Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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26 Ergebnisse für: Keywordsuche: Gut
Gut und Böse
#37 • Christopher E. Schmitt •
0:56 min
0:56 min
Natur, im Leben, im Göttlichen so etwas scheinbar Duales wie gut und böse eigentlich nicht existiert? Warum kennen wir dann diese Unterschiedlichkeit?
Wenn wir beides etwas anders definieren, wird es klarer: Was zielführend ist, ist "das Gute", was nicht zielführend ist, oder uns sogar vom Ziel abhalten möchte, ist "das Böse".
Gut und Böse gibt es in der Natur deswegen nicht, weil die Natur grundsätzlich zielführend ist! Bis auf eine Ausnahme: Der Mensch! Er kann durchaus auch die Natur, das Leben, das Göttliche töten. In sich, in anderen, auf dem ganzen Planeten.
Zielführend ... Wir merken also, wie wichtig es ist, das Ziel zu kennen, um Gut und Böse unterscheiden zu können, um die richtigen Entscheidungen zu treffen, um ein sinnvolles Leben führen zu können, um ein erfülltes Leben führen zu können. Um glücklich, satt und gesund zu sein.
Warum hat die Menschheit dann die Suche nach dem Sinn aufgegeben und die Vision des Lebens nicht als oberste Priorität auf dem Schirm? Warum wundern wir uns dann über eine Zivilisation am Abgrund?
Der Sinn des Lebens ist simpel, aber wir unterstützen das Leben nicht darin und somit unterstützt uns das Leben auch nicht in unserem Überleben. Wer den Sinn nicht erfüllt, ergibt keinen Sinn für das Leben, ist hinderlich bei seiner Erfolgsgeschichte und wird aussterben.
Mehr auf meiner Seite, überall. Und in meinen Büchern und meinem Coaching.
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Sinnfrage - Sinnsuche - Sinn des Lebens
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Den guten Wolf füttern
#125 • Mark Twain •
0:22 min
0:22 min "Die kleinste Hoffnung ist besser als die schlimmste Befürchtung." (Mark Twain)
Klingt lustig, weil so logisch. Und trotzdem machen wir es alle immer wieder falsch. Doch gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass wir es ...
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nicht vergessen.
Kennst du die Geschichte von den zwei Wölfen? Stark abgekürzt besagt sie, dass wir alle zwei kämpfende Wölfe in uns spüren. Einen guten und einen bösen.
Der eine ist mutig, zuversichtlich, vertrauensvoll und friedlich, der andere skeptisch, nörgelnd, ängstlich und aggressiv.
Welcher am Ende gewinnt, ist einzig eine Frage, wem wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Wessen Gedanken wir denken. Welchen wir füttern.
Siehe auch den verlinkten Blog "Das Besingen der Finsternis".
Klingt lustig, weil so logisch. Und trotzdem machen wir es alle immer wieder falsch. Doch gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass wir es ...
nicht vergessen.
Kennst du die Geschichte von den zwei Wölfen? Stark abgekürzt besagt sie, dass wir alle zwei kämpfende Wölfe in uns spüren. Einen guten und einen bösen.
Der eine ist mutig, zuversichtlich, vertrauensvoll und friedlich, der andere skeptisch, nörgelnd, ängstlich und aggressiv.
Welcher am Ende gewinnt, ist einzig eine Frage, wem wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Wessen Gedanken wir denken. Welchen wir füttern.
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Bleib wie du bist! Wirklich immer eine gute Idee?
#276 • Heinrich Heine •
3:58 min
3:58 min
Auf die Idee zu diesem MindSnippet kam ich, weil aktuell auffällig viele Leute zu meiner Seite finden durch die Suchanfrage: "Bleib wie du bist Heinrich Heine". Ob ...
die meisten dieser Suchenden Bestätigung für das Nichts-tun-müssen suchten (der ersten Hälfte des Zitates) oder aber wissen wollten, wie "unbequem" es weitergeht, kann ich nicht sagen.
Fest steht aber: Möchtest du einen Besteller herausbringen, dann schreibe einen Selbsthilferatgeber, der den Leuten suggeriert, dass sie nichts tun müssen, nichts an sich zu verändern brauchen, weil sie ganz wundervoll sind, so wie sie sind. Diese "Egoschmeichler" verkaufen sich in unseren Convenience-Zeiten wie warme Brötchen, gerade weil sie so bequem sind.
Sollen sich doch gefälligst die anderen ändern. Die Politiker, mein Chef, die doofen Kollegen. Alle - außer ich, schließlich sagt mir mein klasse Buch ja wie toll ich bin! Aber helfen solche Ratschläge wirklich? Und was könnte Heine gemeint haben mit den zwei scheinbar so widersprüchlichen Aussagen? Beide haben vollkommen recht.
"Bleib wie du bist" ist eine Aussage, die ich ausnahmslos jedem Coachingteilnehmenden so weitergeben möchte. Allerdings ist die Frage: Wer und wie bist du eigentlich wirklich? Und zwar, wenn alle Masken fallen. Wenn Selbstschutzmechanismen, Kontrolldramen, Kompensationshandlungen, Prägungsmuster und überholte Mindsets enden. Und wenn all die kurzlebigen, von außen übernommenen und nicht auf ewigen Wahrheiten basierenden, aufoktroyierten und verinnerlichten Meinungen, Werte, Pflichten und Selbstanschauungen erst ins Wanken geraten, um dann wie eine schwere Last von dir abzufallen? Was und wer bleibt dann noch übrig? Und wie ist dieser Mensch?
Wirst du dann immer noch so viel Kuchen essen? Rauchen? Zu viel trinken? Immer noch so ein Kotzbrocken sein zu deinen Angestellten? Oder immer noch die Klappe halten, wenn andere dich zu unrecht kritisieren? Wirst du dir immer noch alles gefallen lassen oder immer noch jeden Frust auf anderen abladen? Wirst du immer noch glauben, Geld sei das Wichtigste auf der Welt? Wirst du noch immer von denselben, vielleicht toxischen Menschen und Verhaltensweisen abhängig sein?
Was dann übrig bleibt, ist dein wahres Ich. Und dieses Ich darfst, sollst und wirst du unveränderlich behalten. Hier sollst und wirst du "so bleiben, wie du bist". Tatsächlich hast du auch weder eine andere Wahl (denn so wurdest du erschaffen, du kannst auch deine körperliche DNA nicht verändern, umso weniger deine spirituelle), noch wirst du weiterhin ein Bedürfnis verspüren, dass sich etwas ändern müsste.
Dein wahrer, innerer Kern ist es, der so bleiben soll. Er ist es, wer du wirklich bist. Er ist es, dem der erste Teil des Zitates gilt. All deine Verhaltensmuster und Wesenhaftigkeiten jedoch, die diesen Kern verdecken (meist als Selbstschutz-Versuch), die sind es, die verändert werden müssen.
Ich sage "müssen", sofern du vorhast, wirklich frei und glücklich zu werden. Du kannst natürlich auch versuchen, all deine Überbauten an Ersatzhandlungen und Schutzmechanismen beizubehalten und sie dir schönzureden - oder reden zu lassen; Literatur und Coaches dafür wirst du schnell finden. Oder aber du beschließt, dich deinem wahren Kern mutig zu nähern. Mutig, denn nichts ist schwieriger und tapferer als die Reise zu sich selbst.
Snippet #176 - Aber nichts anderes lohnt sich auch so sehr, denn erst die Befreiung deines wahren Ichs kann auch den Startschuss für dein wahres Leben ermöglichen."... aber verändere dich" - Du hast vollkommen recht, wenn du dich dagegen wehrst, dich für irgendeinen Menschen, einen Job oder ein System im Kern(!) zu verbiegen! Niemand hat das Recht, derart über dich zu verfügen. Aber um vom Leben den vollkommenen Support zu erfahren, um ihn erhalten zu KÖNNEN (da dieser anders einfach nicht möglich ist), müssen wir uns permanent verändern - und zwar immer gesünder, immer "heiler" werden, immer freier - vor allem frei von unseren ureigensten Ängsten, Komplexen, Selbstzweifeln, Selbsthass, Kontrollmechanismen, Süchten, Abhängigkeiten, Ersatzhandlungen, ... Diese nämlich sind weit, weit schwerwiegendere Dämonen und Sklaventreiber, als es irgendjemand von außen je sein könnte. Deine inneren Sklaventreiber und Dämonen ermöglichen erst die Manifestation der Äußeren.
Beispielsweise: Du wirst nur solange auf Arschlöcher abfahren, solange du dich selbst nicht liebst. Versuchst du, diese Präferenz von außen und mit "Gewalt" aufzulösen, wird dies nicht gelingen. Von innen jedoch, löst sich das Problem von selbst. Von deinem wahren Selbst heraus, das über Arschlöcher nur noch mitleidig lächeln, aber sicher nicht mehr auf sie hereinfallen oder abfahren wird. Dieses Muster gilt für andere Bereiche ebenso.
Anstatt also auf äußere Umstände zu schimpfen und sie von außen angehen zu wollen, fokussiere dich zunächst einmal auf deine innere Befreiung.
Snippet #161 - Das erfordert weit mehr Mut - anfangs auch Kraft - doch erst dann ergibt sich alles andere beinahe von selbst. Und glaube mir: Es wird nicht annähernd so "schlimm", wie du jetzt noch befürchtest.Ein Gedanke, der dir am Anfang helfen kann und über den es sich lohnt einmal nachzudenken:
"Wie viel muss sich ändern, damit du dich selbst lieben kannst? - Oder ist es nicht viel eher: Wie viel Selbstliebe brauchst du, damit du Dinge verändern kannst?"
Bedenke auch, dass es immer nur das Jetzt gibt.
Snippet #106 - Wenn du Kraft brauchst, um beispielsweise Veränderungen oder den Blick nach Innen anzugehen, benötigst du diese Kraft stets im Hier und Jetzt. Nicht im Morgen oder im Gestern. Dies ist nur realisierbar, indem du dich hier und jetzt liebst. Dann ist es dir möglich, den ersten oder nächsten Schritt zu tun, mehr brauchen wir nicht.
Snippet #171Liebe solltest du dabei für alles an deinem Leben empfinden:
1. Liebe heute schon deinen inneren Kern, den du freidecken, beleben und erlösen wirst
2. Liebe die Idee, die notwendigen Veränderungen anzugehen, die Motivation dafür ist Punkt 1
3. Begegne auch deinen noch-Problemen mit Liebe. Wenn diese sich gehört fühlen, können sie aufhören, dich allzu laut zu plagen.
Das meinte auch Jesus unter anderem mit der "Feindesliebe". Empfinde nie Hass auf Handlungen, die du NOCH tust. Begegne ihnen mit Mitgefühl. Du hast es bisher nicht besser gewusst, du selbst bzw. diese von dir zugelassenen Mechanismen wollen dich im Grunde "nur" vor Schmerzen schützen. Sie meinen es gut. Doch sie bewirken nichts Gutes. Sie sind Ideen deiner Kindheit/Jugend. Heute solltest du schlauer sein. Stichwort "alte Mindsets". Hasse sie nicht, aber liebe den Plan, die Vision und die Manifestation deiner Befreiung weit mehr.
Im Coaching bzw. Mentoring kann ich dich darin gerne unterstützen, gerne auch nach einem vorhergehenden Walk & Talk. Denn es ist wie mit einem Künstler und seinem Marmorblock: Die wunderschöne Skulptur, die du WIRKLICH bist und die niemals mehr verändert werden muss, ist bereits vollständig vorhanden! Was weg muss, ist nur all der unnötige Stein, der dich noch umgibt.
Somit stimmt es: Das Innen kann bleiben wie es ist; das Zuviel an dir, das, was nicht zu deinem unveränderlichen Ich gehört ist es, das weg sollte.
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Freund oder Feind
#181 • Filmzitat •
1:58 min
1:58 min
Wie immer bei den MindSnippets, so ist auch das Folgende meine persönliche Interpretation.
Die Sith sind im Gegensatz ...
zu den Jedi "die Bösen". Während die Jedi quasi die gesamte Filmreihe hindurch so ziemlich gleich bleiben, was Style und Ausstrahlung angeht, wechseln die Bösewichte stets ihr Personal, was auch stark daran liegen mag, dass sie in der Regel am Ende eines Films umkommen. (Siehe MindSnippets #16 & #18 über die Kurzlebigkeit von Herrschsucht).
Die Jedi verkörpern somit Beständigkeit, Verlässlichkeit und das schlichte Erhaltenwollen von Frieden und Freiheit für jeden, während die Vertreter der "dunklen Seite der Macht" natürlich durch fantasievolle, kreative und immer wieder überraschende Outfits, Waffen und MakeUps faszinieren können. Aber auch bei ihnen bleibt eine Sache immer gleich: Die unstillbare Gier nach Macht über alles und jeden im gesamten Universum und das stete Wachstum ihres Imperiums.
Man könnte jetzt auch darüber diskutieren, dass beide Seiten sich brauchen: Die einfallsreich ausdesignten Charaktere und die perfiden Pläne des Imperiums ziehen definitiv die meisten Fans in die Kinos. Die Jedi können natürlich auf den ersten, vielleicht auch noch auf den zweiten Blick ziemliche Langweiler sein. Manche blendet und fasziniert das Böse leider auch noch über das Filmende hinaus - aber die Ideologie der "Guten" ist es letztlich, von der wir alle tief in uns wissen, dass sie einfach siegen MUSS ganz am Ende. Doch darum geht es in diesem Snippet nicht.
Was meint Obi-Wan Kenobi mit diesem Satz? Dem geht zuvor die Aussage von Anakin Skywalker: "Wenn ihr nicht auf meiner Seite steht, dann seid ihr mein Feind." - Eine extreme Haltung. Ja oder nein. Weiß oder Schwarz. Hopp oder Topp. Die Denkweise eines Sith. Eines Bösen. Laut Obi-Wan.
Das Differenzieren scheint einem Sith also schwer zu fallen. Mich erinnert das erschreckend an unsere heutige Zeit. Man ist Gutmensch oder Nazi. Impfgegner und Corona-Leugner oder aber ein von der Regierung gebrainwashter Vollidiot. Ich erlebte sogar schon, dass mich jemand als homophob bezeichnete, nur weil ich keinerlei Bi-Interesse habe. Das Differenzieren - es fällt immer mehr Menschen offenbar immer schwerer. Und welche Reaktion steht damit oft in Verbindung? Wut. Eine Vorstufe von Hass.
Die Sith verfolgen sehr egoistische Ziele. Eher schon egozentrische. Nein, es sind eigentlich schon egomanische Ziele und Methoden, ganz klar. Und das Ego ist leider schlicht und ergreifend nicht in der Lage, besonders vielschichtig zu denken. Es denkt einfach. Es denkt an sich, ist in der Regel angstgetrieben. Meist von der Angst, zu kurz zu kommen - es kennt nun mal keinen sättigenden Geist.
Es denkt in Kategorien, die das Leben selbst jedoch gar nicht bereithält. Wäre das Ego eine Computergrafik, wäre das Ego extrem pixelig, niedrig aufgelöst und schwarzweiß, wogegen Bewusstsein viel eher einem hochauflösenden Retina Display entspricht mit viel mehr Tiefe und unendlich vielen Farben.
Das Imperium zeigt sich nicht nur in Science Fiction Filmen. Die gesamte politische und wirtschaftliche Welt ist durchzogen davon. Doch wo sind die Jedi? Klingelt was bei dir?
Ego gegen Bewusstsein. Genau darum geht es bei der #SpiritualRevolution - auf dem Weg, #NeuesDenken in der Welt zu aktivieren. Die Zeit ist längst überfällig. Wo stehst du? Oder bist du einer der Statisten? Das Projekt freut sich über "Jedi", die (sich dessen) bewusst sind.
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Künstliche Intelligenz kennt keine Wahrheit
#237 • Werner Heisenberg •
1:57 min
1:57 min
Ja, nur vermisse ich leider die zweite Denkweise. Intellektualität, akademischer ...
Fokus, Wissenschaft, technische Innovationen, Digitalisierung, ... Die ganze Welt feiert die enormen Fortschritte der Künstlichen Intelligenz, fast jeder installiert sich beinahe völlig unreflektiert ChatGPT und Co. - und vergisst dabei völlig die "zweite Denkweise", so dass es für "die besten Entwicklungen" schwierig wird.
Die zweite Denkweise sind neben naturwissenschaftlichen, mathematischen und physikalischen Naturgesetzen und ewig verlässlichen, rational erfassbaren Wahrheiten die ebenso ewig verlässlichen Wahrheiten bezüglich der Spiritualität des Menschsein, des Lebens an sich.
