in diesem Bewusstsein verstehst du auch, worum es hier auf diesem Planeten geht, worum es dir geht, was zu tun ist, was du gerne tun möchtest (deine Berufung, Bestimmung). Und dann begreifst du: Hierfür musst du dein Denken einsetzen wie ein Werkzeug. Nutze das Denken. Aber sei nicht dein Denken. Ich zeige dir gerne, wie das geht und was den Unterschied ausmacht.
Wenn du an diesem Punkt angekommen bist, spürst du nichts weiter, als Glück und Dankbarkeit. Dankbarkeit für diese Art zu denken, denn es ist nichts Besseres denkbar. Sei dankbar dafür und du erhältst noch mehr davon.
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Gedanken - Bewusstsein - Glück - NeuesDenken - Dankbarkeit - Spiel
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Gedanken - Bewusstsein - Glück - NeuesDenken - Dankbarkeit - Spiel
gelesen markieren 

Der (sehnsuchtsvolle) Weg ist das Ziel
#152 • Friedrich Martin von Bodenstedt •
1:05 min
1:05 min
Man könnte auch sagen: Der Weg ist das Ziel. Und wenn der Weg, den man geht, um ein ...
bestimmtes Ziel zu erreichen, "beseligender" ist als das Ziel selbst, also mehr Freude macht, weshalb hat die Natur das dann so eingerichtet?
Ich denke, weil genau so Fortschritt und Evolution funktionieren. Sehnsucht zu empfinden und zu versuchen, diese zu stillen, erfüllt uns - zumindest solange wir noch Hoffnung haben - mit einem Gefühl von Lebendigkeit, "alles" richtig zu machen und auf dem bestmöglichen Weg zu sein.
Leben ist Veränderung. Ohne Veränderungen fühlen wir uns nicht lebendig genug, um dauerhaft glücklich zu sein. Stagnation und Frustration sind Geschwister.
Heißt das, man muss ständig auch elementare Dinge verändern, wie den Freundeskreis, den Beruf, den Wohnort oder den Partner? Natürlich nicht prinzipiell. Zumindest nicht, solange das "Alte" einen immer wieder neu inspirieren und man stets Liebenswertes entdecken kann. Und das muss jede(r) selbst entscheiden. Es lohnt sich jedenfalls - ebenso wie beim eigenen Mindset - auch immer mal wieder bei solchen Elementen im Leben eine Inventur zu machen und auf Aktualität zu prüfen.
Ich selbst weiß auch, wie hart es sein kann, Beziehungen und Freundschaften zu beenden, die keinen Sinn mehr hatten (oder keinen Sinn mehr erfüllten), die nur noch reine Gewohnheit waren oder von denen man sogar abhängig war. Im schlimmsten Fall sind einst vielleicht ganz passende Beziehungen heute ja sogar geradezu toxisch und machen uns krank.
Ich selbst musste bereits Verbindungen kappen oder wurde meinerseits schon "entsorgt". Doch das ist das Leben. Und auch wenn es immer mal wieder wehtut - Es ist besser so, wenn es einen anders ansonsten nur noch aufhält. Beispielsweise auf dem Weg nach Hause ...
Lass uns beim Walk & Talk weiter darüber reden!
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Friedrich Martin von Bodenstedt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Hoffnung - Freude - Veränderung - Sehnsucht
Friedrich Martin von Bodenstedt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Hoffnung - Freude - Veränderung - Sehnsucht
gelesen markieren 

Der Königsweg. Oder: Der Puls des Lebens
#261 • Christian Morgenstern •
3:55 min
3:55 min
Vom kleinsten String oder Quark (=kleiner noch als das Atom, ein Proton oder Elektron) bis hin zu Galaxien - es existiert nichts, das nicht in ...
Bewegung wäre.
Vieles bewegt sich in Wellen. Und das Charakteristische an Wellen ist, dass sie eine Amplitude, also einen Ausschlag haben. Nach oben und nach unten. Diese Amplitude kann gigantisch oder winzig sein. Die Wellenlänge, also der Abstand zwischen Berg und Tal, kann ebenso extrem klein oder unvorstellbar groß sein. Das bekannte Spektrum reicht etwa von 0,000000000000001 Meter (Höhenstrahlung, noch kurzwelliger als Gammastrahlen) bis hin zu 10000000 Meter (hochfrequente Wechselströme). Dazwischen liegen beispielsweise UV Strahlung, Licht, Infrarot, Wärme, Schall, Handyfunksignale, Röntgenstrahlung, ...
