Zitate & Philosophien
Bei den MindSnippets findest du meist kürzere Gedankenschnipsel zu vielen Themen von mir und anderen Urhebern1. Bekannte Zitate berühmter Persönlichkeiten, meine Überlegungen dazu und als Ergebnis erhältst du vielleicht ein paar ganz neue und bereichernde Impulse. Spirituell. Philosophisch. Ganzheitlich. Zeitlos. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.|, $name.|, $name.|, $name.
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30 Ergebnisse für: Keywordsuche: Veränderung
Sei selbst die Veränderung
#160 • Mahatma Gandhi •
1:21 min
1:21 min
"Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt." (Mahatma Gandhi, angenommen)Quelle und ggf. Korrektur der Urheberschaft dieses Zitates siehe Blogspot-Link unten.
Egal von wem der Satz stammt. Ich sagte es bereits öfter: ...
Wenn eine Aussage klug ist, findet sie hier Platz. Es lohnt sich den Link zu lesen, unabhängig davon, ob der Satz nun von Arleen Lorrance aus den 1970ern stammt oder von Gandhi.
"Sei du selbst die Veränderung, die du sehen willst, statt zu versuchen, andere zu ändern", lautete ihre Aussage. Auch Lorrance fand es nicht sehr produktiv, sich immer nur (in jenem Fall über gewaltbereite Jugendliche) zu beklagen und zu verlangen, dass sie sich ändern sollten. Sie ging stattdessen mit gutem Beispiel voraus, lebte vor, was sie meinte und zeigte, wie gut dieser Weg klappt - zum Wohle aller. Nicht ewig die Finsternis besingen - stattdessen besser das Licht suchen, es werden, es sein. Ideen entwickeln und umsetzen, statt stets zu fokussieren, was andere falsch machen. Siehe Blog "Das Besingen der Finsternis".
Mein Projekt möchte natürlich auch eine "Veränderung der Welt" bewirken, einen Teil dazu beitragen. Damit Umstände sich verändern, ist es aber unerlässlich, dass sich zuvor Menschen verändern. Widerspreche ich damit also quasi dem "Gandh'schen-Lorranc'schen Law"?
Nein. Denn auch wenn ich hier auf meiner Website oder in meinen Büchern selbstverständlich immer mal wieder den Finger in die Wunde(n) legen muss, so mache ich an dieser Stelle ja aber nicht Halt. In der Trilogie wird ein beispielhaftes Projekt auf die Beine gestellt. Diese Webseite ist der Beginn eines beispielhaften Projekts und letztlich ist / wird "das ganz reale Projekt" ein gelebtes Beispiel, eine gelebte "Veränderung für die Welt". Stand Oktober 2022 ist da natürlich noch nicht viel Beispielhaftes zu sehen, doch das kann und soll anders werden. Es befindet sich alles noch sehr am Anfang.
Ob und wie schnell es vorangeht, liegt nicht allein an mir. Denn mit Veränderungen hat der Mensch so seine Probleme. Dabei kann (nur) sie wirklich eine neue Welt bewirken. Umgehend in dir, wenn du durch neues Bewusstsein alle Umstände vollkommen erneuert "bewertest", und langfristig auch für diesen Planeten.
Welche persönlichen Erfahrungen ich aktuell damit mache, dass Menschen zwar von Veränderung träumen, letztlich ihre Angst davor aber größer ist, als der Wunsch - davon mehr im verlinkten Dia:Log #11.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Welt retten - Zukunft - Veränderung - Transformation
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Glück durch Veränderung
#196 • Konfuzius •
2:40 min
2:40 min
Auch Heraklit erkannte schon 500 v.Chr. "Nichts ist so beständig wie der Wandel", oft auch zitiert mit "Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung." Aber ...
leicht fällt uns diese Tatsache meistens nicht wirklich. Denn wir alle sehnen uns nach Heimat, nach Angekommensein und mehr oder weniger stark danach, auch einmal zur Ruhe kommen zu dürfen. Wie passt das zusammen? Wie lässt sich das vereinen?
Die Heimat muss in erster Linie in dir selbst gefunden werden. Dann kannst du sie immer und überall dabei haben. Dazu kurz aus meinem Leben: Wenn mich meine Ex-Freundin etwa alle 1-2 Jahre mal besuchen kommt (sie wohnt nicht mehr in Deutschland), dann muss sie stets schmunzeln, wie unverändert meine Wohnung erscheint. Ich spüre dann manchmal förmlich, wie sie das was sie sieht, nahezu 1:1 auf mich als Person überträgt. So, als sei auch ich stehengeblieben. Sie ist damit jedoch nicht die einzige. Leicht kann man das denken. Doch das könnte falscher nicht sein.
Wer meine Bücher kennt und verstanden hat weiß, dass eine Kernbotschaft darin gerade die stete Veränderung ist. Und zwar insbesondere im Erkennen und Wachsen in der Liebe - hin zur größtmöglichen, die es gibt. Man kann sie durchaus Gott nennen oder auch deinen innersten Kern, das tiefste Sein. Erst wenn alle (oder sehr viele) Menschen dies als wichtiges Ziel verstehen und jenes Wachstum, diese innere Veränderung praktizieren, ist das Ziel der Evolution erreicht und ein friedliches, harmonisches, "ewiges Leben" und Miteinander auf diesem Planeten machbar.
Wandel und Veränderung ist also nicht nur eine fixe Konstante - Veränderung (also Evolution) ist essentiell. Eine Bedingung. Und für uns als Menschen allen voran die spirituelle Evolution, das Erkennen, Erwachen und Erinnern. Belohnt wird unsere Bereitschaft zur Veränderung dann mit dem Gefühl von Glück. Wer diesen Weg meiden möchte, versucht oft, das Glück zu erzwingen. Durch Alkohol, Drogen, übermäßigen Sex oder auch mit dem Versuch, sich Glück zu erkaufen.
Es gibt vor allem zwei Gründe, weshalb sich mein äußeres Leben scheinbar so wenig wandelt: Einer ist pragmatischer Natur: Äußere Veränderungen kosten in der Regel Geld. Möbel, Kleidung, Auto, ein Haus, ein Anbau, ein Wohnwagen, Technikspielzeug, ... dieses Geld muss zeitintensiv erwirtschaftet werden. Die meisten Jobs dienen jedoch leider (noch immer) weniger deiner Erfüllung der tiefsten Berufung, sondern eher dem reinen Geldverdienen. Sie führen also nicht hin zu dir, sie lenken dich eher ab von dir. Nicht wenige "lieben" ihren Job sogar gerade dafür. Er nimmt ihnen die Angst vor der Konfrontation mit sich selbst. Und Abwesenheit von Angst lässt sich leicht mit Liebe verwechseln.
Mit dem Geld lassen sich dann im Außen viele Veränderungen erkaufen. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Zuerst lenkt einen die viele Arbeit wunderbar vom oftmals auch schmerzhaften Blick in sich selbst ab, und anschließend häuft man durch das viele Geld um sich herum kontinuierlich neue bunte Dinge an, die einem selbst und auch anderen das Gefühl vermitteln: "Da tut sich was!" - Wirklich?
Materialismus nennt man es dann. Den kann man sich nicht dauerhaft verbieten oder abtrainieren, wie es manche zwar gut gemeint versuchen, auf diese Weise jedoch mittelfristig scheitern werden. Wie alles andere "Falsche, Böse, Schlechte oder nicht Zielführende" in der Welt (bei mir z.B. auch Alkohol und Nikotin), wird sich auch überzogenes Konsumverhalten in dir völlig von selbst auflösen, wenn du die Blickrichtung änderst. Wenn du den Blick in dich selbst wagst und Veränderung, Evolution und Wachstum in dir drin suchst und das eines Tages sogar mit Freude.
Der zweite Grund, weshalb es beispielsweise in meiner Wohnung so wenige Veränderungen gibt ist der, dass das Äußere schlicht nicht immer Schritt halten kann mit der inneren Veränderung. Und so genügt mir eine kleine aber feine, aufgeräumte und saubere Wohnung, die wenig Arbeit macht, kaum Kosten verursacht und aufgrund ihrer Schlichtheit zu quasi jedem Seinszustand passt. Pflanzen sind beispielsweise preiswert, völlig zeitlos und bringen mehr Leben in eine Wohnung, als manch teure Dekoartikel, an denen du dich bald sattgesehen haben wirst.
Eine einfache, schlichte aber warme Umgebung - sie ist wie eine Jeans: Passt, ist bequem, pflegeleicht, wärmt und wird nie altmodisch.
Die Reise zu dir selbst ist oft keine ganz einfache. Aber sie ist jede Anfangsschwierigkeit wert, zumal sie früher oder später ohnehin stattfinden wird, stattfinden muss. Warte nicht, bis du erst völlig erschöpft bist von der Flucht vor dir selbst. Freue dich stattdessen auf das Glücklichsein, das dich erwartet und das Dinge umfasst, an die du heute noch gar nicht denken kannst.
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Veränderung - Angst - Glück - Loslassen - Minimalismus
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Veränderung durch Stillstand?
#71 • Albert Einstein •
1:23 min
1:23 min "Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." (Albert Einstein)
Man kann Menschen grob in zwei Gruppen einteilen: Diejenigen, die darauf warten, dass etwas passiert, und diejenigen, die ...
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etwas in Bewegung setzen. Zu welcher Gruppe gehörst du?
Einstein scheint eine feste Meinung zu haben. Er sagt ganz klar, wer nicht selbst aktiv etwas verändert, braucht auch keine Veränderungen von außen zu erwarten - vermutlich erst recht keine Verbesserungen. Denn das Mindeste, was uns widerfährt, ist, dass wir älter, müder und erschöpfter werden - vielleicht auch kränker -, während wir (zu lange) einfach nur abwarten.
Natürlich kann es Wunder geben. Aber ich bin überzeugt davon, dass auch Wunder nur denjenigen widerfahren werden, die offen dafür sind. Und das bedeutet wiederum: Offen zu sein für Veränderungen. Denn wie kannst du etwas anderes und besseres erwarten, wenn du dich eigentlich gegen Veränderungen sträubst, womöglich aus Angst. Angst schließt Liebe aus. Und somit auch Freude, Glück, Kraft, Gesundheit, ...
Niemand wird zu seinem Glück gezwungen. Das Glück hat auch seine Prinzipien und sucht sich diejenigen, die es voller Vertrauen und Freude empfangen.
Wenn du total feststeckst in deinem Leben, kann es auch helfen, mal den ganz großen Schritt zurück zu tun. Sich die Frage zu stellen: Worum geht es im Leben überhaupt und was ist der Mensch? Wer bin ich? Und zwar nicht gemäß dem aktuellen Zeitgeist, denn der ist vergänglich und instabil, sondern im Sinne des Lebens selbst. Die Antworten darauf sind eigentlich sehr simpel. Aber sie verändern einfach alles.
Stell dir ein Computerspiel vor, von dem du keine Ahnung hast, worum es eigentlich geht und was das Ziel des Spieles ist. Was deine Spielfigur eigentlich zu tun hat. Wie willst du dann wissen, welche Menschen (Gefährten) zu dir passen und auf welche du eigentlich leicht verzichten kannst (oder solltest!), welche Lebensinhalte, welche Ziele, welche Wege, welche Entscheidungen, ...
Sich an Sinn und Identität zu erinnern ist ein echter Game Changer. Denn sich zu erinnern, ... ist wie ein neues Leben. Daher geht es auch in meinem Coaching um die Basis von einfach allem. Schritt für Schritt nehme ich dich behutsam an die Hand und helfe dir, Licht in die Sache zu bringen. Von der Dunkelheit deines inneren Verlieses, zurück, raus ans Licht.
Der Rest wird sich daraus beinahe von selbst ergeben und offenbaren.
Man kann Menschen grob in zwei Gruppen einteilen: Diejenigen, die darauf warten, dass etwas passiert, und diejenigen, die ...
etwas in Bewegung setzen. Zu welcher Gruppe gehörst du?
Einstein scheint eine feste Meinung zu haben. Er sagt ganz klar, wer nicht selbst aktiv etwas verändert, braucht auch keine Veränderungen von außen zu erwarten - vermutlich erst recht keine Verbesserungen. Denn das Mindeste, was uns widerfährt, ist, dass wir älter, müder und erschöpfter werden - vielleicht auch kränker -, während wir (zu lange) einfach nur abwarten.
Natürlich kann es Wunder geben. Aber ich bin überzeugt davon, dass auch Wunder nur denjenigen widerfahren werden, die offen dafür sind. Und das bedeutet wiederum: Offen zu sein für Veränderungen. Denn wie kannst du etwas anderes und besseres erwarten, wenn du dich eigentlich gegen Veränderungen sträubst, womöglich aus Angst. Angst schließt Liebe aus. Und somit auch Freude, Glück, Kraft, Gesundheit, ...
Niemand wird zu seinem Glück gezwungen. Das Glück hat auch seine Prinzipien und sucht sich diejenigen, die es voller Vertrauen und Freude empfangen.
Wenn du total feststeckst in deinem Leben, kann es auch helfen, mal den ganz großen Schritt zurück zu tun. Sich die Frage zu stellen: Worum geht es im Leben überhaupt und was ist der Mensch? Wer bin ich? Und zwar nicht gemäß dem aktuellen Zeitgeist, denn der ist vergänglich und instabil, sondern im Sinne des Lebens selbst. Die Antworten darauf sind eigentlich sehr simpel. Aber sie verändern einfach alles.
Stell dir ein Computerspiel vor, von dem du keine Ahnung hast, worum es eigentlich geht und was das Ziel des Spieles ist. Was deine Spielfigur eigentlich zu tun hat. Wie willst du dann wissen, welche Menschen (Gefährten) zu dir passen und auf welche du eigentlich leicht verzichten kannst (oder solltest!), welche Lebensinhalte, welche Ziele, welche Wege, welche Entscheidungen, ...
Sich an Sinn und Identität zu erinnern ist ein echter Game Changer. Denn sich zu erinnern, ... ist wie ein neues Leben. Daher geht es auch in meinem Coaching um die Basis von einfach allem. Schritt für Schritt nehme ich dich behutsam an die Hand und helfe dir, Licht in die Sache zu bringen. Von der Dunkelheit deines inneren Verlieses, zurück, raus ans Licht.
Der Rest wird sich daraus beinahe von selbst ergeben und offenbaren.
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Der (sehnsuchtsvolle) Weg ist das Ziel
#152 • Friedrich Martin von Bodenstedt •
1:05 min
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Man könnte auch sagen: Der Weg ist das Ziel. Und wenn der Weg, den man geht, um ein ...
bestimmtes Ziel zu erreichen, "beseligender" ist als das Ziel selbst, also mehr Freude macht, weshalb hat die Natur das dann so eingerichtet?
Ich denke, weil genau so Fortschritt und Evolution funktionieren. Sehnsucht zu empfinden und zu versuchen, diese zu stillen, erfüllt uns - zumindest solange wir noch Hoffnung haben - mit einem Gefühl von Lebendigkeit, "alles" richtig zu machen und auf dem bestmöglichen Weg zu sein.
Leben ist Veränderung. Ohne Veränderungen fühlen wir uns nicht lebendig genug, um dauerhaft glücklich zu sein. Stagnation und Frustration sind Geschwister.
Heißt das, man muss ständig auch elementare Dinge verändern, wie den Freundeskreis, den Beruf, den Wohnort oder den Partner? Natürlich nicht prinzipiell. Zumindest nicht, solange das "Alte" einen immer wieder neu inspirieren und man stets Liebenswertes entdecken kann. Und das muss jede(r) selbst entscheiden. Es lohnt sich jedenfalls - ebenso wie beim eigenen Mindset - auch immer mal wieder bei solchen Elementen im Leben eine Inventur zu machen und auf Aktualität zu prüfen.
Ich selbst weiß auch, wie hart es sein kann, Beziehungen und Freundschaften zu beenden, die keinen Sinn mehr hatten (oder keinen Sinn mehr erfüllten), die nur noch reine Gewohnheit waren oder von denen man sogar abhängig war. Im schlimmsten Fall sind einst vielleicht ganz passende Beziehungen heute ja sogar geradezu toxisch und machen uns krank.
Ich selbst musste bereits Verbindungen kappen oder wurde meinerseits schon "entsorgt". Doch das ist das Leben. Und auch wenn es immer mal wieder wehtut - Es ist besser so, wenn es einen anders ansonsten nur noch aufhält. Beispielsweise auf dem Weg nach Hause ...
Lass uns beim Walk & Talk weiter darüber reden!
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Hoffnung - Freude - Veränderung - Sehnsucht
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Von der Sklaverei ins gelobte Land
#153 • Die Bibel •
2:24 min
2:24 min "Als der Pharao das Volk endlich ziehen ließ, führte Gott sie nicht am Mittelmeer entlang durch das Land der Philister, obwohl das der kürzeste Weg gewesen wäre. Gott dachte: 'Wenn das Volk dort auf Widerstand ... 
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stößt und kämpfen muss, ändert es seine Meinung und kehrt wieder nach Ägypten zurück.' Darum ließ er das Volk einen Umweg machen und führte es durch die Wüste den Weg zum Schilfmeer. Geordnet wie eine Armee zogen die Israeliten aus Ägypten." (Die Bibel, 2. Mose 13, 17-18)
Dieser Text ist so voller Symbolik und dürfte heutzutage für jeden von uns aktuell sein. Heute denken wir, es müsste alles immer schnell und sofort passieren. Es geht hier allgemein um die Transformation von "Gefangenschaft, Unfreiheit und Sklaverei", hin zum "gelobten Land", also zu einem neuen, glücklicheren Leben. Und daher ist das Thema für jeden aktuell. Auch für dich.
Oft haben wir Träume und versuchen dann, diese so schnell wie möglich umzusetzen. Zum einen sind wir ungeduldig aber zum anderen trauen wir uns auch vielleicht zu früh zu viel zu. Oder wir muten uns womöglich zu viel zu. Denn manche Veränderungen benötigen zunächst etwas Training und das Entwickeln von Mut, Hoffnung, Vision, Vertrauen und unbedingtem Wille.
Der Traum ist schön und soll durchaus auch erreicht werden. Aber sind wir wirklich (so schnell) bereit dafür? Beispielsweise: Du hast eine Business Idee und möchtest damit durchstarten. Doch wenn du zuvor nicht genau geklärt hast, was dazu notwendig sein wird und wie du die zu erwartenden Hürden und Herausforderungen meistern wirst, könnte es sein, dass dich Widerstände völlig unvorbereitet treffen und aus dem Sattel werfen. Schockgelähmt und buchstäblich völlig vor den Kopf gestoßen wirst du sehr wahrscheinlich ängstlich die Flucht nach hinten antreten.
Wir ticken nämlich so. Selbst Sklaverei und Gefangenschaft können sich in solchen Momenten noch am sichersten anfühlen. Schließlich ist dies noch immer die letzte, langjährige, uns vertrauteste Situation. Für die Israeliten war die Sklaverei zwar alles andere als schön - sie war aber dennoch ihr Zuhause, ihre vertraute Umgebung. Egal wie ätzend sie war.
Sogar so etwas Starkes wie die Liebe selbst kann dann manchmal nicht helfen, ebenso wenig wie den Israeliten sogar die Liebe von und zu Gott geholfen hätte, wenn sie eine "Panikattacke" bekommen hätten durch einen zu frühen Kampf, durch zu frühe Konfrontationen mit zu großen Problemen. In solchen Momenten vergessen wir manchmal die Liebe und was sie uns verspricht und hören voller Panik eher auf die Stimme der Angst.