Anders gesagt: Was versteht ein Computer vom Sinn des Lebens, der Liebe, von Gefühlen, von Freude, Euphorie, Glück oder auch Trauer, Verlust, Melancholie, Schmerzen jeglicher Art ... von Sehnsucht nach "Heimat" und der Suche nach Gott? Nichts. Und das wird er auch nie und kann somit auch nicht in diesem Sinne "denken". Er wird solche Themen nur sehr gut formulieren können, schöne Referate darüber verfassen und all das sogar in entzückende und verblendende Gedichtform bringen - so dass es sich "beinahe echt" anhört und ach so herrlich menschlich. Aber nur für jene, die selbst schon fast ganz vergessen haben, was das Leben, was das Menschsein eigentlich ausmacht.
Computer kennen keine Wahrheit. Nicht einmal weltliche Wahrheiten, denn sie plappern nur das im Internet "gelernte" nach. Und jenes ist bekanntlich voll mit Unwahrheiten, Fake News, Hass, Propaganda, gefährlichem Halbwissen, Manipulation ... und schon gar nicht kennt KI die universalen Wahrheiten über Gott, den Sinn des Lebens, die Liebe und hat nicht mal eine Ahnung davon, was Spiritualität überhaupt ist - alleine schon deshalb, weil Computer gar nicht nachvollziehen können, was "ahnen" eigentlich ist. Oder was "nachvollziehen können" ist.
Schau dir das verlinkte 4:27 min Video des TV Senders 3sat an, und erfahre, wie ChatGPT und andere KI-Tools funktionieren. Mustererkennung, Wahrscheinlichkeitsrechnungen, ... wahre Intelligenz oder gar Klugheit sieht anders aus. Von Weisheit kann schon gar keine Rede sein.
Und sollte KI eines Tages tatsächlich Fragen wie etwa die nach dem Sinn des Lebens beantworten können und sollte diese Antwort dann sogar tatsächlich keine Lüge und etwas aussagekräftiger als "42" sein, dann darfst du dir sicher sein, dass diese Antwort bereits seit Jahrtausenden existiert. Suchst du sie jedoch nicht selbst, kennst du den Lösungsweg nicht und wirst die Antwort einer KI dann auch nicht verstehen können. Wenn dich Fragen dieser Art also wirklich interessieren, wirst du die Antworten auch finden. Aber mit Sicherheit nicht durch eine Maschine ...
Ich erinnere an dieser Stelle noch einmal daran, dass dies kein alter Mann schreibt, der Angst vor Computern und Fortschritt hat. Dies schreibt jemand, der seit er 8 Jahre alt war, seit den 1980er Jahren, mit Computern zu tun hat und mit 12 Jahren erste Versuche mit künstlicher Intelligenz machte, und der zudem weit mehr an Fortschritt interessiert ist, als man meinen könnte. Nur eben in beiden Denkweisen.
KI bietet Chancen, aber nicht, wenn wir "die zweite Denkweise" vergessen, dann bietet sie eher Fallen, Verblendung, Täuschung und Gefahren. Also. Erinnere dich, wenn Zukunft rundum funktionieren soll. Denn Künstliche Intelligenz bedeutet Himmel oder Hölle. Dazwischen gibt es nichts. Und vom Himmel sind wir dank unserer heutigen, einseitigen, intellektuell brillanten aber spirituell verkümmerten Denkweise Lichtjahre entfernt.
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Böse Bedrohung
#73 • Albert Einstein •
0:10 min
0:10 min "Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen." (Albert Einstein)
Wirklich aktiv, bewusst böse Menschen gibt es nicht bedrohlich viele. Mächtig werden sie erst, indem viele ...
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sie ignorieren, ihren Lügen glauben oder sich sogar von ihnen beeindrucken (=verführen) lassen.
Wirklich aktiv, bewusst böse Menschen gibt es nicht bedrohlich viele. Mächtig werden sie erst, indem viele ...
sie ignorieren, ihren Lügen glauben oder sich sogar von ihnen beeindrucken (=verführen) lassen.
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Ohne Glaube kein Leben
#144 • Leo Tolstoi •
0:41 min
0:41 min "Wo kein Glaube, da kein Leben. Der Glaube ist das Wissen um den Sinn des menschlichen Lebens. Der Glaube ist die Kraft des Lebens. Der Mensch lebt, weil er an etwas glaubt." (Leo Tolstoi)
Jeder glaubt ...
mehr
an etwas. Jeder hat etwas, das ihn antreibt und motiviert. Auf welcher Basis gründen deine Motivationsgedanken? Sind sie von ewiger Natur? Oder unterliegen sie dem aktuellen lokalen oder globalen Zeitgeist? Basieren sie auf Sterblichem? Auf Endlichem? Auf Natürlichem (wie die Natur selbst oder die Naturgesetze) oder auf Menschgemachtem (wie Gesetze, reiner Intellekt und Verstand, Geld, Status, Macht, Güter, ...)? Auf Zerstörbarem oder Unzerstörbarem? Auf Dingen, die im Wert steigen (wie Wissen, Erfahrungen, Erinnerungen) oder sinken (wie Materielles)?
Verwechsle Glaube auch bitte nicht mit Kirche oder Religiosität. Und vergiss bitte auch nicht: Solltest du nichts vom Glauben halten, weil beispielsweise Kirche dich maßlos enttäuscht haben sollte, dann gibst du in diesem Moment der Kirche die Macht, dich vom (wahren) Glauben zu trennen, solange du beides auf alle Ewigkeiten in einen Topf wirfst.
Mache dich zunächst vollkommen frei. Mindsets, Glaubenssätze, ... Vergiss zunächst, um dich dann viel leichter an das Wesentliche zu erinnern. #3erinnerungen machen schon so viel aus.
Jeder glaubt ...
an etwas. Jeder hat etwas, das ihn antreibt und motiviert. Auf welcher Basis gründen deine Motivationsgedanken? Sind sie von ewiger Natur? Oder unterliegen sie dem aktuellen lokalen oder globalen Zeitgeist? Basieren sie auf Sterblichem? Auf Endlichem? Auf Natürlichem (wie die Natur selbst oder die Naturgesetze) oder auf Menschgemachtem (wie Gesetze, reiner Intellekt und Verstand, Geld, Status, Macht, Güter, ...)? Auf Zerstörbarem oder Unzerstörbarem? Auf Dingen, die im Wert steigen (wie Wissen, Erfahrungen, Erinnerungen) oder sinken (wie Materielles)?
Verwechsle Glaube auch bitte nicht mit Kirche oder Religiosität. Und vergiss bitte auch nicht: Solltest du nichts vom Glauben halten, weil beispielsweise Kirche dich maßlos enttäuscht haben sollte, dann gibst du in diesem Moment der Kirche die Macht, dich vom (wahren) Glauben zu trennen, solange du beides auf alle Ewigkeiten in einen Topf wirfst.
Mache dich zunächst vollkommen frei. Mindsets, Glaubenssätze, ... Vergiss zunächst, um dich dann viel leichter an das Wesentliche zu erinnern. #3erinnerungen machen schon so viel aus.
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Glaube - Religion - Berufung - NeuesDenken
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Vergangenheit oder Zukunft?
#45 • Winston Churchill •
0:14 min
0:14 min
Ursachenforschung macht in vielen Fällen Sinn und kann helfen, künftig (die gleichen) Fehler zu vermeiden. Es ist gut, ...
aus der Geschichte zu lernen.
Heutzutage geht es allerdings viel zu oft um (wütende, teils hassende) Schuldzuweisungen und den ewigen Blick nach hinten anstatt um das mutige, motivierte Visualisieren einer gelingenden Zukunft.
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NeuesDenken - Politik - Zukunft
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Die Masse dürstet nicht nach Wahrheit
#174 • Gustave Le Bon •
3:18 min
3:18 min
versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer." (Gustave Le Bon, Quelle: aphorismen.de)
Le Bon war ein französischer Arzt und Psychologe sowie der Begründer der Massenpsychologie vor gut 100 Jahren. Er war damit auch einer Meinung beispielsweise mit George Orwell oder Winston Churchill (siehe verlinkte MindSnippets).
Das macht das Projekt hier zu einer solchen Herausforderung (aber wenn es einfach wäre, wäre es ja leicht 😜). Die Menschen sehnen sich mehr und mehr nach Erlösung, nach einer Besserung der Weltlage. Nie litten so Viele an Zukunfts- und Existenzängsten, an Sinnkrisen oder Depressionen wie seit Corona mit den Folgen der Lockdowns, und seit dem Krieg mitsamt seinen Auswirkungen wie Inflation, Rezession, Energiepreise, ... Ich kenne Kinder, die inzwischen in psychologischer Behandlung sind.
Das einzige, das uns helfen kann, die Welt MASSIV zu verändern (ich spreche von weit mehr, als "nur" dem Klima beispielsweise), ist die tiefste aller Wahrheiten. Beispielsweise der Wahrheit über uns. So wie ein Drogensüchtiger erst beginnen kann, gesund zu werden, wenn er a) einsieht, dass er ein Problem hat und b) den harten Kampf ("sein Kreuz)" auf sich nimmt, so müssen auch wir ernsthaft die Ärmel hochkrempeln, unsere Komfortzone verlassen und in den Spiegel schauen.
Wir müssen sie wissen, die Wahrheit. Beispielsweise über unsere Verfehlungen. Aber auch die Antworten auf den Sinn des Lebens, die Absicht des Lebens, über unsere wahre Identität und auch Bestimmung. Wir müssen wissen (wollen!), was wir diesbezüglich falsch gemacht haben - offenbar noch immer falsch machen bezüglich jenes Einklangs mit der Vision des Lebens - ganz gleich wie weh es tun wird, wie unbequem es wird, wie sehr es uns offenbaren könnte, dass wir womöglich sogar ein (halbes) Leben lang völlig oder teilweise "das Thema verfehlt" haben. Das hört niemand gerne.
Nein, das stimmt nicht ganz. Manche sind daran durchaus interessiert. Ein Gefängnisinsasse nimmt auch (Anfangs-)Strapazen auf sich, gräbt und sägt sich geduldig durch Stahl und Beton beim Versuch, den Einengungen zu entkommen, wenn danach die Freiheit auf ihn wartet. Ausbrechen kann und wird jedoch nur derjenige, der sich darüber bewusst ist, dass er eingesperrt ist. Das Bild ist durchaus vergleichbar. Wenn dich das Folgende TRIFFT, dann kannst du sicher sein, dass es dich auch BEtrifft.
Nach meinen Beobachtungen flüchten wir uns lieber in dreierlei Szenarien:
1. Ablenkende, eher seichte Kost. Fantasy-Filme, -bücher oder -spiele. Wir tauchen ab in andere Welten, lassen uns entführen an einen anderen Ort. Das ist natürlich auch völlig legitim, genau wie feiern, mal was trinken, Urlaub, abschalten, Hobbys, Tapetenwechsel. Es entspannt, lässt einen regenerieren und regt auch die Fantasie an. Kritisch wird es jedoch, wenn wir all das komplett zur Realitätsverdrängung einsetzen. Dosis und Motiv machen das Gift.
2. Wir erkennen zwar, dass vieles mächtig schiefläuft, suchen jedoch die Schuld jedoch (fast) ausschließlich bei anderen - der Nährboden von Verschwörungstheorien, von Hass und Spaltung (=griechisch für "Chaos"). Hier ist es wichtig, dass wir größer denken. Ja, natürlich kann es sein, dass "die Politiker" extremen Mist bauen und dass manche Menschengruppen "schwieriger" zu sein scheinen als andere. Doch werden beispielsweise Politiker durch andere ersetzt, bauen die anderen eben anderen Mist - oder auch den gleichen. So war es schon immer und so wird es immer und immer weitergehen. Solange, bis wir, bis die Menschheit, endlich in größerer Masse spirituell wächst, erwacht oder sich erinnert. Jeder einzelne von uns! Die biologische Evolution ist weit genug fortgeschritten. Die spirituelle (R)Evolution ist es, die wir selbst initiieren müssen, was wir gesellschaftlich noch gar nicht wirklich auf der Agenda haben.
und/oder:
3. Wir ahnen bereits, dass wir eine spirituelle Lösung brauchen und suchen entsprechende Literatur, Social Media Kanäle, Coaches, Lehrer oder YouTube Videos. Doch auch hier ist der Markt überflutet mit Angeboten, die den Menschen geben, was sie gerne hören WOLLEN, anstatt dem, was sie hören SOLLTEN. Letzteres verkauft sich bei weitem nicht so gut, gewinnt keine Follower. Wer will schon täglich daran erinnert werden, dass man sich eigentlich aufraffen müsste, ein paar Dinge anpacken und verändern sollte, wenn man stattdessen auch Texte und Sprüche lesen kann, die auf poetisch wohlklingende Weise umgehend einen Wellnesszustand herbeizaubern - der bis zu den nächsten Nachrichten oder bis zur nächsten Geduldsprobe anhalten wird ("... als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört." Mt. 7,26-27).
Wieso fürchten wir Erkenntnis nur so sehr (siehe Snippet 154 "Angst vor dem Licht")? Sie ist eine Offenbarung. Sie befreit. Sie kann Erklärungen liefern, besser und stabiler Resilienz stärken, als alles andere. Sie kann erleichtern. Sie kann durchaus erst einmal kurz wehtun, typisch für Operationen, die aber auch etwas bewirken. Genau wie bei Neo. Ihm schmerzten die Augen, als er sie (außerhalb der Matrix) zum ersten Mal öffnete. Doch dann wird jene Offenbarung zu einem Abenteuer. Ebenfalls wie bei Neo. Falls du Matrix (1999) magst, dann solltest du ohne zu zögern die rote Pille nehmen wollen. Denn genau das meint der Film.
Möchtest du mehr darüber erfahren, wie wäre es dann mit einem Coaching? Bist du bereits im Thema, dann mach mit bei dem ganz realen Projekt. Der Planet braucht dich! Die Zukunft braucht dich, da sie von den Elon Musks dieser Welt keinesfalls alleine kreiert werden darf! "Visionäre" wie er liefern die technischen Tools für die Zukunft. Für den ganzheitlichen Spirit einer gelingenden Zukunft müssen ganzheitlichere Geister sorgen. Das Leben braucht dich!
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Den Hafen kennen
#111 • Seneca •
0:29 min
0:29 min "Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind günstig." (Seneca)
Wenn du weißt, was du heute Abend essen möchtest, weißt du auch, ob die Zutaten im Kühlschrank dafür günstig sind. Das ist Seneca im ...
mehr
ganz Kleinen.
Aber Senecas Satz gilt bis hin zum Sinn des Lebens. Bis zum Ziel, also Hafen des Lebens. Wie willst du, wie wollen wir als Menschheit wissen, welcher "Wind günstig" ist? Welche Richtung, welche Werte, welche Definition von Erfolg "machen Sinn"? Was ist gut (weil zielführend) und was ist schlecht oder "böse" (weil es vom Ziel abhält)?
Erst wenn wir den Hafen, also den Plan und das Ziel dieses kosmischen Spiels kennen, können wir all das wissen. Den Sinn des Lebens zu erinnern, ist also für unser Überleben und unsere Zukunft elementar. Und das ist inzwischen durchaus machbar. Das Rätsel ist lösbar.
Wenn du weißt, was du heute Abend essen möchtest, weißt du auch, ob die Zutaten im Kühlschrank dafür günstig sind. Das ist Seneca im ...
ganz Kleinen.
Aber Senecas Satz gilt bis hin zum Sinn des Lebens. Bis zum Ziel, also Hafen des Lebens. Wie willst du, wie wollen wir als Menschheit wissen, welcher "Wind günstig" ist? Welche Richtung, welche Werte, welche Definition von Erfolg "machen Sinn"? Was ist gut (weil zielführend) und was ist schlecht oder "böse" (weil es vom Ziel abhält)?
Erst wenn wir den Hafen, also den Plan und das Ziel dieses kosmischen Spiels kennen, können wir all das wissen. Den Sinn des Lebens zu erinnern, ist also für unser Überleben und unsere Zukunft elementar. Und das ist inzwischen durchaus machbar. Das Rätsel ist lösbar.
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Was ist besser als Demokratie?
#43 • Winston Churchill •
1:03 min
1:03 min "Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind." (Winston Churchill)
Ja was denn nun? Ist Demokratie jetzt gut oder schlecht? Die einen sagen ...
mehr
so, die anderen sagen so. Ich bin auch kein Politiker und werde den Teufel tun, hier nun Pro und Contra zu erörtern. Das könnte ich auch gar nicht wirklich seriös. Doch eines weiß ich ganz sicher: Die beste Staatsform haben wir ebenso wie das beste Wirtschaftssystem noch gar nicht gefunden. Und wir können es auch noch nicht. Alleine schon, weil wir glauben, nur aus den bestehenden wählen zu können, da wir doch bereits etwas besseres gefunden hätten, wenn es etwas gäbe, so gebildet und fortschrittlich wie wir heute sind. Oder nicht?
