Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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21 Ergebnisse für: Keywordsuche: Zweifel
Zweifel sind Verräter
#163 • William Shakespeare •
0:59 min
0:59 min
Ich kann das sowas von bestätigen und nachempfinden. Ich gebe ...
zu: Dieses Projekt ist intern so schnell gewachsen, dass es mir über lange Strecken des Jahres 2022 beinahe unheimlich wurde. Alte Bekannte erkannten mich nicht wieder und strahlten teilweise Skepsis aus, welche sich auf mich zwischendurch übertragen konnte. In der Folge wurde ich durch die Zweifel stark ausgebremst. Zweifel rauben Mut, Kraft, Hoffnung, Motivation und Freude und wenn wir es zulassen, ist ein kompletter Traum vernichtet - noch bevor er überhaupt eine Chance bekam.
Was mich betrifft, so sehe ich Zweifel inzwischen als Herausforderung an. Zweifel machen dich auf Ängste aufmerksam. Und Angst ist in der Regel kein guter Berater. Kommen Zweifel, die erkennen lassen, dass sie mich von etwas Gutem abhalten wollen, werde ich sie nutzen, an ihnen zu wachsen. Es ist eine wirkliche, geistliche Kampfkunst, negative Energien in etwas Gutes zu transformieren. Doch es ist möglich. In Teil 3 der Erinnerungs-Trilogie gibt es eine Stelle, die es mit geistlichem Aikido vergleicht: Die Kraft des Angreifers (Angst, Zweifel, ...) kann man umleiten und gegen ihn selbst richten.
Machtlos ist man hingegen, wenn die Zweifel in anderen den eigenen Traum gleich mit-zerstören. Beispielsweise gehören zu einer Liebesbeziehung bekanntlich Zwei. Wenn die Frau, die man liebt, entschieden hat, eher auf ihre Ängste und Zweifel zu hören, kann man dagegen nicht viel ausrichten. Diesen Weg der Erkenntnis muss jede(r) selbst beschreiten. Manche verstehen es früher, andere später. Und wieder andere vielleicht niemals in diesem Leben. Liebe ist nun mal eine Entscheidung.
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Lauter Arschlöcher? Oder: Das Maß der Dinge
#187 • Unbekannt •
1:58 min
1:58 min
Laut freud-museum.at sagt man zwar oft, dass dieser Satz von Freud stamme, ...
belegt sei dies jedoch nicht. Egal, denn er enthält so oder so eine sehr wichtige Aussage!
Falls dich "Depressionen oder Minderwertigkeitskomplexe" (oder Selbstzweifel, eine Sinnkrise oder Identitätskrise, Antriebslosigkeit, ...) plagen, könnte das daran liegen, dass du mit der Welt da draußen nicht mehr ganz zurechtkommst. Zum einen geht dir vielleicht alles viel zu schnell oder der steigende Leistungsdruck macht dir zu schaffen, so dass du Schwierigkeiten hast schrittzuhalten. Zum anderen bist du dir ohnehin gar nicht mehr sicher, ob du bei diesem verrückten Treiben überhaupt (noch) in dem Maß mitmachen möchtest, um unbedingt ganz vorne mitmischen zu können. So oder so ähnlich?
Ist die Welt nun tatsächlich voller Arschlöcher oder bist du einfach nur zu dumm, zu blöd, zu schwach, zu bescheuert, zu unfähig, zu langsam, zu hässlich, zu alt, zu arm, zu naiv, zu ...
STOPP!
Wer sagt, dass die Welt, die Menschen, die Masse recht hat mit dem, was sie tut, mit ihren Werten und Zielen? Mit der Meinung, was als erstrebenswert gilt oder gar als sinnvoll und zielführend. Was ist überhaupt "Das Ziel"? Was ist Erfolg? Und ist unsere Definition davon wirklich noch zielführend? War sie es überhaupt jemals, wenn man sich den Zustand der Erde so anschaut? (Siehe verlinkten Blog "Erfolg neu definieren")
Du siehst, wie wichtig es ist, das eigentliche Ziel zu kennen. Und ich spreche nicht vom Zeitgeist. Denn jener ist menschgemacht, ziemlich primitiv (immer ging es nur um Profit, Wachstum, Macht, Status) und entspricht ganz offensichtlich nicht den natürlichen Prinzipien - sonst wären wir als Spezies nicht so gefährdet und als Individuen nicht in diesem Ausmaß resigniert und erschöpft.
Dazu kommt, dass jener Zeitgeist dem Wandel unterliegt, welcher aktuell auch an Fahrt aufnimmt. Aber wohin? Und wird der "neue" Zeitgeist denn diesmal der richtige sein? Was muss ich tun, um den nicht (auch noch) zu verpassen? Woran erkenne ich richtig und falsch, bei dem Überangebot an Theorien, Lehren, Religionen, Philosophien, ... ?
Vielleicht sind um uns herum nicht nur Arschlöcher. Höchstwahrscheinlich aber fürs Wesentliche Blinde. "Bewusstlose" ohne Erinnerungsvermögen. Es kann nur ein einziges Maß geben, das uns eine verlässliche Orientierung geben kann: Zu wissen, wer wir (Menschen, das Leben) tatsächlich sind und was der buchstäbliche Sinn (=Plan, Prozess, Traum, Ziel, Vision, ...) des Lebens ist. Einmal absolut alles Menschgemachte vergessen, einen totalen Reset - und dann nur noch daran erinnern, worum es in diesem kosmischen Spiel WIRKLICH geht. Aber kann man das überhaupt?
Wenn wir aus den wichtigsten Philosophien, den größten Religionen, der modernen Psychologie und Wissenschaft (wie Quantenphysik), den Erfahrungen aus der Geschichte, der Kunst und Kultur einmal das Wichtigste herausnehmen, in dem sich so ziemlich alle einig sind und in dem sie sich überschneiden, dann kannst du unfassbar vieles vergessen - und sei es nur für einen Moment, wie du willst - und übrig bleiben nach meinen 30+ Jahre andauernden Recherchen genau #3erinnerungen.
Du wirst dich wundern, wie befreiend das ist und alles in ein anderes Licht rückt. Wie es sämtliche Missstände erklären kann und somit auch den Weg hinaus. Individuell und global. Denn sich zu erinnern ... ist wie ein neues Leben.
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Der Geist macht die Politik
#79 • Christopher E. Schmitt •
0:18 min
0:18 min "Politik ist der immer verzweifeltere Versuch, Schäden zu reparieren, die mit der richtigen Spiritualität gar nicht erst entstanden wären." (Christopher E. Schmitt)
Daher ist diese Seite nicht politisch. Denn Politik ist ebenso wie das Staatssystem oder ...
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das Finanzwesen nur eine Frucht einer mehr oder weniger kranken oder gesunden Wurzel. Und jene Wurzel ist eben Spiritualität. Und jene krankt zunehmend.
Es wird Zeit, dass wir dies Mal wirklich grundsätzlich begreifen, anerkennen und fokussieren. Darum geht es hier auf dieser Seite. Bei meinen Büchern und dem gesamten Projekt.
Daher ist diese Seite nicht politisch. Denn Politik ist ebenso wie das Staatssystem oder ...
das Finanzwesen nur eine Frucht einer mehr oder weniger kranken oder gesunden Wurzel. Und jene Wurzel ist eben Spiritualität. Und jene krankt zunehmend.
Es wird Zeit, dass wir dies Mal wirklich grundsätzlich begreifen, anerkennen und fokussieren. Darum geht es hier auf dieser Seite. Bei meinen Büchern und dem gesamten Projekt.
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Gewalt und Feigheit
#164 • Isaac Asimov •
0:44 min
0:44 min "Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen." (Isaac Asimov, Quelle: zitate.net)
Ob der russisch-amerikanische Biochemiker und einer der bekanntesten Science-Fiction Schriftsteller da schon eine Vorahnung hatte? Gewalt kennt ja viele Formen. Drohen, Einschüchtern, Lügen, Verschweigen oder ...
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beispielsweise auch das Verbieten von Informationsverbreitung, Propaganda oder letztlich eben auch Krieg an dessen ratlosen, verzweifelten und demnach wohl auch "unfähigen" Ende sogar Atomwaffen stehen.
Was stark wirkt, ist genau betrachtet an Schwachheit oft nicht mehr zu übertreffen. Mag es sein, dass wir nicht wissen oder nicht erkennen, dass ein stark nach außen gelebtes, aufgeblasenes Ego immer proportional zu einem schwachem Bewusstsein steht? Ego steht Bewusstsein und Bewusstwerdung im Wege.
Und so werden sich immer wieder (beispielsweise) Frauen von machohaftem Verhalten blenden lassen und hinterher klagen, wenn jener in seiner Ohnmacht zu Gewalt neigt. Oder es werden weiterhin ganze Völker scheinbar starke Persönlichkeiten an die Spitze tragen und sich hinterher immer wieder erneut wundern, weshalb es im Chaos und Elend endet.
Ohne die Erkenntnis im Bewusstsein zu tragen, dass Ego und Bewusstsein sich einander verdrängen, werden wir uns immer wieder von den Schwachen blenden lassen, einfach weil sie ungehindert und unenttarnt so tun können, als wären sie stark.
Erfolg muss neu definiert werden, wenn sich daran einmal was ändern soll.
Ob der russisch-amerikanische Biochemiker und einer der bekanntesten Science-Fiction Schriftsteller da schon eine Vorahnung hatte? Gewalt kennt ja viele Formen. Drohen, Einschüchtern, Lügen, Verschweigen oder ...
beispielsweise auch das Verbieten von Informationsverbreitung, Propaganda oder letztlich eben auch Krieg an dessen ratlosen, verzweifelten und demnach wohl auch "unfähigen" Ende sogar Atomwaffen stehen.
Was stark wirkt, ist genau betrachtet an Schwachheit oft nicht mehr zu übertreffen. Mag es sein, dass wir nicht wissen oder nicht erkennen, dass ein stark nach außen gelebtes, aufgeblasenes Ego immer proportional zu einem schwachem Bewusstsein steht? Ego steht Bewusstsein und Bewusstwerdung im Wege.
Und so werden sich immer wieder (beispielsweise) Frauen von machohaftem Verhalten blenden lassen und hinterher klagen, wenn jener in seiner Ohnmacht zu Gewalt neigt. Oder es werden weiterhin ganze Völker scheinbar starke Persönlichkeiten an die Spitze tragen und sich hinterher immer wieder erneut wundern, weshalb es im Chaos und Elend endet.
Ohne die Erkenntnis im Bewusstsein zu tragen, dass Ego und Bewusstsein sich einander verdrängen, werden wir uns immer wieder von den Schwachen blenden lassen, einfach weil sie ungehindert und unenttarnt so tun können, als wären sie stark.
Erfolg muss neu definiert werden, wenn sich daran einmal was ändern soll.
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Mülleimer oder Helfer sein
#268 • Christopher E. Schmitt •
4:17 min
4:17 min
eigentlich ausgenutzt? Bin ich für sie wirklich eine Hilfe oder nicht doch viel eher ein Mülleimer ohne jeglichen nachhaltigen Mehrwert darüber hinaus? Verschwende ich meine Zeit, meine Kraft und meine Liebe? Ich tat das auch schon. Eine ganze Weile ...
Es ist gut und wichtig und es spricht auch absolut nichts dagegen, wenn sich gute Freunde auch mal nur beim anderen auskotzen möchten. Das muss einfach ab und zu mal sein und solange es auf Gegenseitigkeit beruht, tut das mit Sicherheit beiden Seiten gut. Problematisch wird es aber, wenn es zu einseitig geschieht und man sich zunehmend wie die mentale Müllabfuhr vorkommt:
Jede Woche soll man stets nur den gleichen Müll entsorgen und wenn die Tonne wieder schön leer ist, der alte Frust abtransportiert wurde, kann man sie wieder fröhlich mit neuer, schlechter Energie befüllen. Ein Kreislauf, der solange funktioniert und nicht hinterfragt werden muss, solange diese Müllabfuhr bequem und zuverlässig funktioniert.
Ich kenne das selbst von früher noch sehr gut. Vor allem eine einst "gute Freundin" kotzte sich bei mir jeden Montag regelmäßig darüber aus, wie verletzend sich ihr (gerade aktueller) Lebensaugenblicksgefährte beim gemeinsamen Wochenende wieder einmal benommen hat. Es waren zwar häufig andere Männer (sie "verliebte" sich in nahezu jeden, der ihr Aufmerksamkeit schenkte), doch vom Typ her waren sie alle stets miteinander vergleichbar schlicht und die Probleme, die sie verursachten, waren nahezu identisch. Lange Zeit glaubte ich, ihr zu helfen, indem sie ihren Frust einfach bei mir ablassen konnte.
Aber ebenso wenig wie du einem Alkoholiker hilfst, indem du ihm seinen Schnaps organisierst, genauso wenig hilfst du einem Freund oder einer Freundin, wenn sie einfach nur ihre Wut, ihre Trauer, ihren Ärger und ihre Enttäuschung über schlicht und ergreifend nicht zur Liebe fähige Männer bei dir ablässt. Ihr wird es danach besser gehen. Klar. Sie wird sich wieder gestärkt fühlen. Gewiss. Sie wird, nachdem sie ihren Ärger losgeworden ist, wieder vitaler sein. Vital genug, um am nächsten Wochenende diese frisch gewonnene Energie erneut 1:1 zu solchen Blindgängern zu tragen. Zwei Energievampire sind dabei, dich auszusaugen.
Bedenke: Eigentlich ist es deine Energie, die sie an solche Typen vergeudet. Weder sie noch diese Art von Männern braucht sich - dank dir - jemals zu verändern. Deine Hilfe macht die Welt also keineswegs besser in diesem Fall! Die Freundin bleibt ewiges Opfer, solche Männer ewige Täter. Und nach Hause findet keiner von beiden. Das ist das Gegenteil von dem, was du als Helfer eigentlich im Sinn hattest, oder?
Diese Typen pumpen ihr schwaches aber möchtegern-starkes Ego auf, dadurch dass verzweifelte Frauen nach ihnen schmachten. Je schlechter sie jene behandeln, desto mehr rennen sie ihnen hinterher. Meine einstige "Freundin" folgte regelmäßig ihrem prägenden Jugendtrauma, bei dem sie sich ebenfalls regelmäßig ihre Lebenskraft abzapfen ließ. Und wer hielt dieses Konstrukt am Laufen? Zum großen Teil ich und andere "Freunde" wie ich - die die an solchen Typen verheizten und vergeudeten Energiereserven jener Freundin Woche für Woche erneut auftankten.
Das Gefühl "gebraucht" zu werden, kann einen lange Zeit täuschen und blind machen für den feinen Unterschied: Ist man wirklich eine Hilfe oder doch nur ein Mülleimer? Im einen Fall hilft man nur für den Augenblick, da man Altlasten entsorgt. Doch das Problem wird sich solange wiederholen, bis es tatsächlich angegangen wird.
Ein Mülleimer kann wirklich jeder Mensch sein. Letztlich muss man dazu nur die Klappe halten und sich den ganzen Kram nur immer wieder aufs Neue anhören. Um eine Hilfe zu sein, bedarf es hingegen zweierlei:
1. Dein Freund/deine Freundin muss an dich glauben! Sie muss dir zuhören wollen, anstatt dich nur als Zuhörenden zu beanspruchen. Sie muss dir, deinen Ansichten, deinen Gedanken etwas zutrauen. Meine Bekannte tat das nicht annähernd genug. Sie traute genau diesen Holzfällermentalitätsmännern weit mehr zu. Schließlich hatten sie breite Schultern. Was braucht man(n) mehr? Wen interessieren schon Werte? Die sieht doch niemand.
2. Du selbst musst deine Lehre gefunden haben, deine Message, deine Botschaft.
Die erste Stufe eines Helfenden ist es häufig, Mülleimer zu sein. Denn der Wille zu geben und zu helfen, ist früh da, vielleicht bei vielen sogar angeboren, als eine Art Bestimmung. Doch das Wissen, wie man jemandem tatsächlich auch nachhaltig und fundiert helfen kann, das fehlt zunächst noch in den meisten Fällen, ist in der Regel eher nicht angeboren, man muss es erst erlernen - oder eben erinnern.
Da man beim Aufgeben eines "falschen Freundes" jedoch erstens das Gefühl hat, den anderen im Stich zu lassen und zweitens, seinen eigenen Daseinszweck zu verlieren bzw. als gescheitert zu betrachten, ist man häufig einfach weiterhin Mülleimer.
In der Regel wird das mit zwei Ergebnissen quittiert:
1. Du wirst Burnout bekommen, da Burnout laut Definition dann aufkommt, wenn man tut und tut und dennoch nichts einen Schritt vorangeht (meine Freundin war am Ende toxischer als Jahre zuvor, von einem Vorankommen konnte keine Rede sein, ganz im Gegenteil).
2. Sie wird am Ende bei jemandem landen, der noch viel schlimmer ist, als all die Typen zuvor. Das kann dich tatsächlich in eine tiefe Sinnkrise stürzen.
Lass es nicht soweit kommen! Wenn du wirklich ein helfender Mensch werden willst, dann erinnere zunächst dich selbst an die Wurzel von einfach allem-das-ist. Wenn du dies tust, wirst du sehr viel einfacher in der Lage sein, solchen Menschen, bei denen du Gefahr läufst, einfach nur deren Mülleimer zu sein, die Entscheidung zu überlassen: Entweder du folgst mir nach (hörst mir zumindest mal wirklich zu!) oder unsere Wege trennen sich hier.
Auch ich sagte meiner Bekannten: "Auf deinem Pfad werde ich dir nicht weiter folgen können. Wenn du diesen Weg wirklich gehen willst, endet hier unsere gemeinsame Zeit." - Ihr Weg erschien ihr so (ver)blendend, dass sie nicht lange zögerte. Ich bin traurig darüber. Zum Teil natürlich für mich selbst, ich mochte sie wirklich sehr. Doch zum überwiegenden Teil bin ich traurig für sie. Denn ich weiß, dass ihr Weg kein guter ist und zu einem bösen Erwachen führen wird, egal wie lange es dauern mag.