Da kann es sogar vorkommen, dass man sich beispielsweise gerade in einen Menschen verliebt. Da man jedoch noch in einer Beziehung steckt, welche zwar tief unglücklich macht, kann die neue, bisher nicht gekannte Art von Liebe eine derart große Panik verursachen, dass man (oder Frau) sich lieber wieder zurückzieht. "Das gelobte Land", das neue Leben, die neue Liebe wird aufgegeben, bevor sie auch nur den Hauch einer Chance hatte, zu erblühen. Aus Angst vor den Kämpfen, die nötig sein würden. Wie soll man die alte Beziehung beenden? Wie wird der oder die Ex reagieren? Was sollen die Leute sagen? Was, wenn es nicht klappt?
In dem Fall muss selbst die Liebe einen Umweg machen. Die Israeliten benötigten für eine Reise, die eigentlich in 11 Tagen zu stemmen gewesen wäre, satte 40 Jahre, in denen sie in der Wüste stets denselben Berg umkreisten (das gleiche Problem umkreisten), bis sie endlich soweit waren, endlich glücklich zu werden. Denn auch für Glück muss man reif und bereit sein. Oder werden. Wie viele Jahre umkreist du schon Jahr für Jahr denselben Berg?
Es ist okay und absolut richtig, wenn du dir Zeit nehmen möchtest. Doch vergiss auch nicht den eigentlichen Traum. Auch wenn die Sklaven damals einen Umweg machen mussten - ihr Ziel verloren sie dennoch nicht aus den Augen. Sie gingen die Sache zwar langsam an, aber sie gingen sie an. Und du? Verkriechst du dich weiter in der Gefangenschaft der Sklaverei, lässt deine Träume sterben? Oder stehst du auf und suchst deinen Weg "ins gelobte Land"?
Du musst ihn nicht alleine gehen, vergiss das nicht!
stößt und kämpfen muss, ändert es seine Meinung und kehrt wieder nach Ägypten zurück.' Darum ließ er das Volk einen Umweg machen und führte es durch die Wüste den Weg zum Schilfmeer. Geordnet wie eine Armee zogen die Israeliten aus Ägypten." (Die Bibel, 2. Mose 13, 17-18)
Dieser Text ist so voller Symbolik und dürfte heutzutage für jeden von uns aktuell sein. Heute denken wir, es müsste alles immer schnell und sofort passieren. Es geht hier allgemein um die Transformation von "Gefangenschaft, Unfreiheit und Sklaverei", hin zum "gelobten Land", also zu einem neuen, glücklicheren Leben. Und daher ist das Thema für jeden aktuell. Auch für dich.
Oft haben wir Träume und versuchen dann, diese so schnell wie möglich umzusetzen. Zum einen sind wir ungeduldig aber zum anderen trauen wir uns auch vielleicht zu früh zu viel zu. Oder wir muten uns womöglich zu viel zu. Denn manche Veränderungen benötigen zunächst etwas Training und das Entwickeln von Mut, Hoffnung, Vision, Vertrauen und unbedingtem Wille.
Der Traum ist schön und soll durchaus auch erreicht werden. Aber sind wir wirklich (so schnell) bereit dafür? Beispielsweise: Du hast eine Business Idee und möchtest damit durchstarten. Doch wenn du zuvor nicht genau geklärt hast, was dazu notwendig sein wird und wie du die zu erwartenden Hürden und Herausforderungen meistern wirst, könnte es sein, dass dich Widerstände völlig unvorbereitet treffen und aus dem Sattel werfen. Schockgelähmt und buchstäblich völlig vor den Kopf gestoßen wirst du sehr wahrscheinlich ängstlich die Flucht nach hinten antreten.
Wir ticken nämlich so. Selbst Sklaverei und Gefangenschaft können sich in solchen Momenten noch am sichersten anfühlen. Schließlich ist dies noch immer die letzte, langjährige, uns vertrauteste Situation. Für die Israeliten war die Sklaverei zwar alles andere als schön - sie war aber dennoch ihr Zuhause, ihre vertraute Umgebung. Egal wie ätzend sie war.
Sogar so etwas Starkes wie die Liebe selbst kann dann manchmal nicht helfen, ebenso wenig wie den Israeliten sogar die Liebe von und zu Gott geholfen hätte, wenn sie eine "Panikattacke" bekommen hätten durch einen zu frühen Kampf, durch zu frühe Konfrontationen mit zu großen Problemen. In solchen Momenten vergessen wir manchmal die Liebe und was sie uns verspricht und hören voller Panik eher auf die Stimme der Angst.
Da kann es sogar vorkommen, dass man sich beispielsweise gerade in einen Menschen verliebt. Da man jedoch noch in einer Beziehung steckt, welche zwar tief unglücklich macht, kann die neue, bisher nicht gekannte Art von Liebe eine derart große Panik verursachen, dass man (oder Frau) sich lieber wieder zurückzieht. "Das gelobte Land", das neue Leben, die neue Liebe wird aufgegeben, bevor sie auch nur den Hauch einer Chance hatte, zu erblühen. Aus Angst vor den Kämpfen, die nötig sein würden. Wie soll man die alte Beziehung beenden? Wie wird der oder die Ex reagieren? Was sollen die Leute sagen? Was, wenn es nicht klappt?
In dem Fall muss selbst die Liebe einen Umweg machen. Die Israeliten benötigten für eine Reise, die eigentlich in 11 Tagen zu stemmen gewesen wäre, satte 40 Jahre, in denen sie in der Wüste stets denselben Berg umkreisten (das gleiche Problem umkreisten), bis sie endlich soweit waren, endlich glücklich zu werden. Denn auch für Glück muss man reif und bereit sein. Oder werden. Wie viele Jahre umkreist du schon Jahr für Jahr denselben Berg?
Es ist okay und absolut richtig, wenn du dir Zeit nehmen möchtest. Doch vergiss auch nicht den eigentlichen Traum. Auch wenn die Sklaven damals einen Umweg machen mussten - ihr Ziel verloren sie dennoch nicht aus den Augen. Sie gingen die Sache zwar langsam an, aber sie gingen sie an. Und du? Verkriechst du dich weiter in der Gefangenschaft der Sklaverei, lässt deine Träume sterben? Oder stehst du auf und suchst deinen Weg "ins gelobte Land"?
Du musst ihn nicht alleine gehen, vergiss das nicht!
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Kennen wir bereits das Wort für die Staatsform der Zukunft!?
#258 • Mignon McLaughlin •
4:25 min
4:25 min
"Es sind die unglücklichsten Menschen, die sich vor Veränderungen fürchten." (Mignon McLaughlin, Quelle: studyflix.de)Angst oder eine gewisse Anfangsskepsis gegenüber Veränderungen haben wir wohl alle mehr oder weniger. Etwas grotesk wird es aber, wenn wir sogar ...
einen (mehr oder weniger) natürlichen Wandel erst fürchten und dann sogar hassen.
Die amerikanische Journalistin und Autorin McLaughlin hatte beruflich bedingt natürlich viel mit Worten zu tun. Ich denke, dass sie im Laufe ihrer Berufslaufbahn sehr oft umdenken und mit Veränderungen in der Sprache klarkommen musste, wenn ihre Texte nicht irgendwann altmodisch klingen sollten.
Sprache hat sich immer schon verändert. Ich persönlich finde, dass sie in den letzten Jahrhunderten immer mehr an Ausdruckskraft, Tiefe, Energie und Emotion verloren hat. Im Buch "Quantensprung des Denkens" von Natalie Knapp gibt es dazu ein faszinierendes Kapitel. Die gleiche "Verkopfung" und Rationalisierung des menschlichen Seins fand beispielsweise auch in der Architektur Ausdruck.
Man denke nur einmal an die unzähligen Details und Schnörkel des Kölner Doms (Gotik) verglichen mit der Schlichtheit des heutigen Kubismus. Wo damals fantasievolle Gärten angelegt wurden, empfinden heute die hippsten der Hippen tote, graue Kieselgärten als Bereicherung - was auf vielen Ebenen sogar objektiv dermaßen ätzend ist, dass sie regional sogar verboten wurden. Das waren nur ein paar Beispiele von hör- und sichtbaren Folgen einer Welt, die weniger aus einer gesunden Mischung von Herz und Verstand als viel zu viel rein aus dem Gehirn agiert.
Ich finde sehr viele der modernen Sprachentwicklungen - neutral ausgedrückt - negativ. Emotional ausgedrückt: Zum Kotzen. Sei es das schon ältere "Ich geh Stadt", das einfach nur nach purer Trägheit und Faulheit klingt, oder das heute viel diskutierte und mit Gewalt erzwungene Gendern in der Sprache, für das sich sogar (zum Glück) viele Frauen fremdschämen.
Meiner Meinung nach ist das der falsche Weg, wenn es um den Kampf für Gleichberechtigung geht. Denn es geschieht wie gesagt mit Druck, also einer Form von Zwang und somit mit Gewalt. Außerdem zeugt dieses Bestreben von extremer Ungeduld: Es soll gefälligst sofort von jedem umgesetzt werden - am liebsten unter Androhung von Strafe. Sorry, von jedem und JEDER natürlich. Ungeduld - eine weit größere Plage unserer Zeit, als es jeder ungegenderte Text je sein könnte. Warum möchte an der Untugend Ungeduld niemand etwas ändern?
Aber was vielleicht das Gravierendste daran ist: Jede Form von Gewalt erzeugt Gegengewalt. Der Druck, den die Gender-Druckmachenden damit erschaffen, erzeugt in nicht wenigen Zeitgenossen und auch Zeitgenossinnen (richtig so?) Ablehnung, teilweise sogar fast schon Hass. Last but not least haben wir dadurch wieder eine weitere Spaltung der Gesellschaft. Herzlichen Glückwunsch, gut gemacht!
Schlau, klug und weise zu sein, sind eben ganz verschiedene Paar Schuhe. Nicht jeder ach so schlaue Schachzug ist auch ein kluger. Und weise schon gar nicht. ("Nichts gereicht einem Staat mehr zum Schaden, als dass die Schlauen für klug gelten.",
Snippet #52)Angst, Sorge und auch etwas Wut gegenüber dieser diktatorischen Form von Veränderung zu haben, ist doch durchaus nachvollziehbar. Angst vor und Unlust an Gewalt sind schließlich ganz gesund. Diese Gefühle kann man jedoch abschwächen, wenn man versteht, warum die Genderdiktatoren und -diktatressen so handeln, wie sie handeln: Sie haben ihrerseits Angst. Beispielweise davor, ohne richtig gegendert zu werden, eventuell nicht ernstgenommen zu werden - und schießen dann durch ihre gewählten Maßnahmen doch erst recht ein Eigentor, mal ganz ehrlich.
Und Unwissen spielt eine Rolle. Beispielsweise vom eben erwähnten Gesetz, welches besagt, dass Gewalt stets Gegengewalt erzeugt. Doch genug die Finsternis besungen. Ich möchte eigentlich auf etwas anderes hinaus.
An was denkst du beim Wort Drohne? Hast du an Krieg gedacht? Was war eine Drohne für uns vor dem Krieg in Europa? Vermutlich eher eine Art Männerspielzeug, ein mehrpropelliger Hubschrauber, meist mit Kamera dran. Und weißt du noch, wo das Wort eigentlich seinen Ursprung hat? Ursprünglich stammt der Begriff nämlich aus dem Bienenreich. Worte und deren Bedeutung im Wandel.
In Hermann Hesses "Das Glasperlenspiel" kommt das Wort "Esoterik" vor und beschreibt einen nach innen gerichteten Menschen. Die Bedeutung von Esoterik ist heute durchaus eine etwas andere. Das Gegenteil, die Exoterik, das nach außen gerichtet sein, benutzen wir heute beispielsweise so gut wie gar nicht mehr.
Das Wort Utopie kennst du sicher. Ebenso Dystopie. Das eine ist eine (noch) nicht wahrgewordene, beinahe nicht realisierbare schöne Vision der Zukunft. Das zweite etablierte sich sogar zu einer ganz eigenen Film- und Bücherkategorie, weil so viele danach lechzen, und bezeichnet eine düstere Zukunftsvision, die eigentlich kein Mensch wirklich will, aber jeder fasziniert verschlingt. Wir besingen eben gerne die Finsternis (... und wundern uns dann, warum sie immer realer wird).
Kennst du aber auch den Begriff Eutopie? Unter anderem bezeichnet sie die "Idealgesellschaft". Du kennst das Wort kaum, weil wir es quasi nie benutzen. Und weshalb? Weil wir von einer Idealgesellschaft so weit weg sind, dass wir das Wort schlicht nicht benötigen, da wir nicht einmal mehr über eine Idealgesellschaft diskutieren. Hoffnung schon aufgegeben? Wozu leben wir dann noch?
Ein der Idealgesellschaft verwandtes Wort ist Idealismus. In beiden steckt das Wort "ideal", was laut Quelle "Oxford Languages" soviel bedeutet wie:
1. den höchsten Vorstellungen entsprechend; von der Art, wie etwas (für bestimmte Zwecke) nicht besser vorstellbar, auszudenken ist. "Ein idealer Partner"
2. nur in der Vorstellung so vorhanden; einer bestimmten Idee entsprechend. "Ein ideales Prinzip"
Das sagt die gleiche Quelle über einen "Idealisten":
Person, die selbstlos, dabei aber auch die Wirklichkeit etwas außer Acht lassend, nach der Verwirklichung bestimmter Ideale strebt. "Ein leidenschaftlicher, glühender Idealist"
Und jetzt ziehen wir noch einmal die Überlegungen aus
Snippet #253 hinzu (Du Spinner! Oder: Was ist "realistisches Denken"?)Der Idealist, also der Idee-Habende, lässt die Wirklichkeit außer Acht, weil der ideale Zustand kaum zu realisieren wäre, wenn man stets nur das marode Ausgangsmaterial zur Verfügung stehen hätte, das eine an die Wand gefahrene Welt wie die unsere bereits manifestiert hat bzw. kategorisch auf das verzichten, was sie eben noch nicht manifestiert hat.
Natürlich macht es keinen Sinn, eine Idee realisieren zu wollen, die beispielsweise den Naturgesetzen trotzt. Es macht hingegen aber durchaus Sinn, eine Idee zu verfolgen, die heute natürlich(!) noch keine Wirklichkeit ist und die eventuell sogar Bedingungen stellt, die ihrerseits heute noch keine Wirklichkeit sind. Nur so kann wirklich Neues, heute noch utopisch Anmutendes, in diese Welt geholt werden. Auch wenn es dauern und mitunter (sehr) schwierige Anforderungen stellen mag.
Daher lehne ich mich für heutige Ohren weit, sehr, sehr weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass die Staatsform der Zukunft (oder zumindest die "ideale" Staatsform) der Idealismus selbst sein wird.
Hierfür wird zuvor noch einiges an Veränderung und Erkenntnis nötig sein. Beispielsweise ein zum Idealismus passendes Wirtschaftswesen. Doch auch das ist möglich und wird den klugen Köpfen "einfallen", sobald sie bereit sind und unsere Zeit dafür reif ist (siehe auch verlinkte FAQ).
Und nicht zuletzt muss und wird das Wort "Idealismus" noch erweitert werden und eine viel größere Bedeutung erlangen müssen. Doch bevor das beides wiederum passieren kann, müssen wir dem Wort "Liebe" noch weitere Bedeutungen geben - besser gesagt, sie erkennen und verinnerlichen. Und der Kreis schließt sich.
Utopisch? Naiv? Die Wirklichkeit ausblendend? Nur die bisher manifestierte Wirklichkeit wird ausgeblendet. Nicht jedoch jene Wirklichkeit, die ganz real besagt, dass es so kommen wird, sobald wir uns dazu entscheiden. Denn Liebe ist kein Gefühl. Liebe ist eine Entscheidung.
Snippet #34Es klingt viel komplizierter als es tatsächlich ist. Interessiert am Thema? Lass uns ein Walk & Talk machen und werde auch du ein(e) Architekt(in) der Zukunft. Denn "Die Reiche der Zukunft sind Reiche des Geistes." (Winston Churchill,
Snippet #48)Siehe auch diese passenden Links:
- Schlau, clever, klug, intelligent, weise, ...
#52 - Du Spinner! Oder: Was ist "realistisches Denken"?
#253 - Visualisieren
#48 - Was ist Liebe?
#34 - FAQ #9: Ist das Geldsystem der Zukunft Kommunismus? 🔗
- FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
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Ein Brief von Gott
Video #200 • Platon •
0:43 min
0:43 min
Im in der Box unten verlinkten Mind
Snippet #147 nehme ich das Beispiel von Raupe und Schmetterling, das überdeutlich das Prinzip der Veränderung, des Wandels, der Metamorphose ... und auch der Evolution beschreibt, dem alles unterliegt, das ist. Abgesehen vom Ewigen, dem Göttlichen, der beständigen Wirklichkeit, auf der alles Veränderliche verlässlich gründet - wie den Naturgesetzen. Was Wirklichkeit ist? Siehe das verlinkte Mind
Snippet #141Die Wissenschaft geht ebenso vor: Sie beobachtet die Natur, um allgemeinere Wahrheiten zu finden, die sie dann auf andere Bereiche übertragen kann. Zum Beispiel die Blätter des Lotus, um daraus einen Schmutz abweisenden Lack zu entwickeln.
Doch eines sollte man nie vergessen: Das Göttliche ist weit mehr als das, was unser Verstand erfassen kann. Wenn du also nach Wahrheit, nach Göttlichem in der Natur suchst, dann spiele mit deinen Gedanken aber das Gesamte musst du tiefer in dir erfühlen. Siehe dazu auch das dritte verlinkte
Snippet #91Dieses Jubiläums-Snippet Nummer 200 zeigt beispielhaft das Quer-Lesen der MindSnippets. Sie bilden eine Art interaktives, philosophisches Buch. Keine zwei Menschen nehmen denselben Lesepfad durch diese Gedankenreise. Schau dir auch das Video an für ein paar Tipps zum optimalen Nutzen dieses Features.
| MindSnippets & Merkzettel - Best Practise mit Chris Schmitt • 02min 58sek Die MindSnippets sind ein zentrales Element dieser Webseite. Sie regen zur inneren Diskussion an, zeigen die I ... |
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Bist du schon bereit für wahre Heilung?
#271 • Lauren Hutton •
5:42 min
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Gesund sein, körperlich und mental, das wollen wir alle. Aber sind wir auch bereit, alles dafür zu tun? ...
"Ja", werden viele sagen, die schon fleißig Gemüse und Obst essen, viel Sport treiben und das Rauchen etwas reduziert haben. Wahre Heilung geht aber viel tiefer und verlangt nicht selten eigentlich nach ganz anderen, etwas unbequemeren Maßnahmen, als einfach nur das Kochbuch auszutauschen. (Siehe "Was dich nicht herausfordert, verändert dich auch nicht.",
Snippet #255)Ob oder inwiefern Krankheiten zwar erschreckende und durchaus ernst zu nehmende, eigentlich aber gut meinende Ratgeber sind, die uns letztlich in ein besseres Leben (als einen besseren, eben gesünderen, reiferen, gewachseneren und heileren Menschen) führen möchten, mag ich an dieser Stelle mal offen lassen. Interessant ist aber, dass es tausende verschiedene (Gesichter von) Krankheiten gibt, aber nur eine einzige (1) Gesundheit.
"Welche Krankheit plagt dich?", klingt als Frage plausibel, während sich "An welcher Gesundheit darfst du dich erfreuen?" irgendwie schräg anhört.
Gut möglich, dass Krankheiten also wie eine ganz eigene Sprache fungieren bei all den unendlich vielen Gestalten und Kombinationen, mit denen sie sich ausdrücken können (ähnlich wie Träume). Ich bin weder Arzt noch Therapeut, kann und darf weder therapieren noch Diagnosen stellen. Aber was ich kann und darf ist, dich geistig soweit zu öffnen, dass der natürliche Heilungsprozess begünstigt werden könnte.
