Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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26 Ergebnisse für: Keywordsuche: Gut
Gut und Böse
#37 • Christopher E. Schmitt •
0:56 min
0:56 min
Natur, im Leben, im Göttlichen so etwas scheinbar Duales wie gut und böse eigentlich nicht existiert? Warum kennen wir dann diese Unterschiedlichkeit?
Wenn wir beides etwas anders definieren, wird es klarer: Was zielführend ist, ist "das Gute", was nicht zielführend ist, oder uns sogar vom Ziel abhalten möchte, ist "das Böse".
Gut und Böse gibt es in der Natur deswegen nicht, weil die Natur grundsätzlich zielführend ist! Bis auf eine Ausnahme: Der Mensch! Er kann durchaus auch die Natur, das Leben, das Göttliche töten. In sich, in anderen, auf dem ganzen Planeten.
Zielführend ... Wir merken also, wie wichtig es ist, das Ziel zu kennen, um Gut und Böse unterscheiden zu können, um die richtigen Entscheidungen zu treffen, um ein sinnvolles Leben führen zu können, um ein erfülltes Leben führen zu können. Um glücklich, satt und gesund zu sein.
Warum hat die Menschheit dann die Suche nach dem Sinn aufgegeben und die Vision des Lebens nicht als oberste Priorität auf dem Schirm? Warum wundern wir uns dann über eine Zivilisation am Abgrund?
Der Sinn des Lebens ist simpel, aber wir unterstützen das Leben nicht darin und somit unterstützt uns das Leben auch nicht in unserem Überleben. Wer den Sinn nicht erfüllt, ergibt keinen Sinn für das Leben, ist hinderlich bei seiner Erfolgsgeschichte und wird aussterben.
Mehr auf meiner Seite, überall. Und in meinen Büchern und meinem Coaching.
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Sinnfrage - Sinnsuche - Sinn des Lebens
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Den guten Wolf füttern
#125 • Mark Twain •
0:22 min
0:22 min "Die kleinste Hoffnung ist besser als die schlimmste Befürchtung." (Mark Twain)
Klingt lustig, weil so logisch. Und trotzdem machen wir es alle immer wieder falsch. Doch gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass wir es ...
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nicht vergessen.
Kennst du die Geschichte von den zwei Wölfen? Stark abgekürzt besagt sie, dass wir alle zwei kämpfende Wölfe in uns spüren. Einen guten und einen bösen.
Der eine ist mutig, zuversichtlich, vertrauensvoll und friedlich, der andere skeptisch, nörgelnd, ängstlich und aggressiv.
Welcher am Ende gewinnt, ist einzig eine Frage, wem wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Wessen Gedanken wir denken. Welchen wir füttern.
Siehe auch den verlinkten Blog "Das Besingen der Finsternis".
Klingt lustig, weil so logisch. Und trotzdem machen wir es alle immer wieder falsch. Doch gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass wir es ...
nicht vergessen.
Kennst du die Geschichte von den zwei Wölfen? Stark abgekürzt besagt sie, dass wir alle zwei kämpfende Wölfe in uns spüren. Einen guten und einen bösen.
Der eine ist mutig, zuversichtlich, vertrauensvoll und friedlich, der andere skeptisch, nörgelnd, ängstlich und aggressiv.
Welcher am Ende gewinnt, ist einzig eine Frage, wem wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Wessen Gedanken wir denken. Welchen wir füttern.
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Bleib wie du bist! Wirklich immer eine gute Idee?
#276 • Heinrich Heine •
3:58 min
3:58 min
Auf die Idee zu diesem MindSnippet kam ich, weil aktuell auffällig viele Leute zu meiner Seite finden durch die Suchanfrage: "Bleib wie du bist Heinrich Heine". Ob ...
die meisten dieser Suchenden Bestätigung für das Nichts-tun-müssen suchten (der ersten Hälfte des Zitates) oder aber wissen wollten, wie "unbequem" es weitergeht, kann ich nicht sagen.
Fest steht aber: Möchtest du einen Besteller herausbringen, dann schreibe einen Selbsthilferatgeber, der den Leuten suggeriert, dass sie nichts tun müssen, nichts an sich zu verändern brauchen, weil sie ganz wundervoll sind, so wie sie sind. Diese "Egoschmeichler" verkaufen sich in unseren Convenience-Zeiten wie warme Brötchen, gerade weil sie so bequem sind.
Sollen sich doch gefälligst die anderen ändern. Die Politiker, mein Chef, die doofen Kollegen. Alle - außer ich, schließlich sagt mir mein klasse Buch ja wie toll ich bin! Aber helfen solche Ratschläge wirklich? Und was könnte Heine gemeint haben mit den zwei scheinbar so widersprüchlichen Aussagen? Beide haben vollkommen recht.
"Bleib wie du bist" ist eine Aussage, die ich ausnahmslos jedem Coachingteilnehmenden so weitergeben möchte. Allerdings ist die Frage: Wer und wie bist du eigentlich wirklich? Und zwar, wenn alle Masken fallen. Wenn Selbstschutzmechanismen, Kontrolldramen, Kompensationshandlungen, Prägungsmuster und überholte Mindsets enden. Und wenn all die kurzlebigen, von außen übernommenen und nicht auf ewigen Wahrheiten basierenden, aufoktroyierten und verinnerlichten Meinungen, Werte, Pflichten und Selbstanschauungen erst ins Wanken geraten, um dann wie eine schwere Last von dir abzufallen? Was und wer bleibt dann noch übrig? Und wie ist dieser Mensch?
Wirst du dann immer noch so viel Kuchen essen? Rauchen? Zu viel trinken? Immer noch so ein Kotzbrocken sein zu deinen Angestellten? Oder immer noch die Klappe halten, wenn andere dich zu unrecht kritisieren? Wirst du dir immer noch alles gefallen lassen oder immer noch jeden Frust auf anderen abladen? Wirst du immer noch glauben, Geld sei das Wichtigste auf der Welt? Wirst du noch immer von denselben, vielleicht toxischen Menschen und Verhaltensweisen abhängig sein?
Was dann übrig bleibt, ist dein wahres Ich. Und dieses Ich darfst, sollst und wirst du unveränderlich behalten. Hier sollst und wirst du "so bleiben, wie du bist". Tatsächlich hast du auch weder eine andere Wahl (denn so wurdest du erschaffen, du kannst auch deine körperliche DNA nicht verändern, umso weniger deine spirituelle), noch wirst du weiterhin ein Bedürfnis verspüren, dass sich etwas ändern müsste.
Dein wahrer, innerer Kern ist es, der so bleiben soll. Er ist es, wer du wirklich bist. Er ist es, dem der erste Teil des Zitates gilt. All deine Verhaltensmuster und Wesenhaftigkeiten jedoch, die diesen Kern verdecken (meist als Selbstschutz-Versuch), die sind es, die verändert werden müssen.
Ich sage "müssen", sofern du vorhast, wirklich frei und glücklich zu werden. Du kannst natürlich auch versuchen, all deine Überbauten an Ersatzhandlungen und Schutzmechanismen beizubehalten und sie dir schönzureden - oder reden zu lassen; Literatur und Coaches dafür wirst du schnell finden. Oder aber du beschließt, dich deinem wahren Kern mutig zu nähern. Mutig, denn nichts ist schwieriger und tapferer als die Reise zu sich selbst.
Snippet #176 - Aber nichts anderes lohnt sich auch so sehr, denn erst die Befreiung deines wahren Ichs kann auch den Startschuss für dein wahres Leben ermöglichen."... aber verändere dich" - Du hast vollkommen recht, wenn du dich dagegen wehrst, dich für irgendeinen Menschen, einen Job oder ein System im Kern(!) zu verbiegen! Niemand hat das Recht, derart über dich zu verfügen. Aber um vom Leben den vollkommenen Support zu erfahren, um ihn erhalten zu KÖNNEN (da dieser anders einfach nicht möglich ist), müssen wir uns permanent verändern - und zwar immer gesünder, immer "heiler" werden, immer freier - vor allem frei von unseren ureigensten Ängsten, Komplexen, Selbstzweifeln, Selbsthass, Kontrollmechanismen, Süchten, Abhängigkeiten, Ersatzhandlungen, ... Diese nämlich sind weit, weit schwerwiegendere Dämonen und Sklaventreiber, als es irgendjemand von außen je sein könnte. Deine inneren Sklaventreiber und Dämonen ermöglichen erst die Manifestation der Äußeren.
Beispielsweise: Du wirst nur solange auf Arschlöcher abfahren, solange du dich selbst nicht liebst. Versuchst du, diese Präferenz von außen und mit "Gewalt" aufzulösen, wird dies nicht gelingen. Von innen jedoch, löst sich das Problem von selbst. Von deinem wahren Selbst heraus, das über Arschlöcher nur noch mitleidig lächeln, aber sicher nicht mehr auf sie hereinfallen oder abfahren wird. Dieses Muster gilt für andere Bereiche ebenso.
Anstatt also auf äußere Umstände zu schimpfen und sie von außen angehen zu wollen, fokussiere dich zunächst einmal auf deine innere Befreiung.
Snippet #161 - Das erfordert weit mehr Mut - anfangs auch Kraft - doch erst dann ergibt sich alles andere beinahe von selbst. Und glaube mir: Es wird nicht annähernd so "schlimm", wie du jetzt noch befürchtest.Ein Gedanke, der dir am Anfang helfen kann und über den es sich lohnt einmal nachzudenken:
"Wie viel muss sich ändern, damit du dich selbst lieben kannst? - Oder ist es nicht viel eher: Wie viel Selbstliebe brauchst du, damit du Dinge verändern kannst?"
Bedenke auch, dass es immer nur das Jetzt gibt.
Snippet #106 - Wenn du Kraft brauchst, um beispielsweise Veränderungen oder den Blick nach Innen anzugehen, benötigst du diese Kraft stets im Hier und Jetzt. Nicht im Morgen oder im Gestern. Dies ist nur realisierbar, indem du dich hier und jetzt liebst. Dann ist es dir möglich, den ersten oder nächsten Schritt zu tun, mehr brauchen wir nicht.
Snippet #171Liebe solltest du dabei für alles an deinem Leben empfinden:
1. Liebe heute schon deinen inneren Kern, den du freidecken, beleben und erlösen wirst
2. Liebe die Idee, die notwendigen Veränderungen anzugehen, die Motivation dafür ist Punkt 1
3. Begegne auch deinen noch-Problemen mit Liebe. Wenn diese sich gehört fühlen, können sie aufhören, dich allzu laut zu plagen.
Das meinte auch Jesus unter anderem mit der "Feindesliebe". Empfinde nie Hass auf Handlungen, die du NOCH tust. Begegne ihnen mit Mitgefühl. Du hast es bisher nicht besser gewusst, du selbst bzw. diese von dir zugelassenen Mechanismen wollen dich im Grunde "nur" vor Schmerzen schützen. Sie meinen es gut. Doch sie bewirken nichts Gutes. Sie sind Ideen deiner Kindheit/Jugend. Heute solltest du schlauer sein. Stichwort "alte Mindsets". Hasse sie nicht, aber liebe den Plan, die Vision und die Manifestation deiner Befreiung weit mehr.
Im Coaching bzw. Mentoring kann ich dich darin gerne unterstützen, gerne auch nach einem vorhergehenden Walk & Talk. Denn es ist wie mit einem Künstler und seinem Marmorblock: Die wunderschöne Skulptur, die du WIRKLICH bist und die niemals mehr verändert werden muss, ist bereits vollständig vorhanden! Was weg muss, ist nur all der unnötige Stein, der dich noch umgibt.
Somit stimmt es: Das Innen kann bleiben wie es ist; das Zuviel an dir, das, was nicht zu deinem unveränderlichen Ich gehört ist es, das weg sollte.
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Künstliche Intelligenz kennt keine Wahrheit
#237 • Werner Heisenberg •
1:57 min
1:57 min
Ja, nur vermisse ich leider die zweite Denkweise. Intellektualität, akademischer ...
Fokus, Wissenschaft, technische Innovationen, Digitalisierung, ... Die ganze Welt feiert die enormen Fortschritte der Künstlichen Intelligenz, fast jeder installiert sich beinahe völlig unreflektiert ChatGPT und Co. - und vergisst dabei völlig die "zweite Denkweise", so dass es für "die besten Entwicklungen" schwierig wird.
Die zweite Denkweise sind neben naturwissenschaftlichen, mathematischen und physikalischen Naturgesetzen und ewig verlässlichen, rational erfassbaren Wahrheiten die ebenso ewig verlässlichen Wahrheiten bezüglich der Spiritualität des Menschsein, des Lebens an sich.
Anders gesagt: Was versteht ein Computer vom Sinn des Lebens, der Liebe, von Gefühlen, von Freude, Euphorie, Glück oder auch Trauer, Verlust, Melancholie, Schmerzen jeglicher Art ... von Sehnsucht nach "Heimat" und der Suche nach Gott? Nichts. Und das wird er auch nie und kann somit auch nicht in diesem Sinne "denken". Er wird solche Themen nur sehr gut formulieren können, schöne Referate darüber verfassen und all das sogar in entzückende und verblendende Gedichtform bringen - so dass es sich "beinahe echt" anhört und ach so herrlich menschlich. Aber nur für jene, die selbst schon fast ganz vergessen haben, was das Leben, was das Menschsein eigentlich ausmacht.
Computer kennen keine Wahrheit. Nicht einmal weltliche Wahrheiten, denn sie plappern nur das im Internet "gelernte" nach. Und jenes ist bekanntlich voll mit Unwahrheiten, Fake News, Hass, Propaganda, gefährlichem Halbwissen, Manipulation ... und schon gar nicht kennt KI die universalen Wahrheiten über Gott, den Sinn des Lebens, die Liebe und hat nicht mal eine Ahnung davon, was Spiritualität überhaupt ist - alleine schon deshalb, weil Computer gar nicht nachvollziehen können, was "ahnen" eigentlich ist. Oder was "nachvollziehen können" ist.