Wenn du wirklich Helfender sein willst, dann beende dein (falls vorhanden) Mülleimer-Dasein und werde ein wirklich Helfender, ein "Recollector", jemand, der anderen dabei hilft, sich zu erinnern.
Hätte mir meine einstige Freundin zugehört, hätte sie hingehört, hätte sie hören WOLLEN allem voran, ihr ginge es heute anders. Doch ich zwinge niemandem etwas auf. Wer meine Werte nicht als wertvoll erkennt und stattdessen anderen "Werten" mehr Vertrauen schenkt, ist einfach noch nicht so weit. Das tut weh (exakt DAS nennt man Weltschmerz) - doch das Loslassen ist in solchen Fällen unabdingbar. Denn niemand kann diesen Prozess in einem anderen Menschen beschleunigen. Jeder muss es selbst erkennen (wollen), auch wenn es für alle Beteiligten schmerzhaft wird. Denn leider gilt tatsächlich: "Das schnellste Ross, das euch zur Vollkommenheit trägt, ist Leiden." (siehe
Snippet #186)Erinnere dich! Gerne machen wir zunächst ein Walk & Talk, vielleicht ein Coaching und wenn du dann merkst, wie wunderbar und allumfassend es ist, sich zu erinnern (
Snippet #38), hast du sicher auch Lust, beim WorldTeam mitzumachen (
Snippet #130)! Ich freue mich in jedem Fall auf dich :-)Siehe auch diese passenden Links:
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- WorldTeam. Das Projekt für Future Fixer 🔗
- Der direkteste Weg zum Glück
#186 - Support vom Leben
#38 - Taten zählen
#130 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Warum das Jetzt so wichtig ist
#238 • Aristoteles •
3:35 min
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Nicht nur laut Einstein ist Zeit eine Illusion, "wenn auch eine sehr hartnäckige" (
Snippet #106). Auch wenn du mal überlegst, ... wird es klar: Natürlich kannst du dich an die Vergangenheit erinnern und dir die Zukunft vorstellen. Beides kann gute oder schlechte Gefühle auslösen. Doch wirklich handeln, erleben und wahrnehmen kannst du stets nur in der Gegenwart. Dein Leben ist eine einzige, "unendliche" Gegenwart. (Mittels der Vierten Bewusstseins-Dimension mag man Brücken bauen können, doch auch diese Handlung findet stets im Jetzt statt)
Aristoteles meint also, alle drei Zeiten seien "angenehm". Was hatte der denn bitteschön geraucht? Haben wir nicht alle mehr oder weniger auch ziemlich schlimme Erfahrungen machen müssen im Leben? Sieht die Zukunft etwa so aus, als könne sie einem große Hoffnungen machen?
Und die Gegenwart ... ist die nicht voller Idiot:innen, ganz fürchterlicher, gemeiner "kultureller Aneignungen", die allen vermeintlichen Minderheiten so dolle wehtun und auch sonst einer ganzen Menge Schwachsinniger, die - wenn sie nicht gerade die Weltherrschaft an sich reißen wollen - dann zumindest alle bösen Gas- und Ölheizungen umgehend rausreißen lassen wollen, auf Häuslebauer-komm-raus (aus deinem Eigentum)?
Eine verzweifelte Schwachsinnsidee unserer Denker und Lenker jagt die nächste und macht diese Welt, unser Jetzt, in Windeseile zu einem anstrengenden, ermüdenden und zunehmend sinnbefreiten Ort voller gieriger Korrupter und mit zunehmend unerträglicherer Aktionismus-Verzweiflungsidiotie an allen Ecken und Ende. Was wusste Aristoteles denn schon von unserem heutigen Jetzt!
Dasselbe, was auch beispielsweise Eckhart Tolle weiß und wie er unter anderem in seinem Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" beschreibt (
Snippet #90, Die Frucht ist von der Wurzel abhängig).Da wir nur das Jetzt haben, sowohl zum Leben, zum Genießen, zum Fühlen aber auch zum Lieben und zum Handeln, ist es wichtig, dass wir das Jetzt so energiegeladen wie nur möglich erleben. Und zwar mit schöpferischer, kreativer Energie - und nicht mit Wut, Hass, Angst und Zorn. Nur so kannst du das Jetzt als angenehm empfinden und nur so wirst du jemals die Kraft haben, Dinge anzupacken oder voranzubringen - in eine zielführende Richtung.
Dass das Jetzt morgen ein noch besseres Jetzt sein darf, ist ja klar. Wir alle haben wohl noch Luft nach oben, was eine Verbesserung der Lebensumstände betrifft. Diese Verbesserungen erreichst du aber wie gesagt nur, wenn du im Jetzt auch die Kraft dazu hast und den Mut, die Inspiration, die Motivation, die Lust. Kurz: Du musst das Jetzt als angenehm empfinden, sonst bleibt dein Leben im Jetzt und womöglich allen Jetzt, die kommen, stecken.
Ohne dein Jetzt, dein Ist-Zustand, deine Umstände, die Dinge-wie-sie-sind voll und ganz zu akzeptieren, ja all das vielleicht sogar zu lieben, wird dir ein besseres Morgen (und somit auch Jetzt) nicht gelingen.
Sagt dir der Begriff "Feindesliebe" etwas? Genau das meinte Jesus unter anderem. Liebe sogar die widrigen Umstände, alles das dir "Feind" ist, denn nur so wirst du sie überwinden. Doch wie geht das? Wie soll man das Jetzt lieben, wenn Politik, neue, schwachsinnige Gesetze und Regelungen, technisch bedenkliche Entwicklungen, Kriege, Katastrophen und nicht zuletzt immer mehr aggressive und dumme Menschen einem die Gegenwart derart verhageln?
"Bedrängnis" nennt die Bibel diesen Zustand, der "kommen muss". Manche sehen darin eine Prüfung. Andere ein Training. Die meisten jedoch nur eine Zumutung und bemitleiden sich selbst. Wie sehr vertraust du auf Gott, auf die Regeln der Natur? Darauf, dass am Ende Gerechtigkeit siegen wird? Am Maß deiner Unzufriedenheit und deiner Nervosität erkennst du das Maß deines Vertrauens (treffenderes Wort als "Glauben"). Also nochmal gefragt: Wie macht man das?
Wie kann man das Jetzt akzeptieren, vielleicht sogar lieben, selbst wenn es deprimierend ist? Angenommen, du wärst eine Frau, Mitte 30, dein Job ödet dich an, dein Partner widert dich nach 15 Jahren Beziehung an, an Trennung ist jedoch nicht zu denken, da dein Geld alleine nicht ausreicht, der Partner ausflippen wird und du selbst ohnehin panische Angst vor dem Alleinsein hast. Zudem hast du ohnehin kaum mehr die Kraft für die alltäglichen Dinge - wie soll man in diesem Zustand etwas Neues anfangen? Wie soll man dieses Jetzt akzeptieren oder lieben?
Genau um solche oder ähnliche Situationen der Stagnation und Festgefahrenheit, um das Aufbrechen solcher Teufelskreise geht es sowohl in meinem Coaching als auch bei den Drei Erinnerungen. Als erstes schaut man sich die Gegenwart an. Sie mag nicht toll sein. Sie mag Kraft kosten. Aber sie ist für den Moment zumindest eine gute Basis. Man hat ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen.
Von dieser Basis aus baut man Akzeptanz für die Gegenwart auf. Das gelingt, indem man die Zuversicht entwickelt, dass es jetzt ganz bald besser werden wird. Wie kann man diese Hoffnung entwickeln? Indem man das große Ganze betrachtet. Aus genügend Abstand erkennt man, dass diese dunkle Regenwolke gar nicht das ganze Land bedeckt, sondern nur den Ort, an dem du (mental) feststeckst.
Das Leben als Spiel zu begreifen ist eine enorme Kraftquelle (
Snippet #135). Und die Drei Erinnerungen sind die sehr simplen Spielregeln, die du dazu brauchst. Wenn du verstehst, dass sowohl das Chaos in deinem kleinen Umfeld (Familie, Job, in dir selbst), als auch das Chaos in der Welt dadurch zustande kommt bzw. dadurch so schmerzhaft wird, dass du völlig falsche Denkmuster einer "gottlosen und bewusstlosen" Welt als Wahrheit und Selbstverständlichkeit verinnerlicht hast, dann begreifst du, dass du unfassbar viel nur "abzuschneiden" brauchst, dass nur drei Dinge übrig bleiben und aus dem Chaos (Unordnung, Spaltung) wird zunehmend Kosmos (Ordnung, Weltordnung).Kreiere als aller erstes dieses "neue", besser gesagt erinnerte Bewusstsein. Dann spiele das Spiel. Wie ein Kind. Mit Freude. Mit neuem Ehrgeiz. Mit neuer Kraft. Dann stimmt es, was Aristoteles sagt. Dann kannst du deine Erinnerungen rückblickend als etwas angenehm Lehrreiches begreifen, deine Zukunft mit Vision und Hoffnung füllen und die "Tätigkeit der Gegenwart" als äußerst angenehm empfinden.
Dann bist du endlich (wieder) Baumeister deines Lebens. Entschuldigung ... Baumeister:in - ich vergaß in meiner freien, einfachen Welt gänzlich ohne Idiotie für einen Moment die völlig vom Ziel ablenkenden, neuen "Regeln" dieser bewusstlosen Gegenwart.
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- Illusion Zeit
#106 - Die Frucht ist von der Wurzel abhängig
#90 - Visionen - Das Leben als Spiel begreifen
#135 - PlayIT! – Das Zitate Spiel 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Die Welt ist so schön, man sollte um sie kämpfen
#278 • Ernest Hemingway •
2:20 min
2:20 min
Teilst du diese Meinung des amerikanischen Schriftstellers, Reporters und Kriegsberichterstatters? Wie kann Hemingway dieser Ansicht gewesen sein, wo er doch ...
sicher auch viel Leid und Elend miterleben musste, alleine schon in seinem (Auch-)Job als Kriegsreporter? Gegen Ende litt er unter Depressionen und trank viel zu viel Alkohol. Trank er sich die Welt vielleicht nur schön?
Nun, in seinem Satz stecken zwei konträre Inhalte: Die Welt ist schön. Aber offenbar bedarf diese Welt (oder deren Schönheit) auch eines Kampfes. Entweder, um ihre Schönheit zu erhalten oder aber, um das Schöne richtig (und stabil) zur Geltung zu bringen.
Wenn man genau hinschaut, ist unser Planet grundsätzlich einer der eher hübscheren und angenehmeren unserer Galaxie. Es mag auf ihm viele Orte geben, die zu kalt sind, zu karg oder zu heiß. Aber im Großen und Ganzen bietet die Erde genügend Lebensraum für eine sinnvolle Anzahl an Menschen und Nahrung liefert die Natur ohnehin im Überfluss - wäre diese nicht so ungleich verteilt.
Es liegt einzig an der ach so intelligenten und fortschrittsarroganten Spezies Mensch, dass dieser Ort leider immer weniger schön wirkt. Klimakrise, Kriege, Umweltzerstörung, soziale Ungerechtigkeiten, nervige Machtbesessenheit, ... offenbar kommen wir aus dem Kämpfen gar nicht mehr heraus. Und es wird eher schlimmer als besser.
Aber woran liegt es, dass wir trotz wachsendem Wissen aus Wissenschaft und Forschung, trotz immer intelligenterer Menschen (und zunehmend auch mehr oder weniger "intelligenter" Maschinen) zugleich auch immer verlorener, verkommener, verzweifelter, kaputter, erschöpfter, einsamer, (viele) immer ärmer, aggressiver, unzufriedener, resignierter, depressiver, kränker, ... werden?
Hand aufs Herz: Fühlst du dich noch stark genug, um diese Welt (und ihre Schönheit, erinnert sich noch wer daran?) zu kämpfen? Oder ist dir nicht bereits der tägliche Kampf ums eigene Überleben anstrengend genug?
Traurig, dass wir uns eine Situation erschaffen haben, die uns aus Erschöpfung zu derart egoistischen Wesen machte: Der Kampf ums eigene Überleben ist zutiefst egoistisch. Aber auch vollkommen nachvollziehbar. Ohne dass du überlebst, ohne dass es dir gut geht, ohne dass du am Ende des Tages noch Kraft, Motivation, Inspiration, Vision (Träume) und andere Ressourcen übrig hast, kannst du auch kaum für "die Schönheit der Welt" kämpfen.
Es ist eine andere Art von Wissen, das uns fehlt. Eine Art Erkenntnis. Ein Bewusstsein. Ein Connectet-Sein. Identity - Mission - Resource, steht in der Headline der Startseite. Erinnerst du diese drei, ergibt alles einen Sinn. Erklärbarkeit - etwa für den Zustand der Welt - spendet dir Freude und Sinn (siehe unten verlinkte FAQ). Zugleich erkennst du im Umkehrschluss auch, was zu tun wäre, worin dieser "Kampf" besteht, von dem Hemingway da möglicherweise spricht.
Den Kampf zu kennen, lässt dich zudem auch deine wahre Identität erkennen. Ich spreche nicht von deiner Steuer-ID. Nicht von deinem Beruf. Auch nicht von deinem aktuellen Lebensstil. Ich spreche vom Sinn deines Daseins schlechthin.
Diese Identität zu kennen und den Kampf (="Mission") zu verstehen, erfüllt dich mit so viel Power, dass du die "Resource" spürst. Du erfährst was es bedeutet: "Der Weg ist das Ziel" und warum es absolut keinen Unterschied macht, ob du darum kämpfst, dass es dir (wieder) besser geht oder der Welt. Die Grenzen zwischen deiner individuellen inneren und der für uns alle existenten äußeren Welt werden zunehmend fließend, lösen sich auf. Und so wie es diese persönliche innere Welt und die universale äußere Welt gibt, so gibt es auch deinen ganz persönlichen "Sinn des Lebens" als auch den universalen Lebenssinn. Ersteres ist in stetem Wandel. So wie du selbst. So wie jedes Individuum. Das zweite ist fix, stabil, unveränderlich. So wie alle Naturgesetze.
Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen. Da hat Ernest Hemingway recht. Und zwar sowohl deine innere Welt, als auch die äußere Welt. Es bleibt ein und derselbe Kampf.
Wenn dich das Thema interessiert, magst du vielleicht ein Coaching mit mir machen oder dich in Ruhe auf meiner Seite umschauen. Es wird noch äußerst spannend ...
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Ernest Hemingway   (Irrtum melden)
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Kampf - kämpfen - Schönheit - Identität - Berufung - Kraft - Welt retten
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Nur der Wahrheit verpflichtet
#104 • Edmund Burke •
1:21 min
1:21 min "Ein aufrichtiger Jünger der Wahrheit heftet das Auge stetig auf seine Führerin und bekümmert sich nicht, wohin sie ihn führt, wenn nur sie ihn leitet." (Edmund Burke)
Ich kann das nur bestätigen. Als ich vor zwei ...
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Jahren (in 2020) mit meinem ersten Buch, dieser Website und dem gesamten Projekt anfing, wusste ich selbst nur sehr schemenhaft, wohin die Reise führen würde. Ich vertraute aber einem einzigen Gefühl: "Fange einfach einmal an, denn du spürst, dass es Wahrheit ist, die sich manifestieren möchte."
Ich setzte einen Fuß vor den anderen, erkannte und wagte immer nur den nächsten Schritt. Oft kam Ungeduld auf. Auch Frust. Manchmal Zweifel. Und immer wieder der Wunsch, doch wenigstens hinter die nächsten zwei oder drei Kurven schauen zu können. Beim beharrlichen Weitermachen begriff ich jedoch bald zweierlei:
1. Ich war in meinem Leben lange wie gelähmt, da ich mich weigerte, bei gewissen Dingen, den ersten Schritt zu tun, wenn ich nicht absehen konnte, worin der 2., der 3., ... der 10. Schritt bestehen würde. Vertrauen fehlte. Und ...
2. ... hätte ich vor zwei Jahren geahnt, wieviel "Arbeit" es werden sollte, ich wäre ohne zu zögern von der nächsten Brücke gesprungen. Zudem hätte mich die Flut an Ideen erdrückt und erschlagen. Womit hätte ich nur anfangen sollen? Woher die Geduld und die Kraft nehmen?
Burnout und somit schlechtere oder gar keine Resultate wären die Folge gewesen. Nach zwei Jahren empfand und empfinde ich nichts von all der vielen Arbeit wirklich als Arbeit. Und ich war und bin heilfroh, dass die nächste Idee immer nur kam (und noch immer erst kommt), wenn eine Idee realisiert wurde.
Auch heute kann ich nur erahnen, welche Widerstände mich noch erwarten werden. Denn mit der furchtlos ausgesprochenen Wahrheit haben es heute Viele nicht so wirklich. Als Kritik, als Ablehnung, als Schuldzuweisung empfinden zu viele heute alles, selbst wenn es schlicht wahr ist, liebevoll gemeint ist und am Ende nur dem Besten für alle dienen soll.
"Die Wahrheit", wenn wir sie uns mal als Person vorstellen, hat Großes und Großartiges vor. Mit allen, die sich ihr gegenüber verpflichtet fühlen und die für sie kämpfen möchten. Unmöglich, den gesamten Weg auf einmal zu erfahren. Niemand könnte es (er)tragen. Vertrauen und ein auf "die Führerin Wahrheit geheftetes Auge" ist alles, das zählen darf.
Ich kann das nur bestätigen. Als ich vor zwei ...
Jahren (in 2020) mit meinem ersten Buch, dieser Website und dem gesamten Projekt anfing, wusste ich selbst nur sehr schemenhaft, wohin die Reise führen würde. Ich vertraute aber einem einzigen Gefühl: "Fange einfach einmal an, denn du spürst, dass es Wahrheit ist, die sich manifestieren möchte."