"Ich vermisse dich freundschaftlich und würde jetzt vielleicht gerne ein Coaching bei dir machen", sagte mir kürzlich eine alte Freundin, mit der es seit fast einem Jahr Funkstille gab, da wir miteinander nicht weiterkamen und unsere Blickrichtungen (und Wege) völlig auseinander gingen. Ich checkte ein paar Punkte ab, ob sie denn (inzwischen) überhaupt bereit und offen wäre für ein Coaching. Innerhalb einer Minute war klar: Nein, ist sie noch immer nicht.
Kaum einen der folgenden Punkte hatte sie inzwischen verstanden, so dass sie mit "Coaching" viel eher eine Art Müllentsorgung meinte. Ihre neuen Freunde hatten schlicht keine Lust, sich ihre Probleme anzuhören, sie suchten eher nach anderen Vorzügen bei ihr. Prinzipiell würde ich ihr natürlich sehr gerne helfen, auch kostenlos. Auch darf sie sich selbstverständlich bei mir ausschütten. Doch wenn es sich alleine darauf beschränkt, haben wir die klassische Mülleimer-Situation und dafür (alleine) stehe ich nicht mehr zur Verfügung. (
Snippet #268)Doch - wie es immer so ist, wenn etwas Negatives geschieht - ist das Gute an der Situation, dass ich darüber nachdachte und nun hier auflisten kann, was für ein Coaching bei mir und ganz allgemein auf dem Weg, ein wirklich rundum "heiler" Mensch zu werden, unabdingbare Voraussetzungen sind.
Du kannst diese Checkliste für dich durchgehen, sowie den verlinkten Coaching-Test machen, um herauszufinden, ob für dich ein Coaching bei mir passen könnte.
Wenn du zu entschieden zu vielen Punkten widersprichst, dann eher nicht. Wenn du für einige bereits bereit bist und für andere zumindest prinzipiell offen wärst, dann könnte ein Coaching sehr effizient sein.
- Lege deine Rapper-Identität/deinen Schmerzkörper ab. Oder sei bereit dafür. Den Begriff "Schmerzkörper" verwendet etwa Eckhart Tolle und meint damit, dass wir uns irgendwann derart mit unserem Leid identifizieren, dass wir zwar vordergründig tatsächlich gerne davon befreit wären, tief im Inneren jedoch Angst haben, ohne unser Leid gar nicht mehr zu wissen, wer wir eigentlich sind. Ich nenne es "Rapper-Identität", weil es bei dieser Musik (die Ausnahmen mögen mir vergeben!) doch sehr oft vorkommt, dass man sich mit seiner schwierigen Kindheit, der harten Jugend und der üblen Gegend, in der man lebt, gegenseitig batteln und überbieten möchte. Hier bauen ganze Musikerkarrieren und -identitäten auf Schmerz auf, je mehr davon, desto besser. Ohne diesen Schmerz, ohne die ewig neu herunter gebetete Geschichte ihres Lebens - was wäre dann noch da (eine Menge, darf ich dir versprechen)? Wenn du nicht bereit bist, diese Opfermentalität loszulassen, wird es schwierig. Denn wir wollen deine wahre Identität zum Leuchten bringen. Deine harte Vergangenheit hat dich geprägt, sicher. Aber wir wollen genau das verwenden für eine positive Zukunft und aus sauren Zitronen leckere Limonade machen, ohne künftig immer und immer wieder auf den ursächlichen Zitronen herumzukauen. Schließe ab damit, werde neu geboren, auch wenn deine Vergangenheit natürlich Teil deiner neuen DNA sein wird, das ist auch gut so. Sie wird nicht verleugnet. Sie wird transformiert.
- Akzeptiere das Leid für eine Weile, egal wie hart es wird. Wir leben in Convenience Zeiten. Lachen wollen wir den ganzen Tag, wer mal weint, scheint etwas falsch zu machen. Es tut etwas weh? Nimm eine Pille! Der Partner nervt? Erstmal Party machen gehen oder direkt fremdgehen "für das Selbstbewusstsein"! Ich bin seit ein paar Tagen nicht so gut drauf? Mal sehen ob mir der Arzt was verschreibt! - So funktioniert inneres Wachstum aber nicht. Du nimmst auch keine Pille, wenn du Hunger hast, sondern du löst das Problem so, wie es gelöst werden möchte: Du isst etwas! Deinem Körper fehlt Nahrung, das signalisiert er durch ein doofes Gefühl im Magen. Wie gut, dass Essen in der Regel Spaß macht, dass dieses Problem zu lösen also keine echte Challenge darstellt. Es gibt aber andere Schmerzen, die unbedingt erst zugelassen und wahrgenommen werden wollen (wenn sie nicht "lauter" werden, uns also krank machen sollen), dann verstanden werden müssen und uns dann nach Veränderungen in unserem Leben und Mindset suchen lassen. Daher: Löse dich von alten Denkmustern. Natürlich nicht von allen. Aber sei bereit für neuen Input, neue Sichtweisen, für Veränderungen und löse starre Mindsets auf. Das ist in der Regel der Punkt, bei dem ich dir sehr sympathisch sein muss. Jesus fragte einen seiner Jünger, als dieser ihn um Rat bat, zunächst dreimal "Liebst du mich?" - ich vergleiche mich keineswegs mit Jesus! Auch musst du mich nicht lieben. Aber diese Geschichte zeigt, dass ein Mensch nur einen positiven Einfluss nehmen kann, von dem man (sehr) positiv denkt und fühlt. Selbst Jesus konnte nichts tun, wenn der Hilfesuchende nicht genug von ihm hielt, sogar Liebe setzte Jesus voraus für das Vermitteln von Weisheit, Erkenntnis und Heilung. Sympathie, Vertrauen und mir etwas zutrauen setze ich aber voraus. Das kannst du bei einem Walk & Talk kostenlos rausfinden. ("Erkenne den Samen",
Snippet #235) - Stelle dich auf Beschneidungen ein. Eigentlich würde das beste Coaching so aussehen, dass wir beide ein oder zwei Wochen auf eine Berghütte fahren. Ohne Handy, ohne alles aus deinem Leben. So wie Elias in Teil 1 der Erinnerungs-Trilogie sein altes Leben hinter sich ließ, um sich (gerne zunächst testweise) voll uns ganz auf das neue einzulassen. Eine Berghütte besuchen werden wir in der Regel nicht können. Doch in jeder Alkohol- und Drogentherapie beginnt man damit, dass der Stoff aber auch das Umfeld ausgeblendet werden. Wenn du Kompensationshandlungen hast, die in Wahrheit dabei helfen sollen, Schmerz zu vermeiden, werden diese aufhören müssen. Süchte, aber auch so etwas wie zu viel Sport, notorisches Fremdgehen, ja sogar Prostitution war schon mal dabei, die sich als reiner "Ausgleich" also Kompensationshaltung herausstellte. Diese Handlungen müssen für ein Coaching enden, damit (siehe oben), eben jener Schmerz durchkommt, den es auszuhalten und zu durchleben gilt. Dafür bin ich ja dabei. Kompensierst du während des Coaching Prozesses weiter, bleibt alles nur ein an der Oberfläche dahin waberndes Geplaudere. Allerdings schauen wir hier ganz genau, ob es vertretbar ist oder ob deine Schmerzen zu groß werden könnten. Nicht, dass ich es nicht könnte, aber ich darf es dann nicht verantworten. Und keine Sorge: Natürlich gehen wir schrittweise vor. So dass es klappen wird!
- Es gibt keine klare Grenze zwischen deinem Leid und dem Leid der Welt. "Leben ist Leiden" sagt der Buddhismus. Aber man könne das Leiden beenden, verspricht Buddha. Und früh lehrt er weiter, dass dein Glück nicht vollkommen ist, wenn die Menschen, die du liebst, weiterhin leiden. Das war auch der Grund, weshalb ich mich von der Freundin vor einem Jahr lösen musste. Ihre Verdrängungstaktiken hatten toxische Ausmaße für alle, die sie liebten. Ihre Kompensationshandlungen sorgten dafür, dass es ihr für den Moment besser ging, ihrem Umfeld aber durch Sorge, Mitleid, Ohnmacht oder andere Schmerzen dafür umso schlechter. Leid verschwindet nicht einfach, es verlagert sich, wenn es nicht aktiv und bewusst aufgelöst wird. Also: Sei offen bei einem Coaching, dass wir buchstäblich über Gott und die Welt sprechen werden. Es hängt alles miteinander zusammen. Mit diesem Verständnis beginnen wir das Coaching auch. Sei bitte zumindest neugierig auf diesen Ansatz.
- Keine Verschwörungstheorien, keine Schuldzuweisungen. Wir machen keinen Stammtisch und daher findet auch kein "Die sind an allem Schuld" Stammtischgerede statt. Natürlich gibt es Syndikate, Banden, kriminelle und widerliche, machtbesessene Vollidioten (Antagonisten) und es mag sein, dass auch die eine oder andere "Verschwörungstheorie" zutrifft. Dass Politik korrupt ist, ist ohnehin kein Geheimnis. Das spielt aber letztlich gar keine Rolle und zwar deswegen, da auch diese Individuen letztlich "nur" krank sind. An solche verschwenden wir weder Zeit noch Gedanken. In einer heilen Welt hören jene (Un)wesen von alleine auf zu existieren. Wir fokussieren die Lösung (das eine Licht), nicht die Probleme (tausende Schatten), zumal Probleme stets eine Wirkung sind und niemals die Ursache. Wir schauen uns die Welt an, ja. Aber aktuelle Zeitgeschehnisse können wir zwar als Indizien betrachten, nicht jedoch als "das Problem". Wir schauen uns ewige und im gesamten Universum geltende Wahrheiten an (z.B. warum Angst das Gegenteil von Liebe ist und nicht Hass und wie wir das nutzen können) und nicht aktuelle Wahrheiten, die nur hier und heute gelten (z.B. Partei XY ist doof, korrupt und baut Scheiße).
Vielleicht wird diese Liste hin und wieder ergänzt. Danke fürs Lesen, ich freue mich darauf, dich kennenzulernen. Und frage mich bitte jederzeit, wenn etwas unklar ist.
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Sei Schmetterling, nicht mehr Raupe
#147 • Christopher E. Schmitt •
2:10 min
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Die Raupe frisst, wird fett, verpuppt sich, lässt im Inneren Neues heranreifen, nutzt all die Energie der verschlungenen Nahrung für ihre ...
Transformation, um am Ende als wunderschönes Wesen wiedergeboren zu werden. Sie besitzt von nun an sogar ganz neue Skills, wie beispielsweise das Fliegen.
Die Natur liefert unendlich viele Beispiele ihrer Prinzipien, die für uns als Mensch durchaus übertragbar sind. Das Beispiel des Schmetterlings ist zugleich eines der offensichtlichsten und beeindruckendsten. Als Raupe findet ihr Leben auf einem festen, sichtbaren und be-greifbaren Untergrund statt. Dort kann sie nicht viel mehr tun als zu fressen. Sie kriecht vor sich hin, sorgt für endlos viel Input und wenn sie endlich genug davon hat (eine Einsichtsfähigkeit, welche die Raupe vielen Menschen voraus hat), zieht sie sich zurück, lässt es alles wirken und wird neu geboren.
Ab jetzt steht ihr als Schmetterling eine weitere Dimension offen: Die dritte, hinauf in die Lüfte. Unsichtbar und unbe-greifbar ist diese Dimension. Ein zu unsicheres Terrain für all jene, die weder fliegen, noch dem Unsichtbaren vertrauen können. Dort spürt sie Freiheit, wird von allen mit Herz, die fähig sind, das Schöne als solches zu erkennen, bewundert und geliebt und kann und darf sich ab jetzt sogar vermehren - sich selbst weitergeben. Was für ein Geschenk!
Übertragen auf den suchenden Menschen könnte man sagen, dass auch jener gierig nach Nahrung ist. Gierig nach Neuem. Neugierig. Wie ein Kind. Will lernen, möchte Wissen anhäufen und Talente ausprobieren, entwickeln und verbessern.
Dann mag die Zeit nahen, in der man das Gefühl bekommt, dass es für den Augenblick ausreicht. So viele neue Ansichten, Erkenntnisse, Gedanken, Inspirationen, ... was soll man damit jetzt bloß anfangen? Dieser vollgefressene Geist kann das Bedürfnis entwickeln, sich für eine Weile zurückzuziehen. Man spürt, dass man sich neu erfinden muss, neu definieren und ganz neu aufstellen. Passen die alten Freunde noch? Alte Gewohnheiten? Der Partner? Der Job? Die Wohnung? Ja, sogar die Klamotten oder die Frisur?
Man spürt, dass all dieser Input eine so große Macht hätte, man kann "den Schmetterling" bereits fühlen. Doch wie kann man jetzt auch ganz praktisch endgültig zu ihm WERDEN?
An dieser Stelle geben leider nicht Wenige frustriert auf. Zum einen bietet unser Gesellschaftsmodell gar nicht wirklich die Möglichkeit für eine längere Auszeit (Erfolg wird eben anders definiert). Zum anderen: An wen soll man sich nun mit diesen Tausend Fragen wenden? All die Bücher, Gedanken oder Videos waren ja ganz schön. Doch jetzt, wo es praktisch werden soll, mit wem kann man darüber sprechen - wie geht es jetzt weiter? Ein Mentor wäre jetzt toll.
Es kostet Mut, wirklich bahn- (oder kokon-)brechende Veränderungen vorzunehmen. Und was, wenn sie falsch sind? Wie genau erkenne ich überhaupt richtig und falsch? Wie treffe ich nun die "richtigen" Entscheidungen? Und woher kommen die Kraft, die Geduld und der Mut für all das?
Nach meiner Erfahrung gibt es wirklich "falsche" Entscheidungen gar nicht. Denn wenn ein Weg nicht unmittelbar zum Glück führt, dann eben mittelbar. Dann war es ein notwendiger UMweg, der dich etwas lehren konnte, das du vor dem Glück unbedingt noch wissen, lernen oder können musstest. Der einzige Fehler, den wir prinzipiell tun können, ist nichts zu tun. Der Stillstand, die Stagnation.
Der für dich ganz persönliche, individuell "richtige" Weg ist am einfachsten daran zu erkennen, wenn er im Einklang mit dem universalen Ziel, der Vision, dem Plan, dem Sinn des Lebens und somit also in Harmonie mit der Idee des Lebens schwingt. Dann ist es vollkommen unmöglich, dass der Weg "falsch" ist.
Bei einem Walk & Talk können wir das gerne vertiefen. Das kostet ja auch nichts. Siehe Link.
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Bleib wie du bist! Wirklich immer eine gute Idee?
#276 • Heinrich Heine •
3:58 min
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Auf die Idee zu diesem MindSnippet kam ich, weil aktuell auffällig viele Leute zu meiner Seite finden durch die Suchanfrage: "Bleib wie du bist Heinrich Heine". Ob ...
die meisten dieser Suchenden Bestätigung für das Nichts-tun-müssen suchten (der ersten Hälfte des Zitates) oder aber wissen wollten, wie "unbequem" es weitergeht, kann ich nicht sagen.
Fest steht aber: Möchtest du einen Besteller herausbringen, dann schreibe einen Selbsthilferatgeber, der den Leuten suggeriert, dass sie nichts tun müssen, nichts an sich zu verändern brauchen, weil sie ganz wundervoll sind, so wie sie sind. Diese "Egoschmeichler" verkaufen sich in unseren Convenience-Zeiten wie warme Brötchen, gerade weil sie so bequem sind.
Sollen sich doch gefälligst die anderen ändern. Die Politiker, mein Chef, die doofen Kollegen. Alle - außer ich, schließlich sagt mir mein klasse Buch ja wie toll ich bin! Aber helfen solche Ratschläge wirklich? Und was könnte Heine gemeint haben mit den zwei scheinbar so widersprüchlichen Aussagen? Beide haben vollkommen recht.
"Bleib wie du bist" ist eine Aussage, die ich ausnahmslos jedem Coachingteilnehmenden so weitergeben möchte. Allerdings ist die Frage: Wer und wie bist du eigentlich wirklich? Und zwar, wenn alle Masken fallen. Wenn Selbstschutzmechanismen, Kontrolldramen, Kompensationshandlungen, Prägungsmuster und überholte Mindsets enden. Und wenn all die kurzlebigen, von außen übernommenen und nicht auf ewigen Wahrheiten basierenden, aufoktroyierten und verinnerlichten Meinungen, Werte, Pflichten und Selbstanschauungen erst ins Wanken geraten, um dann wie eine schwere Last von dir abzufallen? Was und wer bleibt dann noch übrig? Und wie ist dieser Mensch?
Wirst du dann immer noch so viel Kuchen essen? Rauchen? Zu viel trinken? Immer noch so ein Kotzbrocken sein zu deinen Angestellten? Oder immer noch die Klappe halten, wenn andere dich zu unrecht kritisieren? Wirst du dir immer noch alles gefallen lassen oder immer noch jeden Frust auf anderen abladen? Wirst du immer noch glauben, Geld sei das Wichtigste auf der Welt? Wirst du noch immer von denselben, vielleicht toxischen Menschen und Verhaltensweisen abhängig sein?
Was dann übrig bleibt, ist dein wahres Ich. Und dieses Ich darfst, sollst und wirst du unveränderlich behalten. Hier sollst und wirst du "so bleiben, wie du bist". Tatsächlich hast du auch weder eine andere Wahl (denn so wurdest du erschaffen, du kannst auch deine körperliche DNA nicht verändern, umso weniger deine spirituelle), noch wirst du weiterhin ein Bedürfnis verspüren, dass sich etwas ändern müsste.
Dein wahrer, innerer Kern ist es, der so bleiben soll. Er ist es, wer du wirklich bist. Er ist es, dem der erste Teil des Zitates gilt. All deine Verhaltensmuster und Wesenhaftigkeiten jedoch, die diesen Kern verdecken (meist als Selbstschutz-Versuch), die sind es, die verändert werden müssen.
Ich sage "müssen", sofern du vorhast, wirklich frei und glücklich zu werden. Du kannst natürlich auch versuchen, all deine Überbauten an Ersatzhandlungen und Schutzmechanismen beizubehalten und sie dir schönzureden - oder reden zu lassen; Literatur und Coaches dafür wirst du schnell finden. Oder aber du beschließt, dich deinem wahren Kern mutig zu nähern. Mutig, denn nichts ist schwieriger und tapferer als die Reise zu sich selbst.
Snippet #176 - Aber nichts anderes lohnt sich auch so sehr, denn erst die Befreiung deines wahren Ichs kann auch den Startschuss für dein wahres Leben ermöglichen."... aber verändere dich" - Du hast vollkommen recht, wenn du dich dagegen wehrst, dich für irgendeinen Menschen, einen Job oder ein System im Kern(!) zu verbiegen! Niemand hat das Recht, derart über dich zu verfügen. Aber um vom Leben den vollkommenen Support zu erfahren, um ihn erhalten zu KÖNNEN (da dieser anders einfach nicht möglich ist), müssen wir uns permanent verändern - und zwar immer gesünder, immer "heiler" werden, immer freier - vor allem frei von unseren ureigensten Ängsten, Komplexen, Selbstzweifeln, Selbsthass, Kontrollmechanismen, Süchten, Abhängigkeiten, Ersatzhandlungen, ... Diese nämlich sind weit, weit schwerwiegendere Dämonen und Sklaventreiber, als es irgendjemand von außen je sein könnte. Deine inneren Sklaventreiber und Dämonen ermöglichen erst die Manifestation der Äußeren.