Schau dir das verlinkte 4:27 min Video des TV Senders 3sat an, und erfahre, wie ChatGPT und andere KI-Tools funktionieren. Mustererkennung, Wahrscheinlichkeitsrechnungen, ... wahre Intelligenz oder gar Klugheit sieht anders aus. Von Weisheit kann schon gar keine Rede sein.
Und sollte KI eines Tages tatsächlich Fragen wie etwa die nach dem Sinn des Lebens beantworten können und sollte diese Antwort dann sogar tatsächlich keine Lüge und etwas aussagekräftiger als "42" sein, dann darfst du dir sicher sein, dass diese Antwort bereits seit Jahrtausenden existiert. Suchst du sie jedoch nicht selbst, kennst du den Lösungsweg nicht und wirst die Antwort einer KI dann auch nicht verstehen können. Wenn dich Fragen dieser Art also wirklich interessieren, wirst du die Antworten auch finden. Aber mit Sicherheit nicht durch eine Maschine ...
Ich erinnere an dieser Stelle noch einmal daran, dass dies kein alter Mann schreibt, der Angst vor Computern und Fortschritt hat. Dies schreibt jemand, der seit er 8 Jahre alt war, seit den 1980er Jahren, mit Computern zu tun hat und mit 12 Jahren erste Versuche mit künstlicher Intelligenz machte, und der zudem weit mehr an Fortschritt interessiert ist, als man meinen könnte. Nur eben in beiden Denkweisen.
KI bietet Chancen, aber nicht, wenn wir "die zweite Denkweise" vergessen, dann bietet sie eher Fallen, Verblendung, Täuschung und Gefahren. Also. Erinnere dich, wenn Zukunft rundum funktionieren soll. Denn Künstliche Intelligenz bedeutet Himmel oder Hölle. Dazwischen gibt es nichts. Und vom Himmel sind wir dank unserer heutigen, einseitigen, intellektuell brillanten aber spirituell verkümmerten Denkweise Lichtjahre entfernt.
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Freund oder Feind
#181 • Filmzitat •
1:58 min
1:58 min
Wie immer bei den MindSnippets, so ist auch das Folgende meine persönliche Interpretation.
Die Sith sind im Gegensatz ...
zu den Jedi "die Bösen". Während die Jedi quasi die gesamte Filmreihe hindurch so ziemlich gleich bleiben, was Style und Ausstrahlung angeht, wechseln die Bösewichte stets ihr Personal, was auch stark daran liegen mag, dass sie in der Regel am Ende eines Films umkommen. (Siehe MindSnippets #16 & #18 über die Kurzlebigkeit von Herrschsucht).
Die Jedi verkörpern somit Beständigkeit, Verlässlichkeit und das schlichte Erhaltenwollen von Frieden und Freiheit für jeden, während die Vertreter der "dunklen Seite der Macht" natürlich durch fantasievolle, kreative und immer wieder überraschende Outfits, Waffen und MakeUps faszinieren können. Aber auch bei ihnen bleibt eine Sache immer gleich: Die unstillbare Gier nach Macht über alles und jeden im gesamten Universum und das stete Wachstum ihres Imperiums.
Man könnte jetzt auch darüber diskutieren, dass beide Seiten sich brauchen: Die einfallsreich ausdesignten Charaktere und die perfiden Pläne des Imperiums ziehen definitiv die meisten Fans in die Kinos. Die Jedi können natürlich auf den ersten, vielleicht auch noch auf den zweiten Blick ziemliche Langweiler sein. Manche blendet und fasziniert das Böse leider auch noch über das Filmende hinaus - aber die Ideologie der "Guten" ist es letztlich, von der wir alle tief in uns wissen, dass sie einfach siegen MUSS ganz am Ende. Doch darum geht es in diesem Snippet nicht.
Was meint Obi-Wan Kenobi mit diesem Satz? Dem geht zuvor die Aussage von Anakin Skywalker: "Wenn ihr nicht auf meiner Seite steht, dann seid ihr mein Feind." - Eine extreme Haltung. Ja oder nein. Weiß oder Schwarz. Hopp oder Topp. Die Denkweise eines Sith. Eines Bösen. Laut Obi-Wan.
Das Differenzieren scheint einem Sith also schwer zu fallen. Mich erinnert das erschreckend an unsere heutige Zeit. Man ist Gutmensch oder Nazi. Impfgegner und Corona-Leugner oder aber ein von der Regierung gebrainwashter Vollidiot. Ich erlebte sogar schon, dass mich jemand als homophob bezeichnete, nur weil ich keinerlei Bi-Interesse habe. Das Differenzieren - es fällt immer mehr Menschen offenbar immer schwerer. Und welche Reaktion steht damit oft in Verbindung? Wut. Eine Vorstufe von Hass.
Die Sith verfolgen sehr egoistische Ziele. Eher schon egozentrische. Nein, es sind eigentlich schon egomanische Ziele und Methoden, ganz klar. Und das Ego ist leider schlicht und ergreifend nicht in der Lage, besonders vielschichtig zu denken. Es denkt einfach. Es denkt an sich, ist in der Regel angstgetrieben. Meist von der Angst, zu kurz zu kommen - es kennt nun mal keinen sättigenden Geist.
Es denkt in Kategorien, die das Leben selbst jedoch gar nicht bereithält. Wäre das Ego eine Computergrafik, wäre das Ego extrem pixelig, niedrig aufgelöst und schwarzweiß, wogegen Bewusstsein viel eher einem hochauflösenden Retina Display entspricht mit viel mehr Tiefe und unendlich vielen Farben.
Das Imperium zeigt sich nicht nur in Science Fiction Filmen. Die gesamte politische und wirtschaftliche Welt ist durchzogen davon. Doch wo sind die Jedi? Klingelt was bei dir?
Ego gegen Bewusstsein. Genau darum geht es bei der #SpiritualRevolution - auf dem Weg, #NeuesDenken in der Welt zu aktivieren. Die Zeit ist längst überfällig. Wo stehst du? Oder bist du einer der Statisten? Das Projekt freut sich über "Jedi", die (sich dessen) bewusst sind.
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Böse Bedrohung
#73 • Albert Einstein •
0:10 min
0:10 min "Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen." (Albert Einstein)
Wirklich aktiv, bewusst böse Menschen gibt es nicht bedrohlich viele. Mächtig werden sie erst, indem viele ...
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sie ignorieren, ihren Lügen glauben oder sich sogar von ihnen beeindrucken (=verführen) lassen.
Wirklich aktiv, bewusst böse Menschen gibt es nicht bedrohlich viele. Mächtig werden sie erst, indem viele ...
sie ignorieren, ihren Lügen glauben oder sich sogar von ihnen beeindrucken (=verführen) lassen.
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Alleinsein, ja oder nein?
#264 • Franz Kafka •
4:45 min
4:45 min
Ich war etwa zehn oder zwölf Jahre alt, als ich es schon spürte. Dieser widersprüchlich erscheinende ...
Gedanke erzeugte in mir ein leicht unbehagliches Gefühl. Ich ahnte, dass es für lange Zeit, vielleicht sogar ein Leben lang, schwierig werden dürfte, für dieses Dilemma einen Konsens zu finden, den goldenen Mittelweg. "Ich bin", so wurde mir eines Tages schlagartig bewusst, "ein Einzelgänger, der nicht alleine sein kann."
Ich bin sehr romantisch veranlagt. Eigentlich. Auch bin ich emotional gesehen durchaus auch ein Familientyp. Ich mag meine (wenigen, guten) Freunde und sie mögen auch mich. Nicht umsonst biete ich Coaching/Mentoring an, die Arbeit mit und für Menschen. Ich komme mit anderen durchaus gut klar, mag die allermeisten, sobald ich deren Wesen kennenlerne, und doch fehlt mir ziemlich früh auch immer wieder etwas. Das Alleinsein.
Einfach ausgedrückt, ist es oft in etwa so: Bin ich zu Hause, alleine, zieht es mich raus, unter Leute, man könnte ja etwas verpassen. Das Leben zum Beispiel. Doch Kaum bin ich dort, mitten unter ihnen, drängt es mich auch schon wieder nach Hause bzw. in die Einsamkeit, was auch ein Wald sein kann oder ein Park, weil ich merke, nein dort, unter so vielen anderen, ist es eigentlich auch nur laut und turbulent und hat mit dem Leben, mit der Lebendigkeit, ich meine, mit dem echten, tief empfundenen Am-Leben-sein und den Kern-des-Lebens-spüren oft auch nur sehr wenig zu tun (Coachings sind eine der wenigen Ausnahmen, weil echte Nähe stattfindet). Dann doch lieber alleine sein. Oder doch nicht ... ?
Schriftsteller sei "der Beruf der Einsamkeit", meint der türkische Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk. Und damit hat er nicht ganz unrecht. Meine beiden ersten Bücher schrieb ich im Corona Lockdown gepaart mit 100% Kurzarbeit. Als Single. Ohne diese unfassbar lange Zeit der erzwungenen Einsamkeit hätte das nicht geklappt, es gäbe diese Webseite, meine Bücher und das ganze Projekt nicht.
"Wer von Einsamkeit begeistert ist, ist entweder ein wildes Tier oder ein Gott", befand schon Aristoteles (was mich auch an Hermann Hesses "Der Steppenwolf" erinnert). Als Autor ist man immer auch ein bisschen "Gott", ein Schöpfer. Man erschafft gewissermaßen Welten. Kaum waren Lockdown und Kurzarbeit vorbei und somit auch das schriftstellerisch angemessene Maß an Einsamkeit, war's das auch vorerst mal wieder mit den Büchern. Programmieren ging noch. Und über 250 MindSnippets waren seitdem möglich. Gedankenschnipsel. Aber eben keine Welten mehr.
Auch heute, jetzt, da ich dies hier schreibe, kann ich es nicht sagen: Sehne ich mich nach einer Partnerin? "Ja, ja, ja", schreit der Teil in mir, der nicht alleine sein "kann". Oder will. "Nein, bloß nicht", erwidert der Einzelgänger, der die Einsamkeit so sehr liebt, weil er dann ganz bei sich selbst sein kann, seine leise innere Stimme wahrnehmend. Die, die er so gerne hört, welche Viele jedoch fürchten, wie sonst nichts im Leben (
Snippet #212), und die es mir ermöglicht zu schreiben, wieder Welten entstehen zu lassen, sie zu manifestieren und Welten in diese Welt zu holen. Denn dafür bin ich hier. Aber muss ich dazu alleine sein? Oder sogar einsam?Ob es in diesen Zeiten noch (bzw. schon) eine Frau gibt, die ähnlich empfindet? Eine, die ihre innere, durchaus hochgeschätzte Einsamkeit um keinen Preis der Welt aufgeben möchte - sie aber gerne gemeinsam mit einem verwandt Fühlenden teilen würde?
Ob es möglich ist, dies vermeintliche Paradox durch eine hohe Form der Liebe aufzulösen? Einer Liebe, in der man sich selbst - mit seiner inneren Stimme der Einsamkeit - durchaus genügt, dieses Genügen, diese innere Fülle jedoch gerade deswegen mit jemandem teilen möchte, nicht weil man es muss, sondern weil man es will? Nicht weil man sich einander tröstet, sondern miteinander freut? Nicht weil man nehmen will, sondern zu geben hat?
Gibt es diese Person, die vor Glück über ihr Alleinsein(können) so dermaßen voller Freude ist, dass sie platzt, wenn sie diese Freude nicht mit jemandem teilt? Mit einem, der ihr garantiert nie durch aufgezwungene, konstruierte Zweisamkeit auf den Sack gehen wird? Vereint primär im Sein, nur sekundär im Tun und schon gar nicht im Haben?
Wer weiß! Selten sind sie auf jeden Fall noch, solche Liebenden. Eben genauso selten, wie erfüllte Seelen. Seelen, die die Fülle teilen möchten und nicht einen Mangel ausgleichen (
Snippet #239). Wer verspürt heute noch (oder schon?) eine innere Fülle?Friedrich Schiller schrieb oft nächtelang. "Einsamkeit, Abgeschiedenheit von Menschen, äußere Ruhe um mich her und innere Beschäftigung sind der einzige Zustand, in dem ich noch gedeyhe", beschrieb er diese Stimmung. Wie sehr ich ihn verstehe. Wie sehr ich mir diesen Zustand wieder herbeisehne. Und doch darf es nicht nur dieses eine Sein geben. Denn die Freude über dieses "Gedeyhen" in der Einsamkeit wünscht man sich dann doch immer wieder mit jemandem zu teilen. Dies ist einer der Gründe, weshalb Autoren nach der Vollendung eines (in Einsamkeit geschriebenen) Romans auf Lesereise gehen. Es zieht sie dann wieder nach Außen. Nach einem Miteinander.
"Je mächtiger und origineller ein Geist ist", sagte Aldous Huxley, "desto mehr wird er sich der Religion der Einsamkeit zuwenden." Und dann schrieb er "Schöne neue Welt" (Brave New World). Nachvollziehbar, wie ich finde. Denn dieser Zustand macht glücklich wie kaum ein anderer. Und zwar so sehr, dass man, dass ich ihn gerne teilen würde. Der Einzelgänger, der nicht alleine sein mag. Weil er zu viel Freude und Liebe in sich trägt für das was er tut, liebt und fühlt, als dass er all das alleine für sich behalten wollte.
Schopenhauer vertrat sogar die Meinung, ein Mann könne nur ein Mann sein, solange er alleine ist und dass er die Freiheit nicht liebe, wenn er die Einsamkeit nicht lieben könne. Denn nur wer alleine ist, sei wirklich frei. Doch auch jene gerne allein Seienden treibt dann wieder die Sehnsucht danach, diese Freiheit, dieses Glück, diese Liebe mit jemandem zu teilen. Aber sobald man diese Liebe mit einem Menschen teilt, der nicht ebenso die Liebe für die Einsamkeit empfinden kann, wird die eigene Freiheit wieder vernichtet und mit ihr der Wunsch, dieses Glück zu teilen, da das Glück der Freiheit dann auch gar nicht mehr existiert, wenn ein fordernder, klammernder, um Aufmerksamkeit haschender Partner einem die Freude der Einsamkeit wieder raubt, wenngleich natürlich ohne jede böse Absicht. Sondern eher aus selbst noch nicht gefundenem Zugang zur Quelle der eigenen inneren, wohltuenden Einsamkeit. Schade so etwas. Denn was könnte es Schöneres geben, als einen Partner zu haben, mit dem du jederzeit Einsam sein kannst, ohne dich jemals alleine fühlen zu müssen!