Ich setzte einen Fuß vor den anderen, erkannte und wagte immer nur den nächsten Schritt. Oft kam Ungeduld auf. Auch Frust. Manchmal Zweifel. Und immer wieder der Wunsch, doch wenigstens hinter die nächsten zwei oder drei Kurven schauen zu können. Beim beharrlichen Weitermachen begriff ich jedoch bald zweierlei:
1. Ich war in meinem Leben lange wie gelähmt, da ich mich weigerte, bei gewissen Dingen, den ersten Schritt zu tun, wenn ich nicht absehen konnte, worin der 2., der 3., ... der 10. Schritt bestehen würde. Vertrauen fehlte. Und ...
2. ... hätte ich vor zwei Jahren geahnt, wieviel "Arbeit" es werden sollte, ich wäre ohne zu zögern von der nächsten Brücke gesprungen. Zudem hätte mich die Flut an Ideen erdrückt und erschlagen. Womit hätte ich nur anfangen sollen? Woher die Geduld und die Kraft nehmen?
Burnout und somit schlechtere oder gar keine Resultate wären die Folge gewesen. Nach zwei Jahren empfand und empfinde ich nichts von all der vielen Arbeit wirklich als Arbeit. Und ich war und bin heilfroh, dass die nächste Idee immer nur kam (und noch immer erst kommt), wenn eine Idee realisiert wurde.
Auch heute kann ich nur erahnen, welche Widerstände mich noch erwarten werden. Denn mit der furchtlos ausgesprochenen Wahrheit haben es heute Viele nicht so wirklich. Als Kritik, als Ablehnung, als Schuldzuweisung empfinden zu viele heute alles, selbst wenn es schlicht wahr ist, liebevoll gemeint ist und am Ende nur dem Besten für alle dienen soll.
"Die Wahrheit", wenn wir sie uns mal als Person vorstellen, hat Großes und Großartiges vor. Mit allen, die sich ihr gegenüber verpflichtet fühlen und die für sie kämpfen möchten. Unmöglich, den gesamten Weg auf einmal zu erfahren. Niemand könnte es (er)tragen. Vertrauen und ein auf "die Führerin Wahrheit geheftetes Auge" ist alles, das zählen darf.
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Je mehr wir wissen, desto kleiner werden wir?
#290 • Itzhak Bentov •
4:05 min
4:05 min
Viele ...
vorwiegend rational denkende Menschen, nicht selten bereits akademisch hoch gebildet, saugen immer neues Wissen geradezu in sich auf. Schaden kann das an sich natürlich erstmal nicht. Ein umfassendes Allgemeinwissen ist sicherlich nicht schlecht, ebenso wenig wie eine möglichst hohe Bildung genießen zu dürfen.
Oftmals wächst mit dem zunehmenden Wissen aber auch eine Art "unsympathischer Arroganz". Klar, da wächst zwar etwas absolut betrachtet immer weiter an, doch genau genommen sollte jemand, der mehr und mehr an Wissen anhäuft, auch zunehmend an eben dieser paradox anmutenden Erkenntnis gewinnen, oder nicht? Denn - wie Bentov schon in den 1970ern sagte - jede neue Antwort in der Wissenschaft wirft eine exponentielle Menge neuer Fragen auf. Anders gesagt: Je mehr man weiß, desto mehr sollte der wirklich intelligente Geist erkennen, wie unwissend er im Grunde, also in Bezug auf alles-das-ist, tatsächlich ist.
Das erkannte auch schon Sokrates, als er nach einem tiefgründigen und erkenntnisreichen Leben weise konstatierte: "Ich weiß, dass ich nichts weiß." (etwas vereinfacht). Damit meinte er keineswegs, dass er objektiv bzw. absolut betrachtet dumm sei, sondern er drückte seine Demut aus gegenüber der unfassbaren und mit jeder Erkenntnis zunehmenden Menge an (Noch)-Nichtwissen.
"Niemand dünke sich weise", warnt auch schon die Bibel (Sprüche 26,12) vor dem, was ich persönlich als heutige Plage empfinde: Arroganz. Insbesondere die heutige Fortschrittsarroganz. Nicht wenige meinen nämlich, dass wir bei unserem heutigen Kenntnisstand doch einer ausgedienten Gottesidee entwachsen sein sollten, Spiritualität allenfalls noch zum müde Belächeln nützlich sei oder vielleicht noch einen netten, letzten Strohhalm darstellt für eben jene, die offenbar über zu wenig empirisches Wissen verfügen.
Mir kommt es so vor, massiv beschleunigt vor allem seit KI so krasse Fortschritte macht, dass etliche zwar einräumen, momentan vielleicht noch nicht "alles" zu wissen, es sich aber nur noch um wenige Jahrzehnte handeln dürfte, bis wir dem Universum auch das letzte Geheimnis entlockt haben werden. Dann wissen wir alles, sind quasi selbst Gott oder zumindest göttlich und haben selbigen nicht nur endgültig nicht mehr nötig, sondern auch direkt ad absurdum geführt.
Dabei werden gerne Größen vergessen wie Albert Einstein, Max Plack (
Snippet #158) oder auch Werner Heisenberg (
Snippet #35), die durchaus noch in der Lage waren, beides - die Bedeutung von Intellekt UND gesunder Spiritualität - wertzuschätzen. Die Tatsache, dass jene Persönlichkeiten durchaus mehr oder weniger gläubig waren, wird entweder übergangen, ignoriert oder noch schlimmer: Wieder einmal belächelt nach dem Motto: Sie wusste es ja noch nicht besser, sie waren eben Kinder ihrer Zeit.Wir brauchen Wissenschaft und Fortschritt. Definitiv. Denn zum einen sind wir als Spezies so, dass wir uns weiterentwickeln möchten. Evolution ist ein Prinzip der Natur. Zum anderen, ganz ehrlich: Ich bin ziemlich froh, nicht mehr in einer kalten Höhle sitzen zu müssen und das Internet lässt sich durchaus ja auch für wirklich gute Dinge nutzen. (Das Problem ist ja eher, dass unsere Weisheit nicht mit unserem Intellekt schritthalten kann, wie Asimov schon in den 1960ern besorgt feststellte.
Snippet #232)Wofür Wissenschaft, Fortschritt, Intellekt, Faktenwissen, Logik, ... jedoch nicht geeignet sind, niemals dafür gedacht waren und auch nie in der Lage sein werden, ist emotionale, seelische, psychische Stabilität und Sinn am Sein zu offerieren. Wissenschaft ermöglicht uns bessere Werkzeuge. Doch Forschung und Wissenschaft können aufgrund ihrer stets lückenhaften und fehlerhaften Natur per se kein Fundament für das Sein an sich darstellen.
Wissenschaftliche Fakten sind nicht nur bis in alle Ewigkeit unvollständig. Sie sind auch in sehr vielen Fällen von begrenztem Haltbarkeitsdatum. Ernährungserkenntnisse, Astronomie, Physik, Medizin, Biologie, Psychologie, Pädagogik, ... stets lösen neue Erkenntnisse alte ab. Das ist auch keineswegs zu verurteilen oder zu belächeln. Das ist schlicht und ergreifend die Natur von Forschung und Wissenschaft. Forschung ist notwendig, sie wächst auch, wird reifer und erwachsener - aber sie wird niemals vollständig, fehlerfrei oder ausgewachsen sein.
Forschung ist daher eher für die Erschaffung von "Werkzeugen" geeignet - und das ist ja auch eine ganze Menge! Aber Sinn, Stabilität, Fundament, Ziel, Freude, Erfüllung, Glück, Liebe, ... ja das gesamte URVERTRAUEN auf Forschung, Wissenschaft und klassische Bildung bzw. Wissensanhäufung zu setzen, ist das sprichwörtliche Bauen auf Sand. Zwar sind gewisse Fakten für eine bestimmte Ära stabil. Doch eben nicht zeitlos. Nicht fehlerlos. Nicht vollkommen. Und somit vollkommen ungeeignet für Stabilität.
Ich las mal die Aussage eines Atheisten: "Gläubige müssen glauben. Ich darf wissen." - Offensichtlich fehlt diesem Statement die Weisheit, die Unweisheit der vermeintlich allmächtigen Stärke des Wissendürfens zu erkennen.
Frage dich selbst: Was ist die größere Kunst und was gibt dir mehr innere Ruhe? Wenn du dir sagst: "Erst wenn ich alles in der Welt verstanden habe, kann ich dem Leben vertrauen" - Oder aber, wenn du das Prinzip des Lebens verstanden hast, erkannt hast, dass das Leben (die Natur, Gott, ...) dich liebt, das beste für dich will und du dir sagen kannst: "Hey, ich habe verstanden, dass ich rein gar nichts verstehen muss, um voller Urvertrauen, entspannt und glücklich durchs Leben zu gehen". Das eine sucht und braucht die Kontrolle, das andere kann sie abgeben. Stelle dir diese Entlastung vor!
Als du damals bei Papa im Auto auf der Rückbank geschlafen hast, bei der Fahrt in den Urlaub, da konntest du nicht deswegen so gut schlafen, weil du wusstest, wie Motor, ABS und Bremssystem funktionieren. Du konntest gut schlafen, weil du der Autofahrkunst deines Vaters vertraut hast. Ohne die Spur von Zweifel.
Ich persönlich bin neugierig. Ich mag gerne dazulernen. Suche ebenfalls nach neuem Wissen, verfolge Forschung und Fortschritt, bin gewiss nicht dumm. Aber meine Lebensgrundlage, die habe ich wo ganz anders gefunden. Bei Wissen und Erkenntnissen, die anders erfahren und gefunden werden. Die anderswo wirken, als nur im Kopf. Und dafür bin ich sehr dankbar. So sehr, dass ich es mit diesem Projekt, meinen Büchern und meinem Coaching/Mentoring gerne weitergeben möchte.
Denn der Unterschied ist unter anderem der: Als Mensch im Ego, der durch mehr und mehr Wissen wachsen möchte, erkennst du unweigerlich nur, wie du in Relation zum Universum kleiner und kleiner wirst, durch die Menge an Unwissen (=offener Fragen), die du dir täglich erschaffst.
Als Mensch im spirituellen Bewusstsein jedoch wächst dein eigenes Sein mit dem wachsenden Wissen über die Größe von allem-das-ist. Denn in diesem Bewusstsein wirst du vom stets kleiner werdenden Betrachter zur Einheit, verschmolzen mit einem immer größer erkannten Sein. Das eine geschieht in Übermut, das andere in Demut.
Akademische Fragen resultieren in stets neuen Fragen. Das ist spannend, das ist interessant. Doch von Sättigung keine Spur. Spirituelle Erkenntnisse resultieren hingegen in immer weniger offenen Fragen. Denn auch unbeantwortete Fragen kannst du zunehmend loslassen. Aus allen Bereichen des Lebens. Denn in dem einen Geist gilt es, immer mehr zu klären. Im anderen klärt ES sich von selbst. Durch das Wesen der Erkenntnis und transzendiert letztlich in Vertrauen.
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- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Atheist vs. Gott
#35 - Die vollkommene Synergie
#158 - Geduld und Vertrauen
#122 - Vertrauen auf das Unzerstörbare
#142 - https://www.youtube.com/watch?v=UlA9oFisNCc(He Cracked Reality Then CIA Took His Work)

- Spaltung und Dualität überwinden, hin zu Singularität und Bewusstsein
#232
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Liebesschmerz in Erfüllung transformieren
#178 • Christopher E. Schmitt •
4:43 min
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Chaos in der Welt dir zusätzlich schwer zu schaffen?
Empfindest du Trauer, Wut, Verzweiflung, Leere, Ratlosigkeit, Angst oder sogar Hass, ... irgendeine Form von Schmerz? Dann bist du hier genau richtig.
Ich möchte dir in möglichst kurzen Worten erklären, worum es sowohl in den (zum Großteil autobiografischen) Büchern geht, als auch in meinem Coaching, warum ich dich in deinem Leid nicht nur verstehen, sondern auch abholen kann und was all das mit deiner Rettung bzw. Verarbeitung des Schmerzes zu tun hat, und - als wäre das noch nicht genug - auch tatsächlich noch mit der "Rettung der Welt".
Vor vielen Jahren war ich unsterblich verliebt. Meine Traumfrau lebte genau gegenüber. Wir konnten uns vom Fenster aus zuwinken, sie war über 2 Jahre sehr oft bei mir, fast täglich. Wir kuschelten immer mal wieder, sie wunderte sich "warum sie bei mir viel lieber ist, als bei ihrem Freund" - doch wir kamen niemals zusammen.
Ich litt Todesqualen. Nichts was ich tat oder wie ich war genügte ihr. Je mehr ich versuchte, ihr zu gefallen, sie zu erobern, ihr meine Liebe zu zeigen und zu gestehen, desto größer wurde offenbar die Kluft zwischen uns. Liebesburnout könnte man es nennen. Das Lied "In The End" von Linkin Park (siehe YouTube Link) wurde meine Hymne, ebenso wie "Numb".
Ich trank zu viel Alkohol, rauchte eine nach der anderen, meine Firma ging den Bach runter, weil ich an nichts anderes mehr denken konnte, als an diese Ungerechtigkeit im Leben, an diesen "Fehler in der Matrix". Ich musste nach fast zwei Jahren der ewig wechselnden Hoffnungen und Enttäuschungen wegziehen, um mein Leben noch irgendwie zu retten. Ein Umzug! Möbel schleppen, renovieren - und das, obwohl ich kaum die Kraft hatte, morgens aufzustehen oder auch nur die Gabel beim (seltenen) Essen zu halten. Ich war am Ende. Ich konnte fast nicht mehr. Und wollte auch nicht mehr.
Ich hasste Gott und die Welt. Ich haderte mit Gott. Wie konnte es sein, dass sie mich so sehr mochte, dass sie sogar lieber bei mir war, als bei ihrem Freund! Wie passte das zusammen, dass sie zwar Rotz und Wasser heulte, als ich wegzog, dass sie zwar Arm in Arm und lächelnd mit mir daliegen konnte, wir lachen konnten und sie aber dennoch jeden Gedanken an mehr mit aller Gewalt versuchte in sich abzutöten.
Wie konnte es sein, dass Gott sieht, wie groß und ehrlich meine Liebe war und er mich immer wieder buchstäblich die Liebe meines Lebens in den Armen halten ließ - sie mir aus diesen jedoch immer und immer wieder brutal entriss. Das endete selbst mit meinem Wegzug nicht. Von meiner Sehnsucht, dem Schmerz, dem Leid, dem Alkoholkonsum, der Firmenpleite, der drohenden völligen Selbstaufgabe ganz zu schweigen.
So sollte es für viele, viele Jahre weitergehen! Keine neue Liebe half, kein Restart in der Firma. Nichts, das ich unternahm, konnte etwas an der Situation und an dem Loch in meinem Herzen ändern.
Doch noch immer hatte mir das böse Leben offenbar nicht genug Tritte in den Magen gegeben. Jahre später sahen wir uns wieder. Ich war eigentlich weitgehend drüber weg, besser gesagt, ich hatte mich halbwegs damit arrangiert. "Sie wird eben jemanden gefunden haben, der besser ist, der besser zu ihr passt, den sie mehr liebt. So ist es nun einmal." Dachte ich, noch immer traurig und verzweifelt.
Wie gesagt: Jahre später sahen wir uns zufällig wieder. Und dann über zwei Monate fast regelmäßig. Eine Flamme flammte auf. Und dieses Mal nicht nur in mir. Sondern auch in ihr. Sie hatte zwar einen Partner, doch ich erfuhr, dass es keineswegs Liebe war, die sie von mir wegzog - es war viel eher Angst, die sie von mir abhielt und es noch immer tat. Angst, verlieren zu können, was man eigentlich "zu sehr" liebt (siehe MindSnippet 107 "Kein Weg nach Hause").
Meine Ohnmacht war auf ihrem Höhepunkt! Wenn selbst Liebe nicht dazu führen kann, dass man zueinander findet, was denn bitteschön dann? Gott oder das Leben hatte die Mission vollendet: Es zeigte mir den ewigen Kampf zwischen Liebe und Angst! Die wahren "Gegenpole", die wahren Antagonisten. Wo Angst ist kann keine Liebe sein. Und Liebe ist nun einmal eine Entscheidung. Wer sich für die Angst entscheidet, wird Liebe niemals erfahren, sondern immer nur in ihrem kalten, finsteren Schatten ein Leben emotionaler Verkümmerung fristen.
Als ich 12 war fühlte ich mich bereits reif für die Liebe. Ich war wirklich extrem frühreif. Das sagte meine Mutter immer. Und ich dachte, das Leben würde mir nun auch bald Liebe geben. Das war ein Irrtum. Das Leben gab mir keine Liebe. Aber es gab mir eine Ausbildung in Sachen Liebe.
Gerade durch das Fehlen, durch die ewige Sehnsucht, durch das lebenslange Idealisieren von Liebe lernte ich sie in ihrer viel umfassenderen Bedeutung kennen. Ich konnte mich niemals ausruhen. Stets war ich weiter auf der Suche nach der Vollkommenheit bezüglich Liebe.
Dann begriff ich irgendwann, dass dieser enorme Schmerz, dieses Nichtfindendürfen einer glücklichen Liebe genau genommen mein größtes Glück war. Denn anstatt "einfach nur" einer Beziehung fand ich so viel mehr.
Und von genau diesem "Mehr" handeln die Bücher. Darum geht es in meinem Coaching. Und dieses Mehr ist die Kraft, die sogar das ganz reale Projekt kreiert. Wandelt man auf diesen Pfaden, wird man ein Profi im "mentalen Aikido". So nenne ich in Teil 3 die Technik, wie man die Kraft des Angreifers (Angst, Sehnsucht, Hass, Wut, Trauer, ...) 1:1 in etwas Gutes umwandeln kann. Tatsächlich gibt es nichts "Böses", das dir widerfahren könnte. Es gibt nur eine falsche, eine wenig effiziente oder sogar selbstzerstörerische Art, wie du damit umgehst - so wie ich jahrelang.