Beispielsweise: Du wirst nur solange auf Arschlöcher abfahren, solange du dich selbst nicht liebst. Versuchst du, diese Präferenz von außen und mit "Gewalt" aufzulösen, wird dies nicht gelingen. Von innen jedoch, löst sich das Problem von selbst. Von deinem wahren Selbst heraus, das über Arschlöcher nur noch mitleidig lächeln, aber sicher nicht mehr auf sie hereinfallen oder abfahren wird. Dieses Muster gilt für andere Bereiche ebenso.
Anstatt also auf äußere Umstände zu schimpfen und sie von außen angehen zu wollen, fokussiere dich zunächst einmal auf deine innere Befreiung.
Snippet #161 - Das erfordert weit mehr Mut - anfangs auch Kraft - doch erst dann ergibt sich alles andere beinahe von selbst. Und glaube mir: Es wird nicht annähernd so "schlimm", wie du jetzt noch befürchtest.Ein Gedanke, der dir am Anfang helfen kann und über den es sich lohnt einmal nachzudenken:
"Wie viel muss sich ändern, damit du dich selbst lieben kannst? - Oder ist es nicht viel eher: Wie viel Selbstliebe brauchst du, damit du Dinge verändern kannst?"
Bedenke auch, dass es immer nur das Jetzt gibt.
Snippet #106 - Wenn du Kraft brauchst, um beispielsweise Veränderungen oder den Blick nach Innen anzugehen, benötigst du diese Kraft stets im Hier und Jetzt. Nicht im Morgen oder im Gestern. Dies ist nur realisierbar, indem du dich hier und jetzt liebst. Dann ist es dir möglich, den ersten oder nächsten Schritt zu tun, mehr brauchen wir nicht.
Snippet #171Liebe solltest du dabei für alles an deinem Leben empfinden:
1. Liebe heute schon deinen inneren Kern, den du freidecken, beleben und erlösen wirst
2. Liebe die Idee, die notwendigen Veränderungen anzugehen, die Motivation dafür ist Punkt 1
3. Begegne auch deinen noch-Problemen mit Liebe. Wenn diese sich gehört fühlen, können sie aufhören, dich allzu laut zu plagen.
Das meinte auch Jesus unter anderem mit der "Feindesliebe". Empfinde nie Hass auf Handlungen, die du NOCH tust. Begegne ihnen mit Mitgefühl. Du hast es bisher nicht besser gewusst, du selbst bzw. diese von dir zugelassenen Mechanismen wollen dich im Grunde "nur" vor Schmerzen schützen. Sie meinen es gut. Doch sie bewirken nichts Gutes. Sie sind Ideen deiner Kindheit/Jugend. Heute solltest du schlauer sein. Stichwort "alte Mindsets". Hasse sie nicht, aber liebe den Plan, die Vision und die Manifestation deiner Befreiung weit mehr.
Im Coaching bzw. Mentoring kann ich dich darin gerne unterstützen, gerne auch nach einem vorhergehenden Walk & Talk. Denn es ist wie mit einem Künstler und seinem Marmorblock: Die wunderschöne Skulptur, die du WIRKLICH bist und die niemals mehr verändert werden muss, ist bereits vollständig vorhanden! Was weg muss, ist nur all der unnötige Stein, der dich noch umgibt.
Somit stimmt es: Das Innen kann bleiben wie es ist; das Zuviel an dir, das, was nicht zu deinem unveränderlichen Ich gehört ist es, das weg sollte.
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Happy Valentine!
#217 • Antoine de Saint-Exupéry •
1:25 min
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Heute ist Valentinstag (2023) und ich grüße alle (frisch) Verliebten, sowie solche, die es werden wollen, all ...
jene, die heute eher etwas deprimiert sind und nicht zuletzt die glücklichen Singles. Also jede(n) 😄
Ich selbst bin irgendwie alles davon, wenn ich es mir recht überlege. Schwelge ich in Erinnerungen, bin ich wie frisch verliebt und vermisse jemanden. Da es eine Erinnerung ist, würde ich es gerne auch wieder real erleben. Manchmal deprimiert mich das alles durchaus, doch oft bin ich auch einfach glücklich und dankbar wie es ist. Vielleicht ist so ein Wechselbad der Gefühle ja normal?
Jedenfalls ist das ein schöner und treffender Satz, den der Autor von (unter anderem) "Der Kleine Prinz" da sagte. Zu Beginn kann man ganz sicher die Blicke nicht voneinander lassen. Aber irgendwann wird oder sollte man sich daran erinnern, dass ein Partner zwar etwas Wunderschönes und auch Hilfreiches sein kann, aber - auch wenn es furchtbar unromantisch klingen mag - nicht (direkt) der Sinn deines Lebens ist.
Er ist vielmehr der Gefährte, mit dem der eigentliche Grund, wieso du hier bist, besser, leichter und auch schöner realisiert und manifestiert werden kann. Oder können sollte. Schließlich heißt es ja auch "WEGgefährte" und nicht Sitzgefährte. Oder Kinder nennen es manchmal auch "miteinander GEHEN" - und nicht miteinander stehenbleiben. Du befindest dich auf deinem LebensWEG und nicht auf deinem LebensSITZPLATZ.
Wenn zwei den Blick in die gleiche Richtung werfen, auf ein gemeinsames Ziel, auf einen gemeinsamen Punkt, dann entsteht die Form eines (sehr spitzen) Dreiecks. Die perfekte Beziehung, die auch die besten Chancen auf lebenslange Haltbarkeit hat, ist eine Dreiecksbeziehung. Der dritte Part ist das Ziel, der Sinn, der Traum, die Vision, der universale Sinn des Lebens. In sofern kann dein Partner durchaus ein TEIL des/deines Sinn des Lebens sein. Das hängt ganz vom Ziel ab.
Da wir uns als Menschen permanent verändern, ist es ratsam, unsere gemeinsame Vision möglichst nah an die Vision des Lebens anzulehnen. Denn während unser persönlicher, individueller Lebenssinn stets variiert (z.B. Spielen, die ersten Partys, die Liebe entdecken, Karriere, Partnerschaft, Familie, Kindererziehung, Welt bereisen, ...), verändert sich der universale Sinn des Lebens nicht. Den "Sinn im Sinn" zu finden ist durchaus möglich.
Ich wünsche dir einen schönen Tag - auch wenn du das hier nicht am Valentinstag liest.
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Den Unzufriedenen sei Dank!
#204 • Aldous Huxley •
0:56 min
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"Den Fortschritt verdanken die Menschen den Unzufriedenen." (Aldous Huxley, Quelle: poeteus.de)Ich kenne einige zufriedene Menschen, die das Leben genießen, leben und leben lassen oder auch einfach nur abends fernsehen und eine Flasche Bier trinken. Ich ...
finde das okay. Jeder wie er/sie möchte.
Und ich kenne unzufriedene Menschen, die abends auch nichts anderes machen, als Fernsehen zu schauen, Bier zu trinken und auf die schlechte Welt, die doofen Politiker und überhaupt die verkommene Menschheit zu schimpfen.
Und man hört auch leider immer wieder von unzufriedenen Menschen, die abends fernsehen, Bier trinken und dabei herumsurfen und Hass verbreiten, weil es an kreativen (also schöpferischen) Ideen fehlt, ihre massenhaft negative Energie und Unzufriedenheit in Positives zu verwandeln.
Huxley spricht hier allerdings von solchen, die durchaus ebenfalls nicht damit zufrieden sind, wie es läuft, sich aber wirklich fortschrittstaugliche Gedanken machen. Wenn du zu jenen gehörst (oder gehören möchtest), könnte das Projekt hier etwas für dich sein.
Unzufriedenheit mit der Welt oder gar eine Depression muss keineswegs ein Zeichen dafür sein, dass mit DIR etwas nicht stimmt (Snippets #187 und #134). Im Gegenteil: Womöglich bist du einfach ein sensibler, liebevoller Mensch, der sich (völlig zu recht) eine bessere Welt wünscht und nur einen Schritt davon entfernt ist - ganz im Sinne Huxleys - einen Fortschritt einzuleiten. Einen persönlichen und/oder sogar einen für die Welt.
Das Maß deiner Trauer (oder auch Angst, Unzufriedenheit und Wut) kann transformiert werden in das entsprechende Maß an Tatendrang und Kreativität. Es geht nur darum, dass du (d)einen Weg siehst. Eine Verbindung, eine Brücke, eine umfassendere, ganzheitliche Sicht auf die Dinge. Und die gibt es.
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Von wegen modern
#248 • C. S. Lewis •
2:59 min
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"Was nicht ewig ist, ist auf ewig veraltet." (C. S. Lewis, Quelle: cs-lewis.de)Die Gesetze der Elektrizität sind ewig. Unsere Vorfahren sahen sie Jahrtausende lang wohl vor allem in Form von Blitzen, manche auch als Polarlichter. ...
Erst vor verhältnismäßig kurzer Zeit, als unser Gehirn sich weit genug entwickelt hatte, sorgten glühende Wolframfäden in den allerersten Glühbirnen für halbwegs helle Wohnräume, und auch das zunächst für nur einige Stunden.
Vor gut 150 Jahren ermöglichte uns Elektrizität dann das Morsen, anschließend das Radio, und etwas später sorgte sie beispielsweise mit dem Commodore 64 "Heimcomputer" für jede Menge Videospiel-Spaß - über den wir heute entweder in nostalgisches Schwärmen oder aber in ein müdes Lächeln verfallen. Aber Achtung, Spoiler-Alarm: Was wir heute als so dermaßen modernen und heißen Scheiß feiern, ist in den Augen der Ewigkeit bereits jetzt hoffnungslos veralteter Spielkram.
Was die Elektrizität uns ermöglicht, wandelt sich. Mit Künstlicher Intelligenz jetzt auch immer rasanter. Auf die Produkte davon kann man sich nicht ewig verlassen, sich nicht auf ihnen ausruhen. Stets verlangen sie nach Aktualisierung, Wartung, Verbesserung oder Korrektur. Verlassen kann man sich aber auf die besagten Naturgesetze der Elektrizität selbst.
Die Produkte sind "auf ewig veraltet". Wenn nicht jetzt in diesem Moment, dann warte einfach mal einen Augenblick. Leider ist das allermeiste an Technikkram in deiner Wohnung bereits veraltet, überholt und könnte bis zum Aufrüst-Burnout endlos ausgetauscht werden. Das Prinzip selbst zeigt sich jedoch von jeglicher Zeit gänzlich unbeeindruckt, bleibt ewig jung, aktuell, gültig, ruht in sich. Und das obwohl es sich kein Bisschen verändert hat oder jemals verändern wird. Unser Verständnis jener Gesetze mag sich aber durchaus noch erweitern.
Wer der Meinung ist, die Gottes-Idee sei eine überflüssige, nutzlose und veraltete Sache aus Zeiten, als unsere Spezies nun mal noch etwas naiv, unaufgeklärt oder gar primitiv war, irrt sich. "Du sollst dir kein Bild von Gott machen" - und zwar genau deswegen: Was du jetzt für Gott hältst, oder aber auch als Kind (etwa den bärtigen, guten und zuweilen rachsüchtigen Mann auf der Wolke) für Gott gehalten hast, ist inzwischen oder in Kürze veraltet - sofern du dich selbst in der Materie weiter entwickelst. Ein Bild ist starr, wäre mit deiner nächsten Erkenntnis bereits nicht mehr aktuell. Auch ist ein Bild stets begrenzt. Es zeigt all das nicht, das es nicht zeigt. Nicht das, was du morgen erst verstehen wirst.
Was eine Kultur vor Jahrtausenden als Gott definierte, mag veraltet sein - wie die Morsetechnik. Doch in dem Maß, in dem wir vor 150 Jahren Elektrizität verstehen konnten, was uns in die Lage versetze, einen Piepton über eine Leitung zu übertragen (und mehr nicht), haben sich die Menschen zu jeder Zeit auch ein nach ihrem aktuellen Horizont bestmögliches Bild von Gott gemacht. Der Instinkt war stets und ist noch immer goldrichtig. Das Bedürfnis, Gott zu finden, zu erkennen, zu entschlüsseln, zu verstehen, ist in uns eingepflanzt. In den einen mehr, in den anderen weniger spürbar.
Das Ergebnis war jedoch alles andere als vollkommen - und wird es auch ewig sein. Ebenso wenig, wie wir Elektrizität jemals für ein "vollkommenes Gerät" nutzen werden, werden wir das Göttliche zu Lebzeiten vollkommen erfassen. Weder unsere verfügbare Zeit noch unser Gehirn sind dafür annähernd prädestiniert. Darauf kommt es aber auch gar nicht an!
Der Weg ist das Ziel. In der Forschung ebenso wie im Verständnis von Gott. Hätten wir die Elektrotechnik genauso sträflich gesellschaftlich stagnieren lassen, wie das Philosophieren über Gott, würden wir auch das gesamte Thema Elektrizität heute arrogant als altmodischen Quatsch betrachten.
Sicher ist: "Das Göttliche", also die Spiritualität und Philosophie des Menschen, sind mindestens ein wichtiges Standbein, wenn nicht sogar die Basis unseres Seins, unseres Miteinanders auf diesem Planeten. Jedoch behandeln wir sie so nicht. Sie sind reines Hobby. Von manchen. Privatsache. Ganz anders als Schulbildung oder Steuern bezahlen. In der Folge sind unsere kollektive Philosophie und Spiritualität extrem unterentwickelt.
Solange dem so ist, können wir technische und wissenschaftliche Genialitäten hervorbringen, wie wir nur möchten - nutzen werden wir sie solange nicht zum überwiegend Guten (kollektiv zielführenden), wie wir spirituell noch auf den Bäumen klettern. Der Geist bestimmt die Richtung. Nicht das Fortbewegungsmittel. Das bestimmt allenfalls das Tempo.
Genau dies muss sich ändern. Das Bewusstsein für Bewusstsein muss etabliert werden. Darum gibt es dieses Projekt hier. Mach mit! Lass dich zunächst selbst erinnern und dann - wenn du magst - hilf mit, die Welt daran zu erinnern, damit sie wieder "zu Bewusstsein" kommt. Denn unser Gehirn muss sich noch immer massiv weiter entwickeln. Nicht im intellektuellen Aspekt, hier sind wir für den Moment weit genug, aber im spirituellen.
Beispielsweise muss unser Verstand (und Ego) verstehen und akzeptieren lernen, wo sein Verstehen endet und welcher Teil des Seins, für "den Rest" zuständig ist - wenn Zukunft gelingen soll.
Fortschrittsarroganz ist unsere größte Gefahr in diesen Zeiten. Der weltweit recht großzügige Umgang mit völlig unerprobten Impfstoffen oder das Ausspielen von mächtigen KI Tools ohne Kontrolle, Sinn und Verstand gleichzeitig auf alle Menschen dieses Globus sind nur zwei von unzähligen Demonstrationen dieser leichtsinnigen und völlig unweisen Selbstüberschätzung von Intellektstolz und Egoverliebtheit.
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Arbeit vs. Berufung
#7 • Timothy Ferriss •
0:05 min
0:05 min "Vollzeitarbeit ist nichts schlimmes, wenn es das ist, was ... 
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Sie gerne tun wollen. Das ist der Punkt, in dem sich Arbeit und Berufung unterscheiden." (Timothy Ferriss)
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#161 • Sokrates •
0:44 min
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Dazu will und muss ich gar nicht viel sagen. Das dürfte ein Satz sein, der heute aktueller ist denn ...
je. Wir hassen, hetzen, verdammen, verfluchen, verurteilen, finden Schuldige, "wissen" was falsch läuft, ermahnen tausende Fehler - in Anderen. Vorwiegend in Politikern.
Dabei geht es beim Versuch, die Zukunft zu reparieren, gar nicht darum, ob unsere Kritik berechtigt ist oder nicht. Hier wollen wir nur unser Ego stärken. Wir wollen recht haben, richtig liegen, das Gefühl bekommen, an uns selbst nicht arbeiten zu müssen, da die Ursachen für Missstände ja wo ganz anders liegen. Das mag tatsächlich sogar oft der Fall sein. Das Problem ist nur, dass diese Strategie nicht funktioniert, da sie keine schöpferische Kraft enthält. Wir erschaffen in dem Moment nichts - wir versuchen (den anderen) zu zerstören. Das ist ein Unterschied.
Du kannst die Dunkelheit nicht ausschalten. Willst du sie loswerden, musst du das Licht einschalten. Was in deiner Wohnung zig mal am Tag eine Selbstverständlichkeit ist, ist auch im spirituell-philosophischen Sinne zutreffend.
Aber was ist das Licht? Was ist "das Neue", von dem Sokrates spricht?
Ich bin mir ganz sicher: Die #3erinnerungen, bringen buchstäblich Licht ins Dunkel.
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Neues kennenlernen
#229 • Christian Morgenstern •
0:27 min
0:27 min "Wie süß ist alles erste Kennenlernen. Du lebst so lange nur als du entdeckst." (Christian Morgenstern)
Diesen Satz lasse ich ausnahmsweise unkommentiert. Er leitet aber den "Meet & Greet" Monat April ein. Eine toxische Kombination brachte ...
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mich auf die Idee: Ich habe zum einen Urlaub und zum anderen Handwerker im Haus und somit ohrenbetäubenden Lärm. Also wieso nicht rausgehen und Leute kennenlernen! Im April 2023 findest/fandest du dazu Hinweise auf der Startseite.
Also, lass uns gemeinsam den Morgenstern machen und lebendig sein durch gegenseitiges Entdecken. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen. Oder wer weiß, vielleicht kennen wir uns auch schon und entdecken uns wieder und noch einmal ganz neu? ☘
(Und wenn gerade kein Meet & Greet Monat ist, nutze vielleicht das Walk & Talk, siehe Link)
Diesen Satz lasse ich ausnahmsweise unkommentiert. Er leitet aber den "Meet & Greet" Monat April ein. Eine toxische Kombination brachte ...
mich auf die Idee: Ich habe zum einen Urlaub und zum anderen Handwerker im Haus und somit ohrenbetäubenden Lärm. Also wieso nicht rausgehen und Leute kennenlernen! Im April 2023 findest/fandest du dazu Hinweise auf der Startseite.
Also, lass uns gemeinsam den Morgenstern machen und lebendig sein durch gegenseitiges Entdecken. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen. Oder wer weiß, vielleicht kennen wir uns auch schon und entdecken uns wieder und noch einmal ganz neu? ☘
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Gesellschaftliche Relevanz von Spiritualität
#203 • Christopher E. Schmitt •
3:44 min
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Die Kirchen sterben langsam, spirituelle Lehrer der unterschiedlichsten Art schießen wie Pilze aus dem Boden und dann gibt es auch noch diese Seite hier. Etwas geschieht. Und das ist gut so. Nur ist natürlich nicht ... alles, das geschieht, gut. Manchmal bedarf es aber eines gewissen Maßes an Chaos (griechisch für Spaltung), damit eine neue Ordnung (griechisch: Kosmos) entstehen kann. Siehe
Snippet #108.Ich vermute sogar, dass wir auf eine Art spirituelles Chaos zusteuern. Allerdings ist das notwendig, damit danach wieder eine erneuerte Ordnung entstehen kann. "Drei Erinnerungen" nenne ich das Kernthema meiner Trilogie. Denn es geht gerade darum, all das rasant wachsende allgemeine Chaos auf drei Elemente zu reduzieren, sich an den Kern zu erinnern. An die Schnittmenge von allem. An das, was alle seriösen Philosophien, Lehren und alle Lebewesen gemeinsam haben, und das völlig genügt, um klar zu sehen und zur Ruhe zu kommen. Entwirrung statt Verwirrung.
Nicht nur seit Corona oder dem Krieg in Europa hinterfragen immer mehr Menschen den Sinn und Zweck von einfach allem. Auch vorher hatten etliche das Gefühl, dass wir so nicht weitermachen können, dass etwas ganz entschieden falsch läuft und dass die Lebensweise und Lebensmaxime, wie wir sie so kennen, doch nicht alles sein können.