Dieses Paradox scheint unauflösbar zu sein. Da ist man also irgendwann soweit, dass man alleine so dermaßen glücklich ist und dieses Glück am liebsten sofort teilen möchte - doch sobald dann jemand da ist, endet das Alleinsein und es gibt offenbar kein Alleinseinglück mehr, das man teilen könnte.
Ich sage, es ist auflösbar. Nämlich dann, wenn zwei auf dieselbe Art Liebenden zusammenfinden. Um solch einen Partner zu finden, musst du selbst ein derartiger Partner sein.
Es ist meine tiefste Überzeugung, dass die vollkommenste Form der romantischen, partnerschaftlichen Liebe für einen Menschen eben jene ist, in der zwei in der Einsamkeit Erfüllung Findende beschließen, sich im Alleinsein einander Gesellschaft zu leisten, denn die Wahrheit ist: Im tiefsten Kern sind wir immer alleine. Unser Leben lang. Wir können aus dieser auf den ersten Blick schmerzhaften Erkenntnis jedoch etwas Wundervolles machen: Denn im Alleinsein sind wir nicht allein. Hier sind wir gleich. Und hier können wir uns einander tragen, verstehen, erkennen und wahrhaft begegnen.
Klingt verrückt, klingt etwas wirr, aber vielleicht ist es nur einmal mehr die göttliche, diametrale Natur der Spiritualität. So wie spirituell gesehen im Gegensatz zur haptischen Welt das Loslassen viel schwieriger ist, als krampfhaftes Festhalten, so kann auch in der gemeinsam gelebten Einsamkeit viel mehr Gemeinschaft stecken, als in der stets forcierten, überstrapazierten Zweisamkeit - mit welcher man sich letztlich oft nur einander der Individualität und Freiheit beraubt. Meist gut gemeint, doch oft wird genau dadurch das Ziel verfehlt.
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Alleinsein - Einsamkeit - Romantik - Partnerschaft - Beziehung
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3 Erinnerungen - 3 Kugeln. Das ist der Grund.
#121 • Christopher E. Schmitt •
2:35 min
2:35 min
Das Symbol der drei Kugeln ist bei ...
diesem Projekt allgegenwärtig. Hier - und nur hier in diesem Snippet - erfährst du die Bedeutung davon.
Das Formbare (z.B. Flüssigkeit) wird im Zustand der völligen Schwerelosigkeit stets die perfekte Form annehmen: Die Kugel.
In dieser vollkommenen Form kann es ruhig erstarren und für Milliarden von Jahren Raum für Leben bieten. Zum Beispiel als Planet. In unserem aktuellen Fall ist das momentan die Erde. Ist unser Geist formbar, also offen, und wirkt die Leichtigkeit, die Unbeschwertheit, die spirituelle Schwerelosigkeit auf ihn, so kann er sie ebenfalls erreichen: die vollkommene Form.
Die erste Kugel ist rot und steht für die Bedeutung der Liebe - mit all ihren Geheimnissen. Das ist die erste Erinnerung, die Basis von allem.
Die zweite Kugel ist grün und steht für die Bedeutung des funktionierenden, harmonischen Lebens auf einem gesunden Planeten, dessen Population bereits so weit ist, im Bewusstsein der ersten Erinnerung zu gründen und aus ihr zu wirken. Ein grüner Planet, voller Leben. Die zweite Erinnerung offenbart den Weg zum Ziel. Die zwar gigantische, jedoch einzige Aufgabe für dieses Ziel.
Die dritte Kugel ist weiß. Weißes Licht ist das Resultat aller Farben, das Ergebnis von "allem das ist". Hier besteht keinerlei Mangel. Die dritte Erinnerung führt uns direkt zur Quelle aller Kraft, Sättigung, Energie, Erkenntnis, Versorgung und Fügungen, die für das Gelingen dieser edelsten aller Missionen hilfreich sind.
Warum aber so kompliziert? Es geht um ein simples Bewusstsein. Hat man es wiedererlangt (es erinnert), ist es das Einfachste, das ist.
Es gibt im Prinzip auch nicht viel zu lernen - viel eher gibt es viel zu vergessen, um die Erinnerungen an das freizulegen, worum es wirklich geht.
Es ist unser Denken, unser Intellekt, unser zuweilen akademischer Stolz heutzutage, unser Gehirn und unsere falsche Identifikation mit den Produkten unseres Denk-Organs, das uns die Sicht und den Zugang zu unserem einfachen Sein verbaut. Und entsprechend wehrt sich alle Intelligenz in uns. Das Ego hat Angst, zu sterben. Vergleiche das auch mit Eckhart Tolle in seinen Büchern "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" oder "Eine neue Erde".
Auch Jesus sagte: "Verleugne dich selbst und folge mir nach." Auch er sprach von nichts anderem, als davon, aufzuwachen und uns nicht selbst weiter mit dem zu verwechseln, was wir denken. Denn erst dahinter findet sich das wahre Leben, unser wirkliches Selbst. Bewusstsein.
Ich drücke mich kompliziert aus, da es die intellektuell durchzogene Welt heute anders nicht anerkennen würde. Ich muss die Waffe oder das Werkzeug des Intellekts anwenden, um uns - in Liebe - von allzu viel Intellekt zu erlösen. Das ist alles.
Du siehst diese Seite. Ich habe all dies vollständig von Hand programmiert. Alles selbst getextet, designed, Videos erstellt ... alles ganz ohne die Nutzung von Templates. Ich habe Bücher geschrieben und so vieles mehr. Ich hatte ein Internetbusiness, das mich mit 20 Wochenstunden sehr gut versorgte, ebenfalls vollständig alleine aufgebaut. Ich will damit nicht angeben sondern nur sagen: Ich bin kein ganz dummer Mensch. Ich konnte und könnte noch immer meine Fähigkeiten auch ganz anders einsetzen, für Selbstläufer, nach denen die Masse heute schon giert. Das wäre wesentlich einfacher. Und wenn ich als solcher sage: "Nutze deinen Verstand als Werkzeug - aber denke nicht, dass du dein Verstand bist", dann sage ich das nicht, weil mir irgendwelche Trauben zu hoch hängen würden, sondern weil es am Ende nur um eines geht. Für uns alle: Die Wahrheit. Und die ist am Ende, wenn der Kopf endlich aus dem dichten Denknebel unserer Zeit kommt, sehr, sehr simpel.
Daher wäre auch die perfekte Frau für mich eine, die dieselbe Einfachheit und vollkommene Eleganz einer Kugel verinnerlicht und ausstrahlt. Meine Berufung ist kompliziert - solange die Mission nicht beendet ist. Doch mein Ich, mein Sein, mein Herz, ... es ist einfach wie eine Kugel und sehnt sich nach einer Frau, die ebenso einfach wie eine Kugel ist. Sie soll mich in erster Linie fühlen - sie soll mich nicht denken.
Die Erfindung des Rades war genial und öffnete neue Möglichkeiten. Lass uns nun ins Zeitalter der Kugel eintreten: Dem dreidimensionalen Rad sozusagen. Das Leben in der dritten Bewusstseinsdimension. Ein neues Wofür, weg vom flachen, hin zum erhabeneren (Bewusst)Sein der Menschheit.
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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3erinnerungen - Intelligenz - Bewusstsein - Weisheit - Bildung - Zukunft
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42 ist keine Lösung
#133 • Christopher E. Schmitt •
1:54 min
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42 - so lautet in Douglas Adams Roman "Per Anhalter durch die Galaxis" die ...
Antwort auf die "ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest". Die Menschen beauftragen einen Computer damit, die Antwort zu finden. 7,5 Millionen Jahre benötigt "Deep Thought", denn die Antwort sei "knifflig". Als sie dann endlich ausgesprochen wurde, war die Enttäuschung in der x-ten Generation seit der Beauftragung entsprechend groß.
Sie fragten Deep Thought, weshalb er mit solch einer unbefriedigenden Antwort um die Ecke käme, wo sie doch so viel Zeit, Kosten und Hoffnung in seine Entwicklung investierten. Der Computer antwortete schlicht, dass die Frage nie konkret formuliert worden sei. Alleine schon an der Fragestellung scheiterten die Menschen. Das ist die erste Schwachstelle.
Ich glaube, Adams, der meiner Meinung nach seiner Zeit weit voraus war, bezweckte damit viel mehr, als nur eine lustige Geschichte in der Geschichte. Ich glaube, er hält uns einen mahnenden Spiegel vor.
Denkfaul wie wir sind und mit "Wichtigerem" beschäftigt, als der Frage nach dem (universalen!, nicht dem individuellen) Sinn des Lebens, beauftragen wir einfach einen Computer damit. Wie gut, dass wir der Technik ver-trauen und auch alles zu-trauen, oder nicht? Das ist die zweite Schwachstelle.
Sogar so etwas buchstäblich Sinn-liches und Sinnhaftes, wie eben den Sinn des Lebens soll ein Computer herausfinden können. Doch daraus wird nichts. Der Sinn des Lebens ist intellektuell und auf Basis von Rationalität nicht zu finden. Sonst wäre er ja auch entsprechend reduziert. Es geht hierbei um Bewusstsein. Da können Computer nicht mitreden, da Bewusstsein außerhalb der grobstofflichen, materiellen Matrix zu finden ist.
Statt uns immer nur auf politischer und intellektueller Ebene mit Problemen zu beschäftigen, sollten wir mal über die wirklich richtigen Fragen nachdenken! Die Menschen hungern und dürsten nach etwas, das politisch nicht gesättigt werden kann. Sehr wohl kann und muss Politik jedoch die richtigen Weichen dafür stellen.
Noch besser: Statt über die Fragen bezüglich der Probleme nachzugrübeln, denken wir zielführenderweise besser über die Lösung nach. Verwirrt? Nun, es ist ganz einfach. Doch es würde hier den Rahmen sprengen, dich im Nu all die Dinge vergessen zu lassen, die einem klaren Blick auf die Lösung im Wege stehen. Das braucht Zeit. Man muss es schon wirklich finden wollen und sich damit beschäftigen. Zum Beispiel mit dieser Webseite.
Da sind viele Schatten, die dich jetzt womöglich noch runterziehen. Doch es gibt nur ein Licht, das sie alle wegstrahlen könnte. Es gibt viele Krankheiten aber nur eine Gesundheit. Ein Baum mag tausende kranke Früchte hervorbringen, doch gibt es nur eine einzige kranke Wurzel, die dafür ursächlich ist und die es zu heilen gilt.
Es ist befreiend, sich vor allem auf das Eine zu konzentrieren. Der Rest ergibt sich dann fast von selbst.
Und eines kannst du glauben: Sollten Computer eines Tages die Antwort auf die Frage nach dem "Sinn (und somit auch Ziel, Plan, Vision, Absicht, Traum, ...) des Lebens" finden können - etwa weil eine KI alle bisherigen Früchte der Menschheit analysierte, dann kämen sie ganz sicher auf das gleiche Resultat, wie du es in der Erinnerungs-Trilogie findest. Wozu also warten? 😉
Urheber:
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Die beste Investition
#55 • Francis Bacon •
0:32 min
0:32 min "Geld gleicht dem Dünger, der nur nützt, wenn er flächendeckend ausgestreut wird." (Francis Bacon)
Ich habe Geld mal "auf Papier gedruckte Energie" genannt. Aber "Dünger" gefällt mir auch sehr gut. Denn genau so ist es. Die ...
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"Samen der Erinnerung" könnten etwas Dünger natürlich auch gut gebrauchen, um aufgehen zu können und Früchte zu tragen. Es ist hart, mit etwas zu starten, für das das Bewusstsein noch nicht so breit vorhanden ist, als dass man damit direkt das Geld verdienen könnte, das ein Projekt wie dieses so dringend bräuchte.
Das macht das Unterfangen "die Zukunft zu reparieren" so schwierig. Du kannst nur sehr schwer eine Medizin verkaufen, wenn Menschen noch gar nicht richtig verstanden haben, was ihnen eigentlich fehlt. Das erste Vitaminpräparat konnte erst dann verkauft werden, als bekannt wurde, dass es a) Vitamine überhaupt gibt und man b) einen Mangel davon haben kann.
In der verlinkten FAQ gehe ich darauf näher ein.
Ich habe Geld mal "auf Papier gedruckte Energie" genannt. Aber "Dünger" gefällt mir auch sehr gut. Denn genau so ist es. Die ...
"Samen der Erinnerung" könnten etwas Dünger natürlich auch gut gebrauchen, um aufgehen zu können und Früchte zu tragen. Es ist hart, mit etwas zu starten, für das das Bewusstsein noch nicht so breit vorhanden ist, als dass man damit direkt das Geld verdienen könnte, das ein Projekt wie dieses so dringend bräuchte.
Das macht das Unterfangen "die Zukunft zu reparieren" so schwierig. Du kannst nur sehr schwer eine Medizin verkaufen, wenn Menschen noch gar nicht richtig verstanden haben, was ihnen eigentlich fehlt. Das erste Vitaminpräparat konnte erst dann verkauft werden, als bekannt wurde, dass es a) Vitamine überhaupt gibt und man b) einen Mangel davon haben kann.
In der verlinkten FAQ gehe ich darauf näher ein.
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Ohne Glaube kein Leben
#144 • Leo Tolstoi •
0:41 min
0:41 min "Wo kein Glaube, da kein Leben. Der Glaube ist das Wissen um den Sinn des menschlichen Lebens. Der Glaube ist die Kraft des Lebens. Der Mensch lebt, weil er an etwas glaubt." (Leo Tolstoi)
Jeder glaubt ...