Alles ist am Pulsieren. Und das ist in der Regel auch gut so. Und nutzbar! Wenn man weiß, wie. Aber warum, um alles in der Welt, können wir das Pulsieren des Lebens, genauer gesagt, das Auf und Ab unserer Stimmung nicht genauso akzeptieren und am besten sogar den Nutzen darin erkennen? Weil wir verlernt haben, schlechte Stimmungen gewinnbringend zu nutzen und letztlich zu einer positiven Erfahrung zu transformieren!
Somit fällt es uns, dank unserer so fortschrittlichen, Intellekt glorifizierenden Spaß- und Convenience-Gesellschaft, auch zwar absolut nicht schwer, stets und ständig etwas Schönes, Lustiges, Genussvolles oder Unterhaltsames zu erwarten, während wir jedoch jeglicher miesen Stimmung umgehend mit Alkohol, Rauchen, Kiffen, Fressen, zu viel/zu krassem Sex oder direkt Tabletten begegnen. Als wäre schlechte Stimmung (ich spreche NICHT von klinischen Depressionen!) eine Krankheit, ein Indiz für Lebensunfähigkeit, Schwäche, Dummheit, Irrtum, Scham und Schande, ...
Ich kenne es aus eigener Erfahrung nur zu gut. Ich war sogar ein derart heftiger Hardliner und Schlechte-Gefühle-Verweigerer, dass ich mir sagte:
Ich werde so lange noch Alkohol und andere Kompensations- und Fluchthandlungen "zu Hilfe" ziehen, bis ich den Königsweg gefunden habe, wie das Leben ohne Leid gestaltet werden kann.
Abgesehen davon, dass man im Dreierwechsel von Rausch, Katerdepression und Verlangen keinerlei Chance hat, auch nur einen einzigen weisen Gedanken zu manifestieren, ist dieser "Königsweg" auch eher eine Legende, ein Wunschtraum vieler leidender Seelen. Er existiert nicht, weswegen ich ihn auch jahrelang nicht finden konnte. Nicht auf diese Art.
Denn der Königsweg existiert durchaus. Er ist nur vollkommen anders, als man ihn sich in der heute oft ängstlichen, feigen und ungeduldigen Bequemlichkeit gerne wünscht und kann demnach auch nur entdeckt werden, von mutigen, tapferen, unerschrockenen und geduldigen "Kriegern des Lichts" - da jene ihn nämlich ganz wo anders suchen, als im Sumpf der Vermeidung. Der Königsweg ist nichts für Weicheier. Sonst hieße er ja stattdessen auch Weicheierweg, was wenig rühmlich und auch scheiße uncool klingt.
Leid, Schmerz, Ablehnung, Enttäuschung, Trauer, Verlust, Ängste, ... all das lässt sich in der Tat niemals und für niemanden aus dem Leben eliminieren. Was aber möglich ist: Den Leidensdruck zu minimieren durch Korrektur unseres Mindsets!
Falls du beim Begriff "Korrektur" zusammengezuckt bist, solltest du unbedingt
Snippet #260 lesen. Wenn du eine Korrektur deines Mindsets, also deines Denkmusters in dieser Sache ablehnst, kann ich dir nicht weiterhelfen. Dann ist diese Seite generell nichts für dich. Bookmarke sie eventuell für einen erneuten Versuch - später im Leben.Wir überzüchten uns heute akademisch-intellektuell. Und zwar über jedes gesunde Maß hinaus. Kinder müssen inzwischen ganztags in die Schule und danach am besten noch Klavier lernen. Und natürlich mindestens eine Sportart ausüben. Beides aber oft weniger aus musischen Gründen, sondern um das Gehirn zu trainieren. In der Berufswelt sieht der Druck nicht anders aus. Da ist es wenig verwunderlich, dass man nach solch einem harten Tag keine Lust mehr hat, noch mehr zu lernen. Doch genau darum geht es. Um Lernen. Allerdings auf einer anderen Ebene.