Beispielsweise reichen für manche schon bestimmte Filme (wie Avatar, siehe
Snippet #201), um schmerzlich daran erinnert zu werden, was ihnen fehlt und dass es eigentlich doch ganz anders sein sollte. Nur ein Film? Ein Märchen? Zu schön, um wahr zu sein? Nein - genau wie im Film der Planet Pandora zwar unglaublich weit entfernt ist, so ist auch ein Leben wie jenes für uns zwar weit entfernt, aber erreichbar. Unsere Entscheidung ist - wie der Name schon vermuten lässt - entscheidend.Wie im Film werden wir hoch entwickelte Technologie und Wissenschaft benötigen - oder zumindest nutzen können. Theoretisch. Praktisch missbrauchen wir sie nämlich leider noch viel zu häufig, als dass es mit uns wirklich besser werden könnte. Zu forschen und uns weiterzuentwickeln steckt durchaus in uns. Aber gesellschaftlich praktizieren wir Entwicklung zu einseitig. Das "Standbein Spiritualität" muss endlich nachziehen. Es wurde seit dem Mittelalter, als wir Spiritualität/Glauben/Gott extrem missverstanden und tödlich brutal "umgesetzt" haben, aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt, zur Privatsache degradiert, zwar noch immer geduldet, aber weder gefördert noch als relevant betrachtet. Sie wurde reines Hobby. Natürlich ganz im Gegensatz zum Bezahlen von Steuern. Geld ist eben unser wahres Heiligtum. Wen wundert da noch was?
Immer mehr machen da nicht mehr mit. Und so entwickeln sie sich zunächst persönlich spirituell weiter. Es beginnt mit Büchern und Yoga, Coachings, neuen Bekanntschaften, Reisen in ausgewählte Länder, das Entdecken eines erneuerten Außen und eines erweiterten, bewussteren Innern. So weit so gut. Doch dann kommt der Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht.
Kleiner Exkurs: Ich habe eine muslimische Freundin, die seit vielen Jahr schon erwachsen ist. Sie ist lesbisch, was sie lange unterdrücken musste. Als sie sich eines Tages outete, sagten ihre Eltern nach vielen, vielen Monaten: "Liebe Tochter, es ist okay für uns. Wir lieben dich trotzdem. Du darfst lesbisch sein. Aber versprich uns, dass du es niemals ausleben wirst." Toll. Glückwunsch. Ich weiß, für die Eltern war das bereits ein gigantischer Schritt. Für die Tochter war es ein Schlag ins Gesicht.
Sie stagnierte. Sie flüchtete sich noch mehr in die Arbeit als zuvor. Alles, um ihre wahre, vermeintlich unmöglich zu stillende Sehnsucht nach Liebe nicht mehr zu spüren. Sie konnte nicht mehr zurück und auch nicht weiter nach vorn. Das Outing, das Entdecken ihrer selbst, war nicht mehr zurückzunehmen. Hätte sie auch gar nicht gewollt. Doch weiter nach vorne - dazu wurden ihr gerade unsichtbare Fesseln angelegt.
Gewissermaßen ähnlich geht es Menschen, die auf dem Weg zur Erleuchtung sind. Spätestens wenn sie an den Punkt geraten, an denen sie merken, dass sie gerne voll und ganz in diesem Bewusstsein leben würden, ohne tagtäglich für die allzu weltlichen Themenbereiche, Kollegen und Kunden ihres nine to five Jobs ihr wahres Selbst an der Garderobe abgeben zu müssen, stellt sich Stagnation ein.
Ähnlich wie bei meiner muslimischen Freundin ist es, als würden der Chef, die Firma, eigentlich die gesamte Welt sagen: "Welchen Quatsch du in deiner Freizeit machst, ist uns völlig egal. Aber hier hältst du deinen Unsinn gefälligst raus und bleibst wie du bist. Du funktionierst nach Plan, wie immer schon, und hilfst uns stattdessen, unsere Träume zu realisieren. Wir bezahlen dich schließlich." Und so gehen Tag für Tag Lebenszeit, Gott gegebene Talente und Energie den Bach alles Weltlichen hinunter. Ein Jobwechsel ist nicht immer so einfach. Und wie viele Stellen gibt es (heute) denn schon für die vielen Erwachenden?
Wenn man am Erinnern ist, werden Lebenszeit und auch Talente plötzlich viel, viel kostbarer. Es ist, als spürte man eine Verantwortung. Es geht nicht um Faulheit, ganz im Gegenteil. Es geht um Sinnhaftigkeit. Es geht nicht darum, dass man SICH als "etwas Besseres" betrachtet oder die Arbeit einem "nicht mehr würdig ist" oder die Kollegen ja alle keine Ahnung haben. So denkt die Welt. Es ist viel, viel einfacher und unendlich viel grausamer: Man spürt und hört einen Ruf. Be-RUF-ung - doch dem Ruf zu folgen ist oft kaum realisierbar!
Man möchte sogar mehr arbeiten als je zuvor. Aber der Sinn, das Wofür (großes Thema in meinen Büchern!), erlebt eine Transformation! Das ist gut so, denn das IST der Sinn des Lebens und an jenem will man nicht (mehr länger) vorbei leben. Doch die Welt ist dafür noch(!) nicht ausgelegt, noch lange nicht reif.
Das muss anders werden, wenn wir gerade diejenigen, die die Kraft und das Wissen hätten, die Welt in eine bessere Richtung zu führen, nicht durch das Kappen ihrer Flügel systematisch in eine tiefe Depression stürzen und damit "unfruchtbar" machen wollen. Eine Schlange im Käfig kommt einigermaßen klar. Ein Vogel hat jedoch eine Dimension mehr auf die er verzichten muss.
Deswegen - und aus einer Menge weiterer Gründe - darf Spiritualität keine reine Privatsache bleiben. Es wird Zeit, das nächste Level einzuläuten. Eine #SpiritualRevolution für eine Gesellschaft, die ganzheitlich denkt, fühlt und handelt und damit beginnt, Menschen auf diesem Wege eher zu fördern anstatt zu blockieren, denn es geht am Ende um nichts Geringeres, als um das Wohl aller. Dafür gibt es dieses Projekt. Schließ dich an, supporte es, investiere in es! Und lies dazu auch
Snippet #13.Siehe auch diese passenden Links:
- WorldTeam. Das Projekt für Future Fixer 🔗
- Meine Bücher 🔗
- Werde Zukunfts-Investor: ✓nachhaltig ✓sinnstiftend ✓visionär 🔗
- Spiritualität - reines Privatvergnügen?
#13 - Post Avatar Depression
#201 - Der Sturm vor der Ruhe?
#108 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber:
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Warten vs. Erwarten
#211 • Willi Baumeister •
1:40 min
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Auch ein Maler kann natürlich gute Worte finden. Stimmungsschwankungen kennen und unterliegen wir ...
alle - immer mal wieder. Wenn du spirituell wächst, bleiben sie keinesfalls aus, ganz im Gegenteil. Manchmal glaube ich, Transformation, also Veränderung, hat nun mal auch so ihre "Nebenwirkungen", oder nennen wir es lieber "Begleiterscheinungen".
Eine Schlange, die sich häutet, braucht eine enorme Kraft, um das Alte abzustreifen. Doch danach fühlt sie sich deutlich befreiter, passt wieder in ihre Haut - und ist erneut ein Stückchen gewachsen.
Cory Muscara nennt es "Loops", also Schleifen. Als würde man sich stets in einer Art Kreis drehen. Gefühlt scheinen sich so viele Dinge zu wiederholen, doch schaut man genau hin, schraubt man sich auf diese Weise doch allmählich nach oben. Zweidimensional betrachtet vollführt man manchmal scheinbar eine identische Kreisbewegung nach der anderen. Erst in der dritten Dimension, aus einer anderen Perspektive, erkennt man einen Fortschritt in immer höhere Ebenen.
Die Erde bewegt sich seit 4,5 Milliarden Jahren auf derselben Bahn um die Sonne, kommt bereits zum 4.500.000.000 Mal wieder am selben Platz an. Und dennoch ist das Leben auf ihr nach jeder Runde wieder ein wenig anders.
Der Weg nach Hause ist kein kerzengerader. Er ist kurvig, manchmal steinig, ab und zu dreht man sich sogar im Kreis und Höhen und Tiefen gehören zu einer bunten, abwechslungsreichen Landschaft einfach dazu. Mal regnet es, mal scheint die Sonne, heiß und kalt wechseln sich ab, und all das ist nötig, damit die Natur im Gleichgewicht bleibt, um Harmonie herzustellen.
In deinem Inneren ist das nicht anders: Du kannst nicht wachsen, nicht lernen, nicht vorankommen, dich nicht in allen Facetten voll entwickeln, wenn du nicht das aktuelle Jetzt ganz genauso annimmst, wie jedes andere, angenehmere Jetzt.
Scheint die Sonne, genießt du die Zeit am Baggersee. Regnet es, nutzt du die Zeit zum Putzen, Arbeiten oder Lesen. Das gelingt dir, weil du weißt, dass morgen wieder die Sonne scheint. Die eine Zeit ist eher anstrengend und nützlich, sie bringt dich voran. Die andere Zeit ist schön und erholsam, sie tankt dich auf. Nur in Form dieses Pärchens entsteht Transformation. Alles Lebendige ist Schwingung, ein Auf und Ab, ein Hin und Her.
Du "er-wartest" den Sonnenschein in tiefer Gewissheit, kannst dich auf morgen freuen und musst daher nicht deprimiert und tatenlos auf etwas "warten". Warten ist ein physischer Prozess von eher passiver Natur, der nicht unbedingt angenehm ist und zusätzlich Energie rauben kann. Er-warten ist jedoch eine psychologische Haltung, die eher Kraft spenden kann. Erwarten hat mit Weitsicht und Hoffnung zu tun und Hoffnung ist Kraft. Kraft, die wiederum "die Harmonie von morgen" werden kann. Was erwartest du und worauf wartest du?
Das ist ein (großer) Schritt in Richtung Bewusstsein.
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Nach deinem Denken geschieht dir
#76 • Unbekannt •
2:07 min
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"Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden zu Deinem Charakter. Achte ... auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal."
(Quelle unklar. Eventuell Charles Reade oder aus dem Talmud oder ein altes, chinesisches Sprichwort)
Hier wird die Kraft der Gedanken angesprochen. Mehr noch. Gedanken sind der Ursprung, die Wurzel von allem, was folgt. Sogar von unserem Schicksal, also unserer Zukunft und wie wir am Ende gelebt haben werden.
Beim Wort "Schicksal" denken Viele, dass wir ihm machtlos ausgeliefert sind. Dass alles vorherbestimmt ist und wir in einem unfreien, deterministischen Universum leben. Doch weshalb dann all die Lehrer, die Lehren, die vielen Gedanken, die wir uns machen im Leben? Wozu musste die Natur dann all diese (Denk-)Fähigkeiten mühsam entwickeln?
Nein. Aus der Nummer kommen wir so einfach nicht raus. Das Leben ist das, was wir daraus machen. Punkt. Und niemand anderes als wir selbst tragen die Verantwortung dafür! Für unser Leben. Und für die Entwicklung auf diesem Planeten.
Manche meinen, es kann auch keinen Sinn des Lebens geben, da sich die Menschheit in großen Teilen doch so dumm und sinnbefreit verhält und somit keinerlei (tiefer) Sinn erkennbar sei. Doch auch hier wird umgekehrt ein Schuh draus, wenn wir beginnen, Verantwortung zu übernehmen:
Jeder Mensch, dem der Sinn des Lebens bewusst ist, wird automatisch aufhören, sich dumm, sinnbefreit oder einfach kontraproduktiv zu verhalten. Das kann aber nur bestätigen, wer bereits in seinem Sinn lebt. Unsere Welt bewegt sich auf ein sinnbefreites Chaos zu, gerade weil uns die Bedeutung des und das Bewusstsein für den Sinn (des Lebens) abhanden gekommen sind. Deswegen ist es ja so wichtig, sich zu erinnern: An den Sinn. Und an unsere Identität.
Natürlich wird es immer schwieriger, sich sein Schicksal selbst zu gestalten. Das beweist aber nicht, dass es per se und von Natur aus unmöglich ist. Es zeigt allerdings durchaus, dass wir bereits in einer Gesellschaft leben, in der es das Individuum immer schwerer hat (und haben wird), sich in Harmonie und im Einklang mit dem Plan des Lebens zu entwickeln und zu entfalten. Genau darum müssen wir ja unbedingt etwas tun. Das Problem ist noch viel dringlicher und viel elementarer, als beispielsweise der Klimawandel. Das Bewusstsein dafür ist jedoch erst in geringen Spuren, in manchen Menschen vorhanden. Es muss sich jedoch ausbreiten. Genau darum geht es bei diesem Projekt!
In der Natur ist der Mensch das einzige Wesen, das böse sein kann. Gerade deswegen, da er nicht wie die Tiere einem Instinkt unterworfen ist, sondern weil er Entscheidungsfreiheit bekommen hat und ganz eigene Interessen verfolgen kann, welche auch immer er sich ausDENKEN mag. Doch aus großer Freiheit erwächst auch große Verantwortung. Was das Böse überhaupt ist? Siehe verlinktes Mind
Snippet #37In meinem Coaching lernt man daher, wieder zurück zu finden. Zurück zu dem, worum es eigentlich geht. Und bei dem Projekt meiner Seite geht es schließlich darum, diese Veränderungen umfangreicher zu bewirken. Für eine reparierte Zukunft. Für viele. Und in ferneren Tagen für alle. Dann, wenn die spirituelle (R)Evolution weit genug fortgeschritten ist.
Möchtest du zunächst selbst Verbesserungen für dein Leben, empfehle ich dir neben meinen Büchern auch mein Coaching. Solltest du danach Lust verspüren, diesen spannenden und erfüllenden Weg weiterzugehen, kannst du gerne beim Projekt dabei sein. Natürlich ist das im Anschluss an ein Coaching keine Pflicht! Zwang, Regeln, Gesetze und jegliche Unfreiheit stünden im Widerspruch zu den #3erinnerungen - Denn frei nach Aristoteles: Eine Gesellschaft, die auf Liebe basiert, benötigt keine Gesetze mehr. 😇
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Transformierende Wirklichkeit durch Vertrauen
#191 • Bertolt Brecht •
3:41 min
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Du möchtest etwas in deinem Leben verändern, aber es gelingt dir nicht so wirklich und nicht dauerhaft? Leidest du vielleicht sogar schon ...
unter Prokrastination, schiebst Dinge unendlich lange auf? Das ist nicht gut, denn es wird so immer schwieriger. Und "nach Hause" findest du so auch nicht.
Stell dir vor du hältst ein Buch in der Hand, am ausgestreckten Arm. Das ist zunächst sehr leicht. Eine Minute - kein Problem. Nach zwei, drei Minuten, wird es immer schwerer. Noch länger und du beginnst zu zittern. Die Kraft lässt nach, ein Krampf droht, der Arm fängt an zu schmerzen und schließlich musst du das Buch loslassen, weil du einfach nicht mehr kannst. Der Arm - das Werkzeug, welches "anpacken" können sollte - du kannst es für eine Weile nicht mehr benutzen.
Lass deine Träume nicht los, deine Ziele oder auch deine Aufgabe, schmerzhafte Erlebnisse zu verarbeiten.
Was auch immer es ist, halte es nicht fest, bis du davon so erschöpft bist, dass du es loslassen musst, danach wie gelähmt sein wirst, anstatt es einmal richtig anzupacken und dorthin zu bewegen, wo es hin soll. Beispielsweise in die Realität deines neuen Lebens oder auch in die Kiste für "Verarbeitetes und Abgeschlossenes".
Es gibt viele Gründe für das Aufschieben und / oder das Scheitern beim Versuch, Veränderung zu bewirken. Angst, mangelnde Kraft, fehlende Visionen und Ideen oder auch falsches Denken und dadurch die zum Scheitern verurteilte Herangehensweise. Ein Beispiel macht es etwas deutlicher, was ich mit der Überschrift meine und warum ich Brechts Zitat dafür passend finde.
Angenommen, es liegt eine lange Zeit hinter dir, in der du dich und dein Leben hast gehen lassen. Du spürst zwar die starke Sehnsucht, endlich wieder unter Menschen zu gehen - doch dein langer Rückzug machte dich menschenscheu. Du wünschst dir nichts sehnlicher als einen Partner - doch du fühlst dich unförmig, nicht hübsch genug. Zu viel Couch, Chips und Wein machten dich aufgedunsen, so dass du dir selbst nicht mehr gefällst. Und wenn du an einen neuen Partner denkst und versuchst, dir eine neue Liebe vorzustellen, siehst du ohnehin nur die Hackfresse deiner letzten großen Enttäuschung vor dir, die an all dem Desaster schuld ist? Der Teufelskreis beginnt von vorn.
Deine aktuelle Realität ist vollkommen wirklich. In dieser Wirklichkeit kannst du dir "das große Ziel" - lebensfroh, wohlfühlend unter vielen Menschen, mit einem Partner in gegenseitiger Liebe - absolut nicht vorstellen. Die Vision fehlt, da die gewünschte Realität mit der jetzigen Realität eine zu große Kluft darstellt. AusSICHTSlos. Kein Weg zu SEHEN.
"Wie soll ich mich so unter Menschen wohlfühlen?", denkst du vielleicht. "Ich bin sie doch gar nicht mehr gewohnt! Wie soll mich jemand lieben, wo ich mich selbst doch so unattraktiv finde? Wie soll ich Lust haben, mit einem Partner viel zu unternehmen, wo ich doch inzwischen am liebsten träge mit Chips vor dem Fernseher sitze - und zugleich auch wieder nicht!?"
Redest du dir jetzt deine Situation schön, nach dem Motto "Ich bin glücklich, so wie ich bin", um dich zu beruhigen und möglichst sofort wohlzufühlen, mag das zwar für eine Weile klappen, aber "belehrt von der Wirklichkeit" sieht anders aus, und ein "Verändern der Wirklichkeit" ist dann auch nur schwer möglich. Die Grundhaltung, dich zu mögen wie du aktuell bist, ist zwar richtig und förderlich, sie soll jedoch zu weiteren Schritten animieren und nicht zu weiterem Stehenbleiben.
Im Coaching gehen wir daher anders vor. Wir vertrauen darauf, dass der Weg sich zeigt, wenn man den ersten Schritt unternimmt. Beispielsweise gilt hier: "Ich kann mir zwar das große Ziel noch nicht vorstellen, fühle beim Gedanken an das Ziel sogar Angst, empfinde noch gar keine Lust auf neue Menschen und eine Vision von neuer Liebe fällt mir auch schwer, aber das wird sich ändern, wenn ich ein paar Schritte gegangen bin."
Geduld, Vertrauen und Entschlossenheit sind hier die magischen Worte. Der erste Schritt könnte beispielsweise sein, abends vor dem TV Gemüse statt Chips zu knabbern und den Wein wegzulassen. Nach ein paar Tagen merkst du, dass dir dann der Abend vor dem Fernseher auch keinen "Spaß" mehr macht. Die erste neue Realität ist schon da! Und in dieser gehst du lieber früher ins Bett und liest tatsächlich ein Buch - etwas, das du sicher seit zwei Jahren nicht mehr getan hast. Die Transformation hat begonnen.
Mehr Schlaf macht dich ausgeruhter, das Buch inspiriert dich, denn du hast "zufällig" eine Biografie entdeckt, die dir aus der Seele spricht. Inspiriert - das bedeutet "Beseelung" oder "Einhauchen". Und da haben wir sie: Die Kraft, die fehlte. Durch sie kommt dir auch schon direkt eine weitere Idee: Fitnessstudio. Der Gedanke war zwar schon oft da gewesen, doch jetzt ist auch die Motivation vorhanden. Gleich morgen meldest du dich an. Gesagt getan. Dort lernst du eine andere Frau kennen, die gerade ganz Ähnliches durchmacht und so weiter und so fort.