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an etwas. Jeder hat etwas, das ihn antreibt und motiviert. Auf welcher Basis gründen deine Motivationsgedanken? Sind sie von ewiger Natur? Oder unterliegen sie dem aktuellen lokalen oder globalen Zeitgeist? Basieren sie auf Sterblichem? Auf Endlichem? Auf Natürlichem (wie die Natur selbst oder die Naturgesetze) oder auf Menschgemachtem (wie Gesetze, reiner Intellekt und Verstand, Geld, Status, Macht, Güter, ...)? Auf Zerstörbarem oder Unzerstörbarem? Auf Dingen, die im Wert steigen (wie Wissen, Erfahrungen, Erinnerungen) oder sinken (wie Materielles)?
Verwechsle Glaube auch bitte nicht mit Kirche oder Religiosität. Und vergiss bitte auch nicht: Solltest du nichts vom Glauben halten, weil beispielsweise Kirche dich maßlos enttäuscht haben sollte, dann gibst du in diesem Moment der Kirche die Macht, dich vom (wahren) Glauben zu trennen, solange du beides auf alle Ewigkeiten in einen Topf wirfst.
Mache dich zunächst vollkommen frei. Mindsets, Glaubenssätze, ... Vergiss zunächst, um dich dann viel leichter an das Wesentliche zu erinnern. #3erinnerungen machen schon so viel aus.
Jeder glaubt ...
an etwas. Jeder hat etwas, das ihn antreibt und motiviert. Auf welcher Basis gründen deine Motivationsgedanken? Sind sie von ewiger Natur? Oder unterliegen sie dem aktuellen lokalen oder globalen Zeitgeist? Basieren sie auf Sterblichem? Auf Endlichem? Auf Natürlichem (wie die Natur selbst oder die Naturgesetze) oder auf Menschgemachtem (wie Gesetze, reiner Intellekt und Verstand, Geld, Status, Macht, Güter, ...)? Auf Zerstörbarem oder Unzerstörbarem? Auf Dingen, die im Wert steigen (wie Wissen, Erfahrungen, Erinnerungen) oder sinken (wie Materielles)?
Verwechsle Glaube auch bitte nicht mit Kirche oder Religiosität. Und vergiss bitte auch nicht: Solltest du nichts vom Glauben halten, weil beispielsweise Kirche dich maßlos enttäuscht haben sollte, dann gibst du in diesem Moment der Kirche die Macht, dich vom (wahren) Glauben zu trennen, solange du beides auf alle Ewigkeiten in einen Topf wirfst.
Mache dich zunächst vollkommen frei. Mindsets, Glaubenssätze, ... Vergiss zunächst, um dich dann viel leichter an das Wesentliche zu erinnern. #3erinnerungen machen schon so viel aus.
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Kennedy V2.0
#110 • John F. Kennedy •
1:53 min
1:53 min "Frage nicht, was dein Land für dich tun kann - frage, was du für dein Land tun kannst." (John F. Kennedy)
Wer kennt den Satz nicht, den der US Präsident an sein Volk richtete! Er wusste: ...
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Geht es dem Land gut, wird es seinen Bewohnern erst recht gut gehen. Und geht es dem Land schlecht, kann auch der Einzelne nichts mehr für sich rausholen, wenn die Basis einfach krank ist.
Vielleicht ohne es zu wissen, hat Kennedy eines der natürlichsten Prinzipien überhaupt angesprochen. Jesus nannte es übrigens "Geben ist seliger denn nehmen" und meinte mit seliger alles mögliche: Erfüllender, zielführender, ausgleichender, sättigender, gesünder, klüger, im Einklang mit Allem-das-ist. Und so können und müssen wir Kennedys Wunsch sogar noch fortführen, wenn sich das Leben auf diesem Planeten wieder verbessern soll:
"Frage nicht, was das Leben für dich tun kann - frage, was du für das Leben tun kannst."
Das Leben an sich, also das Universum und Alles-das-ist, hat einen Plan. Ein Ziel, eine Vision, einen Traum und somit einen Sinn. Wenn wir das tun, das dem Leben hilft, diesen Plan und dieses Ziel zu erreichen, dann supported uns das Leben mit all seiner Kraft. Das Ergebnis ist besser, als es unser egoistisches Handeln je sein könnte. Und zwar für die Gesamtheit, aber auch für dich selbst. Es ist umfassender, bedenkt weit mehr Aspekte deines Seins und findet Kanäle, an die du nie gedacht hättest.
Um diesen universalen Sinn des Lebens zu erfüllen, hat jede(r) von uns ganz persönliche Stärken und Interessen bekommen, so dass jedes Individuum seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Weg dafür findet. Was du machst und wie du es machst ist deine Entscheidung. Aber lass uns alle vereint sein im Wofür. Denn nur so kann es ein gemeinsames Wohin (Zukunft) geben.
Ein Schiff wird niemals ankommen, wenn die Besatzung sich pausenlos um das Ziel streitet oder als kleinsten gemeinsamen Nenner so etwas wie "Geld und Wohlstand" definiert hat. Wohlstand und Geld sind wichtig, haben aber mit dem Sinn des Lebens nicht das Geringste zu tun. Sie stellen nur zwei von mehreren Support-Faktoren dar, die FÜR den Sinn des Lebens arbeiten sollten, sind jedoch kein Selbstzweck.
Wenn wir uns alle auf den "Sinn des Lebens", das Ziel des Lebens als gemeinsames Ziel, als gemeinsame Vision einigen würden, dann kann Leben funktionieren. Und zwar ohne jeglichen Verlust von Individualität, Freiheit, Freude, Wohlstand oder Persönlichkeit. Ganz im Gegenteil. Die Natur hat die angenehme Eigenschaft, "verschwenderisch" zu sein.
Die Bedingung hierfür ist jedoch, dass wir uns wieder erinnern. An jenen Sinn. Daran, wer wir sind, und worum es geht. Ohne dieses Erinnerungsvermögen irren wir buchstäblich wie GEISTesgestörte (ein gestörter, unvollkommener Geist) durchs Universum, torkeln wie Bewusstlose umher (uns fehlt das Bewusstsein dafür, um was es geht).
Somit hat beispielsweise auch Eckhart Tolle durchaus recht, wenn er die Menschheit für überwiegend bewusstseinsgestört hält: Das Ego, der Intellekt und eine falsche Selbst-Identifikation mit dem Denkorgan "Gehirn" (und seinen Gedanken) stehen uns im Weg und stören die Verbindung zum unverzichtbaren Bewusstsein. Der Mensch ist nun mal mehr als sein Verstand. Doch leider vergessen das noch immer zu viele, sind sich dessen nicht bewusst und somit nicht bei Bewusstsein. Bewusstlosigkeit - daran krankt unsere Zeit.
Wer kennt den Satz nicht, den der US Präsident an sein Volk richtete! Er wusste: ...
Geht es dem Land gut, wird es seinen Bewohnern erst recht gut gehen. Und geht es dem Land schlecht, kann auch der Einzelne nichts mehr für sich rausholen, wenn die Basis einfach krank ist.
Vielleicht ohne es zu wissen, hat Kennedy eines der natürlichsten Prinzipien überhaupt angesprochen. Jesus nannte es übrigens "Geben ist seliger denn nehmen" und meinte mit seliger alles mögliche: Erfüllender, zielführender, ausgleichender, sättigender, gesünder, klüger, im Einklang mit Allem-das-ist. Und so können und müssen wir Kennedys Wunsch sogar noch fortführen, wenn sich das Leben auf diesem Planeten wieder verbessern soll:
"Frage nicht, was das Leben für dich tun kann - frage, was du für das Leben tun kannst."
Das Leben an sich, also das Universum und Alles-das-ist, hat einen Plan. Ein Ziel, eine Vision, einen Traum und somit einen Sinn. Wenn wir das tun, das dem Leben hilft, diesen Plan und dieses Ziel zu erreichen, dann supported uns das Leben mit all seiner Kraft. Das Ergebnis ist besser, als es unser egoistisches Handeln je sein könnte. Und zwar für die Gesamtheit, aber auch für dich selbst. Es ist umfassender, bedenkt weit mehr Aspekte deines Seins und findet Kanäle, an die du nie gedacht hättest.
Um diesen universalen Sinn des Lebens zu erfüllen, hat jede(r) von uns ganz persönliche Stärken und Interessen bekommen, so dass jedes Individuum seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Weg dafür findet. Was du machst und wie du es machst ist deine Entscheidung. Aber lass uns alle vereint sein im Wofür. Denn nur so kann es ein gemeinsames Wohin (Zukunft) geben.
Ein Schiff wird niemals ankommen, wenn die Besatzung sich pausenlos um das Ziel streitet oder als kleinsten gemeinsamen Nenner so etwas wie "Geld und Wohlstand" definiert hat. Wohlstand und Geld sind wichtig, haben aber mit dem Sinn des Lebens nicht das Geringste zu tun. Sie stellen nur zwei von mehreren Support-Faktoren dar, die FÜR den Sinn des Lebens arbeiten sollten, sind jedoch kein Selbstzweck.
Wenn wir uns alle auf den "Sinn des Lebens", das Ziel des Lebens als gemeinsames Ziel, als gemeinsame Vision einigen würden, dann kann Leben funktionieren. Und zwar ohne jeglichen Verlust von Individualität, Freiheit, Freude, Wohlstand oder Persönlichkeit. Ganz im Gegenteil. Die Natur hat die angenehme Eigenschaft, "verschwenderisch" zu sein.
Die Bedingung hierfür ist jedoch, dass wir uns wieder erinnern. An jenen Sinn. Daran, wer wir sind, und worum es geht. Ohne dieses Erinnerungsvermögen irren wir buchstäblich wie GEISTesgestörte (ein gestörter, unvollkommener Geist) durchs Universum, torkeln wie Bewusstlose umher (uns fehlt das Bewusstsein dafür, um was es geht).
Somit hat beispielsweise auch Eckhart Tolle durchaus recht, wenn er die Menschheit für überwiegend bewusstseinsgestört hält: Das Ego, der Intellekt und eine falsche Selbst-Identifikation mit dem Denkorgan "Gehirn" (und seinen Gedanken) stehen uns im Weg und stören die Verbindung zum unverzichtbaren Bewusstsein. Der Mensch ist nun mal mehr als sein Verstand. Doch leider vergessen das noch immer zu viele, sind sich dessen nicht bewusst und somit nicht bei Bewusstsein. Bewusstlosigkeit - daran krankt unsere Zeit.
Siehe auch diese passenden Links:
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Warum wir andere nicht lieben können
#267 • Johann Wolfgang von Goethe •
3:06 min
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sind." (Johann Wolfgang von Goethe, Quelle: gutezitate.com)
Meine Seite labert so viel von Liebe und versucht bemüht, nicht den gleichen Kalenderspruch Charme, nicht den gleichen Schnulzen Schlager Schmalz oder Floskel Charakter zu verwenden, wie es unzählige Songs, Gedichte, Glückskekse, Poesiealben oder Demonstrationsplakate doch bereits tun.
Auch mir, also meinem Ich, fällt es nicht immer unbedingt leicht, Fremde so ohne weiteres zu “lieben”. Erst recht wenn sie total andersartig oder manchmal sogar noch richtig unsympathisch rüberkommen, wenn nicht sogar noch Schlimmeres. Das Problem ist: das Ich ist zu Liebe überhaupt gar nicht fähig. Wenn wir aus unserem Verstand heraus versuchen, das nicht Liebenswürdige zu lieben, bauen wir auf Sand. Wir meinen es dann zwar gut, doch diese Liebe hat Risse.
Das Ich ist das Ego. Zumindest identifizieren wir es in Zeiten des zunehmenden Intellekt-Kults damit. Das Ego ist somit extrem an den Verstand gekoppelt. Verstand ist Logik. Und dass Liebe mit Logik (auf den ersten Blick) nichts zu tun hat, haben wir alle schon Mal erlebt, wenn wir uns in die seltsamsten, unfertigsten, toxischsten und unpassendsten Leute verliebten.
Auch wenn Liebe eine Intellekt-bewusste Entscheidung ist, die du nicht nur aus ganzem Herzen sondern auch aus vollem Verstand heraus treffen musst, um sie überhaupt aktivieren zu können, so entsteht sie aber trotzdem nicht in deinem Kopf oder durch deinen Verstand. Mit Gedankenkraft kannst du Liebe nicht “erschaffen”. Wäre dem so, wir könnten uns unpassende potenzielle Partner aus- und passendere einreden. Das Gefühl, die Anziehung (Resonanz), lässt sich durch Argumente kaum bis gar nicht beeinflussen. Eben weil wir Liebe nicht intellektuell erschaffen (oder abtöten) können. Liebe ist für den Intellekt viel zu feinstofflich, eine gänzlich andere "Substanz". Genau wie Bewusstsein.
Stell dir stattdessen einmal vor, dein ganzes Sein wäre ein Kanal. Dein Denken ist (unter anderem) der Kanalwart. Der Wart trifft Entscheidungen, die er aus einer Kombination von Wissen, Erfahrungswerten, Prägungen, Glaubenssätzen, Weisheit, Verstand, Intellekt, Rechtsempfinden und Intuition fällt. Dieser Wart kann jetzt entscheiden, Person X zumindest soweit lieben zu wollen, dass er X nicht mehr an die Gurgel will und X ihn nicht mehr so sehr aufregen kann. Denn genau wie Hass uns krank macht, macht uns die Liebe gegenüber anderen auch selbst gesünder. Du solltest diese Skill also bereits dir selbst zuliebe erlernen wollen.
Als Kanalwart stellst du jetzt zwar die Ventile entsprechend um, so dass alles so fließen kann, wie du es entschieden hast, doch das, was da fließt, kannst du nicht selbst erschaffen. Du kannst es nur empfangen - und dann weitergeben.
Um lieben zu können, ja um überhaupt verstehen zu können, was ich meine, wenn ich auf meiner Seite von Liebe spreche, ist es unerlässlich, dass du selbst mit der Quelle verbunden bist - oder es zumindest einmal warst und dich genau erinnern kannst, von welchem Erfülltsein ich rede. Ansonsten hilft dir die beste Absicht nicht, Ventile umzustellen. Wenn nichts da ist, das durch sie fließen kann, wird es wenig bewirken.
Also: egal ob du andere Menschen (bestmöglich) lieben willst oder auch Dinge wie deinen Job, deine Aufgaben und sogar deine “Feinde” (was alles Unliebsame in deinem Leben meint, dessen negative Energie du FÜR DICH mit bestmöglicher “Feindesliebe” neutralisieren oder sogar transformieren kannst) - ausnahmslos steht zu Beginn die Connection mit der Quelle.