Die glücklichen, schönen und angenehmen Momente, die Aufwärtsschwingung in unserer Lebensamplitude muss man niemandem beibringen. Diese zu genießen, können zwar auch nicht alle völlig unbeschwert, aber dennoch viele. Spaß zu haben, ist in der Regel einfach. Dafür braucht es keine Ausbildung für einen ominösen Königsweg. Diese Hochphasen sind zum Genießen da, zum Auftanken und Erholen. Um einfach mal glücklich zu sein. Und das ist auch gut so und verdammt wichtig!!!
Ebenso wie es keine Wellenform gibt, in der die obere Amplitude stärker ausgeprägt wäre als die untere, sind auch die Tiefphasen in unserem Leben exakt genauso wichtig wie die Hochphasen. Alles ist in Balance. Yin und Yang. Eigentlich. Denn wir akzeptieren das LEIDer nicht von ganzem Herzen.
Tiefphasen dienen dem Rückzug. Es ist die Zeit, unser Inneres zu betrachten und uns "im Spiegel" anzuschauen. Das alleine lehnen viele bereits ab. Aus Angst vor Gefühlen. Denn "Es ist leichter, zum Mars vorzudringen, als zu sich selbst." (C. G. Jung,
Snippet #176) In den Tiefphasen trainieren wir das Aushalten von Schmerzen. Das Durchleben von Leid und somit auch das Verarbeiten. In der Regel verarbeiten wir Leid zu mentaler Stärke und Weisheit. Beide Skills sind heute vergleichsweise unpopulär. Sichtbare Muskeln vom Workout und irgendwelche akademischen, vorzeigbaren Diplome sind uns wesentlich heiliger geworden. Das Gleichgewicht, die natürliche Balance - zu viele haben sie verloren. Zum Leid für unsere gesamte Gesellschaft.
Tiefphasen laden ein. Zum Nachdenken. Zum Evaluieren, ob unser gelebtes Leben noch zu uns passt oder ob wir nur alten Gewohnheiten folgen. Depressive Stimmungen sind Hunger. Tiefphasen laden zum Sättigen ein. Zum Lesen. Beispielsweise von Autobiografien von Menschen, die Ähnliches durchmachten. Tiefphasen laden ein, sich Hilfe zu suchen, wenn man es alleine nicht schafft. Freunde, einen Therapeuten oder vielleicht einen Mentor (siehe Link unten).
In den Hochphasen tankst du auf. Aber vorwärts im Leben kommst du in den Tiefphasen, wenn du sie zu nutzen weißt. Tiefphasen sind zum Lernen, zum "Fortbilden" und Wachsen da. Mentales Aikido nenne ich es in meinen Büchern. Denn er ist eine wahre Kunst, dieser Königsweg. Und es ist (d)eine Entscheidung, ihn gehen zu wollen.
Stell dir vor, du hättest anstatt Schule, Uni oder Ausbildung lieber Tabletten genommen, die dir jegliches Verlangen nach Bildung genommen hätte. Dein Leben wäre heute eine Katastrophe. Mit mentaler Kraft, geistlichem Workout und spirituellen Skills machen wir aber genau das! Im großen und völlig geduldeten, wenn nicht sogar geförderten Stil. Das sollte sich ändern.
Geht es dir deswegen schlecht, mach ein Coaching bei mir. Oder ein Walk & Talk. Und wenn du verstehst, dass es der Welt deswegen schlecht geht, dann mach mit bei diesem Projekt. Oder mache beides. Eines nach dem anderen. Repariere dich. Und danach die Zukunft. Ich wette, dass du Lust darauf bekommen wirst! Denn auch das ist ein spirituelles Naturgesetz. Woher ich das weiß? Das lernt man auf dem Königsweg. Man begegnet dieser Erkenntnis. Man erlebt sie. Und dann lebt man sie. Als neue Realität. Und das kannst du auch.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
Christian Morgenstern   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Depression - Trauer - Traurigkeit - Gefühl - Stimmung - Schmerz - Transformation
Christian Morgenstern   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Depression - Trauer - Traurigkeit - Gefühl - Stimmung - Schmerz - Transformation
gelesen markieren 

Post Avatar Depression
#201 • Christopher E. Schmitt •
2:28 min
2:28 min
des Filmes deprimiert fühlten. (Quelle: https://www.focus.de/gesundheit/news/film-macht-angeblich-depressiv-immer-mehr-menschen-haben-post-avatar-syndrom-das-steckt-dahinter_id_182766493.html )
Für mich ist das ein gutes Beispiel für die Wirksamkeit der Drei Erinnerungen. Laut Psychologen läge das Stimmungstief darin begründet, dass in dem Film eine ziemlich perfekte, harmonische Welt gezeigt wird. Avatar gelingt es dabei, Glaubwürdigkeit zu schaffen. Man hat es nicht mit einem kitschigen Märchen zu tun, sondern es kommt das Gefühl in einem auf: "Es könnte eigentlich wirklich alles so schön sein!" - und man kommt aus dem Kino in die (Noch-)Realität und merkt: "... ist es aber nicht!"