Ich zeige dir gerne, wie echte Transformation gelingt. Wie du mentales Aikido erlernst. Wie du von Schmerz zu Glück und Erfüllung findest. Wer weiß, vielleicht sogar zu Erleuchtung. In Sachen Liebe wirst du Quantensprünge erfahren, denn sie ist so viel mehr, als die meisten von uns auch nur erahnen können.
Dies ist meine Kurzform meiner Biografie. Das war mein "Transformator". Lass mich dir zeigen, dass dein Schmerz genau dafür gut ist, endlich einen viel glücklicheren, angekommeneren Menschen aus dir zu machen. Krankheit (wovon ich auch ein Lied singen kann), Verlust, ... Schmerzen jeglicher Art beinhalten stets eine ganz große Macht, Kraft und Chance: Transformation.
Nutzt du diese Kraft, macht sie dich zu einem gesunden, freien, selbstbewussten, angekommenen und liebesfähigen Menschen. Nutzt du sie nicht - geschieht das Gegenteil ... Es liegt an dir: Machst du den Schmerz zu deinem Lehrmeister oder zu deinem Henker? Du alleine entscheidest!
Und last but not least - wenn du das Wesen der Liebe dann wesentlich besser erkennen kannst, wirst du auch verstehen, weshalb all dies unausweichlich zur Rettung der Welt, zur Reparatur der Zukunft führt. Vertraue mir!
Ob meine damalige Liebe heute noch oder wieder in meinem Leben ist? Ob ich ihr jemals sagen konnte, wie dankbar ich ihr bin? Ob ich sie noch immer liebe, auf eine noch größere Art und Weise? Ob sie verstanden hat, dass die Bücher, in denen sie eine große und wichtige Rolle spielt, der größte Liebesbeweis und das größte Dankeschön sind, den ein Mensch einem anderen Menschen überhaupt nur machen kann?
Oder gibt es keinen Kontakt mehr, weil sie wieder einmal Angst hat, die Bücher als Unverschämtheit empfindet und am liebsten so tun würde, als wären wir uns niemals begegnet? Und wenn dem so wäre, wie viel mentales Aikido bräuchte ich dann heute, um auch das wieder nicht nur verkraften zu können, sondern das Gute darin zu sehen und Kraft daraus zu gewinnen, selbst wenn es mir anders lieber wäre?
All diese Fragen klärt Teil 3 der Trilogie ... Und für deine Fragen und Schmerzen, machen wir auch dich zum mentalen Aikido Fighter! Melde dich bei mir! Oder hast du Angst?
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Du Spinner! Oder: Was ist "realistisches Denken"?
#253 • Edward de Bono •
2:59 min
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Weil es so schön ist, ...
schieße ich der Aussage des maltesischen Mediziners, Kognitionswissenschaftlers und Schriftstellers direkt noch ein weiteres Zitat von Pablo Picasso hinterher:
"Alles, was du dir vorstellen kannst, ist real."
Und noch eines von Albert Einstein:
"Das wahre Zeichen der Intelligenz ist nicht Wissen, sondern Phantasie."
Und um es abzurunden, verweise ich auf das Buch "Quantensprung des Denkens" von Natalie Knapp (vor allem Kapitel 7, Abschnitt "Denken und Rechnen"), das dieses Thema ganz hervorragend behandelt.
Das "rechnende Denken", wie es der Philosoph Martin Heidegger bezeichnet, bedient sich aller Objekte, Erfindungen, Geräte und Gegenstände, Gesetze, Erkenntnisse, Fakten, Möglichkeiten, Begebenheit und allem voran Denkmustern, die "schon vorhanden" sind, die also bereits "real" geworden sind. Bei realen Objekten übersieht man leicht, dass die meisten von ihnen es vor einigen Jahren noch nicht waren. Real. Da waren sie noch ein Traum. Eine verrückte Idee. Eine kindliche Spinnerei von Träumern.
Die "Realität" ist die Summe der bereits erfundenen Dinge, von erlassenen Gesetzen und Regeln, sowie üblicher, konventioneller, anerkannter Denkweisen und "Wahrheiten". Alles ist empirisch bestätigt, geprüft, getestet, hat sich bewährt, wird allseits als Fakt, beinahe in der Stärke von Naturgesetzen anerkannt. Nichts davon braucht noch den kräftezehrenden Kampf darum, ernst genommen zu werden ... man kann buchstäblich auf sie bauen. In gewisser Weise.
Rechnendes Denken ist die Routine unseres rationalen, intellektuellen Denkens - eben jenen Denkens, das wir heute im Zeitalter des MINT Studiengänge Booms so hoch verehren (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Unsere derzeitige Welt ist für jene Rationalisten wie geschaffen. Für sie ist es heute vergleichsweise einfach, "erfolgreich" zu sein, Karriere zu machen und geschätzt zu werden. Schwierig wird es für sie nur aufgrund der großen Konkurrenz, weil "jeder" - ganz dem Trend folgend - auf MINT setzt in diesen Zeiten. Vielleicht hat die Natur so viele MINT'ler gar nicht vorgesehen? Treffen sie womöglich ihre Berufswahl aus dem logisch denkenden Verstand heraus anstatt aus ihrem (Selbst-)Bewusstsein?
Snippet #1,
Snippet #234Große Erfindungen, Entdeckungen, Fortschritte, Innovationen und Erkenntnisse kommen jedoch in der Regel gerade dadurch zustande, dass man das Bestehende neu hinterfragt, festgefahrene Denkmuster ausblenden kann und sich mutig, auf die Meinung anderer pfeifend, auf gewagtes (phantastisches) Terrain begibt.
Natürlich wird hier vieles schnell wieder verworfen. Doch manchmal stößt der Träumende dabei auch auf Ideen, die heute noch Geist, morgen ein Gedankenexperiment und übermorgen Teil einer neuen Realität sind.
Kurz darauf, wenn auch der rechnende Denker, der Realist also, merkt, dass man mit dieser neuen, real gewordenen Fantasterei ganz reales Geld machen kann, wird auch er Gebrauch davon machen. Sie alle rennen heute mit dem iPhone in der Hand herum, als hätten sie immer schon daran geglaubt. Auch dann schon, als es noch die Träumerei eines gewissen Herrn Jobs gewesen ist. Wie viele dieser Realisten hätten ihr ganz reales Geld in die unreale Spinnerei eines solchen Träumers investiert?
Kein Studio wollte einen "Western" produzieren, der im Weltall spielt. So ein Unsinn! George Lucas musste hart dafür kämpfen, dass sein Traum ernstgenommen wird. Er war seiner Zeit voraus, konnte bereits eine neue Realität vor allen anderen als solche erkennen. Er spürte, dass seine Vision geboren werden musste. Sie wollte aus der Traumwelt in die haptische Welt materialisiert und manifestiert werden. Heute feiert Star Wars Milliardenumsätze - an denen auch (oder vor allem?) die fantasielosesten Realisten kräftig absahnen.
Auch van Gogh hat zu Lebzeiten kein einziges Bild verkauft. Wann werden wir endlich begreifen, dass eine funktionierende, harmonische und zielführende Gesellschaft beide Typen von Mensch braucht und gleichermaßen wertschätzen und fördern sollte!
Der kreative Mensch ist ein "Transformator", der eine unglaubliche Gabe - und damit auch eine Verpflichtung allem Lebenden gegenüber - erhalten hat. Es ist beinahe wie Magie: Ideen, reine, flüchtige Bilder und Gedanken kann der Erschaffende aus der Traumwelt auf diesen Planeten holen. Die einen sorgen für Neues, die anderen arbeiten anschließend damit. Doch warum wird die Bedeutung dieser Kooperation kaum erkannt und auch in 2024 noch immer so ungleich wertgeschätzt?
Dieses Projekt möchte das verändern. Visionäre, Träumer, denkende Denker, Fantasten und Künstler, die nicht aus dem Ego sondern aus dem Bewusstsein heraus erschaffen, müssen ernst genommen, gehört, gesehen und nicht zuletzt: Gefördert werden.
Ich kenn es selbst nur zu gut, dass Menschen wie ich (und du?) am Abend zu erschöpft sind, um schöpferisch zu sein, nachdem sie den Tag lang Energie verbraten haben, um den Realisten dienlich zu sein. Denn leider bezahlt sie niemand für ihre (Noch-)Träume. In der Regel fließt erst dann Geld, wenn ihre Träume bereits Realität geworden sind.
Sei du anders, wenn du Zukunftsinvestor sein kannst und möchtest. Hilf meinem Projekt und dadurch nichts geringerem als all den fantastischen Ideen, die heute noch suchend und wartend um uns herum schwirren, aber einfach zu wenige Wirte finden, in denen sie keimen und Frucht bringen könnten - und zwar zum Wohle ALLER!
Lies dazu auch meinen sehr persönlichen Dia:Log, Link siehe unten in der Box. Danke!
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Die größte Kraft
#57 • Hermann von Bezzel •
0:47 min
0:47 min "Die größte Kraft des Lebens ist der Dank." (Hermann von Bezzel)
So vieles kommt hier in dieser einfachen Aussage zusammen. Psychologisch kann man sagen, das Gute in deinem Leben mit Freude zu betrachten, erzeugt natürlich eine ...
mehr
weitaus bessere Stimmungslage in und um dich herum, als stets nur das zu sehen, das dir deiner Meinung nach fehlt.
Deine daraus resultierende Stimmung wiederum stellt die Weichen für alles, was dir an diesem Tag widerfährt, wie du Menschen begegnest und sie dir. Die Kausalkette hat dann direkt schon was aus der Quantenphysik. Die Kraft der Gedanken ist die stärkste Kraft, die wir einsetzen können. Wir sollten sie weise und mächtig einsetzen.
"Wenn ihr betet, betet als hättet ihr schon erhalten." Das kann ebenfalls Dankbarkeit bedeuten. Bitten direkt verknüpft mit Dankbarkeit. Das drückt Vertrauen pur aus. Nur wenn du dir ganz sicher bist, dass dein Wunsch (wenn er in Einklang mit der Vision des Lebens steht) auch erhört wird, kannst du bereits beim Bitten Dankbarkeit empfinden. Wenn du zweifelst wird auch deine Dankbarkeit sich noch zurückhalten.
Das Prinzip ist einfach zu verstehen. Die Umsetzung ist oftmals schwierig, da die Gesetze der Spiritualität so konträr zu denen unserer Konsumwelt wirken, für die wir uns entschieden haben. Das zum Guten zu korrigieren ist Teil meines Projekts.
Vielleicht magst du ja auch durch ein persönliches Coaching das Ganze vertiefen.
So vieles kommt hier in dieser einfachen Aussage zusammen. Psychologisch kann man sagen, das Gute in deinem Leben mit Freude zu betrachten, erzeugt natürlich eine ...
weitaus bessere Stimmungslage in und um dich herum, als stets nur das zu sehen, das dir deiner Meinung nach fehlt.
Deine daraus resultierende Stimmung wiederum stellt die Weichen für alles, was dir an diesem Tag widerfährt, wie du Menschen begegnest und sie dir. Die Kausalkette hat dann direkt schon was aus der Quantenphysik. Die Kraft der Gedanken ist die stärkste Kraft, die wir einsetzen können. Wir sollten sie weise und mächtig einsetzen.
"Wenn ihr betet, betet als hättet ihr schon erhalten." Das kann ebenfalls Dankbarkeit bedeuten. Bitten direkt verknüpft mit Dankbarkeit. Das drückt Vertrauen pur aus. Nur wenn du dir ganz sicher bist, dass dein Wunsch (wenn er in Einklang mit der Vision des Lebens steht) auch erhört wird, kannst du bereits beim Bitten Dankbarkeit empfinden. Wenn du zweifelst wird auch deine Dankbarkeit sich noch zurückhalten.
Das Prinzip ist einfach zu verstehen. Die Umsetzung ist oftmals schwierig, da die Gesetze der Spiritualität so konträr zu denen unserer Konsumwelt wirken, für die wir uns entschieden haben. Das zum Guten zu korrigieren ist Teil meines Projekts.
Vielleicht magst du ja auch durch ein persönliches Coaching das Ganze vertiefen.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Weshalb das Göttliche nicht beweisbar ist
#274 • Christopher E. Schmitt •
6:31 min
6:31 min
es auch nie wissen und kein Mensch wird es je wissen. Ganz einfach, weil Wissen im Verstand, im Intellekt, im biologischen, materiellen Gehirn stattfindet und somit per se ein für allemal ausschließt, dass irgendwer oder irgendwas diese Antwort jemals "wissen" wird. Das gilt auch für eine KI, selbst wenn sie in einem Quantencomputer 1000 Jahre in der Zukunft läuft.
Die Bibel sagt übrigens sinngemäß, dass ein Mensch, der Gott sieht, also in seiner Gänze und Fülle, umgehend stirbt. Materielles Leben (ob als Biomasse Mensch oder in technischer Form) und das "vollständige Wissen" von einfach allem, ist ein Zustand, der schlicht nicht möglich ist. Ebenso wenig wie Materie Lichtgeschwindigkeit erreichen kann. Einzig das Licht selbst scheint hieran Zweifel zu erwecken. Nämlich dann, wenn es sich als Teilchen ausgibt. Als wäre das Licht allmächtig und könne sogar die Gesetze der Physik überwinden... merkst du was?
Entweder lebt etwas in unvollkommener Materie und bleibt stets (auch im Wissen) unvollkommen oder man erreicht Vollkommenheit, dann ist das Leben als Mensch/Materie nicht (mehr) möglich. Mit göttlichem Bewusstsein wächst auch deine Erkenntnis des göttlichen Unbewusstseins, das in zu vielen Menschen vorherrscht - und somit wächst auch dein Weltschmerz. Glaube mir: Gott kennt Schmerz. Größeren als du und ich.
Frage dich selbst einmal: Wenn Materie und Vollkommenheit sich ausschließen und der Mensch beim Erkennen der Vollkommenheit nicht mehr materiell existieren kann, könnte dies dann nicht ein Indiz dafür sein, dass tatsächlich die Ausrichtung auf Gott der Weg aus dem ewigen Kreislauf aus Leben und Tod darstellt? Wenn dein Erkennen des Göttlichen ein materielles Leben nicht mehr nur nicht mehr nötig macht (wie es die Religionen behaupten), sondern weltliches Leben sogar physikalisch unmöglich werden lässt? Es lohnt sich, darüber nachzudenken ...
Meinen Intellekt benutze ich in erster Linie für technisch- rationale Aufgaben. Diese Webseite etwa habe ich komplett händisch programmiert. In meinem Geldverdienjob programmiere ich, mache SEO, SEA, designe, produziere Videos, layoute, texte, kreiere Werbung, ... Ich liebe es, meinen Verstand für knifflige Aufgaben einzusetzen.
Für spirituelles Wissen benötigt man jedoch Zugang einer anderen Art. Das eine kann das andere nicht ersetzen - doch kombiniert man beide Arten zu denken, begreift man sogar das Vernünftige, das Rationale, das sogar wissenschaftlich Erstaunliche am Spirituellen, am Göttlichen, das man bereits erfahren durfte und konnte.
Leider gibt es heute zu oft entweder die einen oder die anderen. Die einen zeigen häufig eine Art "gottloser Fortschrittsarroganz", während die anderen Extreme nicht selten in bunten Hosen bei Vollmond Hühnerknochen vergraben und danach eine Runde Blei gießen bevor sie dann mit den Toten reden - verwechsle Esoterik bitte nicht mit Spiritualität.
Eine Brücke zwischen Intellekt und Geist/Bewusstsein zu bauen - das ist mein Anliegen. Ein neues "Normal" zu manifestieren, das verstanden hat, dass wir Menschen sowohl rational forschende Wesen sind, die es technisch und wissenschaftlich nach vorne treibt, primär aber - als natürliches Wesen - auch eine natürliche, spirituelle Natur haben, die heute mehr Hunger leidet denn je. Weil wir sie kollektiv belächeln. Über diese Idee müde lächeln tun die Fortschrittsarroganten. Die Auslöser dafür sind jedoch allzu oft die Vollmondtänzer. So gesehen kann ich beide Seiten verstehen. Die Lösung: Lasst uns doch bitte endlich einfach einmal in der "erhellten Mitte", im "neuen Normal" ankommen!
Gott kann, werde und will ich auch gar nicht beweisen (warum, erkläre ich gleich). Aber was ich versuchen kann und werde zu "beweisen" (und selbst das ist schon sau schwierig), ist die Tatsache, dass wir ohne spirituelles Wachstum, ohne göttliches Bewusstsein keine Chance auf Überleben haben. Maximal auf ein freud- und sinnloses Dahinvegetieren. Das gilt gleichermaßen für den Einzelnen wie für eine gesamte Gesellschaft.
Viele erleben es doch jetzt schon und in manchen Staaten existiert bereits heute nur noch das reine Funktionieren. Aber sorry. Das hat mit Leben nichts mehr zu tun. Selbst wenn es ewig funktionieren könnte. Funktionieren muss meine Kaffeemaschine. Funktionieren muss mein E-Scooter, damit ich damit zur Arbeit komme - um dort dann "funktionieren" zu können. Aber privat möchte ich LEBEN.
Warum möchte ich Gott auch gar nicht beweisen? Das ist ganz einfach erklärt: Ein Mensch, der nur glauben kann, was er sieht, was er mit seinem Verstand begreifen und mit seinem Intellekt nachvollziehen kann, begrenzt seinen gesamten Erlebnishorizont, sein komplettes Sein auf exakt seine eigene Größe. Und diese ist grundsätzlich verschwindend, lächerlich klein - verglichen mit Allem-das-ist. Das WorldTeam kann mit solch einem Denken nichts anfangen.