Menschen zu lieben, die hübsch, nett, dir wohlgesonnen sind oder deine DNA in sich tragen … All das ist keine Kunst. “Solches können auch die Heiden”, also die Nicht-Erinnerten, die Nicht-Verbundenen, dazu musst du keine unerschöpfliche Quelle in dir gefunden haben. Im Gegenteil - viel mehr machst du dir in dem Fall diejenigen, die du liebst, zur Quelle, was zu Unvollkommenheit (also anhaltender Sehnsucht) und Abhängigkeit führen kann und manchmal auch in Stillstand (Stagnation, innerem Sterben) resultiert.
Und “Feindesliebe” heißt keinesfalls, dass man sich alles gefallen lassen muss. Ganz im Gegenteil. Denn wiederum darf man seine Perlen (diese kostbare Liebe) auch nicht vor die Säue werfen, also vor undankbare, die Liebe verratende Geschöpfe, siehe Matth. 10,11:
"Ihr sollt das Heilige (also reinste Liebe) nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen."
Es täte nicht gut, "Feinde der Liebe", die jene Quelle nur spöttisch verhöhnen, mit der reinsten und mächtigsten Form von Energie zu versorgen, damit jene die gewonnene Kraft im Anschluss dafür verwenden, dich zu vernichten, wie beispielsweise Hater, Mobber, Internettrolle und andere unwissende, sich nicht-Erinnernde. Oder aber sogar ganz bewusste Antagonisten - Doch dazu mehr an anderer Stelle.
Fazit: die Entscheidung, auch das nicht unmittelbar liebenswürdig Erscheinende zu lieben, ist zunächst eine Entscheidung aus dem Verstand heraus. In dem Fall eine sehr aus Weisheit getroffene Entscheidung, manche können sie sogar auch schon intellektuell befürworten (
Snippet #35). Aber die Liebe selbst, die du dazu brauchen wirst, kann dein Verstand nicht erschaffen. Du selbst musst dazu erfüllt sein mit der Kraft/Liebe aus der Quelle, um aus diesem Überfluss heraus einen Anteil weiter fließen zu lassen. Da bleibt keine Angst mehr vor Verlust oder davor, zu kurz zu kommen. Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Bewusstsein - Partnerschaft - Beziehung - Anziehung - Resonanz - Hass - Erfüllung
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Himmel und Hölle
#180 • Filmzitat •
2:52 min
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Wusstest du, dass das Wort Hölle, obwohl man es dort doch vermuten würde, in keiner Bibelübersetzung im alten Testament vorkommt? (Details zu "Hölle" in diversen ...
Religionen, einfach erklärt, siehe Link unten). Die katholische Kirche hat das Bild, das wir heute noch von Hölle haben, jedenfalls stark mitzuverantworten. Wie hätte sie sonst auch Einnahmen durch den Verkauf der "Ablassbriefen" erzielen können, mit denen man sich oder bereits geliebte Verstorbene von den ewigen Qualen der Hölle freikaufen konnte! Das Prinzip Angst und Schuld war immer schon sehr effizient.
Die verheerenden Folgen dieser katholischen Aktion spüren wir heute noch: Wir haben zum einen eine mitunter etwas verzerrte Angst vor dieser Form von Hölle nach dem Tod, zum anderen fehlt eine Angst an anderer Stelle, wo sie uns eigentlich gut vor Üblem bewahren könnte: Vor der buchstäblichen Hölle auf Erden.
Was ist mit Vernunft gemeint? Logik? Intellekt? Bildung? Akademisches Wissen? Nein, denn all das ist beispielsweise im Krieg oder aber auch bei anderen nutzlosen Bosheiten durchaus gegeben und kann höllische Zustände nicht per se verhindern - oft verstärkt und beschleunigt es solche sogar erst noch. Cyberterror, A-B-C-Waffen oder immer raffiniertere Enkeltricks wären ohne intelligente, schlaue Köpfe nicht denkbar. Auch Hitler war durchaus kein unintelligentes Wesen. Welche Art von "Vernunft" fehlt in all diesen Beispielen denn dann?
Die Wortherkunft von Vernunft ist interessant: Mittelhochdeutsch "erfassen, ergreifen", ursprünglich: Erfassung, Wahrnehmung. - Klingt "erfassen" nicht nach etwas ziemlich Ganzheitlichem, Vollständigem? Und steckt in Wahrnehmung nicht das Wörtchen "wahr"?
Die Bibel wird nicht müde, uns dazu anzuhalten, dass wir "Gutes" tun sollen. Es wird dabei nicht mit Hölle gedroht, sondern beispielsweise sagt 1. Korinther 10,23:
"Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf."
Hier steht ganz klar, dass man grundsätzlich durchaus tun kann, was man will. Eine Strafe lese ich hier nicht raus. Jedoch einen schlichten aber bestimmten Hinweis darauf, dass das, was man tut, nicht unbedingt "aufbauen" wird. Was aufbauen?
Ich denke, es geht um den Aufbau einer besseren Welt - oder eben den verpatzten Versuch davon. Sowohl um den Aufbau deiner inneren Welt, als auch von der da draußen. Was ist notwendig für die Erschaffung von inneren und äußeren Umständen, die gerade NICHT die Hölle sein werden? Also somit auch für eine Zivilisation, anders als die, auf die wir uns seit geraumer Zeit immer weiter zubewegen, wenn wir nicht endlich einmal anfangen, etwas selbstkritischer zu reflektieren. Für die Aktivierung eines allumfassenderen Denkens, welches "Wahrheit erfassen" kann: Echte, vollkommene, heilende, versöhnliche Vernunft!
Die Hölle braucht es gar nicht erst nach dem Tod zu geben, wo steckte da auch der Sinn? Die Hölle schaffen wir uns schon selbst. Und zwar genau hier, auf diesem Planeten. In uns und um uns herum. Das beginnt schon bei idiotischen Forderungen wie weiteren Toiletten für all die hinzugekommenen Geschlechter, die es inzwischen bereits gibt, und die noch kommen werden (anstatt einfach einer einzigen: Für alle!)
Wir feiern heute unsere Freiheit so sehr, alles tun und lassen zu dürfen, was wir nur wollen. So zu sein, wie wir sind, ist gefälligst gut. Wir sind alle toll, völlig in Ordnung und können ausnahmslos alle ganz genau so bleiben, wie wir sind. Tausende Bücher und Coaches bauen ihre Leser und Klienten in diesem Tenor auf. Aber stimmt das wirklich? Oder verkauft es sich nur gut, weil es sich so angenehm anfühlt, Balsam für die Seele ist und keinerlei Mühe oder Umdenken erfordert?
Nun, wenn wir doch alle so perfekt sind, wo kommt dann all der Mist her? Ohne ein neues (erwachtes) Bewusstsein IN JEDEM VON UNS wird ES in der Welt auch entsprechend unverändert weitergehen.
Denkst du, es geht bei all dem "Gutes tun" wirklich nur darum, armen, kranken und benachteiligten Menschen zu helfen? Dann hast du ein sehr kurzsichtiges Verständnis von "Gutes tun". Es geht vielmehr darum, dass wir unser wahres Potential endlich einmal entdecken und aktivieren sollen, um dann "Richtiges" zu tun, Zielführendes. Es geht darum, dass wir mal kapieren sollten, dass wir zu mehr hier sind, als einfach nur brav arbeiten zu gehen, Steuern zu bezahlen und zum Ausgleich am Wochenende ein bisschen Party zu machen und hin und wieder in den Urlaub zu fliegen. Es geht um mehr, als die eben erwähnte Art von "Gut sein".
Es ist wichtig, akut Armen, Kranken und Benachteiligten zu helfen. Doch all das bleibt der ewige, angestrengte Versuch von Schadensbegrenzung. Wir räumen den egozentrischen und zutiefst unbewussten Spielregeln, die aktuell noch in der Welt herrschen, hinterher. Das ist gut, aber es reicht nicht. Zum "Aufräumen" wären keine Jahrtausende alten Überlieferungen in sämtlichen Kulturen nötig gewesen. Diese beinhalten mehr an Botschaft. Weit, weit mehr. Und wir könnten auch so viel mehr. Was? Wie? Wofür?
Erinnere dich! Einen Hinweis gibt beispielsweise "Das Prinzip Ahnung" - siehe verlinktes Mind
Snippet #179Urheber d. einleitenden Zitates:
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Flächenland: Dimensionen des Denkens und Seins
#251 • Ralph Waldo Emerson •
5:21 min
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Es gibt jede Menge gute Aussagen des US-amerikanischen Philosophen und Schriftstellers des 19. Jahrhunderts. Doch diese ...
hier passt am besten zum Thema. Es geht ein wenig um "Flächenland", die 1884 erschienene Novelle "Flatland" von Edwin A. Abbott (unter dem Pseudonym A. Square).
Es lohnt sich, zumindest einmal den Inhalt dieser Gesellschaftssatire zu googeln, zumal sie nicht nur unterhaltsam ist, sondern neben ernstgemeinten philosophischen Aspekten auch ein mathematisches Essay über die vierte Dimension darstellt.
Kurz erklärt geht es darum, dass in "Flächenland" alles zweidimensional ist, auch die Bewohner. Die dritte Dimension können sich die flachen Wesen nicht einmal vorstellen. Somit glauben sie auch nicht an eine dritte oder noch weitere Dimensionen, denken nicht wirklich darüber nach und verfügen über keinerlei Erkenntnisse über eine vermeintliche dritte Dimension.
Folglich suchen die Wesen auch nicht nach neuen Impulsen, Ideen oder gar Lösungen für ihre persönlichen oder gesellschaftlichen Probleme in dieser dritten Dimension. Beispielsweise ließen sich ihre zweidimensionalen Mauern durch einen simplen Sprung in der dritten Dimension mühelos überwinden. Wer so etwas zustände brächte, würde nur allzu offensichtlich über magische, übernatürliche Fähigkeiten verfügen.
Schau dir das Social Media Bild an. Wie würde die dreidimensionale Kugel, die Flächenland durchdringt, auf die Bewohner (die weißen Kreise, Dreiecke und Quadrate) wohl wirken? Für sie erschiene die eigentlich räumliche Kugel wie ein gewöhnlicher, flacher Kreis. Doch was ist das? Dieser Kreis kann größer und kleiner werden!! So etwas bringt kein anderes Wesen aus Flächenland zustande. Ist dieser seltsame, nie vorher gesehene und unberechenbare Kreis etwa gefährlich?
Die Flächenländer können nicht sehen, dass sich die Kugel lediglich auf und ab zu bewegen braucht und somit mal eine größere, mal eine kleinere Ebene von ihr in Flächenland wahrgenommen werden kann. Und was passiert jetzt? Der Kreis wird kleiner und kleiner, ist plötzlich komplett verschwunden und kehrt Sekunden später wieder zurück, indem er aus dem Nichts wieder größer und größer wird.
Die Kugel sprang lediglich hoch in die Luft, überwand eine Mauer holte als Indiz vielleicht einen Gegenstand aus einem für die Flächenland-Bewohner eigentlich hermetisch abgeschlossenen Raum. Was für ein Wesen in der dritten Dimension natürlich kein Problem darstellt, ist für ein flaches (Bewusst-)Sein aus Flatland mindestens Zauberei, wenn nicht sogar Hexerei - auf jeden Fall aber bedrohlich!
Beginnt der flache Zeuge dieses Phänomens dann damit, den anderen flachen Wesen vom Erlebten und von der Idee einer dritten Dimension zu erzählen, wird er ausgelacht, als Wichtigtuer verachtet und als Sonderling ausgegrenzt. Womöglich wird er sogar politisch verfolgt, wenn er mit seinen wirren Ideen weiter so viel Unruhe im noch leicht kontrollierbaren Volk stiftet, oder er die bestehende Staatsform mit seinen Enthüllungen in Gefahr bringt, obwohl hohe Stellen bereits sehr gut über die dritte Dimension bescheid wissen. Schau dir auch das verlinkte 2-minutige YouTube Video an, den Trailer zum Film "Flatland".
Machen wir einen Sprung zurück in die Steinzeit. Eine Gruppe früher Menschen sitzt beim Abendessen. Plötzlich ein lautes Donnern. Heute wissen wir, dass heiße auf kalte Luftmassen stoßen, wodurch sich Elektrizität in der Atmosphäre ansammelt und in Form eines Blitzes entlädt, welcher die Luft um sich herum so schnell erhitzt, dass diese sich schlagartig ausdehnt, wodurch der Blitz zusätzlich einen lauten Knall erzeugt, der nur dadurch verspätet zu hören ist, weil der Schall sich etwa 1 Million mal langsamer fortbewegt als das Licht. Aber damals ... da war das laute Donnern für viele ein erzürnter Gott.
Die Menschen waren intellektuell noch nicht sehr weit. Erklärungen für Phänomene dieser Art konnte ihnen der Verstand nicht liefern. Der Mensch ist aber neugierig, gierig nach Neuem, scheint den inneren Drang zu haben, sich weiterzuentwickeln. Wie schön, dass im Bereich der Geister und Götter unendlich großer Spielraum herrscht(e) - ganz anders als im Intellekt. Alles, das nicht erklärbar war, schob man somit Gott in die Schuhe. Erzeugte es Angst, wie der Donner, war Gott wütend. Erzeugte es Sättigung, weil man am Tag jede Menge Tiere erlegen und viele Früchte einsammeln konnte, war Gott zufrieden mit einem.
Jahrtausende vergingen. Für immer mehr brauchte es nun keinen Gott mehr, keinen Glauben an etwas. Denn man gewann Wissen, eine gewisse Gewissheit. Dem Intellekt sei Dank - Halleluja!
In der Psychologie nennt man es gerne mal Pendelbewegung. Wenn ein Extrem aufhört, wird es nicht selten durch das gegenüberliegende abgelöst. Das Couch Potato hat von nun an keine Kreuzschmerzen mehr vom vielen Rumliegen - sondern vom plötzlichen Überengagement. Erst allmählich findet der Exfaulenzer eine gesunde Mitte zwischen langsamem vor sich hin Verwesen vor Netflix und plötzlichem Herztod durch übertriebene Strebsamkeit im Fitnessstudio.