Dennoch: Das Gefühl, diese Intuition in den Menschen, die zunächst(!) depressiv macht (weil man vielleicht zum ersten Mal die Augen geöffnet bekommt, wie Neo in Matrix, siehe
Snippet #149), ist bereits der Ruf der Wahrheit, der Erinnerung. Das Gefühl, dass es TATSÄCHLICH besser sein könnte, wenn ..., ist vollkommen korrekt. Es ist wie eine Art Urinstinkt, der sich hier meldet, ein Bauchgefühl - die Erinnerung, die beginnt zu erwachen.Tatsächlich ist es nämlich nicht der Film, der die Menschen deprimiert - es ist die bestehende, die aktuell manifestierte Wirklichkeit unserer Zeit, welche die Menschen zunächst runterziehen kann. Eigentlich sind sie quasi "Auserwählte", die sensitiv genug für diese innere Stimme sind. Avatar erweckt im Fall einer Depression eine uralte, heute in Vielen stark verkümmerte Gabe: Das Träumen, die Vorstufe des Visualisierens. Und zwar von der ewigen Wirklichkeit (
Snippet #141) und nicht von eher egozentrischen Zielen, wie heute meist üblich.Was ist die Lösung? Ganz schnell wieder das Träumen vergessen? Sich wieder auf den harten Alltag fokussieren und - wie vor dem Film - einfach verdrängen und betäuben, durch was auch immer? Das kanns nicht wirklich sein.
Avatar ist unter anderem eine Eutopie - eine positive Utopie. Bei all den ach so beliebten und (leider noch immer *gähhhn*) modernen Schwarzmalereien ... äh, ich meine Dystopien, sind wir es nicht mehr gewohnt, von Idealzuständen zu träumen. Ist es naiv, von einer Pandor-esken Welt zu träumen? Gewissermaßen durchaus. Aber nicht, weil sie unmöglich wäre, sondern nur, weil sie unter den gegebenen Umständen verdammt schwierig zu realisieren sein dürfte.
Schwierig ist es allerdings nur, solange sich kaum jemand erinnert. Würde sich eine positiv-kritische Masse erinnern WOLLEN (und dann auch bald erinnern KÖNNEN), wäre es ein Klacks. Denn das Geheimnis der #3erinnerungen liegt gerade darin, dass man erkennt:
Wir haben nicht tausende von Baustellen, sondern primär eine einzige: Dass wir uns alle erinnern. Der Rest ergibt sich dann wie bei einer Kettenreaktion (Kausalitätskette).
Und an was erinnern? An lediglich drei Dinge. Sie haben zu tun mit: Identität - Berufung - Versorgung. Alles andere ergibt sich dann von selbst. Auch wenn es einen Moment dauern wird. Doch dabei hilft neben der dritten Erinnerung auch die 4. Bewusstseins-Dimension. Ich habe mir das nicht ausgedacht, beispielsweise sagt die Bibel dasselbe, wenn dort steht:
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen." (Matthäus 6,33)
"Das Reich Gottes" ist Liebe - und zwar eine weit umfassendere Definition von Liebe, als wir sie heute in der Regel auf dem Schirm haben. Sich die wahre Macht von Liebe bewusst zu machen, ist die erste Erinnerung (lies dazu Teil 1 der Erinnerungs-Trilogie).
"... wird euch alles zufallen" spricht von Versorgung, das ist die dritte Erinnerung. Die zweite handelt vom Erreichen der positiv-kritischen Masse.