Ideen sind wie Seifenblasen. Sie schwirren um uns herum und suchen sich zur rechten Zeit den richtigen Wirt, in dem sie keimen können, in dem sie wachsen und eines Tages Frucht bringen können. Der eine heißt dann z.B. Zuckerberg und hat die Idee für ein soziales Netzwerk, die andere heißt Astrid Lindgren und hat Ideen für wunderschöne Kindergeschichten.
Und eines Tages werden die ersten Menschen wissen, fühlen, erkennen, welche Regierungsform und welches Wirtschaftssystem dem neuen Horizont der Menschen angemessen ist. Doch bevor wir keinen neuen Horizont haben, gibt es auch keine Ideen, die diesem angemessen sein könnten. Wir schwingen noch nicht in der Frequenz, die wir für diese unfassbar große, revolutionäre Idee bräuchten. Das Gesetz der Resonanz kann hier noch keine (oder nur zu wenige) Wirte finden, um bereits etwas ausrichten zu können.
Aber was wir tun können ist, uns spirituell wieder empfänglich zu machen. Doch dafür müssten wir als Gesellschaft endlich damit beginnen, spirituelles Wissen bzw. Bewusstsein als mindestens gleichwertig zu betrachten, wie akademisches, intellektuelles Wissen.
Ja was denn nun? Ist Demokratie jetzt gut oder schlecht? Die einen sagen ...
so, die anderen sagen so. Ich bin auch kein Politiker und werde den Teufel tun, hier nun Pro und Contra zu erörtern. Das könnte ich auch gar nicht wirklich seriös. Doch eines weiß ich ganz sicher: Die beste Staatsform haben wir ebenso wie das beste Wirtschaftssystem noch gar nicht gefunden. Und wir können es auch noch nicht. Alleine schon, weil wir glauben, nur aus den bestehenden wählen zu können, da wir doch bereits etwas besseres gefunden hätten, wenn es etwas gäbe, so gebildet und fortschrittlich wie wir heute sind. Oder nicht?
Ideen sind wie Seifenblasen. Sie schwirren um uns herum und suchen sich zur rechten Zeit den richtigen Wirt, in dem sie keimen können, in dem sie wachsen und eines Tages Frucht bringen können. Der eine heißt dann z.B. Zuckerberg und hat die Idee für ein soziales Netzwerk, die andere heißt Astrid Lindgren und hat Ideen für wunderschöne Kindergeschichten.
Und eines Tages werden die ersten Menschen wissen, fühlen, erkennen, welche Regierungsform und welches Wirtschaftssystem dem neuen Horizont der Menschen angemessen ist. Doch bevor wir keinen neuen Horizont haben, gibt es auch keine Ideen, die diesem angemessen sein könnten. Wir schwingen noch nicht in der Frequenz, die wir für diese unfassbar große, revolutionäre Idee bräuchten. Das Gesetz der Resonanz kann hier noch keine (oder nur zu wenige) Wirte finden, um bereits etwas ausrichten zu können.
Aber was wir tun können ist, uns spirituell wieder empfänglich zu machen. Doch dafür müssten wir als Gesellschaft endlich damit beginnen, spirituelles Wissen bzw. Bewusstsein als mindestens gleichwertig zu betrachten, wie akademisches, intellektuelles Wissen.
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Das Prinzip Ahnung
#179 • Christopher E. Schmitt •
1:59 min
1:59 min
Ahnung meint hier ...
nicht ein vages Gefühl, eine Art Unklarheit. Ganz im Gegenteil. Am ehesten kann man es vielleicht mit Intuition vergleichen. Beim Prinzip Ahnung überlagern sich verschiedene Arten des Denkens derart, dass dein Verstand sozusagen gar nicht mehr folgen kann. Logik, Wissen, Erlerntes, Erinnerung, Erfahrung, vermutlich auch kollektives Wissen, archaische Erfahrungen ebenso, wie das in uns allen tief begrabene Urwissen ewiger natürlicher Prinzipien oder (auch spiritueller) Naturgesetze.
Im Moment der "Ahnung" spürt man ganz genau, dass das, was man fühlt, zutiefst wahr ist. Leider kann man es in diesem Augenblick aber nicht wirklich gut in Worte fassen. Und umgekehrt: Wenn man das Gehirn anschmeißt, um es doch so gut wie möglich in Worten auszudrücken, verliert man das starke Gefühl der Ahnung sofort wieder.
Natalie Knapp vergleicht es mit einer Symphonie: Der Verstand kann jede einzelne Note oder Pause aufschreiben, sie klar analysieren und beschreiben. Doch wenn du ein klassisches Werk spüren und als das erfahren möchtest, als das es eigentlich vorgesehen war, musst du es auf dich wirken lassen - in seiner Gesamtkomposition. In diesem Zustand erkennst du (in der Regel) keine konkreten Details, aber du fühlst die Gesamtheit, du fühlst den Komponisten - durch die Jahrhunderte hinweg (erinnert dich das auch an den Film "Interstellar"?)
Auf der Ebene kleinster Teilchen ist es ebenso. Willst du von einem Elektron den momentanen Aufenthaltsort wissen oder seine Geschwindigkeit? Beides zusammen ist nicht möglich. Das ist Teil der Heisenbergschen Unschärferelation.
Man kennt es vom Verliebtsein: Es fühlt sich dermaßen wahr und richtig an - nie käme man in dem Moment auf die Idee, nach dem Sinn des Lebens zu fragen - denn man lebt ihn in diesem Augenblick. Aber versuche es so zu beschreiben, dass es den Zustand vollständig zum Ausdruck bringt. Unmöglich!
Das macht das Schreiben über das umfassende Wesen der Liebe (z.B. auch "als Rohstoff") so unglaublich schwierig. Tatsächlich ist es sogar vollkommen unmöglich, ebenso wie die Zahl Pi fertig zu berechnen. Sie ist unendlich. Man kann sich der Liebe mit vielen Worten nur immer weiter nähern, sie aber niemals ganz erfassen. Genau wie Pi.
Beginne ich mit einem Kapitel, muss ich in den Zustand der beschriebenen "Ahnung" eintreten. Ich fühle die Wahrheit. Beginne ich dann zu schreiben, muss ich aufpassen, nicht zu weit ins Denken abzudriften, sonst leidet die Qualität der "Wahrheit". Es ist eine Gratwanderung zwischen Inhalt und Formulierung. Daher schreibe ich in der Regel ganz schnell ein Kapitel aus dem Gefühl heraus, intuitiv, und ändere es dann lange im Ausdruck, nicht aber im Inhalt. Andere Themen wären definitiv einfacher.
Das ist auch der Grund, weshalb ich in der verlinkten FAQ erkläre, wieso meine "Traumfrau" nicht intellektuell verstehen muss, was ich schreibe - sie soll es nur fühlen, das ist mehr wert als alle Worte zusammen. Ich kannte mal so eine Frau.
Übrigens, ich warne vor: Im Coaching kann es immer wieder Momente geben, in denen die Worte ausgehen. Auf meiner oder deiner Seite. Meistens in den Momenten, in denen man spürt, in denen man ahnt, in denen Wahrheit einfach IST. Dieser Zustand ist ebenso erwünscht, wie rege Gespräche. Das Pulsieren, Schwingung ist das Ziel - ein Prinzip des Lebens.
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Magisches Jetzt
#243 • Mutter Teresa •
1:38 min
1:38 min
Es klingt wieder mal so einfach. So simpel, beinahe kitschig. Wie ein Kalenderspruch. Aber in der Praxis gestaltet sich ...
das schon alles andere als einfach. Wir machen uns "gerne" Sorgen, wollen Sicherheit, planen, suchen Gewissheit, ... Spoiler-Alarm: So etwas gibt es nicht. Nicht in letzter Instanz.
In Wahrheit ist das Leben im Jetzt eine der höchsten Künste, die sehr wenige nur beherrschen. Ich möchte hier gar nicht weit ausholen, denn was so einfach klingt, kann man sehr ausführlich erörtern und sogar ein ganzes Leben lang trainieren. Das Bewusstsein vom Jetzt enthält so viel Macht, dass es sich lohnt, tiefer in dieses Wissen einzutauchen.
Dazu empfehle ich zum Beispiel das Buch "Jetzt! - Die Kraft der Gegenwart" von Eckhart Tolle. Er beschreibt es unglaublich gut, wie ich finde, was mit dem Jetzt gemeint ist und weshalb es so wichtig ist, das nicht nur zu begreifen, sondern vor allem auch zu leben.
Selbst die Bibel sagt nicht nur "Sorgt euch nicht um morgen" (Matth. 6:34), sondern verwendet zuweilen auch eine seltsam anmutende Grammatik. Wenn es zum Beispiel in 2. Mose 3:14 heißt:
Gott antwortete: "Ich bin, der ich bin! Darum sag den Israeliten: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt."
Gott, also das Göttliche, ist sozusagen das Sein. Nicht das "ich war" oder "ich werde" - sondern "ich bin". Nicht deine Vergangenheit oder deine Zukunft. Sondern dein Jetzt. Hand aufs Herz: Wie viel Identität verknüpfst du mit dem, was du erlebt hast. Wie viel mit dem, was du eines Tages sein möchtest? Wie viel von "dir" (besser gesagt deinem Ego) würde sterben, würde man sagen: Definiere dich nicht weiter über deine Vergangenheit, sie ist vorbei!
Übrigens: Das ist auch einer der Gründe, weshalb ein Mensch massive (zu starke) Probleme mit dem Thema Tod haben kann. Nämlich dann, wenn das "Ich bin" noch zu wenig präsent ist.
Zu religiös? Wie wäre es mit Wissenschaft? Auch Einstein hatte eine Meinung zur Zeit. Er hielt sie für eine Illusion - wenn auch für eine sehr hartnäckige (siehe Mind
Snippet #106)Lieber astronomisch? Zeit ist äußerst relativ (z.B. zum Raum und zur Bewegung). Die "Zukunft" ist gleichermaßen im Jetzt zu finden, wie die "Vergangenheit" (siehe "Zeitscheiben sind wie Brotscheiben",
Snippet #109, wenn es etwas komplizierter sein darf, mit verlinktem Video)Du magst es eher cineastisch und mit etwas mehr Romantik? Wie wäre es mit dem wissenschaftlich sehr gut recherchierten Film "Interstellar", wenn darin gesagt wird "Liebe ist das Einzige, was Zeit und Raum überwindet." (
Snippet #184)Meine Bücher greifen das Thema in Form der "4. Bewusstseins-Dimension" auf. Aber erst später. (Siehe verlinkten Blog)
Oder magst du über all das lieber persönlich philosophieren? Lass uns beim Walk & Talk plaudern. Ich freue mich auf dich.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Hoffnung erwecken
#61 • Emanuel Wertheimer •
3:52 min
3:52 min
Ich habe das Gefühl, so manche fühlen sich in diesen Zeiten als große Visionäre, weil sie erkennen können, dass es für die Menschheit keine Hoffnung ...
mehr gibt. Sie sehen viele Missstände und Konflikte, unlösbare Probleme und eine allgemeine Verkommenheit in den Herzen der Menschen, welche an Quantität und Qualität auch nur stets weiter zuzunehmen scheint.
Wer das anders sieht, so wie auch meine Seite den Eindruck erwecken mag, besitzt womöglich einfach nicht die Gabe, gut genug hinzuschauen, hat den Schuss noch nicht gehört, ist blind. Oder er ist naiv, blauäugig, verdrängt gerne jegliche allzu offensichtlichen Tatsachen oder weiß es einfach nicht besser.
Ich sehe das ein wenig anders. Mir ist selbstverständlich klar, in welcher Schieflage sich unsere Welt befindet (ich schaue seit 35 Jahren ganz genau hin) und auch, dass - je schlimmer es wird - nur umso mehr Menschen einen aggressiven Egoismus entwickeln (oder Hass auf Andersdenkende). Da ist ein Schiff, das untergeht. Und anstatt dass wir alle zusammen versuchen, das Wasser heraus zu schöpfen und das Loch zu schließen, hauen wir uns lieber gegenseitig die Schädel ein beim Kampf um die wenigen maroden Rettungsbote oder - wenn wir eher so der ruhige, passive Typ sind - rechtfertigen wir unser Nichtstun damit, dass es ohnehin keine Hoffnung mehr gibt. Jeder der dann etwas anderes behauptet, wird schnell zu einer Bedrohung, da ja die eigene Passivität offenbar angegriffen wird.
Daran sehen wir, dass wir spirituell und mental nach wie vor auf den Bäumen klettern. Auch wenn wir uns durch schicke Anzüge, Kostümchen, tolle Autos, protzige Häuser, einen elitären Freundeskreis und eloquente Ausdrucksweise gerne einen anderen Anstrich geben. In Wahrheit haben wir uns in dieser Beziehung in den letzten 5000 Jahren jedoch nicht nennenswert weiterentwickelt. Technik und Wissenschaft hin oder her. (Siehe Blog: Gefährliches Halbwissen)
So möchten heute Viele möglichst schnell reich werden, um sich so gut wie möglich noch einen letzten Rest vom irdischen Paradies erkaufen zu können, um sich freizukaufen vom Chaos der Zivilisation. Man möchte nicht mehr wirklich Teil dieser Menschheit sein, nicht gezwungen sein, bei dem immer kälter und gnadenloseren (Wirtschafts-)Treiben mitmischen zu müssen. Reich zu sein wäre toll. Wie frei man wäre, wie egal einem das sinkende Schiff doch sein könnte!
Autoren schreiben dann umso mehr das, was gefragt ist, um sich am Mainstream satt zu fressen. Dystopien, Thriller mit effektvollem Gemetzel. Das lieben die Menschen. Dafür geben sie Geld aus. Ebenso die Filmemacher. Oder auch Coaches: Anstatt an einer besseren Welt zu arbeiten und Menschen wirklich gehaltvolle und ewige Wahrheiten beizubringen, die sie tief im inneren beruhigen, sättigen und zufrieden machen könnten, lehren viele Coaches lieber, wie man noch resilientere und spitzere Ellenbogen bekommen kann, um sich gegen die anderen noch effizienter durchzusetzen, sie zu überholen, abzuhängen und mit möglichst perfiden Psychotricks zu überlisten, da wir doch alle nur ein Ziel haben: So viel vom restlichen, genießbaren Kuchen für uns alleine zum Fettfressen abzubekommen, wie nur möglich. Und zwar bevor es ein anderer tut.
Egozentriker, die solch eine "Ausbildung" suchen oder auch anbieten, haben in meinen Augen den Weltuntergang mitunter durchaus verdient. Denn jener wird auch sie einholen, wenn er kommt. Vielleicht ein paar Tage oder Wochen später, da ihre Vorräte etwas länger halten und ihre dicken Mauern etwas länger standhalten werden, wenn der wütende Mob erst einmal zur Lynchjustiz mobilmacht. Doch lohnt es sich dafür wirklich, seine Seele derart zu verkaufen? Wie viel Angst muss einen doch plagen, für dieses kurzsichtige Verhalten!
Als ein großer Prophet von Gott berufen wurde, so heißt es, sagte er zu Gott sinngemäß: "Aber wie soll ich es schaffen, dass dieses Ziel erreicht wird?" und Gott antwortete ungefähr: "Ob es gelingt oder nicht, ist nicht deine Aufgabe, nicht dein Problem. Du sollst nur deinen Teil beisteuern und tun, was zu tun ist. Das Gelingen liegt jedoch in meiner Hand."
Vielleicht werde ich alt. Vielleicht auch nicht. Vielleicht haut mir ein Hasser und Neider eines Tages den Schädel ein. Vielleicht bleibe ich arm, vielleicht auch nicht. Doch eines ist sicher: Ich tat das Richtige, indem ich zunächst von ganzem Herzen vom Leben, von der Natur, von Gott erfahren wollte, wozu wir Menschen, wozu ich als Individuum eigentlich da bin. Und als ich es erfuhr, habe ich getan, was zu tun war. Ob es gelingt oder nicht - es liegt nicht an mir (allein).
Das ist es, worum es geht. Denn nur das wird dich am Ende in völliger Harmonie von dieser Welt gehen und zuvor bereits angekommen fühlen lassen. In einer Ruhe, die die Welt nicht kennt, die du dir nicht erkaufen kannst.
Kennst du "Der Alchimist" von Paulo Coelho? Die Hauptfigur machte sich auf ihren (Lebens)Weg. In der Wüste wurde sein Leben bedroht, eine Lanze drohte, sich in seinen Hals zu bohren. Und er dachte nur: "Seltsam, ich spüre keine Angst." Und er begriff: Wenn du auf deinem Lebensweg bist, hast du zwar keine Lust zu sterben, denn deine Mission macht dir durchaus Spaß, doch wenn es sein sollte, hast du damit gar kein Problem, denn "jeder Moment ist der richtige zum Sterben, wenn du dich auf dem richtigen Weg befindest". Falls du eine übermäßige Angst vor dem Tod haben solltest, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass du deinen Weg noch nicht gefunden hast.