So geht es uns auch heute. Wir können vieles erklären. Sehr, sehr vieles. Wir haben den Intellekt sogar so weit vorangetrieben, dass wir ihn bald wieder in Rente schicken können - weil wir dank KI bzw. AI (künstliche Intelligenz) Maschinen entwickeln, die uns das Denken abnehmen können.
Und hier schließt sich jetzt der Kreis, hier wird es spannend. Denn zwei Dinge sind jetzt in unserer Zeit sehr wichtig, dass wir sie verinnerlichen.
Erstens:
Technisch, politisch, rational, intellektuell, ... können wir sehr viel erreichen, erklären und bewirken. Aber nicht alles. Der vollkommene Intellekt, das vollkommenste Wesen bezüglich Intelligenz entspräche im Beispiel des Flächenlands nach wie vor einem flachen Kreis, Dreieck oder Quadrat, das einfach nur in seinen zwei Dimensionen einer der besten, vielleicht sogar der beste Vertreter aller Zeiten ist. Die dritte Dimension bleibt davon jedoch zunächst völlig unberührt.
Konkret: In zwei Dimensionen kann man vielleicht politische Lösungen finden, wie man soziale Ungerechtigkeit möglichst gut ausgleicht, wie man auf Kriege reagiert, wie man gute Medikamente entwickelt, wie man politische Macht möglichst wirksam einschränken kann, um Missbrauch zu erschweren, wie man umweltschädlichen Überkonsum verhindert und so weiter. Das ist alles intellektuell mal mehr mal weniger gut realisierbar.
Was aber, wenn die dritte Dimension die Spiritualität ist? Wenn es eine Dimension gäbe, deren Beschreiten und Erkennen den Menschen so erfüllen, so "rund" und zufrieden machen könnte, dass er von sich aus gar nicht mehr (so oft und so stark) erkrankt, er keinerlei Anlass für Streit oder gar Krieg in sich trägt, da er darüber erhaben ist und nicht mehr im Ego verhaftet ist. Was, wenn er nicht mehr Macht oder Besitz bräuchte, als er nun mal zum Leben benötigt, weil er seine wahre Sättigung in seinem (deutlich größeren, dreidimensionalen) Inneren findet und alles weitere nur noch als unnötigen Ballast empfände?
Was wäre, wenn die dritte Dimension (Spiritualität, wahres Bewusstsein) bewirkt, dass wir für so manche Probleme gar keine Lösungen mehr benötigen, da die Ursachen für Probleme dieser Art erst gar nicht mehr existieren würden?
Was wäre, wenn viele unserer Probleme nicht nur besser sondern sogar ausschließlich aus einer Metaebene heraus zu lösen wären? Was wäre, wenn es alles nicht primär eine Frage der Politik wäre, sondern viel eher eine der spirituellen Weiterentwicklung der Spezies Mensch - bevor Politik überhaupt klappen kann!? Verbrechen jeglicher Art lassen sich niemals wirksam durch Regeln und Verbote eliminieren, sondern ausschließlich durch das Beseitigen jeglicher Bedürfnisse nach primitiven Zielen - in den tiefste Tiefen des menschlichen Seins. Wir haben kein politisches Problem, besser gesagt existieren keine politischen Lösungen, wenn wir nicht zunächst ein spirituell-philosophisches Defizit beseitigen.
Was ich hier meine, kann nur verstehen und nur nachvollziehen, wer jene Dimension bereits erlebt hat. All jene, die wissen, von welcher Sättigung und inneren Zufriedenheit ich spreche, da sie selbst den Raum in sich erschlossen haben, der all das enthält.
Wir müssen aufpassen, dass wir nicht vom einen Extrem der Steinzeit (kaum Denken, dafür aber jede Menge "Hokuspokus" als Erklärung) nicht ins andere Extrem der Neuzeit abdriften (nur noch Denken, dafür keinerlei Raum mehr für inspirierende, geradezu göttliche Einflüsse, Erkenntnisse, Inspirationen, Versorgungen, Sättigungen und Eingebungen).
Kannst du die zeitlose Wahrheit von Liebe beweisen oder erkennst du sie viel eher ohne jedes Denken als Wahrheit? Kennst du bereits ihre völlige Macht? Genau darin liegt die Kraft des ganzheitlichen Denkens und Bewusstseins. Und genau darin, nämlich im Verspotten und Vernachlässigen der Spiritualität des Seins, liegt die größte Gefahr unserer allzu technikgläubigen, technikgeblendeten und fortschrittsarroganten, seelenlosen und gottlosen Zukunft.
Zweitens:
Die Zeit wird kommen, in der wir weder körperlich noch geistig oder kreativ tätig werden müssen. Und ohne den Drang geht auch die Motivation dafür verloren. Tatsächlich werden uns Maschinen all das abnehmen. Was dann? Was sorgt dann noch für Sinn und Erfüllung eines Menschenlebens? Welches Terrain werden uns Computer niemals abnehmen können, da sie es aufgrund ihrer grobstofflichen, materiellen "Natur" schlicht niemals können werden? Genau - es ist die Spiritualität.
Die "Zukunft der Maschinen" wird die Hölle der Sinnlosigkeit für jene, die bis dahin kein Bewusstsein vom Bewusstsein erlangt haben und darin keine neue Heimat, keinen Sinn finden konnten. Und sie wird das Paradies für jene, die dort bereits zuhause sind. Denn dann wird aus der "Gefahr Maschine" ganz diametral - wie es die Natur der Spiritualität nun einmal ist - "Das Paradies". Denn dann existiert das pure Sein. Für den Einzelnen, wenn er den Weg findet und für jeden, wenn wir den Weg als Gesellschaft dorthin finden.
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Das Glück in uns
#60 • Nicolas Chamfort •
0:29 min
0:29 min "Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden." (Nicolas Chamfort)
Unsere wahre Identität und Berufung (oder Vision, Bestimmung, unseren Sinn des Lebens, ...) finden wir in ...
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uns und dann wirken wir aus uns selbst heraus. Durch diesen Prozess entstehen Glück, Zufriedenheit, Freude, Liebe, Gesundheit und Erfüllung.
Diese Erkenntnis macht zudem unglaublich frei und unabhängig. Denn für all dies brauchst du zunächst weder Geld noch bestimmte Güter, bist nicht abhängig von anderen Menschen oder bestimmten Umständen und es ist egal, welches deine Talente, Interessen oder Gaben sind.
Es ist diese Art von Wissen, welches zur größtmöglichen Art von Freiheit führt. Jene Art von Wissen, auf die wir (offiziell) leider immer weniger Wert zu legen scheinen. Denn es könnte uns ja "nur" glücklich machen, jedoch nicht so ohne Weiteres materiell vermögend.
Unsere wahre Identität und Berufung (oder Vision, Bestimmung, unseren Sinn des Lebens, ...) finden wir in ...
uns und dann wirken wir aus uns selbst heraus. Durch diesen Prozess entstehen Glück, Zufriedenheit, Freude, Liebe, Gesundheit und Erfüllung.
Diese Erkenntnis macht zudem unglaublich frei und unabhängig. Denn für all dies brauchst du zunächst weder Geld noch bestimmte Güter, bist nicht abhängig von anderen Menschen oder bestimmten Umständen und es ist egal, welches deine Talente, Interessen oder Gaben sind.
Es ist diese Art von Wissen, welches zur größtmöglichen Art von Freiheit führt. Jene Art von Wissen, auf die wir (offiziell) leider immer weniger Wert zu legen scheinen. Denn es könnte uns ja "nur" glücklich machen, jedoch nicht so ohne Weiteres materiell vermögend.
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Mit allen Sinnen leben
#114 • Christopher E. Schmitt •
1:26 min
1:26 min
Wenn wir mal von Gefühl- oder Sorgen-verdrängenden Mechanismen absehen, kann man meiner Erfahrung nach sagen, dass glückliche ...
Menschen eher weniger nach dem Sinn des Lebens fragen. Zumindest nicht "dringlich". Das ist auch gut so. Ihre Sensoren sagen: "Es läuft alles gut, du bist im Leben dort, wo du sein solltest, es besteht kein Handlungsbedarf."
Wenn dieses mit-allen-Sinnen-leben mal nicht mehr so richtig funktionieren will, man sich oft lustlos, unmotiviert, niedergeschlagen oder depressiv fühlt, sollte man nicht in Panik geraten. Wir wollen lachen, lieben, fröhlich sein, und vergessen dabei oft, dass Gefühle und Stimmungen wie Trauer, Schmerz und Sehnsucht genauso natürliche Bestandteile des Lebens sein können. Auch wenn das unserer Komfort liebenden Gesellschaft so gar nicht passt.
Wie der Tod in unserer Spaßkultur ein Tabuthema bleibt, das man am liebsten (Achtung, Wortspiel) totschweigen würde, so auch jegliche schlechte Laune. Bei beidem scheinen wir zu denken, dass es am besten gar nicht zum Leben gehören sollte. Als würden wir warten, bis die Wissenschaft endlich den Tod besiegt oder zumindest eine Pille erfindet, die glücklich macht - permanent und ohne Nebenwirkungen.
Schlechte Stimmungen sind wichtige Signalgeber. So wie dich deine Nase vor einem Brand warnen kann und dein hungriger Magen vor dem Verhungern bewahrt, so versucht dich schlechte Laune, Traurigkeit und innere Leere dazu zu bewegen, etwas an deiner Situation zu verändern.
Etwas in dir wird nicht mehr satt, will weitergehen. Und so begibt sich dein Inneres in eine Art Sitzstreik, will nichts mehr tun, bis du dir nicht darüber klargeworden bist, was dir fehlt. Aber fehlt dir überhaupt ein Was? Oder solltest du eher dein Wie überdenken? Und wie bewusst bist du dir eigentlich des Wofürs?
Willkommen in der dritten Bewusstseinsdimension. Wenn Was (z.B. neue Dinge) und Wie (z.B. andere Lifestyles) dich nicht mehr glücklich machen, dann könnte es daran liegen, dass diese "Wofür-Etage" dich einfach nicht mehr sättigen kann.
Dies ist ein großes Thema in Teil 1 der Trilogie, natürlich im Coaching und beim ganz realen Projekt sowieso. Denn während die Menschen sich an unzähligen Was überfressen, ohne je satt zu werden, und sich so einige an immer verzweifelteren Wie-Varianten langsam aber sicher in Richtung Wahnsinn bewegen, wird das Wichtigste von allen drei offenbar immer irrelevanter: Das Wofür. Das Einzige, das wirklich sättigen kann. Bist du (dir dessen) bewusst?
Mensch, erinnere dich!
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Von Arschkriechern, Aasgeiern und wahren Helden
#195 • Bertolt Brecht •
0:59 min
0:59 min
"Das moderne Theater muß nicht danach beurteilt werden, wieweit es die Gewohnheiten des Publikums befriedigt, sondern danach, wieweit es sie verändert." (Bertolt Brecht, Quelle: Zitate.de)Leider ist die Befriedigung des Publikums exakt das Maß aller Dinge, ...
wenn es um die Definition von Erfolg geht oder um das oberste Gesetz der in die Tage gekommenen Marktwirtschaft: Nachfrage bedienen! Aber was, wenn eine Welt derart verrannt ist, krank, blind für das Wesentliche, orientierungslos und buchstäblich un-bewusst, dass sie nicht danach verlangt, was ihr wirklich gut täte (z.B. einen Vitaminsaft), sondern, was sich gut anfühlt und immer weiter vergessen lässt (z.B. Schnaps)?
Wer heute immer noch nur im Sinn hat, viel Geld zu verdienen, (beinahe) egal womit und wodurch, wird ziemlich sicher ein "erfolgreicher" Mensch werden. In dem Sinne, wie wir Erfolg NOCH definieren. Im Grunde haben wir es hier aber oft mit nichts anderem zu tun, als einfallslosem, unmutigem Opportunismus, professionalisierter Arschkriecherei und einer Form von Aasgeiertum: Fettfressen (nicht satt!) an Totem und Verdorbenem.
"Gebt den Massen wonach die Massen begehren". Und sei es noch so schä(n)dlich. Ich finde beispielsweise einen Multimilliardär, der dadurch reich wurde, dass er unsere Jugend abhängig macht von überzuckerten, koffeein- und taurinhaltigen Energydrinks und dann noch scheinheilig und zynisch als Sponsor für Sportevents auftritt, alles andere als genial, heldenhaft oder auch nur "erfolgreich" - aus der Sicht umfassenderen Bewusstseins betrachtet. Hier zeigt sich: Schlau ist er gewiss. Aber klug?
Erfolg weiterhin auf diese Weise zu definieren, wird unsere Gesellschaft, Umwelt und Zukunft auch ebenso weiterhin kaputt machen. Doch wer etwas dagegen sagt wird gehasst. Wer wundert sich hier noch, weshalb es da draußen alles den Bach runtergeht und darüber, dass wahre Helden aussterben?
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Sehnsucht lehren
#219 • Antoine de Saint-Exupéry •
2:00 min
2:00 min
Saint-Exupéry)
Daran muss ich dringend arbeiten! Dieses MindSnippet schreibe ich mir vor allem selbst. Aber vielleicht interessiert dich ja, was ich damit meine, dringend daran arbeiten zu müssen.
Ich erlebe immer wieder, dass für manche Leser meiner Bücher und Besucher meiner Seite Vieles zu abstrakt wirkt. Die Frage, die sich einigen stellt, ist in etwa die: "Ja okay, alles schön und gut, aber was habe ich davon (oder die Menschheit)?"
Der Nutzen, der Mehrwert wird nicht erkannt. In jenen Lesern und Besuchern fehlt die Sehnsucht nach eben jenem großen, weiten Meer, dass ich erinnert habe und das mir die Energie für all das hier gibt - und noch darüber hinaus. Nicht falsch verstehen. Auch ich bin natürlich immer mal wieder deprimiert. Wegen der Weltlage, wegen eigener Sehnsüchte, Enttäuschungen und Anstrengungen. Doch die Basis ist stabil, wie nie zuvor in meinem Leben und Tiefs dauern nicht mehr lange an. Auch gehen sie nicht mehr an die Substanz.