Sobald du dich erinnerst, bist du auf dem Weg. Bist du auf dem Weg, hast du es nicht mehr eilig, denn du erkennst dann: Der Weg ist das Ziel, du bist angekommen. Bei dir und beim Sinn des Lebens.
Eine Depression aufgrund der gigantischen Kluft zwischen "So sollte/könnte es sein" und "So ist es heute tatsächlich", nennt man übrigens Weltschmerz. Und der ist wichtig, um den Wunsch zu bekommen, aufzuwachen und sich zu erinnern. Daran, wer du bist, worum es geht und wie man das erreichen kann. Depressiv wird man dann, wenn die Erinnerung in einem nicht mehr hochkommt. Doch das muss ja nicht sein. Du bist hier am richtigen Ort. 😇
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Meine Bücher 🔗
- Licht ins Dunkel bringen
#29 - 3 Erinnerungen - Einzigartig und dennoch Eins
#172 - Unwissenheit ist ein Segen
#149 - Was ist Wirklichkeit?
#141 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Depression - Sinn - Freude - 3erinnerungen - Bewusstsein
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Depression - Sinn - Freude - 3erinnerungen - Bewusstsein
gelesen markieren 

Du Spinner! Oder: Was ist "realistisches Denken"?
#253 • Edward de Bono •
2:59 min
2:59 min
Weil es so schön ist, ...
schieße ich der Aussage des maltesischen Mediziners, Kognitionswissenschaftlers und Schriftstellers direkt noch ein weiteres Zitat von Pablo Picasso hinterher:
"Alles, was du dir vorstellen kannst, ist real."
Und noch eines von Albert Einstein:
"Das wahre Zeichen der Intelligenz ist nicht Wissen, sondern Phantasie."
Und um es abzurunden, verweise ich auf das Buch "Quantensprung des Denkens" von Natalie Knapp (vor allem Kapitel 7, Abschnitt "Denken und Rechnen"), das dieses Thema ganz hervorragend behandelt.
Das "rechnende Denken", wie es der Philosoph Martin Heidegger bezeichnet, bedient sich aller Objekte, Erfindungen, Geräte und Gegenstände, Gesetze, Erkenntnisse, Fakten, Möglichkeiten, Begebenheit und allem voran Denkmustern, die "schon vorhanden" sind, die also bereits "real" geworden sind. Bei realen Objekten übersieht man leicht, dass die meisten von ihnen es vor einigen Jahren noch nicht waren. Real. Da waren sie noch ein Traum. Eine verrückte Idee. Eine kindliche Spinnerei von Träumern.
Die "Realität" ist die Summe der bereits erfundenen Dinge, von erlassenen Gesetzen und Regeln, sowie üblicher, konventioneller, anerkannter Denkweisen und "Wahrheiten". Alles ist empirisch bestätigt, geprüft, getestet, hat sich bewährt, wird allseits als Fakt, beinahe in der Stärke von Naturgesetzen anerkannt. Nichts davon braucht noch den kräftezehrenden Kampf darum, ernst genommen zu werden ... man kann buchstäblich auf sie bauen. In gewisser Weise.
Rechnendes Denken ist die Routine unseres rationalen, intellektuellen Denkens - eben jenen Denkens, das wir heute im Zeitalter des MINT Studiengänge Booms so hoch verehren (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Unsere derzeitige Welt ist für jene Rationalisten wie geschaffen. Für sie ist es heute vergleichsweise einfach, "erfolgreich" zu sein, Karriere zu machen und geschätzt zu werden. Schwierig wird es für sie nur aufgrund der großen Konkurrenz, weil "jeder" - ganz dem Trend folgend - auf MINT setzt in diesen Zeiten. Vielleicht hat die Natur so viele MINT'ler gar nicht vorgesehen? Treffen sie womöglich ihre Berufswahl aus dem logisch denkenden Verstand heraus anstatt aus ihrem (Selbst-)Bewusstsein?
Snippet #1,
Snippet #234Große Erfindungen, Entdeckungen, Fortschritte, Innovationen und Erkenntnisse kommen jedoch in der Regel gerade dadurch zustande, dass man das Bestehende neu hinterfragt, festgefahrene Denkmuster ausblenden kann und sich mutig, auf die Meinung anderer pfeifend, auf gewagtes (phantastisches) Terrain begibt.