Deine Wirklichkeit beginnt sich zu verändern - jeden Tag ein kleines Bisschen. Und jede dieser neuen, transformierenden Realitäten ist ganz genauso echt, wie es die einstige Couch-Realität gewesen ist. Aber es kommt noch besser ...
Diese neuen Realitäten verändern eventuell auch deine Ziele entsprechend - somit auch den Weg, er wird lebendig. Wolltest du vor einem Jahr noch einen Partner, der dich eher trösten sollte, so suchst du inzwischen eher nach jemandem, mit dem du X Y unternehmen kannst - Trost ist in dem Maße gar nicht mehr notwendig. Du schwingst anders, ziehst andere Menschen an - womöglich solche, mit denen es endlich klappt.
Und es kommt noch besser: Wenn du dieses Prinzip weiter verfolgst - von Wirklichkeit belehren lassen, um Wirklichkeit zu verändern - wirst du am Ende zu eben jener spirituellen "ewigen Wirklichkeit" finden (man könnte es Erleuchtung nennen), die großartige Visionen ermöglicht und plötzlich verstehst du, weshalb nichts unmöglich ist. Nicht für dich und nicht für die Menschheit.
Theoretisch. Denn dazu müssten wir auch ganz praktisch nach Wirklichkeit streben, die aktuelle Wirklichkeit sehen wollen (wie Véjà aus der Trilogie), uns davon belehren lassen. Doch noch ist das Bewusstsein für diese Dringlichkeit nicht in der (positiv-)kritischen Masse erwacht. Ist es in dir erwacht? Bist du bereit, deine Wirklichkeit zu transformieren?
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Wirklichkeit - Vertrauen - Transformation - Bewusstsein
Bertolt Brecht   (Irrtum melden)
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Was soll ich bloß tun?
#266 • Ralph Waldo Emerson •
4:05 min
4:05 min "Hast du einmal eine Entscheidung getroffen, verschwört sich das Universum, um sie in die Tat umzusetzen." (Ralph Waldo Emerson, Quelle: careelite.de)
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
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Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).
3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.
Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).
Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
Was es heutzutage - für vor allem junge Menschen - oft schwierig macht, die richtigen ...
Entscheidungen zu treffen, sind mehrere Faktoren:
1. Es besteht ein unfassbares Angebot an Möglichkeiten. Nie konnten wir so viel werden, anstreben, erreichen, nie zwischen so vielen Gütern, Partnern (durchs Internet sogar weltweit) auswählen. Die Flut an möglichen Lebenswegen scheint unendlich zu sein. Sogar die Definition des eigenen Geschlechts kann man sich heute aussuchen und wechseln wie man möchte. Man braucht auch nicht einmal mehr zwischen nur zwei Möglichkeiten zu wählen ...
2. Man sollte schon auf eine gewisse Weise "funktionieren", konform sein, wenn man ein vollwertiger Teil der Gesellschaft sein möchte. Ein Studium wäre dafür ziemlich ratsam. Aber bitteschön nicht irgendwas. Wenn du damit auch ein breites Ansehen und viel Geld ernten möchtest, müsste es schon ein Mainstream Studienzweig sein. Höre nicht auf den Ruf von innen - höre auf den von Außen. Mache etwas, das heute gefragt ist, also etwas, wonach die Massen gieren. (Henry Fords Zitat ist heute mit Vorsicht zu genießen bzw. in einem zeitgemäßeren Kontext zu betrachten: "Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind", siehe
Snippet #156).3. Was ist der Maßstab? Wenn es so viele Möglichkeiten einerseits und ein mehr oder weniger strenges Korsett für "Erfolg" andererseits gibt, welches noch dazu dem steten Wandel des aktuellen Zeitgeists unterliegt, woran kann ich mich dann noch orientieren? Gibt es gar keinen festen, stabilen, ewigen Fixpunkt?
Den gibt es. Natürlich. Denn er ist ganz natürlich. Naturgesetze haben sich noch nie verändert. Selbst unsere moderne Gesellschaft muss sich den Gesetzen der Natur noch immer unterwerfen (auch wenn wir Versuche unternehmen, sogar diese noch auszuhebeln, siehe 1.) - Doch das ist keineswegs etwas Schlechtes. Im Gegenteil. Denk einmal darüber nach, wie beruhigend und wie unentbehrlich die Tatsache für jegliches Planen ist, dass du mit den unveränderlichen Naturgesetzen felsenfest rechnen kannst.
Im Bereich der Spiritualität ist es nicht anders. Auch jene Gesetze sind unveränderlich. ("Was ist Wirklichkeit?",
Snippet #141). Etwa die Frage nach dem Sinn des Lebens: Was hat das Leben im Sinn? Welches Ziel, welchen Plan verfolgt es? Kennst du diesen Sinn, dieses Ziel, diese Absicht, kannst du im Anschluss deinen ganz individuellen Lebenssinn, deinen Weg, deine "ganz persönliche Mission" ziemlich leicht herausfinden.Die Generation Z macht es intuitiv schon ganz richtig. Sie will nicht mehr so weitermachen wie ihre Eltern, die das Geldverdienen, die Karriere, das Den-anderen-Gefallen derart in den Vordergrund stellten, dass sie sich selbst darüber hinaus völlig vergessen haben und nun in einer Midlife Crisis feststecken. Sie haben schon recht, wenn sie spüren: das macht doch keinen Sinn, das erfüllt keinen (natürlichen) Sinn, nicht DEN Sinn. Den Sinn des Seins. Den Sinn des Lebens.
Allerdings schießen nicht wenige der Gen Z dann über das Ziel hinaus. "Pendeleffekt" nennt man das in der Psychologie, wenn man beim Freiwerden vom einen Extrem zunächst ins andere Extrem ausschlägt, bevor man sich in der gesunden Mitte einpendelt. Das Ego darf so weit die Kontrolle haben, bis man sich von alten Mustern befreit hat. Doch spätestens dann, wenn man frei für das Neue ist, sollte dringend das Bewusstsein die Führung übernehmen. Sonst macht man am Ende nichts anders als "die Alten", deren Pfade man ja eigentlich verlassen wollte. Nur anders eingefärbt. Hipper, mehr fancy, doch noch immer dem Trend folgend. Noch immer konform.
Ego und Bewusstsein verdrängen einander (
Snippet #170) und Selbstliebe ist wichtig, aber Egozentrik macht die Gesellschaft wiederum kaputt (
Snippet #207), auch wenn alles einen coolen Generation Z Touch erhält. Nach geozentrischem mit anschließendem heliozentrischem Weltbild, leben wir heute aufgrund des verwirrenden Überangebots, welches uns in einer unfixen, instabilen Welt als einzige fixe Konstante "uns selbst" nahezulegen versucht, im Zeitalter der Egozentrik (
Snippet #177).Es ist verdammt richtig und wichtig, dass die folgenden Generationen auf ihr Inneres hören. Wenn diese Menschheit "gerettet" werden will, gelingt dies nur durch einen schier übernatürlichen Kraftakt. Durch einen Akt der massivsten Veränderung unseres Denkens und der Definition von "Sein", die dieser Planet je erlebt hat. Die Intuition, sich von allem Äußeren frei zu machen (Werbung, Konventionen, Erwartungshaltungen, Leistungsdruck, alte Denkmuster, allem voran eine neue Definition von Erfolg - siehe Blog) ist dabei völlig richtig - und unentbehrlich.
Falsch wird es dann allerdings, wenn wir das "Innere" erneut mit dem Verstand, dem reinen Intellekt und unserem Ego verwechseln, wie es beispielsweise auch "Erfolgstypen" wie Elon Musk tun und offenbar gar nicht anders können, weil sie gar nichts anderes kennen.
Wenn du wirklich aus deinem Inneren heraus Entscheidungen treffen und somit deinen Lebensweg gestalten möchtest, dann musst du auch den Zugang zu wirklichem Bewusstsein finden. Und das hat nichts mit deinem intellektuellen Denkvermögen zu tun. Nicht in erster Instanz. Deinen Intellekt benutzt du erst im Anschluss, wenn es an das Manifestieren deiner intuitiven Eingebungen geht.
Die Drei Erinnerungen helfen, in all dem besagten Überangebot aus allen nur erdenklichen Sparten unserer modernen Zeit, den Fokus wieder auf den Kern zu lenken. Sie erinnern an die drei Elemente, die alles Leben schon immer und für immer vereint und auf deren Basis sich alles weitere ergibt. Die Drei Erinnerungen sind das, was uns alle - für immer - Eins sein lässt. Alles, was danach kommt, ist deine ganz persönliche Individualität. Eine Individualität, mit der all jene, die im Bewusstsein der Drei Erinnerungen leben, auch sehr gut klarkommen werden - ohne Fremdenhass, ohne Angst vor dem Unbekannten und dem Anderssein.
Suche nach dem Bewusstsein und mache dein Ego und deinen Verstand wieder zu dem, was sie eigentlich sind: Der Verstand ist ein Werkzeug, welches hilft, das real werden zu lassen, was dein Bewusstsein sieht. Und dein Ego ist nicht dein Kapitän, ist nicht dein Selbst.
Das Universum, Gott, das Leben, die Liebe, die Natur, ... was auch immer dein Name dafür ist. Es wird dir helfen, wenn du seiner/ihrer Idee dabei hilfst, wahr zu werden. Und dann hat der Urheber Emerson recht mit dem, was ich einleitend zitiere. Dann lebst du buchstäblich im Einklang mit der Natur. Mit Konsequenzen, die du dir noch nicht erträumen kannst. Umfassender, zukunftsfähiger und ganzheitlicher, als es dein Intellekt je planen könnte.
Übrigens ist auch das mit dem "Jüngsten Gericht" gemeint (z.B. Römer 14, 12). Am Ende - aber auch schon zu Lebzeiten in deinem tiefsten Kern - geht es nicht zuletzt um die Frage, ob du kostbar und fruchtbar für die Idee des Lebens bist/warst oder nicht. Am Ende festzustellen, dass du dein Leben vertan hast für primitive, wertlose, flüchtige, egozentrische, substanzlose Ziele oder um andere zufrieden zu stellen oder dem aktuellem Mainstream zu folgen - wird die Hölle sein. Die Frage, für was man sich entscheiden soll, ist also recht einfach zu beantworten. Wenn man ihn kennt. Den Plan, die Idee, das Ziel, den Sinn des Lebens.
Siehe auch diese passenden Links:
- Meine Bücher 🔗
- Walk & Talk. Lass uns kennenlernen vor einem Coaching. 🔗
- Was ist der Sinn des Lebens? 🔗
- Zeitgeist und Erfolg
#156 - Was ist Wirklichkeit?
#141 - Ego und Bewusstsein verdrängen einander
#170 - Von Bewusstsein, Selbstliebe und Egozentrik
#207 - Geozentrisch, heliozentrisch, egozentrisch
#177 - FAQ #45: Glossar: Drei Erinnerungen, vier Bewusstseinsdimensionen, Baum der Welt, WorldTeam, Recollector, ... 🔗
Urheber d. einleitenden Zitates:
Ralph Waldo Emerson   (Irrtum melden)
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Sinn des Lebens - Lebensaufgabe - Entscheidungen - Bewusstsein - Generation Z - Zukunft - Mission
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Sinn des Lebens - Lebensaufgabe - Entscheidungen - Bewusstsein - Generation Z - Zukunft - Mission
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Was bedeutet Zukunft für dich?
#162 • Victor Hugo •
1:14 min
1:14 min
An den Worten des französischen Schriftstellers und Politikers sieht man es ...
überdeutlich: Es ist maßgeblich unser Mindset, unsere Denkweise, unsere Weltanschauung, unser Denkmuster, unsere Prägung, mitunter auch unsere Sturheit und Starrsinnigkeit, ... nenne es wie du willst ..., was unsere wahrgenommene Wirklichkeit ausmacht.
Das bedeutet im Umkehrschluss: Wenn du dein Denken veränderst, verändert sich im selben Moment deine Realität, deine Welt. Das erklärt, weshalb wir alle auf demselben Planeten leben können, dieser jedoch für die einen der Himmel und für die anderen die Hölle sein kann. Nicht immer und nicht nur sind äußere Umstände dafür verantwortlich. "Nach deinem Glauben geschieht dir".
Und wenn du jetzt denkst, dass Menschen mit deiner Vergangenheit nun einmal nicht anders denken und fühlen können, wie du es heute tust, dann ist das ein weiterer, blockierender Glaubenssatz, den du dringend auflösen solltest!
Wir unterstehen alle denselben politischen, sozialen oder beispielsweise auch juristischen Rahmenbedingungen, doch wir leiden verschieden stark unter ihnen. Eckhart Tolle sagt dazu beispielsweise sinngemäß, dass eine Situation zunächst neutral ist. Erst durch unser subjektives Bewerten - ausgehend von unserem Mindset - wird etwas entweder als positiv oder negativ wahrgenommen.
Ich verlor einst meinen Führerschein wegen einer Dummheit, was auch bedeutete: 1 Jahr Abstinenz nachweisen - keinerlei Alkohol. Zunächst war es eine Katastrophe. Dann kam eine zweite noch dazu: Corona. Dann erkannte ich die Chance in beidem (siehe Link "das-bedinungslose-grundeinkommen.html").
Heraus kamen (bisher) zwei Bücher und dieses Projekt. Außerdem eine freiwillige, inzwischen dreijährige Alkohol- und zusätzlich völlige Nikotinfreiheit. Während meine Bekannten, die nicht einmal darunter litten, dass ICH meinen Führerschein (und meine "Freiheit zu trinken") verlor, den Vorfall fast tragischer nahmen als ich, wandelte ich die Umstände durch Veränderungen meiner geistigen Haltung diesbezüglich um in etwas Gutes. Das ist nur eine der "Superkräfte", die einem die #3erinnerungen geben können.
Es lohnt sich, sich an unsere wahre Identität und Bestimmung zu erinnern. Es dürfte einen überaus positiven Einfluss auf dein #NeuesDenken und somit deine Zukunft haben.
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Die wirklichen Challenges angehen
#255 • Fred DeVito •
2:27 min
2:27 min
Der US-Amerikanische Fitnesstrainer und Buchautor spielte mit diesem Satz gewiss vor allem auf hartes, diszipliniertes Bodyworkout an. Doch ich könnte mir denken, nicht ausschließlich. Denn wer ...
körperlich viel trainieren möchte, schafft auch das nur oder zumindest am ehesten, wenn er auch im Kopf bereit ist, die Herausforderung - etwa gegen den inneren Schweinehund - anzunehmen.
Ich beobachte auch immer mal wieder Menschen, die in vielfältigen anderen Bereichen sehr viele Herausforderungen annehmen. Vom Bezwingen extrem hoher Berge oder dem Training für einen Marathon, über das Lernen von unzähligen Fremdsprachen, bis hin zu Survival Trainings, Pilotenschein machen oder was auch immer ... es gibt nichts, das man nicht als Herausforderung betrachten kann.
DeVito spielt mit seinem Zitat auf die Comfort Zone an. Sport treiben, neue Sachen lernen oder das Trainieren neuer Skills sind grundsätzlich natürlich immer gute Dinge. Wenn du allerdings wirklich (über dich hinaus) wachsen willst, echte Veränderung wünschst, dann verlasse deine Comfort Zone und tu etwas, vor dem du wirklich Schiss hast! Einen Marathon zu laufen, ist ganz objektiv definitiv eine respektable Leistung. Problematisch wird es nur dann, wenn man beginnt, Challenges zu meistern, um die ganz persönlichen, subjektiven Herausforderungen und Schwachstellen zu umgehen. Man belügt sich in dem Fall nur selbst.
Deine ganz persönliche Challenge mag vielleicht nicht mal etwas sein, mit dem du anschließend vor breitem Publikum angeben kannst. Möglicherweise ist es eine Sache, die für andere eine ganz alltägliche Angelegenheit darstellt. Fahrstuhlfahren. Fremde Menschen ansprechen. Jemanden um Verzeihung bitten. Ein Wochenende ganz alleine und ohne Fernseher oder Handy auszuhalten - nur mit dir selbst. Vier Wochen ohne Alkohol. Das Rauchen aufgeben. Beziehungen zu kappen, die dir nicht mehr guttun und andererseits mutig nach neuen Menschen zu suchen, die (inzwischen) wertvoller für dich sind.
All das beginnt mit dem ersten mutigen Schritt: Den aufrichtigen, ungefilterten Blick in deinen Seelenspiegel - auch wenn es wehtut, traurig macht, aufwühlt oder Angst verursacht. Du würdest dich wundern, wie viele diesen Blick nahezu in Todesangst vermeiden, oft bis ins ganz hohe Alter. Der Schmerz, den ich bei manchen älteren Menschen schon miterlebt habe, wenn ihnen das (zu spät) bewusst wird, ist oft groß. Das ist sehr schade.
Mache hin und wieder Inventur in deinem Leben. Evaluiere deine Gesamtsituation. Passt alles noch tatsächlich zu dir? Oder verharrst du in manchen Bereichen schon zu lange in deiner Gewohnheits- und Sicherheits-Bubble? Schau mutig hin, was dir tatsächlich fehlt. Was dir vielleicht auch zu viel ist. Was auf jeden Fall angepackt und verändert werden sollte - obwohl - und WEIL - es dir eine Heidenangst bereitet.
Vielleicht schüttest du dir dann doch lieber ein paar Eiswürfel über den Kopf und postest stolz deine bestandene Mutprobe, um ein paar Likes zu generieren. Oder aber du bekommst ein ganz großes Like vom wichtigsten Menschen auf der Welt. Von dir selbst. Wenn du deine ganz persönliche Herausforderung gemeistert hast. Denn diese ist es, die dich und somit auch dein Leben verändern wird. Alles andere macht Spaß, was super ist. Aber es verändert dich nicht, lässt dich nicht wachsen und vorankommen.
Im privaten Bereich ist das ziemlich einleuchtend. Und jetzt auch nichts Neues. Aber es geht auch global, gesellschaftlich darum, dass wir aus der Comfort Zone herauskommen müssen. Beispielsweise aus der bequemen Bubble unserer Denkmuster. Ein Punkt ist ganz sicher die Frage, was wir als Erfolg definieren (siehe Blog). Oder das allzu einfache Feindbilddenken: "Sollen die anderen sich ändern, die sind doch an allem schuld." Nein. So wird das nicht klappen.
Charles Darwin's Zitat von wegen "Survival of the fittest" meint keineswegs, dass die STÄRKSTE Spezies extreme Veränderungen und Herausforderungen überleben wird. Sondern diejenige, die am besten auf Veränderungen reagiert, sich am besten anpasst, also am besten "fitted", vom Englischen, "to fit", passend sein. Siehe
Snippet #100.Dies sind harte, besondere Zeiten. Wir müssen uns anpassen, also verändern. Aber inwiefern? Es beginnt beim Denken. Denn da haben wir vergessen, an ein bestimmtes Denken zu denken. Wir wissen kaum noch (bzw. schon) etwas von einem bestimmten Wissen. Und so stolpern wir teils unbewusst, teils ganz bewusst in eine immer gravierendere Bewusstseinsstörung, bis hin zur völligen Bewusst(seins)losigkeit.