Natürlich meine ich die Sehnsucht nach dem Meer im übertragenen Sinne. Es geht um Zusammenhänge. Wenn ich beispielsweise sage: "Die Welt hat in erster Linie kein politisches Problem, sondern zunächst ein massives, spirituell-philosophisches Defizit zu stillen", dann reagieren einige mit Unverständnis. Die Medien sind doch voll von politischen Katastrophen, Fehlentscheidungen, Lug und Trug, Korruption, Dummheit und Machtgier - wie kann ich da sagen, es gibt kein politisches Problem? Das stimmt. Es gibt viele politische Probleme. Doch der Punkt ist - es gibt keine politische Lösung!
Denn was geht Politik voraus und wird immer die Substanz sein, aus der Politik entsteht? Und wer sagt, dass das Leben ein derart großes Politikum ist, wie wir es heute erleben?
Politik ist im Gegensatz zu deiner Psyche, Mentalität, Lebensphilosophie und Spiritualität nichts Natürliches, sondern der menschgemachte Versuch, ebene jenes spirituelle Defizit mit dem Verstand zu kompensieren. Das gelingt aber nicht, da Leben mehr ist, als der Verstand erfassen kann. Dennoch (weil uns dieser Zusammenhang fehlt), scheinen wir umso mehr von Politik zu benötigen, je weniger wir "von alleine", also von unserem Inneren heraus einfach funktionieren. Wir haben vergessen, dass dies ohne Weiteres möglich wäre, die Natur hat uns mit allem ausgestattet, was dazu nötig ist.
Die Zusammenhänge zu erkennen, befreit dich umgehend von aller politischen Last und Sorge. Man muss das politische Chaos und Drama gar nicht mehr verstehen - denn darin liegt schlicht und ergreifend keine Lösung begraben (indirekt schon, direkt aber nicht). Diese Zusammenhänge zu erkennen, lässt eben jene Klarheit, Größe und Weite erkennen, jene Sehnsucht in dir erwachen - wie beim Blick aufs Meer.
Auf einmal wird klar, was zu tun ist - und was eigentlich völlig irrelevant ist! Die Sehnsucht nach der Weite des Meeres lässt dich voller Elan Bäume fällen, um ein Boot zu bauen. Die Sehnsucht nach der Klarheit, Größe und Weite der inneren Erkenntnis lässt dich voller Elan ganz andere Dinge tun. Entscheidend ist nur, ob du diese Weite erfahren möchtest, sie erkennen magst - ob du erinnert werden willst.
Es liegt an dir, was dein Wohl angeht. Und es liegt an den vielen Wirs in der Welt, was unser Wohl angeht. Doch anfangen muss man immer bei sich selbst. Lass uns Segeln gehen!
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Genie oder Wahnsinn?
#134 • Seneca •
1:16 min
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Mich erinnert das auch an das Buch "Irre! - Wir behandeln die Falschen" von Manfred Lütz ("Neue Irre ...", in der Neuauflage). Darin wird (schnell ausgedrückt) ...
gesagt, dass es oft ausgerechnet die sensiblen, die "guten" und jene Menschen sind, die gerade an der Schlechtigkeit der Welt zerbrechen und mitunter sogar in der Psychiatrie landen. Sie werden behandelt als wären sie nicht ganz normal, während die Egomanen und aggressiven, selbstverliebten Ellenbogenmenschen draußen tun und lassen dürfen, was sie wollen - und dafür auch noch als erfolgreiche, selbstbewusste Geschäftsleute hoch geachtet werden, so dass wir mehr und mehr davon heranzüchten.
Nur eines von vielen Indizien dafür, dass wir ganz entschieden etwas verändern müssen und allem voran auch Erfolg ganz anders definieren sollten.
Klingt verrückt diese Idee? Alleine schon, weil sich zwar alle eine bessere Welt wünschen, sich aber in der Regel niemand mühsam verändern möchte? Zwar ganz nett gemeint, aber naiv, um nicht zu sagen lächerlich? Nun, dann ist es vielleicht genau jener Wahnsinn, den Seneca meint, um die "geniale" Idee einer besseren Welt nicht aufzugeben.
Erfolg neu definieren, in größeren Zeitmaßstäben denken, Kollektivbewusstsein statt Egoismus, zur Selbstkritik fähige und offene Menschen? Wahnsinnig naiv, wer daran glaubt, dass dies je passieren wird? Nun, hoffnungslos resigniert, wer es nicht glaubt, oder?
Ich für meinen Teil sterbe lieber jung bei diesem Versuch, als alt beim gelähmten, tatenlosen Zuschauen, wie sich die Abwärtsspirale der Gesellschaft immer tiefer ins Fleisch der Menschen schraubt. Und das meine ich keineswegs so "beleidigt" wie es klingen mag. Sondern weil es genau das ist, worum es im Leben geht.
Das Leben ist Evolution. Und jene Evolution verlangt von uns heute, endlich auch unsere in die Jahre gekommene, seit dem Mittelalter vernachlässigte Spiritualität einem Update zu unterziehen, für die sie allmählich die Gehirne hat reifen lassen.
Erfüllen wir der Natur, dem Leben diesen Wunsch, erfüllt sie uns im Gegenzug mit innerer Sättigung, die auf anderem Weg nicht in dieser Form zu erreichen wäre. Von einer fantastischen Zukunft, die sich heute noch kein SciFi Autor vorstellen kann, mal ganz zu schweigen. Eutopie statt Dystopie. Bist du schon soweit? Sei visionär.
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Du beginnst zu erwachen
#91 • Eckhart Tolle •
1:11 min
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Die Kraft der Gegenwart")
Unser Verstand ist ein unfassbar geniales Werkzeug, das uns gegenüber den Tieren (eigentlich) weit überlegen machen sollte. Nutzen wir ihn jedoch für Bereiche, wo er besser Sendepause haben sollte, beispielsweise, da er für tiefe innere Sättigung nicht die erforderliche Substanz hat, macht uns dieses Werkzeug mitunter sogar gefährlicher, selbstzerstörerischer und feindseliger als jedes Tier. Denn wir bleiben "hungriger" als ein Tier.
Der Verstand in heutiger Form ist noch eine sehr neue "Erfindung" der Evolution und als solche haben wir ihn noch nicht immer so wirklich gut im Griff. Oft denkt er viel eher uns, als dass wir ihn wirklich sinnvoll benutzen. Wenn dann auch noch ein heute leider sehr verbreiteter, überzogener akademischer Stolz hinzu kommt (siehe Heisenberg Zitat: "Der erste Schluck ..."), wird es nicht wirklich besser.
Um "einfachere Menschen" (mir fällt nix ein, das nicht so dumm klingt) mache ich mir gerade weniger Sorgen, wenn es um "gefährlich" geht. Da sie früh lernten, dass sie sich auf ihren Verstand nicht so wirklich unbedingt in jeder Situation verlassen können, bewahrten sie sich oft auf ganz natürliche Weise eine gesunde Balance aus Herz und Verstand und probierten nicht immer und alles mit dem Verstand zu analysieren und zu lösen. Weniger kopflastigen Menschen bleibt oft nichts anderes übrig, als beispielsweise unangenehme Gefühle einfach durchzustehen, anstatt sie zu verdrängen und einfach wegzudenken. In der Folge wirken sie häufig ausgeglichener, angenehmer, weniger anstrengend, sympathischer, offener, ehrlicher, herzlicher und zufriedener, als so manch vermeintliches Superbrain.
Letztere sind hin und wieder gerne auch mal von einer gefährlichen Form von Hochmut befallen, die dann schnell zum "Gefährlichen Halbwissen" mutieren kann. Die Medien und Nachrichten sind voll von oft zwar durchaus sehr intelligenten, doch leider vollkommen unersättlichen Geißeln und Tyrannen der Menschheit.
Siehe auch die verlinkten Beiträge dazu.
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Liebesschmerz in Erfüllung transformieren
#178 • Christopher E. Schmitt •
4:43 min
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Chaos in der Welt dir zusätzlich schwer zu schaffen?
Empfindest du Trauer, Wut, Verzweiflung, Leere, Ratlosigkeit, Angst oder sogar Hass, ... irgendeine Form von Schmerz? Dann bist du hier genau richtig.
Ich möchte dir in möglichst kurzen Worten erklären, worum es sowohl in den (zum Großteil autobiografischen) Büchern geht, als auch in meinem Coaching, warum ich dich in deinem Leid nicht nur verstehen, sondern auch abholen kann und was all das mit deiner Rettung bzw. Verarbeitung des Schmerzes zu tun hat, und - als wäre das noch nicht genug - auch tatsächlich noch mit der "Rettung der Welt".
Vor vielen Jahren war ich unsterblich verliebt. Meine Traumfrau lebte genau gegenüber. Wir konnten uns vom Fenster aus zuwinken, sie war über 2 Jahre sehr oft bei mir, fast täglich. Wir kuschelten immer mal wieder, sie wunderte sich "warum sie bei mir viel lieber ist, als bei ihrem Freund" - doch wir kamen niemals zusammen.
Ich litt Todesqualen. Nichts was ich tat oder wie ich war genügte ihr. Je mehr ich versuchte, ihr zu gefallen, sie zu erobern, ihr meine Liebe zu zeigen und zu gestehen, desto größer wurde offenbar die Kluft zwischen uns. Liebesburnout könnte man es nennen. Das Lied "In The End" von Linkin Park (siehe YouTube Link) wurde meine Hymne, ebenso wie "Numb".
Ich trank zu viel Alkohol, rauchte eine nach der anderen, meine Firma ging den Bach runter, weil ich an nichts anderes mehr denken konnte, als an diese Ungerechtigkeit im Leben, an diesen "Fehler in der Matrix". Ich musste nach fast zwei Jahren der ewig wechselnden Hoffnungen und Enttäuschungen wegziehen, um mein Leben noch irgendwie zu retten. Ein Umzug! Möbel schleppen, renovieren - und das, obwohl ich kaum die Kraft hatte, morgens aufzustehen oder auch nur die Gabel beim (seltenen) Essen zu halten. Ich war am Ende. Ich konnte fast nicht mehr. Und wollte auch nicht mehr.
Ich hasste Gott und die Welt. Ich haderte mit Gott. Wie konnte es sein, dass sie mich so sehr mochte, dass sie sogar lieber bei mir war, als bei ihrem Freund! Wie passte das zusammen, dass sie zwar Rotz und Wasser heulte, als ich wegzog, dass sie zwar Arm in Arm und lächelnd mit mir daliegen konnte, wir lachen konnten und sie aber dennoch jeden Gedanken an mehr mit aller Gewalt versuchte in sich abzutöten.
Wie konnte es sein, dass Gott sieht, wie groß und ehrlich meine Liebe war und er mich immer wieder buchstäblich die Liebe meines Lebens in den Armen halten ließ - sie mir aus diesen jedoch immer und immer wieder brutal entriss. Das endete selbst mit meinem Wegzug nicht. Von meiner Sehnsucht, dem Schmerz, dem Leid, dem Alkoholkonsum, der Firmenpleite, der drohenden völligen Selbstaufgabe ganz zu schweigen.
So sollte es für viele, viele Jahre weitergehen! Keine neue Liebe half, kein Restart in der Firma. Nichts, das ich unternahm, konnte etwas an der Situation und an dem Loch in meinem Herzen ändern.
Doch noch immer hatte mir das böse Leben offenbar nicht genug Tritte in den Magen gegeben. Jahre später sahen wir uns wieder. Ich war eigentlich weitgehend drüber weg, besser gesagt, ich hatte mich halbwegs damit arrangiert. "Sie wird eben jemanden gefunden haben, der besser ist, der besser zu ihr passt, den sie mehr liebt. So ist es nun einmal." Dachte ich, noch immer traurig und verzweifelt.
Wie gesagt: Jahre später sahen wir uns zufällig wieder. Und dann über zwei Monate fast regelmäßig. Eine Flamme flammte auf. Und dieses Mal nicht nur in mir. Sondern auch in ihr. Sie hatte zwar einen Partner, doch ich erfuhr, dass es keineswegs Liebe war, die sie von mir wegzog - es war viel eher Angst, die sie von mir abhielt und es noch immer tat. Angst, verlieren zu können, was man eigentlich "zu sehr" liebt (siehe MindSnippet 107 "Kein Weg nach Hause").
Meine Ohnmacht war auf ihrem Höhepunkt! Wenn selbst Liebe nicht dazu führen kann, dass man zueinander findet, was denn bitteschön dann? Gott oder das Leben hatte die Mission vollendet: Es zeigte mir den ewigen Kampf zwischen Liebe und Angst! Die wahren "Gegenpole", die wahren Antagonisten. Wo Angst ist kann keine Liebe sein. Und Liebe ist nun einmal eine Entscheidung. Wer sich für die Angst entscheidet, wird Liebe niemals erfahren, sondern immer nur in ihrem kalten, finsteren Schatten ein Leben emotionaler Verkümmerung fristen.
Als ich 12 war fühlte ich mich bereits reif für die Liebe. Ich war wirklich extrem frühreif. Das sagte meine Mutter immer. Und ich dachte, das Leben würde mir nun auch bald Liebe geben. Das war ein Irrtum. Das Leben gab mir keine Liebe. Aber es gab mir eine Ausbildung in Sachen Liebe.
Gerade durch das Fehlen, durch die ewige Sehnsucht, durch das lebenslange Idealisieren von Liebe lernte ich sie in ihrer viel umfassenderen Bedeutung kennen. Ich konnte mich niemals ausruhen. Stets war ich weiter auf der Suche nach der Vollkommenheit bezüglich Liebe.
Dann begriff ich irgendwann, dass dieser enorme Schmerz, dieses Nichtfindendürfen einer glücklichen Liebe genau genommen mein größtes Glück war. Denn anstatt "einfach nur" einer Beziehung fand ich so viel mehr.