Das ist der wesentliche Unterschied: Manche Coaches benutzen die Angst der Menschen, um ihnen beizubringen, wie sie sich mit Gewalt gegen andere durchsetzen, um somit möglichst viele ihrer Ängste zu besiegen. Ich erde dich als Menschen, erinnere dich daran, wer du bist, um was es geht und als Folge wird es gar nicht mehr wichtig sein, ob du ein Rettungsbot abbekommst oder nicht - zumal dieses ohnehin nur wenige Stunden schwimmen könnte, bevor auch es absaufen wird. Denn reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig (Sicherheit) braucht.
Die Zukunft wird eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Alles sieht nach einer Dystopie aus. Doch auch eine Eutopie wäre noch möglich. Den Unterschied macht alleine die Frage, woran wir glauben und was wir visualisieren wollen. Und dass wir sie überhaupt erinnern: Die Vision des Lebens. Doch das muss man wollen. Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
Und ich werde meinen Teil dazu beitragen. Ich rette nicht "die" Welt. Diese Macht hat kein Mensch. Doch ich stelle die Weichen, die ich stellen kann, bereite die Zukunft vor, so gut ich kann. Daher erwecke ich weiter Hoffnung. Das ist meine Mission. Habe ich diese erledigt, ist alles andere egal. So fühlt sich Freiheit an.
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Böse oder dumm?
#168 • Sprichwort •
1:23 min
1:23 min
"Hanlons Rasiermesser" ist der aus dem Englischen stammende Begriff für diesen Satz. Oft wird mit dieser Aussage einer Verschwörungstheorie begegnet. Für Ursprung und interessante ...
Zusammenhänge siehe den verlinkten Wikipedia Eintrag.
Wir neigen dazu, Dinge erklären zu können. Ich denke, das entspricht unserer Natur. Wir wollen der Sache auf den Grund gehen, vor allem wenn etwas extrem "verrückt" anmutet. Die Verrücktheit der gesamten Welt lässt daher auch Viele nach Gott suchen - es ist ein Instinkt, auch und gerade dem größten aller Geheimnisse und Rätsel auf den Grund zu gehen.
Irrationales Verhalten kann einem Angst machen, denn es ist unberechenbar. Und Unberechenbares kann unsere eigene Sicherheit durchaus gefährden. Erst recht, wenn es sich um mächtige Führungspersönlichkeiten handelt, die immer unberechenbarer zu werden scheinen. Und eben böse. Oder doch eher dumm? Verschwörung? Oder einfach nur Pfusch?
Was ist böse? Was ist dumm? Und was hat Angst damit zu tun? Beispielsweise Aktivisten: Wirft eine Gruppe "Zukunftsbesorgter" Kartoffelbrei auf teure Gemälde, nennen es die einen böse, die anderen dumm. Und zugrunde liegt Angst.
Angst ist ein immenser Motor, wenn es darum geht, Böses - oder Dummes - zu tun. Angst vor dem Weltuntergang macht manche zu sich auf die Straße klebenden Kartoffelbreiwerfern. Angst, zu kurz zu kommen, macht uns zuweilen zu gierigen, geizigen, egoistischen, nie genug habenden, teils auch skrupellosen Geschäftsleuten oder korrupten Politikern. Angst, die Frau an einen anderen Mann zu verlieren, macht manche zu Mördern. Angst, einfach nur zu unbedeutend zu sein und von der Geschichte vergessen zu werden, lässt manche Kriege beginnen, an die man sich lange in (Ehr)Furcht erinnern wird ... und so weiter.
Angst ist der Vater von Bosheit und Dummheit. Sie sind sogar eineiige Zwillinge: Manchmal kaum voneinander zu unterscheiden. Ebenso wie Güte und Weisheit der Liebe entspringen. Und Liebe wiederum ist eine Entscheidung.
Ob böse oder dumm, ist letztlich völlig egal, denn die Ergebnisse sind dieselben. Willkommen bei der ultimativen, wirklichen Wurzel von #uprootthesystem. Wenn wir langfristig aber fundiert diesen Planeten (und auch unser ureigenstes Inneres) retten und heilen wollen, hilft nur eines: Das Erinnern. An Ursprung, Identität und Bestimmung. Nichts anderes wird Mensch oder Menschheit je sättigen können.
"Herr, vergib ihnen, denn sie WISSEN nicht, was sie tun." - Jesu letzten Worte sprachen ebenfalls von einer gewissen Dummheit. Von Unwissenheit. Welches Wissen meinte er wohl?
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Wirklichkeit formen
#221 • Antoine de Saint-Exupéry •
0:58 min
0:58 min "Jedes starke Bild wird Wirklichkeit." (Antoine de Saint-Exupéry)
Vorstellungskraft, Visionen und Bilder, gepaart mit jeder Menge Energie, Vorfreude, Tatendrang, Hoffnung, einer kindlichen, förderlichen und nicht destruktiven Ungeduld, ... das ist der Stoff, aus dem Zukunft gemacht ...
mehr
wird.
Kannst du das alles noch? Oder hast du es verlernt, vergessen, wie es geht, belächelst gar, wer noch daran glaubt?
Funktionieren müssen wir heute mehr denn träumen. Gut, besser, perfekt sollen wir sein, in festgetrampelten, vorgeschriebenen Pfaden, um "ganz vorne" mit dabei zu sein. Kein Raum bleibt, keine Zeit und keine Mittel, um Träume und Visionen zu manifestieren. Doch woraus sollen dann jene starken Bilder erwachsen, die aus dieser Welt eine bessere machen können? Wenn nicht aus uns, aus mir, aus dir, aus wem denn dann? Und wessen Ideen, Visionen und Bilder werden stattdessen real?
Morgen jährt sich der russische Angriffskrieg zum 1. Mal. Ich bin mir sicher, jenem gingen Jahrzehnte machtgieriger Getriebenheit mit entsprechend rastlosen Visionen und Bildern voraus. Sie wirken nun mal in beide Richtungen. Würden wir doch nur die andere mindestens ebenso energisch, mit Liebe statt Gier verfolgen und statt Hass Freude zum Antrieb machen. Mit Euphorie und einem Bewusstsein als Spezies und nicht dem Denken der Egozentrik und Kurzsichtigkeit. Dann wäre die Welt eine andere.
Es ist nie zu spät. Solange auch nur eine Handvoll Menschen eines Tages Was-auch-immer überlebt haben wird, werden jene sich fragen, was falsch lief und was sie jetzt besser machen können.
Wir sollten bereit dafür sein und uns früh genug daran erinnern, wie Leben eigentlich geht, wie es wirklich gedacht war. Schon immer. Von Anfang an. Damit sie es eines Tages sein wird:
Eine neue Erde.
Vorstellungskraft, Visionen und Bilder, gepaart mit jeder Menge Energie, Vorfreude, Tatendrang, Hoffnung, einer kindlichen, förderlichen und nicht destruktiven Ungeduld, ... das ist der Stoff, aus dem Zukunft gemacht ...
wird.
Kannst du das alles noch? Oder hast du es verlernt, vergessen, wie es geht, belächelst gar, wer noch daran glaubt?
Funktionieren müssen wir heute mehr denn träumen. Gut, besser, perfekt sollen wir sein, in festgetrampelten, vorgeschriebenen Pfaden, um "ganz vorne" mit dabei zu sein. Kein Raum bleibt, keine Zeit und keine Mittel, um Träume und Visionen zu manifestieren. Doch woraus sollen dann jene starken Bilder erwachsen, die aus dieser Welt eine bessere machen können? Wenn nicht aus uns, aus mir, aus dir, aus wem denn dann? Und wessen Ideen, Visionen und Bilder werden stattdessen real?
Morgen jährt sich der russische Angriffskrieg zum 1. Mal. Ich bin mir sicher, jenem gingen Jahrzehnte machtgieriger Getriebenheit mit entsprechend rastlosen Visionen und Bildern voraus. Sie wirken nun mal in beide Richtungen. Würden wir doch nur die andere mindestens ebenso energisch, mit Liebe statt Gier verfolgen und statt Hass Freude zum Antrieb machen. Mit Euphorie und einem Bewusstsein als Spezies und nicht dem Denken der Egozentrik und Kurzsichtigkeit. Dann wäre die Welt eine andere.
Es ist nie zu spät. Solange auch nur eine Handvoll Menschen eines Tages Was-auch-immer überlebt haben wird, werden jene sich fragen, was falsch lief und was sie jetzt besser machen können.
Wir sollten bereit dafür sein und uns früh genug daran erinnern, wie Leben eigentlich geht, wie es wirklich gedacht war. Schon immer. Von Anfang an. Damit sie es eines Tages sein wird:
Eine neue Erde.
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Der Baum der Welt
#185 • Sprichwort •
4:01 min
4:01 min
Ich hörte auch schon den Satz "Der Dumme sucht nach Schuldigen, der Kluge nach Lösungen." Irrtümlich wird ein ähnlicher Spruch ("In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, Idioten suchen nach ...
Schuldigen") auch Loriot zugeschrieben. Laut falschzitate.blogspot.com ist der Grundgedanke aber eher auf ein altes spanisches Sprichwort zurückzuführen.
Der Baum der Welt, wie ich ihn in meinen Büchern (vor allem in Teil 2) betrachte, "erklärt" - so weit für uns Menschen nachvollziehbar - das Prinzip der Kausalkette (eigentlich "Kausalitätskette").
Wir sehen tatsächlich oft Schuldige. Politiker, die ganz offensichtlich korrupt sind oder gelogen haben, Terroristen, die über Weihnachtsmärkte fahren und in Diskos herumschießen oder sei es auch nur das Arschloch im Auto vor uns, das zu langsam und wie ein Idiot fährt. Von morgens bis abends prallen abwechselnd Dummheiten und Bosheiten auf uns ein (und gehen von uns aus!) - meistens ist das eine vom anderen kaum zu unterscheiden (siehe auch Mind
Snippet #117). "Schuld" - haben wir somit ausnahmslos alle.Aber picken wir doch mal ein starkes Beispiel heraus, in dem ein Politiker bewiesenermaßen korrupt ist. Nun muss man differenzieren: Dass er nicht in seinem Posten bleiben kann, ist klar. Auch dass er bestraft werden sollte. Jedoch anzunehmen, dass mit seiner Entfernung jetzt alles gut wird, ist naiv, eigentlich sogar dumm.
Denn zwar zeigte sich Schuld sozusagen in Form seiner Person. Doch ursächlich ist etwas völlig anderes, weswegen davon ausgegangen werden kann, dass der oder die Nächste im freigewordenen Amt durchaus wieder exakt so handeln könnte.
Die Ursache ist nicht diagnostiziert, das Problem nicht gefunden oder behoben und somit ist die Entfernung dieses Politikers auch nicht DIE Lösung, sondern nur das Entfernen EINER faulen Frucht am Baum der Welt. Doch die nächste wird nachwachsen, denn der ganze Zweig, der Ast und sogar der Stamm sind marode, verpilzt - da die Wurzel "von einfach allem", die Wurzel vom Baum der Welt nun mal nicht die Liebe ist.
Die Idee, für die gesamte Welt eine Wurzel aus Liebe anzustreben mag zwar im höchsten Maße naiv erscheinen, allerdings ist der Gedanke, dass es ohne jene Wurzel jemals besser werden könnte, hingegen schlicht dumm. Dumm deshalb, weil Wissen fehlt. Man weiß offenbar noch nicht, dass es ohne dieses spirituelle Grundgesetz nicht besser werden KANN. Und solange wir das noch nicht wissen, müssen wir eben schmerzhaft lernen. Und sei es sogar durch Kriege.
Egal, wie sehr wir uns aus dem Verstand heraus auch bemühen werden - beispielsweise durch immer mehr Gesetze und härtere Strafen. Diese können das Herz der Menschen nicht erreichen und somit niemals zum Guten verändern. Zudem wird sich "das Böse" auch nicht an Gesetze halten. Ebenso wenig wie das Gute, weswegen es auch in den brutalsten Autokratien immer wieder mutige Freiheitskämpfe gibt.
Gesetze bewirken eine Atmosphäre der Unfreiheit und jene macht außerdem krank. Wie arm ist doch ein Staat, der nur "funktionieren" kann, wenn er alles verbietet! Wie resignierte Eltern, die sich außer durch Verbote und der Androhung härtester Strafen bei ihrem Kind nicht mehr anders zu helfen wissen.
Möchte man im Politikerbeispiel die wahre Schuld finden, müsste man fragen, wieso dieser Mensch korrupt handelte. Weshalb reichte ihm sein Geld und seine Macht nicht? Was muss geschehen, damit man einen Menschen nicht mehr mit solchen Dingen locken und verführen kann? Und so weiter und so weiter.
Man würde seine Biografie studieren, sein Umfeld, seine Kindheit, die Erziehung, die Werte in seiner Familie. Man würde feststellen, dass es "bei diesen Freunden und diesen Eltern ja kein Wunder ist" und auf einmal verÄSTELN sich die Zusammenhänge einerseits zwar immer mehr - auf der anderen Seite wird am Ende immer ein und dieselbe Ursache (Wurzel) aufgedeckt werden.
Man könnte quasi bis "Adam und Eva" zurück forschen. Schuldige Verhaltensmuster sind über unzählige Generation kollektiv gewachsen, gesellschaftlich kultiviert und beinahe archaisch geworden. Aber niemals unveränderlich! Denke an den Fakt der Evolution - diese kann (und muss) auch spirituell endlich einmal weitergehen.
Da die Kausalforschung unüberschaubar ist und wir die Wahrheit und Macht der Antwort "Liebe" nicht kollektiv kapieren, resignieren beide Seiten: Die einen hauen brutal auf die offensichtlich Schuldigen ein (Politiker, Flüchtlinge, Rechte, Linke, ...) und die anderen sehen ausnahmslos in allen Menschen "liebevolle, ganz tolle Wesen" und erteilen genauso wenig zielführend direkt eine Generalamnestie. Weder auf die eine noch die andere kurzsichtige Herangehensweise kommen wir weiter.
Es würde den Rahmen sprengen, aber absolut alles ließe sich auf diese Art zurückverfolgen und man käme immer bei derselben Wurzel an. Der doofe Autofahrer vor uns ist vielleicht depressiv, übermüdet, ängstlich oder wütend - weil ihn der Kummer der Welt fertig gemacht hat und ihm der Zugang, der Pfad zur Quelle und Wurzel aller Kraft, Weisheit und Versorgung nicht bekannt ist. Und wer ist überhaupt an der Weltlage schuld? Und so weiter und so fort ...
Wären wir so vollkommen, so weise wie Gott, wäre es uns möglich, in allen Fragen den wahren Schuldigen zu finden. Doch auch dann wäre der Schuldige im Sinne von "Verursacher" wieder nur ein Mensch, der - wie Véjà es in den Büchern nennt - "nur mal wieder aus der Wahrheit gefallen" ist. Mit anderen Worten - von Liebe (mit all ihrer Macht und "Magie") getrennt war oder ist.
In dieser Trennung - vor allem wenn sie dauerhaft ist - sind alle Untaten nicht nur denkbar, sie sind sogar eine logische Konsequenz. Was ist also unsere wichtigste Aufgabe? Woraus entwächst "das Böse"? Und woraus besteht die Wurzel des "Guten"? Woraus würde im Gegensatz zum Baum der Welt der Baum des LEBENS entwachsen, aus dem sich alles Weitere ergibt?
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen." (Mt. 6, 33) - Schaffen wir es eines (fernen) Tages, eine Zivilisation auf Liebe zu errichten, werden wir uns um keines(!) der heutigen Probleme noch kümmern müssen - sie entstünden gar nicht erst. Aristoteles meint dasselbe, wenn er sagt: "Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich." (siehe unten: Mind
Snippet #70)Zu schwierig? Zu naiv? Keine Ahnung, wie man das machen könnte, wo man anfangen sollte? Über Nacht wird uns das nicht gelingen. Jedoch wird es anders keinesfalls funktionieren! Damit es eines Tages funktioniert, sollten wir heute ernsthaft damit beginnen. Zum Beispiel mit diesem Projekt. Ganz nach Goethe (siehe Mind
Snippet #30).Denke in größeren Zeitmaßstäben! Erweitere deinen Geist und deinen Bewusstseins-Horizont! Reise durch die 4. Bewusstseins-Dimension (im Coaching machen wir das). Bedenke, dass in 120 Jahren kein einziger Mensch mehr von heute leben wird! Wenn neue Generationen direkt und nach und nach bei vollem "Bewusstsein" aufwachsen, sieht der Gedanken schon nicht mehr so naiv aus.
Wie man Geduld und Motivation aufbringen soll, für etwas, dessen Ausgang man ohnehin nicht mehr erleben wird? Siehe Blog "Die 4. Bewusstseins-Dimension" und klicke auf das Keyword "Geduld" für interessante Gedanken dazu.