Einstein, Tesla, Heisenberg ... wären mit diesem Denken heute keine Namen, an die wir uns noch erinnerten, hätten nie all das erreicht, wofür wir sie kennen. Aber auch das ist wieder nicht beweisbar. Es ist aber erkennbar, beispielsweise in vielen ihrer eigenen Zitate. Ihre Intelligenz beschränkte sich nicht rein auf den Intellekt - wie wir es heute traurigerweise praktizieren und sogar zelebrieren und anstreben. Das ist eine Reduktion, aber ganz gewiss keine Bereicherung für uns und somit kein echter, kein ganzheitlicher Fortschritt.
Snippet #35Der zweite Grund, weshalb das "Ich glaube nur, was ich sehe und verstehe"-Denken ein gehandicaptes Denken darstellt: In dem Moment, in dem du VERTRAUST, ist dein Gehirn gezwungen, loszulassen. Dein gesamtes Wesen lässt sich fallen, vertraut, öffnet sich dem Ungewissen, dem noch Unbekannten, dem, was noch nicht ist, was es noch nicht kann, ist, weiß, erlebt hat, ... und in diesem Moment geschieht Wachstum! Ein Wachstum, das rein Intellektuelle niemals erfahren werden. Ein Wachstum, das Einstein, Tesla, Heisenberg, ... noch sehr gut kannten.
Wachstum ist Leben. Dieses Leben meinte ich oben mit "Ich möchte LEBEN". Es geht weniger um Party machen und jeden Tag lecker Essengehen. Es geht um ständiges Wachstum. Um ständiges Lebendigsein, Flexibelsein, Offensein. Um das ewige Leben.
Ist es schlimm, dass wir Gott niemals "wissen" werden? Im Sinne von "voll und ganz verstehen, kapieren, begreifen" und ERST DANN akzeptieren können, dass es "ihn" gibt, dass es göttliches Bewusstsein gibt? Das wird niemals geschehen. Hier aber auszusteigen ist eines intellektuellen, forschenden Geistes allerdings höchst unwürdig. Tätest du das als Mediziner bei der Suche nach einem Heilmittel gegen Krebs auch? Nach fünf Minuten aussteigen, wenn es nicht gleich klappt, sich die Lösung nicht sofort offenbart?
Snippet #202Es kann eben nur finden, wer tatsächlich ernsthaft sucht. Und das bedeutet in dem Fall: Von ganzem Herzen. Wer Gott nicht von ganzem Herzen sucht, nun, dem wird er sich auch nicht aufdrängen. So einfach ist das. Ich selbst mache es mit Frauen übrigens inzwischen genauso: Wer meint, mich nicht "zu brauchen", soll weg bleiben :-)
Im Ernst: Was hätte ich davon, wenn ich mich einer Frau aufzwinge, versuchen würde, sie davon zu überzeugen, dass ich ganz, ganz toll bin? Nichts. Eine Frau, die mein Sein nicht von sich aus anziehend findet, brauche ich nicht. Mit ihr könnte ich nichts aufbauen, sie hätte mich einfach nicht verstanden, sieht mich (noch) nicht, erkennt mein Wesen nicht.
Gott sieht es ganz genauso. Zu recht. Übrigens ist das auch der Grund, weshalb "Gotteskrieger", die anderen einen konkreten Glauben gewaltsam und "explosiv" aufzwingen möchten, Gott tatsächlich einen Bärendienst erweisen: Sie treiben Menschen eher von Gott weg als zu ihm hin. "Wenn das Gott ist, nein danke". Ich kann jeden verstehen, der so denkt. Aber bitte: Steige nicht aus, weil Gottlose dir ein falsches Bild von Gott zeigen. Sonst lässt du sie über dich siegen.
Snippet #254Kein Gott möchte Menschen um sich, die nicht freiwillig bei ihm sind. Auch Menschen, die mit solchen Angst-Beziehungen leben können, haben die Liebe noch nicht verstanden und erst recht noch nicht gefunden. Beispielsweise Machos, Narzissten, Egomanen, ... und ihre Gegenparts, die sich davon blenden, faszinieren und anziehen lassen. Solche üben die Liebe und stehen noch ganz am Anfang, was auf beiden Seiten noch sehr viel Leid bedeuten wird.
Last but not least ist es auch so, dass dich göttliches Bewusstsein im Inneren verändert. Es wirkt subjektiv. Somit kann man intellektuell noch nichts "messen". Man kann stets sagen, es handle sich eben um selbst eingeredeten Mut, Hoffnung, Kraft und Motivation.
Die Resultate sind dann aber ganz objektiv. Geist manifestiert sich. Vom reinen "erahnen, empfinden, fühlen" hin zum "schau, da ist es!". Doch auch hier werden die Skeptiker alles auf Zufall zurückführen oder auf eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Oder es ist für Außenstehende schlicht nicht ersichtlich. Ein ganz einfaches Beispiel aus meinem Leben, das sicher viele ganz ähnlich kennen:
Nach 11 Jahren ging eine wichtige Beziehung zu Ende. Weil die Lady ihre traumatische Prägung nicht auflösen konnte, dann auch nicht mehr wollte und schließlich resigniert in den Armen eines sadistischen Missbrauchers landete, wo sie jetzt langsam zugrunde gehen wird. Dazu gab es bei mir Schwierigkeiten im Job. Und so manches mehr. Dennoch merkt auf meiner Arbeit niemand etwas davon. Warum? Weil ich unfassbar viel Kraft aus der Quelle beziehe. Doch das Denken der Leute um mich herum geht eher in die Richtung, dass ich offenbar keine Probleme hätte oder aber sehr unsensibel bin, wenn mir eine Trennung dieser Art nicht mehr zusetzt, als offensichtlich zu erkennen ist. Das ist schlicht falsch. Richtig ist: Niemand sieht, wie sehr hier Gott am Werk ist.
Das Göttliche ist eben nicht zu beweisen. Aber es ist erfahrbar. Für jede und jeden. Du musst nur von ganzem Herzen danach suchen. Wie sucht man von ganzem Herzen? Indem du als erstes daran arbeitest, daran zu glauben, dass die Quelle das Wichtigste ist, das du als Basis brauchst. Nicht dein Partner, nicht deine Karriere, ... all das ergibt sich dann von ganz alleine.
Ist es ein Nachteil, Gott niemals zu "wissen"? Im Gegenteil. Diese Frage stellt sich nur, wer noch nicht vertraut und "etwas Greifbares zum daran Festhalten" braucht. Wenn du deine Frau liebst, musst du nicht WISSEN, dass sie dir treu ist (und einen Privatdetektiven engagieren), sondern du glaubst und vertraust ihr. Nur so bleibst du auch ruhig, selbst wenn der Detektiv mal krank ist. Während die Frau (oder der Mann) als Mensch jedoch Fehler machen kann, kann dir das bei den spirituellen Naturgesetzen nicht passieren.
Nimm auch das Beispiel eines Baumes: Er wird versuchen die Sonne zu erreichen, wächst zu ihr hin (entspricht deinem Versuch, das Göttliche zu verstehen, Gott zu erreichen). Wird der Baum es je schaffen (wirst du es je schaffen)? Nein. Ist das schlimm? Nein. Denn würde der Baum es schaffen und die Sonne erreichen (würdest du zu Lebzeiten Gott erreichen), würde der Baum (würdest du) umgehend verbrennen/sterben. Doch der Versuch, die Sonne zu erreichen (das Göttliche zu erreichen), lässt den Baum (dich) wachsen, stark, gesund und fruchtbar werden. Der Weg, das Wachstum ist das Ziel. Das Ziel als Ziel zu betrachten ist eine Perversion unserer (Wirtschats)Welt und entspricht nicht dem Bewusstsein vom Leben im Jetzt. Die Folgen sind Getriebensein statt Angekommensein. Und einige mehr.
Wenn du mehr Support in diesen Dingen brauchst - ich bin für dich da. Mach ein Coaching oder ein Walk & Talk. Ich freue mich auf dich!
Urheber:
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Gott - Gottesbeweis - Sinnsuche - Liebe - Weisheit - Wissen - Berufung - NeuesDenken
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Vertrauen beanspruchen
#112 • Bertolt Brecht •
4:00 min
4:00 min "Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird." (Bertolt Brecht)
In spirituell-philosophischen Fragen kann man Dinge selten beweisen. Oft stehen Thesen im Raum, Behauptungen, die man einfach als absolut wahr deklariert. Manchmal berührt man ...
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physikalische Bereiche, oft psychologische und natürlich philosophische oder theologische, obwohl man keine konkreten Beweise dazu liefert. Ich kann verstehen, dass Viele sich unter diesen Umständen schwertun, gewisse Behauptungen zu glauben oder einen sogar direkt gar nicht ernst nehmen. Beweise wird es aber oft nicht oder nicht vollständig geben. Nicht geben können. Doch warum ist das so?
Ein Beispiel: Deine Freundin bittet dich, ihr zu vertrauen. Wenn du nun einen Privatdetektiv engagierst, der "Beweise" ihrer Treue liefern soll, bekommst du zwar deine beruhigenden Dokumente, doch Vertrauen ist genau in dem Moment, in dem du die Belege erhalten hast, bereits vollkommen unmöglich geworden. Deine innere Ruhe kommt nun von den Fakten in deiner Hand. Nicht aus dem Vertrauen, das du deiner Freundin gegenüber hast. Denn da ist keines.
Die Freundin kannst du vielleicht eine Weile täuschen, bis sie dahinterkommt. Das Leben, die Liebe, Gott wenn du so willst oder auch dich selbst, kannst du jedoch nicht täuschen. Deine Freundin wird - wenn sie einst davon erfährt, dass ihr Freund ihr niemals vertraute - schwer enttäuscht sein. Vielleicht wird sie sogar die Beziehung beenden, die Verbindung kappen.
Mit dem Leben ist es nicht anders. Was Religionen meist "Glauben" nennen, ist viel eher mit "Vertrauen" zu übersetzen. Vertrauen bewirkt in dir eine ganz andere Psychologie. Ganz andere Hirnareale werden aktiv, als sie es im Falle des rational kontrollierenden, analytischen Denkens und Beweise Einforderns werden. Wissen bringt dich in andere Ebenen als Vertrauen. Auf bewiesenes und beweisbares Wissen zu bauen, ist nun wirklich keine große Kunst. Das kann buchstäblich jede(r). Es gibt sehr viele Bereiche (z.B. in der Medizin), wo genau diese Art von Wissen natürlich völlig unverzichtbar ist. Jedoch gibt es Lebensbereiche, in denen diese Strategie eher hinderlich ist für dich und deinen Weg.
Im Zustand des Vertrauens befindest du dich auf einer anderen Bewusstseinsebene, musst das Loslassen beherrschen, den Blindflug. Das ist eine hohe Kunst. Du machst dich natürlich auch verletzlich, was ebenfalls eine große Kunst bedeutet und eine mutige Haltung erfordert. Du kannst nun nicht mehr ausschließlich auf Daten, Fakten, Ergebnisse von Wissenschaftlern und dein eigenes Gehirn bauen - alles Dinge, die sich ebenfalls durchaus irren können by the way - sondern du vertraust auf etwas viel Größeres. Nicht mehr primär auf deine Intelligenz und auf dein Wissen. Sondern Allem-das-ist. Dein Blick, deine Körperhaltung, deine gesamte Ausstrahlung - sie alle unterscheiden sich, abhängig davon, ob du voller Vertrauen (ins Leben, in Gott, in die Liebe, ...) bist - oder eher voller Skepsis.
Die Verbindung zur wichtigsten aller Quellen ist im Falle von Skepsis, Zweifel und Misstrauen gekappt. Häufig ist das ein Teufelskreis - Angst entsteht ohne Vertrauen und schaukelt sich immer weiter hoch. Bis - im Beispiel - man schon richtig fühlen kann, dass einen die Freundin totsicher bescheißt, obwohl noch gar nichts geschehen ist. Man denkt, visualisiert und zweifelt sich in Rage, behandelt sie vielleicht bald schon so als hätte sie und fertig ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung, die einen dann nur recht gibt. "Siehst du, ich ahnte es doch!"
Sieht deine Freundin hingegen, dass du ihr vertraust, wird sie dieses Vertrauen, das du ihr schenkst (von manchen - sorry - gottlosen, ehrlosen Bitches m/w/d mal abgesehen) auch nicht missbrauchen. Ich weiß wovon ich rede: Meine damalige Freundin ging mal für zwei Monate ins Ausland. Sie sagte mir, sie vertraue mir. Und das mit einer Ernsthaftigkeit, die mich auch 20 Jahre später noch beeindruckt. Ihr Vertrauen wurde damals zwar hart auf die Probe gestellt. Doch ich musste kein bisschen kämpfen um ihr vollkommen treu zu bleiben. Der Moment, in dem ich "Nein" sagte, war ein Moment, als würde ich zum Ritter geschlagen werden. Ein gigantisches Gefühl. Besser als Sex. Zudem wusste ich durch meine bestandene Prüfung einfach: Auch sie wird mir dort treu bleiben. Kein Zweifel raubte mir den Schlaf. Drei Jahre nach Beziehungsende sagte sie noch einmal: "Weißt du, dass du der einzige Mann bist, dem ich vollkommen treu war!" Sie verstand es selbst kaum. Es war beinahe wie Magie ...
Zwei sich vertrauende Menschen können aufeinander bauen. Dann, wenn sie das Vertrauen beide hoch ehren und es nichts mit Angst zu tun hat. Sich Treue zu versprechen, weil beide endlos Angst vor Betrug haben, ist die falsche Basis. Da hier Angst die Basis ist und nicht Liebe. In dem Fall kann Trieb noch immer mächtiger werden als die Angst. Es kann dauern, den Unterschied zu verstehen, er ist aber elementar. Doch dann kann Großes entstehen.
Mit dem Leben ist es ebenso, nur ohne menschliche Fehlbarkeit. Traust du dem Leben und der Liebe, vertraut dir das Leben ebenso. Es wird dir mehr und mehr Dinge, Menschen, Mittel aber auch Wissen an-vertrauen. Wissen entsteht, indem es viel mehr erlebt anstatt erlernt wird. Es wird erkannt (daher das Wort Erkenntnis). Du fühlst, was wahr ist und was nicht. Beweise brauchst du nicht.
Brauchst du einen Beweis, wenn du verliebt bist? Es mag Indizien geben (dämliches Dauergrinsen zum Beispiel) - aber beweisen kann man es nicht. Stört dich das? Wohl eher nicht, denn du weißt, was du weißt. Dir genügt, dass du es fühlst.
Auch Wahrheiten lassen sich fühlen. Auf sehr ähnliche Art. Denn Weisheit und Liebe sind Geschwister. Philosophie - "die Liebe zum Wissen". Wenn die Liebe dir Wahrheiten mitteilt, dann fühlst du ihre Richtigkeit. Beweise sind für Gehirne die Basis, was wie erwähnt auch gut so ist. Oft. Aber eben nicht immer. Gehirne sind endlich und fehlbar. Weisheit ist groß wie das Meer. Unser Gehirn klein wie ein Glas. Das Komplette passt nicht in das Fragment. Nicht in der Menge, wohl aber in der Qualität.
Vertrauen ist eine enorme Macht. Man kann und sollte sie beanspruchen. Erst ist da das Vertrauen und dann folgt die Wirkung. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, ist das nur der Beweis, dass es noch Trainingsbedarf gibt. Beim Muskelaufbau akzeptiert das jeder. Warum nicht auch beim Vertrauen! Vielleicht weil es noch nicht zu unserer Definition von Erfolg zählt?
Vielleicht auch, weil es nicht so einfach ist. Volles Vertrauen ist eben eine spirituelle Kunst, eine Superkraft des Geistes, eine Supermacht - die lebenslanges Training erfordert. Und es setzt das richtige Hoffen voraus, denn natürlich kann Vertrauen immer wieder mal enttäuscht werden. Das ist die Art des Lernens in diesen Belangen. Siehe Link für "Das Prinzip Hoffnung".
Es ist alles gar nicht so unähnlich wie bei den Jedi aus Star Wars oder auch bei Neo's Training in Matrix ... 😉 Vielleicht kann dir mein Coaching dabei helfen!? Oder ein Walk & Talk zuvor? Siehe Links unten.
In spirituell-philosophischen Fragen kann man Dinge selten beweisen. Oft stehen Thesen im Raum, Behauptungen, die man einfach als absolut wahr deklariert. Manchmal berührt man ...
physikalische Bereiche, oft psychologische und natürlich philosophische oder theologische, obwohl man keine konkreten Beweise dazu liefert. Ich kann verstehen, dass Viele sich unter diesen Umständen schwertun, gewisse Behauptungen zu glauben oder einen sogar direkt gar nicht ernst nehmen. Beweise wird es aber oft nicht oder nicht vollständig geben. Nicht geben können. Doch warum ist das so?
Ein Beispiel: Deine Freundin bittet dich, ihr zu vertrauen. Wenn du nun einen Privatdetektiv engagierst, der "Beweise" ihrer Treue liefern soll, bekommst du zwar deine beruhigenden Dokumente, doch Vertrauen ist genau in dem Moment, in dem du die Belege erhalten hast, bereits vollkommen unmöglich geworden. Deine innere Ruhe kommt nun von den Fakten in deiner Hand. Nicht aus dem Vertrauen, das du deiner Freundin gegenüber hast. Denn da ist keines.
Die Freundin kannst du vielleicht eine Weile täuschen, bis sie dahinterkommt. Das Leben, die Liebe, Gott wenn du so willst oder auch dich selbst, kannst du jedoch nicht täuschen. Deine Freundin wird - wenn sie einst davon erfährt, dass ihr Freund ihr niemals vertraute - schwer enttäuscht sein. Vielleicht wird sie sogar die Beziehung beenden, die Verbindung kappen.