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Kämpfen - Wachstum - Transformation - Angst - Mut - Bewusstsein
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Kämpfen - Wachstum - Transformation - Angst - Mut - Bewusstsein
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Kollektivbewusstsein - Teil 1: Der nächste Schritt der Bewusstwerdung
#245 • Christian Morgenstern •
2:58 min
2:58 min "Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein." (Christian Morgenstern, Quelle: sinndeslebens24.de)
Morgensterns Zitat kann man durchaus sehr ...
mehr
persönlich nehmen, um sein individuelles Leben zu verändern. Transformation ist Leben, beides ist untrennbar miteinander verbunden. Ich freue mich über jede(n) einzelne(n), welche(r) die Lust und den Mut aufbringt, sich spirituell weiterzubewegen. Umso mehr, wenn die Motive nicht ebenso egoistischer Natur sind, wie es bei anderen Fortbildungsmaßnahmen üblicherweise der Fall ist.
Versuche nicht, Spiritualität in den Dienst deines Egos zu stellen, etwa für mehr Resilienz im Job. Das Ganze ist nicht kleiner als der Teil, du kannst Spiritualität dir nicht unterwerfen. Das wird nämlich nicht auf Dauer erfüllende Ergebnisse liefern. Biete dich eher der Spiritualität an und erlaube ihr, dir beispielsweise zu zeigen, ob der aktuelle Job (in der Form) überhaupt noch deinem heutigen Wesen und deinem urpersönlichsten Weg entspricht. Erlaube ihr, Veränderungen herbeizuführen, an die dein für gänzlich andere Zwecke konzipierter Verstand niemals gedacht hätte - und jenes Bewusstsein führt dich möglicherweise in eine neue Beschäftigung, für die ganz andere, bereits in dir vorhandene Qualitäten von Bedeutung sind. Das ist die Denk- und Handlungsweise von echtem Bewusstsein.
Wir leben in einer Zeit, in der wir unser Denken überdenken müssen. Es geht nicht mehr nur darum, selbst ein "erfolgreiches" Leben zu führen. Dieser Spirit ist - auch wenn es nur wenige bereits erkannt haben und natürlich noch immer im Trend liegen mag - im Kern bereits völlig veraltet. Künftige Generationen werden darüber genauso den Kopf schütteln und lachen, wie wir heute über rauchende Ärzte in Krankenhäusern in Serien aus den 70ern. Kriege, globaler Terror, Katastrophen und Umweltprobleme erinnern uns daran, dass dein und mein "Erfolg" bald nicht das Geringste mehr wert sein werden, wenn diese Spezies an sich nicht bald den "kollektiven Weg des Erfolgs" einschlägt.
Selbstfindungs- und Selbstentwicklungsbücher haben ebenso wie viele spirituelle Coaches noch immer meist die Intention, uns dadurch zum Umdenken und (bewussteren) Handeln zu motivieren, dass wir unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Träume und unseren Wohlstand maximieren können - "unser" natürlich im Sinne von "dein" und "mein". Also nicht wirklich "unser" im Sinne von "wir".
Wir sind alle Individualisten. Heute mehr denn je (
Snippet #177). Und wer würde schon hunderte von Euro ausgeben für ein Coaching oder für Vorträge, Bücher und Schulungen, wenn nicht ganz direkt der ganz persönliche Gewinn und Vorteil winken würde? Wer würde schon daran interessiert sein, wenn es tatsächlich um "unser" Glück ginge?
Zu sehr kommt hier für weltlich-materialistische, sich mit ihrem Ego identifizierende Menschen der Gedanke auf, dass hier doch schon rein rechnerisch Glück und Erfolg geteilt werden müsse, also weniger für einen selbst übrig bleiben könnte. Wer so denkt, hat die diametrale Natur der spirituellen Gesetze noch nicht verstanden und haftet noch immer zu sehr dem Ego an, identifiziert sich mit dem Denken, verwechselt Gedanken mit dem Sein.
Dabei hat die Erfahrung wohl ausnahmslos jeder bereits machen können: Es gibt gewisse Dinge, die sich vermehren, wenn wir sie teilen, oder die vermehrt zu uns zurückkommen, wenn wir sie aussenden. Liebe, Freude, Glück, Harmonie, Vertrauen, Vergebung, Verständnis, Rücksicht, Großzügigkeit, Positivität, Hoffnung, gute Laune und Frieden beispielsweise. Dieses Gesetz ist für reine Rationalisten und 24/7 Geschäftsleute oft zum Teil ein leider eher verkümmerter oder wenig relevanter Instinkt. Alles verkümmert, wenn wir es nicht nutzen. Und wir nutzen nichts, von dem wir die Bedeutung nicht erfassen. Und jene Bedeutung wird bisher kaum wo gelehrt.
"Wir müssen lernen als Spezies zu denken und nicht als Individuen."
"Das ist nicht möglich."
"Nein, aber es ist notwendig."
Dieser Dialog aus dem Film "Interstellar" bringt es auf den Punkt und Morgensterns Zitat macht uns Hoffnung darauf, dass selbst die "unmöglichste" Veränderung doch irgendwann und irgendwie möglich sein wird. Er spricht übrigens von "wir" und nicht von "du". Oder: "... laden UNS zu neuem Leben ein". Er spricht auch nicht von EINEM neuen Leben (und noch eins und noch eins), sondern vom Leben an sich.
Was dieses Projekt braucht und was allgemein unsere Zukunft mehr als alles andere brauchen wird, sind Menschen, die bereits dabei sind, zunächst selbst zu Bewusstsein zu kommen und im nächsten Schritt das echte Kollektivbewusstsein zu etablieren - genau von der Art, welche auch in Interstellar angesprochen wird.
Echtes Kollektivbewusstsein mündet stets in einer Win-Win Situation. Die Natur lebt das Gesetz des Überflusses seit jeher vor. Es ist von allem weit mehr da, als wir alle brauchen.
Wer das Prinzip begreift, versteht auch, dass es eben gerade kein (verlustreiches) Teilen mit einer dir fremden und anonymen Gemeinschaft ist, wodurch weniger für dich selbst übrigbleiben wird. Sondern ganz im Gegenteil.
Was genau ich damit meine und wie ein einfacher "Trick", besser gesagt eine Übung, dich ganz schnell zu (Kollektiv-)Bewusstsein bringt, von dem sowohl die Menschheit als Ganzes profitiert, als auch du als Individuum sofort und/oder später einen Mehrwert hast, will ich dir in Teil 2 dieses MindSnippets zeigen, in: Kollektivbewusstsein - Teil 2: Eintauchen ins menschliche Universum (siehe Link zu
Snippet #246)
Morgensterns Zitat kann man durchaus sehr ...
persönlich nehmen, um sein individuelles Leben zu verändern. Transformation ist Leben, beides ist untrennbar miteinander verbunden. Ich freue mich über jede(n) einzelne(n), welche(r) die Lust und den Mut aufbringt, sich spirituell weiterzubewegen. Umso mehr, wenn die Motive nicht ebenso egoistischer Natur sind, wie es bei anderen Fortbildungsmaßnahmen üblicherweise der Fall ist.
Versuche nicht, Spiritualität in den Dienst deines Egos zu stellen, etwa für mehr Resilienz im Job. Das Ganze ist nicht kleiner als der Teil, du kannst Spiritualität dir nicht unterwerfen. Das wird nämlich nicht auf Dauer erfüllende Ergebnisse liefern. Biete dich eher der Spiritualität an und erlaube ihr, dir beispielsweise zu zeigen, ob der aktuelle Job (in der Form) überhaupt noch deinem heutigen Wesen und deinem urpersönlichsten Weg entspricht. Erlaube ihr, Veränderungen herbeizuführen, an die dein für gänzlich andere Zwecke konzipierter Verstand niemals gedacht hätte - und jenes Bewusstsein führt dich möglicherweise in eine neue Beschäftigung, für die ganz andere, bereits in dir vorhandene Qualitäten von Bedeutung sind. Das ist die Denk- und Handlungsweise von echtem Bewusstsein.
Wir leben in einer Zeit, in der wir unser Denken überdenken müssen. Es geht nicht mehr nur darum, selbst ein "erfolgreiches" Leben zu führen. Dieser Spirit ist - auch wenn es nur wenige bereits erkannt haben und natürlich noch immer im Trend liegen mag - im Kern bereits völlig veraltet. Künftige Generationen werden darüber genauso den Kopf schütteln und lachen, wie wir heute über rauchende Ärzte in Krankenhäusern in Serien aus den 70ern. Kriege, globaler Terror, Katastrophen und Umweltprobleme erinnern uns daran, dass dein und mein "Erfolg" bald nicht das Geringste mehr wert sein werden, wenn diese Spezies an sich nicht bald den "kollektiven Weg des Erfolgs" einschlägt.
Selbstfindungs- und Selbstentwicklungsbücher haben ebenso wie viele spirituelle Coaches noch immer meist die Intention, uns dadurch zum Umdenken und (bewussteren) Handeln zu motivieren, dass wir unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Träume und unseren Wohlstand maximieren können - "unser" natürlich im Sinne von "dein" und "mein". Also nicht wirklich "unser" im Sinne von "wir".
Wir sind alle Individualisten. Heute mehr denn je (
Snippet #177). Und wer würde schon hunderte von Euro ausgeben für ein Coaching oder für Vorträge, Bücher und Schulungen, wenn nicht ganz direkt der ganz persönliche Gewinn und Vorteil winken würde? Wer würde schon daran interessiert sein, wenn es tatsächlich um "unser" Glück ginge?Zu sehr kommt hier für weltlich-materialistische, sich mit ihrem Ego identifizierende Menschen der Gedanke auf, dass hier doch schon rein rechnerisch Glück und Erfolg geteilt werden müsse, also weniger für einen selbst übrig bleiben könnte. Wer so denkt, hat die diametrale Natur der spirituellen Gesetze noch nicht verstanden und haftet noch immer zu sehr dem Ego an, identifiziert sich mit dem Denken, verwechselt Gedanken mit dem Sein.
Dabei hat die Erfahrung wohl ausnahmslos jeder bereits machen können: Es gibt gewisse Dinge, die sich vermehren, wenn wir sie teilen, oder die vermehrt zu uns zurückkommen, wenn wir sie aussenden. Liebe, Freude, Glück, Harmonie, Vertrauen, Vergebung, Verständnis, Rücksicht, Großzügigkeit, Positivität, Hoffnung, gute Laune und Frieden beispielsweise. Dieses Gesetz ist für reine Rationalisten und 24/7 Geschäftsleute oft zum Teil ein leider eher verkümmerter oder wenig relevanter Instinkt. Alles verkümmert, wenn wir es nicht nutzen. Und wir nutzen nichts, von dem wir die Bedeutung nicht erfassen. Und jene Bedeutung wird bisher kaum wo gelehrt.
"Wir müssen lernen als Spezies zu denken und nicht als Individuen."
"Das ist nicht möglich."
"Nein, aber es ist notwendig."
Dieser Dialog aus dem Film "Interstellar" bringt es auf den Punkt und Morgensterns Zitat macht uns Hoffnung darauf, dass selbst die "unmöglichste" Veränderung doch irgendwann und irgendwie möglich sein wird. Er spricht übrigens von "wir" und nicht von "du". Oder: "... laden UNS zu neuem Leben ein". Er spricht auch nicht von EINEM neuen Leben (und noch eins und noch eins), sondern vom Leben an sich.
Was dieses Projekt braucht und was allgemein unsere Zukunft mehr als alles andere brauchen wird, sind Menschen, die bereits dabei sind, zunächst selbst zu Bewusstsein zu kommen und im nächsten Schritt das echte Kollektivbewusstsein zu etablieren - genau von der Art, welche auch in Interstellar angesprochen wird.
Echtes Kollektivbewusstsein mündet stets in einer Win-Win Situation. Die Natur lebt das Gesetz des Überflusses seit jeher vor. Es ist von allem weit mehr da, als wir alle brauchen.
Wer das Prinzip begreift, versteht auch, dass es eben gerade kein (verlustreiches) Teilen mit einer dir fremden und anonymen Gemeinschaft ist, wodurch weniger für dich selbst übrigbleiben wird. Sondern ganz im Gegenteil.
Was genau ich damit meine und wie ein einfacher "Trick", besser gesagt eine Übung, dich ganz schnell zu (Kollektiv-)Bewusstsein bringt, von dem sowohl die Menschheit als Ganzes profitiert, als auch du als Individuum sofort und/oder später einen Mehrwert hast, will ich dir in Teil 2 dieses MindSnippets zeigen, in: Kollektivbewusstsein - Teil 2: Eintauchen ins menschliche Universum (siehe Link zu
Snippet #246) Urheber d. einleitenden Zitates:
Christian Morgenstern   (Irrtum melden)
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Bewusstsein - Kollektivbewusstsein - Erfolg - Spezies - Erleuchtung - Weltretten
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Bewusstsein
#100 • Charles Darwin •
1:07 min
1:07 min
Wir erleben gerade massive Veränderungen rund um uns herum. Vielleicht ja sogar den 3. ...
Weltkrieg. Oder einen Atomkrieg. Man muss es ja so deutlich sagen. Egal was kommt oder wann. Die Frage ist doch: Wenn nicht die Stärksten überleben und auch nicht die Intelligentesten, was könnte sie dann sein: "Die bestmögliche Veränderung", die uns gemäß Darwin in heftigen Krisen überleben lässt?
Erzeugen die aktuellen Ereignisse ausschließlich Angst, Wut, Trauer und Leid in dir? Oder gibt es einen (kleinen) Teil, der darin auch eine große Chance für die gesamte Population dieses Planeten sieht?
Macht dir die unendliche Weite des Universums Angst, lässt dich klein und unbedeutend fühlen, macht dich traurig, vielleicht sogar nervös oder wütend und würdest du am liebsten gar nicht daran erinnert werden? Oder gibt dir seine unfassbare Größe eher ein Gefühl von Freiheit, Ruhe, Sicherheit und Dankbarkeit dafür, Teil von etwas unglaublich Großem zu sein, wodurch du dich selbst groß fühlst?
Erfasst dich Panik beim Thema Tod? Oder kannst du - bei aller Lebenslust und Lebensfreude - auch dem Circle of Life prinzipiell gelassen und voller Vertrauen begegnen?
Mit Fragen dieser Art kannst du mitunter durchaus den Grad deiner bisherigen Bewusstwerdung prüfen.
Was denkst du, was im Sinne von Darwins Zitat die "beste Reaktion" auf die heftigen und rasanten Veränderungen in der Welt und in den Herzen der Menschen sein könnte? Welche Reaktionen kitzeln diese Veränderungen zunehmend aus uns heraus?
Noch mehr Gesetze? Mehr Verbote? Mehr Waffen, mehr Gegenwehr und Dagegensein, mehr Hass und Schuldzuweisung? Noch mehr Technik, noch mehr Politik, noch mehr Wissenschaft, Debatten, Verstand, Logik, Intellekt, ... ?
Oder geht es inzwischen um eine ganz andere Art von "Anpassung an Veränderungen", als wir es seit Jahrtausenden von der biologischen Evolution gewohnt sind?
Willkommen im Zeitalter der ersten Wehen der Spirituellen (R)Evolution!
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Bewusstsein - Weisheit - Zukunft - Spiritualität
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Hoffnung oder Illusion?
#94 • Voltaire •
1:29 min
1:29 min "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." (Voltaire)
Seit Corona und auch dem Krieg, der offiziell seit Februar 2022 in Europa wütet, höre ich ...
mehr
immer wieder Stimmen, die sich danach sehnen, dass "dieser ganze Spuk" doch bald vorbei und die Welt dann hoffentlich wieder so sein möge wie vor "all dem Theater".
Natürlich hauen diese zwei Jahrhundertereignisse unfassbar rein - um es einfach mal so auszudrücken, wie es sich ja auch tatsächlich anfühlt. Und relativ gesehen ging es uns zumindest in Deutschland bis Ende 2019 auch deutlich besser. Aber glaubt jemand ernsthaft, dass vorher "alles gut" war? Oder gar, dass es noch "ewig" hätte so weitergehen können?
Mit Sicherheit hätte es das nicht. Dieser Gedanke ist genau jene Illusion, von der Voltaire spricht. Den Beweis sehen wir ja. Denn was geschieht, kommt nicht urplötzlich und völlig zusammenhangslos zu uns, sondern ist immer nur das (Zwischen-)Resultat einer undurchschaubaren Kausalkette. Man kann auch sagen: Wir ernten, was wir säen. Und was haben wir ganz offensichtlich gesät, als "alles noch gut war"?
Von einer wirklich "guten" Zukunft zu träumen, ist für Viele hingegen schon eher eine naive Illusion. Wie so oft im Spirituellen ist es hier wieder genau diametral. Denn von "eines Tages ist alles gut" zu träumen, ist die einzig berechtigte Hoffnung, die wir tatsächlich haben können.
Wer denkt, dass vorher alles gut war und eine bessere Zukunft eine Illusion von Phantasten und Träumern sei, der kann (oder will) womöglich nur das Elend unserer Epoche nicht wirklich im vollen und globalen Umfang sehen und gibt sich genau deswegen lieber der Illusion hin, dass "doch alles gut war (oder ist)". Und wer eine bessere Zukunft für illusorisch hält, dem fehlen vielleicht nur die notwendigen Ideen, Bilder und Visionen vom ermöglichenden und realisierbaren Weg dorthin.
Was wäre, wenn, sich an unseren "Sinn und Zweck" zu erinnern und an unsere Identität und Bestimmung, sowie an den Traum, den Plan, die Vision, das Ziel und den eigentlich Sinn des Lebens, all diese Fragen beantworten könnte, die notwendigen Veränderungen im Menschen und die noch fehlenden Bilder, Visionen und Ideen bewirken würden, um aus einer Illusion zunächst Hoffnung und aus Hoffnung Visionen und aus Visionen Taten und aus Taten Realität werden zu lassen?
Genau DARAUS (aus diesem Bewusstsein) und genau DAFÜR (für jene Zukunft) ist dieses Projekt geboren worden. Als Bindeglied und Brücke zwischen dem noch nicht guten Heute und einem reparierten Morgen. Ein neues, ein erinnertes Wofür für ein funktionierendes Wohin ...
Seit Corona und auch dem Krieg, der offiziell seit Februar 2022 in Europa wütet, höre ich ...
immer wieder Stimmen, die sich danach sehnen, dass "dieser ganze Spuk" doch bald vorbei und die Welt dann hoffentlich wieder so sein möge wie vor "all dem Theater".
Natürlich hauen diese zwei Jahrhundertereignisse unfassbar rein - um es einfach mal so auszudrücken, wie es sich ja auch tatsächlich anfühlt. Und relativ gesehen ging es uns zumindest in Deutschland bis Ende 2019 auch deutlich besser. Aber glaubt jemand ernsthaft, dass vorher "alles gut" war? Oder gar, dass es noch "ewig" hätte so weitergehen können?
Mit Sicherheit hätte es das nicht. Dieser Gedanke ist genau jene Illusion, von der Voltaire spricht. Den Beweis sehen wir ja. Denn was geschieht, kommt nicht urplötzlich und völlig zusammenhangslos zu uns, sondern ist immer nur das (Zwischen-)Resultat einer undurchschaubaren Kausalkette. Man kann auch sagen: Wir ernten, was wir säen. Und was haben wir ganz offensichtlich gesät, als "alles noch gut war"?
Von einer wirklich "guten" Zukunft zu träumen, ist für Viele hingegen schon eher eine naive Illusion. Wie so oft im Spirituellen ist es hier wieder genau diametral. Denn von "eines Tages ist alles gut" zu träumen, ist die einzig berechtigte Hoffnung, die wir tatsächlich haben können.
Wer denkt, dass vorher alles gut war und eine bessere Zukunft eine Illusion von Phantasten und Träumern sei, der kann (oder will) womöglich nur das Elend unserer Epoche nicht wirklich im vollen und globalen Umfang sehen und gibt sich genau deswegen lieber der Illusion hin, dass "doch alles gut war (oder ist)". Und wer eine bessere Zukunft für illusorisch hält, dem fehlen vielleicht nur die notwendigen Ideen, Bilder und Visionen vom ermöglichenden und realisierbaren Weg dorthin.