Natürlich wird hier vieles schnell wieder verworfen. Doch manchmal stößt der Träumende dabei auch auf Ideen, die heute noch Geist, morgen ein Gedankenexperiment und übermorgen Teil einer neuen Realität sind.
Kurz darauf, wenn auch der rechnende Denker, der Realist also, merkt, dass man mit dieser neuen, real gewordenen Fantasterei ganz reales Geld machen kann, wird auch er Gebrauch davon machen. Sie alle rennen heute mit dem iPhone in der Hand herum, als hätten sie immer schon daran geglaubt. Auch dann schon, als es noch die Träumerei eines gewissen Herrn Jobs gewesen ist. Wie viele dieser Realisten hätten ihr ganz reales Geld in die unreale Spinnerei eines solchen Träumers investiert?
Kein Studio wollte einen "Western" produzieren, der im Weltall spielt. So ein Unsinn! George Lucas musste hart dafür kämpfen, dass sein Traum ernstgenommen wird. Er war seiner Zeit voraus, konnte bereits eine neue Realität vor allen anderen als solche erkennen. Er spürte, dass seine Vision geboren werden musste. Sie wollte aus der Traumwelt in die haptische Welt materialisiert und manifestiert werden. Heute feiert Star Wars Milliardenumsätze - an denen auch (oder vor allem?) die fantasielosesten Realisten kräftig absahnen.
Auch van Gogh hat zu Lebzeiten kein einziges Bild verkauft. Wann werden wir endlich begreifen, dass eine funktionierende, harmonische und zielführende Gesellschaft beide Typen von Mensch braucht und gleichermaßen wertschätzen und fördern sollte!
Der kreative Mensch ist ein "Transformator", der eine unglaubliche Gabe - und damit auch eine Verpflichtung allem Lebenden gegenüber - erhalten hat. Es ist beinahe wie Magie: Ideen, reine, flüchtige Bilder und Gedanken kann der Erschaffende aus der Traumwelt auf diesen Planeten holen. Die einen sorgen für Neues, die anderen arbeiten anschließend damit. Doch warum wird die Bedeutung dieser Kooperation kaum erkannt und auch in 2024 noch immer so ungleich wertgeschätzt?
Dieses Projekt möchte das verändern. Visionäre, Träumer, denkende Denker, Fantasten und Künstler, die nicht aus dem Ego sondern aus dem Bewusstsein heraus erschaffen, müssen ernst genommen, gehört, gesehen und nicht zuletzt: Gefördert werden.
Ich kenn es selbst nur zu gut, dass Menschen wie ich (und du?) am Abend zu erschöpft sind, um schöpferisch zu sein, nachdem sie den Tag lang Energie verbraten haben, um den Realisten dienlich zu sein. Denn leider bezahlt sie niemand für ihre (Noch-)Träume. In der Regel fließt erst dann Geld, wenn ihre Träume bereits Realität geworden sind.
Sei du anders, wenn du Zukunftsinvestor sein kannst und möchtest. Hilf meinem Projekt und dadurch nichts geringerem als all den fantastischen Ideen, die heute noch suchend und wartend um uns herum schwirren, aber einfach zu wenige Wirte finden, in denen sie keimen und Frucht bringen könnten - und zwar zum Wohle ALLER!
Lies dazu auch meinen sehr persönlichen Dia:Log, Link siehe unten in der Box. Danke!
Urheber d. einleitenden Zitates:
Edward de Bono   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Investieren - Investition - Realität - realistisch - Träumen - Neues Denken
Edward de Bono   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Investieren - Investition - Realität - realistisch - Träumen - Neues Denken
gelesen markieren 

Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
ø 0,19 neue pro Tag
265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
QuickUrl: christopher-schmitt.org/Snippet • #MindSnippet • MindSnippets V2.0 coded by Chris Schmitt • Bug melden
1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
Diese Page weiterempfehlen:
Weiter zu ➤Meine Bücher
Bildquellen: quickshooting • freshidea @ stock.adobe.com
Clip anschauen


















Die MindSnippets meinen ...