Mit dem Leben ist es nicht anders. Was Religionen meist "Glauben" nennen, ist viel eher mit "Vertrauen" zu übersetzen. Vertrauen bewirkt in dir eine ganz andere Psychologie. Ganz andere Hirnareale werden aktiv, als sie es im Falle des rational kontrollierenden, analytischen Denkens und Beweise Einforderns werden. Wissen bringt dich in andere Ebenen als Vertrauen. Auf bewiesenes und beweisbares Wissen zu bauen, ist nun wirklich keine große Kunst. Das kann buchstäblich jede(r). Es gibt sehr viele Bereiche (z.B. in der Medizin), wo genau diese Art von Wissen natürlich völlig unverzichtbar ist. Jedoch gibt es Lebensbereiche, in denen diese Strategie eher hinderlich ist für dich und deinen Weg.
Im Zustand des Vertrauens befindest du dich auf einer anderen Bewusstseinsebene, musst das Loslassen beherrschen, den Blindflug. Das ist eine hohe Kunst. Du machst dich natürlich auch verletzlich, was ebenfalls eine große Kunst bedeutet und eine mutige Haltung erfordert. Du kannst nun nicht mehr ausschließlich auf Daten, Fakten, Ergebnisse von Wissenschaftlern und dein eigenes Gehirn bauen - alles Dinge, die sich ebenfalls durchaus irren können by the way - sondern du vertraust auf etwas viel Größeres. Nicht mehr primär auf deine Intelligenz und auf dein Wissen. Sondern Allem-das-ist. Dein Blick, deine Körperhaltung, deine gesamte Ausstrahlung - sie alle unterscheiden sich, abhängig davon, ob du voller Vertrauen (ins Leben, in Gott, in die Liebe, ...) bist - oder eher voller Skepsis.
Die Verbindung zur wichtigsten aller Quellen ist im Falle von Skepsis, Zweifel und Misstrauen gekappt. Häufig ist das ein Teufelskreis - Angst entsteht ohne Vertrauen und schaukelt sich immer weiter hoch. Bis - im Beispiel - man schon richtig fühlen kann, dass einen die Freundin totsicher bescheißt, obwohl noch gar nichts geschehen ist. Man denkt, visualisiert und zweifelt sich in Rage, behandelt sie vielleicht bald schon so als hätte sie und fertig ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung, die einen dann nur recht gibt. "Siehst du, ich ahnte es doch!"
Sieht deine Freundin hingegen, dass du ihr vertraust, wird sie dieses Vertrauen, das du ihr schenkst (von manchen - sorry - gottlosen, ehrlosen Bitches m/w/d mal abgesehen) auch nicht missbrauchen. Ich weiß wovon ich rede: Meine damalige Freundin ging mal für zwei Monate ins Ausland. Sie sagte mir, sie vertraue mir. Und das mit einer Ernsthaftigkeit, die mich auch 20 Jahre später noch beeindruckt. Ihr Vertrauen wurde damals zwar hart auf die Probe gestellt. Doch ich musste kein bisschen kämpfen um ihr vollkommen treu zu bleiben. Der Moment, in dem ich "Nein" sagte, war ein Moment, als würde ich zum Ritter geschlagen werden. Ein gigantisches Gefühl. Besser als Sex. Zudem wusste ich durch meine bestandene Prüfung einfach: Auch sie wird mir dort treu bleiben. Kein Zweifel raubte mir den Schlaf. Drei Jahre nach Beziehungsende sagte sie noch einmal: "Weißt du, dass du der einzige Mann bist, dem ich vollkommen treu war!" Sie verstand es selbst kaum. Es war beinahe wie Magie ...
Zwei sich vertrauende Menschen können aufeinander bauen. Dann, wenn sie das Vertrauen beide hoch ehren und es nichts mit Angst zu tun hat. Sich Treue zu versprechen, weil beide endlos Angst vor Betrug haben, ist die falsche Basis. Da hier Angst die Basis ist und nicht Liebe. In dem Fall kann Trieb noch immer mächtiger werden als die Angst. Es kann dauern, den Unterschied zu verstehen, er ist aber elementar. Doch dann kann Großes entstehen.
Mit dem Leben ist es ebenso, nur ohne menschliche Fehlbarkeit. Traust du dem Leben und der Liebe, vertraut dir das Leben ebenso. Es wird dir mehr und mehr Dinge, Menschen, Mittel aber auch Wissen an-vertrauen. Wissen entsteht, indem es viel mehr erlebt anstatt erlernt wird. Es wird erkannt (daher das Wort Erkenntnis). Du fühlst, was wahr ist und was nicht. Beweise brauchst du nicht.
Brauchst du einen Beweis, wenn du verliebt bist? Es mag Indizien geben (dämliches Dauergrinsen zum Beispiel) - aber beweisen kann man es nicht. Stört dich das? Wohl eher nicht, denn du weißt, was du weißt. Dir genügt, dass du es fühlst.
Auch Wahrheiten lassen sich fühlen. Auf sehr ähnliche Art. Denn Weisheit und Liebe sind Geschwister. Philosophie - "die Liebe zum Wissen". Wenn die Liebe dir Wahrheiten mitteilt, dann fühlst du ihre Richtigkeit. Beweise sind für Gehirne die Basis, was wie erwähnt auch gut so ist. Oft. Aber eben nicht immer. Gehirne sind endlich und fehlbar. Weisheit ist groß wie das Meer. Unser Gehirn klein wie ein Glas. Das Komplette passt nicht in das Fragment. Nicht in der Menge, wohl aber in der Qualität.
Vertrauen ist eine enorme Macht. Man kann und sollte sie beanspruchen. Erst ist da das Vertrauen und dann folgt die Wirkung. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, ist das nur der Beweis, dass es noch Trainingsbedarf gibt. Beim Muskelaufbau akzeptiert das jeder. Warum nicht auch beim Vertrauen! Vielleicht weil es noch nicht zu unserer Definition von Erfolg zählt?
Vielleicht auch, weil es nicht so einfach ist. Volles Vertrauen ist eben eine spirituelle Kunst, eine Superkraft des Geistes, eine Supermacht - die lebenslanges Training erfordert. Und es setzt das richtige Hoffen voraus, denn natürlich kann Vertrauen immer wieder mal enttäuscht werden. Das ist die Art des Lernens in diesen Belangen. Siehe Link für "Das Prinzip Hoffnung".
Es ist alles gar nicht so unähnlich wie bei den Jedi aus Star Wars oder auch bei Neo's Training in Matrix ... 😉 Vielleicht kann dir mein Coaching dabei helfen!? Oder ein Walk & Talk zuvor? Siehe Links unten.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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SPEC Technik, Gebet und Recollector sein
#293 • Helen Hadsell •
2:49 min
2:49 min
Manchmal wird sie auch Helene Hadsell genannt. Vielen ist sie bekannt als die "Wettbewerbskönigin", da sie bei ...
zahlreichen Wettbewerben gewinnen konnte. Sie war ein Fan von Norman Vincent Peale und forschte selbst im Bereich der Spiritualität, insbesondere an der Kraft der Gedanken und des Unterbewusstseins ("The Name It & Claim It Game").
Auch für die von ihr entwickelte SPEC-Technik bzw. S.P.E.C. Methode wurde sie berühmt. SPEC oder S.P.E.C. steht für Select it, Project it, Expect it und Collect it. Also wähle/definiere einen Wunsch, stelle dir seine Manifestation intensiv und lebhaft vor, erwarte ohne jeden Zweifel seine "Erfüllung" und greife zu bzw. sammle ihn ein (allerdings auch durch aktives Handeln). Vereinfacht ausgedrückt.
Soweit so gut. Was mich an diesen Dingen jedoch immer wieder stört, denn die moderne Wissenschaft oder Psychologie beansprucht ebenfalls immer mal wieder dies und jenes gerade erst entdeckt und erkannt, ja beinahe erfunden zu haben, ist die Tatsache, dass auch die SPEC Methode absolut nichts neu Entwickeltes ist. Nehmen wir mal nur beispielsweise das christliche Gebet, wie es die Bibel vor 2000 Jahren schon lehrte.
Grundsätzlich soll man beim Beten nicht viele Worte machen, denn Worte haben zwar viel Macht, doch was das Unterbewusstsein angeht, sind Bilder und Emotionen stärker. Also das S(elect it) ist sowohl bei Helen Hadsell als auch im Gebet zunächst die wörtliche Definition des Wunsches. Für sich selbst erst einmal zu klären, was man eigentlich möchte.
Das P(roject it) entspricht dem "Herzenswunsch". Also das Ersehnte sehen, spüren, mit großen aufregenden Gefühlen wie Freude, Liebe und Dankbarkeit verbinden, so lebendig es nur geht. Sehen, hören, riechen, schmecken, ... Intensiv in der Vorstellung und lebendig im Herzen, aus dem Herzen, deinem tiefsten Inneren heraus. Hierzu gleich noch mehr.
Das E(expect it), also das nicht Vorhandensein des geringsten Zweifels finden wir ebenfalls als deutliche Ermahnung von Jesus: "Darum sage ich euch: Glaubt bei allem, worum ihr betet und bittet, dass ihr es schon bekommen habt. Dann werdet ihr es auch bekommen." (Mk 11:24) denn: Wer zweifelt, "darf nicht erwarten, dass er von Jehova irgendetwas bekommt." (Jakobus 1:5-8)
Beim C(ollect it) betont Helen Hadsell, dass man natürlich auch aktiv werden muss. Möchte man ein Haus gewinnen, sollte man auch bei Gewinnspielen mitmachen. Will man einen Bestseller schreiben, sollte man auch Bücher schreiben. Das neue Testament sagt dazu: "So ihr solches wisset, selig seid ihr, so ihr's tut." (Joh. 13:17) Auch hier wird man erst happy, wenn man auch entsprechend handelt.
Sowohl Helen Hadsell monierte, dass die meisten Menschen am "Expect" scheitern, als auch Jesus. Tatsächlich sind wir alle im Wünschen wahre Weltmeister. Das (S)elect, also den Wunsch verbal zu äußern, fällt extrem leicht. Manche packen ihn auch in ein Gebet und erhalten - nichts.
Das (P)rojizieren, also das lebhafte Vorstellen, fällt vielen schon deutlich schwieriger. Einige haben auch Angst, sich in unrealisierbaren Träumereien zu verlieren. Und spätestens beim (E)xpect, also dem festen Glauben daran, scheitern viele, so dass es zum aktiven Handeln, dem (C)ollect, gar nicht erst kommt.
Was ich damit auch sagen möchte ist: Oft ist es ein viel einfacherer und direkterer Weg, sich gleich mit so manchem Urwissen, mit spirituellen Wahrheiten zu beschäftigen und nicht erst darauf zu warten, bis auch die Wissenschaft allmählich dahinter kommt.
Urwissen erkennst du eher an Gefühlen wie "Stimmt, da hat der/die Autor/in wirklich recht" oder "ich spüre, dass da tatsächlich was dran sein kann". Angelerntes Wissen erzeugt hingegen kein Aha-stimmt-Gefühl. Sondern eher ein Ahh-das-wusste-ich-noch-nicht. Etwa wenn du eine neue Spanischvokabel lernst oder Jura studierst und Mensch gemachte Gesetze paukst.
Ewige, spirituelle Wahrheiten kannst du jederzeit und in unverfälschter Originalform in dir selbst entdecken. Du musst nur danach suchen, genau hinschauen wollen - auch wenn beim Blick nach innen manches mitunter erst einmal wehtun mag. "Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan." (Mt. 7,8) - Gemeint ist hier eben jener Zugang zu genau solchem Wissen und dem allgemeinen Verständnis.
Ich wollte noch kurz auf das (S)elect bzw. (P)rojizieren eingehen, auf die Definition des Wunsches und diesen tief im Herzen zu spüren. "Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf." (1. Korinther, 6,12) - Das bedeutet, dass sowohl die SPEC Technik als auch das Gebet versprechen, prinzipiell für jeden Wunsch (der aus dem Herzen kommt) zu funktionieren. Doch prüfe deine Wünsche genau auf ihre Güte. Denn bei weitem nicht alles, das man sich wünscht, sollte auch in Erfüllung gehen. "Die Geister, die ich rief, ..." - diesmal ein Zitat aus Goethes Zauberlehrling.
Wenn dir die Qualität und tiefe Connection mit allem-das-ist bei deinen Wünschen wichtig ist, dann magst du vielleicht ein Recollector werden?
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Beten - Manifestieren - Transformation
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Vertrauter Teufelskreis
#113 • Seneca •
0:29 min
0:29 min "Mangelndes Vertrauen ist nichts als das Ergebnis von Schwierigkeiten. Schwierigkeiten haben ihren Ursprung in mangelndem Vertrauen." (Seneca)
Wie geht es dir, wenn dir jemand sagt "Probiere mal in meinen Schuhen zu gehen" und dir damit sagen ...
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will: "Wenn du meine Probleme hättest, würdest du auch nichts und niemandem mehr vertrauen".
Ich finde das einerseits frech, weil derjenige einfach so davon ausgeht, dass ich keine oder signifikant weniger Schwierigkeiten im Leben habe oder hatte. Ich kann mit Gewissheit sagen: Dem ist definitiv nicht so. Und meine Probleme mögen mich lange gelähmt, auf Irrwege geführt und (ver)zweifeln lassen haben - aber eben niemals aufgeben. Ich entschied mich letztlich immer wieder für das Vertrauen. Die einzige Chance, den Teufelskreis aufzubrechen. Das ist ein ganz großes Thema in Teil 2 der Trilogie "... und nach uns die Sterne".
Wie geht es dir, wenn dir jemand sagt "Probiere mal in meinen Schuhen zu gehen" und dir damit sagen ...
will: "Wenn du meine Probleme hättest, würdest du auch nichts und niemandem mehr vertrauen".
Ich finde das einerseits frech, weil derjenige einfach so davon ausgeht, dass ich keine oder signifikant weniger Schwierigkeiten im Leben habe oder hatte. Ich kann mit Gewissheit sagen: Dem ist definitiv nicht so. Und meine Probleme mögen mich lange gelähmt, auf Irrwege geführt und (ver)zweifeln lassen haben - aber eben niemals aufgeben. Ich entschied mich letztlich immer wieder für das Vertrauen. Die einzige Chance, den Teufelskreis aufzubrechen. Das ist ein ganz großes Thema in Teil 2 der Trilogie "... und nach uns die Sterne".
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Vertrauen - Hoffnung - Enttäuschung
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Prokrastination und Aufschieberitis. Wirklich Faulheit?
#281 • Mark Twain •
1:55 min
1:55 min
Ob Mark Twain nur gelegentlich etwas faul war oder aber unter Prokrastination litt, auch wenn er es sicher noch nicht so nannte, ...
weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass Prokrastination, also eine Art chronische Aufschieberei, so gut wie nie etwas mit Faulheit zu tun hat. Dahinter können ernsthafte Probleme stecken. Körperliche Beschwerden, Armut oder sogar eine Depression. Burnout, Leistungsdruck oder überzogener Perfektionismus können ebenso dazu führen, dass man "das viel zu Viele" am besten gar nicht erst anpackt. Wo sollte man denn auch überhaupt anfangen?
Interessant ist, wie herum Seneca das Pferd aufzäumt, siehe
Snippet #155 (Ei oder Huhn?)Prokrastination ist alles andere als ein gemütliches Faulenzen. Vielmehr fühlt es sich wie eine Art depressiver Antriebsschwäche an, die zu Frust, Selbstzweifel, mitunter sogar zu Selbsthass und somit zu noch viel mehr depressiver Antriebsschwäche führen kann. Zumindest kam es mir so vor, als ich noch massiv damit zu kämpfen hatte.
So unmöglich es auch erscheinen mag, aus diesem Teufelskreis auszubrechen, so falsch ist dieser Eindruck. Es sind jedoch bei jedem Menschen andere Hebel bzw. verschieden stark gewichtete Ursachen, die man einmal unter die Lupe nehmen könnte. Neben der Art und Weise, wie man sich den To-Dos annähert, der täglichen Dosis oder der Reihenfolge (zum Beispiel am besten von kleinen zu den größeren Herausforderungen), spielt auch die persönliche Motivation eine Rolle und wie man diese optimal mit den anstehenden Aufgaben verknüpft.
Auch erst auf den zweiten Blick Ersichtliches kann sich offenbaren. Beispielsweise packen einige auch deswegen nichts an, weil ihnen eine Art Zuschauer fehlt. "Sieht doch sowieso niemand, ob ich etwas mache oder nicht." - Ohne ein Gegenüber empfinden viele ihr Sein und Tun als nicht relevant oder sogar nicht einmal wirklich existent. Auch das ist mir selbst bekannt. Als ich ein, zwei imaginäre Leserinnen (reale Freundinnen) hatte, fiel mit das Schreiben wesentlich leichter als ohne sie.
Auch hatte ich lange keine Lust den ersten Schritt zu unternehmen, solange ich nicht wusste, worin der zweite oder dritte bestehen würde oder ich dachte, dass ich für Schritt Nummer zehn ohnehin keinen Mut, keine Kraft oder kein Talent haben würde. Doch das ist ebenso falsch, denn der Weg entsteht beim Gehen und mit ihm die neuen Möglichkeiten. Mit jedem Schritt verändert sich deine Realität, deine (Um)Welt, dein Bewusstsein, deine Selbstwahrnehmung, die Konditionen, ... Ideen entstehen erst dann, wenn die Zeit reif ist (zum Beispiel nach dem x-ten Schritt). Mehr dazu in
Snippet #171. Schließlich geht es auch um Transformation, beinahe schon um Transzendieren (Transzendenz).Abstraktes Hoffen habe ich es mal genannt. Das Hoffen auf Verbesserung durch etwas noch völlig Unbekanntes und Unvorstellbares. Ein nicht einfaches Hoffen, dafür aber ein sehr freies, flexibles und überraschendes. Und eigentlich auch das einzig "richtige" Hoffen. Lies meine sehr persönliche Erfahrung in
Snippet #249.Lass uns reden, wenn du selbst unter Aufschieberitis leidest. Vielleicht kann ich dir in einem Coaching hilfreiche Impulse geben. Mag sein schon bei einem kostenlosen Walk & Talk. Oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und wenn du selbst darüber sprichst oder ich dir andere Fragen stelle, als du sie dir bereits selbst immer stellst, könnte alleine das Reden über deine Prokrastination hilfreich sein.