Siehe auch diese passenden Links:
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Weshalb das Göttliche nicht beweisbar ist
#274 • Christopher E. Schmitt •
6:31 min
6:31 min
es auch nie wissen und kein Mensch wird es je wissen. Ganz einfach, weil Wissen im Verstand, im Intellekt, im biologischen, materiellen Gehirn stattfindet und somit per se ein für allemal ausschließt, dass irgendwer oder irgendwas diese Antwort jemals "wissen" wird. Das gilt auch für eine KI, selbst wenn sie in einem Quantencomputer 1000 Jahre in der Zukunft läuft.
Die Bibel sagt übrigens sinngemäß, dass ein Mensch, der Gott sieht, also in seiner Gänze und Fülle, umgehend stirbt. Materielles Leben (ob als Biomasse Mensch oder in technischer Form) und das "vollständige Wissen" von einfach allem, ist ein Zustand, der schlicht nicht möglich ist. Ebenso wenig wie Materie Lichtgeschwindigkeit erreichen kann. Einzig das Licht selbst scheint hieran Zweifel zu erwecken. Nämlich dann, wenn es sich als Teilchen ausgibt. Als wäre das Licht allmächtig und könne sogar die Gesetze der Physik überwinden... merkst du was?
Entweder lebt etwas in unvollkommener Materie und bleibt stets (auch im Wissen) unvollkommen oder man erreicht Vollkommenheit, dann ist das Leben als Mensch/Materie nicht (mehr) möglich. Mit göttlichem Bewusstsein wächst auch deine Erkenntnis des göttlichen Unbewusstseins, das in zu vielen Menschen vorherrscht - und somit wächst auch dein Weltschmerz. Glaube mir: Gott kennt Schmerz. Größeren als du und ich.
Frage dich selbst einmal: Wenn Materie und Vollkommenheit sich ausschließen und der Mensch beim Erkennen der Vollkommenheit nicht mehr materiell existieren kann, könnte dies dann nicht ein Indiz dafür sein, dass tatsächlich die Ausrichtung auf Gott der Weg aus dem ewigen Kreislauf aus Leben und Tod darstellt? Wenn dein Erkennen des Göttlichen ein materielles Leben nicht mehr nur nicht mehr nötig macht (wie es die Religionen behaupten), sondern weltliches Leben sogar physikalisch unmöglich werden lässt? Es lohnt sich, darüber nachzudenken ...
Meinen Intellekt benutze ich in erster Linie für technisch- rationale Aufgaben. Diese Webseite etwa habe ich komplett händisch programmiert. In meinem Geldverdienjob programmiere ich, mache SEO, SEA, designe, produziere Videos, layoute, texte, kreiere Werbung, ... Ich liebe es, meinen Verstand für knifflige Aufgaben einzusetzen.
Für spirituelles Wissen benötigt man jedoch Zugang einer anderen Art. Das eine kann das andere nicht ersetzen - doch kombiniert man beide Arten zu denken, begreift man sogar das Vernünftige, das Rationale, das sogar wissenschaftlich Erstaunliche am Spirituellen, am Göttlichen, das man bereits erfahren durfte und konnte.
Leider gibt es heute zu oft entweder die einen oder die anderen. Die einen zeigen häufig eine Art "gottloser Fortschrittsarroganz", während die anderen Extreme nicht selten in bunten Hosen bei Vollmond Hühnerknochen vergraben und danach eine Runde Blei gießen bevor sie dann mit den Toten reden - verwechsle Esoterik bitte nicht mit Spiritualität.
Eine Brücke zwischen Intellekt und Geist/Bewusstsein zu bauen - das ist mein Anliegen. Ein neues "Normal" zu manifestieren, das verstanden hat, dass wir Menschen sowohl rational forschende Wesen sind, die es technisch und wissenschaftlich nach vorne treibt, primär aber - als natürliches Wesen - auch eine natürliche, spirituelle Natur haben, die heute mehr Hunger leidet denn je. Weil wir sie kollektiv belächeln. Über diese Idee müde lächeln tun die Fortschrittsarroganten. Die Auslöser dafür sind jedoch allzu oft die Vollmondtänzer. So gesehen kann ich beide Seiten verstehen. Die Lösung: Lasst uns doch bitte endlich einfach einmal in der "erhellten Mitte", im "neuen Normal" ankommen!
Gott kann, werde und will ich auch gar nicht beweisen (warum, erkläre ich gleich). Aber was ich versuchen kann und werde zu "beweisen" (und selbst das ist schon sau schwierig), ist die Tatsache, dass wir ohne spirituelles Wachstum, ohne göttliches Bewusstsein keine Chance auf Überleben haben. Maximal auf ein freud- und sinnloses Dahinvegetieren. Das gilt gleichermaßen für den Einzelnen wie für eine gesamte Gesellschaft.
Viele erleben es doch jetzt schon und in manchen Staaten existiert bereits heute nur noch das reine Funktionieren. Aber sorry. Das hat mit Leben nichts mehr zu tun. Selbst wenn es ewig funktionieren könnte. Funktionieren muss meine Kaffeemaschine. Funktionieren muss mein E-Scooter, damit ich damit zur Arbeit komme - um dort dann "funktionieren" zu können. Aber privat möchte ich LEBEN.
Warum möchte ich Gott auch gar nicht beweisen? Das ist ganz einfach erklärt: Ein Mensch, der nur glauben kann, was er sieht, was er mit seinem Verstand begreifen und mit seinem Intellekt nachvollziehen kann, begrenzt seinen gesamten Erlebnishorizont, sein komplettes Sein auf exakt seine eigene Größe. Und diese ist grundsätzlich verschwindend, lächerlich klein - verglichen mit Allem-das-ist. Das WorldTeam kann mit solch einem Denken nichts anfangen.
Einstein, Tesla, Heisenberg ... wären mit diesem Denken heute keine Namen, an die wir uns noch erinnerten, hätten nie all das erreicht, wofür wir sie kennen. Aber auch das ist wieder nicht beweisbar. Es ist aber erkennbar, beispielsweise in vielen ihrer eigenen Zitate. Ihre Intelligenz beschränkte sich nicht rein auf den Intellekt - wie wir es heute traurigerweise praktizieren und sogar zelebrieren und anstreben. Das ist eine Reduktion, aber ganz gewiss keine Bereicherung für uns und somit kein echter, kein ganzheitlicher Fortschritt.
Snippet #35Der zweite Grund, weshalb das "Ich glaube nur, was ich sehe und verstehe"-Denken ein gehandicaptes Denken darstellt: In dem Moment, in dem du VERTRAUST, ist dein Gehirn gezwungen, loszulassen. Dein gesamtes Wesen lässt sich fallen, vertraut, öffnet sich dem Ungewissen, dem noch Unbekannten, dem, was noch nicht ist, was es noch nicht kann, ist, weiß, erlebt hat, ... und in diesem Moment geschieht Wachstum! Ein Wachstum, das rein Intellektuelle niemals erfahren werden. Ein Wachstum, das Einstein, Tesla, Heisenberg, ... noch sehr gut kannten.
Wachstum ist Leben. Dieses Leben meinte ich oben mit "Ich möchte LEBEN". Es geht weniger um Party machen und jeden Tag lecker Essengehen. Es geht um ständiges Wachstum. Um ständiges Lebendigsein, Flexibelsein, Offensein. Um das ewige Leben.
Ist es schlimm, dass wir Gott niemals "wissen" werden? Im Sinne von "voll und ganz verstehen, kapieren, begreifen" und ERST DANN akzeptieren können, dass es "ihn" gibt, dass es göttliches Bewusstsein gibt? Das wird niemals geschehen. Hier aber auszusteigen ist eines intellektuellen, forschenden Geistes allerdings höchst unwürdig. Tätest du das als Mediziner bei der Suche nach einem Heilmittel gegen Krebs auch? Nach fünf Minuten aussteigen, wenn es nicht gleich klappt, sich die Lösung nicht sofort offenbart?
Snippet #202Es kann eben nur finden, wer tatsächlich ernsthaft sucht. Und das bedeutet in dem Fall: Von ganzem Herzen. Wer Gott nicht von ganzem Herzen sucht, nun, dem wird er sich auch nicht aufdrängen. So einfach ist das. Ich selbst mache es mit Frauen übrigens inzwischen genauso: Wer meint, mich nicht "zu brauchen", soll weg bleiben :-)
Im Ernst: Was hätte ich davon, wenn ich mich einer Frau aufzwinge, versuchen würde, sie davon zu überzeugen, dass ich ganz, ganz toll bin? Nichts. Eine Frau, die mein Sein nicht von sich aus anziehend findet, brauche ich nicht. Mit ihr könnte ich nichts aufbauen, sie hätte mich einfach nicht verstanden, sieht mich (noch) nicht, erkennt mein Wesen nicht.
Gott sieht es ganz genauso. Zu recht. Übrigens ist das auch der Grund, weshalb "Gotteskrieger", die anderen einen konkreten Glauben gewaltsam und "explosiv" aufzwingen möchten, Gott tatsächlich einen Bärendienst erweisen: Sie treiben Menschen eher von Gott weg als zu ihm hin. "Wenn das Gott ist, nein danke". Ich kann jeden verstehen, der so denkt. Aber bitte: Steige nicht aus, weil Gottlose dir ein falsches Bild von Gott zeigen. Sonst lässt du sie über dich siegen.
Snippet #254Kein Gott möchte Menschen um sich, die nicht freiwillig bei ihm sind. Auch Menschen, die mit solchen Angst-Beziehungen leben können, haben die Liebe noch nicht verstanden und erst recht noch nicht gefunden. Beispielsweise Machos, Narzissten, Egomanen, ... und ihre Gegenparts, die sich davon blenden, faszinieren und anziehen lassen. Solche üben die Liebe und stehen noch ganz am Anfang, was auf beiden Seiten noch sehr viel Leid bedeuten wird.
Last but not least ist es auch so, dass dich göttliches Bewusstsein im Inneren verändert. Es wirkt subjektiv. Somit kann man intellektuell noch nichts "messen". Man kann stets sagen, es handle sich eben um selbst eingeredeten Mut, Hoffnung, Kraft und Motivation.
Die Resultate sind dann aber ganz objektiv. Geist manifestiert sich. Vom reinen "erahnen, empfinden, fühlen" hin zum "schau, da ist es!". Doch auch hier werden die Skeptiker alles auf Zufall zurückführen oder auf eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Oder es ist für Außenstehende schlicht nicht ersichtlich. Ein ganz einfaches Beispiel aus meinem Leben, das sicher viele ganz ähnlich kennen:
Nach 11 Jahren ging eine wichtige Beziehung zu Ende. Weil die Lady ihre traumatische Prägung nicht auflösen konnte, dann auch nicht mehr wollte und schließlich resigniert in den Armen eines sadistischen Missbrauchers landete, wo sie jetzt langsam zugrunde gehen wird. Dazu gab es bei mir Schwierigkeiten im Job. Und so manches mehr. Dennoch merkt auf meiner Arbeit niemand etwas davon. Warum? Weil ich unfassbar viel Kraft aus der Quelle beziehe. Doch das Denken der Leute um mich herum geht eher in die Richtung, dass ich offenbar keine Probleme hätte oder aber sehr unsensibel bin, wenn mir eine Trennung dieser Art nicht mehr zusetzt, als offensichtlich zu erkennen ist. Das ist schlicht falsch. Richtig ist: Niemand sieht, wie sehr hier Gott am Werk ist.
Das Göttliche ist eben nicht zu beweisen. Aber es ist erfahrbar. Für jede und jeden. Du musst nur von ganzem Herzen danach suchen. Wie sucht man von ganzem Herzen? Indem du als erstes daran arbeitest, daran zu glauben, dass die Quelle das Wichtigste ist, das du als Basis brauchst. Nicht dein Partner, nicht deine Karriere, ... all das ergibt sich dann von ganz alleine.
Ist es ein Nachteil, Gott niemals zu "wissen"? Im Gegenteil. Diese Frage stellt sich nur, wer noch nicht vertraut und "etwas Greifbares zum daran Festhalten" braucht. Wenn du deine Frau liebst, musst du nicht WISSEN, dass sie dir treu ist (und einen Privatdetektiven engagieren), sondern du glaubst und vertraust ihr. Nur so bleibst du auch ruhig, selbst wenn der Detektiv mal krank ist. Während die Frau (oder der Mann) als Mensch jedoch Fehler machen kann, kann dir das bei den spirituellen Naturgesetzen nicht passieren.
Nimm auch das Beispiel eines Baumes: Er wird versuchen die Sonne zu erreichen, wächst zu ihr hin (entspricht deinem Versuch, das Göttliche zu verstehen, Gott zu erreichen). Wird der Baum es je schaffen (wirst du es je schaffen)? Nein. Ist das schlimm? Nein. Denn würde der Baum es schaffen und die Sonne erreichen (würdest du zu Lebzeiten Gott erreichen), würde der Baum (würdest du) umgehend verbrennen/sterben. Doch der Versuch, die Sonne zu erreichen (das Göttliche zu erreichen), lässt den Baum (dich) wachsen, stark, gesund und fruchtbar werden. Der Weg, das Wachstum ist das Ziel. Das Ziel als Ziel zu betrachten ist eine Perversion unserer (Wirtschats)Welt und entspricht nicht dem Bewusstsein vom Leben im Jetzt. Die Folgen sind Getriebensein statt Angekommensein. Und einige mehr.
Wenn du mehr Support in diesen Dingen brauchst - ich bin für dich da. Mach ein Coaching oder ein Walk & Talk. Ich freue mich auf dich!
Urheber:
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Der Weg entsteht beim Gehen
#171 • Antonio Machado •
3:24 min
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Ähnliche Versionen werden Franz Kafka oder Friedrich Nietzsche zugeschrieben. Laut Quelle (siehe Link unten) stammt er jedoch vom spanischen Dichter Antonio Machado ...
aus dem Jahr 1912.
Ich halte diese Botschaft vermutlich für eine der wichtigsten überhaupt. Ich selbst habe Jahre, eher sogar Jahrzehnte "verschwendet" (auch wenn sie anders wertvoll waren). Man konnte es durchaus sogar eine Form von mittelschwerer Prokrastination nennen (pathologisches Aufschiebeverhalten).
Ich spürte zwar schon mit 12 Jahren, dass ich exakt so ein Projekt machen wollte. Doch ich sah natürlich weder Details noch konkrete Anhaltspunkte und eben schon gar nicht eines: Einen klaren Weg vor mir. Das lag nun nicht alleine daran, dass es Ende der 1980er Jahre noch gar keine Webseiten gab und ich so ein Projekt überhaupt nicht hätte starten können, sondern natürlich vor allem auch daran, dass es zunächst sehr viel zu lernen und zu durchleben gab - und nicht zuletzt: Zu erinnern. Denn mehr als eine vage Intuition war es nicht.
Doch auch als ich eigentlich endlich so weit war, trug ich noch eine falsche, lähmende Haltung in mir:
Wenn man mit einer Sache, die man stark in sich spürt, warten möchte, bis man den (kompletten) Weg vollständig sehen kann, wird man wahrscheinlich niemals losmarschieren. Und eines Tages ist es dann zu spät.
"Du willst noch leben irgendwann, doch wenn nicht heute, wann denn dann? Denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her." - Das singt auch Peter Heppner (Wolfsheim) in "Kein Zurück" (siehe YouTube Link unten).
Aktives, inneres Losmarschieren ist wirklich mit einer Wanderung vergleichbar. Wie viele Kurven, Ecken, Hügel und Täler dürftest du wohl auf einem wochenlangen Weg passieren? Und wie weit kannst du jeweils schauen? Du kannst immer nur die nächste ganz kleine Etappe sehen. Immer nur die nächstene Schritte, bis zur nächsten Wegbiegung. Und wenn du nicht einmal den ersten Schritt wagst, weil du nicht weißt, woraus der zweite bestehen wird, ob und wie du ihn meistern wirst - dann dürftest du wohl ewig dort verharren, wo du heute stehst.
Das kann ein verhasster Job sein, ein Partner, den du gar nicht mehr liebst und der dich nur lähmt und deprimiert, Freunde, die dir nicht mehr guttun und so vieles mehr. Oder auch ein Traum, ein Wunsch, eine Sehnsucht, eine Hoffnung, ein Vermissen, das dich jeden Tag erneut schmerzvoll daran, ermahnt, endlich Mut zu entwickeln. Und Vertrauen.
Warte nicht erst darauf, bis der Weg sich in seiner Gänze zeigt. Das wird niemals passieren. Denn er entsteht tatsächlich erst dadurch, dass du dich aufmachst, ihn zu gehen. Eine Tür öffnet sich immer mal wieder. Eine Hand reicht nach deiner. Doch hindurchgehen oder die Hand greifen - das musst du schon selbst, bevor auch keine Türen oder Hände mehr erscheinen werden.