Und von genau diesem "Mehr" handeln die Bücher. Darum geht es in meinem Coaching. Und dieses Mehr ist die Kraft, die sogar das ganz reale Projekt kreiert. Wandelt man auf diesen Pfaden, wird man ein Profi im "mentalen Aikido". So nenne ich in Teil 3 die Technik, wie man die Kraft des Angreifers (Angst, Sehnsucht, Hass, Wut, Trauer, ...) 1:1 in etwas Gutes umwandeln kann. Tatsächlich gibt es nichts "Böses", das dir widerfahren könnte. Es gibt nur eine falsche, eine wenig effiziente oder sogar selbstzerstörerische Art, wie du damit umgehst - so wie ich jahrelang.
Ich zeige dir gerne, wie echte Transformation gelingt. Wie du mentales Aikido erlernst. Wie du von Schmerz zu Glück und Erfüllung findest. Wer weiß, vielleicht sogar zu Erleuchtung. In Sachen Liebe wirst du Quantensprünge erfahren, denn sie ist so viel mehr, als die meisten von uns auch nur erahnen können.
Dies ist meine Kurzform meiner Biografie. Das war mein "Transformator". Lass mich dir zeigen, dass dein Schmerz genau dafür gut ist, endlich einen viel glücklicheren, angekommeneren Menschen aus dir zu machen. Krankheit (wovon ich auch ein Lied singen kann), Verlust, ... Schmerzen jeglicher Art beinhalten stets eine ganz große Macht, Kraft und Chance: Transformation.
Nutzt du diese Kraft, macht sie dich zu einem gesunden, freien, selbstbewussten, angekommenen und liebesfähigen Menschen. Nutzt du sie nicht - geschieht das Gegenteil ... Es liegt an dir: Machst du den Schmerz zu deinem Lehrmeister oder zu deinem Henker? Du alleine entscheidest!
Und last but not least - wenn du das Wesen der Liebe dann wesentlich besser erkennen kannst, wirst du auch verstehen, weshalb all dies unausweichlich zur Rettung der Welt, zur Reparatur der Zukunft führt. Vertraue mir!
Ob meine damalige Liebe heute noch oder wieder in meinem Leben ist? Ob ich ihr jemals sagen konnte, wie dankbar ich ihr bin? Ob ich sie noch immer liebe, auf eine noch größere Art und Weise? Ob sie verstanden hat, dass die Bücher, in denen sie eine große und wichtige Rolle spielt, der größte Liebesbeweis und das größte Dankeschön sind, den ein Mensch einem anderen Menschen überhaupt nur machen kann?
Oder gibt es keinen Kontakt mehr, weil sie wieder einmal Angst hat, die Bücher als Unverschämtheit empfindet und am liebsten so tun würde, als wären wir uns niemals begegnet? Und wenn dem so wäre, wie viel mentales Aikido bräuchte ich dann heute, um auch das wieder nicht nur verkraften zu können, sondern das Gute darin zu sehen und Kraft daraus zu gewinnen, selbst wenn es mir anders lieber wäre?
All diese Fragen klärt Teil 3 der Trilogie ... Und für deine Fragen und Schmerzen, machen wir auch dich zum mentalen Aikido Fighter! Melde dich bei mir! Oder hast du Angst?
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Liebeskummer - Sehnsucht - Verlust - Depression - Vermissen - Transformation - NeuesDenken
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Was soll ich bloß tun?
#266 • Ralph Waldo Emerson •
4:05 min
4:05 min "Hast du einmal eine Entscheidung getroffen, verschwört sich das Universum, um sie in die Tat umzusetzen." (Ralph Waldo Emerson, Quelle: careelite.de)
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
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Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).
3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.
Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).
Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
Siehe auch diese passenden Links:
- Meine Bücher 🔗
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Was ist der Sinn des Lebens? 🔗
- Zeitgeist und Erfolg
#156 - Was ist Wirklichkeit?
#141 - Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170 - Von Bewusstsein, Selbstliebe und Egozentrik
#207 - Geozentrisch, heliozentrisch, egozentrisch
#177 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
Ralph Waldo Emerson   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Sinn des Lebens - Lebensaufgabe - Entscheidungen - Bewusstsein - Generation Z - Zukunft - Mission
Ralph Waldo Emerson   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Sinn des Lebens - Lebensaufgabe - Entscheidungen - Bewusstsein - Generation Z - Zukunft - Mission
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Prokrastination und Aufschieberitis. Wirklich Faulheit?
#281 • Mark Twain •
1:55 min
1:55 min
Ob Mark Twain nur gelegentlich etwas faul war oder aber unter Prokrastination litt, auch wenn er es sicher noch nicht so nannte, ...
weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass Prokrastination, also eine Art chronische Aufschieberei, so gut wie nie etwas mit Faulheit zu tun hat. Dahinter können ernsthafte Probleme stecken. Körperliche Beschwerden, Armut oder sogar eine Depression. Burnout, Leistungsdruck oder überzogener Perfektionismus können ebenso dazu führen, dass man "das viel zu Viele" am besten gar nicht erst anpackt. Wo sollte man denn auch überhaupt anfangen?
Interessant ist, wie herum Seneca das Pferd aufzäumt, siehe
Snippet #155 (Ei oder Huhn?)Prokrastination ist alles andere als ein gemütliches Faulenzen. Vielmehr fühlt es sich wie eine Art depressiver Antriebsschwäche an, die zu Frust, Selbstzweifel, mitunter sogar zu Selbsthass und somit zu noch viel mehr depressiver Antriebsschwäche führen kann. Zumindest kam es mir so vor, als ich noch massiv damit zu kämpfen hatte.
So unmöglich es auch erscheinen mag, aus diesem Teufelskreis auszubrechen, so falsch ist dieser Eindruck. Es sind jedoch bei jedem Menschen andere Hebel bzw. verschieden stark gewichtete Ursachen, die man einmal unter die Lupe nehmen könnte. Neben der Art und Weise, wie man sich den To-Dos annähert, der täglichen Dosis oder der Reihenfolge (zum Beispiel am besten von kleinen zu den größeren Herausforderungen), spielt auch die persönliche Motivation eine Rolle und wie man diese optimal mit den anstehenden Aufgaben verknüpft.
Auch erst auf den zweiten Blick Ersichtliches kann sich offenbaren. Beispielsweise packen einige auch deswegen nichts an, weil ihnen eine Art Zuschauer fehlt. "Sieht doch sowieso niemand, ob ich etwas mache oder nicht." - Ohne ein Gegenüber empfinden viele ihr Sein und Tun als nicht relevant oder sogar nicht einmal wirklich existent. Auch das ist mir selbst bekannt. Als ich ein, zwei imaginäre Leserinnen (reale Freundinnen) hatte, fiel mit das Schreiben wesentlich leichter als ohne sie.
Auch hatte ich lange keine Lust den ersten Schritt zu unternehmen, solange ich nicht wusste, worin der zweite oder dritte bestehen würde oder ich dachte, dass ich für Schritt Nummer zehn ohnehin keinen Mut, keine Kraft oder kein Talent haben würde. Doch das ist ebenso falsch, denn der Weg entsteht beim Gehen und mit ihm die neuen Möglichkeiten. Mit jedem Schritt verändert sich deine Realität, deine (Um)Welt, dein Bewusstsein, deine Selbstwahrnehmung, die Konditionen, ... Ideen entstehen erst dann, wenn die Zeit reif ist (zum Beispiel nach dem x-ten Schritt). Mehr dazu in
Snippet #171. Schließlich geht es auch um Transformation, beinahe schon um Transzendieren (Transzendenz).Abstraktes Hoffen habe ich es mal genannt. Das Hoffen auf Verbesserung durch etwas noch völlig Unbekanntes und Unvorstellbares. Ein nicht einfaches Hoffen, dafür aber ein sehr freies, flexibles und überraschendes. Und eigentlich auch das einzig "richtige" Hoffen. Lies meine sehr persönliche Erfahrung in
Snippet #249.Lass uns reden, wenn du selbst unter Aufschieberitis leidest. Vielleicht kann ich dir in einem Coaching hilfreiche Impulse geben. Mag sein schon bei einem kostenlosen Walk & Talk. Oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und wenn du selbst darüber sprichst oder ich dir andere Fragen stelle, als du sie dir bereits selbst immer stellst, könnte alleine das Reden über deine Prokrastination hilfreich sein.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Mark Twain   (Irrtum melden)
Probiere auch:
Aufschieben - Prokrastination - Faulheit - Trägheit - Burnout - Überforderung - Transformation
Mark Twain   (Irrtum melden)
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Sieh nicht nur den Gewinn
#136 • Steve Jobs •
0:24 min
0:24 min "Wenn du nur auf den Gewinn schaust, wirst du nachlässig. Aber wenn du dich darauf konzentrierst, richtig gute Produkte herzustellen, wird der Gewinn folgen." (Steve Jobs)
Alles wird teurer. Selbst das halbwegs menschenwürdige Wohnen wird immer ...
mehr
unbezahlbarer, zugleich grinsen uns immer mehr Influencer aus echt "richen" Leben entgegen. Angst und Neid ergeben zu gerne Gier. Auch wenn man das beispielweise aus den genannten Gründen gut nachvollziehen kann - vergiss dabei nie das natürliche Prinzip, dass die Mutter aller Fruchtbarkeit die Liebe ist.
Steve Jobs liebte, was er tat - sein Reichtum war "nur" ein angenehmer Nebeneffekt. Eine Folge. Eine Frucht. Doch die Wurzel bestand aus Liebe, Freude, Leidenschaft und echter Hingabe.
Alles wird teurer. Selbst das halbwegs menschenwürdige Wohnen wird immer ...
unbezahlbarer, zugleich grinsen uns immer mehr Influencer aus echt "richen" Leben entgegen. Angst und Neid ergeben zu gerne Gier. Auch wenn man das beispielweise aus den genannten Gründen gut nachvollziehen kann - vergiss dabei nie das natürliche Prinzip, dass die Mutter aller Fruchtbarkeit die Liebe ist.
Steve Jobs liebte, was er tat - sein Reichtum war "nur" ein angenehmer Nebeneffekt. Eine Folge. Eine Frucht. Doch die Wurzel bestand aus Liebe, Freude, Leidenschaft und echter Hingabe.
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Geld - Erfolg - Sinnhaftigkeit
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Mächtiger noch als Spice
#182 • Filmzitat •
1:57 min
1:57 min
Spice - so heißt in dem Science Fiction Werk von 1984 nach dem Roman von Frank Herbert (Regie David Lynch) eine Substanz, die ...
extrem kostbar ist, da sie nur auf einem einzigen Planeten des gesamten Universums vorkommt und unglaubliche Macht verleiht.
Sie "garantiert das Leben", erweitert das Bewusstsein und ermöglicht es, alleine durch Gedankenkraft den Raum zu krümmen und somit blitzschnell in jeden Teil des Universums zu reisen. Klar, dass sich um dieses Monopol heftig gestritten wird. Doch heißt es in dem Film auch, dass es eine Prophezeiung gäbe, ein "Messias" würde kommen, der in die wirkliche Freiheit führen wird ...
Ein Freund sagte neulich, als wir es über Matrix hatten, "das ist doch nur ein Film". Ja, klar. Doch ein Film kann vieles sein. Reine Unterhaltung natürlich. Oder auch ein Vehikel, ein Medium, um etwas auszudrücken, etwas zu vermitteln, das den Machern am Herzen liegt. Bei Science Fiction ist das nicht selten der Fall - ein Genre, das seit jeher die ideale Spielwiese für Visionäre ist. Star Wars, Matrix und eben auch Dune gehören zweifelsfrei zu den "Filmen mit Botschaft". Zumindest zu den Anfangszeiten. Heutige Fortsetzungen verwässern leider häufig zu primär zwar optisch ansprechenden, jedoch oberflächlichen und ausdruckslosen Actionspektakeln.
Vom Spice abhängig zu sein, ist ziemlich doof. Reisen in tausende von Lichtjahren entfernte Galaxien sind nur damit realisierbar. Ohne Spice ist es schlicht nicht möglich, rechtzeitig zu Weihnachten bei Oma zu sein. Aber was könnte so ein Messias denn wohl anbieten, das von der Leistung her vergleichbar und offenbar auch noch sehr, sehr preiswert, wenn nicht gar völlig umsonst zu sein scheint? Und was beinahe noch spannender ist: Wie viel müssen die mächtigen, milliardenschweren Patentinhaber des Spice wohl dagegen haben, dass diese freimachenden Informationen jenes Messias in der breiten, zahlenden Masse bekannt werden?
Was wäre, wenn es so etwas Ähnliches wie das Spice tatsächlich gäbe und es noch dazu jederzeit für jeden völlig kostenlos in unbegrenzter Menge zur Verfügung stünde? Besser noch: Je mehr man es benutzt und konsumiert, je mehr "es fließt", umso mehr wird es sogar noch. Das wäre heftig, oder?
So etwas wäre ein echter Game Changer. Für mich. Für dich. Für alle Menschen. Für die vielen, vielen Armen. Und auch für die wenigen (Super-)Reichen und Mächtigen. Für die einen zum Guten, für die anderen jedoch eher zum Schlechten.
Was wäre, wenn das wahre Wesen und die volle Macht von Liebe unser heutiges, über sie bekanntes Verständnis noch um Längen überschreiten würde und diese Tatsache jedem Menschen bekannt und bewusst werden würde? Es würde die Welt verändern - in einem Maße, das sich noch kein SciFi Autor vorstellen kann.
Die meisten würde es erlösen, befreien und unabhängig machen - von so vielem! Einige Wenige würde es allerdings vom Thron stürzen. Ich sage nur so viel: Es gibt rund 50 Länder auf der Welt, in denen ein Buch, das von der Liebe erzählt, tatsächlich verboten ist - ganz echt, ohne Science Fiction. In manchen Ländern wird man für dessen Besitz sogar mit dem Tode bestraft. Was macht den Mächtigen nur so eine schreckliche Angst davor, dass die wahre Eigenschaft und Macht der Liebe bekannt wird? Die Antwort ist alles andere als fiktiv.
Mensch, erinnere dich ... Oder lass dich erinnern.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Abhängigkeit - Freiheit - Macht
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Abhängigkeit - Freiheit - Macht
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
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265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
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