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Aufschieben - Prokrastination - Faulheit - Trägheit - Burnout - Überforderung - Transformation
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Das Glasperlenspiel. Oder: Synthese von einfach allem.
#263 • Hermann Hesse •
1:43 min
1:43 min
Die Handlung von Hesses letztem großen Werk soll hier mal egal sein. Doch was hat es mit diesem mysteriösen ...
"Glasperlenspiel" auf sich, das die Bildungselite in der fiktionalen Buch-Zukunft spielt, hoch und heilig feiert, verehrt und stets weiter vervollkommnen möchte?
Das Spiel soll dermaßen kompliziert sein, dass seine Regeln im Roman nur vage angedeutet werden. Ich persönlich denke aber, dass es Hesse wichtig war, jedem Leser zu ermöglichen, seine eigene AHNUNG zu benutzen, welche er selbst von dieser Alles-ist-eins-Wahrheit bereits in sich trägt. (Mehr zum Thema Ahnung in
Snippet #179 - Das Prinzip Ahnung).Ziel des Glasperlenspieles ist es, auf kunstvolle und ästhetisch ansprechende Weise, alle Wissenschaften (und mehr als das) in einer Art Universalsprache zu vereinigen. Die Spieler (im Roman sind es ausschließlich Männer) versuchen zu zeigen, dass es zwischen allen nur erdenklichen Sachgebieten und Disziplinen aus Wissenschaft, Kunst und sogar Religion bzw. Glauben Verknüpfungen und Zusammenhänge gibt - so dass am Ende stets alles bei ein und demselben große Ganzen mündet - oder sollte man besser sagen: entspringt?
Wo für Laien auf Anhieb keinerlei Bezug zueinander erkennbar ist, gelingt es dem geübten Glasperlenspieler jedoch, eben diesen aufzuzeigen.
Ist Hesses Geschichte reine Unterhaltung? Kaum denkbar. Ganz offensichtlich hatte Hesse weit mehr als nur eine Ahnung vom Wahrheitsgehalt seiner Idee. Sein Glasperlenspiel ist vollkommen ernst, ja ich möchte sogar sagen, wissenschaftlich ernst gemeint. Mich erinnert es ein wenig an Albert Einstein, der auch immer eine Art "Weltformel" finden wollte, die alles quasi "auf einen Nenner" bringen sollte. Dies hier ist Hesses Weltformelversuch. Und schon haben wir wieder ein bisschen glasperlengespielt - zwischen Hesse und Einstein.
In gewisser Weise sind auch diese MindSnippets und die Art und Weise wie sie miteinander verknüpft sind eine Art Glasperlenspiel. Man kommt von einem Thema zum anderen, von Physik über Religion zu Astronomie und Philosophie oder auch mal Biologie, Literatur und Filme. Und am Ende erkennt man mehr und mehr: Alles ist miteinander verknüpft. Ein kleines Beispiel findest du in
Snippet #243 - Magisches Jetzt. Sowie in diesem ganzen Snippet allgemein - die Links haben scheinbar alle wenig miteinander gemeinsam. Aber eben nur auf den ersten Blick.Oder schau dir auch
Snippet #219 an - Sehnsucht lehren. Hier geht es stark um Zusammenhänge, die viele heute noch nicht erkennen können. Zu sehr und zu verzweifelt möchte ich schon sagen, versuchen wir heute in der Politik jegliche Verantwortung - und somit auch Lösungen - für die Probleme dieser Zeit zu finden. Doch das ist schlicht falsch bzw. in dem erhofften Maß nicht möglich. Thema verfehlt, weil uns die "glasperlenspielerische" Denkweise zu eben jener Weisheit fehlt, die Zusammenhänge erkennen lässt. Lies dazu
Snippet #219 gerne einmal durch (ca. 2 Minuten).Viel mehr möchte ich an dieser Stelle dazu gar nicht sagen. Es lohnt sich aber, auch die verknüpften Links anzuschauen.
Siehe auch diese passenden Links:
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Bleib wie du bist! Wirklich immer eine gute Idee?
#276 • Heinrich Heine •
3:58 min
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Auf die Idee zu diesem MindSnippet kam ich, weil aktuell auffällig viele Leute zu meiner Seite finden durch die Suchanfrage: "Bleib wie du bist Heinrich Heine". Ob ...
die meisten dieser Suchenden Bestätigung für das Nichts-tun-müssen suchten (der ersten Hälfte des Zitates) oder aber wissen wollten, wie "unbequem" es weitergeht, kann ich nicht sagen.
Fest steht aber: Möchtest du einen Besteller herausbringen, dann schreibe einen Selbsthilferatgeber, der den Leuten suggeriert, dass sie nichts tun müssen, nichts an sich zu verändern brauchen, weil sie ganz wundervoll sind, so wie sie sind. Diese "Egoschmeichler" verkaufen sich in unseren Convenience-Zeiten wie warme Brötchen, gerade weil sie so bequem sind.
Sollen sich doch gefälligst die anderen ändern. Die Politiker, mein Chef, die doofen Kollegen. Alle - außer ich, schließlich sagt mir mein klasse Buch ja wie toll ich bin! Aber helfen solche Ratschläge wirklich? Und was könnte Heine gemeint haben mit den zwei scheinbar so widersprüchlichen Aussagen? Beide haben vollkommen recht.
"Bleib wie du bist" ist eine Aussage, die ich ausnahmslos jedem Coachingteilnehmenden so weitergeben möchte. Allerdings ist die Frage: Wer und wie bist du eigentlich wirklich? Und zwar, wenn alle Masken fallen. Wenn Selbstschutzmechanismen, Kontrolldramen, Kompensationshandlungen, Prägungsmuster und überholte Mindsets enden. Und wenn all die kurzlebigen, von außen übernommenen und nicht auf ewigen Wahrheiten basierenden, aufoktroyierten und verinnerlichten Meinungen, Werte, Pflichten und Selbstanschauungen erst ins Wanken geraten, um dann wie eine schwere Last von dir abzufallen? Was und wer bleibt dann noch übrig? Und wie ist dieser Mensch?
Wirst du dann immer noch so viel Kuchen essen? Rauchen? Zu viel trinken? Immer noch so ein Kotzbrocken sein zu deinen Angestellten? Oder immer noch die Klappe halten, wenn andere dich zu unrecht kritisieren? Wirst du dir immer noch alles gefallen lassen oder immer noch jeden Frust auf anderen abladen? Wirst du immer noch glauben, Geld sei das Wichtigste auf der Welt? Wirst du noch immer von denselben, vielleicht toxischen Menschen und Verhaltensweisen abhängig sein?
Was dann übrig bleibt, ist dein wahres Ich. Und dieses Ich darfst, sollst und wirst du unveränderlich behalten. Hier sollst und wirst du "so bleiben, wie du bist". Tatsächlich hast du auch weder eine andere Wahl (denn so wurdest du erschaffen, du kannst auch deine körperliche DNA nicht verändern, umso weniger deine spirituelle), noch wirst du weiterhin ein Bedürfnis verspüren, dass sich etwas ändern müsste.
Dein wahrer, innerer Kern ist es, der so bleiben soll. Er ist es, wer du wirklich bist. Er ist es, dem der erste Teil des Zitates gilt. All deine Verhaltensmuster und Wesenhaftigkeiten jedoch, die diesen Kern verdecken (meist als Selbstschutz-Versuch), die sind es, die verändert werden müssen.
Ich sage "müssen", sofern du vorhast, wirklich frei und glücklich zu werden. Du kannst natürlich auch versuchen, all deine Überbauten an Ersatzhandlungen und Schutzmechanismen beizubehalten und sie dir schönzureden - oder reden zu lassen; Literatur und Coaches dafür wirst du schnell finden. Oder aber du beschließt, dich deinem wahren Kern mutig zu nähern. Mutig, denn nichts ist schwieriger und tapferer als die Reise zu sich selbst.
Snippet #176 - Aber nichts anderes lohnt sich auch so sehr, denn erst die Befreiung deines wahren Ichs kann auch den Startschuss für dein wahres Leben ermöglichen."... aber verändere dich" - Du hast vollkommen recht, wenn du dich dagegen wehrst, dich für irgendeinen Menschen, einen Job oder ein System im Kern(!) zu verbiegen! Niemand hat das Recht, derart über dich zu verfügen. Aber um vom Leben den vollkommenen Support zu erfahren, um ihn erhalten zu KÖNNEN (da dieser anders einfach nicht möglich ist), müssen wir uns permanent verändern - und zwar immer gesünder, immer "heiler" werden, immer freier - vor allem frei von unseren ureigensten Ängsten, Komplexen, Selbstzweifeln, Selbsthass, Kontrollmechanismen, Süchten, Abhängigkeiten, Ersatzhandlungen, ... Diese nämlich sind weit, weit schwerwiegendere Dämonen und Sklaventreiber, als es irgendjemand von außen je sein könnte. Deine inneren Sklaventreiber und Dämonen ermöglichen erst die Manifestation der Äußeren.
Beispielsweise: Du wirst nur solange auf Arschlöcher abfahren, solange du dich selbst nicht liebst. Versuchst du, diese Präferenz von außen und mit "Gewalt" aufzulösen, wird dies nicht gelingen. Von innen jedoch, löst sich das Problem von selbst. Von deinem wahren Selbst heraus, das über Arschlöcher nur noch mitleidig lächeln, aber sicher nicht mehr auf sie hereinfallen oder abfahren wird. Dieses Muster gilt für andere Bereiche ebenso.
Anstatt also auf äußere Umstände zu schimpfen und sie von außen angehen zu wollen, fokussiere dich zunächst einmal auf deine innere Befreiung.
Snippet #161 - Das erfordert weit mehr Mut - anfangs auch Kraft - doch erst dann ergibt sich alles andere beinahe von selbst. Und glaube mir: Es wird nicht annähernd so "schlimm", wie du jetzt noch befürchtest.Ein Gedanke, der dir am Anfang helfen kann und über den es sich lohnt einmal nachzudenken:
"Wie viel muss sich ändern, damit du dich selbst lieben kannst? - Oder ist es nicht viel eher: Wie viel Selbstliebe brauchst du, damit du Dinge verändern kannst?"
Bedenke auch, dass es immer nur das Jetzt gibt.
Snippet #106 - Wenn du Kraft brauchst, um beispielsweise Veränderungen oder den Blick nach Innen anzugehen, benötigst du diese Kraft stets im Hier und Jetzt. Nicht im Morgen oder im Gestern. Dies ist nur realisierbar, indem du dich hier und jetzt liebst. Dann ist es dir möglich, den ersten oder nächsten Schritt zu tun, mehr brauchen wir nicht.
Snippet #171Liebe solltest du dabei für alles an deinem Leben empfinden:
1. Liebe heute schon deinen inneren Kern, den du freidecken, beleben und erlösen wirst
2. Liebe die Idee, die notwendigen Veränderungen anzugehen, die Motivation dafür ist Punkt 1
3. Begegne auch deinen noch-Problemen mit Liebe. Wenn diese sich gehört fühlen, können sie aufhören, dich allzu laut zu plagen.
Das meinte auch Jesus unter anderem mit der "Feindesliebe". Empfinde nie Hass auf Handlungen, die du NOCH tust. Begegne ihnen mit Mitgefühl. Du hast es bisher nicht besser gewusst, du selbst bzw. diese von dir zugelassenen Mechanismen wollen dich im Grunde "nur" vor Schmerzen schützen. Sie meinen es gut. Doch sie bewirken nichts Gutes. Sie sind Ideen deiner Kindheit/Jugend. Heute solltest du schlauer sein. Stichwort "alte Mindsets". Hasse sie nicht, aber liebe den Plan, die Vision und die Manifestation deiner Befreiung weit mehr.
Im Coaching bzw. Mentoring kann ich dich darin gerne unterstützen, gerne auch nach einem vorhergehenden Walk & Talk. Denn es ist wie mit einem Künstler und seinem Marmorblock: Die wunderschöne Skulptur, die du WIRKLICH bist und die niemals mehr verändert werden muss, ist bereits vollständig vorhanden! Was weg muss, ist nur all der unnötige Stein, der dich noch umgibt.
Somit stimmt es: Das Innen kann bleiben wie es ist; das Zuviel an dir, das, was nicht zu deinem unveränderlichen Ich gehört ist es, das weg sollte.
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Vom Urteilen, Vorurteilen und Verurteilen
#289 • Rudolf Steiner •
2:04 min
2:04 min
Künstliche Intelligenz ist der heiße Scheiß unserer Zeit. KI stellt sozusagen die Krönung der Schöpfung unseres Intellekts dar. Und ...
ohne Zweifel: Technisch und logisch betrachtet ist das, was ChatGPT & Co., vielleicht allem voran die generative KI da leisten, selbst für eingefleischte Computer Nerds nicht mehr wirklich nachvollziehbar. Darin stecken viele Chancen.
Es sind zum großen Teil Kreative, Künstler, Dichter und Denker, denen diese Entwicklung aber auch Bauchschmerzen bereitet. Und das nicht nur, weil sie Sorge um ihren Job haben. Nein auch ganz objektiv betrachtet stellt sich die Frage, ob man einer rein logisch "denkenden" Instanz nun per se einfach ALLES zutrauen sollte. Auch Kunst. Kreatives. Sinnhaftigkeit. Tiefe. Erfüllung. Glück. Liebe. Das Dichten und das (andere) Denken.
Spiritualität beispielsweise ist etwas, das sich ohnehin nicht auf rein rationaler Ebene erfassen lässt. Sie ist das Resultat aus und die Basis von allem-das-ist. Und alleine die Tatsache, dass es nur wenige Menschen gibt, die Begriffe wie Spiritualität, Glauben, Mystik, Esoterik oder Religion wirklich voneinander unterscheiden können, zeigt, dass hier eine enorme Bildungslücke klafft. Für viele ist all das nämlich ein und dasselbe. Und zwar ein ganz großer Mist. Geschwurbel. Nichts Greifbares. Und so wird darüber geurteilt. Oder sogar verurteilt - aus Mangel an Kenntnis. Von Erkenntnis kann schon gar keine Rede sein.
Es gibt viele unterschiedliche Arten mentaler Skills. Klugheit, Intelligenz, Cleverness, Raffinesse, Schläue, Erfahrungen, Wissen, Weisheit, vielleicht auch noch Intuition, Ahnung, emotionale und soziale Intelligenz und sogar Empathie, Verbundenheit, Anziehung, ... Sie alle unterscheiden sich. Welche Skills in unserer Gesellschaft heute noch immer von (wirtschaftlichem) Wert sind, ist allerdings sehr einseitig und überschaubar. Studiertes, akademisch aufgesaugtes Wissen gepaart mit rationaler Intelligenz reichen in den meisten Fällen völlig aus, um ganz vorne mitzuspielen. Ob du ein charakterloses, egozentrisches, verlogenes Arschloch mit primitiven, kurzsichtigen Zielen bist, wird zu keinem Zeitpunkt und von keiner Instanz geprüft. Wen wundert da noch etwas?
Dieses Projekt hier möchte das ausgleichen. Wäre die Zukunft Star Wars, so wären unsere heute hochgeschätzten Fähigkeiten für die Technik und Architektur der Zukunft zuständig. Doch der Geist, in dem jene Zukunft stattfindet - ist dieser wirklich bereits fähig, eine friedliche, nachhaltige und nicht nur überlebensfähige, sondern auch lebenswerte Zukunft für alle zu garantieren? Wohl kaum. Die Zukunft ohne gesunde Spiritualität ist wie Star Wars - nur ohne die Jedi. Dafür mit jeder Menge gieriger Imperialisten der dunklen Seite. Das erkannte bereits in den 1960ern der SciFi Autor und Biochemiker Isaac Asimov (
Snippet #232)Dass wir zwei oder mehrere Denkweisen benötigen, meinte auch schon Heisenberg (
Snippet #237) - und das bedeutet nicht zwei verschiedene Ansichten auf rein intellektueller Ebene zu vertreten. Denn das wäre noch immer dieselbe Denkweise.Einstein bemerkte, dass man Probleme (etwa all diejenigen unserer Zeit) niemals mit derselben Denkweise lösen kann, durch die sie entstanden sind (
Snippet #84) - Doch genau das versuchen wir immer hektischer: Anstatt anders zu denken, glauben wir, wir müssten nur noch mehr dieser einseitigen Denkweise betreiben. Doch das wird jegliche schlechte Entwicklung nur beschleunigen, aber niemals aufhalten oder gar umkehren können.Wir benötigen eine reife, reflektierte und im 21. Jahrhundert angekommene bzw. erfassbare Sicht auf Spiritualität und eine Bewusstwerdung ihrer enormen Bedeutung. Doch die meisten - gerade aus der intellektuellen Ecke - belächeln, urteilen und verurteilen sie lieber. Weil sie sie nicht verstehen können. Dieses Verhalten bekümmerte schon Goethe (
Snippet #14), als er sagte: "Wir sind gewohnt, dass die Menschen verhöhnen, was sie nicht verstehen." Urheber d. einleitenden Zitates:
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Kollektivbewusstsein - Teil 2: Eintauchen ins menschliche Universum
#246 • Blaise Pascal •
8:40 min
8:40 min
(Dies ist Teil 2 des zweiteiligen Snippets "Kollektivbewusstsein". Lies zu erst
Snippet #245)Grundsätzlich finde ich Pascals Gabe zur Ganzheitlichkeit äußerst beispielhaft. Ihm gelingt, was auch ...
heute immer noch vielen Gelehrten schwerfällt: Wissenschaft und Spiritualität nicht nur als ein und dasselbe beschreibend zu betrachten - lediglich anders formuliert - sondern beides auch als gleichermaßen wichtig, da das eine nicht die Ebene des anderen bedienen kann. Denn alles ist eins (von der Aussage) und zugleich verschieden (ausgedrückt). Pascal war Mathematiker, Physiker, Literat, Christ und Philosoph.