Was wäre, wenn, sich an unseren "Sinn und Zweck" zu erinnern und an unsere Identität und Bestimmung, sowie an den Traum, den Plan, die Vision, das Ziel und den eigentlich Sinn des Lebens, all diese Fragen beantworten könnte, die notwendigen Veränderungen im Menschen und die noch fehlenden Bilder, Visionen und Ideen bewirken würden, um aus einer Illusion zunächst Hoffnung und aus Hoffnung Visionen und aus Visionen Taten und aus Taten Realität werden zu lassen?
Genau DARAUS (aus diesem Bewusstsein) und genau DAFÜR (für jene Zukunft) ist dieses Projekt geboren worden. Als Bindeglied und Brücke zwischen dem noch nicht guten Heute und einem reparierten Morgen. Ein neues, ein erinnertes Wofür für ein funktionierendes Wohin ...
Siehe auch diese passenden Links:
Urheber d. einleitenden Zitates:
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Wenn ein Irrtum teuflisch wird
#88 • Seneca •
0:46 min
0:46 min "Irren ist menschlich, aber auf Irrtümern zu bestehen ist teuflisch." (Seneca)
Kann auch stammen z.B. von: Hieronymus, Cicero.
Das Leben ist ein Lernprozess. Nur durch Fehler ist letztendlich sogar Evolution möglich. In der Biologie ebenso wie in ...
mehr
allen anderen Bereichen. "Aus Fehlern lernt man", kennt ebenso jeder. Aber lernt wirklich jeder daraus?
Fehler zu begehen, sie als solche zu erkennen, sie sich selbst gegenüber einzugestehen, zu reflektieren und dann nach Möglichkeit entsprechende Veränderungen vorzunehmen, dass - was auch immer - besser wird, ist dann der eigentliche, von der Natur vorgesehene Prozess, um Mensch und Menschheit weiterzubringen. Und letztlich auch gesund und glücklich zu machen. Weigert man sich, hat die Natur keine Macht, Gutes zu bewirken.
Leider gibt es Menschen, die lieber sterben würden, als sich oder anderen gegenüber einen Fehler einzugestehen. Oder es als Schwäche betrachten, Fehler zu machen oder sich geirrt zu haben. Mit Annahmen oder Entscheidungen.
Verharren diese Menschen dann in dieser Situation, ist Stagnation und "langsames Sterben" beinahe vorprogrammiert. Der "Teufel" hat sie dann sozusagen in der Falle. Beispielsweise, weil solche Charaktere Opfer ihres eigenen Stolzes oder Trotzes werden.
Besser ist es, sich darüber zu freuen, etwas erkannt zu haben und die Chance zu nutzen, es jetzt einfach anders und besser zu machen. Alles andere wird nur solange Kraft kosten, bis man keine Kraft mehr hat.
Kann auch stammen z.B. von: Hieronymus, Cicero.
Das Leben ist ein Lernprozess. Nur durch Fehler ist letztendlich sogar Evolution möglich. In der Biologie ebenso wie in ...
allen anderen Bereichen. "Aus Fehlern lernt man", kennt ebenso jeder. Aber lernt wirklich jeder daraus?
Fehler zu begehen, sie als solche zu erkennen, sie sich selbst gegenüber einzugestehen, zu reflektieren und dann nach Möglichkeit entsprechende Veränderungen vorzunehmen, dass - was auch immer - besser wird, ist dann der eigentliche, von der Natur vorgesehene Prozess, um Mensch und Menschheit weiterzubringen. Und letztlich auch gesund und glücklich zu machen. Weigert man sich, hat die Natur keine Macht, Gutes zu bewirken.
Leider gibt es Menschen, die lieber sterben würden, als sich oder anderen gegenüber einen Fehler einzugestehen. Oder es als Schwäche betrachten, Fehler zu machen oder sich geirrt zu haben. Mit Annahmen oder Entscheidungen.
Verharren diese Menschen dann in dieser Situation, ist Stagnation und "langsames Sterben" beinahe vorprogrammiert. Der "Teufel" hat sie dann sozusagen in der Falle. Beispielsweise, weil solche Charaktere Opfer ihres eigenen Stolzes oder Trotzes werden.
Besser ist es, sich darüber zu freuen, etwas erkannt zu haben und die Chance zu nutzen, es jetzt einfach anders und besser zu machen. Alles andere wird nur solange Kraft kosten, bis man keine Kraft mehr hat.
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Vom Lieben und Loslassen
#75 • Albert Schweitzer •
1:06 min
1:06 min "Wenn du etwas liebst, lass es frei. Wenn es zurückkommt, ist es Deins. Wenn nicht, war es niemals Deins." (Albert Schweitzer)
Loslassen kostet oft viel mehr Kraft, als das kraftvollste Festhalten. Vor allem dann, wenn wir ...
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jemanden lieben. Man trägt so große Angst in sich, einen so wichtigen Menschen für immer zu verlieren. Das kann bestimmt jeder sehr gut nachvollziehen. Da fällt es sogar schwer, den Kontakt beispielsweise aus WhatsApp zu löschen. Selbst wenn es seit einem halben Jahr kein liebes Wort mehr gab - Löschen klingt so endgültig.
Es geht jedoch stark um Vertrauen. Und zwar um das Vertrauen in die Kraft und die Macht der Liebe. Wenn zwei Menschen sich lieben, kann eigentlich nichts in der Welt die beiden auseinanderhalten. Du gehst kein Risiko ein, ihn oder sie gehenzulassen. Er oder sie wird zu dir zurückkommen. So weit gilt das für das Gesetz der Liebe. Doch leider gibt es natürlich auch eine Gegenkraft ...
Angst. Angst vor Verletzung. Angst vor Veränderung. Angst vor Konsequenzen oder Fehlern. Eine lähmende Angst, die mitunter sogar stärker als Liebe sein kann und somit durchaus dafür sorgen kann, dass zwei Liebende nicht mehr zueinander finden. Denn obwohl der eine jeden Versuch wagen würde, möchte die andere Seite am liebsten alles vergessen und verdrängen.
So etwas ist dann ein wirkliches Drama und es zeigt, wie wichtig es ist, Angst nicht zuzulassen. Sie darf niemals unsere wichtigsten Entscheidungen maßgeblich beeinflussen, wenn wir wollen, dass die Gesetze der Liebe in unserem Leben wirken können. Erlauben wir der Angst, sich der Liebe in den Weg zu stellen, dürfen wir uns über Schmerz, Einsamkeit und Sinnleere weder wundern noch beklagen. All das ist dann nur eine unausweichliche, logische Konsequenz.
Die Liebe drängt sich niemandem auf und sie ist nun mal eine Entscheidung. Was ist mit dir? Hörst du auf die Liebe oder gehorchst du der Stimme der Angst?
Loslassen kostet oft viel mehr Kraft, als das kraftvollste Festhalten. Vor allem dann, wenn wir ...
jemanden lieben. Man trägt so große Angst in sich, einen so wichtigen Menschen für immer zu verlieren. Das kann bestimmt jeder sehr gut nachvollziehen. Da fällt es sogar schwer, den Kontakt beispielsweise aus WhatsApp zu löschen. Selbst wenn es seit einem halben Jahr kein liebes Wort mehr gab - Löschen klingt so endgültig.
Es geht jedoch stark um Vertrauen. Und zwar um das Vertrauen in die Kraft und die Macht der Liebe. Wenn zwei Menschen sich lieben, kann eigentlich nichts in der Welt die beiden auseinanderhalten. Du gehst kein Risiko ein, ihn oder sie gehenzulassen. Er oder sie wird zu dir zurückkommen. So weit gilt das für das Gesetz der Liebe. Doch leider gibt es natürlich auch eine Gegenkraft ...
Angst. Angst vor Verletzung. Angst vor Veränderung. Angst vor Konsequenzen oder Fehlern. Eine lähmende Angst, die mitunter sogar stärker als Liebe sein kann und somit durchaus dafür sorgen kann, dass zwei Liebende nicht mehr zueinander finden. Denn obwohl der eine jeden Versuch wagen würde, möchte die andere Seite am liebsten alles vergessen und verdrängen.
So etwas ist dann ein wirkliches Drama und es zeigt, wie wichtig es ist, Angst nicht zuzulassen. Sie darf niemals unsere wichtigsten Entscheidungen maßgeblich beeinflussen, wenn wir wollen, dass die Gesetze der Liebe in unserem Leben wirken können. Erlauben wir der Angst, sich der Liebe in den Weg zu stellen, dürfen wir uns über Schmerz, Einsamkeit und Sinnleere weder wundern noch beklagen. All das ist dann nur eine unausweichliche, logische Konsequenz.
Die Liebe drängt sich niemandem auf und sie ist nun mal eine Entscheidung. Was ist mit dir? Hörst du auf die Liebe oder gehorchst du der Stimme der Angst?
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Nudeln in Eiswürfeln kochen
#224 • Christopher E. Schmitt •
2:41 min
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"Würdest du Nudeln in einem Eimer mit Eiswürfeln kochen? Mit den Nöten der Welt probieren wir jedoch genau das." (Christopher E. Schmitt)Wie viele Aggregatzustände kennst du? Als "Wasser" bezeichnen wir H2O in der Regel ...
in flüssiger Form. Es kommt aber auch in fester (Eis) oder gasförmiger (Dampf) Form vor. Kennst du neben den drei sogenannten klassischen noch weitere Aggregatzustände? Plasma ist Vielen auch noch ein Begriff. Ich selbst lernte erst heute dazu, wie viele nichtklassische es noch so gibt. Beispielsweise:
Plasmazustand, Atomgas, überkritischer Zustand, mesomorpher Zustand, Bose-Einstein-Kondensat, Fermionen-Kondensat, Suprafluid, Suprasolid oder der bosonische Metallzustand (Quelle: Wikipedia)
Wie krass ist das denn! Für unseren Alltag genügt es in der Regel, wenn wir wissen, dass wir Wasser in flüssiger Form brauchen, um es trinken zu können. Es sollte flüssig sein, an der Grenze zu gasförmig (also kochend), um Kartoffeln essbar machen zu können, und fest, damit sich Getränke kühlen lassen oder Schlittschuhlaufen möglich wird. Mehr brauchen wir nicht zu kennen, um durchs Leben zu kommen.
Wir müssen uns erst dann den weiteren Zuständen bewusst sein, wenn wir über das Normale hinaus wollen. Wenn wir Wissenschaftler sind und vor haben, die Welt voranzubringen. In dem Fall ist es erforderlich, unser Bewusstsein bezüglich der Physik zu erweitern, sonst werden wir über Nudelkochen kaum hinauskommen.
In
Snippet #222 ("Richtiges Sehen") habe ich bereits Beispiele genannt, woran wir erkennen können, dass wir organisch von der Natur (gerade) so viel mitbekommen haben, dass wir gut durchs Leben kommen. Wir sehen, hören, fühlen, spüren, ... bei Weitem nicht alles, obwohl es aber dennoch real vorhanden ist - beispielsweise Radioaktivität oder Ultraschall und vieles mehr.Die Mischung aus Gedanken, Intuition und Bewusstsein im allumfassenden Sinn sei in unserem Beispiel mal H2O, also Wasser. Und wir nutzen jenes "Denkwasser" in der Regel in den drei uns bekanntesten Zuständen flüssig, gasförmig und fest. Mehr haben wir in der Schule auch gar nicht gelernt. Beispielsweise das logische Denken, das planende Denken, das analytische Denken, moderne Rhetorik und so weiter. Aber was wäre, wenn diese Denkweisen nicht genügten, einfach nicht die Qualität und die Fähigkeit hätten, um die Probleme zu lösen, vor denen wir heute stehen?
Ebenso wie wir in der Physik nicht weitergekommen wären, wenn wir ewig bei den drei klassischen Aggregatzuständen verharrt geblieben wären, und unseren wissenschaftlichen Geist, unser Bewusstsein von Physik nicht weit genug geöffnet hätten für neue "Dimensionen", so stagniert unser menschliches Miteinander womöglich deswegen, weil sich die Art wie wir denken für die heutigen Ansprüche und Herausforderungen weiterentwickeln und erweitern sollte. Das Denken muss sich neue "Aggregatszustände" erschließen. Es fehlt ein allumfassenderes, erweitertes Bewusstsein, weg vom überzogen glorifizierten ratio-intellektuellen Denken und Handeln..
Wir werden in dieser Zeit, in der wir Leben, durch ganz außergewöhnliche Prozesse und massive Veränderungen (in Qualität, Quantität und Tempo) zu Anpassungen gezwungen, die ganz anderer Art sind, als wir es gewohnt sind, und die sich nicht durch dieselbe Weise auflösen lassen, durch die sie entstanden sind. Beispielsweise politisch. Wir brauchen ein Neues Denken (siehe dazu Darwins Zitat
Snippet #100 und auch das von Einstein #84)Wir müssen uns den Problemen spirituell-philosophisch nähern, und uns ein ganzheitlicheres Bewusstsein erschließen, ganz so, als handele es sich um bisher ungenutzte Aggregatzustände.
Die Menschheit steht an der Schwelle eines gigantischen Evolutionssprungs, doch dieser ist - anders als die Meisten annehmen - nicht im technischen Fortschritt beheimatet. Technik gestaltet das Was und das Wie der Zukunft - sie ist nicht geeignet, ein sinnerfüllendes, sättigendes Wofür zu generieren, das den Menschen (wieder oder endlich) zufrieden, ausgeglichen und friedfertig machen kann.
Politik ist ebenso wie Technik (nur) ein Werkzeug und beide stehen heute zwar extrem hoch im Kurs, sind jedoch nicht aus jener Substanz, die uns heute so sehr fehlt. Denn der Werkzeugkasten des menschlichen Seins bietet weit mehr als Politik, politisch-wirtschaftliches Denken und Rhetorik. Es wird Zeit, dass wir uns erinnern, was es da noch so alles zu nutzen gibt.
Das Werkzeug Politik ist durchaus ein (späterer) Teil der Lösungskette. Doch Politik enthält bzw. ist nicht die Lösung. Eine wirklich glückliche Zukunft erfordert weit mächtigere Tools und einen viel umfassenderen Blick auf das gesamte Sein des Menschen und des Lebens selbst.
Wenn wir aufhören wollen, uns immer im Kreis zu drehen und nicht vom Fleck der (weltpolitischen) Stagnation zu kommen, müssen wir anfangen, BEIDE Beine gleichermaßen zu bewegen. Das Verstandesbein macht seit Jahrhunderten riesige Schritte. Das spirituell-philosophische Bewusstseinsbein bleibt jedoch seit dem Mittelalter stehen. In der Folge kommen wir als Spezies nicht wirklich voran, obwohl wir uns immer schneller zu bewegen scheinen.
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Bewusstsein - NeuesDenken - Welt retten
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Sei es, bevor du es tust!
#294 • Lao Tse •
1:51 min
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Schon vor gut 2500 Jahren formulierte der chinesische Philosoph, den man oft auch anders schreibt, diesen Satz. Und auch Meister Eckhart lehrte (um 1300), Menschen sollten sich ...
weniger auf das Tun und mehr auf das Sein konzentrieren. In der Bibel fragte Moses (2. Mose 3,14) am brennenden Dornbusch, als er von Gott die Zehn Gebote erhielt, wie dessen Name denn sei. "Ich bin, der ich bin", war Gottes Antwort. Man kann es deuten als "Ich BIN immer bei dir, werde dir immer helfen", oder auch anders. Ist Gott das pure Sein? Erkennt man das Göttliche, wenn man das reine Sein begriffen hat?
Auch in der modernen Persönlichkeitsentwicklung weiß man, dass dem Tun das Sein vorausgehen sollte. Es leuchtet auch ein, dass ein gesundes Selbstbewusstsein, also das Bewusstsein vom Selbst, vom Sein, die Basis einer möglichst gelingenden Aktivität sein dürfte. Um ein guter Schauspieler zu sein, solltest du felsenfest davon überzeugt sein, ein guter Schauspieler zu sein. Innere Bilder, verknüpft mit starken Emotionen (idealerweise positive) wirken wie eine Programmierung des Unterbewusstseins: Mache, dass dieses Bild Wirklichkeit ist.
Dies ist der Grund, weshalb deine Identität, dein Selbstbild, das was du denkst zu sein, die Basis deiner Handlungen, deiner Werke, deiner Arbeit und somit auch deiner Ziele, Pläne und Träume - ja deines gesamten Lebens sein wird. Wie wichtig ist es also, möglichst früh, dein wirkliches, spirituelles, ewiges Ich zu kennen!
Denn wie leicht bekommen wir in jungen Jahren ein Selbstbild, das uns von Eltern, Schule, Umfeld, Medien und Zeitgeist eingeredet bzw. vorgelebt wird! Andere sehen uns so und so, also glauben wir bald, wir sind so und so. Wir sehen Andere das und das tun, glauben oder sein, also imitieren wir das Wahrgenommene. Und wie selten hinterfragen wir dieses Bild, prüfen es auf Stimmigkeit und Aktualität?
Kein Wunder also, verlieren wir dann den Boden unter den Füßen, wenn sich die äußeren Umstände ändern und unser Selbstbild somit nicht mehr mit den neuesten, äußeren Entwicklungen harmoniert. Wenn du Angst vor Veränderungen hast, könnte das ein Warnzeichen sein. Ich spreche nicht von einem neuen Auto oder einer modernisierten Wohnzimmereinrichtung, die du selbst bestimmst und auswählst. Solche Veränderungen feiert und "kann" so ziemlich jeder. Ich meine äußere Veränderungen, die du weder initiiert hast, noch kontrollieren kannst.
Nur dein wahres Ich kann dich vollkommen stabil machen gegen jeglichen Wandel der Zeit und sogar gegen alle noch so widernatürlichen und "bescheuerten" Entwicklungen auf unserem Planeten. Auch, aber längst nicht nur, auf politischer Ebene beispielsweise; einer Ebene, die wir ohnehin viel zu groß aufgeblasen haben. Das Miteinander braucht zwar eine vernünftige Politik. Aber Leben ist nicht Politik. Und somit ist auch dein Sein in letzter Instanz nicht von politischen Umständen abhängig.
Bei den Drei Erinnerungen geht es daher genau in dieser Reihenfolge um Identity - Mission - Resource. Finde deine wahre Identität, werde dir im Anschluss daran deiner wahren Bestimmung/Berufung (also "Mission", das was du aus deinem Leben, deinem Hier-Sein WIRKLICH machen möchtest) bewusst und entdecke schließlich die Ressource, die du für all das benötigst. Beispielsweise auch durch ganz neue Skills.
BeCome - Sei es, dann kommt es.
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Lao Tse   (Irrtum melden)
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Identität - Berufung - Mission - Bestimmung
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Identität - Berufung - Mission - Bestimmung
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Hier noch ein paar völlig irrelevante Statistiken:
294 Snippets insgesamt
ø 0,20 neue pro Tag
265 Zitate+Gedanken
29 nur-Gedanken
937994 Zeichen ≙ ca. 2,76 Buchumfänge
QuickUrl: christopher-schmitt.org/Snippet • #MindSnippet • MindSnippets V2.0 coded by Chris Schmitt • Bug melden
1Falls nicht anders angegeben ist die Quelle von Zitaten berühmter Persönlichkeiten in der Regel: "Das große Handbuch der Zitate: 25.000 Aussprüche & Sprichwörter von der Antike bis zur Gegenwart", Hans-Horst Skupy Hrsg., Bassermann Verlag, 4. Edition – Irrtümer vorbehalten. Die meisten Fotos und Illustrationen von Social Media Postings stammen von stock.adobe.com – Nennung der jeweiligen Künstler/Produzenten auf meinem Instagram-Kanal.
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