Dass der Weg entsteht, wenn man ihn geht, liegt auch stark daran, dass sich mit jedem Schritt deine Realität verändert. Wenn du bei einem realen Weg einen Tag lang weiter läufst, siehst du alles aus einer anderen, nicht vorhersehbaren Perspektive. Was eben noch gestunken hat, hat sich auf einmal in eine duftende Blumenwiese verwandelt. Der kalte, schattige, unheimliche Wald machte einer sonnigen Lichtung Platz. Die atemberaubende Aussicht von diesem Hügel, war von dort hinten, von gestern, noch nicht zu erahnen und den beiden lustigen Menschen, die dir auf dem Weg begegnet sind und die dir jede Menge Inspirationen schenkten, wärst du niemals begegnet.
Wenn du anfängst, den Weg zu gehen, wirst du jeden Tag ein kleines bisschen zu einem neuen Menschen. Nämlich zu jenem, der bereit für den nächsten Schritt sein wird. Genau das ist jenes Wachstum, das dich glücklich machen wird! Dann erkennst du was es heißt: "Der Weg ist das Ziel."
Als ich im Herbst 2020 mit diesem Projekt hier anfing, starrte mich eine leere Seite in Scrivener an (sowas wie Word für Autoren) und diese Webseite sagte nicht mehr als "Hier entsteht eine neue Internetpräsenz." Denkst du, ich hätte vor zwei Jahren oder auch nur vor fünf Stunden gewusst, dass ich heute exakt diesen Text schreiben werde? Oder dass es so etwas wie die MindSnippets überhaupt geben wird? Definitiv nein! Chris Cam, Dia:Log, Instant Inspirations, ... nichts davon war je im Voraus geplant.
Diese Seite - das gesamte Projekt - es hat erst in dem Augenblick angefangen zu wachsen, als ich mich den ersten Schritt zu gehen wagte. Ich erinnere mich an das Ausschalten des Fernsehers in jenem Herbst vor zwei Jahren. Die Stille in der Wohnung, die spürbare Einsamkeit in meinem Single Lockdown-Winter wollten mir die Luft zum Atmen nehmen. "Die Angst vor dem weißen Blatt Papier", wie Autoren das Gefühl am Anfang eines Buches nennen. Dann kamen die ersten drei Worte. Ich tippte: "Bist du glücklich?" - Und jetzt, zwei Jahre später, schreibe ich sie gerade wieder. Dazwischen liegt der (bisherige) Weg, den ich zwar immer sehnsuchtsvoll spürte, den ich jedoch niemals sah und der beim Losschreiten dann endlich täglich vor meinen Augen und durch meine Hände entstand. Und du kannst das mit deinem Traum auch!
Die Kunst besteht darin, das Leben als Spiel zu begreifen. Mit Angst macht kein Spiel Spaß. Die Angst ist wahrhaft teuflisch und hat nur eines im Sinn: Dich von den Dingen, Menschen und der Realisierung von Träumen, die du eigentlich liebst, fern zu halten. Das Wort Angst entspringt den lateinischen Worten für Enge, Beengung, Bedrängnis oder Würgen. Das Gegenteil von Weite, Entfaltung und Freiheit. Lass sie los, die Angst.
Und wenn dein Spiel nicht nur für dich, sondern einfach für alles und jeden zum Gewinn werden soll, dann spiele es im Bewusstsein der #3erinnerungen. Trau dich! Spiel es! Steh auf und geh! (Lies ruhig mal in Joh. 5).
Wenn du magst, kann ich dir dabei gerne helfen.
Siehe auch diese passenden Links:
- Meine Bücher 🔗
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- https://falschzitate.blog...ch-dass-wir-sie.html 🔗e
- https://www.youtube.com/watch?v=UjsvyeBWNQQ(Wolfsheim - Kein Zurück)

- Der (sehnsuchtsvolle) Weg ist das Ziel
#152 - Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 - PlayIT! – Das Zitate Spiel 🔗
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Die Vision in deinem Herzen
#175 • Carl Gustav Jung •
2:29 min
2:29 min
Der Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie ...
konnte damals wohl noch nicht ahnen, wie sehr wir heute darauf achten, "wie wir ankommen". Wir brauchen Likes, Follower, Neider, möchten aufsteigen in der Welt da draußen, ihnen allen zeigen, was wir haben, wer wir sind - auch (und erst recht), wenn wir das selbst gar nicht so recht wissen.
Das geht am besten, wenn man sich entsprechend an der Welt da draußen orientiert. Was wir selbst eigentlich wollen, gerät dabei häufig in den Hintergrund. Bis sie später dann anklopft: Die Midlife Crisis. Oder eine Krankheit, die uns zum Nachdenken und zur Selbstreflexion zwingt. In meinen Augen, vom Leben einer der großen Versuche, einen wachzurütteln.
"Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen", war damals mein Konfirmationsspruch (Apg. 5,29). Ich wählte damals diesen Absatz aus, weil er mir als angehender Rebell (erst langhaariger Metal Fan, später dann eine Weile Punk, ... ) sehr aus dem Herzen sprach. Aber nicht nur wegen des zweiten Teils (den Menschen nicht gehorchen zu müssen), sondern tatsächlich vor allem wegen des ersten Teils: Der inneren, wahrhaft "eingepflanzten" Intuition zu folgen. Folgen zu dürfen. Folgen zu sollen sogar! Eine Anweisung und Absegnung von ganz oben - was kann es eigentlich Eindeutigeres geben? Das sehen zu viele eben anders. Wir sollten ihnen nicht gehorchen, denn (fürs Wesentliche) Blinde können in der Regel nicht wirklich gut sehen und sind somit schlechte Wegbestimmer.
Als Kind wollte ich unbedingt Spieleprogrammierer werden. Für Anfang der 1980er Jahre ein sehr früher und ungewöhnlicher Wunsch. Selbst bei IBM glaubte man da noch nicht wirklich an die Zukunft von Computern, und meine Eltern oder Lehrer taten das schon gleich gar nicht (am gesamten Gymnasium gab es keine 10 anderen, die einen Computer hatten). Die Folge: Ich durfte nicht so sein, wie ich wollte, sollte "den Quatsch mit den Computern vergessen". Daher dann auch die Rebellion. Denn für mich gab es keine Alternative zur inneren Berufung. Und so vergingen viele, viele Jahre der Leere, des Vakuums und der (Sinn-) und Identitätssuche.
Erst später wurde mir klar: Computerspiele zu programmieren war nur eine vage Vorahnung! Es ging durchaus "um ein Spiel", aber es ging nicht konkret darum, wirklich Spiele für Computer herzustellen und zu erfinden - es ging darum, das gigantische, kosmische, ganz reale Spiel zu entwirren oder zumindest als solches zu erkennen - es zu erinnern.
Das Leben weiß schon ganz genau was es tut, wenn es dir große Träume, Wünsche und Visionen ins Herz legt. Das tut es nur, weil genau "so jemand" jetzt gebraucht wird. Für den Plan. Für das Leben. Für das große, kosmische Spiel. Solange der Wunsch tatsächlich deinem Inneren entspringt und nicht von außen eigebrannt wurde (das Ego versucht das gerne - das der anderen aber auch dein eigenes).
Sich am Leben im Außen zu orientieren, wenn es um wahre Selbstfindung geht, ist extrem kurzsichtig gedacht. Denn dort draußen findest du stets nur ein Abbild des aktuellen Zeitgeists, der alle paar Jahre wechseln, in anderen Ländern schon anders aussehen kann und der sich nicht daran orientiert, was grundsätzlich dem gigantischen Spiel / Plan des Lebens entspricht, sondern was auch nicht selten das Resultat sein kann von ganzen Generationen "bewusstloser" Menschen. Die manifestierte Realität im Außen ist das Ergebnis des Wertesystems und des Denkens der letzten Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte! Das wirklich Moderne, Aktuelle, die wirkliche "Echtzeit", den buchstäblich "lebendigen Gottesgedanken" - maßgeschneidert auf dich persönlich und deine Zukunft im Einklang mit der Vision des Lebens - findest du nur in dir.
Ahme die Welt da draußen nicht nach! Erinnere dich stattdessen daran, worum es geht. Und dann höre auf dein Inneres. Definitiv wird deine tiefste, innere Berufung 1:1 in das große Gesamtkonzept des Lebens passen: Dein innerer, persönlicher, individueller "Sinn des Lebens" wird ein Mosaiksteinchen sein, für den äußeren, universalen und nie vergänglichen Sinn des Lebens.
Spiel das Spiel nach den Regeln des Lebens. Darin sollten wir alle Eins sein. Doch sei dein eigener Avatar. Sei du selbst. Sei ein Original. Denn alle anderen gibt es schon.
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Kinder und Liebe
#78 • Astrid Lindgren •
1:15 min
1:15 min "Gebt den Kindern Liebe, mehr Liebe und noch mehr Liebe, dann stellen sich die guten Manieren ganz von selbst ein." (Astrid Lindgren)
Die Liebe soll also sozusagen für den ganzen Rest sorgen? Man muss nicht tausend ...
mehr
Dinge verbieten sondern nur eine Sache in den Mittelpunkt stellen? Übertragen von der Kindererziehung auf die gesamte Menschheit (denn Naturgesetze gelten für alle oder für niemanden), hieße das, wir müssten nicht tausende von Missstände BEkämpfen, sondern nur eine einzige Sache ERkämpfen? Wie unfassbar einfach und übersichtlich der Kampf zur Rettung der Welt doch wäre. Kann das wirklich sein? Es kann nicht nur so sein. Es ist so. Mich "erinnert" das gleich an Mehreres:
Zum Beispiel an Aristoteles, der meinte, "Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich" (s.
Snippet #70) oder "Je verdorbener der Staat, desto mehr Gesetze hat er." (Tacitus, römischer Historiker und Senator ca. 70 n. Chr.) - heute aktueller denn je!
Oder es erinnert auch an die Bibel, wenn sie in Matthäus sagt: "Trachtet zuerst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere zufallen." Gottes Reich ... Gott ist Liebe. Strebt also nach Liebe und ihrer Vervollkommnung in euch, fokussiert sie als aller erstes, mit oberster Priorität und der Rest ergibt sich dann von ganz alleine? Der Baum des Lebens erklärt das in Teil zwei meiner Trilogie etwas näher.
Die Liebe ist weit mehr als Romantik und Nächstenliebe. Sie ist auch mehr als die Liebe zu den eigenen Kindern. Mehr noch als Familie. Sie ist ein Mysterium, sie hat Magie. Sie ist die Ursubstanz des Seins, des Lebens. Und es wird Zeit, dass sie auch wissenschaftlich ernstgenommen und politisch ins Zentrum gerückt wird. Vorher kann Leben schlicht und ergreifend nicht dauerhaft existieren. Zunächst werden Mensch und Umwelt krank, dann wahnsinnig und dann können sie nur noch hoffen, dass es bald endet. Buchstäblich höllische Zeiten wären die Folge und gehen dem Untergang jeder lieblosen Zivilisation voraus.
Liebe ist das elementarste Naturgesetz von allen und eines, dessen Tragweite wir einfach nicht kollektiv begreifen. Nicht begreifen wollen. Bisher.
Dieses Projekt möchte genau dies anpacken! Und es braucht auch dich dazu!
Die Liebe soll also sozusagen für den ganzen Rest sorgen? Man muss nicht tausend ...
Dinge verbieten sondern nur eine Sache in den Mittelpunkt stellen? Übertragen von der Kindererziehung auf die gesamte Menschheit (denn Naturgesetze gelten für alle oder für niemanden), hieße das, wir müssten nicht tausende von Missstände BEkämpfen, sondern nur eine einzige Sache ERkämpfen? Wie unfassbar einfach und übersichtlich der Kampf zur Rettung der Welt doch wäre. Kann das wirklich sein? Es kann nicht nur so sein. Es ist so. Mich "erinnert" das gleich an Mehreres:
Zum Beispiel an Aristoteles, der meinte, "Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich" (s.
Snippet #70) oder "Je verdorbener der Staat, desto mehr Gesetze hat er." (Tacitus, römischer Historiker und Senator ca. 70 n. Chr.) - heute aktueller denn je!Oder es erinnert auch an die Bibel, wenn sie in Matthäus sagt: "Trachtet zuerst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere zufallen." Gottes Reich ... Gott ist Liebe. Strebt also nach Liebe und ihrer Vervollkommnung in euch, fokussiert sie als aller erstes, mit oberster Priorität und der Rest ergibt sich dann von ganz alleine? Der Baum des Lebens erklärt das in Teil zwei meiner Trilogie etwas näher.
Die Liebe ist weit mehr als Romantik und Nächstenliebe. Sie ist auch mehr als die Liebe zu den eigenen Kindern. Mehr noch als Familie. Sie ist ein Mysterium, sie hat Magie. Sie ist die Ursubstanz des Seins, des Lebens. Und es wird Zeit, dass sie auch wissenschaftlich ernstgenommen und politisch ins Zentrum gerückt wird. Vorher kann Leben schlicht und ergreifend nicht dauerhaft existieren. Zunächst werden Mensch und Umwelt krank, dann wahnsinnig und dann können sie nur noch hoffen, dass es bald endet. Buchstäblich höllische Zeiten wären die Folge und gehen dem Untergang jeder lieblosen Zivilisation voraus.
Liebe ist das elementarste Naturgesetz von allen und eines, dessen Tragweite wir einfach nicht kollektiv begreifen. Nicht begreifen wollen. Bisher.
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3 Erinnerungen - 3 Kugeln. Das ist der Grund.
#121 • Christopher E. Schmitt •
2:35 min
2:35 min
Das Symbol der drei Kugeln ist bei ...
diesem Projekt allgegenwärtig. Hier - und nur hier in diesem Snippet - erfährst du die Bedeutung davon.
Das Formbare (z.B. Flüssigkeit) wird im Zustand der völligen Schwerelosigkeit stets die perfekte Form annehmen: Die Kugel.
In dieser vollkommenen Form kann es ruhig erstarren und für Milliarden von Jahren Raum für Leben bieten. Zum Beispiel als Planet. In unserem aktuellen Fall ist das momentan die Erde. Ist unser Geist formbar, also offen, und wirkt die Leichtigkeit, die Unbeschwertheit, die spirituelle Schwerelosigkeit auf ihn, so kann er sie ebenfalls erreichen: die vollkommene Form.
Die erste Kugel ist rot und steht für die Bedeutung der Liebe - mit all ihren Geheimnissen. Das ist die erste Erinnerung, die Basis von allem.
Die zweite Kugel ist grün und steht für die Bedeutung des funktionierenden, harmonischen Lebens auf einem gesunden Planeten, dessen Population bereits so weit ist, im Bewusstsein der ersten Erinnerung zu gründen und aus ihr zu wirken. Ein grüner Planet, voller Leben. Die zweite Erinnerung offenbart den Weg zum Ziel. Die zwar gigantische, jedoch einzige Aufgabe für dieses Ziel.
Die dritte Kugel ist weiß. Weißes Licht ist das Resultat aller Farben, das Ergebnis von "allem das ist". Hier besteht keinerlei Mangel. Die dritte Erinnerung führt uns direkt zur Quelle aller Kraft, Sättigung, Energie, Erkenntnis, Versorgung und Fügungen, die für das Gelingen dieser edelsten aller Missionen hilfreich sind.
Warum aber so kompliziert? Es geht um ein simples Bewusstsein. Hat man es wiedererlangt (es erinnert), ist es das Einfachste, das ist.
Es gibt im Prinzip auch nicht viel zu lernen - viel eher gibt es viel zu vergessen, um die Erinnerungen an das freizulegen, worum es wirklich geht.
Es ist unser Denken, unser Intellekt, unser zuweilen akademischer Stolz heutzutage, unser Gehirn und unsere falsche Identifikation mit den Produkten unseres Denk-Organs, das uns die Sicht und den Zugang zu unserem einfachen Sein verbaut. Und entsprechend wehrt sich alle Intelligenz in uns. Das Ego hat Angst, zu sterben. Vergleiche das auch mit Eckhart Tolle in seinen Büchern "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" oder "Eine neue Erde".
Auch Jesus sagte: "Verleugne dich selbst und folge mir nach." Auch er sprach von nichts anderem, als davon, aufzuwachen und uns nicht selbst weiter mit dem zu verwechseln, was wir denken. Denn erst dahinter findet sich das wahre Leben, unser wirkliches Selbst. Bewusstsein.
Ich drücke mich kompliziert aus, da es die intellektuell durchzogene Welt heute anders nicht anerkennen würde. Ich muss die Waffe oder das Werkzeug des Intellekts anwenden, um uns - in Liebe - von allzu viel Intellekt zu erlösen. Das ist alles.