Ein erleuchteter Mensch kann alleine durch sein Bewusstsein noch lange keine Autos oder Computer bauen; dazu bedarf es eines messerscharfen, ausgebildeten Verstandes. Ebenso gewinnt ein studierter Kopf durch eine rein akademische Ausbildung und Ausrichtung noch längst keine Erkenntnis darüber, wie und wofür man seine auch noch so coolen und beeindruckenden Computer und andere Zukunftstools rundum zielführend einsetzt. Anders: Elon Musk darf gerne das Raumschiff zum Mars entwickeln. Aber bitte nicht (alleine) über den Spirit einer neuen Welt entscheiden.
Ein zielführender Einsatz bedeutet ein maximal sinnvoller Einsatz. Das universale Ziel im Leben/des Lebens zu erkennen, ist eine Frage vom universalen "Sinn des Lebens" (was hat es im Sinn, was bezweckt es, wo möchte es sich hin entwickeln?) und somit eindeutig eine Frage der Philosophie/Spiritualität. Denn ebenso wenig wie du beispielsweise Liebe auch nur annähernd erschöpfend durch Worte vermitteln kannst, kann der Verstand alleine auf logischer Ebene den "Sinn des Lebens" erfassen.
Und nicht zuletzt ist es auch eine Frage der Erkenntnis darüber, dass es eine höhere Intelligenz gibt, so dass ein größerer, intelligenterer und viel umfassenderer All-Time-Plan überhaupt existieren könnte. Ein größerer und genialerer Plan, als ihn selbst das aufgeblähteste Ego und der messerscharfste Verstand jemals haben könnten. Ein Gedanke, der Ego fixierten Menschen gar nicht gefällt, da er mit Demut zu tun hat. Aber ein Gedanke, an dem bewusste Menschen keinerlei Zweifel hegen - und ihn lieben anstatt ihn zu belächeln.
Weil sie naiv sind? Ganz im Gegenteil. Viel mehr, weil sie mindestens einen erhellenden Moment hatten, in dem ihnen dies "bewusst" wurde, es ihnen sozusagen offenbart wurde. Dieser eigentlich kostbare Informationsvorteil ist in unserer Zeit nur leider (noch) nicht von Bedeutung. Gerade das soll sich durch die #spiritualRevolution ja ändern, wenn es auf diesem Planeten mal besser werden soll.
Beide Bereiche brauchen einander, ziehen an einem Strang - im Idealfall, wovon heute leider noch keine Rede sein kann. Zu einseitig Intellekt geblendet gehen wir in diesen Zeiten an alle Fragen des öffentlichen Lebens heran. Dass sich heute so viele Menschen wie kaum zuvor fragen, worin eigentlich der Sinn von all dem heutigen Treiben besteht, ist kein Zufall. Verstand tut sich schwer mit dem Herstellen von Sinnhaftigkeit. Und so entsteht in einer abkühlenden Welt ein Hunger, der immer mehr Menschen anfangen lassen wird, letztlich die richtigen Fragen zu stellen - damit sich das Leben, einmal gründlich hinterfragt, endlich weiter entwickeln kann. Das Leben löscht jede Energieverschwendung früher oder später aus, die keinen Sinn ergibt und in den Augen der Natur nicht zielführend und nahezu vollkommen unfruchtbar (geworden) ist.
Wir können als Spezies demnach gar nicht anders erfolgreich sein, als durch die Einigkeit im Grundsätzlichen (siehe
Snippet #205, "Erinnern und Entschlacken"). Und wie stellt man vollkommene Einigkeit her? Indem man etwas vereint, also aus mehreren Elementen eins macht. Beispielsweise sollte dazu aus mehreren Menschen (=Talenten, Gaben, Ideenhabern, Erfahrungen, Perspektiven, ...) buchstäblich EIN handelndes Wesen werden. Was in Familien, Firmen und Vereinen im relativ Kleinen für jeden eine offensichtliche Grundvoraussetzung darstellt, ist für eine gesamte Spezies sogar von noch viel elementarerer Bedeutung."Wenn ein Reich mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen", wusste auch schon die Bibel in Markus 3:24. Eine Familie zerbricht, ein Verein zerstreitet sich und eine Firma geht pleite, wenn jeder Angestellte nur an sich denkt. Und eine Planetenpopulation errichtet sich selbst zunächst die Hölle, um dann elendig darin zu verrecken - wenn sie sich nicht einig wird, nicht eins wird in einem edleren, unserer Spezies würdigerem Ziel.
Natürlich ist das ein schwieriges Unterfangen. Aber es ist ein vollkommen alternativloses! Die Frage lautet also nicht, "ob" man sich damit befassen sollte, sondern einzig und alleine, "wie" man das um Himmels Willen anstellen sollte! Damit hätten wir dann endlich einmal wieder eine gute Frage.
Wie gut, dass es bereits viele große Geister gibt und gab, die genau das als Tatsache erkannt haben: Wir sind nicht nur eins, weil es schön klingt, sondern weil es tatsächlich so ist. (Recherchiere gerne auch mal über Ramana Maharshi, den indischen Guru, gestorben 1950, zum Thema Alles ist eins).
Es ist einmal mehr wieder das Ego, welches Spaltung bewirkt und sogar anstrebt. Denn nur so, nur durch den Vergleich, nur durch das Hier und Dort, das Ich und Du kann es anders, größer, besser als andere sein. Nur so kann es existieren, sich spüren. Bewusstsein genügt sich selbst, hat solche Spielchen nicht nötig, ist völlig unabhängig von Umständen. Bewusstsein schafft Einheit bzw. macht einem das Einssein von allem-das-ist bewusst.
Viele Worte ... besser ist, wenn man es fühlen kann. Daher - wie in Teil 1 dieses MindSnippets (#245) versprochen - hier eine Übung, die du gerne so oft wie möglich trainieren kannst, bis du (na was wohl?) eins mit ihr geworden bist. Denn ganz einfach ist es nicht. Schon gar nicht ganz zu Beginn und auch nicht bei besonders "schwierigen" Mitmenschen oder an schwierigen Tagen. Doch man wächst an seinen Aufgaben. Ich drücke die Daumen, dass es bei dir klappt. Falls nicht, probiere es gerne immer mal wieder: Das Eintauchen in das menschliche Universum.
(Gut zu wissen: Universum Wortherkunft: universus, ganz, sämtlich, allgemein, umfassend. Eigentlich: in eins gekehrt. Unus: Einer, ein Einziger. Versus: gewendet)
Stell dir dazu vor - oder wende es beim nächsten Mal real an - du fährst mit dem Auto auf der Autobahn. Wir kennen es alle: Es wird gedrängelt, rechts überholt, die Leute fahren zu schnell, zu langsam und überhaupt könnte man sich pausenlos über alles und jeden aufregen. Straße ist Krieg. Ein Egokrieg.
Ich fuhr selbst vor Kurzem auf der Autobahn. Gerade als ich mich zum vielleicht fünften Mal lautstark und zugleich so herrlich sicher unhörbar über "ein Arschloch" vor, hinter oder neben mir beschweren wollte, kam mir eine Eingebung, die zu diesem Snippet führte.
Das Ego schimpft gerne über andere. Auf die Art fühlt es sich als etwas Besseres. Auf der Autobahn vor allen Dingen als ein besserer, allen überlegener Autofahrer. So etwas gefällt dem Ego. Da ist es leicht, in einen Fluch-Rausch zu kommen, denn je dümmer die anderen sind, desto toller ist man logischerweise doch selbst! Andere zu erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen, dürfte der älteste und billigste (und armseligste) Psychotrick von allen sein. Doch wir alle fallen immer wieder auf ihn herein - auf beiden Seiten. Mal demütigen wir andere, mal lassen wir uns demütigen. Beides ist einfach nur falsch, denn beides beruht auf Unbewusstheit, auf dem Vergessen von Wahrheit, von Einheit.
Der Haken an dieser Ego-Push Sache: Hier geschieht Spaltung vom Feinsten. Was hättest du davon, tatsächlich der Tollste zu sein, wenn du dich damit selbst in die völlige Isolation fluchst? Wenn die anderen alle solch entsetzlichen Vollhonks sind, dann möchte man doch am liebsten nichts mit ihnen zu tun haben. Hoffentlich ist man gleich zu Hause und kann in Ruhe als Single oder mit dem hoffentlich seine Klappe haltenden Partner Netflix streamen.
Spaltung, schlechte Laune und tief innendrinnen weiß man, dass es falsch ist, was man da tut. Dass es nicht besonders souverän ist, nicht sehr reif und weise, wenn man nur am Schimpfen und Fluchen ist. Cool ist es auch nicht. Man bekommt noch schlechtere Laune, weil man jetzt sogar noch sich selbst hasst (sollte man irgendwann wieder zur Selbstreflexion imstande sein).
Nach dem etwa fünften Fluchen kam mir also auf einmal der Gedanke wie eine Eingebung. Ein Auto zog ohne zu blinken knapp vor mir von der rechten auf meine linke Spur. Ich musste (leicht) bremsen. Ich schimpfte und war mir natürlich sicher, dass ich niemals so scheiße fahren würde wie dieses A***loch. Eine Minute später zog ich an dem Auto vorbei und darin saß ein altes Mütterchen. "Das könnte deine Mutter sein", kam es mir. Auf einmal hatte ich Nachsicht und ich habe ihr verziehen.
Dieses Verzeihen fühlte sich großartig an. Und zugleich beschämend. Der nächste Gedanke schoss mir in den Kopf: "Du bist auch nicht mehr der Jüngste. In 20 Jahren bist du dankbar, wenn dich keiner verflucht, wenn du nicht mehr ganz optimal funktionierst", und ich dachte: "In 20 Jahren? Ich bin heute schon dankbar, wenn man mir meine Fehler verzeiht!", und ich erinnerte mich daran, was ich neulich einem Kollegen aus Versehen Verletzendes sagte und hoffte so sehr, dass er mir das je verzeihen kann!
Ein weiterer Gedanke kam mir: "Du bist diese alte Frau! Nicht in diesem Moment, nicht in diesem Leben, nicht in dieser Inkarnation, als dieser Avatar, in diesem Viewport, ... nenn es wie du willst ... aber du bist ebenso diese alte Frau wie du dieser LKW-Fahrer bist, der links rüber möchte." Ich gab dem litauischen Vierzigtonner Lichthupe, dass ich ihn vorlassen würde. Er zog rüber. Als ich ihn dann wieder überholte, bedankte er sich bei mir durch freundliches Winken. Mir lief es kalt den Rücken runter, denn ich dachte: "Ich spüre gerade, dass sein Dankeschön und seine Freude über meine Geste gerade zu meiner Freude wird. Seine Emotion und meine sind gerade gleich!", und eine Intuition sagte mir: "Sie sind nicht nur gleich - sie sind ein und dieselbe!"
Ein Kribbeln, das bestimmt eine Minute anhielt, eine Art Schwerelosigkeit stieg in mir auf. Ich dachte nur: "Kann das sein? Ist das, was ich gerade erlebt habe, die intensiv gefühlte Wahrheit von alles-ist-eins und wir Menschen sind alle ein Leib?". Genau wie in 1. Korinther 12,20 gesagt wird: "So aber gibt es viele Glieder und doch nur einen Leib".
Ich beschloss, dies auf der restlichen einstündigen Fahrt zu trainieren und was soll ich sagen? Es klappte so dermaßen gut! Es gelang von nun an keinem anderen Verkehrsteilnehmer mehr, mich auch nur annähernd aus der Ruhe zu bringen. Regte sich ein Hauch von Kritik in mir, stellte ich eine Art innerer Verbindung zum entsprechenden Autofahrer her. Innerhalb von Sekundenbruchteilen sah ich sein oder ihr Leben vor mir: Da waren Sorgen, Ängste, schwere Erlebnisse. Hörverlust, Trennungsschmerz aber auch frisch Verliebte, die auf Wolke sieben schwebend den ein oder anderen kleinen Fehler machten. Klar - vermutlich entsprangen diese "Bilder" nur meiner Fantasie. Doch echt oder Fantasie: Etwas in mir sorgte für Plausibilität, für nachvollziehbare Erklärungen, die umgehend Vergebung bewirkten. (Google hierzu auch gerne mal nach "fundamentaler Attributionsfehler")
Eine Gruppe Motorradfahrer zog im Stau langsam in der Rettungsgasse an mir vorbei. Mein erster Gedanke war: "Das dürfen die gar nicht!" Mein zweiter war: "Gönn doch! Solange sie echt vorsichtig sind und niemanden gefährden und nichts blockieren, freu dich doch für sie, dass sie nicht warten müssen. Später wirst auch du froh sein, wenn andere gönnen können anstatt giftige Pfeile des Neids auszusenden."
Dieser "Trick", besser gesagt diese Übung mag dir jetzt nicht besonders spektakulär vorkommen. Denn noch fehlt der entscheidende Unterschied zu reiner Großmütigkeit.
Es geht nicht darum, das Gefühl zu haben ICH gönne DIR. ICH verzeihe DIR oder ICH freue mich für DICH. Dieses Ich ist noch immer das Egobewusstsein, das hier spricht, denkt oder fühlt. Noch immer herrscht hier zwar vielleicht eine sehr edle Absicht, doch die Spaltung ist nach wie vor vorhanden.
Versuche stattdessen, dein Gönnen, dein Verzeihen, deine Mitfreude so zu empfinden, als sei es dir selbst widerfahren. Sei das alte Mütterchen, sei der LKW-Fahrer, lebe einen Moment deren Leben. Spüre wie du Freude, Verzeihen, Gönnen, ... aussendest und empfängst. Gib und nimm. Fühle, wie du diese Energien aussendest und spüre zugleich die Dankbarkeit des Empfangens. Diese Dankbarkeit ist wiederum (bedenke, dass Zeit nur eine Illusion ist) wie eine Art Vorschuss-Dankbarkeit für das nächste Mal, wenn du Mist baust. Diese Geisteshaltung bewirkt eine Art Generalvergebung. "Vergib uns, wie auch wir vergeben". Schuld - in diesem Bewusstsein - ein für allemal kein Thema mehr. Gelingt es dir, in dieses Bewusstsein einzutauchen (besser gesagt, es freizulegen), wirst du ein großartiges, sehr energetisches Gefühl spüren. Das ist Liebe. Das ist Agape. Das ist Einssein und genau das ist Bewusstsein. Spaltung existiert hier nicht. Das ist Wahrheit und ein wahrhaft göttliches (Bewusst)Sein.
Daher nennt sich Gott "Ich bin". Denn es gibt kein Ich und kein Du. Klar, für uns als Glied des Ganzen (sozusagen in dieser Form als Avatar) natürlich durchaus. Aber das hat nur den einen Grund: Unser Verstand kann mehr nicht verarbeiten, ist ja oft schon mit diesem einen Leben völlig überfordert. Niemals könnte er 8 Milliarden Autos zugleich fahren, niemals 8 Milliarden Sorgen verkraften. Daher ist "alles eins, und alles ist verschieden". Und daher ist der Verstand zwar ein wunderbares Werkzeug - aber eben stark begrenzt, weshalb er alleine für funktionierende (Welt-)Politik niemals ausreichen kann.
Biblische Aussagen ergeben dann auch auf einmal einen klareren Sinn. Beispielsweise:
"Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden." (Matth. 7,1-...)
Da ist kein böser, rachsüchtiger Gott, der nur so auf deine Fehler wartet, um dir dann genüsslich und sadistisch eine reinzuzimmern. Es geht um die simple Tatsache, dass alles, was du aussendest, zu dir zurückkommt. Anders: Mit der Kraft, mit welcher du dir einen Hammer auf den Finger haust (weil du zu doof bist, um zu kapieren, dass der Finger zu dir gehört), wirst du Schmerzen empfinden. Spirituelle Naturgesetze eben. Meine Rede, die ganze Zeit schon. Sie existieren, sind eigentlich die Grundlage von allem und das muss endlich in der Gesellschaft ankommen. Unterstütze daher bitte die #spiritualRevolution, unterstütze dieses Projekt und meine Arbeit. Danke!!
Ich kann dir nur ans Herz legen: Trainiere es! Es enthält so viel Bewusstseinserweiterung, wenn du es mehr und mehr beherrschst. Erkenne sowohl deine (noch) Grenzen, als auch die Macht, die darin steckt. Denn dein Gönnen und dein Vergeben (beispielsweise) im Straßenverkehr bedeutet stets auch einen umgehenden Mehrwert für dich selbst. Geduld, Freude, Kraft, Klarheit, Einheit und allem voran: Bewusstsein! Denn das Ego muss schweigen können, um diesen Zustand zu erfahren. Und wenn das Ego schweigt, bist du bei Bewusstsein.
Ganz genauso wie Eckhart Tolle die Bedeutung vom Jetzt für das Bewusstwerden postuliert, so steckt auch in diesem alle-sind-eins die exakt gleiche Wahrheit, dieselbe Bewusstseinsebene, wenn es dir gelingt, in dieses menschliche Universum einzutauchen.
Selbstredend, dass wir dies im Coaching auch betrachten werden.
Siehe auch diese passenden Links:
- Spirituell-philosophisches Coaching & Mentoring in Heidelberg 🔗
- Kollektivbewusstsein - Teil 1: Der nächste Schritt der Bewusstwerdung
#245 - Die vollkommene Synergie
#158 - Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170 - Werde Zukunfts-Investor: ✓nachhaltig ✓sinnstiftend ✓visionär 🔗
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- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
ø 0,18 neue pro Tag
265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
QuickUrl: christopher-schmitt.org/Snippet • #MindSnippet • MindSnippets V2.0 coded by Chris Schmitt • Bug melden
1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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