Du siehst diese Seite. Ich habe all dies vollständig von Hand programmiert. Alles selbst getextet, designed, Videos erstellt ... alles ganz ohne die Nutzung von Templates. Ich habe Bücher geschrieben und so vieles mehr. Ich hatte ein Internetbusiness, das mich mit 20 Wochenstunden sehr gut versorgte, ebenfalls vollständig alleine aufgebaut. Ich will damit nicht angeben sondern nur sagen: Ich bin kein ganz dummer Mensch. Ich konnte und könnte noch immer meine Fähigkeiten auch ganz anders einsetzen, für Selbstläufer, nach denen die Masse heute schon giert. Das wäre wesentlich einfacher. Und wenn ich als solcher sage: "Nutze deinen Verstand als Werkzeug - aber denke nicht, dass du dein Verstand bist", dann sage ich das nicht, weil mir irgendwelche Trauben zu hoch hängen würden, sondern weil es am Ende nur um eines geht. Für uns alle: Die Wahrheit. Und die ist am Ende, wenn der Kopf endlich aus dem dichten Denknebel unserer Zeit kommt, sehr, sehr simpel.
Daher wäre auch die perfekte Frau für mich eine, die dieselbe Einfachheit und vollkommene Eleganz einer Kugel verinnerlicht und ausstrahlt. Meine Berufung ist kompliziert - solange die Mission nicht beendet ist. Doch mein Ich, mein Sein, mein Herz, ... es ist einfach wie eine Kugel und sehnt sich nach einer Frau, die ebenso einfach wie eine Kugel ist. Sie soll mich in erster Linie fühlen - sie soll mich nicht denken.
Die Erfindung des Rades war genial und öffnete neue Möglichkeiten. Lass uns nun ins Zeitalter der Kugel eintreten: Dem dreidimensionalen Rad sozusagen. Das Leben in der dritten Bewusstseinsdimension. Ein neues Wofür, weg vom flachen, hin zum erhabeneren (Bewusst)Sein der Menschheit.
Urheber:
Christopher E. Schmitt   (Irrtum melden)
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3erinnerungen - Intelligenz - Bewusstsein - Weisheit - Bildung - Zukunft
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Der Königsweg. Oder: Der Puls des Lebens
#261 • Christian Morgenstern •
3:55 min
3:55 min
Vom kleinsten String oder Quark (=kleiner noch als das Atom, ein Proton oder Elektron) bis hin zu Galaxien - es existiert nichts, das nicht in ...
Bewegung wäre.
Vieles bewegt sich in Wellen. Und das Charakteristische an Wellen ist, dass sie eine Amplitude, also einen Ausschlag haben. Nach oben und nach unten. Diese Amplitude kann gigantisch oder winzig sein. Die Wellenlänge, also der Abstand zwischen Berg und Tal, kann ebenso extrem klein oder unvorstellbar groß sein. Das bekannte Spektrum reicht etwa von 0,000000000000001 Meter (Höhenstrahlung, noch kurzwelliger als Gammastrahlen) bis hin zu 10000000 Meter (hochfrequente Wechselströme). Dazwischen liegen beispielsweise UV Strahlung, Licht, Infrarot, Wärme, Schall, Handyfunksignale, Röntgenstrahlung, ...
Alles ist am Pulsieren. Und das ist in der Regel auch gut so. Und nutzbar! Wenn man weiß, wie. Aber warum, um alles in der Welt, können wir das Pulsieren des Lebens, genauer gesagt, das Auf und Ab unserer Stimmung nicht genauso akzeptieren und am besten sogar den Nutzen darin erkennen? Weil wir verlernt haben, schlechte Stimmungen gewinnbringend zu nutzen und letztlich zu einer positiven Erfahrung zu transformieren!
Somit fällt es uns, dank unserer so fortschrittlichen, Intellekt glorifizierenden Spaß- und Convenience-Gesellschaft, auch zwar absolut nicht schwer, stets und ständig etwas Schönes, Lustiges, Genussvolles oder Unterhaltsames zu erwarten, während wir jedoch jeglicher miesen Stimmung umgehend mit Alkohol, Rauchen, Kiffen, Fressen, zu viel/zu krassem Sex oder direkt Tabletten begegnen. Als wäre schlechte Stimmung (ich spreche NICHT von klinischen Depressionen!) eine Krankheit, ein Indiz für Lebensunfähigkeit, Schwäche, Dummheit, Irrtum, Scham und Schande, ...
Ich kenne es aus eigener Erfahrung nur zu gut. Ich war sogar ein derart heftiger Hardliner und Schlechte-Gefühle-Verweigerer, dass ich mir sagte:
Ich werde so lange noch Alkohol und andere Kompensations- und Fluchthandlungen "zu Hilfe" ziehen, bis ich den Königsweg gefunden habe, wie das Leben ohne Leid gestaltet werden kann.
Abgesehen davon, dass man im Dreierwechsel von Rausch, Katerdepression und Verlangen keinerlei Chance hat, auch nur einen einzigen weisen Gedanken zu manifestieren, ist dieser "Königsweg" auch eher eine Legende, ein Wunschtraum vieler leidender Seelen. Er existiert nicht, weswegen ich ihn auch jahrelang nicht finden konnte. Nicht auf diese Art.
Denn der Königsweg existiert durchaus. Er ist nur vollkommen anders, als man ihn sich in der heute oft ängstlichen, feigen und ungeduldigen Bequemlichkeit gerne wünscht und kann demnach auch nur entdeckt werden, von mutigen, tapferen, unerschrockenen und geduldigen "Kriegern des Lichts" - da jene ihn nämlich ganz wo anders suchen, als im Sumpf der Vermeidung. Der Königsweg ist nichts für Weicheier. Sonst hieße er ja stattdessen auch Weicheierweg, was wenig rühmlich und auch scheiße uncool klingt.
Leid, Schmerz, Ablehnung, Enttäuschung, Trauer, Verlust, Ängste, ... all das lässt sich in der Tat niemals und für niemanden aus dem Leben eliminieren. Was aber möglich ist: Den Leidensdruck zu minimieren durch Korrektur unseres Mindsets!
Falls du beim Begriff "Korrektur" zusammengezuckt bist, solltest du unbedingt
Snippet #260 lesen. Wenn du eine Korrektur deines Mindsets, also deines Denkmusters in dieser Sache ablehnst, kann ich dir nicht weiterhelfen. Dann ist diese Seite generell nichts für dich. Bookmarke sie eventuell für einen erneuten Versuch - später im Leben.Wir überzüchten uns heute akademisch-intellektuell. Und zwar über jedes gesunde Maß hinaus. Kinder müssen inzwischen ganztags in die Schule und danach am besten noch Klavier lernen. Und natürlich mindestens eine Sportart ausüben. Beides aber oft weniger aus musischen Gründen, sondern um das Gehirn zu trainieren. In der Berufswelt sieht der Druck nicht anders aus. Da ist es wenig verwunderlich, dass man nach solch einem harten Tag keine Lust mehr hat, noch mehr zu lernen. Doch genau darum geht es. Um Lernen. Allerdings auf einer anderen Ebene.
Die glücklichen, schönen und angenehmen Momente, die Aufwärtsschwingung in unserer Lebensamplitude muss man niemandem beibringen. Diese zu genießen, können zwar auch nicht alle völlig unbeschwert, aber dennoch viele. Spaß zu haben, ist in der Regel einfach. Dafür braucht es keine Ausbildung für einen ominösen Königsweg. Diese Hochphasen sind zum Genießen da, zum Auftanken und Erholen. Um einfach mal glücklich zu sein. Und das ist auch gut so und verdammt wichtig!!!
Ebenso wie es keine Wellenform gibt, in der die obere Amplitude stärker ausgeprägt wäre als die untere, sind auch die Tiefphasen in unserem Leben exakt genauso wichtig wie die Hochphasen. Alles ist in Balance. Yin und Yang. Eigentlich. Denn wir akzeptieren das LEIDer nicht von ganzem Herzen.
Tiefphasen dienen dem Rückzug. Es ist die Zeit, unser Inneres zu betrachten und uns "im Spiegel" anzuschauen. Das alleine lehnen viele bereits ab. Aus Angst vor Gefühlen. Denn "Es ist leichter, zum Mars vorzudringen, als zu sich selbst." (C. G. Jung,
Snippet #176) In den Tiefphasen trainieren wir das Aushalten von Schmerzen. Das Durchleben von Leid und somit auch das Verarbeiten. In der Regel verarbeiten wir Leid zu mentaler Stärke und Weisheit. Beide Skills sind heute vergleichsweise unpopulär. Sichtbare Muskeln vom Workout und irgendwelche akademischen, vorzeigbaren Diplome sind uns wesentlich heiliger geworden. Das Gleichgewicht, die natürliche Balance - zu viele haben sie verloren. Zum Leid für unsere gesamte Gesellschaft.
Tiefphasen laden ein. Zum Nachdenken. Zum Evaluieren, ob unser gelebtes Leben noch zu uns passt oder ob wir nur alten Gewohnheiten folgen. Depressive Stimmungen sind Hunger. Tiefphasen laden zum Sättigen ein. Zum Lesen. Beispielsweise von Autobiografien von Menschen, die Ähnliches durchmachten. Tiefphasen laden ein, sich Hilfe zu suchen, wenn man es alleine nicht schafft. Freunde, einen Therapeuten oder vielleicht einen Mentor (siehe Link unten).
In den Hochphasen tankst du auf. Aber vorwärts im Leben kommst du in den Tiefphasen, wenn du sie zu nutzen weißt. Tiefphasen sind zum Lernen, zum "Fortbilden" und Wachsen da. Mentales Aikido nenne ich es in meinen Büchern. Denn er ist eine wahre Kunst, dieser Königsweg. Und es ist (d)eine Entscheidung, ihn gehen zu wollen.
Stell dir vor, du hättest anstatt Schule, Uni oder Ausbildung lieber Tabletten genommen, die dir jegliches Verlangen nach Bildung genommen hätte. Dein Leben wäre heute eine Katastrophe. Mit mentaler Kraft, geistlichem Workout und spirituellen Skills machen wir aber genau das! Im großen und völlig geduldeten, wenn nicht sogar geförderten Stil. Das sollte sich ändern.
Geht es dir deswegen schlecht, mach ein Coaching bei mir. Oder ein Walk & Talk. Und wenn du verstehst, dass es der Welt deswegen schlecht geht, dann mach mit bei diesem Projekt. Oder mache beides. Eines nach dem anderen. Repariere dich. Und danach die Zukunft. Ich wette, dass du Lust darauf bekommen wirst! Denn auch das ist ein spirituelles Naturgesetz. Woher ich das weiß? Das lernt man auf dem Königsweg. Man begegnet dieser Erkenntnis. Man erlebt sie. Und dann lebt man sie. Als neue Realität. Und das kannst du auch.
Urheber d. einleitenden Zitates:
Christian Morgenstern   (Irrtum melden)
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Spiritualität statt immer mehr Wissen. Wichtiger denn je!
#21 • Christopher E. Schmitt •
3:17 min
3:17 min Krieg in der Ukraine (und anderswo übrigens auch andauernd) - Das Entsetzen ist mal mehr, mal weniger groß. Deprimierte Menschen, die sich fragen "Warum?" oder "Wie lange noch?".
Sätze wie: "Wir leben im 21. Jahrhundert, wieso ...
mehr
gibt es da noch Krieg?"
Aber kann man nicht eigentlich viel eher fragen: "Wieso sollte es denn bitteschön keinen Krieg mehr geben?"
Denn was haben wir denn dafür getan? Was an uns verändert? Wir sind brillant was beispielsweise technologische und medizinische Bereiche betrifft. Doch reicht diese Art von Wissen, Intelligenz und Fortschritt wirklich aus, um eine Zivilisation reifen zu lassen?
Offensichtlich nicht. Ganz im Gegenteil: Gerade all diese Fortschritte, bedeuten zum Teil auch immer schrecklichere Ergebnisse. Atom-, Bio- und Chemiewaffen sind ebenso wie Cyberterrorismus erst durch diese Art von Intelligenz möglich geworden. WAS wir können und WIE wir vieles machen, ist oftmals wirklich genial. Das WOFÜR (wir es einsetzen) ist das ganz große Problem.
Nie zuvor waren so viele Menschen jemals so gut vernetzt und noch nie waren Einsamkeit, Angst und Lieblosigkeit bis hin zum Hass und unfassbarer Aggressivität so große Themen wie heute. Was läuft also falsch? Welche Art von Wissen fehlt uns? Akademisches Wissen kann uns bewiesenermaßen nicht davor bewahren, als Gesellschaft zu verdummen und zu verrohen. Das sollte so langsam mal wirklich jede(r) erkennen können. Nicht selten sind es sehr gebildete Menschen, die große, menschen- und naturverachtende Konzerne führen oder (korrupte, machthungrige) Weltpolitik machen.
So fortschrittlich wir rational auch sein mögen, so arrogant sind wir einer gesunden Spiritualität gegenüber geworden. Wir identifizieren uns zu sehr mit unserem Verstand, der jedoch nur ein (sehr begrenztes und einseitiges) Werkzeug darstellt - verglichen mit der vielen Luft, die es nach oben noch gibt.
Das Denken sollte uns ein nützliches Tool sein, doch wir sind ihm zunehmend viel eher unterworfen und nutzen unser Denken viel weniger bewusst, als wir ihm unbewusst ausgeliefert sind. Beispielsweise hat das Eckhart Tolle schon vor Jahrzehnten beschrieben, unter anderem in seinem Buch "Eine neue Erde". Ein Text, in dem jeder Satz einfach nur wahr ist und einen immer wieder fragen lässt: "Warum um alles in der Welt wird so etwas nicht ganz offiziell gelehrt!" Die Menschen wären gesünder, glücklicher, zufriedener. Und die Welt ebenso.
Spiritualität ist kein Bereich für eine Handvoll durchgeknallter Fantasten. Sie ist ein Bereich des Menschen, des Lebens an sich, den wir als Zivilisation kollektiv sträflich verkümmern ließen und kontinuierlich vernachlässigen. Hier herrscht Freiwilligkeit. Bei Bildung, Steuerpflicht oder Krankenversicherung haben wir eine Pflicht, damit das System bestehen kann. Spiritualität wird nicht wichtig- und ernstgenommen. Gerade hier in Deutschland und allgemein in den westlichen Ländern, die sich viel eher auf ihre Errungenschaften verlassen. Kriege, Depressionen, Gewalt und Hass, Missbrauch, Betrug, Egoismus und ja, natürlich auch CO2 und die Klimakatastrophe sind einige der Folgen. Beschleunigt durch ein Konsumverhalten nicht satt zu bekommender Seelen und Herzen zunehmend verkümmernder Kreaturen.
Wir werden so lange Krieg und Elend haben und alles wird sich weiterhin noch deutlich verschlechtern, wie wir aus Arroganz der Spiritualität gegenüber auf eben diese pfeifen. Aus einem Denken heraus, als "moderner, aufgeklärter, klar denkender Mensch" eine Art Gott oder "göttliches Bewusstsein" nicht mehr nötig zu haben.
So ist ein Leben in wirklichem Einklang mit der Natur, mit der Idee und der Vision des Lebens schlicht nicht möglich. Und solch ein Leben, solch eine Spezies ergibt für das Leben keinen Sinn. Denn es führt zu nichts Gutem, bringt ganz offensichtlich keine Ergebnisse (Welten) hervor, die noch lange Lebens-Wert erscheinen und in denen sich die unendliche Kreativität des Lebens entfalten könnte. Solches Leben wird enden. So einfach ist das. Da brauchen wir uns nicht zu wundern und zu entsetzen. Wir ernten was wir säen. Und ernten eben nicht, was wir nicht gesät haben.
Dieses Projekt hat nicht weniger zum Ziel, als genau dies in das breitere Bewusstsein der Menschen zu bringen. Spiritualität ist kein Hobby. Nichts für langweilige Sonntage. Nichts, um mental fitter für das harte Business zu werden, um noch mehr Geld zu machen, mit dem man sich noch mehr Luxustrash kaufen kann, um Menschen neidisch zu machen, die man gar nicht leiden kann. Sie ist kein Trendy Shit. Spiritualität ist Ursprung und Ziel zugleich. Alpha und Omega. Und ohne sie fehlt der sättigende Treibstoff.
Die Missstände unserer Zeit rühren maßgeblich daher, dass die Menschen im Herzen nicht satt sind. Vom Präsidenten, der nach immer mehr Macht und weiteren Millionen unterworfener Menschen träumt (und fälschlicherweise denkt, dann wäre er endlich zufrieden) bis hin zum Trinker, Vielfraß, Vergewaltiger, Missbrauchenden, Konsumsüchtigen, Ruhmgeilen, Machtgeilen, Sexsüchtigen, Mobbenden, Tierquälenden, Prügelnden, Drohenden, ... ihnen allen fehlt sättigendes Bewusstsein. Zufriedenheit. Nicht immer mehr intellektuelles Wissen. Bevor wir das nicht kollektiv verstehen und anpacken, werden Krieg & Co. nicht enden. Alles andere wäre überraschend.
Da dieses innere Verlangen nach Sinnerfüllung aber ein ganz natürliches ist, suchen Menschen nach Antworten. Wenn wir ihnen dann als Kollektiv keine wirklich wertige Sinnhaftigkeit liefern können, werden sie offen für extreme Gruppierungen, seltsame Glaubensansätze und Verschwörungstheorien. Man sucht Schuldige im Außen, statt Antworten und Lösungen im Inneren. Ein Vakuum saugt und giert danach, gefüllt zu werden, bis Ausgeglichenheit besteht. Und es wird definitiv gefüllt. Doch womit? Und durch wen? Aus den sozialen Medien?
Was in uns rein geht, wird aus uns raus kommen. Und was dies ist, sehen wir in den Nachrichten. Aber es ist änderbar. Der Mensch kann sich entwickeln. Wenn er es nur will.
Die biologische Evolution ist vorerst "abgeschlossen". Sie ist völlig ausreichend, um glücklich zu werden. Die technische Revolution ist auch sehr vorzeigbar. Doch jetzt ist es endlich an der Zeit für die Spirituelle (R)Evolution!
Sätze wie: "Wir leben im 21. Jahrhundert, wieso ...
gibt es da noch Krieg?"
Aber kann man nicht eigentlich viel eher fragen: "Wieso sollte es denn bitteschön keinen Krieg mehr geben?"
Denn was haben wir denn dafür getan? Was an uns verändert? Wir sind brillant was beispielsweise technologische und medizinische Bereiche betrifft. Doch reicht diese Art von Wissen, Intelligenz und Fortschritt wirklich aus, um eine Zivilisation reifen zu lassen?
Offensichtlich nicht. Ganz im Gegenteil: Gerade all diese Fortschritte, bedeuten zum Teil auch immer schrecklichere Ergebnisse. Atom-, Bio- und Chemiewaffen sind ebenso wie Cyberterrorismus erst durch diese Art von Intelligenz möglich geworden. WAS wir können und WIE wir vieles machen, ist oftmals wirklich genial. Das WOFÜR (wir es einsetzen) ist das ganz große Problem.
Nie zuvor waren so viele Menschen jemals so gut vernetzt und noch nie waren Einsamkeit, Angst und Lieblosigkeit bis hin zum Hass und unfassbarer Aggressivität so große Themen wie heute. Was läuft also falsch? Welche Art von Wissen fehlt uns? Akademisches Wissen kann uns bewiesenermaßen nicht davor bewahren, als Gesellschaft zu verdummen und zu verrohen. Das sollte so langsam mal wirklich jede(r) erkennen können. Nicht selten sind es sehr gebildete Menschen, die große, menschen- und naturverachtende Konzerne führen oder (korrupte, machthungrige) Weltpolitik machen.
So fortschrittlich wir rational auch sein mögen, so arrogant sind wir einer gesunden Spiritualität gegenüber geworden. Wir identifizieren uns zu sehr mit unserem Verstand, der jedoch nur ein (sehr begrenztes und einseitiges) Werkzeug darstellt - verglichen mit der vielen Luft, die es nach oben noch gibt.
Das Denken sollte uns ein nützliches Tool sein, doch wir sind ihm zunehmend viel eher unterworfen und nutzen unser Denken viel weniger bewusst, als wir ihm unbewusst ausgeliefert sind. Beispielsweise hat das Eckhart Tolle schon vor Jahrzehnten beschrieben, unter anderem in seinem Buch "Eine neue Erde". Ein Text, in dem jeder Satz einfach nur wahr ist und einen immer wieder fragen lässt: "Warum um alles in der Welt wird so etwas nicht ganz offiziell gelehrt!" Die Menschen wären gesünder, glücklicher, zufriedener. Und die Welt ebenso.
Spiritualität ist kein Bereich für eine Handvoll durchgeknallter Fantasten. Sie ist ein Bereich des Menschen, des Lebens an sich, den wir als Zivilisation kollektiv sträflich verkümmern ließen und kontinuierlich vernachlässigen. Hier herrscht Freiwilligkeit. Bei Bildung, Steuerpflicht oder Krankenversicherung haben wir eine Pflicht, damit das System bestehen kann. Spiritualität wird nicht wichtig- und ernstgenommen. Gerade hier in Deutschland und allgemein in den westlichen Ländern, die sich viel eher auf ihre Errungenschaften verlassen. Kriege, Depressionen, Gewalt und Hass, Missbrauch, Betrug, Egoismus und ja, natürlich auch CO2 und die Klimakatastrophe sind einige der Folgen. Beschleunigt durch ein Konsumverhalten nicht satt zu bekommender Seelen und Herzen zunehmend verkümmernder Kreaturen.
Wir werden so lange Krieg und Elend haben und alles wird sich weiterhin noch deutlich verschlechtern, wie wir aus Arroganz der Spiritualität gegenüber auf eben diese pfeifen. Aus einem Denken heraus, als "moderner, aufgeklärter, klar denkender Mensch" eine Art Gott oder "göttliches Bewusstsein" nicht mehr nötig zu haben.
So ist ein Leben in wirklichem Einklang mit der Natur, mit der Idee und der Vision des Lebens schlicht nicht möglich. Und solch ein Leben, solch eine Spezies ergibt für das Leben keinen Sinn. Denn es führt zu nichts Gutem, bringt ganz offensichtlich keine Ergebnisse (Welten) hervor, die noch lange Lebens-Wert erscheinen und in denen sich die unendliche Kreativität des Lebens entfalten könnte. Solches Leben wird enden. So einfach ist das. Da brauchen wir uns nicht zu wundern und zu entsetzen. Wir ernten was wir säen. Und ernten eben nicht, was wir nicht gesät haben.
Dieses Projekt hat nicht weniger zum Ziel, als genau dies in das breitere Bewusstsein der Menschen zu bringen. Spiritualität ist kein Hobby. Nichts für langweilige Sonntage. Nichts, um mental fitter für das harte Business zu werden, um noch mehr Geld zu machen, mit dem man sich noch mehr Luxustrash kaufen kann, um Menschen neidisch zu machen, die man gar nicht leiden kann. Sie ist kein Trendy Shit. Spiritualität ist Ursprung und Ziel zugleich. Alpha und Omega. Und ohne sie fehlt der sättigende Treibstoff.
Die Missstände unserer Zeit rühren maßgeblich daher, dass die Menschen im Herzen nicht satt sind. Vom Präsidenten, der nach immer mehr Macht und weiteren Millionen unterworfener Menschen träumt (und fälschlicherweise denkt, dann wäre er endlich zufrieden) bis hin zum Trinker, Vielfraß, Vergewaltiger, Missbrauchenden, Konsumsüchtigen, Ruhmgeilen, Machtgeilen, Sexsüchtigen, Mobbenden, Tierquälenden, Prügelnden, Drohenden, ... ihnen allen fehlt sättigendes Bewusstsein. Zufriedenheit. Nicht immer mehr intellektuelles Wissen. Bevor wir das nicht kollektiv verstehen und anpacken, werden Krieg & Co. nicht enden. Alles andere wäre überraschend.
Da dieses innere Verlangen nach Sinnerfüllung aber ein ganz natürliches ist, suchen Menschen nach Antworten. Wenn wir ihnen dann als Kollektiv keine wirklich wertige Sinnhaftigkeit liefern können, werden sie offen für extreme Gruppierungen, seltsame Glaubensansätze und Verschwörungstheorien. Man sucht Schuldige im Außen, statt Antworten und Lösungen im Inneren. Ein Vakuum saugt und giert danach, gefüllt zu werden, bis Ausgeglichenheit besteht. Und es wird definitiv gefüllt. Doch womit? Und durch wen? Aus den sozialen Medien?
Was in uns rein geht, wird aus uns raus kommen. Und was dies ist, sehen wir in den Nachrichten. Aber es ist änderbar. Der Mensch kann sich entwickeln. Wenn er es nur will.
Die biologische Evolution ist vorerst "abgeschlossen". Sie ist völlig ausreichend, um glücklich zu werden. Die technische Revolution ist auch sehr vorzeigbar. Doch jetzt ist es endlich an der Zeit für die Spirituelle (R)Evolution!
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Träume vs. Denken
#128 • Henry Ford •
1:11 min
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Zwei Dinge sind sicher:
1. Denken, erst recht wenn es sich um neue Ideen, ...
neue Ansätze oder gar um ein Umdenken handelt, verbraucht eine enorme Menge an Energie
2. Unsere Natur und ein uralter Teil in unserem Gehirn sind darauf programmiert, höllisch darauf zu achten, dass wir stets gut haushalten mit unserem Energievorrat.
Du erkennst das Dilemma? Träume zu realisieren, wird dadurch zu einer Handlung, die sich in der Phase des Träumens noch wundervoll anfühlt, doch sobald es ans konkrete Planen geht (schon vor dem eigentlichen Umsetzen) merken wir dann: Das wird anstrengend.
Die meisten Menschen lassen es dann leider tatsächlich sein und leben lieber weiter Tag für Tag im gleichen Trott. Bis sie das Träumen ganz aufgeben. Sie bleiben lieber deprimiert sitzen anstatt die Ärmel hochzukrempeln, aufzustehen und am Manifestieren ihrer Träume zu arbeiten. Beim Einzelnen kann mir das egal sein. Soll er oder sie eben weiter Frust schieben bis der Arzt kommt. Buchstäblich. Denn so ein Leben ist nicht gesund. Wenn es um die Zukunft des Planeten geht, hört der Spaß aber eigentlich auf. Denn diese geistige Trägheit Vieler macht auch den Planeten nicht gesund.
Das ist ein Grund, weshalb mein Projekt hier keine offenen Türen einrennt. Weshalb es kein Mainstream ist. Ich schreibe keine Blümchenlektüre, die dem Leser für fünf Minuten ein Lächeln ins Gesicht zaubert, Hauptsache die Bücher verkaufen sich gut. Sondern ich schreibe, um Menschen in gewisser Weise zum Umdenken zu animieren.
Zum einen hilft es einem ganz persönlich, wenn man das Herzdenken (wieder) mehr und mehr lernt, zum anderen lässt sich die Welt anders nicht retten, ohne dass wir unsere Komfortzone des bequemen, weil festgefahrenen Denkens verlassen. Und ich spreche nicht von den klaren Dingen wie Plastik vermeiden oder E-Auto fahren. Ich spreche vom Entdecken von Bewusstsein. Vom Erinnern. Denn stimmt unsere tiefste innere Wurzel, werden auch gesunde Früchte folgen. Von ganz alleine.
Siehe auch diese passenden Links:
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Hoffnung oder Illusion?
#94 • Voltaire •
1:29 min
1:29 min "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." (Voltaire)
Seit Corona und auch dem Krieg, der offiziell seit Februar 2022 in Europa wütet, höre ich ...
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immer wieder Stimmen, die sich danach sehnen, dass "dieser ganze Spuk" doch bald vorbei und die Welt dann hoffentlich wieder so sein möge wie vor "all dem Theater".
Natürlich hauen diese zwei Jahrhundertereignisse unfassbar rein - um es einfach mal so auszudrücken, wie es sich ja auch tatsächlich anfühlt. Und relativ gesehen ging es uns zumindest in Deutschland bis Ende 2019 auch deutlich besser. Aber glaubt jemand ernsthaft, dass vorher "alles gut" war? Oder gar, dass es noch "ewig" hätte so weitergehen können?
Mit Sicherheit hätte es das nicht. Dieser Gedanke ist genau jene Illusion, von der Voltaire spricht. Den Beweis sehen wir ja. Denn was geschieht, kommt nicht urplötzlich und völlig zusammenhangslos zu uns, sondern ist immer nur das (Zwischen-)Resultat einer undurchschaubaren Kausalkette. Man kann auch sagen: Wir ernten, was wir säen. Und was haben wir ganz offensichtlich gesät, als "alles noch gut war"?
Von einer wirklich "guten" Zukunft zu träumen, ist für Viele hingegen schon eher eine naive Illusion. Wie so oft im Spirituellen ist es hier wieder genau diametral. Denn von "eines Tages ist alles gut" zu träumen, ist die einzig berechtigte Hoffnung, die wir tatsächlich haben können.
Wer denkt, dass vorher alles gut war und eine bessere Zukunft eine Illusion von Phantasten und Träumern sei, der kann (oder will) womöglich nur das Elend unserer Epoche nicht wirklich im vollen und globalen Umfang sehen und gibt sich genau deswegen lieber der Illusion hin, dass "doch alles gut war (oder ist)". Und wer eine bessere Zukunft für illusorisch hält, dem fehlen vielleicht nur die notwendigen Ideen, Bilder und Visionen vom ermöglichenden und realisierbaren Weg dorthin.
Was wäre, wenn, sich an unseren "Sinn und Zweck" zu erinnern und an unsere Identität und Bestimmung, sowie an den Traum, den Plan, die Vision, das Ziel und den eigentlich Sinn des Lebens, all diese Fragen beantworten könnte, die notwendigen Veränderungen im Menschen und die noch fehlenden Bilder, Visionen und Ideen bewirken würden, um aus einer Illusion zunächst Hoffnung und aus Hoffnung Visionen und aus Visionen Taten und aus Taten Realität werden zu lassen?
Genau DARAUS (aus diesem Bewusstsein) und genau DAFÜR (für jene Zukunft) ist dieses Projekt geboren worden. Als Bindeglied und Brücke zwischen dem noch nicht guten Heute und einem reparierten Morgen. Ein neues, ein erinnertes Wofür für ein funktionierendes Wohin ...
Seit Corona und auch dem Krieg, der offiziell seit Februar 2022 in Europa wütet, höre ich ...
immer wieder Stimmen, die sich danach sehnen, dass "dieser ganze Spuk" doch bald vorbei und die Welt dann hoffentlich wieder so sein möge wie vor "all dem Theater".
Natürlich hauen diese zwei Jahrhundertereignisse unfassbar rein - um es einfach mal so auszudrücken, wie es sich ja auch tatsächlich anfühlt. Und relativ gesehen ging es uns zumindest in Deutschland bis Ende 2019 auch deutlich besser. Aber glaubt jemand ernsthaft, dass vorher "alles gut" war? Oder gar, dass es noch "ewig" hätte so weitergehen können?
Mit Sicherheit hätte es das nicht. Dieser Gedanke ist genau jene Illusion, von der Voltaire spricht. Den Beweis sehen wir ja. Denn was geschieht, kommt nicht urplötzlich und völlig zusammenhangslos zu uns, sondern ist immer nur das (Zwischen-)Resultat einer undurchschaubaren Kausalkette. Man kann auch sagen: Wir ernten, was wir säen. Und was haben wir ganz offensichtlich gesät, als "alles noch gut war"?
Von einer wirklich "guten" Zukunft zu träumen, ist für Viele hingegen schon eher eine naive Illusion. Wie so oft im Spirituellen ist es hier wieder genau diametral. Denn von "eines Tages ist alles gut" zu träumen, ist die einzig berechtigte Hoffnung, die wir tatsächlich haben können.
Wer denkt, dass vorher alles gut war und eine bessere Zukunft eine Illusion von Phantasten und Träumern sei, der kann (oder will) womöglich nur das Elend unserer Epoche nicht wirklich im vollen und globalen Umfang sehen und gibt sich genau deswegen lieber der Illusion hin, dass "doch alles gut war (oder ist)". Und wer eine bessere Zukunft für illusorisch hält, dem fehlen vielleicht nur die notwendigen Ideen, Bilder und Visionen vom ermöglichenden und realisierbaren Weg dorthin.
Was wäre, wenn, sich an unseren "Sinn und Zweck" zu erinnern und an unsere Identität und Bestimmung, sowie an den Traum, den Plan, die Vision, das Ziel und den eigentlich Sinn des Lebens, all diese Fragen beantworten könnte, die notwendigen Veränderungen im Menschen und die noch fehlenden Bilder, Visionen und Ideen bewirken würden, um aus einer Illusion zunächst Hoffnung und aus Hoffnung Visionen und aus Visionen Taten und aus Taten Realität werden zu lassen?
Genau DARAUS (aus diesem Bewusstsein) und genau DAFÜR (für jene Zukunft) ist dieses Projekt geboren worden. Als Bindeglied und Brücke zwischen dem noch nicht guten Heute und einem reparierten Morgen. Ein neues, ein erinnertes Wofür für ein funktionierendes Wohin ...
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Urheber d. einleitenden Zitates:
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
ø 0,18 neue pro Tag
265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
QuickUrl: christopher-schmitt.org/Snippet • #MindSnippet • MindSnippets V2.0 coded by Chris Schmitt • Bug melden
1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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